de  |  fr Seite durchsuchen
Schrift vergrössern Home Kontakt Sitemap
   
Home /

News Handball Schweiz



Live-Ticker
Mobiliar Topscorer
Livestreams
SPAR BonusCard
Handball @ Mobile

 

Mitgliedschaften

International Handball Federation

Finde uns auf Facebook
    
Derby-Time
Am Donnerstag (19.30 Uhr) beginnt der Playoff-Final der SPAR PREMIUM LEAGUE. Eine Zentralschweizer Angelegenheit: Zug trifft in der Best-of-5-Serie auf Spono Nottwil.
Favoritensiege
Zum Start der Playoff-Halbfinals gehen die Kadetten und Pfadi 1:0 in Führung. Schaffhausen schlägt Kriens-Luzern 23:21, Pfadi bezwingt den BSV Bern Muri 29:21.
Heisse Meisterschaftsphase
Am Ostermontag starten die Halbinalserien mit Kadetten Schaffhausen vs. HC Kriens Luzern (Spielbeginn 19.30 Uhr) und Pfadi vs. BSV Bern Muri (Spielbeginn 18 Uhr).
Happy-End
Die Schweizer U20-Juniorinnen gewinnen ihr letztes WM-Qualifikations-Spiel gegen Litauen vor 320 Zuschauern in Zug ebenso verdient wie deutlich mit 41:33 (18:14).
23.04.2014
SPL: Spono Nottwil fordert den LK Zug im Playoff-Final

Am Donnerstagabend (19.30 Uhr) beginnt in der Sporthalle Zug der Playoff-Final der SPAR PREMIUM LEAGUE. Mit dem LKZ und Spono Nottwil duellieren sich zwei Zentralschweizer Teams in der Best-of-5-Serie um den Titel. Zug startet als Titelverteidiger, Spono als ambitionierter Herausforderer. Sämtliche Spiele der Final-Serie werden auf handballTV.ch live übertragen.

Erstmals seit dem Jahr 2010 kommt es damit im Kampf um den Meistertitel wieder zum Zentralschweizer Derby. Vor vier Jahren schafften die Zugerinnen das Kunststück, die Serie als Herausforderer zu gewinnen. Im entscheidenden Spiel im Nottwiler SPZ setzte sich Zug vor 1200 Zuschauern mit 24:22 durch und sicherte sich den ersten Meistertitel seiner Vereinsgeschichte. Spono Nottwil hingegen blieb unerwartet auf den drei bisherigen Titeln (2000, 2001, 2006) sitzen.

In diesem Jahr sind die Vorzeichen umgekehrt. Der LK Zug, der souveräne Meister des vergangenen Jahres, startet als Qualifikationssieger in die Finalserie. Allerdings waren die direkten Begegnungen zwischen dem LKZ und Spono in der Meisterschaft stets hart umkämpft und mit einer Besonderheit versehen: Noch nie setzte sich in der laufenden Spielzeit bisher das Heimteam durch. Eine statistische Spielerei, die also für die Luzernerinnen spricht.

Viel darauf geben werden die Zugerinnen allerdings nicht. Sie wissen, wie ein Playoff-Final zu gewinnen ist: Im vergangenen Jahr machten sie mit dem LC Brühl kurzen Prozess und beendeten die Serie mit drei Siegen in drei Spielen. Ausserdem verfügen sie – zumindest auf dem Papier – über mehr Möglichkeiten, was die Breite des Kaders angeht. Was am Schluss den Ausschlag gibt, wird sich weisen. Auch Playoff-Finals haben bekanntlich eigene Gesetze. Zumindest manchmal.
 


 
SPAR PREMIUM LEAGUE

Playoff-Final (Best-of-5): LK Zug – Spono Nottwil
Spiel 1: Donnerstag, 24. April, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
Spiel 2: Sonntag, 27. April, 19.00 Uhr, SPZ Nottwil
Spiel 3: Mittwoch, 30. April, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
Spiel 4 (ev.): Freitag, 9. Mai, 19.00 Uhr, SPZ Nottwil
Spiel 5 (ev.): Sonntag, 11. Mai, 18.00 Uhr, Sporthalle Zug

Sämtliche Spiele live auf handballTV.ch.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
22.04.2014
NLA: Kadetten und Pfadi siegen zum Playoff-Auftakt

Zum Auftakt der Playoff-Halbfinals (best of 5) setzte es Favoritensiege ab. Pfadi Winterthur bezwang den BSV Bern Muri 29:21, die Kadetten Schaffhausen gewannen gegen Kriens-Luzern 23:21. Die Winterthurer, das beste Team nach der Finalrunde, gerieten gegen den BSV nie in Rückstand. Bis zum 19:16 (44.) konnten die Berner die Partie noch einigermassen ausgeglichen gestalten, dann zog Pfadi erneut auf sechs Tore (22:16/49.) davon. In der Folge kamen die Gäste nie mehr näher als bis auf vier Treffer heran. Das grösste Plus hatte das Heimteam auf der Goalie-Position - der Berner Keeper Dragan Marjanac war für einmal ein Totalausfall. Zum besten Werfer der Partie avancierte Pfadis Regisseur Kevin Jud mit sieben Toren. Die Winterthurer feierten den sechsten Sieg in Serie und den 14. im 15. Heimspiel der Saison.

Wesentlich mehr zu kämpfen als Pfadi hatten die Kadetten. Trotz einer 9:5-Führung lagen sie in der 52. Minute mit 19:20 in Rücklage. Danach liessen die Schaffhauser aber nur noch ein Tor zu. Wie es das Resultat ausdrückt, war die Partie geprägt von zwei starken Verteidigungen. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Wie verbissen gekämpft wurde, zeigt die Tatsache, dass es in den ersten 30 Minuten bloss je 20 Angriffe gab. Eine solch tiefe Zahl hat Seltenheitswert. Sehr stark spielte bei den Gastgebern der rechte Flügel Nik Tominec, der in der nächsten Saison bei Kriens-Luzern tätig sein wird. Der kroatische Internationale traf fünfmal und verzeichnete keinen Fehlwurf. Zudem holte er in der 59. Minute einen Penalty heraus, den der sechsfache Torschütze Rares Jurca zum vorentscheidenden 22:20 verwandelte.

Die 2. Runde der Playoff-Halbfinals findet morgen Mittwoch, 23. April, statt. Dann geniessen der BSV Bern Muri und Kriens-Luzern Heimrecht.

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 1. Runde:
Pfadi Winterthur - BSV Bern Muri 29:21 (13:9)
Kadetten Schaffhausen - Kriens-Luzern 23:21 (10:7)

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

« schliessen
21.04.2014
NLA: Pfadi und Kadetten in der Favoritenrolle

Der Finalrundensieger Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen steigen am Ostermontag als Favoriten in die Playoff-Halbfinals (best of 5). Der BSV Bern Muri und Kriens-Luzern sind aber nicht zu unterschätzen. Pfadi hat bislang eine beeindruckende Saison hingelegt. Die Mannschaft fing sich nach einem teilweise begründeten Zwischentief mit drei Niederlagen in Folge in der ersten Hälfte der Finalrunde wieder auf und machte dank fünf Siegen in den letzten fünf Spielen einen Rückstand von fünf Punkten auf die Kadetten wett. Das Selbstvertrauen bei den Winterthurern ist selbstredend riesig. Es gebe viele Argumente, die für sie sprechen würden, sagte Trainer Adrian Brüngger. "Wir haben einen guten Teamspirit, sind ausgeglichen besetzt und haben mit Hess, Svajlen und Freivogel Spieler, die überall eingesetzt werden können. Das hat extrem geholfen."

Auch die Statistik gegen den BSV spricht eindeutig für Pfadi. Die Winterthurer gewannen drei von vier Duellen in dieser Saison, vor heimischem Publikum siegten sie zuletzt fünfmal hintereinander. Überhaupt ist die Heimbilanz in der laufenden Meisterschaft mit 13 Erfolgen in 14 Begegnungen beeindruckend. Der Heimvorteil könnte das entscheidende Plus in den Playoffs sein, um erstmals seit 2004 wieder Schweizer Meister zu werden. "Daheim ist es einfacher, die aggressive Deckung zu spielen. Wir haben mehr Energie", so Brüngger. Er ist überzeugt, dass "wir stabiler sind als der BSV. Das haben wir uns über die gesamte Saison erarbeitet."

Die Berner benötigten zwar etwas Zeit, um sich an das vom neuen Trainer Lukas Magnaguagno eingeführte Spielsystem anzupassen. Nach nur vier Punkten in den ersten sieben Saisonspielen überzeugten sie aber ebenfalls und qualifizierten sich letztlich - auf Kosten von Titelhalter Wacker Thun - sicher für die Playoffs. Der BSV hat auch die drei vor ihnen klassierten Teams mindestens einmal bezwungen.

Bei den Kadetten zeigte die Formkurve vor den Playoffs mit drei Niederlagen in den letzten vier Partien nach unten. Captain David Graubner sieht darin auch Positives, da sie nun hungrig seien. Für den Nationalspieler sind die Schaffhauser aber "sicher nicht in der klaren Favoritenrolle wie zuletzt. Es ist so offen wie selten zuvor. Alle vier Teams haben Chancen auf den Meistertitel." Dass die Kadetten die Dominanz der früheren Jahre verloren haben, führt er einerseits auf eine schwächere Mannschaft zurück, andererseits auf eine viel stärker gewordene Liga. Letzteres erachtet er als positiv: "Was wollen die Zuschauer mehr? Als wir dominant waren, haben alle gesagt, dass es langweilig sei."

Kriens-Luzern ist ein Gegner, der den Kadetten eigentlich liegt. Von den letzten 14 Duellen verloren sie nur eines - allerdings das letzte. Ansonsten erreichten die Zentralschweizer bloss noch einmal ein Unentschieden. "Sie haben uns zuletzt fair und redlich geschlagen. Das macht es gefährlich. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir die bessere Mannschaft sind", so Graubner.

