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Stellungspflicht
Ab der kommenden Saison 2018/19 kommt im Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein neues Modell der Schiedsrichter-Stellungspflicht zur Anwendung.
Playoff-Halbfinal
Mit dem Vorjahresfinal Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen und dem Berner Derby Wacker Thun gegen BSV Bern Muri stehen zwei spannende Halbfinal-Serien an.
Konstanz auf der Trainerposition
Rotweiss Thun setzt auch in der kommenden Saison auf das bewährte Trainergespann um Peter Bachmann (r.) und Jürg Stender. Beide verlängern für eine weitere Saison.
Beförderung in die SPL1
Das SPL1-Team des LC Brühl hat einen neuen Cheftrainer für die kommende Saison. Martin Gerstenecker, bisher für das SPL2-Team der Brühler zuständig, wird befördert.
18.04.2018
SR-Stellungspflicht: Neues Modell nach dem Verursacherprinzip

Ab der nächsten Saison 2018/19 kommt im Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein neues, faires und verursachergerechtes Modell für die «Schiedsrichter-Ersatzabgaben» zur Anwendung. Der Anreiz für die Vereine, mehr Funktionäre zu stellen, wird damit deutlich erhöht. Im Januar haben während der Vernehmlassung zahlreiche Vereine die Chance genutzt und ihre Inputs eingebracht.

Es braucht zwingend mehr Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in der Schweiz. Die Ziele des neuen Modells sind darum völlig klar: Der Druck auf die Vereine, die keine oder zu wenig Schiedsrichter stellen, soll erhöht werden. Und jene Vereine, die mehr Schiedsrichter stellen als notwendig, sollen stärker belohnt werden. Ausserdem soll das Modell verursachergerecht sein: Künftig wird die Höhe der Stellungspflicht der Vereine durch die Anzahl effektiv zu leitenden Spiele pro Verein berechnet.

Beispiel: Für ein Spiel, das von zwei Schiedsrichterinnen geleitet wird, muss jeder Verein die Hälfte des Pensums stellen – also einen Schiedsrichter (1 Punkt). Für ein Spiel, das von einem Schiedsrichter geleitet wird, muss jeder Verein 0,5 «Schiedsrichter-Punkte» kompensieren. Die gleiche Formel gilt für Delegierte (NLA, NLB, SPL1).

Zu dieser nach dem Verursacherprinzip berechneten Stellungspflicht wird ein «Verbandszuschlag» von 15 Prozent gerechnet. Damit wird die Stellungspflicht für Schiedsrichter-Beobachter und für zusätzliche Spiele wie beispielsweise für die Regionalauswahlen oder für die Schulhandball-Schweizermeisterschaft abgegolten.

Die Anzahl geleistete Einsätze der dem Verein zugeordneten Schiedsrichter, Delegierten und Schiedsrichter-Beobachter werden mit der Stellungspflicht des jeweiligen Vereins verrechnet. Für jeden zu viel geleisteten Einsatz erhält der Verein eine Auszahlung von CHF 40.00 pro Punkt. Für jeden fehlenden Einsatz bezahlt der Verein CHF 70.00 pro Punkt. Die Abrechnung erfolgt jeweils im Juni, nach der abgeschlossenen Saison. Der allfällige Reinertrag aus den Schiedsrichter-Ersatzabgaben soll dabei insbesondere auch in Projekte zur Gewinnung von neuen Referees investiert werden.

Der Zentralvorstand hat ein entsprechendes Grobkonzept verabschiedet, das die Vereine künftig bei der Suche nach Spielleitern und Schiedsrichtern unterstützen soll. In den nächsten Wochen wird eine Arbeitsgruppe die Details erarbeiten und erste Schritte definieren. Genauere Informationen dazu folgen noch vor den Sommerferien.

Mit dem neuen Modell wird eine verursachergerechte Lösung eingeführt, die auch die bis anhin ungelöste Frage der Schiedsrichter-Beobachtungen regelt. Die umstrittene Maximal-Beschränkung der Pensen wird aufgehoben. Somit kann es nicht mehr vorkommen, dass ein Verein gebüsst wird, obwohl ein Schiedsrichter deutlich mehr Einsätze als angerechnet absolviert hat. Ab einem Saison-Minimum von 10 Einsätzen pro Person zählt jeder Einsatz.

Das neue Modell soll so auch zu einem verstärkten Anreiz für Vereine führen, mehr Funktionäre als nötig zu stellen. Die Vereine profitieren nämlich direkt und verstärkt davon, wenn ihre Funktionäre mehr leisten. Die ungenügenden Vereine hingegen bezahlen mehr als mit der heutigen 40-Prozent-Regelung, jedoch weniger als mit der effektiven Lösung gemäss WR und Weisungen. Das neue Modell führt dazu, dass die ungenügenden Vereine weniger an den SHV, jedoch mehr an die über dem Minimum liegenden Vereine zu bezahlen haben.

Da das genaue Ausmass der Stellungspflicht pro Verein mit dem neuen Modell nicht im Voraus berechnet werden kann (bspw. zusätzliche Entscheidungsspiele in der Meisterschaft, Erfolge im Cup, Ausfall eines Schiedsrichters oder Delegierten während der Saison) sind die Clubs angehalten, von Anfang an eine gewisse Reserve in ihren Planungen zu berücksichtigen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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18.04.2018
NLA-Playoffs: Berner Derby und Vorjahresfinal im Halbfinal 2017/18

Mit dem Klassiker Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen starten in der Nationalliga A der Swiss Handball League am kommenden Samstag, 21. April, die Playoff-Halbfinals. Gespielt werden wird im Modus best-of-5. Die Mannschaft, die zuerst drei Siege einfährt, qualifiziert sich somit für die Finalserie. Mit Pfadi und den Kadetten treffen die beiden Finalisten der vergangenen Saison nun bereits in der Vorschlussrunde aufeinander. In der laufenden Spielzeit haben die Eulachstädter dem Titelverteidiger deutlich den Schneid abgekauft. Alle drei Duelle gingen zu Gunsten der Pfader aus. Mit Serienmeister Schaffhausen muss in den Playoffs aber immer gerechnet werden. Seit der Saison 2010/11 gewannen die Munotstädter 13 ihrer 14 Playoff-Serien.

Einen Tag später (Sonntag, 17 Uhr) kommt es zum ersten Aufeinandertreffen in der Serie zwischen Wacker Thun und dem BSV Bern Muri. Die Duelle der beiden Berner Clubs waren in der jüngeren Vergangenheit stets spannende und intensive Auseinandersetzungen und ein echter Zuschauermagnet. In der Meisterschaft 2017/18 ist Wacker gegen Bern Muri noch ungeschlagen; zwei Siege und ein Unentschieden stehen bislang zu Buche. Im Cup fügte der BSV den Berner Oberländern im Achtelfinal allerdings eine bittere Niederlage zu. Dabei schaffte der Hauptstadt-Club etwas, was ihnen in der Meisterschaft seit Jahren nicht gelang – ein Heimsieg gegen Thun. Überhaupt dominiert im Berner Derby gerne die Auswärtsmannschaft: vier der letzten sechs Duelle gewann jeweils die Gastmannschaft.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Halbfinal


Wacker Thun - BSV Bern Muri
VF1: Sonntag, 22. April, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf MySports
VF2: Mittwoch, 25. April, 19:45 Uhr, Mooshalle Gümligen, live auf handballTV.ch
VF3: Samstag, 28. April, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf handballTV.ch
VF4*: Donnerstag, 3. Mai, 20:15 Uhr, Wankdorf Bern
VF5*: Sonntag, 6. Mai, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun

Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen
VF1: Samstag, 21. April, 17:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur, live auf handballTV.ch
VF2: Donnerstag, 26. April, 20:15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen, live auf MySports
VF3: Sonntag, 29. April, 14:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur, live auf MySports

VF4*: Donnerstag, 3. Mai, 20:15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen
VF5*: Sonntag, 6. Mai, 17:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur

* VF4 und VF5 finden nur bei Bedarf statt.

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Quelle: Matthias Schlageter

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18.04.2018
Peter Bachmann und Jürg Stender führen Rotweiss Thun auch 2018/19

Die professionelle Betreuung des SPL1-Teams durch Cheftrainer Peter Bachmann und Assistenztrainer Jürg Stender sowie das grosse Engagement und die sportlichen Erfolge sind für die Vereinsleitung von DHB Rotweiss Thun Gründe genug, die laufenden Verträge mit den beiden Trainern um ein weiteres Jahr zu verlängern. Verbunden ist dies mit dem ehrgeizigen Ziel, die erste Mannschaft nochmals weiter zu entwickeln und mittelfristig an die nationale Spitze zu bringen.

Bereits seit fünf Jahren betreuen Peter Bachmann und Jürg Stender mit viel Engagement und sportlichem Knowhow die erste Mannschaft von Rotweiss Thun in der obersten Spielklasse, der SPAR Premium League (SPL). Seit der Saison 2013/14 hat sich unter ihrer Führung das SPL-Team in den Top Vier der obersten Liga etabliert; im gleichen Zeitraum stand die Mannschaft zwei Mal im Cupfinal und konnte sich regelmässig für die Teilnahme am Europacup qualifizieren. Die Konstanz auf der Position des Chef- und Assistenztrainers ist mit ein Faktor für den sportlichen Erfolg und wird auch in Zukunft ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

Die Vereinsführung ist überzeugt, dass dank der Vorbildfunktion und den sportlichen Erfolgen der ersten Mannschaft es gelingen wird, noch mehr Mädchen und junge Frauen für den Handballsport zu begeistern. Um den jungen Spielerinnen ein optimales Umfeld zu bieten, wurde und wird im Verein viel in die Professionalisierung investiert. Hierzu gehören zweifellos die Vertragsverlängerungen mit Peter Bachmann und Jürg Stender, aber auch die Bestrebungen, ein Kader mit hoher Qualität und entwicklungsfähigen und erfolgshungrigen Spielerinnen zusammenzustellen. Entsprechende Gespräche mit potentiellen Zuzügen sind derzeit im Gang. 

