Spitzensportförderung der Armee: Neue RS-Struktur mit zwei Handballern

Nationalteams Nachwuchs  •  15.04.2026

196 Spspo Armee

Die Spitzensportförderung der Schweizer Armee entwickelt ihr Angebot weiter: Mit der Rekrutenschule 1/2026 wird erstmals ein neues Zweistart-Modell eingeführt. Dadurch können Athletinnen und Athleten besser auf unterschiedliche Wettkampfkalender Rücksicht nehmen und ihre Saison optimal abschliessen. Insgesamt absolvieren 63 Sportlerinnen und Sportler die diesjährige Spitzensport-RS, darunter auch Vertreter aus dem Handball.

Die Spitzensport-RS dauert 18 Wochen und kombiniert militärische Grundausbildung mit gezielter sportlicher Förderung. Während in den ersten sieben Wochen Ausbildung und Entwicklung im Fokus stehen, sind die anschliessenden elf Wochen primär dem Training und Wettkämpfen gewidmet.

Auch der Schweizer Handball ist weiterhin vertreten: Mit Leo Schnyder (BSV Bern) und Mathis Rüegger (Pfadi Winterthur) wurden zwei Spieler in Zusammenarbeit mit dem Verband für die Spitzensportförderung selektioniert. Sie profitieren damit von optimalen Rahmenbedingungen, um ihre sportliche Entwicklung auf höchstem Niveau voranzutreiben und gleichzeitig ihre militärische Ausbildung zu absolvieren.

Die Armee unterstützt den Schweizer Spitzensport umfassend: Neben der Rekrutenschule profitieren Athletinnen und Athleten von Wiederholungskursen sowie Anstellungen als Zeitmilitär. Insgesamt werden über 60 Sportarten in Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden gefördert. Die Bedeutung dieser Förderung zeigt sich auch in den Erfolgen: Ein Grossteil der internationalen Medaillen der Schweiz wird von Sportsoldatinnen und Sportsoldaten gewonnen. Damit bleibt die Spitzensportförderung der Armee ein zentraler Baustein für die Entwicklung von Leistungssportlerinnen und -sportlern, auch im Handball.

Quelle: SHV

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