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Winterthurer Siegeszug
Pfadi hat nach dem Heimsieg gegen Suhr Aarau nach wie vor das Punktemaximum. Die Kadetten, GC Amicitia Zürich und die Lakers Stäfa gewinnen ihre Spiele ebenfalls.
Packender Spitzenkampf
Im Top-Spiel Zug gegen Spono Nottwil gibt es ein 30:30-Unentschieden. Der LC Brühl und ATV/KV Basel gewinnen ihre Partien, Zofingen und Yellow trennen sich 23:23.
Kadettens grosser Auftritt
Die Kadetten verlieren zuhause im ersten Spiel der neuen Champions-League-Saison gegen den Favoriten Kielce 28:33 - trotz eines starken Startes mit einer 9:6-Führung.
Pfadis weisse Weste
Pfadi Winterthur gewinnt zuhause gegen den BSV Bern Muri 30:27 und wahrt seine makellose Bilanz. Der HC Kriens-Luzern schlägt Fortitudo Gossau deutlich mit 36:23.
28.09.2014
NLA: Pfadi setzt Siegesserie fort

Pfadi Winterthur gewann in der NLA gegen Aufsteiger Suhr Aarau problemlos 33:22 und weist nach fünf Saisonspielen weiterhin eine makellose Bilanz aus. Auch Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen feierte mit dem 31:24 beim BSV Bern Muri einen ungefährdeten Sieg. Pfadi wurde gegen Suhr Aarau nicht gefordert und lag bereits nach 26 Minuten mit zehn Toren (17:7) vorne. Die besten Noten bei den Winterthurern verdienten sich Nationalgoalie Aurel Bringolf, der es mit 18 Paraden auf eine Abwehrquote von 45 Prozent brachte, und Linksaussen Marvin Lier, der sechs von sieben Würfen im Tor unterbrachte. Bei den Gästen kam der aktuelle NLA-Topskorer Mischa Kaufmann nicht wie gewünscht auf Touren und war lediglich mit vier von zehn Schüssen erfolgreich.

Die Kadetten nahmen gegen den BSV den Schwung vom guten Auftritt in der Champions League gegen das polnische Topteam Kielce (28:33) mit und sorgten früh für klare Verhältnisse - nach elf Minuten lautete das Skore 8:2. In der Folge kamen die Berner nie mehr näher als bis auf vier Treffer heran. Zum Matchwinner der Schaffhauser avancierte ausgerechnet Keeper Nikola Portner, der auf diese Saison hin vom BSV, bei dem er hinter Dragan Marjanac die klare Nummer 2 gewesen war, zu den Kadetten gewechselt hatte. Portner parierte 19, zum Teil schwierige Bälle und stach Marjanac (8) klar aus. Dank des Sieges rückten die Schaffhauser mit acht Punkten auf den 2. Tabellenplatz vor - sie haben allerdings eine Partie mehr ausgetragen wie Pfadi.

GC Amicitia Zürich kam bei Fortitudo Gossau zu einem 25:21-Erfolg, nachdem es in der 54. Minute noch 19:21 zurückgelegen hatte. Den Sieg verdankten die Stadtzürcher in erster Linie Roman Sidorowicz und Mario Jelinic, die je siebenmal trafen. Nach dem dritten Saisonsieg nimmt das Team des früheren Schweizer Nationaltrainers Arno Ehret in der Rangliste Rang 4 ein.

Am Samstag feierten die Lakers Stäfa gegen Wacker Thun einen überraschenden 27:25-Heimsieg. Nachdem die Thuner in diesem Frühjahr als Titelverteidiger die Playoffs verpasst hatten, sollte diesmal alles besser werden. Zwar war der Start mit einem 29:25-Erfolg gegen die Kadetten Schaffhausen verheissungsvoll, seither triumphierten die Berner Oberländer allerdings nur noch gegen Suhr Aarau (26:23). Gegen Stäfa erlitt Wacker die dritte Saisonniederlage. Der Triumph der Lakers war absolut verdient, sie lagen bloss einmal in Rückstand (23:24/56.). In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber mit bis zu sechs Treffern (12:6/23.) geführt. Zum besten Torschützen der Partie avancierte der Stäfner Jonas Affentranger (6).

Kriens-Luzern und St. Otmar St. Gallen trennten sich 26:26. Zunächst hatte es nach dem vierten Saisonsieg für St. Otmar ausgesehen, lagen doch die St. Galler in der 32. Minute 18:11 vorne. Dann wendeten die Innerschweizer die Partie mit acht Toren in Folge zum 19:18 (43.), worauf es ein Auf und Ab war. Insofern ging das Unentschieden in Ordnung. Bester Werfer von Kriens-Luzern war Peter Schramm mit sieben Treffern, für St. Otmar reüssierte Tomas Babak sechsmal.

NLA, Qualifikation
Pfadi Winterthur - Suhr Aarau 33:22 (19:11)
BSV Bern Muri - Kadetten Schaffhausen 24:31 (10:15)
Fortitudo Gossau - GC Amicitia Zürich 21:25 (10:12)
Lakers Stäfa - Wacker Thun 27:25 (13:12 )
Kriens-Luzern - St. Otmar St. Gallen 26:26 (10:16)
 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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28.09.2014
SPL: Unentschieden bei LK Zug vs. Spono Nottwil

In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spitzenkampf trennten sich der LK Zug und Spono Nottwil unentschieden. Das Schlussresultat von 30:30 wiederspiegelte den Spielverlauf. Als Spono 110 Sekunden vor Schluss mit 28:30 in Rücklage war, dachte wohl so mancher Spono-Fan mit Schrecken an die Schlussphase der letzten Meisterschaft zurück: Wieder hatten die Nottwilerinnen den LKZ über 58 Minuten gefordert, wieder schien allerdings das nötige Quäntchen Glück zum Sieg zu fehlen. Was dann allerdings folgte, darf durchaus als denkwürdig bezeichnet werden: Lisa Frey und die mit acht Toren erfolgreichste Nottwiler Torschützin Steffi Kottmann erhöhten das Skore auf 30:30 und Zug startete seinen letzten Angriff. Nach einem Foul wurde dem LKZ Sekunden vor der Schlusssirene ein Siebenmeter zugesprochen. Sibylle Scherrer, die im Vorfeld fünf Penalties sicher verwertet hatte, trat an – und scheiterte an der parierenden Fabienne Huber. Der Punkt gegen Zug war gesichert und die Freude auf Seiten der Nottwilerinnen gross.

Mit 29:25 gewann der LC Brühl auswärts gegen DHB Rotweiss Thun. Die Ostschweizerinnen agierten von Anfang an spielbestimmend. Sie konnten diese Dominanz auf Grund einer mangelnden Chancenauswertung aber nicht in eine grössere Tordifferenz ummünzen. So trennten zur Halbzeit die beiden Teams lediglich zwei Tore. Thun wehrte sich und war ein „unbequemer Gegner“, wie Brühls Trainerin Vroni Keller nach dem Match sagte. Vor allem die Thuner Rückraumspielerin Anne-Sofie Kleemann bereitete den Brühlerinnen Probleme. Vroni Keller zeigte sich nicht ganz zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft: „Wir haben zu viele Chancen ausgelassen, der Sieg hätte höher ausfallen müssen.“

Zofingen und Yellow Winterthur trennten sich 23:23 unentschieden. In der 55 Minute ging Yellow mit 22:21 erstmals in Führung und vergab danach mehrere Chancen diese Führung auszubauen. Doch es gelang ihnen nicht, im Gegenteil, Zofingen holte sich den Vorsprung zwei Minuten vor dem Abpfiff zurück (23:22). Eine Minute später rettete Jacqueline Toifl mit einem sicher verwerteten Strafstoss das Unentschieden. Dabei blieb es bei der gerechten Punkteteilung.

ATV/KV Basel behielt gegen Stans mit dem 32:27 das bessere Ende für sich. Innert wenigen Minuten geriet das Gastteam aus Stans mit 2:6 in Rückstand. Einige schöne Abschlüsse aus der zweiten Reihe liessen der BSV Stans wieder herankommen zum 6:6. Anschliessend verlief das Spiel ziemlich ausgeglichen, bis kurz vor der Pause der ATV/KV Basel die Überzahl kaltblütig ausnützte und zum 17:13 davonzog. Die Devensive der Stanserinnen vermochte während dem ganzen Spiel nicht zu überzeugen und es wurden zu viele einfache Tore kassiert. Vor allem die Abstimmungen auf der linken Seite stimmten nicht zusammen und liessen der Torhüterin wenig Chancen. Die Möglichkeit, kurz vor Ende nochmals zum Gegner aufzuschliessen, wurde von Stans nicht genützt.