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

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16.04.2018
Martin Gerstenecker übernimmt das SPL1-Team des LC Brühl

Nachdem Werner Bösch im März seinen Wechsel zu den Kadetten Schaffhausen bekannt gegeben hatte, musste sich der LC Brühl unter Zeitdruck auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen. Nach sorgfältiger Evaluation und vielen Gesprächen mit interessierten und interessanten Kandidaten sind die Vereinsverantwortlichen zur Überzeugung gekommen, dass Martin Gerstenecker das erstellte Anforderungsprofil am besten abdeckt.

Martin Gerstenecker stiess auf die Saison 2015/1016 als Nachwuchstrainer und Verantwortlicher des SPL2-Teams zum LC Brühl. Vor diesem Engagement hatte er in Österreich reichhaltige Trainererfahrung in den verschiedensten Bereichen erworben, u.a. als Nachwuchstrainer und -leiter (männliche Jugend) bei Union Sparkasse Korneuburg und Alpla HC Hard. Erfolge feiern konnte er aber auch als Trainer des Österreichischen Nachwuchsnationalteams (weiblich) und beim Niederösterreichischen Landesverband. In den Jahren 2012 bis 2015 war er zudem als Handballtrainer im Sportgymnasium Dornbirn und an der Sportakademie der Mittelschule Hard Markt tätig. Das A-Diplom schloss der 41-jährige Pädagoge im Jahr 2011 ab.

Martin Gerstenecker überzeugte auch beim LC Brühl mit seinen Fähigkeiten als ausgezeichneter Ausbildner. So kommt es nicht von ungefähr, dass während seiner Amtszeit beim SPL2-Team gleich mehrere Spielerinnen den Sprung ins Fanionteam geschafft haben. Er gilt als sehr kommunikativ und leistungsorientiert, ist überdies mit den Strukturen und der Vereinsphilosophie des LC Brühl bestens vertraut. Die neue Herausforderung wird er mit dem nötigen Respekt, mit Akribie und grosser Begeisterungsfähigkeit angehen.

Präsident Alex Zehntner sagt dazu:“ Wir freuen uns und sind überzeugt, dass Martin Gerstenecker das nötige Rüstzeug mitbringt um die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortführen zu können. Er wird zudem auch gute eigene Ideen und Impulse einbringen.“

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Quelle: LC Brühl Handball

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19.04.2018
Handball-Splitter Swiss Handball League

Fällt bereits am kommenden Sonntag die Entscheidung im Abstiegskampf der Nationalliga A (NLA) der Swiss Handball League? Im dritten Playout-Spiel zwischen GC Amicitia Zürich und dem TV Endingen müssen die Zürcher gewinnen, um den vorzeitigen Abstieg zu vermeiden.

0:2 steht es nach den ersten beiden Duellen der Playout-Serie aus der Sicht von GC Amicitia Zürich. Für die Zürcher ist die Marschroute im Heimspiel am Sonntag um 16 Uhr in der Saalsporthalle deshalb eindeutig: Siegen oder Fliegen! Verlässt der Rekordmeister (21 Titel Grashopper-Club, 5 Titel ZMC Amicitia) das Feld als Gewinner, dann verkürzt das Team von Interimstrainer Norman Kietzmann in der best-of-5-Serie auf 1:2 und erzwänge ein viertes Spiel in Untersiggenthal. Siegen jedoch abermals die Gäste aus dem Surbtal, dann stünde GC Amicitia Zürich als Absteiger in die Nationalliga B (NLB) fest. Für den TV Endingen, der die Saison als Aufsteiger in Angriff genommen hat, wäre der Klassenerhalt gleichbedeutend mit dem Erreichen des Saisonziels. Jubeln könnte dann auch Endingens Coach Zoltan Majeri, der die Aargauer Mitten in der Saison auf dem letzten Tabellenplatz übernahm und seitdem erfolgreich weiterentwickelte.

Die mögliche Entscheidung im Abstiegskampf kann live und exklusiv auf handballTV.ch mitverfolgt werden.

Nationalliga B (NLB)
Die Samstagspartien der NLB lauten: Stäfa – Möhlin, Solothurn – Stans, Basel – Kadetten Espoirs, Horgen – Birsfelden, Biel – Altdorf und Yellow/Pfadi Espoirs – Baden. Am Sonntag trifft Steffisburg auf Siggenthal.

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Quelle: Matthias Schlageter

19.04.2018
Cheftrainerposten der SG Horgen/Wädenswil für 2018/19 sind besetzt

Der HC Wädenswil und der HC Horgen können mit Stolz die Verpflichtung der jeweiligen Cheftrainer für die beiden Leistungsmannschaften, welche nächste Saison in der NLB oder 1. Liga auflaufen werden, vermelden. Für das erste Leistungsteam konnte mit Predrag "Pedja" Milicic der Wunschkandidat verpflichtet werden. Patric Weingarten übernimmt das zweite Leistungsteam.

Pedja Milicic trainiert bereits seit Ende letzten Jahres sehr erfolgreich das Fanionteam des HC Wädenswil und steht mit ihm aktuell auf dem 1. Tabellenrang. Zuvor war er beim HC GS Stäfa tätig, wo er auch im Juniorenbereich hervorragende Arbeit leistete. Diese wird er nächste Saison bei der SG Horgen/Wädenswil weiterführen und unter anderem für die beiden soeben aufgestiegenen Elite-Teams im MU17 und MU19 mitverantwortlich sein. Weiter wird er als Cheftrainer die Trainings des Handball-Leistungszentrums Zürichsee (HLZ) übernehmen und neben Sportchef Beat Rellstab für die interne Trainerweiterbildung zuständig sein. Milicic hat einen 2-Jahresvertrag unterzeichnet.

Mit Patric Weingarten konnte für das zweite Leistungsteam ebenfalls ein ausgewiesener Handballfachmann gefunden werden, welcher seine sportlichen und mittlerweile auch beruflichen Wurzeln in Horgen hat. Patric betreute diese Saison die MU15-Elite-Mannschaft und unterstützt aktuell den NLB-Trainer Zsolt Györi beim Training und Coaching der ersten Mannschaft. In der Vergangenheit spielte Patric Weingarten für Amicitia Zürich, Wacker Thun und den HC Horgen, wo er vor Jahren bereits einmal als Cheftrainer des NLB-Teams amtete.

Unabhängig von der Ligazugehörigkeit nächste Saison werden die beiden Vereine den erfolgreichen Weg mit Spielgemeinschaften im Leistungsbereich weitergehen und hoffen, dass mittelfristig einige Eigengewächse nachrücken werden und den beiden Teams einen lokalen Stempel aufdrücken können.

Pedja Milicic (l.) und Patric Weingarten (r.) führen die beiden Leistungsteams der SG Horgen/Wädenswil in der kommenden Saison.

      
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Quelle: HC Horgen/HC Wädenswil

18.04.2018
SR-Stellungspflicht: Neues Modell nach dem Verursacherprinzip

Ab der nächsten Saison 2018/19 kommt im Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein neues, faires und verursachergerechtes Modell für die «Schiedsrichter-Ersatzabgaben» zur Anwendung. Der Anreiz für die Vereine, mehr Funktionäre zu stellen, wird damit deutlich erhöht. Im Januar haben während der Vernehmlassung zahlreiche Vereine die Chance genutzt und ihre Inputs eingebracht.

Es braucht zwingend mehr Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in der Schweiz. Die Ziele des neuen Modells sind darum völlig klar: Der Druck auf die Vereine, die keine oder zu wenig Schiedsrichter stellen, soll erhöht werden. Und jene Vereine, die mehr Schiedsrichter stellen als notwendig, sollen stärker belohnt werden. Ausserdem soll das Modell verursachergerecht sein: Künftig wird die Höhe der Stellungspflicht der Vereine durch die Anzahl effektiv zu leitenden Spiele pro Verein berechnet.

Beispiel: Für ein Spiel, das von zwei Schiedsrichterinnen geleitet wird, muss jeder Verein die Hälfte des Pensums stellen – also einen Schiedsrichter (1 Punkt). Für ein Spiel, das von einem Schiedsrichter geleitet wird, muss jeder Verein 0,5 «Schiedsrichter-Punkte» kompensieren. Die gleiche Formel gilt für Delegierte (NLA, NLB, SPL1).

Zu dieser nach dem Verursacherprinzip berechneten Stellungspflicht wird ein «Verbandszuschlag» von 15 Prozent gerechnet. Damit wird die Stellungspflicht für Schiedsrichter-Beobachter und für zusätzliche Spiele wie beispielsweise für die Regionalauswahlen oder für die Schulhandball-Schweizermeisterschaft abgegolten.

Die Anzahl geleistete Einsätze der dem Verein zugeordneten Schiedsrichter, Delegierten und Schiedsrichter-Beobachter werden mit der Stellungspflicht des jeweiligen Vereins verrechnet. Für jeden zu viel geleisteten Einsatz erhält der Verein eine Auszahlung von CHF 40.00 pro Punkt. Für jeden fehlenden Einsatz bezahlt der Verein CHF 70.00 pro Punkt. Die Abrechnung erfolgt jeweils im Juni, nach der abgeschlossenen Saison. Der allfällige Reinertrag aus den Schiedsrichter-Ersatzabgaben soll dabei insbesondere auch in Projekte zur Gewinnung von neuen Referees investiert werden.

