Nationalteam Frauen • 05.03.2026

Das Schweizer Frauen-Nationalteam musste sich in der EM-Qualifikation dem Handball-Schwergewicht Niederlande deutlich geschlagen geben. Vor rund 2'500 Zuschauenden in der Pilatus Arena hielten die Schweizerinnen in der ersten Halbzeit lange gut mit, ehe sich die WM-Vierten nach der Pause mit ihrer Routine und Tempo entscheidend absetzen konnten. Für besondere Momente sorgten die Debütantinnen Avril Frei und Giuliana Manduca, die beide ihre ersten Tore im Nationaltrikot erzielten.
Vor rund 2'500 Zuschauenden in der Pilatus Arena wurden vor dem Anpfiff Mia Emmenegger und Malin Altherr für ihre jeweils 50 Länderspiele geehrt.
Sportlich erwischten die Niederländerinnen zwar den besseren Start, doch die Schweiz hielt sofort dagegen. Daphne Gautschi glich aus und traf wenig später mit einem sehenswerten Schlenzwurf erneut. Dahinter überzeugte Lea Schüpbach im Tor früh mit mehreren Paraden und hielt ihr Team im Spiel, nachdem Nuria Bucher zunächst einen Siebenmeter vergeben hatte. Kurz darauf sorgte Bucher nach einem Steal und Gegenstoss für das 3:3 und provozierte eine Zeitstrafe gegen die Gäste. Die starke Torhüterleistung Schüpbachs ermöglichte der Schweiz in der 11. Minute sogar die erste Führung: Era Baumann traf zum 5:4, Mia Emmenegger erhöhte wenig später auf 6:4. In der Folge schlichen sich jedoch vermehrt technische Fehler ein. Die Niederländerinnen nutzten dies nach der Schweizer Auszeit aus und setzten sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:12 ab. Trotzdem blieb die Schweiz dank einer weiterhin starken Schüpbach und aufmerksamem Rückzugspiel in Reichweite. In der 27. Minute folgte ein besonderer Moment: Debütantin Avril Frei erzielte ihr erstes Tor im Nationaltrikot der Schweiz und traf zum 10:17.
Nach der Pause knüpfte Seraina Kuratli im Schweizer Tor zunächst an die starke Leistung von Lea Schüpbach aus der ersten Halbzeit an. Dennoch erhöhten die Niederländerinnen das Tempo und setzten sich in der 33. Minute erstmals auf zehn Tore ab. Vor allem im Angriff zeigte sich die Routine des WM-Vierten: Die Niederlande spielte ihre Angriffe geduldig aus und brachte ihre Flügelspielerinnen immer wieder in gute Wurfpositionen. Die Schweiz hingegen tat sich zunehmend schwer, Lösungen gegen die kompakte Defensive zu finden. Für einen weiteren besonderen Moment sorgte in der 53. Minute Giuliana Manduca, die bei ihrem Debüt ihren ersten Treffer im Nationaltrikot erzielte. Am Ende setzte sich jedoch die Klasse der Niederländerinnen deutlich durch und sie bauten ihre Führung bis zum Ende aus und gewinnen das Spiel deutlich mit 21:39.
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