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Defensive Meisterleistung
Pfadi Winterthur besiegt im "Spiel der Runde" Wacker Thun mit 23:19 (11:7) und bewahrt trotz zahlreicher Ausfälle seine Heimstärke. Wacker verliert erstmals 2017.
Unbezahlbare Erfahrungen
Arthur Brunner und Morad Salah haben an der WM in Frankreich mit starken Leistungen überzeugt. Im Interview blicken sie noch einmal auf das Turnier zurück.
#6 Patrizia Ramseier
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
Eine Nummer zu gross
Die Kadetten verlieren in der Champions League gegen den FC Barcelona mit 24:31 (10:18) und warten weiter auf das zweiten Sieg in der Hammergruppe.
18.02.2017
Stimmen und Statistiken zum Spiel der Runde Pfadi - Wacker

Pfadi Winterthur zeigt eine vorzügliche Abwehrleistung und besiegt den Drittplatzierten Wacker Thun vor heimischer Kulisse mit 23:19 (11:7). Trotz fünf verletzungsbedingter Ausfälle gelingt dem Tabellenzweiten ein echtes Bollwerk in der Abwehr aufzustellen, an der sich die Gäste vergeblich die Zähne ausbissen.

Die Gastgeber lag während der gesamten Spielzeit nie in Rückstand und führte zeitweise mit acht Toren (48./20:12). Pfadi konnte überraschend wieder auf den Schweizer Nationalspieler Roman Sidorowicz zurückgreifen, der nach mehrwöchiger Pause sein Comeback feierte.

Bei den Gästen wurde derweil ein weiterer Nationalspieler schmerzlich vermisst. Nicolas Raemy fällt weiterhin aus und für einmal vermochten seine torgefährlichen Kollegen um Lukas von Deschwanden (2 Tore) und Lenny Rubin (5) das Ruder nicht herumzureissen.

Pfadi vergrössert damit seinen Vorsprung auf Wacker auf komfortable sieben Punkte und übernimmt für mindestens einen Tag die Tabellenführung.
 



Pfadi Winterthur - Wacker Thun 23:19 (11:7)
640 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur, 1mal 2 Minuten gegen Wacker Thun.
Pfadi Winterthur: Vaskevicius; Ott, Langerhuus (4/2), Sidorowicz (3), Gavranovic (2), Lier (3), Kuduz (3), Jud (6), Scheuner (2), Freivogel, Svajlen.
Wacker Thun: Willimann/Winkler (ab 41.); Linder (2), Rubin (5), Dähler (4), Christinat, Glatthard (1), Lanz (1), Caspar (1), Friedli, von Deschwanden (2), Huwyler, Krainer (1), Feuchtmann (2).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur ohne Hess, Vernier, Maros, Pecoraro und Cédrie Tynowski. Wacker Thun ohne Hüsser, Raemy, Isailovic und Merz (alle verletzt).
 



 

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Quelle: Matthias Schlageter

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17.02.2017
Brunner/Salah: «Bei der Marseillaise bekamen wir Gänsehaut»

Die Schweizer Schiedsrichter Arthur Brunner und Morad Salah haben an der WM-Endrunde in Frankreich mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Im Rahmen der Week of the Referee blicken sie noch einmal zurück auf das grosse Turnier. Das Ostschweizer Schiedsrichterduo erzählt im Interview vom Gänsehautmoment, der Polizeieskorte und den Olympischen Spielen.
 


 
Arthur Brunner und Morad Salah, von ursprünglich sechzehn Schiedsrichtergespannen der Handball-WM habt ihr den Sprung unter die besten sechs geschafft. Habt ihr vom Final geträumt?
Arthur Brunner: Eines vorweg: Wir hätten nie damit gerechnet, in Frankreich bis zum Ende dabei zu sein. Die Leistungsdichte auf diesem Niveau ist hoch, und für die WM waren von Anfang an nur absolute Top-Paare nominiert. Daher war es für uns schon eine grosse Ehre, für Frankreich nominiert zu sein. Dass wir schliesslich bis zum Schluss mit den Top-Paaren bleiben durften, war ein Traum. Und klar: Wer träumt nicht vom Final. Realistischerweise kamen wir aber nicht mehr zum Einsatz. Noch gilt es, ein wenig Erfahrung zu sammeln.

Warum habt ihr den Cut überstanden?
Morad Salah: Weil wir in jedem unserer Spiele gute Leistungen gezeigt haben und weil der Weltverband in erster Linie auf das Leistungsprinzip setzt. Aber es spielt natürlich auch immer eine Rolle, welche Nationen sich für die Halbfinals an einer WM qualifizieren. Nachdem Deutschland, Dänemark und Spanien in den Achtel- oder Viertelfinals ausgeschieden sind, hatten die Kollegen aus diesen Ländern bessere Chancen, länger in Frankreich zu bleiben. Zudem wird im Handball immer darauf geachtet, dass die Schiedsrichter „geografisch“ nicht zu nahe an den Spielern sind.

Hierzulande war die Handball-WM in Frankreich kein allzu grosses Thema. Wie habt ihr das Grossturnier erlebt?
Morad Salah: Es war von A bis Z ein riesiges Spektakel. Bereits vor Beginn der WM wurde der Arc de Triomphe in Paris als Projektionsfläche für einen Film genutzt, der die gastgebenden Städte und die Mannschaften präsentierte. In Nantes hatten wir das Glück, in der Vorrundengruppe des Gastgebers zu pfeifen. Dementsprechend waren alle Partien sehr gut besucht. In der Halle waren so bei jedem Spiel mehr als 6'500 Fans. Wenn Gastgeber Frankreich spielte, waren es gar 10'500 Besucher. Da wir uns solch hohe Zuschauerzahlen in der Schweiz nicht gewohnt sind, waren die Begegnungen zwischen Japan und Frankreich sowie Frankreich und Polen mitunter unsere Höhepunkte. Ausserdem war das Halbfinale mit Frankreich in Paris vor über 15'000 mehrheitlich französischen Zuschauern sehr eindrücklich. Als die Marseillaise vor dem Spiel gesungen wurde, bekam ich Gänsehaut.

Was war aus Schiedsrichter-Sicht das grösste Highlight?
Morad Salah: Unser grösstes Highlight waren einerseits die Spiele mit französischer Beteiligung. Zum anderen das Achtelfinale zwischen Spanien und Brasilien, in dem sich Spanien mit nur einem Tor Unterschied durchsetzen konnte. Brasilien lag das ganze Spiel in Front und drängte den Favoriten Spanien an den Rand einer Niederlage. Das Spiel war sehr emotional und hart geführt. Wir wurden als Schiedsrichter richtig stark gefordert.

Wie habt ihr von den Einsätzen an der WM profitiert?
Arthur Brunner: Persönlich haben wir enorm viel dazu gelernt. Der öffentliche Druck an einer WM ist nicht vergleichbar mit dem Druck in der Schweizer Liga. Insofern war die WM eine wertvolle Erfahrung. Aber auch technisch haben wir dazu gelernt. An einer solchen Endrunde pfeift man als Schiedsrichter nicht einfach nur ein paar Spiele, sondern man bereitet sie vor und analysiert nach der Begegnung mit den technischen Delegierten die entscheidenden Spielszenen. Von den erfahrenen Referee-Duos und den technischen Delegierten unserer Gruppe haben wir sehr viel profitiert. Nun werden wir weiter hart an uns arbeiten, um unsere Art, Spiele zu leiten, weiter zu verbessern.
Morad Salah: Für mich persönlich war es absolut genial, mit meinen persönlichen Vorbildern, den Dänen Mads Hansen und Martin Gjeding, zusammenzuarbeiten. Sie waren bereits zu Beginn unserer Schiedsrichterkarriere auf Top-Niveau und haben unsere Spielleitung entscheidend mitgeprägt.

Welches Erlebnis werdet ihr ausserhalb des Spielfeldes in Erinnerung behalten?
Morad Salah: Da das Sicherheitsdispositiv an der WM enorm war, wurden wir jeweils von der Polizei eskortiert und unter Blaulichteinsatz zur Halle gebracht. So konnten wir beispielsweise auf der Autobahn neben den stehenden Kolonnen einfach auf dem Pannenstreifen vorbeifahren.

Die NLA ist bereits wieder gestartet. Wie schafft ihr die Umstellung auf den Ligaalltag?
Arthur Brunner: Da es bei uns nach der WM ohne Unterbruch weiter ging, sind wir gar nicht erst aus dem Rhythmus gekommen. So haben wir bereits das Cup-Halbfinale zwischen Wacker Thun und den Kadetten Schaffhausen geleitet. Zusätzlich werden wir uns wie immer per Videostudium auf die Spiele in der NLA vorbereiten. Die Umstellung war für uns daher kein Problem.

Welches ist nun euer nächstes Ziel als Schiedsrichterduo?
Morad Salah: Einerseits, uns in Europa auf der höchsten Stufe (Champions League) zu etablieren und andererseits, gute Leistungen in allen Wettbewerben (Schweiz, EHF, IHF) zu erbringen. Weiter ist uns wichtig, dass wir uns stetig verbessern und weiterentwickeln. Die gesammelten Erfahrungen in Frankreich werden wir längerfristig in unsere Schiedsrichtertätigkeit einfliessen lassen und gezielter an einzelnen Themen arbeiten, wie beispielsweise das Auftreten, das Verkaufen von Entscheidungen, die Kommunikation, die Körpersprache, das Blickverhalten, die Raumaufteilung oder das Positionsverhalten. Und natürlich wollen wir uns für kommende Grossanlässe empfehlen. Eines unserer Fernziele ist es, die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo als Schiedsrichter miterleben zu dürfen.

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Quelle: Alexandra Pavlovic (St. Galler Tagblatt)

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17.02.2017
Im Fokus der SPL: Folge 1 mit Patrizia Ramseier

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz Privat vor. 

In Folge 1 erzählt Spono-Captain Patrizia Ramseier, was sie fernab der Spielfläche macht, was sie antreibt und sie verrät weitere spannende Details aus ihrem Leben. In so ein Format gehören selbstverständlich auch die Aussagen von Mitspielerinnen. In dieser Folge verraten Xenia Hodel und Noëlle Frey, was ihnen zu "Rämsi" einfällt.