Der Zentralvorstand hat ein entsprechendes Grobkonzept verabschiedet, das die Vereine künftig bei der Suche nach Spielleitern und Schiedsrichtern unterstützen soll. In den nächsten Wochen wird eine Arbeitsgruppe die Details erarbeiten und erste Schritte definieren. Genauere Informationen dazu folgen noch vor den Sommerferien.

Mit dem neuen Modell wird eine verursachergerechte Lösung eingeführt, die auch die bis anhin ungelöste Frage der Schiedsrichter-Beobachtungen regelt. Die umstrittene Maximal-Beschränkung der Pensen wird aufgehoben. Somit kann es nicht mehr vorkommen, dass ein Verein gebüsst wird, obwohl ein Schiedsrichter deutlich mehr Einsätze als angerechnet absolviert hat. Ab einem Saison-Minimum von 10 Einsätzen pro Person zählt jeder Einsatz.

Das neue Modell soll so auch zu einem verstärkten Anreiz für Vereine führen, mehr Funktionäre als nötig zu stellen. Die Vereine profitieren nämlich direkt und verstärkt davon, wenn ihre Funktionäre mehr leisten. Die ungenügenden Vereine hingegen bezahlen mehr als mit der heutigen 40-Prozent-Regelung, jedoch weniger als mit der effektiven Lösung gemäss WR und Weisungen. Das neue Modell führt dazu, dass die ungenügenden Vereine weniger an den SHV, jedoch mehr an die über dem Minimum liegenden Vereine zu bezahlen haben.

Da das genaue Ausmass der Stellungspflicht pro Verein mit dem neuen Modell nicht im Voraus berechnet werden kann (bspw. zusätzliche Entscheidungsspiele in der Meisterschaft, Erfolge im Cup, Ausfall eines Schiedsrichters oder Delegierten während der Saison) sind die Clubs angehalten, von Anfang an eine gewisse Reserve in ihren Planungen zu berücksichtigen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Stellungspflicht
Ab der kommenden Saison 2018/19 kommt im Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein neues Modell der Schiedsrichter-Stellungspflicht zur Anwendung.
18.04.2018
NLA-Playoffs: Berner Derby und Vorjahresfinal im Halbfinal 2017/18

Mit dem Klassiker Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen starten in der Nationalliga A der Swiss Handball League am kommenden Samstag, 21. April, die Playoff-Halbfinals. Gespielt werden wird im Modus best-of-5. Die Mannschaft, die zuerst drei Siege einfährt, qualifiziert sich somit für die Finalserie. Mit Pfadi und den Kadetten treffen die beiden Finalisten der vergangenen Saison nun bereits in der Vorschlussrunde aufeinander. In der laufenden Spielzeit haben die Eulachstädter dem Titelverteidiger deutlich den Schneid abgekauft. Alle drei Duelle gingen zu Gunsten der Pfader aus. Mit Serienmeister Schaffhausen muss in den Playoffs aber immer gerechnet werden. Seit der Saison 2010/11 gewannen die Munotstädter 13 ihrer 14 Playoff-Serien.

Einen Tag später (Sonntag, 17 Uhr) kommt es zum ersten Aufeinandertreffen in der Serie zwischen Wacker Thun und dem BSV Bern Muri. Die Duelle der beiden Berner Clubs waren in der jüngeren Vergangenheit stets spannende und intensive Auseinandersetzungen und ein echter Zuschauermagnet. In der Meisterschaft 2017/18 ist Wacker gegen Bern Muri noch ungeschlagen; zwei Siege und ein Unentschieden stehen bislang zu Buche. Im Cup fügte der BSV den Berner Oberländern im Achtelfinal allerdings eine bittere Niederlage zu. Dabei schaffte der Hauptstadt-Club etwas, was ihnen in der Meisterschaft seit Jahren nicht gelang – ein Heimsieg gegen Thun. Überhaupt dominiert im Berner Derby gerne die Auswärtsmannschaft: vier der letzten sechs Duelle gewann jeweils die Gastmannschaft.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Halbfinal


Wacker Thun - BSV Bern Muri
VF1: Sonntag, 22. April, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf MySports
VF2: Mittwoch, 25. April, 19:45 Uhr, Mooshalle Gümligen, live auf handballTV.ch
VF3: Samstag, 28. April, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf handballTV.ch
VF4*: Donnerstag, 3. Mai, 20:15 Uhr, Wankdorf Bern
VF5*: Sonntag, 6. Mai, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun

Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen
VF1: Samstag, 21. April, 17:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur, live auf handballTV.ch
VF2: Donnerstag, 26. April, 20:15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen, live auf MySports
VF3: Sonntag, 29. April, 14:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur, live auf MySports

VF4*: Donnerstag, 3. Mai, 20:15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen
VF5*: Sonntag, 6. Mai, 17:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur

* VF4 und VF5 finden nur bei Bedarf statt.

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Quelle: Matthias Schlageter

Playoff-Halbfinal
Mit dem Vorjahresfinal Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen und dem Berner Derby Wacker Thun gegen BSV Bern Muri stehen zwei spannende Halbfinal-Serien an.
18.04.2018
Peter Bachmann und Jürg Stender führen Rotweiss Thun auch 2018/19

Die professionelle Betreuung des SPL1-Teams durch Cheftrainer Peter Bachmann und Assistenztrainer Jürg Stender sowie das grosse Engagement und die sportlichen Erfolge sind für die Vereinsleitung von DHB Rotweiss Thun Gründe genug, die laufenden Verträge mit den beiden Trainern um ein weiteres Jahr zu verlängern. Verbunden ist dies mit dem ehrgeizigen Ziel, die erste Mannschaft nochmals weiter zu entwickeln und mittelfristig an die nationale Spitze zu bringen.

Bereits seit fünf Jahren betreuen Peter Bachmann und Jürg Stender mit viel Engagement und sportlichem Knowhow die erste Mannschaft von Rotweiss Thun in der obersten Spielklasse, der SPAR Premium League (SPL). Seit der Saison 2013/14 hat sich unter ihrer Führung das SPL-Team in den Top Vier der obersten Liga etabliert; im gleichen Zeitraum stand die Mannschaft zwei Mal im Cupfinal und konnte sich regelmässig für die Teilnahme am Europacup qualifizieren. Die Konstanz auf der Position des Chef- und Assistenztrainers ist mit ein Faktor für den sportlichen Erfolg und wird auch in Zukunft ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

Die Vereinsführung ist überzeugt, dass dank der Vorbildfunktion und den sportlichen Erfolgen der ersten Mannschaft es gelingen wird, noch mehr Mädchen und junge Frauen für den Handballsport zu begeistern. Um den jungen Spielerinnen ein optimales Umfeld zu bieten, wurde und wird im Verein viel in die Professionalisierung investiert. Hierzu gehören zweifellos die Vertragsverlängerungen mit Peter Bachmann und Jürg Stender, aber auch die Bestrebungen, ein Kader mit hoher Qualität und entwicklungsfähigen und erfolgshungrigen Spielerinnen zusammenzustellen. Entsprechende Gespräche mit potentiellen Zuzügen sind derzeit im Gang. 

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

Konstanz auf der Trainerposition
Rotweiss Thun setzt auch in der kommenden Saison auf das bewährte Trainergespann um Peter Bachmann (r.) und Jürg Stender. Beide verlängern für eine weitere Saison.
17.04.2018
Daniel Fellmann - ein Grosser seiner Zunft hat seine Karriere beendet

Den Wunsch, die Karriere mit einem Sieg zu beenden, konnte sich Daniel Fellmann nicht erfüllen. Mit dem Viertelfinal-Aus des HC Kriens-Luzern endete die langjährige und erfolgreiche Karriere des 34-jährigen. Der 118-fache Schweizer Nationalspieler entwickelte sich in letzten Jahren zu einem der besten Abwehrspieler und setzte in der Offensive am Kreis seine Akzente; zu Beginn seiner Karriere wurde er noch überwiegend als Rückraumspieler eingesetzt. Nach 370 Einsätzen in der Nationalliga A hängt der Sekundarlehrer seine Schuhe nun an den Nagel. In Zukunft sollen Familie und Beruf eine noch tragendere Rolle in seinem Leben spielen. MySports hat "Felle" vor seinem letzten Spiel besucht und mit ihm über seine Karriere gesprochen. 
 

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Quelle: MySports

16.04.2018
Martin Gerstenecker übernimmt das SPL1-Team des LC Brühl

Nachdem Werner Bösch im März seinen Wechsel zu den Kadetten Schaffhausen bekannt gegeben hatte, musste sich der LC Brühl unter Zeitdruck auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen. Nach sorgfältiger Evaluation und vielen Gesprächen mit interessierten und interessanten Kandidaten sind die Vereinsverantwortlichen zur Überzeugung gekommen, dass Martin Gerstenecker das erstellte Anforderungsprofil am besten abdeckt.

Martin Gerstenecker stiess auf die Saison 2015/1016 als Nachwuchstrainer und Verantwortlicher des SPL2-Teams zum LC Brühl. Vor diesem Engagement hatte er in Österreich reichhaltige Trainererfahrung in den verschiedensten Bereichen erworben, u.a. als Nachwuchstrainer und -leiter (männliche Jugend) bei Union Sparkasse Korneuburg und Alpla HC Hard. Erfolge feiern konnte er aber auch als Trainer des Österreichischen Nachwuchsnationalteams (weiblich) und beim Niederösterreichischen Landesverband. In den Jahren 2012 bis 2015 war er zudem als Handballtrainer im Sportgymnasium Dornbirn und an der Sportakademie der Mittelschule Hard Markt tätig. Das A-Diplom schloss der 41-jährige Pädagoge im Jahr 2011 ab.

