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Ein souveräner Auftakt
Die Schweizer Frauen lassen sich von den widrigen Umständen nicht beeindrucken und gewinnen zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Kosovo 36:21 (16:10).
Verstärkung gesucht
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) sucht per 1. Januar 2017 als Verstärkung eine/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter.
Auf der Erfolgsspur
St. Otmar siegt, auch dank 11 Toren von Topscorer Zdrahala, im St. Galler Derby mit 31:30 und festigt den sechsten Tabellenplatz. Gossau bleibt sieglos.
Im Entwicklungsprozess
Die Schweizer Frauen bestreiten am Wochenende die WM-Qualifikation in Weissrussland. Nationaltrainer Jesper Holmris im Interview vor der Ausscheidung.
02.12.2016
Schweizer Frauen mit Auftaktsieg in der WM-Qualifikation

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die WM-Qualifikation gestartet. Gegen das international unerfahrene Team aus Kosovo siegten die Schweizerinnen in Minsk deutlich mit 36:21 (16:10). Beste Werferin im Team von Nationaltrainer Jesper Holmris war Sibylle Scherer mit acht Treffern. Pascale Wyder und Zerin Özcelik steuerten je fünf Tore zum Sieg bei.

Der Sieg gegen den Aussenseiter war aufgrund der Umstände gerade in dieser Deutlichkeit nicht selbstverständlich. Die Schweizerinnen mussten kurzfristig den Ausfall von Lisa Frey (Knieverletzung) verkraften und waren am Donnerstag ausserdem ohne Gepäck in der weissrussischen Hauptstadt angekommen. Die SHV-Auswahl von Jesper Holmris liess nach einer ausgeglichenen Startphase gegen Kosovo aber überhaupt nichts anbrennen und fuhr die budgetierten Punkte ein. Am Samstag und am Sonntag stehen die Spiele gegen Weissrussland und die Türkei auf dem Programm.
 


 
WM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Sportpalast Uruchje, Minsk (Wruss) – 318 Zuschauer – Sr. Rakytina/Tkachuk (Ukr).
Strafen: 5mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Haag (59.) gegen die Schweiz; 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Rama (35.) gegen Kosovo.
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Scherer (8), Özcelik (5), Wyder (5), Haag (4), Kündig (4), Csebits (3), Weigelt (3), Hodel (1), Ineichen (1), Jordi (1), Masset (1), Noëlle Frey, Murer.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schneider und Lisa Frey (beide verletzt).
 



Freitag, 2. Dezember
Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Weissrussland – Türkei 37:23 (17:10)

Samstag, 3. Dezember
11.00 Uhr: Türkei – Kosovo
13.00 Uhr: Weissrussland – Schweiz

Sonntag, 4. Dezember
10.00 Uhr: Türkei – Schweiz
12.00 Uhr: Kosovo – Weissrussland

Tabelle
1. Schweiz 1/2 (+15)
2. Weissrussland 1/2 (+14)
------------------------------
3. Türkei 1/0 (-14)
4. Kosovo 1/0 (-15)

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Matthias Schlageter/Marco Ellenberger

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02.12.2016
Stellenausschreibung: SHV-Mitarbeiter/in (100%)

Der Schweizerische Handball-Verband ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz. Seit der Reorganisation «Struktur 2020» führt und vereint der SHV neben den Nationalmannschaften und den nationalen Aufgaben auch die beiden Spitzenligen Swiss Handball League (SHL) und SPAR Premium League (SPL) sowie die sieben regionalen Verbände. Mit einem Team von 15 Vollzeitstellen in fünf Bereichen operiert der SHV seit Februar 2016 von seinem neuen Hauptsitz in Olten.

Der SHV sucht per 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung eine initiative Persönlichkeit als

Mitarbeiter/in (100%)
Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung der Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter in allen Themen (Terminplanung, Spielplanerstellung, Spielüberwachung, Lizenzwesen, Zusammenarbeit mit den Rechtsgremien und Überarbeitung/ Kontrolle der Weisungen und Reglemente).
  • Ansprechperson für alle Fragen rund um den Spielbetrieb in der ganzen Schweiz, insbesondere der Westschweiz.
  • Mitverantwortung für das Frontoffice des SHV.

Ihr Profil

  • Abgeschlossene Berufsausbildung (KV oder vergleichbar).
  • Hohe Sozialkompetenz, Belastbarkeit und flexible Verfügbarkeit (teilweise auch Wochenendtätigkeiten).
  • Eigenverantwortliches Arbeiten.
  • Sportverbands- und/oder Dienstleistungserfahrung von Vorteil, allgemeines Interesse am Sport.
  • Sensibilität im Umgang mit den ehrenamtlich für den Verband tätigen Personen.
  • MS-Office-Kenntnisse (Excel, Word).
  • Sehr gute Kommunikation in Deutsch und Französisch (mündlich und schriftlich).

Unser Angebot
Eine vielseitige und abwechslungsreiche Stelle mit viel Eigenverantwortung in einer lebhaften Non-Profit-Sportorganisation, welche sich in einer Phase der Reorganisation und Zentralisierung befindet, wartet auf Sie. Sie haben die Möglichkeit, als dienstleistungsorientierte Persönlichkeit mit den Vereinen und für die Vereine den Spielbetrieb zu organisieren.

Kontakt
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto bis am 11. Dezember 2016 an Roger Felder, Ressortleiter Spielbetrieb und Schiedsrichter, roger.felder@handball.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger

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02.12.2016
NLA: Derbysieg für St. Otmar St. Gallen

St. Otmar St. Gallen gewinnt in der NLA das Derby bei Fortitudo Gossau 31:30 (17:14) und feierte den vierten Sieg in Serie. Die sechstklassierten St. Galler liegen nun mit zwölf Zählern zwei Punkte vor den unter dem Strich liegenden Teams GC Amicitia Zürich und BSV Bern Muri.

St. Otmar lag während der gesamten Partie nie im Rückstand, musste aber trotz einer 20:14-Führung (35.) noch zittern. Fortitudo zeigte grosse Moral, verkürzte bis zur 47. Minute auf 23:24, der Ausgleich gelang dem Heimteam aber nicht mehr. Gossau verlor nach dem 31:32 in Winterthur gegen Pfadi zum zweiten Mal hintereinander mit einem Tor Unterschied und wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg.

Zuvor hatte Fortitudo vier der letzten fünf Heimspiele gegen den Kantonsrivalen für sich entschieden. Matchwinner von St. Otmar war mit elf Toren der tschechische Regisseur Ondrej Zdrahala.

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Quelle: sda

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01.12.2016
Jesper Holmris: «Das ist nicht einfach zu kompensieren»

Die Schweizer Frauen bestreiten am Wochenende in Minsk die WM-Qualifikation. In der Gruppe mit Weissrussland, der Türkei und Kosovo wäre der zweite Platz gefordert, um den erstmaligen Playoff-Einzug seit 2004 Tatsache werden zu lassen. Nationaltrainer Jesper Holmris im Interview über die Vorbereitung, die Gegner und den aktuellen Entwicklungsstand seiner Mannschaft.
 


 
Jesper Holmris, wie ist die Vorbereitung mit den Länderspielen in Slowenien und den Trainingstagen in Schaffhausen verlaufen?
Jesper Holmris: Insgesamt ist es aus meiner Sicht gut gegangen. Wir haben in Slowenien zwei gute Partien abgeliefert. Wir hatten vorab defensiv gegen den individuell starken Gegner zwar Mühe: Da haben wir keine nachhaltigen Lösungen gefunden und total fast 70 Tore erhalten. Aber wir haben selbst vor allem offensiv auch gute Ansätze gezeigt. Unser Gegenstoss war so gut wie noch nie. Wir haben viele positive Sachen gesehen, die wir mitnehmen können.

Nach den Rücktritten von mehreren Leistungsträgerinnen im vergangenen Sommer steht die aktuelle Saison auch im Zeichen eines Neubeginns. Wie weit ist die Mannschaft in ihrer Entwicklung?
Jesper Holmris: Wir merken natürlich, dass wir im Sommer an Breite im Kader eingebüsst haben. Das ist momentan nicht ganz einfach zu kompensieren. In der Deckung sowie offensiv auf der rechten Seite haben wir derzeit deutlich weniger Möglichkeiten als noch in der vergangenen Saison. Unsere jungen Debütantinnen Catherine Csebits, Selina Jordi oder Laura Masset haben das gut gemacht, aber es fehlt ihnen natürlich noch die internationale Erfahrung.