SPL, Qualifikation
Rotweiss Thun - Brühl St. Gallen 25:29 (14:16 )
Zug - Spono Nottwil 30:30 (17:17)
Zofingen - Yellow Winterthur 23:23 (13:11)
ATV/KV Basel - Stans 32:27 (17:13)

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Quelle: Patric Schäfler

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26.09.2014
Champions League: Kadetten unterliegen Kielce zuhause

Schaffhausen bezog beim Start zur Champions League gegen den KS Kielce eine 28:33-Niederlage. Das Verdikt fiel indes weniger deutlich aus als befürchtet, weil die Kadetten das polnische Schwergewicht teilweise hart forderten. Der Favorit der Gruppe D hatte in der BBC-Arena vor allem in der ersten Hälfte ausserplanmässig zu leiden. "Es war hart für uns gegen die Anfang starken Schaffhauser", bekannte Talant Duischebajew. Dem Chef an der Linie machte primär Nikola Portner zu schaffen. Das 20-jährige Goalie-Talent stoppte acht teilweise schwierige Bälle und stellte den Kontrahenten, der die Ambition hegt, den Wettbewerb zu gewinnen, erstaunlich lange vor Probleme.

Die Kadetten leisteten sich in der Defensive nicht nur dank dem überragenden Portner kaum eine Auszeit. Auch die übrigen Schaffhauser Abwehr-Spezialisten griffen hart und im richtigen Moment zu. Kielce hingegen reihte zunächst ein Missverständnis an den nächsten technischen Fauxpas. Für die ersten drei Treffer benötigte das über sechs Millionen Euro teure Star-Ensemble zehn Angriffe. Mit dem physischen Widerstand hatte die Prominenz aus dem Osten offenbar nicht gerechnet. Die Aufbauer mit mehrjähriger Bundesliga-Erfahrung leisteten sich in der ersten Viertelstunde eine unüblich hohe Fehlerzahl. Die Kadetten ihrerseits starteten mit der Spielkunst ihrer besten Meistertage und erarbeiteten sich eine frühe 9:6-Führung (16.).

Und doch verschaffte Michal Jurecki, auch er ein Professional mit grossem Fundus in der weltbesten Liga, den Gästen mit dem letzten Konter der ersten 30 Minuten einen minimen Vorteil, eine 14:15 Führung. Obschon der Halbfinalist der vorletzten CL-Saison nur auf eine Angriffs-Effizienz von 51 Prozent kam, führte er und nicht etwa die Kadetten, die zumindest in der Abwehr phasenweise brilliert hatten.

Die überraschend günstigen Perspektiven verflüchtigten sich aus Sicht der Einheimischen dann aber innert Kürze. Unmittelbar nach der Pause verlor das beste Klubteam der Schweiz im Duell mit der unangefochtenen Nummer 1 Polens den Anschluss. Bis zur 45. Minute handelten sich die temporär richtiggehend konfusen Gastgeber ein 19:25 Handicap ein. Für ihren respektablen Effort im ersten überzeugenden Teil bezahlte der in der entscheidenden Periode kraftlose Double-Gewinner der NLA einen hohen Preis. In der Folge stand für die Schaffhauser nur noch die Begrenzung des Schadens im Vordergrund. Ein Comeback stand nach dem empfindlichen Einbruch nicht mehr zur Debatte. Markus Baurs Handlungsspielraum war aufgrund des langen medizinischen Bulletins - fünf nominelle Teamstützen fehlten verletzt - beschränkt. Duischebajew hingegen griff im Notfall auf die zweite Reihe zurück, die üblicherweise besser dotiert ist als beim Schweizer Titelhalter die Startformation. "Wenn der eine Superstar nicht auf Touren kommt, steht der nächste bereit", brachte Keeper Portner die Qualität des polnischen Serien-Meisters auf den Punkt.

"In der ersten Hälfte wäre mehr möglich gewesen", fasste Manuel Liniger, mit sieben Toren der Topskorer der Schaffhauser, den schwierigen Start auf europäischer Ebene zusammen. "Aber auf diesem Niveau darf man sich einfach keine Schwächephase erlauben." Der langjährige Bundesliga-Linksaussen Liniger, der 20-jährige Keeper Nikola Portner, der in den ersten 30 Minuten acht schwierige Bälle pariert hatte, und Nationalmannschafts-Debütant Dimitrij Küttel (6 Treffer), überzeugten beim Aussenseiter am meisten. Mehr als eine Ehrenmeldung resultierte indes nicht.

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Quelle: Sportinformation (Si)

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25.09.2014
NLA: Pfadi Winterthur bleibt verlustpunktlos Tabellenführer

Pfadi Winterthur hat auch das vierte Saisonspiel gewonnen. Der NLA-Leader bekundete beim 30:27-Heimsieg gegen den BSV Bern Muri erst am Ende Mühe. Einen problemlosen Heimerfolg gab es für Kriens-Luzern gegen Fortitudo Gossau (36:23). Pfadis vierter Sieg in Serie zeichnete sich früh ab. Nach fünf Minuten führten die Winterthurer 3:0. Wohl konnten die Gäste nochmals ausgleichen (3:3), doch danach war wiederum Pfadi am Drücker. Über 15:9 zur Pause baute das Team von Adrian Brüngger die Führung bis zur 45. Minute auf zehn Tore aus (25:15).

In der Folge jedoch drehte der BSV Bern Muri deutlich auf und holte Tor um Tor auf. Näher als auf zwei Treffer - beim Stande von 27:29 in der 59. Minute - kamen die Berner aber nicht mehr heran. Nachdem sie ihre ersten zwei Saisonspiele gewonnen hatten, gingen die Berner damit schon zum zweiten Mal hintereinander als Verlierer vom Platz.

Den zweiten Heimsieg in Folge gab es für Kriens-Luzern, das vor Wochenfrist schon Wacker Thun bezwungen hatte. In der Partie gegen Gossau war ein Klassenunterschied vorhanden. Die konzentriert aufspielenden Zentralschweizer, die auf jeder Position doppelt und gut besetzt waren, führten nach einer Viertelstunde 8:4. Schon zur Pause bestand über den Sieger kein Zweifel mehr (18:10).

NLA, Qualifikation
Pfadi Winterthur - BSV Bern Muri 30:27 (15:9)
Kriens-Luzern - Fortitudo Gossau 36:23 (18:10)

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Quelle: Sportinformation (Si)

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02.10.2014
NLA: Starke zweite Halbzeit von Kriens-Luzern

Kriens-Luzern setzte sich in der Handball-NLA bei den Lakers Stäfa problemlos 30:23 durch. Die Gastgeber vermochten mit den Innerschweizern nur bis zur Pause (12:12) mitzuhalten. Die entscheidende Differenz führten die Luzerner zwischen der 34. und 44. Minute herbei, als sie von 14:13 auf 23:15 davonzogen. Dank des dritten Sieges im sechsten Spiel rückte das Team von Coach Heiko Grimm auf Platz 4 vor.

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Quelle: Sportinformation (Si)

29.09.2014
NLB: STV Baden gewinnt Derby gegen Möhlin

Der STV Baden machte die Auswärtsniederlage gegen Kreuzligen vergessen und gewann gegen Möhlin das Aargauer Derby in der Aue klar 32:22. Mit einer starken Leistung spielte sich das junge Badener Team von Trainer Björn Navarin den Frust der Auswärtsniederlage aus dem Kopf und unterstrich seine Heimstärke. Bei Baden funktionierte die Zusammenarbeit von Feldspielern und Goalie hervorragend, was Torhüter Marco Wyss zu einer bemerkenswerten Quote von 25 Paraden bei 44 Abschlussversuchen verhalf.

NLB, Qualifikation
Horgen - Birsfelden 25:22
Endingen - Chênois Genève 37:23
Altdorf - Zofingen 32:23
Steffisburg - Siggenthal/Vom Stein 32:32
Baden - Möhlin 32:22
Yellow Winterthur - Kadetten Espoirs SH 20:27
RTV Basel - Kreuzlingen 32:25

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Quelle: Patric Schäfler/STV Baden

28.09.2014
NLA: Pfadi setzt Siegesserie fort

Pfadi Winterthur gewann in der NLA gegen Aufsteiger Suhr Aarau problemlos 33:22 und weist nach fünf Saisonspielen weiterhin eine makellose Bilanz aus. Auch Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen feierte mit dem 31:24 beim BSV Bern Muri einen ungefährdeten Sieg. Pfadi wurde gegen Suhr Aarau nicht gefordert und lag bereits nach 26 Minuten mit zehn Toren (17:7) vorne. Die besten Noten bei den Winterthurern verdienten sich Nationalgoalie Aurel Bringolf, der es mit 18 Paraden auf eine Abwehrquote von 45 Prozent brachte, und Linksaussen Marvin Lier, der sechs von sieben Würfen im Tor unterbrachte. Bei den Gästen kam der aktuelle NLA-Topskorer Mischa Kaufmann nicht wie gewünscht auf Touren und war lediglich mit vier von zehn Schüssen erfolgreich.