Martin Gerstenecker überzeugte auch beim LC Brühl mit seinen Fähigkeiten als ausgezeichneter Ausbildner. So kommt es nicht von ungefähr, dass während seiner Amtszeit beim SPL2-Team gleich mehrere Spielerinnen den Sprung ins Fanionteam geschafft haben. Er gilt als sehr kommunikativ und leistungsorientiert, ist überdies mit den Strukturen und der Vereinsphilosophie des LC Brühl bestens vertraut. Die neue Herausforderung wird er mit dem nötigen Respekt, mit Akribie und grosser Begeisterungsfähigkeit angehen.

Präsident Alex Zehntner sagt dazu:“ Wir freuen uns und sind überzeugt, dass Martin Gerstenecker das nötige Rüstzeug mitbringt um die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortführen zu können. Er wird zudem auch gute eigene Ideen und Impulse einbringen.“

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Quelle: LC Brühl Handball

Beförderung in die SPL1
Das SPL1-Team des LC Brühl hat einen neuen Cheftrainer für die kommende Saison. Martin Gerstenecker, bisher für das SPL2-Team der Brühler zuständig, wird befördert.
16.04.2018
NLB: Rundschau auf den 23. Spieltag

In der viertletzten Runde der Nationalliga B (NLB) gab es keinen einzigen Heimsieg. Ausser in der Partie zwischen der SG GS/Kadetten Espoirs SH und den Lakers Stäfa, welche 34:34 endete, nahmen ausschliesslich die Gastmannschaften die Punkte mit nach Hause. In Schaffhausen übrigens lag die SG GS/Kadetten Espoirs SH nach 16 Minuten mit 10:3 in Führung und hielt diese bis zehn Minuten vor Schluss. In der Schlussphase aber dominierte dann Stäfa (12 Tore von Mikkel Madsen) und verpasste einen Auswärtserfolg nur um Sekunden.

An der Spitze der NLB steht der zweite Schlussrang des STV Baden definitiv fest, womit die Aargauer ab dem 12. Mai die Aufstiegs-Playoffs gegen den überlegenen Liga-Dominator RTV 1879 Basel bestreiten werden. Baden siegte beim BSV Stans nach einem 15:16-Pausenrückstand mit 29:27, der RTV gewann beim Tabellendritten SG TV Solothurn nach einer schwachen ersten Halbzeit (9:12-Rückstand) schliesslich mit 22:20, erzielte aber so wenige Tore wie noch nie in dieser Saison.

In mehr oder weniger bedeutungslosen Mittelfeld-Duellen siegten der TV Möhlin bei der HS Biel klar mit 27:19 (12:7) und der TV Steffisburg bei der SG Yellow/Pfadi Espoirs mit 29:26 (nach einem 9:14-Pausenrückstand).

Absolute Hochspannung herrscht indes am Tabellenende. Praktisch gerettet hat sich der KTV Altdorf mit seinem 21:17-Sieg beim TV Birsfelden. Die Baselbieter hatten zur Pause noch geführt (9:8), brachten aber in der Schlussviertelstunde nur noch einen einzigen Treffer zustande. Eher nur noch theoretischer Natur sind die Abstiegssorgen des BSV Stans.

Im Direktduell zweier potentieller Absteiger landete der HC Horgen (neun Tore von Mathias Müller) bei der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden einen gleichsam klaren wie kapitalen Auswärtserfolg (27:21). Die Vorentscheidung fiel zwischen der 33. und 44. Minute, als Horgen von 14:14 auf 20:14 davonzog.

Somit zieren drei Runden vor Schluss die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden sowie der TV Birsfelden mit je 13 Punkten das Tabellenende, in akuter Gefahr ist auch Horgen (15 Zähler). Zweifellos vorentscheidenden Charakter hat die Partie vom kommenden Samstag zwischen Horgen und Birsfelden. Der Spielplan und die letzten Resultate sprechen tendenziell gegen die beiden momentan Letztplatzierten.

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Quelle: Meinrad Stöcklin

16.04.2018
NLA-Playouts: Drei Endinger Matchbälle zum Klassenerhalt

Aufsteiger TV Endingen steht dicht vor dem Klassenerhalt in der Nationalliga A (NLA). Die Surbtalter bezwangen im zweiten Playout-Spielen vor heimischer Kulisse GC Amicitia Zürich mit 29:19 (16:5). Damit liegt der TVE in der Serie mit 2:0 in Führung und benötigt nur noch einen weiteren Sieg, um auch kommende Saison in der NLA zu spielen.

Vor stimmungsvoller Kulisse zeigten die Gastgeber von Beginn an eine konzentrierte und zielgerichtete Vorstellung. Spätestens nach dem 9:2 von Topscorer Christian Riechsteiner in der 16. Minute war klar, wer am Sonntagnachmittag den Ton angab. Die Gäste aus dem benachbarten Zürich konnten zwar kurzzeitig bis auf vier Tore verkürzen (20./5:9), erzielten aber bis zum Pausenpfiff keinen weiteren Treffer. Die Partie war dem zu Folge bereits nach 30 Minuten und einem 11-Tore-Vorsprung entschieden.

Im zweiten Abschnitt baute Endingen den Vorsprung bis zur 46. Minute und dem 25:11 von Simon Huwyler weiter aus, ehe GC Amicitia in der Schlussphase gegen merklich zurücknehmende Gastgeber etwas Ergebniskosmetik betrieb. Matchwinner auf Seiten des geschlossen starken Heimteams war Goalie Gabor Busa mit 18 Paraden (57%-Quote). Zudem fand die GC-Deckung gegen die beiden TVE-Kreisläufer Leonard Pejkovic (8) und Simon Wittlin (4) keine erfolgreichen Mittel.

GC Amicitia Zürich steht damit vor dem dritten Spiel in den Playouts (Sonntag, 22. April, 16 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. Die Zürcher müssen drei Partien in Folge gewinnen, um den Abstieg in die Nationalliga B noch abzuwenden; ein weiterer Ausrutscher würde bereits das Ende der NLA-Zeit bedeuten.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

16.04.2018
SPL1-Finalrunde: Der LC Brühl komplettiert den Playoff-Final

Nach dem Heimsieg der Spono Eagles gegen den LK Zug war die Entscheidung gefallen. Die diesjährige Playoff-Final-Serie um den Schweizer Meistertitel werden der LC Brühl und die Spono Eagles bestreiten. Beide Teams waren auch am viertletzten Spieltag in ihren Partien siegreich und kämpfen nun noch um das Heimrecht in der Finalserie.

Die Anfangsphase im Duell zwischen Brühl und Thun war ausgeglichen. Nach zwölf Minuten stand es in der St. Galler Kreuzbleiche 4:4-Unentschieden. Auch kurz vor der Pause waren die Gäste noch auf Tuchfühlung (29./10:11). Ein kurzer Zwischenspurt des Titelverteidigers sorgte dann aber für eine 14:11-Pausenführung für die Brühlerinnen. In der zweiten Halbzeit bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung konsequent weiter aus; spätestens bei 24:15 in der 46. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende siegte der LC Brühl mehr als deutlich mit 33:19. Einen starken Auftritt zeigte dabei Kreisläuferin Laura Ussia, der 7 Treffer gelangen; Kathryn Fudge und Laura Spatz waren je sechsmal erfolgreich. Den Gästen reichten auch 10 Tore von Topscorerin Lucia Weibelova nicht zu einem Erfolgserlebnis in der Ostschweiz. Die Berner Oberländerinnen werden die Saison damit auf Rang 4 beschliessen. Ein Aufwärtstrend war jedoch trotz der gleichen Platzierung wie im Vorjahr deutlich zu erkennen.

Nach dem Brühler Sieg am Samstag war der LK Zug einen Tag später zum Siegen verpflichtet, um die minimale Chance auf den Einzug in den Final zu wahren. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Zugerinnen nach einem Beginn auf Augenhöhe auch einen kleinen Vorsprung erspielen (25./14:11); zur Pause lagen die Gäste noch mit zwei Toren in Front (18:16). Die Eagles starteten aber deutlich besser in den zweiten Abschnitt und drehten innert sechs Minuten mit einem 4:0-Lauf die Partie (36./20:18). In der Folge baute der Leader seinen Vorsprung bis auf sieben Tore aus und feierte schlussendlich beim torreichen 38:35 den 19. Saisonsieg. Topscorerin der Partie war Pascale Wyder mit 9 Toren; ihre Teamkollegin Xenia Hodel war siebenmal erfolgreich. Für Zug trafen Sibylle Scherer und Soka Smitran je achtmal. Nach der Auswärtsniederlage steht fest, dass der LK Zug die Saison auf Rang 3 beenden wird und damit mindestens ein weiteres Jahr warten muss, um um den Titel spielen zu können.

Drei Runden vor dem Ende der Finalrunde stellt sich somit noch die Frage, welcher der beiden Finalisten sich das Heimrecht im Playoff-Final sichert. Spono hat aktuell drei Punkte Vorsprung auf den LC Brühl und könnte mit einem Erfolg im Direktduell am kommenden Wochenende hierbei vorzeitig Klarheit schaffen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Der Final ist komplett
Mit einem Sieg gegen Thun folgt Titelverteidiger LC Brühl den Spono Eagles in den Playoff-Final der SPAR Premium League. Verfolger Zug wurde erfolgreich abgehängt.
16.04.2018
SPL Auf-/Abstiegsrunde: Yellow Winterthur feiert den Klassenerhalt

Yellow Winterthur hat sich als erstes Team in der Auf-/Abstiegsrunde der SPAR Premium League den Klassenerhalt gesichert. Die Eulachstädterinnen feierten dank einem fulminaten Schlussspurt einen Punktgewinn gegen den HV Herzogenbuchsee und können vor den zwei abschliessenden Runden nicht mehr auf Rang 5 zurückfallen. Die HSG Leimental und der HSC Kreuzlingen feierten wichtige Sieg im Kampf um die letzten SPL1-Startplätze.