Wie sind die Gegner an der WM-Qualifikation einzuschätzen?
Jesper Holmris: Das ist schwierig zu sagen. Weissrussland ist für mich der klare Favorit, gerade mit dem Heimvorteil. Sie haben eine enorm starke Deckung und sie haben in der EM-Qualifikation zuletzt auswärts gegen Rumänien gewonnen. Das ist ein beeindruckender Leistungsausweis. Die Türkinnen haben in den vergangenen Jahren handballerisch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, das erkennt man nicht zuletzt an den Vereinsmannschaften im Europacup. Die Türkei verfügt über zwei, drei Topspielerinnen, und die Mannschaft arbeitet sehr professionell. Auf Kosovo bin ich gespannt, weil wir über diesen Gegner nicht allzu viel wissen. Sicher ist, dass wir auch in diesem Spiel gegen den vermeintlichen Aussenseiter eine Topleistung zeigen müssen, um zu gewinnen.

Mit welcher Einstellung oder Zielsetzung wird die SHV-Auswahl in das Turnier starten?
Jesper Holmris: Wir sind international vergleichsweise unerfahren und verfügen über ein eher schmales Kader. Wir sind also sicher nicht die Favoriten – aber wir können überraschen. Wir haben in den vergangenen Monaten gute Resultate erzielt und reisen mit Selbstvertrauen nach Weissrussland. Uns ist jedoch bewusst, dass alle unsere Schlüsselspielerinnen im richtigen Moment absolute Topleistungen abrufen müssen, wenn eine Überraschung möglich werden soll.
 


 
Nationalmannschaft Frauen
Aufgebot für die WM-Qualifikation


Brütsch Manuela (HSG Bad Wildungen/D, 112 Länderspiele/0 Tore)
Csebits Catherine (IK Skovbakken Handbold/Dä, 2/2)
Dokovic Sladana (LC Brühl St. Gallen, 5/0)
Frey Lisa (Spono Eagles, 41/100)
Frey Noëlle (Spono Eagles, 44/80)
Haag Stephanie (LC Brühl St. Gallen, 52/66)
Hodel Xenia (Spono Eagles, 11/32)
Ineichen Seline (NSU Neckarsulmer Sport-Union/D, 37/17)
Jordi Selina (DHB Rotweiss Thun, 2/0)
Kündig Kerstin (LC Brühl St. Gallen, 43/65)
Masset Laura (LK Zug, 2/2)
Murer Jenny (LC Brühl St. Gallen, 10/15)
Özcelik Zerin (LC Brühl St. Gallen, 8/2)
Scherer Sibylle (LK Zug, 40/107)
Weigelt Karin (HBC Celles/Belle/F, 116/357)
Wyder Pascale (Spono Eagles, 19/12)
 



WM-Qualifikation Frauen in Minsk (Wruss)

Freitag, 2. Dezember
13.00 Uhr: Schweiz – Kosovo
15.00 Uhr: Weissrussland – Türkei

Samstag, 3. Dezember
11.00 Uhr: Türkei – Kosovo
13.00 Uhr: Weissrussland – Schweiz

Sonntag, 4. Dezember
10.00 Uhr: Türkei – Schweiz
12.00 Uhr: Kosovo – Weissrussland

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Marco Ellenberger

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02.12.2016
Schweizer Frauen mit Auftaktsieg in der WM-Qualifikation

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die WM-Qualifikation gestartet. Gegen das international unerfahrene Team aus Kosovo siegten die Schweizerinnen in Minsk deutlich mit 36:21 (16:10). Beste Werferin im Team von Nationaltrainer Jesper Holmris war Sibylle Scherer mit acht Treffern. Pascale Wyder und Zerin Özcelik steuerten je fünf Tore zum Sieg bei.

Der Sieg gegen den Aussenseiter war aufgrund der Umstände gerade in dieser Deutlichkeit nicht selbstverständlich. Die Schweizerinnen mussten kurzfristig den Ausfall von Lisa Frey (Knieverletzung) verkraften und waren am Donnerstag ausserdem ohne Gepäck in der weissrussischen Hauptstadt angekommen. Die SHV-Auswahl von Jesper Holmris liess nach einer ausgeglichenen Startphase gegen Kosovo aber überhaupt nichts anbrennen und fuhr die budgetierten Punkte ein. Am Samstag und am Sonntag stehen die Spiele gegen Weissrussland und die Türkei auf dem Programm.
 


 
WM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Sportpalast Uruchje, Minsk (Wruss) – 318 Zuschauer – Sr. Rakytina/Tkachuk (Ukr).
Strafen: 5mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Haag (59.) gegen die Schweiz; 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Rama (35.) gegen Kosovo.
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Scherer (8), Özcelik (5), Wyder (5), Haag (4), Kündig (4), Csebits (3), Weigelt (3), Hodel (1), Ineichen (1), Jordi (1), Masset (1), Noëlle Frey, Murer.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schneider und Lisa Frey (beide verletzt).
 



Freitag, 2. Dezember
Schweiz – Kosovo 36:21 (16:10)
Weissrussland – Türkei 37:23 (17:10)

Samstag, 3. Dezember
11.00 Uhr: Türkei – Kosovo
13.00 Uhr: Weissrussland – Schweiz

Sonntag, 4. Dezember
10.00 Uhr: Türkei – Schweiz
12.00 Uhr: Kosovo – Weissrussland

Tabelle
1. Schweiz 1/2 (+15)
2. Weissrussland 1/2 (+14)
------------------------------
3. Türkei 1/0 (-14)
4. Kosovo 1/0 (-15)

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Matthias Schlageter/Marco Ellenberger

Ein souveräner Auftakt
Die Schweizer Frauen lassen sich von den widrigen Umständen nicht beeindrucken und gewinnen zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Kosovo 36:21 (16:10).
02.12.2016
Förderkader Frauen: Das sind die nominierten Spielerinnen

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) fasst seine hoffnungsvollsten Talente im Frauenbereich seit diesem Herbst in einem neuen Förderkader zusammen, das gemeinsam trainiert und gemeinsam spielt. An diesem Wochenende stehen die jungen Schweizerinnen mit den Jahrgängen 1998 bis 2002 bei zwei Testspielen auswärts gegen die Slowakei im Einsatz.

Die Zusammensetzung des Förderkaders ist stets aktuell auf unserer Website (siehe Link) zu finden. Das Förderkader besteht aus Spielerinnen aller aktuellen Juniorinnen-Jahrgänge und wird hauptsächlich von den Juniorinnen-Natinonaltrainern betreut. Zu Stützpunkttrainings können jeweils weitere Spielerinnen aufgeboten werden.

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Quelle: Marco Ellenberger

02.12.2016
Stellenausschreibung: SHV-Mitarbeiter/in (100%)

Der Schweizerische Handball-Verband ist der nationale Fachverband und das Kompetenzzentrum für den Handballsport in der Schweiz. Seit der Reorganisation «Struktur 2020» führt und vereint der SHV neben den Nationalmannschaften und den nationalen Aufgaben auch die beiden Spitzenligen Swiss Handball League (SHL) und SPAR Premium League (SPL) sowie die sieben regionalen Verbände. Mit einem Team von 15 Vollzeitstellen in fünf Bereichen operiert der SHV seit Februar 2016 von seinem neuen Hauptsitz in Olten.

Der SHV sucht per 1. Januar 2017 oder nach Vereinbarung eine initiative Persönlichkeit als

Mitarbeiter/in (100%)
Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung der Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter in allen Themen (Terminplanung, Spielplanerstellung, Spielüberwachung, Lizenzwesen, Zusammenarbeit mit den Rechtsgremien und Überarbeitung/ Kontrolle der Weisungen und Reglemente).
  • Ansprechperson für alle Fragen rund um den Spielbetrieb in der ganzen Schweiz, insbesondere der Westschweiz.
  • Mitverantwortung für das Frontoffice des SHV.

Ihr Profil

  • Abgeschlossene Berufsausbildung (KV oder vergleichbar).
  • Hohe Sozialkompetenz, Belastbarkeit und flexible Verfügbarkeit (teilweise auch Wochenendtätigkeiten).
  • Eigenverantwortliches Arbeiten.
  • Sportverbands- und/oder Dienstleistungserfahrung von Vorteil, allgemeines Interesse am Sport.
  • Sensibilität im Umgang mit den ehrenamtlich für den Verband tätigen Personen.
  • MS-Office-Kenntnisse (Excel, Word).
  • Sehr gute Kommunikation in Deutsch und Französisch (mündlich und schriftlich).

Unser Angebot
Eine vielseitige und abwechslungsreiche Stelle mit viel Eigenverantwortung in einer lebhaften Non-Profit-Sportorganisation, welche sich in einer Phase der Reorganisation und Zentralisierung befindet, wartet auf Sie. Sie haben die Möglichkeit, als dienstleistungsorientierte Persönlichkeit mit den Vereinen und für die Vereine den Spielbetrieb zu organisieren.

Kontakt
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto bis am 11. Dezember 2016 an Roger Felder, Ressortleiter Spielbetrieb und Schiedsrichter, roger.felder@handball.ch.

