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Unermüdliches Engagement
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am 7. Januar in Winterthur zehn Funktionäre geehrt, die sich über mindestens 20 Jahre im SHV engagiert haben.
Die EM live
TV24 überträgt ausgewählte Begegnungen der EM-Endrunde in Kroatien live. Dazu sind die Spiele in der Schweiz auch live als Stream auf ehfTV.com zu sehen.
Veranstalter gesucht
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) sucht einen Veranstalter für das Minihandball-Festival in den Jahren 2019 und 2020.
Wichtige Erfahrungen
Der 19. master cup brachte dem Schweizer Nachwuchs internationale Begegnungen vor heimischer Kulisse. Zum Abschluss siegten am Sonntag die U21 und U19 Junioren.
15.01.2018
Ehrung von langjährigen SHV-Funktionären in Winterthur

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat im Rahmen des Länderspiels am 7. Januar in Winterthur mehrere Funktionäre geehrt, die sich über mindestens 20 Jahre für den Handballsport als Schiedsrichter, Schiedsrichter-Beobachter oder Delegierte unermüdlich engagiert haben.

Reto Bär, Roland Danuser, Daniel Dietrich, Rolf Hasler, Thomas Kohler, Hans-Peter Kurzbein, Edi Loppacher, Lajos Lüscher, Daniel Willi und Andreas Zinnert erhielten aus den Händen von Zentralpräsident Ulrich Rubeli und Geschäftsführer Jürgen Krucker eine Erinnerungsmedaille und eine Urkunde. Der Schweizerische Handball-Verband spricht all seinen ehrenamtlichen Funktionären ein riesiges Dankeschön aus. Sie machen den Handballsport in der Schweiz überhaupt erst möglich.

Week of the Referee
Vom 15. bis 21. Januar führt Swiss Olympic mit seinem Programm «Cool and Clean» zusammen mit dem Unihockey-, dem Volleyball-, dem Basketball- und dem Handballverband wieder eine Aktionswoche durch, um auf die wertvolle Arbeit unserer Referees hinzuweisen. Vom 15. bis 21. Januar 2018 trägt der Schweizerische Handball-Verband (SHV) das wichtige Thema kommunikativ über seine Kanäle mit.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: Felix Walker.

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15.01.2018
TV24 zeigt ausgewählte Spiele der Männer-EM in Kroatien

Auf die Ubertragungen der Qualifikationsspiele der Schweizer Nationalmannschaft im ersten Halbjahr 2017 folgen nun die Endturnierspiele der in Kroatien stattfindenden 13. Handball-EM 2018. TV24 zeigt am Mittwoch, 17. Januar, die Affiche Spanien gegen Danemark und doppelt dann sowohl mit Partien der Hauptrunde (18. bis 24. Januar) als auch mit Live-Ubertragungen der Finalspiele (26. und 28. Januar) nach. Als Kommentatoren-Duo wurden erneut Iwan Ursic und Manuel Schnellmann verpflichtet.

Die weiteren Spiele der EM-Endrunde sind in der Schweiz live über ehfTV.com zu empfangen.
 



Nächstes EM-Spiel auf TV24

Spanien – Dänemark
Mittwoch, 17. Januar, 20.30 Uhr

 

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Quelle: TV24

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15.01.2018
Veranstalter für das Minihandball-Festival 2019 und 2020 gesucht

Für das Minihandball-Festival in den Jahren 2019 und 2020 sucht der Schweizerische Handball-Verband (SHV) einen oder zwei Ausrichter. Die Termine für den Kindersport-Grossanlass stehen bereits fest: 25. und 26. Mai 2019, beziehungsweise 16. und 17. Mai 2020. Am Minihandball-Festival stehen an zwei Tagen rund 1'200 Kinder in den Disziplinen Softhandball, Minihandball sowie Mini-Beachhandball im Einsatz. Interessierte Vereine melden sich bitte direkt bei Daniel Willi, Ressortleiter Handballförderung, 076 375 75 75 oder daniel.willi@handball.ch.

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Quelle: Nadja von Büren

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14.01.2018
master cup: Handballnachwuchs um zahlreiche Erfahrungen reicher

Die 19. Auflage des master cup in der Innerschweiz ist Geschichte. Am letzten Wettkampftag feierten die U21 und U19 Junioren ihren dritten Sieg innert drei Tagen gegen die Slowakei. Der weibliche Nachwuchs musste gegen Slowenien eine weitere Niederlage einstecken. Ganz ohne Erfolgserlebnis blieben lediglich die U17 Junioren gegen die Handballgrossmacht Frankreich.

37:19 und 38:19 - die Resultate der Schweizer U21 und U19 Junioren am Abschlusstag des master cup waren nahezu identisch. Auch der Spielverlauf der beiden SHV-Auswahlen war am Sonntag vergleichbar. Beide Teams lagen von Beginn an in Führung und bauten im Verlauf der ersten Halbzeit ihren Vorsprung aus. Die U19 führte schnell mit 3:0 und schraubte den Vorsprung ab der 18. Minute von 10:6 auf 18:9 zur Pause. Die U21 lag bereits nach zwölf Minuten mit 8:3 in Front, bis zum Pausenpfiff und dem Spielstand von 18:11 verlief die Partie dann aber verhältnismässig ausgeglichen.

Mit einem 9:0-Lauf zwischen der 41. (25:17) und 53. Minute (34:17) wurden die Schweizer U21 Junioren dann aber ihrer Überlegenheit auch im Ergebnis gerecht. Die U19 schaffte im zweiten Durchgang "nur" sieben Tore in Serie; zwischen der 40. und 48. Minute kassierten die jungen Schweizer aber keinen Treffer und gestalteten damit das Duell ebenso deutlich wie am Vortag. Am Ende stand für die U21 von Petr Hrachovec ein 37:19 (18:11), Nico Peters U19 Junioren gewannen 38:19 (18:9). Damit siegten die beiden Nachwuchsnationalmannschaften jeweils dreimal innert drei Tagen gegen die gleichaltrigen Auswahlen der Slowakei.

Mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck traten die U20 Juniorinnen zum dritten Duell gegen Slowenien an. Die Startphase verlief verheisungsvoll, Fabienne Albrecht traf nach acht Minuten zum 6:2. Nach 26 Minuten waren die Sloweninnen aber wieder bis auf ein Tor herangekommen (12:13). Drei technische Fehler später war die Schweizer Pausenführung mit 16:12 dennoch komfortabel. Nachdem den Gästen in der 40. Minute der Ausgleich gelang (21:21), entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Vier Minuten ohne eigenen Torerfolg und drei Treffer Sloweniens in Folge wurde den Schweizerinnen schliesslich aber zum Verhängnis. Mit 27:29 musste sich die Schweiz geschlagen geben.

Das gleiche Schicksal ereilte auch die U16 Juniorinnen. Sie verloren ebenfalls gegen Slowenien mit 23:25 (11:14). Danach sah es zu Beginn nicht aus, denn die Schweizerinnen führten nach acht Minuten komfortabel mit 6:1. Nur fünf weitere Tore in den folgenden 22 Minuten führte dazu, dass Slowenien zunächst der Ausgleich gelang (26.). Bis zur Pause lagen die Gäste dann sogar selbst mit drei Treffern in Front. Diesem Rückstand, der zeitweise auf sechs Tore anwuchs, lief die SHV-Auswahl im zweiten Durchgang fortweg hinterher. Erst in den Schlussminuten bot sich der Schweizer Equipe nochmals die Chance zur Wende. Den Gästen gelang in den letzten sechs Minuten kein Tor mehr. Mehr als auf 23:25 zu verkürzen gelang der Schweiz aber nicht mehr.

Auch im dritten Anlauf waren die Schweize U17 Junioren im Duell mit Frankreich ohne Glück. In einer Partie, in der die Schweiz zu keiner Zeit in Führung lag, sich aber dennoch teuer verkaufte, waren die Gäste zeitweise bis auf fünf Tore enteilt. Der SHV-Auswahl gelang es aber zu Beginn der zweiten Halbzeit bis auf ein Tor heranzukommen. Letztmals lagen sie in der 46. Minute beim 18:19 in Schlagdistanz. Schlussendlich setzte sich aber Frankreich mit 25:23 (16:11) durch.

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Valentin Bamert

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16.01.2018
NLB: Der RTV 1879 Basel regelt frühzeitig die Personalien im Tor

Dem RTV 1879 Basel, souveräner, nach 13 Spielen verlustpunktloser Tabellenführer in der Handball-NLB, sind im Hinblick auf die Saison 2018/2019 zwei erste wichtige Transfers gelungen: Zum RTV wechseln wird mit Dennis Wipf eines der grössten Schweizer Torhütertalente. Zudem wird David Pfister fest verpflichtet.

Der 19-jährige Baselbieter Wipf ist aktuell für den TV Birsfelden lizenziert, spielt aber mit einer Doppellizenz bei der HSG Leimental (1. Liga). Dort und im gemeinsamen Nordwestschweizer Nachwuchs-Projekt HSG Nordwest (seit der Saison 2015/2016) hat er mit kontant starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und ist mittlerweile einer von drei Torhütern im Kader der Schweizer U21-Nationalmannschaft. Dennis Wipf trainiert bereits seit Sommer 2017 regelmässig beim RTV und profitierte dort im Zusammenhang mit seinem Aufstieg in die U21-Nationalmannschaft nicht zuletzt von der grossen Unterstützung durch RTV-Routinier und -Topskorer Rares Jurca, der Wipf etwas betreut und managt. Dennis Wipf unterschrieb beim RTV einen Zweijahresvertrag mit Option. "Für mich ist das der nächste Schritt und der RTV ist der Club in der Region", begründet Wipf seinen Wechsel.

