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Gut, besser, U18
Die Schweizer U18-Nationalmannschaft schafft an der EM-Endrunde den nächsten Coup: Sie besiegt Gastgeber Polen nach einer unfassbaren Schlussphase mit 25:24.
Mit wehenden Fahnen
Die Schweizer U18-Nationalmannschaft verliert an der EM-Endrunde gegen Spanien trotz starker Leistung mit 23:26 (13:12) und verpasst den Einzug in die Halbfinals.
Ein Schuss ins Glück
Die U18-Junioren sorgen an der EM-Endrunde für die nächste Überraschung: Die
SHV-Auswahl besiegt Dänemark mit 27:26 und bleibt im Rennen um die Halbfinals.
Der SuperCup in Arosa
Am 30. August stehen sich in Arosa im 15. SuperCup die Kadetten Schaffhausen
und Pfadi Winterthur gegenüber. Es geht um den ersten Titel der neuen Saison.
22.08.2014
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U18-EM: DIE SCHWEIZ SCHAFFT GEGEN POLEN DIE WENDE

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde das nächste Husarenstück geleistet. Im ersten von zwei Klassierungsspielen setzte sich die SHV-Auswahl gegen Gastgeber Polen mit 25:24 durch, obwohl nach einer Dreiviertelstunde nicht mehr viel für sie sprach. Dank taktischen Umstellungen schafften die Schweizer aber noch die unerwartete Wende – und spielen darum morgen Samstag um Platz fünf. Gegner um 20 Uhr ist Schweden.

Nach einer mehr oder weniger ausgeglichenen ersten Halbzeit, die Polen mit 12:11 für sich entschied, gerieten die Schweizer Mitte der zweiten Halbzeit arg ins Hintertreffen. Das Heimteam kontrollierte in dieser Phase das Spiel und setzte sich scheinbar entscheidend auf 17:13 ab. Doch dann gelangen SHV-Trainer Michael Suter die beiden Umstellungen, die noch einmal alles über den Haufen warfen. Er liess fortan im 4-2-System verteidigen und ersetzte bei Ballbesitz jeweils den Torhüter durch den siebten Feldspieler. Und was dann passierte, hätte kaum jemand mehr gedacht: Die Polen fanden auf die neue Schweizer Spielweise keine Antwort, begingen Fehler, warfen aus unvorbereiteten Situationen – und die Schweiz holte Tor um Tor auf. Der starke Tim Aufdenblatten (9) erzielte für die SHV-Auswahl schliesslich den umjubelten Siegtreffer.

«Normalerweise verliert man solche Spiele», sagte Trainer Michael Suter. «Polen heute war über weite Strecken stärker als wir, doch die Kombination aus 4-2 hinten und 7:6 vorne war schliesslich die Lösung. Wir sind überglücklich, dass wir uns in den Top-Sechs klassiert haben. Das ist ein grosser Erfolg für diese Mannschaft.» Nach den Siegen gegen Island und Dänemark gelang der SHV-Auswahl am Turnier in Polen damit schon der dritte Coup – und sie hat morgen im Spiel um Rang fünf die Chance, das beste EM-Resultat einer Schweizer Nationalmannschaft überhaupt zu realisieren. Im siebten Turnierspiel steht den Schweizern morgen Samstag mit Schweden noch einmal eine grosse Handball-Nation gegenüber. Und nach der Niederlage gegen den gleichen Gegner in der Vorrunde haben sie dabei ja vielleicht noch eine Rechnung offen.
 


 
U18-EM-Endrunde in Polen

 
Schweiz – Polen 25:24 (11:12)
Widowiskowa, Gdynia – 200 Zuschauer – Sr. Cindric/Gonzurek (Kro).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 5mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Pietruszko/41.) gegen Polen.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Aufdenblatten (9), Meister (4), Tynowski (4), Alili (3), Hochstrasser (2), Leitner (2), Röthlisberger (1), Gwerder, Rubin, Schafroth, Schild, Vögtli, Weingartner.
 


 
Klassierungsspiele, Ränge 5 bis 8

Freitag, 22. August (in Gdynia)
Deutschland – Schweden 31:32 n.V. (11:16, 25:25, 28:28)
Schweiz – Polen 25:24 (11:12)

Samstag, 23. August (in Gdynia)
17.30 Uhr: Deutschland – Polen (um Platz 7)
20.00 Uhr: Schweiz – Schweden (um Platz 5)

 

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Quelle: Marco Ellenberger

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20.08.2014
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U18-EM: Schweizer Junioren unterliegen Spanien knapp

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde in Polen den Einzug in den Halbfinal knapp verpasst. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter verlor gegen Spanien trotz erneut starker Leistung mit 23:26. In der ersten Halbzeit hatten die Schweizer zeitweise mit fünf Toren Vorsprung geführt. Die favorisierten Iberer schafften aber im zweiten Durchgang die Wende.

Noch einmal zeigten die Schweizer Junioren in Polen auf eindrückliche Weise, warum sie bis zuletzt auf einen Platz unter den besten vier Mannschaften hoffen durften. Nach einem hervorragenden Start führte die SHV-Auswahl gegen Spanien mit 9:4 oder 12:7. «Bis dahin lief alles perfekt. Alle waren bereit für die dritte Sensation. Dann fiel Remo Hochstrasser mit einer Knieverletzung aus, und dadurch war vor allem unsere Deckung nicht mehr so stabil wie vorher», sagte Michael Suter. Spanien, das in der Startphase richtiggehend überrumpelt wurde, schaffte darum noch vor dem Seitenwechsel wieder den Anschluss.

Die Schweizer 1996er-Generation verdiente sich aber auch in der Folge allen Respekt. Sie kämpfte, gab niemals auf, musste sich den starken Spaniern aber schliesslich beugen. Bis zum 18:18 (47.) blieb die Partie offen, dann setzten sich die Iberer auf 22:18 (52.) ab. «Spaniens aggressive Deckung hat uns den Schneid abgekauft. Ausserdem fehlte uns Remo auch im Angriff. Insgesamt waren wir nach den beiden riesigen Highlights im dritten Spiel innert vier Tagen auch nicht mehr frisch genug, um gegen dieses Topteam zu bestehen. Gratulation an Spanien», sagte Michael Suter.

Tatsächlich zogen die Spanier damit als eines von nur zwei Teams (neben Ungarn) ohne Verlustpunkt ins Halbfinale ein. Der Modus will es, dass Dänemark den Sprung in die Top-Vier ebenfalls noch geschafft hat, obwohl die punktgleichen Schweizer gestern gegen die DHF-Equipe noch gewannen. Weil die Dänen aber heute einen 34:22-Kantersieg gegen Schweden feierten, wiesen sie am Ende unter den drei punktgleichen Mannschaften die beste Tordifferenz auf. Das soll die Schweizer aber nicht ärgern, ganz im Gegenteil: Es unterstreicht, was für grossartige Leistungen sie in Polen bisher abgerufen haben. Lange Zeit zum verarbeiten bleibt ohnehin nicht: Bereits am Freitag (15.00 Uhr) treffen sie im ersten Klassierungsspiel in Gdynia auf Gastgeber Polen.
 



U18-EM-Endrunde in Polen

Spanien – Schweiz 26:23 (12:13)
AWFiS, Danzig – 200 Zuschauer – Sr. Geraets/Geraets (Ho).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Spanien; 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Aufdenblatten (5), Tynowski (4), Alili (3), Rubin (3), Hochstrasser (2), Leitner (2), Röthlisberger (2), Weingartner (2), Gwerder, Meister, Schafroth, Schild, Vögtli.
Bemerkung: Hochstrasser mit Knieverletzung ausgeschieden.
 



Hauptrunde, Gruppe 1

Dienstag, 19. August
Schweiz – Dänemark 27:26 (15:15)
Schweden – Spanien 20:26 (8:13)

Mittwoch, 20. August
Dänemark – Schweden 34:22 (20:9)
Spanien – Schweiz 26:23 (12:13)

Tabelle: 1. Spanien 3/6. 2. Dänemark 3/2 (+11)*. 3. Schweiz 3/2 (-3)*. 4. Schweden 3/2 (-8)*. 
* = Massgebend ist die Tordifferenz aus den drei Spielen der punktgleichen Teams. Die Partien gegen Spanien fallen für die Berechnung aus der Wertung.
 



