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Ausgleich
Der LK Zug bezwingt den LC Brühl im zweiten Playoff-Final mit 25:20 und gleicht in der Best-of-3-Serie zum 1:1 aus. Jetzt entscheidet der Showdown am Sonntag.
Das Aufgebot für Juni
Die Schweiz trifft im Juni in der EM-Qualifikation auf Slowenien und Deutschland. Trainer Michael Suter hat sein Kader nominiert – zwei prominente Namen fehlen.
Der Sand ruft
Mit dem Jubiläums-Turnier in Amriswil am Auffahrtstag sowie mit dem EBT-Finalturnier im italienischen Gaeta beginnt für die Beachhandballer die Saison.
23.05.2017
SPL1-Playoffs: Zug ist zurück und sorgt für den ultimativen Showdown

Der LK Zug meldet sich im Kampf um die Schweizer Meisterschaft zurück und schafft mit einem 25:20 (10:8) Heimsieg den 1:1-Ausgleich in der Finalserie. In einer zerfahrenen Partie zeigten am Dienstagabend die Gastgeberinnen den grösseren Siegeswillen, Brühl wurde eine schwache Offensivleistung zum Verhängnis. Die Entscheidung über den Schweizer Meistertitel fällt nun am kommenden Sonntag (15 Uhr) beim Showdown in St. Gallen.

Wie schon in Spiel 1 war einer der beiden Trainer zu einem frühen Timeout gezwungen. Bereits in der neunten Minute versammelte Brühl-Coach Werner Bösch seine Spielerinnen um sich herum. Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:0 für Zug, denn sowohl den Innerschweizerinnen wie auch den Gästen aus St. Gallen unterliefen in der Anfangsphase etliche technische Fehler. Am Ende sollten es insgesamt mehr als zwei Dutzend Fehlpässe und Ballverluste sein - wenig meisterlich.

Zug war von Beginn an anzumerken, dass sie den Rückstand in der Serie unbedingt ausgleichen wollten. Dementsprechend leidenschaftlich und engagiert gingen die Spielerinnen von Trainer Damian Gwerder zu Werke. Einziger Makel in den ersten 20 Minuten: es gelang ihnen nicht, von ihrer starken Defensive zu profitieren. Nach 22 Minuten hatte Zug selbst erst fünf Treffer erzielt.

Cupsieger Brühl brachte in der ersten Halbzeit offensiv nichts zu Stande, blieb aber ob der Fehler der Zugerinnen dennoch im Spiel. Drei Minuten vor der Pause lag der Finalrundensieger gar mit 8:7 in Front. Es sollte das letzte Brühler Tor für eine lange Zeit bleiben. Zug legte die Grundlage für den Heimsieg in der Phase unmittelbar vor und nach der Pause, als ihnen ein 8:0-Lauf gelang. So schraubten die Innerschweizerinnen den Vorsprung auf sieben Tore (38./15:8), kurz darauf lag Zug sogar mehrfach mit neun Treffern in Front.

Brühl war geschlagen und schaffte es lediglich das Ergebnis dank einer erfolgreichen Schlussoffensive etwas besser aussehen zu lassen. Dies war jedoch nicht mehr als Makulatur, denn in den Playoffs zählt einzig und allein der Sieg und hierbei liegen beide Mannschaften nun gleich auf. Damit kommt es am kommenden Sonntag (15 Uhr) in der Kreuzbleiche zum grossen Showdown um die Schweizer Meisterschaft im Frauenhandball.

Auf Seiten der Gastgeberinnen verdienten sich an diesem Abend Torhüterin Marion Betschart (17 Paraden/48 Prozent) und Flügel Martina Traber (5 Tore) Bestnoten. Beim LC Brühl zeigten die beiden Goalies Sladana Dokovic (10 Paraden/40 Prozent) und Fabia Schlachter (9 Paraden/48 Prozent) einen guten Auftritt. Wer am Sonntag überzeugt und sein Team zum Meistertitel wirft oder pariert ist live auf srf.ch/sport und handballTV zu sehen.
 



SPAR Premium League, Playoff-Final (Spiel 2)

LK Zug – LC Brühl 25:20 (10:8)
Sporthalle, Zug. 750 Zuschauer. SR: Bär/Süess.
Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Zug, 2 mal 2 Minuten gegen Brühl.
Torfolge: 1:0, 2:0, 2:1 (13.), 4:2; 4:3, 5:3, 5:4 (22.), 6:4, 6:6, 7:8 (27.), 10:8, 15:8, 17:9, 19:10, 21:12, 22:13, 22:18, 24:19, 25:20.
LK Zug: Marion Betschart/Stocker (für 1 Penalty); Traber (5), Scherer (6/4), Stutz, Müller (1), Gautschi (1), Daria Betschart (1), Javet (1), Estermann (2), Masset (1), Gwerder (1), Kägi (2), Smitran (4).
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter (ab 41.); Özcelik, Goricanec (4/3), Mustafoska (3/3), Rebecca Kündig, Wenger, Fink, Fudge (2), Marina Schlachter (n.e.), Oberli, Haag (2), Murer (4), Kerstin Kündig (5).
Bemerkungen: Brühl ohne Ussia und Koslowski, Zug ohne Ravlic und van Polanen. Verhältnis verschossene Penalty: 1:3.

Finalserie (Best-of-3): LC Brühl – LK Zug (Stand 1:1)
Spiel 1: 34:26 (13:13)
Spiel 2: 20:25 (8:10)
Spiel 3: Sonntag, 28. Mai, 15 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen
 



Marion Betschart war die Zuger Sieggarantin im zweiten Finalspiel. Speziell nach der Pause sorgte sie dafür, dass Zug zu einfachen Toren kam. Ihre Leistungssteigerung und der Schub ihrer Mannschaft erklärt die Torhüterin so: «Wir haben gestern nochmal intensiv Videos von Brühl studiert und dabei auch speziell auf mein Torwartverhalten geachtet. Im Nachhinein kann man sagen: Es hat sich gelohnt und direkt bemerkbar gemacht. Wir wollten den Sieg heute unbedingt. Uns allen war klar, hier in Zug wird es keine Meisterfeier für Brühl geben. Wenn es uns in St. Gallen gelingt genauso aufzutreten wie heute, hart in der Deckung und in der Offensive geduldig die Chancen herauszuspielen, dann bin ich optimistisch was den Titel angeht.»

Fabia Schlachter kam erst, als schon fast alles verloren war. Dass es am Ende keine Klatsche für Brühl wurde, lag zum Grossteil an ihren Paraden. Sie sucht nach Erklärungen für die bittere Niederlage: «Wir haben heute die letzte Konsequenz vermissen lassen. In der Deckung sind wir relativ solide gestanden, aber vorne ist uns einfach nichts gelungen. Offensiv haben wir nicht voll durchgezogen und Marion Betschart regelrecht warmgeschossen. Wenn wir mal am Goalie vorbeigekommen sind, dann hatten wir auch noch Pech mit mehreren Pfostentreffern. Wir müssen die Partie so schnell wie möglich abhaken und nach vorne schauen, uns an das letzte Heimspiel erinnern und die Leistung vom Sonntag abrufen. Dann denke ich steht dem Titel nichts mehr im Weg.»

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Quelle: Matthias Schlageter

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23.05.2017
EM-Qualifikation: Die Schweiz im Juni ohne Liniger und Svajlen

Die Schweiz bestreitet gegen Slowenien (14. Juni, Schaffhausen) sowie gegen Deutschland (18. Juni, Bremen) die beiden letzten Spiele der laufenden EM-Qualifikation. Für die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter sind die beiden Begegnungen mit Gegnern von Weltklasse-Format weitere sehr wertvolle Gelegenheiten, um Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln.

Im jetzt bekanntgegebenen Aufgebot fehlen derweil zwei prominente Namen: Der Nationaltrainer verzichtet gegen Slowenien (WM-Dritter) und Deutschland (Europameister) auf Manuel Liniger und Michal Svajlen. «Beide sind sehr gute und verdienstvolle Spieler, die in den vergangenen Jahren viel für die Nationalmannschaft geleistet haben. Die Gesamtsituation hat mich aber dazu veranlasst, diese Entscheidung zu treffen und ihnen eine Pause zu geben», sagt Michael Suter.

Der Nationaltrainer vertraut damit in Schaffhausen und Bremen auf eine noch weiter verjüngte Mannschaft, die mit Andy Schmid über einen unbestrittenen Leader verfügt. Alle Kaderspieler ausser dem Regisseur der Rhein-Neckar Löwen weisen einen Jahrgang zwischen 1991 (Sidorowicz) und 1996 (Alili, Meister, Röthlisberger, Rubin, Tynowski) auf – im Fokus steht der Aufbau einer Nationalmannschaft, die mittelfristig den Anschluss zur europäischen Spitze herstellen kann.

Die Nicht-Berücksichtigung der beiden routinierten Internationalen Manuel Liniger und Michal Svajlen ist für Nationaltrainer Michael Suter derweil keine endgültige Massnahme. «Sie sollen über die Sommermonate ihre Körper regenerieren und ihre Köpfe durchlüften können. Wir werden uns dann Ende August zusammensetzen, um zu besprechen, wie die Zukunft aussieht.»

Zusätzlich muss der Schweizer Nationaltrainer in den Juni-Länderspielen weiterhin auf die verletzten Nicolas Raemy (Schleudertrauma), Jonas Dähler (Achillessehne) sowie Lukas von Deschwanden (Daumen) verzichten. Dafür kehren die zuletzt verletzten Pascal Vernier und Cédrie Tynowski ins Kader der Nationalmannschaft zurück.

Die Vorbereitung (ohne Legionäre) auf die abschliessenden Spiele der EM-Qualifikation beginnt für die SHV-Auswahl am Mittwoch, 7. Juni, mit einem Lehrgang in Magglingen. Ab Montag, 12. Juni, startet die direkte Vorbereitung mit dem gesamten Kader in Schaffhausen. Für das Heimspiel gegen Slowenien in der BBC Arena vom 14. Juni um 20.15 Uhr sind Tickets bei Ticketcorner erhältlich.
 



Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die EM-Qualifikations-Spiele gegen Slowenien und Deutschland


Alili Albin (1996, HC Kriens-Luzern, 10 Länderspiele/12 Tore)
Delhees Ron (1995, Kadetten Schaffhausen, 12/16)
Huwyler Stefan (1992, Wacker Thun, 16/2)
Kindle Simon (1992, Kadetten Schaffhausen, 11/0)
Küttel Dimitrij (1994, Kadetten Schaffhausen, 28/69)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur, 31/52)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen, 14/26)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen, 21/42)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen, 18/55)
Portner Nikola (1993, Montpellier Agglomeration/FRA, 57/1)
Röthlisberger Samuel (1996, BSV Bern Muri, 13/1)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun, 4/25)
Schmid Andy (1983, Rhein-Neckar Löwen/GER, 163/729)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur, 38/88)
Tynowski Cédrie (1996, Pfadi Winterthur, 11/21)
Vernier Pascal (1995, Pfadi Winterthur, 20/18)
Wick Flavio (1995, GC Amicitia Zürich, 11/1)

Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Dähler und Von Deschwanden (alle verletzt).
 



EM-Qualifikation Männer

Schweiz – Slowenien
Mittwoch, 14. Juni, 20.15 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Deutschland – Schweiz
Sonntag, 18. Juni, 15.00 Uhr, ÖBV Arena, Bremen (GER)

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Quelle: Marco Ellenberger

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23.05.2017
Die Mobiliar präsentiert Kündig und Scherer im «out of the box»

Heute Dienstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle Zug) stehen sich der LK Zug und der LC Brühl im zweiten Spiel des Playoff-Finals der SPAR Premium League gegenüber. Die St. Gallerinnen führen in der Serie mit 1:0 und könnten den Sack mit einem weiteren Sieg zumachen. Die Topscorer Kerstin Kündig und Sibylle Scherer duellierten sich bereits letzte Woche im «out of the box» mit Steffi Buchli. Die Finalserie (Best-of-Three) wird live auf handballTV.ch übertragen.
 

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Quelle: Marco Ellenberger

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23.05.2017
Start in die Beachhandball-Saison am Auffahrtstag

Die neue Saison steht für die Beachhandballer vor der Türe. Beginnen wird sie gleich mit zwei Highlights – im In- und Ausland. Am Auffahrtstag steigt das erste Schweizer Turnier in Amriswil und von Freitag bis Sonntag findet das EBT-Finale im italienischen Gaeta statt. Dort ist auch ein Schweizer Team vertreten.

Nachdem das traditionelle Turnier am ersten Januarwochenende in Einsiedeln dieses Jahr nicht durchgeführt werden konnte, startet die Schweizer Beachhandallsaison heuer in Amriswil. Das Turnier in der Ostschweiz findet wie gewohnt am Auffahrtstag – diesmal also am 25. Mai – auf der Sportanlage Tellenfeld statt. Die Organisatoren dürfen sich dabei gleich noch über ein Jubiläum freuen. Das Beachhandballturnier in Amriswil feiert seine 20. Ausgabe.

Das Turnier wird vor allem bei den Männern hochkarätig besetzt sein, denn Amriswil stellt im Jahr 2017 das einzige Vorbereitungsturnier vor der Schweizer Meisterschaft. Diese findet nämlich schon am Pfingstwochenende statt. Die Favoriten auf den Titel heissen wie alle Jahre wieder 1898 Bern, Copaca-Bâle und BHV Wasserschloss. Diese drei Teams werden am Turnier vertreten sein und wohl den Sieg untereinander ausmachen. Aber wer weiss, vielleicht haben auch die Junioren, die sich Zagreb Beach Hrvatska nennen, eine Chance. Unmöglich ist nichts.

Bei den Frauen fehlen die beiden Topteams von den Beachqueens und das Team Schwan (Spono Eagles). Dies hat einen guten Grund. Die Beachqueens nehmen auch dieses Jahr am EBT-Finale, quasi dem Finalturnier der besten Beachhandballteams in Europa, teil. Dieses findet vom 26. bis 28. Mai in Gaeta (ITA) statt. Weil das Turnier zugleich als Vorbereitung für die Europameisterschaften dient, werden nicht nur die Beachqueens sondern auch Mitglieder des Team Schwan mitreisen. Die Nationalmannschaft setzt sich nämlich in diesem Jahr vor allem aus Spielerinnen dieser beiden Mannschaften zusammen.

Beim EBT-Finale werden wie immer die besten europäischen Topteams vertreten sein. Zu den Favoritinnen gehören die Schweizerinnen nicht, dennoch gibt Trainerin Tamara Schläpfer ein Ziel vor: «Wir wollen in die vordere Hälfte des Tableaus kommen.» Doch ein einfaches Unterfangen wird es für die neuformierte Truppe nicht. Es gilt zu bedenken, dass die Frauen noch kein einziges Spiel zusammen absolviert haben. Schläpfer betont, dass man es ausnützen müsse, als Aussenseiter zu starten. Talentiert ist die Mannschaft allemal, so viel steht fest. Ob dies zur Zielerreichung genügt, wird sich im italienischen Sand ab Freitag zeigen.
 



Aufgebot EBT-Finals

Laura Calchini (Team Schwan)
Angela Crameri (Beachqueens)
Melanie Engel (Team Schwan)
Eliane Estermann (Beachqueens)
Irès Heynen (Camelot, NED)
Jennifer Jaun (Beachqueens)
Carla Kramis (Team Schwan)
Jenny Kunze (Beachqueens)
Nicole Odermatt (Beachqueens)
Marianne van Weezenbeek (Beachqueens)
Chantal Wegmüller (Olympia 2020)
Livia Wey (Team Schwan)

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Quelle: Alessandro Crippa

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24.05.2017
Frauenpower für Kreuzlinger SPL1-Handballerinnen

Als einziger Klub in der höchsten nationalen Spielklasse setzt der HSC Kreuzlingen in Zukunft auf Frauenpower: Die langjährigen Spielerinnen Kristina Ertl (Cheftrainerin) und Irena Singer-Duhanaj (Sportchefin) übernehmen auf die SPL1-Saison 2017/18 hin die Schlüsselpositionen.

Vor eineinhalb Wochen hat der Liganeuling vom Bodensee mit einem Punktgewinn bei Yellow Winterthur in extremis den Verbleib in der höchsten Spielklasse geschafft. Die Weichen für die zweite SPL1-Saison mussten allerdings schon vorher gestellt werden, da der bisherige Cheftrainer Gabor Fülöp frühzeitig bekanntgegeben hatte, dass er eine neue Herausforderung sucht. Er wird Assistenztrainer der beiden Kreuzlinger Männerteams und unterstützt in dieser Funktion die Trainer Andi Dittert (1. Liga) und Philipp Bärtschi (2. Liga). Der auslaufende Vertrag mit dem bisherigen Frauen-Assistenztrainer Nica Constantin wird nicht verlängert.

Wegweisende Investition
Die Verpflichtung der erst 30-jährigen Kristina Ertl als neue Cheftrainerin des NLA-Teams und der gleichaltrigen Irena Singer-Duhanaj als Frauen-Sportchefin betrachtet die Führungsetage des HSC Kreuzlingen als wegweisende Investition. „Wir haben diese Entscheide im Vorstand ganz bewusst gefällt. Wir wollen Kristina und Irena diese Chance ermöglichen und sie damit gleichermassen fördern und fordern,“ betont HSCK-Präsident Patrick Müller.

Kristina Ertl absolviert derzeit die Ausbildung zur A-Diplom-Trainerin. Als Aktive bringt die gelernte Pädagogin viel Erfahrung mit, spielte sie doch vor ihrem Wechsel nach Kreuzlingen vor elf Jahren beim deutschen Bundesligisten SV Allensbach. Ertl freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Nach einer dreijährigen, berufsbedingten Auszeit war es für mich immer klar, dass ich wieder als Trainerin tätig sein möchte. Als ich vom Verein angefragt wurde, ob ich das SPL1-Frauenteam übernehmen möchte, musste ich selbstverständlich nicht lange überlegen. Ich kenne die meisten Spielerinnen schon seit vielen Jahren und bin überzeugt, dass wir zusammen noch einiges erreichen können.“

Irena Singer-Duhanaj ging vor ihrem Transfer zum HSCK im Jahre 2012 für das inzwischen aufgelöste, damals aber sehr erfolgreiche NLA-Frauenteam des TSV St. Otmar St. Gallen auf Torejagd und absolvierte mit den Olmastädterinnen zahlreiche Europacup-Partien. Singer-Duhanaj wird als Sportchefin Frauen auch dem Clubvorstand angehören. „Auch ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung in einem Club, in dem ich mich überaus wohl fühle.“ Die 30-Jährige wird Trainerin Ertl bei Bedarf weiterhin als Spielerin zur Verfügung stehen. Tatkräftig unterstützt wird das Duo vom ehemaligen HSCK-Torhüter Roger Järmann, der das Amt des Teammanagers übernimmt und dem Führungsduo den Rücken vor allem im administrativen Bereich frei halten will.

Kader wird verstärkt
Der Stamm des bisherigen NLA-Kaders bleibt grossmehrheitlich erhalten. Als Abgänge stehen bislang einzig die Geschwister Anina Veit (20) und Janice Veit (16) fest, welche für die nächsten zwei Saisons beim Ligakonkurrenten Yellow Winterthur unterschrieben haben. In die 2. Mannschaft wechselt Flügelspielerin Nelly Biegel. Neben der Spielmacherin Sara Bailon, die nach ihrer schweren Knieverletzung ins Team zurückkehren wird, will sich der HSC Kreuzlingen bis zum Trainingsauftakt am 8. Juni noch auf zwei, drei Positionen namhaft verstärken. Insbesondere im Rückraum hat man während der ersten SPL1-Saison einigen Handlungsbedarf festgestellt. Entsprechende Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Weiter im Dress des HSC Kreuzlingen spielen die beiden Sloweninnen Martina Strmsek (Mobiliar-Topskorerin) und Katja Sivka. Daneben freut man sich beim HSCK, dass man auch die talentierten jungen Eigengewächse wie Selina Weidmann (22), Kira Klein (22) oder Pashke Marku (18) sowie die starke Kreisläuferin Jennifer Grathwohl hat halten können. Im Tor können die Thurgauerinnen weiterhin auf das bewährte Trio mit Andjela Roganovic (17), Adriane Hajduk (21) und Nadine Stein (26) zählen. Noch nicht klar ist dagegen die Zukunft von Jacqueline Toifl.