Yellow lag gegen Angstgegner Herzogenbuchsee praktisch die komplette Spielzeit in Rückstand. Erst 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang Luana Feller der 27:27-Ausgleichstreffer, was gleichzeitig auch das Schlussresultat bedeutete. In der 49. Minute hatten die Gäste noch mit 25:20 geführt, zwischenzeitlich lagen die Oberaargauerinnen sogar mit sechs Toren in Front. Am Ende nahm der HVH "nur" einen Punkt aus Winterthur mit. Die Abstiegsgefahr ist für den Zweitplatzierten damit aber dennoch nahezu gebannt und der Klassenerhalt nur noch eine Frage der Zeit.

Einen Kantersieg feierte die HSG Leimental bei der SG Yverdon & Crissier. 42:29 lautete das Endergebnis in der Westschweiz, wodurch sich die Baselbieterinnen auf Rang 3 verbesserten. Yverdon & Crissier wartet weiter auf den ersten Punktgewinn in der Auf-/Abstiegsrunde. Die Gastgeberinnen konnten nur in der Startphase mithalten (9./2:3) und mussten mit zunehmender Spielzeit abreissen lassen. Zur Pause führten die Gäste mit 16:10, ehe sie im zweiten Durchgang ein echtes Offensivfeuerwerk losliessen. 26 Treffer erzielten Leimental in Halbzeit zwei - Saisonrekord für den Aufstiegsaspiranten.

Leichtes Aufatmen beim HSC Kreuzlingen. Die Frauen vom Bodensee feierten gegen GC Amicitia Zürich den dritten Sieg in Serie und kletterten damit für den Moment über den Trennstrich. Den ominösen 5. Rang belegen nun vorerst die Zürcherinnen, die sich auswärts 20:23 (9:14) geschlagen geben mussten. Kreuzlingen lag mit zwei Ausnahmen (42./16:16 und 49./18:18) stets in Führung und verdiente sich den Sieg vor allem durch eine gute erste Halbzeit. Vor der Pause führte der HSC mit bis zu sieben Toren. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich GC Amicitia zurück ins Spiel, blieb am Ende aber glücklos.

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Quelle: Matthias Schlageter

14.04.2018
Polizeihandball: Kantonspolizei St. Gallen ist Schweizer Meister

Die Kantonspolizei St. Gallen gewann am Freitag in Willisau den begehrten Titel im Polizeihandball zum vierten Mal in Serie. Im abschliessenden und entscheidenden Direktduell gegen die Luzerner Polizei erreichten die St. Galler ein 9:9-Unentschieden, um dank des um drei Tore besseren Torverhältnises das Turnier zu gewinnen.

Das Team aus der Ostschweiz hat Historisches geschafft und macht den Titel doppelt wertvoll: Die Kapo St. Gallen konnte als erste Mannschaft – nebst der Kapo Zürich vor rund 30 Jahren – den Titel viermal in Serie gewinnen. Das Tagesturnier wurde mit dem entscheidenden Spiel gegen die Luzerner Polizei abgeschlossen. Die beiden Mannschaften hatten sich noch einmal ausgelaugt, sich bis zur Schlusssirene bekämpft; mit dem besseren Ende für die St. Galler. Die St. Galler schafften den Ausgleich acht Sekunden vor der Schlusssirene. Zuvor lagen die Luzerner das ganze Spiel über in Führung.

Dass die St. Galler wieder zuoberst auf dem Treppchen stehen werden, zeichnete sich im Vorfeld nicht unbedingt ab. Zwar verzeichnete das Team keine gewichtigen Abgänge, doch konnten die personell verstärkten gegnerischen Teams berechtigte Hoffnungen schöpfen. Den zwei grössten Herausforderern, der Luzerner Polizei und der Kantonspolizei Zürich blieben einmal mehr nur die Ehrenplätze. Aus der obersten Spielklasse absteigen muss die das Grenzwachtkorps.

In der Kategorie B zeigte sich traditionell ein Leistungsfälle unter den teilnehmenden Teams. Das gehört zum Anlass, wie der Festbetrieb und die schönen Begegnungen mit anderen Polizistinnen und Polizisten auch. Freundschaften neben und harte Duelle auf dem Spielfeld. Während die weniger ambitionierten Mannschaften also die gute Stimmung rund um den Meisterschaftstag genossen und mit grossem Einsatz ihrem geliebten Hobby nachgingen, kämpften die Top-Teams um den B-Titel und damit um den Aufstieg. Das B-Finale konnte schliesslich die Stapo Zürich mit 9:8 für sich entscheiden. Der Finalgegner, die Police Cantonale Vaudoise, brachte den Favoriten aus Zürich an den Rand einer Niederlage. Das kleine Finale gewann die Stadtpolizei St. Gallen gegen die Kantonspolizei Solothurn.

Mit dem ganzen Meisterschaftstag war auch der OK-Präsident Georges Dumont mehr als zufrieden: "Die Mannschaften boten begeisterten und fairen Handballsport. Dies ist nicht zuletzt den phantastischen Rahmenbedingungen und der einwandfreien Organisation zu verdanken." Er sagt es und viele Teilnehmer und Helfer pflichten ihm bei. "Die Luzerner Polizei und die Stadt Willisau zeigten sich von ihrer besten Seite."
 



Polizeihandball-Schweizermeisterschaft

Rangliste Kategorie A

1. Kapo St. Gallen
2. Luzerner Polizei
3. Kapo Zürich
4. Kapo Aargau
5. Kapo Basel-Stadt
6. Grenzwachtkorps (Absteiger)

Rangliste Kategorie B

1. Stapo Zürich (Aufsteiger)
2. Police Cantonale Vaudoise
3. Kapo Solothurn
4. Stapo St. Gallen
5. Kapo Bern
6. Polizei Basel-Landschaft
7. Frauen Polizei Handball Nationalmannschaft
8. Kapo Thurgau
 

Sieger Kategorie B: Stadtpolizei Zürich.

      
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Quelle: Georges Dumont

Zum vierten Mal in Folge
Die Kantonspolizei St. Gallen gewinnt in Willisau zum vierten Mal in Folge den Schweizermeistertitel im Polizeihandball. Die Luzerner Polizei holt den zweiten Platz.
14.04.2018
Brunner/Salah und Felix Rätz im Champions League-Viertelfinal

Zwei «Hammer-Nominationen» für Vertreter der Abteilung Schiedsrichter des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV): Die Referees Arthur Brunner und Morad Salah sowie der Delegierte Felix Rätz wurden von der Europäischen Handball Föderation (EHF) für Einsätze im Viertelfinal der Champions League der Männer aufgeboten.

Brunner/Salah leiten am 22. April in Frankreich das Viertelfinal-Hinspiel zwischen HBC Nantes und Skjern Handbold (DEN). Die Dänen setzten sich im Achtelfinal sensationell gegen den ungarischen Favoriten Veszprem durch. Schon am 21. April überwacht Felix Rätz als «Referee Delegate» das Viertelfinal-Hinspiel zwischen Kielce (POL) und Paris Saint-Germain.

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Quelle: Marco Ellenberger

14.04.2018
NLA-Playoffs: Bern Muri siegt in Kriens und komplettiert den Halbfinal

Nach Finalrundensieger Wacker Thun, Cupsieger Pfadi Winterthur und Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen hat der BSV Bern Muri als viertes und letztes Team die Playoff-Halbfinals erreicht. Der BSV gewann beim HC Kriens-Luzern mit 22:21 (13:12) und setzte sich in der Serie mit 3:1-Siegen durch.

Zum ersten Mal in der Serie zwischen den Bernern und den Luzernern verliess der Gast das Parkett als Sieger. Zugleich war es der dritte Erfolg des BSV mit einem Tor Unterschied im vierten Spiel. In der 51. Minute hatten die Berner noch 21:16 geführt, nachdem ihnen fünf Tore in Serie gelungen waren. Hauptverantwortlich für die scheinbar beruhigende Führung waren zwei Zeitstrafen innert kürzester Zeit, die sich die Gastgeber in der 45. Minute einhandelten. Die Berner nutzten die Gunst der Stunde und erspielten sich so einen komfortablen Vorsprung. Bis dahin war auch das vierte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten eine umkämpfte, intensive und zeitweilen von Nervosität geprägte Angelegenheit gewesen.

50 Sekunden vor Schluss verkürzte Kriens-Luzern dank einem verwandelten Penalty von Severin Ramseier (6/5), der gemeinsam mit Adrian Blättler (7) auf Seiten der Zentralschweizer überzeugte, allerdings nochmals auf 21:22. In der Folge kamen die Zentralschweizer aber erst sieben Sekunden vor dem Ende wieder in Ballbesitz, worauf Peter Schramm mit einem letzten Abschlussversuch scheiterte.

Grossen Anteil am Sieg der Berner hatte Goalie Dominic Rosenberg, der es nach seiner Einwechslung im Laufe der ersten Halbzeit auf eine Abwehrquote von 48 Prozent (8 Paraden) brachte. Ein Sonderlob verdiente sich auch der unverwüstliche Luca Mühlemann (4) am Kreis. In der engsten aller Viertelfinalserien gab am Ende in Spiel 4 die bessere Durchschlagskraft im richtigen Moment sowie die breitere Bank, die BSV-Coach Aleksandar Stevic zur Verfügung hatte, den Ausschlag.

