Nationalteams Nachwuchs • 02.06.2026

Der Schweizerische Handball-Verband nimmt auf die neue Saison hin punktuelle Anpassungen in den Staffs der Nachwuchs-Nationalteams vor. Während in mehreren Teams bewusst auf Kontinuität gesetzt wird, übernehmen einzelne Trainer neue Aufgaben im Bereich Talententwicklung und Nationalteams.
Im Junioren-Bereich bleibt Valentin Bay Cheftrainer des U17-Nationalteams. Im U19-Nationalteam kommt es zu einem Wechsel: Lukas von Deschwanden, bisheriger Assistenztrainer, übernimmt das Team von Predrag Milicic. Von Deschwanden ist zudem als Cheftrainer der Handball-Akademie Männer tätig und kennt die Strukturen im Nachwuchsleistungssport bestens. Das U21-Nationalteam wird weiterhin von Petr Hrachovec betreut. Der erfahrene Trainer bleibt damit auch künftig in der Nachwuchsarbeit des SHV engagiert und verbindet diese Aufgabe mit seinem Traineramt beim QHL-Club HSC Suhr Aarau.
Veränderungen auch bei den Juniorinnen
Auch bei den Juniorinnen werden die Zuständigkeiten gezielt weiterentwickelt. Als Leiter Talententwicklung übernimmt Marco von Ow gleich mehrere wichtige Aufgaben, wie den Cheftrainerposten des U16-Nationalteams, die Leitung der PISTE sowie Trainings an der Akademie. Daneben bleibt er weiterhin Assistenztrainer des U17-Junioren-Nationalteams. Das U18-Nationalteam bleibt unter der Leitung von Jürgen Fleischmann, während beim U20-Nationalteam mit Greta Grandjean ebenfalls Kontinuität herrscht. Ergänzend wird Patrizia Brunner künftig im Bereich Entwicklung Athletik bei den weiblichen Nachwuchs-Nationalteams eine noch wichtigere Rolle übernehmen. Damit stärkt der SHV die athletische Begleitung der Spielerinnen und setzt einen weiteren Akzent in der langfristigen Ausbildung.
Der SHV dankt!
Ein besonderer Dank gilt Thomas Rosser, der sich während fast zwei Jahrzehnten mit grossem Engagement dem Thema PISTE gewidmet hat. Er hat das System zur Talentsichtung und Potenzialeinschätzung beim SHV wesentlich geprägt und etabliert. Damit hat er einen nachhaltigen Beitrag zur strukturierten Nachwuchsförderung im Schweizer Handball geleistet.
Mit den Anpassungen verfolgt der Verband das Ziel, die Nachwuchsarbeit weiter zu schärfen, bestehende Kompetenzen gezielt einzusetzen und die Verbindung zwischen Talententwicklung, Akademie und Nationalteams weiter zu stärken. Der SHV bedankt sich bei allen bisherigen Nationaltrainern für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Trainerinnen und Trainern in den Nachwuchs-Nationalteams.
Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.
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