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Lehrgang in Südtirol
Die Schweizer Nationalmannschaft absolviert vom 12. bis 14. März einen dreitägigen Trainings-Lehrgang in Südtirol. Erstmals dabei: Nik Tominec von den Kadetten (Bild).
Cupfinal-Revanche
Vor knapp 3 Monaten duellierten sich Pfadi und der BSV im Cupfinal - am Ende jubelte Winterthur. Revanchiert sich Bern Muri jetzt in der Finalrunde für die Niederlage?
Mit TRAVELclub nach Köln
Am 26. und 27. Mai 2018 findet in Köln wieder das VELUX EHF Champions League FINAL4 statt. SHV-Reisepartner TRAVELclub bietet attraktive Arrangements.
Bosnien legt Rekurs ein
Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid über die Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar beim Rekursgericht der EHF angefochten.
22.02.2018
Nationalmannschaft im März in Südtirol erstmals mit Nik Tominec

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet vom 12. bis 14. März einen dreitägigen Trainings-Lehrgang in Südtirol mit einem Testspiel gegen Meran aus der italienischen Serie A (am Dienstag). Nationaltrainer Michael Suter hat 16 Spieler für den Lehrgang aufgeboten. Da es sich um einen Termin ausserhalb des EHF-Kalenders handelt, sind keine Ausland-Profis dabei.

Im Kader der SHV-Auswahl steht dafür erstmals Nik Tominec. Der rechte Flügelspieler verlängerte zuletzt seinen Vertrag in Schaffhausen um drei weitere Jahre und ist ab sofort eine Option für die SHV-Auswahl. «Bei den Kadetten entstand für Nik ein Gesamtpaket mit spannender Perspektive, aufgrund dessen er sich entschied, der Schweizer Nationalmannschaft zur Verfügung zu stehen. Wir danken den Kadetten für die gute Zusammenarbeit», sagt SHV-Leistungssportchef Ingo Meckes.

Im Aufgebot für den Südtirol-Lehrgang figuriert auch der 45-fache Junioren-Nationalspieler Jonas Schelker (18). Der Mittelmann der Kadetten ist derzeit Topskorer der Schaffhauser NLB-Mannschaft. Für den Zusammenzug nicht zur Verfügung steht der weiterhin verletzte Cédrie Tynowski von Pfadi Winterthur. Hingegen kehren Zoran Markovic, Roman Sidorowicz und Pascal Vernier nach verletzungsbedingten Pausen in die Mannschaft zurück.

Im April gegen Portugal
Ihre nächsten Länderspiele bestreitet die Schweizer Nationalmannschaft am 4. und 6. April: Dann trifft sie in Testspielen zweimal auswärts auf Portugal.
 



Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für den Lehrgang in Südtirol


Delhees Ron (1995, Kadetten Schaffhausen)
Gerbl Maximilian (1995, Kadetten Schaffhausen)
Huwyler Stefan (1993, Wacker Thun)
Küttel Dimitrij (1994, Kadetten Schaffhausen)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun)
Schelker Jonas (1999, Kadetten Schaffhausen)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur)
Tominec Nik (1991, Kadetten Schaffhausen)
Vernier Pascal (1995, Pfadi Winterthur)
Von Deschwanden Lukas (1989, Wacker Thun)
Winkler Marc (1988, Wacker Thun)
Wick Flavio (1995, Wacker Thun)

Bemerkungen: Schweiz ohne Tynowski (verletzt), Raemy, Portner, Röthlisberger und Schmid (alle dispensiert).

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Quelle: Marco Ellenberger

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22.02.2018
Cupfinal-Revanche zwischen Pfadi und Bern Muri live im TV

Pfadi Winterthur empfängt am Donnerstag, 22. Februar, in der Eulachhalle in Winterthur den BSV Bern Muri zum fünften Finalrundenspiel der Nationalliga A (NLA). Anpfiff ist wie gewohnt um 20.15 Uhr. Der Medienpartner MySports ist live ab 20 Uhr auf Sendung.

Die Gastgeber haben einen Lauf. Trotz nach wie vor zahlreichen Ausfällen, darunter der letztjährige Topscorer Roman Sidorowicz oder die Schweizer Nationalspieler Cédrie Tynowski und Pascal Vernier, siegte Pfadi zuletzt dreimal in Folge. Dabei besiegte die Equipe von Adrian Brüngger u.a. Titelverteidiger Schaffhausen und Leader Wacker Thun. Gegen den kommenden Gegner gehen die Winterthurer mit gemischten Gefühlen ins Spiel. Einerseits kassierte man die letzte Meisterschaftsniederlage gegen Bern Muri, andererseits bezwang Pfadi vor genau zehn Wochen die Hauptstädter im Cupfinal und feierte den Titelgewinn. 

Die Berner mussten in den letzten Wochen etwas federn lassen. Nach einer starken Hauptrunde und einem Sieg zum Start in die Finalrunde reichte es zuletzt dreimal nicht für einen eigenen Sieg. Den Anschluss an die Top 3 hat das Team von Aleksandar Stevic damit etwas aus den Augen verloren. Dass man in der Zwischenzeit auch noch das Cupfinal gegen den kommenden Gegner verloren hat, ist bei den Berner Spielern sicherlich auch noch präsent. Umso mehr dürften die Gäste topmotiviert und fokussiert in die Eulachstadt reisen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Wie das gelingen kann, weiss man im Staff des BSV; immerhin wurde Pfadi schon zweimal in dieser Saison bezwungen.

In der diesjährigen Meisterschaft standen sich beide Mannschaften bislang dreimal gegenüber. Alle Spiele gingen zu Gunsten der Heimmannschaft aus. In der Hauptrunde siegte Pfadi mit 27:23, Bern Muri gewann 34:27. Zum Auftakt in die Finalrunde bezwangen die Berner Winterthur abermals mit sieben Toren (28:21). Wer am Ende im bevorstehenden Duell in der Eulachhalle die Nase vorne hat, zeigt sich live und exklusiv auf MySports ab Donnerstag, 20 Uhr.
 



Übersicht MySports Übertragungen
Swiss Handball League

Do, 1. März, 20.15 Uhr: Kadetten Schaffhausen – HC Kriens-Luzern
Do, 15. März, 20.15 Uhr: Abstiegsrunde (entweder Endingen – St. Gallen oder Zürich – Gossau)

VELUX EHF Champions League
Sa, 24. Februar, 17.30 Uhr: THW Kiel – Kielce

EHF Cup
So, 25. Februar, 17 Uhr: Wacker Thun – Fraikin BM Granollers 

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Quelle: Matthias Schlageter

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22.02.2018
Jetzt buchen: Mit SHV-Reisepartner TRAVELclub ans FINAL4 nach Köln

Am 26. und 27. Mai 2018 findet in der LANXESS Arena in Köln wieder das VELUX EHF Champions League FINAL4 statt. Die vier besten Clubmannschaften aus Europa spielen an zwei Tagen an einem Event der Superlative vor 20'000 Zuschauern um den Titel in der Königsklasse.

Der SHV-Reisepartner TRAVELclub bietet attraktive Arrangements für die Reise zu diesem Handball-Highlight an; mit oder ohne Flug von Zürich nach Düsseldorf und zurück. Inbegriffen sind in beiden Fällen zwei Nächte in einem Vier-Sterne-Hotel im Zentrum Kölns, Tickets für alle vier Spiele in der 1. Kategorie sowie viele Zusatzleistungen. Alle Informationen im angefügten PDF.
 

Dokumente:
Angebot: Mit TRAVELclub ans FINAL4 nach Köln409 KByte

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Quelle: TRAVELclub / Bild: EHF.

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21.02.2018
WM-Qualifikation: Bosnien-Herzegowina legt Rekurs ein

Bosnien-Herzegowina hat den Entscheid des «Court of Handball» der EHF bezüglich der Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar 2018 beim Rekursgericht der EHF angefochten. Der europäische Verband bestätigte am Mittwoch den fristgerechten Eingang der erforderlichen Unterlagen und das Rekursgericht eröffnete das entsprechende Verfahren.

Der Court of Handball hat vergangene Woche in erster Instanz den Schweizer Protest gutgeheissen und entschieden, die Partie vom 13. Januar in Tuzla mit 10:0-Forfait zugunsten der Schweiz zu werten, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem Match-Report aufgeführt war. Das Spiel hatte ursprünglich mit 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet.

Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid beim Rekursgericht der EHF angefochten. Ein endgültiges Urteil ist aufgrund der Fristen erst im März zu erwarten. Über das laufende Verfahren werden durch den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) weiterhin keine Auskünfte erteilt.

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22.02.2018
Nationalmannschaft im März in Südtirol erstmals mit Nik Tominec

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet vom 12. bis 14. März einen dreitägigen Trainings-Lehrgang in Südtirol mit einem Testspiel gegen Meran aus der italienischen Serie A (am Dienstag). Nationaltrainer Michael Suter hat 16 Spieler für den Lehrgang aufgeboten. Da es sich um einen Termin ausserhalb des EHF-Kalenders handelt, sind keine Ausland-Profis dabei.

Im Kader der SHV-Auswahl steht dafür erstmals Nik Tominec. Der rechte Flügelspieler verlängerte zuletzt seinen Vertrag in Schaffhausen um drei weitere Jahre und ist ab sofort eine Option für die SHV-Auswahl. «Bei den Kadetten entstand für Nik ein Gesamtpaket mit spannender Perspektive, aufgrund dessen er sich entschied, der Schweizer Nationalmannschaft zur Verfügung zu stehen. Wir danken den Kadetten für die gute Zusammenarbeit», sagt SHV-Leistungssportchef Ingo Meckes.

Im Aufgebot für den Südtirol-Lehrgang figuriert auch der 45-fache Junioren-Nationalspieler Jonas Schelker (18). Der Mittelmann der Kadetten ist derzeit Topskorer der Schaffhauser NLB-Mannschaft. Für den Zusammenzug nicht zur Verfügung steht der weiterhin verletzte Cédrie Tynowski von Pfadi Winterthur. Hingegen kehren Zoran Markovic, Roman Sidorowicz und Pascal Vernier nach verletzungsbedingten Pausen in die Mannschaft zurück.

