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Ausgleich im Frauenfinal
Die Spono Eagles gewinnen Final 2 in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel gegen den LC Brühl mit 31:24. Jetzt kommt es am Dienstag zum Showdown.
"Darum liebe ich diesen Sport!"
Laura Oberli kämpft mit Brühl um den Titel in der SPL1. Es sind die letzten Spiele für "Obi" als aktive Spielerin. Im Interview blickt sie auf ihre Karriere zurück.
"Der Glaube ist noch da"
Pascal Bühler kämpft mit dem STV Baden um den Aufstieg in die Nationalliga A. Trotz eines 0:2-Rückstandes in der Serie hofft der Captain von "Städtli" noch an die Wende.
Gewinnen und gewinnen lassen
Wacker Thun zeigte, unter gütiger Mithilfe von Pfadi Winterthur eine begeisternde Vorstellung im dritten Finalspiel, siegte mit 32:23 und führt in der Serie mit 2:1.
19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Spono gewinnt in St. Gallen und stellt auf 1:1

Die Serie geht weiter. Finalrundensieger Spono Eagles gewinnt das zweite Playoff-Endspiel um den Titel in der SPAR Premium League 1 auswärts beim LC Brühl mit 31:24 (18:13) und gleicht damit in der Serie zum 1:1 aus. Am kommenden Dienstag kommt es nun zum Showdown um den Meistertitel.

Die Spono Eagles mussten nach der Auftaktniederlage am Donnerstag vor heimischer Kulisse nun am Samstag in St. Gallen gewinnen, um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten. Und das Team von Urs Mühlethaler liess von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, in der Kreuzbleiche nicht als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 108 Sekunden führten die Eagles bereits mit 3:0. Nach 4:14 Minuten sah sich Brühl-Coach Werner Bösch gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen – 5:0 stand es zu jenem Zeitpunkt bereits für Spono.

Diesem 5-Tore-Rückstand sollte den Brühlerinnen noch für eine lange Zeit nachrennen. Zwar fing sich der Titelverteidiger Mitte der ersten Halbzeit für einen kurzen Moment, als Marina Schlachter in der 17. Minute zum 10:12 verkürzte. An eine Wende war aber vor mehr als 1'000 Zuschauern nicht zu denken. Das Gegenteil war der Fall. Spono zeigte sich im Gegensatz zu Final 1 von einer deutlichen besseren Seite, spielte Angriffe konsequent aus und kam dank einigen Paraden von Tamara Aegerter zu leichten Toren im Tempogegenstoss. Bis zum Pausenpfiff setzten sich die Eagles wieder auf die besagten fünf Tore ab – mit 18:13 für die Gäste ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit war das Abbild des ersten Durchgangs. Wieder gelang Brühl in der Offensive nichts, Spono hingegen traf erneut fünfmal in Serie und vergrösserte den Vorsprung auf 23:13. Bereits in Minute 36 rief Werner Bösch seine Spielerinnen erneut zu einer Auszeit zusammen. Zwar gelang dem Heimteam in der Folge der ein oder andere erfolgreiche Abschluss in der Offensive. Allein, die Partie war bereits verloren. Mehr als Ergebniskosmetik liessen auch weiterhin konzentrierte Eagles nicht mehr zu. Am Ende jubelten die Spono-Spielerinnen gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Fans über den 31:24-Auswärtssieg.

Den Nottwilerinnen ist es nur 46 Stunden nach der Heimniederlage gelungen im Kollektiv deutlich präsenter und zielstrebiger zu sein. Davon profitierte allen voran Lisa Frey, der zehn Tore gelangen, acht davon aus dem Spiel heraus. Am Donnerstag war sie bereits siebenfache Torschützin, erzielte dabei aber ihre Treffer ausschliesslich per 7-Meter. Auf der Goalieposition zeigten die Eagles ebenfalls eine Leistungssteigerung. Tamara Aegerter, die in der 17. Minute von Lea Schüpbach übernahm, zeigte eine hervorragende Leistung und erstickte die Aufholversuche der Brühlerinnen mit ihren Paraden im Keim. Auch Sabrina Amrein wusste zu gefallen.

Beim LC Brühl war hingegen von Beginn an der Wurm drin. Am Ende trafen die beiden Routiniers Kathryn Fudge und Azra Mustafoska mit je fünf Toren noch am Häufigsten. Topscorer Mustafoska war dabei aber ausschliesslich per 7-Meter erfolgreich. Ansonsten war die Leistung der St. Gallerinnen in allen Mannschaftsteilen ungenügend, um vor heimischer Kulisse eine reelle Chance auf den Meistertitel zu haben. Brühl muss sich definitiv steigern, wenn es am Dienstag in der Finalissima auswärts in Nottwil den Eagles im Kampf um den Titel die Stirn bieten will.
 



Spielstatistik
LC Brühl – Spono Eagles 24:31 (13:18)
Kreuzbleiche St. Gallen: 1'200 Zuschauer. - SR: Castineiras/Zwahlen. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Brühl, 4mal 2 Minuten gegen Spono.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia, Altherr (1), Özcelik (2), Goricanec (1), Mustafoska (5/5), Rebecca Kündig (1), Fudge (5), Marina Schlachter (3), Oberli, Spatz (3), Murer (1).
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (1), Frey (10/2), Ramseier, Spaar, Matter (1), Hodel (3), Amrein (5), Calchini (1), Wyder (2), Ljubas (4), Irman (4).
Bemerkungen: Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger; Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 1:1

Nächstes Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

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19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Die Karriere von Laura Oberli auf der Zielgeraden

Nach der diesjährigen Playoff-Finalserie in der SPAR Premium League 1 zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles werden einige Spielerinnen ihre Schuhe an den Nagel hängen und die aktive Karriere hinter sich lassen. Auch für Brühls Laura Oberli wird entweder am Samstag oder am Dienstag die Laufbahn als Spielerin enden. Vor der abschliessenden sportlichen Entscheidung hat sich «Obi» den Fragen von handball.ch gestellt.
 



handball.ch: Seit rund zehn Jahren bist du nun schon in der höchsten bzw. zweithöchsten Frauenliga unterwegs. Was ist dir dabei, positiv wie negativ, ganz besonders in Erinnerung geblieben?
Laura Oberli: Ich habe in dieser Zeit sehr viele Menschen kennengelernt und dabei auch sehr enge Freundschaften geschlossen. Das wichtigste für mich war immer das Team. Was man zusammen erlebt, diese positiven Erlebnisse, sind einfach genial. Die Emotionen gerade in Playoff-Spielen erlebt man nur im Sport und das ist einfach unglaublich toll.
Ganz speziell waren für mich auch die Europacup-Spiele. Genau solche Spiele sind die Belohnung dafür, dass man in der Saison hart gearbeitet hat. Jede Reise ins Ausland war für mich ein besonderes Erlebnis. Letzte Saison waren wir in Russland und mussten in einem alten Lager aus der Zeit der Sowjetunion übernachten. Ich würde persönlich nie an einen solchen Ort Urlaub machen. Trotzdem konnte ich von jedem Ort an dem ich war, auch wenn es wie in diesem Fall einem Geisterhaus ähnelte, positives mitnehmen.

Aussenstehende sehen die Spiele am Wochenende und sehen wie viel Spass wir haben. Dahinter steckt aber sehr viel Arbeit. Jeden Tag stehen wir früh am Morgen auf und gehen den ganzen Tag zur Arbeit oder Uni. Am Abend stehen wir zusammen in der Sporthalle und gehen an unsere Grenzen. Da gibt es doch auch Momente, in denen man einfach direkt nach der Arbeit oder Uni nach Hause gehen möchte. Hier kommt für mich aber ganz klar der Teamgedanke – es geht allen gleich – wir möchten zusammen ein Ziel erreichen – also nehmen wir dies in Kauf und opfern dafür unsere Freizeit, ins Spiel. Schlussendlich schliesst sich der Kreis. Geteiltes Leid und geteilte Freude schweissen zusammen. Genau darum liebe ich diesen Sport!

handball.ch: Wie hat sich der Frauenhandball während deiner aktiven Zeit entwickelt? Wo steht er im Vergleich zu deinen Anfangsjahren?
Laura Oberli: Im Athletikbereich hat sich vieles getan. Bei internationalen Spielen können die Schweizerinnen mithalten, das sieht man auch bei der Nationalmannschaft. Zudem gehen jetzt viele Spielerinnen ins Ausland - das freut mich sehr. Es braucht sehr viel Überwindung von der Schweiz ins Ausland zu wechseln, da man hier alles aufgeben muss. Leider schwächt dies die Schweizer Liga – aber jungen Spielerinnen bietet es gleichzeitig die Möglichkeit früh auf nationaler Ebene zu spielen und sich gegen ältere Spielerinnen zu behaupten.

handball.ch: Aktuell geht es gegen Spono um den Meistertitel. Wie wichtig ist es für dich mit einem Erfolgserlebnis, in dem Fall einem Titel, aufzuhören? Oder ist deine Karriere auch vollkommen, wenn das letzte Spiel mit einer sportlichen Niederlage endet?
Laura Oberli: Natürlich ist es schön mit einem Titel die Karriere zu beenden. Aber wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, dann kann ich mich überglücklich schätzen. Ich gewann mit Zug den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, was gleichzeitig auch mein erster Titel war. Anschliessend noch drei weitere Meisterschaften und drei Cupsiege. Dies waren geniale Momente, welche ich niemals vergessen werde und genau auf diese Momente kann ich heute zurückblicken.

handball.ch: Was braucht es aus deiner Sicht, um Spono am Samstag zu schlagen? Weshalb sind die Eagles so eine gefährliche Mannschaft?
Laura Oberli: Gegen Spono braucht es viele Emotionen und eine sehr kämpferische Leistung. Die Abwehr spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit erfolgreichen Verteidigungsaktionen kommt man gestärkt in den Angriff und das gibt einem Kraft vorne Tore zu werfen.
Fast der gesamte Rückraum von Spono ist in der Nationalmannschaft und sie haben auch mit Neli Irman und Ivana Ljubas Spielerinnen mit internationaler Erfahrung in ihren Reihen. Sie haben eine starke Saison gespielt und gehen klar als Favorit in diese Playoff-Serie, auch wenn wir jetzt mit 1:0 führen.

handball.ch: Du wirst dem LC Brühl in Zukunft als Teammanagerin erhalten bleiben. Was genau wirst du in dieser Funktion machen? Wie bist du denn überhaupt an die Aufgabe gekommen?
Laura Oberli: Das stimmt, nächste Saison werde ich als Teammanagerin die erste Mannschaft betreuen. Eigentlich haben wir noch nicht genau definiert was meine Aufgaben sind. Aber was ich sagen kann ist, dass ich das Bindeglied zur Mannschaft sein werde. Ich möchte, dass sich die Spielerinnen auf den Handball konzentrieren können. Es soll sich niemand Gedanken darüber machen, welche Person ich kontaktieren muss, wenn ich irgendetwas brauche. Mit dem neuen SPL 1- Trainer Martin Gerstenecker habe ich abgemacht, dass ich Anliegen/Probleme von den Spielerinnen aufnehme und selber Entscheidungen treffen soll. Zudem ist es so, dass ich mich bei der Planung und dann während der Saison jederzeit einbringen soll. Was das alles genau bedeutet, werden wir nach der Saison noch konkretisieren.

handball.ch: Dir bleibt trotz der neuen Aufgabe sicherlich mehr Zeit für Anderes. Worauf legst du in Zukunft abseits des Handballs den Fokus?
Laura Oberli: Ich habe für den Sport andere Freundschaften stark vernachlässigt, deshalb freue ich mich endlich alte Freunde mehr zu treffen. Aber ich denke man wird mich auch zukünftig in der Sporthalle treffen. Mein Freund Stefan spielt bei Pfadi Winterthur und ich hoffe ich bekomme eine Saisonkarte von ihm (lacht). Mein Bruder Luca wechselt nächste Saison nach Baden und bestimmt werde ich auch dort einige Spiele mehr von ihm schauen können. Obwohl meine Eltern fast jedes Spiel von mir anschauen, sehen wir uns kaum. Ich möchte mehr mit Ihnen unternehmen. Beide spielen Golf – vielleicht fange ich im Sommer mit einem Anfängerkurs an.

