Top-Ligen

SWISS Premium League

01.09.2026 | Philipp Keller

Die Saison 2025/26 der Swiss Premium League stand im Zeichen von sportlicher Qualität, wachsender Aufmerksamkeit und einer kontinuierlichen Professionalisierung des Frauenhandballs in der Schweiz. Die höchste nationale Frauenliga bot den Zuschauer*innen während der gesamten Saison spannende Begegnungen, emotionale Momente und hochklassige Leistungen auf und neben dem Spielfeld.

Die Vereine investierten weiterhin gezielt in die Entwicklung ihrer Strukturen und die Förderung junger Talente. Gleichzeitig konnte die Sichtbarkeit der Liga durch die mediale Berichterstattung und die Live-Übertragungen weiter gesteigert werden. Die Swiss Premium League hat damit ihre Rolle als wichtigste Plattform für den Schweizer Spitzenfrauenhandball nachhaltig gestärkt.

Ein besonderer Dank gilt allen Vereinen, Spielerinnen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Funktionär*innen, Volunteers, Partner*innen sowie den zahlreichen Fans. Ihr Engagement und ihre Leidenschaft tragen wesentlich zur positiven Entwicklung des Frauenhandballs in der Schweiz bei.

Sportlicher Rückblick

Spannende Hauptrunde
Die Hauptrunde der Saison 2025/26 war geprägt von einer hohen Leistungsdichte und zahlreichen engen Entscheidungen. Mehrere Teams kämpften bis in die letzten Runden um die besten Ausgangslagen für die Playoffs, während sich gleichzeitig junge Spielerinnen zunehmend auf höchstem Niveau behaupteten. Die Ausgeglichenheit innerhalb der Liga sorgte für attraktive Spiele und unterstrich die positive Entwicklung des Frauenhandballs in der Schweiz. Die Vereine präsentierten sich sportlich konkurrenzfähig und boten den Fans spannende Handballabende während der gesamten Saison.

Playoffs 2026
Die Playoffs bildeten den Höhepunkt der Saison und boten Handball auf höchstem nationalem Niveau. Die qualifizierten Teams lieferten sich intensive und emotionale Duelle um den Schweizer Meistertitel. Die Finalserie zeigte eindrücklich die Qualität und Attraktivität der Swiss Premium League. Hohe Intensität, taktische Vielfalt und grosse Leidenschaft prägten die entscheidenden Begegnungen der Saison und sorgten für einen würdigen Abschluss des Meisterschaftsjahres.

Die Finalserie zwischen GC Amicitia Zürich und dem LC Brühl Handball entwickelte sich zu einem echten Handballkrimi. In der Best-of-5-Serie musste erst das entscheidende fünfte Spiel über den Titel entscheiden. Vor grosser Kulisse und in einer mitreissenden Atmosphäre behielt GC Amicitia Zürich die Nerven und sicherte sich mit einem Sieg im alles entscheidenden fünften Spiel die Schweizer Meisterschaft. Mit dem Meistertitel krönte GC Amicitia Zürich eine aussergewöhnliche Saison. Die Zürcherinnen sicherten sich erstmals seit der Fusion von GC und Amicitia im Jahr 2010 die Schweizer Meisterschaft. Gleichzeitig gewann der Verein als erster Stadtzürcher Frauenhandballclub seit 2004 wieder den nationalen Titel. Nach dem Cupsieg im Februar gelang GC Amicitia zudem das Double – ein historischer Erfolg und die verdiente Belohnung für die kontinuierliche Aufbauarbeit der vergangenen Jahre. Gegen den Rekordmeister LC Brühl Handball setzte sich GC Amicitia Zürich in einer hochklassigen und spannenden Finalserie durch und schrieb damit ein weiteres Kapitel der Schweizer Frauenhandballgeschichte.

