Top-Ligen • 04.05.2026

Die Playoff-Halbfinals der Quickline Handball League sind entschieden. In beiden Serien setzt sich das besserklassierte Team in drei Spielen durch.
Während das erste Spiel der Serie eine klare Angelegenheit war und sich die favorisierten Kadetten Schaffhausen Zuhause mit 38:29 durchsetzen konnte, gestaltete sich die zweite Begegnung wesentlich ausgeglichener. Erst in der 55. Spielminute netzte Maros zur ersten Führung für die Kadetten ein. Mit dem knappen 29:28-Sieg konnten die Munotstädter den Sieg und somit die 2:0-Führung bejubeln.
Vor dem dritten Spiel stellte sich also die Frage, ob es wieder zu einem Krimi kommt oder ob sich die Kräfteverhältnisse wie im ersten Duell klar präsentieren.
Am Samstag bewahrheitete sich Ersteres. Ein technischer Fehler der Kadetten Schaffhausen 31 Sekunden vor Schluss brachte die zu diesem Zeitpunkt mit nur einem Tor in Rückstand liegenden Berner nochmals in Ballbesitz. Dieser letzte Berner Angriff führte zu keinem Treffer und so konnten die Kadetten mit dem 31:30-Sieg den Einzug in den Playoff-Final feiern. Während für den BSV Bern die Saison beendet ist, geht es für die Kadetten Schaffhausen als Titelverteidiger ab dem 24. Mai mit der alles entscheidenden Phase weiter.
Die ersten beiden Spiele zwischen dem Zweitplatzierten und Drittplatzierten der Hauptrunde gipfelten in einem Torfestival. Beide Male konnte sich der HC Kriens-Luzern durchsetzen (38:27 und 41:33). Pfadi Winterthur's Ziel für Sonntag war also klar: den Matchball des Gegners abwehren und die Serie zurück nach Winterthur holen. Die Gäste bewiesen in der Pilatus-Arena von Anfang an, dass sie sich nicht kampflos verabschieden wollten und hielten die Partie lange offen. Zur Halbzeit führten die Innerschweizer mit 18:15, doch die Winterthurer blieben dran und gestalteten das Spiel über weite Strecken spannend.
In den entscheidenden Momenten setzte sich jedoch die individuelle Klasse vom HC Kriens-Luzern durch. Torhüter Kévin Bonnefoi überzeugte mit wichtigen Paraden, während Luca Sigrist mit 16 Treffern offensiv herausragte. Auch Marin Sipic zeigte eine starke Partie am Kreis und unterstrich, wie wertvoll seine Rückkehr für diese Mannschaft ist.
Am Ende musste sich Pfadi Winterthur trotz einer engagierten und kämpferisch starken Leistung mit 29:35 geschlagen geben. Damit setzt sich der HC Kriens-Luzern in der Serie mit 3:0 durch und zieht verdient in den Playoff-Final ein.
Die Fans können den Final umfassend mitverfolgen: Alle Spiele der Serie werden sowohl auf SRF als auch auf der Streamingplattform RED+ gezeigt. Die Bühne ist bereit für eine packende Serie, emotionale Duelle und Handball auf höchstem Niveau. Schliesslich treffen mit den Kadetten Schaffhausen (1.) und dem HC Kriens-Luzern (2.) die beiden besten Teams der Hauptrunde aufeinander.
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