Bevor sich Laura Oberli dem Golfsport widmen kann, kämpft sie noch um die Meisterschaft in der SPL1. Am Samstag kommt es zu Spiel 2 aus der Kreuzbleiche in St. Gallen. Die Gastgeberinnen haben einen Matchball zur Titelverteidigung. Die Gäste müssen siegen, um ein Entscheidungsspiel am kommenden Dienstag zu erzwingen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 0:1

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

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19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Pascal Bühler und die Krönung für den STV Baden

0:2 liegt der STV Baden in den Aufstiegs-Playoffs gegen den RTV 1879 Basel in Rückstand. Am Samstag könnte die Serie für die Aargauer nach Spiel 3 in Basel (18 Uhr) bereits beendet sein. Nicht, wenn es nach Pascal Bühler, dem wurfgewaltigen Rückraumspieler von «Städtli» geht. Er ist einer der Stützen der Badener und sorgte bislang dafür, dass der STV sein Saisonziel scheinbar mühelos erreichte.

«Wir haben sehr viele Eigenfehler produziert und unsere Chancen nicht gut genutzt. Gerade im zweiten Spiel verfehlen wir das Tor aus sehr guten Lagen und die Basler bleiben so mit ihren routinierten Spielern immer am Drücker. Schlussendlich macht die Konstanz von Basel den Unterschied, dass wir 0:2 im Rückstand sind. Wichtig ist also, dass wir an unserer Effizienz arbeiten und die Bälle wieder im Tor versenken.» Pascal Bühlers Analyse über die beiden verlorenen Spiele im Duell um den einzigen Aufstiegsplatz in die Nationalliga A fällt selbstkritisch aus. Nach 120 gespielten Minuten spricht vieles dafür, dass dem RTV 1879 Basel der direkte Wiederaufstieg gelingt. Baden, mit Abstand die zweitbeste Mannschaft der abgelaufenen Nationalliga B-Saison, konnte in bislang nur phasenweise mit den Baslern mithalten.

Aufgeben ist für Baden und Captain Pascal Bühler ohnehin keine Option. «Der Glaube ist absolut noch da. Wir werden bis zum Schluss kämpfen!» Dabei sind die Aufstiegs-Playoffs schon so etwas wie der Bonus auf eine herausragende Saison und für den Verein wäre ein möglicher Aufstieg etwas ganz Besonderes. «Der Verein hat sich in der NLB mehr und mehr etabliert und darf dieses Jahr sogar um den Aufstieg kämpfen. Dies ist auch ein grosser Verdienst der ganzen Clubführung. Die Geschäftsführung, wie auch Trainer und Staff sind mit einem riesen Engagement dabei und machen einen tollen Job, dass alles neben dem Feld funktioniert!» In seiner vierten Spielzeit für Städtli hat der ehemalige Junior des HSC Suhr Aarau diese Entwicklung selbst hautnah erfahren und ist wie der ganze Club daran gewachsen.

40 Punkte in 26 Spielen, sieben Zähler Vorsprung auf Rang 3, dazu eine Siegesserie von zehn Erfolgen am Stück zwischen November und März – «Städtli» steht verdient in den Aufstiegs-Playoffs. Bühler ist selbst einer der Faktoren, warum der STV eine Spielzeit am oberen Limit abliefern konnte. Lässt man die 7-Meter-Tore aussen vor, war der wurfgewaltige Rückraumspieler der torgefährlichste Akteur der NLB-Hauptrunde. Eine Tatsache, die Pascal Bühler stolz macht. Im gleichen Satz betont er aber auch, dass beim Handball als Teamsport der Erfolg der ganzen Mannschaft im Vordergrund steht und jeder seine Rolle hat. 7-Meter-Schütze zählt dabei nicht zu den Aufgaben des sonst sehr vielseitig einsetzbaren Rechtshänders.

Mit seiner persönlichen Situation ist der 23-jährige zufrieden. «Ich spiele sehr gern für den STV Baden. Das Team ist super, wir haben eine gute Stimmung und es macht richtig Spass, miteinander zu spielen und zusammen um den Aufstieg zu kämpfen.» Noch viel mehr Freude hätte Pascal Bühler aber, wenn am Samstagabend in Basel sein Team Grund zum Jubeln hätte.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden 2:0

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

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18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Wacker fegt Pfadi mit 32:23 aus der eigenen Halle

Zweiter Sieg in Folge für Wacker Thun im Playoff-Final um den Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Die Berner Oberländer siegten vor 2’000 Zuschauern in der heimischen Lachenhalle klar und deutlich mit 32:23 (16:6) gegen Pfadi Winterthur. Den Thunern fehlt damit nur noch ein Sieg, um den zweiten Meistertitel einzufahren.

Die ersten beiden Partien der Finalserie hatten nur mit jeweils einem Tor Unterschied geendet, beide Male fiel die Entscheidung praktisch mit der Schlusssirene - einmal sogar erst in der Verlängerung. In Spiel 3 am Freitagabend kam es anders. Den Gastgebern gelang eine nahezu perfekte erste Halbzeit, an deren Ende ein 10-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Berner Oberländer verteidigten äusserst kompakt und effektiv und hatten mit Marc Winkler einen überragenden Schlussmann in ihren Reihen. Aus Sicht der Gäste kam erschwerend hinzu, dass sie erneut eine Fülle von Fehlern produzierten, sodass Pfadi bereits im ersten Durchgang sämtliche Fälle davon schwammen.

Das erste Tor der Winterthurer im mit 2’000 Zuschauern ausverkauften Hexenkessel fiel erst in der 10. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führte Wacker schon 5:0. Nach dem 9:4 (20.) bauten die Thuner die Führung bis zum 16:6-Pausenstand aus. Wacker spielte, angetrieben vom frenetischen Publikum, wie entfesselt. Allen voran Jonas Dähler am rechten Flügel zeigte den ein oder anderen sehenswerten Treffer. Auch Nicolas Raemy und Reto Friedli wussten zu Gefallen. Zur Geschichte der ersten Halbzeit gehört aber auch, dass Pfadi dieses Spiel der Thuner zuliess und durch einen desolaten eigenen Auftritt förderte. Matias Schulz im Kasten der Winterthurer war phasenweise zu bemitleiden, war er doch der einzige Pfader, der sich merklich gegen die drohende Klatsche stemmte.

Das Geschehen in Abschnitt zwei lässt sich schnell und einfach zusammenfassen. Wacker verwaltete mit Geschick den Vorsprung, Pfadi wollte sich ehrenhaft verabschieden. Daraus entstand ein schnelleres Spiel mit wesentlich mehr Toren. Winterthur kam zwischenzeitlich bis auf sieben Treffer heran (43./15:22), wirklich Spannung kam aber nicht mehr auf. In Sachen Torschützen dominierten in der zweiten Halbzeit vor allem die beiden Topscorer. Lukas von Deschwanden erzielte alle seine sechs Treffer nach der Pause, Kevin Jud gar sieben seiner neun Tore.

Pfadis Trainer Adrian Brüngger schüttelte nach dem Spiel nur den Kopf: "Heute ist uns vorne und hinten nichts gelungen. Wacker war in jeder Hinsicht die bessere Mannschaft." Bei Martin Rubin war die Gefühlslage selbstredend komplett anders: "Wir legten heute einen unbändigen Siegeswillen an den Tag. Alle Spieler verdienen ein Lob. Es war ein Erfolg des gesamten Teams", sagte der Thuner Coach.

Der klare Sieg der Berner Oberländer war eine Premiere, setzte sich doch im sechsten Saisonduell dieser beiden Mannschaften erstmals die heimische Equipe durch. Dank dem Heimsieg ist Wacker Thun nur noch einen Sieg vom Gewinn der zweiten Meisterschaft entfernt. Die vierte Partie der Finalserie findet am Pfingstmontag in Winterthur statt. Dann muss Pfadi ganz anders auftreten, ansonsten ist der Traum vom zehnten Meistertitel, gleichzeitig dem ersten seit 2004, geplatzt. Dass die Winterthurer auf Rückschläge reagieren können, bewiesen sie im Halbfinal gegen den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen, als sie ein 0:2 in der Serie noch drehten.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)
Lachenhalle Thun: 2'000 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Thun, 8mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder, Rubin (4), Raemy (5), Dähler (7), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar (2), Friedli (5), von Deschwanden (6/1), Sorgen, Guignet (1), Krainer (1).
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott (2), Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro (3), Kasapidis (3), Langerhuus (1), Sidorowicz, Lier, Kuduz (1), Jud (9/1), Freivogel (1), Svajlen.
Bemerkungen: Wacker ohne Huwyler; Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 0:2
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 2:1

Die nächsten Spiele
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Roland Peter (Archivbild)

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19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Spono gewinnt in St. Gallen und stellt auf 1:1

Die Serie geht weiter. Finalrundensieger Spono Eagles gewinnt das zweite Playoff-Endspiel um den Titel in der SPAR Premium League 1 auswärts beim LC Brühl mit 31:24 (18:13) und gleicht damit in der Serie zum 1:1 aus. Am kommenden Dienstag kommt es nun zum Showdown um den Meistertitel.

Die Spono Eagles mussten nach der Auftaktniederlage am Donnerstag vor heimischer Kulisse nun am Samstag in St. Gallen gewinnen, um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten. Und das Team von Urs Mühlethaler liess von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, in der Kreuzbleiche nicht als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 108 Sekunden führten die Eagles bereits mit 3:0. Nach 4:14 Minuten sah sich Brühl-Coach Werner Bösch gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen – 5:0 stand es zu jenem Zeitpunkt bereits für Spono.

Diesem 5-Tore-Rückstand sollte den Brühlerinnen noch für eine lange Zeit nachrennen. Zwar fing sich der Titelverteidiger Mitte der ersten Halbzeit für einen kurzen Moment, als Marina Schlachter in der 17. Minute zum 10:12 verkürzte. An eine Wende war aber vor mehr als 1'000 Zuschauern nicht zu denken. Das Gegenteil war der Fall. Spono zeigte sich im Gegensatz zu Final 1 von einer deutlichen besseren Seite, spielte Angriffe konsequent aus und kam dank einigen Paraden von Tamara Aegerter zu leichten Toren im Tempogegenstoss. Bis zum Pausenpfiff setzten sich die Eagles wieder auf die besagten fünf Tore ab – mit 18:13 für die Gäste ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit war das Abbild des ersten Durchgangs. Wieder gelang Brühl in der Offensive nichts, Spono hingegen traf erneut fünfmal in Serie und vergrösserte den Vorsprung auf 23:13. Bereits in Minute 36 rief Werner Bösch seine Spielerinnen erneut zu einer Auszeit zusammen. Zwar gelang dem Heimteam in der Folge der ein oder andere erfolgreiche Abschluss in der Offensive. Allein, die Partie war bereits verloren. Mehr als Ergebniskosmetik liessen auch weiterhin konzentrierte Eagles nicht mehr zu. Am Ende jubelten die Spono-Spielerinnen gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Fans über den 31:24-Auswärtssieg.

Den Nottwilerinnen ist es nur 46 Stunden nach der Heimniederlage gelungen im Kollektiv deutlich präsenter und zielstrebiger zu sein. Davon profitierte allen voran Lisa Frey, der zehn Tore gelangen, acht davon aus dem Spiel heraus. Am Donnerstag war sie bereits siebenfache Torschützin, erzielte dabei aber ihre Treffer ausschliesslich per 7-Meter. Auf der Goalieposition zeigten die Eagles ebenfalls eine Leistungssteigerung. Tamara Aegerter, die in der 17. Minute von Lea Schüpbach übernahm, zeigte eine hervorragende Leistung und erstickte die Aufholversuche der Brühlerinnen mit ihren Paraden im Keim. Auch Sabrina Amrein wusste zu gefallen.