 

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Quelle: Matthias Schlageter

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17.02.2017
Champions League: FC Barcelona zu stark für dezimierte Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen erlitten in der Champions League im zehnten Gruppenspiel die neunte Niederlage. Das Team von Neo-Trainer Peter Kukucka unterlag dem spanischen Vertreter FC Barcelona zu Hause vor 3.350 Zuschauern in der BBC Arena mit 24:31 (10:18).

Bei der 25:30-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Kiel hatten die Kadetten bis zur 45. Minute mitgehalten. Barcelona dagegen unterstrich in der ersten Halbzeit (18:10), dass es nochmals ein anderes Kaliber ist als die Norddeutschen, es die Gruppe A nicht umsonst mit nur einer Niederlage anführt.

Die Schaffhauser mussten erneut ohne gelernten Flügel und mit nur zehn gesunden Feldspielern antreten. Manuel Liniger, Markus Richwien, Michal Szyba, Johan Koch und Nik Tominec fehlten wegen Verletzungen. Insofern war klar, dass es gegen die in der heimischen Meisterschaft noch verlustpunktlosen Iberer in erster Linie um Schadensbegrenzung ging.

Bis zum 6:8 in der 15. Minute hielten die Kadetten einigermassen mit, dann zogen die Katalanen bis zur Pause davon, auch weil der Schweizer Meister in der Offensive zu wenig zwingend war. Zudem kassierten die Schaffhauser bis zum 11:20 (33.) vier Gegentreffer ins leere Tor, da sie in Unterzahl im Angriff den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzten.

Was die Kadetten danach boten, verdient allerhöchste Anerkennung. Bis zur 52. Minute verkürzten sie den Rückstand auf vier Tore (22:26). Eine Minute später vergab der ungarische Regisseur Gabor Csaszar aus bester Position die Möglichkeit, auf 23:26 heranzukommen. Stattdessen stand es wenig später 22:28. Csaszar zeigte aber einmal mehr eine überzeugende Leistung, war mit sieben Toren der beste Werfer der Partie. Auch der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Keeper Nikola Marinovic spielte stark.

"Es war insgesamt eine sehr gute Leistung", sagte Kadettens Präsident Giorgio Behr. "In der Abwehr spielte die Mannschaft sehr solide, und im Angriff agierte sie in der zweiten Halbzeit sehr dynamisch. Sie spielte nach dem Rückstand befreiter auf." Ein Lob erhielt auch Kukucka. "Ein Kompliment an ihn, wie er das Team geführt hat."

Ohnehin ist offensichtlich, welche Fortschritte die Kadetten in der kurzen Zeit unter Kukucka gemacht haben. Der Slowake ersetzte am 6. Februar nach dem Ausscheiden im Cup-Halbfinal gegen Wacker Thun den entlassenen Lars Walther. "Wir spielen wieder mit System", brachte es Behr auf den Punkt.

Am übernächsten Samstag stehen die Kadetten in der Champions League vor der nächsten grossen Herausforderung, dann treffen sie auswärts auf Paris Saint-Germain. Das Team um Starspieler Nikola Karabatic liegt auf dem 2. Tabellenplatz. Vor heimischem Publikum gaben die Franzosen noch keinen Punkt ab, liessen sich selbst dem FC Barcelona (33:26) keine Chance. "Es werden uns in dieser Gruppe fast unmögliche Aufgaben gestellt", so Behr. "Aber die Mannschaft nimmt es an". Zudem hofft Behr, dass sich bis zur Partie gegen Paris die Verletztenliste reduziert. Schliesslich soll die unmittelbar vor den Kadetten platzierte dänische Equipe Bjerringbro-Silkeborg noch vom 7. Platz verdrängt werden.

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Quelle: sda

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18.02.2017
Stimmen und Statistiken zum Spiel der Runde Pfadi - Wacker

Pfadi Winterthur zeigt eine vorzügliche Abwehrleistung und besiegt den Drittplatzierten Wacker Thun vor heimischer Kulisse mit 23:19 (11:7). Trotz fünf verletzungsbedingter Ausfälle gelingt dem Tabellenzweiten ein echtes Bollwerk in der Abwehr aufzustellen, an der sich die Gäste vergeblich die Zähne ausbissen.

Die Gastgeber lag während der gesamten Spielzeit nie in Rückstand und führte zeitweise mit acht Toren (48./20:12). Pfadi konnte überraschend wieder auf den Schweizer Nationalspieler Roman Sidorowicz zurückgreifen, der nach mehrwöchiger Pause sein Comeback feierte.

Bei den Gästen wurde derweil ein weiterer Nationalspieler schmerzlich vermisst. Nicolas Raemy fällt weiterhin aus und für einmal vermochten seine torgefährlichen Kollegen um Lukas von Deschwanden (2 Tore) und Lenny Rubin (5) das Ruder nicht herumzureissen.

Pfadi vergrössert damit seinen Vorsprung auf Wacker auf komfortable sieben Punkte und übernimmt für mindestens einen Tag die Tabellenführung.
 



Pfadi Winterthur - Wacker Thun 23:19 (11:7)
640 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur, 1mal 2 Minuten gegen Wacker Thun.
Pfadi Winterthur: Vaskevicius; Ott, Langerhuus (4/2), Sidorowicz (3), Gavranovic (2), Lier (3), Kuduz (3), Jud (6), Scheuner (2), Freivogel, Svajlen.
Wacker Thun: Willimann/Winkler (ab 41.); Linder (2), Rubin (5), Dähler (4), Christinat, Glatthard (1), Lanz (1), Caspar (1), Friedli, von Deschwanden (2), Huwyler, Krainer (1), Feuchtmann (2).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur ohne Hess, Vernier, Maros, Pecoraro und Cédrie Tynowski. Wacker Thun ohne Hüsser, Raemy, Isailovic und Merz (alle verletzt).
 



 

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Quelle: Matthias Schlageter

Defensive Meisterleistung
Pfadi Winterthur besiegt im "Spiel der Runde" Wacker Thun mit 23:19 (11:7) und bewahrt trotz zahlreicher Ausfälle seine Heimstärke. Wacker verliert erstmals 2017.
17.02.2017
Brunner/Salah: «Bei der Marseillaise bekamen wir Gänsehaut»

Die Schweizer Schiedsrichter Arthur Brunner und Morad Salah haben an der WM-Endrunde in Frankreich mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Im Rahmen der Week of the Referee blicken sie noch einmal zurück auf das grosse Turnier. Das Ostschweizer Schiedsrichterduo erzählt im Interview vom Gänsehautmoment, der Polizeieskorte und den Olympischen Spielen.
 


 
Arthur Brunner und Morad Salah, von ursprünglich sechzehn Schiedsrichtergespannen der Handball-WM habt ihr den Sprung unter die besten sechs geschafft. Habt ihr vom Final geträumt?
Arthur Brunner: Eines vorweg: Wir hätten nie damit gerechnet, in Frankreich bis zum Ende dabei zu sein. Die Leistungsdichte auf diesem Niveau ist hoch, und für die WM waren von Anfang an nur absolute Top-Paare nominiert. Daher war es für uns schon eine grosse Ehre, für Frankreich nominiert zu sein. Dass wir schliesslich bis zum Schluss mit den Top-Paaren bleiben durften, war ein Traum. Und klar: Wer träumt nicht vom Final. Realistischerweise kamen wir aber nicht mehr zum Einsatz. Noch gilt es, ein wenig Erfahrung zu sammeln.

Warum habt ihr den Cut überstanden?
Morad Salah: Weil wir in jedem unserer Spiele gute Leistungen gezeigt haben und weil der Weltverband in erster Linie auf das Leistungsprinzip setzt. Aber es spielt natürlich auch immer eine Rolle, welche Nationen sich für die Halbfinals an einer WM qualifizieren. Nachdem Deutschland, Dänemark und Spanien in den Achtel- oder Viertelfinals ausgeschieden sind, hatten die Kollegen aus diesen Ländern bessere Chancen, länger in Frankreich zu bleiben. Zudem wird im Handball immer darauf geachtet, dass die Schiedsrichter „geografisch“ nicht zu nahe an den Spielern sind.

Hierzulande war die Handball-WM in Frankreich kein allzu grosses Thema. Wie habt ihr das Grossturnier erlebt?
Morad Salah: Es war von A bis Z ein riesiges Spektakel. Bereits vor Beginn der WM wurde der Arc de Triomphe in Paris als Projektionsfläche für einen Film genutzt, der die gastgebenden Städte und die Mannschaften präsentierte. In Nantes hatten wir das Glück, in der Vorrundengruppe des Gastgebers zu pfeifen. Dementsprechend waren alle Partien sehr gut besucht. In der Halle waren so bei jedem Spiel mehr als 6'500 Fans. Wenn Gastgeber Frankreich spielte, waren es gar 10'500 Besucher. Da wir uns solch hohe Zuschauerzahlen in der Schweiz nicht gewohnt sind, waren die Begegnungen zwischen Japan und Frankreich sowie Frankreich und Polen mitunter unsere Höhepunkte. Ausserdem war das Halbfinale mit Frankreich in Paris vor über 15'000 mehrheitlich französischen Zuschauern sehr eindrücklich. Als die Marseillaise vor dem Spiel gesungen wurde, bekam ich Gänsehaut.

Was war aus Schiedsrichter-Sicht das grösste Highlight?
Morad Salah: Unser grösstes Highlight waren einerseits die Spiele mit französischer Beteiligung. Zum anderen das Achtelfinale zwischen Spanien und Brasilien, in dem sich Spanien mit nur einem Tor Unterschied durchsetzen konnte. Brasilien lag das ganze Spiel in Front und drängte den Favoriten Spanien an den Rand einer Niederlage. Das Spiel war sehr emotional und hart geführt. Wir wurden als Schiedsrichter richtig stark gefordert.