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Quelle: HSC Kreuzlingen

24.05.2017
U13-Junioren: Pfadi Winterthur holt sich den Titel nach Penaltys

120 Minuten brachten im Playoff-Final der U13-Inter-Junioren zwischen Pfadi Winterthur und dem TV Endingen keine Entscheidung. Die Winterthurer hatten das Hinspiel mit 27:23 gewonnen – Endingen setzte sich im Rückspiel in der GoEasy Arena mit dem exakt gleichen Resultat durch. So musste das Penaltyschiessen über den Schweizer Meistertitel in der jüngsten nationalen Kategorie entscheiden. Dabei behielt Pfadi mit 4:3 das bessere Ende für sich.
 

Die U13-Junioren von Pfadi Winterthur.

      
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Quelle: Marco Ellenberger

24.05.2017
Schweizer Cup: Auslosungen am 29. Mai in Olten

Am Montag, 29. Mai, werden auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) in Olten um 11 Uhr die Sechzehntelfinals im Schweizer Cup der Männer öffentlich ausgelost. Dabei greifen acht der zehn NLA-Teams in den Wettbewerb ein – der Meister und der Cupsieger sind für den Achtelfinal gesetzt. Die Sechzehntelfinals werden am 25. August ausgetragen.

Direkt im Anschluss um ca. 11.15 Uhr wird zudem die Hauptrunde im Schweizer Cup der Frauen ausgelost. In der Hauptrunde greifen alle Mannschaften bis zur zweithöchsten Liga (SPL2) in den Wettbewerb ein. Die Teams aus der höchsten Spielklasse stossen wie bei den Männern ab dem Sechzehntelfinal dazu.

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Quelle: Marco Ellenberger

24.05.2017
Nationaltrainer Michael Suter zu Gast bei der HCE-Connection

Mitte April war Nationaltrainer Michael Suter beim Mittagslunch der «Connection» des HC Emmenbrücke zu Gast. Seinem Ruf folgten rund 40 handballinteressierte Mitglieder und sie hatten es nicht zu bereuen. Michael Suter gab spannende Einblicke und erklärte seine Philosophie und Ziele.

«Er stellte sich bereitwillig auch kritischen Fragen seitens der Gäste und vermittelte so einen höchst kompetenten und souveränen Eindruck», schrieb die HCE-Connection in der Folge in ihrem Bericht. Moderiert wurde der Anlass von Präsident Fredy Erzinger und Connection-Mitglied Walter Boreatti (ebenso Mitglied des Zentralvorstandes des Schweizerischen Handball-Verbandes), der den Besuch von Michael Suter eingefädelt hat und gleich auch noch den Apéro für alle Anwesenden offerierte.
 

    
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Quelle: HCE-Connection/Marco Ellenberger

24.05.2017
NLB: STV Baden verpflichtet Josef "Seppi" Zuber aus Wohlen

Josef "Seppi" Zuber wechselt von Handball Wohlen an die Limmat und spielt nächste Saison für den STV Baden in der Nationalliga B. Für den kräftigen Rechtshänder hat sich Städtli schon früher interessiert. Vor einem Jahr fanden erste Gespräche statt, da Zuber damals kurz vor dem Eintritt ins Militär stand, kam es aber noch nicht zu einer Verpflichtung.

Nun ist es aber soweit: Der 23-jährige Student der Rechtswissenschaften in Bern, momentan noch wohnhaft in Wohlen, wird auf die neue Saison die Farben der Badener tragen. Zuber kann auf dem linken Flügel, im Aufbau und am Kreis eingesetzt werden – ein richtiger Allrounder. Zudem wird er die Abwehr mit seinen Gardemassen festigen.

Seine handballerischen Wurzeln hat Seppi Zuber in Wohlen und beim HSC Suhr Aarau, wo er 2006 bis 2011 die Juniorenstufen durchlief. 2010 kam er bereits zu ersten 1.-Liga-Einsätzen für Handball Brugg, 2011/2012 standen bereits erste Spiele in der NLB und NLA für den TV Zofingen und Suhr Aarau an. Für die Nationalliga-Teams beider Vereine war er auch in den folgenden Spielzeiten im Einsatz, bis es ihn vergangene Saison wieder zu seinen Wurzeln nach Wohlen zurückzog.

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Quelle: STV Baden

23.05.2017
SPL1-Playoffs: Zug ist zurück und sorgt für den ultimativen Showdown

Der LK Zug meldet sich im Kampf um die Schweizer Meisterschaft zurück und schafft mit einem 25:20 (10:8) Heimsieg den 1:1-Ausgleich in der Finalserie. In einer zerfahrenen Partie zeigten am Dienstagabend die Gastgeberinnen den grösseren Siegeswillen, Brühl wurde eine schwache Offensivleistung zum Verhängnis. Die Entscheidung über den Schweizer Meistertitel fällt nun am kommenden Sonntag (15 Uhr) beim Showdown in St. Gallen.

Wie schon in Spiel 1 war einer der beiden Trainer zu einem frühen Timeout gezwungen. Bereits in der neunten Minute versammelte Brühl-Coach Werner Bösch seine Spielerinnen um sich herum. Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:0 für Zug, denn sowohl den Innerschweizerinnen wie auch den Gästen aus St. Gallen unterliefen in der Anfangsphase etliche technische Fehler. Am Ende sollten es insgesamt mehr als zwei Dutzend Fehlpässe und Ballverluste sein - wenig meisterlich.

Zug war von Beginn an anzumerken, dass sie den Rückstand in der Serie unbedingt ausgleichen wollten. Dementsprechend leidenschaftlich und engagiert gingen die Spielerinnen von Trainer Damian Gwerder zu Werke. Einziger Makel in den ersten 20 Minuten: es gelang ihnen nicht, von ihrer starken Defensive zu profitieren. Nach 22 Minuten hatte Zug selbst erst fünf Treffer erzielt.

Cupsieger Brühl brachte in der ersten Halbzeit offensiv nichts zu Stande, blieb aber ob der Fehler der Zugerinnen dennoch im Spiel. Drei Minuten vor der Pause lag der Finalrundensieger gar mit 8:7 in Front. Es sollte das letzte Brühler Tor für eine lange Zeit bleiben. Zug legte die Grundlage für den Heimsieg in der Phase unmittelbar vor und nach der Pause, als ihnen ein 8:0-Lauf gelang. So schraubten die Innerschweizerinnen den Vorsprung auf sieben Tore (38./15:8), kurz darauf lag Zug sogar mehrfach mit neun Treffern in Front.

Brühl war geschlagen und schaffte es lediglich das Ergebnis dank einer erfolgreichen Schlussoffensive etwas besser aussehen zu lassen. Dies war jedoch nicht mehr als Makulatur, denn in den Playoffs zählt einzig und allein der Sieg und hierbei liegen beide Mannschaften nun gleich auf. Damit kommt es am kommenden Sonntag (15 Uhr) in der Kreuzbleiche zum grossen Showdown um die Schweizer Meisterschaft im Frauenhandball.

Auf Seiten der Gastgeberinnen verdienten sich an diesem Abend Torhüterin Marion Betschart (17 Paraden/48 Prozent) und Flügel Martina Traber (5 Tore) Bestnoten. Beim LC Brühl zeigten die beiden Goalies Sladana Dokovic (10 Paraden/40 Prozent) und Fabia Schlachter (9 Paraden/48 Prozent) einen guten Auftritt. Wer am Sonntag überzeugt und sein Team zum Meistertitel wirft oder pariert ist live auf srf.ch/sport und handballTV zu sehen.
 



SPAR Premium League, Playoff-Final (Spiel 2)

LK Zug – LC Brühl 25:20 (10:8)
Sporthalle, Zug. 750 Zuschauer. SR: Bär/Süess.
Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Zug, 2 mal 2 Minuten gegen Brühl.
Torfolge: 1:0, 2:0, 2:1 (13.), 4:2; 4:3, 5:3, 5:4 (22.), 6:4, 6:6, 7:8 (27.), 10:8, 15:8, 17:9, 19:10, 21:12, 22:13, 22:18, 24:19, 25:20.
LK Zug: Marion Betschart/Stocker (für 1 Penalty); Traber (5), Scherer (6/4), Stutz, Müller (1), Gautschi (1), Daria Betschart (1), Javet (1), Estermann (2), Masset (1), Gwerder (1), Kägi (2), Smitran (4).
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter (ab 41.); Özcelik, Goricanec (4/3), Mustafoska (3/3), Rebecca Kündig, Wenger, Fink, Fudge (2), Marina Schlachter (n.e.), Oberli, Haag (2), Murer (4), Kerstin Kündig (5).
Bemerkungen: Brühl ohne Ussia und Koslowski, Zug ohne Ravlic und van Polanen. Verhältnis verschossene Penalty: 1:3.

Finalserie (Best-of-3): LC Brühl – LK Zug (Stand 1:1)
Spiel 1: 34:26 (13:13)
Spiel 2: 20:25 (8:10)
Spiel 3: Sonntag, 28. Mai, 15 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen
 



Marion Betschart war die Zuger Sieggarantin im zweiten Finalspiel. Speziell nach der Pause sorgte sie dafür, dass Zug zu einfachen Toren kam. Ihre Leistungssteigerung und der Schub ihrer Mannschaft erklärt die Torhüterin so: «Wir haben gestern nochmal intensiv Videos von Brühl studiert und dabei auch speziell auf mein Torwartverhalten geachtet. Im Nachhinein kann man sagen: Es hat sich gelohnt und direkt bemerkbar gemacht. Wir wollten den Sieg heute unbedingt. Uns allen war klar, hier in Zug wird es keine Meisterfeier für Brühl geben. Wenn es uns in St. Gallen gelingt genauso aufzutreten wie heute, hart in der Deckung und in der Offensive geduldig die Chancen herauszuspielen, dann bin ich optimistisch was den Titel angeht.»

