Auf einen Blick: der 8. Spieltag der SPL1

SPAR Premium League  •  29.10.2018

Kathryn Fudge

Der Meister taumelt: die Spono Eagles verlieren gegen GC Amicitia und fallen aus den Top 4. An der Spitze bleibt vorerst der LK Zug vor dem LC Brühl. Die HSG Leimental feierte derweil den ersten Sieg der SPL1-Geschichte.

Spono Eagles - GC Amicitia Zürich 27:29 (10:16)

Spono erwischte einen guten Start (5./4:2), GC Amicitia hatte jedoch unverzüglich eine Antwort parat, so dass die Partie bis zur 16. Minute ausgeglichen verlief (9:9). Elf Minuten musste das Heimteam anschliessend auf einen weiteren Treffer warten, was die Gäste nutzten und einen Sechs-Tore-Vorsprung herauszuspielen (26./9:15). Bis zur 54. Minute war der Vorsprung der Zürcherinnen immer noch komfortabel (22:28). Am Ende kam Spono jedoch nochmals auf und verkürzte Tor um Tor. 45 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Pascale Wyder der 27:28-Anschlusstreffer - ein Punktgewinn sprang aber nicht mehr heraus. GC Amicitia feierte, angeführt von der achtfachten Torschützin Carolin Laszlo, den dritten Sieg aus den letzten vier Partien und klettert damit auf Rang 4. Spono kassierte im vierten Heimspiel die dritte Heimniederlage und rutscht auf Platz 5 ab.

HSG Leimental - LC Brühl Handball 24:25 (8:15)

Beim Stand von 5:12 nach 22 Minuten deutete in Therwil vieles darauf hin, dass sich die Geschichte vom 1. Spieltag wiederholen sollte, als Brühl klar und deutlich gegen die Aufsteigerinnen gewann. Die Gäste liessen beim Debüt von Neo-Coach Rolf Erdin aber im zweiten Abschnitt die nötige Konsequenz vermissen, gleichzeitig zeigten sich die Gastgeberinnen, wie schon in den zwei Spielen zuvor, formverbessert. Das führte dazu, dass Leimental zwischen der 43. und 53. Minute von 14:21 auf 21:23 verkürzen konnte. Die komplette Wende sollte der HSG dann aber nicht mehr gelingen. Matchwinnerin für die Gäste war Kathryn Fudge mit elf Toren. Der LC Brühl bleibt damit als einzige Mannschaft ungeschlagen auf Rang 2. Leimental verpasste nach dem Sieg am Freitag (siehe unten) den Überraschungscoup nur denkbar knapp.

HV Herzogenbuchsee - LK Zug 25:37 (14:21)

Im Oberaargau entwickelte sich von Beginn an ein munteres Tore-Werfen, bei dem zunächst beide Teams auf ihre Kosten kamen. 23 Tore fielen in den ersten 16 Minuten, mit leichten Vorteilen für die Gäste (10:13). Das Heimteam zollte dem hohen Tempo aber Tribut. Während der LKZ weiter sein schnelles Spiel durchzog, schlichen sich beim HVH Fehler und überhastete Angriffe ins Spiel ein. Dadurch setzte sich Zug bis zur Pause deutlicher ab. Der zweite Abschnitt war speziell zu Beginn geprägt von vergebenen Chancen, Herzogenbuchsee kam in dieser Phase etwas näher heran (37./18:22), insgesamt hatte Zug aber stets die Kontrolle über das Spiel. Am Ende feierte das Team von Christoph Sahli einen klaren Sieg und verteidigte damit auch die Tabellenführung. Der HVH wartet weiter auf den ersten Saisonsieg und ist Siebter. 

HSG Leimental - Yellow Winterthur 27:26 (12:14)

Nachdem die erste Halbzeit komplett ausgeglichen verlief, waren die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit auf dem besten Weg, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Jennifer Hofstetter parierte zwischen der 31. und 38. Minute fünf Angriffe der Gastgeberinnen - allein, die Yellow-Offensive konnte von den Paraden ihrer Torhüterin nicht profitieren. Winterthur führte zwar mit vier Toren (38./14:18), konnte den Vorsprung aber nicht konservieren. In der 44. Minute glich Leimental wieder aus (19:19), die Entscheidung fiel aber erst in der Schlussphase. Beim Stand von 26:24 für die Baselbieterinnen war nun Heimgoalie Nadine Reidl mit vier Paraden innert vier Minuten hauptverantwortlich dafür, dass Leimental seinen Vorsprung behielt. Damit feierte die HSG den ersten Erfolg in der SPL1 und den Sprung auf Rang 6, Yellow bleibt punktelos am Tabellenende.

Quelle: Matthias Schlageter

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