Im April gegen Portugal
Ihre nächsten Länderspiele bestreitet die Schweizer Nationalmannschaft am 4. und 6. April: Dann trifft sie in Testspielen zweimal auswärts auf Portugal.
 



Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für den Lehrgang in Südtirol


Delhees Ron (1995, Kadetten Schaffhausen)
Gerbl Maximilian (1995, Kadetten Schaffhausen)
Huwyler Stefan (1993, Wacker Thun)
Küttel Dimitrij (1994, Kadetten Schaffhausen)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun)
Schelker Jonas (1999, Kadetten Schaffhausen)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur)
Tominec Nik (1991, Kadetten Schaffhausen)
Vernier Pascal (1995, Pfadi Winterthur)
Von Deschwanden Lukas (1989, Wacker Thun)
Winkler Marc (1988, Wacker Thun)
Wick Flavio (1995, Wacker Thun)

Bemerkungen: Schweiz ohne Tynowski (verletzt), Raemy, Portner, Röthlisberger und Schmid (alle dispensiert).

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Quelle: Marco Ellenberger

Lehrgang in Südtirol
Die Schweizer Nationalmannschaft absolviert vom 12. bis 14. März einen dreitägigen Trainings-Lehrgang in Südtirol. Erstmals dabei: Nik Tominec von den Kadetten (Bild).
22.02.2018
Cupfinal-Revanche zwischen Pfadi und Bern Muri live im TV

Pfadi Winterthur empfängt am Donnerstag, 22. Februar, in der Eulachhalle in Winterthur den BSV Bern Muri zum fünften Finalrundenspiel der Nationalliga A (NLA). Anpfiff ist wie gewohnt um 20.15 Uhr. Der Medienpartner MySports ist live ab 20 Uhr auf Sendung.

Die Gastgeber haben einen Lauf. Trotz nach wie vor zahlreichen Ausfällen, darunter der letztjährige Topscorer Roman Sidorowicz oder die Schweizer Nationalspieler Cédrie Tynowski und Pascal Vernier, siegte Pfadi zuletzt dreimal in Folge. Dabei besiegte die Equipe von Adrian Brüngger u.a. Titelverteidiger Schaffhausen und Leader Wacker Thun. Gegen den kommenden Gegner gehen die Winterthurer mit gemischten Gefühlen ins Spiel. Einerseits kassierte man die letzte Meisterschaftsniederlage gegen Bern Muri, andererseits bezwang Pfadi vor genau zehn Wochen die Hauptstädter im Cupfinal und feierte den Titelgewinn. 

Die Berner mussten in den letzten Wochen etwas federn lassen. Nach einer starken Hauptrunde und einem Sieg zum Start in die Finalrunde reichte es zuletzt dreimal nicht für einen eigenen Sieg. Den Anschluss an die Top 3 hat das Team von Aleksandar Stevic damit etwas aus den Augen verloren. Dass man in der Zwischenzeit auch noch das Cupfinal gegen den kommenden Gegner verloren hat, ist bei den Berner Spielern sicherlich auch noch präsent. Umso mehr dürften die Gäste topmotiviert und fokussiert in die Eulachstadt reisen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Wie das gelingen kann, weiss man im Staff des BSV; immerhin wurde Pfadi schon zweimal in dieser Saison bezwungen.

In der diesjährigen Meisterschaft standen sich beide Mannschaften bislang dreimal gegenüber. Alle Spiele gingen zu Gunsten der Heimmannschaft aus. In der Hauptrunde siegte Pfadi mit 27:23, Bern Muri gewann 34:27. Zum Auftakt in die Finalrunde bezwangen die Berner Winterthur abermals mit sieben Toren (28:21). Wer am Ende im bevorstehenden Duell in der Eulachhalle die Nase vorne hat, zeigt sich live und exklusiv auf MySports ab Donnerstag, 20 Uhr.
 



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Swiss Handball League

Do, 1. März, 20.15 Uhr: Kadetten Schaffhausen – HC Kriens-Luzern
Do, 15. März, 20.15 Uhr: Abstiegsrunde (entweder Endingen – St. Gallen oder Zürich – Gossau)

VELUX EHF Champions League
Sa, 24. Februar, 17.30 Uhr: THW Kiel – Kielce

EHF Cup
So, 25. Februar, 17 Uhr: Wacker Thun – Fraikin BM Granollers 

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Quelle: Matthias Schlageter

Cupfinal-Revanche
Vor knapp 3 Monaten duellierten sich Pfadi und der BSV im Cupfinal - am Ende jubelte Winterthur. Revanchiert sich Bern Muri jetzt in der Finalrunde für die Niederlage?
22.02.2018
Jetzt buchen: Mit SHV-Reisepartner TRAVELclub ans FINAL4 nach Köln

Am 26. und 27. Mai 2018 findet in der LANXESS Arena in Köln wieder das VELUX EHF Champions League FINAL4 statt. Die vier besten Clubmannschaften aus Europa spielen an zwei Tagen an einem Event der Superlative vor 20'000 Zuschauern um den Titel in der Königsklasse.

Der SHV-Reisepartner TRAVELclub bietet attraktive Arrangements für die Reise zu diesem Handball-Highlight an; mit oder ohne Flug von Zürich nach Düsseldorf und zurück. Inbegriffen sind in beiden Fällen zwei Nächte in einem Vier-Sterne-Hotel im Zentrum Kölns, Tickets für alle vier Spiele in der 1. Kategorie sowie viele Zusatzleistungen. Alle Informationen im angefügten PDF.
 

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Quelle: TRAVELclub / Bild: EHF.

Mit TRAVELclub nach Köln
Am 26. und 27. Mai 2018 findet in Köln wieder das VELUX EHF Champions League FINAL4 statt. SHV-Reisepartner TRAVELclub bietet attraktive Arrangements.
21.02.2018
WM-Qualifikation: Bosnien-Herzegowina legt Rekurs ein

Bosnien-Herzegowina hat den Entscheid des «Court of Handball» der EHF bezüglich der Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar 2018 beim Rekursgericht der EHF angefochten. Der europäische Verband bestätigte am Mittwoch den fristgerechten Eingang der erforderlichen Unterlagen und das Rekursgericht eröffnete das entsprechende Verfahren.

Der Court of Handball hat vergangene Woche in erster Instanz den Schweizer Protest gutgeheissen und entschieden, die Partie vom 13. Januar in Tuzla mit 10:0-Forfait zugunsten der Schweiz zu werten, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem Match-Report aufgeführt war. Das Spiel hatte ursprünglich mit 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet.

Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid beim Rekursgericht der EHF angefochten. Ein endgültiges Urteil ist aufgrund der Fristen erst im März zu erwarten. Über das laufende Verfahren werden durch den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) weiterhin keine Auskünfte erteilt.

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Quelle: Marco Ellenberger

Bosnien legt Rekurs ein
Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid über die Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar beim Rekursgericht der EHF angefochten.
21.02.2018
Rehband ist neuer «Offizieller Supplier» des SHV für Sportbandagen

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und die Sportagon GmbH, der Schweizer Generalimporteur von Rehband Sportbandagen, haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Rehband ist ab sofort und bis mindestens Sommer 2020 Offizieller Supplier für Sportbandagen und rüstet damit sämtliche Nationalmannschaften mit den hochwertigen Produkten aus.

«Mit Rehband konnten wir im Bereich unserer Ausrüstungspartner ein weiteres wichtiges Puzzleteil ergänzen und wir haben einen absoluten Toppartner an Bord», sagt SHV-Geschäftsführer Jürgen Krucker. «Wir freuen uns, Rehband als führendes und innovatives Unternehmen der Branche an unserer Seite zu haben, das hervorragend auf unsere Bedürfnisse eingehen kann. Die Kompressionshosen werden beispielsweise neu speziell in der von uns benötigten Farbe produziert.»
 



Über Rehband
Rehband ist eine globale Marke mit Skandinavischen Wurzeln. Mit über 50 Jahren Erfahrung wurde ein Status als einer der prominentesten Hersteller von Sportstützen und -schonern auf dem internationalen Mark erarbeitet. Im Jahr 1994 wurde die Marke von Otto Bock Healthcare GmbH, eines der weltweit führenden Unternehmen im Rahmen der technischen Orthopädie, übernommen.

Zusammen mit Otto Bock hat Rehband eine einzigartige Position auf dem Markt entwickelt: Eine hauseigene Produktentwicklung (R&D), ein breites Know-how im Bereich der Sportmedizin, eine eigene Produktionsstätte und ein etablierter weltweiter Vertrieb. Die Produkte von Rehband sind in mehr als 30 Märkten weltweit verfügbar und bieten aussergewöhnliche Lösungen für aktive Menschen – egal ob professioneller Athlet oder ambitionierter Amateur.

Website
www.rehband.ch

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Quelle: Marco Ellenberger

Starker Partner
Rehband ist ab sofort und bis mindestens zum Ende der Saison 2019/20 «Offizieller Supplier» des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) für Sportbandagen.
21.02.2018
SPL1-Finalrunde: Brühl besiegt Zug, Thun knöpft Spono einen Punkt ab

Titelverteidiger LC Brühl feierte am letzten Spieltag einen wichtigen 31:29-Auswärtssieg gegen den direkten Verfolger LK Zug. Leader Spono Eagles ging derweil zum zweiten Mal in dieser Saison nicht als Sieger vom Feld – in Thun spielten die Nottwilerinnen 26:26 unentschieden.

Die Finalrunde hat zwar noch zehn Spieltage vor sich, dem LC Brühl ist dennoch ein wichtiger Schritt in Richtung neuerliche Playoff-Final-Qualifikation gelungen. Die Entscheidung im Auswärtsspiel beim LK Zug fiel erst in der Schlussminute, als beim Stand von 30:29 aus Sicht der Gäste Goalie Fabia Schlachter den Zuger Ausgleichsversuch parierte und Martina Goricanec zum 31:29-Endstand traf. Zuvor waren die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit spielbestimmend. Zug lag ab der neunten Minute durchgehend in Führung und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf vier Tore aus (20./13:9). Brühl gelang bis zur Pause die Aufholjagd (15:15) und bestimmte die zweite Halbzeit. Die St. Gallerinnen konnten mehrfach bis auf drei Tore enteilen, mussten aber dennoch bis zum Ende zittern. Bitter für den Titelverteidiger: Shooterin Kathryn Fudge verletzte sich im Verlaufe der Partie und fällt mit einer Handverletzung mehrere Wochen aus.