Beim LC Brühl war hingegen von Beginn an der Wurm drin. Am Ende trafen die beiden Routiniers Kathryn Fudge und Azra Mustafoska mit je fünf Toren noch am Häufigsten. Topscorer Mustafoska war dabei aber ausschliesslich per 7-Meter erfolgreich. Ansonsten war die Leistung der St. Gallerinnen in allen Mannschaftsteilen ungenügend, um vor heimischer Kulisse eine reelle Chance auf den Meistertitel zu haben. Brühl muss sich definitiv steigern, wenn es am Dienstag in der Finalissima auswärts in Nottwil den Eagles im Kampf um den Titel die Stirn bieten will.
 



Spielstatistik
LC Brühl – Spono Eagles 24:31 (13:18)
Kreuzbleiche St. Gallen: 1'200 Zuschauer. - SR: Castineiras/Zwahlen. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Brühl, 4mal 2 Minuten gegen Spono.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia, Altherr (1), Özcelik (2), Goricanec (1), Mustafoska (5/5), Rebecca Kündig (1), Fudge (5), Marina Schlachter (3), Oberli, Spatz (3), Murer (1).
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (1), Frey (10/2), Ramseier, Spaar, Matter (1), Hodel (3), Amrein (5), Calchini (1), Wyder (2), Ljubas (4), Irman (4).
Bemerkungen: Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger; Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 1:1

Nächstes Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

Ausgleich im Frauenfinal
Die Spono Eagles gewinnen Final 2 in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel gegen den LC Brühl mit 31:24. Jetzt kommt es am Dienstag zum Showdown.
19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Der RTV 1879 Basel steigt in die NLA auf

Jubel in Basel. Der RTV 1879 Basel hat auch das dritte Playoff-Finalspiel um den Aufstieg in die Nationalliga A (NLA) der Swiss Handball League für sich entschieden. Die Basler bezwangen den STV Baden nach einer nervenaufreibenden Partie mit 29:25 (18:11) und kehren nur ein Jahr nach dem Abstieg direkt wieder in die höchste Schweizer Spielklasse zurück.

In der 24. Spielminute war eigentlich schon alles für die Aufstiegsparty des RTV 1879 Basel angerichtet. Youngster Silas Steiner hatte soeben zum 17:8 für die Gastgeber getroffen. Nach zwei Siegen in den ersten beiden Duellen und einer 9-Tore-Führung kurz vor der Pause deutete nichts mehr darauf hin, dass der Gegner STV Baden in der Serie noch einmal zurückkommen würde. Fast nichts. 18 Minuten später erzielte Badens Captain Pascal Bühler den 20:20-Ausgleichstreffer. Und die Badener waren drauf und dran sich in den Aufstiegs-Playoffs zurückzumelden.

Aber der Reihe nach: Beim Stand von 2:0 Siegen für Basel war klar, gewinnt der RTV auch Spiel 3, dann würde das Team vom Rheinknie den direkten Wiederaufstieg unter Dach und Fach bringen. Unter gütiger Mithilfe der Gäste stand es nach vier Minuten 3:0 für Basel und vieles deutete auf einen ähnlichen Verlauf wie in Spiel 2, als Baden sich mit zu vielen individuellen Fehlern selbst aus dem Spiel nahm. Am 3-Tore-Rückstand änderte sich in der Startviertelstunde aber nichts. Nach 15 Minuten lagen die Aargauer mit 6:9 in Rückstand, blieben aber auf Tuchfühlung. Gerade einmal zwei weitere STV-Tore bis zur 27. Minute bedeuteten aber den scheinbaren KO für «Städtli». Auch der Pausenstand von 11:18 aus Sicht der Gäste liess wenig Platz für Optimismus bei Baden.

Durchgang zwei sollte dann aber nichts für schwache Nerven werden. Baden zeigte die beste Halbzeit der Playoff-Serie und Basel verlor im Angesicht des bevorstehenden Aufstiegs völlig den Faden. Innerhalb von zwölf Minuten egalisierte «Städtli» den Rückstand, oder anders gesagt: der RTV gab einen 7-Tore-Vorsprung mehr als leichtsinnig aus der Hand. Der erste ausgeglichene Spielstand seit dem Anpfiff schien das Team von Samir Sarac aber wieder wach zu rütteln. Basel berappelte sich und agierte in der Schlussviertelstunde zumindest wieder etwas souveräner als nach dem zwischenzeitlichen Blackout. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel dann zwischen der 56. und 57. Minute, als RTV-Goalie Aistis Pazemeckas drei Würfe in Serie parierte. Am Ende siegte Basel mit 29:25.

Der Aufstieg des RTV 1879 Basel ist nach einer souveränen und nahezu makellosen Saison hochverdient. Die Basler dominierten nicht nur die Hauptrunde nach Belieben und vom ersten Spieltag an. Sie waren auch in den drei Playoff-Spielen um den Aufstieg klar überlegen. Der RTV gewann schlussendlich 26 seiner 29 Meisterschaftsspiele und misst sich ein Jahr nach dem Abstieg nun wieder mit den Topclubs der Schweiz. Der STV Baden kann auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken und wird, sofern das Team zusammenbleibt, auch im kommenden Jahr ein Anwärter auf die Spitzenplätze der NLB sein.

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Quelle: Matthias Schlageter

19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Die Karriere von Laura Oberli auf der Zielgeraden

Nach der diesjährigen Playoff-Finalserie in der SPAR Premium League 1 zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles werden einige Spielerinnen ihre Schuhe an den Nagel hängen und die aktive Karriere hinter sich lassen. Auch für Brühls Laura Oberli wird entweder am Samstag oder am Dienstag die Laufbahn als Spielerin enden. Vor der abschliessenden sportlichen Entscheidung hat sich «Obi» den Fragen von handball.ch gestellt.
 



handball.ch: Seit rund zehn Jahren bist du nun schon in der höchsten bzw. zweithöchsten Frauenliga unterwegs. Was ist dir dabei, positiv wie negativ, ganz besonders in Erinnerung geblieben?
Laura Oberli: Ich habe in dieser Zeit sehr viele Menschen kennengelernt und dabei auch sehr enge Freundschaften geschlossen. Das wichtigste für mich war immer das Team. Was man zusammen erlebt, diese positiven Erlebnisse, sind einfach genial. Die Emotionen gerade in Playoff-Spielen erlebt man nur im Sport und das ist einfach unglaublich toll.
Ganz speziell waren für mich auch die Europacup-Spiele. Genau solche Spiele sind die Belohnung dafür, dass man in der Saison hart gearbeitet hat. Jede Reise ins Ausland war für mich ein besonderes Erlebnis. Letzte Saison waren wir in Russland und mussten in einem alten Lager aus der Zeit der Sowjetunion übernachten. Ich würde persönlich nie an einen solchen Ort Urlaub machen. Trotzdem konnte ich von jedem Ort an dem ich war, auch wenn es wie in diesem Fall einem Geisterhaus ähnelte, positives mitnehmen.

Aussenstehende sehen die Spiele am Wochenende und sehen wie viel Spass wir haben. Dahinter steckt aber sehr viel Arbeit. Jeden Tag stehen wir früh am Morgen auf und gehen den ganzen Tag zur Arbeit oder Uni. Am Abend stehen wir zusammen in der Sporthalle und gehen an unsere Grenzen. Da gibt es doch auch Momente, in denen man einfach direkt nach der Arbeit oder Uni nach Hause gehen möchte. Hier kommt für mich aber ganz klar der Teamgedanke – es geht allen gleich – wir möchten zusammen ein Ziel erreichen – also nehmen wir dies in Kauf und opfern dafür unsere Freizeit, ins Spiel. Schlussendlich schliesst sich der Kreis. Geteiltes Leid und geteilte Freude schweissen zusammen. Genau darum liebe ich diesen Sport!

handball.ch: Wie hat sich der Frauenhandball während deiner aktiven Zeit entwickelt? Wo steht er im Vergleich zu deinen Anfangsjahren?
Laura Oberli: Im Athletikbereich hat sich vieles getan. Bei internationalen Spielen können die Schweizerinnen mithalten, das sieht man auch bei der Nationalmannschaft. Zudem gehen jetzt viele Spielerinnen ins Ausland - das freut mich sehr. Es braucht sehr viel Überwindung von der Schweiz ins Ausland zu wechseln, da man hier alles aufgeben muss. Leider schwächt dies die Schweizer Liga – aber jungen Spielerinnen bietet es gleichzeitig die Möglichkeit früh auf nationaler Ebene zu spielen und sich gegen ältere Spielerinnen zu behaupten.

handball.ch: Aktuell geht es gegen Spono um den Meistertitel. Wie wichtig ist es für dich mit einem Erfolgserlebnis, in dem Fall einem Titel, aufzuhören? Oder ist deine Karriere auch vollkommen, wenn das letzte Spiel mit einer sportlichen Niederlage endet?
Laura Oberli: Natürlich ist es schön mit einem Titel die Karriere zu beenden. Aber wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, dann kann ich mich überglücklich schätzen. Ich gewann mit Zug den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, was gleichzeitig auch mein erster Titel war. Anschliessend noch drei weitere Meisterschaften und drei Cupsiege. Dies waren geniale Momente, welche ich niemals vergessen werde und genau auf diese Momente kann ich heute zurückblicken.

handball.ch: Was braucht es aus deiner Sicht, um Spono am Samstag zu schlagen? Weshalb sind die Eagles so eine gefährliche Mannschaft?
Laura Oberli: Gegen Spono braucht es viele Emotionen und eine sehr kämpferische Leistung. Die Abwehr spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit erfolgreichen Verteidigungsaktionen kommt man gestärkt in den Angriff und das gibt einem Kraft vorne Tore zu werfen.
Fast der gesamte Rückraum von Spono ist in der Nationalmannschaft und sie haben auch mit Neli Irman und Ivana Ljubas Spielerinnen mit internationaler Erfahrung in ihren Reihen. Sie haben eine starke Saison gespielt und gehen klar als Favorit in diese Playoff-Serie, auch wenn wir jetzt mit 1:0 führen.

handball.ch: Du wirst dem LC Brühl in Zukunft als Teammanagerin erhalten bleiben. Was genau wirst du in dieser Funktion machen? Wie bist du denn überhaupt an die Aufgabe gekommen?
Laura Oberli: Das stimmt, nächste Saison werde ich als Teammanagerin die erste Mannschaft betreuen. Eigentlich haben wir noch nicht genau definiert was meine Aufgaben sind. Aber was ich sagen kann ist, dass ich das Bindeglied zur Mannschaft sein werde. Ich möchte, dass sich die Spielerinnen auf den Handball konzentrieren können. Es soll sich niemand Gedanken darüber machen, welche Person ich kontaktieren muss, wenn ich irgendetwas brauche. Mit dem neuen SPL 1- Trainer Martin Gerstenecker habe ich abgemacht, dass ich Anliegen/Probleme von den Spielerinnen aufnehme und selber Entscheidungen treffen soll. Zudem ist es so, dass ich mich bei der Planung und dann während der Saison jederzeit einbringen soll. Was das alles genau bedeutet, werden wir nach der Saison noch konkretisieren.

handball.ch: Dir bleibt trotz der neuen Aufgabe sicherlich mehr Zeit für Anderes. Worauf legst du in Zukunft abseits des Handballs den Fokus?
Laura Oberli: Ich habe für den Sport andere Freundschaften stark vernachlässigt, deshalb freue ich mich endlich alte Freunde mehr zu treffen. Aber ich denke man wird mich auch zukünftig in der Sporthalle treffen. Mein Freund Stefan spielt bei Pfadi Winterthur und ich hoffe ich bekomme eine Saisonkarte von ihm (lacht). Mein Bruder Luca wechselt nächste Saison nach Baden und bestimmt werde ich auch dort einige Spiele mehr von ihm schauen können. Obwohl meine Eltern fast jedes Spiel von mir anschauen, sehen wir uns kaum. Ich möchte mehr mit Ihnen unternehmen. Beide spielen Golf – vielleicht fange ich im Sommer mit einem Anfängerkurs an.