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Verstärkung gesucht
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) sucht per 1. Januar 2017 als Verstärkung eine/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Spielbetrieb und Schiedsrichter.
02.12.2016
NLA: Spiel der Runde am 14. Spieltag: Kadetten - Fortitudo

Das «Spiel der Runde» des 14. Spieltags steigt in Schaffhausen, wo am Samstag um 19.30 Uhr in der BBC Arena Leader Kadetten Schaffhausen und Fortitudo Gossau gegeneinander spielen. Der Titelverteidiger strebt den elften Sieg in Serie an, Schlusslicht Fortitudo Gossau will für eine Überraschung sorgen.

Zwei Niederlagen nach zwei Spielen – der Start in die Saison war denkbar schlecht für den Triplegewinner der letzten Spielzeit. Zehn Spiele später ist davon nichts mehr zu sehen. Mit einer eindrucksvollen Siegesserie katapultierten sich die Kadetten wieder an die Tabellenspitze der Swiss Handball League. Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle läuft in der Meisterschaft alles nach Plan, das soll sich auch gegen das noch sieglose Fortitudo Gossau fortsetzen.

Ganz anders läuft es für die Gäste von Fortitudo Gossau, die auch nach 13 Spielen noch auf den ersten Sieg warten. Zuletzt verlor Gossau zwei Ligaspiele mit nur einem Treffer, jeweils mit der Chance in der Schlussminute noch ein besseres Resultat zu erzielen. Längst ist klar, für Fortitudo geht es einzig und allein um den Klassenerhalt. Dafür müssen so viele Punkte wie möglich gesammelt werden, gegen den Tabellenführer wird das eine Herkulesaufgabe.

Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache. Alle 17 Aufeinandertreffen endeten mit einem Sieg für den Schweizer Serienmeister aus der Munotstadt. Auch im Hinspiel in Gossau gab es für Fortitudo beim 25:32 nichts zu holen. Wie die Chancen der Ostschweizer im Duell am Samstag (19.30 Uhr, BBC Arena) stehen, können Sie live und on demand auf HandballTV verfolgen.

Über Kadetten Schaffhausen: Tabelle: 1./12 Spiele/20 Punkte. Torverhältnis: 368:329 (+38). Heimstatistik 16/17: 5 Siege, 1 Niederlage. Die letzten 5 Spiele: 5 Siege. Die Top 3 Torschützen: Gabor Csaszar (84 Tore), Luka Maros (39), Manuel Liniger (35).

Über Fortitudo Gossau: Tabelle: 10./13 Spiele/1 Punkt. Torverhältnis: 326:399 (-73). Auswärtsstatistik 16/17: 1 Unentschieden, 5 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 1 Unentschieden, 4 Niederlagen. Die Top 3 Torschützen: Christoph Piske (53), Samuel Weingartner (41), Niels Ham (38).

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Quelle: Matthias Schlageter

02.12.2016
Lisa Frey fällt aus – Schweizerinnen ohne Gepäck in Minsk

Die Schweizer Frauen müssen vor Beginn der WM-Qualifikation mit widrigen Umständen fertig werden. Die SHV-Auswahl ist gestern Donnerstag in Minsk angekommen – nur leider ohne Gepäck. Ausserdem fällt Lisa Frey mit einer wohl schweren Knieverletzung für das ganze Turnier aus.

Aufgrund des fehlenden Gepäcks, das heute Freitag durch die Fluggesellschaft nachgeliefert werden soll, mussten die Schweizerinnen am Donnerstag auf das geplante und sehr wichtige Training verzichten. Dank der «Notausrüstung» im Handgepäck, inkl. Match-Trikot, konnte sich die SHV-Auswahl immerhin für eine letzte Einheit am Freitagvormittag organisieren. Die erste Partie von heute Abend gegen Kosovo konnte dank dem Entgegenkommen des Veranstalters auf 19 Uhr Ortszeit (17 Uhr MEZ) verschoben werden.

Noch schwerer als die logistischen Herausforderungen wiegt für die Mannschaft von Trainer Jesper Holmris indes der Ausfall von Lisa Frey. Die Schlüsselspielerin, die nicht zuletzt in der Deckung eine zentrale Rolle hätte einnehmen sollen, zog sich während dem Trainings-Lehrgang in Schaffhausen eine mutmasslich schwere Knieverletzung zu. Genaueres werden die Untersuchungen in den kommenden Tagen zeigen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Widrige Umstände
Die Schweizer Frauen sind am Donnerstag ohne Gepäck in Minsk angekommen, und Lisa Frey fällt mit einer wohl schweren Knieverletzung für die WM-Qualifikation aus.
02.12.2016
Dragan Djukic neuer Nationaltrainer Montenegros

Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Dragan Djukic ist im Nebenamt neuer Head Coach der Männer-Nationalmannschaft von Montenegro. Er behält daneben seine Funktion als Cheftrainer von Maccabi Tel Aviv. Der israelische Spitzenklub hat sich am vergangenen Wochenende souverän für die Gruppenphase im EHF-Cup qualifiziert.

Unter Trainer Dragan Djukic (2006 bis 2008) qualifizierte sich die Schweizer Nationalmannschaft zweimal für die Playoffs eines Titelturniers. 2007 (EM) scheiterte die SHV-Auswahl dort an Weissrussland, 2008 (WM) an Polen.

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Quelle: Hans Hugentobler/Marco Ellenberger

02.12.2016
Handball-Splitter Swiss Handball League

Mit dem 14. Spieltag der Hauptrunde steigen die Clubs der Nationalliga A in den ereignisreichen Dezember ein. Nicht weniger als fünf Spiele bestreiten die Teams in den kommenden zwei Wochen. Die Top 4 der Meisterschaft treten zum Auftakt allesamt vor heimischer Kulisse an, ausserdem kann der HSC Suhr Aarau nächsten Direktduell um die Finalrundenplätze eine erste Vorentscheidung zu seinen Gunsten fällen. 

GC Amicitia Zürich (7.) ist im Strichkampf gegen den HSC Suhr Aarau (5.) auf Punkte angewiesen, wollen die Zürcher im Kampf um Platz 5 und 6 nicht an Boden verlieren. Der Gastgeber verlor unlängst in St. Gallen nicht nur das Spiel, sondern auch die Schlüsselspieler Nicolas Suter und Matias Jepsen mit Verletzungen. Ihr Mitwirken ist fraglich und eröffnet den Gästen die Chance einen grossen Schritt in Richtung Finalrunde zu machen. Los geht’s in der Saalsporthalle am Samstag um 18 Uhr.

Zeitgleich empfängt Pfadi Winterthur (4.) den RTV 1879 Basel (9.) an ungewohnter Spielstätte im Buchholz in Uster. Erst vor vier Wochen gab es im Cup-Duell einen klaren Heimsieg von Pfadi (36:22). Der Gastgeber kann nach dem Aus im EHF Cup den Fokus nun voll auf die heimische Liga legen und will die Spitze angreifen. Die Basler schielen noch mit einem Auge auf die Finalrunde, von der sie vier Punkte entfernt sind.

Nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen ist für den BSV Bern Muri (8.) zu wenig, um die Finalrunde zu buchen. Im Auswärtsspiel beim HC Kriens-Luzern (3.) will der Hauptstadt-Club die Kehrtwende schaffen. Das Heimteam kassierte zuletzt eine bittere Niederlage bei Aufsteiger Suhr Aarau und will sich rehabilitieren und gleichzeitig weiter im Spitzenkampf mitmischen. Anwurf in der Krauerhalle in Kriens ist am Samstag um 18 Uhr.

Bereits um 17 Uhr gastiert am Samstag St. Otmar St. Gallen (6.) in der Lachenhalle bei Wacker Thun (2.). Nach dem Sieg im Derby, gleichzeitig der vierte Erfolg in Serie, sind die St. Galler im Hoch und durchaus in der Lage in Thun zu punkten. Die Gastgeber aus dem Berner Oberland haben ihr Mini-Tief überwunden, gewannen zuletzt drei von vier Partien und kämpfen nach wie vor in den Top 4 um die beste Ausgangslage für die Finalrunde.

Leader Kadetten Schaffhausen trifft derweil im «Spiel der Runde» am Samstag um 19.30 Uhr auf Fortitudo Gossau (10.).

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

02.12.2016
NLA: Derbysieg für St. Otmar St. Gallen

St. Otmar St. Gallen gewinnt in der NLA das Derby bei Fortitudo Gossau 31:30 (17:14) und feierte den vierten Sieg in Serie. Die sechstklassierten St. Galler liegen nun mit zwölf Zählern zwei Punkte vor den unter dem Strich liegenden Teams GC Amicitia Zürich und BSV Bern Muri.