Im Duell zwischen Gastgeber Rotweiss Thun und den Spono Eagles lagen die Gäste zwar schnell mit 1:2 in Rückstand, schafften danach aber eine souveräne Wende und führten nach acht Minuten komfortabel mit 7:2. Diesen Vorsprung transportierte Spono durch die komplette erste Halbzeit; zur Pause war der Tabellenführer auf dem Weg zum nächsten Sieg (16:11). Im zweiten Abschnitt gelangen dem Team von Urs Mühlethaler aber nur noch zehn eigene Treffer. Ein Grund dafür war die stark aufspielende Thuner Torfrau Karmen Korenic, die bis Spielende 13 Paraden verzeichnete (42%-Quote), darunter zwei Siebenmeter. Die Slowenin war massgeblich an der Wende beteiligt, die Thun in der 55. Minute mit zwei Toren in Front brachte (24:22). Am Ende gab es für beide Teams nach je einer starken Halbzeit einen Punkt. Thun-Coach Peter Bachmann konnte den Ausgang des Spiels nicht mehr von der Seitenlinie aus erleben. In der 57. Minute kassierte er eine rote Karte und wurde in die Katakomben geschickt.
 



Finalrunden-Tabelle
1. Spono Eagles 16/29 Punkte, 2. LC Brühl Handball 16/26, 3. LK Zug 16/22, 4. Rotweiss Thun 16/19.

Finalrunden-Torjäger
Lucia Weibelova (DHB) 15, Xenia Hodel (SPO) und Sibylle Scherer (LKZ) je 13, Martina Traber (LKZ) 11.

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Quelle: Matthias Schlageter

Spannung an der Spitze
In der Finalrunde der SPAR Premium League 1 festigt der LC Brühl mit einem Sieg in Zug den 2. Rang. Leader Spono strauchelt im Berner Oberland bei Rotweiss Thun.
21.02.2018
Ein bayrisches Kraftpaket für Pfadi

Im Zuge der Ablösung des zurücktretenden Kapitäns Marcel Hess ist Pfadi Winterthur weiter fündig geworden. Vom HBW Balingen-Weilstetten kommt für vorerst zwei Saisons der 23-jährige Markus Dangers. Bei den Süddeutschen spielte das Kraftpaket bisher vorwiegend in der zweiten Mannschaft.  

Markus Dangers durchlief sämtliche Auswahlmannschaften des bayrischen Handballverbandes. Mit seinem Stammverein TuS Fürstenfeldbruck gewann er 2013 die bayrische Meisterschaft sowie den bayrischen Pokal. In der Saison 2013/2014 gelang der Aufstieg in die 3. Bundesliga. Zur Saison 2014/2015 folgte der Wechsel in das Perspektivteam der HBW Balingen-Weilstetten.

Der körperlich äusserst robuste Bayer hat sich innerhalb kurzer Zeit in dieser Mannschaft zu einem verlässlichen Leistungsträger entwickelt. Am 15. Mai 2016 gab er sein Debüt in der 1. Handball Bundesliga gegen den VfL Gummersbach. Seit der Saison 2016/2017 trainiert er regelmässig auch mit der Profimannschaft. Dangers erhielt neben seinen Auftritten im Perspektivteam weitere Einsatzzeiten, sowohl in Balingens Profiteam als auch im DHB Pokal.

Für Pfadi’s Teammanager Goran Cvetkovic ist Dangers eine ideale Ergänzung zum bestehenden Team. «Markus ist jung, erfolgshungrig und leistungsorientiert. Mit seinem attraktiven und effizienten Angriffsspiel, wird er in unserer Offensive neue Impulse setzen und weitere taktische Varianten ermöglichen.»

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Quelle: Pfadi Winterthur Handball

20.02.2018
Voting: Marcel Hess als Aargauer Sportler des Jahres nominiert

Marcel Hess hängt Ende Saison seine Handball-Schuhe an den sprichwörtlichen Nagel. Und er macht das mit einem einsamen Rekord: Zurzeit steht er bei 520 (!) Einsätzen in der NLA. Als Vergleich: Antoine Ebinger auf Platz zwei der Rangliste hat über 60 Spiele weniger bestritten (454). Dazu kommen bei Marcel Hess 112 Länderspiele sowie viele weitere Titel und Auszeichnungen.

Kein Wunder also, dass ihn die Aargauer Zeitung nach seinem angekündigten Rücktritt als Sportler des Jahres nominiert hat. Abstimmen kann das Publikum via Internet; die Konkurrenz ist prominent. Ehrensache, dass wir Marcel Hess unsere Stimme geben und ihm auf diese Weise zu seiner beeindruckenden Karriere gratulieren. Die Abstimmung ist unter dem folgenden Link zu finden.

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Quelle: Marco Ellenberger / Bild: Martin Deuring

Eure Stimme für Marcel!
NLA-Rekordspieler Marcel Hess beendet nach der Saison seine Karriere. Die Aargauer Zeitung hat ihn als Aargauer Sportler des Jahres nominiert. Jetzt abstimmen.
19.02.2018
Nik Tominec verlängert bei den Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen haben den Vertrag mit Flügelspieler Nik Tominec um drei weitere Jahre verlängert. Damit setzen die Schaffhauser ihre Strategie fort, talentierten jungen Schweizer Spielern eine wichtige Rolle zu geben. Nik Tominec, der künftig auch für die SHV-Auswahl wieder ein Thema sein könnte, spielte bereits von 2011 bis 2014 für die Kadetten und kehrte auf die Saison 2015/2016 vom HC Kriens-Luzern zu den Munotstädtern zurück. Der 27-jährige rechte Flügelspieler gewann mit den Kadetten schon vier Schweizer Meistertitel, zweimal den Cup und wurde sechsmal Supercupsieger.

Teammanager David Graubner zur Vertragsverlängerung: «Nik ist ein Spieler, welcher sich mit den Kadetten identifiziert und dies auch innerhalb der Mannschaft vorlebt und den Fans mit seinen Emotionen zeigt. Er ist eine wichtige Integrationsfigur und eine fixe Grösse am rechten Flügel.»

«Nach Abschluss seiner Ausbildung kann Nik Tominec nun voll auf Handball setzen. Seine Vielseitigkeit und seine Erfahrung gilt es zu nutzen», sagt Präsident Giorgio Behr. Nik Tominec sagt selber zu seinem Engagement: «Dies ist bereits meine sechste Saison bei den Kadetten. Wir haben in diesen Jahren grossartige Zeiten erlebt, die uns zusammen geschweisst haben. Dieser Klub und ich, das passt einfach. Deshalb freue ich mich auf weitere drei Jahre.»

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

19.02.2018
Ab sofort euer Team für den Grossfeldcup 2018 anmelden!

Über sieben Meter breite Tore, ein 14-Meter statt ein 7-Meter oder so viel Doppelfang, wie du willst: Auch im Sommer 2018 wird die Tradition hochgehalten und der Grossfeldcup ausgetragen. Handball auf dem Fussballfeld: Die ursprünglichste Form unserer Sportart – und bei jedem Wetter nicht minder spektakulär und sehenswert als die Indoor-Variante.

Die Vorrunde wird wiederum in Gruppen ausgetragen, so dass jedes angemeldete Team mindestens zwei Spiele bestreiten kann. Anmeldeschluss ist der 19. April 2018. Alle Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es unter dem folgenden Link:

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Quelle: Marco Ellenberger

Doppelfang erwünscht
Auch in diesem Frühsommer wird der Grossfeldcup ausgetragen. Handball in seiner ursprünglichen Form – ein Erlebnis für Jederfrau und Jedermann. Jetzt anmelden.
19.02.2018
Neuer Trainer in Stuttgart für Samuel Röthlisberger

Der Schweizer Handballer Samuel Röthlisberger erhält beim TVB 1898 Stuttgart einen neuen Trainer: Markus Baur, der den Verein seit Sommer 2016 betreute, muss gehen. Nachfolger wird der Geschäftsführer Jürgen Schweikardt, der die Stuttgarter schon von 2013 bis 2015 trainierte und dann in die Geschäftsleitung wechselte.

Stuttgart hat letztmals in der Bundesliga am 5. November gewonnen (28:23 bei Schlusslicht Hüttenberg) und seither zehnmal verloren. Mit nur neun Punkten aus 21 Spielen beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsrang nur zwei Zähler.

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Quelle: sda

19.02.2018
EHF Cup: Wacker Thun unterliegt Chambéry trotz starkem Start

Wacker Thun kassierte in der Gruppenphase des EHF-Cups im zweiten Spiel die zweite Niederlage. Auf das 29:31 bei Azoty-Pulawy in Polen folgte knapp eine Woche später eine 25:29-Heimniederlage gegen Chambéry. Wacker entglitt nach einem starken Start und einer 8:3-Führung nach elf Minuten die Partie. Ein Nachlassen im Abwehrverhalten nutzten die Gäste resolut zur Wende aus.

Die Franzosen schafften noch in der ersten Hälfte den Umschwung, gingen mit 12:11 in Führung und erhöhte bis zur Pause noch auf 15:12. Chambéry liess in der Folge nichts mehr anbrennen, zumal beim Schweizer Finalrunden-Leader insgesamt der Zug aufs Tor fehlte. Beim Stande von 23:27 drei Minuten vor Spielende nahm Thuns Trainer Martin Rubin noch ein letztes Timeout. Ein erfolgreicher Endspurt der Gastgeber blieb aber Wunschdenken.