Somit wird der RTV mit dem litauischen Nationaltorhüter Aistis Pazemeckas, David Pfister und Dennis Wipf drei hochkarätige Torhüter in seinen Reihen haben. David Pfister (19) seinerseits, auf diese Saison hin mit einer Doppellizenz vom NLA-Club HSC Suhr Aarau nach Basel gestossen, wechselt auf die neue Saison definitiv zum RTV und unterschrieb ebenfalls für zwei Jahre. Pfister gilt ebenfalls als grosses Talent, spielte in den Schweizer U17- und U19-Nationalmannschaften und bestritt bereits in der Saison 2014/2015 (als 16-Jähriger) sein erstes NLB-Spiel, und zwar bei den Kadetten Espoirs Schaffhausen. Dort absolvierte er zudem während drei Jahren die Swiss Handball Academy.

In der letzten Saison stand David Pfister zum ersten Mal in der NLA zwischen den Pfosten, und zwar für Suhr Aarau. Seit seinem Wechsel nach Basel zeigt(e) David Pfister regelmässig starke Leistungen, macht konstant Fortschritte, hat sich enorm weiterentwickelt und ist zu einem sicheren Wert geworden.

Der dritte Torhüter, Aistis Pazemeckas, verfügt beim RTV über einen laufenden Vertrag bis Ende Saison 2018/2019.

Mentor Rares Jurca (l.) und Teammanager Oliver Haevel (r.) begrüssen Dennis Wipf in Basel.

 

David Pfister wechselt fix von Aarau nach Basel.

    
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Quelle: RTV 1879 Basel

15.01.2018
Schweizer Protest nach dem Spiel in Bosnien-Herzegowina

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am Samstagabend nach dem WM-Qualifkations-Spiel in Bosnien-Herzegowina Protest bei der Europäischen Handball Föderation (EHF) eingelegt. Die Bosnier setzten in der Partie einen Spieler ein, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Der betreffende Spieler (Tomislav Nuic) wurde nach einem entsprechenden Hinweis von den Schiedsrichtern in der 44. Minute mit einer Roten Karte disqualifiziert. Das Spiel endete mit einem 21:15-Heimsieg von Bosnien-Herzegowina. Zum laufenden Verfahren werden keine Auskünfte erteilt.

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Quelle: Marco Ellenberger

15.01.2018
Ehrung von langjährigen SHV-Funktionären in Winterthur

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat im Rahmen des Länderspiels am 7. Januar in Winterthur mehrere Funktionäre geehrt, die sich über mindestens 20 Jahre für den Handballsport als Schiedsrichter, Schiedsrichter-Beobachter oder Delegierte unermüdlich engagiert haben.

Reto Bär, Roland Danuser, Daniel Dietrich, Rolf Hasler, Thomas Kohler, Hans-Peter Kurzbein, Edi Loppacher, Lajos Lüscher, Daniel Willi und Andreas Zinnert erhielten aus den Händen von Zentralpräsident Ulrich Rubeli und Geschäftsführer Jürgen Krucker eine Erinnerungsmedaille und eine Urkunde. Der Schweizerische Handball-Verband spricht all seinen ehrenamtlichen Funktionären ein riesiges Dankeschön aus. Sie machen den Handballsport in der Schweiz überhaupt erst möglich.

Week of the Referee
Vom 15. bis 21. Januar führt Swiss Olympic mit seinem Programm «Cool and Clean» zusammen mit dem Unihockey-, dem Volleyball-, dem Basketball- und dem Handballverband wieder eine Aktionswoche durch, um auf die wertvolle Arbeit unserer Referees hinzuweisen. Vom 15. bis 21. Januar 2018 trägt der Schweizerische Handball-Verband (SHV) das wichtige Thema kommunikativ über seine Kanäle mit.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: Felix Walker.

Unermüdliches Engagement
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am 7. Januar in Winterthur zehn Funktionäre geehrt, die sich über mindestens 20 Jahre im SHV engagiert haben.
15.01.2018
TV24 zeigt ausgewählte Spiele der Männer-EM in Kroatien

Auf die Ubertragungen der Qualifikationsspiele der Schweizer Nationalmannschaft im ersten Halbjahr 2017 folgen nun die Endturnierspiele der in Kroatien stattfindenden 13. Handball-EM 2018. TV24 zeigt am Mittwoch, 17. Januar, die Affiche Spanien gegen Danemark und doppelt dann sowohl mit Partien der Hauptrunde (18. bis 24. Januar) als auch mit Live-Ubertragungen der Finalspiele (26. und 28. Januar) nach. Als Kommentatoren-Duo wurden erneut Iwan Ursic und Manuel Schnellmann verpflichtet.

Die weiteren Spiele der EM-Endrunde sind in der Schweiz live über ehfTV.com zu empfangen.
 



Nächstes EM-Spiel auf TV24

Spanien – Dänemark
Mittwoch, 17. Januar, 20.30 Uhr

 

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Quelle: TV24

Die EM live
TV24 überträgt ausgewählte Begegnungen der EM-Endrunde in Kroatien live. Dazu sind die Spiele in der Schweiz auch live als Stream auf ehfTV.com zu sehen.
15.01.2018
Veranstalter für das Minihandball-Festival 2019 und 2020 gesucht

Für das Minihandball-Festival in den Jahren 2019 und 2020 sucht der Schweizerische Handball-Verband (SHV) einen oder zwei Ausrichter. Die Termine für den Kindersport-Grossanlass stehen bereits fest: 25. und 26. Mai 2019, beziehungsweise 16. und 17. Mai 2020. Am Minihandball-Festival stehen an zwei Tagen rund 1'200 Kinder in den Disziplinen Softhandball, Minihandball sowie Mini-Beachhandball im Einsatz. Interessierte Vereine melden sich bitte direkt bei Daniel Willi, Ressortleiter Handballförderung, 076 375 75 75 oder daniel.willi@handball.ch.

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Quelle: Nadja von Büren

Veranstalter gesucht
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) sucht einen Veranstalter für das Minihandball-Festival in den Jahren 2019 und 2020.
15.01.2018
RA Frauen: Ostschweiz und Zürich in Horgen ungeschlagen

Der zweite Regionalauswahl-Spieltag in Horgen bot bei den Juniorinnen tollen und temporeichen Handball. Durch die Abgabe von sieben Spielerinnen an die Juniorinnen-Nationalmannschaft, welche gleichzeitig in Zug am master cup im Einsatz waren, musste die RA Innreschweiz hartes Brot essen. Gegen die RA Zürich und die RA Bern-Jura gingen die Spielerinnen von Trainer Tobias Scheuteri als Verliererinnen vom Platz.

Gar mit zwei Kanterniederlagen im Gepäck musste die RA Romandie den langen Heimweg antreten. Ausgeglichen war der Tag für die RA Aargau/Nordwest. Mit einem Sieg und einer Niederlage hat Anika Pettersons Team immer noch die Chance das Halbfinale zu erreichen.

Ungeschlagen blieben an diesem Tage die RA Ost und RA Zürich, welche vor dem Finalturnier nun von der Tabellenspitze grüssen. Durch den gleichzeitig statt findenden master cup blieb der Zuschaueraufmarsch in Horgen eher bescheiden. Trotzdem konnten sich alle anwesenden Handballfans über viele, meist positive Emotionen und Aktionen der talentiertesten U16-Frauen in unserem Lande erfreuen. Alle Resultate und Tabellen der Regionalauswahlen sind im Matchcenter zu finden.
 

Voller Einsatz in Horgen.

      
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Quelle: Beat Rellstab

15.01.2018
RA Männer: Ostschweiz, Zürich und Aargau punktgleich an der Spitze

Nach dem Spieltag der Regionalauswahlen der Männer vom Samstag in Horgen liegt die RA Ostschweiz mit sechs Punkten an der Spitze, gefolgt von den punktgleichen RA Zürich und Aargau Plus. Die Ostschweizer lösten damit die Aargauer als Leader ab: Sie setzten sich im direkten Duell klar mit 26:16 durch. Dazu feierte die RA Ostschweiz gegen die Innerschweiz einen klaren 27:18-Sieg.

Die Zürcher blieben am Samstag ebenfalls souverän und setzten sich gegen Bern-Jura (24:18) sowie gegen die Romandie (37:19) klar durch. Die Berner, die nach dem ersten Spieltag wie die Aargauer ohne Verlustpunkt waren, mussten in Horgen zweimal als Verlierer vom Feld. Sie verloren auch gegen die Nordwestschweiz mit 22:25. Für NWS waren es die ersten beiden Punkte der Kampagne. Alle Resultate und Tabellen der Regionalauswahlen sind im Matchcenter zu finden.
 

Die RA Männer in Horgen in Action.