Für Kriens-Luzern ist das Erreichen der Playoffs der bislang grösste Erfolg. Das Team von Heiko Grimm sieht sich gegen die Kadetten ganz klar in der Rolle des David und will diese perfekt umsetzen. Ihr Slogan für die entscheidende Meisterschaftsphase lautet: "The sky is not the limit". Und verstecken muss sich Kriens-Luzern definitiv nicht: Während der gesamten Meisterschaft setzte es nie zwei Niederlagen in Serie ab.

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

« schliessen
20.04.2014
U20-WM-Qualifikation: Versöhnlicher Abschluss für die Schweiz

Die Schweizer U20-Juniorinnen haben zum Abschluss der WM-Qualifkation vor heimischem Publikum gegen Litauen ebenso deutlich wie verdient mit 41:33 gewonnen. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher präsentierte sich am dritten Spieltag in Zug vor 320 Zuschauern vor allem als starkes Kollektiv. Der Gruppensieg ging an Frankreich, das Portugal mit 27:20 besiegte.

Nach den beiden Niederlagen gegen Frankreich und Portugal wollte sich die Schweizer 1994er-Generation in ihrem letzten Länderspiel unbedingt mit einem Sieg verabschieden. Und dies gelang auf eindrückliche Weise. Die SHV-Auswahl agierte von Beginn weg als konterstarkes, hellwaches Kollektiv und führte bereits nach dreizehn Minuten und neun (!) Toren in Serie mit 10:2. Der starken ersten Viertelstunde folgte zwar eine kleine Baisse, die es Litauen unverhofft ermöglichte, noch einmal den Anschluss herzustellen – doch die Schweizerinnen antworteten kurz vor der Pause mit drei schnellen Toren, stellten damit wieder auf 18:14 und liessen fortan nie mehr Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen.

Nationaltrainer Pavol Streicher gewährte seinem Kader viel Einsatzzeit, und die Spielerinnen dankten es ihm mit positiven, erfrischenden Auftritten. So wie beispielsweise die erst 16-jährige Selina Jordi, die gleich sechsmal erfolgreich war. Oder Martina Traber, mit sieben Treffern die beste Schweizer Skorerin. Es wäre jedoch falsch, einzelne Namen aus dem guten Kollektiv hervorzuheben. Die Schweizerinnen verdienten sich den Sieg zum Abschluss vor allem als geschlossene Einheit, die ihre Stärken in der Offensive – und weniger in der Defensive – ausspielte. «Das war ein sehr ordentlicher Abschluss», sagte Pavol Streicher. «Wir sind vielleicht keine Abwehrkünstler, aber wir können im Angriff ganz wunderbare Aktionen zeigen. Das war heute der Handball, den wir spielen können und spielen wollten.»

In der kurzweiligen, mit enorm viel Tempo geführten zweiten Halbzeit kamen denn auch die 320 Zuschauer in Zug voll auf ihre Kosten. Die Schweizerinnen bauten das Skore gleich zu Beginn auf 22:15 aus und trafen auch in der Folge fast im Minutentakt. Die Litauerinnen, die in der zwölffachen Torschützin Inesa Verbovik ihre beste Werferin hatten, trugen ihren Teil zu einem offenen Schlagabtausch bei, den die SHV-Auswahl jederzeit unter Kontrolle hatte. Den letzten Treffer erzielte schliesslich Martina Traber neun Sekunden vor dem Ende. Es war bereits der 23. des Heimteams im zweiten Durchgang. Und es war ein schöner Schlusspunkt für das Qualifikationsturnier in Zug.

Die ersten beiden Plätze der Gruppe hatten derweil Frankreich und Portugal bereits am frühen Nachmittag untereinander ausgemacht: Die FFHB-Auswahl setzte sich deutlich mit 27:20 durch und holte sich die Gruppensieg. Portugal reist als zweitklassierte Mannschaft ebenfalls an die WM-Endrunde. Diese findet vom 29. Juni bis am 13. Juli in Kroatien statt. Die Schweizerinnen sicherten sich dank dem Sieg gegen Litauen Platz drei – und damit wohl das Optimum. Von den beiden Topteams war die SHV-Auswahl an den beiden Tagen zuvor nämlich trotz den zwei durchaus positiven Auftritten erwartungsgemäss ein gutes Stück entfernt.
 


 
U20-WM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Litauen 41:33 (18:14)
Sporthalle, Zug – 320 Zuschauer – Sr. Hatipoglu/Simsek (Tür).
Torfolge: 0:1, 1:2, 10:2 (13.), 10:5, 11:5, 11:8, 12:8, 12:10, 13:11, 14:11, 14:13, 15:14, 18:14; 19:15, 22:15, 27:20, 27:22, 28:23, 31:23, 31:24, 33:24, 34:25, 34:27, 37:30, 39:30, 39:32, 40:33, 41:33.
Schweiz: Betschart (10 Paraden)/Schlachter(für 1 Penalty)/Dokovic (für 1 Penalty); Lisa Frey (5/1), Murer, Jordi (6), Spaar (2), Van Polanen (5), Mathys (6), Javet (3), Roos (1), Traber (7/1), Emery (1), Calchini (1), Wyder (4).
Bemerkungen: Schweiz ohne Egli (nicht eingesetzt). Traber schiesst Penalty über das Tor (59./39:31).

Freitag, 18. April
Portugal – Litauen 44:23 (25:10)
Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)

Samstag, 19. April
Litauen – Frankreich 21:36 (8:19)
Schweiz – Portugal 18:28 (9:12)

Sonntag, 20. April
Portugal – Frankreich 20:27 (11:14)
Schweiz – Litauen 41:33 (18:14)
 

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
23.04.2014
SPL: Spono Nottwil fordert den LK Zug im Playoff-Final

Am Donnerstagabend (19.30 Uhr) beginnt in der Sporthalle Zug der Playoff-Final der SPAR PREMIUM LEAGUE. Mit dem LKZ und Spono Nottwil duellieren sich zwei Zentralschweizer Teams in der Best-of-5-Serie um den Titel. Zug startet als Titelverteidiger, Spono als ambitionierter Herausforderer. Sämtliche Spiele der Final-Serie werden auf handballTV.ch live übertragen.

Erstmals seit dem Jahr 2010 kommt es damit im Kampf um den Meistertitel wieder zum Zentralschweizer Derby. Vor vier Jahren schafften die Zugerinnen das Kunststück, die Serie als Herausforderer zu gewinnen. Im entscheidenden Spiel im Nottwiler SPZ setzte sich Zug vor 1200 Zuschauern mit 24:22 durch und sicherte sich den ersten Meistertitel seiner Vereinsgeschichte. Spono Nottwil hingegen blieb unerwartet auf den drei bisherigen Titeln (2000, 2001, 2006) sitzen.

In diesem Jahr sind die Vorzeichen umgekehrt. Der LK Zug, der souveräne Meister des vergangenen Jahres, startet als Qualifikationssieger in die Finalserie. Allerdings waren die direkten Begegnungen zwischen dem LKZ und Spono in der Meisterschaft stets hart umkämpft und mit einer Besonderheit versehen: Noch nie setzte sich in der laufenden Spielzeit bisher das Heimteam durch. Eine statistische Spielerei, die also für die Luzernerinnen spricht.

Viel darauf geben werden die Zugerinnen allerdings nicht. Sie wissen, wie ein Playoff-Final zu gewinnen ist: Im vergangenen Jahr machten sie mit dem LC Brühl kurzen Prozess und beendeten die Serie mit drei Siegen in drei Spielen. Ausserdem verfügen sie – zumindest auf dem Papier – über mehr Möglichkeiten, was die Breite des Kaders angeht. Was am Schluss den Ausschlag gibt, wird sich weisen. Auch Playoff-Finals haben bekanntlich eigene Gesetze. Zumindest manchmal.
 


 
SPAR PREMIUM LEAGUE

Playoff-Final (Best-of-5): LK Zug – Spono Nottwil
Spiel 1: Donnerstag, 24. April, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
Spiel 2: Sonntag, 27. April, 19.00 Uhr, SPZ Nottwil
Spiel 3: Mittwoch, 30. April, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
Spiel 4 (ev.): Freitag, 9. Mai, 19.00 Uhr, SPZ Nottwil
Spiel 5 (ev.): Sonntag, 11. Mai, 18.00 Uhr, Sporthalle Zug

Sämtliche Spiele live auf handballTV.ch.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Derby-Time
Am Donnerstag (19.30 Uhr) beginnt der Playoff-Final der SPAR PREMIUM LEAGUE. Eine Zentralschweizer Angelegenheit: Zug trifft in der Best-of-5-Serie auf Spono Nottwil.
23.04.2014
RA Männer: Finalturnier am 26./27. April in Gümligen

Die Gemeinde Muri Gümligen ist einmal mehr die Gastgeberin eines wichtigen Nachwuchs-Wettbewerbs im Schweizer Handball: Am 26. und 27. April darf der BSV Bern Muri alle Männer-Regionalauswahlen in der Mooshalle zum Finalturnier begrüssen. Das Turnier bietet Spitzenhandball im Juniorenbereich und ist zugleich der letzte Sichtungstermin für die Auswahl der zukünftigen U17- Nationalmannschaft.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Autogrammtermin mit dem bekannten und beliebten Kranzschwinger Willy Graber am Sonntag zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr. Zudem findet am Samstagabend um 20.30 Uhr das Playoff-Final-Spiel der U19-Elite-Junioren zwischen dem BSV Bern Muri und dem HSC Suhr Aarau statt. Das Organisationskomitee und der BSV Bern Muri freuen sich auf zahlreiche Gäste, welche die jungen Handballer aus der gesamten Schweiz hoffentlich lautstark unterstützen werden. Damit die Gäste nicht auf dem Trockenen sitzen oder Hunger leiden müssen, bietet eine Buvette diverse Leckereien an.
 


Die Finalspiele am Sonntag live auf handballTV.ch
Die beiden entscheidenden Spiele des Finalturniers der Regionalauswahlen der Männer werden als Stream live auf handballTV.ch übertragen. Die TV-Crew von Wacker Thun wird mit drei Kameras hochwertige Bilder produzieren, und eine Übertragung mit Replays und Kommentar gewährleisten. Die Finalpartien werden am Sonntag um 14.15 Uhr, bzw. um 15.45 Uhr angepfiffen.
 