St. Otmar lag während der gesamten Partie nie im Rückstand, musste aber trotz einer 20:14-Führung (35.) noch zittern. Fortitudo zeigte grosse Moral, verkürzte bis zur 47. Minute auf 23:24, der Ausgleich gelang dem Heimteam aber nicht mehr. Gossau verlor nach dem 31:32 in Winterthur gegen Pfadi zum zweiten Mal hintereinander mit einem Tor Unterschied und wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg.

Zuvor hatte Fortitudo vier der letzten fünf Heimspiele gegen den Kantonsrivalen für sich entschieden. Matchwinner von St. Otmar war mit elf Toren der tschechische Regisseur Ondrej Zdrahala.

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Quelle: sda

Auf der Erfolgsspur
St. Otmar siegt, auch dank 11 Toren von Topscorer Zdrahala, im St. Galler Derby mit 31:30 und festigt den sechsten Tabellenplatz. Gossau bleibt sieglos.
01.12.2016
Jesper Holmris: «Das ist nicht einfach zu kompensieren»

Die Schweizer Frauen bestreiten am Wochenende in Minsk die WM-Qualifikation. In der Gruppe mit Weissrussland, der Türkei und Kosovo wäre der zweite Platz gefordert, um den erstmaligen Playoff-Einzug seit 2004 Tatsache werden zu lassen. Nationaltrainer Jesper Holmris im Interview über die Vorbereitung, die Gegner und den aktuellen Entwicklungsstand seiner Mannschaft.
 


 
Jesper Holmris, wie ist die Vorbereitung mit den Länderspielen in Slowenien und den Trainingstagen in Schaffhausen verlaufen?
Jesper Holmris: Insgesamt ist es aus meiner Sicht gut gegangen. Wir haben in Slowenien zwei gute Partien abgeliefert. Wir hatten vorab defensiv gegen den individuell starken Gegner zwar Mühe: Da haben wir keine nachhaltigen Lösungen gefunden und total fast 70 Tore erhalten. Aber wir haben selbst vor allem offensiv auch gute Ansätze gezeigt. Unser Gegenstoss war so gut wie noch nie. Wir haben viele positive Sachen gesehen, die wir mitnehmen können.

Nach den Rücktritten von mehreren Leistungsträgerinnen im vergangenen Sommer steht die aktuelle Saison auch im Zeichen eines Neubeginns. Wie weit ist die Mannschaft in ihrer Entwicklung?
Jesper Holmris: Wir merken natürlich, dass wir im Sommer an Breite im Kader eingebüsst haben. Das ist momentan nicht ganz einfach zu kompensieren. In der Deckung sowie offensiv auf der rechten Seite haben wir derzeit deutlich weniger Möglichkeiten als noch in der vergangenen Saison. Unsere jungen Debütantinnen Catherine Csebits, Selina Jordi oder Laura Masset haben das gut gemacht, aber es fehlt ihnen natürlich noch die internationale Erfahrung.

Wie sind die Gegner an der WM-Qualifikation einzuschätzen?
Jesper Holmris: Das ist schwierig zu sagen. Weissrussland ist für mich der klare Favorit, gerade mit dem Heimvorteil. Sie haben eine enorm starke Deckung und sie haben in der EM-Qualifikation zuletzt auswärts gegen Rumänien gewonnen. Das ist ein beeindruckender Leistungsausweis. Die Türkinnen haben in den vergangenen Jahren handballerisch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, das erkennt man nicht zuletzt an den Vereinsmannschaften im Europacup. Die Türkei verfügt über zwei, drei Topspielerinnen, und die Mannschaft arbeitet sehr professionell. Auf Kosovo bin ich gespannt, weil wir über diesen Gegner nicht allzu viel wissen. Sicher ist, dass wir auch in diesem Spiel gegen den vermeintlichen Aussenseiter eine Topleistung zeigen müssen, um zu gewinnen.

Mit welcher Einstellung oder Zielsetzung wird die SHV-Auswahl in das Turnier starten?
Jesper Holmris: Wir sind international vergleichsweise unerfahren und verfügen über ein eher schmales Kader. Wir sind also sicher nicht die Favoriten – aber wir können überraschen. Wir haben in den vergangenen Monaten gute Resultate erzielt und reisen mit Selbstvertrauen nach Weissrussland. Uns ist jedoch bewusst, dass alle unsere Schlüsselspielerinnen im richtigen Moment absolute Topleistungen abrufen müssen, wenn eine Überraschung möglich werden soll.
 


 
Nationalmannschaft Frauen
Aufgebot für die WM-Qualifikation


Brütsch Manuela (HSG Bad Wildungen/D, 112 Länderspiele/0 Tore)
Csebits Catherine (IK Skovbakken Handbold/Dä, 2/2)
Dokovic Sladana (LC Brühl St. Gallen, 5/0)
Frey Lisa (Spono Eagles, 41/100)
Frey Noëlle (Spono Eagles, 44/80)
Haag Stephanie (LC Brühl St. Gallen, 52/66)
Hodel Xenia (Spono Eagles, 11/32)
Ineichen Seline (NSU Neckarsulmer Sport-Union/D, 37/17)
Jordi Selina (DHB Rotweiss Thun, 2/0)
Kündig Kerstin (LC Brühl St. Gallen, 43/65)
Masset Laura (LK Zug, 2/2)
Murer Jenny (LC Brühl St. Gallen, 10/15)
Özcelik Zerin (LC Brühl St. Gallen, 8/2)
Scherer Sibylle (LK Zug, 40/107)
Weigelt Karin (HBC Celles/Belle/F, 116/357)
Wyder Pascale (Spono Eagles, 19/12)
 



WM-Qualifikation Frauen in Minsk (Wruss)

Freitag, 2. Dezember
13.00 Uhr: Schweiz – Kosovo
15.00 Uhr: Weissrussland – Türkei

Samstag, 3. Dezember
11.00 Uhr: Türkei – Kosovo
13.00 Uhr: Weissrussland – Schweiz

Sonntag, 4. Dezember
10.00 Uhr: Türkei – Schweiz
12.00 Uhr: Kosovo – Weissrussland

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Marco Ellenberger

Im Entwicklungsprozess
Die Schweizer Frauen bestreiten am Wochenende die WM-Qualifikation in Weissrussland. Nationaltrainer Jesper Holmris im Interview vor der Ausscheidung.
01.12.2016
Im Fokus: Das St. Galler NLA-Derby

Die beiden St. Galler NLA-Teams Fortitudo Gossau und St. Otmar St. Gallen läuten die entscheidende Phase in der Hauptrunde der Meisterschaft ein. Nicht weniger als fünf Spieltage finden in den nächsten 17 Tagen statt. Oder anders gesagt: Alle 3.5 Tage ein Handball-Spiel in der Vorweihnachtszeit. Zum Auftakt empfängt Schlusslicht Fortitudo Gossau den Nachbarn St. Otmar St. Gallen am Donnerstag um 20 Uhr in der heimischen Buechenwald Halle.

Der erste Saisonsieg war zum Greifen nahe. Eine Minute vor Schluss stand es in Winterthur bei den favorisierten Pfadern 31:31, Gossau war in Ballbesitz und spielte in Überzahl. Dass am Ende die zehnte Niederlage im elften Saisonspiel (31:32) stand, ist sinnbildlich für die Gossauer Saison. Mehrmals waren die Ostschweizer nah dran und dennoch reichte es in zwölf Spielen bislang nicht einen Sieg einzufahren. Bereits sieben Punkte hat die Mannschaft von Trainer Rolf Erdin Rückstand auf den Relegationsplatz 9. Gegner St. Otmar hat sich bis auf Rang 6 nach vorne gekämpft und ist im spannenden Strichkampf auf jeden Punkt angewiesen.

Dabei erstaunt der Blick auf die Statistik. Vier der letzten fünf Heimspiele konnte Fortitudo gegen St. Otmar gewinnen. Fortitudo-Captain Gabriel Würth hofft, dass die Serie hält und sein Team daraus neuen Mut schöpft. «Ein Sieg im Derby kann eine Initialzündung sein.» Für Gäste-Coach Predrag Borkovic macht es keinen Unterschied wo das Spiel stattfindet. Er appelliert an die richtige Einstellung seiner Mannschaft und kann sich die Negativserie im Buechenwald nur so erklären. «Vermutlich haben sie zu Hause mehr Mut, riskieren mehr und Otmar hat Gossau das ein oder andere Mal unterschätzt. Im Derby kann immer viel passieren, aber die Erfahrung zeigt, dass wir unsere beste Leistung zeigen müssen.»

Eben diese ist nach grossen Startschwierigkeiten endlich zufriedenstellend. In Gossau will Otmar den vierten Meisterschaftssieg in Folge einfahren. «Wir sind gut in Form, haben insgesamt sogar sechs Spiele in Folge gewonnen (2x Challenge Cup, 1x Schweizer Cup, Anm. d. Red.). Unser Spiel ist besser und schneller als vor einigen Wochen und wenn wir die gleiche Leistung wie zuletzt zeigen, dann nehmen wir die zwei Punkte mit», so Predrag Borkovic. Wie auch die Gossauer erwartet Borkovic ein hart umkämpftes Spiel in dem beide Teams die Punkte dringend gebrauchen können.
 