     
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Quelle: Sonja Trachsel

14.01.2018
master cup: Handballnachwuchs um zahlreiche Erfahrungen reicher

Die 19. Auflage des master cup in der Innerschweiz ist Geschichte. Am letzten Wettkampftag feierten die U21 und U19 Junioren ihren dritten Sieg innert drei Tagen gegen die Slowakei. Der weibliche Nachwuchs musste gegen Slowenien eine weitere Niederlage einstecken. Ganz ohne Erfolgserlebnis blieben lediglich die U17 Junioren gegen die Handballgrossmacht Frankreich.

37:19 und 38:19 - die Resultate der Schweizer U21 und U19 Junioren am Abschlusstag des master cup waren nahezu identisch. Auch der Spielverlauf der beiden SHV-Auswahlen war am Sonntag vergleichbar. Beide Teams lagen von Beginn an in Führung und bauten im Verlauf der ersten Halbzeit ihren Vorsprung aus. Die U19 führte schnell mit 3:0 und schraubte den Vorsprung ab der 18. Minute von 10:6 auf 18:9 zur Pause. Die U21 lag bereits nach zwölf Minuten mit 8:3 in Front, bis zum Pausenpfiff und dem Spielstand von 18:11 verlief die Partie dann aber verhältnismässig ausgeglichen.

Mit einem 9:0-Lauf zwischen der 41. (25:17) und 53. Minute (34:17) wurden die Schweizer U21 Junioren dann aber ihrer Überlegenheit auch im Ergebnis gerecht. Die U19 schaffte im zweiten Durchgang "nur" sieben Tore in Serie; zwischen der 40. und 48. Minute kassierten die jungen Schweizer aber keinen Treffer und gestalteten damit das Duell ebenso deutlich wie am Vortag. Am Ende stand für die U21 von Petr Hrachovec ein 37:19 (18:11), Nico Peters U19 Junioren gewannen 38:19 (18:9). Damit siegten die beiden Nachwuchsnationalmannschaften jeweils dreimal innert drei Tagen gegen die gleichaltrigen Auswahlen der Slowakei.

Mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck traten die U20 Juniorinnen zum dritten Duell gegen Slowenien an. Die Startphase verlief verheisungsvoll, Fabienne Albrecht traf nach acht Minuten zum 6:2. Nach 26 Minuten waren die Sloweninnen aber wieder bis auf ein Tor herangekommen (12:13). Drei technische Fehler später war die Schweizer Pausenführung mit 16:12 dennoch komfortabel. Nachdem den Gästen in der 40. Minute der Ausgleich gelang (21:21), entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Vier Minuten ohne eigenen Torerfolg und drei Treffer Sloweniens in Folge wurde den Schweizerinnen schliesslich aber zum Verhängnis. Mit 27:29 musste sich die Schweiz geschlagen geben.

Das gleiche Schicksal ereilte auch die U16 Juniorinnen. Sie verloren ebenfalls gegen Slowenien mit 23:25 (11:14). Danach sah es zu Beginn nicht aus, denn die Schweizerinnen führten nach acht Minuten komfortabel mit 6:1. Nur fünf weitere Tore in den folgenden 22 Minuten führte dazu, dass Slowenien zunächst der Ausgleich gelang (26.). Bis zur Pause lagen die Gäste dann sogar selbst mit drei Treffern in Front. Diesem Rückstand, der zeitweise auf sechs Tore anwuchs, lief die SHV-Auswahl im zweiten Durchgang fortweg hinterher. Erst in den Schlussminuten bot sich der Schweizer Equipe nochmals die Chance zur Wende. Den Gästen gelang in den letzten sechs Minuten kein Tor mehr. Mehr als auf 23:25 zu verkürzen gelang der Schweiz aber nicht mehr.

Auch im dritten Anlauf waren die Schweize U17 Junioren im Duell mit Frankreich ohne Glück. In einer Partie, in der die Schweiz zu keiner Zeit in Führung lag, sich aber dennoch teuer verkaufte, waren die Gäste zeitweise bis auf fünf Tore enteilt. Der SHV-Auswahl gelang es aber zu Beginn der zweiten Halbzeit bis auf ein Tor heranzukommen. Letztmals lagen sie in der 46. Minute beim 18:19 in Schlagdistanz. Schlussendlich setzte sich aber Frankreich mit 25:23 (16:11) durch.

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Valentin Bamert

Wichtige Erfahrungen
Der 19. master cup brachte dem Schweizer Nachwuchs internationale Begegnungen vor heimischer Kulisse. Zum Abschluss siegten am Sonntag die U21 und U19 Junioren.
13.01.2018
WM-Qualifikation: Die Schweiz scheitert in Bosnien-Herzegowina

Die Schweizer Nationalmannschaft hat den Einzug in die WM-Playoffs verpasst. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter verlor die entscheidende Partie auswärts gegen Bosnien-Herzegowina mit 15:21 (6:11). Vor 5'000 Zuschauern in Tuzla blieben die Schweizer offensiv weit unter ihren Möglichkeiten – die hervorragende Verteidigungsleistung mit dem erneut starken Keeper Nikola Portner war darum Makulatur.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Hexenkessel in Tuzla standen sich von Beginn weg zwei gut organisierte und physisch starke Verteidigungsreihen gegenüber. Beide Mannschaften taten sich in einer wahren Abwehrschlacht enorm schwer, sich in gute Abschlusspositionen zu bringen – in den ersten acht Minuten fielen darum lediglich zwei Tore (1:1).

Es waren die Bosnier, die mit drei Toren innert 120 Sekunden zum 5:2 erstmals etwas Schwung in die Begegnung brachten und Michael Suter zu seinem ersten Time-out (13.) veranlassten. Bezeichnenderweise waren es Kontertore in einer Phase, in der die Gäste kurz die Ordnung verloren – und die Schweiz fand nach der Auszeit sofort zurück zu ihrer beeindruckenden defensiven Stabilität.

20 Paraden von Benjamin Buric
So stark die SHV-Auswahl in der Verteidigung agierte, so wenig Durchschlagskraft hatte sie in der Offensive. Als Zahl mit Symbolkraft: In den ersten neun Minuten Überzahlspiel – davon eine Minute mit zwei Mann mehr – gelang nur ein einziger Treffer. Die Schweizer rieben sich richtiggehend auf, vor allem an Keeper Benjamin Buric. Der Bundesliga-Torhüter zeigte am Samstagabend eine Weltklasse-Vorstellung und kam mit 20 Paraden auf eine Abwehrquote von 57 Prozent.

Dass die Schweizer zur Pause trotzdem nur mit 6:11 zurück lagen, war vorab Keeper Nikola Portner zu verdanken. Auch er zeigte erneut eine starke Leistung und liess sich bis zum Schluss 15 Paraden notieren; davon neun in der ersten Halbzeit. Er kam auf eine Abwehrquote von 43 Prozent. Er profitierte dabei auch wieder von der starken Arbeit seiner Vorderleute.

Wer aber glaubte, dass die Schweizer in der bosnischen Industriestadt ohne Chance bleiben würden, der sah sich in der zweiten Halbzeit getäuscht. Die SHV-Auswahl gestand den Gastgebern in den ersten 16 Minuten nach dem Seitenwechsel dank überragender Defensivarbeit nur gerade zwei Treffer zu. Vier Schweizer Tore in Serie vom 13:7 zum 13:11 (45.) brachten die Spannung zurück, und als Dimitrij Küttel nach 51 Minuten der Anschlusstreffer zum 15:16 gelang, lag für kurze Zeit tatsächlich die Wende in der Luft.

Schlechte Chancenauswertung
Es sollte aber das letzte Tor der SHV-Auswahl in Tuzla bleiben. Bosnien-Herzegowina traf in den letzten acht Minuten noch fünfmal, und die Schweizer scheiterten entweder an Keeper Benjamin Buric oder an sich selbst. Wie schon im Hinspiel in St. Gallen fehlte der in solchen Situationen noch unerfahrenen Mannschaft von Trainer Michael Suter in den entscheidenden Momenten die Cleverness und der Killerinstinkt. Am Samstag kam die ungenügende Chancenauswertung hinzu.

Über die gesamten 60 Minuten gesehen hätten die Schweizer nämlich genügend gute Möglichkeiten gehabt, um das Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken – vor allem vom Kreis und von den Aussenpositionen. Und das obwohl kein einziger Rückraumspieler nur annähernd sein Rendement erreichte.

Die Schweiz zahlte im letzten Spiel der WM-Qualifikation vor 5'000 Zuschauern in der lauten und hitzigen, aber vergleichsweise fairen Atmosphäre erneut Lehrgeld. Sie machte aber auch im Nordosten Bosniens längst nicht alles falsch. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter gestand in keinem der vier Spiele der Kampagne dem Gegner mehr als 24 Treffer zu; die Verteidigung mit dem starken Torhüter Nikola Portner machte ihre Sache auch in Tuzla absolut überzeugend.

Um solche Spiele zu gewinnen, braucht es aber in der Offensive deutlich mehr Durchschlagskraft. Die Angriffseffizienz betrug sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Halbzeit nur 29 Prozent. Dass das nicht reicht, um auswärts gegen Bosnien-Herzegowina zu bestehen, war keine Überraschung.
 