Fabia Schlachter kam erst, als schon fast alles verloren war. Dass es am Ende keine Klatsche für Brühl wurde, lag zum Grossteil an ihren Paraden. Sie sucht nach Erklärungen für die bittere Niederlage: «Wir haben heute die letzte Konsequenz vermissen lassen. In der Deckung sind wir relativ solide gestanden, aber vorne ist uns einfach nichts gelungen. Offensiv haben wir nicht voll durchgezogen und Marion Betschart regelrecht warmgeschossen. Wenn wir mal am Goalie vorbeigekommen sind, dann hatten wir auch noch Pech mit mehreren Pfostentreffern. Wir müssen die Partie so schnell wie möglich abhaken und nach vorne schauen, uns an das letzte Heimspiel erinnern und die Leistung vom Sonntag abrufen. Dann denke ich steht dem Titel nichts mehr im Weg.»

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Quelle: Matthias Schlageter

Ausgleich
Der LK Zug bezwingt den LC Brühl im zweiten Playoff-Final mit 25:20 und gleicht in der Best-of-3-Serie zum 1:1 aus. Jetzt entscheidet der Showdown am Sonntag.
23.05.2017
EM-Qualifikation: Die Schweiz im Juni ohne Liniger und Svajlen

Die Schweiz bestreitet gegen Slowenien (14. Juni, Schaffhausen) sowie gegen Deutschland (18. Juni, Bremen) die beiden letzten Spiele der laufenden EM-Qualifikation. Für die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter sind die beiden Begegnungen mit Gegnern von Weltklasse-Format weitere sehr wertvolle Gelegenheiten, um Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln.

Im jetzt bekanntgegebenen Aufgebot fehlen derweil zwei prominente Namen: Der Nationaltrainer verzichtet gegen Slowenien (WM-Dritter) und Deutschland (Europameister) auf Manuel Liniger und Michal Svajlen. «Beide sind sehr gute und verdienstvolle Spieler, die in den vergangenen Jahren viel für die Nationalmannschaft geleistet haben. Die Gesamtsituation hat mich aber dazu veranlasst, diese Entscheidung zu treffen und ihnen eine Pause zu geben», sagt Michael Suter.

Der Nationaltrainer vertraut damit in Schaffhausen und Bremen auf eine noch weiter verjüngte Mannschaft, die mit Andy Schmid über einen unbestrittenen Leader verfügt. Alle Kaderspieler ausser dem Regisseur der Rhein-Neckar Löwen weisen einen Jahrgang zwischen 1991 (Sidorowicz) und 1996 (Alili, Meister, Röthlisberger, Rubin, Tynowski) auf – im Fokus steht der Aufbau einer Nationalmannschaft, die mittelfristig den Anschluss zur europäischen Spitze herstellen kann.

Die Nicht-Berücksichtigung der beiden routinierten Internationalen Manuel Liniger und Michal Svajlen ist für Nationaltrainer Michael Suter derweil keine endgültige Massnahme. «Sie sollen über die Sommermonate ihre Körper regenerieren und ihre Köpfe durchlüften können. Wir werden uns dann Ende August zusammensetzen, um zu besprechen, wie die Zukunft aussieht.»

Zusätzlich muss der Schweizer Nationaltrainer in den Juni-Länderspielen weiterhin auf die verletzten Nicolas Raemy (Schleudertrauma), Jonas Dähler (Achillessehne) sowie Lukas von Deschwanden (Daumen) verzichten. Dafür kehren die zuletzt verletzten Pascal Vernier und Cédrie Tynowski ins Kader der Nationalmannschaft zurück.

Die Vorbereitung (ohne Legionäre) auf die abschliessenden Spiele der EM-Qualifikation beginnt für die SHV-Auswahl am Mittwoch, 7. Juni, mit einem Lehrgang in Magglingen. Ab Montag, 12. Juni, startet die direkte Vorbereitung mit dem gesamten Kader in Schaffhausen. Für das Heimspiel gegen Slowenien in der BBC Arena vom 14. Juni um 20.15 Uhr sind Tickets bei Ticketcorner erhältlich.
 



Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die EM-Qualifikations-Spiele gegen Slowenien und Deutschland


Alili Albin (1996, HC Kriens-Luzern, 10 Länderspiele/12 Tore)
Delhees Ron (1995, Kadetten Schaffhausen, 12/16)
Huwyler Stefan (1992, Wacker Thun, 16/2)
Kindle Simon (1992, Kadetten Schaffhausen, 11/0)
Küttel Dimitrij (1994, Kadetten Schaffhausen, 28/69)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur, 31/52)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen, 14/26)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen, 21/42)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen, 18/55)
Portner Nikola (1993, Montpellier Agglomeration/FRA, 57/1)
Röthlisberger Samuel (1996, BSV Bern Muri, 13/1)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun, 4/25)
Schmid Andy (1983, Rhein-Neckar Löwen/GER, 163/729)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur, 38/88)
Tynowski Cédrie (1996, Pfadi Winterthur, 11/21)
Vernier Pascal (1995, Pfadi Winterthur, 20/18)
Wick Flavio (1995, GC Amicitia Zürich, 11/1)

Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Dähler und Von Deschwanden (alle verletzt).
 



EM-Qualifikation Männer

Schweiz – Slowenien
Mittwoch, 14. Juni, 20.15 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Deutschland – Schweiz
Sonntag, 18. Juni, 15.00 Uhr, ÖBV Arena, Bremen (GER)

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Quelle: Marco Ellenberger

Das Aufgebot für Juni
Die Schweiz trifft im Juni in der EM-Qualifikation auf Slowenien und Deutschland. Trainer Michael Suter hat sein Kader nominiert – zwei prominente Namen fehlen.
23.05.2017
Die Mobiliar präsentiert Kündig und Scherer im «out of the box»

Heute Dienstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle Zug) stehen sich der LK Zug und der LC Brühl im zweiten Spiel des Playoff-Finals der SPAR Premium League gegenüber. Die St. Gallerinnen führen in der Serie mit 1:0 und könnten den Sack mit einem weiteren Sieg zumachen. Die Topscorer Kerstin Kündig und Sibylle Scherer duellierten sich bereits letzte Woche im «out of the box» mit Steffi Buchli. Die Finalserie (Best-of-Three) wird live auf handballTV.ch übertragen.
 

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Quelle: Marco Ellenberger

23.05.2017
HSG Nordwest gleich mit zwei Chancen auf Junioren-Meistertitel

Die HSG Nordwest hat sich gleich mit zwei Elite-Nachwuchsmannschaften für die Playoff-Finals qualifiziert. Am kommenden Wochenende haben sowohl die U17-Junioren, als auch die U15-Junioren die Chance, im Rückspiel vor heimischem Publikum den nationalen Meistertitel zu gewinnen.

Die Ausgangslage für die Nordwestschweizer ist vielversprechend: Die U17 verlor ihr Hinspiel auswärts gegen Suhr Aarau nur knapp mit 23:24, und die U15 setzte sich in Stäfa deutlich mit 29:24 durch. Die Rückspiele (Europacup-Formel) sind auf Samstag (U15) und Sonntag (U17) jeweils um 15.00 Uhr in der Sporthalle Birsfelden angesetzt.

Das vereinsübergreifende Förderprojekt HSG Nordwest, das 2011 gestartet wurde, hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. Es ist ein bemerkenswertes Fördergefäss entstanden, das mittlerweile auf jeder Stufe (U15/U17/U19) in der höchsten nationalen Liga (Elite) der zwölf besten Teams spielt.

Die Junioren stammen aus verschiedenen Stammvereinen der Kantone Basel-Stadt und Baselland. Diese Spieler profitieren von den sehr guten Rahmenbedingungen der Region mit dem Sportklassensystem, dem regionalen Leistungszentrum (Handball intensiv) und zwei Leistungssportförderungen, welche in den vergangenen Jahren den Aufbau dieser Spitzenbewegung tatkräftig unterstützten.

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Quelle: HSG Nordwest

23.05.2017
Neue U16-Nationalmannschaft der Frauen nominiert

Im Rahmen des Finalturniers der Regionalauswahlen vor zehn Tagen in Siggenthal hat das Trainerteam um Nationaltrainer Jürgen Fleischmann die Spielerinnen der neuen Nationalmannschaft der Jahrgänge 2002 und jünger (U16) selektiert. Das Kader umfasst vorläufig 14 Spielerinnen. Bei den Junioren wurde aus den talentiertesten und hoffnungsvollsten Spielern der verschiedenen Regionalauswahlen ein Kader für den Förderlehrgang nominiert. Dieses wird später in einer separaten Meldung veröffentlicht.
 


 
U16-Nationalmannschaft Frauen (Jahrgänge 2002 und jünger)

Malin Altherr, LC Brühl Handball (Ost)
Deborah Annen, LK Zug Handball (IHV)
Emma Bächtiger, GC Amicitia Zürich (ZHV)
Tea Emaldi, CS Chenois Genève (Rom)
Ana Emmenegger, SPONO Eagles (IHV)
Malin Haas, HV Herzogenbuchsee (BeJu)
Celia Heinzer, KTV Muotathal (IHV)
Sina Hess, LK Zug Handball (IHV)
Carmen Jund, SPONO Eagles (IHV)
Zora Litscher, GC Amicitia Zürich (ZHV)
Soraya Schaller, SPONO Eagles (IHV)
Meret Lena Schenkel, GC Amicitia Zürich (ZHV)
Katarina Simova, LC Brühl Handball (Ost)
Anna Lena Speerli, LK Zug Handball (IHV)

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Quelle: Marco Ellenberger

23.05.2017
Start in die Beachhandball-Saison am Auffahrtstag

Die neue Saison steht für die Beachhandballer vor der Türe. Beginnen wird sie gleich mit zwei Highlights – im In- und Ausland. Am Auffahrtstag steigt das erste Schweizer Turnier in Amriswil und von Freitag bis Sonntag findet das EBT-Finale im italienischen Gaeta statt. Dort ist auch ein Schweizer Team vertreten.