Wie habt ihr von den Einsätzen an der WM profitiert?
Arthur Brunner: Persönlich haben wir enorm viel dazu gelernt. Der öffentliche Druck an einer WM ist nicht vergleichbar mit dem Druck in der Schweizer Liga. Insofern war die WM eine wertvolle Erfahrung. Aber auch technisch haben wir dazu gelernt. An einer solchen Endrunde pfeift man als Schiedsrichter nicht einfach nur ein paar Spiele, sondern man bereitet sie vor und analysiert nach der Begegnung mit den technischen Delegierten die entscheidenden Spielszenen. Von den erfahrenen Referee-Duos und den technischen Delegierten unserer Gruppe haben wir sehr viel profitiert. Nun werden wir weiter hart an uns arbeiten, um unsere Art, Spiele zu leiten, weiter zu verbessern.
Morad Salah: Für mich persönlich war es absolut genial, mit meinen persönlichen Vorbildern, den Dänen Mads Hansen und Martin Gjeding, zusammenzuarbeiten. Sie waren bereits zu Beginn unserer Schiedsrichterkarriere auf Top-Niveau und haben unsere Spielleitung entscheidend mitgeprägt.

Welches Erlebnis werdet ihr ausserhalb des Spielfeldes in Erinnerung behalten?
Morad Salah: Da das Sicherheitsdispositiv an der WM enorm war, wurden wir jeweils von der Polizei eskortiert und unter Blaulichteinsatz zur Halle gebracht. So konnten wir beispielsweise auf der Autobahn neben den stehenden Kolonnen einfach auf dem Pannenstreifen vorbeifahren.

Die NLA ist bereits wieder gestartet. Wie schafft ihr die Umstellung auf den Ligaalltag?
Arthur Brunner: Da es bei uns nach der WM ohne Unterbruch weiter ging, sind wir gar nicht erst aus dem Rhythmus gekommen. So haben wir bereits das Cup-Halbfinale zwischen Wacker Thun und den Kadetten Schaffhausen geleitet. Zusätzlich werden wir uns wie immer per Videostudium auf die Spiele in der NLA vorbereiten. Die Umstellung war für uns daher kein Problem.

Welches ist nun euer nächstes Ziel als Schiedsrichterduo?
Morad Salah: Einerseits, uns in Europa auf der höchsten Stufe (Champions League) zu etablieren und andererseits, gute Leistungen in allen Wettbewerben (Schweiz, EHF, IHF) zu erbringen. Weiter ist uns wichtig, dass wir uns stetig verbessern und weiterentwickeln. Die gesammelten Erfahrungen in Frankreich werden wir längerfristig in unsere Schiedsrichtertätigkeit einfliessen lassen und gezielter an einzelnen Themen arbeiten, wie beispielsweise das Auftreten, das Verkaufen von Entscheidungen, die Kommunikation, die Körpersprache, das Blickverhalten, die Raumaufteilung oder das Positionsverhalten. Und natürlich wollen wir uns für kommende Grossanlässe empfehlen. Eines unserer Fernziele ist es, die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo als Schiedsrichter miterleben zu dürfen.

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Quelle: Alexandra Pavlovic (St. Galler Tagblatt)

Unbezahlbare Erfahrungen
Arthur Brunner und Morad Salah haben an der WM in Frankreich mit starken Leistungen überzeugt. Im Interview blicken sie noch einmal auf das Turnier zurück.
17.02.2017
Im Fokus der SPL: Folge 1 mit Patrizia Ramseier

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz Privat vor. 

In Folge 1 erzählt Spono-Captain Patrizia Ramseier, was sie fernab der Spielfläche macht, was sie antreibt und sie verrät weitere spannende Details aus ihrem Leben. In so ein Format gehören selbstverständlich auch die Aussagen von Mitspielerinnen. In dieser Folge verraten Xenia Hodel und Noëlle Frey, was ihnen zu "Rämsi" einfällt.


 

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Quelle: Matthias Schlageter

#6 Patrizia Ramseier
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
17.02.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Am 16. Spieltag der SPL1 treffen die oberen vier Mannschaften ebenso wie die vier Teams aus der hinteren Hälfte der Tabelle direkt aufeinander. Leader Spono hat den LK Zug zu Gast, Brühl misst sich mit Thun, Kreuzlingen empfängt Basel und Stans tritt in Winterthur an.

Spar Premium League
Den Auftakt in die sechstletzte Runde machen Yellow Winterthur (5.) und der BSV Stans (7.) am Samstag um 17 Uhr in der Eulachhalle in Winterthur. Die Gastgeberinnen haben dabei die Chance, mit einem Sieg ihr Polster auf den Barrageplatz auf fünf Punkte zu vergrössern. Es wäre dies der erste Sieg nach zuvor nur einem Punkt aus vier Spielen. Gewinnen die Nidwalderinnen, würden sie ihre Negativserie mit sechs Pleiten in Serie durchbrechen und bis auf einen Zähler an Yellow herankommen.

In der St. Galler Kreuzbleiche kommt es am Samstag um 17.30 Uhr zur Neuauflage des Cupfinals von vor knapp zwei Wochen. Wie schon in Olten ist der LC Brühl (2.) gegen Rotweiss Thun (4.) favorisiert. Die Gastgeberinnen haben zu Hause bislang jedes Spiel gewonnen und siegten zudem in der Meisterschaft in den letzten acht Duellen gegen Thun. Die Berner Oberländerinnen können sich mit einem Sieg bereits vorzeitig für die Finalrunde qualifizieren, sind dabei aber auf einen Stanser Sieg bei Yellow angewiesen.

Abstiegskampf lautet das Motto am Samstag um 18 Uhr im Egelsee in Kreuzlingen. Der heimische HSC Kreuzlingen (6.) empfängt die SG ATV/KV Basel (8.) und baut dabei auf seine Heimstärke. Sechs von sieben Punkten gewannen die Frauen vom Bodensee in der heimischen Halle, so auch das erste Duell mit Basel im September. Die Gäste vom Rheinknie verloren bislang alle acht Auswärtsspiele und brauchen dringend Punkte, um den Anschluss an Kreuzlingen, das drei Punkte vor Basel liegt, nicht zu verlieren.

Das Spitzenspiel steigt am Sonntag um 17 Uhr im SPZ in Nottwil, wenn Leader Spono Eagels den LK Zug (3.) zu Gast hat. Die Eagles streben den zehnten Sieg im zehnten Heimspiel der Saison an, Zug kann mit einem Auswärtssieg das Meisterschaftsrennen wieder offen gestalten. Die beiden bisherigen Duelle in dieser Saison gewann Spono, sowohl zu Hause (24:17), als auch in Zug (26:22) siegten die Nottwilerinnen.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

17.02.2017
NLA: BSV Bern Muri legt Fundament für die Zukunft

Nach dem erfolgreichen Spatenstich der neuen Ballsporthalle Moos in Muri-Gümligen, setzt der BSV Bern Muri auf Kontinuität und legt das Fundament für die Zukunft. Kaspar Arn, Thomas Heer, Luca Mühlemann, Sebastian Schneeberger und Valentin Striffeler verlängern ihre Verträge um je zwei Jahre.

Ganz nach dem Vereinsmotto „ächt bärn“ wird die erste Mannschaft des BSV auch zukünftig ein Berner Gesicht tragen. Arn, Mühlemann, Schneeberger und Striffeler stammen alle aus dem eigenen Nachwuchs und haben sämtliche Juniorenstufen des BSV durchlaufen. Kaspar Arn und Sebastian Schneeberger spielen seit zwei, respektive einem Jahr in der SHL-Mannschaft und haben in einzelnen Spielen bereits tragende Rollen gespielt. Sie stehen für die Zukunft des BSV und haben ihre Verträge um zwei weitere Jahre verlängert.

Luca Mühlemann und Valentin Striffeler gehören seit vielen Jahren zum Stamm der SHL-Mannschaft. Zusammen haben sie in über 400 Partien das Trikot des BSV Bern Muri getragen und werden zukünftig noch stärker die jungen Spieler, auf und neben dem Platz, als Leaderfiguren des Teams führen.

Thomas Heer spielt nach einem kurzen Intermezzo bei Kadetten Schaffhausen seit Herbst 2015 wieder beim BSV und hat sich sofort als Abwehrchef etabliert. In der Vorbereitung auf die Saison 2016/17 hat er sich leider einen Kreuzbandriss zugezogen und konnte bisher nicht eingesetzt werden. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass Heer der ideale Abwehrchef für das Team sein wird.

Des Weiteren hat der BSV Bern Muri entschieden, dass die Verträge mit Nikola Kedzo und Uros Mitrovic nicht verlängert werden.

Der BSV Bern Muri freut sich, dass mit den Verlängerungen der Verträge, auf Stabilität gesetzt und ein Fundament für die Zukunft gelegt wird. Nikola Kedzo und Uros Mitrovic wünschen wir in privater und auch sportlicher Hinsicht alles Gute und bedanken uns für ihren Einsatz für den BSV Bern Muri!

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Quelle: BSV Bern Muri

17.02.2017
Champions League: FC Barcelona zu stark für dezimierte Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen erlitten in der Champions League im zehnten Gruppenspiel die neunte Niederlage. Das Team von Neo-Trainer Peter Kukucka unterlag dem spanischen Vertreter FC Barcelona zu Hause vor 3.350 Zuschauern in der BBC Arena mit 24:31 (10:18).

Bei der 25:30-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Kiel hatten die Kadetten bis zur 45. Minute mitgehalten. Barcelona dagegen unterstrich in der ersten Halbzeit (18:10), dass es nochmals ein anderes Kaliber ist als die Norddeutschen, es die Gruppe A nicht umsonst mit nur einer Niederlage anführt.

Die Schaffhauser mussten erneut ohne gelernten Flügel und mit nur zehn gesunden Feldspielern antreten. Manuel Liniger, Markus Richwien, Michal Szyba, Johan Koch und Nik Tominec fehlten wegen Verletzungen. Insofern war klar, dass es gegen die in der heimischen Meisterschaft noch verlustpunktlosen Iberer in erster Linie um Schadensbegrenzung ging.

Bis zum 6:8 in der 15. Minute hielten die Kadetten einigermassen mit, dann zogen die Katalanen bis zur Pause davon, auch weil der Schweizer Meister in der Offensive zu wenig zwingend war. Zudem kassierten die Schaffhauser bis zum 11:20 (33.) vier Gegentreffer ins leere Tor, da sie in Unterzahl im Angriff den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzten.

