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Kriens schafft den Cut
Der HC Kriens-Luzern gewinnt in der letzten Runde der Qualifikation zuhause gegen GC Amicitia 22:19 und steht in der Finalrunde. Bern Muri muss in die Abstiegsrunde.
Ein Lob vom Sieger
Der LC Brühl beendet den stark besetzten Startwerk-Cup auf dem fünften Platz. Die St. Gallerinnen erhalten aber ein Lob von Sieger Lada Togliatti aus Russland.
Zugs überzeugender Auftritt
Der LK Zug gewinnt auswärts bei Rotweiss Thun ungefährdet 34:26. Yellow Winterthur schlägt Stans 36:19. ATV/KV Basel und Zofingen spielen Unentschieden.
Beeindruckende Thuner
Wacker gewinnnt sein Heimspiel gegen St. Otmar 28:22 - Torhüter Andreas Merz zeigt genauso wie Lukas von Deschwanden eine herausragende Leistung.
18.12.2014
NLA: Kriens-Luzern schafft den Sprung in die Finalrunde

Kriens-Luzern hat sich am 18. Spieltag der Qualifikation das letzte Finalrunden-Ticket erkämpft. Die Innerschweizer rangen das aufstrebende GC Amicitia 22:19 nieder. Der BSV Bern Muri spielte im Derby gegen Wacker Thun 27:27 unentschieden und muss den Gang in die Abstiegsrunde antreten. Als Nummer 1 etablierte sich im ersten Teil des Championats Pfadi Winterthur (35:22 gegen Gossau). Die Kadetten gewannen auswärts bei den Lakers Stäfa 35:28 und der TSV St. Otmar spielte zuhause gegen den HSC Suhr Aarau Remis.

Im günstigsten Moment stoppte Kriens-Luzern seine sportliche Flaute und sicherte sich mit dem Erfolg gegen GC Amicitia (5.) die angestrebte Klassierung oberhalb der Trennlinie. Mit dem späten Vorstoss in die Finalrunde erreichte das Team der zahlreichen Schweizer Nationalspieler indes nur ein Minimalziel - anders ist die mässige Platzierung für einen Klub, der sich in den letzten Jahren zweimal unter den Top 3 einreihte, nicht zu taxieren. Vor knapp 800 Zuschauern überzeugte Kriens-Luzern primär in der eigenen Zone. Der Innenblock der Gastgeber war kaum zu überwinden - der Abwehrchef Daniel Fellmann und der SHV-Hoffnungsträger Fabio Baviera liessen sich kaum einmal leicht ausmanövrieren. Und im Tor brillierte Roman Schelbert mit diversen Paraden. Das Trio gestand dem über 2 m langen Top-Aufbauer Mario Jelinic, zuvor mit 100 Treffern die Nummer zwei der NLA-Skorerliste, nur zwei Feldtore zu.

GC Amicitia kam zum Abschluss einer vorzüglichen "Vorrunde" nicht auf Touren.  Der Fehltritt im letzten Auftritt des Jahres trübt die Bilanz der Stadtzürcher indes keineswegs. Arno Ehret, während zwei Amtszeiten gesamthaft 13 Jahre lang an der Spitze der SHV-Auswahl, hat den Abwärtstrend der einst führenden Handball-Organisation - GC und Amicitia gewannen zusammen 26 Titel - gestoppt. Erstmals seit der offiziellen Fusion der beiden Klubs vor vier Jahren hat Ehrets Equipe sich wieder in den erweiterten Kreis der nationalen Elite gespielt.

Ein anderer Traditionsverein hingegen befindet sich im Sinkflug. Für den BSV Bern-Muri war in der letzten Runde nicht mehr zu korrigieren, was zuvor nicht funktioniert hat. Im 70. Berner NLA-Derby gegen das drittplatzierte Wacker entglitt dem BSV eine Sekunde vor Schluss der Sieg, der allerdings nur aus Prestige-Gründen wichtig gewesen wäre - der zwölffache Torschütze Lukas von Deschwanden erzwang mit der letzten Aktion in der mit 1200 Zuschauer ausverkauften Halle das 27:27. Im letzten Frühling stand der BSV noch im Playoff-Halbfinal, nun muss er sich erstmals seit dem Wiederaufstieg vor elf Jahren gegen den Fall in die zweite Klasse stemmen. Unter der Leitung des jungen Sportwissenschaftlers Lukas Magnaguagno hat das nicht allzu schlecht bestückte Team das Potenzial zu selten abgerufen.

Pfadi Winterthur schloss in der bislang überzeugenden NLA-Kampagne das Qualifikations-Pensum wie im Vorjahr auf der Pole-Position ab. Die Pfader überrollten Gossau selbst mit gedrosseltem Tempo beim 35:22 ohne die geringste Probleme. Nur ein Faktum relativiert die Topklassierung ein bisschen: Der "Code" der Kadetten war für die Auswahl von Adrian Brüngger seit der Sommerpause nicht zu entschlüsseln - im SuperCup Arosa unterlagen die Winterthurer ebenso wie in den beiden NLA-Direktbegegnungen.

Der Titelhalter Kadetten Schaffhausen ist nach einem zwiespältigen Saisonauftakt kurz vor dem Jahreswechsel in Fahrt gekommen. Der CL-Teilnehmer fertigte auswärts Stäfa ab. Der markante Aufschwung der Schaffhauser ist eng mit dem Comeback von Peter Kukucka verknüpft. Seit er das Aufbauspiel wieder orchestriert, hat der Champion in der Liga sechsmal in Serie gewonnen.

Im Schatten des Spitzen-Trios Pfadi, Kadetten und Wacker tastete sich St. Otmar wieder unter die führenden Teams des Landes vor. Nur die Unkonstanz des einstigen Meister-Vereins verhinderte eine noch bessere Platzierung - wie beispielsweise im letzten Heimspiel gegen den Tabellenletzten Suhr-Aarau (27:27).

NLA, Qualifikation
Kriens-Luzern - GC Amicitia Zürich 22:19 (11:7)  
Lakers Stäfa - Kadetten Schaffhausen 28:35 (16:18)
BSV Bern Muri - Wacker Thun 27:27 (13:14)
Pfadi Winterthur - Fortitudo Gossau 35:22 (18:11)
St. Otmar St. Gallen - Suhr Aarau 27:27 (14:15)

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Quelle: Sportinformation (Si)

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17.12.2014
Stadtwerk-Cup: Russische Favoritinnen setzen sich durch

Die russischen Europacup-Siegerinnen von Togliatti gewinnen den Stadtwerk-Cup in der St. Galler Kreuzbleichehalle. Die Brühlerinnen warten derweil weiter auf einen Sieg am Heimturnier. Sie werden nach einem Sieg gegen Quintus verdiente Fünfte, und erhalten Lob vom Sieger.

Auch nach der 29. Austragung des Stadtwerk-Cups muss sich der organisierende LC Brühl bezüglich eines Turniersieges weiter gedulden, denn noch nie durften die St. Gallerinnen den Siegerpokal in die Höhe stemmen. Der Turniersieg wurde in diesem Jahr von den Gastgeberinnen auch nicht erwartet. Einerseits waren die Leistungen des schweizerischen Rekordmeister im Verlaufe dieser Saison nicht zu euphorischen Erwartungen angetan, anderseits präsentierte sich das Feld der Teilnehmerinnen der Affiche des bestbesetzten schweizerischen Frauen-Handball-Turniers als würdig.

Togliatti gewinnt alle Spiele
So machte beispielsweise der russische Europacup-Sieger Togliatti seine Aufwartung. Er wurde seiner Reputation gerecht und gewann alle seine Spiele – auch den Final gegen das deutsche Team von Metzingen mit 21:15. Togliatti ist damit das erste russische Team, das den Stadtwerkcup gewinnt. Es war an den beiden Tagen nicht eine immer überzeugende Leistung, die das Team aus der russischen Industriestadt zeigte – aber durchwegs eine auf ansehnlichem Niveau mit zum Teil attraktivem Frauenhandball. «Unser Ziel war es, das Turnier zu gewinnen. Ich wollte auch meinen Nachwuchsspielerinnen Spielpraxis zukommen lassen und habe Spielerinnen aus der Stammformation phasenweise geschont», erklärte der aus Armenien stammende Trainer der Russinnen.

Beste Leistung gegen Quintus
So liess Levon Akopajan in der Partie gegen den LC Brühl seine besten Spielerinnen auf der Bank Platz nehmen. Auch deshalb kämpften die St. Gallerinnen ehrenvoll und verloren in der Zwischenrunde gegen den Favoriten nur 15:17. «Der Schweizer Handball hat sich allgemein verbessert. Das hat auch Brühl gezeigt», lobte Akopajan.