Klassierungsspiele, Ränge 5 bis 8

Freitag, 22. August (in Gdynia)
12.30 Uhr: Deutschland – Schweden
15.00 Uhr: Schweiz – Polen

Samstag, 23. August (in Gdynia)
17.30 Uhr: Verlierer – Verlierer (um Platz 7)
20.00 Uhr: Gewinner – Gewinner (um Platz 5)

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Quelle: Marco Ellenberger

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19.08.2014
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U18-EM: SCHWEIZER JUNIOREN BESIEGEN AUCH DÄNEMARK

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat in ihrem ersten Hauptrunden-Spiel an der EM-Endrunde sogleich die nächste Überraschung geschafft: Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter setzte sich gegen Dänemark nach einem Hitchcock-Finale mit 27:26 durch und bleibt damit im Rennen um einen Platz im Halbfinal. Das zweite Spiel der Hauptrunde steht am Mittwoch (19.00 Uhr) gegen Spanien auf dem Programm. Erst am Sonntag hatten die Schweizer überraschend gegen Island reüssiert.

Die Begegnung in Danzig war nichts für schwache Nerven. Nachdem die Schweizer rund zehn Minuten vor Schluss mit 21:23 zurückgelegen hatten, kamen sie noch einmal zurück in die Partie. Den entscheidenden Treffer erzielte schliesslich Florian Leitner rund fünf Sekunden vor der Sirene. Die Schweizer agierten dabei mit dem zusätzlichen siebten Feldspieler – und der dänische Direktwurf vom Anspiel flog danach über das leere SHV-Tor. «Das war auch ein Sieg der Taktik», sagte Trainer Michael Suter. «Wir mussten die Deckung auf 5-1 umstellen, weil die Dänen für unser 6-0 zu stark waren. Unsere Mannschaft ist aber sehr abgezockt aufgetreten – und es war das perfekte Ende für uns. Wir haben heute enorm viel wertvolle Erfahrung gewonnen.»

Weniger euphorisch war die Gemütslage selbstredend auf dänischer Seite, zumal nun nach 2012 in der Türkei (U20) und 2013 in Bosnien-Herzegowina (U21) erneut eine DHF-Nachwuchsauswahl gegen die Schweiz gescheitert ist. «Wir haben heute gegen einen besseren Gegner und bessere Einzelspieler verloren. Wir hätten heute als Team geschlossener auftreten müssen, aber das ist uns nicht gelungen», sagte Trainer Morten Henriksen.

Anders sieht das für die Schweizer aus, die als das Überraschungsteam des Turniers bezeichnet werden können. Nach dem erneuten Coup darf die SHV-Auswahl vom Einzug unter die besten Vier träumen. Das Unterfangen morgen Mittwoch (19.00 Uhr) gegen Spanien wird allerdings ein schwieriges. Die Iberer setzten sich heute gegen Schweden beeindruckend mit 26:20 durch.
 
[INC=/news/2014-08-20_U18]


 
U18-EM-Endrunde in Polen

Schweiz – Dänemark 27:26 (15:15)
AWFiS, Danzig – 150 Zuschauer – Sr. Panayides/Andreou (Zyp).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 4mal 2 Minuten gegen Dänemark.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Aufdenblatten (10), Alili (5), Tynowski (5), Röthlisberger (3), Rubin (2), Hochstrasser (1), Leitner (1), Gwerder, Meister, Schafroth, Schild, Vögtli, Weingartner.
 



Hauptrunde, Gruppe 1

Dienstag, 19. August
Schweiz – Dänemark 27:26 (15:15)
Schweden – Spanien 20:26 (8:13)

Mittwoch, 20. August
17.00 Uhr: Dänemark – Schweden
19.00 Uhr: Spanien – Schweiz

Tabelle: 1. Spanien 2/4. 2. Schweden 2/2 (-2). 3. Schweiz 2/2 (-3). 4. Dänemark 2/0.

Modus: Die beiden besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Halbfinals, die anderen beiden Mannschaften spielen in den Klassierungsspielen um die Ränge 5 bis 8.

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Quelle: Marco Ellenberger

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19.08.2014
Saisonauftakt mit dem SuperCup am 30. August in Arosa

Am Samstag, 30. August 2014, findet der Handball SuperCup zum ersten Mal im malerischen Arosa statt. Es ist die 15. Austragung des Schweizer SuperCups, bei dem sich zum Auftakt der neuen Saison traditionellerweise der Meister und der Cupsieger gegenüberstehen. Mit Pfadi Winterthur und den Kadetten Schaffhausen duellieren sich die beiden stärksten Teams der Saison 2013/14.

Die Kadetten Schaffhausen sind die grossen Dominatoren im SuperCup. Zuletzt gewann der Verein den Wettbewerb gleich vier Mal in Folge. Insgesamt stehen die Munotstädter von Weltmeister Markus Baur schon bei acht SuperCup-Triumphen. Den Cupfinal entschieden die Kadetten gegen Pfadi Win-terthur in Sursee für sich und auch im Playoff-Final behielten die Kadetten die Oberhand. Aber auch die kontinuierliche Arbeit von Pfadi-Trainer Adrian Brüngger in den letzten Jahren trägt Früchte: Immer wieder entwickeln sich junge, talentierte Spieler bei den Winterthurern zu absoluten Top-Akteuren – und mehr als einmal zeigten die Winterthurer in Duellen mit den Kadetten, dass mit ihnen zu rechnen ist. Die Zuschauer in Arosa dürfen sich auf Handball der absoluten Spitzenklasse freuen.

Der 15. SuperCup wird im Rahmen des Handball Unternehmer Forums (www.hufo.ch) durchgeführt. Das von Arosa Tourismus ins Leben gerufene Handball Unternehmer Forum vereinigt ehemalige Handballerinnen und Handballer mit spannenden Aufgaben im Berufsleben einmal im Jahr auf 1800 Meter über Meer. Neben hochkarätigen Referaten generiert das Forum auch einen fünfstelligen Beitrag für die Nachwuchsarbeit des Schweizerischen Handball-Verbandes (SHV).



 


 

 
15. Handball-SuperCup
Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur
Samstag, 30. August, 15 Uhr, Eissporthalle, Arosa

Vorverkauf für den 15. SuperCup bei Arosa Tourismus, Sport- und Kongresszentrum, 7050 Arosa, per Telefon unter 081 378 70 20, oder per Mail an ticket@arosa.ch.
 

      
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Quelle: Patric Schäfler

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22.08.2014
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U18-EM: DIE SCHWEIZ SCHAFFT GEGEN POLEN DIE WENDE

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde das nächste Husarenstück geleistet. Im ersten von zwei Klassierungsspielen setzte sich die SHV-Auswahl gegen Gastgeber Polen mit 25:24 durch, obwohl nach einer Dreiviertelstunde nicht mehr viel für sie sprach. Dank taktischen Umstellungen schafften die Schweizer aber noch die unerwartete Wende – und spielen darum morgen Samstag um Platz fünf. Gegner um 20 Uhr ist Schweden.

Nach einer mehr oder weniger ausgeglichenen ersten Halbzeit, die Polen mit 12:11 für sich entschied, gerieten die Schweizer Mitte der zweiten Halbzeit arg ins Hintertreffen. Das Heimteam kontrollierte in dieser Phase das Spiel und setzte sich scheinbar entscheidend auf 17:13 ab. Doch dann gelangen SHV-Trainer Michael Suter die beiden Umstellungen, die noch einmal alles über den Haufen warfen. Er liess fortan im 4-2-System verteidigen und ersetzte bei Ballbesitz jeweils den Torhüter durch den siebten Feldspieler. Und was dann passierte, hätte kaum jemand mehr gedacht: Die Polen fanden auf die neue Schweizer Spielweise keine Antwort, begingen Fehler, warfen aus unvorbereiteten Situationen – und die Schweiz holte Tor um Tor auf. Der starke Tim Aufdenblatten (9) erzielte für die SHV-Auswahl schliesslich den umjubelten Siegtreffer.

«Normalerweise verliert man solche Spiele», sagte Trainer Michael Suter. «Polen heute war über weite Strecken stärker als wir, doch die Kombination aus 4-2 hinten und 7:6 vorne war schliesslich die Lösung. Wir sind überglücklich, dass wir uns in den Top-Sechs klassiert haben. Das ist ein grosser Erfolg für diese Mannschaft.» Nach den Siegen gegen Island und Dänemark gelang der SHV-Auswahl am Turnier in Polen damit schon der dritte Coup – und sie hat morgen im Spiel um Rang fünf die Chance, das beste EM-Resultat einer Schweizer Nationalmannschaft überhaupt zu realisieren. Im siebten Turnierspiel steht den Schweizern morgen Samstag mit Schweden noch einmal eine grosse Handball-Nation gegenüber. Und nach der Niederlage gegen den gleichen Gegner in der Vorrunde haben sie dabei ja vielleicht noch eine Rechnung offen.
 