Was die Kadetten danach boten, verdient allerhöchste Anerkennung. Bis zur 52. Minute verkürzten sie den Rückstand auf vier Tore (22:26). Eine Minute später vergab der ungarische Regisseur Gabor Csaszar aus bester Position die Möglichkeit, auf 23:26 heranzukommen. Stattdessen stand es wenig später 22:28. Csaszar zeigte aber einmal mehr eine überzeugende Leistung, war mit sieben Toren der beste Werfer der Partie. Auch der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Keeper Nikola Marinovic spielte stark.

"Es war insgesamt eine sehr gute Leistung", sagte Kadettens Präsident Giorgio Behr. "In der Abwehr spielte die Mannschaft sehr solide, und im Angriff agierte sie in der zweiten Halbzeit sehr dynamisch. Sie spielte nach dem Rückstand befreiter auf." Ein Lob erhielt auch Kukucka. "Ein Kompliment an ihn, wie er das Team geführt hat."

Ohnehin ist offensichtlich, welche Fortschritte die Kadetten in der kurzen Zeit unter Kukucka gemacht haben. Der Slowake ersetzte am 6. Februar nach dem Ausscheiden im Cup-Halbfinal gegen Wacker Thun den entlassenen Lars Walther. "Wir spielen wieder mit System", brachte es Behr auf den Punkt.

Am übernächsten Samstag stehen die Kadetten in der Champions League vor der nächsten grossen Herausforderung, dann treffen sie auswärts auf Paris Saint-Germain. Das Team um Starspieler Nikola Karabatic liegt auf dem 2. Tabellenplatz. Vor heimischem Publikum gaben die Franzosen noch keinen Punkt ab, liessen sich selbst dem FC Barcelona (33:26) keine Chance. "Es werden uns in dieser Gruppe fast unmögliche Aufgaben gestellt", so Behr. "Aber die Mannschaft nimmt es an". Zudem hofft Behr, dass sich bis zur Partie gegen Paris die Verletztenliste reduziert. Schliesslich soll die unmittelbar vor den Kadetten platzierte dänische Equipe Bjerringbro-Silkeborg noch vom 7. Platz verdrängt werden.

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Quelle: sda

Eine Nummer zu gross
Die Kadetten verlieren in der Champions League gegen den FC Barcelona mit 24:31 (10:18) und warten weiter auf das zweiten Sieg in der Hammergruppe.
16.02.2017
Spiel der 2. Runde: Pfadi Winterthur - Wacker Thun

Verfolgerduell am zweiten Spieltag der Finalrunde. Der Zweitplatzierte Pfadi Winterthur empfängt Wacker Thun, die aktuell auf Rang 3 liegen. Am Samstag um 18 Uhr treffen dabei zwei Mannschaften in der Eulachhalle aufeinander, die sich in den letzten Monaten spannende und hitzige Duelle lieferten.

Die Ergebnisse stimmen, die Personalsituation jedoch gar nicht. Pfadi Winterthur ist mit zwei Siegen in die entscheidende Meisterschaftsphase gestartet, muss dabei aber auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Roman Sidorowicz, Pascal Vernier, Cédrie Tynowski, Marcel Hess und Fabrizio Pecoraro waren schon Out, aus dem Match vergangenen Mittwoch sind nun auch noch Filip Maros und Michal Svajlen angeschlagen. Als der kommende Gegner Wacker Thun mit einer ähnlichen Personaldecke vor vier Monaten bei Pfadi antrat, setzte es eine derbe Niederlage. Diese will Pfadi nun seinerseits vermeiden und seine starke Heimstatistik ausbauen.

Abgesehen vom eindrucksvollen Cupsieg besiegten die Berner Oberländer in diesem Kalenderjahr mit den Kadetten Schaffhausen (Cup) und dem HC Kriens-Luzern (Liga) bereits zwei Teams aus den Top 4. Mit den Winterthurern wartet nun der nächste Club aus dem Spitzenquartett. Gegen Pfadi hat Wacker zudem noch eine offene Rechnung. Mit einer Zehn-Tore-Pleite musste Wacker im Oktober die Heimreise antreten, diese schmerzhafte Niederlage wollen die Thuner vergessen machen. Mut macht dabei Rückkehrer Lenny Rubin, der nach seinem Comeback nahtlos an die Leistungen vor seiner Verletzung anknüpfen kann.

In dieser Saison hatte Pfadi bislang die Nase vorne. Zu Hause siegten die Pfader 30:20, auswärts spielten sie 22:22. Insgesamt gewann Pfadi 34, Wacker 35 Duelle seit der Saison 2000/01. Wer das erste Aufeinandertreffen in der Finalrunde für sich entscheidet können Sie live und on demand auf HandballTV verfolgen (Samstag, 18 Uhr, Eulachhalle Winterthur).

Über Pfadi Winterthur: Tabelle: 2./20 Spiele/30 Punkte. Torverhältnis: 536:473 (+63). Heimstatistik 16/17: 9 Siege, 1 Niederlage. Die letzten 5 Spiele: 4 Siege, 1 Niederlage. Die Top 3 Torschützen: Filip Maros (83 Tore), Filip Gavranovic (66), Roman Sidorowicz (65).

Über Wacker Thun: Tabelle: 3./19 Spiele/25 Punkte. Torverhältnis: 535:472 (+63). Auswärtsstatistik 16/17: 5 Siege, 4 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 2 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlage. Die Top 3 Torschützen: Lukas von Deschwanden (113), Jonas Dähler (70), Nikola Isailovic (68).

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Quelle: Matthias Schlageter

Verfolgerduell
Pfadi Winterthur und Wacker Thun stehen sich im "Spiel der Runde" gegenüber. Die Gastgeber kämpfen dabei mit Personalsorgen, die Gäste haben einen Lauf.
16.02.2017
Handball-Splitter Swiss Handball League

Für die Matches vom Wochenende erwarten die Kadetten Bern Muri, Pfadi und Wacker bestreiten das "Spiel der Runde" und Kriens empfängt Suhr Aarau. Während in der Abstiegszone GC Amicitia Gossau zu Gast hat, hat St. Otmar seine Pflicht in der Meisterschaft bereits erfüllt und greift international an.

Nationalliga A
Knapper Sieg für das dezimierte Team von Pfadi Winterthur (2.). Unter der Woche siegten die Pfader in einem vorgezogenen Spiel des 9. Spieltages mit 25:24 (13:10) gegen den HSC Suhr Aarau. Den Siegtreffer markierte Filip Gavranovic zehn Sekunden vor der Schlusssirene. Jetzt wartet im "Spiel der Runde" mit Wacker Thun (3.) ein noch stärkerer Gegner.

Die Aargauer blieben zum zweiten Mal in der Finalrunde ohne Zählbares, wussten aber dennoch erneut zu überzeugen. Sowohl die Kadetten als auch Pfadi hatten grösste Mühe gegen den HSC Suhr Aarau (6.), das sollte den Luzernern eine Warnung sein. Der HC Kriens-Luzern (4.) nach dem verpatzten Finalrundenauftakt alles daran setzen einen Fehlstart zu vermeiden, gewann aber nur zwei der letzten fünf Spiele gegen den HSC. Anwurf ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der Krauerhalle in Kriens.

Ein Sieg in der Liga, eine knappe Niederlage in der Champions League, der Auftakt unter Neo-Coach Peter Kukucka ist ordentlich verlaufen. Nun wollen die Kadetten Schaffhausen am Sonntag um 17.30 Uhr zu Hause in der BBC Arena gegen den BSV Bern Muri (5.) nachlegen und die Tabellenführung festigen. Die Gäste gewannen nur zwei der letzten 16 Spiele gegen den Titelverteidiger und liegen momentan acht Punkte hinter einem Playoff-Platz, der aktuell unereichbar scheint.

GC Amicitia Zürich (8.) empfängt Fortitudo Gossau (10.) zum ersten Heimspiel in der Abstiegsrunde. Am Samstag um 18 Uhr zeigt sich in der Saalsporthalle, wo die Reise für beide Teams in den nächsten Spielen hingeht. Gewinnen die Zürcher vergrössern sie ihr Polster auf den Barrage-Platz auf fünf Punkte. Gelingt Gossau der zweite Saisonsieg verringern sie wiederum den Rückstand auf Rang 9 auf ebenfalls fünf Zähler.

In der Abstiegszone gab es derweil wieder keinen Sieg für den RTV 1879 Basel. Nach dem enttäuscheden Remis im Heimspiel gegen Zürich setzte es für die Basler bereits am Mittwoch eine 30:34 (18:21) Niederlage bei St. Otmar St. Gallen. Die Ostschweizer hingegen bestehen in der Abstiegsrunde auch den zweiten Prüfstein und warten nun gespannt auf den Auftritt im Challenge Cup.

Challenge Cup
Am Samstag trifft St. Otmar im Achtelfinal des Challenge Cups auf die slowakische Mannschaft HKM Sala. In der gleichnamigen Stadt spielen die Ostschweizer um 18 Uhr das Hinspiel in der Runde der letzten 16 Mannschaften. Das Rückspiel steigt eine Woche später in St. Gallen.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

16.02.2017
SPL: BSV Stans-Trainer Ralf Stojan hört Ende der Saison auf

Wie der SPL1-Club BSV Stans auf seiner Homepage mitteilt, beenden die Innerschweizer zum Ende der laufenden Saison 2016/17 auf Wunsch von Ralf Stojan die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer der ersten Damenmannschaft. Offiziell heisst es aus Vereinskreisen:

"Ralf Stojan wird seine Mädels bis zum Saisonende tatkräftig unterstützen und ist auch sehr an einer optimalen Lösung für die SPL1-Mannschaft interessiert. Die Mannschaft und Trainer "Stoni" konnten sich in der letzten und auch in dieser Saison zu einem grossartigen Team mit unglaublichen Kampfgeist entwickeln.

Der Rücktritt von Stoni als Trainer hat private Gründe, weil er nach der Geburt seines Sohnes nun mehr Zeit mit seiner Frau und den beiden Kindern verbringen möchte. Eine weitere Zusammenarbeit in einer anderen Funktion ist nicht ausgeschlossen."