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Quelle: sda

19.02.2018
Pilatus Arena: So soll die neue Halle in Kriens aussehen

Jetzt ist klar, wie die neue Pilatus Arena samt der dazugehörigen Überbauung aussehen wird. Das Planungsteam Giuliani Hönger Architekten Zürich hat den Studienauftrag gewonnen. Auf dem Areal Mattenhof II in Kriens wird eine moderne Sport- und Eventarena für 4’000 Zuschauer entstehen. Finanziert wird sie unter anderem über zwei dazugehörige Wohngebäude mit Höhen von 50,3 und 103,6 Metern. Am Montag haben die Verantwortlichen das Siegerprojekt vorgestellt.

Zur Finanzierung der Halle und des Grundstücks ist neben den Beiträgen von Bund und Kanton Luzern der Bau von 350 Wohnungen und 2'000 m2 Gewerbefläche nötig. Der Studienauftrag hat nun gezeigt, dass dies auf dem relativ engen Areal in Kriens auf eindrückliche Art möglich ist. Geplant sind eine durchdachte, funktionale Sport- und Eventhalle sowie lebenswerte Wohnungen. Die Wohnungen überzeugen durch viel Licht und grosszügige Ausblicke auf Stadt und Berge. Für den Krienser Gemeindepräsidenten Cyrill Wiget zeigt das Siegerprojekt auf, dass die Pilatus Arena mit der dazugehörigen Überbauung «für den Standort Kriens, den HC Kriens-Luzern und viele andere Sportclubs eine grosse Chance darstellt.»

Die Gemeinde war in der Jury vertreten und wird als nächstes in den politischen Prozess einsteigen. Das Projekt braucht – auch aufgrund der Höhe des Hochhauses von angedachten gut 103 Metern – eine Anpassung des Zonenplanes durch den Einwohnerrat. Es wird eine öffentliche Mitwirkung geben und ein Bebauungsplan erarbeitet. Zudem bestehen die Möglichkeiten für Einsprachen und ein fakultatives Referendum. Sobald die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt, wird das mit der Stadt Luzern vereinbarte Kaufrecht für das Areal ausgeübt. Die Pilatus Arena AG plant den Spatenstich für 2019 oder 2020.

Auch aus sportlicher Sicht erhält das Projekt viel Lob. Der Bund unterstützt dieses Projekt im Rahmen des Nationalen Sportanlagenkonzeptes NASAK. «Das ist ein Projekt von nationaler Bedeutung», sagt Matthias Remund, Direktor des Bundesamts für Sport. «Es entspricht einem Bedarf mehrerer nationaler Sportverbände, grössere nationale und internationale Veranstaltungen in einer zeitgemässen Arena im Zentrum der Schweiz auszutragen.» Für Nick Christen, Initiant der Pilatus Arena und CEO des HC Kriens-Luzern ist die Pilatus Arena «zwingend nötig, wenn Hallensportarten wie Handball, Basketball oder Volleyball auch in Zukunft national und international eine Rolle spielen wollen.»
 

Aussenansicht mit Wohnhäusern. (Bild: Pilatus Arena)

      
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Quelle: Pilatus Arena

Nächster Schritt in Kriens
Jetzt ist klar, wie die neue Pilatus Arena aussehen wird: Am Montag wurde das Siegerprojekt vorgestellt. Gebaut werden soll in Kriens ab 2019 oder 2020.
19.02.2018
NLB: Rundschau auf den 17. Spieltag

Nach der 17. Runde in der Nationalliga B kündigt sich vor allem am Tabellenende ein hochspannendes drittes Meisterschaftsdrittel an. Die Resultate vom Wochenende sorgten für einen regelrechten Zusammenschluss am Tabellenende, wo nun fünf Teams innerhalb von nur zwei Punkten figurieren. Derweil zeichnet sich an der Tabellenspitze immer mehr ab, dass der Leader RTV 1879 Basel und der Zweitplatzierte STV Baden auch nach 26 Spielen die beiden ersten Plätze belegen und somit die Aufstiegs-Playoffs bestreiten werden.

Der STV Baden gewann am Wochenende sein Heimspiel gegen den nach wie vor starken Aufsteiger HS Biel am Ende klar mit 30:25 (14:12). Nach 23 Minuten hatte Biel (ohne seinen gesperrten Spielmacher Benjamin Steiger) allerdings noch mit 12:9 geführt, ehe sich Baden seiner Stärken besann, bis zur Pause 14:12 vorne lag und danach den Sieg ungefährdet ins Trockene brachte. Der RTV siegte bei der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden absolut ungefährdet 28:17 (13:6), Liga-Topskorer Rares Jurca war mit acht Treffern (davon sieben Penalties) bester Torschütze auf dem Platz. Basel führt weiterhin vier Punkte vor Baden und bereits elf Zähler vor der SG TV Solothurn, welche beim Schlusslicht TV Steffisburg mit 28:32 (18:19) verlor. Je zehnfache Torschützen waren Gabriel Felder (Steffisburg) und Tom Althaus auf Seiten von Solothurn.

Definitiv wieder erstarkt scheint der KTV Altdorf. Die Urner fügten dem TV Möhlin eine weitere Klatsche zu (38:24), womit die Ambitionen der Fricktaler nur noch theoretischer Natur sein dürften und sich Altdorf gegen die hintersten Plätze ganz leicht etwas Luft verschaffte. Die Entscheidung in Altdorf fiel kurz nach der Pause, als das Heimteam innert sechs Minuten von 18:13 auf 23:14 davon zog.

Dramatisch und hochspannend verlief das Duell zwischen dem BSV Stans und der SG Yellow/Pfadi Espoirs. Die Zürcher führten vier Minuten vor der Pause 16:11, Stans kam bis zur Halbzeit auf 16:17 heran. Danach ging es bis zuletzt hart umkämpft weiter, bis schliesslich Christian Imfeld eine Sekunde vor dem Schlusspfiff für Stans zum 31:30-Heimsieg traf. Damit haben die Nidwaldner die Abstiegsplätze verlassen.

Dorthin abgerutscht ist der HC Horgen (28:36-Heimniederlage gegen die SG GS/Kadetten Espoirs Schaffhausen). Die Partie war bereits zur Pause entschieden (12:19), beide Teams hatten je einen überragenden Torschützen. Für Horgen traf Luca Oberli elfmal, für Schaffhausen erzielte Jonas Schelker sogar 12 Treffer. Nicht vom Fleck kommt der TV Birsfelden. Die Baselbieter verloren ihr Heimspiel gegen die Lakers Stäfa nach einer miserablen ersten Halbzeit mit 29:36 (12:19). Birsfelden ist trotz des kürzlich vorgenommenen Trainerwechsels von Thomas Reichmuth zu Ramon Morf in diesem Jahr noch ohne Sieg.

In der NLB-Torschützenliste führt Basels Rares Jurca (117 Treffer aus 15 Spielen) hauchdünn vor Altdorfs Mario Obad (116/17) und Birsfeldens Peter Schmid (112/15).

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Quelle: Meinrad Stöcklin

19.02.2018
NLA: Kadetten wieder auf Platz 2/Gossau weiterhin ungeschlagen

Die Kadetten Schaffhausen haben mit einem Auswärtssieg beim HSC Suhr Aarau wieder Rang 2 in der Tabelle der Nationalliga A (NLA) zurückerobert. Keinen Sieger gab es im weiteren Finalrundenduell zwischen Kriens-Luzern und Bern Muri das ebenso unentschieden endete wie das St. Galler Derby zwischen dem TSV St. Otmar und Fortitudo Gossau. Jubel dagegen beim TV Endingen, der die ersten Punkte in der Abstiegsrunde einsammelte.

Die Kadetten Schaffhausen kamen am vierten Spieltag der Finalrunde beim HSC Suhr Aarau zu einem ungefährdeten 29:20-Sieg. Es war dies der dritte Erfolg unter der Leitung des Interimstrainers Arno Ehret. Beim souveränen Sieg der Kadetten imponierten Goalie Ivan Stevanovic mit elf Paraden (43%-Quote) und Gabor Csaszar mit neun Toren. Die Aargauer verloren nach ansprechender erster Hälfte (11:13) kontinuierlich den Anschluss. Sechs Minuten ohne eigenen Treffer auf Seiten der Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzte der Titelverteidiger, um entscheidend davon zu ziehen. Der verletzte Topscorer Tim Aufdenblatten wurde beim HSC ebenso schmerzlich vermisst wie Captain Patrick Romann, der ebenfalls zum Zuschauen verdammt war. Ihre Rolle übernahmen Timothy Reichmuth (6/5) und Martin Slaninka (5) jedoch ohne Fortune, was den Spielausgang anging. Die Kadetten dominierten das Spiel, lagen zu keiner Zeit in Rückstand und waren trotz einiger Ausfälle in der Breite gut aufgestellt. Nicht weniger als zehn Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

Im Spiel der zuletzt sieglosen Teams von Kriens-Luzern und Bern Muri gab es auch im Direktduell am vergangenen Wochenende in Kriens keinen Gewinner. Die Gastgeber büssten gegen den BSV Bern Muri einen Fünf-Tore-Vorsprung nach 17 Minuten (8:3) wieder ein. Speziell den Innerschweizern war anzumerken, dass sie die ersten Punkte der Finalrunde sammeln wollten. In der ersten Halbzeit lagen sie nach dem 1:0 nach 55 Sekunden stets in Führung. Die Gäste erzielten erst in der 46. Minute wieder den Ausgleich (21:21) und drehten in der Folge das Spiel in eine Zwei-Tore-Führung (55./26:24). Kriens-Luzern kam aber zurück und feierte schlussendlich einen verdienten Punktgewinn. Das war gleichzeitig auch der erste Punkte für das Interimstrainerduo Nick Christen/Urs Schärer. Simon Getzmann mit acht Toren für die Gäste sowie Adrian Blättler, der neun Treffer für Kriens-Luzern erzielte, waren die erfolgreichsten Torschützen der Partie.