Bevor sich Laura Oberli dem Golfsport widmen kann, kämpft sie noch um die Meisterschaft in der SPL1. Am Samstag kommt es zu Spiel 2 aus der Kreuzbleiche in St. Gallen. Die Gastgeberinnen haben einen Matchball zur Titelverteidigung. Die Gäste müssen siegen, um ein Entscheidungsspiel am kommenden Dienstag zu erzwingen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 0:1

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

"Darum liebe ich diesen Sport!"
Laura Oberli kämpft mit Brühl um den Titel in der SPL1. Es sind die letzten Spiele für "Obi" als aktive Spielerin. Im Interview blickt sie auf ihre Karriere zurück.
19.05.2018
Adrian Schmutz bleibt Finanzchef des SHV

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) darf auch künftig auf die Dienste seines heutigen Finanzchefs Adrian Schmutz zählen. Ursprünglich hatte dieser angekündigt, die Geschäftsstelle in Olten per Sommer 2018 zugunsten einer neuen persönlichen Herausforderung zu verlassen. Das wurde im März kommuniziert, und die Stelle des SHV-Finanzchefs in der Folge öffentlich ausgeschrieben.

Aufgrund einer unerwarteten Veränderung im Umfeld seines künftigen Arbeitgebers ergab sich jedoch die Möglichkeit, dass Adrian Schmutz dem Schweizer Handball erhalten bleibt. Für den SHV, der im Evaluationsprozess eines Nachfolgers bereits weit fortgeschritten war, entstand eine zusätzliche Option. 

Die Verantwortlichen entschieden sich, die Zusammenarbeit mit Adrian Schmutz als Leiter des Ressort Finanzen, Personal und IT weiterzuführen. Der SHV freut sich, dass die Kompetenz von Adrian Schmutz der Geschäftsstelle des SHV erhalten bleibt und die Kontinuität auf dieser zentralen Position innerhalb der Geschäftsleitung – gerade auch im laufenden Prozess der Umstrukturierung – gewährleistet ist.

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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Pascal Bühler und die Krönung für den STV Baden

0:2 liegt der STV Baden in den Aufstiegs-Playoffs gegen den RTV 1879 Basel in Rückstand. Am Samstag könnte die Serie für die Aargauer nach Spiel 3 in Basel (18 Uhr) bereits beendet sein. Nicht, wenn es nach Pascal Bühler, dem wurfgewaltigen Rückraumspieler von «Städtli» geht. Er ist einer der Stützen der Badener und sorgte bislang dafür, dass der STV sein Saisonziel scheinbar mühelos erreichte.

«Wir haben sehr viele Eigenfehler produziert und unsere Chancen nicht gut genutzt. Gerade im zweiten Spiel verfehlen wir das Tor aus sehr guten Lagen und die Basler bleiben so mit ihren routinierten Spielern immer am Drücker. Schlussendlich macht die Konstanz von Basel den Unterschied, dass wir 0:2 im Rückstand sind. Wichtig ist also, dass wir an unserer Effizienz arbeiten und die Bälle wieder im Tor versenken.» Pascal Bühlers Analyse über die beiden verlorenen Spiele im Duell um den einzigen Aufstiegsplatz in die Nationalliga A fällt selbstkritisch aus. Nach 120 gespielten Minuten spricht vieles dafür, dass dem RTV 1879 Basel der direkte Wiederaufstieg gelingt. Baden, mit Abstand die zweitbeste Mannschaft der abgelaufenen Nationalliga B-Saison, konnte in bislang nur phasenweise mit den Baslern mithalten.

Aufgeben ist für Baden und Captain Pascal Bühler ohnehin keine Option. «Der Glaube ist absolut noch da. Wir werden bis zum Schluss kämpfen!» Dabei sind die Aufstiegs-Playoffs schon so etwas wie der Bonus auf eine herausragende Saison und für den Verein wäre ein möglicher Aufstieg etwas ganz Besonderes. «Der Verein hat sich in der NLB mehr und mehr etabliert und darf dieses Jahr sogar um den Aufstieg kämpfen. Dies ist auch ein grosser Verdienst der ganzen Clubführung. Die Geschäftsführung, wie auch Trainer und Staff sind mit einem riesen Engagement dabei und machen einen tollen Job, dass alles neben dem Feld funktioniert!» In seiner vierten Spielzeit für Städtli hat der ehemalige Junior des HSC Suhr Aarau diese Entwicklung selbst hautnah erfahren und ist wie der ganze Club daran gewachsen.

40 Punkte in 26 Spielen, sieben Zähler Vorsprung auf Rang 3, dazu eine Siegesserie von zehn Erfolgen am Stück zwischen November und März – «Städtli» steht verdient in den Aufstiegs-Playoffs. Bühler ist selbst einer der Faktoren, warum der STV eine Spielzeit am oberen Limit abliefern konnte. Lässt man die 7-Meter-Tore aussen vor, war der wurfgewaltige Rückraumspieler der torgefährlichste Akteur der NLB-Hauptrunde. Eine Tatsache, die Pascal Bühler stolz macht. Im gleichen Satz betont er aber auch, dass beim Handball als Teamsport der Erfolg der ganzen Mannschaft im Vordergrund steht und jeder seine Rolle hat. 7-Meter-Schütze zählt dabei nicht zu den Aufgaben des sonst sehr vielseitig einsetzbaren Rechtshänders.

Mit seiner persönlichen Situation ist der 23-jährige zufrieden. «Ich spiele sehr gern für den STV Baden. Das Team ist super, wir haben eine gute Stimmung und es macht richtig Spass, miteinander zu spielen und zusammen um den Aufstieg zu kämpfen.» Noch viel mehr Freude hätte Pascal Bühler aber, wenn am Samstagabend in Basel sein Team Grund zum Jubeln hätte.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden 2:0

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

"Der Glaube ist noch da"
Pascal Bühler kämpft mit dem STV Baden um den Aufstieg in die Nationalliga A. Trotz eines 0:2-Rückstandes in der Serie hofft der Captain von "Städtli" noch an die Wende.
18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Wacker fegt Pfadi mit 32:23 aus der eigenen Halle

Zweiter Sieg in Folge für Wacker Thun im Playoff-Final um den Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Die Berner Oberländer siegten vor 2’000 Zuschauern in der heimischen Lachenhalle klar und deutlich mit 32:23 (16:6) gegen Pfadi Winterthur. Den Thunern fehlt damit nur noch ein Sieg, um den zweiten Meistertitel einzufahren.

Die ersten beiden Partien der Finalserie hatten nur mit jeweils einem Tor Unterschied geendet, beide Male fiel die Entscheidung praktisch mit der Schlusssirene - einmal sogar erst in der Verlängerung. In Spiel 3 am Freitagabend kam es anders. Den Gastgebern gelang eine nahezu perfekte erste Halbzeit, an deren Ende ein 10-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Berner Oberländer verteidigten äusserst kompakt und effektiv und hatten mit Marc Winkler einen überragenden Schlussmann in ihren Reihen. Aus Sicht der Gäste kam erschwerend hinzu, dass sie erneut eine Fülle von Fehlern produzierten, sodass Pfadi bereits im ersten Durchgang sämtliche Fälle davon schwammen.

Das erste Tor der Winterthurer im mit 2’000 Zuschauern ausverkauften Hexenkessel fiel erst in der 10. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führte Wacker schon 5:0. Nach dem 9:4 (20.) bauten die Thuner die Führung bis zum 16:6-Pausenstand aus. Wacker spielte, angetrieben vom frenetischen Publikum, wie entfesselt. Allen voran Jonas Dähler am rechten Flügel zeigte den ein oder anderen sehenswerten Treffer. Auch Nicolas Raemy und Reto Friedli wussten zu Gefallen. Zur Geschichte der ersten Halbzeit gehört aber auch, dass Pfadi dieses Spiel der Thuner zuliess und durch einen desolaten eigenen Auftritt förderte. Matias Schulz im Kasten der Winterthurer war phasenweise zu bemitleiden, war er doch der einzige Pfader, der sich merklich gegen die drohende Klatsche stemmte.

Das Geschehen in Abschnitt zwei lässt sich schnell und einfach zusammenfassen. Wacker verwaltete mit Geschick den Vorsprung, Pfadi wollte sich ehrenhaft verabschieden. Daraus entstand ein schnelleres Spiel mit wesentlich mehr Toren. Winterthur kam zwischenzeitlich bis auf sieben Treffer heran (43./15:22), wirklich Spannung kam aber nicht mehr auf. In Sachen Torschützen dominierten in der zweiten Halbzeit vor allem die beiden Topscorer. Lukas von Deschwanden erzielte alle seine sechs Treffer nach der Pause, Kevin Jud gar sieben seiner neun Tore.

Pfadis Trainer Adrian Brüngger schüttelte nach dem Spiel nur den Kopf: "Heute ist uns vorne und hinten nichts gelungen. Wacker war in jeder Hinsicht die bessere Mannschaft." Bei Martin Rubin war die Gefühlslage selbstredend komplett anders: "Wir legten heute einen unbändigen Siegeswillen an den Tag. Alle Spieler verdienen ein Lob. Es war ein Erfolg des gesamten Teams", sagte der Thuner Coach.

Der klare Sieg der Berner Oberländer war eine Premiere, setzte sich doch im sechsten Saisonduell dieser beiden Mannschaften erstmals die heimische Equipe durch. Dank dem Heimsieg ist Wacker Thun nur noch einen Sieg vom Gewinn der zweiten Meisterschaft entfernt. Die vierte Partie der Finalserie findet am Pfingstmontag in Winterthur statt. Dann muss Pfadi ganz anders auftreten, ansonsten ist der Traum vom zehnten Meistertitel, gleichzeitig dem ersten seit 2004, geplatzt. Dass die Winterthurer auf Rückschläge reagieren können, bewiesen sie im Halbfinal gegen den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen, als sie ein 0:2 in der Serie noch drehten.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)
Lachenhalle Thun: 2'000 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Thun, 8mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder, Rubin (4), Raemy (5), Dähler (7), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar (2), Friedli (5), von Deschwanden (6/1), Sorgen, Guignet (1), Krainer (1).
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott (2), Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro (3), Kasapidis (3), Langerhuus (1), Sidorowicz, Lier, Kuduz (1), Jud (9/1), Freivogel (1), Svajlen.
Bemerkungen: Wacker ohne Huwyler; Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 0:2
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 2:1

Die nächsten Spiele
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Roland Peter (Archivbild)

Gewinnen und gewinnen lassen
Wacker Thun zeigte, unter gütiger Mithilfe von Pfadi Winterthur eine begeisternde Vorstellung im dritten Finalspiel, siegte mit 32:23 und führt in der Serie mit 2:1.
18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Matchday - Wer sichert sich den Matchball?

Spiel 3 der äusserst spannenden Finalserie der Nationalliga A der Swiss Handball League zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur steht auf dem Plan. Die Berner Oberländer sind am Freitag um 19.30 Uhr Gastgeber der richtungsweisenden Partie, die einem der beiden Kontrahenten einen Matchball bescheren wird. Das Spiel aus der Lachenhalle wird live im TV auf MySports ausgestrahlt und kann im Internet als Stream auf srf.ch/sport und handballTV mitverfolgt werden.

Der Wacker-Sieg am Dienstag in der Zielbauarena in Winterthur war statistisch gesehen keine Überraschung. Fünfmal standen sich die beiden Teams 2017/18 gegenüber, fünfmal siegte die Gastmannschaft. Vier der fünf Matches endeten dabei mit einer Differenz von zwei oder weniger Toren. Alles andere als eine knappe Angelegenheit am Freitag käme daher durchaus unerwartet. Bei den Thunern hofft man wie schon in Spiel 1 auf eine Hexenkesselstimmung, die es jedem Gegner zusätzlich schwer macht. Das Offensivspiel der Mannen von Martin Rubin war bislang nicht durchgehend so dominant wie im vorherigen Saisonverlauf. In beiden Partien hatten unterschiedlich Schlüsselspieler nicht ihren besten Tag. Die Berner Oberländer definieren sich trotz der beiden herausragenden Shooter Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin über das Kollektiv - genau das hat aber noch Verbesserungspotenzial.