 
U18-EM-Endrunde in Polen

 
Schweiz – Polen 25:24 (11:12)
Widowiskowa, Gdynia – 200 Zuschauer – Sr. Cindric/Gonzurek (Kro).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 5mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Pietruszko/41.) gegen Polen.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Aufdenblatten (9), Meister (4), Tynowski (4), Alili (3), Hochstrasser (2), Leitner (2), Röthlisberger (1), Gwerder, Rubin, Schafroth, Schild, Vögtli, Weingartner.
 


 
Klassierungsspiele, Ränge 5 bis 8

Freitag, 22. August (in Gdynia)
Deutschland – Schweden 31:32 n.V. (11:16, 25:25, 28:28)
Schweiz – Polen 25:24 (11:12)

Samstag, 23. August (in Gdynia)
17.30 Uhr: Deutschland – Polen (um Platz 7)
20.00 Uhr: Schweiz – Schweden (um Platz 5)

 

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Quelle: Marco Ellenberger

Gut, besser, U18
Die Schweizer U18-Nationalmannschaft schafft an der EM-Endrunde den nächsten Coup: Sie besiegt Gastgeber Polen nach einer unfassbaren Schlussphase mit 25:24.
22.08.2014
Der LC Brühl testet gegen hochkarätige Gegner

In den kommenden sieben Tagen will der LC Brühl seine Form auf internationalem Parkett testen. An diesem Wochenende nimmt er am Oldenburger Wunderhorn-Cup teil. Das St. Galler Team wurde in die Gruppe mit dem EHF-Cupsieger Lada Togliatti aus Russland und den beiden Bundesligisten Bad Wildungen Vipers und VfL Oldenburg eingeteilt. Gegen TUS Metzingen, das neu zu den Topteams der Bundesliga gezählt werden darf, treten die Brühlerinnen ausserdem am nächsten Freitag an, bevor am 3. September die Meisterschaft mit dem Spiel gegen ATV/KV Basel eröffnet wird. 

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Quelle: LC Brühl

22.08.2014
Länderspieltickets gibt es neu über die Starticket-Kanäle

Der Ticketvermarkter Starticket geht mit Ticketportal eine Kooperation ein und übernimmt von Ticketportal den Endkundenverkauf für dessen Schweizer Veranstaltungskunden. Im Zuge der Kooperation fokussieren sich beide Parteien auf ihre Kernkompetenzen: Starticket stärkt sein Angebot im Endkundenbereich mit attraktiven Events aus den Bereichen Sport und Kultur, während Ticketportal sich auf den weiteren Ausbau der Marktführerschaft in seinem Kerngeschäft, der Bereitstellung von flexiblen und individuellen B2B-Lösungen, konzentriert. Für die Schweizer Handballfans bedeutet dies, dass Tickets für Länderspiele und SHV-Events ab sofort über die Kanäle von Starticket erhältlich sind.

"Die attraktiven Veranstaltungen aus den Bereichen Sport und Kultur von Ticketportal komplettieren das Event-Portfolio von Starticket in idealer Form", sagt Peter Hürlimann, CEO von Starticket. "Diese Partnerschaft, bei der Starticket, der Innovationsführer im Endkundenbereich, und der Leader im B2B-Geschäft Ticketportal zusammenspannen, stärkt die Marktposition beider Unternehmungen im wettbewerbsintensiven Ticketmarkt in der Schweiz", freut sich der Vorsitzende der Ticketportal Geschäftsleitung, Dieter Froehlich.

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Quelle: Starticket/ticketportal

21.08.2014
NLA: Gianluca Lima neu beim HC Kriens-Luzern

Die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern haben ihr Kader mit Gianluca Lima (20) ergänzt. Der ehemalige HCK-Junior äusserte den Wunsch, seine Pläne in der deutschen Bundesliga bei Balingen-Weilstetten auf später zu verschieben und sich den Zentralschweizer Handballern anzuschliessen. Lima meldete sich beim Innerschweizer NLA-Club, nachdem er erkannt hatte, dass für ihn die Angewöhnung an die Lebensumstände im deutschen Profihandball mehr Zeit beanspruchte als er sich das vorgestellt hatte. Nun will er beim HC Kriens-Luzern in der NLA sportlich Fuss fassen und kehrt dazu in die Innerschweiz zurück. Seinen Vertrag in Balingen hat er aufgelöst.

Der HC Kriens-Luzern wird versuchen, Lima bei seiner beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Auch das wird Teil jenes Engagements sein, mit dem der HC Kriens-Luzern den jungen Sportler an die nächste Aufgabe heranführen will. Das passt auch ins Gesamtbild, stehen doch beim jungen Team des HC Kriens-Luzern mit Jan Gwerder, Samuel Weingartner und Claudio Vögtli drei weitere Nachwuchsspieler im Kader, die mit gezielter Förderung in den Trainings an Ihren Perspektiven im Leistungssport arbeiten.
 

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Quelle: HC Kriens-Luzern

20.08.2014
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U18-EM: Schweizer Junioren unterliegen Spanien knapp

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde in Polen den Einzug in den Halbfinal knapp verpasst. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter verlor gegen Spanien trotz erneut starker Leistung mit 23:26. In der ersten Halbzeit hatten die Schweizer zeitweise mit fünf Toren Vorsprung geführt. Die favorisierten Iberer schafften aber im zweiten Durchgang die Wende.

Noch einmal zeigten die Schweizer Junioren in Polen auf eindrückliche Weise, warum sie bis zuletzt auf einen Platz unter den besten vier Mannschaften hoffen durften. Nach einem hervorragenden Start führte die SHV-Auswahl gegen Spanien mit 9:4 oder 12:7. «Bis dahin lief alles perfekt. Alle waren bereit für die dritte Sensation. Dann fiel Remo Hochstrasser mit einer Knieverletzung aus, und dadurch war vor allem unsere Deckung nicht mehr so stabil wie vorher», sagte Michael Suter. Spanien, das in der Startphase richtiggehend überrumpelt wurde, schaffte darum noch vor dem Seitenwechsel wieder den Anschluss.

Die Schweizer 1996er-Generation verdiente sich aber auch in der Folge allen Respekt. Sie kämpfte, gab niemals auf, musste sich den starken Spaniern aber schliesslich beugen. Bis zum 18:18 (47.) blieb die Partie offen, dann setzten sich die Iberer auf 22:18 (52.) ab. «Spaniens aggressive Deckung hat uns den Schneid abgekauft. Ausserdem fehlte uns Remo auch im Angriff. Insgesamt waren wir nach den beiden riesigen Highlights im dritten Spiel innert vier Tagen auch nicht mehr frisch genug, um gegen dieses Topteam zu bestehen. Gratulation an Spanien», sagte Michael Suter.

Tatsächlich zogen die Spanier damit als eines von nur zwei Teams (neben Ungarn) ohne Verlustpunkt ins Halbfinale ein. Der Modus will es, dass Dänemark den Sprung in die Top-Vier ebenfalls noch geschafft hat, obwohl die punktgleichen Schweizer gestern gegen die DHF-Equipe noch gewannen. Weil die Dänen aber heute einen 34:22-Kantersieg gegen Schweden feierten, wiesen sie am Ende unter den drei punktgleichen Mannschaften die beste Tordifferenz auf. Das soll die Schweizer aber nicht ärgern, ganz im Gegenteil: Es unterstreicht, was für grossartige Leistungen sie in Polen bisher abgerufen haben. Lange Zeit zum verarbeiten bleibt ohnehin nicht: Bereits am Freitag (15.00 Uhr) treffen sie im ersten Klassierungsspiel in Gdynia auf Gastgeber Polen.
 



U18-EM-Endrunde in Polen

Spanien – Schweiz 26:23 (12:13)
AWFiS, Danzig – 200 Zuschauer – Sr. Geraets/Geraets (Ho).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Spanien; 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Aufdenblatten (5), Tynowski (4), Alili (3), Rubin (3), Hochstrasser (2), Leitner (2), Röthlisberger (2), Weingartner (2), Gwerder, Meister, Schafroth, Schild, Vögtli.
Bemerkung: Hochstrasser mit Knieverletzung ausgeschieden.
 