Für den LC Brühl war sein Turnier eine Standortbestimmung, die die Möglichkeiten realistisch wiedergab. Die St. Gallerinnen zeigten beim 21:18 gegen das holländische Team von Quintus ihre beste Leistung, konnten aber auch in der Partie um Platz 5 vor allem kämpferisch gefallen. Der knappe 15:14-Erfolg war der verdiente Lohn, lagen die Brühlerinnen, die ohne die verletzten Kerstin Kündig und Stephanie Haag auskommen mussten, doch zeitweise mit bis zu vier Toren zurück. «Unser Ziel war es, wenn nicht spielerisch, so doch kämpferisch zu überzeugen. Dies ist uns gelungen, wir sind nicht Letzter des Turniers geworden», freute sich Laura Ussia, die im Plazierungsspiel gegen Quintus den entscheidenden letzten Treffer erzielt hatte. Freuen durfte sich am Ende des Turniers auch Sladana Dokovic. Die Brühlerin wurde von den Trainerinnen und Trainern zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. 

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Quelle: St. Galler Tagblatt, Fritz Bischoff

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15.12.2014
SPL: LK Zug bleibt an Leader Spono Nottwil dran

Der LK Zug gewinnt in der SPAR PREMIUM LEAGUE sein letztes Meisterschaftsspiel des Jahres in Thun problemlos mit 34:26. Yellow Winterthur bezwang Stans diskussionslos 36:19, der ATV/KV Basel und Zofingen spielten Remis 20:20. Spono Nottwil führt damit die Tabelle weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung auf den LK Zug an.

Dank einer sehr guten Verteidigungsleistung stand der Sieg von Zug auswärts bei Rotweiss Thun zur Pause beim Stande von 14:7 bereits so gut wie fest. Die Defensive um die umsichtige Organisatorin Lynn Schwander liess in den ersten 30 Minuten praktisch nichts zu und schirmte das von Laura Innes gehütete Tor sehr gut ab. Aus dieser gesicherten Abwehr erzielten die Zugerinnen sehenswerte Gegenstosstreffer, die oft über mehrere Station vorgetragen wurden. In der zweiten Halbzeit agierten die Thunerinnen meist mit 7 Feldspielerinnen und erzielten damit zwar mehr Wirkung, standen sich aber auch oft im Weg und kassierten nach Ballverlusten einige Treffer ins leere Gehäuse. Zug war dem Gegner an diesem Abend in allen Belangen überlegen und sicherte sich die beiden Punkte zum Jahresende. Zum ersten Meisterschaftseinsatz kam dabei die von Yellow Winterthur verpflichtete Alena Müller, die sich nahtlos ins Team einfügte.

Die Stanserinnen erhofften sich beim Auswärtsspiel bei Yellow Winterthur noch einmal einen Punktezuwachs um in der Tabelle aufschliessen zu können. Ziel war es, eine konstant gute Leistung auf den Platz bringen zu können. Die Startphase hat das Team von Beat Sidler, wie schon am Dienstag im Schweizer Cup, verschlafen. Nach sechs Minuten lagen die Zürcherinnen bereits 5:0 vorne. In der Folge erwachte das Gastteam aus Stans langsam und konnte zwischenzeitlich eine etwas bessere Leistung zeigen. Auch im Tor zeichnete sich Nathalia Tresch mit einigen guten Paraden aus. Nach zwanzig Minuten waren die Stanserinnen nur noch mit drei Toren im Hintertreffen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit gab das Gastteam das Spiel aber wieder aus der Hand und musste sich mit einem Rückstand von acht Toren in die Pauser verabschieden. Schlussendlich gab es einen klaren 36:19-Sieg für Yellow Winterthur.

Der TV Zofingen bestätigte das Heim-Unentschieden vom Mittwoch gegen Yellow Winterthur mit dem 20:20 auswärts beim ATV/KV Basel. Das Team von Trainer Samir Sarac holte damit erstmals in dieser Saison einen Zähler in der Fremde. „Auch wenn es sogar für einen Sieg hätte reichen können, müssen wir mit dem Remis zufrieden sein", erklärte der TVZ-Sportchef Christoph Wyder, „jetzt haben wir immerhin zwei Punkte Vorsprung auf Stans und ausserdem das deutlich bessere Torverhältnis." Der Start in die Partie hatte den Gästen aus dem Aargau gehört. Eine gute Defensivleistung und eine leichte Steigerung im Angriff gegenüber dem Match drei Tage zuvor reichten, um die Einheimischen auf Distanz zu halten. Mit 3:1, 6:3 und 8:5 führten die Thutstädterinnen zwischenzeitlich. Zwar liessen sich die Baslerinnen nicht abschütteln, bis zum Pausenpfiff konnten die Zofingerinnen die Führung aber stets behaupten. Nach dem Seitenwechsel kam es für den TVZ dann sogar noch besser. In einer Phase mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten konnten sich die Gäste erneut ein 3-Tore-Polster erarbeiten. Und dieses verteidigten sie bis in die 51. Minute. „Dann hat es den Anschein gemacht, als ob wir mit dem Sieg vor Augen wieder enorm nervös wurden", sagte Christoph Wyder. Die Chancen konnten sich die Zofingerinnen noch erarbeiten, aber immer öfters bedeutete Basels starke Torhüterin Julia Hegemann Endstation. Trotzdem mussten sich die Thutstädterinnen bis zum Schluss nie überholen lassen und führten in der 54. Minute sogar wieder mit 20:18. „Dann fehlt es aber einfach auch an Cleverness", so Christoph Wyder. Erst konnte Timea Mezei (58. Minute) vom Siebenmeterstrich verkürzen und schliesslich war es die Ex-Zofingerin Flaka Dervisaj, die 84 Sekunden vor der Sirene für den 20:20-Ausgleich besorgt war.


                                              
 

   

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Quelle: Patric Schäfler

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14.12.2014
NLA: Kadetten, Pfadi, Wacker und BSV gewinnen ihre Spiele

Kriens-Luzern hat in der zweitletzten Runde der NLA-Qualifikation den Sprung in die Finalrunde knapp verpasst. Die Innerschweizer unterlagen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen auswärts 28:29 und liegen nur noch einen Punkt vor dem siebtplatzierten BSV Bern Muri. Pfadi Winterthur behauptete mit einem 28:23-Auswärtssieg gegen Kantonsrivale GC Amicitia die Tabellenführung. Erster Verfolger mit zwei Punkten Rückstand ist weiterhin Wacker Thun, das mit dem 28:22 gegen St. Otmar St. Gallen auch das letzte Heimspiel der Qualifikation gewann. Die Berner Oberländer liegen nun, wie die Kadetten, vier Punkte vor St. Otmar St. Gallen (4.) und GC Amicitia (5.). Am Sonntag trennten sich Suhr Aarau und die Lakers Stäfa 25:25 unentschieden und der BSV Bern Muri holte bei Fortitudo Gossau einen 31:28-Auswärtssieg.

Mit einem Unentschieden hätten die Krienser den letzten Platz in der Finalrunde praktisch auf sicher gehabt, da sie das deutlich bessere Torverhältnis ausweisen als der einen Zähler hinter ihnen klassierte BSV Bern Muri. Da jedoch der linke Flügel Vukasin Stojanovic wenige Sekunden vor dem Ende am Schaffhauser Keeper Nikola Portner scheiterte und das 29:29 vergab, müssen die Zentralschweizer weiter zittern. Ein Unentschieden gegen die schlecht verteidigenden Kadetten wäre gerecht gewesen. Der Siegtreffer der Gastgeber durch Kreisläufer Anton Mansson fiel 48 Sekunden vor dem Ende. Überragender Spieler der Kadetten war Manuel Liniger, der zwölf Tore erzielte und bloss einen Fehlwurf verzeichnete.

BSV Bern Muri sicherte sich dank einem 31:28-Auswärtssieg bei Fortitudo Gossau nach einer bisher enttäuschenden Saison doch noch die Chance, in der letzten Qualifikationsrunde den Sprung unter die Top 6 zu schaffen. Einen grossen Anteil am Erfolg der Berner hatte Goalie Dragan Marjanac, der in der zweiten Spielhälfte mit zahlreichen guten Paraden die Führung seines Teams verteidigte. Damit kommt es am kommenden Mittwoch zum Fernduell um den letzten Platz in der Finalrunde. Kriens-Luzern empfängt GC Amicitia, BSV Bern-Muri trifft zuhause auf Wacker Thun. Fortitudo Gossau muss nach der elften Saisonniederlage definitiv den Gang in die Abstiegsrunde antreten.

