Geschäftsleitung

Jahresbericht der Geschäftsleitung

01.09.2022 | Jürgen Krucker | Maik Born | Ingo Meckes | Delia Dünser
Krucker Juergen
Born Maik 600
Meckes Ingo (2)
Delia Dünser 1 1

Liebe Handballfreunde

Wir schliessen die dritte Saison in Folge unter Corona ab und erzielen dabei ein besseres Resultat als erwartet. So wird aus dem zuletzt negativ belegten Wort «positiv», wieder das positiv, das wir aus der Zeit vor Corona kennen. Dieser bessere Abschluss lag vor allem an geringeren Ausgaben und einem «back to normal» in allen Bereichen unserer Arbeit.

In Zahlen schliessen wir das Verbandsjahr bei einem Umsatz von rund CHF 10.3 Millionen mit einem Verlust in der Höhe von circa CHF 99’000 ab und damit knapp CHF 100’000 weniger Verlust als ursprünglich erwartet. Unser Eigenkapital steht damit aktuell bei annähernd CHF 485’000. Einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Finanzen auf Verbandsseite, aber auch in unseren Vereinen, haben erneut das Stabilisierungspaket des Bundes, aber auch weitere Unterstützungsmassnahmen beigetragen. Dass es zukünftig nicht mehr um Schäden wie zuletzt gehen soll, zeigt die Definition des Stabilisierungspakets 2022, das unter dem Motto «Revitalisierung» des Sports steht.

Acht übergeordnete Ziele

Gemeinsam mit dem Zentralvorstand und dem ganzen SHV-Team in der Geschäftsstelle konnten wir die Strategie 2025 mit ihren acht übergeordneten Ziele durch erste konkrete Massnahmen nicht nur präzisieren und damit messbar machen, sondern diese bereits aktiv umsetzen. Das eigens dafür angelegte onlinebasierte Strategie-Cockpit soll uns dabei helfen, unsere Ziele transparent und messbar zu erreichen.

Damit dies noch zielgerichteter gelingen kann, haben wir das operative Team auf der SHV-Geschäftsstelle um Delia Dünser als neues Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Partizipation und Marktentwicklung ergänzen können. Die Abteilungen unterhalb der Geschäftsleitung wurden in der Folge anders strukturiert und zum Teil mit neuen Personen besetzt.

Great place to work

Basierend auf einer «Great place to work»-Umfrage sowie einer internen Arbeitsgruppe «Büro 2.0» wollen wir den SHV als Arbeitgebermarke weiterentwickeln und bestmögliche Arbeitsbedingungen für heute und morgen schaffen. Ein zentrales Element dabei ist die interne und externe Kommunikation, die ein nicht zu unterschätzendes Führungsinstrument darstellt.

Neben den bisherigen klassischen Verbandsaufgaben haben wir auch diverse neue Projekte und Initiativen starten können. So z. B. im Bereich Inklusion (Handball als Demosportart an den Special Olympics National Games in St. Gallen, sowie der neu geschaffenen «Together League») oder beim Thema Nachhaltigkeit (Mobilitätskooperation mit RailAway). Dies zeigt, Handball ist mehr und vor allem mitten in unserer Gesellschaft, getreu unserem visionären Leitbild, mit dem wir einen «relevanten Beitrag zum Zusammenhalt in der Gesellschaft» leisten möchten.

Langjährige Mitarbeiter verabschiedet

Last but not least ist es uns ein ganz wichtiges Anliegen, dass wir uns bei allen Mitarbeitenden der Geschäftsstelle für ihren grossen Einsatz bedanken. Einmal mehr hat sich gezeigt, was Teamwork und Engagement im Handball ausmachen können. Ein besonderer Dank gilt dabei drei langjährigen Teammitgliedern, die uns in dieser Saison verlassen haben. Silvia Pfyffer arbeitete 33 Jahre in verschiedenen Funktionen im Handball (zuletzt in der Handballförderung), Roger Felder insgesamt 18 Jahre (zuletzt als Leiter Schiedsrichter) und Marco Ellenberger 13 Jahre (als Leiter Kommunikation).

Silvia geht in den verdienten Ruhestand, während Roger dem Handball in neuer Funktion als Geschäftsführer von Handball Stäfa erhalten bleibt. Marco Ellenberger hat sich selbstständig gemacht, er wird dem Handball aber in verschiedenen Funktionen verbunden bleiben (u.a. als Trainer SV Fides Frauen 3. Liga und als TV- & Live Streaming Kommentator).

Pyffer Silvia
Felder Roger
Ellenberger Marco

Danke

Dem Zentralvorstand unter der neuen Führung unseres Präsidenten Pascal Jenny möchten wir für das Vertrauen in unsere operative Arbeit danken, sowie allen Funktionären und Ehrenamtlichen für ihr grosses Engagement, zum Teil schon über viele Jahre bzw. Jahrzehnte.

Gleiches gilt für alle unsere Partner und Unterstützer aus der Politik, der Wirtschaft und den Kollegen aus dem nationalen Sport, sowie der EHF und der IHF, aber auch den vielen Privatpersonen, die uns mit ihren Beträgen finanzieller und / oder ideeller Art unterstützen und an die Zukunft des Handballs glauben.


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