Pfadi setzt seinerseits darauf, die Quote an Eigenfehlern zu minimieren. Aufgrund einer zu hohen Anzahl an technischen Fehlern beraubte sich Winterthur selbst den Siegchancen vor heimischem Publikum. Dass die Form grundsätzlich stimmt und der Matchplan aufgeht, verdeutlichte sich in den Phasen, in denen es für das Team von Adrian Brüngger am Schnürchen lief. In dieser, wenn auch in Spiel 2 kurzen Zeitspanne, klappte fast alles. Stark auf Seiten der Pfader war bislang Goalie Matias Schulz, noch Steigerungspotenzial hat u.a. Topscorer Kevin Jud, der im Viertel- und Halbfinal wesentlich dominanter auftrat.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 1:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)

Spieltermine
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur (Pfingstmontag), live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter

Richtungsweisendes Duell
Wacker Thun und Pfadi Winterthur stehen sich zum dritten Mal binnen sechs Tagen im Playoff-Final gegenüber. Der Sieger ist nur noch einen Sieg vom Titel entfernt.
18.05.2018
SPL1: Yellow Winterthur mit zwei Neuzugängen und einer Rückkehrerin

Das SPL1-Team von Yellow Winterthur verpflichtet mit Stéphanie Lüscher und Kathrin Hohl auf die kommende Saison zwei neue Spielerinnen. Ausserdem kehrt Julie Casartelli nach einem Auslandsaufenthalt ins Team von Trainer Fabian Schäfli zurück.

Stéphanie Lüscher wechselt vom Ligakonkurrenten GC Amicitia Zürich zu Yellow. Die 18-jährige, talentierte Aargauerin wird Yellow auf dem linken Flügel verstärken und auf dieser Position Sabrina Hälg ersetzen, die WInterthur verlässt.  Lüscher begann ihre Handballlaufbahn im Nachwuchs von Handball Brugg, bevor sie 2014 nach Zürich wechselte. Dort errang sie zuerst mit den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel und war anschliessend im Kader des SPL1-Teams, welches in der abgelaufenen Saison den Ligaerhalt schaffte.  

Vom SPL2-Team des LC Brühl stösst Kathrin Hohl zu Yellow. Die 27-jährige Linkshänderin blickt auf eine lange Karriere bei den St. Gallerinnen zurück, wohin sie nach Anfängen beim KTV Wil wechselte und sowohl mit den U17 als auch den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel gewann. Die letzten Saisons war Hohl Stammspielerin im SPL2-Team der Ostschweizerinnen und kann nun bei Yellow, wo sie auf dem rechten Flügel spielen wird, den Schritt in die SPL1 machen.

Nach einer Pause und einem Aufenthalt in Costa Rica kehrt die Aufbauspielerin Julie Casartelli ins Kader von Yellow zurück. Die 21-jährige, ehemalige Juniorinnen Internationale, die aus dem eigenen Nachwuchs stammt, kann dank ihrer Vielseitigkeit auf verschiedenen Positionen im Rückraum eingesetzt werden. Vor ihrem Auslandaufenthalt war Casartelli bereits mehrere Saisons Stammspielerin bei den Winterthurerinnen und hatte sich in dieser Zeit zu einer spielbestimmenden Handballerin entwickelt.

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Quelle: Yellow Winterthur

18.05.2018
Bern Muri verpflichtet Matthias Gerlich vom ThSV Eisenach

Der BSV Bern Muri verstärkt sich auf die kommende Saison mit dem deutschen Rückraumspieler Matthias Gerlich vom ThsV Eisenach aus der zweiten Deutschen Bundesliga. Der 30-jährige, angehende Betriebsökonom bringt mit einer Grösse von 204 cm und 100 kg Gardemasse mit. 

Bei der bisherigen Kaderplanung für die kommenden Jahre konnte der BSV Bern Muri nach der „Aecht Bärn Philosophie“ verschiedene junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs verpflichten. Dies mit dem Ziel, diese langfristig aufzubauen und zu Spitzenhandballer zu formen. Dabei sollen erfahrende Spieler die Nachwuchsleute führen und zu ihrem Aufbau beitragen. Den Hauptstädtern ist dabei ein Transfercoup gelungen. Sie konnten den 30-jährigen Rückraumlinks-Spieler, Matthias Gerlich, für die kommenden drei Jahre verpflichten. Zuvor hatte Gerlich unter anderem bei den Rhein-Neckar Löwen, bei Leipzig und bei Coburg gespielt. Matthias Gerlich ist sehr torgefährlich und hat in den letzten fünf Saisons in der zweiten Bundesliga 874 Tore erzielt, was einen Jahresdurchschnitt von 175 Toren ergibt.

BSV Trainer Aleksandar Stevic zeigt sich erfreut vom Neuzugang: «Mit der Verpflichtung von Matthias Gerlich verstärken wir punktuell unseren Kader. Er gehört zu den torgefährlichsten Spielern in der 2. Bundesliga und hat das in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Die Torgefahr aus der Rückraum und die Konstanz, die Gerlich in den letzten Jahren ausgezeichnet haben, waren die ausschlaggebenden Argumente für Ihn. Zudem verfügt er über reichlich Erfahrung, was uns ebenfalls zu Gute kommen wird, zumal unser Kader auf einigen Positionen mit jungen Eigengewächsen ausgestattet ist.»

Auch Sportchef Daniel Weber ist vom Rückraumspieler überzeugt: «Matthias ist nicht nur ein bestandener Spieler und Shooter, sondern er passt auch menschlich und mit seiner Einstellung  perfekt zu unserer Mannschaft. Er wird, speziell unseren jüngeren Spieler, mit seiner professionellen Einstellung als Vorbild dienen und er wird ihnen mit seiner Erfahrung helfen sich weiter zu entwickeln.»

Mit der Verpflichtung von Matthias Gerlich ist die Kaderplanung für die kommende Saison vorerst abgeschlossen. Die Verantwortlichen zeigen sich überzeugt, dass die Mannschaft die erzielten Fortschritte in der neuen Mobiliar-Arena bestätigen wird.

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Quelle: BSV Bern Muri

18.05.2018
Andy Schmid mit den Rhein-Neckar Löwen am Traumalix-dolo-Cup

Nach einem Jahr Pause findet 2018 wieder der Traumalix-dolo-Cup in Basel statt. Das attraktive Vorbereitungsturnier wird in diesem Jahr am 11. und 12. August im Rankhof in Basel ausgetragen und hat ein illustres Teilnehmerfeld zu bieten. Neben Gastgeber RTV 1879 Basel werden die beiden NLA-Teams der Kadetten Schaffhausen und des HC Kriens-Luzern beim Stelldichein vor dem Saisonstart mit von der Partie sein. Absoluter Stargast am Rheinknie wird allerdings der amtierende Deutsche Meister, die Rhein-Neckar Löwen, sein. Das Team um den Schweizer Ausnahmespieler Andy Schmid war bereits bei der Austragung 2016 zu Gast und hat nun wieder zugesagt.

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Quelle: Matthias Schlageter

17.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Brühl siegt bei Spono nach Verlängerung

Der LC Brühl gewinnt das erste Playoff-Finalspiel der SPAR Premium League 1. Der Titelverteidiger siegte vor 550 Zuschauern bei Finalrundensieger Spono Eagles mit 31:29 nach Verlängerung. In einem hochdramatischen Spiel sicherte am Ende die erst 17-jährige Yarima Altherr den St. Gallerinnen den Sieg. Weiter geht es am Samstag in St. Gallen mit Matchball für die Brühlerinnen.

Wie schwierig es für die Gastgeberinnen am Donnerstagabend in Nottwil werden sollte, zeigte sich bereits in den Anfangsminuten, als der LC Brühl entschlossen und fokussiert startete und schnell eine 3:0-Führung herausspielte. Spono begann seinerseits fahrig, liess früh einige Chancen liegen und traf erst in der fünften Minute erstmals ins Tor der St. Gallerinnen. Das Team von Urs Mühlethaler kämpfte sich jedoch in die Partie hinein und schaffte in der zwölften Spielminute erstmals den Ausgleich (6:6). 120 Sekunden später erzielte Ivana Ljubas mit dem 8:7 die erste Führung für die Eagles. Dies sollte der letzte Nottwiler Vorsprung für eine lange Zeit sein.

Der LC Brühl drückte nämlich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit dem Spiel seinen Stempel auf und hatte in Person von Martina Goricanec die auffälligste Spielerin der ersten Halbzeit in den eigenen Reihen. Allein, ein ruhiges Polster wollte dabei für die Gäste nicht herausspringen. Auch dank der individuellen Klasse hielt Spono den Rückstand mit 12:13 zur Pause im Rahmen.

Das änderte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Brühl war erneut die wachere Mannschaft und setzte sich, angeführt von der der pfeilschnellen Jennifer Murer, bis zur 36. Minute auf 19:13 ab. Danach folgte aber ein Bruch im Offensivspiel des LCB. Bis zur 60. Minute wollten dem Team von Werner Bösch nur noch fünf weitere Tore gelingen. Die Eagles nutzten die Gunst der Stunde und setzten, angetrieben vom enthusiastischen Heimpublikum, zur Aufholjagd an. Tor um Tor verkürzten die Nottwilerinnen, ehe Topscorer Neli Irman in der 57. Minute den umjubelten 24:24-Ausgleichstreffer erzielte. Es sollte das letzte Tor in der regulären Spielzeit bleiben.

Lisa Frey eröffnete per 7-Meter den Torreigen in der zehnminütigen Verlängerung. Ihr Treffer zum 25:24 für Spono war der erste Eagles-Führungstreffer seit der 14. Spielminute. Der Ausgang der Partie war aber auch in der 66. Minute beim Stand von 27:27 noch vollkommen offen. Dann spielte sich die jüngste Spielerin auf dem Feld ins Gedächtnis aller Betrachter. Die erst 17-jährige Yarima Altherr avancierte zur Brühler Matchwinnerin indem sie die letzten vier Tore der St. Gallerinnen höchstpersönlich erzielte. Spono hatte dem nicht mehr genügend entgegenzusetzen und so feierte der LC Brühl den 31:29-Sieg. Eine starke Performance zeigten beim LCB neben Altherr auch Martina Goricanec und Jennifer Murer.

Auf Seiten der Eagles lieferte Lisa Frey eine makellose Bilanz vom 7-Meter-Strich ab (7 Treffer aus 7 Versuchen), Pascale Wyder war in der Schlussphase der regulären Spielzeit und in der Verlängerung ein Aktivposten. Ansonsten blieben bei Spono zu viele Leistungsträgerinnen unter ihren Möglichkeiten. Die Aufholjagd im zweiten Abschnitt dürfte den Spielerinnen aus Nottwil aber Mut gemacht haben, auch wenn diese schlussendlich nicht von Erfolg gekrönt war.

Mit Spannung darf nun beim zweiten Aufeinandertreffen am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen auf die körperliche Verfassung der Spielerinnen geachtet werden. Keine 48 Stunden nach den intensiven und nervenaufreibenden 70 Minuten dürfen die Protagonistinnen wieder ran. Brühl kann dann mit einem Heimsieg den 31. Meistertitel einfahren, Spono will sich das Entscheidungsspiel vor heimischer Kulisse erspielen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 29:31 n.V. (24:24, 12:13)
SPZ Nottwil: 550 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Spono, 4mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach/Troxler; Wick (1), Frey (7/7), Ramseier, Spaar, Matter (2), Hodel (2), Amrein (2), Calchini (2), Wyder (5), Ljubas (4), Irman (4).
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia (1), Altherr (5/1), Özcelik (3), Goricanec (6), Mustafoska (1/1), Rebecca Kündig (1), Fudge (2), Marina Schlachter, Oberli (1), Spatz (3), Murer (6).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini; Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 0:1

Die nächsten Spiele
Sa, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV
ev. Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Brühl schafft das Break
Der LC Brühl gewinnt bei den Spono Eagles zum Auftakt der Finalserie der SPAR Premium League nach Verlängerung mit 31:29 und kann am Samstag Meister werden.
17.05.2018
Nachwuchs: Vergabe des Rookies-Label 2018/19 an 13 Vereine

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat das Aufnahmeverfahren der Vereine für das Rookies-Label abgeschlossen und ist erfreut, dass insgesamt 13 Vereine die Anforderungen erfüllen und für die Saison 2018/19 die Auszeichnung erhalten. Mit dem Rookies-Label garantieren die Vereine einen festgelegten Qualitätsanspruch in der Nachwuchsförderung. ​In einem weiteren Schritt werden bis im Juli die Leistungszentren im gleichen Verfahren geprüft und anhand der Vorgaben zertifiziert.