Schweizer Teams auf europäischer Bühne
Mehrere Vereine vertraten die Schweiz auch in der Saison 2025/26 auf internationaler Ebene. Die Teilnahme an europäischen Wettbewerben ermöglichte wertvolle Erfahrungen gegen internationale Spitzenteams und förderte die Weiterentwicklung von Spielerinnen und Vereinen. Die internationalen Auftritte leisten einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit des Schweizer Frauenhandballs und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Swiss Premium League im europäischen Vergleich.

Medien und Vermarktung

Wachsende Sichtbarkeit des Frauenhandballs
Die mediale Präsenz der Swiss Premium League konnte in der Saison 2025/26 weiter ausgebaut werden. Live-Übertragungen, digitale Inhalte und die verstärkte Präsenz auf den sozialen Medien ermöglichten eine grössere Reichweite und stärkten die Verbindung zwischen Vereinen, Spielerinnen und Fans.

Infrastruktur

Fortschritte in den Spielstätten
Die Vereine der Swiss Premium League arbeiteten auch in der Saison 2025/26 kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Infrastruktur. Moderne Spielstätten und professionelle Rahmenbedingungen sind wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Spitzenhandballs. Neben Investitionen in Halleninfrastruktur wurden auch die Bereiche Eventorganisation, Zuschauer*innen-Erlebnis und Medienproduktion weiter optimiert.

Nachwuchs und Talentförderung

Die Förderung junger Spielerinnen bleibt eine zentrale Aufgabe der Swiss Premium League. Zahlreiche Talente erhielten in der Saison 2025/26 regelmässige Einsatzzeiten auf höchstem nationalem Niveau und konnten wichtige Erfahrungen sammeln. Die enge Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Leistungszentren und dem Schweizerischen Handball-Verband bildet die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung des Frauenhandballs und die zukünftige Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Nationalteams.

Ausblick 2026/27

Die Swiss Premium League blickt mit Zuversicht auf die Saison 2026/27. Die kontinuierliche Professionalisierung der Vereine, die steigende Sichtbarkeit des Frauenhandballs sowie die erfolgreiche Nachwuchsarbeit schaffen eine starke Grundlage für die weitere Entwicklung der Liga. Auch organisatorisch setzt die Liga auf Kontinuität. Sämtliche Vorstandsmitglieder stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Gleichzeitig soll der Austausch und die Zusammenarbeit unter den Vereinen weiter gestärkt werden. Geplant sind regelmässige Schwerpunktpräsentationen einzelner Clubs, um Wissen, Erfahrungen und Best Practices innerhalb der Liga gezielt zu teilen.

Die Nachwuchsförderung und die Stärkung der regionalen Strukturen bleiben auch künftig zentrale Handlungsfelder. Ergänzend dazu beschäftigt sich die SPL mit strategischen Zukunftsthemen wie der Zusammenarbeit mit der Akademie sowie den Chancen und Herausforderungen, die sich aus den Olympischen Spielen 2032 in Brisbane für den Schweizer Frauenhandball ergeben.

Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt sich sowohl auf dem Spielfeld als auch in den Bereichen Reichweite, Medienpräsenz und Fan-Engagement. Damit bietet die Swiss Premium League ein attraktives Umfeld für Unternehmen, die sich nachhaltig im Frauen- und Spitzensport engagieren möchten. Die Liga ist überzeugt, dass ihre sportliche Qualität, ihre Werte und ihr Entwicklungspotenzial beste Voraussetzungen bieten, um gemeinsam mit einer starken Ligapartnerin die nächsten Wachstumsschritte zu realisieren und die Erfolgsgeschichte des Schweizer Frauenhandballs weiterzuschreiben. Die Swiss Premium League wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Frauenhandballs in der Schweiz einnehmen und die Attraktivität des Sports nachhaltig steigern.

Dank

Die Swiss Premium League bedankt sich bei allen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Unterstützung während der Saison 2025/26. Ihr Engagement bildet die Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Schweizer Frauenhandballs und trägt wesentlich dazu bei, die Swiss Premium League als höchste nationale Frauenliga nachhaltig zu stärken.


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