Willkommen zurück: Chênois Genève gelingt der Wiederaufstieg in die höchste Liga

Quickline Handball League  •  26.05.2023

20230326 LNB CSC Vs STA 127

Die Westschweizer setzen sich im NLB-Playoff-Final gegen Handball Stäfa mit drei Siegen aus vier Spielen durch und werden somit in der kommenden Saison wieder in der Quickline Handball League mitwirken.

Nachdem die Genfer den Abstieg in die NLB in der vergangenen Saison nicht verhindern konnten, qualifizierten sie sich diese Saison erfolgreich für den NLB-Playoff-Final gegen Handball Stäfa. Dank dem dritten und somit entscheidenden Sieg gegen die Zürcher Oberländer am Samstag, 27. Mai 2023, tauschen sie für die kommende Saison den Platz mit dem Absteiger RTV 1879 Basel. Während der diesjährige Quickline Handball League Schweizer Meister noch ausstehend ist, stehen die zehn Teams, welche das nächste Jahr um ebendiesen Titel kämpfen, also bereits fest. 

Runde 4: Chênois Genève - Handball Stäfa

Das Heimteam dominierte bereits in der Startphase. Der überzeugende Genfer Torhüter Bastien Soullier parierte die ersten vier Abschlüsse, während sein Team im Angriff zweimal am Pfosten der Stäfner scheiterte. Die Verteidigungsarbeit von Genf ist intensiv, bereits nach 6 gespielten Minuten muss Strelnikov (CSC) eine zweite 2-Minuten-Strafe absitzen. Francesco Ardielli schafft in der 15. Spielminute den Ausgleich zum 4:4, die Chance auf die erstmalige Führung verpasst er dennoch. Nach ihm versucht es Laurin Rinderknecht, er kommt erfolgreich zum Abschluss und wirft sein Team mit 8:7 in Führung. Die Genfer lassen das nicht auf sich sitzen und drehen den Spielstand mit einem Doppeltreffer von Jordan Bonilauri wieder zu ihren Gunsten. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst ist Genf vorne, dann kann Stäfa nochmals aufdrehen und gar die Führung übernehmen, doch kurz vor dem Pausenpfiff folgt ein weiterer Ausgleichstreffer der Genfer zum 13:13. 

Nach dem Seitenwechsel ist es erneut Chênois Genève, welche das Spiel führen. Während sie in den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit sechs Mal erfolgreich sind, gelingen den Gästen aus Stäfa lediglich zwei Abschlüsse. Trainer Philipp Seitle muss schon nach kurzer Zeit zum Team-Timeout greifen. Der Vorsprung der Westschweizer ist zu gross für Stäfa, um ihn aufzuholen. Bei einem Spielstand von 28:22 für Genf bleibt das Spiel stehen. Beide Teams bekommen denn Ball fast für die gesamte Schlussphase bis zur 59. Spielminute nicht im gegnerischen Tor unter. Schlussendlich ist es dann Genf, die den Vorsprung auf +7 erhöhen können und mit diesem Sieg in die Quickline Handball League aufsteigen darf. 

Stäfa verbleibt in der NLB, wo sie sich dieses Jahr auch nach der Finalniederlage mächtig stolz zeigen dürfen. Nach 26 Runden haben sie sich den ersten Platz (von 14) gesichert. Für einen Aufstieg hat es dann schlussendlich nicht gereicht. 

Die Genfer hingegen dürfen sich auf ihren Wiederaufstieg in die höchste Schweizer Männerliga freuen. Nachdem sie letztes Jahr in die NLB absteigen mussten, damals gegen den RTV 1879 in den Playouts verloren haben, tauschen sie nun mit ebendiesem Verein die Plätze in der jeweiligen Liga. 

Playoff-Resultat: Handball Stäfa 1 : 3 Chênois Genève Handball

CSC - STF

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Quelle: Andrina Held (Text) Chênois Genève Handball (Foto)

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