Die Kadetten nahmen gegen den BSV den Schwung vom guten Auftritt in der Champions League gegen das polnische Topteam Kielce (28:33) mit und sorgten früh für klare Verhältnisse - nach elf Minuten lautete das Skore 8:2. In der Folge kamen die Berner nie mehr näher als bis auf vier Treffer heran. Zum Matchwinner der Schaffhauser avancierte ausgerechnet Keeper Nikola Portner, der auf diese Saison hin vom BSV, bei dem er hinter Dragan Marjanac die klare Nummer 2 gewesen war, zu den Kadetten gewechselt hatte. Portner parierte 19, zum Teil schwierige Bälle und stach Marjanac (8) klar aus. Dank des Sieges rückten die Schaffhauser mit acht Punkten auf den 2. Tabellenplatz vor - sie haben allerdings eine Partie mehr ausgetragen wie Pfadi.

GC Amicitia Zürich kam bei Fortitudo Gossau zu einem 25:21-Erfolg, nachdem es in der 54. Minute noch 19:21 zurückgelegen hatte. Den Sieg verdankten die Stadtzürcher in erster Linie Roman Sidorowicz und Mario Jelinic, die je siebenmal trafen. Nach dem dritten Saisonsieg nimmt das Team des früheren Schweizer Nationaltrainers Arno Ehret in der Rangliste Rang 4 ein.

Am Samstag feierten die Lakers Stäfa gegen Wacker Thun einen überraschenden 27:25-Heimsieg. Nachdem die Thuner in diesem Frühjahr als Titelverteidiger die Playoffs verpasst hatten, sollte diesmal alles besser werden. Zwar war der Start mit einem 29:25-Erfolg gegen die Kadetten Schaffhausen verheissungsvoll, seither triumphierten die Berner Oberländer allerdings nur noch gegen Suhr Aarau (26:23). Gegen Stäfa erlitt Wacker die dritte Saisonniederlage. Der Triumph der Lakers war absolut verdient, sie lagen bloss einmal in Rückstand (23:24/56.). In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber mit bis zu sechs Treffern (12:6/23.) geführt. Zum besten Torschützen der Partie avancierte der Stäfner Jonas Affentranger (6).

Kriens-Luzern und St. Otmar St. Gallen trennten sich 26:26. Zunächst hatte es nach dem vierten Saisonsieg für St. Otmar ausgesehen, lagen doch die St. Galler in der 32. Minute 18:11 vorne. Dann wendeten die Innerschweizer die Partie mit acht Toren in Folge zum 19:18 (43.), worauf es ein Auf und Ab war. Insofern ging das Unentschieden in Ordnung. Bester Werfer von Kriens-Luzern war Peter Schramm mit sieben Treffern, für St. Otmar reüssierte Tomas Babak sechsmal.

NLA, Qualifikation
Pfadi Winterthur - Suhr Aarau 33:22 (19:11)
BSV Bern Muri - Kadetten Schaffhausen 24:31 (10:15)
Fortitudo Gossau - GC Amicitia Zürich 21:25 (10:12)
Lakers Stäfa - Wacker Thun 27:25 (13:12 )
Kriens-Luzern - St. Otmar St. Gallen 26:26 (10:16)
 

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Quelle: Sportinformation (Si)

Winterthurer Siegeszug
Pfadi hat nach dem Heimsieg gegen Suhr Aarau nach wie vor das Punktemaximum. Die Kadetten, GC Amicitia Zürich und die Lakers Stäfa gewinnen ihre Spiele ebenfalls.
28.09.2014
Muri-Gümligen sagt JA zur Ballsporthalle Gümligen

Nach einem intensiv geführten Abstimmungskampf wurde heute im Sternen Muri das Resultat der kommunalen Abstimmung zum Projekt Ballsporthalle Moos verkündet. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Muri­‐Gümligen haben die Überbauungsordnung der Ballsporthalle Moos in Gümligen angenommen. Damit konnte die letzte grosse politische Hürde zugunsten des Projekts und zugunsten der Jugend überwunden werden. Nach diesem Meilenstein wird nun in absehbarer Zeit über das weitere Vorgehen orientiert.

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Quelle: Stiftung Jugendförderung Berner Handball

28.09.2014
SPL: Unentschieden bei LK Zug vs. Spono Nottwil

In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spitzenkampf trennten sich der LK Zug und Spono Nottwil unentschieden. Das Schlussresultat von 30:30 wiederspiegelte den Spielverlauf. Als Spono 110 Sekunden vor Schluss mit 28:30 in Rücklage war, dachte wohl so mancher Spono-Fan mit Schrecken an die Schlussphase der letzten Meisterschaft zurück: Wieder hatten die Nottwilerinnen den LKZ über 58 Minuten gefordert, wieder schien allerdings das nötige Quäntchen Glück zum Sieg zu fehlen. Was dann allerdings folgte, darf durchaus als denkwürdig bezeichnet werden: Lisa Frey und die mit acht Toren erfolgreichste Nottwiler Torschützin Steffi Kottmann erhöhten das Skore auf 30:30 und Zug startete seinen letzten Angriff. Nach einem Foul wurde dem LKZ Sekunden vor der Schlusssirene ein Siebenmeter zugesprochen. Sibylle Scherrer, die im Vorfeld fünf Penalties sicher verwertet hatte, trat an – und scheiterte an der parierenden Fabienne Huber. Der Punkt gegen Zug war gesichert und die Freude auf Seiten der Nottwilerinnen gross.

Mit 29:25 gewann der LC Brühl auswärts gegen DHB Rotweiss Thun. Die Ostschweizerinnen agierten von Anfang an spielbestimmend. Sie konnten diese Dominanz auf Grund einer mangelnden Chancenauswertung aber nicht in eine grössere Tordifferenz ummünzen. So trennten zur Halbzeit die beiden Teams lediglich zwei Tore. Thun wehrte sich und war ein „unbequemer Gegner“, wie Brühls Trainerin Vroni Keller nach dem Match sagte. Vor allem die Thuner Rückraumspielerin Anne-Sofie Kleemann bereitete den Brühlerinnen Probleme. Vroni Keller zeigte sich nicht ganz zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft: „Wir haben zu viele Chancen ausgelassen, der Sieg hätte höher ausfallen müssen.“

Zofingen und Yellow Winterthur trennten sich 23:23 unentschieden. In der 55 Minute ging Yellow mit 22:21 erstmals in Führung und vergab danach mehrere Chancen diese Führung auszubauen. Doch es gelang ihnen nicht, im Gegenteil, Zofingen holte sich den Vorsprung zwei Minuten vor dem Abpfiff zurück (23:22). Eine Minute später rettete Jacqueline Toifl mit einem sicher verwerteten Strafstoss das Unentschieden. Dabei blieb es bei der gerechten Punkteteilung.

ATV/KV Basel behielt gegen Stans mit dem 32:27 das bessere Ende für sich. Innert wenigen Minuten geriet das Gastteam aus Stans mit 2:6 in Rückstand. Einige schöne Abschlüsse aus der zweiten Reihe liessen der BSV Stans wieder herankommen zum 6:6. Anschliessend verlief das Spiel ziemlich ausgeglichen, bis kurz vor der Pause der ATV/KV Basel die Überzahl kaltblütig ausnützte und zum 17:13 davonzog. Die Devensive der Stanserinnen vermochte während dem ganzen Spiel nicht zu überzeugen und es wurden zu viele einfache Tore kassiert. Vor allem die Abstimmungen auf der linken Seite stimmten nicht zusammen und liessen der Torhüterin wenig Chancen. Die Möglichkeit, kurz vor Ende nochmals zum Gegner aufzuschliessen, wurde von Stans nicht genützt.

