Die Event-Abteilung des Schweizerischen Handball-Verbands blickt auf eine herausfordernde Saison mit zahlreichen Highlights zurück. Zug um Zug ging es im Herbst nebst der EM-Qualifikation mit mehreren Testspielen los. Mit den Mobiliar Handball Cupfinals startete die Rückrunde, die neben der erfolgreichen Qualifikation des Frauen-Nationalteams zur EHF EURO 2026 mit einem weiteren Highlight im Hallenstadion abgeschlossen werden konnte.
Nicht mehr Teil der vom SHV organisierten Events ist der Cupfinal der Männer. Dieser wird seit der Saison 2025/26 im Final4-Format durchgeführt und durch die PASE als Veranstalterin, mit Unterstützung des SHV, in Kriens organisiert.
Publikumszahl: 1420
Die Saison startete mit dem EM-Qualifikationsspiel des Frauen-Nationalteams gegen Bosnien und Herzegowina. Das Schweizer Team setzt sich eindrucksvoll und vor heimischem Publikum in Winterthur durch und feiert somit einen geglückten Start der EM-Qualifikation.
Publikumszahl: 1580 (Mobiliar Arena) & 4060 – ausverkauft (Pilatus Arena)
Das Schweizer Männer-Nationalteam empfing Ende Oktober den Vizeweltmeister Kroatien für zwei Testspiele in der Schweiz. Eine lehrreiche und intensive Woche endete mit den beiden Begegnungen in Gümligen und Kriens. Nachdem das erste Spiel in der gut besuchten Mobiliar Arena in Gümligen verloren ging, resultierte im zweiten Testspiel am 1. November 2025 vor unglaublicher Publikumskulisse in der neu eröffneten Pilatus Arena in Kriens der erste Sieg überhaupt gegen Kroatien – und vor ausverkauftem Haus.
Publikumszahl: 1463
Mitten in den finalen Vorbereitungen auf die erste Weltmeisterschaft testet das Schweizer Frauen-Nationalteam gegen einen ganz grossen Gegner: Mit Nachbar Deutschland wurde eine Top-Nation zur Generalprobe nach St. Gallen eingeladen. Obwohl das Spiel verloren ging, war die Stimmung in der Kreuzbleiche durchgehend hervorragend. Nebst dem Torwandschiessen am SHV-Stand gab es auch nach dem Spiel ein grosses Highlight: Autogrammstunde mit den Nationalspielerinnen.
Publikumszahl: 1265
Winterthur stand am 22. Februar ganz im Zeichen der Cupfinals: Angefangen hat der Handball-Tag mit den Juniorinnen- und Juniorenfinals des Schweizer Cups. Die Sieger*innen heissen LK Zug und Pfadi Winterthur. Den sportlichen Höhepunkt bildete das Mobiliar Handball Cupfinalspiel der Frauen zwischen dem LC Brühl Handball und GC Amicitia Zürich. Die Finalistinnen lieferten sich ein packendes Duell mit dem besseren Ende für die Stadtzürcherinnen: Sie sicherten sich in einer umkämpften Partie den ersten Cupsieg seit 21 Jahren!
Publikumszahl: 2465
Die zweite Saisonhälfte des Frauen-Nationalteams startete mit einem Highlight: Das Schweizer Frauen-Nationalteam durfte sich in der EM-Qualifikation mit dem Handball-Schwergewicht Niederlande messen. Trotz des klaren Schlussresultats war die Stimmung in der Pilatus Arena bis zum Ende hervorragend. Die rund 2500 Zuschauer*innen am 05. März gehören zu den besten Publikumskulissen aller Zeiten für ein Frauen-Länderspiel in der Schweiz. Abgesehen von der Heim-EHF EURO 2024 wurde bislang nur das WM-Playoff-Hinspiel im April 2023 in Basel gegen Tschechien mit 3124 Zuschauer*innen besser besucht.
Publikumszahl: 2400 – ausverkauft
In der Zürcher Saalsporthalle waren Punkte gegen die Italienerinnen keine Pflicht mehr, dennoch durfte sich das Publikum über einen überzeugenden Auftritt des Frauen-Nationalteams freuen. Nachdem die Qualifikation zur EHF EURO 2026 bereits im Sack war, bekamen die 2400 Zuschauer*innen ein regelrechtes Schaulaufen zu sehen. Als krönender Abschluss wurde am Ende des Spiels eine Legende des Schweizer Handballs gebührend verabschiedet. Vroni Keller wurde nach Abpfiff vom ganzen Staff, dem Team und dem Publikum verdient gefeiert. Zur Überraschung wurde sie sogar als Bestplayer der Begegnung ausgezeichnet! Ein Gänsehautmoment, der symbolisch für ein Leben in den Diensten des Schweizer Handballs steht.
Publikumszahl: 4850
Zum Abschluss der Eventsaison kehrten wir am 13. Mai 2026 an den Ort zurück, an dem wir uns vor einem Jahr gegen Deutschland einen wichtigen Punkt für die EM-Qualifikation erkämpft hatten: Das Zürcher Hallenstadion. Dieses Mal ging es jedoch nicht um die EURO, sondern die Qualifikation zur WM 2027 in Deutschland war das grosse Ziel. Nach einem schwierigen Start kämpfte sich das Team von Nationaltrainer Andy Schmid getragen vom Publikum zurück, drehte die Partie nach der Pause und belohnte sich vor 4850 Zuschauer*innen mit dem ersten Heimsieg der Geschichte im Hallenstadion.