Der LC Brühl Handball, GC Amicitia Zürich und der LK Zug (neu) bei den Frauen sowie der BSV Bern Muri, der TV Birsfelden, der HC GS Stäfa, die Kadetten Schaffhausen, der HSC Suhr Aarau, Pfadi Winterthur, GC Amicitia Zürich, Wacker Thun, Fortitudo Gossau (neu) und der TV Endingen (unter Auflagen) bei den Männern verpflichten sich, Trainerlizenzanforderungen und ein leistungssportgerechtes Trainingsumfeld mit umfangreicher Betreuung für die Entwicklung des Handball-Nachwuchses in der Schweiz zu garantieren. Die Vereine erhalten im Gegenzug neben der Auszeichnung und dem damit verbundenen Image auch Förderbeiträge von Swiss Olympic, dem Bund und den Kantonen.

Der Vergabe-Prozess ist in diesem Jahr von besonderen Umständen geprägt, da die Förderung des Nachwuchsleistungssports zum 1. Januar 2018 vom Bundesamt für Sport (BASPO) an Swiss Olympic überging. Wichtigste damit verbundene Änderung ist die direkte Kopplung der Beiträge an die Ausbildung der Trainer mit dem Ziel, dem Berufsstand Trainer einen höheren Stellenwert zu verschaffen. Dank der Arbeit und dem Know-how von Christian Koch, der das Projekt innerhalb des Verbandes geleitet hat, konnte der SHV auf diese Umstellung gut reagieren und die betroffenen Prozesse erfolgreich an die neuen Anforderungen anpassen.

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Quelle: Nico Peter

17.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Pascale Wyder will eine starke Saison vergolden

Wenn sich am Donnerstagabend um 19.30 Uhr (SPZ Nottwil) die Spono Eagles und der LC Brühl im ersten Playoff-Finalspiel der SPAR Premium League 1 gegenüberstehen werden, wird auch Pascale Wyder eine entscheidende Rolle bei den Eagles einnehmen. Die junge Schweizerin ist in ihrem dritten Jahr in Nottwil gereift und spielt eine starke Saison.

Im ersten Jahr in Nottwil gewann Pascale Wyder zwar die Meisterschaft, aufgrund einer Verletzung brachte sie es aber in Cup und Meisterschaft nur auf 18 Einsätze mit teils wenig Spielzeit. Mittlerweile läuft es der 22-jährigen wesentlich besser am Sempachersee. «Ich bin jetzt seit drei Jahren in Nottwil und es gefällt mir super gut! Ich hatte in der Anfangszeit mehrere Monate an einem Bandscheibenvorfall zu knabbern. Nun bin ich seit längerer Zeit fit, konnte immer mittrainieren und Spielpraxis sammeln. Dadurch konnte ich weitere Fortschritte erzielen und der Mannschaft helfen Punkte zu sammeln.» In der Meisterschaft ist sie mit 83 Treffern in 25 Spielen aktuell die viertbeste Scorerin der Eagles.

Jetzt will Pascale Wyder den zweiten Meistertitel mit Spono feiern. Diese Saison scheint ein guter Zeitpunkt dafür zu sein, denn nach dem Saisonende wird es in Nottwil eine Zäsur im Team geben. Tamara Aegerter, Patrizia Ramseier und Tatiana Heini beenden ihre Aktivkarriere; Lisa Frey und Xenia Hodel wagen den Sprung ins Ausland. Auch Assistenztrainer Martin Accola wird den Club verlassen. «Wir haben ein sehr breites Kader und sind auf jeder Position mehrfach gut besetzt. Als Mannschaft sind wir eine super Einheit, sei es auf oder neben dem Platz. Dies gibt uns einen riesen Zusammenhalt, welchen man auch auf dem Feld spüren kann», beschreibt Pascale Wyder eine der Stärken ihrer Mannschaft.

Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit ortet die Schweizer Nationalspielerin einen Grossteil der momentanen Stärke der Nottwilerinnen auch Trainer Urs Mühlethaler zu. «Er ist ein wahrer Trainerfuchs. Wir sind taktisch immer perfekt vorbereitet und zum unbändigen Siegeswillen trägt auch er viel bei.» Bei der taktischen Vorbereitung auf Finalspiel 1 muss sich Trainer Mühlethaler keine grossen, neuen Dinge ausdenken. Gegner LC Brühl ist den Eagles bestens bekannt.

Spono besiegte den Rekordmeister nicht nur im Cupfinal vor wenigen Wochen, auch im regulären Meisterschaftsbetrieb kreuzten sich die Wege der beiden Schweizer Spitzenteams bereits achtmal. Da muss man schon in die taktische Trickkiste greifen, um den Gegner noch zu überraschen. Das sieht auch Pascale Wyder so. «Es ist schwierig nach so vielen Duellen noch gross Geheimnisse voneinander zu haben. Sicherlich können beiden Teams noch kleine Änderungen vornehmen, die dem Gegner unbekannt sind, aber das grundlegende Handballspiel des Gegners ist beiden bestens bekannt.»

Die 22-jährige beschreibt Finalgegner Brühl als sehr kämpferische Mannschaft, die mit hohem Tempo spielt. Gelingt das den St. Gallerinnen, dann können sie eine unangenehme Mannschaft sein, so Wyder. «Für uns gilt es aber, unser eigenes Spiel zu spielen, unsere beste Leistung am Tag X abzurufen und den Kampf anzunehmen.» Gelingt das Spono und Pascale Wyder wie schon mehrfach in der laufenden Spielzeit, dann stehen die Chancen auf den Titelgewinn für die Eagles mehr als günstig.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball
Spieltermine
Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Die Jagd nach Gold
Pascale Wyder steht mit den Spono Eagles im Playoff-Final um den Titel in der SPAR Premium League 1. Bezwingt sie mit ihrem Team den LC Brühl gibt's das zweite Gold.
17.05.2018
Plus 500 Kinder an den Regionalen Schulhandball Meisterschaften

Rund 2'500 Kinder haben in den vergangenen Wochen an sieben verschiedenen Regionalen Schulhandball Meisterschaften (RSM) teilgenommen. In Weinfelden, Meilen, Zofingen, Rothenburg, Magden, Münsingen und Crissier wurde um den jeweiligen Gruppensieg und somit um die Qualifikation für die Schulhandball Schweizermeisterschaft (SHSM) vom 9. und 10. Juni 2018 in Volketswil gespielt.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von 500 Kindern, der auch dem Programm «Handball macht Schule (HmS)» in Zusammenarbeit mit den lokalen Handball-Vereinen zu verdanken ist. Die Schülerinnen und Schüler des 4. bis 7. Schuljahres spielten in acht Kategorien – aufgeteilt pro Schuljahr in Mädchen und Knaben/Mixed – und stellten dabei unter Beweis, weshalb sie sich an den lokalen Schulhandball-Turnieren für die Regionale Schulhandball-Meisterschaft qualifizierten.

Mit grosser Begeisterung wurde um jeden Sieg gekämpft, angespornt durch die zahlreichen Zuschauer, welche die Teams tatkräftig unterstützten. Das Herzblut, mit dem die Kinder Handball gespielt haben und die Freude an der Sportart, geben Hoffnung auf Zuwachs in den einen oder anderen Handballvereinen, welche die Schülerinnen und Schüler jederzeit willkommen heissen. Der SHV dankt den Veranstaltern und ihren Helfern ganz herzlich für die Durchführung der Turniere und den Schiedsrichtern für ihre Einsätze.

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Quelle: Patricia Sommer

25 Prozent mehr Kinder
In den vergangenen Wochen haben rund 2'500 Schulkinder an Regionalen Schulhandball Meisterschaften (RSM) gespielt. Das sind 500 mehr als vor einem Jahr.
17.05.2018
NLB-Playoff-Final: Basel nach dem zweiten Sieg vor dem Aufstieg

Der RTV 1879 Basel marschiert mit grossen Schritten in Richtung Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Das Team von Samir Sarac besiegte vor mehr als 600 Zuschauern in der Aue in Baden den gastgebenden STV mit 26:19 (14:9) und liegt damit in der best-of-5-Serie mit 2:0 in Führung. Bereits am Samstag könnte die Entscheidung fallen.

Nach einer torarmen Startphase (7./1:2) setzten sich Gäste nach und nach ab und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Besonders eindrucksvoll gelang dies dem starken Basler Goalie Aistis Pazemeckas, der die Badener mit seinen zahlreichen, teils spektakulären Paraden zur Verzweiflung brachte.  Zwischenzeitlich parierte der Litauer fast jeden zweiten Wurf, der auf sein Tor geflogen kam. In der 24. Minute führte der RTV erstmals mit vier Toren (10:6); wenige Sekunden vor der Pause vergrösserte Florian Goepfert das Polster gar auf fünf Treffer (14:9). Badens torgefährliche Spieler kamen entweder nicht in gute Abschlusspositionen oder aber scheiterten mit ihren Wurfversuchen. Insgesamt erwischten die Aargauer keinen guten Abend. Zu häufig ermöglichten sie den Baslern durch eigene technische Fehler einfache Tore. Gleichzeitig vergaben sie mehrfach beste Torgelegenheiten.

Ein identisches Bild bot sich den Zuschauern auch im zweiten Abschnitt. Während die Gastgeber zwar stets bemüht waren, aber zu oft die falsche Entscheidung fällten, zog der RTV Basel sein Spiel konsequent durch. Die Routiniers Florian Goepfert (7), Rares Jurca (6/3) und Igor Stamenov (5) waren dabei in der Offensive die auffälligsten Akteure. Nach 41 Minuten hatten die Gäste den Vorsprung bereits auf neun Tore ausgebaut (20:11). Spätestens in der 48. Minute, als der RTV zum 24:13 traf, war die Entscheidung in der zweiten Partie der Aufstiegs-Playoffs gefallen. Die Gastgeber verkürzten in den Schlussminuten zwar den Rückstand nochmals, Basel spielte dabei aber längst mit der zweiten Garde und hatte einen Gang zurückgeschaltet. Am Ende setzte sich Basel mit 26:19 beim STV Baden durch.

Dennoch ist für das Heimteam von Björn Navarin noch nichts verloren. Soll es mit dem Aufstieg noch klappen, muss Baden allerdings die nächsten drei Spiele allesamt für sich entscheiden. Die Ausgangssituation des RTV Basel liest sich derweil wesentlich einfacher. Den Baslern fehlt noch ein Sieg, um den direkten Wiederaufstieg perfekt zu machen. Geht es nach dem Willen des RTV dann soll möglichst bereits der erste Matchball am kommenden Samstag um 18 Uhr im heimischen Rankhof genutzt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

16.05.2018
Schweiz gegen Norwegen – und darüber hinaus – mit Andy Schmid

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft in den WM-Playoffs im Juni auf Norwegen. Im Kader der SHV-Auswahl figuriert auch Andy Schmid (34). Der 165-fache Nationalspieler steht der Schweiz darüber hinaus für die kommenden Wettbewerbsspiele (EM und WM, inkl. Qualifikationen) zur Verfügung. Dazu tritt Andy Schmid ab sofort als Markenbotschafter für den Schweizer Handball auf.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und der Weltklasse-Mittelmann unterzeichneten in Hinblick auf die kommenden Jahre eine entsprechende Vereinbarung. Diese regelt nicht nur die Einsätze in Wettbewerbsspielen der Nationalmannschaft sowie die Rolle des Markenbotschafters, sondern enthält auch die Möglichkeit, Andy Schmid nach Abschluss seiner Spielerkarriere weiter im Schweizer Handball einzubinden.

Ulrich Rubeli, Zentralpräsident SHV
«Es war uns ein grosses Anliegen, die Situation mit Andy Schmid langfristig zu klären. Wir verfügen heute über grosses Potenzial und entsprechend über eine vielversprechende Perspektive. Wir sind nicht zufällig an diesem Punkt, und wir gehen diesen Weg konsequent weiter. Andy Schmid ist in diesem Prozess eine wertvolle Unterstützung; nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.»