SPL, Qualifikation
Rotweiss Thun - Brühl St. Gallen 25:29 (14:16 )
Zug - Spono Nottwil 30:30 (17:17)
Zofingen - Yellow Winterthur 23:23 (13:11)
ATV/KV Basel - Stans 32:27 (17:13)

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Quelle: Patric Schäfler

Packender Spitzenkampf
Im Top-Spiel Zug gegen Spono Nottwil gibt es ein 30:30-Unentschieden. Der LC Brühl und ATV/KV Basel gewinnen ihre Partien, Zofingen und Yellow trennen sich 23:23.
26.09.2014
Stans' Keeperin Claudia Schoch fällt mit Kreuzbandriss aus

Nach Ivana Ravlic vom LK Zug hat sich nun auch bei Claudia Schoch vom BSV Stans der Verdacht auf eine schwere Knieverletzung bewahrheitet. Bei einer Abwehraktion, ohne gegnerische Einwirkung, verspürte die Torhüterin einen grossen Schmerz. Die Untersuchungen zeigten nun: Sie riss sich das vordere Kreuzband, ausserdem erlitt der Innenmeniskus einen Schaden. Claudia Schoch wurde am Donnerstag erfolgreich operiert, wird aber den Rest der Saison 2014/15 verpassen. Da auch Daniela Kaiser aufgrund einer Hüftoperation im Sommer immer noch zwei Monate rekonvaleszent ist, sucht der BSV Stans dringend eine weitere Torhüterin.

 

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Quelle: BSV Stans

26.09.2014
Champions League: Kadetten unterliegen Kielce zuhause

Schaffhausen bezog beim Start zur Champions League gegen den KS Kielce eine 28:33-Niederlage. Das Verdikt fiel indes weniger deutlich aus als befürchtet, weil die Kadetten das polnische Schwergewicht teilweise hart forderten. Der Favorit der Gruppe D hatte in der BBC-Arena vor allem in der ersten Hälfte ausserplanmässig zu leiden. "Es war hart für uns gegen die Anfang starken Schaffhauser", bekannte Talant Duischebajew. Dem Chef an der Linie machte primär Nikola Portner zu schaffen. Das 20-jährige Goalie-Talent stoppte acht teilweise schwierige Bälle und stellte den Kontrahenten, der die Ambition hegt, den Wettbewerb zu gewinnen, erstaunlich lange vor Probleme.

Die Kadetten leisteten sich in der Defensive nicht nur dank dem überragenden Portner kaum eine Auszeit. Auch die übrigen Schaffhauser Abwehr-Spezialisten griffen hart und im richtigen Moment zu. Kielce hingegen reihte zunächst ein Missverständnis an den nächsten technischen Fauxpas. Für die ersten drei Treffer benötigte das über sechs Millionen Euro teure Star-Ensemble zehn Angriffe. Mit dem physischen Widerstand hatte die Prominenz aus dem Osten offenbar nicht gerechnet. Die Aufbauer mit mehrjähriger Bundesliga-Erfahrung leisteten sich in der ersten Viertelstunde eine unüblich hohe Fehlerzahl. Die Kadetten ihrerseits starteten mit der Spielkunst ihrer besten Meistertage und erarbeiteten sich eine frühe 9:6-Führung (16.).

Und doch verschaffte Michal Jurecki, auch er ein Professional mit grossem Fundus in der weltbesten Liga, den Gästen mit dem letzten Konter der ersten 30 Minuten einen minimen Vorteil, eine 14:15 Führung. Obschon der Halbfinalist der vorletzten CL-Saison nur auf eine Angriffs-Effizienz von 51 Prozent kam, führte er und nicht etwa die Kadetten, die zumindest in der Abwehr phasenweise brilliert hatten.

Die überraschend günstigen Perspektiven verflüchtigten sich aus Sicht der Einheimischen dann aber innert Kürze. Unmittelbar nach der Pause verlor das beste Klubteam der Schweiz im Duell mit der unangefochtenen Nummer 1 Polens den Anschluss. Bis zur 45. Minute handelten sich die temporär richtiggehend konfusen Gastgeber ein 19:25 Handicap ein. Für ihren respektablen Effort im ersten überzeugenden Teil bezahlte der in der entscheidenden Periode kraftlose Double-Gewinner der NLA einen hohen Preis. In der Folge stand für die Schaffhauser nur noch die Begrenzung des Schadens im Vordergrund. Ein Comeback stand nach dem empfindlichen Einbruch nicht mehr zur Debatte. Markus Baurs Handlungsspielraum war aufgrund des langen medizinischen Bulletins - fünf nominelle Teamstützen fehlten verletzt - beschränkt. Duischebajew hingegen griff im Notfall auf die zweite Reihe zurück, die üblicherweise besser dotiert ist als beim Schweizer Titelhalter die Startformation. "Wenn der eine Superstar nicht auf Touren kommt, steht der nächste bereit", brachte Keeper Portner die Qualität des polnischen Serien-Meisters auf den Punkt.

"In der ersten Hälfte wäre mehr möglich gewesen", fasste Manuel Liniger, mit sieben Toren der Topskorer der Schaffhauser, den schwierigen Start auf europäischer Ebene zusammen. "Aber auf diesem Niveau darf man sich einfach keine Schwächephase erlauben." Der langjährige Bundesliga-Linksaussen Liniger, der 20-jährige Keeper Nikola Portner, der in den ersten 30 Minuten acht schwierige Bälle pariert hatte, und Nationalmannschafts-Debütant Dimitrij Küttel (6 Treffer), überzeugten beim Aussenseiter am meisten. Mehr als eine Ehrenmeldung resultierte indes nicht.

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Quelle: Sportinformation (Si)

Kadettens grosser Auftritt
Die Kadetten verlieren zuhause im ersten Spiel der neuen Champions-League-Saison gegen den Favoriten Kielce 28:33 - trotz eines starken Startes mit einer 9:6-Führung.
26.09.2014
NLA: BSV Bern Muri vs. Kadetten live auf handballTV.ch

Am kommenden Sonntag, 28. September, ist die NLA-Begegnung BSV Bern Muri vs. Kadetten Schaffhausen live auf handballTV.ch zu sehen. Anpfiff ist morgens um 11 Uhr. Ebenfalls um 11 Uhr beginnt die Partie zwischen Pfadi Winterthur und Suhr Aarau. Pfadi geht als Favorit in dieses Spiel, auch wenn die Anspielzeit eher ungewohnt ist und der Match erneut in der kleineren Halle 2B ausgetragen werden muss.

Dafür wartet der Verein ab 10.30 Uhr mit Kafi und Gipfeli für 1 Stutz auf. «Wir haben genügend Gipfeli eingekauft, es reicht für alle Besucherinnen und Besucher», meint Pfadi-Geschäftsführer Sacha von der Crone.

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Quelle: Patric Schäfler/Pfadi Winterthur

25.09.2014
Sanitas Challenge: Jetzt für den HC Ehrendingen stimmen!

Der HC Ehrendingen hat den von der Sanitas ausgeschriebenen und mit 5'000 Franken dotierten regionalen Förderpreis für Projekte im Kinder- und Jugendsport gewonnen. Als einziger Handball-Verein schaffte er es schweizweit auf eins von acht regionalen Podesten – und dann in seiner Region auch gleich noch ganz zuoberst. Als Gewinner einer Region ist der HC Ehrendingen nun automatisch für den nationalen Wettbewerb nominiert, zusammen mit sieben weiteren Vereinen und Organisatioen.

Der nationale Gewinner erhält weitere 20'000 Franken. Erkoren wird er durch eine hochkarätige Fachjury – und durch die Stimmen des Publikums. Darum: Lasst uns den HC Ehrendingen für sein grossartiges Schaffen im Nachwuchsbereich unterstützen. Stellvertretend für alle Schweizer Handball-Vereine, in denen Woche für Woche tolle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geleistet wird.

Weiterführende Links

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Quelle: Marco Ellenberger

25.09.2014
SPL: Zugs Ivana Ravlic fällt mit Kreuzbandriss aus

Die Befürchtungen des LK Zug haben sich bewahrheitet: Ivana Ravlic hat sich im Spiel gegen den BSV Stans eine schwere Knieverletzung zugezogen. Es wurde eine Riss des vorderen Kreuzbandes, ein Anriss des Aussenbandes und ein Schaden am Meniskus diagnostiziert. Die agile Spielmacherin fehlt damit im Team des Schweizer Meisters für den Rest der Saison. Der LK Zug plant, den Ausfall von Ivana Ravlic mit dem bestehenden Kader zu kompensieren.

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Quelle: LK Zug

25.09.2014
EHF-Cup: Einsätze für Schweizer Referees und Delegierte

Für die Spiele der zweiten Runde im EHF-Cup sind Vertreter der Schiedsrichter-Organisation des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) aufgeboten worden. Marco Meyer und André Philipp Buache arbitrieren am 11. Oktober im portugiesischen Odivelas die Hinspiel-Partie zwischen dem Sporting Clube und Sporta Hlohovec (Slk). Am gleichen Tag überwacht Stephan Vitzthum in Bregenz die Begegnung zwischen den Vorarlbergern und dem dänischen Skjern. Eine Woche später, am 19. Oktober, leiten Arthur Brunner und Morad Salah in Frankreich das attraktive Rückspiel zwischen Fenix Toulouse und dem Bundesligisten MT Melsungen.