Der BSV Stans rangiert in der SPL1 aktuell mit sechs Punkten aus 15 Partien auf Rang 7 und wird voraussichtlich nach den verbleibenden sechs Partien in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

15.02.2017
Nationaltrainer Michael Suter zu Gast beim Panathlon-Club Bern

Der Schweizer Nationaltrainer Michael Suter war am vergangenen Montag zu Gast beim Monatsanlass des Panathlon Club Bern. Unter anderem stand er dabei Radio-Legende Albi Saner in einem längeren Talk über die aktuelle Situation des nationalen Handballs Red und Antwort. Das anschliessende Abendessen stand nicht zuletzt im Zentrum eines spannendes Austauschs mit Berner Handballgrössen wie Toni Loretan, Willy Glaus, Daniel Buser oder Martin Friedli.

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Quelle: Marco Ellenberger

15.02.2017
Schweiz mit Andy Schmid gegen Weissrussland – Vorverkauf läuft

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am Wochenende vom 18. und 19. März in Schaffhausen zweimal auf Weissrussland. Nationaltrainer Michael Suter darf in den beiden Testspielen gegen den WM-Teilnehmer auch auf Superstar Andy Schmid zählen. Ab sofort gibt es Tickets bei SHV-Partner Ticketcorner.

Verfügbar pro Spiel sind nummerierte Sitzplätze (20/25 Franken), freie Sitzplätze (20 Franken) sowie Stehplätze (10 Franken). Kinder und Jugendliche profitieren von 50 Prozent Rabatt. Erhältlich sind für die beiden Länderspiele auch attraktive VIP-Tickets (95 Franken pro Partie). Zusätzlich im Angebot sind in ausgewählten Kategorien reduzierte Zwei-Tages-Tickets.

Der SHV bietet für die beiden Länderspiele auch wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt an. Die Buchung erfolgt direkt via Ticketcorner – der entsprechende Rabattcode wurde allen Schweizer Handballvereinen am Dienstag per Mail separat zugestellt.

Die genaue Zusammensetzung des Nationalmannschafts-Kaders für die Spiele gegen Weissrussland wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Die beiden Spiele gegen Weissrussland werden auf handballTV.ch live übertragen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Tickets sichern!
Für die Testspiele vom 18. und 19. März in Schaffhausen gegen Weissrussland gibt es Tickets bei Ticketcorner. Im Kader der SHV-Auswahl steht auch Andy Schmid.
15.02.2017
NLA: Linkshänder-Verstärkung und Nachwuchspower für HC Kriens-Luzern

Mit Linkshänder-Neuzugang Luca Engler sowie zwei Nachwuchsspielern aus der SG Pilatus Handball schliessen die NLA-Handball des HC Kriens-Luzern ihre Kaderplanung für die kommende Saison frühzeitig ab. Der 24-jährige Engler spielte zuletzt bei Rekordmeister GC Amicitia Zürich. Engler gilt als vielversprechendes Talent im rechten Rückraum und soll dort beim Zentralschweizer A-Ligisten zusammen mit dem Serben Aleksandar Radovanovic für Wurfkraft sorgen. Er unterschrieb bei den Zentralschweizern einen Zweijahresvertrag.

Engler (1.90 m / 87 kg) stammt aus der Nachwuchsbewegung des TV Birsfelden und debutierte im Jahr 2013 beim RTV Basel in der NLA. Nach einem Kurzeinsatz bei Wacker Thun spielte der Rückraumspieler zwei Saisons bei GC Amicitia Zürich. Nun wechselt Engler nach Abschluss der laufenden Saison zu den Zentralschweizern. Er soll im rechten Aufbau die Position von Boris Stankovic übernehmen, der sich am Ende der laufenden Saison beruflich neu orientieren wird und sich deshalb aus dem Leistungssport verabschiedet. Stankovic bleibt aber in Kriens und wird neben seiner beruflichen Entwicklung voraussichtlich im Nachwuchsbereich weitere Traineraufgaben übernehmen.

«Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe,» sagt Luca Engler. Der Baselbieter ist ehrgeizig und realistisch zugleich: «In die Fusstapfen eines Boris Stankovic zu treten, ist eine grosse Herausforderung für mich. Ich werde aber alles dafür tun, dass ich in diesem starken Team meine Rolle finde und zusammen mit Aleksandar Radovanovic dazu beitragen kann, dass wir auf der rechten Angriffsseite weiterhin Druck entwickeln können.» Neben der Vorfreude aufs Team hätten ihn auch die klaren Visionen und Zielsetzungen des Vereins beeindruckt. «Für mich als Sportler ist es faszinierend, an der Umsetzung dieser Visionen  mitwirken zu können.

Gnos und Delchiappo komplettieren das Kader
Abgeschlossen wird die Kaderplanung bei den Zentralschweizern durch die Integration von zwei Nachwuchsspielern aus der SG Pilatus Handball, der gemeinsamen Nachwuchsorganisation des HC Kriens-Luzern, des TV Horw und von Borba Luzern. Für die kommende Saison werden Basil Gnos (18) und Gino Delchiappo (19) zum Kader des NLA-Teams stossen. Beide kommen aktuell in der U19Elite-Auswahl bzw. In der 1. Liga-Equipe der SG Pilatus zum Einsatz.

Für Coach Heiko Grimm stimmt damit das Gesamtpaket für nächste Saison: «Wir werden jetzt in der zweiten Hälfte der laufenden Saison angreifen. Die Mannschaft hat bereits jetzt das Potential, den angestrebten Playoff-Platz zu erreichen.» Die getätigten Erweiterungen des Kaders würden die Qualität des Teams noch einmal gezielt verstärken: «Wir konnten unserem Konzept treu bleiben, in der langfristigen Entwicklung des Teams auf Kontinuität zu setzen. Wir haben jetzt für kommende Saison ein Kader, das tolle Perspektiven für diese Weiterentwicklung bietet.» 

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Quelle: HC Kriens-Luzern

15.02.2017
SPAR Premium League: Time-Out mit Marion Ort

Mehr als 100 Spiele hat Marion Ort mit ihren 23 Jahren schon in der SPAR Premium League absolviert. In ihrer zweiten Saison in Basel steckt die Torhüterin mit ihrer Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr. Was die Studentin trotz dem letzten Platz positiv stimmt und weitere spannende Details aus ihrem Leben, verrät Marion Ort im Time-Out:
 



Bei der SG ATV/KV Basel stehst du in fast allen Spielen 60 Minuten lang im Tor und bist nach dem Wechsel von Julia Hegemann, abgesehen von Nachwuchsgoalies, die einzige Torhüterin. Wie ist es für dich im Tor eine Art Alleinunterhalterin zu sein?
Marion Ort: Zu Beginn war es sicher nicht einfach, im Bewusstsein zu spielen, dass es keinen Ausweg gibt, selbst wenn es mir mal nicht gut läuft. Aber gerade in solchen Situationen lernt man am Meisten. Ich kann von der vielen Spielpraxis profitieren und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Und manchmal kann es auch ein Vorteil sein, schliesslich kann ich mir sehr viel erlauben, bis ich endlich ausgewechselt werde (lacht).

Gegen die Spitzenteams Zug und Brühl hast du sehr starke sechs von zwölf 7-Meter pariert. Bist du eine Penaltykillerin oder hattest du einfach zwei gute Tage?
Marion Ort: An dieser Stelle möchte ich ein dickes Lob an meinen Goalietrainer Thomy Clauss aussprechen, der mir eine grossartige Unterstützung bietet. Mehr will ich hier nicht verraten, da ich diese Rolle gerne behalten würde (schmunzelt).

Basel ist nicht besonders gut in die Saison gestartet, zuletzt war eure Leistung besser und konstanter. Trotzdem steht ihr immer noch auf Rang 8. Wie kommt ihr vom Abstiegsplatz weg?
Marion Ort: Wir müssen uns endlich darauf besinnen, dass wir wirklich Tore werfen können. Zum Saisonstart fehlte wohl das Selbstvertrauen, besonders nach den Abgängen unserer erfolgreichsten Schützinnen. Mittlerweile haben wir uns wieder gefangen, sind zusammengewachsen und jede Einzelne ist sich bewusst, was sie zum Erfolg beitragen muss. Das spiegelt sich auch in den letzten Ergebnissen wieder. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Kannst du dich noch an deine Anfänge erinnern, wie du zum Handball gekommen bist?
Marion Ort: Meine Mutter ist seit langem mit Rebekka Wyder befreundet, die in Suhr jahrelang das Minihandballtraining und später auch eine U15-Frauenmannschaft führte. Dort fanden sich viele meiner Freundinnen, sodass ich, ermutigt durch Rebekka, mit elf Jahren zum ersten Mal ein Training der FU15 vom TV Suhr besuchte. Da ich kaum Angst vor dem Ball hatte und ehrlich gesagt auch ein bisschen faul war, war mein Weg ins Tor besiegelt.

Was machst du, wenn du nicht gerade auf dem Handballfeld aktiv bist?
Marion Ort: Seit September studiere ich im neuen Master Drug Sciences der Uni Basel. Um gleich alle Unklarheiten vorweg zu beseitigen: Da geht es nicht um Drogen! Der englische Begriff «drug» steht auch für «Medikament» oder «Wirkstoff». Dieser Studiengang kombiniert die Toxikologie und die pharmazeutische Forschung und Technologie.

Wer ist dein Lieblingssportler/deine Lieblingssportler und was macht die Person so besonders?
Marion Ort: Als ich mit Handball begann, blickte ich zu den beiden Goalies der NLA-Mannschaft vom TV Suhr hoch: Pascal Stauber und Andi Merz. Mittlerweile fasziniert mich Silvio Heinevetter, besonders, wie er Leidenschaft und Emotionen in sein Spiel einbringt.

Was war das letzte Shopping-Erlebnis das dir in Erinnerung ist und was shoppst du am liebsten?
Marion Ort: Ich bin nicht der Typ für ausschweifende Shoppingtouren. Aber wenn es etwas gibt, dass ich mir auch ohne Bedarf anschaffe, sind das Schuhe, ganz nach Klischee. Besonders stolz bin ich auf meine dunkelroten Nike-Sneakers, die ich vor zwei Wochen im Ausverkauf gefunden habe.

Die überhaupt beste Erfindung ist…
Marion Ort: Die Kaffeemaschine! Macht müde Studenten munter.