Swiss Handball League: NLA Hauptrunde

Donnerstag, 1. Dezember
20.00 Uhr: TSV Fortitudo Gossau - TSV St. Otmar St. Gallen, Buechenwald Gossau.
Die Partie kann auf HandballTV live im Stream verfolgt werden.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

Wichtiges St. Galler Derby
Fortitudo Gossau und St. Otmar St. Gallen stehen sich im innerkantonalen Derby gegenüber. Beide Teams benötigen dringend die zwei Punkte.
29.11.2016
NLA: BSV Bern Muri kreiert Sportkommission

Der Handball-NLA-Klub BSV Bern-Muri kreiert eine Sportkommission. Die operativen Entscheide zu Trainern und Spielern obliegen künftig diesem Gremium mit den vier ehemaligen NLA-Spielern Daniel Weber, Benjamin Echaud, Marco Kurth und Lukas Magnaguagno sowie dem Präsidium.

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Quelle: sda

29.11.2016
NLB: HC Horgen verlängert mit Trainerduo Györi/Gretler

Der Vorstand des HC Horgen gibt bekannt, dass der Club mit dem Trainerteam um Zsolt Györi und Markus «Mac» Gretler auch über diese Saison hinaus zusammenarbeiten wird. Der Start in die laufende Runde ist mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen nach elf Spielen und einem gesicherten Mittelfeldplatz mehr als geglückt. Das junge Team hat sich erstaunlich schnell zu einer Einheit formiert, die geschlossen, engagiert, mit viel gutem Willen und Einsatz in den Spielen auftritt. Der Vorstand ist überzeugt mit dem Duo Györi/Gretler eine optimale Lösung zu haben und will so die nächsten Jahre bestreiten. Vor allem der Einbau der vielen jungen Spieler kann man schon heute als grossen Erfolg anerkennen.

Der Vorstand freut sich diese beiden Vertragsverlängerungen bereits frühzeitig bekannt geben zu können. Dies bedeutet auch der Startschuss, die junge Mannschaft grösstenteils zusammenzuhalten.

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Quelle: HC Horgen

29.11.2016
Challenge Cup: St. Otmar gewinnt und reist nun in die Slowakei

Der TSV St. Otmar St. Gallen war auch im zweiten Spiel in der 3. Runde des Challenge Cups Herr der Lage, sodass der Einzug in die nächste Runde nie in Gefahr war. Er übernahm gleich zu Beginn die Führung und baute diese auf vier Tore aus. Klaipeda Dragunas tat sich in der Anfangsphase sehr schwer, was das Toreschiessen anbelangte. Dies war aber auch dadurch bedingt, dass sich Michal Shejbal im Tor des TSV St. Otmar bis zur zehnten Minute schon neun Paraden gutschreiben lassen konnte. Die Otmärler bestimmten das Spiel und konnten mit einem Pausenstand von 14:10 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TSV St. Otmar den Vorsprung kontinuierlich. Trainer Predrag Borkovic setzte dabei schon früh auf die jungen Spieler, sodass die Leistungsträger wie Ondrej Zdrahala Kräfte schonen konnten für die nächsten schwierigen Aufgaben in der Meisterschaft. Der erst 18-jährige Thierry Gasser kam zu seinem Debut im Europacup und erzielte gleich auch seinen ersten Treffer auf internationalem Parkett. In der 51. Minute betrug der Vorsprung neun Tore (27:18), doch dann kam Sand ins Getriebe des TSV St. Otmar. Die Gäste aus Litauen nutzten dies und erzielten sechs Tore in Serie (27:24). Schlussendlich siegte der TSV St. Otmar mit 28:24.

Weiter geht es für das Team von Predrag Borkovic im internationalen Wettbewerb Ende Februar. Dann treffen die Ostschweizer auf den slowakischen Vertreter HKM Sala, ein Team, das in der heimischen Liga aktuell Tabellenführer ist.

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Quelle: Matthias Schlageter

29.11.2016
Kadetten-Boss Giorgio Behr: «Wir sind auf Kurs»

Am Samstag sicherten sich die Kadetten Schaffhausen mit dem 27:25-Heimsieg gegen die polnische Equipe Wisla Plock im achten Gruppenspiel in der laufenden Champions League die ersten Punkte. Es war die letzte Partie für den Schweizer Meister in diesem Jahr in der Königsklasse. Zeit also, eine erste Bilanz zu ziehen. Die Nachrichtenagentur sda sprach mit dem Präsidenten Giorgio Behr, ohne den die Erfolge der Schaffhauser in den letzten Jahren nicht möglich wären.
 



Giorgio Behr, die Erleichterung nach dem ersten Sieg dürfte gross gewesen sein, oder?

"Ja, sicher. Mit diesem Sieg sind wir wieder auf Kurs. Man muss sehen, dass wenn du gegen Flensburg, gegen Kiel und gegen Veszprem knapp verlierst, ist das so, wie wenn der FC Basel gegen Real Madrid oder gegen Bayern München 0:1 unterliegt. Dann hat wahrscheinlich kein Mensch etwas dagegen."

Der Rückstand auf den angestrebten 6. Platz, den Wisla Plock hält, beträgt immer noch drei Punkte. Wie realistisch ist es, die Achtelfinals noch zu erreichen?

"Natürlich war der 6. Rang das Ziel. Es ist ja immer so, dass man im Verkauf und der Entwicklung die Ziele hoch setzen muss. Der 6. Platz ist sehr ambitiös, wenn man weiss, dass Plock ein zweieinhalb Mal so grosses Budget hat wie wir - die Kaufkraft noch nicht eingerechnet. Für uns ist es viel wichtiger, dass wir es noch schaffen, den 7. Platz zu erreichen. Dann haben wir gute Chancen, wieder in der A- oder B-Gruppe dabei zu sein, wenn wir erneut Meister werden. Das Ziel ist, uns mit den jungen Schweizer Spielern langsam hochzudienen, damit wir irgendwann in der Lage sind, den 6. Rang anzustreben."

Wie fällt Ihr Fazit in der Champions League ganz allgemein aus?

"Ich bin nicht unglücklich, dass unsere vielen jungen Schweizer endlich zum Zug kommen. Natürlich sind die Verletzungen für die betroffenen Spieler hart, aber ich vermisste bislang ein bisschen, dass die vielen Talente, die wir aufgebaut haben, nicht mehr eingesetzt wurden. Am Samstag hat man gesehen, dass es ganz gut funktioniert. Nun kommen auch die Qualitäten von Csaszar (dem ungarischen Regisseur, die Red.) mehr zum Zug, wenn er in der Mitte nicht immer alles selber machen muss. Der Samstag war gut. Ansonsten fällt meine Bilanz durchzogen aus. Vor allem das erste Spiel (24:25 zu Hause gegen Bjerringbro-Silkeborg) war für mich eine Enttäuschung. Der Trainer weiss, dass er diese Niederlage auf seine Kappe nehmen muss, da er ein paar entscheidende Fehlüberlegungen gemacht hat."

Die Experten sind sich einig, dass es noch nie eine qualitativ dermassen starke Gruppe in der Champions League gab. Wie stark hilft es dem Verein, gegen solche Gegner spielen zu können?

"Das hilft uns ungemein. Die Halle ist meistens ausverkauft, das ist für uns finanziell interessant. Dann können die jungen Spieler in solchen Partien ungemein viel lernen. Kombiniert mit solchen Erlebnissen wie in der Partie Schweiz gegen Deutschland (22:23, wobei mehr als 10'000 Zuschauer im Hallenstadion dabei waren, die Red.) kommen unsere Schweizer langsam soweit, dass sie merken, mit der angefangenen Arbeit gute Chancen zu haben, irgendwann auch mit den Allerbesten mithalten zu können."

Wie sieht es wirtschaftlich aus?

"Ich gehe davon aus, dass wir in der nächsten Saison mit der Fernsehsituation noch besser dastehen werden wie in dieser. Es ist aber auf jeden Fall so, dass wir einen Gewinn herausholen werden, da die BBC-Arena eine hervorragende Infrastruktur mit vielen Möglichkeiten bietet. Dieser wird etwa 100'000 Franken betragen. Das ist ein schöner Zustupf ins allgemeine Budget. Die meisten Vereine legen ja bei internationalen Spielen drauf. Zudem fuhren wir das Budget extrem zurück. Bei der ersten Mannschaft beträgt dieses, die Reisekosten nicht eingerechnet, in der Grössenordnung zwei Millionen Franken."