Nachdem das traditionelle Turnier am ersten Januarwochenende in Einsiedeln dieses Jahr nicht durchgeführt werden konnte, startet die Schweizer Beachhandallsaison heuer in Amriswil. Das Turnier in der Ostschweiz findet wie gewohnt am Auffahrtstag – diesmal also am 25. Mai – auf der Sportanlage Tellenfeld statt. Die Organisatoren dürfen sich dabei gleich noch über ein Jubiläum freuen. Das Beachhandballturnier in Amriswil feiert seine 20. Ausgabe.

Das Turnier wird vor allem bei den Männern hochkarätig besetzt sein, denn Amriswil stellt im Jahr 2017 das einzige Vorbereitungsturnier vor der Schweizer Meisterschaft. Diese findet nämlich schon am Pfingstwochenende statt. Die Favoriten auf den Titel heissen wie alle Jahre wieder 1898 Bern, Copaca-Bâle und BHV Wasserschloss. Diese drei Teams werden am Turnier vertreten sein und wohl den Sieg untereinander ausmachen. Aber wer weiss, vielleicht haben auch die Junioren, die sich Zagreb Beach Hrvatska nennen, eine Chance. Unmöglich ist nichts.

Bei den Frauen fehlen die beiden Topteams von den Beachqueens und das Team Schwan (Spono Eagles). Dies hat einen guten Grund. Die Beachqueens nehmen auch dieses Jahr am EBT-Finale, quasi dem Finalturnier der besten Beachhandballteams in Europa, teil. Dieses findet vom 26. bis 28. Mai in Gaeta (ITA) statt. Weil das Turnier zugleich als Vorbereitung für die Europameisterschaften dient, werden nicht nur die Beachqueens sondern auch Mitglieder des Team Schwan mitreisen. Die Nationalmannschaft setzt sich nämlich in diesem Jahr vor allem aus Spielerinnen dieser beiden Mannschaften zusammen.

Beim EBT-Finale werden wie immer die besten europäischen Topteams vertreten sein. Zu den Favoritinnen gehören die Schweizerinnen nicht, dennoch gibt Trainerin Tamara Schläpfer ein Ziel vor: «Wir wollen in die vordere Hälfte des Tableaus kommen.» Doch ein einfaches Unterfangen wird es für die neuformierte Truppe nicht. Es gilt zu bedenken, dass die Frauen noch kein einziges Spiel zusammen absolviert haben. Schläpfer betont, dass man es ausnützen müsse, als Aussenseiter zu starten. Talentiert ist die Mannschaft allemal, so viel steht fest. Ob dies zur Zielerreichung genügt, wird sich im italienischen Sand ab Freitag zeigen.
 



Aufgebot EBT-Finals

Laura Calchini (Team Schwan)
Angela Crameri (Beachqueens)
Melanie Engel (Team Schwan)
Eliane Estermann (Beachqueens)
Irès Heynen (Camelot, NED)
Jennifer Jaun (Beachqueens)
Carla Kramis (Team Schwan)
Jenny Kunze (Beachqueens)
Nicole Odermatt (Beachqueens)
Marianne van Weezenbeek (Beachqueens)
Chantal Wegmüller (Olympia 2020)
Livia Wey (Team Schwan)

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Quelle: Alessandro Crippa

Der Sand ruft
Mit dem Jubiläums-Turnier in Amriswil am Auffahrtstag sowie mit dem EBT-Finalturnier im italienischen Gaeta beginnt für die Beachhandballer die Saison.
23.05.2017
GC Amicitia Zürich verpflichtet Max Dannmeyer von Absteiger Basel

Der junge, talentierte Aufbauspieler Max Dannmeyer (23/Rechtshänder) wechselt vom Absteiger RTV 1879 Basel für zwei Jahre zum Rekordmeister nach Zürich. Dannmeyer (200 cm/100 kg) wuchs als Grenzgänger in der Nachwuchsförderung des RTV auf und spielte die letzten zwei Saisons im NLA-Team der Basler. Zuvor war er beim ESV Weil (Deutschland) und mit einer Doppellizenz bei der HSG Leimental aktiv.

Dannmeyer wird in Zürich studieren, arbeiten und mit seiner beeindruckenden Schusskraft das NLA-Kader von GC Amicitia im linken Rückraum verstärken. Ebenfalls Zweijahresverträge unterschrieben die eigenen Nachwuchstalente Luigj Quni (21, Kreisläufer, kosovarischer Nationalspieler), Michael Laszlo (21, linker Flügel) und Thomas Koller (20, rechter Flügel), welche alle drei bereits eine Saison NLA-Luft geschnuppert hatten. Weiter zum Team stösst Fabian Pospisil (21, Rückraum Mitte), auch aus dem eigenen Nachwuchs, der letzte Saison zum Stamm des Partnervereins SG Horgen in der NLB gehört hat.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

23.05.2017
SPL2: Thomas Mathys wird Trainer bei der HSG Leimental

Personelle Veränderungen bei SPL2-Club HSG Leimental: Neuer Cheftrainer wird Thomas Mathys der mit Jürg Müller das Team in der neuen Saison trainieren wird. Michel Zbinden, der in den letzten sieben Saisons die erste Damenmannschaft trainiert hat, wird zusammen mit Silvio Schwob die zweite Mannschaft in der 1. Liga trainieren.

Mit Thomas Mathys konnte ein erfahrener Trainer verpflichtet werden, der die Handballregion und den Frauenhandball bestens kennt. Der Trainerwechsel soll das bisher erarbeitete sichern und nachhaltig fördern. Dazu müssen die Juniorinnen an den Aktivbereich herangeführt und integriert werden. Mit Mannschaften in der SPL2 und der 1. Liga ist die Ausgangslage hierfür optimal und soll ab der übernächsten Saison mit einer 2. Liga-Mannschaft erweitert werden. Dazu wird auf die kommende Saison eine leistungsorientierte 3. Liga gemeldet, welche das Ziel des sofortigen Aufstieg hat. Für die Nachhaltigkeit ist ebenso der Fortbestand der FU16-Elite als Ausbildungsgefäss ein Kernelement.

Das bisherige Trainerduo Jürg Müller und Michel Zbinden bleibt der HSG Leimental in veränderter Funktion erhalten. Jürg Müller wird neben dem Amt als Co-Trainer in der SPL2 für die Nachwuchsförderung verantwortlich sein. Michel Zbinden wird als Co-Trainer der zweiten Mannschaft seine Erfahrung einbringen, Silvio Schwob beim anstehenden Generationenwechsel unterstützen und gleichzeitig den Aufbau der 3. Liga vorantreiben.

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Quelle: HSG Leimental

23.05.2017
SPL1/SPL2-Barrage: Herzogenbuchsee auf dem Weg zum Aufstieg

SPL2-Club HV Herzogenbuchsee feierte im ersten von bis zu drei Barrage-Spielen in der SPAR Premium League einen Auswärtssieg beim BSV Stans. Nach dem 24:21 (11:13) benötigt Herzogenbuchsee nur noch einen Sieg, um den Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse zu schaffen.

Eine Partie auf Augenhöhe lieferten sich am vergangenen Sonntag in Stans der heimische BSV und Herzogenbuchsee. Keine der beiden Mannschaften vermochte sich während der kompletten Spielzeit abzusetzen, maximal drei Tore Unterschied betrug das Resultat. Eben jene drei Treffer Vorsprung erarbeiteten sich die unterklassigen Gäste drei Minuten vor dem Schlusspfiff - eine Hypothek, die die Gastgeber nicht mehr korrigieren konnten. Herzogenbuchsee verschaffte sich damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition vor dem zweiten Duell.

Der HV Herzogenbuchsee kann nun am Mittwoch um 20 Uhr vor heimischer Kulisse mit einem Sieg den Aufstieg klar machen. Gelingt dem BSV Stans ein Auswärtssieg, dann kommt es am kommenden Samstag, 17 Uhr, zur Finalissima um den letzten freien Platz in der SPL1.

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Quelle: Matthias Schlageter

23.05.2017
Nachwuchs-Schiedsrichter Odermatt/Rachad in Frankreich

Im Rahmen eines Austausches zwischen der französischen Jungschiedsrichterförderung und der Karriereförderung des SHV konnte das Nachwuchs-Schiedsrichterpaar Odermatt/Rachad vor einigen Wochen im französischen Marsannay Auslandserfahrung sammeln. Die Organisatoren waren dabei von der Leistung der jungen Schweizer angetan.

In Begleitung des SHV-Delegierten Bernard Brullé leiteten die beiden Unparteiischen vier Partien beim nationalen U18-Turnier, bei dem U18-Regionalauswahlen und Nachwuchsmannschaften aus Frankreichs U18-Elite Liga teilnahmen. Benjamin Rachad und Luca Odermatt sammelten bei ihren vier Einsätzen wichtige Erfahrungen auf internationalem Terrain und wussten dabei durchaus zu überzeugen.

Philippe Poletti, Delegierter und Geschäftsführer der französischen Proligue LNH Mannschaft Dijon Bourgogne H.B., war nach der Partie voll des Lobes für die Nachwuchsschiedsrichter aus dem Karriereförderungsprogramm des SHV. Als Bestätigung hierfür erhielten die Unparteiischen von Borba Luzern das Aufgebot für den Final.

Nachdem die beiden bereits vergangenen Herbst in Ungarn erfolgreich aufgetreten waren, endete auch der zweite Auslandseinsatz für das Nachwuchs-Schiedsrichterpaar zufriedenstellend.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

22.05.2017
Romy Bachmann wechselt in die Bundesliga

Die Frauen-Bundesliga wird kommende Saison um eine Schweizerin reicher: Romy Bachmann wechselt von Fredericia HK (Dänemark) zu den HSG Bad Wildungen Vipers. Dort trifft sie mit Manuela Brütsch auf eine weitere Schweizerin. Die 27-jährige Rückraumspielerin Romy Bachmann unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis 2019.

Die ehemalige Juniorinnen-Internationale (17 Länderspiele) Romy Bachmann spielte während mehr als zehn Jahren in der höchsten Schweizer Liga – ihre sportliche Laufbahn führte dabei über die Stationen Basel Regio, Spono Nottwil, Zofingen sowie ATV/KV Basel. Während ihrer Zeit bei Spono feierte die Rechtshänderin zwei Cupsiege und erreichte viermal den Playoff-Final. Im vergangenen Jahr wechselte sie nach Dänemark zu Fredericia HK, wo sie sportlich und persönlich einen weiteren Schritt nach vorne machen konnte. «Nach zehn Jahren in der Schweiz habe ich im letzten Jahr den Schritt nach Dänemark gewagt und konnte mich individuell gut weiterentwickeln. Umso mehr freue ich mich nun auf die Herausforderung in der Bundesliga mit den Bad Wildunger Vipers», sagt sie.