Andy Schmid
«Ich freue mich sehr, auch in Zukunft sowohl auf, wie auch neben dem Spielfeld für den Schweizer Handball wichtige Aufgaben zu übernehmen. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des SHV für die konstruktiven und zielorientierten Gespräche und bin zuversichtlich, dass wir die gesteckten Ziele erreichen werden.»

Testspiel in Dänemark am 5. Juni
Vor den WM-Playoff-Spielen gegen Norwegen trifft die Schweizer Nationalmannschaft am Dienstag, 5. Juni, in einem Testspiel in Aalborg auf Dänemark. Mit der Partie bekräftigen die beiden Nationen ihre gemeinsame Bewerbung für die EM-Endrunde 2022, bzw. 2024.

Über die Vergabe der EM-Endrunden entscheidet der EHF-Kongress am 19./20. Juni im schottischen Glasgow. Nach dem Spiel in Aalborg reist die SHV-Auswahl ins norwegische Stavanger. Dort findet am 9. Juni das WM-Playoff-Hinspiel gegen Norwegen statt.

Heimspiel gegen Norwegen in Zug
Das entscheidende Rückspiel wird am Dienstag, 12. Juni, um 18.15 Uhr in der Bossard Arena in Zug ausgetragen und live von SRF zwei übertragen. Tickets gibt es bei Ticketcorner; es wird demnächst die zweite Vorverkaufs-Phase eröffnet. Das attraktive Heimstadion des EV Zug bietet für den Handball-Event zwischen der Schweiz und Vize-Weltmeister Norwegen Platz für 7'200 Zuschauer.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Testspiel: Dänemark – Schweiz
Dienstag, 5. Juni, 20.15 Uhr, Aalborg (DEN)

WM-Qualifikation: Norwegen – Schweiz
Samstag, 9. Juni, 19.15 Uhr, Stavanger (NOR)

WM-Qualifikation: Schweiz – Norwegen
Dienstag, 12. Juni, 18.15 Uhr, Bossard Arena, Zug

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Quelle: Marco Ellenberger

Die Schweiz mit Andy Schmid
Die Schweiz kann in den WM-Playoffs gegen Norwegen und auch danach auf Andy Schmid zählen. Der Mittelmann und der SHV unterzeichneten eine Vereinbarung.
16.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Termine zu Spono Eagles gegen den LC Brühl

Im Frauenhandball stehen sich auch in der zweiten Finalentscheidung 2018 die Spono Eagles und der LC Brühl gegenüber. Die Frauen vom Sempachersee haben im Playoff-Final der SPAR Premium League 1 am 17. Mai zunächst Heimrecht, ehe sie nur 46 Stunden später in der St. Galler Kreuzbleiche zur zweiten Finalpartie antreten werden. Schweizer Meister im Frauenhandball wird die Mannschaft, die zuerst zwei Siege eingefährt. Je nach Ausgang der Partien kommt es deshalb am 22. Mai zur Finalissima in Nottwil. Für den frischgebackenen Cupsieger Spono wäre es der fünfte Meistertitel; Rekordmeister Brühl strebt nach dem 31. Titelgewinn. Alle Spiele der Serie werden live auf srf.ch/sport und handballTV gezeigt.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball

Spieltermine
Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

Playoff-Final
Nach dem Duell im Cupfinal stehen sich die Spono Eagles und der LC Brühl auch im Playoff-Final der SPAR Premium League gegenüber. Los gehts' am 17. Mai.
16.05.2018
NLB-Playoff-Final: Die Abschiedsvorstellung von Florian Goepfert

Mit 1:0 liegt der RTV 1879 Basel in der Playoff-Finalserie der Nationalliga B (NLB) nach der Auftaktpartie gegen den STV Baden in Führung. Wenn es nach Florian Goepfert, dem routinierten Rückraumspieler der Basler geht, sollen schnellstmöglich noch zwei weitere Siege für sein Team dazukommen. Zunächst einmal will der RTV am Mittwoch um 20 Uhr in Baden nachlegen und sich den Matchball zum direkten Wiederaufstieg sichern. Das wäre dann auch das Ende einer Karriere auf höchstem Niveau, das ganz nach dem Wunsch des scheidenden Florian Goepfert ist.

Für den 29-jährigen, der fast seine gesamte Karriere im Baselbiet verbracht hat, ist der Einsatz für seine langjährige Mannschaft eine Ehrensache. "Den RTV mit einem Erfolgserlebnis zu verlassen, war einer der Gründe überhaupt nochmals eine NLB-Saison zu spielen. Der RTV und die Region Basel gehören in die höchste Liga und dabei bestmöglich zu helfen ist das Ziel für meine letzten Spiele."

Nur vier Spielzeiten lang hat es ihn in eine andere Region verschlagen. Bei den Kadetten aus Schaffhausen sammelte der ehemalige Schweizer Nationalspieler neben einigen Titeln auch reichlich Erfahrung in Sachen KO-Spielen und Playoff-Serien. Zwischen Meisterschaftsentscheidungen und Aufstiegs-Playoffs sieht Florian Goepfert durchaus Parallelen. "Der Fokus auf den Handball ist sicherlich vergleichbar. Es entscheiden nur wenige und äusserst intensive Tage über einen positiven oder negativen Ausgang einer langen Meisterschaft." Ganz identisch sei die Situation dann aber doch nicht, so erklärt er weiter. "Es ist eine andere Gefühlslage in der Heimat ein Erfolgserlebnis feiern zu können, auch wenn dessen Stellenwert für die Öffentlichkeit geringer ist."

Wenn man Florian Goepfert aufmerksam zuhört, merkt man, wie viel positive Emotionen er für den Handballsport und die Region Basel hegt. Leidenschaft und Teamgeist sind für ihn so dann auch die Schlüsselfaktoren, die seine Mannschaft in die entscheidene Finalserie gegen den STV Baden einbringen sollte. Trotz der Führung in der Serie und zwei Siegen in der Hauptrunde tritt Basel mit dem nötigen Respekt gegen die Aargauer an. "Baden spielt ebenfalls eine hervorragende Saison, hat mit der Teilnahme an den Playoffs sein Saisonziel bereits erreicht und kann entsprechend befreit aufspielen." Der Favoritenrolle wollen die Basler aber dennoch gerecht werden und in die Nationalliga A zurückkehren.

Endet die Playoff-Finalserie, dann endet auch Florian Goepferts Zeit im Spitzenhandball. Der zukünftige Master-Absolvent in Immobilienmanagement wird in Zukunft anderen Dingen mehr Zeit und Raum einräumen. "Der Beruf wird sicherlich eine höhere Priorität haben als bisher. Familie, Freundin und Freunde haben ganz sicher auch mehr Zeit verdient."  Ganz ohne Handball wird er seine Freizeit aber nicht gestalten können und auch nicht wollen. So wie es aussieht, darf sich sein erster Handballverein, HB Blau Boys Binningen, über eine namenhafte Rückkehr freuen. Beim Aufsteiger in die 2. Liga will Florian Goepfert gemeinsam mit Freunden seine Karriere ausklingen lassen. Für den lokal verwurzelten Handballer würde sich so der Kreis einer tollen Handballkarriere schliessen.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden 1:0

Spieltermine
Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

Abschiedsvorstellung
Die Karriere von Florian Goepfert neigt sich dem Ende entgegen. Zum Abschluss will er seinem Team, dem RTV 1879 Basel, zur Rückkehr in die NLA verhelfen.
15.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Wacker siegt in extremis und gleicht zum 1:1 aus

Ausgleich in der Playoff-Finalserie. Wacker Thun besiegte Pfadi Winterthur vor 2’160 Zuschauern in der Winterthurer Zielbauarena mit 24:23 (12:8) und revanchierte sich damit für die Auftaktniederlage am vergangenen Samstag. Der Siegtreffer durch Nicolas Suter fiel zwei Sekunden vor Spielende. Spiel 3 der Serie findet am Freitag in Thun statt.

Pfadi Winterthur strotzte zu Spielbeginn vor Selbstbewusstsein und startete schwungvoll in die Partie. Einige Paraden des erneut sehr gut spielenden Matias Schulz taten ihr Übriges, so dass nach fünf Minuten ein 2-Tore-Vorprung für die Gastgeber auf der Anzeigetafel aufleuchtete (4:2). Wacker Thun liess sich vom guten Pfader Auftakt aber nicht beirren und zeigte im Angriff die eingespielten Abläufe. Besonders Nicolas Raemy (6) und Lenny Rubin (7/3) zeigten dabei ihre Vollstreckerqualitäten.

Mit zunehmender Spielzeit bekam das Team von Martin Rubin immer mehr Oberhand und setzte sich nach und nach ab. Pfadi half mit einer Fülle von Fehlern dabei aber auch kräftig mit. Die Thuner spielten zum Ende der ersten Halbzeit keinesfalls unwiderstehlich, hielten aber die individuelle Fehlerquote tiefer. Mit 12:8 aus Sicht der Gäste ging es in die Pause. Miserabel war hingegen der Thuner Start in die zweite Halbzeit. Wacker erzielte zwischen der 31. und 40. Minute keinen Treffer. Sinnbildlich für die Ladehemmung der Gastgeber am Dienstagabend war allerdings, dass das Team von Adrian Brüngger daraus nur wenig Kapital schlagen konnte. Pfadi erzielte in derselben Zeitspanne selbst nur zwei Treffer.

Der Mann der zweiten Halbzeit, Nicolas Suter, beendete dann in der 41. Minute die Durststrecke der Gäste und stellte auf 13:10. Hatte am Samstag noch Pfadis Roman Sidorowicz drei Sekunden vor Ende der Verlängerung getroffen, avancierte nun am Dienstagabend eben jener Nicolas Suter zum Matchwinner. Der Rückraumspieler erzielte nicht nur fünf seiner sechs Tore in Durchgang zwei. Er traf auch zwei Sekunden vor der Sirene mit einem Schlenzer und bescherte damit den Gästen aus dem Berner Oberland den ersten Sieg in dieser Serie.

Lange hatte es im zweiten Abschnitt nicht nach einer spannenden und in den letzten Sekunden sogar dramatischen Schlussphase ausgesehen. Pfadi lag in der 55. Minute noch mit vier Toren in Rückstand (18:22), zeigte aber im Endspurt eine tolle Moral. 48 Sekunden vor Spielende erzielte Topscorer Kevin Jud den Ausgleich zum 23:23. Zu einer neuerlichen Verlängerung sollte es aber nicht mehr kommen.

Unter dem Strich zeigte Pfadi zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive und abgesehen vom Spielstart und der Schlussphase eine zu fehlerhafte Vorstellung. Mit Wacker Thun siegte im zweiten Finalspiel die konstantere und fokussiertere Mannschaft. Auch das Spielglück war am Dienstagabend auf Seiten der Berner Oberländer. Damit endete auch das fünfte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison mit einem Auswärtssieg.

Am Freitag kommt es nun um 19.30 Uhr beim Stand von 1:1 zum dritten Finalspiel. Die Partie aus der Lachenhalle in Thun wird wieder auf srf.ch/sport und handballTV zu sehen sein. Ab sofort überträgt auch MySports auf seinem Free-Kanal die Spiele.
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)
Zielbauarena: 2’160 Zuschauer. - SR: Brunner/Salah. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Winterthur, 4mal 2 Minuten gegen Thun.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott (1), Filip Maros (3), Joël Tynowski, Hess (3), Pecoraro, Kasapidis, Langerhuus (2), Sidorowicz (5), Lier (5/1), Kuduz, Jud (4/2), Freivogel, Svajlen.
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder (1), Rubin (7/3), Raemy (6), Dähler (1), Suter (6), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar, Friedli (1), von Deschwanden (2), Sorgen, Guignet, Krainer.
Bemerkungen: Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer; Wacker ohne Huwyler (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 4:2.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 1:1

Die nächsten Spiele
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Der nächste Krimi
Ausgleich im Playoff-Final zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur. Die Thuner siegten in extremis mit 24:23 (12:8) bei Pfadi. Siegtorschütze war Nicolas Suter.
15.05.2018
ETH Zürich und Uni Basel sind Schweizer Hochschul-Meister

Die ETH Zürich bei den Männern und die Uni Basel bei den Frauen haben sich im Rahmen der Swiss Universities Championships (SUC) am vergangenen Wochenende in Tenero die Schweizer Meistertitel im Hochschul-Handball gesichert. Bei den Männern traten fünf Teams an, die Frauen waren erstmals überhaupt vertreten; bei der Premiere mit drei Mannschaften.