Von wem aus deinem Team würdest du dich bekochen lassen und was gibt es dann zu Essen?
Marion Ort: Adriana Rudolf bringt zum Apéro Burek mit, dann macht Timi Mezei endlich mal waschechten Ungarischen Gulasch. Oder aber Tanja Senn bestellt Döner. Sie bekommt das so hin, dass man ihn nur noch auf dem Briefkasten abholen muss.

Welchen Traum möchtest du dir unbedingt einmal erfüllen?
Marion Ort: Eine Weltreise. Handball, Studium und Prüfungsphasen kamen bisher immer so zu liegen, dass mir pro Jahr höchstens zwei effektive Wochen Ferien blieben. Deshalb sah ich noch nicht so viel von der Welt und möchte das einmal nachholen.

Wagen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Was für Pläne hast du für die nächsten Jahre?
Marion Ort: Im Sommer beginne ich mit einer zehnmonatigen Masterarbeit, die irgendein Forschungsprojekt im Bereich Drug Sciences behandeln wird. Danach werde ich wohl Praktika in der pharmazeutischen Forschung oder Produktion suchen, um Arbeitserfahrung zu sammeln, bevor ich eine Doktoratsstelle antrete. Ob Handball nebenbei noch Platz hat, kann ich noch nicht abschätzen. Aber ich würde sehr gerne noch einige Jahre in der SPL spielen, wenn alles andere zusammenpasst.
 



Über Marion Ort:
Geburtstag: 29. April 1994 Grösse: 175 cm Position: Tor Wurfhand: Rechts Aktueller Club: SG ATV/KV Basel Ehemalige Clubs: TV Zofingen, HV Rotweiss Buchs, SG Suhr/Buchs/Wohlen Hobbies: Tennis spielen, Ski fahren, Freunde treffen, Musik & Bücher.

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Quelle: Matthias Schlageter

Marion Ort im Interview
Torhüterin mit 7-Meter-Instinkt, Studentin mit spezieller Fachrichtung - Marion Ort, SG ATV/KV Basel, spricht über Handball, Träume, Shopping und kochende Mitspielerinnen.
14.02.2017
Challenge Cup: LK Zug trifft auf Virto/Quintus (NED)

Der LK Zug trifft im Viertelfinal des Challenge Cups auf die niederländische Mannschaft Virto/Quintus. Der letztjährige Challenge Cup Viertelfinalist trägt seine Heimspiele in Kwintsheul, einer Ortschaft wenige Kilometer südwestlich von Den Haag, aus. Bereits in der letzten Saison traf mit Yellow Winterthur ein Schweizer Club auf die Niederländerinnen. Die Winterthurerinnen blieben in zwei Partien ohne Chance und schieden mit einem Skore von 29:70 aus.

Auch der LK Zug spielte in seiner Europa Cup Vergangenheit schon einmal gegen Virto/Quintus. In der Saison 2006/07 mussten sich die Schweizerinnen im EHF Cup mit 29:33 und 25:30 geschlagen geben.

Offizielle Spieltermine für die aktuelle Challenge Cup Kampagne sind der 4./5. und 11./12. März. Die Zugerinnen müssen gemäss der Auslosung zuerst auswärts antreten. Die exakte Ansetzung der Spiele steht noch aus.

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Quelle: Matthias Schlageter

14.02.2017
J+S-Leiterkurs in Sumiswald: Freie Plätze

Im J+S-Leiterkurs in Sumiswald hat es noch freie Plätze. Der Kurs führt zur E-Lizenz des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV). Der erste Teil findet vom 21. bis 23. April statt, der zweite Teil vom 12. bis 14. Mai. Anmeldung schnellstmöglich über den J+S-Coach des Vereins.

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Quelle: Christian Müller

14.02.2017
NLA: Personelle Veränderungen beim HSC Suhr Aarau

Mit dem tschechischen Internationalen Milan Škvařil hat der HSC Suhr Aarau einen weiteren Transfer zur Saison 2017/18 getätigt. Der 24-jährige, 192 cm grosse und 90 kg schwere Rechtshänder stösst aus seiner tschechischen Heimat von Talent Robstav M.A.T. aus Pilsen zum NLA-Finalrundenteilnehmer, bei dem er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnete.

Škvařil absolvierte seit 2014 neun Länderspiele für die tschechische A-Nationalmannschaft sowie auf Clubebene bisher 14 Partien im EHF-Cup. In der Saison 2012/13 kam er zu sechs Einsätzen für den HBW Balingen-Weilstetten in der ersten deutschen Bundesliga.

Der komplette Handballer ersetzt den dänischen Hünen Ronnie Vilstrup und gibt dem HSC-Rückraum zusammen mit den beiden, aus dem eigenen Nachwuchs stammenden Rechtshändern Patrick Romann und Tim Aufdenblatten die gewünschte, benötigte Breite. HSC-Cheftrainer Misha Kaufmann zeigt sich glücklich über die Verstärkung seines Rückraums: «Milan Škvařil ist die perfekte Alternative zu unserem bestehenden Rückraum, das Rechtshänder-Trio wird sich super ergänzen und uns viel Freude bereiten.»

Sportchef gefunden
Der HSC Suhr Aarau freut sich, Mike Conde als neuen Sportchef seines NLA-Teams präsentieren zu dürfen. Der 52-jährige Verkaufsleiter, der zuvor zwanzig Jahre als Team-Manager des SHL-Teams fungierte, wird sein neues Amt per sofort antreten.

Nach dem Rücktritt von Guido Frei per Ende November 2016 befasste sich der Vorstand intensiv mit der Evaluation von Sportchef-Kandidaten. Nach definierten Selektionskriterien wurden über acht mögliche Kandidaten-Dossiers beurteilt sowie mit drei engeren Bewerbern intensive Gespräche geführt.

Die Wahl fiel schlussendlich auf den zweifachen Familienvater Mike Conde, der aus seiner Zeit als Team-Manager ein wertvolles, nationales und internationales Handball-Netzwerk sowie grosse Erfahrung und sportliches Know-how mitbringt. Seine Leidenschaft und Treue gilt bereits seit 1977 dem damaligen TV SuhrHANDBALL und heutigen HSC Suhr Aarau. Der in Suhr wohnhafte Mike Conde freut sich auf die neuen Herausforderungen: «Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, im HSC Suhr Aarau künftig als Sportchef amten zu dürfen. Ich danke allen für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Misha Kaufmann, dem Team sowie im Vorstand und mit der gesamten HSC-Familie.»

Bereits per Oktober 2016 kehrte Andy Siegenthaler als Verantwortlicher des Ressorts «Dienste» in den Vorstand zurück. Stephan Rosenberger übergab ihm dessen 2015 von ihm übernommenes, ehemaliges Ressort und fungiert seither als Finanzchef. Der Vorstand ist mit seinen nun sechs Mitgliedern damit wieder vollzählig aufgestellt.

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Quelle: HSC Suhr Aarau

13.02.2017
Week of the Referee: Regelfragen – hättest du es gewusst?

Bis am kommenden Sonntag läuft in der ganzen Schweiz in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic sowie dem Unihockey- und dem Volleyballverband die «Week of the Referee». Bei allen Spielen wird dabei zu Beginn das Augenmerk auf die Schiedsrichter und ihre spannende Aufgabe gelegt. In diesem Zusammenhang haben wir euch ein paar interessante Regelfragen zusammengestellt. Hättet ihr die Antwort gewusst? Die Lösungen gibt es im PDF-Dokument ganz unten.
 



Frage 1: Eigentor?

Mannschaft A spielt mit 7 Feldspielern und wirft aufs gegnerische Tor.
Torwart B kann den Ball fassen und versucht sofort, den Ball ins leere Tor zu werfen.
Dabei entgleitet ihm der Ball und rollt ins eigene Tor.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Tor Team A
b) Abwurf Team B
c) Einwurf (Ecke) Team A
d) Freiwurf Team A
 



Frage 2: Vergehen in den letzten 30 Sekunden

10 Sekunden vor Schluss begeht A3 beim Spielstand von 29:29 ein Foul, um einen Pass zu verhindern und das Spiel zu unterbrechen.
B hatte keine klare Torgelegenheit.
Die Schiedsrichter entscheiden, dass A3 mit 2 Minuten zu bestrafen ist.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Die Schiedsrichter müssen den Spieler in den letzten 30 Sekunden mit ROT bestrafen.
b) Die Schiedsrichter müssen den Spieler entsprechend seinem Vergehen bestrafen.
c) Team B wird ein 7m-Wurf zugesprochen.
d) Team B wird ein Freiwurf zugesprochen.
 



Frage 3: 6 Pässe

Die Schiedsrichter haben den Arm gehoben und passives Verhalten angezeigt.
Nach den neuen Regeln stehen der angreifenden Mannschaft jetzt noch 6 Pässe zur Verfügung.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Ein Ball, der von A4 zu A5 gelangt, auch wenn er von einem Verteidiger berührt wird, zählt als Pass.
b) Die Ausführung eines Einwurfs zählt als Pass.
c) Nach dem 6. Pass muss der Angreifer sofort werfen.
d) Nach dem 6. Pass darf der ballbesitzende Spieler noch 3 Schritte machen, danach prellen und nochmals 3 Schritte machen.
 



Frage 4: Verletzt?

Spieler A8 bleibt liegen.
Die Schiedsrichter haben das Betreten der Spielfläche noch nicht erlaubt.
Trotzdem kommt der Physio auf das Spielfeld und fragt den Spieler nach seinem Befinden.
Eine eigentliche Pflege findet nicht statt.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Der Physio wird progressiv bestraft.
b) Der Physio hat korrekt gehandelt, weil er keine Pflege ausgeübt hat.
c) A8 muss für 3 Angriffe seines Teams aussetzen (neue Regel)
d) A8 kann weiterspielen, wenn er sich nicht verletzt hat.
 



Frage 5: Wundersame Rettung

Mannschaft A spielt mit 7 Feldspielern und verliert den Ball.
Mannschaft B wirft sofort auf das leere Tor.
A9 rennt zurück, springt ausserhalb des Torraums ab und spielt den Ball in der Luft über die eigene Torauslinie. Danach landet er im Torraum.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Das Spiel wird mit Einwurf (Ecke) für Team B fortgesetzt.
b) Das Spiel wird mit Freiwurf für Team B fortgesetzt.
c) Das Spiel wird mit 7m für Team B fortgesetzt.
d) Das Spiel wird mit Abwurf für Team A fortgesetzt.
 