Letztes Spiel von Daniel Fellmann
Mit dem Ausscheiden von Kriens-Luzern ging eine grosse Karriere zu Ende. Daniel Fellmann beendet seine Karriere, um mehr Zeit für die Familie und für die berufliche Entwicklung zu haben. Der 34-Jährige, einst als eines der grössten Schweizer Talente gehandelt, wusste in den vergangenen Jahren ganz besonders als einer der besten Abwehrspieler zu überzeugen. Für die Nationalmannschaft bestritt er 118 Länderspiele (198 Tore) und nahm an zwei EM-Endrunden (2004, 2006) teil. Der über eine grosse Sozialkompetenz verfügende Fellmann hört zwar auf, wird dem Handball aber auch in Zukunft in irgendeiner Form erhalten bleiben.

In den Halbfinals kommt es nun zu den Duellen Wacker Thun gegen BSV Bern Muri und Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen. Diese vier Teams belegten nach der Finalrunde die ersten vier Plätze. Los geht es mit den Halbfinalserien am 21./22. April. Die genauen Anwurfzeiten werden zeitnah veröffentlicht.
 



Spielstatistik
HC Kriens-Luzern - BSV Bern Muri 21:22 (12:13)
Krauerhalle Kriens: 1100 Zuschauer. - SR Meyer/Buache. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern, 5mal 2 Minuten gegen BSV Bern Muri.
HC Kriens-Luzern: Willimann/Bar (1/ab 23.); Fellmann, Wipf, Blättler (7/1), Engler, Spengler (4), Vögtli, Oertli, Alili (1), Ramseier (6/5), Radovanovic, Delchiappo, Schramm (1), Hofstetter (1).
BSV Bern Muri: Marjanac/Rosenberg (1/ab 24.); Lengacher, Schneeberger (2), Groff, Heer, Baumgartner (3), Getzmann (3/1), Striffeler (3), Kusio (3), Spinola (1/1), Rathgeb (2), Szymanski, Rohr, Arn, Mühlemann (4).
Bemerkungen: Kriens-Luzern ohne Nyffenegger (verletzt). Verschossene Penaltys: 1:1.
 



Swiss Handball League 
Nationalliga A - Playoff-Viertelfinal

BSV Bern Muri - HC Kriens-Luzern 3:1

Der BSV Bern Muri steht im Playoff-Halbfinal.

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

14.04.2018
SPL1-Finalrunde: Brühl - Thun und Spono - Zug

Matchball für den LC Brühl im Kampf um das zweite Ticket für den Playoff-Final. Gewinnt der Titelverteidiger am Samstag um 17.30 Uhr in der St. Galler Kreuzbleiche sein Heimspiel gegen Rotweiss Thun, dann hilft Konkurrent LK Zug nur noch ein kleines Wunder weiter. Dies müsste mit einem Auswärtssieg bei Leader Spono Eagles am Sonntag um 19 Uhr im SPZ in Nottwil eingeläutet werden. Siegen die Zuger im Innerschweizer-Duell nicht, müssen sie auf einen Ausrutscher der Brühlerinnen hoffen. Kurzum: Holt Brühl am Wochenende mehr Punkte als der LK Zug, dann ist die Entscheidung im Kampf um Platz 2 gefallen.

Beide Partien können wie gewohnt live und exklusiv im Livestream auf handballTV.ch mitverfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

14.04.2018
SPL Auf-/Abstiegsrunde: Fallen die ersten Entscheidungen?

Drittletzter Spieltag in der Auf-/Abstiegsrunde der SPAR Premium League. In der entscheidenden Phase im Kampf um den Klassenerhalt sind alle fünf Teams, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt bzw. den Aufstieg machen, zum Siegen verdammt.

Spitzenreiter Yellow Winterthur könnte, je nach Ausgang der anderen beiden Partien, bereits am Wochenende den Klassenerhalt schaffen. Selbiges versucht der Winterthurer Gegner vom Sonntag (15.30 Uhr, Eulachhalle), der HV Herzogenbuchsee. Auch die Oberaargauerinnen, vor der Saison als Aufsteiger in die Spielzeit gestartet, könnten bei für sie günstigen Resultaten, bereits vorzeitig die Klasse sichern. So oder so kämen beide Teams dem angestrebten Ziel mit einem einfachen oder gar doppelten Punktgewinn sehr nahe.

Existenziell wichtige Punkte werden am Samstag um 16 Uhr im Egelsee in Kreuzlingen zwischen dem HSC und GC Amicitia Zürich vergeben, Siegt das Heimteam, verlässt es erstmals seit Wochen den Abstiegsplatz. Eben jener undankbare Rang 5 droht den Zürcherinnen bei einer Auswärtsniederlage. Aufstiegsaspirant HSG Leimental ist zu Gast bei der SG Yverdon & Crissier (Samstag, 14 Uhr Marcolet) und darf sich keinen Ausrutscher erlauben, sonst droht der Fall unter den Trennstrich.

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Quelle: Matthias Schlageter

14.04.2018
Anmeldefrist verlängert: Jetzt für den Grossfeldcup 2018 anmelden!

Über sieben Meter breite Tore, ein 14-Meter statt ein 7-Meter oder so viel Doppelfang, wie du willst: Auch im Sommer 2018 wird die Tradition hochgehalten und der Grossfeldcup ausgetragen. Handball auf dem Fussballfeld: Die ursprünglichste Form unserer Sportart – und bei jedem Wetter nicht minder spektakulär und sehenswert als die Indoor-Variante.

Die Vorrunde wird wiederum in Gruppen ausgetragen, so dass jedes angemeldete Team mindestens zwei Spiele bestreiten kann. Verlängerter Anmeldeschluss ist der 10. Mai 2018. Alle Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es unter dem folgenden Link:

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Quelle: Marco Ellenberger

Doppelfang erwünscht
Auch in diesem Frühsommer wird der Grossfeldcup ausgetragen. Handball in seiner ursprünglichen Form – ein Erlebnis für Jederfrau und Jedermann. Jetzt anmelden.
13.04.2018
Lakers Stäfa binden drei Eigengewächse und holen Ponca aus Zürich

Die Verantwortlichen der GS Players AG haben drei hoffnungsvolle Talente für die kommenden zwei Jahre an sich gebunden. Die beiden Kaderspieler Cédric Zimmermann und Moritz Bächtiger haben ebenso wie Ari Fueter Verträge bis Sommer 2020 unterschrieben: “Die Verpflichtung junger eigener Spieler entspricht ganz klar der zukünftigen Strategie der Lakers”, betont Christian Rieger, Mitglied des Verwaltungsrates der GS Players AG: “Alle drei Spieler haben in den vergangenen Jahren gezeigt, welches Potential sie abrufen können. Moritz Bächtiger ist aktuell Torschützenleader der U19 Elite Meisterschaft, Cédric hat schon in der NLB sein Können bewiesen und Ari hat ebenfalls eine starke Entwicklung genommen”, so Rieger weiter.

"Mit grossem Aufwand betreibt der HC GS Stäfa eine intensive Förderung im Nachwuchsbereich. Dafür erhalten wir Anerkennung in der Handballszene und viel Lob von Seiten des Schweizerischen Handballverbandes. Der schönste Lohn für uns Ausbildner ist aber sicher, wenn die Besten aus den Elite-Teams einen Platz im Kader der Lakers Stäfa finden und sich dort behaupten. Das Publikum ist sicher bereit, bei den Eigengewächsen auch den einen oder anderen Fehler zu verzeihen und etwas Geduld zu haben. Ich freue mich auf das Lakers-Team der Saison 18/19,” sagt Silvio Solenthaler, Leiter Technik HC GS Stäfa, der das Trio seit Jahren begleitet hat.

Patrick Ponca kommt von GC Amicitia Zürich
Ferner geben die Verantwortlichen der Lakers bekannt, dass Patrick Ponca ab der kommenden Saison ebenfalls zum NLB-Kader gehört. Der 20-jährige Rückraum-Allrounder hat ebenfalls einen Vertrag bis Sommer 2020 unterschrieben. Der gebürtige Egerkinger hat alle Nachwuchsteams von GC Amicitia Zürich durchlaufen und erhofft sich von seinem Wechsel nach Stäfa neue sportliche und menschliche Impulse: “Die Lakers waren mir schon immer sehr sympathisch. Ich durchlief zwar die ganze Juniorenabteilung bei GCA, jedoch hatte ich immer wieder mit Stäfa Spieler Kontakt, vor allem während meiner Zeit als RA-Spieler. Ich erinnere mich noch gerne daran, wie ich als Junior in Stäfa an einem Turnier mitgeholfen habe, sehr herzlich aufgenommen wurde und sofort in der Mannschaft integriert war. Ich freue mich darauf, in einem jungen Team unter Feri Panczel trainieren zu dürfen. Ich möchte mich zu einem kompletten Spieler entwickeln, abschlussstärker werden, aber auch meine Mitspieler gut in Szene setzen und hoffe, dass ich mit der Mannschaft um die vorderen Plätze mitspielen kann. Die junge Mannschaft ist motiviert, kämpferisch und immer bereit 100% zu geben.”

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Quelle: Lakers Stäfa

13.04.2018
Kadetten Schaffhausen: Saisonaus für Captain Dimitrij Küttel

Dimitrij Küttel steht Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Der 24-jährige Aufbauer verletzte sich am Mittwochabend im dritten Viertelfinalspiel gegen den HSC Suhr Aarau schlimmer als zunächst vermutet. So erlitt er am rechten Schienbein nicht eine massive Prellung, sondern einen Bruch. Küttel wurde bereits am Donnerstag operiert.

