Das sind die Halbfinalpaarungen in der Quickline Handball League!

Quickline Handball League  •  18.04.2026

198 Sieg Pfadi

Drei Serien in drei Spielen entschieden, eine erst im vierten Duell: Die Viertelfinals der Quickline Handball League haben klare Tendenzen hervorgebracht und zugleich gezeigt, wie schmal die Unterschiede im Kampf um die Halbfinalplätze sein können. Während sich der HC Kriens-Luzern, die Kadetten Schaffhausen und der BSV Bern ohne Umweg durchsetzten, musste Pfadi Winterthur in einer umkämpften Serie gegen den TSV St. Otmar St. Gallen über vier Spiele gehen. Damit sind die Halbfinalpaarungen komplett und die nächste Phase der Playoffs steht bevor.

Die nächste Runde der Playoffs nimmt somit bereits ihre Formen an. Die beiden Halbfinalserien zwischen den Kadetten Schaffhausen und dem BSV Bern sowie zwischen dem HC Kriens-Luzern und Pfadi Winterthur sind angesetzt - beide Serien beginnen am kommenden Wochenende des 25. resp. 26. April. Klar ist auch: Sämtliche Halbfinalpartien werden live übertragen. Mit dem RED Gamepass sind alle Spiele im Livestream verfügbar, ergänzt durch das «Match of the Week» (im Halbfinale beginnend am Sonntag um 17:00 Uhr) sowie den Übertragungen auf SRF (Samstagabend, 18:00 Uhr). Die genauen Spieltermine und Anspielzeiten sind im SHV-Matchcenter zu finden.

Kadetten Schaffhausen - GC Amicitia Zürich (3:0)

Die Kadetten Schaffhausen setzten sich in drei Spielen gegen GC Amicitia Zürich durch (31:27, 36:25, 32:28) und sicherten sich damit den Halbfinaleinzug.

Spiel 1 verlief über weite Strecken ausgeglichen, ehe sich die Kadetten in der Schlussphase absetzen konnten. Im zweiten Spiel gelang es den Schaffhausern, sich früh einen klaren Vorsprung zu erarbeiten und diesen über die gesamte Partie zu verwalten. Im dritten Spiel legten die Kadetten den Grundstein mit einer starken ersten Halbzeit. Die Defensive stand kompakt, in den ersten zehn Minuten liess man lediglich drei Gegentore zu. Daraus resultierte eine 18:11-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel blieb der Vorsprung zunächst konstant, ehe GC Amicitia durch eine aktivere Phase zwischenzeitlich verkürzen konnte. Entscheidenden Anteil daran, dass die Kadetten die Kontrolle behielten, hatte Torhüter Leon Bergmann mit mehreren Paraden, darunter auch bei Gegenstössen und einem Siebenmeter.

HC Kriens-Luzern - RTV 1879 Basel (3:0)

Der HC Kriens-Luzern wurde seiner Favoritenrolle in der Serie gegen den RTV 1879 Basel gerecht und entschied die Best-of-5-Serie mit drei Siegen (46:38, 41:29, 42:35) für sich.

Bereits im ersten Spiel setzte Kriens-Luzern mit 46 erzielten Treffern ein klares Zeichen. Basel hielt offensiv dagegen, konnte das Tempo und die Effizienz der Innerschweizer jedoch über die gesamte Spielzeit nicht mitgehen. Auch im zweiten Spiel gelang es dem RTV phasenweise, das Geschehen offen zu gestalten. Mit einer offensiven Ausrichtung und situativem Einsatz von sieben Feldspielern versuchten die Basler, Druck zu erzeugen. Entscheidend absetzen konnte sich jedoch erneut Kriens-Luzern. Im dritten Spiel fiel die Vorentscheidung früh. Nach rund 20 Minuten lag Kriens bereits deutlich in Führung, zur Pause stand es 27:19. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein torreiches Spiel mit Abschlüssen auf beiden Seiten, ohne dass Basel den Rückstand entscheidend verkürzen konnte. Kriens nutzte in der Schlussphase die Breite des Kaders und brachte mehrere Nachwuchsspieler zum Einsatz.

Pfadi Winterthur - TSV St. Otmar St. Gallen (3:1)

Die Viertelfinalserie zwischen Pfadi Winterthur und TSV St. Otmar St. Gallen fand im vierten Spiel ihre Entscheidung. Vor 1'570 Zuschauenden in St. Gallen entwickelte sich eine erneut umstrittene und intensiv geführte Partie.

Pfadi Winterthur eröffnete die Serie mit einem deutlichen Heimsieg, ehe die St. Galler mit einem Heim-Erfolg nach Verlängerung ausglichen. Im dritten Spiel in Winterthur übernahm Pfadi dann die Kontrolle und stellte mit einem deutlichen 32:24 auf 2:1. Die Entscheidung fiel in Spiel 4 vor 1'570 Zuschauenden in St. Gallen. In einer intensiv geführten Partie blieb das Geschehen lange ausgeglichen (14:14 zur Pause, 21:21 in der 49. Minute). In der Schlussphase nutzte Pfadi eine fehleranfällige Phase der Gastgeber zur Führung. Zwar verkürzte St. Otmar kurz vor Schluss nochmals, doch Pfadi brachte den Vorsprung souverän ins Ziel. Mit dem 3:1 in der Serie qualifiziert sich Pfadi Winterthur für den Halbfinal und trifft dort auf den HC Kriens-Luzern.

BSV Bern - Wacker Thun (3:0)

Der BSV Bern entschied seine Viertelfinalserie gegen Wacker Thun ebenfalls mit 3:0 (34:29, 37:36 n.V., 31:27) für sich.

Das Resultat täuscht insofern, als die Spiele über weite Strecken ausgeglichen verliefen. Bereits im ersten Aufeinandertreffen blieb die Partie lange offen, bevor sich Bern in der Schlussphase absetzen konnte. Im zweiten Spiel fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung. Auch im dritten Spiel zeigte sich ein ähnliches Bild. Wacker Thun hielt über längere Phasen dagegen und gestaltete die Partie ausgeglichen. Nach einer torlosen Phase im ersten Durchgang fand der BSV zurück ins Spiel und erarbeitete sich bis zur Pause eine Vier-Tore-Führung (15:11). In der zweiten Halbzeit blieb Bern das spielbestimmende Team, ohne sich jedoch früh entscheidend abzusetzen. Erst in der Schlussphase sorgten weitere Treffer für klare Verhältnisse. Mit dem dritten Sieg qualifiziert sich der BSV Bern für den Halbfinal und trifft dort auf die Kadetten Schaffhausen.

Quelle: SHV / Beni Rachad (Text); Martin Deuring (Bild)

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