Frage 6: Verletzter Verteidiger – verletzter Angreifer

A9 foult B3.
Die Schiedsrichter entscheiden auf Freiwurf ohne Strafe.
Beide Spieler bleiben liegen und müssen gepflegt werden.

Welcher Spieler muss 3 Angriffe des eigenen Teams aussetzen (neue Regel)?
a) A9 und B3
b) Keiner – beide Teams beanspruchten die Pflege.
c) Nur A9 – er ist der Verursacher
d) Nur B3
 



Frage 7: 7m-Werfen

In den Play-Offs steht ein Spiel auch nach zwei Verlängerungen à 2x5 Minuten noch immer unentschieden.
Es kommt zu einem 7m-Werfen.

Wer entscheidet, auf welches Tor geworfen wird?
a) Die Schiedsrichter
b) Losentscheid
c) Das Fernsehen
d) Es braucht keinen Entscheid – jede Mannschaft wirft auf das Tor, auf das sie am Ende des Spiels gespielt hat.
 



Frage 8: Tor?

A10 wirft auf das leere Tor – und wäre ohne Zweifel erfolgreich. Wäre da nicht dieser Zuschauer: Er rennt auf die Spielfläche und stoppt den Ball vor der Torlinie.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) 7m für Team A
b) Tor
c) Der Mannschaftsverantwortliche von B wird progressiv bestraft.
d) Der Zuschauer wird progressiv bestraft, ein Spieler von Team B muss seine Strafe verbüssen.
 



Frage 9: Verletzter Torwart

Torwart A12 ist bei einer Abwehr am Kopf getroffen worden und bleibt benommen liegen.
Der Ball prallt Richtung Spielfeld zurück.
Die Schiedsrichter unterbrechen das Spiel zum Schutz des Torwarts.

Wie geht das Spiel weiter (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Wenn der Ball beim Abpfiff in der Luft ist, gehört er dem Torwart,
b) Wenn der Ball beim Abpfiff in der Luft ist, gehört er der angreifenden Mannschaft.
c) Wenn ein Angreifer beim Abpfiff am Kreis in Ballbesitz ist, erhält er einen Freiwurf zugesprochen.
d) Wenn ein Angreifer beim Abpfiff am Kreis in Ballbesitz ist, erhält er einen 7m zugesprochen.
 



Frage 10: Lichtausfall

A13 läuft im Gegenstoss allein auf den gegnerischen Torwart zu, als das Licht ausfällt.
Wie wird das Spiel aufgenommen, wenn es wieder hell ist?

Was ist richtig ?
a) Freiwurf an der Stelle, an der sich der Spieler befand.
b) Das Spiel wird mit gleichen Spielerpositionen weitergeführt und A13 kann seinen Gegenstoss nach Anpfiff fortsetzen.
c) Schiedsrichterwurf
d) 7m für Team A
 


 

Dokumente:
Regelfragen: Die Lösungen294 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger / Hanspeter Knabenhans

Hättest du's gewusst?
Bis am nächsten Sonntag läuft in der Schweiz die «Week of the Referee» – wir haben in diesem Zusammenhang zehn spannende Regelfragen zusammengestellt.
13.02.2017
Auf einen Blick: Die 15. Runde der SPAR Premium League

Die Mannschaften aus den Top 4 der SPL1 haben ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. In der Meisterschaft lösten Leader Spono Eagles, Verfolger LC Brühl und der DHB Rotweiss Thun ihre Aufgaben souverän. Die definitive Zäsur am Strich steht unmittelbar bevor.

Beim Duell Thun gegen Yellow gestalteten die Gäste aus Winterthur (5.) die ersten zehn Minuten ausgeglichen (5:4). Im weiteren Verlauf gelang es den auf Rang 4 platzierten Gastgeberinnen sich mehr und mehr abzusetzen. Der 15:10 Pausenstand verdeutlichte den momentanen Abstand, den die beiden Clubs, trotz ihrer Tabellennachbarschaft, trennt. Auch in Durchgang zwei lagen die Berner Oberländerinnen stets mit mindestens sechs Toren in Front und siegten schlussendlich mit 29:22. 

Mehr als deutlich siegte der LC Brühl (2.) im Heimspiel gegen den BSV Stans (7.). Am Ende gewann der frisch gebackene Cupsieger mit 31:15 (17:6) gegen die Innerschweizerinnen, die damit die sechste Niederlage in Serie einstecken mussten. Dabei sah es nach der Startviertelstunde gar nicht nach einer Klatsche für die Gäste aus (16./6:5). Am Ende setzte sich die individuelle Klasse der St. Gallerinnen, bei denen zehn unerschiedliche Spielerinnen trafen, jedoch klar durch.

Ähnlich souverän besiegte Spitzenreiter Spono Eagles vor heimischer Kulisse die SG ATV/KV Basel (8.). Das 2:3 der Gäste nach sechs Minuten sollte die einzige Führung der Baslerinnen bleiben. In der Folge zeigten sich die Eagles gut erholt von der Cupschlappe, bereits zur Pause stand es 20:8. In Durchgang zwei spielte der Titelverteidiger weiter zielstrebig in Richtung Basler Tor und gewann auch in der Höhe verdient mit 35:17.

Während Spono und Brühl das Finalrundenticket bereits vor dem Spieltag sicher hatten, erreichte nun auch der LK Zug die Runde der Top 4. In den verbleibenden sechs Runden können die Zugerinnen nicht mehr von den ersten vier Rängen verdrängt werden. Ähnliches wird DHB Rotweiss Thun schon bald gelingen. Nach dem Sieg gegen den direkten Verfolger Yellow Winterthur ist die definitive Zäsur nur eine Frage der Zeit.

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Quelle: Matthias Schlageter

13.02.2017
Champions League: Ein Hammerspiel für Felix Rätz

Die Europäische Handball Föderation (EHF) hat den Schweizer Delegierten Felix Rätz zu einem Kracher in der Champions League aufgeboten. Er überwacht am 18. Februar in Norddeutschland die Begegnung zwischen der SG Flensburg-Handewitt und Paris Saint-Germain Handball. Die Partie wird vom dänischen Referee-Duo Gjeding/Hansen geleitet, das zuletzt auch den WM-Final in Paris arbitrierte.

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Quelle: Marco Ellenberger

13.02.2017
Challenge Cup: LK Zug zieht in den Viertelfinal ein

Der LK Zug steht im Viertelfinal des Challenge Cups. Vor heimischer Kulisse gewannen die Innerschweizerinnen das Rückspiel gegen das ukrainische Team HC Karpaty mit 36:25 (19:10) und ziehen damit mit einem Gesamtscore von 65:50 in die Runde der letzten Acht ein. Wie schon beim 29:25-Erfolg am Samstag, war auch einen Tag später Sibylle Scherer die beste Torschützin. Zehn Treffer steuerte die Topscorerin des LK Zug im "Rückspiel" bei, insgesamt gelangen ihr am Wochenende 17 Tore. Auf wen die Zugerinnen im Viertelfinal treffen, entscheidet sich am Dienstag, 14. Februar.

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Quelle: Matthias Schlageter

11.02.2017
Pfadi und Wacker Thun siegen standesgemäss

Der Tabellenzweite Pfadi Winterthur und Cupsieger Wacker Thun feierten in ihren Finalrunden-Auftaktspielen Favoriten-Siege. Pfadi setzte sich beim BSV Bern Muri mit 30:24 durch, Wacker Thun gewann daheim gegen Kriens-Luzern mit 33:28. St. Gallen siegte mit 26:21 bei Fortitudo Gossau, Basel und Zürich trennten sich 30:30.

Pfadi Winterthur sorgte in Bern in den letzten fünf Minuten vor der Pause für die Vorentscheidung, als es von 12:11 auf 16:11 davonzog. Die Gastgeber agierten zu fehlerhaft. Dadurch konnten die Zürcher den Vorsprung mit Fortdauer der Partie problemlos verwalten und gar noch leicht ausbauen. Filip Maros war mit zehn Treffern der erfolgreichste Skorer der mannschaftlich geschlossenen Gäste, für die insgesamt neun Spieler trafen.

In den drei vorangegangenen Heimspielen hatte Thun gegen Kriens-Luzern nicht gewinnen können. Diesmal gaben sich die Berner Oberländer mit einem 30:24 keine Blösse. Wacker konnte in der zweiten Hälfte an die Leistung vom Cupfinal anschliessen und zog bis zur 46. Minute vorentscheidend von 17:13 auf 22:13 davon. Die beiden herausragenden Wacker-Goalgetter, Lenny Rubin und Lukas von Deschwanden, stachen in jener Phase heraus. Beide erzielten je neun Tore.

Einen Auswärtssieg im Ostschweizer Derby feierte der TSV St. Otmar Gallen. Am Ende siegten die Otmärler mit 26:21 bei Schlusslicht TSV Fortitudo Gossau auch deshalb, weil den Gastgebern in den letzten acht Minuten (52., 21:21) kein Treffer mehr gelang. Matchwinner bei St. Otmar waren Michal Shejbal und Ondrej Zdrahala. Der Slowakische Torhüter Shejbal parierte 18 Bälle, sein Teamkollege, der tschechische Spielmacher Zdrahala, erzielte sieben Tore.

Unentschieden endete die Partie zwischen dem RTV 1879 Basel und GC Amicitia Zürich. Die beiden abstiegsgefährdeten Teams trennten sich 30:30 (18:14). Für die Basler ist das Remis wie eine Niederlage, führten sie doch während der ganzen Spielzeit mehrfach mit sechs Treffern, zuletzt in der 43. Minute mit 24:18. GC-Goalie Simon Schelling avancierte in der Schlussviertelstunde zum entscheidenen Mann, zeigte nicht weniger als zwölf Paraden in 30 Minuten und sicherte seinem Team den Punktgewinn.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Spannender Auftakt
Pfadi Winterthur und Wacker Thun sind mit Siegen in die Finalrunde gestartet. St. Otmar St. Gallen gewinnt das Derby und GC Amicitia erkämpft sich einen Punkt.
11.02.2017
Challenge Cup: LK Zug schafft sich gute Ausgangsposition

Der LK Zug gewinnt das Achtelfinal-Hinspiel im Challenge Cup gegen den ukrainischen Vertreter HC Karpaty in der heimischen Sporthalle mit 29:25 und hat vor dem Rückspiel am Sonntag um 14 Uhr gute Chancen auf das Weiterkommen. Bereits zur Pause führte die Mannschaft von Trainer Damian Gwerder mit 17:13, auch im zweiten Durchgang spielte die junge Zuger Mannschaft einen ansprechenden Handball.