Unentschieden endete auch das Derby in der Ostschweiz. Otmars Dominik Jurilj hatte Sekunden vor Spielende beim Stand von 27:27 eine Wurfgelegenheit aus guter Position; er scheiterte jedoch an Gossau-Goalie Aurel Bringolf, der seinem Team das Unentschieden festhielt. Fortitudo blieb damit auch im vierten Abstiegsrundenspiel ungeschlagen (2 Siege, 2 Unentschieden) und verbesserte sich damit von Rang 9 auf Rang 8. Gossau erwischte in der St. Galler Kreuzbleiche den besseren Start (15./6:4). Der TSV St. Otmar ging erst in der 20. Minute erstmals in Führung (8:7) und führte auch zur Pause mit 14:13. In der zweiten Halbzeit bestimmten weiter die Gastgeber das Spiel und führten letztmals mit drei Toren in der 47. Minute (22:19). In der Folge hatte Otmar eine Schwächephase, die die Gäste zur Wende nutzten. Am Ende reichte es für beide zu einem Punktgewinn und der TSV St. Otmar festigt damit seine Leaderposition in der Abstiegsrunde.

Durch die Ostschweizer Punkteteilung ist Schlusslicht TV Endingen der Gewinner am Tabellenende. Die Surbtaler feierten im Auswärtsspiel bei GC Amicitia Zürich einen 27:22-Sieg. Die Gäste legten den Grundstein für den Erfolg im ersten Abschnitt, als sie mit einem 7-Tore-Vorsprung in die Pause gehen konnten (15:8). Die Gastgeber lagen von Beginn an in Rückstand, schafften aber immerhin bis zur 17. Minute den Anschluss zu wahren (7:7). Bis zur Halbzeit wollte GC Amicitia aber nur noch ein weiteres Tor gelingen und die Gäste bauten den Vorsprung Tor um Tor aus. Im zweiten Durchgang stemmte sich das Team von Markus Berchten gegen die drohende Niederlage, auf mehr als drei Tore kamen die Zürcher aber nicht mehr heran. Endingen schaffte es erstmals keinen Einbruch zu erleiden und sicherte sich somit die ersten Punkte in der Abstiegsrunde. Mit den Punkten 7 und 8 wahrt der Aufsteiger seine Playoff-Chancen, GC Amicitia rutscht nach dem dritten sieglosen Spiel auf Platz 9 ab.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

17.02.2018
Handball-Splitter Swiss Handball League

Zweimal Finalrunde und zweimal Abstiegsrunde lautet das Wochenendprogramm in der Nationalliga A (NLA). Tabellenführer Wacker Thun vertritt zeitgleich die Schweizer Fahnen in der Gruppenphase des EHF Cups. Zu Gast im Berner Oberland ist Chambery Savoie aus Frankreich.

Finalrunde: HSC Suhr Aarau (6.) – Kadetten Schaffhausen (3.)
Bei den Gastgebern ist der Bann gebrochen. Unter der Woche gab es die ersten beiden Zähler in der Finalrunde für die Aargauer. Nach dem Auswärtssieg bei Kriens-Luzern ist für den Sechstplatzierten HSC zumindest Rang 5 wieder in greifbare Nähe gerückt. Um einen Rang klettern zu können, muss die Mannschaft von Trainer Misha Kaufmann aber gegen den Meister nachlegen. Die Gäste haben unter der Woche einen Platz verloren, nachdem Pfadi in Thun gewinnen konnte und den Titelverteidiger damit auf Rang 3 verdrängte. Nach der eigenen Niederlage in Winterthur am letzten Spieltag will Schaffhausen schnellstens wieder zurück auf die Siegerstrasse. Anwurf im Schachen in Aarau ist am Samstag um 16 Uhr. 

Finalrunde: HC Kriens-Luzern (5.)  –  BSV Bern Muri (4.)
Zusammen mussten die beiden Teams in der Finalrunde zuletzt fünf Niederlagen einstecken. Während die Gastgeber nach Pleiten gegen Schaffhausen, Thun und Suhr Aarau noch gänzlich ohne Zählbares in der Runde der Top 6 sind, mussten die Berner Wacker und den Kadetten die Punkte überlassen. Aufgrund der doppelten Nullrunde hat der BSV vorerst den Kontakt zu den Top 3 verloren. Rang 4 ist aber nach wie vor komfortabel abgesichert. Der kommende Gegner aus der Innerschweiz liegt 5 Punkte zurück. Mit einem Heimsieg am Sonntag um 17 Uhr in der Krauerhalle in Kriens könnte der HCK nochmals einen Angriff auf die Hauptstädter wagen, bei einer Niederlage dürfte der Zug für die Top 4 abgefahren sein.

Abstiegsrunde: TSV St. Otmar St. Gallen (7.) – TSV Fortitudo Gossau (9.)
St. Galler Derby zum Vierten in dieser Saison. In den drei vorherigen Duellen war bislang alles dabei. Zum Auftakt teilte man sich die Punkte, Spiel 2 gewann der TSV St. Otmar und zum Auftakt in die Abstiegsrunde jubelte Gossau über zwei Zähler. Am Sonntag stehen sich die Lokalrivalen um 17 Uhr in der St. Galler Kreuzbleiche nun ein weiteres Mal gegenüber. Die Gäste sind in der Abstiegsrunde noch ungeschlagen (2 Siege, 1 Unentschieden) und haben mit Liga-Topscorer Lucius Graf den prägendsten Spieler der letzten Wochen in den eigenen Reihen. Der Gossauer traf in den letzten drei Spielen satte 34 Mal. Die Gastgeber haben den Sieg aus dem TV-Spiel im Rücken und gehen mit einem kleinen Punktepolster in das Derby.

Abstiegsrunde: GC Amicitia Zürich (8.)  – TV Endingen (10.)
Bereits am Samstag um 18 Uhr messen sich in der Saalsporthalle in Zürich das Heimteam von GC Amicitia und Aufsteiger TV Endingen. Siebenmal standen sich die Kontrahenten seit der Saison 2000/01 gegenüber - sechsmal gewann dabei die Gastmannschaft. Gute Vorzeichen also für das Tabellenschlusslicht aus dem Aargau, das noch ohne Punkte in der Abstiegsrunde ist und dabei alle drei Spiele mit jeweils drei Toren Differenz verlor. Das 24:21 für die Zürcher vor knapp drei Wochen war so dann auch bislang der einzige Sieg von GC Amicitia in der diesjährigen Abstiegsrunde. Auf dem Weg zum zweiten Sieg wird Zürich ab sofort von Sven Schafroth unterstützt, der bis Saisonende vom BSV Bern Muri ausgeliehen ist.

EHF Cup-Gruppenphase
Der Tabellenführer der nationalen Liga, Wacker Thun, misst sich am Samstag um 17 Uhr in der heimischen Lachenhalle mit dem französischen Vertreter Chambery Savoie. Einer der bekannteren Akteure bei den Franzosen ist Benjamin Gille, der jüngere Bruder der ehemaligen Internationalen Bertrand und Guillaume Gille. Wacker liegt nach der Auftaktniederlage in Polen (29:31) aktuell am Tabellenende, die Gäste spielten in ihrem Startspiel unentschieden (30:30). Die Partie wird live auf MySports übertragen. Alle weiteren Spiele der NLA laufen als Stream auf handballTV.ch.

Nationalliga B (NLB)
Die Samstagspartien der NLB lauten: Birsfelden - Stäfa, Baden - Biel, Altdorf - Möhlin, Horgen - Kadetten Espoirs und Stans - Yellow/Pfadi Espoirs. Am Sonntag treffen Steffisburg und Solothurn sowei Siggenthal/Vom Stein und Basel aufeinander.

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Quelle: Matthias Schlageter

17.02.2018
SPL1-Finalrunde: zweiter Einsatz für Spono, Brühl, Zug und Thun

Die Top 4 der SPAR Premium League 1 (SPL1) treten am Wochenende zum zweiten Mal in der diesjährigen Finalrunde an. Brisanz verspricht das Duell zwischen dem LK Zug und dem LC Brühl, in dem es um Rang 2 in der Tabelle geht. Bislang liegen die Gäste aus St. Gallen auf dem Platz, der in einigen Wochen zur Teilnahme an der Playoff-Finalserie berechtigt. Die Gastgeber aus der Innerschweiz sind jedoch nur zwei Zähler hinter dem Titelverteidiger und wollen den Rekordmeister angreifen. Die letzten fünf Duelle der beiden Teams konnte stets die Heimmannschaft gewinnen. Los geht's in der Sporthalle in Zug am Samstag um 18 Uhr.

Einen Tag später treffen im Gotthelf in Thun (16 Uhr) das heimische Rotweiss und Tabellenführer Spono Eagles aufeinander. Beide Mannschaften trennt aktuell zehn Punkte; die direkten Duelle in der laufenden Saison gingen zu Gunsten der Gäste aus Nottwil aus. Auf dem Papier ist die Affiche somit eine klare Angelgenheit. Diesen Eindruck bestätigt auch der Blick auf die Statistik der letzten zwölf Partien, von denen Spono zehn für sich entscheiden konnte. Die Berner Oberländerinnen wissen jedoch um ihre Herausforderrolle und werden versuchen den Eagles die zweite Saisonniederlage einzuschenken.

Alle Spiele der SPL1-Finalrunde können live und exklusiv auf handballTV.ch mitverfolgt werden.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

16.02.2018
EHF heisst Schweizer Protest gut – Forfait-Sieg gegen Bosnien

Der Court of Handball der Europäischen Handball Föderation (EHF) hat den Schweizer Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel vom 13. Januar 2018 in Bosnien-Herzegowina bestätigt. Die Partie wird 10:0-Forfait und mit zwei Punkten für die Schweiz gewertet, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Die Partie in Tuzla hatte 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet. Die Verantwortlichen des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) legten im Anschluss jedoch Protest ein, weil der im Spiel eingesetzte Bosnier Tomislav Nuic nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Der Court of Handball des europäischen Verbands stützte den Protest und führte aus, dass die Verantwortung für einen korrekt ausgefüllten Match-Report einzig bei der jeweiligen Delegation liegt und dass das massgebende Reglement in so einem Fall keine andere Konsequenz als eine Forfait-Niederlage für die fehlbare Nation vorsieht.

