Top-Ligen • 21.04.2026

Das Lidl Final4 in der LANXESS arena wurde aus Schweizer Sicht zu einem dramatischen Wochenende. Im Fokus standen gleich mehrere Schweizer Nationalspieler, die auf höchstem Niveau Verantwortung übernahmen und wichtige Rollen spielten.
Besonders bitter verlief das Halbfinale für Nikola Portner und Manuel Zehnder mit dem SC Magdeburg. Gegen den Bergischen HC entwickelte sich ein hochintensiver Schlagabtausch, in dem sich der Favorit nie entscheidend absetzen konnte. Über die reguläre Spielzeit hinaus blieb die Partie völlig offen, doch auch nach 70 Minuten beim erneuten Unentschieden musste das Siebenmeterwerfen entscheiden und dort fehlte Magdeburg das nötige Glück. Für die beiden Schweizer bedeutete dies das schmerzhafte Ende aller Finalträume, obwohl der Einzug ins Endspiel greifbar nahe war.
Nur einen Tag später kam es im Spiel um Platz drei zum direkten Duell der Schweizer Fraktion. Auf der Gegenseite von Portner und Manuel Zehnder, standen mit Samuel Zehnder und Joel Willecke zwei weitere Schweizer Nationalspieler im Dress des TBV Lemgo Lippe. Letztere erzielten im "Kleinen Final" gemeinsam 5 Treffer (Willecke mit 4 davon) und steuerten damit ihren Beitrag zum grossen Jubel des TBV Lemgo. In einer intensiven Partie setzte sich der TBV mit 35:31 durch und sicherte sich damit die Bronzemedaille.
So bleibt aus Schweizer Sicht ein Final4 mit zwei Gesichtern: Auf der einen Seite die grosse Enttäuschung nach einem dramatisch verlorenen Halbfinale, auf der anderen Seite der verdiente Medaillengewinn durch Samuel Zehnder und Joel Willecke. Handball Schweiz gratuliert seinen Nationalspielern zum Auftritt auf einer der grössten Bühnen des Handballs und insbesondere Samuel und Joël zum Medaillengewinn.
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