Eine Jubilarin, ein defensives Ausrufezeichen und drei torgefährliche Angreiferinnen

À la une  •  11.01.2021

Die Top 5 der SPL1 blickt auf den vergangenen Spieltag zurück und greift fünf statistische Fakten aus dem Spielbetrieb der höchsten Frauenliga auf. Heute mit Sibylle Peronino, Simona Grozdanovska, Alessia Riner, Daria Betschart und der Abwehr des LK Zug.

Die Resultate vom Wochenende

LK Zug - DHB Rotweiss Thun 30:22 (16:17)

Yellow Winterthur - GC Amicitia Zürich 30:28 (15:13)

HV Herzogenbuchsee - Spono Eagles 24:31 (10:15)

LC Brühl Handball - HSC Kreuzlingen 33:22 (16:12)

Jung und erfolgreich

Die beiden jüngsten Spielerinnen der SPL1 haben das Geburtsjahr 2004. Eine von ihnen ist Alessia Riner, die mit ihren 17 Jahren am Wochenende schon nachdrücklich andeutete, welches Potenzial in ihr steckt. Die Flügelspielerin von GC Amicitia Zürich erzielte beim Gastspiel in Winterthur sieben Tore, was für die Spielerin der Handball-Akademie Frauen einen neuen Bestwert darstellte. 

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5 Tore

Ausbaufähig startete der LK Zug in die erste Meisterschaftspartie im Jahr 2021. Zur Pause lagen die Zugerinnen gegen Thun zu Hause mit 16:17 in Rückstand. Am Ende siegte Zug aber dennoch souverän mit 30:22. Das Trainerteam um Chefcoach Christoph Sahli drehte in der Kabine offenbar an den richtigen Stellschrauben, den der LKZ kassierte im zweiten Abschnitt nur noch fünf Treffer. Kein anderes Team liess bislang in dieser Saison in 30 Minuten weniger Gegentore zu.

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Meilenstein

Meilenstein für Sibylle Peronino: Als dritte Spielerin in der Historie der SPAR Premium League knackte die Thuner Torhüterin die Marke von 300 SPL1-Spielen. Vor ihr gelang dies bislang nur Azra Mustafoska (355) und Fabienne Huber (338). Peronino debütierte in der Saison 2005/06 für die Berner Oberländerinnen in der höchsten Spielklasse und absolvierte einen Grossteil ihrer Partien auch für Rotweiss. Zwischen 2007 und 2014 stand sie auch für Brühl und Uster einige Male in der SPL1 zwischen den Pfosten.

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Saisonbestwert

Daria Betschart kommt bei ihrem neuen Club LC Brühl immer besser in Fahrt. Im sechsten Spiel in Serie erzielte sie vier und mehr Tore. Beim Kantersieg gegen Kreuzlingen war die rechte Flügelspielerin sogar gleich neunmal erfolgreich. Damit erzielte die Linkshänderin einen neuen Saisonbestwert.

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Wiederholungstäterin

Die Ligatopscorerin Simona Grozdanovska macht ihrem Titel alle Ehre. Die Linkshänderin erzielte am Wochenende zehn weitere Treffer und führte Yellow Winterthur damit zum zweiten Saisonsieg. Zudem war sie damit zum wiederholten Male die erfolgreichste Angreiferin des Spieltags. Mit total 85 Treffern in zehn Spielen führt die Nordmazedonierin die Mobiliar Topscorer-Wertung aktuell mit 25 Toren Vorsprung an. 

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Source: Matthias Schlageter / Bilder: Alexander Wagner, Felix Walker, Roland Peter, zVg

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