 
WM-Qualifikation Männer

Bosnien-Herzegowina – Schweiz 21:15 (11:6)
SKPC Mejdan, Tuzla – 5’000 Zuschauer (ausverkauft) – Sr. Herczeg/Südi (HUN).
Torfolge: 0:1, 2:1, 2:2, 5:2, 5:3, 6:4 (16.), 8:4, 8:5, 10:5, 11:6; 11:7, 13:7 (38.), 13:11, 15:13, 16:13, 16:15 (51.), 21:15.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Bosnien-Herzegowina; 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Bosnien-Herzegowina: Buric (20 Paraden); Ovcina (4), Peric (1), Mandic, Tarabochia (1), Vrazalic, Panic (6), Terzic (1), Toromanovic, Vranjes (1), Malinovic (1), Nuic (1), Predragovic (2), Vegar (3).
Schweiz: Portner (15 Paraden); Meister (2), Rubin (1), Lier (1), Alili (2), Delhees (1), Von Deschwanden (5/1), Röthlisberger, Küttel (2), Maros (1), Huwyler, Dähler, Geisser, Gerbl.
Bemerkungen: Schweiz ohne Markovic, Sidorowicz, Vernier, Raemy, Tynowski (alle verletzt), Schmid (dispensiert), Wick, Suter (beide überzählig), Winkler und Blättler (beide nicht eingesetzt). Portner hält Penalty von Tarabochia (6./0:1). Time-outs: Bosnien-Herzegowina (28./11:6, 44./13:10, 59./19:15); Schweiz (13./5:2, 19./8:4, 40./13:7).

Tabelle:
1. Bosnien-Herzegowina 4/6
2. Schweiz 4/4
3. Estland 4/2

Bosnien-Herzegowina als Gruppensieger für die Playoffs im Juni qualifiziert.

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Quelle: Marco Ellenberger

Gescheitert
Die Schweizer Nationalmannschaft verpasst den Einzug in die WM-Playoffs: Sie verliert auswärts gegen Bosnien-Herzegowina vor 5'000 Zuschauern mit 15:21 (6:11).
13.01.2018
master cup: Nur zwei Siege für die Schweiz am zweiten Wettkampftag

Den Schweizer Nachwuchsnationalmannschaften ist es am zweiten Wettkampftag beim 19. master cup in Zug nicht gelungen an die Leistungen des Vortages anzuknüpfen. Lediglich den U21 und U19 Junioren gelang es den Sieg vom Freitag zu wiederholen.

Zweiter Sieg im zweiten Aufeinandertreffen mit der Slowakei. Sowohl die U21 von Petr Hrachovec wie auch die U19, trainiert von Nico Peter, feierten erneut einen souveränen Sieg gegen die Auswahlen aus Osteuropa. Die U21 verpatzte ihren Auftakt in die Partie; 3:7 hiess es für die SHV-Auswahl nach 16 Minuten. Bis zur Pause gelang es den Schweizern jedoch den Rückstand wett zu machen. Mit 13:13 ging es in die Pause. Francesco Ardielli war es in der 33. Minute vergönnt, die erste Führung der Gastgeber zu erzielen. Fortan gab die Schweizer Equipe den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Am Ende resultierte ein deutliches 30:23.

Einen Kantersieg feierte derweil die U19 Nationalmannschaft. Die Slowakei wurde mit 41:22 (22:7) aus der Halle geschossen. Nach dem 0:1 brannten die Schweizer Junioren ein echtes Feuerwerk ab; in der 15. Minute zeigte die Anzeigetafel in der Zuger Sporthalle den Spielstand von 11:1 zu Gunsten der SHV-Auswahl. Damit war das Spiel vor mehr als 300 Zuschauern schon so gut wie entschieden. Bis zum Pausenpfiff spielte sich die überlegene Heimmannschaft sogar einen 15-Tore-Vorsprung heraus (22:7), den die Junioren im zweiten Durchgang gekonnt verwalteten und in den Schlussminuten sogar noch ausbauen konnte.

Zum zweiten Mal als Verlierer vom Feld mussten die U17 Junioren gegen Frankreich. Bis zur 24. Minute gestaltete die SHV-Auswahl das Spiel ausgeglichen (10:10). Bereits bis zur Pause lagen die Schweizer aber bereits mit vier Toren in Rückstand (11:15). Diese Hypothek vermochten die Gastgeber nicht mehr zu kehren. Im Gegenteil: trotz insgesamt 17 Paraden der Goalies Roman Bachmann und Lars Gross wuchs der Rückstand bis zum Spielende auf neun Treffer an. Schlussendlich verlor die Schweiz mit 23:32.

Ihre Siege gegen Slowenien vom Freitag konnten die U20 und U16 Juniorinnen tags darauf nicht wiederholen. Trotz einer 15:11-Pausenführung mussten die U16 Juniorinnen noch eine Niederlage einstecken. Bis zur 40. Minute lag die SHV-Auswahl noch in Führung, ehe man der achtminütigen Torflaute Tribut zollen musste und erstmals in der Partie in Rückstand geriet. Beim Stande von 21:22 in der 49. Minute war für die Schweizerinnen noch alles drin. Eine weitere Schwächephase mit nur noch einem Treffer in den letzten elf Minuten sorgten schliesslich jedoch für die 22:30-Niederlage.

Ebenfalls ohne Glück waren am Samstagabend die U20 Juniorinnen beim 21:32 (11:13) gegen Slowenien. Acht Minuten ohne eigenen Treffer zwischen der 17. und 25. Minute sorgten dafür, dass aus einem 9:7 Vorsprung ein 9:12 Rückstand wurde. Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs brachten keine Verbesserung im Spiel der Schweiz. Nur zwei eigene Treffer bei deren sieben Toren für die Gäste verringerten die Chancen der SHV-Auswahl auf den zweiten Sieg in Serie erheblich (40./13:19). Zwar verkürzte Dimitra Hess in der 45. Minute nochmals auf 18:20; im Endspurt wurde die Schweiz aber überrollt und mit 21:32 deutlich in die Schranken gewiesen.

Am Sonntag treten die Nachwuchsnationalmannschaften zum dritten Wettkampftag in der Sporthalle in Zug an.

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Andy Scherrer

Reifeprüfungen
Die Schweizer Nachwuchsnationalmannschaften sind seit Freitag beim 19. master cup im Einsatz. Gegen die Slowakei, Slowenien und Frankreich stehen Härtetests an.
13.01.2018
master cup: Vier Schweizer Siege zum Turnierauftakt

Gelungener Auftakt für den Schweizer Handballnachwuchs beim heimischen master cup. Vier von fünf Nationalmannschaften feierten am Freitagabend beim ersten von jeweils drei Aufeinandertreffen mit ihren internationalen Gegnern einen Sieg. Sowohl die U21, wie auch die U19 Junioren besiegten die Slowakei deutlich. Zwei knappe Siege gab es für die U20 und U16 Juniorinnen in ihren Duellen mit Slowenien. Einzig der U17 Nachwuchs der Männer musste gegen Frankreich eine Niederlage einstecken.

Beim 36:24 (18:9) über die Slowakei war die U21-Nati zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Angeführt von NLA-Spieler Michael Kusio (BSV Bern Muri), dem zehn Treffer gelangen, setzte sich die SHV-Auswahl früh ab. Bereits nach 20 Minuten lag das Team von Trainer Petr Hrachovec mit sieben Toren in Front (14:7). Zwischenzeitlich führten die Schweizer im ersten von drei Duellen mit der Slowakei gar mit 13 Toren.

Ähnlich deutlich setzte sich der U19 Nachwuchs der Schweiz durch. Ebenfalls gegen die Slowakei gewann die Mannschaft von Nico Peter mit 27:19 (16:6). Die Vorentscheidung zu Gunsten der SHV-Auswahl fiel bereits im ersten Abschnitt, als der Schweiz, um den starken Goalie Nicola Damann, ein 8:0-Lauf gelang. Die Heimmannschaft konnte sich sogar eine Schwächephase im zweiten Durchgang erlauben, als während elf Minuten nur zwei eigene Treffer gelingen wollten.

Einen Sieg in letzter Minute feierten die U20 Juniorinnen beim 30:29 (14:15) gegen Slowenien. Die siebenfache Torschützin Fabienne Albrecht traf in der Schlussminute zum 30:29. Richtig Grund zum Jubeln hatte das Team von Pavol Streicher und Christoph Sahli aber erst einige Sekunden später, als SPL1-Goalie Desireé Ligue (GC Amicitia Zürich) den letzten Wurfversuch der Gäste entschärfte. 

Ebenfalls bis ganz zum Schluss zittern mussten die U16 Juniorinnen von Jürgen Fleischmann und Werner Bösch. Nach einem technischen Fehler in der Offensive 45 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 25:24 setzten die die Sloweninnen zum finalen Angriff an. Der Wurfversuch fand jedoch nicht den Weg ins Tor, so dass am Ende vor mehr als 350 Zuschauern in Muotathal die Schweizerinnen jubelten. Sieggarantin der Schweiz war Torhüterin Soraya Schaller, die 16 Paraden zeigte. 

Die einzige Niederlage kassierte die U17-Auswahl der Junioren, die sich Frankreich mit 27:31 (17:16) geschlagen geben musste. Acht Minuten vor dem Ende hatte es beim Stand von 26:26 nach einem Kampf bis in die letzten Sekunden ausgesehen. Allerdings leistete sich die Auswahl von Thomas Umbricht in der nervenaufreibenden Schlussphase eine Schwächephase in der Offensive. Acht Minuten ohne eigenen Treffer brachten die Schweiz ins Hintertreffen und sorgten für die Auftaktniederlage.

