Nationalteam Frauen • 07.04.2026

Für das Schweizer Frauen-Nationalteam geht die EM-Qualifikation in die alles entscheidende Phase. Am Donnerstag und Sonntag stehen die beiden letzten Spiele gegen Bosnien-Herzegowina und Italien an. Für das Heimspiel am Sonntag sind noch ganz wenige Tickets erhältlich.
Diese Woche geht es im Kampf um das EM-Ticket um Alles oder Nichts. Die Chancen für eine erneute Teilnahme an der Europameisterschaft stehen dabei sehr gut. Mit vier Punkten aus den bisherigen vier Qualifikations-Spielen hat sich die Schweiz eine vielversprechende Ausgangslage erarbeitet. Aktuell befindet sich das Team von Knut Ove Joa in seiner Gruppe auf dem zweiten Platz. Und diesen will es – wenn möglich mit acht Punkten – auch verteidigen, um sich eine gute Position für die Auslosung der EM-Endrunde zu verschaffen.
Geschlagen geben mussten sich die Schweizerinnen nur in beiden Spielen vom März gegen den aktuellen Gruppenersten und WM-Vierten Holland. Sowohl gegen Bosnien-Herzegowina wie auch gegen Italien konnte das Team von Neu-Kapitänin Lea Schüpbach im vergangenen Herbst zwei wichtige Siege einfahren. Mit Blick auf die aktuelle Woche und dem Wissen, beide gegnerischen Teams in der EM-Quali schon besiegt zu haben, dürften die Schweizerinnen die alles entscheidende Phase mit viel Selbstvertrauen angehen.
Kader-Update
Im Kader kommt es kurz vor Abreise nach Bosnien zu einer weiteren Änderung: Da sich Joline Erni im Training leicht an der Hand verletzt hat, rückt ihre Vereins- und Positionskollegin Leonie Aellen (GC Amicitia Zürich) nach. Und diese dürfte jedem Handballfan ein Begriff sein: Aellen ist aktuell Liga Topscorerin. Die Kreisläuferin erzielte in der laufenden Saison in 26 Spielen (Meisterschaft und Cup) bereits 206 Tore für ihr Team. In dieser Saison gelang ihr zudem ein spezieller Rekord: In einem Cupspiel erzielte sie 22 Tore, ein neuer Bestwert im Cup. Und nun kommt sie zu ihrem ersten Aufgebot im Frauen-Nationalteam. Damit ist der Kader für die Reise nach Bosnien komplett. Kim Erni ist überzählig und reist nicht mit dem Team mit.
Der Fahrplan zum EM-Ticket
09. April, 20.00 Uhr: Bosnien-Herzegowina – Schweiz in Cazin (Bosnien)
12. April, 18.00 Uhr: Schweiz – Italien in Zürich (noch wenige Tickets im Ticketshop erhältlich)

Letztes Spiel der EM-Quali vor vollen Rängen
Das Spiel in der Zürcher Saalsporthalle wird zur grossen Bühne für den Schweizer Frauenhandball. Entweder, das Nationalteam erreicht die Qualifikation bereits vorzeitig am Donnerstag – und kann den Erfolg am Sonntag gemeinsam mit dem Heimpublikum feiern. Oder die Entscheidung ist noch nicht gefallen und die Schweizerinnen brauchen jede Unterstützung von den Rängen.
Dieses Highlight will sich die Handball-Schweiz nicht entgehen lassen: Die Saalsporthalle ist bereits jetzt fast ausverkauft, es sind nur noch ganz wenige Tickets im Vorverkauf. Am Sonntag sind an der Tageskasse Stehplatz-Tickets erhältlich.
Die zwei besten Teams pro Gruppe (insgesamt sechs Gruppen) sowie die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich für die EM im Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei und Türkei.
Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.
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