Pfadi lag gegen GC Amicitia während der gesamten Partie nie in Rückstand. Nach dem Pausenresultat von 14:12 zogen die Winterthurer bis zur 40. Minute auf 20:13 davon, worauf dem fünften Sieg in den letzten sechs Spielen nichts mehr im Weg stand. GC Amicitia erlitt die zweite Heimniederlage in Serie nach dem 28:29 am Mittwoch gegen Fortitudo Gossau.

Die Partie zwischen Wacker und St. Otmar verlief bis zum 21:20 (44.) ausgeglichen, ehe den Bernern Oberländern sechs Tore in Serie zum 27:20 (57.) gelangen. Nicht nur in dieser Phase brillierte Keeper Andreas Merz, der es auf eine Abwehrquote von 48 Prozent brachte. Sehr stark spielte bei Wacker auch Liga-Topskorer Lukas von Deschwanden, der 13 Tore schoss.

Im Duell der beiden Tabellenletzten verpasste es Aufsteiger Suhr-Aarau, die rote Laterne an Lakers Stäfa abzugeben. Die Zürcher sicherten sich beim 25:25 in Aarau dank einem verwandelten Penalty von Predrag Milicic in der letzten Sekunde einen Punkt. Erst elf Sekunden zuvor hatte Ljubomir Josic das Heimteam - ebenfalls durch einen Siebenmeter - mit 25:24 in Führung gebracht. Damit liegt Lakers Stäfa in der Tabelle weiterhin zwei Punkte vor Schlusslicht Suhr-Aarau.

NLA, Qualifikation
Wacker Thun - St. Otmar St. Gallen 28:22 (13:14)
GC Amicitia Zürich - Pfadi Winterthur 23:28 (12:14)
Kadetten Schaffhausen - Kriens-Luzern 29:28 (15:15)
Suhr Aarau - Lakers Stäfa 25:25 (11:13)
Fortitudo Gossau - BSV Bern Muri 28:31 (15:16)

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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18.12.2014
NLA: Kriens-Luzern schafft den Sprung in die Finalrunde

Kriens-Luzern hat sich am 18. Spieltag der Qualifikation das letzte Finalrunden-Ticket erkämpft. Die Innerschweizer rangen das aufstrebende GC Amicitia 22:19 nieder. Der BSV Bern Muri spielte im Derby gegen Wacker Thun 27:27 unentschieden und muss den Gang in die Abstiegsrunde antreten. Als Nummer 1 etablierte sich im ersten Teil des Championats Pfadi Winterthur (35:22 gegen Gossau). Die Kadetten gewannen auswärts bei den Lakers Stäfa 35:28 und der TSV St. Otmar spielte zuhause gegen den HSC Suhr Aarau Remis.

Im günstigsten Moment stoppte Kriens-Luzern seine sportliche Flaute und sicherte sich mit dem Erfolg gegen GC Amicitia (5.) die angestrebte Klassierung oberhalb der Trennlinie. Mit dem späten Vorstoss in die Finalrunde erreichte das Team der zahlreichen Schweizer Nationalspieler indes nur ein Minimalziel - anders ist die mässige Platzierung für einen Klub, der sich in den letzten Jahren zweimal unter den Top 3 einreihte, nicht zu taxieren. Vor knapp 800 Zuschauern überzeugte Kriens-Luzern primär in der eigenen Zone. Der Innenblock der Gastgeber war kaum zu überwinden - der Abwehrchef Daniel Fellmann und der SHV-Hoffnungsträger Fabio Baviera liessen sich kaum einmal leicht ausmanövrieren. Und im Tor brillierte Roman Schelbert mit diversen Paraden. Das Trio gestand dem über 2 m langen Top-Aufbauer Mario Jelinic, zuvor mit 100 Treffern die Nummer zwei der NLA-Skorerliste, nur zwei Feldtore zu.

GC Amicitia kam zum Abschluss einer vorzüglichen "Vorrunde" nicht auf Touren.  Der Fehltritt im letzten Auftritt des Jahres trübt die Bilanz der Stadtzürcher indes keineswegs. Arno Ehret, während zwei Amtszeiten gesamthaft 13 Jahre lang an der Spitze der SHV-Auswahl, hat den Abwärtstrend der einst führenden Handball-Organisation - GC und Amicitia gewannen zusammen 26 Titel - gestoppt. Erstmals seit der offiziellen Fusion der beiden Klubs vor vier Jahren hat Ehrets Equipe sich wieder in den erweiterten Kreis der nationalen Elite gespielt.

Ein anderer Traditionsverein hingegen befindet sich im Sinkflug. Für den BSV Bern-Muri war in der letzten Runde nicht mehr zu korrigieren, was zuvor nicht funktioniert hat. Im 70. Berner NLA-Derby gegen das drittplatzierte Wacker entglitt dem BSV eine Sekunde vor Schluss der Sieg, der allerdings nur aus Prestige-Gründen wichtig gewesen wäre - der zwölffache Torschütze Lukas von Deschwanden erzwang mit der letzten Aktion in der mit 1200 Zuschauer ausverkauften Halle das 27:27. Im letzten Frühling stand der BSV noch im Playoff-Halbfinal, nun muss er sich erstmals seit dem Wiederaufstieg vor elf Jahren gegen den Fall in die zweite Klasse stemmen. Unter der Leitung des jungen Sportwissenschaftlers Lukas Magnaguagno hat das nicht allzu schlecht bestückte Team das Potenzial zu selten abgerufen.

Pfadi Winterthur schloss in der bislang überzeugenden NLA-Kampagne das Qualifikations-Pensum wie im Vorjahr auf der Pole-Position ab. Die Pfader überrollten Gossau selbst mit gedrosseltem Tempo beim 35:22 ohne die geringste Probleme. Nur ein Faktum relativiert die Topklassierung ein bisschen: Der "Code" der Kadetten war für die Auswahl von Adrian Brüngger seit der Sommerpause nicht zu entschlüsseln - im SuperCup Arosa unterlagen die Winterthurer ebenso wie in den beiden NLA-Direktbegegnungen.

Der Titelhalter Kadetten Schaffhausen ist nach einem zwiespältigen Saisonauftakt kurz vor dem Jahreswechsel in Fahrt gekommen. Der CL-Teilnehmer fertigte auswärts Stäfa ab. Der markante Aufschwung der Schaffhauser ist eng mit dem Comeback von Peter Kukucka verknüpft. Seit er das Aufbauspiel wieder orchestriert, hat der Champion in der Liga sechsmal in Serie gewonnen.

Im Schatten des Spitzen-Trios Pfadi, Kadetten und Wacker tastete sich St. Otmar wieder unter die führenden Teams des Landes vor. Nur die Unkonstanz des einstigen Meister-Vereins verhinderte eine noch bessere Platzierung - wie beispielsweise im letzten Heimspiel gegen den Tabellenletzten Suhr-Aarau (27:27).

NLA, Qualifikation
Kriens-Luzern - GC Amicitia Zürich 22:19 (11:7)  
Lakers Stäfa - Kadetten Schaffhausen 28:35 (16:18)
BSV Bern Muri - Wacker Thun 27:27 (13:14)
Pfadi Winterthur - Fortitudo Gossau 35:22 (18:11)
St. Otmar St. Gallen - Suhr Aarau 27:27 (14:15)

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Quelle: Sportinformation (Si)

Kriens schafft den Cut
Der HC Kriens-Luzern gewinnt in der letzten Runde der Qualifikation zuhause gegen GC Amicitia 22:19 und steht in der Finalrunde. Bern Muri muss in die Abstiegsrunde.
18.12.2014
NLB: Der TV Endingen zum Jahreswechsel auf Platz 1

In der letzten Meisterschaftsrunde dieses Jahres - vor der rund sechswöchigen Meisterschaftspause - gewannen die NLB-Handballer des RTV 1879 Basel am Mittwoch Abend zum Rückrundenstart auswärts bei der SG Horgen mit 28:25 (16:14). Damit revanchierte sich der RTV für die 23:31-Heimniederlage Anfang September beim Saisonstart und festigte den zweiten Tabellenplatz.

Der Tabellenführer TV Endingen kam gegen den TV Birsfelden zu einem ungefährdeten 28:21-Heimsieg und überwintert mit zwei Punkten Vorsprung vor dem RTV Basel. Dritter ist mit vier Punkten Rückstand auf Endingen der HC KTV Altdorf, der in Steffisburg 26:26 spielte.