Beste Werferinnen auf Seiten des LKZ waren Sibylle Scherer (7 Tore), Soka Smitran (6) und Yael Gwerder (5). Nur wenige Stunden später, Sonntag, 14 Uhr, steigt, ebenfalls vor heimischer Kulisse, das Rückspiel. Die Partie kann live und exklusiv auf HandballTV mitverfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

11.02.2017
Champions League: Kadetten verlieren gegen den THW Kiel

Die Kadetten Schaffhausen hielten in der Champions League im Heimspiel gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel zwar lange gut mit, am Ende resultierte aber im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Peter Kukucka dennoch eine 25:30-Heimniederlage.

In der 37. Minute führten die Kadetten in der mit 3500 Zuschauern ausverkauften BBC-Halle noch 15:14, worauf Luka Maros eine Topchance zum 16:14 vergab. Dies rächte sich. In der 43. Minute gerieten die Schaffhauser beim 16:19 zum zweiten Mal nach dem 1:4 (8.) mit drei Toren in Rückstand. Danach war der arg dezimierte Schweizer Meister zu keiner Reaktion mehr fähig.

"Wir waren in der zweiten Halbzeit müde. Ich denke, das ist normal", sagte der ungarische Regisseur Gabor Csaszar, der wie Dimitrij Küttel und Luka Maros fünf Tore für die Kadetten erzielte. Damit sprach er die deutlich grössere Breite bei Kiel an. Während die Norddeutschen auf der Bank zahlreiche Weltklassespieler hatten, fehlten bei den Schaffhausern nicht weniger als fünf Spieler wegen Verletzungen, unter anderem Manuel Liniger, Nik Tominec und Markus Richwien. Deshalb mussten die Kadetten ohne gelernten Flügelspieler antreten, was auf diesem Niveau kaum zu kompensieren ist.

Unter diesem Aspekt ist es dem Heimteam hoch anzurechnen, dass es überhaupt so lange mithielt. "Das ist sicher positiv. Das zeigt, das die Mannschaft Qualität hat", erklärte Teammanager Gabor Vass. Allerdings hätten sie damit nichts gewonnen. Sie müssten jedoch anerkennen, dass Kiel eine der besten Mannschaften der Welt sei.

Bereits am kommenden Donnerstag geht es für die Kadetten in der Champions League weiter. Dann empfangen sie das spanische Topteam FC Barcelona. Die Katalanen haben in der heimischen Meisterschaft noch keinen Punkt abgegeben. In der Champions League verloren sie bislang einzig auswärts gegen Paris Saint-Germain.

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Quelle: sda

Nicht belohnt
Die Kadetten Schaffhausen zeigen gegen das deutsche Topteam THW Kiel eine ansprechende Leistung, schaffen es jedoch nicht zu punkten und verlieren 25:30.
10.02.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit Yvonne Leuthold

Seit wenigen Wochen ist eine Spielerin zurück auf dem Feld, die eigentlich zum Ende der letzten Saison ihre aktive Karriere schon beendet hatte. Yvonne Leuthold steht bis zum Saisonende wieder im Kader von DHB Rotweiss Thun und unterstützt die junge Mannschaft von Trainer Peter Bachmann. Wie es dazu kam verrät die Olympiateilnehmerin von 2012 (mit Grossbritannien) im Interview.
 



Yvonne, Ende der letzten Saison hast du nach mehr als 275 Spielen in der SPL1 deinen Rücktritt erklärt. Seit wenigen Wochen stehst du aber wieder auf dem Matchblatt und spielst für Rotweiss Thun. Wie ist es denn dazu gekommen?
Yvonne Leuthold: Ich war nach meinem Rücktritt immer noch ein bisschen im Team involviert und habe einmal in der Woche das Athletiktraining der Mannschaft geleitet. Dass Helen Moser und Céline Oberson während der Saison ins Ausland gehen, war von vorneherein klar. Als sich auch noch ein, zwei Spielerinnen verletzt haben, ist das Kader recht dünn geworden. Ich habe dann signalisiert zuerst einmal im Training auszuhelfen, Peter Bachmann überredete mich schliesslich auch bei den Spielen mit dabei zu sein.

Als Athletiktrainerin von Rotweiss Thun sorgst du für die Fitness der Spielerinnen. Wie steht es denn um dein eigenes Leistungsvermögen und wie leicht oder schwer ist es dir gefallen nach mehr als einem halben Jahr ohne Wettkampfpraxis wieder auf dem Feld zu stehen?
Yvonne Leuthold: Als Athletiktrainerin habe ich selbst nicht an den Einheiten teilgenommen, sondern mich darauf konzentriert, die Spielerinnen zu korrigieren. Ich selbst habe in den letzten Monaten mehrmals Krafttraining gemacht oder mich mit Badminton fit gehalten. Die Intensität mit der die Mannschaft trainiert ist aber viel höher. Am Anfang musste ich schon ein bisschen nach Luft schnappen, als ich wieder ins Training eingestiegen bin. Auch jetzt bin noch nicht so fit, wie zu dem Zeitpunkt, als ich im Sommer aufgehört habe zu spielen.

Wie würdest du deine Rolle im Team beschreiben und für wie lange ist denn dein Comeback gedacht?
Yvonne Leuthold: Ich versuche die anderen Spielerinnen so gut es geht zu unterstützen. Dazu gehört von der Bank aus Tipps zu geben oder auch talentierte Nachwuchspielerinnen wie Selina (Jordi, Anm. d. Red.) zu motivieren. Die Jungen sollen so lange spielen wie sie können und wenn eine von ihnen eine Verschnaufpause braucht, springe ich auf dem Feld ein. Für mich ist aber klar, dass ich keiner jungen Spielerin den Platz wegnehmen werde. Ich helfe einfach dort aus, wo ich gebraucht werde. Nach dieser Saison werde ich ganz sicher nicht mehr spielen. Jetzt einzuspringen war ein einmaliges Angebot. In der kommenden Saison wird das Kader sicher wieder breiter sein und wenn man die jungen Spielerinnen sieht und wie gut sie harmonieren, dann braucht es mich über diese Saison hinaus auch gar nicht mehr.

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Quelle: Matthias Schlageter

Befristete Rückkehr
Yvonne Leuthold ist zurück auf dem Feld. Die Linkshänderin kehrt in das Kader von Rotweiss Thun zurück und unterstützt die junge Mannschaft bis zum Saisonende.
10.02.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Drei Duelle des 15. Spieltages stehen am Wochenende in der SPL1 an. Rotweiss Thun will dabei einen weiteren Schritt in Richtung Finalrundenqualifikation machen, die Spono Eagles und der LC Brühl sind in ihren Duellen klarer Favorit. International im Einsatz ist der LK Zug. Im Challenge Cup Achtelfinal warten zwei Spiele gegen HC Karpaty aus der Ukraine.

SPAR Premium League
Das Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn Rotweiss Thun (4.) und Yellow Winterthur (5.) ist ein ungleiches Duell: Sieben Punkte trennen Rotweiss und Yellow. Rein rechnerisch haben die Gäste noch die Chance den letzten Finalrundenplatz, den aktuell die Berner Oberländerinnen inne haben, zu erreichen. Faktisch ist die Zäsur jedoch schon so weit fortgeschritten, dass selbst ein Winterthurer Auswärtssieg bei anschliessend noch sechs ausstehenden Spielen schwer aufzuholen scheint. Anwurf ist am Samstag um 15 Uhr im Gotthelf in Thun.

 Den fünften Sieg in Serie will der LC Brühl (2.) im Heimspiel gegen den BSV Stans (7.) einfahren. Mit dem Cupsieg im Rücken sollte das Unterfangen, trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Vanessa Koslowski und Martina Goricanec, machbar sein, gewann man doch bislang alle acht Duelle gegen die Innerschweizerinnen. Diese befinden sich wiederum im freien Fall, verloren zuletzt fünfmal in Serie und brauchen eine Energieleistung, um am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen erfolgreich zu sein.

Leader gegen Schlusslicht lautet das Duell am Sonntag um 17 Uhr im SPZ in Nottwil, wenn die Spono Eagles die SG ATV/KV Basel zu Gast haben. Die Gastgeber sind bereits sicher für die Finalrunde qualifiziert, die Gäste vom Rheinknie stecken tief im Abstiegskampf. Nach dem verpassten Cupsieg am vergangenen Wochenende blickt die Konkurrenz nach Nottwil und ist gespannt auf die Reaktion der Eagles. Basel, zuletzt stark formverbessert, wird sich gerne an 2015 erinnern, als der Auswärtscoup gegen Spono gelang und hofft auf einen ähnlichen Exploit.

Challenge Cup
Einen sportlichen Exploit kann man auch dem LK Zug im Challenge Cup zutrauen. Gegen die physisch starken Ukrainerinnen von HC Karpaty spielen die Innerschweizerinnen am Wochenende zweimal im Achtelfinal des Challenge Cups. Die Gegner aus Osteuropa gewannen in der Runde zuvor gegen Rotweiss Thun mit einem Gesamtscore von 54:42 (34:25, 20:17). Mit der heimischen Kulisse im Hintergrund will die Mannschaft von Trainer Damian Gwerder jedoch versuchen, das Abenteuer Europa Cup aufrecht zu erhalten. Am Samstag wird das Spiel und der Sporthalle in Zug um 19.30 Uhr angepfiffen, Anwurf am Sonntag ist an gleicher Stelle um 14 Uhr.

SHV-Livestream
Alle Spiele, auch die EC-Partien des LK Zug, sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

 

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