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Quelle: Marco Ellenberger

25.09.2014
SPL: Der LC Brühl gibt sich in Stans keine Blösse

Der LC Brühl hat am Dienstagabend ein vorgezogenes Spiel der SPAR PREMIUM LEAGUE 1 auswärts gegen Stans diskussionslos mit 31:16 gewonnen. Die St. Gallerinnen taten sich beim Aufsteiger nur in den ersten 20 Mintuen (5:6) etwas schwer, als sie es aufgrund der ungenügenden Chancenauswertung verpassten, sich schon deutlicher abzusetzen. Das holten sie dann aber vor der Pause nach: Die Partie war nach 30 Minuten beim Stand von 13:5 bereits entschieden. Am Wochenende steht in der SPL eine volle Runde auf dem Programm.

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Quelle: Marco Ellenberger

25.09.2014
Europacup: Zug trifft auf Dalfsen und spielt zweimal auswärts

Der LK Zug trifft im EHF-Cupsieger-Cup im November auf den Holländischen Meister Sercodak Dalfsen, der beim Champions-League-Qualifikationsturnier in Leipzig den dritten Rang belegte. Die Vereine einigten sich darauf, beide Spiele in Holland auszutragen. Diese finden am 15. und 16. November in Dalfsen statt.

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Quelle: LK Zug

25.09.2014
NLA: Pfadi Winterthur bleibt verlustpunktlos Tabellenführer

Pfadi Winterthur hat auch das vierte Saisonspiel gewonnen. Der NLA-Leader bekundete beim 30:27-Heimsieg gegen den BSV Bern Muri erst am Ende Mühe. Einen problemlosen Heimerfolg gab es für Kriens-Luzern gegen Fortitudo Gossau (36:23). Pfadis vierter Sieg in Serie zeichnete sich früh ab. Nach fünf Minuten führten die Winterthurer 3:0. Wohl konnten die Gäste nochmals ausgleichen (3:3), doch danach war wiederum Pfadi am Drücker. Über 15:9 zur Pause baute das Team von Adrian Brüngger die Führung bis zur 45. Minute auf zehn Tore aus (25:15).

In der Folge jedoch drehte der BSV Bern Muri deutlich auf und holte Tor um Tor auf. Näher als auf zwei Treffer - beim Stande von 27:29 in der 59. Minute - kamen die Berner aber nicht mehr heran. Nachdem sie ihre ersten zwei Saisonspiele gewonnen hatten, gingen die Berner damit schon zum zweiten Mal hintereinander als Verlierer vom Platz.

Den zweiten Heimsieg in Folge gab es für Kriens-Luzern, das vor Wochenfrist schon Wacker Thun bezwungen hatte. In der Partie gegen Gossau war ein Klassenunterschied vorhanden. Die konzentriert aufspielenden Zentralschweizer, die auf jeder Position doppelt und gut besetzt waren, führten nach einer Viertelstunde 8:4. Schon zur Pause bestand über den Sieger kein Zweifel mehr (18:10).

NLA, Qualifikation
Pfadi Winterthur - BSV Bern Muri 30:27 (15:9)
Kriens-Luzern - Fortitudo Gossau 36:23 (18:10)

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Quelle: Sportinformation (Si)

Pfadis weisse Weste
Pfadi Winterthur gewinnt zuhause gegen den BSV Bern Muri 30:27 und wahrt seine makellose Bilanz. Der HC Kriens-Luzern schlägt Fortitudo Gossau deutlich mit 36:23.
24.09.2014
Nationaltrainer-Kolumne: Die Analyse von Rolf Brack

Der Schweizer Nationalmannschaft ist am Wochenende in den Länderspielen in Deutschland ein Steigerungslauf gelungen. Nach der 26:32-Niederlage in der ersten Begegnung holte sich die SHV-Auswahl am Sonntag in Ulm ein ebenso überraschendes wie verdientes 28:28-Unentschieden. Hier gibt es die ausführliche, ganz persönliche Analyse in der Kolumne von Nationaltrainer Rolf Brack.
 



Das Spiel vom Sonntag in Ulm war für uns ein sehr wichtiges Erfolgserlebnis und Erfolgsergebnis. Es ist ein erster Meilenstein für eine erfolgreiche Zukunft der A-Nationalmannschaft, der uns viel Zuversicht und Optimismus verleiht. Das Unentschieden gegen Deutschland war die Konsequenz aus einer perfekten Spielvorbereitung und der in den Trainingseinheiten zuvor geleisteten Arbeit. Es ist offenkundig gelungen, die Stärken der Spieler zu stärken und unsere Schwächen durch taktische Hilfen zu kompensieren.

Nach dem eher schmeichelhaften Resultat vom Samstag haben wir mit der Mannschaft eine rund 90-minütige Videoanalyse gemacht und die individuellen und auch mannschaftlichen Schwächen und Fehler konkret angesprochen. Unsere Führungsspieler haben sehr professionell auf die sachbezogene Kritik reagiert. Unter dem Motto «Tue zuerst das Notwendige, dann das Mögliche – und dann kannst du das Unmögliche erreichen» wurde aus den Erkenntnissen ein konkreter Matchplan für das zweite Spiel entwickelt. Und ich habe schon lange keine vergleichbar effektive Umsetzung eines Matchplans mehr erlebt. 

«Gerade die Jubelszenen nach dem Abpfiff dokumentieren, wie gierig und leidenschaftlich jeder Spieler aufgetreten ist.»

Die Mannschaft hat eine starke Taktik und gleichzeitig eine starke Teamleistung erbracht und das mit Abstand beste Länderspiel seit langer Zeit abgeliefert. Dies gilt für die ersten 40 Minuten mit einer 17:14-Führung und noch mehr für die letzten sieben Minuten, wo wir nach dem 21:24-Rückstand noch den sensationellen Ausgleich erzielen konnten. Gerade die Jubelszenen nach dem Abpfiff dokumentieren, wie gierig und leidenschaftlich jeder Spieler aufgetreten ist. Alle haben erlebt, was mit der notwendigen taktischen Disziplin und Leidenschaft möglich ist. Wir sollten daran glauben, auch schon kurzfristig das Unmögliche schaffen zu können. 

Die Fähigkeit, aus Resultaten zu lernen, ist für mich ein ganz wichtiges Kriterium in der Beurteilung eines Spielers und einer Mannschaft. Dieses Wochenende war umso bemerkenswerter, weil uns vor den beiden Länderspielen nur vier Trainingseinheiten Zeit blieb. Es ist offensichtlich gelungen, der Mannschaft klarzumachen, was das notwendige Abwehr-Grundverhalten jedes einzelnen Spielers ist. Es ging dabei zunächst darum, nur ein Grundverhalten perfekt umzusetzen, damit die Spieltaktik der Mannschaft hilft, ihre Stärken voll zu entfalten und ihre Schwächen möglichst gut zu kompensieren. Zudem wurde das mannschaftstaktische Grundverhalten im Bereich von unseren drei Haupt-Angriffs-Konzepten, vor allem bezüglich des Timings, anhand von Videobeispielen präzise aufgezeigt. Die Zusammenarbeit des Trainerstabs mit Assistenztrainer Petr Hrachovec und Kompetenzteam-Vertreter Adrian Brüngger war dabei sehr fruchtbar. Wir haben am Samstag auch bis tief in die Nacht hinein das Video des ersten Spiels analysiert.

Hervorzuheben gilt es die Auftritte unserer «neuen» oder jungen Mannschaftsmitglieder. Andreas Portmann, Roman Sidorowicz und Luca Mühlemann haben ihre in Lausanne und/oder Tunesien gezeigten Leistungen positiv unterstrichen und dürfen mittlerweile zum festen Stamm gezählt werden. Nikola Portner hat am Samstag mit einem guten Auftritt überzeugt. Tobias Baumgartner hat vor allem im ersten, aber auch im zweiten Spiel ein gelungenes Comeback in der Nationalmannschaft abgeliefert. Luca Linder hat im Spiel in Göppingen seine Qualitäten angedeutet. Valentin Striffeler hat sich als Gewinn herausgestellt, weil wir ihn in der Verteidigung auf der Zweierposition einsetzen können. Und Dimitrij Küttel war bereit, in seinem ersten Länderspiel in der entscheidenden Spielphase sogleich Verantwortung zu übernehmen.

«Unser wichtigster Erfolgsfaktor wird die Kontinuität sein.»