Hauptrunde, Gruppe 1

Dienstag, 19. August
Schweiz – Dänemark 27:26 (15:15)
Schweden – Spanien 20:26 (8:13)

Mittwoch, 20. August
Dänemark – Schweden 34:22 (20:9)
Spanien – Schweiz 26:23 (12:13)

Tabelle: 1. Spanien 3/6. 2. Dänemark 3/2 (+11)*. 3. Schweiz 3/2 (-3)*. 4. Schweden 3/2 (-8)*. 
* = Massgebend ist die Tordifferenz aus den drei Spielen der punktgleichen Teams. Die Partien gegen Spanien fallen für die Berechnung aus der Wertung.
 



Klassierungsspiele, Ränge 5 bis 8

Freitag, 22. August (in Gdynia)
12.30 Uhr: Deutschland – Schweden
15.00 Uhr: Schweiz – Polen

Samstag, 23. August (in Gdynia)
17.30 Uhr: Verlierer – Verlierer (um Platz 7)
20.00 Uhr: Gewinner – Gewinner (um Platz 5)

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Quelle: Marco Ellenberger

Mit wehenden Fahnen
Die Schweizer U18-Nationalmannschaft verliert an der EM-Endrunde gegen Spanien trotz starker Leistung mit 23:26 (13:12) und verpasst den Einzug in die Halbfinals.
20.08.2014
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U18-EM: Die Schweiz spielt heute um einen Platz im Halbfinal

Die Schweizer Junioren der Jahrgänge 1996 und jünger sind an der U18-EM-Endrunde in Polen über sich hinausgewachsen: Nach Siegen gegen Island und Dänemark spielen sie heute Mittwoch (19 Uhr) gegen Spanien um den Einzug in den Halbfinal. Und auch wenn die SHV-Auswahl gegen die starken Iberer selbstredend als krasser Aussenseiter antritt – ausgeschlossen ist die Überraschung nicht. «Es ist sehr beeindruckend, wie die Jungs fähig sind, in entscheidenden Momenten ihre Top-Leistung abzurufen», sagt Trainer Michael Suter. Die Partie gegen Spanien gibt es im Livestream.

Die Schweizer Junioren schafften es in Polen einmal mehr, sich mitten in der Weltspitze zu etablieren. «Wir haben uns als Mannschaft gefunden, und es herrscht ein toller Leistungsgedanke. Es ist sehr angenehm, mit diesen Junioren zu arbeiten. Sie haben verstanden, worum es geht», sagt Trainer Michael Suter. Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden – notabene trotz starker Leistung – misslang der SHV-Auswahl gegen Serbien die erste Halbzeit. Nach dem 10:15-Pausenrückstand holte sie sich aber noch ein 21:21-Remis und legte damit die Basis für die beiden Exploits im Anschluss. «Wir haben uns im Verlauf des Turniers kontinuierlich gesteigert, sind mittlerweile auf allen Positionen stark besetzt. Und wir waren jeweils auf den Punkt bereit», sagt Michael Suter. Ihren Teil dazu bei trägt sicher auch die absolute Fokussierung auf die Aufgabe: So sammelt der Captain jeweils fünf Stunden vor Spielbeginn alle Mobiltelefone ein. Während die Spieler der anderen Nationen in der Hotel-Lobby am Surfen sind, gilt die Konzentration der Schweizer dann nur noch dem Spiel. Was das auslösen kann, erfuhren gerade die Isländer auf beeindruckende Weise: Sie lagen nach der Startviertelstunde und einem Schweizer Feuerwerk bereits mit 4:9 im Hintertreffen.

Die Schweizer Junioren stehen dank ihren einzigartigen Auftritten heute Abend vor einer fast schon historischen Chance. Noch nie ist es einer Mannschaft des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) gelungen, an einer EM- oder WM-Endrunde eine Medaille zu ergattern. Das beste Resultat stellt immer noch der vierte Platz der Männer-Nationalmannschaft an der WM-Endrunde in Schweden von 1993 dar. Sollten die 1996er-Junioren tatsächlich den Sprung unter die besten Vier schaffen, dann wäre das nicht nur bereits das beste Ergebnis eines Nachwuchs-Nationalteams überhaupt, sondern dann wäre gar ein Podestplatz in Reichweite. «Es wird heute gegen Spanien, das bisher sehr souverän aufgetreten ist, sicher sehr hart. Es ist bereits das fünfte Spiel an diesem Turnier – und solche Belastungen sind sich die Spieler nicht gewohnt. Aber wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, diese Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben», sagt Trainer Michael Suter.

Stoppen könnte die Schweizer höchstens noch der Modus. Sollte Schweden gegen Dänemark (17 Uhr) gewinnen, und sich die Schweiz gegen Spanien durchsetzen, hätten drei Teams je vier Punkte auf dem Konto. Der Halbfinal-Einzug würde dann über das Torverhältnis entschieden. Sollte ein Schweizer Sieg gegen Spanien mit mindestens drei Toren ausfallen, wäre die SHV-Auswahl aber unabhängig vom anderen Resultat im Halbfinal. Und sollte Dänemark gegen Schweden gewinnen, wären die Rechnereien hinfällig. Und sowieso: Ganz unabhängig davon, wie die Spiele heute ausgehen – was die Schweizer Junioren in Polen bisher geleistet haben, ist bereits absolut einzigartig. Auch wenn Erfolge der SHV-Nachwuchs-Nationalteams in den letzten Jahren fast etwas zur Gewohnheit wurden, so sind sie alles andere als Selbstverständlich. Der ganzen Mannschaft um Trainer Michael Suter gebührt für ihren Auftritt in Polen schon jetzt ein riesiges Kompliment.

Bildlegende: Das Foto zeigt die erfolgreichen Schweizer Junioren an einem spielfreien Tag auf der Mole von Sopot, der mit 512 Metern längsten hölzernen Seebrücke Europas.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

Ohne Limit
Die Schweizer U18-Junioren spielen heute Mittwoch um 19 Uhr an der EM-Endrunde gegen Spanien um den Einzug in die Halbfinals. Eine fast schon historische Chance.
20.08.2014
Hanspeter Würmli neuer VR-Präsident der HC Kriens-Luzern AG

Hanspeter Würmli ist neuer Verwaltungsratspräsident der HC Kriens-Luzern AG. Der frühere Handballer tritt damit die Nachfolge an von Urs Dickenmann, der seinen Rücktritt angekündigt hatte. Der diplomierte Betriebsökonom FH Hanspeter Würmli ist seit 2010 Geschäftsführer der Eberli-Immobilien AG, ein Unternehmen der Eberli Sarnen AG. Zuvor war er während vielen Jahren in verschiedenen mittelgrossen, nationalen und internationalen Unternehmen der Konsumgüter-, Investitionsgüter- und Dienstleistungsindustrie (Bodum, Fotolabo-Gruppe, etc.) in führenden Funktionen tätig. Dabei hat er die strategische Ausrichtung der Unternehmen aktiv mitgestaltet und mit verantwortet. Dieses Knowhow wird er jetzt dem HC Kriens-Luzern in seiner Aufgabe als Verwaltungsratspräsident zur Verfügung stellen.

Der Bezug zum Handball ist bei Hanspeter Würmli seit vielen Jahren vorhanden. Der frühere Kreisläufer spielte während 16 Jahren selber beim HC Kriens, ehe er 1984 mit dem RTV Basel Schweizermeister wurde. Neben der Konsolidierung des Spitzenplatzes in der vergangenen Saison sieht er die Weiterentwicklung im sportlichen Bereich, die Einbindung der SG Pilatus als Nachwuchsgefäss, die Verbreiterung der finanziellen Basis sowie den Bau der regionalen Eventhalle, die u.a. auch als neue Spielstätte der Handballer dienen soll, als die zentralen Zielsetzungen der nahen Zukunft. Formell gewählt wird Hanspeter Würmli durch die aktuellen Mitglieder des Verwaltungsrates der HC Kriens-Luzern AG am 15. September 2014.

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Quelle: HC Kriens-Luzern

20.08.2014
Pfadi Winterthur unterliegt den Rhein-Neckar Löwen

Pfadi verliert bei den Rhein-Neckar Löwen 24:32 (12:12). Die Rhein-Neckar Löwen waren in dieser Begegnung der klare Favorit, doch wurden sie dieser Rolle erst nach der Umstellung auf die Stammsech gerecht. Pfadi zeigte über die meiste Zeit einen beherzten Kampf und baute erst in den letzten Minuten ab. RNL-Spielmacher Andy Schmid gelang für einmal nicht der gewohnt starke Auftritt.