NLB, Qualifikation
Steffisburg - Altdorf 26:26  
Chênois Genève - Yellow Winterthur 32:33  
Baden - Zofingen 31:28  
Endingen - Birsfelden 28:21  
Horgen - RTV Basel 25:28  
Kreuzlingen - Siggenthal/Vom Stein 28:30  
Möhlin - Kadetten Espoirs SH 29:25

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Quelle: Patric Schäfler

18.12.2014
NLA: Filip Maros wechselt zu Pfadi Winterthur

Der 23-jährige, talentierte Rückraumspieler Filip Maros wechselt auf die Saison 2015/2016 von den Lakers Stäfa zu Pfadi Winterthur. Filip Maros wird mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Auf letzte Saison hin wechselte Maros von seinem Stammverein GC Amicitia Zürich zu den Seebuben nach Stäfa. Dort entwickelte er sich zunehmend zu einer unverzichtbaren Stammkraft im Rückraum und schoss Tore am laufenden Band. Aktuell ist Filip Maros, mit 92 Toren und einem Durchschnitt von 5.4 Treffern pro Spiel, der Topscorer seiner Mannschaft.

Filip Maros, 188 cm gross und 90 kg schwer, begann seine Handballkarriere 2004/2005 beim HC Dübendorf, durchlief anschliessend sämtliche Juniorenstufen bei GAN Foxes, ehe er 2009/2010 in der ersten Mannschaft von GC Amicitia Zürich debütierte. Bis zu seinem Wechsel nach Stäfa spielte er in den NLA- und NLB-Teams von GC Amicitia. Er erhofft sich, mit seinem Wechsel zu Pfadi einen weiteren Karriereschritt Richtung Spitze zu machen.

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Quelle: Pfadi Winterthur

18.12.2014
Bestandene Trainer-Prüfungen: Herzliche Gratulation!

Die Handball-Trainer Fabio Madia (TV Zofingen) und Gernot Drossel (GC Amicitia Zürich) haben die Berufsprüfung Trainer Leistungssport mit eidg. Fachausweis erfolgreich absolviert. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) gratuliert ganz herzlich und wünscht ihnen weiterhin viel Freude und Begeisterung in der Ausübung ihrer Trainer-Tätigkeit.

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Quelle: Christian Müller

17.12.2014
Spono: Willimann fällt länger aus, Fatkic kehrt zurück

Der SPL-Leader Spono Nottwil muss in nächster Zeit auf Kreisläuferin und Captain Andrea Willimann verzichten: Die Schulterverletzung, die sie sich im Spiel gegen Zug zugezogen hatte, muss operiert werden. Erst danach kann abgeschätzt werden, wie lange die Rehabilitation benötigen wird und wann die Nottwilerin wieder auf dem Feld stehen kann.

Nives Fatkic, die sich Ende Oktober im Spiel gegen Yellow Winterthur eine Zerrung des Innenbands am Knie zugezogen hatte, könnte dafür bald zurückkehren. Dank drei Physio-Terminen pro Woche und täglichem Kraftaufbau entwickelt sich die Genesung sehr gut und die Hoffnung ist gross, dass die Spielmacherin die Mannschaft im Januar wieder unterstützen kann.

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Quelle: Spono Nottwil

17.12.2014
Nati-Trainingsshirts: Eine Geschenk-Idee für Handballfans

Im Online-Shop sind weiterhin die originalen Trainings-Shirts der Handball-Nationalmannschaft verfügbar. Die schwarzen Shirts in verschiedenen Grössen (von 116 bis XL), auf dem Rücken mit dem Schriftzug "SUISSE" und auf der Vorderseite mit dem SHV-Logo, kosten pro Stück 30 Franken. Nutze die Gelegenheit, zum Beispiel als Geschenkidee – auch Weihnachten steht schon vor der Tür. Das Angebot gilt solange Vorrat.

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Quelle: Marco Ellenberger

17.12.2014
Stadtwerk-Cup: Russische Favoritinnen setzen sich durch

Die russischen Europacup-Siegerinnen von Togliatti gewinnen den Stadtwerk-Cup in der St. Galler Kreuzbleichehalle. Die Brühlerinnen warten derweil weiter auf einen Sieg am Heimturnier. Sie werden nach einem Sieg gegen Quintus verdiente Fünfte, und erhalten Lob vom Sieger.

Auch nach der 29. Austragung des Stadtwerk-Cups muss sich der organisierende LC Brühl bezüglich eines Turniersieges weiter gedulden, denn noch nie durften die St. Gallerinnen den Siegerpokal in die Höhe stemmen. Der Turniersieg wurde in diesem Jahr von den Gastgeberinnen auch nicht erwartet. Einerseits waren die Leistungen des schweizerischen Rekordmeister im Verlaufe dieser Saison nicht zu euphorischen Erwartungen angetan, anderseits präsentierte sich das Feld der Teilnehmerinnen der Affiche des bestbesetzten schweizerischen Frauen-Handball-Turniers als würdig.

Togliatti gewinnt alle Spiele
So machte beispielsweise der russische Europacup-Sieger Togliatti seine Aufwartung. Er wurde seiner Reputation gerecht und gewann alle seine Spiele – auch den Final gegen das deutsche Team von Metzingen mit 21:15. Togliatti ist damit das erste russische Team, das den Stadtwerkcup gewinnt. Es war an den beiden Tagen nicht eine immer überzeugende Leistung, die das Team aus der russischen Industriestadt zeigte – aber durchwegs eine auf ansehnlichem Niveau mit zum Teil attraktivem Frauenhandball. «Unser Ziel war es, das Turnier zu gewinnen. Ich wollte auch meinen Nachwuchsspielerinnen Spielpraxis zukommen lassen und habe Spielerinnen aus der Stammformation phasenweise geschont», erklärte der aus Armenien stammende Trainer der Russinnen.

Beste Leistung gegen Quintus
So liess Levon Akopajan in der Partie gegen den LC Brühl seine besten Spielerinnen auf der Bank Platz nehmen. Auch deshalb kämpften die St. Gallerinnen ehrenvoll und verloren in der Zwischenrunde gegen den Favoriten nur 15:17. «Der Schweizer Handball hat sich allgemein verbessert. Das hat auch Brühl gezeigt», lobte Akopajan.

Für den LC Brühl war sein Turnier eine Standortbestimmung, die die Möglichkeiten realistisch wiedergab. Die St. Gallerinnen zeigten beim 21:18 gegen das holländische Team von Quintus ihre beste Leistung, konnten aber auch in der Partie um Platz 5 vor allem kämpferisch gefallen. Der knappe 15:14-Erfolg war der verdiente Lohn, lagen die Brühlerinnen, die ohne die verletzten Kerstin Kündig und Stephanie Haag auskommen mussten, doch zeitweise mit bis zu vier Toren zurück. «Unser Ziel war es, wenn nicht spielerisch, so doch kämpferisch zu überzeugen. Dies ist uns gelungen, wir sind nicht Letzter des Turniers geworden», freute sich Laura Ussia, die im Plazierungsspiel gegen Quintus den entscheidenden letzten Treffer erzielt hatte. Freuen durfte sich am Ende des Turniers auch Sladana Dokovic. Die Brühlerin wurde von den Trainerinnen und Trainern zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. 

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Quelle: St. Galler Tagblatt, Fritz Bischoff

Ein Lob vom Sieger
Der LC Brühl beendet den stark besetzten Startwerk-Cup auf dem fünften Platz. Die St. Gallerinnen erhalten aber ein Lob von Sieger Lada Togliatti aus Russland.
17.12.2014
SPL2: Toni Kern ersetzt Urs Rinderli als GC Amicitia-Trainer

Der ehemalige Profi-Handballer Toni Kern übernimmt per sofort das SPL2-Team von GC Amicitia Zürich. Der bisherige Cheftrainer Urs Rinderli hat sein Amt aufgrund der Gefährdung der gesteckten Saisonziele aus eigenen Stücken zur Verfügung gestellt. GC Amicitia ist in der SPAR PREMIUM LEAGUE 2 derzeit mit acht Siegen aus zwölf Spielen hinter dem TV Uster an zweiter Stelle klassiert.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

15.12.2014
Medical Team der Kadetten Schaffhausen verstärkt sich

Das bewährte Medical-Team der Kadetten Schaffhausen um Dr. Jean-Jacques Fasnacht und Dr. Urs Zahner hat neu Dr. Daniel Siebertz an Bord geholt. Dr. Siebertz ist Orthopäde und Spezialist für Knie- und Schulterchirurgie. Er arbeitet am Kompetenzzentrum ZeniT in Schaffhausen und operiert an der Belair Klinik. Als Mitglied des Medical Teams der Kloten Flyers bringt er viel sportmedizinische Erfahrung mit und ist so eine wertvolle Ergänzung bei der professionellen medizinischen Umsorgung der Kadetten-Spieler.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

15.12.2014
NLB: Endingen gewinnt Spitzenkampf gegen Altdorf

Der TV Endingen gewann das Spitzenspiel gegen den HC KTV Altdorf zuhause 28:24 und liegt als Tabellenführer zwei Punkte vor dem RTV Basel und drei Zähler vor Altdorf. Die verletzten Endinger Severin Kaiser und Nemanja Sudzum mussten von der Bank aus mitfiebern und konnte sehen, dass die Mannschaft trotz der fehlenden Erfahrung der beiden Spieler sehr gut harmonierte. Der Captain von Endingen, Christian Riechsteiner, meinte nach dem Spiel: "Immer, wenn die Altdorfer gefährlich wurden, konnten wir mit einer guten Aktion kontern. Es gelang uns, das Tempo hoch zu halten und variantenreich unser Aufbauspiel zu gestalten."