Die Bäume wachsen jetzt natürlich noch nicht in den Himmel. Nach der Findungsphase von Januar bis Juni haben wir aber nun den ersten Schritt in unserer ersten Entwicklungsphase gemacht. Unser wichtigster Erfolgsfaktor wird die Kontinuität sein. Das Phänomen, dass wir in beiden Spielen so zurückgekommen sind, zeigt aber, wie viele Potenziale freigeschöpft wurden. Die Spieler haben über den gesamten Lehrgang toll mitgezogen. Dieses Erlebnis und die Einstellung «Wer nicht aufgibt, kann alles erreichen» gilt es nun in unserem Kopf und in unserem Herzen für den Start in die EM-Qualifikation gegen Mazedonien und Frankreich mitzunehmen.

Rolf Brack, Nationaltrainer    »



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Quelle: Marco Ellenberger (Text), www.groundshots.de (Titelfoto)

«Ein erster Meilenstein»
Nationaltrainer Rolf Brack schaut in seiner Kolumne zurück auf die beiden Länderspiele gegen Deutschland und das überraschende 28:28-Remis von Sonntag in Neu-Ulm.
24.09.2014
Champions League: Kadettens Rendez-vous mit Europas Elite

Nach einjähriger Absenz kehren die Kadetten Schaffhausen in die Champions League zurück. Auf der wichtigsten Klub-Handball-Plattform will der Double-Gewinner eine bessere Performance erbringen als das überforderte Wacker Thun in der letzten Saison. In der Gruppe mit dem polnischen Champion Kielce, dem ungarischen EHF-Cup-Sieger Szeged, der französischen Nummer 1 Dunkerque, dem dänischen Top-Klub Aalborg und dem ukrainischen Serien-Meister Saporoschje muss der siebenfache CL-Teilnehmer Schaffhausen 100 Prozent seiner Qualität abrufen, um einen dritten Achtelfinal-Vorstoss in Betracht ziehen zu können. Eine Top-16-Klassierung schwebt den Kadetten gleichwohl vor.

Zur heimischen Meisterschaft ist der Schweizer Branchenprimus womöglich auch wegen einer veritablen Verletzungswelle - mehrere wichtige Akteure fallen noch monatelang aus - mit erheblichen Problemen gestartet. Zwei von fünf Partien verlor der Liga-Dominator der letzten Saison. Der Zuschauereinbruch ist dramatisch. Obschon der Klubchef Giorgio Behr der lokalen Bevölkerung regelmässig internationale Top-Shots präsentiert, erschienen zu den ersten beiden Heimspielen zusammen nur 555 Zuschauer.

Beim Auftakt kann sich die Equipe von Coach Markus Baur keine weitere Schwächeperiode mehr erlauben. Mit dem KS Kielce empfangen die Kadetten ein Schwergewicht. Spielbeginn ist morgen Donnerstag, 25. September, um 20 Uhr. Die Begegnung wird live auf Teleclub übertragen. Die Osteuropäer haben Historisches im Sinn und bereits Grosses geleistet. Der Final-Four-Teilnehmer von 2013 leistet sich ein Luxuskader - jede Position ist doppelt und erstklassig besetzt. Entsprechend sind die Ansprüche: Nur die Halbfinal-Teilnahme ist gut genug. Seit dem letzten Januar trägt der frühere Weltklasse-Mittelmann Talant Dujschebajew die Verantwortung für den sportlichen Kurs. Der für seinen manchmal überbordenden Ehrgeiz bekannte Coach - im vergangenen Frühling attackierte er den damaligen Rhein-Neckar-Trainer Gudmundsson nicht nur verbal - findet beim elffachen polnischen Titelträger paradiesische Verhältnisse vor. In der Mannschaft steckt die Erfahrung von mehreren Hundert Bundesliga-Partien - sieben Spieler wechselten direkt aus der weltbesten Liga in die 200'000-Einwohner-Stadt. Über sechs Millionen Euro steckt der holländische Präsident und Unternehmer Bertus Servaas zusammen mit gegen 300 Sponsoren in das spannende Projekt. In den kommenden Jahren plant der frühere Ajax-Junior eine Anhebung auf zehn Millionen Euro.

Szeged ist ebenfalls der Spitzenklasse zuzuordnen. Die Ungarn setzten im am zweithöchsten dotierten Europacup-Wettbewerb mit ihrem EHF-Triumph der deutschen Siegesserie nach zehn Jahren ein Ende. Zusammen mit "Dunkerque HB Grand Littoral" kommen sie am ehesten für eine Top-3-Klassierung infrage. Patrick Cazal, der zweifache französische Weltmeister, hat das Team seit seiner Einsetzung im Herbst 2011 zum erstmaligen Titelgewinn und Cupsieg sowie zweimal in die Champions League geführt. Auf der vereinseigenen Homepage melden sie aus dem Norden keck: "Die französischen Champions attackieren Europa." Weitgehend unberechenbar, aber keineswegs zu unterschätzen, ist der ukrainische Klub HC Motor Saporoschje, der im März den THW Kiel im CL-Achtelfinal hart auf die Probe stellte.

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

23.09.2014
WM-Qualifikation der Frauen im Dezember in Zürich

Das Schweizer Frauen-Nationalteam spielt die erste Phase der WM-Qualifikation wie angekündigt vor heimischem Publikum: Vom 3. bis 6. Dezember sind Weissrussland, Griechenland und Slowenien zum Ausscheidungsturnier in der Zürcher Saalsporthalle zu Gast. Der Gruppensieger schafft den Sprung in die Playoffs vom kommenden Juni. Die WM-Endrunde findet im Dezember 2015 in Dänemark statt.

Der Vorverkauf für das WM-Qualifikations-Turnier in Zürich, inklusive attraktiver Angebote für Teams und Vereine, startet voraussichtlich am Montag, 13. Oktober, über Starticket und Ticketcorner.
 


 
WM-Qualifikation Frauen
Saalsporthalle, Zürich

Mittwoch, 3. Dezember
17.45 Uhr Weissrussland – Griechenland
20.15 Uhr Slowenien – Schweiz

Donnerstag, 4. Dezember
17.45 Uhr Griechenland – Slowenien
20.15 Uhr Schweiz – Weissrussland 

Samstag, 6. Dezember
12.00 Uhr Slowenien – Weissrussland
14.30 Uhr Schweiz – Griechenland

Modus: Der Gruppensieger qualifiziert sich für die WM-Playoffs im Juni 2015.

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Quelle: Marco Ellenberger

Zu Gast in Zürich
Das Schweizer Frauen-Nationalteam trifft in der WM-Qualifikation vom 3. bis 6. Dezember in der Saalsporthalle auf Slowenien, Griechenland und Weissrussland.
23.09.2014
U13-Schweizermeisterschaft im Mai in Adliswil und Kilchberg

Der Saisonabschluss der besten U13-Teams findet in dieser Saison am 17. Mai 2015 in Adliswil und Kilchberg statt. Die lokalen Organisatoren von Albis Foxes Handball freuen sich, die Mannschaften in der Region Zürich begrüssen zu dürfen. Bis es jedoch soweit ist, müssen sich die U13-Teams in ihrer jeweiligen Region natürlich zuerst für diese Endausscheidung qualifizieren. Jeweils zwei Teams dürfen die Regionalverbände an die U13-Schweizermeisterschaft senden. Wie in den vergangenen Jahren dürfen auch im kommenden Mai spannende Junioren-Spiele auf hohem Niveau erwartet werden.

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Quelle: Stefan Oberholzer

22.09.2014
SPL: LK Zug und Spono Nottwil weiter mit weisser Weste

Der LK Zug und Spono Nottwil haben auch in der dritten Runde der SPAR PREMIUM LEAGUE ihre weisse Weste bewahrt: Zug setzte sich bei Aufsteiger Stans gleich mit 43:27 durch, Nottwil gewann gegen Basel mit 27:23. Siege gab es am Wochenende auch für den LC Brühl und Rotweiss Thun.

Die Zugerinnen starteten vor knapp 300 Zuschauern in Stans wie die Feuerwehr und führten bereits nach 17 Minuten mit 14:6. Entsprechend früh war die Partie entschieden. Angeführt von Topskorerin Sybille Scherer (8/6) und mit insgesamt zwölf verschiedenen Torschützinnen baute der LKZ das Skore kontinuierlich aus. Beide Teams mussten derweil bereits in der ersten Halbzeit einen Dämpfer hinnehmen: Stans' Torhüterin Claudia Schoch und Zugs Regisseurin Ivana Ravlic fielen jeweils mit Knieverletzungen aus.

Ebenfalls einen Kantersieg feierte der LC Brühl: Die St. Gallerinnen setzten sich gegen Zofingen mit 40:22 durch. Nach ausgeglichener Startphase (8:8/20.) verschaffte sich der LCB bereits bis zur Pause eine 18:10-Führung. Azra Mustafoska glänzte im im Kollektiv überzeugenden Heimteam mit neun Toren aus zehn Versuchen. Zwar nicht ganz so deutlich, aber insgesamt dennoch ungefährdet fiel Sponos 27:23-Heimsieg gegen Basel aus. Die Nottwilerinnen, die zur Pause schon mit 15:8 führten, liessen den Gegner in der zweiten Halbzeit dabei noch einmal bis auf zwei Tore herankommen (23:21, 24:22), liessen sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen. Rahel Furrer traf sechsmal.

