Nationalteam Frauen • 24.02.2026

Der Schweizerische Handball-Verband nimmt eine Veränderung im Trainerstab des Frauen-Nationalteams vor: Vroni Keller wird ihr Amt als Assistenztrainerin nach Abschluss der laufenden Saison auf eigenen Wunsch abgeben. Ihr designierter Nachfolger ist Raphael Kramer, der ab der EM-Qualifikation im März 2026 beim Team dabei sein und nach Kellers Rücktritt die Funktion des Assistenztrainers von Nationaltrainer Knut Ove Joa übernehmen wird.
Seit 2013 war Vroni Keller als Assistenztrainerin des Frauen-Nationalteams tätig. In dieser Zeit arbeitete sie unter den Cheftrainern Jesper Holmris, Martin Albertsen und zuletzt Knut Ove Joa. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg war sie eine verlässliche Konstante im Staff und hat die Entwicklung des Nationalteams massgeblich mitgeprägt.
Keller begleitete die Frauen-Nati durch entscheidende Phasen des Aufbaus und der Professionalisierung und war Teil jener Generation, die den Schweizer Frauenhandball nachhaltig auf internationales Niveau führte – mit Teilnahmen an Europameisterschaften und der erstmaligen Qualifikation für eine Weltmeisterschaft. Nationaltrainer Knut Ove Joa würdigt ihre Bedeutung mit klaren Worten: Vroni Keller sei «eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Schweizer Frauenhandball» gewesen. «Ich bin Vroni für ihren langjährigen Einsatz sehr dankbar und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit», so der Nationaltrainer. Erfreulicherweise wird Vroni Keller dem Frauen-Nationalteam somit auch nach Ablauf der Saison in reduzierter Form im Hintergrund weiterhin zur Verfügung stehen.

Raphael Kramer neu im Trainerstaff
Ab der Folgesaison wird Raphael Kramer das Amt des Assistenztrainers übernehmen. Der Cheftrainer des LC Brühl Handball bleibt weiterhin in seiner Funktion in St. Gallen tätig und wird die Aufgaben im Nationalteam ergänzend wahrnehmen. Bereits in den Zusammenzügen im März und April wird Kramer beim Nationalteam dabei sein, um das Team, den Staff sowie die bestehenden Abläufe kennenzulernen und einen fliessenden Übergang sicherzustellen. Nationaltrainer Knut Ove Joa zeigt sich überzeugt von der Nachfolgelösung. Raphael Kramer sei ein «sehr talentierter Trainer mit grossem Entwicklungswillen und hoher Verbindlichkeit». Er bringe genau das Profil mit, das das Nationalteam für seine kurz- und langfristigen Ziele benötige, mit Blick auf die kommenden Grossanlässe ebenso wie auf das langfristige Ziel «Brisbane 2032». Er freue sich sehr auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.
Mit dieser frühzeitigen Planung stellt der Schweizerische Handball-Verband die Kontinuität und Weiterentwicklung im Trainerstab des Frauen-Nationalteams sicher und freut sich, eine passende Nachfolge für Vroni Keller gefunden zu haben.
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