Die Teilnehmenden erlebten in der Praxis eine Aufbaureihe vom Minibeachhandball zum Beachhandball, erlernten die Beachhandball-Pirouette mittels methodischer Aufbaureihe und wendeten die taktischen Grundlagen des Beachhandballs direkt in einem Trainingsspiel an. Dabei wurde nicht nur viel geschwitzt, sondern auch gelacht, diskutiert, beobachtet und ausgetauscht.
Neben dem sportpraktischen Teil gewannen die Teilnehmenden einen Einblick in die Aktualitäten von J+S, dem SHV und dem Thema «Lager/Events». In Gruppen wurden unter anderem Fallbeispiele aus dem Ethikkompass von Swiss Olympic diskutiert und zusammen konkrete Ideen gesammelt, wie Beachhandball in ein Trainingslager integriert werden kann. Inhaltlich wurde die Beobachtungsfähigkeit der Teilnehmenden weiter geschult, indem sie das Beachhandballtraining des U17 Nationalteams mit Beobachtungsaufträgen genaustens verfolgten. Neben der Beobachtungsaufgabe erhielten die Teilnehmenden auch einen Einblick ins neue Manual Handball, welches demnächst für alle Trainerinnen und Trainer verfügbar sein wird.
Mit der erstmaligen Durchführung eines Moduls Fortbildung «Beachhandball» war das Leiterteam Michael Werren (U17 Nationaltrainer Beachhandball) und Franziska Röthlisberger (Ausbildungsverantwortliche SHV) sehr zufrieden. Die Zeichen für eine Weiterführung des Angebots stehen gut. Schliesslich ist Beachhandball als leistungssteigernde Ergänzung zum Hallenhandball zu sehen und sollte von jeder Trainerin und jedem Trainer in die Planung der kommenden Saison integriert werden.