 

Dokumente:
RA Finalturnier: Programmheft1.2 MByte
RA Finalturnier: Plakat/Flyer5.3 MByte

Teilen mit:

Quelle: OK Finalturnier

22.04.2014
NLA: Kadetten und Pfadi siegen zum Playoff-Auftakt

Zum Auftakt der Playoff-Halbfinals (best of 5) setzte es Favoritensiege ab. Pfadi Winterthur bezwang den BSV Bern Muri 29:21, die Kadetten Schaffhausen gewannen gegen Kriens-Luzern 23:21. Die Winterthurer, das beste Team nach der Finalrunde, gerieten gegen den BSV nie in Rückstand. Bis zum 19:16 (44.) konnten die Berner die Partie noch einigermassen ausgeglichen gestalten, dann zog Pfadi erneut auf sechs Tore (22:16/49.) davon. In der Folge kamen die Gäste nie mehr näher als bis auf vier Treffer heran. Das grösste Plus hatte das Heimteam auf der Goalie-Position - der Berner Keeper Dragan Marjanac war für einmal ein Totalausfall. Zum besten Werfer der Partie avancierte Pfadis Regisseur Kevin Jud mit sieben Toren. Die Winterthurer feierten den sechsten Sieg in Serie und den 14. im 15. Heimspiel der Saison.

Wesentlich mehr zu kämpfen als Pfadi hatten die Kadetten. Trotz einer 9:5-Führung lagen sie in der 52. Minute mit 19:20 in Rücklage. Danach liessen die Schaffhauser aber nur noch ein Tor zu. Wie es das Resultat ausdrückt, war die Partie geprägt von zwei starken Verteidigungen. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Wie verbissen gekämpft wurde, zeigt die Tatsache, dass es in den ersten 30 Minuten bloss je 20 Angriffe gab. Eine solch tiefe Zahl hat Seltenheitswert. Sehr stark spielte bei den Gastgebern der rechte Flügel Nik Tominec, der in der nächsten Saison bei Kriens-Luzern tätig sein wird. Der kroatische Internationale traf fünfmal und verzeichnete keinen Fehlwurf. Zudem holte er in der 59. Minute einen Penalty heraus, den der sechsfache Torschütze Rares Jurca zum vorentscheidenden 22:20 verwandelte.

Die 2. Runde der Playoff-Halbfinals findet morgen Mittwoch, 23. April, statt. Dann geniessen der BSV Bern Muri und Kriens-Luzern Heimrecht.

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 1. Runde:
Pfadi Winterthur - BSV Bern Muri 29:21 (13:9)
Kadetten Schaffhausen - Kriens-Luzern 23:21 (10:7)

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

Favoritensiege
Zum Start der Playoff-Halbfinals gehen die Kadetten und Pfadi 1:0 in Führung. Schaffhausen schlägt Kriens-Luzern 23:21, Pfadi bezwingt den BSV Bern Muri 29:21.
21.04.2014
Die Rhein-Neckar-Löwen erteilen Barcelona eine Lektion

Vier Tage nach dem Triumph gegen Kiel (29:26) haben sich die Rhein-Neckar Löwen in den Viertelfinals der Champions-League eine exzellente Ausgangslage geschaffen. Im eigenen Stadion deklassierte Andy Schmids Equipe den CL-Rekordsieger Barcelona gleich mit 38:31.

Vor 13'200 Anhängern inszenierte der Bundesliga-Leader eine "Sternstunde". Barça hingegen, mit sieben Trophäen der erfolgreichste Verein der europäischen Elite-Klasse und so gut wie lange nicht mehr besetzt, musste sich vor allem in der ersten Hälfte demütigen lassen wie nie zuvor seiner bald 21-jährigen Champions-League-Ära. Das Löwen-Rudel zerzauste die hilf- und chancenlosen Katalanen regelrecht. 22:14 führten die Gastgeber nach 30 Gala-Minuten. 

In der zweiten Hälfte drosselte die von Regisseur Schmid gelenkte Equipe das Tempo nicht, vergab in der Schlussphase mit einigen Fehlwürfen sogar einen noch deutlicheren Sieg. Aus der Optik der schwer geschlagenen Spanier kam das Ergebnis gleichwohl einem Debakel gleich. Nur einmal in den letzten zehn Jahren handelte sich der FCB mehr Gegentreffer ein - beim 31:41 gegen den THW Kiel.

Schmid versorgte die Mannheimer gegen die Auswahl der vielen Weltmeister und Olympiasieger mit drei Treffern und unzähligen Assists. Captain Uwe Gensheimer avancierte in der zum zweiten Mal in Folge ausverkauften SAP-Arena mit 14 Treffern zum beeindruckenden Entertainer der nahezu perfekten Rhein-Neckar-Show. "Wir waren gegen eine Weltklasse-Mannschaft das bessere Team", jubelte der Topskorer. 

In seiner aktuellen Verfassung steht der Verein aus dem Sport-Konglomerat des Milliardärs Dietmar Hopp dicht vor dem dritten Vorstoss unter die "Final Four". Ein Jahr nach dem Gewinn des EHF-Cups ist dem im Championat seit zwölf Runden verlustpunktlosen Team der Coup im wichtigsten Wettbewerb überhaupt zuzutrauen. Im Rückspiel im legendären "Palau Blaugrana" ist allerdings mit einer kräftigen Reaktion des spanischen Champions zu rechnen. Während der Gruppenphase und im Achtelfinal reihte der FCB sechs Siege aneinander - mit einer Tordifferenz von plus 75!

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

21.04.2014
NLA: Pfadi und Kadetten in der Favoritenrolle

Der Finalrundensieger Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen steigen am Ostermontag als Favoriten in die Playoff-Halbfinals (best of 5). Der BSV Bern Muri und Kriens-Luzern sind aber nicht zu unterschätzen. Pfadi hat bislang eine beeindruckende Saison hingelegt. Die Mannschaft fing sich nach einem teilweise begründeten Zwischentief mit drei Niederlagen in Folge in der ersten Hälfte der Finalrunde wieder auf und machte dank fünf Siegen in den letzten fünf Spielen einen Rückstand von fünf Punkten auf die Kadetten wett. Das Selbstvertrauen bei den Winterthurern ist selbstredend riesig. Es gebe viele Argumente, die für sie sprechen würden, sagte Trainer Adrian Brüngger. "Wir haben einen guten Teamspirit, sind ausgeglichen besetzt und haben mit Hess, Svajlen und Freivogel Spieler, die überall eingesetzt werden können. Das hat extrem geholfen."

Auch die Statistik gegen den BSV spricht eindeutig für Pfadi. Die Winterthurer gewannen drei von vier Duellen in dieser Saison, vor heimischem Publikum siegten sie zuletzt fünfmal hintereinander. Überhaupt ist die Heimbilanz in der laufenden Meisterschaft mit 13 Erfolgen in 14 Begegnungen beeindruckend. Der Heimvorteil könnte das entscheidende Plus in den Playoffs sein, um erstmals seit 2004 wieder Schweizer Meister zu werden. "Daheim ist es einfacher, die aggressive Deckung zu spielen. Wir haben mehr Energie", so Brüngger. Er ist überzeugt, dass "wir stabiler sind als der BSV. Das haben wir uns über die gesamte Saison erarbeitet."

Die Berner benötigten zwar etwas Zeit, um sich an das vom neuen Trainer Lukas Magnaguagno eingeführte Spielsystem anzupassen. Nach nur vier Punkten in den ersten sieben Saisonspielen überzeugten sie aber ebenfalls und qualifizierten sich letztlich - auf Kosten von Titelhalter Wacker Thun - sicher für die Playoffs. Der BSV hat auch die drei vor ihnen klassierten Teams mindestens einmal bezwungen.

Bei den Kadetten zeigte die Formkurve vor den Playoffs mit drei Niederlagen in den letzten vier Partien nach unten. Captain David Graubner sieht darin auch Positives, da sie nun hungrig seien. Für den Nationalspieler sind die Schaffhauser aber "sicher nicht in der klaren Favoritenrolle wie zuletzt. Es ist so offen wie selten zuvor. Alle vier Teams haben Chancen auf den Meistertitel." Dass die Kadetten die Dominanz der früheren Jahre verloren haben, führt er einerseits auf eine schwächere Mannschaft zurück, andererseits auf eine viel stärker gewordene Liga. Letzteres erachtet er als positiv: "Was wollen die Zuschauer mehr? Als wir dominant waren, haben alle gesagt, dass es langweilig sei."

Kriens-Luzern ist ein Gegner, der den Kadetten eigentlich liegt. Von den letzten 14 Duellen verloren sie nur eines - allerdings das letzte. Ansonsten erreichten die Zentralschweizer bloss noch einmal ein Unentschieden. "Sie haben uns zuletzt fair und redlich geschlagen. Das macht es gefährlich. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir die bessere Mannschaft sind", so Graubner.

Für Kriens-Luzern ist das Erreichen der Playoffs der bislang grösste Erfolg. Das Team von Heiko Grimm sieht sich gegen die Kadetten ganz klar in der Rolle des David und will diese perfekt umsetzen. Ihr Slogan für die entscheidende Meisterschaftsphase lautet: "The sky is not the limit". Und verstecken muss sich Kriens-Luzern definitiv nicht: Während der gesamten Meisterschaft setzte es nie zwei Niederlagen in Serie ab.

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

Heisse Meisterschaftsphase
Am Ostermontag starten die Halbinalserien mit Kadetten Schaffhausen vs. HC Kriens Luzern (Spielbeginn 19.30 Uhr) und Pfadi vs. BSV Bern Muri (Spielbeginn 18 Uhr).
21.04.2014
St. Otmars Jan Filip ab Juli in Tschechiens Trainer-Stab

Die tschechische Handball-Nationalmannschaft, die in der Qualifikation zur EM 2016 zur Gegnerschaft der Schweiz zählt, wird im Juli neue Trainer erhalten. Einer der beiden, die sich die Coaching-Aufgaben teilen werden, ist Jan Filip, der zuletzt als Spielertrainer mit St. Otmar St. Gallen die NLA-Playoffs verpasst hat. Der 40-Jährige übernimmt die sportliche Leitung in seinem Heimatland mit Daniel Kubes, welcher aktuell noch als Spieler beim deutschen Bundesligisten Melsungen unter Vertrag steht. Sie lösen die derzeitigen Trainer Vladimir Haber und Jaroslav Hudecek ab. Die nächsten wichtigen Spiele für Tschechien finden im Juni statt, wenn das Team in einem Playoff-Duell mit Serbien um die Teilnahme an der WM 2015 in Katar kämpft.