Auch Vipers-Trainerin Tessa Bremmer freut sich sehr über die Verpflichtung von Romy Bachmann: «Romy ist schon in einem Alter, wo sie eine gewisse Erfahrung und Ruhe mitbringt, aber gleichzeitig auch noch viel Potenzial hat, um grosse Sprünge nach vorne zu machen. Sie ist eine sehr dynamische und starke Spielerin und hat einen guten Wurf. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie im Angriff und in der Abwehr sehr variabel einsetzbar ist. In der Abwehr kann sie überall im Innenblock decken, und vorne kann sie sehr gut auf allen drei Rückraumpositionen spielen. Bei uns wird sie vermutlich hauptsächlich in der Mitte zum Einsatz kommen. Sie wird sicherlich noch ein wenig Zeit brauchen, um sich an die deutsche Bundesliga und unseren Spielstil zu gewöhnen. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass sie sich recht schnell als eine echte Verstärkung beweisen wird», sagt sie.

«Ziel für die kommende Saison war und ist es, die Flexibilität auf allen Positionen deutlich zu erhöhen und die Belastung unserer bisherigen Leistungsträgerinnen etwas besser gestalten zu können», sagt Uwe Gimpel, Geschäftsführer der Vipers. «Da die Chemie auf Anhieb stimmte, haben wir Romy direkt einen Zweijahresvertrag zur Unterschrift vorgelegt und unterzeichnet».

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Quelle: HSG Bad Wildungen Vipers

In die Bundesliga
Romy Bachmann (27, Bild Mitte) wechselt auf die neue Saison von Dänemark in die Bundesliga. Bei der HSG Bad Wildungen Vipers trifft sie auf Manuela Brütsch.
22.05.2017
Roger Rellstab übernimmt die Frauen-Regionalauswahl OST

Der ehemalige NLA-Spieler und langjährige Nachwuchs-Trainer Roger Rellstab (42) übernimmt ab der kommenden Saison als Cheftrainer die Juniorinnen-Regionalauswahl des Handball-Regionalverbands OST. Er folgt in dieser Funktion auf Cosmin Popa, der die Juniorinnen aus der Ostschweiz zuletzt am Finalturnier vor Wochenfrist auf den dritten Platz führte.
 

Roger Rellstab.

      
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Quelle: Marco Ellenberger

22.05.2017
U19-Junioren: Meistertitel für die Kadetten Schaffhausen

Am gleichen Tag wie die Männer in der NLA haben auch die U19-Junioren der Kadetten Schaffhausen den Schweizer Meistertitel gefeiert. Sie setzten sich im Playoff-Final gegen den TSV St. Otmar St. Gallen trotz einer 24:28-Heimniederlage in der BBC Arena durch. Eine Woche vorher hatten sie sich beim 34:28-Auswärtssieg in der Kreuzbleiche den entscheidenden Vorsprung erspielt.

Zwischenzeitlich sah es tatsächlich so aus, als könnten die St. Galler den grossen Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen. Nach 38 Minuten führte St. Otmar dank starker Leistung nämlich bereits mit 20:12 und war auf dem Weg zur grossen Wende und damit zum Titel. Die Kadetten zogen aber in der Schlussphase den Kopf noch aus der Schlinge.

Die Playoff-Finals der U17- und U15-Junioren werden am kommenden Wochenende entschieden. In der Kategorie U17 gewann der HSC Suhr Aarau das Hinspiel gegen die HSG Nordwest knapp mit 24:23, in der Kategorie U15 verschaffte sich die HSG Nordwest mit dem 29:24-Auswärtssieg in Stäfa eine hervorragende Ausgangslage. Die beiden Rückspiele finden am Wochenende in Birsfelden statt.
 

U19-Junioren: Kadetten Schaffhausen.

      
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Quelle: Marco Ellenberger

22.05.2017
Académie de Genève: Zoltan Majeri folgt auf Michael Delric

Zoltan Majeri übernimmt von Michael Delric im Sommer die technische Leitung der Académie Genève Handball.  Der aktuelle Trainer von US Yverdon (SPL2) wird auch für die U15-Auswahl der Genfer in der Verantwortung stehen. Die Académie Genève Handball bildet jedes Jahr rund 60 junge Handballerinnen und Handballer auf Niveau Elite und Inter aus.

Zoltan Majeri, als aktiver Handballer Torhüter mit Erfahrungen aus Champions League (Saporoschje/Ukr) und Europacup, übernahm in Yverdon im Jahr 2011 und schaffte mit den Frauen der Waadtländerinnen eine beeindruckende Entwicklung. Majeri ist 44 Jahre alt und spricht acht Sprachen. «Ich freue mich sehr darauf, für die Académie Genève Handball zu arbeiten und die Entwicklung in den kommenden Jahren voranzutreiben. Ein grosser Dank gilt den Verantwortlichen in Yverdon und Genf für die konstruktiven Gespräche und dass es möglich war, eine Lösung zu finden, die für beide Parteien gut funktioniert», sagt er.

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Quelle: Académie Genève Handball

21.05.2017
SPL1-Playoffs: Der LC Brühl siegt in Spiel 1 und hat Matchball

Der LC Brühl besiegt im ersten Playoff-Final der SPAR Premium League den LK Zug mit 34:26 (13:13) und schafft sich damit eine glänzende Ausgangsposition für das bereits am Dienstag stattfindende zweite Finalspiel. Eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgte für den Ausgang zu Gunsten der Ostschweizerinnen, die nun den ersten Matchball im Kampf um den Titel haben.

Keine zehn Minuten waren am Sonntag in der Kreuzbleiche in St. Gallen gespielt, da war Gäste-Coach Damian Gwerder bereits zum ersten Timeout gezwungen. 1:5 stand es zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Innerschweizerinnen, denen in der Anfangsphase eine gewisse Nervosität anzumerken war. Gwerder schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nur vier Minuten später legte sein Gegenüber, Werner Bösch, die grüne Timeout-Karte auf den Zeitnehmertisch. Bis auf 6:5 war der Vorsprung des LC Brühl zu diesem Zeitpunkt geschrumpft.

Fortan entwickelte sich eine abwechslungsreiche und spannende Partie, bei der die Spielerinnen auf beiden Seiten sehenswerten Handball boten. Ein Ballgewinn der Zuger Defensive, in Person von Daphne Gautschi, sorgte dafür, dass Martina Traber im Gegenstoss die erste Führung für Zug erzielte (24./12:11). Bei den Gästen beeindruckte, wie schon in den letzten Wochen, die sehr wendige und wurfgewaltige Daphne Gautschi (6 Tore), auch Martina Traber und Soka Smitran (je 5) wussten zu gefallen. Einzig Liga-Topscorerin Sibylle Scherer wollte an diesem Nachmittag aus dem Spiel heraus nicht allzu viel gelingen, bei den Penalty war sie hingegen eiskalt.

Auf Seiten der Gastgeberinnen war einmal mehr Kathryn Fudge die gefährlichste Angreiferin. Acht Tore steuerte die sich in Topform befindliche Rückraum-Shooterin bei. In ihrem Schatten präsentierte sich Stephanie Haag bei ihrem möglicherweise letzten Heimspiel torgefährlich (6 Tore). Die ehemalige Schweizer Nationalspielerin beendet zum Ende der Saison ihre Karriere, am liebsten mit einem Titel. Den Grundstein hierfür legte der Rekord-Champion in zweiten Durchgang.

Auf einen klaren Brühler Heimsieg deutete Anfang der zweiten Halbzeit allerdings nicht viel hin. Nach 45 Minuten war die Partie bei Stand von 21:21 weiterhin ausgeglichen. In der Schlussviertelstunde legten die Gastgeberinnen noch eine Schippe drauf, erzwangen Zuger Fehler in der Offensive und kamen auf diese Weise zu schnellen und einfachen Toren. Ein 5:0-Lauf binnen fünf Minuten sorgte für die Vorentscheidung. Ein letztes Aufbäumen des LK Zug machte Brühl-Goalie Sladana Dokovic mit drei Paraden in den Schlussminuten zu Nichte. So siegte am Ende mit dem LC Brühl an diesem Nachmittag das leicht breiter aufgestellte Team, eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft ist aber definitiv noch nicht gefallen.

Das nächste Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten steigt am kommenden Dienstag, 23. Mai, um 19.30 Uhr in der Sporthalle in Zug und könnte bereits das letzte Duell der laufenden Spielzeit sein. Die Partie, in der sich Brühl den 30. Titel der Vereinsgeschichte sichern könnte, kann auf www.srf.ch/sport und handballTV verfolgt werden.
 



LC Brühl – LK Zug 34:26 (13.13)
720 Zuschauer. SR: Castineiras/Zwahlen. Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Brühl, 1 mal 2 Minuten gegen Zug.

LC Brühl: Fabia Schlachter (für 2 Penalty)/Dokovic; Özcelik (3), Goricanec (3), Mustafoska (2/1), Rebecca Kündig (2), Wenger (1), Fink (1), Fudge (8), Marina Schlachter (n.e.), Oberli (1), Haag (6/1), Murer (3), Kerstin Kündig (4).
LK Zug: Marion Betschart (1.-47. und 54.-60.)/Stocker (48.-53.); Traber (5), Stutz (n.e.), Müller, Gautschi (6), Daria Betschart (n.e.), Javet (1), Estermann (2), Masset (2), Gwerder, Kägi, Smitran (5), Scherer (5/4).