Der RTV Basel gab sich im Lokalderby beim Schlusslicht TV Birsfelden keine Blösse und kam zu einem ungefährdeten 33:25 (15:11)-Auswärtssieg. Der RTV erwies als die in allen Belangen bessere Mannschaft und agierte nach einigen Anlaufschwierigkeiten als starkes Kollektiv. Die Basler setzten sich mit zunehmender Spieldauer kontinuierlich ab und liessen nie wirkliche Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen. Beste Torschützen beim RTV waren Max Dannmeyer mit sieben Treffern sowie Florian Goepfert und Igor Stamenov (je sechs Tore).

NLB, Qualifikation                               
Birsfelden - RTV Basel 25:33  
Zofingen - Yellow Winterthur 23:29  
Horgen - Baden 20:28  
Möhlin - Steffisburg 27:24  
Kreuzlingen - Kadetten Espoirs SH 25:25  
Chênois Genève - Siggenthal/Vom Stein 30:33  
Endingen - Altdorf 28:24  
 

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Quelle: Patric Schäfler

15.12.2014
SPL: LK Zug bleibt an Leader Spono Nottwil dran

Der LK Zug gewinnt in der SPAR PREMIUM LEAGUE sein letztes Meisterschaftsspiel des Jahres in Thun problemlos mit 34:26. Yellow Winterthur bezwang Stans diskussionslos 36:19, der ATV/KV Basel und Zofingen spielten Remis 20:20. Spono Nottwil führt damit die Tabelle weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung auf den LK Zug an.

Dank einer sehr guten Verteidigungsleistung stand der Sieg von Zug auswärts bei Rotweiss Thun zur Pause beim Stande von 14:7 bereits so gut wie fest. Die Defensive um die umsichtige Organisatorin Lynn Schwander liess in den ersten 30 Minuten praktisch nichts zu und schirmte das von Laura Innes gehütete Tor sehr gut ab. Aus dieser gesicherten Abwehr erzielten die Zugerinnen sehenswerte Gegenstosstreffer, die oft über mehrere Station vorgetragen wurden. In der zweiten Halbzeit agierten die Thunerinnen meist mit 7 Feldspielerinnen und erzielten damit zwar mehr Wirkung, standen sich aber auch oft im Weg und kassierten nach Ballverlusten einige Treffer ins leere Gehäuse. Zug war dem Gegner an diesem Abend in allen Belangen überlegen und sicherte sich die beiden Punkte zum Jahresende. Zum ersten Meisterschaftseinsatz kam dabei die von Yellow Winterthur verpflichtete Alena Müller, die sich nahtlos ins Team einfügte.

Die Stanserinnen erhofften sich beim Auswärtsspiel bei Yellow Winterthur noch einmal einen Punktezuwachs um in der Tabelle aufschliessen zu können. Ziel war es, eine konstant gute Leistung auf den Platz bringen zu können. Die Startphase hat das Team von Beat Sidler, wie schon am Dienstag im Schweizer Cup, verschlafen. Nach sechs Minuten lagen die Zürcherinnen bereits 5:0 vorne. In der Folge erwachte das Gastteam aus Stans langsam und konnte zwischenzeitlich eine etwas bessere Leistung zeigen. Auch im Tor zeichnete sich Nathalia Tresch mit einigen guten Paraden aus. Nach zwanzig Minuten waren die Stanserinnen nur noch mit drei Toren im Hintertreffen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit gab das Gastteam das Spiel aber wieder aus der Hand und musste sich mit einem Rückstand von acht Toren in die Pauser verabschieden. Schlussendlich gab es einen klaren 36:19-Sieg für Yellow Winterthur.

Der TV Zofingen bestätigte das Heim-Unentschieden vom Mittwoch gegen Yellow Winterthur mit dem 20:20 auswärts beim ATV/KV Basel. Das Team von Trainer Samir Sarac holte damit erstmals in dieser Saison einen Zähler in der Fremde. „Auch wenn es sogar für einen Sieg hätte reichen können, müssen wir mit dem Remis zufrieden sein", erklärte der TVZ-Sportchef Christoph Wyder, „jetzt haben wir immerhin zwei Punkte Vorsprung auf Stans und ausserdem das deutlich bessere Torverhältnis." Der Start in die Partie hatte den Gästen aus dem Aargau gehört. Eine gute Defensivleistung und eine leichte Steigerung im Angriff gegenüber dem Match drei Tage zuvor reichten, um die Einheimischen auf Distanz zu halten. Mit 3:1, 6:3 und 8:5 führten die Thutstädterinnen zwischenzeitlich. Zwar liessen sich die Baslerinnen nicht abschütteln, bis zum Pausenpfiff konnten die Zofingerinnen die Führung aber stets behaupten. Nach dem Seitenwechsel kam es für den TVZ dann sogar noch besser. In einer Phase mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten konnten sich die Gäste erneut ein 3-Tore-Polster erarbeiten. Und dieses verteidigten sie bis in die 51. Minute. „Dann hat es den Anschein gemacht, als ob wir mit dem Sieg vor Augen wieder enorm nervös wurden", sagte Christoph Wyder. Die Chancen konnten sich die Zofingerinnen noch erarbeiten, aber immer öfters bedeutete Basels starke Torhüterin Julia Hegemann Endstation. Trotzdem mussten sich die Thutstädterinnen bis zum Schluss nie überholen lassen und führten in der 54. Minute sogar wieder mit 20:18. „Dann fehlt es aber einfach auch an Cleverness", so Christoph Wyder. Erst konnte Timea Mezei (58. Minute) vom Siebenmeterstrich verkürzen und schliesslich war es die Ex-Zofingerin Flaka Dervisaj, die 84 Sekunden vor der Sirene für den 20:20-Ausgleich besorgt war.


                                              
 

   

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Quelle: Patric Schäfler

Zugs überzeugender Auftritt
Der LK Zug gewinnt auswärts bei Rotweiss Thun ungefährdet 34:26. Yellow Winterthur schlägt Stans 36:19. ATV/KV Basel und Zofingen spielen Unentschieden.
15.12.2014
SPL: Neues Trainergespann beim LC Brühl

Bereits vor dem Jahreswechsel gibt der LC Brühl bekannt, dass Werner Bösch ab der kommenden Saison neuer Trainer beim LC Brühl und somit Nachfolger von Vroni Keller wird. Diese hat während vielen Jahren hervorragende Arbeit in St. Gallen geleistet und bereits Ende letzter Saison ihren Entschluss mitgeteilt nach der Saison 2014/2015 zurück zu treten. Nach einer intensiven Evaluation unter in- und ausländischen Kandidaten ist der Verein überzeugt, dass Werner Bösch das Anforderungsprofil am besten erfüllt.

Mit der A-Lizenz verfügt Werner Bösch über die höchste Trainerausbildung. Zudem hat der 29-jährige Vorarlberger den Master in Bewegungswissenschaften in Wien absolviert. Seit drei Jahren ist Bösch als Assistenztrainer der U18/U20-Nationalmannschaft beim Schweizerischen Handballverband tätig. Beim LC Brühl war er bisher verantwortlich für den Leistungsbereich der grossen Nachwuchsabteilung. Hauptamtlich war er ein Jahr Assistenztrainer des SPL1-Teams und führt im vierten Jahr erfolgreich als Cheftrainer die zweite Mannschaft (SPL2) des LC Brühl. In allen Bereichen überzeugt Werner Bösch durch seriöses Engagement, Innovation und Hartnäckigkeit. Mitentscheidend war auch, dass Werner Bösch mit den Strukturen und der Philosophie des LC Brühl und des Schweizer Frauenhandballs bestens vertraut ist.

Marco von Ow wird Werner Bösch als Assistenztrainer unterstützen. Von Ow wird demnächst den Master in Bewegungswissenschaften an der Universität Zürich abschliessen. Er bringt Erfahrung als Spieler des TSV St.Otmar mit und hat bereits wertvolle Arbeit im Nachwuchsbereich geleistet. Er steht seit Beginn der laufenden Saison als Assistenztrainer von Vroni Keller im Einsatz.

