Top-Ligen • 07.05.2026

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Handball-Verbands hat den von der Präsidentenkonferenz der Quickline Handball League (QHL) verabschiedeten Modus für die Saison 2026/27 bestätigt. Damit ist die Grundlage für den Spielbetrieb der höchsten Schweizer Männerliga in der kommenden Saison definitiv festgelegt.
Die Quickline Handball League wird in der Saison 2026/27 weiterhin mit zehn Teams ausgetragen. Gespielt wird zunächst die Hauptrunde, bestehend aus einer Doppelrunde (18 Partien). Die sechs besten Teams qualifizieren sich für die Finalrunde, die Teams auf den Rängen 7 bis 10 müssen in die Abstiegsrunde.
Die Finalrunde wird ebenfalls als Doppelrunde (zehn Spiele) ausgetragen. Die Punkte aus der Hauptrunde werden dabei mitgenommen. Nach Abschluss der Finalrunde spielen die Teams auf den Rängen 1 bis 4 die Playoffs. Sowohl die Halbfinals als auch das Finale werden im Best-of-5-Modus ausgespielt. Für die Teams auf den Plätzen 5 und 6 der Finalrunde endet die Saison nach der Finalrunde.
Die Abstiegsrunde besteht aus vier Runden. Auch hier werden die Punkte aus der Hauptrunde übernommen. Der Letztplatzierte dieser QHL-Abstiegsrunde trifft anschliessend in der Auf-/Abstiegsbarrage auf den Meister der Nationalliga B, der zuvor zwischen den beiden Erstplatzierten der zweithöchsten Schweizer Liga in einer Best-of-3-Finalserie ausgespielt wurde. Sollte aus der Nationalliga B kein aufstiegsberechtigtes Team zur Verfügung stehen, entfällt die Auf-/Abstiegsbarrage. Eine allfällige Auf-/Abstiegsbarrage würde im Best-of-5-Modus ausgetragen, wobei die Serie in der Heimstätte des NLB-Teams beginnt.
Aufstockung der Liga als Ziel
Neben der Bestätigung des Modus für die Saison 2026/27 spricht sich der Zentralvorstand einstimmig für eine Einführung einer 12er-Liga aus, entsprechend der Strategie der QHL. Diese kann bereits auf die Saison 2027/28 angestrebt werden, sofern die infrastrukturellen und sportlichen Voraussetzungen in den Clubs erfüllt sind. Die genauen Modalitäten und Voraussetzungen zur Aufstockung werden in den kommenden Monaten vom Schweizerischen Handball-Verband, zusammen mit der Swiss Handball League (QHL und Nationalliga B) ausgearbeitet. Mit diesen Entscheiden verfolgen der SHV und die SHL das Ziel, die Weiterentwicklung der höchsten Spielklassen nachhaltig voranzutreiben und gleichzeitig die Qualität der Wettbewerbe sicherzustellen.
Der SHV ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz.
Der SHV ist Mitglied von Swiss Olympic sowie des Weltverbands IHF und der Europäischen Handball Föderation EHF.
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