Weiter geht es mit dem master cup am Samstag und Sonntag, wenn in der Sporthalle in Zug weitere Duelle des Schweizer Nachwuchs mit den Gästen aus dem Ausland anstehen.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

12.01.2018
Auswärtsspiel in Bosnien auf SRF zwei – es braucht einen Sieg

Trotz der Heimniederlage gegen Bosnien-Herzegowina vom Mittwoch in St. Gallen ist für die Schweizer Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation die Chance auf das Weiterkommen intakt. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter braucht am Samstag (20 Uhr) in Tuzla einen Sieg, um erstmals seit acht Jahren in die WM-Playoffs einzuziehen. Das Spiel wird auf SRF zwei ab 19.50 Uhr live übertragen.

Nach je drei Spielen stehen die Schweiz und Bosnien-Herzegowina in ihrer Gruppe bei jeweils vier Punkten. Der Sieger der «Finalissima» vom Samstag sichert sich entsprechend den Gruppensieg und damit den Einzug in die Playoffs. Bei einem Unentschieden und daraus folgender Punktgleichheit entscheidet die Direktbegegnung, und nicht das Torverhältnis. Den Bosniern genügt darum am Samstag auch ein Remis.

Die Schweizer Nationalmannschaft ist am Freitag von Basel direkt nach Tuzla geflogen und hat abends in der Spielhalle (SKPC Mejdan) eine erste Trainingseinheit absolviert. In der mit 110'000 Einwohnern drittgrössten Stadt des Landes werden am Samstagabend für das letzte Spiel der WM-Qualifikation gegen 5'000 Zuschauer erwart

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Quelle: Marco Ellenberger

Die Entscheidung auf SRF zwei
Trotz der Niederlage vom Mittwoch kann die Schweiz am Samstag gegen Bosnien mit einem Sieg in die WM-Playoffs einziehen. Das Spiel gibt es live auf SRF zwei (20 Uhr).
12.01.2018
LK Zug: Christoph Sahli für Damian Gwerder ab Saison 2018/19

Trainerwechsel in der SPAR Premium League: Damian Gwerder gibt das Traineramt beim LK Zug nach zehn Jahren auf eigenen Wunsch per Ende Saison ab. Sein Nachfolger wird Christoph Sahli, der aktuell für die zweite Mannschaft der Zugerinnen in der SPL2 verantwortlich ist.

Mit vier Meistertiteln und zwei Cupsiegen war Gwerder massgeblich an der erfolgreichsten Zeit des Vereins beteiligt. Sportchef und Co-Trainer Peter Stutz blickt auf eine tolle Zusammenarbeit zurück: «Damian Gwerder ist ein ausgewiesener Fachmann mit vorzüglichen menschlichen Qualitäten: authentisch, gradlinig, offen, kreativ und ehrlich.» Stutz bedauert den Abgang sehr, denkt aber, dass der Zeitpunkt gut ist, um das junge Team mit neuen Ideen zu formen und weiter zu entwickeln.

Christoph Sahli, mit allen Diplomen ausgestattet, wird der neue Cheftrainer des SPL1-Teams. Nach acht Jahren als Trainer des Zweitteams ist Christoph Sahli der logische Nachfolger, führt Stutz aus. «Christoph Sahli hat sehr gute Arbeit geleistet und viele Zuger Talente wurden durch ihn mitgeformt. Mit ihm ist garantiert, dass der eingeschlagene Weg weitergeführt wird.»

Beim LK Zug hat auch in Zukunft der Einbau der Nachwuchsspielerinnen ins Fanionteam erste Priorität und soll mit aller Konsequenz weitergeführt werden.

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Quelle: LK Zug

Neuer Cheftrainer
2018/19 übernimmt Christoph Sahli, aktuell Trainer beim SPL2-Team, das Fanionteam des LK Zug. Er ersetzt den langjährigen Erfolgstrainer Damian Gwerder.
12.01.2018
Thomas Lanz verlängert bei Wacker Thun bis 2020

Das Thuner Eigengewächs Thomas Lanz verlängert seinen Vertrag bei Wacker Thun um weitere zwei Jahre bis Sommer 2020. Der 23-jährige begann 2004 Handball zu spielen und durchlief danach sämtliche Junioren-Stufen bei Wacker Thun. Lanz, der 184cm gross und 78kg schwer ist, debütierte im September 2012 in der höchsten Liga der Schweiz und wurde gleich in dieser Saison mit den Thunern Schweizer Meister und -Cupsieger. Er kam bisher auf 189 NLA-Einsätze. Der linke Flügelstürmer bestritt mit den Thunern die Gruppenphase der EHF Champions League 2013/2014 und 2017 kam noch ein zweiter Schweizer Cupsieg dazu.

Thomas Lanz wohnt in Thun und beendet nächstens sein Geographiestudium. Danach folgt ein Masterstudium in Klimawissenschaften an der Universität Bern. Lanz macht die Vertragsverlängerung mit seinem «... Herzensverein sehr glücklich und stolz. Als Teil der legendären Wacker-Familie werde ich nach wie vor alles für den Verein investieren um hoffentlich weitere erfolgreiche Jahre am wunderschönen Thunersee erleben zu können.»

Trainer Martin Rubin ist auch sehr glücklich mir Lanz’ Vertragsverlängerung, denn «mit seiner Physis und der Möglichkeit ihn auch auf der 2er Position oder offensiv decken zu lassen, ist Thomas Lanz extrem wertvoll.»

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Quelle: Wacker Thun

11.01.2018
master cup vom 12. bis 14. Januar mit zehn Nationalmannschaften

Am Wochenende vom 12. bis 14. Januar 2018 wird in der Zentralschweiz bereits zum 19. Mal der master cup ausgetragen. Dabei messen sich die Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften traditionell mit internationaler Konkurrenz: In dieser Saison sind Equipen aus Slowenien, Frankreich und der Slowakei zu Gast. Gespielt wird wie gewohnt am Freitag an drei verschiedenen Orten, danach samstags und sonntags durchgehend in der Sporthalle Zug.

Bei den Junioren werden Länderspiele in drei Kategorien ausgetragen: Die U16-Junioren (2002 und jünger) treffen dreimal auf Frankreich, die U18-Junioren (2000 und jünger) sowie die U20-Junioren (1998 und jünger) spielen jeweils dreimal gegen die Slowakei. Bei den Juniorinnen sind Mannschaften in zwei Kategorien am Start: Sowohl die U16-Juniorinnen (2002 und jünger), als auch die U20-Juniorinnen (1998 und jünger) treffen auf Slowenien.

Livestream-Hinweis: Alle Spiele in Zug sind live auf handballTV.ch zu sehen.
 



master cup 2018 – Spielplan

Freitag, 12. Januar
18.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U16) in Muotathal
20.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U20) in Muotathal

17.15 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U19), Sporthalle in Zug
19.00 Uhr: Schweiz – Frankreich (Junioren U17), Sporthalle in Zug
20.45 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U21), Sporthalle in Zug

Samstag, 13. Januar (Sporthalle Zug)
11.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U16)
13.15 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U19)
15.15 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U21)
17.00 Uhr: Schweiz – Frankreich (Junioren U17)
19.00 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U20)

Sonntag, 14. Januar (Sporthalle Zug)
10.00 Uhr: Schweiz – Frankreich (Junioren U17)
11.45 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U19)
13.45 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U21)
15.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U16)
17.15 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U20)

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Quelle: Marco Ellenberger

19. master cup
Am 19. master cup vom 12. bis 14. Januar in Zug und der Zentralschweiz messen sich fünf Schweizer Nachwuchsteams mit Frankreich, Slowenien und der Slowakei.
11.01.2018
Aurel Bringolf wechselt auf die kommende Saison zum TSV St. Otmar

Mit Aurel Bringolf konnte der TSV St. Otmar einen ambitionierten und routinierten Torhüter verpflichten. Der inzwischen 30-jährige Bringolf durchlief die Jugendabteilung bei GC Amicitia Zürich und schaffte dort in der Saison 2007/2008 den Sprung in die NLA-Mannschaft. Mit den Zürchern gewann er 2009 sowohl die Meisterschaft als auch den Schweizer Cup und erreichte im Europapokal der Pokalsieger das Halbfinale.

Anfangs 2014 wechselte der 1.90 m grosse und 90 kg schwere Torhüter zu Pfadi Winterthur. Auf die Saison 2016/17 erfolgte der Wechsel zum Serienmeister Kadetten Schaffhausen, mit welchem er den Gewinn der Meisterschaft und des Super Cups feiern konnte. Nur gerade eine Saison später vermeldete Fortitudo Gossau den Zuzug des erfahrenen Torhüters.

Bringolf debütierte in der Schweizer Nationalmannschaft im November 2008 gegen Serbien und bestritt bisher 52 Länderspiele. Seine letzten Einsätze in der Nationalmannschaft datieren von Januar 2016. Bringolf ist überzeugt, dass er auch für das Nationalteam wieder zum Thema werden könnte, wenn seine Leistungen stimmen.

