Die prägenden Spieler der Saison 2019/20: Strafenkönige, Pechvögel und Co.

Ligues d’élite  •  29.05.2020

Für die Mannschaften und Vereine des Schweizer Handballs endete der Meisterschaftsbetrieb aufgrund des Abbruchs Mitte März auf dem Feld ohne Erfolgserlebnis. Verschiedene Spieler der Nationalliga A der Swiss Handball League machten in den letzten Monaten aber dennoch auf und neben dem Feld auf sich aufmerksam. Die dritte und letzte Folge blickt dabei auf Strafenkönige, Pechvögel, Oldies und Youngster.

Gäbe es einen Titel für die Mannschaft mit den wenigstens Zeitstrafen, dann bekäme der TSV St. Otmar St. Gallen hierfür eine Auszeichnung. Die Ostschweizer verwiesen in der Fairplay-Tabelle den HSC Suhr Aarau und alle weiteren Konkurrenten auf die Plätze. Am anderen Ende der Rangliste liegt der HC Kriens-Luzern.

Fairplay-Tabelle

Die Strafenkönige

Ein Duo des HC Kriens-Luzern liegt an der Spitze bei den persönlichen Zeitstrafen. Drei weitere Akteure sammelten in der abgebrochenen Saison mehr als 20 persönliche Zeitstrafen.

Eingesetzte Spieler

Pfadi und Wacker setzten in der abgebrochenen Saison die meisten Spieler ein. Mit je 24 Akteuren verfügten Winterthur und Thun über neun Spieler mehr als GC Amicitia Zürich, die mit Abstand das kleinste Kader auf das Feld schickten.

Oldies & Youngster

Die Kader von Suhr Aarau und Kriens-Luzern waren im Schnitt am Jüngsten. Statistisch das älteste Kader stellte der TSV St. Otmar St. Gallen auf das Feld.

 

Drei der fünf ältesten Spieler standen zwischen den Pfosten. Ergänzt wird das Trio um den torgefährlichen Bo Spellerberg und RTV-Legende Igor Stamenov.

30 Jahre liegen zwischen Altmeister Arunas Vaskevicius und dem 2003er Duo des TV Endingen, das mit vier Spielern des Jahrgangs 2002 die Riege der jüngsten Spieler anführt.

Die Pechvögel

Freud und Leid liegen oftmals auch im Handball eng beinander. Langwierige und schwere Verletzungen und Erkrankungen sorgen dafür, dass Spieler mehr Zeit in der Reha und beim individuellen Aufbautraining verbringen, als auf dem Feld beim Handballspielen. Die folgenden elf Leistungsträger der Vergangenheit konnten in der letzten Saison bei nicht mal einem Drittel der Meisterschaftspartien mitwirken.
Während Samuel Zehnder, der Überflieger der Playoffs 2019, in der Saison 2019/20 sogar nur einmal im Cup eingesetzt werden konnte, dauert die Leidenszeit von Pascal Vernier und Ron Delhees bereits mehr als eine Spielzeit an.

Source: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

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