Filip und Kubes werden sich nicht auf das Engagement für ihre Landesauswahl beschränken. In St. Gallen geht man davon aus, dass Filip Chef-Trainer von St. Otmar bleibt. Wenn er künftig wegen seines Jobs für die tschechische Nationalmannschaft abwesend ist, soll Assistent Predrag Borkovic die Verantwortung übernehmen.

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

20.04.2014
U20-WM-Qualifikation: Versöhnlicher Abschluss für die Schweiz

Die Schweizer U20-Juniorinnen haben zum Abschluss der WM-Qualifkation vor heimischem Publikum gegen Litauen ebenso deutlich wie verdient mit 41:33 gewonnen. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher präsentierte sich am dritten Spieltag in Zug vor 320 Zuschauern vor allem als starkes Kollektiv. Der Gruppensieg ging an Frankreich, das Portugal mit 27:20 besiegte.

Nach den beiden Niederlagen gegen Frankreich und Portugal wollte sich die Schweizer 1994er-Generation in ihrem letzten Länderspiel unbedingt mit einem Sieg verabschieden. Und dies gelang auf eindrückliche Weise. Die SHV-Auswahl agierte von Beginn weg als konterstarkes, hellwaches Kollektiv und führte bereits nach dreizehn Minuten und neun (!) Toren in Serie mit 10:2. Der starken ersten Viertelstunde folgte zwar eine kleine Baisse, die es Litauen unverhofft ermöglichte, noch einmal den Anschluss herzustellen – doch die Schweizerinnen antworteten kurz vor der Pause mit drei schnellen Toren, stellten damit wieder auf 18:14 und liessen fortan nie mehr Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen.

Nationaltrainer Pavol Streicher gewährte seinem Kader viel Einsatzzeit, und die Spielerinnen dankten es ihm mit positiven, erfrischenden Auftritten. So wie beispielsweise die erst 16-jährige Selina Jordi, die gleich sechsmal erfolgreich war. Oder Martina Traber, mit sieben Treffern die beste Schweizer Skorerin. Es wäre jedoch falsch, einzelne Namen aus dem guten Kollektiv hervorzuheben. Die Schweizerinnen verdienten sich den Sieg zum Abschluss vor allem als geschlossene Einheit, die ihre Stärken in der Offensive – und weniger in der Defensive – ausspielte. «Das war ein sehr ordentlicher Abschluss», sagte Pavol Streicher. «Wir sind vielleicht keine Abwehrkünstler, aber wir können im Angriff ganz wunderbare Aktionen zeigen. Das war heute der Handball, den wir spielen können und spielen wollten.»

In der kurzweiligen, mit enorm viel Tempo geführten zweiten Halbzeit kamen denn auch die 320 Zuschauer in Zug voll auf ihre Kosten. Die Schweizerinnen bauten das Skore gleich zu Beginn auf 22:15 aus und trafen auch in der Folge fast im Minutentakt. Die Litauerinnen, die in der zwölffachen Torschützin Inesa Verbovik ihre beste Werferin hatten, trugen ihren Teil zu einem offenen Schlagabtausch bei, den die SHV-Auswahl jederzeit unter Kontrolle hatte. Den letzten Treffer erzielte schliesslich Martina Traber neun Sekunden vor dem Ende. Es war bereits der 23. des Heimteams im zweiten Durchgang. Und es war ein schöner Schlusspunkt für das Qualifikationsturnier in Zug.

Die ersten beiden Plätze der Gruppe hatten derweil Frankreich und Portugal bereits am frühen Nachmittag untereinander ausgemacht: Die FFHB-Auswahl setzte sich deutlich mit 27:20 durch und holte sich die Gruppensieg. Portugal reist als zweitklassierte Mannschaft ebenfalls an die WM-Endrunde. Diese findet vom 29. Juni bis am 13. Juli in Kroatien statt. Die Schweizerinnen sicherten sich dank dem Sieg gegen Litauen Platz drei – und damit wohl das Optimum. Von den beiden Topteams war die SHV-Auswahl an den beiden Tagen zuvor nämlich trotz den zwei durchaus positiven Auftritten erwartungsgemäss ein gutes Stück entfernt.
 


 
U20-WM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Litauen 41:33 (18:14)
Sporthalle, Zug – 320 Zuschauer – Sr. Hatipoglu/Simsek (Tür).
Torfolge: 0:1, 1:2, 10:2 (13.), 10:5, 11:5, 11:8, 12:8, 12:10, 13:11, 14:11, 14:13, 15:14, 18:14; 19:15, 22:15, 27:20, 27:22, 28:23, 31:23, 31:24, 33:24, 34:25, 34:27, 37:30, 39:30, 39:32, 40:33, 41:33.
Schweiz: Betschart (10 Paraden)/Schlachter(für 1 Penalty)/Dokovic (für 1 Penalty); Lisa Frey (5/1), Murer, Jordi (6), Spaar (2), Van Polanen (5), Mathys (6), Javet (3), Roos (1), Traber (7/1), Emery (1), Calchini (1), Wyder (4).
Bemerkungen: Schweiz ohne Egli (nicht eingesetzt). Traber schiesst Penalty über das Tor (59./39:31).

Freitag, 18. April
Portugal – Litauen 44:23 (25:10)
Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)

Samstag, 19. April
Litauen – Frankreich 21:36 (8:19)
Schweiz – Portugal 18:28 (9:12)

Sonntag, 20. April
Portugal – Frankreich 20:27 (11:14)
Schweiz – Litauen 41:33 (18:14)
 

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Happy-End
Die Schweizer U20-Juniorinnen gewinnen ihr letztes WM-Qualifikations-Spiel gegen Litauen vor 320 Zuschauern in Zug ebenso verdient wie deutlich mit 41:33 (18:14).
19.04.2014
Schweizer U20-Juniorinnen scheitern in der WM-Qualifikation

Die Schweizer U20-Juniorinnen haben die Qualifikation für die WM-Endrunde verpasst. Sie verloren das entscheidende Spiel gegen Portugal am Ende (zu) deutlich mit 18:28. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher beging vor 550 Fans in Zug zu viele Fehler, um die Überraschung zu schaffen. Weil sich Frankreich gegen Litauen durchsetzte, sind die Entscheidungen gefallen.

Eine Dreiviertelstunde lang durften die Schweizerinnen vor eigenem Anhang von der grossen Überraschung träumen. Dann aber setzte sich der Favorit aus Portugal doch noch sicher durch. Verdient zwar, aber zu deutlich. «Portugal war besser als wir, das müssen wir anerkennen. Allerdings wären drei oder vier Tore Unterschied am Ende eher angebracht gewesen», sagte Nationaltrainer Pavol Streicher. Obwohl in seiner Stimme viel Enttäuschung mitschwang, durfte sein Team die Sporthalle am Samstagabend dennoch erhobenen Haupts verlassen. Dass die Schweizerinnen nämlich lange mithielten, den Gegner mehr als nur ein bisschen ärgerten, war keine Selbstverständlichkeit. Nur schon, weil die sie einen kapitalen Fehlstart erwischten, in den ersten fünf Minuten vier technische Fehler begingen und nach zehn Minuten bereits mit 2:5 zurücklagen.

Was dann folgte, war ganz erstaunlich. Das Heimteam kämpfte sich in die Partie, verteidigte ausgezeichnet und erzielte fünf Tore in Serie. Als die zu Beginn starke Lisa Frey mit ihrem fünften persönlichen Treffer auf 7:5 (18.) erhöhte, schien das kleine Handball-Wunder tatsächlich in greifbare Nähe zu rücken. Der Aufschwung des Heimteams war indes mit einem Namen verknüpft: Fabia Schlachter. Was die erst 17-jährige Torhüterin in der ersten Halbzeit zwischen den Pfosten veranstaltete, war schlicht phänomenal. Mit ihren zwölf Paraden hatte sie grossen Anteil, dass die Schweizerinnen zur Pause nur mit 9:12 zurücklagen, obschon sie (zu) viele Fehler begingen und zahlreiche hervorragende Möglichkeiten ausliessen. So hatten sie auch ihre 7:5-Führung postwendend wieder verspielt: Die SHV-Auswahl blieb zwischen der 18. und der 27. Minute ohne eigenen Treffer. Es fehlte in dieser Phase vor allem an der nötigen Cleverness und Abgebrühtheit.

Die zweite Halbzeit startete das Heimteam mit einem Paukenschlag: Dank drei Treffern in Folge – zwei davon durch die 16-jährige Selina Jordi – glichen die Schweizerinnen nach 37 Minuten tatsächlich wieder zum 13:13 aus und gestalteten die Partie noch einmal für kurze Zeit ausgeglichen. Je länger das Spiel dauerte, desto höher war aber der Tribut, den die Schweizerinnen dem hohen Tempo, der physischen Gangart und nicht zuletzt der beeindruckenden offensiven Deckung Portugals zollten. Der SHV-Auswahl unterliefen über die gesamte Partie nicht weniger als 24 technische Fehler – und so erstaunt es nicht, dass Portugal, als die Kräfte auf Schweizer Seite sichtbar nachliessen, das Zepter übernahm und sich rasch wieder eine beruhigende Führung erspielte. 