Mit Küttel fehlt den Kadetten im Rückraum bereits der dritte Linkshänder. Für Ron Delhees ist die Saison wegen einer Ellbogenverletzung ebenfalls zu Ende, bei Michal Szyba besteht die Hoffnung, dass er in etwa drei Wochen wieder spielen kann.

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Quelle: sda

12.04.2018
EM-Qualifikation: Die Schweiz gegen Kroatien, Serbien und Belgien

Die Schweizer Männer-Nationalmannschaft trifft in der kommenden Saison 2018/19 in der Qualifikation zur Europameisterschafts-Endrunde 2020 auf Kroatien, Serbien und Belgien. Das ergab die Auslosung vom Donnerstagabend im norwegischen Trondheim. Die «EHF EURO» wird 2020 erstmals mit 24 Nationen ausgetragen. Gastgeber sind Norwegen, Schweden und Österreich.

Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter beginnt die Kampagne am 24./25. Oktober auswärts gegen den EM-Fünften Kroatien. Am 27./28. Oktober ist der EM-Zwölfte Serbien in der Schweiz zu Gast. Zwischen dem 10. und dem 14. April 2019 trifft die SHV-Auswahl zweimal auf Belgien, ehe das Heimspiel gegen Kroatien (12./13. Juni 2019) sowie das Auswärtsspiel gegen Serbien (15./16. Juni 2019) den Abschluss machen.

Im Jahr 2020 wird die EM-Endrunde erstmals mit 24 Nationen ausgetragen. Die Qualifikation wird in acht Vierergruppen gespielt, aus denen sich jeweils die beiden besten Mannschaften plus die vier besten Gruppendritten direkt qualifizieren. Die EM-Endrunde wird vom 10. bis 26. Januar 2020 in Norwegen, Schweden und Österreich gespielt. Die drei Gastgeber sowie Europameister Spanien sind für das Turnier gesetzt.
 


 
EHF EURO 2020 – Qualifikation

Gruppe 2: Kroatien, Serbien, Schweiz, Belgien.

Spieldaten:
24./25. Oktober 2018: Kroatien – Schweiz
27./28. Oktober 2018: Schweiz – Serbien
10./11. April 2019: Belgien – Schweiz
13./14. April 2019: Schweiz – Belgien
12./13. Juni 2019: Schweiz – Kroatien
15./16. Juni 2019: Serbien – Schweiz

Modus: Die beiden besten Mannschaften pro Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom 10. bis 26. Januar 2020 in Norwegen, Schweden und Österreich.

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Quelle: Marco Ellenberger

Kroatien, Serbien, Belgien
Die Schweizer Nationalmannschaft trifft nächste Saison in der EM-Qualifikation auf Kroatien, Serbien und Belgien. Die Endrunde wird erstmals mit 24 Nationen gespielt.
12.04.2018
Handball-Splitter Swiss Handball League

Im Kampf um die Meisterschaft in der Nationalliga A (NLA) richten sich nach dem vorzeitigen Einzug von Wacker Thun, Pfadi Winterthur und den Kadetten Schaffhausen in den Playoff-Halbfinal alle Blicke nach Kriens und der noch offenen Serie zwischen Bern Muri und Kriens-Luzern.

NLA-Playoffs: HC Kriens-Luzern - BSV Bern Muri
Dort empfängt der HC Kriens-Luzern am Freitag, 13. April, um 20 Uhr in der Krauerhalle Gegner BSV Bern Muri zum vierten Spiel der Viertelfinalserie. Nachdem die Berner am Mittwoch mit 2:1-Siegen in Führung gegangen sind, brauchen die Gastgeber um Mobiliar Topscorer Adrian Blättler einen Heimsieg, um die Chancen für die Halbfinalqualifikation aufrecht zu erhalten. Siegen die Berner in Kriens, dann steht die Mannschaft von Aleksandar Stevic fix im Halbfinal und träfe dort auf Lokalrivale Wacker Thun. Gelingt der Heimmannschaft der Sieg, kommt es am kommenden Sonntag, 15. April, um 16 Uhr zur alles entscheidenden Finalissima in der Mooshalle in Gümligen. Beide Spiele können auf handballTV.ch mitverfolgt werden.

NLA-Playout: TV Endingen - GC Amicitia Zürich
Ebenfalls am Sonntag stehen sich der TV Endingen und GC Amicitia Zürich zum zweiten Mal im Playout gegenüber. Knapp drei Wochen ist es her, als die Surbtaler zum Auftakt der Serie, die über den einzigen Absteiger aus der NLA entscheidet, auswärts in Zürich mit 27:21 vorlegen konnten. In der Zwischenzeit hatten beide Mannschaften die Möglichkeit sich intensiv und punktgenau auf das zweite Duell vorzubereiten. Gelingt den Aargauern der Heimsieg, dann hätte der Aufsteiger drei Matchbälle zum Klassenerhalt. Das wird GC Amicitia Zürich zu verhindern versuchen - ein Sieg in Spiel 2 ist für die angeschlagenen Zürcher extrem wichtig. Die Partie wird live auf handballTV.ch übertragen.

Nationalliga B (NLB)
Die Samstagspartien der NLB lauten: Kadetten Espoirs - Stäfa, Solothurn - Basel, Siggenthal - Horgen, Biel - Möhlin und Stans - Baden. Am Sonntag trifft Birsfelden auf Altdorf und die Yellow/Pfadi Espoirs empfangen Steffisburg.

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Quelle: Matthias Schlageter

11.04.2018
NLA-Playoffs: Die Kadetten Schaffhausen ziehen in den Halbfinal ein

Mit einem deutlichen Heimsieg über den HSC Suhr Aarau hat Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen den Einzug ins Playoff-Halbfinal geschafft. Das Team von Interimstrainer Arno Ehret besiegte die Aargauer diskussionslos mit 31:16 (19:7), musste aber den verletzungsbedingten Ausfall von Captain Dimitrij Küttel verkraften.

Die Schaffhauser bekundeten, genauso wie ihr kommender Halbfinalgegner Pfadi Winterthur, beim 31:16 (19:7) gegen den HSC Suhr Aarau keine Probleme. Nach neun Minuten lagen der Titelverteidiger bereits mit 6:1 in Front. Die Gäste kamen zwar in der 19. Minute nochmals bis auf vier Tore heran (6:10), spätestens der 8:0-Lauf der Heimmannschaft zwischen der 25. und 39. Minute verdeutlichte das Kräfteverhältnis in Spiel 3 der Viertelfinalserie.

Einen Schreckmoment erlebte das Heimteam dennoch, als Captain Dimitrij Küttel in der 4. Minute verletzt ausschied. Der Schweizer Nationalspieler musste mit einer Trage vom Feld transportiert werden. Die erste Diagnose lautet: schwere Prellung des rechten Unterschenkels.

Die Gäste blieben im dritten Aufeinandertreffen mit den Kadetten erstmals den Nachweis schuldig, den Favoriten in Bedrängnis bringen zu können. Nachdem die Aargauer in den beiden ersten Partien phasenweise den Favoriten mächtig forderten, konnten die Ausfälle der beiden besten Torjäger, Tim Aufdenblatten und Milan Skvaril, am Mittwochabend nicht kompensiert werden. Erfolgreichster Werfer war bei seinem Abschiedsspiel Captain Patrick Romann mit fünf Toren.

Topscorer der Serie: Gabor Csaszar (15), Luka Maros und Pouya Norouzi (je 13), Milan Skvaril (11)
 



Spielstatistik
Kadetten Schaffhausen – HSC Suhr Aarau 31:16 (19:7)
BBC Arena Schaffhausen: 810 Zuschauer. - SR Brunner/Salah. - Strafen: 3mal 2 Minuten Schaffhausen, 2mal 2 Minuten gegen Suhr Aarau.
Kadetten Schaffhausen: Kindle/Stevanovic (ab 31.); Meister (4), Liniger (4/1), Küttel (1), Csaszar (5/3), Pendic (2/1), Beljanski (2), Gerbl (1), Benjamin Zehnder (1), Norouzi (5), Novak (1), Maros (5), Tominec.
HSC Suhr Aarau: Ferrante/Kropf (ab 54.); Reichmuth (2/1), Christ, Isailovic, Prachar, Baumann, Romann (5), Lukas Strebel, Manuel Zehnder (4), Rohr (1), Laube, Kägi (1), Patrick Strebel (2), Slaninka (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Delhees, Szyba, Markovic, Brännberger; Suhr Aarau ohne Aufdenblatten und Skvaril (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 1:1. Küttel (4./Schaffhausen) mit schwerer Prellung am rechten Unterschenkel ausgeschieden. Erster NLA-Einsatz von Novak (Schaffhausen).
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Viertelfinal

Kadetten Schaffhausen – HSC Suhr Aarau 3:0

Die Kadetten Schaffhausen stehen im Playoff-Halbfinal.

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

11.04.2018
NLA-Playoffs: Pfadi nach Kantersieg gegen St. Otmar im Halbfinal

Mit einem 36:19-Kantersieg über den TSV St. Otmar St. Gallen hat Pfadi Winterthur das Halbfinalticket gelöst. In ihrem letzten Auftritt in der altehrwürdigen Eulachhalle dominierten die Pfader die Partie von Beginn an und besiegten die St. Galler in der Viertelfinalserie im dritten Spiel zum dritten Mal.

Pfadi Winterthur bot den 1’180 Zuschauern im letzten Heimspiel in der legendären Eulachhalle eine Gala. Nach den sechs Toren in Serie der Winterthurer vom 5:3 (9.) zum 11:3 (16.) gab es über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr. Pfadis Kevin Jud brillierte in der ersten 30 Minuten mit neun Toren, am Ende hatte er zwölf Treffer auf dem Konto.