Die Löwen legten gleich forsch los und gingen in Führung. Dann kam auch Pfadi auf und lag nach 11 Minuten nur noch mit 4:6 hinten. Doch innert Kürze stand es schier uneinholbar 4:10. Trainer Adrian Brüngger nahm ein Timeout und die Winterthurer kehrten verbessert aufs Feld zurück. Nach 27 Minuten stand es nur noch 11:12 und Pfadi gelang sogar bis zur Halbzeit der Ausgleich zum 12:12. Es rächte sich für die Deutschen, dass sie einige Stammspieler draussen liessen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte drückten der Bundesligist aufs Tempo. Eine doppelte Unterzahl brach Pfadi das Genick und die Löwen setzten sich resultatmässig ab. Allerdings kämpfte sich Pfadi zurück und holte bis zum 19:22 auf. Nun setzten die Rhein-Neckar Löwen nur noch ihre Stammsech ein und ab da dominierten sie das Spiel. Mit zahlreichen Gegenstössen überrumpelten sie Pfadi und zehn Minuten vor Schluss war die Partie gelaufen, es stand 20:26. Pfadi konnte nicht mehr reagieren und musste mit dem 24:32 noch eine deutliche Niederlage einstecken.

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Quelle: Pfadi Winterthur

19.08.2014
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U18-EM: SCHWEIZER JUNIOREN BESIEGEN AUCH DÄNEMARK

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat in ihrem ersten Hauptrunden-Spiel an der EM-Endrunde sogleich die nächste Überraschung geschafft: Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter setzte sich gegen Dänemark nach einem Hitchcock-Finale mit 27:26 durch und bleibt damit im Rennen um einen Platz im Halbfinal. Das zweite Spiel der Hauptrunde steht am Mittwoch (19.00 Uhr) gegen Spanien auf dem Programm. Erst am Sonntag hatten die Schweizer überraschend gegen Island reüssiert.

Die Begegnung in Danzig war nichts für schwache Nerven. Nachdem die Schweizer rund zehn Minuten vor Schluss mit 21:23 zurückgelegen hatten, kamen sie noch einmal zurück in die Partie. Den entscheidenden Treffer erzielte schliesslich Florian Leitner rund fünf Sekunden vor der Sirene. Die Schweizer agierten dabei mit dem zusätzlichen siebten Feldspieler – und der dänische Direktwurf vom Anspiel flog danach über das leere SHV-Tor. «Das war auch ein Sieg der Taktik», sagte Trainer Michael Suter. «Wir mussten die Deckung auf 5-1 umstellen, weil die Dänen für unser 6-0 zu stark waren. Unsere Mannschaft ist aber sehr abgezockt aufgetreten – und es war das perfekte Ende für uns. Wir haben heute enorm viel wertvolle Erfahrung gewonnen.»

Weniger euphorisch war die Gemütslage selbstredend auf dänischer Seite, zumal nun nach 2012 in der Türkei (U20) und 2013 in Bosnien-Herzegowina (U21) erneut eine DHF-Nachwuchsauswahl gegen die Schweiz gescheitert ist. «Wir haben heute gegen einen besseren Gegner und bessere Einzelspieler verloren. Wir hätten heute als Team geschlossener auftreten müssen, aber das ist uns nicht gelungen», sagte Trainer Morten Henriksen.

Anders sieht das für die Schweizer aus, die als das Überraschungsteam des Turniers bezeichnet werden können. Nach dem erneuten Coup darf die SHV-Auswahl vom Einzug unter die besten Vier träumen. Das Unterfangen morgen Mittwoch (19.00 Uhr) gegen Spanien wird allerdings ein schwieriges. Die Iberer setzten sich heute gegen Schweden beeindruckend mit 26:20 durch.
 
[INC=/news/2014-08-20_U18]


 
U18-EM-Endrunde in Polen

Schweiz – Dänemark 27:26 (15:15)
AWFiS, Danzig – 150 Zuschauer – Sr. Panayides/Andreou (Zyp).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 4mal 2 Minuten gegen Dänemark.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Aufdenblatten (10), Alili (5), Tynowski (5), Röthlisberger (3), Rubin (2), Hochstrasser (1), Leitner (1), Gwerder, Meister, Schafroth, Schild, Vögtli, Weingartner.
 



Hauptrunde, Gruppe 1

Dienstag, 19. August
Schweiz – Dänemark 27:26 (15:15)
Schweden – Spanien 20:26 (8:13)

Mittwoch, 20. August
17.00 Uhr: Dänemark – Schweden
19.00 Uhr: Spanien – Schweiz

Tabelle: 1. Spanien 2/4. 2. Schweden 2/2 (-2). 3. Schweiz 2/2 (-3). 4. Dänemark 2/0.

Modus: Die beiden besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Halbfinals, die anderen beiden Mannschaften spielen in den Klassierungsspielen um die Ränge 5 bis 8.

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Quelle: Marco Ellenberger

Ein Schuss ins Glück
Die U18-Junioren sorgen an der EM-Endrunde für die nächste Überraschung: Die
SHV-Auswahl besiegt Dänemark mit 27:26 und bleibt im Rennen um die Halbfinals.
19.08.2014
SHV: Der Zentralvorstand bestimmt die neue Geschäftsleitung

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) hat am 11. August 2014 die Geschäftsleitung des Gesamtverbandes gemäss der neuen Struktur bestimmt: Roger Felder übernimmt das Ressort «Spielbetrieb und Schiedsrichter», Ingo Meckes das Ressort «Leistungssport und Ausbildung», Roger Keller das Ressort «Marketing und Kommunikation», Daniel Tschumper das Ressort «Finanzen» und Daniel Willi das Ressort «Handballförderung».

Im Rahmen der «Struktur 2020» ist die Wahl eines CEO ab der Saison 2015/16 vorgesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Geschäftsleitung von Zentralpräsident Ulrich Rubeli geführt. Seine Stellvertreter sind Ingo Meckes und Roger Felder. Die neue Geschäftsleitung ist per sofort eingesetzt und im Gesamtverband verantwortlich. Vorbehalten bleiben die vom Zentralvorstand beschlossenen Übergangsregelungen für die Saison 2014/15.

Weiterführender Link

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Quelle: Marco Ellenberger

19.08.2014
Saisonauftakt mit dem SuperCup am 30. August in Arosa

Am Samstag, 30. August 2014, findet der Handball SuperCup zum ersten Mal im malerischen Arosa statt. Es ist die 15. Austragung des Schweizer SuperCups, bei dem sich zum Auftakt der neuen Saison traditionellerweise der Meister und der Cupsieger gegenüberstehen. Mit Pfadi Winterthur und den Kadetten Schaffhausen duellieren sich die beiden stärksten Teams der Saison 2013/14.

Die Kadetten Schaffhausen sind die grossen Dominatoren im SuperCup. Zuletzt gewann der Verein den Wettbewerb gleich vier Mal in Folge. Insgesamt stehen die Munotstädter von Weltmeister Markus Baur schon bei acht SuperCup-Triumphen. Den Cupfinal entschieden die Kadetten gegen Pfadi Win-terthur in Sursee für sich und auch im Playoff-Final behielten die Kadetten die Oberhand. Aber auch die kontinuierliche Arbeit von Pfadi-Trainer Adrian Brüngger in den letzten Jahren trägt Früchte: Immer wieder entwickeln sich junge, talentierte Spieler bei den Winterthurern zu absoluten Top-Akteuren – und mehr als einmal zeigten die Winterthurer in Duellen mit den Kadetten, dass mit ihnen zu rechnen ist. Die Zuschauer in Arosa dürfen sich auf Handball der absoluten Spitzenklasse freuen.

Der 15. SuperCup wird im Rahmen des Handball Unternehmer Forums (www.hufo.ch) durchgeführt. Das von Arosa Tourismus ins Leben gerufene Handball Unternehmer Forum vereinigt ehemalige Handballerinnen und Handballer mit spannenden Aufgaben im Berufsleben einmal im Jahr auf 1800 Meter über Meer. Neben hochkarätigen Referaten generiert das Forum auch einen fünfstelligen Beitrag für die Nachwuchsarbeit des Schweizerischen Handball-Verbandes (SHV).



 


 

 
15. Handball-SuperCup
Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur
Samstag, 30. August, 15 Uhr, Eissporthalle, Arosa

Vorverkauf für den 15. SuperCup bei Arosa Tourismus, Sport- und Kongresszentrum, 7050 Arosa, per Telefon unter 081 378 70 20, oder per Mail an ticket@arosa.ch.
 

