Schweiz gewinnt in Zürich gegen Italien

Nationalteam Männer  •  13.05.2026

214 Suiita

Die Schweiz gewinnt das Playoff-Hinspiel gegen Italien im Zürcher Hallenstadion und macht damit einen wichtigen Schritt in Richtung WM 2027. Nach einem schwierigen Start kämpfte sich das Team von Nationaltrainer Andy Schmid zurück, drehte die Partie nach der Pause und belohnte sich vor 4850 Zuschauenden mit einem Heimsieg.

Nach einem ausgeglichenen Start bis zum 4:4 in der 6. Minute geriet das Team von Andy Schmid zunehmend unter Druck. Italien nutzte die Schweizer Unsicherheiten zu Beginn des Spiels konsequent aus und zog mit einem 1:6-Lauf auf 5:10 davon. Diesem Rückstand lief die Schweiz lange hinterher. Ab der 22. Minute kam dann neue Energie ins Schweizer Spiel. Nikola Portner parierte einen Siebenmeter, Noam Leopold verwertete im Gegenzug einen von Felix Aellen herausgeholten Strafwurf. Auch die Abwehr steigerte sich und zwang Italien zu technischen Fehlern. Über Laube und den stark aufspielenden Leopold verkürzte die Schweiz Tor um Tor. In der Schlussphase belohnte sich die Schweiz für ihre Aufholjagd: Leopold traf im Gegenstoss spektakulär per Backhand zum 16:16-Ausgleich. Kurz vor der Pause kassierte Laube jedoch noch eine Zwei-Minuten-Strafe. Portner hielt zwar den fälligen Siebenmeter, doch Gianluca Dapiran traf im Nachwurf zum 16:17-Pausenstand.

Die Schweiz startete nach dem Pausentee gut in die zweite Halbzeit: Noam Leopold glich per Siebenmeter aus, kurz darauf hielt Nikola Portner auf der eigenen Seite. In der 42. Minute brachte Felix Aellen das Team beim 19:18 erstmals in Führung. Nach einem weiteren technischen Fehler Italiens erhöhte Luca Sigrist auf 20:18. Portner wurde im zweiten Umgang zum Rückhalt, offensiv fand die Schweiz nun deutlich bessere Lösungen. Beim 22:18 nahm Italiens Bob Hanning sein zweites Team-Timeout. Doch auch als die Gäste nochmals auf zwei Tore verkürzten, blieb die Schweiz vor 4850 Zuschauenden im Hallenstadion cool. Besonders Sigrist setzte offensiv wichtige Akzente. Beim Stand von 25:21 nahm Schmid seine Auszeit und spielte weiter mit sieben Feldspielern, geriet nach einer Zeitstrafe gegen Manuel Zehnder aber unter Druck. Nichts desto trotz konnte die Schweiz ihren Vorsprung sauber zurückholen und gewinnt das Spiel zu Hause in Zürich mit 32:29.

Quelle: SHV / Beni Rachad (Text); Alexander Wagner (Bild)

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