Ligues d’élite • 18.03.2021
Der BSV Bern und Wacker Thun haben als sechstes und siebtes Team fix ihr Playoff-Ticket in der Tasche. Der BSV gewann hierfür das Direktduell am Strich gegen GC Amicitia Zürich, Thun profitierte trotz eigener Niederlage gegen die Kadetten Schaffhausen von der Zürcher Niederlage.
Die Gastgeber kamen gut ins Spiel und lagen nach 20 Minuten sogar knapp in Front (10:9). Bis dahin verloren die Gäste bereits einen Spieler. In der 13. Minute kassierte Ignacio Biosca die rote Karte. Der Schaffhauser Goalie unterband durch Herauslaufen einen Thuner Gegenstoss und erwischte dabei Angreifer Gabriel Felder, der aber unverletzt blieb. Aber auch ohne Biosca und obwohl der zweite Goalie Kristian Pilipovic fehlte, drückten die Kadetten mit zunehmender Spielzeit der Partie ihren Stempel auf. Eine torreiche Phase nach dem Seitenwechsel nutze Schaffhausen, um die hartnäckigen Thuner etwas abzuschütteln (25:17/46). Fünf Treffer von Thuns Yannick Schwab in Serie brachte das Heimteam in der Schlussphase nochmals ran. Am Ende belohnte Thun sich zwar nicht auf dem Feld für einen couragierten Auftritt, da die Gäste abgezockt den Sieg über die Zeit brachten. Abseits der Platte konnten die Berner Oberländer aber fünf Spieltag vor Ende der Hauptrunde als siebtes Team den fixen Einzug in die Playoffs verbuchen. Schaffhausen liegt nach dem letzten von zahlreichen Nachtragsspielen einen Punkt hinter Leader Pfadi Winterthur.
Der BSV Bern sicherte sich das Playoff-Ticket mit einem Heimsieg gegen das neuntplatzierte GC Amicitia. Die Berner taten dies unter erschwerten Bedingungen. Nachdem ein Coronatest bei Coach Aleksandar Stevic positiv ausgefallen war, standen Assistenztrainer David Staudenmann und Sportchef Guido Frei an der Seitenlinie. Da alle übrigen Tests bei den Spielern und dem Betreuerstab negativ ausgefallen waren, konnte die Partie wie geplant stattfinden. Auf dem Feld fehlten Bern zudem mit Tobias Baumgartner, Michael Kusio und Kaspar Arn drei Schlüsselspieler. Trotzdem lag das Heimteam bis auf die Startphase durchweg in Führung. Mehr als vier Tore konnte der BSV zwar nie davonziehen, so dass die Gäste bis in die Schlussminuten am Punktgewinn schnupperten. Allein, GC Amicitia war am Donnerstagabend den Bernern in allen Belangen ein Quäntchen unterlegen und verlor entstprechend knapp das Strichduell.
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