      
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Quelle: Patric Schäfler

Der SuperCup in Arosa
Am 30. August stehen sich in Arosa im 15. SuperCup die Kadetten Schaffhausen
und Pfadi Winterthur gegenüber. Es geht um den ersten Titel der neuen Saison.
19.08.2014
Kadetten unterliegen Veszprém im Falkencup nur knapp

Beim Falkencup in der Schaffhauser BBC Arena 27:29 stand es zum Schluss für MKB-MVM Veszprém – nur knapp mussten sich die Kadetten geschlagen geben. Dabei hatte es in der ersten Halbzeit noch nicht so gut ausgesehen für die Orangen. Bis zur 14. Minute hatten die Kadetten das Spiel ausgeglichen gestaltet. Dann war es der frisch eingewechselte Sulic, der für Veszprém das Skore erhöhte und sechs Minuten später lagen die Kadetten mit 8:13 im Rückstand. In dieser Phase hatten die Schaffhauser einige Fehlschüsse zu verzeichnen. Veszprém nutzte dies gnadenlos aus und ging mit dem beträchtlichen Vorsprung von 10:19 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel zuerst sehr ausgeglichen. Die Kadetten fanden immer besser ins Spiel. Nach einem sehenswerten Tempolauf von Sergio Muggli und dem daraus resultierenden 16:23 in der 39. Minute, witterten die Kadetten ihre Chance. Sie legten einen richtigen Steigerungslauf hin. Mit drei Gegenstosstoren innert zwei Minuten kamen sie plötzlich bis auf zwei Tore an den Gegner heran. Die Zuschauer bekamen dabei auch einige herrliche Kombinationen zu sehen. Immer wieder tauchte dabei Sergio Muggli vor dem gegnerischen Tor auf. Mit sieben Treffern und unzähligen herrlichen Zuspielen wurde er verdientermassen zum Bestplayer auf Seiten der Kadetten gewählt. Vor dem Spiel verabschiedete Giorgio Behr noch Florian Goepfert und gratulierte Jonas Maier und Markus Baur zum U20 EM-Titel.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

19.08.2014
NLB: Steven Larsson verstärkt Chênois Genève

Der Nationalliga B-Verein Chênois Genève verstärkt sich mit dem 33-jährigen Linkshänder Steven Larsson, welcher seit 2012 beim schwedischen Klub RPIF Linköping unter Vertrag stand. Larsson nahm mit Grossbritannien als Vize-Captain an den olympischen Spielen in London teil. Steven Larsson ist im Schweizer Handball kein Unbekannter, stand er doch von 2007 bis 2009 bei den Kadetten Schaffhausen unter Vertrag.

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Quelle: CS Chênois Genève

19.08.2014
NLB: HSC Kreuzlingen verpflichtet schwedischen Kreisläufer

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stefan Runge ist der NLB-Club HSC Kreuzlingen auf seiner Suche nach Ersatz fündig geworden. Die Hafenstädter haben den 26-jährigen Schweden Niklas Stegefelt unter Vertrag genommen. Der Kreisläufer mit den Gardemassen 1,93 m und 100 kg spielte zuletzt in der zweithöchsten schwedischen Liga bei Karrä HF Göteborg und gehörte dort zu den Toptorschützen.

Stegefelt ist zusammen mit seiner Freundin in die Schweiz gekommen. Josefine Brodd Björklund (24 Jahre, 23 Jun.-Länderspiele) ist die neue Torhüterin des SPL1-Spitzenclubs LC Brühl St. Gallen.
 

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Quelle: HSC Kreuzlingen

19.08.2014
BSV Bern Muri startet zuhause mit EHF-Cup-Spiel gegen Gomel

Die Heimspiele des BSV Bern Muri sind definitiv angesetzt. Die Berner starten in der Mooshalle gleich mit einer internationalen Partie in der ersten Runde des EHF-Cup gegen das weissrussische Team HC Gomel. Spielbeginn ist am Samstag, 6. September, um 17.30 Uhr. Die restlichen Spiele sind soweit definitiv angesetzt. Sollten die Berner eine Runde weiterkommen, würden die Spiele der zweiten Europacup-Runde am 11. Oktober 2014 (Heimspiel) und am 18./19. Oktober (Auswärtsspiel) gegen Ademar Leon (ESP) ausgetragen. Dies hätte zur Folge, dass das Heimspiel vom Samstag, 11. Oktober, gegen Fortitudo Gossau auf den Mittwoch 8. Oktober (19.30 Uhr Mooshalle Gümligen) verschoben würde. Das erste Heimspiel in der Meisterschaft tragen die Berner am Dienstag, 9. September, gegen den HC Kriens-Luzern aus (Spielbeginn 19.30 Uhr).
 

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Quelle: BSV Bern Muri

18.08.2014
Yellow besiegt Feldkirch, Spono in Allensbach im Final

Spono Nottwil hat am vergangenen Wochenende am stark besetzten «Skoda-Cup» im deutschen Allensbach den zweiten Platz belegt. In der Vorrunde besiegten die überraschenden Luzernerinnen den TSV Haunstetten (2. Bundesliga) mit 24:14 sowie die HSG Bad Wildungen Vipers (1. Bundesliga) mit 20:15 und sicherten sich ein 15:15-Remis gegen die HSG Bensheim-Auerbach (2. Bundesliga). Als Gruppensieger traf Spono im Halbfinal auf den LK Zug – und setzte sich mit 15:13 durch. Erst im Final musste sich die Equipe von Trainer Urs Mühlethaler geschlagen geben: Gegen die TuS Metzingen (1. Bundesliga) war beim 11:20 nicht mehr viel zu holen.

Yellow Winterthur hat in der Eulachhalle derweil ein Testspiel gegen den HC JCL BW Feldkirch bestritten. Die Österreicherinnen klassierten sich in der vergangenen Saison in der WHA im hinteren Mittelfeld. Die Winterthurerinnen überzeugten dabei mit einem starken, geschlossenen Auftritt und setzten sich diskussionslos mit 38:28 (17:15) durch.

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Quelle: Marco Ellenberger

18.08.2014
SPL: Slowenische Rückraumspielerin für Spono Nottwil

Spono Nottwil hat im Hinblick auf die neue Saison einen weiteren Transfer getätigt: Zur Verstärkung des Rückraums stösst Nives Fatkic zum Team. Die 23-jährige Slowenin spielte zuletzt bei ZRK Veplas Velenje in ihrem Heimatland. Die gelernte Bauingenieurin soll Spono vor allem auf der Rückraum-Mitte-Position weitere Varianten bieten.

"Mit Nives Fatkic konnten wir unser Kader optimal ergänzen. Sie ist zwar noch jung, aber sehr gut ausgebildet", zeigt sich Cheftrainer Urs Mühlethaler zufrieden. Fatkic hat das Training in Nottwil bereits aufgenommen und vorerst einen Vertrag über ein Jahr unterschrieben.
 

Nives Fatkic.

      
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Quelle: Spono Nottwil

18.08.2014
EHF-Cup: HC Kriens-Luzern mit Doppelspiel in der Krauerhalle

Der HC Kriens-Luzern trägt seine Europacup-Spiele der ersten Runde im EHF-Cup gegen den montenegrinischen Meister HC Lovcen-Cetinje beide in der Krauerhalle Kriens aus. Das Doppel-Europacup-Weekend ist geplant am 13. und 14. September 2014. Es war nicht einfach für den HC Kriens-Luzern, Kontakt aufzunehmen mit dem Meister aus Montenegro. Der HC Lovcen-Cetinje, unbestritten Nummer 1 in Montenegro, konnte dann aber erreicht werden. Jetzt steht fest, dass der Gegner, der noch letztes Jahr in der sehr anspruchsvollen Balkan-Liga sehr gut mitspielte, beide Spiele in der Schweiz austragen wird.

Dem HCK fallen damit zwar höhere Unterkunftskosten an, dafür entfallen die Flugkosten und die Reisezeiten. Und die wären nach Südosteuropa angesichts eines ohnehin schon dicht gedrängten Spielplanes im September nicht zu vernachlässigen gewesen. Jetzt kommen die Innerschweizer an einem Wochenende zu zwei Europacup-Spielen in der Krauerhalle. Der Gast aus Montenegro reist am 12. September an, gespielt wird dann am 13. und 14. September (Samstag/Sonntag), ehe die Montenegriner am 15. September den Rückflug wieder antreten.

Der HC Kriens-Luzern will versuchen, das doppelte Heimrecht zu nutzen und sich als Sieger durchzusetzen. Denn in der nächsten Runde würde ein äusserst attraktives Los winken: Tvis Holstebro aus Dänemark. Aber dieser «Leckerbissen» will verdient sein. Und das wird gegen das Team aus Montenegro sehr anspruchsvoll, auch wenn von diesem Team bisher nur sehr wenig bekannt ist.
 

