Nationalteam Männer • 27.03.2026

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) schafft die Voraussetzungen dafür, dass Nationaltrainer Andy Schmid ab Sommer 2026 neben seiner Verbandsfunktion zusätzlich das Traineramt beim HC Kriens-Luzern übernehmen kann.
Der frühere Schweizer Rekordspieler Andy Schmid (42) steht seit Frühling 2024 dem Männer Nationalteam als Cheftrainer vor und hat dieses an die letzten WM- und EM-Runden geführt – zuletzt im Januar 2026, wo zum ersten Mal seit 2004 wieder die EM-Hauptrunde erreicht wurde. Die Analyse des Trainer-Staffs sowie der leitenden Personen beim Schweizerischen Handball-Verband zur erfolgreichen EM 2026 hat gezeigt, dass der Schweizer Handball in mehreren Bereichen weiter investieren und sich gezielt verbessern will. Neben Massnahmen in den Bereichen Athletik und mentaler Unterstützung für die Nationalspieler gehört auch die gezielte Weiterentwicklung des Nationaltrainers dazu.
Gezielte Weiterentwicklung ermöglichen
Der SHV ist überzeugt, dass zusätzliche tägliche Trainings- und Coaching-Erfahrungen auf Klubstufe einen Mehrwert für das Nationalteam und mit Blick auf die Heim-Euro 2028 für den gesamten Schweizer Handball schaffen. Dies auch unter Berücksichtigung, dass aufgrund der direkten Qualifikation des Schweizer Nationalteams für die Heim-Euro nach der (allfälligen) WM 2027 ausschliesslich vorbereitende Freundschaftsspiele anstehen.
Andy Schmid bleibt in seiner Funktion und Verantwortung beim SHV unverändert hauptberuflich Nationaltrainer des Schweizer Männer-Nationalteams. Seine Aufgaben beim Verband, insbesondere in den Nationalmannschaftswochen, sowie wöchentlich im Bereich der Männer Akademie im OYM, in der Spielerbetreuung und in der Weiterentwicklung des Leistungssports auf Verbandsebene, bleiben bestehen. Bei allfälligen Überschneidungen von Terminen hat seine Rolle als Nationaltrainer in jedem Fall Priorität.
Um jegliche Benachteiligungen anderer Klubs auszuschliessen und weil der SHV grossen Wert auf Transparenz legt, wurden zudem verbindliche Regeln definiert, welche allen QHL-Vereinen bekannt gemacht wurden. Zusätzlich unterstützen die definierten finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen die Umsetzung eines befristeten Doppelmandats weiter.
Pascal Jenny, Zentralpräsident SHV: «Wir entscheiden in dieser Frage nicht aus Sicht eines einzelnen Klubs, sondern ausschliesslich im Interesse des Schweizer Handballs. Die Heim-Euro 2028 ist ein strategisches Ziel für unseren Verband. Wir sind überzeugt, dass zusätzliche Erfahrung unseres Nationaltrainers dem Schweizer Handball hilft. Darum ermöglichen wir diesen Weg, nachdem wir ihn offen, sauber und mit klaren Regeln geprüft haben.»
Andy Schmid, Nationaltrainer SHV: «Das Nationalteam und die Euro im eigenen Land haben für mich klare Priorität. Gleichzeitig freue ich mich auf den Alltag im Klub, auf viele sportliche Momente, welche mich als Person und Trainer weiterbringen werden. Meine Werte werden mir helfen, beide Rollen mit Leidenschaft, Freude und grossem Ehrgeiz anzugehen.»
Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.
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