Die Kadetten stellen sieben Spieler, die zum Kreis der verjüngten Schweizer Nationalmannschaft gehören. Nach den ersten Partien unter Michael Suter darf wieder auf eine positive Zukunft im hiesigen Handball gehofft werden. Wie sehen Sie das?

"Zuerst einmal will ich daran erinnern, dass Michael Suter nur deshalb Junioren-Nationaltrainer wurde, weil ich sehr hartnäckig war. Das wollte er damals ja nicht. Wir haben zusammen über viele Jahre die Handball Academy und das Espoirs-Projekt aufgebaut. Ich denke, wir sind ein wesentlicher Baustein auf diesem Weg. Ich stehe diesem Projekt natürlich extrem positiv gegenüber. Wir werden sicher alles unternehmen, dass von uns noch mehr junge Spieler in die Nationalmannschaft kommen. Ich gehe auch davon aus, dass wir noch einen oder zwei Nationalspieler zu uns holen können. Mit der Kombination, dass sie bei uns in der Champions League spielen sowie zweimal täglich trainieren und was Michael Suter in der Nationalmannschaft macht, glaube ich, dass wir rasch wieder zu den besten 10 bis 16 Mannschaften gehören werden. Uns nützt das ja auch. Wenn wir in der Champions League Erfolg haben und Suter ebenfalls, wird der Handball ganz sicher wieder eine wichtige Sportart in der Schweiz."

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Quelle: Sascha Fey (sda)

28.11.2016
NLA: Suhr Aarau deklassiert Kriens-Luzern

Kriens-Luzern hat es in der NLA verpasst, nach Punkten zum Leader Kadetten Schaffhausen aufzuschliessen. Die Zentralschweizer unterlagen bei Suhr Aarau gleich mit 19:27. Zur Pause hatte nichts auf ein dermassen klares Resultat hingedeutet, stand es doch 10:10. Nach dem 12:13 (37.) lief bei Kriens-Luzern dann allerdings nicht mehr viel zusammen.

Bei Suhr Aarau gab der Ende Mai operierte Torhüter Martin Pramuk ein grandioses Comeback; der Slowake wehrte in seinem ersten Saisonspiel drei Penaltys und zwölf weitere Schüsse ab. Die 5:1-Verteidigung der Aargauer funktionierte sehr gut, obwohl Abwehrleader Ronnie Vilstrup fehlte. Djordje Golubovic zeichnete sich beim Sieg als siebenfacher Torschütze aus.

Während Suhr Aarau nach vier Niederlagen zum Siegen zurückkehrte und eine eindrückliche Reaktion auf die 24:35-Pleite beim RTV Basel zeigte, verlor Kriens-Luzern zum vierten Mal in dieser Saison.

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Quelle: sda

27.11.2016
Schweizerinnen mit guten Ansätzen und vielen Erkenntnissen

Die Schweizer Frauen haben die beiden Testspiele auswärts gegen EM-Teilnehmer Slowenien erwartungsgemäss verloren. Auf ein 25:32 (11:16) am Samstag folgte am Sonntag ein 29:36 (16:19). Die SHV-Auswahl von Trainer Jesper Holmris hatte in beiden Spielen aber gute Phasen und gewann viele Erkenntnisse im Hinblick auf die WM-Qualifikation vom kommenden Wochenende.

Im ersten Spiel zeigten die Schweizerinnen eine ansprechende erste Halbzeit, sie sündigten aber im Abschluss. Insgesamt bereitete vor allem die Deckung gewisse Probleme, zumal Slowenien gerade im Rückraum über viel Klasse verfügt. Catherine Csebits überzeugte in der SHV-Auswahl bei ihrem Länderspiel-Debüt, Noëlle Frey (2) zeigte offensiv wie defensiv eine starke Leistung.

In der zweiten Begegnung, die mit viel Tempo geführt wurde, zeigte sich ein ähnliches Bild: Der Angriff funktionierte aus Schweizer Sicht schon ziemlich gut, während die Abwehr nicht zur gewünschten Stabilität fand. Die SHV-Auswahl blieb bis kurz vor der Pause dran (15:16), musste das Heimteam aber nach dem Seitenwechsel auf 22:16 (33.) davonziehen lassen. Beste Schweizer Spielerin am Sonntag war Lisa Frey (9).

«Im Angriff haben wir uns sehr flexibel präsentiert und viele Spielerinnen übernahmen Verantwortung. 36 Gegentore im zweiten Spiel sind aber natürlich zu viel. Wir müssen die Abwehr mehr stabilisieren und flexibler werden. Wir wissen, woran wir zu arbeiten haben», liess sich das Trainerteam um Jesper Holmris und Vroni Keller zitieren. Die Schweizerinnen setzen ihren Lehrgang am Montag in Schaffhausen fort; am Freitag startet in Minsk die WM-Qualifikation mit den Spielen gegen Kosovo, die Türkei und Weissrussland.
 



Slowenien – Schweiz 32:25 (16:11)
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Scherer (6/4), Weigelt (4), Lisa Frey (4/2), Csebits (2), Noëlle Frey (2), Haag (2), Hodel (1), Ineichen (1), Wyder (1), Kündig (1), Özcelik (1), Jordi, Masset.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schneider (verletzt). Länderspiel-Debüts von Csebits, Jordi und Masset.

Slowenien – Schweiz 36:29 (19:16)
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Lisa Frey (9/2), Hodel (3), Kündig (3), Weigelt (4), Noëlle Frey (2), Haag (2), Masset (2), Scherer (3), Özcelik (1), Csebits, Jordi, Ineichen, Wyder.
Bemerkung: Schweiz ohne Schneider (verletzt).

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Quelle: Marco Ellenberger

Nichts gewonnen, viel gelernt
Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft verliert die beiden Testspiele auswärts gegen EM-Teilnehmer Slowenien, zeigt dabei aber durchaus positive Ansätze.
27.11.2016
EHF Cup: Pfadi Winterthur gegen Göppingen chancenlos

Pfadi Winterthur hat es verpasst, im EHF-Cup zum dritten Mal in Serie die Gruppenphase zu erreichen. Nach der 30:33-Niederlage im Heimspiel der dritten Qualifikationsrunde verlor das Team von Adrian Brüngger mit 32:37 auch auswärts gegen den Titelverteidiger Göppingen.

Nach zehn Minuten führte Pfadi 7:6. Allerdings konnten die Winterthurer nicht lange auf ein Weiterkommen hoffen, drehte doch der favorisierte Bundesligist auf und ging bis zur 44. Minute 27:22 in Führung. Immerhin zeigte Pfadi Moral und kam bis zur 55. Minute auf 31:32 heran, mehr liess Göppingen nicht zu. Roman Sidorowicz zeichnete sich bei den Schweizern als neunfacher Torschütze aus. Für Trainer Brüngger war ausschlaggebend, dass seine Mannschaft in der Verteidigung nicht jene Leistung brachte, die er sich erhofft hatte.

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Quelle: sda

27.11.2016
Champions League: Kadetten gelingt Revanche gegen Wisla Plock

Die Kadetten Schaffhausen feierten in der Champions League im achten Gruppenspiel den ersten Sieg. Das Team von Lars Walther setzte sich gegen die polnische Equipe Wisla Plock 27:25 durch. Damit gelang dem Schweizer Meister die Revanche für die 26:33-Auswärtsniederlage neun Tage zuvor.

Die Kadetten zeigten sich insbesondere in der Verteidigung verbessert, der Innenblock mit David Graubner und Lucas Meister spielte sehr stark. Dahinter lief Torhüter Aurel Bringolf zur Topform auf. Die eigentliche Nummer 2 des Teams - der Österreicher Nikola Marinovic ist am Fuss verletzt - brachte es auf eine Abwehrquote von 32 Prozent. Gerade auch in der Schlussphase zeigte Bringolf einige wichtige Paraden.

Vorne war einmal mehr Verlass auf den ungarischen Regisseur Gabor Csaszar, der acht Tore erzielte. Eine sehr gute Note verdiente sich auch der 21-jährige Aufbauer Ron Delhees (4). Allerdings überzeugten die Schaffhauser als Kollektiv.

Zunächst verlief die Partie ähnlich wie in Polen. Nach einem ausgeglichenen Start zogen die Kadetten eine Schwächephase ein. Nach dem 7:6 (20.) gerieten die Schaffhauser 7:11 in Rückstand (24.). Gilberto Duarte besass bei einem Gegenstoss gar die Möglichkeit zum 12:7, er schoss den Ball jedoch an die Latte. In der Folge fingen sich die Kadetten wieder und verkürzten bis zur Pause auf 12:14.

Waren die Schaffhauser in Polen nach dem 12:15-Rückstand nach 30 Minuten eingebrochen, steigerten sie sich diesmal in der zweiten Hälfte. In der 44. Minute lagen sie beim 20:19 erstmals wieder vorne, und nach dem 21:21 (49.) zogen sie auf 26:22 (58.) davon. Damit stand der Sieg fest. "Ich bin stolz auf die Mannschaft", sagte Walther. Jeder hätte über dem Limit gespielt.