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Quelle: HC Kriens-Luzern

17.08.2014
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U18-EM: DIE SCHWEIZ SENSATIONELL IN DER HAUPTRUNDE

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde in Polen sensationell den Sprung unter die besten Acht geschafft. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter setzte sich am Sonntagabend gegen das favorisierte Island überraschend mit 24:22 (14:9) durch und liess die Nordländer damit in der Tabelle hinter sich. Und mehr noch: Mit dem Sprung in der Hauptrunde qualifizierten sich die 1996er-Junioren auch schon direkt für die WM-Endrunde im Sommer 2015.

Der Erfolg der 1996er-Generation ist kaum hoch genug einzuschätzen. In einer starken, ausgeglichenen Gruppe schaffte es die als Aussenseiter angetretene SHV-Auswahl, mit Island und Serbien zwei absolute Handball-Nationen hinter sich zu lassen. «Das war das wichtigste Spiel überhaupt für diese Generation, es ging heute um alles oder nichts. Gratulation an meine Mannschaft, vor allem für das, was sie in der ersten Halbzeit gezeigt hat. Das war die wohl perfekte Halbzeit dieser Mannschaft», sagte Trainer Michael Suter, der anfügte, dass es am Schluss ein enges, hartes Spiel gewesen sei. «Aber wir haben uns das Weiterkommen in die Hauptrunde und auch die Teilnahme an der WM-Endrunde in einem Jahr verdient.» 

Grossen Anteil am Sieg der Schweizer, die zur Pause nach optimaler Leistung schon mit 14:9 vorne lagen, hatte Dennis Grana. Der Keeper vom HSC Suhr Aarau machte vor allem vor allem im ersten Durchgang den Laden dicht und wurde darum nach der Partie zurecht als bester Spieler geehrt. «Dieses Spiel war enorm wichtig für uns. Wir wollten alles geben und um jeden Ball kämpfen. Das ist uns in der ersten Halbzeit hervorragend gelungen. Nach der Pause hatten wir ein paar Probleme, aber wir haben den Sieg über die Distanz gebracht. Es fühlt sich einfach nur grossartig an, dass wir den Sprung in die Hauptrunde geschafft haben», sagte er.

Was jetzt für die Schweizer Junioren an der EM-Endrunde noch kommt, ist eine hochverdiente Zugabe. Zunächst trifft die Mannschaft von Michael Suter in der Hauptrunde auf Dänemark (am Dienstag) und Spanien (am Mittwoch). Der Platz unter den besten acht Teams ist den SHV-Junioren ohnehin nicht mehr zu nehmen. Sie füllen damit grosse Fussstapfen aus: Der berühmten 1992er-Generation war es an ihrer ersten EM-Endrunde ebenfalls gelungen, ein Top-8-Ergebnis nach Hause zu bringen. Auch die 1996er-Generation hat nun diese Erfolgsgeschichte geschrieben.
 


 
U18-EM-Endrunde in Polen

Schweiz – Island 24:22 (14:9)
AWFiS, Danzig – 238 Zuschauer – Sr. Jovic/Arnautovic (Bos).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 7mal 2 Minuten gegen Island.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Leitner (5), Alili (4), Aufdenblatten (4), Röthlisberger (4), Tynowski (3), Rubin (2), Hochstrasser (1), Meister (1), Gwerder, Schafroth, Schild, Vögtli, Weingartner.
 


 
Vorrunde, Gruppe A

Donnerstag, 14. August
Schweden – Schweiz 29:25 (13:13)
Serbien – Island 24:29 (14:13)

Freitag, 15. August
Island – Schweden 24:24 (14:12)
Schweiz – Serbien 21:21 (10:15)

Sonntag, 17. August
Schweden – Serbien 28:21 (12:6)
Schweiz – Island 24:22 (14:9)

Tabelle: 1. Schweden 3/5. 2. Schweiz 3/3*. 3. Island 3/3*. 4. Serbien 3/1.

Modus: Die beiden besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde (Ränge 1 bis 8), die anderen beiden Mannschaften spielen die Zwischenrunde (Ränge 9 bis 16). * Bei Punktgleichheit zweier Teams nach Abschluss der Vorrunde entscheidet die Direktbegegnung.
 



Hauptrunde, Gruppe 1

Dienstag, 19. August
17.00 Uhr: Schweiz – Dänemark
19.00 Uhr: Schweden – Spanien

Mittwoch, 20. August
17.00 Uhr: Dänemark – Schweden
19.00 Uhr: Spanien – Schweiz

Modus: Die beiden besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Halbfinals, die anderen beiden Mannschaften spielen um die Ränge 5 bis 8. Nur die die Punkte gegen die direkten Konkurrenten werden aus der Vorrunde mitgenommen; Schweden und Spanien starten mit je 2 Zählern.

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Quelle: Marco Ellenberger

Bärenstark!
Die U18-Junioren gewinnen an der EM-Endrunde gegen Island überraschend mit
24:22 und qualifizieren sich damit sensationell für die Hauptrunde der besten Acht.
16.08.2014
Pfadi Winterthur mit Prestigesieg gegen Alpla HC Hard

Pfadi Winterthur schlug gestern Freitag in Hard in einem Testspiel den österreichischen Double-Gewinner Alpla HC Hard 23:19 (11:9). Es ging für Trainer Adrian Brüngger bei diesem starken Gegner darum, mit einem konzentrierten Auftritt einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaftstart zu machen. Das gelang vollauf, wie auch der Trainer bestätigte: «Wir haben uns über die Deckung den Sieg verdient. Im Gegenstoss gab es noch zu viele einfache Fehler. Insgesamt sind wir weitergekommen und darauf können wir aufbauen». Noch fehlten bei den Winterthurern die Aufbauer Milan Corovic und Julian Krieg wegen Verletzungen und der Flügel Cédrie Tynowski, der mit der Schweizer U18-Nationalmannschaft an der EM in Schweden weilt.

Das Spiel verlief recht animiert und Pfadi zeigte eine solide Leistung. Nach zehn Minuten lagen die Pfader mit 5:4 vorne, musste in der Folge Hard wieder näher heran kommen lassen (7:7), um sich dann bis zur Halbzeit doch einen Vorsprung mit 11:9 zu erkämpfen. Dieser Spielstand wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn Pfadi seine Chancen vorne mit etwas mehr Geduld und konsequenter genutzt hätte.

Auch in der zweiten Hälfte begann Pfadi konzentriert und liess Hard – «die Roten Teufel vom Bodensee» – nicht aufkommen. Bis zur 50. Minute (19:17) lag Pfadi stets in Front und konnte diese Führung in den letzten zehn Minuten sogar noch ausbauen. Das Schlussresultat von 23:19 war letztlich verdient und kam über eine sehr solide Deckung mit zwei sehr guten Torhütern zustande.

Schon am Dienstag geht es mit der Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen weiter. Für den Vizemeister aus Deutschland ist es der letzte Test vor dem Bundesligastart. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Kronau.

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Quelle: Pfadi Winterthur

15.08.2014
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U18-EM: Die Schweiz holt einen Punkt gegen Serbien

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat an der EM-Endrunde in Polen ihren ersten Punkt gewonnen: Die SHV-Auswahl trennte sich im zweiten Spiel der Vorrunde von Serbien mit einem 21:21-Unentschieden. Die Mannschaft von Trainer Michael Suter schaffte dabei im zweiten Durchgang das Kunststück, nach einem 10:15-Pausenrückstand nur noch sechs Tore zuzulassen.

Die Schweizer, die sich in der zweiten Halbzeit auf den starken Keeper Dennis Grana verlassen konnten, lagen nach 43 Minuten zwar noch mit 14:17 hinten, doch drei Tore von Lenny Rubin, Lucas Meister und Florian Leitner führten zum Ausgleich (48.). Serbien legte sofort wieder vor und führte mit 21:18, doch auch darauf fand die SHV-Auswahl die richtige Antwort. Nach dem erneuten Ausgleich in der 58. Minute gelang keinem Team mehr ein Treffer. «Es war ein kurioses Spiel, wie es unsere Sportart manchmal mit sich bringt. In der zweiten Halbzeit haben wir stark verteidigt und eine riesige Moral gezeigt», sagte Trainer Michael Suter.

Auch im zweiten Spiel der Gruppe gab es ein Remis: Schweden und Island, die beiden Sieger des Vortags, trennten sich 24:24 und führen die Tabelle punktgleich an. Die SHV-Auswahl hat aber noch ihre Chance auf das Weiterkommen. Klar ist, dass die Mannschaft von Trainer Michael Suter dafür am Sonntag gegen Island die Überraschung schaffen und gewinnen muss. Sollte das gelingen und Serbien gegen Schweden mindestens einen Punkt verlieren, sind die Schweizer aufgrund der Direktbegegnung weiter. Sollte Serbien gewinnen, hätten alle vier Teams drei Punkte auf dem Konto. Dann müsste die Tordifferenz über den Einzug in die Hauptrunde entscheiden.
 