Mit diesem Resultat qualifiziert sich die Schweiz für die WM-Playoffs und trifft dort im kommenden Juni auf Vize-Weltmeister Norwegen. Das Hinspiel findet vom 8. bis 10. Juni statt, das Rückspiel vom 12. bis 14. Juni. Bosnien-Herzegowina hat die Möglichkeit, den Entscheid bis am kommenden Mittwoch, 21. Februar, beim Rekursgericht der EHF anzufechten.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

Protest gutgeheissen
Der Court of Handball der EHF heisst den Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel in Bosnien-Herzegowina gut. Die Schweiz gewinnt 10:0-Forfait.
16.02.2018
TV-Spiel: St. Gallen sammelt zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf

Der TSV St. Otmar St. Gallen feierte am Donnerstagabend einen wichtigen Auswärtssieg in der Abstiegsrunde. Beim Tabellenschlusslicht TV Endingen siegten die Ostschweizer vor 530 Zuschauern in der GoEasy Arena mit 24:21 (13:12). Mit den zwei Zählern festigten die Gäste ihre Tabellenführung in der Vierergruppe. Gastgeber Endingen bleibt Letzter und droht den Anschluss zu verlieren.

Für beide Teams war das Duell richtungsweisend. Die Gastgeber konnten bei einem Sieg den Anschluss an Rang 2 und 3 schaffen; die Gäste mit einem Auswärtssieg ihren Vorsprung ausbauen. Dementsprechend motiviert waren die Spieler in der Startviertelstunde, in der sich aber kein Team absetzen konnte. Die ersten Endinger Führungen (1:0, 2:1; 3:2) egalisierten die Ostschweizer postwendend, ehe sie selbst mit zwei Toren davonziehen konnten (14./6:4).

In der Folge blieb es ein rasantes und intensives Spiel, bei dem auf beiden Seiten die Goalies einen glänzenden Tag erwischten. Nicht nur, dass sich sowohl Gabor Busa als auch Jonas Kindler in die Torschützenliste eintrugen, auch ihr Kerngeschäft verrichteten sie ausgezeichnet. TVE-Torhüter Busa war massgeblich daran beteiligt, dass sein Team einen 5:7-Rückstand in eine 10:8-Führung umwandelte (22.). Kindler parierte über 60 Minuten 19 Bälle, darunter zwei Siebenmeter.

Neben den Torhütern setzten sich an diesem Abend die Kreisläufer und linken Flügel eindrücklich in Szene. Bei St. Gallen war Nationalspieler Benjamin Geisser in der Offensive omnipräsent und über 60 Minuten torgefährlich. Mit sieben Treffern war der Kreis der Topscorer seiner Mannschaft. Bei den Gastgebern war es einmal mehr der linke Flügel Tano Baumann (6/1), der zu gefallen wusste. Aber auch die Endinger wählten konsequent den Weg zum Kreis, so dass das Abstiegsduell für einmal nicht von wurfgewaltigen Rückraumschützen bestimmt wurde.

Die Partie in der GoEasy Arena in Siggenthal war, wie es sich für ein kapitales Spiel im Tabellenkeller gehört, auch von Kampf und Aggressivität geprägt. Zumeist verlief dies unter der Leitung des Schiedsrichter-Gespanns Sager/Styger im Rahmen des Zulässigen. Lediglich kurz vor der Pause überspannte Otmars Amadeus Hedin den Bogen. Bei einer Abwehraktion traf er seinen Gegenspieler mit beiden Händen im Gesicht. Auf die direkte rote Karte folgte die blaue Karte; dem Schweden droht nun eine Sperre. Seine Mannschaft ging aber dennoch mit einem Tor Vorsprung in die Kabine.

Endingen kam mit Schwung aus der Kabine und drehte die Partie vorübergehend wieder zu seinen Gunsten. Bis zur 41. Minute spielte sich das Team von Zoltan Majeri mit zwei Toren in Front (18:16). Es folgte jedoch eine elfminütige Phase ohne eigenen Torerfolg für die Gastgeber, was der TSV St. Otmar zu nutzen wusste. Die Gäste spielten sich bis zur 51. Minute einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus (23:18).

Mit dem Spielstand von 24:21 (55.) für den TSV St. Otmar ging es in die Schlussphase. In den letzten Spielminuten war beiden Teams die Nervosität anzumerken. Endingen versuchte mit aller Kraft nochmals zurück zu kommen, liess dabei aber mehrfach beste Torgelegenheiten aus. St. Gallen fehlte es an Präzision und Kaltschnäuzigkeit, um den Sack endgültig zuzumachen. So erzielte keine der beiden Mannschaften in den letzten 300 Sekunden noch einen weiteren Treffer.

Schlussendlich müssen sich die Gastgeber an die eigene Nase fassen. Ein Sieg, zumindest der erste Punktgewinn in der Abstiegsrunde, war für den Aufsteiger an diesem Abend eindeutig in Reichweite. Unter dem Strich liessen die Surbtaler zu viele klare Chancen liegen. Das soll die Leistung der Gäste aber auf keinen Fall schmälern. Speziell im zweiten Durchgang stellte St. Gallen eine Abwehr auf das Feld, an der sich Endingen die Zähne ausbiss. Der TSV St. Otmar baut damit seine Führung in der Abstiegsrunde aus und hat nun 13 Zähler auf dem Konto. Endingen verharrt mit 6 Punkten auf dem letzten Rang.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Abstiegsrunde

TV Endingen – TSV St. Otmar St. Gallen 21:24 (12:13)
530 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: Je 6mal 2 Minuten und Disqualifikation (rote plus blaue Karte) gegen Hedin (30./St. Gallen).
TV Endingen: Busa (1)/Boccarelli (ab 50.); L. Riechsteiner, Baumann (6/1), Sudzum (1), Moser, Pejkovic (3/1), Wittlin (3), Kündig, Haas (3), Knecht, Schubnell (4), Huwyler, Feldmann (n.e.).
TSV St. Otmar St. Gallen: Kindler (1)/Schaltegger (n.e.); Linde (n.e.), Hedin, Fricker, Gwerder (2), Gasser (1), Bamert (n.e.), Geisser (7), Rauch (2), Jurilj (3), Zdrahala (2), Wetzel, Kaiser (4/2), Milovic (1), Höning (1).
Bemerkungen: Verhältnis verschossener Penaltys 2:0. NLA-Debüt von Noah Haas (Endingen). Endingen ohne C. Riechsteiner, Sarac, Adamcic, Grana; St. Gallen ohne Hörler, Shejbal (alle verletzt).

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Big Points im Keller
Der TSV St. Otmar St. Gallen gewinnt mit 24:21 (13:12) beim TV Endingen und vergrössert damit seinen Vorsprung an der Spitze der Abstiegsrunde.
16.02.2018
SPL Auf-/Abstiegsrunde: Amandine Sautys Marathonwoche

Amandine Sauty, 32, ist Kapitänin der SG Yverdon/Crissier. Kreisläuferin, Spassmacherin und immer darauf bedacht, ihre Mannschaft anzufeuern, zusammen zu schweissen. Und sie ist handballbegeistert, seit über 17 Jahren. Beruflich hat sich Amandine jedoch einem anderen Sport verschrieben – dem Fussball.

Die European Club Association mit Sitz in Nyon vertritt die Rechte der Fussballclubs gegenüber der UEFA und FIFA. Für die ECA organisiert Amandine Events, kümmert sich um Transport, Unterkunft und Programm von Kongressen und Meetings. „Nach meinem Abschluss an der Haute Ecole de gestion in Nyon habe ich nicht sofort eine Anstellung gefunden“, erklärt die Handballerin, wie sie gerade zu dieser Stelle gekommen ist. „2008 habe ich in Genf bei der Fussball-Euro gejobbt, dadurch hatte die UEFA mein Profil in ihrer Datenbank. Und als die ECA dann jemanden gesucht hat, haben sie mich angerufen.“ Fussball hat sie übrigens nie selber gespielt, den Sport sieht sie lieber am Bildschirm oder im Stadion.

Für ihre Arbeit im 80%-Pensum ist Amandine regelmässig im Ausland, wenn auch meist nur tageweise. „Ankunft am Morgen, Rückflug am Abend, dazwischen der Event – meist sehe ich von den Orten nur den Flughafen“, lacht die sympathische Waadtländerin. Mit den Trainingseinheiten hat sich das bislang gut vereinbaren lassen. „Es ist halt alles eine Frage der Organisation.“

Muskelkater, bevor das Training überhaupt startet
Doch damit nicht genug: einmal pro Woche geht Amandine noch einer anderen Tätigkeit nach. Statt ins Flugzeug steigt sie dann nämlich … auf einen Traktor. „Gemeinsam mit meiner älteren Schwester unterstützen wir unseren Vater auf unserem Landwirtschaftsbetrieb.“ Dies, weil die Familie sich nicht vorstellen kann, den Hof zu verkaufen oder zu vermieten. Um den Betrieb mittelfristig übernehmen zu können, haben die beiden Schwestern bereits eine zehnmonatige landwirtschaftliche Ausbildung absolviert. „Es ist eine völlig andere Beschäftigung als die Büroarbeit“, meint Amandine. Und wie ein zusätzliches Fitnesstraining – „manchmal habe ich am Freitag bereits Muskelkater, bevor das Training beginnt.“

Mit vier Trainingseinheiten, den Spielen, ihr Engagement bei Juniorenmannschaften, den Auslandsaufenthalten und ihrer Arbeit auf dem Hof fühlt sich Amandines Woche wie ein Marathonlauf an. Doch an ein Kürzertreten oder Aufhören will die 32-Jährige nicht denken. „Natürlich bin ich nicht mehr die Jüngste in unserer Mannschaft und in der Liga.“ Doch „zu alt“ zum Handballspielen fühle sie sich wirklich noch nicht. „Wenn ich das Gefühl habe, nicht mehr hinterherzukommen und einzurosten, dann überlege ich es mir vielleicht“, lacht sie. Im Moment jedoch will sie jeden Augenblick mit dem SPL2-Team geniessen und optimistisch bleiben.