 

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Quelle: LC Brühl

14.12.2014
NLA: Kadetten, Pfadi, Wacker und BSV gewinnen ihre Spiele

Kriens-Luzern hat in der zweitletzten Runde der NLA-Qualifikation den Sprung in die Finalrunde knapp verpasst. Die Innerschweizer unterlagen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen auswärts 28:29 und liegen nur noch einen Punkt vor dem siebtplatzierten BSV Bern Muri. Pfadi Winterthur behauptete mit einem 28:23-Auswärtssieg gegen Kantonsrivale GC Amicitia die Tabellenführung. Erster Verfolger mit zwei Punkten Rückstand ist weiterhin Wacker Thun, das mit dem 28:22 gegen St. Otmar St. Gallen auch das letzte Heimspiel der Qualifikation gewann. Die Berner Oberländer liegen nun, wie die Kadetten, vier Punkte vor St. Otmar St. Gallen (4.) und GC Amicitia (5.). Am Sonntag trennten sich Suhr Aarau und die Lakers Stäfa 25:25 unentschieden und der BSV Bern Muri holte bei Fortitudo Gossau einen 31:28-Auswärtssieg.

Mit einem Unentschieden hätten die Krienser den letzten Platz in der Finalrunde praktisch auf sicher gehabt, da sie das deutlich bessere Torverhältnis ausweisen als der einen Zähler hinter ihnen klassierte BSV Bern Muri. Da jedoch der linke Flügel Vukasin Stojanovic wenige Sekunden vor dem Ende am Schaffhauser Keeper Nikola Portner scheiterte und das 29:29 vergab, müssen die Zentralschweizer weiter zittern. Ein Unentschieden gegen die schlecht verteidigenden Kadetten wäre gerecht gewesen. Der Siegtreffer der Gastgeber durch Kreisläufer Anton Mansson fiel 48 Sekunden vor dem Ende. Überragender Spieler der Kadetten war Manuel Liniger, der zwölf Tore erzielte und bloss einen Fehlwurf verzeichnete.

BSV Bern Muri sicherte sich dank einem 31:28-Auswärtssieg bei Fortitudo Gossau nach einer bisher enttäuschenden Saison doch noch die Chance, in der letzten Qualifikationsrunde den Sprung unter die Top 6 zu schaffen. Einen grossen Anteil am Erfolg der Berner hatte Goalie Dragan Marjanac, der in der zweiten Spielhälfte mit zahlreichen guten Paraden die Führung seines Teams verteidigte. Damit kommt es am kommenden Mittwoch zum Fernduell um den letzten Platz in der Finalrunde. Kriens-Luzern empfängt GC Amicitia, BSV Bern-Muri trifft zuhause auf Wacker Thun. Fortitudo Gossau muss nach der elften Saisonniederlage definitiv den Gang in die Abstiegsrunde antreten.

Pfadi lag gegen GC Amicitia während der gesamten Partie nie in Rückstand. Nach dem Pausenresultat von 14:12 zogen die Winterthurer bis zur 40. Minute auf 20:13 davon, worauf dem fünften Sieg in den letzten sechs Spielen nichts mehr im Weg stand. GC Amicitia erlitt die zweite Heimniederlage in Serie nach dem 28:29 am Mittwoch gegen Fortitudo Gossau.

Die Partie zwischen Wacker und St. Otmar verlief bis zum 21:20 (44.) ausgeglichen, ehe den Bernern Oberländern sechs Tore in Serie zum 27:20 (57.) gelangen. Nicht nur in dieser Phase brillierte Keeper Andreas Merz, der es auf eine Abwehrquote von 48 Prozent brachte. Sehr stark spielte bei Wacker auch Liga-Topskorer Lukas von Deschwanden, der 13 Tore schoss.

Im Duell der beiden Tabellenletzten verpasste es Aufsteiger Suhr-Aarau, die rote Laterne an Lakers Stäfa abzugeben. Die Zürcher sicherten sich beim 25:25 in Aarau dank einem verwandelten Penalty von Predrag Milicic in der letzten Sekunde einen Punkt. Erst elf Sekunden zuvor hatte Ljubomir Josic das Heimteam - ebenfalls durch einen Siebenmeter - mit 25:24 in Führung gebracht. Damit liegt Lakers Stäfa in der Tabelle weiterhin zwei Punkte vor Schlusslicht Suhr-Aarau.

NLA, Qualifikation
Wacker Thun - St. Otmar St. Gallen 28:22 (13:14)
GC Amicitia Zürich - Pfadi Winterthur 23:28 (12:14)
Kadetten Schaffhausen - Kriens-Luzern 29:28 (15:15)
Suhr Aarau - Lakers Stäfa 25:25 (11:13)
Fortitudo Gossau - BSV Bern Muri 28:31 (15:16)

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

Beeindruckende Thuner
Wacker gewinnnt sein Heimspiel gegen St. Otmar 28:22 - Torhüter Andreas Merz zeigt genauso wie Lukas von Deschwanden eine herausragende Leistung.
12.12.2014
SPL: Spono Nottwil schlägt den LC Brühl auswärts

Spono Nottwil gewann in der SPAR PREMIUM LEAGUE das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres auswärts gegen den LC Brühl St. Gallen mit 31:28 und festigte seine Position als Spitzenreiter. Spono war in der Kreuzbleiche in St. Gallen von Anfang an die tonangebende Mannschaft. Nach einer guten Viertelstunde führten die Nottwilerinnen, die ohne die verletzten Andrea Willimann (Schulter) und Nives Fatkic (Knie) antreten mussten, bereits mit 8:4 und konnten diesen Vier-Tore-Vorsprung mit in die Pause nehmen (14:10). Trotz des Rückstandes liess sich der LC Brühl nicht unterkriegen. Das Heimteam kämpfte und witterte kurz vor Schluss doch noch die Chance auf einen Punktgewinn, als Zerin Özcelik auf 27:25 verkürzte. Wie bereits in den letzten Spielen trat Spono in dieser Situation aber sehr abgebrüht auf und liess sich die zwei Punkte nicht mehr nehmen.

Angeführt von der zehnfachen Torschützin Lisa Frey und Mobiliar-Topscorerin Rahel Furrer (8) zeigten die Nottwilerinnen, dass sie zurecht auf dem ersten Platz der SPAR PREMIUM LEAGUE ins neue Jahr gehen

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Quelle: Patric Schäfler/Spono Nottwil

Starke Nottwilerinnen
Spono Nottwil gewinnt in der SPAR PREMIUM LEAGUE in St. Gallen gegen den LC Brühl 31:28 und zementiert damit die Leaderposition - vor Zug und Brühl.
12.12.2014
NLA: Zwei Spiele als Livestream auf handballTV.ch

Morgen Samstag, 13. Dezember, läuft das NLA-Meisterschaftsspiel Wacker Thun vs. TSV St. Otmar St. Gallen als Livestream auf handballTV.ch - wie gewohnt mit Kommentar und Interviews (Spielbeginn 17 Uhr). Auch die Begegnung zwischen GC Amicitia Zürich und dem Leader Pfadi Winterthur kann morgen Samstag auf handballTV.ch gesehen werden (Spielbeginn 18 Uhr). Wacker, St. Otmar, GC Amicitia und Pfadi haben sich bereits für die Finalrunde qualifiziert.

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Quelle: Patric Schäfler

11.12.2014
NLA: Letzter Finalrundenplatz weiterhin offen

Kriens-Luzern hat es in der drittletzten Runde der NLA-Qualifikation im Auswärtsspiel gegen St. Otmar St. Gallen verpasst, sich den letzten Platz in der Finalrunde zu sichern. Die Gäste verloren 22:27. Damit ist Kriens-Luzern weiterhin drei Punkte vor dem siebtplatzierten BSV Bern Muri klassiert. Die Innerschweizer treffen in den letzten beiden Runden auf Kadetten Schaffhausen (a) und GC Amicitia (h), der BSV bekommt es mit Fortitudo Gossau (a) und Wacker Thun (h) zu tun. Theoretisch besitzt auch Fortitudo nach dem 29:28-Sieg bei GC Amicitia noch eine Chance auf die Top 6, die Ostschweizer liegen aber vier Zähler hinter Kriens-Luzern und weisen das klar schlechtere Torverhältnis aus.