Nicht wirklich vom Fleck kommt derweil Yellow Winterthur. Die Gelben verloren ihr Heimspiel gegen Rotweiss Thun mit 16:19. Die Entscheidung fiel, als sich die Thunerinnen bis zur 52. Minute auf 18:12 absetzten. Beide Teams überzeugten mit guter Deckungsarbeit, offenbarten aber offensive Defizite. Zahlen, die das untermauern, lassen sich in der Statistik finden. Die Keeperinnen Jennifer Hofstetter (Yellow, 55 Prozent) und Sibylle Peronino (Thun, 45 Prozent) konnten sich gute Quoten notieren lassen – umgekehrt sündigten ihre Teamkolleginnen im Abschluss: Das eher unrühmliche Fehlwurf-Verhältnis entschied Thun knapp mit 27:25 für sich.

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Quelle: Marco Ellenberger

Souveräner LKZ
Der LK Zug gewinnt in der SPAR PREMIUM LEAGUE auswärts in Stans mit 43:27 und bleibt Leader. Auch Spono Nottwil bewahrt am dritten Spieltag seine weisse Weste.
22.09.2014
NLA: Stefan Freivogel verlängert seinen Vertrag bei Pfadi

Der Rückraumspieler Stefan Freivogel und Pfadi Winterthur einigten sich in diesen Tagen auf eine vorzeitige, zweijährige Vertragsverlängerung bis Ende Saison 2016/2017. Damit spielt der polyvalent einsetzbare, 24-jährige Schweizer Nationalspieler weiterhin im Dress der Winterthurer und bildet so einen wichtigen Bestandteil in der Zukunftsplanung des Vereins. Stefan Freivogel hat sich zu einer grossen Stütze innerhalb des Mannschaftsgefüges von Pfadi entwickelt. Seine Vielseitigkeit und seine kämpferische Einstellung zeichnen ihn dabei besonders aus. Sein nachhaltiges Wirken zeigt sich alleine schon an der inzwischen auf über 20 Einsätze angewachsenen Länderspielbilanz.

Mit der Weiterverpflichtung von Stefan Freivogel verfügt auch die Trainercrew längerfristig über ihren Leistungsträger und grundsoliden Eckpfeiler im Defensivsystem, was zur Kontinuität im Team entscheidend beiträgt.

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Quelle: Pfadi Winterthur

22.09.2014
Champions League: Alle Kadetten-Spiele live auf Teleclub

Bald startet die Handball Champions League – neu können alle Spiele des Schweizer Meisters Kadetten Schaffhausen im Teleclub live verfolgt werden. Eurosport wird keine CL-Spiele mehr übertragen  – Handball vom Besten kann man daher in der Schweiz sowie allen angrenzenden Ländern (insbesondere Deutschland) nicht mehr im Free TV mit erleben, auch nicht die K.O. Phase und das Final4.

Umso wichtiger ist die Präsenz des Schweizer Meisters im CL-Wettbewerb bei Teleclub. Teleclub strahlt zudem auch alle Spiele der drei deutschen CL-Teilnehmer THW Kiel, Rhein-Neckar Löwen mit dem Schweizer MVP Andy Schmid sowie dem CL-Sieger Flensburg Handewitt aus, jeden Montag zudem das Champions League Magazin zur Runde. Selbstverständlich kann man via Teleclub dann auch die Spiele der K.O. Phase mit deutschen Teams und das Final4 miterleben.
 

Dokumente:
Flyer Teleclub: Spezialangebot Handball0.8 MByte

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

22.09.2014
NLB: Chênois Genève bezwingt den RTV 1879 Basel

Die NLB-Handballer des RTV 1879 Basel kassierten im dritten Spiel der noch jungen Saison bereits die zweite Niederlage. Auswärts beim bis dahin punktelosen Schlusslicht CS Chênois Genf agierte der RTV enttäuschend, verlor mit 25:27 (14:15) und figuriert auf dem unerwarteten 10. Tabellenplatz. Die weiteren Gewinner des Wochenendes sind Möhlin, Zofingen, Kreuzlingen, Steffisburg und Altdorf.

NLB, Qualifikation
Möhlin - Yellow Winterthur 21:20                       
Zofingen - Endingen 27:23
Kreuzlingen - Baden 29:27
Birsfelden - Steffisburg 29:30
Horgen - Altdorf 25:31
Chênois Genève - RTV Basel 27:25

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Quelle: RTV Basel/Patric Schäfler

21.09.2014
DIE SCHWEIZ HOLT IN DEUTSCHLAND EIN UNENTSCHIEDEN!

Die Schweizer Nationalmannschaft hat im zweiten Länderspiel in Deutschland ebenso überraschend wie verdient ein 28:28-Unentscheiden erreicht. Vor 4412 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena in Neu-Ulm lag die SHV-Auswahl zur Pause mit 14:11 vorne – und kam nach einem kurzen Hänger in der zweiten Halbzeit auf beeindruckende Weise noch einmal zurück.

Die 4400 Zuschauer in Neu-Ulm hielten den Atem an. Deutschland hatte in der letzten Minute bei Ballbesitz und 28:27-Führung alle Trümpfe in der Hand. Doch nach dem Fehlpass von Uwe Gensheimer rund zehn Sekunden vor Schluss kamen die Schweizer unverhofft doch noch einmal zu einer Chance. Andy Schmid, direkt von der Bank gekommen, forderte den Ball – und bezwang Deutschland-Keeper Silvio Heinevetter mit der Schlusssirene zum Ausgleich. Ein Ausgleich, der am Ende vielleicht mit etwas Glück zustande kam, aber insgesamt schlicht hochverdient war. «Wir spielten heute mit viel Leidenschaft, mit viel Teamspirit. Und dieses Erfolgserlebnis ist für uns eminent wichtig», sagte Nationaltrainer Rolf Brack. Er hatte zusammen mit seinem Team über Nacht die richtigen Schlüsse gezogen und seine Mannschaft perfekt eingestellt auf das Feld geschickt. Die aggressiven, agilen und kompakten Schweizer legten in Neu-Ulm einen Blitzstart hin, erwischten das Heimteam auf dem falschen Fuss und führten nach sieben Minuten schon mit 5:1. Und es sollte kein Strohfeuer bleiben.

Mit einer Mischung aus aufopferungsvoller, beeindruckender Defensivarbeit, taktischen Finessen und einem hervorragend aufgelegten Andy Schmid hielten die Schweizer den favorisierten Gegner nämlich auch weiterhin auf Distanz. Und das, obwohl sie bis zur 23. Minute schon vier Zeitstrafen kassierten und entsprechend oft in Unterzahl agieren mussten. Dank dem Einsatz des sechsten Feldspielers und viel Kampfgeist überstand die SHV-Auswahl aber diese Phasen mehr oder weniger schadlos. Und sie beeindruckte durch offensive Ausgeglichenheit: Alleine in der ersten Halbzeit trugen sich zehn verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein. Der wertvollste Akteur stand bis zu diesem Zeitpunkt aber im Tor: Dem von der Deckung gut unterstützten Andreas Portmann gelangen acht Paraden.

Dass Deutschland nach der Pause eine Reaktion zeigen würde, war zu erwarten. Dass es aber bis zur 51. Minute dauerte, bis das Heimteam erstmals die Führung übernahm, war erstaunlich. Umso mehr, als dass die Schweiz mit Daniel Fellmann schon früh (39.) einen zentralen Abwehrspieler aufgrund der dritten Zeitstrafe verlor. Trotzdem vergab die bestens aufgelegte SHV-Auswahl in der Folge gleich mehrmals die Chance, die Führung noch weiter auszubauen. Es war vorab Silvio Heinevetter, der seine Farben mit mehreren mirakulösen Paraden im Spiel hielt. Und weil die Schweizer kurz darauf ihre einzige Schwächephase einzogen, gelang dem Heimteam die Wende vom 19:21 (47.) zum 24:21 (53.). Nur kurz schien es, als würde Deutschland doch noch den erwarteten, standesgemässen Sieg feiern. Die Schweizer wankten – aber sie fielen nicht. Die SHV-Auswahl fand tatsächlich noch einmal einen Weg zurück: Dank dem Einsatz des siebten Feldspielers und einem Andy Schmid, der jetzt auf Weltklasse-Niveau agierte, erzielte die SHV-Auswahl in den letzten sieben Minuten noch sieben Tore. Das letzte davon liess die Schweizer jubeln. Und das zurecht.