Die Gäste erwischten einen rabenschwarzen Abend und ergaben sich früh ihrem Schicksal. Otmar-Topscorer und EM-Torschützenkönig Ondrej Zdrahala, bis anhin auch bester Torschütze der Viertelfinalserie, konnte in seinem letzten Spiel für den TSV St. Otmar nur wenig Akzente setzen. Der Tscheche verlässt St. Gallen in Richtung Plock in Polen. Für Trainer Vedran Banic, der in der nächsten Saison einige neue Akteure begrüssen kann, wartet viel Arbeit bis zum Start der Saison 2018/19.

In den letzten drei Minuten gab es Standing Ovations für die Leistung der Mannschaft aber auch zum Ende einer Ära. Schliesslich spielten die Winterthurer 45 Jahre in der Eulachhalle und feierten dort einige unvergessliche Erfolge. Im Halbfinal gegen die Kadetten Schaffhausen finden die Heimspiele in der Zielbau-Arena statt.

Topscorer der Serie: Kevin Jud (24), Ondrej Zdrahala (22), Roman Sidorowicz (17), Jonas Langerhuus (14)
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur  – TSV St. Otmar St. Gallen 36:19 (16:6)
Eulachhalle Winterthur: 1’180 Zuschauer. - SR Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur, 7mal 2 Minuten gegen St. Otmar St. Gallen.
Pfadi Winterthur: Vaskevicius/Schulz; Bräm (1), Maros (4), Joël Tynowski (2), Pecoraro, Hess (3), Kasapidis, Langerhuus (6), Sidorowicz (5), Lier (3), Jud (12/6), Freivogel, Svajlen.
TSV St. Otmar St. Gallen: Kindler/Shejbal; Hedin (4), Fricker, Gwerder (4/2), Gasser (1), Bamert (2), Rauch (2), Jurilj (1), Zdrahala (1), Wetzel (1), Kaiser, Milovic (2), Höning (1).
Bemerkungen: Pfadi ohne Ott, Cédrie Tynowski, Vernier, Heer und Kuduz; St. Otmar St. Gallen ohne Hörler, Thür und Geisser (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 0:2.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Viertelfinal
Pfadi Winterthur – TSV St. Otmar St. Gallen 3:0

Pfadi Winterthur steht im Playoff-Halbfinal. 

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

11.04.2018
NLA-Playoffs: Bern Muri geht gegen Kriens-Luzern mit 2:1 in Führung

Der BSV Bern Muri hat in der Viertelfinalserie gegen den HC Kriens-Luzern auch sein zweites Heimspiel gewonnen. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang siegten die Berner mit 24:23 (10:15) und liegen in der best-of-5-Serie nun mit 2:1 in Führung.

In der Serie zwischen dem BSV Bern Muri und dem HC Kriens-Luzern verlief auch das zweite Heimspiel der Berner äusserst spannend; erneut siegten die Gastgeber mit einem Tor Unterschied. Nach umkämpften 60 Minuten zeigte die Anzeigetafel am Ende 24:23 zu Gunsten der Heimmannschaft. Danach sah es bis zur Pause nicht aus, hatten die Zentralschweizer die erste Hälfte doch klar dominiert und nach 30 Minuten mit 15:10 vorne gelegen. EIn gut aufgelegter Paul Bar zwischen den Pfosten (13 Paraden/42%-Quote) gab den Gästen dabei den nötigen Rückhalt.

Im zweiten Abschnitt fand der BSV über die Deckung zurück ins Spiel und liess zwischen der 31. und 60. Minute gerade einmal acht Treffer zu. Die Gäste verschliefen den Beginn der zweiten Hälfte komplett, so dass die Berner binnen neun Minuten bis auf ein Tor herankamen (39./14:15). Die erneut von der Einstellung her ideal eingestellten Zentralschweizer boten den Bernern jedoch bis in die Schlussminuten die Stirn. Der achtfache BSV-Torschütze Pedro Spinola markierte mit dem 22:21 in der 54. Minute die erste Führung für das Team von Aleksandar Stevic. In den nervenaufreibenden letzten Sekunden hatte der Gastgeber dann zum zweiten Mal in der Serie das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.

Bereits am kommenden Freitag, 13. April, kommt es in Kriens zum vierten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Mit einem Sieg könnten die Berner als viertes Team in den Halbfinal vorstossen. Kriens-Luzern benötigt einen Heimsieg, um die Serie weiter offen zu halten.

Topscorer der Serie: Luca Spengler (16), Adrian Blättler, Simon Getzmann (je 15), Pedro Spinola (13), Marcel Lengacher (12)
 



Spielstatistik
BSV Bern Muri – HC Kriens-Luzern 24:23 (10:15)
Mooshalle Gümligen: 860 Zuschauer. - SR Jergen/Zaugg. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen den BSV Bern Muri, 6mal 2 Minuten plus rote Karte Schramm (51.) gegen Kriens-Luzern.
BSV Bern Muri: Marjanac (1)/Rosenberg; Lengacher (4), Schneeberger, Groff, Heer (1), Baumgartner (2), Getzmann (4/1), Striffeler, Kusio, Spinola (8/3), Rathgeb (1), Szymanski (3), Rohr, Arn, Mühlemann.
HC Kriens-Luzern: Bar/Willimann; Fellmann (2), Wipf, Blättler (4/1), Engler (3), Spengler (4), Vögtli, Alili, Ramseier (5), Delchiappo, Schramm (1), Hofstetter (4).
Bemerkungen: Kriens-Luzern ohne Radovanovic und Nyffenegger (beide verletzt). Verschossene Penaltys: 3:0.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Viertelfinal

BSV Bern Muri – HC Kriens-Luzern 2:1

Die nächsten Spiele
Freitag, 13. April, 20 Uhr, Krauerhalle Kriens, live auf handballTV.ch
ev. Sonntag, 15. April, 16 Uhr, Mooshalle Gümligen, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

11.04.2018
NLA-Playoffs: Wacker Thun bezwingt Gossau im Viertelfinal mit 3:0

Finalrundensieger Wacker Thun steht nach dem dritten Erfolg in der Viertelfinalserie gegen den TSV Fortitudo Gossau im Playoff-Halbfinal der Nationalliga A. Mit dem 35:28 (16:13) gegen die Fürstenländer folgen die Berner Oberländer Schaffhausen und Winterthur in die Runde der Top 4.

Das Team von Martin Rubin zeigte über die gesamte Spielzeit eine disziplinierte Leistung und lag nach dem 1:0 in der vierten Minute durchgehend in Führung. Am Ende resultierte daraus ein in der Höhe verdienter 35:28-Erfolg. Die Gäste waren zwar mehrfach auf Tuchfühlung mit dem Favoriten, konnten sich aber gegen das ausgeglichene Kader der Thuner mit zwölf verschiedenen Torschützen nicht gewinnbringend durchsetzen.

Die Berner Oberländer konnten es sich leisten, dass der angeschlagene Toptorjäger Lukas von Deschwanden nur für drei Penaltys (zwei verwandelte er) aufs Feld kam. Ausserdem gelang es den Gastgebern die Kreise von Liga-Topskorer Lucius Graf erfolgreich einzuengen – ihm gelangen am Mittwochabend nur zwei Tore (total 4) aus dem Spiel heraus.

Wacker blickt nun gespannt auf den weiteren Verlauf der Serie zwischen dem BSV Bern Muri und dem HC Kriens-Luzern, in der der Halbfinalgegner der Thuner ermittelt wird. Für Gossau endet mit der Niederlage eine denkwürdige Saison. Mit der erstmaligen Playoff-Qualifikation, dem erneuten Klassenerhalt und beherzten Auftritten gegen Finalrundensieger Wacker Thun, holte Fortitudo einmal mehr das Maximum aus seinen Möglichkeiten heraus. Bei den Fürstenländern kommt es nun zu einem Einschnitt. Nach jahrelanger Konstanz auf der Trainerposition war die Partie in Thun sogleich auch das Abschiedsspiel von Rolf Erdin an der Seitenline. 

Topscorer der Serie: Lucius Graf, Jonas Dähler, Niels Ham (je 16), Lukas von Deschwanden, Lenny Rubin (je 15)
 



Spielstatistik
Wacker Thun – TSV Fortitudo Gossau 35:28 (16:13)
Lachenhalle Thun: 1’030 Zuschauer. - SR Buache/Meyer. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 2mal 2 Minuten gegen Fortitudo Gossau.
Wacker Thun: Winkler/Wick (1/ab 31.); Rubin (3), Raemy (5), Dähler (8), Suter (3), Giovanelli, Glatthard (3), Lanz (5), Caspar (1), Friedli (1), von Deschwanden (2/2), Guignet (2), Sorgen (1), Krainer.
TSV Fortitudo Gossau: Bringolf/Jochum (24. bis 30. und ab 54.)/Damann (für 1 Penalty); Ham (11/6), Weingartner (5), Waldburger, Wild (1), Amman, Geiger, Bucher (2), Harder, Würth (3), Züger, Graf (4/2), Störchli (2).
Bemerkungen: Thun ohne Huwyler und Linder; Gossau ohne Kun und Mächler (alle verletzt).
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Viertelfinal

Wacker Thun – TSV Fortitudo Gossau 3:0

Wacker Thun steht im Playoff-Halbfinal.

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

Vorstoss in die Top 4
Wacker Thun ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat im Playoff-Viertelfinal-Gegner Fortitudo Gossau mit 3:0 Siegen bezwungen und steht im Halbfinal.

 

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