 
U18-EM-Endrunde in Polen
 
Schweiz – Serbien 21:21 (10:15)
AWFiS, Danzig – 220 Zuschauer – Sr. Panayides/Andreou (Zyp).
Strafen: 2mal 2 Minutuen gegen die Schweiz; 4mal 2 Minuten gegen Serbien.
Schweiz: Grana/Locatelli/Huber; Tynowski (6), Aufdenblatten (3), Leitner (3), Röthlisberger (3), Alili (2), Meister (2), Rubin (2), Gwerder, Hochstrasser, Schafroth, Schild, Vögtli, Weingartner.
 


 
Vorrunde, Gruppe A

Donnerstag, 14. August
Schweden – Schweiz 29:25 (13:13)
Serbien – Island 24:29 (14:13)

Freitag, 15. August
Island – Schweden 24:24 (14:12)
Schweiz – Serbien 21:21 (10:15)

Sonntag, 17. August
17.00 Uhr: Schweden – Serbien
19.00 Uhr: Schweiz – Island

Tabelle: 1. Island 3 (+5). 2. Schweden 3 (+4). 3. Schweiz 1 (-4). 4. Serbien (-5).

Modus: Die beiden besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde (Ränge 1 bis 8), die anderen beiden Mannschaften spielen die Zwischenrunde (Ränge 9 bis 16). Bei Punktgleichheit zweier Teams nach Abschluss der Vorrunde entscheidet die Direktbegegnung.

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Quelle: Marco Ellenberger

Aufholjagd
Die Schweizer U18-Junioren haben an der EM-Endrunde in Polen beim 21:21-Remis gegen Serbien einen Punkt gewonnen – und das nach 10:15-Pausenrückstand.
15.08.2014
Sager/Styger in Polen, Brunner/Salah nach China

Zwei Schweizer Schiedsrichter-Duos bestreiten im Monat August Einsätze an Gross-Anlässen: Robin Sager und Stefan Styger stehen derzeit an der U18-EM-Endrunde in Polen im Einsatz. Gestern Donnerstag leiteten sie das Spiel zwischen Weissrussland und Tschechien (30:27), heute Freitag um 15.30 Uhr arbitrieren sie in Gdynia die Partie zwischen Rumänien und Kroatien.

Eine noch deutlich weitere Reise unternehmen Arthur Brunner und Morad Salah. Sie wurden für die Youth Olympic Games im chinesischen Nanjing nominiert. Dort spielen vom 20. bis 25 August bei den Junioren und Juniorinnen je sechs Nationalteams um die Medaillen. Bei den Frauen sind es Angola, Russland, China, Schweden, Korea und Brasilien, bei den Männern lauten die Teilnehmer Norwegen, Tunesien, Ägypten, Katar, Slowenien und Brasilien.

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Quelle: Marco Ellenberger

15.08.2014
SPL: Norwegische Linkshänderin für Yellow Winterthur

Yellow Winterthur verstärkt sich für die neue Saison mit einer weiteren Rückraumspielerin. Die 19-jährige Norwegerin Kamilla Erichsen Nygard hat am vergangenen Montag einen Einjahresvertrag mit Option auf ein zweites Jahr bei Yellow Winterthur unterschrieben. Die talentierte, 180cm grosse Linkshänderin wird den Rückraum Yellows optimal ergänzen.

Nygard, die zuletzt eine Saison in der 2. Mannschaft des dänischen Clubs FC Midtjylland spielte, ist bereits diese Woche ins Team-Training eingestiegen. Vor ihrem Abstecher nach Dänemark spielte sie in Norwegen in ihrer Heimatstadt Arendal in der 2. Division. In den Probetrainings hat sie sowohl die Trainercrew als auch ihre zukünftigen Mitspielerinnen handballerisch und menschlich überzeugt. Team-Manager René Kolonko ist sich sicher, dass Nygard schnell ins Team findet und die erwartete Verstärkung auf der rechten Rückraumposition bringen wird.
 

Kamilla Erichsen Nygard.

      
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Quelle: Yellow Winterthur

15.08.2014
Bundes-Finanzhilfe für die Ballsporthalle in Gümligen

Das Bundesamt für Sport (BASPO) unterstützt den Bau der in Gümligen geplanten Ballsporthalle Moos mit einem Beitrag von 2.2 Mio. Fr. aus dem Kredit des Nationalen Sportanlagenkonzepts (NASAK). Das Projekt wird von der Stiftung Jugendförderung Berner Handball seit knapp 2 Jahren vorangetrieben, einer Stiftung, die dem BSV Bern Muri nahesteht. «Wir unterstützen dieses Projekt, weil drei grosse Landesverbände die Halle als nationales Leistungszentrum für Trainingslager von Nachwuchs- und Elite-Nationalmannschaften nutzen können und weil es durch ein seriöses Projektteam getragen wird» sagt Matthias Remund, Direktor des BASPO.

Neben dem Schweizerischen Handballverband kann die Halle dereinst auch durch den Schweizerischen Fussball-Verband und den Schweizerischen Volleyballverband genutzt werden. Mit dieser BASPO-Zusage und der schon früher kommunizierten Zusage des Sportfonds des Kantons Bern stehen zum Bau der Ballsporthalle Mittel der öffentlichen Hand von insgesamt 3 Mio. Fr. zur Verfügung. Damit kann die Finanzierung des Vorhabens als gesichert betrachtet werden.

Diese Zusagen durch Bund und Kanton sind ein Beweis dafür, dass das vorliegende Projekt gut konzipiert ist, nicht zuletzt deshalb, weil es primär der sportlichen Jugendförderung dient.
 

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Quelle: BSV Bern Muri

15.08.2014
Pfadi Winterthur beteiligt sich am Neubauprojekt WinCity

Meisterschafts- und Europacupspiele sowie Trainings im Exil sollen für Winterthurs Aushängeschild im Handballsport bald der Vergangenheit angehören. Pfadi Winterthur beteiligt sich am geplanten Neubauprojekt WinCity auf dem Deutweg-Areal und hat dafür einen Schulterschluss mit der Firma befair vorgenommen. Die Ansprüche und Ziele von Pfadi Winterthur passen sehr gut mit einer modifizierten Projektidee des WinCity zusammen.

Das Sportzentrum WinCity möchte Sportlern in allen Leistungsstufen ein Umfeld bieten, in welchem Einzelsportler oder Teams an Höchstleistungen herangeführt werden können oder eine Bestätigung für Spitzenleistungen erhalten. Dazu werden entsprechende Trainings- und Wettkampfanlagen erstellt, die hohen Ansprüchen genügen. Besonderer Wert wird auf die Aus- und Weiterbildung von jungen Athletinnen und Athleten in allen Bereichen des Sports gelegt. Neben der internationalen Ausrichtung ist die lokale Verankerung ein wichtiger Bestandteil des Sportprojektes. Das einzigartige Angebot richtet sich an den lokalen Sport und die Winterthurer Bevölkerung. Umfassende Unterstützung finden die Nutzer in den Bereichen Sportmedizin, sportmedizinische Rehabilitation, Ernährungslehre, Sportpsychologie, Leistungsdiagnostik usw.

Meisterschafts- und Europacupspiele, ja sogar Champions League-Spiele in fremden Hallen ausserhalb der Stadtgrenzen gehörten in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend zum Standardprogramm des neunfachen Schweizermeisters Pfadi Winterthur. WinCity soll die Infrastruktur der 40-jährigen Eulachhalle ergänzen, welche den Richtlinien des europäischen Handballverbandes EHF für die Durchführung von Champions League-Gruppenspielen nicht mehr entspricht. Der zunehmende Mangel an verfügbaren Trainingshallen – auch da muss der Verein oft in die Fremde ausweichen – ist gar zu einem echten Ärgernis geworden. Hallenprojekte in Bern, Luzern und Aarau werden in näherer Zukunft die Konkurrenzsituation im Schweizer Handballsport beleben. Es droht damit unmittelbar die Gefahr, den ambitionierten Stadtklub wirtschaftlich und sportlich nicht mehr weiter entwickeln zu können und die gute Stellung im Spitzenhandball zu verlieren. Darunter würden auch die Förderung des Nachwuchses und der Breitensport leiden.

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Quelle: Pfadi Winterthur

 

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