Bemerkungen: Brühl ohne Ussia und Koslowski, Zug ohne Ravlic und van Polanen. Verhältnis verschossene Penalty: 1:0
 



Stephanie Haag wurde nach dem Schlusspfiff vom St. Galler Publikum gefeiert. Nach vielen erfolgreichen Jahren ist zum Ende der Saison Schluss mit dem aktiven Handball. Über ihr nahendes Karriereende sagt sie: «Im Moment fühlt es sich sehr schön an. Ich geniesse jeden Augenblick, den ich noch mit dem genialen Team verbringen darf. Wir haben ein gemeinsames Ziel, den Titel, und dafür gebe ich nochmal alles. Es wäre traumhaft schön, wenn ich meine Karriere mit einem Titelgewinn beenden würde.» Zum Spiel meint die ehemalige Schweizer Nationalspielerin: «In der zweiten Hälfte ist es uns besser gelungen, das umzusetzen, was wir von Anfang an geplant hatten. Wir waren aufmerksamer in der Deckung und das hat es uns ermöglicht einfachere Tore zu erzielen. Dadurch konnten wir Kraft sparen und den Heimsieg klarmachen.»

Ria Estermann, Spielmacherin beim LK Zug war nach der Niederlage in St. Gallen verständlicherweise geknickt. Sie sucht nach Gründen für die Niederlage und blickt voraus auf Spiel 2: «Wir hatten in der Abwehr in der zweiten Halbzeit eine Schwächephase und aus der konnten wir uns nicht rausarbeiten. Im Angriff haben wir in der Phase nicht mehr konsequent genug gespielt, der Ball ist zu schlecht gelaufen und wir haben unnötige Würfe genommen. An der Ausgangslage ändert sich nichts. Wenn wir Meister werden wollen müssen wir gewinnen. Im Verlauf der Saison, speziell die letzten Spiele der Finalrunde haben gezeigt, dass wir auch unter Druck gut spielen können. Wir wissen, wie es geht und müssen das jetzt am Dienstag abrufen.»
 



Spielplan und Resultate
LC Brühl (1.) – LK Zug (2.) 1:0
Spiel 1: 34:26 (13:13)
Spiel 2: Dienstag, 23. Mai, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
ev. Spiel 3: Sonntag, 28. Mai, 15 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Balthasar Dörig

Vorteil Brühl
Finalrundensieger LC Brühl siegt zum Auftakt der SPL1-Playoffs gegen den LK Zug mit 34:26 und könnte bereits am Dienstag auswärts den 30. Meistertitel feiern.
21.05.2017
NLA/NLB-Barrage: Fortitudo Gossau schafft den Klassenerhalt

Die Handballer von Fortitudo Gossau bleiben in der Nationalliga A. Die St. Galler gewannen das Rückspiel der Auf-/Abstiegsbarrage gegen den B-Ligisten Lakers Stäfa mit 26:21 (14:12) und machten damit die 28:29-Niederlage aus dem Hinspiel wett.

Die Gossauer, die seit ihrem Aufstieg 2008 stets in die Abstiegsrunde mussten, präsentierten sich in der entscheidendsten Phase der Saison abermals reif genug, um den Ligaerhalt zu sichern. Retteten sie sich im Vorjahr in der Barrage gegen Endingen in letzter Sekunde dank einem entscheidenden Treffer, zogen sie diesmal gegen Stäfa den Kopf nach einer Niederlage im Hinspiel aus der Schlinge. Die 5-Tore-Führung, die sie sich bis zur 50. Minute erspielt hatten, verwalteten sie sicher.

Stäfa hätte für die Rückkehr in die NLA nach einem Jahr im Unterhaus im Rückspiel ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage mit mehr als 28 erzielten Treffern benötigt. Die Zürcher Oberländer präsentierten sich aber in der Ostschweiz vor allem im Abschluss weniger abgeklärt als der Gastgeber.

Damit gibt es in der NLA nur einen Absteiger. Für Schlusslicht RTV 1879 Basel rückt NLB-Champion TV Endingen nach oben.
 



Fortitudo Gossau - Lakers Stäfa 26:21 (14:12)
1020 Zuschauer. SR Buache/Meyer. Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fortitudo Gossau, 3mal 2 Minuten gegen Lakers Stäfa.

Fortitudo Gossau: Busa (1)/Jochum (für 2 Penaltys); Ham (3), Weingartner (3), Dedaj (1/1), Mächler (2), Oertig (1), Bucher, Harder (1/1), Würth (3), Züger (2), Graf (2), Bösch (2), Piske (5).
Lakers Stäfa: Aleksejev (1. bis. 7. und 37. bis 60./Pellegrini (7. bis 37.); Lechner, Valentakovic (4), Lepp (2), Ardielli, Kun (3), Schlumpf (1), Vernier (2), Madsen (3/2), Guignet (3), Brunner (3/2), Milosevic, Bleuler, Maag.

Bemerkungen: Verschossene Penaltys: keine.

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Quelle: sda

20.05.2017
NLA-Playoffs: Die Kadetten Schaffhausen sind Schweizer Meister!

Die Kadetten Schaffhausen sind neuer Schweizer Meister! Die Munotstädter besiegen Pfadi Winterthur vor 2’310 Zuschauern in der heimischen BBC Arena mit 30:28 nach Verlängerung und feiern den vierten Titel in Serie. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel der diesjährigen Playoff-Finalserie sichern sich die Kadetten den zehnten Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte.

Die Playoffs gerieten einmal mehr zur Kadetten-Show, weder in der Halbfinalserie gegen Wacker Thun noch im Final gegen Pfadi Winterthur verloren die Schaffhauser eine Partie. Dennoch mussten sich die Kadetten den zehnten Titelgewinn viel härter erkämpfen als es die deutlichen Serien aussagen. Das dritte und letzte Finalspiel geriet sogar zum Handball-Krimi.

Gegner Pfadi Winterthur zeigte seine beste Partie in der Finalserie, wirkte von Beginn an spritzig und zielstrebig und setzte den Titelverteidiger vor dessen Heimkulisse gehörig unter Druck. Dem Drei-Tore-Führung nach 25 Minuten liessen die Gäste sogar einen 19:13-Vorsprung bis zur 42. Spielminute folgen. Zwei Minuten zuvor kassierte Kadetten-Kreisläufer Johan Koch die rote Karte und während für ihn das Spiel damit beendet war, sorgte es für eine Initialzündung bei seinen Teamkollegen.

Angepeitscht vom Publikum holten die Kadetten Tor um Tor auf. In der 54. Minute stand es wieder unentschieden (21:21). Vier Minuten vor Schluss führte Schaffhausen erstmals seit der 15. Minute wieder (23:22). Das Heimteam verspielte im Finish zwar noch ein 24:22, setzte sich aber schliesslich in der Verlängerung mit 30:28 durch.

Zum Matchwinner avancierte der 40-jährige österreichische Goalie Nikola Marinovic, der ab der 39. Minute den glücklosen Simon Kindle ersetzte und mit zehn Paraden die Wende erst ermöglichte. Marinovic wechselt per nächste Saison in den Trainerstab der Kadetten. Er wird Trainer Peter Kukucka assistieren und allenfalls noch sporadisch im Tor stehen. "Es ist möglich, dass dies mein letztes Spiel gewesen ist. Natürlich merkte ich auch, dass es mir ausgesprochen gut läuft. Primär wollte ich die Partie aber einfach geniessen."

Final-Gegner Pfadi Winterthur bleibt nach der verlorenen Finalissima die Erkenntnis, dass man sich während der Serie zu steigern wusste, im dritten Endspiel zuweilen den stärkeren Eindruck hinterliess, am Ende jedoch ohne Zählbares zurückbleibt. In der Eulachstadt gilt der Blick nun in die Zukunft, in der ein Grossteil des Teams zusammenbleibt und man so dem Serienmeister weiterhin ein ernsthafter Gegner bleiben wird.

Ein Über-Team waren die Kadetten in der zu Ende gegangenen Saison nicht. In die Meisterschaft starteten sie letzten Herbst ernüchternd. Im Cup wurden sie im Halbfinal von Wacker Thun vorgeführt. In der Champions League schieden sie in der ausgesprochen starken Vorrundengruppe aus.  Aber - und das zeichnete das Team aus - es fand in der Meisterschaft stets einen Weg zum Sieg und wusste die vorhandene Qualität punktgenau einzusetzen. Mit den Kadetten Schaffhausen hat der Schweizer Handball ganz sicher den verdienten Titelträger der Saison 2016/17.
 



Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 30:28 (26:25, 24:24, 11:14) n.V.
2'310 Zuschauer. SR: Boskoski/Stalder. Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Kadetten und rote Karte Koch (40.), 10 mal 2 Minuten gegen Pfadi inklusive Disqualifikation Vernier (58./3. Zeitstrafe).
Torfolge: 0:1, 1:2, 3:2, 4:3, 5:4, 6:5 (13.), 6:8, 8:8, 8:9, 9:11, 10:14 (26.), 11:14; 11:15, 12:16, 13:19 (42.), 17:19, 17:21 (49.), 21:21 (54.), 21:22, 24:22, 24:24; 24:25, 26:25; 27:25, 29:26 (69.), 30:27, 30:28.

Kadetten Schaffhausen: Kindle (1.-38. und für 1 Penalty)/Marinovic (ab 39.); Meister (3), Delhees (1), Liniger (1), Küttel (6), Richwien (2), Graubner, Pendic (4/1), Brännberger (2), Csaszar (5/1), Markovic (1), Luka Maros (2), Koch (3), Muggli (n.e.), Tominec (n.e.).
Pfadi Winterthur: Vaskevicius (n.e.)/Schulz; Ott (n.e.), Filip Maros (1), C. Tynowski (2), Hess (5), Pecoraro (n.e.), Langerhuus (2/1), Sidorowicz (1), Lier (5), Vernier (1), Kuduz (1), Jud (8/2), Scheuner (1), Freivogel, Svajlen (1).

Bemerkungen: Schaffhausen ohne Bringolf (überzählig) und Szyba, Pfadi ohne Gavranovic, Joël Tynowski (alle verletzt). Langerhuus verwirft Penalty (24.). Schulz hält Penalty von Pendic (48.).
 



Resultate
Kadetten Schaffhausen (1.) - Pfadi Winterthur (2.) 3:0
Spiel 1: 31:18 (13:6)
Spiel 2: 30:26 (15:14)
Spiel 3: 30:28 (26:25, 24:24, 11:14) n.V.