«Dort hat uns die Realität eingeholt. Wir waren in der Lage, während 45 Minuten durch grosse Emotionen und eine starke Torhüterleistung dagegenzuhalten. Dann aber wurden die athletischen Vorteile und die grösseren Möglichkeiten der Portugiesinnen offensichtlich», sagte Pavol Streicher. So kam, was kommen musste: Die Schweizerinnen riskierten in der Schlussphase viel, öffneten ihre Deckung – und liefen den wirbligen, im Kollektiv überzeugenden Gästen noch einmal voll ins Messer. Portugal baute den Abstand in den letzten fünf Minuten noch von 23:18 auf 28:18 aus und liess das Endergebnis aus Schweizer Sicht brutal erscheinen. Zu brutal für die gezeigte Leistung.

Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel ist der zweite Gruppenplatz für die Schweizerinnen nun ausser Reichweite gelangt. Zum Abschluss trifft die SHV-Auswahl am Sonntag auf Litauen, das nach zwei Partien ebenfalls noch ohne Zähler dasteht. «Wir müssen das heutige Spiel rasch verarbeiten und wollen uns morgen anständig aus dem Turnier verabschieden», sagte Pavol Streicher. Das gleiche Unterfangen war den Schweizerinnen schon vor Jahresfrist geglückt: An der damaligen EM-Qualifikation setzten sie sich im dritten und letzten Spiel gegen Litauen knapp mit 31:28 durch.
  


 
U20-WM-Qualifikation

Schweiz – Portugal 18:28 (9:12)
Sporthalle, Zug – 550 Zuschauer – Sr. Antic/Jakovljevic (Serbien).
Torfolge: 0:2, 1:3, 2:3, 2:5 (10.), 7:5 (18.), 7:10 (27.), 8:11, 9:12; 12:12 (37.), 12:13, 13:13, 13:15, 14:16, 15:16 (44.), 15:19, 16:19, 16:22, 17:23, 18:23, 18:28.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 4mal 2 Minuten gegen Portugal.
Schweiz: Schlachter (15 Paraden)/Dokovic (ab 49. plus für 1 Penalty/3 Paraden); Lisa Frey (8/1), Murer, Jordi (2), Egli, Van Polanen (2), Aline Mathys (1), Javet, Traber (2), Emery, Calchini, Wyder (3).
Bemerkungen: Schweiz ohne Betschart, Spaar und Roos (alle nicht eingesetzt). Frey schiesst Penalty an den Pfosten (12./3:5). Gois hält Penalty von Mathys (14./3:5).

Freitag, 18. April
Portugal – Litauen 44:23 (25:10)
Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)

Samstag, 19. April
Litauen – Frankreich 21:36 (8:19)
Schweiz – Portugal 18:28 (9:12)

Sonntag, 20. April
11.00 Uhr: Portugal – Frankreich
13.30 Uhr: Schweiz – Litauen

 

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Aus der Traum
Die Schweizer U20-Juniorinnen verlieren das entscheidende Spiel der WM-Qualifikation gegen Portugal in Zug mit 18:28. Das brutale Ergebnis ist derweil ein schlechter Lohn.
19.04.2014
Swiss Handball Awards: Jetzt eure Favoriten wählen!

Zum dritten Mal veranstaltet der Verlag handballworld am Dienstag, 27. Mai 2014 im Trafo in Baden die Swiss Handball Awards Night, an welcher die Besten je Kategorie geehrt werden. Öffentlich gewählt werden können die Spielerinnen und Spieler in drei Kategorien. Das SMS-Voting ist ab sofort bis am 18. Mai 2014 möglich. «Es fehlt dem Handballsport häufig an Wertschätzung, Anerkennung und Aufmerksamkeit. Wir möchten die Spielerinnen und Spieler an der 3. Swiss Handball Awards Night für ihre Leistungen gebührend feiern und auszeichnen», sagt Organisator Daniel Zobrist.

Die Fachjury, bestehend aus Journalisten, Trainern, Managern und den Captains, hat die drei Besten je Kategorie nominiert: Die MVP, die besten Torhüter und die besten Schweizer Spieler (je Frauen und Männer) werden in einer öffentlichen SMS-Wahl gewählt. Die  besten Nachwuchs-Spieler (U21 Männer und U20 Frauen), die Trainer (je Frauen und Männer), das Schiedsrichterpaar, die Fairplay-Teams und der SHV-Vereinsaward wurden von einer Fachjury gewählt. Alle Gewinner werden an der Swiss Handball Awards Night vom 27. Mai 2014 im Trafo Baden geehrt.

SMS-Voting

MVP Frauen
Rahel Furrer, Spono Nottwil (Keyword: MVP F1)
Sibylle Scherer, LK Zug (Keyword: MVP F2)
Soka Smitran, TV Zofingen (Keyword: MVP F3)

Beste Schweizer Spielerin
Manuela Brütsch, HSG Bad Wildungen (Keyword: CH F1)
Nicole Dinkel, Frisch auf Göppingen (Keyword: CH F2)
Karin Weigelt, Frisch auf Göppingen (Keyword: CH F3)

Beste Torhüterin 
Tamara Aegerter, DHB Rotweiss Thun (Keyword: TW F1)
Laura Innes, LK Zug (Keyword: TW F2)
Katrine Morell, Spono Nottwil (Keyword: TW F3)

MVP Männer
Julian Krieg, Pfadi Winterthur (Keyword: MVP M1)
Boris Stankovic, HC Kriens-Luzern (Keyword: MVP M2)
Lukas von Deschwanden, Wacker Thun (Keyword: MVP M3)

Bester Schweizer Spieler
Manuel Liniger, Balingen-Weilstetten (Keyword: CH M1)
Andy Schmid, Rhein-Neckar Löwen    (Keyword: CH M2)
Lukas von Deschwanden, Wacker Thun (Keyword: CH M3)

Bester Torhüter 
Aurel Bringolf, Pfadi Winterthur (Keyword: TW M1)
Dragan Marjanac, BSV Bern Muri (Keyword: TW M2)
Arunas Vaskevicius, Kadetten Schaffhausen (Keyword: TW M3)

So können Sie wählen
Senden Sie eine SMS mit dem entsprechenden Keyword der Kategorie an die Zielnummer 939 (60 Rp.). Eine Gratisteilnahme ist via Postkarte (handballworld, c/o Makoli AG, SMS-Voting, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen) möglich. Die Namen der Spielerinnen und Spieler wurden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Teilnahmebeispiel MVP Frauen: 
Senden Sie eine SMS mit dem Text MVP F1 an die Kurznummer 939.

Live dabei sein...
Wenn Sie live dabei sein möchten, wenn sich die Handball-Community am Dienstag, 27. Mai 2014 in der Trafohalle in Baden trifft und in stilvollem Ambiente feiert, so sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket. Weitere Informationen unter www.handballworld.com.

Teilen mit:

Quelle: handballworld

Wählt eure Favoriten!
Am Dienstag, 27. Mai, findet in Baden die 3. Swiss Handball Awards Night statt. Ab sofort kann die Öffentlichkeit in sechs Kategorien per SMS ihre Favoriten wählen.
19.04.2014
NLA: Deutlicher Sieg der Lakers Stäfa in Altdorf

Mit 39:23 gewannen die Lakers Stäfa am Gründonnerstag in der Abstiegsrunde das Auswärtsspiel beim HC KTV Altdorf, der sich in der Feldlihalle von seinen Fans für seine vorerst letzte Saison in der NLA verabschiedet hat. Schon früh zeichnete sich ab, dass die Seebuben dieses Spiel ohne Probleme nach Hause bringen würden. Herausragende Shooter waren bei Stäfa der vor allem in der ersten Halbzeit gross aufspielende Predrag Milicic, der insgesamt zehn Treffer erzielte und der Flügelflitzer Beau Kägi, dem sieben Treffer gelangen.

Teilen mit:

Quelle: Lakers Stäfa

18.04.2014
U17-Nationalmannschaft in Biberach im Live-Stream

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft bestreitet in den kommenden Tagen das Osterturnier im deutschen Biberach. Die SHV-Auswahl von Trainer Thomas Umbricht spielte am Freitagabend bereits ein Testspiel; dieses gewann sie gegen Frisch Auf Göppingen mit 27:20. Michael Kusio war mit sieben Toren bester Schweizer Werfer. Sämtliche Schweizer Spiele am internationalen Osterturnier von Biberach sind im Live-Stream zu sehen. Der erste Auftritt der Schweizer ist für 17.30 Uhr gegen den TSV Bartenbach terminiert.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

18.04.2014
U20-Juniorinnen mit Auftaktniederlage gegen Frankreich

Die Schweizer U20-Juniorinnen haben zum Auftakt der WM-Qualifikation in Zug gegen Frankreich erwartungsgemäss eine 16:23-Niederlage bezogen. Vor 580 Zuschauern liess die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher trotz frühem Rückstand den Kopf nicht hängen und zeigte eine gute zweite Halbzeit. Im ersten Spiel des Tages machte Portugal mit Litauen beim 44:23 kurzen Prozess.

Dass am Ende zwischen dem Topteam aus Frankreich und dem Herausforderer aus der Schweiz nur sieben Tore Differenz lagen, war durchaus eine Ehrenmeldung wert. Die Schweizer U20-Juniorinnen blieben gegen den siebten der vergangenen U19-Europameisterschaft zwar erwartungsgemäss ohne echte Siegchance, tankten aber mit einer erfreulichen zweiten Halbzeit und einer kleinen Aufholjagd dennoch Moral für den Samstag. Dann wird mit dem Spiel gegen Portugal der Kampf um den zweiten Gruppenplatz erst richtig lanciert.

Spannung kam derweil am Freitagabend kaum auf: Die Schweizerinnen handelten sich bis zur Pause bereits eine 7:15-Hypothek ein. Frankreich warf seine sowohl spielerische als auch körperliche Überlegenheit in die Waagschale und machte bereits nach gut einer Viertelstunde alles klar. Die Gäste profitierten dabei von einer kleinen Fehler-Serie des Heimteams, das die Nervosität zu Beginn nicht verbergen konnte. Kam hinzu, dass die SHV-Auswahl auch die Keeperin der Gäste so richtig warmschoss: Deborah Dangueger kam bis zu ihrer Auswechslung in der 41. Minute mit 16 Paraden auf eine Abwehrquote von sagenhaften 67 Prozent. Ihr Team lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 20:8 in Führung.