Die Leistung der Kadetten ist umso höher einzustufen, als mit Manuel Liniger, Christoffer Brännberger und Markus Richwien drei wichtige Feldspieler fehlten. Zudem fiel in der 10. Minute der polnische Aufbauer Michal Szyba mit Verdacht auf einen Achillessehnenriss aus.

Trotz des Sieges wird es für den NLA-Leader mehr als schwierig, den 6. Rang in der Gruppe noch zu erreichen und sich damit für die Achtelfinals zu qualifizieren. Der Rückstand auf das sechstplatzierte Wisla Plock beträgt immer noch drei Punkte, die dänische Mannschaft Bjerringbro-Silkeborg liegt zwei Zähler vor den Kadetten. Der 7. Rang würde den Schaffhausern wohl immerhin den Verbleib in den zwei lukrativen Gruppen A und B in der nächsten Champions-League-Saison sichern, falls sie erneut den Meistertitel holen.

Das nächste Spiel der Kadetten in der Königsklasse steht erst am 11. Februar 2017 auf dem Programm. Dann ist zu Hause Bundesliga-Leader Kiel der Gegner.

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Quelle: sda

Erster Sieg
Die Kadetten erringen in der Champions League gegen das polnische Team Wisla Plock den ersten Sieg. Die Mannschaft von Trainer Lars Walther gewinnt 27:25.
26.11.2016
Schweizer Frauen verlieren den ersten Test in Slowenien

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat am Samstagabend das erste von zwei Testspielen auswärts gegen Slowenien mit 25:32 (11:16) verloren. Die SHV-Auswahl von Trainer Jesper Holmris zeigte gegen den EM-Teilnehmer gute Ansätze und gewann wichtige Erkenntnisse.

«Wir haben viel Steigerungspotenzial und wissen, woran wir im zweiten Spiel sowie im Lehrgang zu arbeiten haben», sagte Assistenztrainerin Vroni Keller. Bei den Schweizerinnen gaben Catherine Csebits – mit einer auffälligen Leistung –, Laura Masset und Selina Jordi ihr Länderspiel-Debüt.

Slowenien – Schweiz 32:25 (16:11)
Schweiz: Brütsch/Dokovic; Scherer (6/4), Weigelt (4), Lisa Frey (4/2), Csebits (2), Noëlle Frey (2), Haag (2), Hodel (1), Ineichen (1), Wyder (1), Kündig (1), Özcelik (1), Jordi, Masset.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schneider (verletzt). Länderspiel-Debüts von Csebits, Jordi und Masset.

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Quelle: Marco Ellenberger

26.11.2016
Jürg Stahl ist neuer Präsident von Swiss Olympic

Die Delegierten der Mitgliedsverbände von Swiss Olympic haben anlässlich der 20. Versammlung des Sportparlaments Jürg Stahl zum neuen Präsidenten gewählt. Der 48-jährige Zürcher tritt per 1. Januar 2017 die Nachfolge von Jörg Schild an. Mit Pascal Jenny wurde ein Vertreter des SHV in den Exekutivrat gewählt.

Swiss Olympic, Dachverband des Schweizer Sports und Nationales Olympisches Komitee, wird in den kommenden vier Jahren von Jürg Stahl präsidiert. Stahl setzte sich am Freitag anlässlich der Wahl durch das Sportparlament gegen die Mitbewerber Werner Augsburger und Martin Landolt durch. Der 48-Jährige vereinte im ersten Wahlgang mit 240 von 444 gültigen Stimmen das absolute Mehr der Stimmen der Delegierten der 85 Mitgliedsverbände von Swiss Olympic auf sich und tritt damit per 1. Januar 2017 die Nachfolge von Jörg Schild an. Schild stellte sich nach elf Jahren an der Spitze von Swiss Olympic aufgrund der Altersbeschränkung nicht mehr zur Wiederwahl und wurde von den Delegierten mit grossem Applaus verabschiedet.

Jürg Stahl war vom Schweizerischen Turnverband für das Präsidium von Swiss Olympic vorgeschlagen worden. Der Zürcher sitzt seit 1999 für die SVP im Nationalrat und präsidiert aktuell die Parlamentarische Gruppe Sport. Als aktueller Vizepräsident ist Stahl zudem designierter Nationalratspräsident 2017. Seit 2008 gehört er dem Exekutivrat von Swiss Olympic an. Jürg Stahl ist eidgenössisch diplomierter Drogist und arbeitet seit 2004 als Direktionsmitglied der Groupe Mutuel Versicherungen SA.

Neben dem neuen Präsidenten Jürg Stahl hat das Sportparlament von Swiss Olympic auch die Mitglieder des Exekutivrats für die kommenden vier Jahre gewählt. Dem 18-köpfigen Gremium gehören neben dem Präsidenten, den beiden Athletenvertretern (Roger Cadosch und Marc Schneeberger), dem Vertreter des Bundes (Mathias Remund/Direktor BASPO), dem Vertreter der Kantone (Bernhard Koch) und den vier Schweizer IOC-Mitglieder (Gian-Franco Kasper, Denis Oswald, René Fasel und Patrick Baumann) folgende Personen an: Anne-Sylvie Monnet (Swiss Volley/bisher), Barbara Moosmann (Swiss Swimming/bisher), Urs Winkler (Swiss-Ski/bisher), Peter Zahner (Swiss Ice Hockey/bisher), Daniel Bareiss (Swiss Unihockey/neu), Andi Csonka (Schweizer Hochschulsport-Verband/neu), Pascal Jenny (Schweizerischer Handball-Verband/neu), Mike Kurt (Schweizerischer Kanuverband/neu) und Ruth Wipfli Steinegger (Swiss Tennis/neu).

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Quelle: Swiss Olympic/Marco Ellenberger

Pascal Jenny im Exekutivrat
Pascal Jenny – auf dem Bild links mit SHV-Zentralpräsident Ulrich Rubeli – wurde am Freitag vom Sportparlament in den Exekutivrat von Swiss Olympic gewählt.
25.11.2016
Auftakt für die Frauen-Nationalmannschaft in Slowenien

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft startet am Wochenende mit zwei Testspielen in Slowenien in den Lehrgang vor der WM-Qualifikation. Die SHV-Auswahl von Trainer Jesper Holmris reist heute Freitag nach Zrece – die beiden Spiele sind für Samstag (17.30 Uhr) und Sonntag (10.30 Uhr) programmiert. Die WM-Ausscheidung findet vom 2. bis 4. Dezember in Weissrussland statt.

Im Kader von Jesper Holmris für die beiden Spiele in Slowenien stehen mit Selina Jordi, Catherine Csebits und Laura Masset drei Debütantinnen. Verzichten muss der Nationaltrainer weiterhin auf die verletzte Keeperin Celia Schneider. Die Schweizerinnen trafen zuletzt im Dezember 2014 auf Slowenien; damals unterlagen sie in der WM-Qualifikation mit 21:27. In der Saison davor war die SHV-Auswahl bei den 29:30- und 22:24-Niederlagen zweimal ganz nahe an der Überraschung dran. Bisher trafen die Schweiz und Slowenien zwölfmal aufeinander – Slowenien ging dabei zwölfmal als Sieger vom Platz.

Für die Schweizerinnen steht in Zrece aber selbstredend die Vorbereitung auf die WM-Qualifikation im Fokus. Dort bekommt es die SHV-Auswahl mit Weissrussland, Türkei und Kosovo zu tun. Die Weissrussinnen starten vor eigenem Publikum als klarer Favorit; dahinter darf sich die Schweiz im Duell mit der Türkei Hoffnungen auf Platz zwei und den ersten Playoff-Einzug seit 2004 machen. Die mit mehreren Professionals gespickten Türkinnen sind in diesem Vergleich aber zu favorisieren.
 