Foto: www.groundshots.de
 



Länderspiel, Telegramm 

Deutschland – Schweiz 28:28 (11:14)
ratiopharm arena, Neu-Ulm – 4412 Zuschauer (ausverkauft) – Sr. Nachevski/Nikolov (Maz).
Torfolge: 0:1, 1:1, 1:5 (7.), 3:7, 5:7, 5:8, 11:14; 13:14, 14:15, 14:17, 17:17, 17:18, 18:19, 19:19, 19:21 (47), 24:21 (53.), 24:23, 27:26, 28:26, 28:28.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Deutschland; 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation (Fellmann/39.) gegen die Schweiz.
Deutschland: Heinevetter (6 Paraden/1 Tor)/Wolff (16. bis 31./2 Paraden); Gensheimer (8/2), Sellin, Wiencek (4), Danner (1), Pekeler, Groetzki (1), Allendorf, Kneule, Schmidt, Häfner, Michael Müller (3), Philipp Müller, Kühn (1), Drux (4), Christophersen (5).
Schweiz: Portmann (8 Paraden)/Portner (31. bis 41./1 Parade)/Bringolf (ab 46./2 Paraden); Schmid (11/4), Fellmann (1), Liniger (3), Baviera (1), Graubner, Sidorowicz (2), Dähler (1), Raemy  (2), Küttel, Striffeler (2), Mühlemann (1), Freivogel, Baumgartner (1), Svajlen (3).
Bemerkungen: Schweiz ohne Von Deschwanden, Lier (beide verletzt), Vernier (rekonvaleszent) und Linder (nicht eingesetzt). Länderspiel-Debüt von Dimitrij Küttel.

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Quelle: Marco Ellenberger (Text), www.groundshots.de (Foto)

Erfolgserlebnis
Die Schweizer Nationalmannschaft sichert sich im zweiten Testspiel in Deutschland
ein hochverdientes 28:28-Remis und holt sich damit das erhoffte Erfolgserlebnis.
21.09.2014
EM-Qualifikation: Hammer-Gruppe für die U17-Juniorinnen

Die Schweizer U17-Juniorinnen (Jahrgänge 1998 und jünger) waren in der Auslosung für die EM-Qualifikation nicht eben von Glück begünstigt – dafür treffen sie in einer attraktiven Gruppe auf drei Handball-Nationen. Die Gegner vom 20. bis 22. März 2015 heissen Dänemark, Frankreich und Serbien. Die beiden besten Teams qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom 13. bis 23. August 2015. Das erste Organisationsrecht wurde dem SHV zugelost. Ob das Turnier in der Schweiz stattfindet, ist offen. Klar ist hingegen, dass die Schweizerinnen in dieser Gruppe als Aussenseiter antreten werden.

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Quelle: Marco Ellenberger

20.09.2014
Nationalmannschaft: Zwei Gesichter und ein positiver Eindruck

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das erste von zwei Testspielen in Deutschland vor 3800 Zuschauern in Göppingen mit 26:32 verloren. Die SHV-Auswahl zeigte nach der 12:19-Hypothek, die sie sich bis zur Pause eingehandelt hatte, eine starke zweite Halbzeit. Morgen Sonntag (17 Uhr, TV-live auf Sport1) steht in Ulm das zweite Länderspiel auf dem Programm.

Es war vor der tollen Kulisse in Göppingen aus Schweizer Sicht ein Spiel mit zwei Gesichtern. Da war eine erste Halbzeit, in der die SHV-Auswahl viel Lehrgeld bezahlte, sich in der Defensive enorm schwer tat und offensiv lange auch nicht wirklich in die Partie fand. Und dann war da eine zweite Halbzeit, in der die Schweizer ihr Potenzial andeuteten, viel stabiler agierten, mit Deutschland auf Augenhöhe mitspielten – und sich am Ende resultatmässig einen guten Ausgang verdienten. «Wir haben viel Moral gezeigt und nach der Pause richtig dagegengehalten. Mit dem Ergebnis können wir sehr gut leben. Ich denke, das war heute ein Schritt in die richtige Richtung», sagte Nationaltrainer Rolf Brack. Besonders erfreulich waren die Auftritte der Einwechselspieler wie Roman Sidorowicz (3), Tobias Baumgartner (4) oder auch Valentin Striffeler (1), letzterer bei seinem Länderspiel-Debüt. Sie alle brachten viel frischen Wind in die Partie, zumal der in Deutschland bestens bekannte Andy Schmid gegen die offensive 5-1-Deckung des Heimteams seine Stärken nur selten ausspielen konnte.

Über den Ausgang der Partie brauchte man sich in der EWS-Arena allerdings nach der Pause keine Gedanken mehr zu machen. Die erste Halbzeit war der SHV-Auswahl nämlich ziemlich misslungen. Nach einem ansprechenden Start fielen die Gäste in ein Loch und handelten sich bis zur 18. Minute schon einen 4:12-Rückstand ein. Es war jene Phase, in der vor allem die Verteidigung nie wirklich funktionierte. Die Schweizer liessen viele Räume offen, verloren fast jeden Zweikampf und zeigten damit ziemlich deutlich auf, wo es für Nationaltrainer Rolf Brack noch viel Arbeit gibt. «Wir hatten grosse Probleme im individuellen Abwehrverhalten, vor allem gegen den Kreisläufer. Ganz allgemein haben wir uns in der ersten Halbzeit sehr schwergetan», sagte er. Die SHV-Auswahl trat offensiv kaum in Erscheinung, zumal gerade Leistungsträger wie David Graubner oder Daniel Fellmann nicht ihre besten Tage einzogen. Die positive Ausnahme im ersten Durchgang war Nicolas Raemy, der drei der ersten fünf Gäste-Tore erzielte.

Dank der markanten Steigerung in der zweiten Halbzeit blieb in Göppingen aus Schweizer Sicht aber ein positiver Eindruck haften. Seinen Anteil daran hatte auch Torhüter Nikola Portner, der mit acht Paraden eine beeindruckende Visitenkarte abgab und mit seinem ersten Länderspieltreffer aus 40 Metern ins leere Tor schon vor der Pause für ein Highlight sorgte. Gegen ein vor allem im ersten Durchgang starkes, gut eingestelltes Heimteam – Deutschland beging seinen ersten technischen Fehler erst in der 23. Minute – verdiente sich die SHV-Auswahl so noch eine kleine Ehrenmeldung. Und sie hat morgen Sonntag in Ulm die Chance, dort anzuknüpfen, wo sie heute in Göppingen aufgehört hat. Das zweite Länderspiel gegen Deutschland (17 Uhr) wird von Sport1 live übertragen.
 



Länderspiel, Telegramm 

Deutschland – Schweiz 32:26 (19:12)
EWS-Arena, Göppingen – 3800 Zuschauer – Sr. Nachevski/Nikolov (Maz).
Torfolge: 2:0, 2:1, 4:1, 4:2, 5:3, 7:3, 7:4 (12.), 12:4 (18.), 14:7, 16:7, 16:10, 18:12, 19:12; 21:12, 21:13, 23:13 (36.), 23:18, 25:18, 25:19, 27:19, 27:20, 29:20, 29:23, 31:23, 31:26, 32:26.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Deutschland; 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Deutschland: Heinevetter (5 Paraden)/Wolff (ab 43./5 Paraden); Gensheimer (4/1), Sellin (5/5), Wiencek (3), Danner, Pekeler (3), Groetzki (5), Allendorf, Kneule (4), Schmidt, Häfner, Michael Müller (4), Philipp Müller, Kühn (2), Drux (1), Christophersen (1).
Schweiz: Bringolf (2 Paraden)/Portner (ab 20./1 Tor/8 Paraden); Schmid (2/1), Fellmann (1), Liniger (3), Baviera, Graubner, Sidorowicz (3), Dähler (2), Raemy (4), Striffeler (1), Mühlemann (3), Freivogel, Baumgartner (4), Linder (1), Svajlen (1).
Bemerkungen: Schweiz ohne Von Deschwanden, Lier (beide verletzt), Vernier (rekonvaleszent), Portmann und Küttel (beide nicht eingesetzt). Heinevetter hält Penalty von Liniger (23./15:7). Portner hält Penalty von Gensheimer (43./23:16). Länderspiel-Debüt von Valentin Striffeler.

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Quelle: Marco Ellenberger

Steigerung
Die Schweizer Nationalmannschaft verliert das erste Testspiel in Deutschland mit 26:32. In Göppingen zeigt sie vor 3800 Zuschauern aber eine starke zweite Halbzeit.

 

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