Die ETH Zürich gewann den Männer-Final gegen Uni Genève deutlich mit 17:7. Die ETH hatte sich bereits im Halbfinal gegen den Lokalrivalen Uni Zürich deutlich mit 15:9 durchgesetzt. Den zweiten Halbfinal gewannen die Genfer mit 18:12 gegen die Uni Bern. Bei den Frauen spielten sich die Uni Basel und die Uni Bern in den Final. Die Baslerinnen behielten mit 9:7 das bessere Ende für sich.

Die erstmalige parallele Durchführung von beiden Kategorien war ein Erfolg. Die Organisatoren hoffen, dass 2019 weitere Hochschulen Teams in beiden Kategorien stellen werden. Die ausgeglichenen Mannschaften lieferten sich spannende, aber faire Spiele. Die vom SHV gestellten Schiedsrichter sorgten für klare Verhältnisse; es gab kaum umstrittene Szenen.

Rangliste Männer
1. ETH Zürich
2. Uni Genève
3. Uni Bern
4. Uni Zürich
5. Uni St. Gallen

Rangliste Frauen
1. Uni Basel
2. Uni Bern
3. Uni Zürich
 

ETH Zürich (Männer).

 

Uni Basel (Frauen).

    
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Quelle: Marco Ellenberger

15.05.2018
Tor des Monats April Frauen: Laura Bieri (HV Herzogenbuchsee)

Ihr habt gewählt: Das Tor des Monats April im Frauenhandball hat Laura Bieri vom HV Herzogenbuchsee aus der SPAR Premium League 1 erzielt. Ihr sehenswerter Dreher lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Treffer von Laura Rotondo, bekam schlussendlich aber die meisten Stimmen aller drei vorgeschlagenen Tore. Danke fürs Abstimmen und herzliche Gratulation!

Und nicht vergessen: Eure Vorschläge für das nächste Tor des Monats (Frauen und Männer) könnt ihr jederzeit per Mail (Datum, Spiel, Minute) an media@handball.ch senden. Nächster Einsendeschluss ist der 26. Mai.
 

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Quelle: Matthias Schlageter/handball-tv.ch

15.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Matchday - Spiel 2 aus Winterthur steht an

Matchday in der Swiss Handball League: Pfadi Winterthur tritt mit einem Auswärtssieg auf der Habenseite zum zweiten Finalspiel im Playoff-Final der Nationalliga A an. Der Schlüssel zum Sieg in Spiel 1 lag in der kompakten und griffigen Defensive, dem Prunkstück der Pfader. Offensiv hat das Team von Adrian Brüngger aber noch Luft nach oben. Wacker Thun steht derweil unter Druck. Eine zweite Niederlage sollten die Berner Oberländer tunlichst vermeiden. Andernfalls stünden sie bereits in Spiel 3 mit dem Rücken zur Wand. Die konstanteste Mannschaft der Saison ist aber problemlos in der Lage eine Schippe drauf zu legen, braucht aber auch eine mehr als solide Leistung, um selbstbewusste Pfader besiegen zu können.

Neben den beiden omnipräsenten Goalies Marc Winkler und Matias Schulz machte bei Pfadi vor allem ein Ergänzungsspieler auf sich aufmerksam. Yannick Ott brachte nach seiner Einwechslung Schnelligkeit und Dynamik aufs Feld, was dem Spiel der Winterthurer merklich guttat. Bei Wacker war Topscorer Lukas von Deschwanden auf den Punkt bereit. Seine Kollegen, die ihn sonst beim Tore werfen unterstützen, hatten allerdings einige Anlaufschwierigkeiten.

Spiel 2 der best-of-5-Finalserie wird um 19.30 Uhr in der Zielbauarena in Winterthur angepfiffen und kann live auf srf.ch/sport und handballTV verfolgt werden.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 0:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)

Spieltermine
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun
ev. Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur (Pfingstmontag)
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun

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Quelle: Matthias Schlageter

Matchday: Spiel 2
Zweites Duell zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Zielbauarena in Winterthur. Stellt Pfadi auf 2:0 oder schafft Wacker den Ausgleich?
15.05.2018
1. Liga: HC Wädenswil und Handball Emmen steigen in die NLB auf

Der HC Wädenswil ist zurück in der Nationalliga B (NLB). Das Team vom Zürichsee setzte sich im direkten Duell mit dem letztjährigen Mitabsteiger Chênois Genève durch und schaffte damit den direkten Wiederaufstieg. Im zweiten Endspiel um den Sprung in die NLB bezwang Handball Emmen die Seen Tigers.

Wädenswil musste im Hinspiel zu Hause antreten und meisterte die Aufgabe souverän. Dank dem 34:29 (17:12) verschaffte sich die Mannschaft von Predrag Milicic eine gute Ausgangsposition für das eine Woche später stattfindende Rückspiel bei Chênois. In der Westschweiz taten sich die Zürcher schwer und ihr Vorsprung war kurz nach der Pause beim Stand von 14:18 nahezu aufgebraucht. Genève gelang es jedoch nicht, den Druck aufrecht zu erhalten und so schaffte Wädenswil das Comeback. Schlussendlich trennten sich die beiden letztjährigen NLB-Absteiger mit 28:28, was für den HC Wädenswil den erfolgreichen Wiederaufstieg bedeutete.

Der zweite Aufsteiger, Handball Emmen, legte den Grundstein für den Sprung in die NLB ebenfalls bereits im Hinspiel. Zu Hause bezwang man die Seen Tigers mit 33:25 (14:12) und konnte dabei vor allem auf die Luka Ravlija bauen, dem 13 Treffer gelangen. Die Gäste zauberten einen alten Bekannten auf das Feld und setzten auf die Unterstützung von Cho Chi-Hyo. Trotz des erfahrenen Koreaners und 14 Toren von Raphael Liniger kassierten die Tigers aber eine Hypothek von acht Treffern. Diese waren im Rückspiel nicht mehr aufzuholen, auch wenn Liniger erneut zwölf Treffer gelangen. Am Ende trennte man sich 30:30 und die Innerschweizer feierten den Aufstieg.

Wädenswil und Emmen ersetzen in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse den HC Horgen und die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden, die nach 26 Runden in der NLB auf den letzten beiden Plätzen lagen.

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Quelle: Matthias Schlageter

15.05.2018
Die Mobiliar präsentiert Spatz und Hodel im "out of the box"

Spono Eagles gegen LC Brühl – Xenia Hodel gegen Laura Spatz. Nachdem sich vor dem Cupfinal die beiden Mobiliar Topscorer Neli Irman und Azra Mustafoska duellierten, kommen nun, vor dem Start in die Playoff-Finalserie der SPAR Premium League 1 , deren Vertreterinnen zu Wort. Laura Spatz und Xenia Hodel beantworten die Fragen im «out of the box» der Mobiliar und stehen sich dann ab Donnerstag, 17. Mai (19.30 Uhr, SPZ Nottwil), im Final gegenüber. Alle Spiele der best-of-3-Serie können live auf srf.ch/sport und handballTV mitverfolgt werden.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

14.05.2018
EM-Qualifikation: Albertsens Kader für die historische Chance

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft spielt am Mittwoch, 30. Mai, in Sursee gegen Kroatien und kann sich mit einem Heimsieg erstmals überhaupt für eine EM-Endrunde qualifizieren. Für die Begegnung in der Stadthalle sind bereits 1'000 Tickets weg – der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Nationaltrainer Martin Albertsen hat sein Kader nominiert.

Drei Neulinge im Kader
Zur Mannschaft, die im März die beiden Coups gegen die Ukraine schaffte, stossen Ria Estermann (Füchse Berlin), Marina Decurtins (GC Amicitia Zürich) und Fabienne Albrecht (LC Brühl) dazu. Angeführt wird die SHV-Auswahl wie gewohnt von den beiden Routiniers Karin Weigelt (125 Länderspiele) und Manuela Brütsch (123). Martin Albertsen stehen damit 19 Spielerinnen zur Verfügung.

Vorbereitung in Bietigheim
Die Schweizer Nationalmannschaft startet ihre Vorbereitung bereits am 24. Mai mit drei Trainingstagen in Bietigheim. Noch ohne ihre Legionärinnen trainiert die SHV-Auswahl dabei gemeinsam mit dem deutschen Spitzenteam SG BBM Bietigheim, dem Club von Nationaltrainer Martin Albertsen. Am Montag, 28. Mai, beginnt in Sursee die unmittelbare Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Kroatien mit der kompletten Mannschaft.

Zuschauerrekord (erneut) im Visier
Für das Spiel mit der historischen Chance zur erstmaligen Teilnahme an der EM-Endrunde brauchen die Schweizer Frauen jede erdenkliche Unterstützung. Für den Match in der Stadthalle Sursee sind bereits 1'000 Tickets weg. Das Ziel ist es, den erst im vergangenen Oktober beim Heimspiel gegen Norwegen in Olten aufgestellten Zuschauerrekord (1’650) gleich wieder zu knacken. Tickets gibt es bei Ticketcorner.

Abschluss beim Europameister
Zum Abschluss der EM-Qualifikation trifft die SHV-Auswahl am Samstag, 2. Juni, auswärts auf Europameister Norwegen. Die Skandinavierinnen sind nach vier Siegen in vier Spielen bereits für die EM-Endrunde qualifiziert. Gewinnt die Schweiz ihr Heimspiel gegen Kroatien am 30. Mai, hat das letzte Spiel in Larvik keinen Einfluss mehr auf den Ausgang der Kampagne.
 


 
Nationalmannschaft Frauen
Aufgebot für die EM-Qualifikations-Spiele gegen Kroatien und Norwegen


Albrecht Fabienne (1999, LC Brühl, 0 Länderspiele/0 Tore)
Brütsch Manuela (1984, HSG Bad Wildungen/GER, 123/0)
Csebits Catherine (1999, LK Zug, 8/9)
Decurtins Marina (1995, GC Amicitia Zürich, 0/0)
Dokovic Sladana (1993, LC Brühl, 16/0)
Estermann Ria (1993, Füchse Berlin/GER, 0/0)
Frey Lisa (1995, Spono Eagles, 46/106)
Frey Noëlle (1992, Rotweiss Thun, 55/89)
Gautschi Daphne (2000, Metz/FRA, 8/18)
Hodel Xenia (1998, Spono Eagles, 22/79)
Ineichen Seline (1990, Neckarsulm/GER, 47/23)
Matter Judith (1993, Spono Eagles, 8/9)
Murer Jenny (1996, LC Brühl, 17/26)
Scherer Sibylle (1992, LK Zug, 45/137)
Schüpbach Lea (1997, Spono Eagles, 2/0)
Traber Martina (1994, LK Zug, 2/0)
Weigelt Karin (1984, Göppingen/GER, 125/387)
Wick Chantal (1994, Spono Eagles, 5/12)
Wyder Pascale (1995, Spono Eagles, 29/27)
 


 
EM-Qualifikation

Mittwoch, 30. Mai
Ukraine – Norwegen (19.00 Uhr in Kiew)
Schweiz – Kroatien (20.00 Uhr in Sursee) – live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

Samstag, 2. Juni
Kroatien – Ukraine (18.00 Uhr in Vukovar)
Norwegen – Schweiz (18.15 Uhr in Larvik) – live auf ehfTV.com

Tabelle
1. Norwegen 4/8
2. Schweiz 4/4
3. Kroatien 4/2 (-13)
4. Ukraine 4/2 (-16)

Modus: Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der Beste aller Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom 29. November bis 16. Dezember 2018 in Frankreich.

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Quelle: Marco Ellenberger

Eine historische Chance
Die Schweizer Frauen können sich am 30. Mai mit einem Sieg gegen Kroatien erstmals für eine EM-Endrunde qualifizieren. Trainer Martin Albertsen hat sein Kader nominiert.

 

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