Nationalmannschaft Frauen
Aufgebot für die Spiele in Slowenien


Brütsch Manuela (HSG Bad Wildungen/D, 110 Länderspiele/0 Tore)
Csebits Catherine (IK Skovbakken Handbold/Dä, 0/0)
Dokovic Sladana (LC Brühl St. Gallen, 3/0)
Frey Lisa (Spono Eagles, 39/87)
Frey Noëlle (Spono Eagles, 42/76)
Haag Stephanie (LC Brühl St. Gallen, 50/62)
Hodel Xenia (Spono Eagles, 9/28)
Ineichen Seline (NSU Neckarsulmer Sport-Union/D, 35/16)
Jordi Selina (DHB Rotweiss Thun, 0/0)
Kündig Kerstin (LC Brühl St. Gallen, 41/61)
Masset Laura (LK Zug, 0/0)
Özcelik Zerin (LC Brühl St. Gallen, 6/0)
Scherer Sibylle (LK Zug, 38/98)
Weigelt Karin (HBC Celles/Belle/F, 114/349)
Wyder Pascale (Spono Eagles, 17/11)
 



WM-Qualifikation Frauen in Minsk (Wruss)

Freitag, 2. Dezember
13.00 Uhr: Schweiz – Kosovo
15.00 Uhr: Weissrussland – Türkei

Samstag, 3. Dezember
11.00 Uhr: Türkei – Kosovo
13.00 Uhr: Weissrussland – Schweiz

Sonntag, 4. Dezember
10.00 Uhr: Türkei – Schweiz
12.00 Uhr: Kosovo – Weissrussland

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Playoffs im Juni 2017. Alle Angaben nach mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

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Quelle: Marco Ellenberger

Auftakt in Slowenien
Die Schweizer Frauen bestreiten am Wochenende zwei Testspiele in Slowenien. Vom 2. bis 4. Dezember steht in Weissrussland die WM-Qualifikation auf dem Programm.
25.11.2016
Filip Maros verlängert bei Pfadi bis 2019 / Rückspiel im EHF Cup

Pfadi Winterthur stellt frühzeitig die Weichen für die Zukunft und verlängert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Rückraumspieler Filip Maros um zwei weitere Jahre bis zum Ende der Saison 2018/19. Der 25-jährige spielt seit der Saison 2015/2016 für Pfadi und wechselte seinerzeit von den Lakers aus Stäfa zu den Winterthurern.

In seiner zweiten Spielzeit im Pfadi-Dress ist die spielerische Weiterentwicklung von Filip Maros sehr positiv und besonders erfreulich. Mit 58 Toren in zwölf Partien ist er Pfadi’s aktuelle Mobiliar Topscorer. Der wurfstarke und vielseitige Rechtshänder überzeugt sowohl als Torjäger wie auch als Spielmacher, wo er geschickt die Fäden in der Pfadi-Offensive zieht.

Filip Maros, 188 cm gross, 90 kg schwer, sieht seine Zukunft weiter bei Pfadi, mit denen er in seiner zweiten Spielzeit in der Meisterschaft und im Cup um den Titel spielen will. Seine Handballkarriere startete beim HC Dübendorf, über die GAN Foxes, GC Amicitia Zürich und via der Lakers aus Stäfa wechselte der ehemalige U21-Nationalspieler zu Pfadi.

Präsident Jürg Hofmann freut sich über die zustande gekommene Übereinkunft. «Wir wollen den eingeschlagenen Weg weiter gehen, die junge Mannschaft zusammenhalten und in Zukunft mit dem Team Erfolge feiern. Filip Maros ist ein wichtiger Bestandteil bei dieser Zielsetzung und wir freuen uns, dass er auch über diese Saison hinaus daran mitarbeiten möchte.»
 



Rückspiel im EHF Cup
Am Samstag (19.30 Uhr, EWS Arena Göppingen) gastiert Pfadi Winterthur bei FRISCH AUF! Göppingen zum Rückspiel in der dritten Runde des EHF Cups. In der mehr als 5'000 Zuschauer fassenden EWS Arena muss das Team um Filip Maros einen drei Tore Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Vergangenens Wochenende verlor Pfadi vor heimischer Kulisse nach einer ansprechenden Leistung gegen den Titelverteidiger mit 30:33. Trotz der Hypothek aus dem ersten Aufeinandertreffen rechnet sich die Mannschaft Chancen auf das Weiterkommen aus.

Auf der Facebook-Seite der Swiss Handball League liefert Pfadi Winterthur am Samstag exklusive Einblicke von der Auswärtsreise nach Deutschland.

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Quelle: Pfadi Winterthur

Vertragsverlängerung
Pfadi Winterthur und sein Topscorer Filip Maros verlängern ihre Zusammenarbeit bis 2019 / Am Samstag tritt Pfadi zum Rückspiel im EHF Cup in Göppingen an.
24.11.2016
Challenge Cup: St. Otmar am Sonntag gegen Klaipeda

Am Sonntag empfängt der TSV St. Otmar das litauische Team Klaipeda Dragunas in der Sporthalle Kreuzbleiche (Spielbeginn 17 Uhr). Es handelt sich um das Rückspiel in der dritten Runde des EHF Challenge Cups. Das Hinspiel in Litauen konnten die St. Galler mit 35:28 für sich entscheiden.

Ein scheinbar sicherer Vorsprung, der aber genau deshalb seine Gefahren birgt. Und so meint denn auch Benjamin Geisser, der Kreisläufer des TSV St. Otmar, der am Mittwoch beim Spiel gegen GC Amicitia Zürich als bester Spieler ausgezeichnet wurde: «Wir müssen das Hinspiel vergessen. Das Rückspiel beginnt bei Null und wir müssen es voll konzentriert angehen. Sieben Tore sind im Handball nichts.» Der TSV St. Otmar ist also gewarnt und tut gut daran, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

24.11.2016
Spiel der Runde: Interviews zum Match St. Otmar - GC Amicitia

Der TSV St. Otmar St. Gallen gewinnt das "Spiel der Runde" mit 35:29 gegen GC Amicitia Zürich und macht in der Tabelle einen Sprung nach vorne auf Rang 6. Die Ostschweizer zeigten zu Hause eine geschlossene Angriffsleistung und hatten mit Ondrej Zdrahala (8 Tore) und Benjamin Geisser (7 Tore) zwei gut aufgelegte Torjäger in ihren Reihen. Dementsprechend zufrieden war Kreisläufer Benjamin Geisser im Interview nach dem Spiel. GC Amicitia musste früh in der Partie sowohl den Ausfall von Topscorer Nicolas Suter als auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Regisseur Matias Jepsen verkraften. Im Interview erklärt Goalie Flavio Wick, weshalb der Ausfall der beiden besonders in der Defensive für Schwierigkeiten sorgte.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

24.11.2016
NLA: Kadetten mit knappem Sieg gegen Bern Muri

Die Kadetten Schaffhausen übernahmen in der Handballmeisterschaft dank eines erzitterten 31:30-Auswärtssieges in Gümligen gegen BSV Bern Muri die Tabellenführung. Im Strichkampf kam St. Otmar St. Gallen gegen GC Amicitia zu einem wichtigen Sieg. Nicht viel fehlte dem BSV Bern zur Überraschung gegen Serienmeister Schaffhausen.

Die Berner führten in der ersten Halbzeit mit sechs Toren Vorsprung (15:9). Die Wende gelang den Kadetten zu Beginn der zweiten Halbzeit, als sie innerhalb von sieben Minuten aus einem 15:18 ein 20:18 machten. Später verspielten auch die Kadetten eine Drei-Tore Führung. Im Finish erwiesen sich die Gäste, die Manuel Liniger schonten, jedoch als cleverer.

Die Kadetten führen in der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf das Verfolgertrio mit Kriens-Luzern, Pfadi Winterthur und Wacker Thun. Auch Winterthur zitterte sich zum Sieg. Gegen Schlusslicht Fortitudo Gossau resultierte ein glückhafter 32:31-Erfolg. Der Deutsche Christoph Piske in den Reihen Gossaus stellte Winterthurs Abwehr mit 13 Torern zeitweise vor unlösbare Probleme. Erst acht Sekunden vor Schluss gelang Kevin Jud (9 Tore) das Siegtor für Pfadi. Vier Sekunden vor Schluss traf Samuel Weingartner für Gossau bloss den Pfosten.

Im Strichkampf gelang St. Otmar St. Gallen mit 35:29 gegen GC Amicitia Zürich ein kapitaler Sieg und der Sprung auf Platz 6. Auch der dritte Sieg hintereinander von St. Otmar (nach vorher sechs Niederlagen in Folge) kam erst im Finish zu Stande. St. Otmar skorte die letzten sechs Tore des Spiels vom 29:29 zum 35:29-Schlussresultat. Das Heimteam profitierte davon, dass bei GC Amicitia schon in der ersten Halbzeit mit Nicolas Suter (Knie) und Matias Jepsen (Nase) zwei Schlüsselspieler verletzt ausschieden.

Der Strichkampf bleibt aber spannend. Die Teams auf den Plätzen 5 (Suhr Aarau) und 9 (RTV Basel) sind lediglich durch drei Punkte getrennt. Sechs Teams qualifizieren sich nach 18 Runden für die Finalrunde.

NLA, Qualifikation

Pfadi Winterthur - Fortitudo Gossau 32:31 (15:17)
St. Otmar St. Gallen - GC Amicitia Zürich 35:29 (17:15)
BSV Bern Muri - Kadetten Schaffhausen 30:31 (18:15)
RTV Basel - Wacker Thun 26:30 (11:13)
 

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Quelle: sda

 

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