Beim TSV St. Otmar St. Gallen unterschreibt Aurel Bringolf einen Vertrag über zwei Jahre mit der Option für ein weiteres Jahr. Die Verantwortlichen des TSV St. Otmar zeigen sich hoch erfreut über diesen Transfer und sind überzeugt, dass Bringolf viel Stabilität und Sicherheit in die Abwehr bringen und mit seiner Erfahrung eine wichtige Rolle im jungen Team einnehmen wird.

Bringolf, lässt sich zur Zeit an der PHSG zum Sekundarlehrer ausbilden. Ausschlaggebend für den Wechsel war, seinen Angaben zufolge, dass er weiter auf hohem Niveau Handball spielen möchte und der TSV St. Otmar als einer der Traditionsvereine in der Schweiz für ihn eine sehr attraktive Adresse sei. Zudem sei es ihm möglich, sein Studium in St. Gallen fortzusetzen. Der ehrgeizige Torhüter möchte dem TSV St. Otmar helfen, an vergangene erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen.

Aufgrund der Verpflichtung von Aurel Bringolf steht fest, dass der Vertrag von Michal Shejbal nicht verlängert wird.

Aurel Bringolf wechselt von Fortitudo Gossau zum TSV St. Otmar St. Gallen.

      
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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

11.01.2018
NLB: Goalie Patrick Murbach wechselt im Sommer zu den Lakers

Die Lakers Stäfa melden den ersten Neuzugang für die Spielzeit 2018/2019. Vom Erstligisten SC Frauenfeld wechselt Patrick Murbach auf den Frohberg und hat einen Vertrag bis Sommer 2020 unterschrieben. Der 24-jährige Torhüter bestritt bisher 3 U19- und 15 U21-Länderspiele für die Schweiz und gehört seit Jahren zu den beständigsten jungen Schweizer Torhütern: „Wir freuen uns auf Patrick und seine Erfahrung. Leider fällt Jakub Cibere länger aus als wir befürchtet haben. Daher sind wir froh, dass wir die Personalie frühzeitig klären konnten“, erklärt Christian Rieger, VR-Mitglied der GS Players AG.

Patrick Murbach bestreitet im Frühjahr mit dem SC Frauenfeld, bei dem er seit der Saison 2016/2017 unter Vertrag steht, die Finalrunde und kann trotz seines Alters schon auf jede Menge Erfahrung zurückgreifen: „Patrick kennt die NLB aus seiner Zeit in Biel und Genf und passt charakterlich hervorragend ins Mannschaftsgefüge“, ergänzt Christian Rieger.

Jakub Cibere fällt länger aus
Nach Louis Barth und Lukas Maag fällt bei den Gelb Schwarzen ein weiterer Leistungsträger länger aus. Jakub Ciberes schwere Knieverletzung muss operativ behandelt werden. Somit steht der Slovake den Lakers sicherlich in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung. Handball Stäfa und die Lakers wünschen Jakub Cibere viel Kraft und einen positiven Heilungsprozess.

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Quelle: Lakers Stäfa

10.01.2018
WM-Qualifikation: Die Schweiz verliert gegen Bosnien-Herzegowina

Die Schweizer Nationalmannschaft hat in St. Gallen den vorzeitigen Einzug in die WM-Playoffs verpasst. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter verlor  am Mittwochabend ihr Heimspiel gegen Bosnien-Herzegowina vor 2’561 Zuschauern in der ausverkauften Kreuzbleiche mit 21:24 (12:12). Die Entscheidung fällt damit am Samstag (20 Uhr) im Auswärtsspiel in Tuzla.

In der Endabrechnung wurde den Schweizern eine torlose Viertelstunde zum Verhängnis: Nach dem 18:16 (41.) gelang der SHV-Auswahl erst in der 57. Minute der nächste Treffer. Zu spät, obwohl die Schweizer auch in dieser Phase nie die defensive Stabilität verloren und mit Nikola Portner (20 Paraden) erneut auf einen starken Torhüter zählen konnten. 

Bosnien-Herzegowina war in der zweiten Halbzeit deutlich abgeklärter und erzielte mit einer gewissen Regelmässigkeit die entscheidenden Treffer – das 21:18 durch Marko Tarabochia vier Minuten vor Schluss war wegweisend. «Der Gegner hat das sehr routiniert gemacht. Uns haben die Ruhe, die Cleverness und vielleicht auch noch die taktische Klasse gefehlt, um unsere Angriffe ganz fertig zu spielen», sagte Michael Suter. 

So scheiterten die Schweizer in der Schlussphase entweder am stärker werdenden Bundesliga-Keeper Benjamin Buric, oder sie verloren den Ball gleich mehrfach nach Stürmerfouls oder technischen Fehlern. Die Cleverness und die internationale Erfahrung in der hitzigen Ambiance liess sich in der Endabrechnung an zwei Zahlen ablesen: Bei den Schweizern häuften sich bis zum Schluss total 16 unnötige Ballverluste an – die Bosnier hielten diese Zahl mit lediglich sechs deutlich tiefer.

Dabei hatten die Schweizer gerade in der ersten Halbzeit lange alle Vorteile in ihrer Hand. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten übernahmen sie in der Kreuzbleiche das Spieldiktat und führten beim 11:8 nach 23 Minuten erstmals mit drei Toren. Sie schafften es aber nicht, den Vorsprung zu konservieren: Bosnien glich vor dem Seitenwechsel mit drei Toren in Serie wieder zum 12:12 aus. «Da hat uns etwas der Mut verlassen und wir haben Tempo und Übersicht verloren – so wie auch in der entscheidenden Phase der zweiten Halbzeit», sagte Michael Suter.

Die SHV-Auswahl verlor die Partie in St. Gallen denn auch im Angriff, nicht in der Verteidigung. Neben dem erneut starken Lukas von Deschwanden, der viel Verantwortung übernahm und Lucas Meister, der am Kreis makellos blieb, kam in der entscheidenden Phase gerade aus dem Rückraum viel zu wenig. Wohl auch, weil Luka Maros krankheitshalber nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war und Lenny Rubin nie wirklich in die Partie fand. Als Folge davon gelang es den Schweizern zu selten, so wie in den letzten Partien ihre Flügelspieler in gute Abschlusssituationen zu bringen.

Die Schweiz verlor so ihr Heimspiel, obwohl ihr taktisches Konzept mehrheitlich aufging, ihre Defensive über 60 Minuten funktionierte und Keeper Nikola Portner wieder stark aufzeigte. Gerade das dürfte aber der SHV-Auswahl für das Auswärtsspiel vom Samstag Mut machen. «Wir sind nach dem heutigen Spiel um wertvolle Erfahrungen reicher. Viele unserer Jungen haben heute das erste Mal so etwas erlebt. Wir wissen auch, dass uns im Auswärtsspiel erneut eine solche Ambiance erwartet. Aber genau daran wachsen wir als Mannschaft», sagte Michael Suter. 
 



WM-Qualifikation Männer

Schweiz - Bosnien-Herzegowina 21:24 (12:12)
Kreuzbleiche, St. Gallen – 2'561 Zuschauer (ausverkauft) Sr. Leandersson/Lindroos (FIN).
Torfolge: 0:2, 1:3, 2:3, 2:4, 5:4, 6:5, 6:7, 8:7, 8:8, 11:8, 11:9, 12:9, 12:12; 13:12, 14:13, 15:14, 17:15, 17:16, 18:16 (41.), 18:21, 19:21 (57.), 19:22, 20:22, 20:23, 20:24, 21:24.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 Minuten gegen Bosnien-Herzegowina.
Schweiz: Portner; Meister (6), Rubin (2), Lier (3), Delhees, Von Deschwanden (5/1), Röthlisberger, Küttel (4), Maros (1), Huwyler, Geisser, Gerbl, Blättler, Dähler.
Bosnien-Herzegowina: Buric; Ovcina (1), Mandic, Tarabochia (5/2), Panic (2), Terzic (2), Vranjes (2), Malinovic, Nuic (1), Predragovic (2), Vegar (6), Toromanovic (2), Peric, Vrazalic (1).
Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Sidorowicz, Vernier, Markovic, Tynowski (alle verletzt), Schmid (dispensiert). Timeouts: Schweiz (27./12:10, 49./18:19, 56./18:21.), Bosnien-Herzegowina (22./10:8, 55./18:20, 59./20:23). Buric hält Penalty von Von Deschwanden (35./14:14). Portner hält Penalty von Terzic (41./17:16).

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Quelle: Matthias Schlageter

Den Matchball vergeben
Die Schweizer Nationalmannschaft verliert in St. Gallen gegen Bosnien-Herzegowina mit 21:24 (12:12) und verpasst damit den vorzeitigen Einzug in die Playoffs.
10.01.2018
Auf einen Blick: Der 12. Spieltag der SPAR Premium League 1

Die Siegesserie der Eagles ist gerissen. Im Spitzenkampf der SPL1 setzte sich Verfolger LC Brühl mit einem Treffer in letzter Sekunde gegen Spono durch. Ausserdem feierten der LK Zug und Rotweiss Thun am 12. Spieltag ihren jeweils achten Saisonsieg.