Kriens-Luzern lag gegen St. Otmar nie in Führung und nach dem 2:2 stets im Hintertreffen. Zwar kamen die Gäste nach dem 12:18 (41.) bis auf 18:20 (50.) heran, gut dreieinhalb Minuten später lagen sie aber wieder mit sechs Toren (18:24) zurück. Damit gab es über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr. Während Kriens-Luzern im achten Auswärtsspiel der Saison die sechste Niederlage erlitt, kehrten die St. Galler nach drei Niederlagen zum Siegen zurück. Jost Brücker (7) und Vedran Banic (7) zeichneten für 14 der 27 Tore der Gastgeber verantwortlich.

Dank des Erfolges rückte St. Otmar auf Kosten von GC Amicitia auf den 4. Tabellenplatz vor, wobei die Differenz zu Leader Pfadi Winterthur lediglich vier Zähler beträgt. Die Winterthurer, die seit der 3. Runde Erster sind, liegen nach dem 36:18 bei Suhr Aarau wieder alleine vorne - zwei Punkte vor Wacker Thun und Kadetten Schaffhausen. Pfadi bekundete gegen den Tabellenletzten nur in der ersten Hälfte (16:14) Mühe, nach der Pause setzte es sich bis zur 40. Minute auf 25:17 ab. Die beste Note bei den Winterthurer verdiente sich der achtfache Torschütze Marcel Hess.

Wacker Thun wahrte mit einem 32:18 gegen Lakers Stäfa auch im achten Heimspiel der Saison die weisse Weste, nachdem die Berner Oberländer aus einem 0:2 (2.) ein 10:2 (15.) gemacht hatten. Jonas Dähler und Lukas von Deschwanden trugen je sieben Treffer zum Sieg bei. Stäfa dagegen muss weiter auf den ersten Saisonpunkt auf fremdem Parkett warten.

Das 29:28 von Fortitudo gegen GC Amicitia war gleichbedeutend mit dem vierten Auswärtssieg in Folge für die Gossauer und der zweiten Heimniederlage der Stadtzürcher in dieser Saison. Das Resultat ging in Ordnung, befanden sich doch die Gäste nach dem 8:9 (17.) nie mehr in Rückstand. Allerdings verspielte Fortitudo, für das Christoph Piske zehnmal reüssierte, in der zweiten Hälfte zweimal einen Drei-Tore-Vorsprung.

NLA, Qualifikation
St. Otmar St. Gallen - Kriens-Luzern 27:22 (15:10)
Wacker Thun - Lakers Stäfa 32:18 (15:7)
GC Amicitia Zürich - Fortitudo Gossau 28:29 (15:16)
Suhr Aarau - Pfadi Winterthur 28:36 (14:16)

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

Alleiniger Leader
Pfadi Winterthur bezwingt den HSC Suhr Aarau auswärts 36:28 und liegt wieder alleine an der Tabellenspitze der NLA - zwei Punkte vor Wacker und den Kadetten.
11.12.2014
SPL: Zofingen und Yellow Winterthur trennen sich Unentschieden

Der TV Zofingen und Yellow Winterthur trennten sich in der SPAR PREMIUM LEAGUE 20:20-Unentschieden. Beim TV Zofingen zeigte die Torhüterin Rahel Frey eine starke Leistung. Zur Pause führten die Winterthurerinnen 11:9. Nach 43 Minuten (17:13) lag Yellow 17:13 voraus und es sprach immer mehr für einen Auswärtssieg. Doch 12 Minuten vor Schluss war der Spielstand wieder ausgeglichen. Abwechslungsweise waren die beiden Teams nun erfolgreich, bis Yellows Anja Ohme 20 Sekunden vor der Sirene das letzte Tor gelang. Das Remis war schliesslich das gerechte Endergebnis.

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Quelle: TV Zofingen/Patric Schäfler

11.12.2014
Cup Frauen: Standesgemässer Sieg des LK Zug in Arbon

Der LK Zug hat sich am Mittwochabend gegen Arbon (2. Liga) problemlos mit einem 49:21-Auswärtssieg für das Viertelfinale qualifiziert. Nach einer beschwerlichen Anreise mit Staus rund um Zürich sind die Innerschweizerinnen konzentriert in die Begegnung gestartet und führten schon nach wenigen Minuten mit 8:3 Toren. Spätestens Mitte der ersten Halbzeit, als die Differenz 8 Tore betrug, war klar, dass es keine weitere Cupüberraschung für Arbon geben wird. Die Ostschweizerinnen kämpften indes wacker bis zum Schluss und konnten auch einige sehenswerte Tore erzielen.

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Quelle: Patric Schäfler

10.12.2014
NLA: Kadetten überfahren den BSV Bern Muri

Die Kadetten Schaffhausen schlossen in der 16. Runde der NLA-Qualifikation mit einem klaren 34:23-Sieg über den BSV-Bern Muri zu Leader Pfadi Winterthur auf. Die Schaffhauser zeigten im fünften Spiel in zehn Tagen keine Ermüdungserscheinungen und überfuhren die Berner mit einem Blitzstart (10:2/18.). Beim BSV Bern Muri fielen die Absenzen von Marco Kurth, Valentin Striffeler und Ladislav Tarhai ins Gewicht. Durch die Niederlage der Berner hat sich auch das fünftklassierte St. Otmar St. Gallen für die Finalrunde qualifiziert und Kriens-Luzern scheint kaum mehr gefährdet.      

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Quelle: Sportinformation (Si)

Schaffhauser Gala-Auftritt
Die Kadetten bezwingen den BSV Bern Muri zuhause klar 34:23 und liegen nun punktemässig bei einem Spiel mehr gleichauf mit dem NLA-Leader Pfadi Winterthur.
10.12.2014
Cup Frauen: BSV Stans gewinnt bei TV Uster in der Verlängerung

Im Cup-Achtelfinal trafen sich zwei alt bekannte Mannschaften. Der letzjährige Absteiger TV Uster traf auf den leztjährigen Aufsteiger der SPL 1, den BSV Stans. Die Stanser setzten sich 26:23 nach Verlängerung durch. Der TV Uster führt die Tabelle der SPL 2 an, der BSV Stans liegt an letzter Stelle in der SPL 1. Das Heimteam witterte dem entsprechend seine Chance und startete mit viel Elan ins Spiel. Nach 15 Minuten lag das Team aus Nidwalden mit 0:6 im Rückstand. Eine zu harmlose Defensive und zu viele technische Fehler seitens der Stanserinnen kennzeichneten diese verschlafene Startphase. Nachdem Sandra Rosengreen der erste Treffer für das Team aus Nidwalden erzielte, schien die Blockade gelöst zu sein. In der Verteidigung ging man mehr zur Sache, so dass der TV jetzt vermehrt technische Fehler zu verzeichnen hatte. Mit schönen Gegenstosstreffern gelang es dem BSV, eine Pausenführung von 12:10 herauszuschiessen.

Die zweite Hälfte gestaltete sich lange ausgeglichen. Der BSV legte jeweils zwei, drei Tore vor, doch es gelang nie, richtig davonzuziehen. Zu hektische Abschlüsse, nicht verwertete Siebenmeter und Unachtsamkeiten in der Verteidigung liessen die Usterinnen nochmals hoffen. Nach 60 Minuten stand es schliesslich 21:21. In der zweimal fünfminütigen Verlängerung liess der BSV Stans dann nichts mehr anbrennen. Nathalia Tresch zeigte gleich zu Beginn der Verlängerung zwei wichtige Paraden, welche die Nidwaldnerinnen im Angriff zu ihren Gunsten zu nützen wussten. Es scheint, als ob den Usterinnen am Schluss das Tempo und die Ausdauer zum Verhängnis geworden ist. Sie vermochten keine Reaktion mehr zu zeigen. So durfte der BSV Stans einen weiteren Sieg feiern und zog im Schweizer Cup zum ersten Mal in den Viertelfinal ein.

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Quelle: BSV Stans

10.12.2014
Schweizer Cup Männer: RTV Basel steht im Viertelfinale

Äusserst knapp entschieden die NLB-Handballer des RTV 1879 Basel den Cup-Achtelfinal gegen den Ligakonkurrenten Yellow Winterthur zu ihren Gunsten und siegten 32:31 (14:16). Den goldenen Siegtreffer erzielte der junge, sprung- und wurfgewaltige Aufbauspieler Kevin Langhein in der allerletzten Spielsekunde mit einem Freistoss aus 12 Metern. Zuvor tat sich der RTV über sehr lange Zeit schwerer als ihm lieb war. In der ersten Halbzeit lagen die Basler stets im Rückstand, phasenweise sehr deutlich (9:16 nach 26 Minuten). Zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm dann der RTV das Spieldiktat und führte nach einer eklatanten Leistungssteigerung nach 34 Minuten mit 18:16.