Dann aber drehte der Wind der Zuger Sporthalle doch noch. Frankreich schaltete mit dem grossen Vorsprung im Rücken einen Gang zurück – und plötzlich drückten die Schweizerinnen dem Spiel ihren Stempel auf. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher, die sich trotz des Rückstands nie hängen liess, nützte die Gelegenheit, um ihr Selbstvertrauen zu steigern. Und das auf eindrückliche Weise: Das Heimteam spielte sich nun wiederholt tolle Treffer heraus, stand in der Deckung von Minute zu Minute besser und hatte mit Fabia Schlachter (13 Paraden) auch den nötigen Rückhalt im Tor. So wurde aus dem 10:22 (47.) noch ein achtbares 16:23 – weil das Heimteam in den letzten 13 Minuten nur noch einen einzigen Treffer zuliess. Selbstverständlich geriet der Sieg Frankreichs nie mehr in Gefahr. Dass aber die letzte Viertelstunde mit der Schweizer Aufholjagd nicht dem Plan des französischen Cheftrainers Eric Baradat entsprach, machte dieser in zwei Time-outs lautstark deutlich.

Es gilt nun, den Schwung aus der zweiten Halbzeit ins Spiel vom Samstag gegen Portugal mitzunehmen. Auch dort wartet nämlich ein harter Brocken auf die SHV-Auswahl. Wozu die Portugiesinnen in der Lage sind, machten sie im ersten Spiel der Ausscheidung deutlich: Gegen Litauen veranstalteten sie in der ersten Halbzeit ein kleines Feuerwerk und lagen schon zur Pause mit 25:10 in Führung. Mit der Unterstützung des Publikums werden die Schweizerinnen aber alles daran setzen, die grosse Überraschung zu schaffen.
 


 
U20-WM-Qualifikation

Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)
Sporthalle, Zug – 580 Zuschauer – Sr. Hatipoglu/Simsek (Tür).
Torfolge: 0:1, 1:2, 2:2, 2:4, 3:4, 3:6, 4:6, 4:8, 5:8 (16.), 5:12 (23.) 6:12, 6:14, 7:15; 8:16, 8:20, 10:22 (47.), 13:22, 13:23, 16:23.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 2mal 2 Minuten gegen Frankreich.
Schweiz: Dokovic/Schlachter (ab 18./13 Paraden); Lisa Frey (4/1), Murer (2), Jordi (2), Spaar, Egli (2), Van Polanen, Javet (1), Roos (1), Traber (2/1), Emery (1), Calchini, Wyder (1).
Bemerkungen: Schweiz ohne Betschart und Mathys (beide nicht eingesetzt). Gabriel hält Penalty von Frey (18./5:8).

Freitag, 18. April
Portugal – Litauen 44:23 (25:10)
Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)

Samstag, 19. April
15.30 Uhr: Litauen – Frankreich
18.00 Uhr: Schweiz – Portugal

Sonntag, 20. April
11.00 Uhr: Portugal – Frankreich
13.30 Uhr: Schweiz – Litauen

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Moral getankt
Die U20-Juniorinnen verlieren zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Frankreich mit 16:23. Am Samstag (18 Uhr) steht das wohl entscheidende Spiel gegen Portugal an.
18.04.2014
Sponos Silvia Häfliger tritt per Ende Saison zurück

Spono Nottwils Spielmacherin Silvia Häfliger hat sich entschieden, per Ende Saison vom Spitzenhandball zurückzutreten. Die 27-jährige Nottwilerin möchte sich mehr Zeit für private Projekte nehmen. Silvia Häfliger blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Bereits in der Saison 1997/98 begann sie, bei Spono Nottwil Handball zu spielen. Höhepunkte waren der Schweizermeister-Titel mit Spono in der Saison 2006/07; ausserdem konnte sie sich in Nottwil 2011 und 2013 als Cupsiegerin feiern lassen. Sie war ebenfalls in der Schweizer Nationalmannschaft aktiv und wurde 2012 zur wertvollsten Spielerin der SPAR PREMIUM LEAGUE gewählt.

Teilen mit:

Quelle: Spono Nottwil

17.04.2014
SPL: Liga-Topskorerin Soka Smitran zu Spono Nottwil

Kurz vor Beginn der Playoff-Finals ist dem Fanionteam von Spono Nottwil ein namhafter Transfer gelungen: Die Luzernerinnen werden auf die neue Saison hin durch die aktuelle Mobiliar-Topskorerin Soka Smitran verstärkt. Die 31-jährige Schweizerin agierte seit der Vorrunde 2011 beim TV Zofingen und erzielte über die ganze Saison 2013/2014 165 Tore – so viele wie keine andere Spielerin der SPAR PREMIUM LEAGUE.

Zudem ist Spono Nottwil auch bei der Suche nach einem Assistenztrainer für das SPL1-Team fündig geworden: Die ehemalige Nationalspielerin und langjährige NLA-Spielerin Caro Emmenegger wird das Team an der Seite von Urs Mühlethaler in der kommenden Saison 2014/2015 betreuen. Emmenegger spielte selbst viele Jahre sehr erfolgreich im NLA-Team von Spono und absolvierte in der Nationalmannschaft insgesamt 86 Spiele. In den letzten beiden Jahren war Emmenegger als Nachwuchschefin aktiv.

Teilen mit:

Quelle: Spono Nottwil

17.04.2014
Andy Schmid führt die Löwen an die Tabellenspitze

Andy Schmid ist mit den Rhein Neckar Löwen an die Spitze der Handball-Bundesliga vorgestossen. Der Spielmacher der SHV-Auswahl markierte beim 29:26 gegen den Serien-Meister THW Kiel fünf Treffer. Auf das Cup-Out beim Final-4-Turnier reagierten die Mannheimer in der ausverkauften SAP-Arena vor 13'200 Anhängern im grossen Stil. Zum zweiten Mal in Folge rang Rhein-Neckar den Dominator der letzten Jahre nieder, obschon der neue Leader früh den gewichtigen Ausfall des Isländers Petersson zu verkraften hatte.

Das Team von Mittelmann Schmid ist in der Liga kaum zu stoppen. Gegen das Weltklasse-Ensemble aus dem Norden erzwangen die Löwen den zwölften Erfolg in Serie. Die neue Nummer 1 ist offenbar bereit für das CL-Viertelfinal-Duell mit Barça - auf die Katalanen trifft der Top-Klub am kommenden Sonntag.

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si) / Foto: rhein-neckar-loewen.de

Pole-Position
Die Rhein-Neckar Löwen mit Spielmacher Andy Schmid besiegen den THW Kiel mit 29:26 und übernehmen in der Bundesliga fünf Runden vor Schluss die Tabellenspitze.
16.04.2014
U20-WM-Qualifikation: Die Schweiz als Aussenseiter mit Chancen

Die Schweizer Juniorinnen der Jahrgänge 1994 und jünger (U20) tragen ihre internationale Ausscheidung in dieser Saison – wie auch die gleichaltrigen Junioren vor zwei Wochen – in der Schweiz aus. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher bekommt es am anstehenden Osterwochenende in der Sporthalle Zug mit Frankreich, Portugal und Litauen zu tun. Nachdem sich ursprünglich nur das beste Team der Gruppe für die WM-Endrunde qualifizieren sollte, gab es im Frühjahr gute Nachrichten: Weil der Vertreter Ozeaniens auf eine Teilnahme verzichtet, wird ein zusätzlicher Startplatz in Europa verfügbar, der nun in der Schweizer Gruppe ausgespielt wird. Damit qualifizieren sich die beiden besten Teams der Gruppe für das Turnier – und entsprechend grösser sind die Chancen auf einen Erfolg.

Trotzdem: Die Qualifikation für die WM-Endrunde, die vom 29. Juni bis 13. Juli 2014 in Kroatien stattfindet, käme aus Schweizer Sicht einer grossen Überraschung gleich. Doch die SHV-Juniorinnen werden alles daran setzen, die Gegner zu ärgern und möglichst auch Punkte zu stehlen. Letztmals fand übrigens im Jahr 2011 eine internationale Ausscheidung der Juniorinnen in der Schweiz statt. In der damaligen EM-Qualifikation, die unter anderem auch in Zug gespielt wurde, blieb das Heimteam gegen Deutschland, Österreich und die Slowakei ohne Chance. Im Jahr 2014 ist nun aber möglicherweise alles anders. Wer weiss, ob die Schweizer Juniorinnen mit dem zweiten Startplatz der Gruppe vor Augen nicht plötzlich über sich hinauswachsen und für die Endrunde qualifizieren können? Lassen wir uns überraschen. Hopp Schwiiz!
 


 
U20-WM-Qualifikation Frauen
Sporthalle, Zug

Freitag, 18. April
16.30 Uhr: Portugal – Litauen
19.00 Uhr: Frankreich – Schweiz

Samstag, 19. April
15.30 Uhr: Litauen – Frankreich
18.00 Uhr: Schweiz – Portugal

Sonntag, 20. April
11.00 Uhr: Portugal – Frankreich
13.30 Uhr: Schweiz – Litauen

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde vom 29. Juni bis 13. Juli in Kroatien.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Packende Oster-Spiele
Die Schweizer U20-Juniorinnen bestreiten am Osterwochenende in Zug die WM-Qualifikation. Die Gegner in der Sporthalle sind Frankreich, Portugal und Litauen.
15.04.2014
Internationale Einsätze von SRO-Referees und -Delegierten

Die Vertreter der Schiedsrichter-Organisation des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) wurden von den internationalen Verbänden in den vergangenen Wochen mehrmals für Einsätze berücksichtigt. Das Duo Arthur Brunner/Morad Salah erhielt für den Sommer gar eine Nomination für die Olympischen Jugendspiele im chinesischen Nanjing. Diese finden vom 18. bis am 25. August statt.

EM-Qualifikation Frauen, Österreich – Litauen
29. März, in Bregenz. – Delegierter: Stephan Vitzthum (Sz).

EM-Qualifikation Männer: Griechenland – Bosnien-Herzegowina
2. April, in Thessaloniki. – Delegierter: Fritz Rudin (Sz).