Die Spono Eagles sahen fünf Minuten vor Spielende beim Spitzenspiel in St. Gallen schon wie die sicheren Sieger aus. Vier Tore lag das Team von Urs Mühlethaler zu diesem Zeitpunkt bei Titelverteidiger LC Brühl in Front (26:22). In den Schlussminuten sollte aber kein weiterer Torerfolg hinzukommen. Sekunden vor dem Ende wurden die bis anhin makellosen Tabellenführer (11 Spiele, 11 Siege) sogar noch für die Nachlässigkeit bestraft. Nach einem Spono-Fehlwurf im Angriff in der Schlussminute setzten die Gastgeberinnen zur letzten Offensivaktion an. Wenige Sekunden vor Spielschluss nahm sich Mobiliar Topscorerin Azra Mustafoska den Wurf und traf zum umjubelten 27:26-Siegtor. Zuvor waren die Gäste über weite Strecken spielbestimmend gewesen. Im ersten Durchgang führte Spono mehrfach mit bis zu vier Toren, ebenso kurz vor Schluss. Am Ranking verändert sich vorerst nichts. Spono führt weiter vor Brühl die Tabelle an.

Rotweiss Thun feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel des Jahres 2018. Die Berner Oberländerinnen besiegten Kantonsrivale HV Herzogenbuchsee in dessen Halle mit 31:22 (11:10). Bis zur 39. Minute konnte der Gastgeber die Partie offen gestalten (14:14); nach 35 Minute führte der Aufsteiger sogar mit 14:12. Eine torlose Phase von fast neun Minuten, gleichbedeutend mit einem 7:0-Lauf von Thun, besiegelte die Heimniederlage. Zwar kam Herzogenbuchsee, angeführt von der zehnfachen Torschützin Sarah Baumgartner, nochmals bis auf zwei Tore heran (49./19:21). Thun aber zog mit vollem Tempo durch, erzielte neun Treffer in den letzten zehn Minuten und feierte auf diese Weise einen ungefährdeten, in der Höhe etwas zu hoch ausgefallenen, Sieg. Herzogenbuchsee bleibt nach der Niederlage Siebter, Thun liegt auf Rang 4.

Auf Rang 3 liegt derweil weiterhin der LK Zug. Das Team von Trainer Damian Gwerder fegte Yellow Winterthur mit 34:17 (16:11) aus der Halle. Der Knackpunkt im Spiel der Gäste lag zwischen der 22. und 35. Minute, als Yellow gerade einmal zwei Treffer gelangen. Zug nutzte die Schwächephase der Gäste aus und baute den Vorsprung von zwei auf sieben Tore aus. Spätestens nach dem Zuger Doppelschlag mit den Toren 23 und 24 binnen 30 Sekunden (46. Minute) war der Widerstand von Winterthur gebrochen. Den Gastgeberinnen gelang nach dem verpatzten Auftakt und der Niederlage am Wochenende gegen Thun ein souveränes Comeback. Sibylle Scherer war mit acht Toren die erfolgreichste Werferin bei Zug, Charlotte Kähr war sechsmal, Martina Traber fünfmal erfolgreich.

Am Freitag komplettieren GC Amicitia Zürich und der HSC Kreuzlingen (live ab 20.15 Uhr auf handballTV.ch) den Spieltag.

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Quelle: Matthias Schlageter

Herzschlagfinale
Drei Sekunden entschieden im Spitzenspiel der SPL1 zwischen Brühl und Spono über den Sieg. Erfolge gab es am 12. Spieltag auch für den LK Zug und Rotweiss Thun.
10.01.2018
Nati-Goalie Manuela Brütsch verlängert bei den Bad Wildungen Vipers

Die aktuelle Nationaltorhüterin der Schweiz, Manuela Brütsch, verlängert ihren Vertrag um eine weitere Spielzeit bei den Vipers. Die Zürcherin kam im Sommer 2012 von der HSG Bensheim/Auerbach nach Nordhessen. Seitdem ist ihr Lebensmittelpunkt die Kurstadt Bad Wildungen, in der sie neben dem Handball auch als Sporttherapeutin bei der Asklepios Helenenklinik Bad Wildungen arbeitet.

Als Kapitänin ist sie sowohl auf als auch neben dem Spielfeld eine wichtige Führungsspielerin für das Team um Trainerin Tessa Bremmer. Mit ihren zahlreichen gehaltenen Bällen am letzten Samstag beim Sieg gegen den Thüringer HC hat Manuela Brütsch eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie eine der besten Torhüterinnen der Bundesliga ist. Mit ihren Paraden kann sie schnell dem Spiel neue Impulse geben oder gar eine Partie drehen. So lag es auf der Hand, dass die sportliche Leitung der Vipers sich frühzeitig bemühte, die Gespräche mit "Schweini", wie sie seit Jahren liebevoll genannt wird, zu führen und damit auch eine wichtige Personalie des Kaders der kommenden Saison an sich zu binden.

"Die Vertragsgespräche mit Manu waren sehr angenehm. Man merkt sofort, wie sehr sie sich mit Bad Wildungen identifiziert. Sie ist eine der stärksten Torhüterinnen in der Bundesliga und mit ihrer Erfahrung sowie Führungsstärke ein sehr wichtiger Baustein in unserer Kaderplanung", freut sich Jochen Busch über die wichtige Vertragsverlängerung und unterstreicht damit die besonderen Leistungen der Schweizerin, die so mancher Bundesligist gerne in seinem Kader hätte.

Ein Wechsel war für Manuela Brütsch jedoch kein wirkliches Thema: "Es war für mich eigentlich schnell klar, dass ich sicher noch eine Saison in Bad Wildungen anhängen möchte. Ich habe nach wie vor viel Spaß am Handball, fühle mich in der Mannschaft und Bad Wildungen sehr wohl und auch körperlich bin ich fit für ein weiteres Jahr bei den Vipers." Dies sieht Geschäftsführer Uwe Gimpel auch als Beleg dafür, dass die Entwicklung der Vipers in den letzten Jahren sehr geschätzt wird: "Bei Manu Brütsch spürt man sofort, wie sehr sie hinter den Vipers steht. Eine solche Torhüterin, die auch noch aktuelle Nationaltorhüterin und Kapitänin ist, weiterhin an Bad Wildungen zu binden, ist für uns auch eine deutliche Bestätigung der kontinuierlichen Weiterentwicklung der letzten Jahre."

Manuela Brütsch bleibt ein weiteres Jahr in der Bundesliga.

      
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Quelle: Text und Bild: Bad Wildungen Vipers

09.01.2018
Letzte Tickets für St. Gallen – Liveübertragung auf SRF zwei

Die Schweizer Nationalmannschaft kann am Mittwoch (18.30 Uhr) in St. Gallen mit einem Heimsieg gegen Bosnien-Herzegowina erstmals seit acht Jahren in die WM-Playoffs einziehen. Für das Spiel in der Kreuzbleiche wurden bereits gegen 2'000 Tickets abgesetzt. Die Begegnung wird auf SRF zwei sowie im Internet auf srf.ch/sport live übertragen.

Im Vorverkauf bei Ticketcorner sind noch rund 100 Stehplätze erhältlich. Ausserdem werden kurzfristig rund 200 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung gestellt; diese gelangen am Mittwoch ab 16 Uhr an der Tageskasse in den Verkauf. Den Besuchern wird eine frühzeitige Anreise empfohlen.

Die Schweiz muss das Heimspiel gegen Bosnien-Herzegowina gewinnen, um den Einzug in die Playoffs definitiv klar zu machen. Da in der Endabrechnung bei Punktgleichheit die Direktbegegnung zählt, bliebe bei einem Remis alles offen. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die Playoffs. Diese finden vom 8. bis 10. Juni (Hinspiel) sowie vom 12. bis 14. Juni (Rückspiel) statt. Gegner ist ein Teilnehmer der kommenden EM-Endrunde in Kroatien. 

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Quelle: Marco Ellenberger

Volles Haus
Die Schweiz kann sich am Mittwoch mit einem Heimsieg gegen Bosnien-Herzegowina für die WM-Playoffs qualifizieren. Das Spiel wird von SRF zwei live übertragen.
09.01.2018
Lukas von Deschwanden wechselt kommende Saison nach Stuttgart

Nach Lenny Rubin zieht es ab nächster Saison 2018/2019 auch einen zweiten Spieler von Wacker Thun in die “beste Handballliga der Welt“ – der ersten Deutschen Bundesliga. Lukas von Deschwanden unterschrieb beim TBV 1898 Stuttgart einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Juni 2020. Der 28-jährige Nationalspieler und je zweifache MVP und Topscorer der Swiss Handball League, begann seine Handballkarriere in Altdorf und kam via dem HC Kriens-Luzern im Sommer 2009 zu den Berner Oberländern. Von Deschwanden gewann mit Wacker Thun bisher einmal die Meisterschaft (2012/2013) und dreimal den Schweizer Cup (2011/2012, 2012/2013 und 2016/2017).

International erreichte der 192cm grosse und 93kg schwere Rechtshänder mit den Thunern das Finale im EHF Challenge Cup (2011/2012), die zweite Runde im EHF Cup (2012/2013), sowie die jeweiligen Gruppenphasen der EHF Champions League (2013/2014) und dem aktuellen EHF Cup-Wettbewerb dieser Saison. Am 1. Oktober 2013 debütierte von Deschwanden in der Schweizer A-Nationalmannschaft und spielte bis heute 46 Länderspiele, in denen er 164 Tore erzielte.

