Neue Modi und neue Spielpläne – Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der Meisterschaft

Handball Schweiz  •  27.11.2020

Symbolbild Close Up Harzdose (Stefan Risi)

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat verschiedene Vorbereitungen getroffen, um die Wiederaufnahme des Spielbetriebs möglich zu machen, sobald es der Bund und die Kantone erlauben. Um eine neue Planungsgrundlage zu schaffen, werden im Dezember in Zusammenarbeit mit den Vereinen neue Spielpläne erstellt. Der Zentralvorstand hat den diesbezüglichen Antrag der Wettspielbehörde, inklusive Änderung der Modi, gutgeheissen.

Die Wettspielbehörde plant in ihren Szenarien mit einem frühestmöglichen Start des Spielbetriebs am Wochenende vom 30./31. Januar 2021. Aufgrund der danach bis zum Saisonende noch zur Verfügung stehenden Zeit müssen die Modi in sämtlichen Ligen angepasst werden, um eine Wertung der Meisterschaft zu ermöglichen. Die überarbeiteten Modi unterscheiden sich je nach Liga und Ausgangslage. In den kommenden Wochen werden die entsprechenden Spielpläne erstellt und die Spiele von den Vereinen angesetzt. So soll auch sichergestellt werden, dass im entsprechenden Zeitraum die nötigen Hallenkapazitäten vorhanden sind.

Die Modi und Szenarien sehen vor, dass die Meisterschaften in den verschiedenen Ligen (mit wenigen Ausnahmen) bis spätestens am Wochenende vom 22./23. Mai 2021 abgeschlossen und gewertet werden können. Sollten sich im Verlauf der Planungen neue Vorgaben der Behörden ergeben – beispielsweise eine Verlängerung des Verbots von Kontaktsportarten über Januar 2021 hinaus –, kann der Prozess unterbrochen und angepasst werden.

Kneubuehler Adrian Quadratisch

«Wir schaffen mit diesem Vorgehen jetzt die Voraussetzung, dass wir – sofern es die Umstände zulassen – den Spielbetrieb wieder aufnehmen können. Wir brauchen die Flexibilität und Unterstützung aller Beteiligten. Sollte es nicht möglich sein, Ende Januar mit dem Spielbetrieb zu starten, haben wir mit den neuen Modi eine gewisse Reserve, dank der wir den Wiederbeginn auch weiter nach hinten schieben können.»

Adrian Kneubühler, Leiter der Wettspielbehörde

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