"Wollen uns Punkte erkämpfen"
Dass die SG Yverdon/Crissier die Auf/Abstiegsrunde mit einem neuen Trainer und ohne ihre frühere Topscorerin Shadya Goumaz bestreiten muss, sieht die Kapitänin denn auch positiv. „Natürlich ist es nicht einfach, während der Saison mit einer neuen Person, neuen Methoden und Prinzipien umzugehen. Aber es kann auch frischen Wind und eine neue Dynamik ins Team bringen.“ Und ohne Shadya müssen nun eben alle etwas mehr Verantwortung im Spiel übernehmen. Sowieso sei ihr Team immer dann am stärksten, wenn man es am wenigsten von ihm erwartete. Nach dem ersten und ernüchternden Spiel gegen den HSC Kreuzlingen steht für die Westschweizerinnen am Samstag der nächste Match gegen den HV Herzogenbuchsee an. Amandines Ziel ist klar: „Wir wollen uns Punkte erkämpfen.“
 



SPAR Premium League
SPL1/2 Auf-/Abstiegsrunde – 2. Spieltag
Samstag, 17. Februar
HV Herzogenbuchsee – SG Yverdon & Crissier, 16 Uhr (Mittelholz, Herzogenbuchsee)
Yellow Winterthur – GC Amicitia Zürich, 17 Uhr (Eulachhalle, Winterthur)
HSC Kreuzlingen – HSG Leimental, 18 Uhr (Egelsee, Kreuzlingen)

Alle Spiele können live auf handballTV.ch mitverfolgt werden.

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Quelle: Carolin Thevenin/Bild: US Yverdon

Vom Traktor zum Handball
Neben ihrer Handball-Leidenschaft absolviert die SPL-Spielerin Amandine Sauty aus Morges oft eine Marathonwoche zwischen Fussball, Auslandsreisen und Traktorfahren.
16.02.2018
Lengacher und Rathgeb gehen: Der BSV verjüngt sein Kader

Das Kader des BSV Bern Muri für die kommende Saison nimmt Formen an. Marcel Lengacher und Thomas Rathgeb verlassen den BSV. Im Gegenzug stossen mit Lucas Rohr, Marco Strahm und Max Freiberg drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Fanionteam.

Marcel Lengacher stiess vor sechs Jahren vom TV Zofingen zu den Hauptstädtern. Er hat sich in dieser Zeit zu einem kompletten Spieler entwickelt und konnte sowohl im Angriff sowie als flexibler Verteidigungsspieler wichtige Akzente setzen. Auch neben dem Spielfeld übernahm Lengacher als Teamspieler Verantwortung und führte den BSV letztes Jahr als Captain durch die Saison. Der Innerschweizer bestritt für den BSV insgesamt 145 Spiele und erzielte dabei 310 Treffer. Thomas Rathgeb stiess auf diese Saison zum BSV. Er nimmt als zuverlässiger Teamplayer die wichtige Funktion des polyvalent einsetzbaren Rückraumspieler ein. Thomas hat bisher 22 Partien (inkl. Cup) für den BSV gespielt.

Mit dem Bezug der neuen Ballsporthalle setzt der BSV Bern Muri konsequent auf Spieler des eigenen Nachwuchses. Lucas Rohr (Rückraum Links), Marco Strahm (Flügel Links) und Max Freiberg (Rückraum und Flügel rechts), welche zurzeit beim Partnerverein TV Solothurn in der NLB zu viel Einsatzzeit kommen, erhalten ab der kommenden Saison je einen Dreijahresvertrag. Die Spieler konnten bereits erste Erfahrungen in der NLA sammeln und werden nun schrittweise in das Kader integriert. Lucas Rohr und Max Freiberg sind zurzeit im Kader der U21 Schweizer Nationalmannschaft.

Daniel Weber, Sportchef des BSV Bern Muri, zur Verjüngung des Kaders: "Wir danken Marcel und Thomas für das grosse Engagement, welches sie für den BSV geleistet haben. Mit der Integration der drei Nachwuchsspieler setzen wir konsequent auf die Vereinsstrategie "ächt bärn". Das Kader besteht zum grössten Teil aus Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und wird punktuell mit erfahrenen Spielern aus der Schweiz und dem Ausland verstärkt."

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Quelle: BSV Bern Muri

16.02.2018
GC Amicitia Zürich verpflichtet Jonathan Knecht vom TV Endingen

Für die nächsten zwei Saisons konnte GC Amicitia Zürich die Nachfolge von Daniel Pozc-Nagy auf Rückraum rechts optimal besetzen. Anfang Juni 2018 stösst der junge und talentierte Linkshänder Jonathan Knecht vom TV Endingen zu den Zürchern. Beide Mannschaften spielen derzeit die NLA-Abstiegsrunde.

Jonathan Knecht begann beim HSV Sunset Küttigen. Danach wechselte er zum HSC Suhr Aarau zu den U17- und U19-Junioren, wo er 2008/09 mit der U21-Nationalmannschaft zusätzlich in der NLB-Meisterschaft mitspielte. Ab 2010 sammelte Jonathan Knecht mit seinem neuen Verein TV Endingen Erfahrungen im Aktivbereich. Er spielte mehrere Saisons mit dem TV Endingen in der NLB und gleichzeitig dem TV Muri in der 1. Liga. Seine bisherigen Karriere-Hightlights sind die U18-EM-Teilnahme in Montenegro 2011 (6.Platz), die NLA-Saison 2017/18 und die Qualifikation für den Cup-Final 2017 mit dem TV Endingen.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

15.02.2018
Interview mit dem neuen Frauen-Nationaltrainer Martin Albertsen

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat am Montag und Dienstag in Hochdorf den ersten Lehrgang mit ihrem neuen Trainer Martin Albertsen absolviert. Der 43-jährige Däne, der Bietigheim im vergangenen Sommer zum deutschen Meistertitel führte und mit seinem Verein jetzt in der Hauptrunde der Champions League im Einsatz steht, erzählt im Interview von seinem ersten Eindruck, seiner Handball-Philosophie und seinen Erwartungen.
 



Martin Albertsen, hinter Ihnen liegen die ersten beiden Trainingstage mit der Schweizer Nationalmannschaft. Was für Eindrücke nehmen Sie mit?

Martin Albertsen: Ich bin sehr positiv nach den ersten beiden Tagen. Die Frauen waren ehrgeizig und wollen unbedingt etwas erreichen. Deswegen bin ich zuversichtlich, nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern allgemein für den Frauenhandball in der Schweiz. Ich denke, es gibt gerade in den aktuellen Nachwuchs-Jahrgängen gute Talente, da brauchen wir den Vergleich mit anderen Nationen nicht zu scheuen.

Inwiefern haben Sie sich vor Ihrem Engagement mit dem Schweizer Frauenhandball beschäftigt?

Martin Albertsen: Ich hätte diesen Job nicht angenommen, wenn ich nicht glauben würde, dass wir hier etwas erreichen können. Ich habe selbstverständlich eine Analyse der Situation gemacht und dabei das Potenzial gesehen. Ich habe vor ein paar Jahren mit Viborg in der Champions League-Qualifikation gegen Brühl gespielt, dazu habe ich viele weitere Schweizer Clubteams schon an internationalen Vorbereitungsturnieren beobachtet. Das Potenzial für die Zukunft ist vorhanden. Ich erwarte darum in den kommenden Jahren eine positive Entwicklung.
 

«Unsere Persönlichkeiten passen sehr gut zusammen. Ich kann so von Anfang an mehr über Handball denken, und weniger über Teambildung.»


Sie haben gesagt, dass ein Problem des Frauenhandballs in der Schweiz ist, dass zu wenig Glaube an die eigene Stärke vorhanden ist – dass man sich also schlechter redet, als man in Wirklichkeit ist. Wie ist das zu verstehen?

Martin Albertsen: Ja, und das habe ich gerade auch in den ersten Trainings gespürt. Ich bin es gewohnt, in Bietigheim jeden Tag mit Nationalspielerinnen aus starken Nationen wie Deutschland, Dänemark oder den Niederlanden zu arbeiten. Ich kann sagen, dass einige Schweizerinnen das gleiche Niveau aufweisen wie jene Spielerinnen – aber die Schweizerinnen glauben das selber nicht, weil sie nie den direkten Vergleich in einem Topteam hatten.

Allgemein ist der Frauenhandball in der Schweiz besser, als viele Leute glauben. Man kann sich diese Schwäche natürlich einreden, weil beispielsweise der öffentliche Fokus in den vergangenen Jahren gefehlt hat. Dann bleibt das auch so in den Köpfen drin.

Aber ich bin ein «Fakten-Mensch». Wenn ich Talente sehe und weiss, dass diese genau so gut sind wie in Deutschland oder in Dänemark, dann sage ich das auch. Es ist für mich wichtig, dass sich die Spielerinnen selbst richtig einschätzen können, weil es ja auch ein grosser Antrieb ist, wenn man weiss, dass man in dieser Sportart eine gute Perspektive hat. Es geht dabei niemals darum, Unwahrheiten zu erzählen – ich werde immer bei den Fakten bleiben. Aber ich habe viel Talent gesehen in den letzten Tagen.

Die Schweiz ist ihre erste Station als Trainer einer Nationalmannschaft. Wie gehen Sie diese neue Aufgabe an?

Martin Albertsen: In einem Verein hat man viel Zeit, mit einer Mannschaft eine Entwicklung zu schaffen. Das ist mit einer Nationalmannschaft anders. Wir müssen darum sehr viel über «einfachen» Handball arbeiten. Mit vielen kleinen Hinweisen, wie sich die Spielerinnen individuell verbessern können. Mein Plan ist, dass wir ein einfaches Konzept für das Kollektiv haben, dass wir aber vor allem sehr viel in Kontakt mit den einzelnen Spielerinnen stehen, um sie in Zusammenarbeit mit den Vereinen weiter zu entwickeln. Über diese individuellen Qualitäten wollen wir eine starke Mannschaft aufbauen.

Ist Ihnen in den ersten Trainings etwas speziell aufgefallen?

Martin Albertsen: Ich habe sofort gespürt, dass in der Mannschaft eine enorm gute Stimmung herrscht. Alle hatten viel Freude und Motivation, um miteinander zu arbeiten. Das ist übrigens etwas, das viele Nationen versuchen zu erreichen – aber wir haben das schon. Unsere Persönlichkeiten passen sehr gut zusammen. Ich kann so von Anfang an mehr über Handball denken, und weniger über Teambildung. Das ist eine sehr gute Ausgangslage.
 