Lukas von Deschwanden wird nach Andy Schmid, Nikola Portner, Alen Milosevic, seinem künftigen Teamkameraden Samuel Röthlisberger und Lenny Rubin der sechste Schweizer, welcher im Ausland in der höchsten Spielklasse engagiert sein wird.

«Meinen Lieblingsverein werde ich im Sommer mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen», meint Lukas von Deschwanden zu seinem Transfer. «Einerseits ist Thun in den letzten neun Jahren zu meiner zweiten Heimat geworden und ich durfte viele liebe Menschen kennenlernen, welche ich vermissen werde. Anderseits freue ich mich sehr auf die persönliche sowie handballerische Herausforderung, mich in der stärksten Liga der Welt beweisen zu dürfen.»

Wacker-Trainer Martin Rubin spricht von einem «für uns als Mannschaft herben Verlust, dass nach Lenny Rubin nun auch noch Lukas von Deschwanden unseren Verein Richtung Deutschland verlassen wird.» Rubin lobt seinen Schützling als «den seit einigen Saisons besten und konstantesten Spieler in der Swiss Handball League. Er wird in unserem Team sowohl als Mensch wie auch als Spieler eine Lücke hinterlassen, die man unmöglich gleichwertig ersetzen kann.»

Wackers Teammanager Remo Badertscher fügt hinzu: «Seitens Wacker Thun ist die vorzeitige Freigabe von Lukas von Deschwanden auch ein starkes Zeichen für die Werte der ganzen Wacker-Führungscrew. Und unter der Führung von Martin Rubin haben sich bei Wacker Thun in den letzten zehn Saisons ganz viele Handballer zu Nationalspielern entwickelt, die nie als die ganz grossen Talente galten. Lenny Rubin und Lukas von Deschwanden sind dabei nur die beiden grossen Aushängeschilder.»

Remo Badertscher sieht darin sogar noch eine zusätzliche Tragweite, denn «Wacker Thun liegt die Entwicklung der einzelnen Spieler und deren Ziele genau so stark am Herzen wie die mannschaftlichen Erfolge. Das führt mich dazu, dass ich den Abgang auch als Chance für die nächste Generation sehe. So dürfen/müssen sich nun andere Spieler mehr Aktionen nehmen und Tag für Tag Fortschritte machen. Auf dass wir in den nächsten Jahren vielleicht noch mehr Spieler in die stärkste Liga der Welt entlassen dürfen. Schlussendlich ist nur das der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung des Schweizer Handballs.»

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Quelle: Wacker Thun/Bild: Roland Peter

Der nächste Export
Wacker-Topscorer Lukas von Deschwanden wechselt in der kommenden Saison nach Deutschland und schliesst sich Bundesligist TVB 1898 Stuttgart an.
09.01.2018
Nationalspieler Manuel Liniger und Michal Svajlen verabschiedet

Vor dem Heimspiel gegen Estland in Winterthur wurden die beiden ehemaligen Nationalspieler Manuel Liniger und Michal Svajlen offiziell verabschiedet. Beide gaben im vergangenen Sommer den Rücktritt aus der SHV-Auswahl bekannt. Liniger trug 214-mal das Trikot der Nationalmannschaft und erzielte dabei 902 Tore, Svajlen absolvierte 73 Länderspiele und zeichnete sich 103-mal als Torschütze aus.

Die Ehrung in Winterthur wurde vorgenommen von Zentralpräsident Ulrich Rubeli (rechts) sowie durch das Zentralvorstands-Mitglied Pascal Jenny (links). Der SHV dankt Manuel Liniger und Michal Svajlen herzlich für ihren grossartigen Einsatz für die Schweizer Nationalmannschaft.
 

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Quelle: Marco Ellenberger

Danke!
Im Rahmen des Heimspiels gegen Estland in Winterthur wurden die beiden ehemaligen Nationalspieler Manuel Liniger und Michal Svajlen offiziell verabschiedet.
09.01.2018
Kadetten-Kreis Johan Koch wechselt per sofort zu den Füchsen Berlin

Der amtierende Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen hat in der EM-Pause einen Abgang zu verkraften. Der Däne Johan Koch wechselt per sofort in die Deutsche Bundesliga zu den Füchsen Berlin. Der 27-jährige kam in der laufenden Meisterschaft in elf Partien zum Einsatz und erzielte dabei 23 Tore. Zudem lief Koch in der Champions League, im Schweizer Cup und im Supercup für die Munotstädter auf.

Der aktuell Zweitplatzierte aus der deutschen Hauptstadt verspricht sich von dem kurzfristigen Transfer eine Entlastung auf der Kreisposition, die bei den Berlinern aufgrund von Verletzungen zuletzt ausgedünnt war. Bei den Kadetten hatte Koch, der seit der Saison 2015/16 in der Schweiz weilte, noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Spielzeit. Der mehrfache Schweizer Titelträger ist am Kreis personell gut aufgestellt und kann mit dem Schweizer Nationalspieler Lucas Meister und dem Schweden Christoffer Brännberger auf ein bewährtes Duo zurückgreifen. Zudem steht mit Neuzugang Boris Beljanski eine weitere Alternative für den Kreis zur Verfügung.

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Quelle: Matthias Schlageter

09.01.2018
Handball-Splitter SPAR Premium League 1

Drittletzter Spieltag in der Hauptrunde der SPL1. Drei Partien finden am Mittwoch statt, so das Spitzenspiel zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles, das Berner Kantonsduell zwischen Herzogenbuchsee und Thun und die Partie Zug gegen Winterthur. Zürich und Kreuzlingen komplettieren den Spieltag am Freitag.

LK Zug (3.) - Yellow Winterthur (6.)
Beim Gastgeber steigt der Druck. Die letzten beiden Meisterschaftsspiele gingen verloren weshalb der letztjährige Playoff-Final-Teilnehmer den Blick vorerst nach Hinten richten muss. Verfolger Thun ist nur ob des zwei Tore besseren Torverhältnisses noch in Schach zu halten. Gleichzeitig ist der Abstand zu Platz 2 bereits auf sechs Punkte angewachsen. Verlieren verboten, lautet demnach das Motto für die ambitionierten Innerschweizerinnen. Wenig Grund zum Jubeln hatten zuletzt auch die Gäste aus Winterthur. Gegen Aufsteiger Herzogenbuchsee reichte es am Samstag nur zu einem hart erkämpften Remis. Auswärts gab es zudem in fünf Spielen erst einen Sieg, gegen Zug gewann Yellow zudem erst vier Mal in 30 Spielen. Das 31. Duell findet in der Sporthalle in Zug um 19 Uhr statt.

HV Herzogenbuchsee (7.) - DHB Rotweiss Thun (4.)
Die Gäste wollen nach dem Exploit gegen Zug vom vergangenen Wochenende nachlegen und im Duell mit dem Kantonsrivalen zwei weitere, fest eingeplante, Punkte einfahren. Herzogenbuchsee konnte in der Meisterschaft noch keinen Punkt gegen Thun gewinnen. In zehn Duellen gab es ebenso viele Niederlagen. Auch im Hinspiel dieser Saison waren die Verhältnisse beim 33:16 für Rotweiss klar abgesteckt. Wollen die Oberaargauerinnen am Mittwoch eine bessere Figur machen, gilt es vor allem die beiden Toptorschützen der Berner Oberländerinnen an der Entfaltung zu hindern. Topscorerin Lucia Weibelova und Annina Ganz erzielten im Oktober mehr Tore (17) als die gesamte Mannschaft von Herzogenbuchsee. Das Rückspiel findet um 19.45 Uhr im Mittelholz in Herzogenbuchsee statt.

LC Brühl Handball (2.) - Spono Eagles (1.)
Der Rahmen für das SPL1-Spitzenspiel kann sich wahrlich sehen lassen. Vor dem Anpfiff um 20.15 Uhr in der St. Galler Kreuzbleiche kämpft an gleicher Stelle die Männer Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation um den Einzug in die Playoffs. Von einer gut gefüllten Halle und hoffentlich positiver Handballstimmung wollen im Anschluss auch die beiden Topteams der SPL1 profitieren. Gastgeber Brühl musste in dieser Saison erst eine Niederlage einstecken. Diese gab es pikanterweise im Hinspiel gegen Spono (26:27) und soll nun vor heimischer Kulisse ausgemerzt werden. Die Eagles sind ihrerseits noch gänzlich ohne Punktverlust und wollen mit einem Erfolg in St. Gallen die Lücke zu den Verfolgern, auch mit Blick voraus auf das Playoff-Final, vergrössern. Die letzten sieben Aufeinandertreffen gewann jeweils das Heimteam.

GC Amicitia Zürich (8.) - HSC Kreuzlingen (5.)
Das vierte und letzte Spiel des 12. Spieltags findet am Freitag um 20.15 Uhr in der Saalsporthalle in Zürich statt. Dann wird Gastgeber GC Amicitia versuchen, die Negativspirale von fünf verlorenen Spielen in Folge zu durchbrechen. In den letzten vier Begegnungen erzielte Zürich dabei nie mehr als 19 Tore - zu wenig um Zählbares mitzunehmen. Gegner Kreuzlingen ist gegen Teams die in der Tabelle schlechter klassiert sind noch ungeschlagen. Nach dem 29:19-Erfolg aus dem Hinspiel sollen gegen den Aufsteiger zwei weitere Punkte eingesammelt werden.

SPL-Livestreaming
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

 

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