EM-Qualifikation U20-Junioren (FRA, UKR, RUS, BLR)
4. bis 6. April, in Villeneuve D‘Ascq (Fr). – Sr. Sager/Styger (Sz).

EM-Qualifikation U20-Junioren (SRB, POR, GBR, NED)
4. bis 6. April, in Vrnjacka Banja (Srb). – Sr. Brunner/Salah (Sz).

Champions League Männer, Rhein-Neckar Löwen – F.C. Barcelona
20. April, in Mannheim. – Referee-Delegierter: Roland Bürgi (Sz).

Olympische Jugend-Spiele
18. bis 25. August, in Nanjing (China). – Sr. Brunner/Salah (Sz).

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

15.04.2014
NLA: HC Kriens-Luzern verpflichtet Nik Tominec

Der kroatische Nationalspieler Nik Tominec (23) wird neuer Linkshänder bei den NLA-Handballern des HC Kriens-Luzern. Der gebürtige Luzerner wechselt auf die kommende Saison von Kadetten Schaffhausen mit einem Zweijahresvertrag zum HC Kriens-Luzern. Tominec wird damit für die kommenden zwei Jahre auf der rechten Seite des NLA-Teams aktiv sein und dort mit Routinier Boris Stankovic sowie den beiden Jungen Yves Mühlebach und Claudio Vögtli eine starke Linkshänder-Fraktion bilden. Er ersetzt den zu Wacker Thun wechselnden Nicolas Raemy.

Tominec wird von Schaffhausen nach Luzern umziehen und dort ein Studium beginnen. Er durchlief die Nachwuchsstufen bei Borba Luzern (damals noch parallel zu einer Ausbildung als Fussballer) und wurde U17-Schweizermeister, entschied sich dann aber ganz für den Handball. Im Kader von Cimos Koper (Slowenien) sammelte er Erfahrungen, kam dann bei Branik Maribor (Slowenien) zu regelmässigen Einsätzen und stiess schliesslich im Jahr 2011 zu den Kadetten Schaffhausen.

«Wir haben uns sehr für ein Engagement von Nik Tominec eingesetzt», sagt Nick Christen, CEO der HC Kriens-Luzern AG. «Zum einen sind wir sehr von den Fähigkeiten von Nik Tominec überzeugt. Zum anderen ist er Zentralschweizer und passt geradezu optimal in die Altersstruktur auf der Linkshänder-Position. Und er ist ein junger Schweizer Spieler, der uns viel bringen wird und der bei uns einen weiteren Schritt machen kann, um seine sportlichen Ambitionen zu verwirklichen.» Nik Tominec freut sich auf die neue Aufgabe. Er sieht den Wechsel in die Innerschweiz nicht als Rückschritt: «Eine sportliche Luftveränderung tut mir gut. Ich freue mich, mit meinem neuen Team nächste Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können. Zudem ist es eine Heimkehr in mein gewohntes Umfeld und in meine Heimat. Ich werde beim HC Kriens-Luzern aufgrund meiner Erfahrungen in Slowenien und Schaffhausen vermehrt Verantwortung zu tragen haben. Das hat mich sehr gereizt.» Dies als Unterschied zu Schaffhausen, wo Tominec Teil eines hochkarätig besetzten Kaders war, das auf Champions League-Teilnahmen ausgerichtet war.

Nik Tominec selber ist Kadermitglied der kroatischen Landesauswahl. Dort stellt er sich international hochkarätiger Konkurrenz und will sich auch nach seinem Vereinswechsel nach Luzern für diese Aufgebote aufdrängen. In der kroatischen Auswahl spielt Tominec als slowenisch-schweizerischer Doppelbürger übrigens, weil er durch die kroatischen Wurzeln seiner Mutter die Auswahlmöglichkeit hatte. So entschied er sich für Kroatien und gegen Slowenien und die Schweiz. Nik Tominec stammt aus der «Handballer-Familie» Tominec: Vater Matjaz Tominec prägte als Spieler und Trainer unter anderem auch bei Borba Luzern die erfolgreichen Jahre im Schweizer Handball.

Teilen mit:

Quelle: HC Kriens-Luzern

14.04.2014
SPL: Zug holt sich den Heim-Vorteil, Uster steigt ab

Am letzten Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde in der SPAR PREMIUM LEAGUE hat sich Basel Regio auf Kosten des TV Uster den Ligaerhalt gesichert. Die Baslerinnen setzten sich in der Finalissima mit 23:21 durch. Die Ustermerinnen hingegen müssen den Gang in die zweithöchste Liga antreten. In der Finalrunde sicherte sich der LK Zug mit einem 43:24-Heimsieg gegen Zofingen den ersten Platz und damit das Heimrecht im Playoff-Final gegen Spono Nottwil.

Lange sah es in der Basler Rankhofhalle so aus, als könnte der TV Uster im Kampf um den Ligaerhalt das bessere Ende für sich behalten. Das Team von Trainerin Ruth Jud übernahm nach gut einer Viertelstunde die Führung und lag auch nach knapp 40 Minuten noch mit 16:13 vorne; allerdings war das Angriffsspiel nach der Pause etwas ins Stocken geraten. So schaffte Basel Regio kurz darauf den Ausgleich zum 16:16, doch es dauerte lange, ehe das Heimteam die Führung wieder übernehmen sollte: Das war erst beim 19:18 in der 56. Minute der Fall. Die Baslerinnen liessen sich den Sieg dann aber nicht mehr nehmen und feierten nach einer turbulenten Saison doch noch den Ligaerhalt. Der TV Uster hingegen steigt erstmals seit dem Jahr 2010 wieder in die zweithöchste Spielklasse ab.

In der Finalrunde änderte sich am letzten Spieltag nichts mehr: Der LK Zug behielt die Tabellenführung dank des 43:24-Erfolgs gegen Zofingen. Das punktgleiche Spono (27:19 gegen Yellow Winterthur) wird aus der Position des Herausforderers in den Playoff-Final starten – allerdings mit viel Selbstvertrauen: Zum einen sind die Luzernerinnen seit mittlerweile zehn Spielen ohne Niederlage, und zudem gab es in den vier Zentralschweizer Derbys der laufenden Saison noch keinen Heimsieg. Ob also das Heimrecht in diesem Jahr wirklich ein Vorteil ist, muss sich erst noch weisen. Der Playoff-Final (Best-of-5) beginnt am Freitag, 25. April.

Der LC Brühl, der sich den dritten Platz schon vor der letzten Runde gesicherte hatte, verabschiedete sich mit einem 22:18-Heimsieg gegen Rotweiss Thun aus der Saison. Die St. Gallerinnen, die sich von Anne Hurmerinta (Rücktritt) und Jovana Savic (Auslandjahr) verabschiedeten, blieben zum Abschluss der Saison fünfmal in Serie ohne Niederlage. Rotweiss Thun hingegen, das Überraschungsteam der Saison, holte sich souverän den vierten Rang und damit ebenfalls einen Europacup-Startplatz.

Einen Sieg zum Abschluss einer erfolgreichen Saison gab es für den BSV Stans. Die Nidwaldnerinnen setzten sich im letzten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde auswärts gegen GC Amicitia mit 32:30 durch. Die Equipe von Trainer Beat Sidler hatte den Aufstieg in die höchste Liga schon vor mehreren Wochen klar gemacht. Nur zwei Jahre nach dem Aufstieg in die SPL2 stellt der BSV in der nächsten Spielzeit einen Vertreter in der höchsten Frauenliga. Auch das stellt in der Historie des Vereins eine Premiere dar.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger / Foto: baselregio.ch

Basel bleibt oben
Basel Regio sichert sich am letzten Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde in der SPL den Ligaerhalt. Und der LK Zug startet am 25. April mit Heimvorteil in den Playoff-Final.
14.04.2014
Andy Schmid scheitert mit den Löwen im Cup-Halbfinal

Nachdem die Rhein-Neckar Löwen im Achtelfinal des deutschen Cups den Topfavoriten Kiel (32:30) ausgeschaltet hatten, waren die Hoffnungen auf den ersten nationalen Titel in der Vereinsgeschichte gross. Das Team mit dem Schweizer Regisseur Andy Schmid verlor jedoch beim Final Four in Hamburg im Halbfinal gegen Flensburg-Handewitt 26:30. Die Löwen lagen während der gesamten Partie nur einmal in Führung – beim 1:0. Schmid kam auf vier Treffer. Den Cupsieg sicherten sich zum ersten Mal die Füchse Berlin, die Flensburg-Handewitt im Final 22:21 bezwangen.

Das nächste wichtige Spiel steht für den Bundesliga-Zweiten bereits am kommenden Mittwoch auf dem Programm. Dann empfangen die Löwen Kiel; mit einem Sieg würden sie zum Leader aufschliessen. Bei einer weiteren Niederlage wäre wohl auch dieser Titel weg. Rhein-Neckars Manager Thorsten Storm hat das brisante Duell bereits lanciert, in dem er Kiel vorwarf, bei den grössten Konkurrenten wildern zu wollen. Zudem bemängelte er den Spielplan, müssen doch die Löwen am Sonntag gegen den FC Barcelona auch noch das Hinspiel im Viertelfinal der Champions League bestreiten. Es geht für Schmid also intensiv weiter.

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

14.04.2014
Sarah Baumgartner zurück zum HV Herzogenbuchsee

Der HV Herzogenbuchsee hat für die kommenden Saison Sarah Baumgartner verpflichtet. Die 25-jährige Spielmacherin kehrt damit von Basel Regio zu ihrem Stammverein zurück. Die Rückkehr der variantenreichen Werferin freut den Trainer Beat Flury. "Im Frauenhandball gehört Sarah trotz ihres noch jungen Alters zu den erfahreneren Spielerinnen. Daher erwarte ich von ihr, dass sie Verantwortung übernimmt und dem Team Stabilität bringt", sagt er. Dass die Buchser Neuverpflichtung auch Tore werfen kann, zeigt die Statistik der laufenden Saison: Mit 94 Toren ist Baumgartner die drittbeste Skorerin von Basel Regio.