«Das Motto lautet: Zusammenstehen – und dort, wo der Ball ist, ist es gefährlich.»


Wie sieht Ihre persönliche Handball-Philosophie aus?

Martin Albertsen: Ich versuche, einen einfachen Handball spielen zu lassen. Einfacher Handball ist auch schöner Handball. Dazu gehört natürlich Schnelligkeit, aber nicht um jeden Preis. Es geht darum, die Anzahl der Fehler zu reduzieren: Wenn wir weniger technische Fehler machen, erhalten wir sofort mehr Versuche, um Tore zu erzielen.

Natürlich setzen wir auch einen Schwerpunkt in der Defensive. Für mich ist Abwehr etwas, das viel Teamwork und gegenseitige Unterstützung bedingt. Es ist eine Frage der Mentalität, dass wir gemeinsam eine Verteidigung stellen, die solidarisch füreinander arbeitet. Das tönt in der Theorie simpel, aber ich weiss aus meiner langen Erfahrung als Trainer von Frauen-Mannschaften, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, eine Abwehr-Philosophie in der Praxis umzusetzen, weil sich Frauen sehr viele Gedanken über die Folgen jeder einzelnen Aktion machen. Darum muss man das sehr unkompliziert angehen. Das Motto dabei lautet: «Zusammenstehen – und dort, wo der Ball ist, ist es gefährlich.»

Am 21. März steht mit dem Heimspiel gegen die Ukraine bereits der erste Ernstkampf auf dem Programm. Was können oder wollen Sie im Hinblick darauf in der kurzen Zeit bereits verändern?

Martin Albertsen: Das Wichtigste ist der Glaube an uns. Unsere Frauen sind im Alltag mit vielen anderen Menschen zusammen. Wenn sich dort stets alle einreden, dass wir es nicht schaffen, kann ich versprechen: Dann werden wir es nicht schaffen. Wir müssen unbedingt selbst erkennen, was für ein Potenzial wir hier haben. Dann legen wir den Fokus auf unsere Aufgaben und zeigen dem Publikum in Siggenthal, dass wir über eine vielversprechende Zukunft verfügen. Ich kann versprechen, dass ich dafür alles geben werde, und das erwarte ich auch von meiner Mannschaft.

Geht es also auch darum, das gewohnte «Schweizer» Denken etwas zu durchbrechen?

Martin Albertsen: Nein, das kann ich so nicht sagen. Ich bin Däne, und ich weiss nicht, wie die Schweizer denken (lacht). Allgemein ist aber klar: Wenn man sich gewohnt ist, zu verlieren, dann wird das zum Alltag. Plötzlich wird dann auch eine knappe Niederlage ein Erfolg. Aber so kann ich nicht denken. Für mich ist eine Niederlage eine Niederlage, egal in welcher Höhe. Ich werde darum immer in ein Spiel gehen, um es zu gewinnen. Wenn wir alles geben, und mit zehn Toren Unterschied verlieren, dann müssen wir das akzeptieren. Aber wir müssen immer alles machen, damit die Möglichkeit besteht, dass wir siegen können. Ich habe mir in der Vergangeheit viele Spiele angesehen, und ich habe oft gedacht: Da war doch eine Möglichkeit, zu gewinnen. Warum haben wir das nicht gemacht? Es muss der Anspruch sein, solche Spiele künftig zu gewinnen.
 



Persönlich
Name: Martin Fruelund Albertsen (43)
Nationalität: Dänemark
Zivilstand: Verheiratet mit Anne, zwei Kinder
Trainerlizenz: EHF Master Coach
Aktueller Verein: SG BBM Bietigheim (Deutscher Meister)

Erfolge (Auszug)
Dänischer Cupsieger 2003 (Viborg HK)
EHF Cup-Sieger 2004 (Viborg HK)
Dänischer Meister 2004 (Viborg HK)
Deutscher Meister 2006 (HC Leipzig)
Deutscher Cupsieger 2006 (HC Leipzig)
Deutscher Frauentrainer des Jahres 2006
EHF Cup-Finalist 2012 (Viborg HK)
Dänischer Cupsieger 2012 (Viborg HK)
EHF Cup-Finalist 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Meister 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Supercup-Sieger 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Frauentrainer des Jahres 2017

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Quelle: Marco Ellenberger

«Ich bin ein Fakten-Mensch»
Martin Albertsen ist seit dem 1. Februar neuer Schweizer Frauen-Nationaltrainer. Der 43-jährige Däne im Interview über seine ersten Eindrücke und seine Erwartungen.
15.02.2018
Brunner/Salah beim Champions League-Sieger von 2016

Die Schiedsrichter Arthur Brunner und Morad Salah wurden von der Europäischen Handball Föderation (EHF) für ein weiteres hochklassiges Spiel aufgeboten: Sie leiten am Samstag in Polen die Champions League-Partie zwischen Kielce und Celje (SLO). In der Partie der Topgruppe B geht es für beide Mannschaften um den Einzug in die Achtelfinals.

Kielce gewann im Jahr 2016 nach einem mitreissenden Final die Champions League – das Endspiel am FINAL4 in Köln gegen Veszprem endete 39:38 (35:35, 29:29, 13:17) nach Siebenmeterwerfen. Das Spiel am Samstag mit Brunner/Salah ist ab 16 Uhr live auf ehfTV.com zu sehen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Brunner/Salah nach Kielce
Die Schweizer Referees Arthur Brunner und Morad Salah leiten am Samstag ein Champions League-Spiel im polnischen Kielce, dem Titelträger aus dem Jahr 2016.
15.02.2018
Richtungsweisendes Duell zwischen Endingen und St. Gallen live im TV

Der TV Endingen ist Gastgeber der nächsten TV-Liveübertragung, die am Donnerstag, 15. Februar, aus der GoEasy Arena in Siggenthal übertragen wird. Zu Gast ist dann Abstiegsrundenkonkurrent TSV St. Otmar St. Gallen. Für beide Mannschaften ist es ein richtungsweisendes Duell: Endingen braucht einen Sieg, um Rang 8 nicht aus den Augen zu verlieren. St. Gallen will einen Gegner im Kampf um die Playoff-Plätze distanzieren. Anpfiff ist wie gewohnt um 20.15 Uhr. Der Medienpartner MySports ist live ab 20 Uhr auf Sendung.

Nach zwei von zehn Runden in der Abstiegsrunde der Nationalliga A ist der Druck für den vermeintlichen Favoriten in der Hoffnungsrunde, dem TSV St. Otmar, nicht geringer geworden. Mit einem Sieg und einer Niederlage startete das Team von Vedran Banic zwar ordentlich in die zweite Saisonhälfte. Die Pleite bei Lokalrivale Fortitudo Gossau schmerzte die St. Galler aber dennoch. Zumal die Fürstenländer auch einen Zähler gegen GC Amicitia Zürich gewannen und Otmars kommenden Gegner, den TV Endingen, besiegte. In der Tabelle bedeutet das, dass vor dem TV-Spiel in der GoEasy Arena Otmar mit 11 Punkten die Rangliste anführt, gefolgt von den punktgleichen Zürchern und dem ein Zähler zurückliegenden Lokalrivalen aus Gossau, die je ein Spiel mehr absolviert haben. Damit ist die Ausgangssituation für St. Gallen klar: Mit einem Sieg über Endingen verschafft man sich ein kleines Polster, bei einer Niederlage rückt alles noch enger zusammen.

Ein Sieg wäre ganz nach dem Geschmack des TV Endingen. Der Start in die Abstiegsrunde ist mit zwei Niederlagen misslungen. Sowohl gegen Zürich, wie auch gegen Gossau gab es eine Niederlage mit drei Toren. Beide Male verpatzten die Surbtaler den Einstieg in das Spiel und handelten sich grosse Rückstände ein. Soll es mit den ersten Zählern in der zweiten Saisonhälfte klappen, muss das Team von Neo-Coach Zoltan Majeri von Beginn an voll dabei sein. Bislang hat der neue Trainer die Erfolgsformel noch nicht gefunden. Personelle Probleme stellen dabei aber auch eine zusätzliche Hürde dar. Alle drei linken Rückraumspieler fallen verletzt aus (Armin Sarac, Christian Riechsteiner, Gal Adamcic), weshalb der Aufsteiger erst vor wenigen Tagen nochmals kurzfristig auf dem Transfermarkt aktiv wurde. Noah Haas von den Kadetten Espoirs (NLB) verstärkt den Endinger Rückraum – man darf gespannt sein, ob der Schweizer Juniorennationalspieler Impulse setzen kann.

In der diesjährigen Meisterschaft standen sich die beiden Mannschaften bislang nur einmal im November gegenüber. Der TSV St. Otmar siegte dabei mit 22:21 vor heimischer Kulisse. Die Head-to-head-Statistik spricht zudem eine deutliche Sprache zu Gunsten der St. Galler: von den 17 Duellen seit 2000/01 gewann Otmar 16, Endingen jubelte nur einmal. Wer am Ende im bevorstehenden Duell in der GoEasy Arena die Nase vorne hat, zeigt sich live und exklusiv auf MySports ab Donnerstag, 20 Uhr.
 



Übersicht MySports Übertragungen
Swiss Handball League

Do, 22. Februar, 20.15 Uhr: Pfadi Winterthur – BSV Bern Muri
Do, 1. März, 20.15 Uhr: Kadetten Schaffhausen – HC Kriens-Luzern
Do, 15. März, 20.15 Uhr: Abstiegsrunde (entweder Endingen – St. Gallen oder Zürich – Gossau)

VELUX EHF Champions League
So, 18. Februar, 19 Uhr: Rhein-Neckar Löwen – IFK Kristianstad
Sa, 24. Februar, 17.30 Uhr: THW Kiel – Kielce

EHF Cup
Sa, 17. Februar, 17 Uhr: Wacker Thun – Chambéry 
So, 25. Februar, 17 Uhr: Wacker Thun – Fraikin BM Granollers 

 

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Quelle: Matthias Schlageter

Abstiegskampf
Endingen oder St. Gallen - wer holt sich zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der NLA? Am Donnerstagabend live auf MySports gibt es die Antwort.

 

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