Nationalteam Frauen • 16.05.2026

Die europäische Handball-Saison geht in ihre entscheidende Phase und mittendrin stehen mehrere Schweizer Nationalspieler*innen. In den kommenden Wochen kämpfen Era Baumann, Lukas Laube, Manuel Zehnder und Nikola Portner mit ihren Clubs um internationale Titel. Auch Luca Sigrist ist mit Blick auf seinen zukünftigen Verein MT Melsungen indirekt Teil der Schweizer Geschichten rund um die European League.
Den Auftakt macht an diesem Wochenende Era Baumann. Die 19-jährige Schweizer Nationalspielerin steht mit Viborg HK am EHF Finals Dijon métropole 2026 in Frankreich. Im Halbfinal trifft der dänische Traditionsclub am Samstag um 15 Uhr auf Titelverteidiger Thüringer HC. Für Baumann ist es ein weiterer Meilenstein in einer beeindruckenden Entwicklung: Nach ihrem Wechsel von GC Amicitia Zürich nach Dänemark hat sie sich bei Viborg Schritt für Schritt in die Rotation gespielt und in der Gruppenphase der EHF European League bereits 16 Tore erzielt. Die EHF zählt die Flügelspielerin denn auch zu den vier jungen Spielerinnen, die man am Finalturnier besonders im Blick behalten sollte.
Ende Mai folgt das nächste Schweizer Kapitel: Lukas Laube steht mit dem THW Kiel bei den Winamax EHF Finals 2026 in Hamburg. Der deutsche Rekordmeister trifft im Halbfinal am 30. Mai auf Montpellier HB. Kiel hatte sich in einem dramatischen Viertelfinal gegen RK Nexe erst im Siebenmeterwerfen durchgesetzt und träumt nun vor heimnaher Kulisse in der Barclays Arena vom Titel in der EHF European League.
Im Juni richtet sich der Blick schliesslich nach Köln. Beim TruckScout24 EHF FINAL4 der Champions League stehen mit Manuel Zehnder und Nikola Portner gleich zwei Schweizer Nationalspieler im Kader des SC Magdeburg. Der Titelverteidiger trifft im Halbfinal am 13. Juni auf die Füchse Berlin, eine Neuauflage des letztjährigen Finals und zugleich ein brisantes Bundesliga-Duell. Im zweiten Halbfinal stehen sich Aalborg Håndbold und der FC Barcelona gegenüber.
Für den Schweizer Handball sind diese Finalwochenenden ein starkes Zeichen. Schweizer Nationalspieler*innen übernehmen in europäischen Topclubs Verantwortung, sammeln Erfahrungen auf höchstem Niveau und stehen in den wichtigsten Spielen der Saison im Rampenlicht. Damit unterstreichen sie nicht nur ihre persönliche Entwicklung, sondern auch die wachsende internationale Präsenz des Schweizer Handballs.
Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
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