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

10. Titel
Die Kadetten Schaffhausen besiegen Herausforderer Pfadi Winterthur mit 30:28 nach Verlängerung und gewinnen zum vierten Mal in Folge den Meistertitel!
19.05.2017
Der WM-Dritte kommt nach Schaffhausen: Jetzt Tickets sichern!

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft trifft am Mittwoch, 14. Juni, in der Schaffhauser BBC Arena in ihrem letzten Heimspiel der laufenden EM-Qualifikation zu Hause auf den WM-Dritten Slowenien. Gegen den Kontrahenten von Weltklasse-Format erhält die junge SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter eine weitere wertvolle Gelegenheit, um Erfahrungen auf dem höchsten Niveau zu sammeln. Für die Slowenen geht es im Fernduell mit Portugal um die Qualifikation für die EM-Endrunde 2018 in Kroatien.

Ab heute Freitag läuft der Vorverkauf bei Ticketcorner. Erhältlich sind nummerierte Sitzplätze in zwei Kategorien (20 Franken, 30 Franken) sowie Stehplätze (10 Franken). Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre profitieren von 30 Prozent Rabatt. Der SHV bietet ausserdem attraktive VIP-Tickets an; diese sind für 145 Franken erhältlich. Ebenfalls im Angebot sind wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt. Der entsprechende Promotionscode wird den Handball-Vereinen heute Freitag per Mail zugestellt.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: IHF/Stéphane Pillaud.

Der WM-Dritte kommt
Die Schweiz trifft am Mittwoch, 14. Juni, in ihrem letzten Heimspiel der laufenden EM-Qualifikation in Schaffhausen auf Slowenien. Ab heute gibt es Tickets.
19.05.2017
SPL-Playoffs: Brühl und Zug ermitteln den Schweizer Meister

Die SPAR Premium League blickt ihrem sportlichen Höhepunkt entgegen. Ab Sonntag, den 21. Mai, stehen sich Rekord-Champion LC Brühl und Finalrunden-Zweiter LK Zug im Playoff-Final gegenüber. Die beiden aktuell besten Teams im Schweizer Frauenhandball messen sich im Modus Best-of-Three und ermitteln dabei den Schweizer Meister 2016/17. Zwei Siege benötigt eine der beiden Mannschaften, um den Meisterpokal in die Höhe stemmen zu dürfen. Die Ergebnisse der letzten Wochen versprechen eine attraktive spannende Finalissima.

Der LC Brühl will das Double. Nachdem der zehnte Cupsieg bereits im Februar eingefahren wurde, winkt den Ostschweizerinnen nun der 30. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Die Ostschweizerinnen gehen, nimmt man die Breite des Kaders als Massstab, leicht favorisiert in die Finalissima. Die St. Gallerinnen sind aber gewarnt. Erst vor einer Woche unterlagen sie Zug zu Hause. Ein Blick auf den diesjährigen Cup zeigt, wie es besser geht. Brühl eliminierte die Innerschweizerinnen im Halbfinal mit 25:24 und gewann anschliessend den Cup. Für die anstehende Serie kann Trainer Werner Bösch nahezu auf alle Spielerinnen zurückgreifen, lediglich Vanessa Koslowski fällt verletzungsbedingt aus.

Zug mischt wieder mit, wenn es um den die Titelvergabe geht. Nach dem Meisterschaftstriple (2013-2015) verpassten die Innerschweizerinnen in der vergangenen Saison den Einzug in den Playoff-Final. Dass der LK Zug schon in dieser Saison wieder in die Top 2 zurückkehren würde, war alles andere als selbstverständlich. Vor der Saison verabschiedeten sich erfahrene Spielerinnen wie Lynn Schwander, Ariane Geissmann oder Annina Ganz, der Kader wurde daraufhin verjüngt. Nur eine Handvoll Spielerinnen sind momentan älter als 25 Jahre. Trainer Damian Gwerder schaffte es dennoch in kürzester Zeit eine perfekte Mischung aus Abgezocktheit und Unbekümmertheit bei seinen Spielerinnen zu etablieren.

Fünfmal standen sich Brühl und Zug in dieser Spielzeit bereits gegenüber. Während die Frauen aus St. Gallen drei Spiele in der Meisterschaft für sich entscheiden konnten, siegte Zug zweimal. Interessant ist dabei, dass in vier Aufeinandertreffen jeweils das Gastteam den Sieg einfahren konnte. Der Heimvorteil war im bisherigen Saisonverlauf in diesem Duell somit keine verlässliche Grösse. 

Bereits 2012/13 standen sich beide Teams im Playoff-Final gegenüber. Zug siegte damals mit 3:0 in der Serie und feierte dazumal seinen zweiten Titel (nach 2009/10) in der SPAR Premium League. In den nachfolgenden Jahren kamen noch zwei weitere Titel hinzu, so dass die Zugerinnen gemeinsam mit den Spono Eagles und dem ATV Basel-Stadt mit vier Meisterschaften auf Rang 2 der Titelrangliste stehen. Noch besser ist nur einer – der LC Brühl. Beeindruckende 29 Titel haben die Frauen aus St. Gallen seit 1970 bereits gesammelt.

Spätestens am 28. Mai ist klar, ob Brühl seinen 30. Titel feiert oder ob Zug zum fünften Mal den Pokal in die Höhe stemmen wird. Alle Partien, die bis dahin gespielt werden, können auf www.srf.ch/sport und handballTV verfolgt werden.
 



Über LC Brühl: Platzierung nach Finalrunde: 1./27 Spiele/44 Punkte. Torverhältnis nach Finalrunde: 834:611 (+223). Heimstatistik 16/17: 12 Siege, 2 Niederlagen. Auswärtsstatistik 16/17: 10 Siege, 3 Niederlagen. Die Top 5 Torschützen: Kerstin Kündig (118 Tore), Kathryn Fudge (117), Azra Mustafoska (92), Vanessa Koslowski (86), Stephanie Haag und Zerin Özcelik (je 79).

Über LK Zug: Platzierung nach Finalrunde: 2./27 Spiele/41 Punkte. Torverhältnis nach Finalrunde: 847:665 (+182). Heimstatistik 16/17: 11 Siege, 3 Niederlagen. Auswärtsstatistik 16/17: 9 Siege, 1 Remis, 3 Niederlagen. Die Top 5 Torschützen: Sibylle Scherer (198), Soka Smitran (108), Ria Estermann (105), Daphne Gautschi (88), Martina Traber (68).

Direkte Duelle 2016/17: 32:27, 32:29, 22:30, 26:25, 31:33, (25:24, Cup-Halbfinal)
Head-to-Head seit 2000/01: 39 Siege Brühl, 25 Siege Zug, 4 Unentschieden
 



Spielplan
LC Brühl (1.) – LK Zug (2.)
Spiel 1: Sonntag, 21. Mai, 15 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen
Spiel 2: Dienstag, 23. Mai, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
ev. Spiel 3: Sonntag, 28. Mai, 15 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen

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Quelle: Matthias Schlageter

Finalissima
Der LC Brühl und LK Zug stehen sich im Playoff-Final der SPAR Premium League gegenüber. Wer zuerst zweimal siegt, gewinnt den Titel. Am Sonntag geht's los.
19.05.2017
NLA-Playoffs: Küren sich die Kadetten zum Champion?

Am Samstag, den 20. Mai, steigt in der BBC Arena in Schaffhausen das dritte Playoff-Final. Die Kadetten Schaffhausen haben nach zwei Siegen den ersten Matchball für den vierten Titelgewinn in Serie. Für die Gäste aus Winterthur heisst es: alles oder nichts. Nur ein Sieg hält Pfadi in der Serie. 

Wenn es nach den Kadetten geht, dann fällt die Entscheidung in der Meisterschaft schon am Samstag. Frei nach dem Motto: vor heimischer Kulisse feiert es sich am Besten, streben die Munotstädter den vierten Titel in Serie an. Den Grundstein hierfür sollen, wie schon in den beiden Partien zuvor, die stabile und agressive Verteidigung mit einem starken Goalie und das variable Offensivspiel legen. 

Pfadi Winterthur ist noch nicht geschlagen. Die Herausforderer sehen nach wie vor die Möglichkeit den Serienmeister zu stürzen. Mut macht den Verantwortlichen die Leistungssteigerung in Spiel 2, mit der, bei besserer Chancenverwertung, ein Sieg möglich gewesen wäre. Diesen Makel will Pfadi in der dritten Partie ausmerzen und den ersten Sieg einfahren. Teammanager Goran Cvetkovic gibt sich kämpferisch: "Wir müssen noch immer drei Spiele gewinnen, genauso wie es vor Beginn der Serie war." 

Wer bisher aufgefallen ist:
Gabor Csaszar - Der Liga-Topscorer trifft und trifft: 15 Tore in zwei Partien, dazu zahlreiche Assists. Der Ungar ist Dreh- und Angelpunkt der Kadetten.
Simon Kindle - Für seinen Ex-Club avanciert der Kadetten-Goalie zum Albtraum. Der Schweizer Nationaltorwart stellt seine Konkurrenten deutlich in den Schatten, besonders stark im Eins-gegen-Eins im zweiten Spiel.
Kevin Jud - Offensiver Antreiber der Pfader. Er erlöste Pfadi in Spiel 1 nach 15 Minuten mit dem ersten Tor und ist mit elf Toren aus zwei Spielen gefährlichster Pfadi-Akteur.

Spiel 3 aus Schaffhausen kann auf www.srf.ch/sport und handballTV live und exklusiv verfolgt werden.
 



Spielplan und Resultate
Kadetten Schaffhausen (1.) - Pfadi Winterthur (2.) 2:0
Spiel 1: 31:18 (13:6)
Spiel 2: 30:26 (15:14)
Spiel 3: Samstag, 20. Mai, 19.30 Uhr, BBC Arena Schaffhausen
ev. Spiel 4: Donnerstag, 25. Mai, 17 Uhr, Zielbau Arena Winterthur
ev. Spiel 5: Samstag, 27. Mai, 19.30 Uhr, BBC Arena Schaffhausen

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Quelle: Matthias Schlageter

Finalissima
Die Kadetten Schaffhausen und Pfadi Winterthur spielen am Samstag das 3. Playoff-Final. Die Kadetten haben den ersten Matchball zum vierten Titel in Serie.

 

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