Teilen mit:

Quelle: HV Herzogenbuchsee

14.04.2014
NLB: Tobias Eblen bleibt Cheftrainer des HSC Kreuzlingen

Nach dem Erreichen des Saisonziels "NLB-Klassenerhalt" haben die Verantwortlichen beim HSC Kreuzlingen den Vertrag mit Tobias Eblen um ein weiteres Jahr bis zum Abschluss der NLB-Saison 2014/15 inklusive Option verlängert. Der 36-Jährige wird in der kommenden Saison allerdings nicht mehr als Spielertrainer, sondern "nur" noch von der Bank aus führen. Eblen, dessen Bruder Daniel Trainer und Vater Otto Präsident des deutschen 3. Bundesligisten HSG Konstanz sind, hatte den Aufsteiger im Sommer 2013 übernommen. "Tobias Eblen steht immer noch am Anfang seiner Trainerkarriere. Er hat unsere Erwartungen im ersten Jahr mit dem Ligaerhalt erfüllt. Deshalb ist für den Verein jetzt klar, dass wir weiterhin mit diesem jungen, aufstrebenden Trainer zusammenarbeiten möchten", betont Männer-Sportchef Alexander Mierzwa. "Wir gehen davon aus, dass sich Tobias gemeinsam mit der Mannschaft weiterentwickeln wird und freuen uns über diese Konstellation." Tobias Eblen wird im Sommer 2014 seine Ausbildung im Rahmen der B-Trainerlizenz beginnen.
 

Teilen mit:

Quelle: HSC Kreuzlingen

14.04.2014
NLA: Die Spieldaten für die Playoff-Halbfinals sind festgelegt

Seit Samstag steht fest, wie die Halbfinal-Paarungen in der Schweizer Handball-Meisterschaft lauten: HC Kriens Luzern vs. Kadetten Schaffhausen und Padi Winterthur vs. BSV Bern Muri. Für die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern bedeutet dies, dass sie es als Tabellendritter der Finalrunde in den Halbfinals mit Kadetten Schaffhausen zu tun bekommen. Der sechsfache Schweizermeister, sechsfache Cupsieger und siebenfache Supercup-Sieger Schaffhausen hat die Saison sehr ambitioniert in Angriff genommen und will den letztes Jahr an Wacker Thun verlorenen Schweizermeistertitel um jeden Preis wieder zurückerobern. Die zweitletzte Hürde auf diesem Weg für die Equipe von Trainer Markus Baur ist der Playoff-Neuling HC Kriens-Luzern. Jetzt haben sich beide Teams auf den Playoff-Fahrplan geeinigt. Die Serie beginnt am Ostermontag mit der Auftaktpartie in Schaffhausen. Bereits 48 Stunden später treffen beide Teams wieder aufeinander - dann in der Krienser Krauerhalle. Erstmals fallen kann die Entscheidung 26. April 2014. Die Spiele 4 (es wäre das zweite Heimspiel des HC Kriens-Luzern und ist am 29. April 2014 in der Maihofhalle Luzern geplant) und 5 werden dann ausgetragen, wenn davor noch keines der beiden Teams drei Siege auf seinem Konto hat.

Die zweite Halbfinal-Paarung heisst Pfadi Winterthur gegen den BSV Bern Muri. Dank dem souveränen 29:25-Auswärtssieg über den TSV St. Otmar St. Gallen konnten sich die Berner für den Playoff-Halbfinal qualifizieren. Pfadi Winterthur geniesst als Tabellenleader das Heimrecht und kann die Serie am Ostermontag vor eigenem Publikum eröffnen (Spielbeginn 18 Uhr). Das erste Heimspiel bestreiten die Berner am Mittwoch, 23. April um 19.30 Uhr in der Mooshalle Gümligen.

Spieldaten Playoff-Halbfinal Kadetten Schaffhausen vs. HC Kriens-Luzern:

Playoff-Halbfinal 1: Ostermontag, 21.04.2014, 19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern (BBC Arena Schaffhausen)

Playoff-Halbfinal 2: Mittwoch, 23.04.2014, 20.00 Uhr: HC Kriens-Luzern - Kadetten Schaffhausen (Krauerhalle Kriens)

Playoff-Halbfinal 3: Samstag, 26.04.2014, 19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern (BBC Arena Schaffhausen)

Evtl. Playoff-Halbfinal 4: Dienstag, 29.04.2014, 20.00 Uhr: HC Kriens-Luzern - Kadetten Schaffhausen (Maihofhalle Luzern)

Evtl. Playoff-Halbfinal 5: Mittwoch, 07.05.2014, 19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern (BBC Arena Schaffhausen)

Spieldaten Playoff-Halbfinal Pfadi Winterthur vs. BSV Bern Muri:

Playoff-Halbfinal 1: Ostermontag, 21.04.2014, 18.00 Uhr: Pfadi Winterthur – BSV Bern Muri (Eulachhalle Winterthur)

Playoff-Halbfinal 2: Mittwoch, 23.04.2014, 19.30 Uhr: BSV Bern Muri – Pfadi Winterthur (Mooshalle Gümligen)

Playoff-Halbfinal 3: Samstag, 26.04.2014, 18.00 Uhr: Pfadi Winterthur – BSV Bern Muri (Eulachhalle Winterthur)

Evtl. Playoff-Halbfinal 4: Dienstag, 29.04.2014, 19.30 Uhr: BSV Bern Muri – Pfadi Winterthur (Mooshalle Gümligen)

Evtl. Playoff-Halbfinal 5: Mittwoch, 07.05.2014, 19.30 Uhr: Pfadi Winterthur – BSV Bern Muri (Eulachhalle Winterthur)

Teilen mit:

Quelle: Patric Schäfler

Halbfinal-Termine fixiert
Die Anspielzeiten für die Playoff-Halbfinals sind bestimmt: Am Ostermontag starten die Entscheidungsspiele mit Kadetten vs. Kriens-Luzern und Pfadi vs. Bern Muri.
14.04.2014
NLB: Endingen gewinnt Top-Spiel gegen Suhr Aarau

Vor der schönen Kulisse von 1500 Zuschauern kam es im Aargauer Derby zum Top-Spiel der NLB zwischen den beiden führenden Teams Endingen und Suhr Aarau. Die Endinger erwischten den besseren Start und lagen nach zehn Minuten bereits mit 7:3 in Führung. Doch die Suhrer liessen sich nie abschütteln und kamen in der ersten Spielhälfte mit 13:14 wieder bis auf einen Treffer heran. Marco Wyss im Suhrer Tor und Dominic Rosenberg bei Endingen konnten mit ihren Paraden brillieren und hielten das Spiel immer offen. Zwölf Zwei-Minuten-Strafen zeigen deutlich, dass mit harten Bandagen gekämpft wurde. Endingens Keeper Dominic Rosenberg verhinderte in der letzten Minute mit seinen starken Reflexen den Ausgleich. Am Schluss stand ein knapper 30:29-Sieg des TV Endingen.

Nun steht Endingen an der Tabellenspitze, mit zwei Punkten Vorsprung auf Suhr Aarau, und muss in den letzten beiden Runden noch gegen den RTV Basel und zum Abschluss im Derby gegen Baden antreten. Suhr trifft auf Kreuzlingen und ebenfalls auf das drittplatzierte Basel. Das Rennen an der Tabellenspitze bleibt offen. Fest steht, dass eine Aargauer Mannschaft direkt aufsteigen wird und eine in die Barrage muss.

NLB, Qualifikation

RTV Basel - Yellow Winterthur 26:25       
Endingen - Suhr Aarau 30:29       
Zofingen - Stans 30:21       
Kadetten Espoirs SH - GC Amicitia/RWZ 28:28       
Möhlin - Solothurn 24:31               
Chênois Genève - Baden 30:25       

Teilen mit:

Quelle: TV Endingen/Patric Schäfler

13.04.2014
123 Teams: Grossaufmarsch am Minihandball-Festival

Zwar werden die ersten Spiele des diesjährigen Schweizerischen Minihandball-Festivals erst in knapp 50 Tagen angepfiffen – am 24. und 25. Mai exakt. Aufhorchen lässt das OK des veranstaltenden TV Unterstrass aber bereits anfangs April. Mit Ablauf der Anmeldefrist wurde bekannt, wie viele Teams am Grossanlass Ende Mai auf Tore- und Punktejagd gehen. Nicht weniger als 123 Mannschaften konnten für das Handball-Spektakel gewonnen werden! Mit einer solchen Zahl rechneten selbst die kühnsten Optimisten nicht. Im Vergleich zur letzten Austragung in Schaffhausen entsprich das einer Zunahme um fast 73 Prozent oder exakt 50 Mannschaften.

Martin Fäh, OK-Präsident des Anlasses, freut’s. "Das Rühren der Werbetrommeln hat sich wunderbar ausbezahlt. Wir fassten in den Wochen vor Anmeldeschluss nochmals viel nach, telefonierten mit Vereinen und Teambetreuern und sind nun happy, dass der Zuspruch der Handball-Schweiz derart gross ist. Einem tollen Handball-Erlebnis steht nichts mehr im Weg." Logistisch kommt diese Euphorie-Welle indes einer Herausforderung gleich. "Der Event ist auf zwei Tage ausgelegt, die Infrastruktur stösst mit sechs Hallen jedoch an ihre Grenzen", erklärt Fäh weiter. Allfällige Bedenken schiebt der OK-Präsident jedoch umgehend bei Seite: "Wir werden das schaffen und denkwürdige Handball-Tage auf die Beine stellen."

 

Teilen mit:

Quelle: OK Minihandball-Festival (TV Unterstrass)

 

SHV-Partner
"do it" Bau- und Garten-Center
 

 

Medien-Partner

SRG SSR idée suisse

 

Verbands-Partner

Jugend & Sport

Diamond Club

 

Gönnerverein Frauen
Cool & Clean
web by zynex | hosting by ssn Schweizerischer Handball-Verband, Talgut-Zentrum 25, Postfach, 3063 Ittigen b. Bern
Tel. +41 31 370 70 00 - Fax +41 31 370 70 09 - shv-fsh@handball.ch
Impressum | Rechtliches