In der Folge schlichen sich jedoch immer wieder Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten ein und Yellow Winterthur schaffte 12 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 31:31, ehe Kevin Langhein die Partie doch noch zu Gunsten des RTV entschied. Beste RTV-Torschützen waren der unverwüstliche Captain Igor Stamenov (6 Treffer) sowie der Kubaner Henry Martinez und der Schwede Max Falkman mit je fünf Toren. 

Damit steht der RTV in den Cup-Viertelfinals und nur noch einen Sieg vor dem Einzug ins prestigeträchtige nationale Final-Four-Turnier. Der Gegner steht noch nicht fest.
 

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Quelle: RTV 1879 Basel

10.12.2014
NLB: Zoltan Cordas und Endingen trennen sich nach sieben Jahren

Auf Ende der laufenden Saison gehen der TV Endingen und der erfolgreich wirkende Trainer Zoltan Cordas getrennte Wege. Seit der Saison 2008/2009 war Cordas beim TV Endingen als Trainer und Coach tätig und hat in dieser Zeit unzählige junge Spieler zu gestandenen Handballern ausgebildet. Sieben Saisons beim Surbtaler Traditionsclub wird der Erfolgscoach bis zum Ende der Saison auf seinem Buckel haben und auch in dieser Saison ist der TV Endingen auf einem sehr positiven Weg.

Der TV Endingen will auf die neue Saison einen neuen Impuls setzen. Zudem prüfen beide Seiten, ob und in welcher Form Zoltan Cordas weiterhin im Umfeld der Juniorenabteilungen des TV Endingen und weiteren umliegenden Vereinen tätig sein kann.

In den kommenden Wochen wird jetzt zuallererst der Fokus auf den Jahresabschluss gelegt, der mit dem Spitzenkampf gegen Altdorf lanciert wird. Kommenden Mittwoch folgt das Spiel gegen Birsfelden und kurz vor Weihnacht steht dann der Derby-Knüller im Cup gegen den HSC Suhr Aarau an.

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Quelle: TV Endingen

09.12.2014
NLA: Predrag Milicic wird neuer Cheftrainer der Lakers Stäfa

Predrag Milicic wird ab der kommenden Saison Trainer der Lakers Stäfa. Er hat einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnet und wird somit Nachfolger von Markus Jud, welcher während vielen Jahren sehr erfolgreich in Stäfa gearbeitet hat und die Lakers Ende Saison verlässt. In den letzten Wochen wurden mit verschiedenen Trainerkandidaten intensive Gespräche geführt. Entscheidend für die Wahl von Predrag Milicic war, dass er die Strukturen sowie die Philosophie bei den Lakers kennt und diese seit vielen Jahren aktiv mitprägt.

Predrag Milicic verfügt mit der A-Lizenz über die höchste Trainerausbildung. Er hat zudem bereits einen grossen Leistungsausweis als erfolgreicher Ausbildner vieler junger Nachwuchskräfte, welche heute feste Grössen im Lakers-Team sind. Predrag Milicic war während neun Jahren und fast 300 Spielen für die Lakers auf Punkte- und Torjagd. Die Ausbeute ist mit über 1400 Toren eindrücklich. Für die Lakers-Verantwortlichen ist es eine grosse Herausforderung, Predrag Milicic als Spieler-Persönlichkeit auf dem Feld zu ersetzen.

Neben der Funktion als Lakers-Trainer wird Predrag Milicic in einem reduzierten Umfang weiterhin als Ausbildner in der Juniorenabteilung des HC GS Stäfa tätig sein.   

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Quelle: Lakers Stäfa

08.12.2014
Nationalmannschaft: Das Aufgebot für die Spiele im Januar

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet in der ersten Woche des neuen Jahres nicht weniger als fünf Länderspiele. Zunächst trifft sie am Yellow Cup in Winterthur vom 2. bis 4. Januar auf Tunesien, Weissrussland und die Slowakei, ehe sie am 6. und 8. Januar in der Nähe von Wien zweimal gegen WM-Teilnehmer Österreich spielt. Nationaltrainer Rolf Brack hat sein Kader definiert.

Im Vergleich zum letzten Lehrgang mit den Länderspielen in Mazedonien und gegen Frankreich steht dem 61-jährigen Deutschen nun ein prominentes Quartett wieder zur Verfügung, das damals wegen Verletzungen pausieren musste: Mit Manuel Liniger, Michal Svajlen, Luca Linder und Fabio Baviera kommt viel Qualität zurück in die Mannschaft. Verzichten muss Rolf Brack dafür auf die verletzten Stefan Freivogel (Schulter) und Valentin Striffeler (Muskelverletzung). Zweiterer hatte in den Herbst-Länderspielen ein starkes Debüt auf dem rechten Flügel gegeben. Für ihn rückt Cédrie Tynowski erstmals in die SHV-Auswahl. Der erst 19-jährige Hoffnungsträger von Pfadi Winterthur gilt als grosses Talent auf dieser Position und bestritt bereits 40 Nachwuchs-Länderspiele für die Schweiz.

Nationaltrainer Rolf Brack will die wertvolle Gelegenheit, zum Auftakt des Jahres gleich fünf Länderspiele zu bestreiten, für die Weiterentwicklung der Mannschaft nutzen. «Wir wollen in diesem Lehrgang unsere Spielphilosophie nachjustieren, ausserdem ein zweites Deckungssystem entwickeln. Gerade im Bereich Verteidigung müssen wir das Thema "Cleverness" in den Vordergrund stellen, und an der Kompaktheit arbeiten. Dort können wir noch deutlich zulegen», sagt er. Das Ziel im Hinterkopf sei bereits das Heimspiel gegen Tschechien (29. April in Schaffhausen). «Das ist der Fixpunkt in unserer Planung, und darum wird sich auch Anfang Jahr schon vieles drehen. Wir wollen am Yellow Cup und in Österreich mit hoher Motivation und Freude einen weiteren Schritt vorwärts machen und die Woche möglichst mit Erfolgserlebnissen bestreiten.»

Für den traditionellen Yellow Cup vom 2. bis 4. Januar in der Winterthurer Eulachhalle sind ab sofort Tickets verfügbar – über sämtliche Verkaufsstellen von Ticketcorner und Starticket. Das attraktive Teilnehmerfeld mit Weissrussland (WM-Teilnehmer), Tunesien (WM-Teilnehmer) und der Slowakei verspricht hochklassigen Handball zum Jahresauftakt in der Eulachstadt.
 


 
Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für den Yellow Cup in Winterthur
und die Test-Länderspiele in Österreich


Tobias Baumgartner (RM, HC Kriens-Luzern, 10 Länderspiele/11 Tore)
Fabio Baviera (KL, HC Kriens-Luzern, 16/3)
Aurel Bringolf* (TH, Pfadi Winterthur, 38/1)
Jonas Dähler (FR, Wacker Thun, 29/51)
Daniel Fellmann (KL, HC Kriens-Luzern, 106/180)
David Graubner (RL, Kadetten Schaffhausen, 118/327)
Luca Linder (FL, Wacker Thun, 5/7)
Manuel Liniger (FL, Kadetten Schaffhausen, 191/840)
Luca Mühlemann (KL, BSV Bern Muri, 7/15)
Andreas Portmann (TH, HC Kriens-Luzern, 9/0)
Nikola Portner (TH, Kadetten Schaffhausen, 36/1)
Nicolas Raemy (RR, Wacker Thun, 26/94)
Andy Schmid (RM, Rhein-Neckar Löwen/D, 144/632)
Roman Sidorowicz (RM, GC Amicitia Zürich, 10/29)
Michal Svajlen (RM, Pfadi Winterthur, 48/76)
Cédrie Tynowski (FR, Pfadi Winterthur, 0/0)
Lukas von Deschwanden (RL, Wacker Thun, 20/60)

* = Aurel Bringolf bestreitet nur den Yellow Cup in Winterthur. Die SHV-Auswahl reist mit zwei Torhütern an die Länderspiele nach Österreich.

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Quelle: Marco Ellenberger

17-Mann-Kader
Die Nationalmannschaft bestreitet in der ersten Januarwoche nicht weniger als fünf Länderspiele. SHV-Trainer Rolf Brack hat sein Kader für den Lehrgang nominiert.
08.12.2014
Schmids Rhein-Neckar Löwen deklassieren Veszprem

Mit einer Gala gegen den bislang verlustpunktfreien Leader Veszprem (Un) wahrten sich die Rhein-Neckar Löwen in der Champions League die Chance auf Platz 2 in der Vorrundengruppe C. Die Bundesliga-Leader mit seinem Schweizer Topspieler Andy Schmid deklassierte die Osteuropäer mit 32:25 (18:10). Schmid war mit sieben Toren gemeinsam mit zwei Teamkollegen erfolgreichster Werfer seines Teams.

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Quelle: Sportinformation (Si)

 

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