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Neue Trends –
und ihre Konsequenzen
Nationaltrainer Rolf Brack im grossen Interview zur Handball-WM, zu den Januar-Länderspielen der SHV-Auswahl und über die Spiele gegen Tschechien im Frühling.
Unverhofft kommt oft
Der LC Brühl qualifiziert sich im Schweizer Cup als erstes Team für das FINAL4:
Die St. Gallerinnen setzen sich in Nottwil überraschend mit 24:22 (14:9) durch.
Courant normal
In der SPAR PREMIUM LEAGUE läuft zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte alles nach den Erwartungen. Gewinner der dreizehnten Qualifikationsrunde ist Rotweiss Thun.
Gegen die Statistik
Der LC Brühl hat seit eineinhalb Jahren nicht mehr gegen den LK Zug oder Spono Nottwil gewonnen. Im Kampf um den Playoff-Final müssen jetzt aber Siege her.
30.01.2015
Rolf Brack: «Gegen Tschechien sind wir der Aussenseiter»

Die Handball-Weltmeisterschaft in Katar neigt sich dem Ende entgegen. Nationaltrainer Rolf Brack schildert im Interview seine Beobachtungen, was die neuen Trends unserer Sportart angeht. Ausserdem schaut er zurück auf die Januar-Länderspiele der SHV-Auswahl und erklärt, was im Hinblick auf die wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele gegen Tschechien unternommen wird.
 


 
Rolf Brack, derzeit läuft die Handball-WM in Katar. Welche Schlüsse ziehen Sie aus den bisherigen Spielen?
Rolf Brack: Es gilt heute mehr denn je: Die Abwehr und die Torwartleistungen sowie das daraus resultierende Konterspiel sind entscheidend für den Erfolg. Entsprechend sind mit Frankreich und Spanien die Nationen mit der besten Qualität im Verteidigungs- und Umschaltspiel auch die grössten Anwärter auf den Titel. Es ist auch zu sehen, dass die Mannschaften heute deutlich mehr versuchen, über die Nahdistanz – also per Durchbruch im Zentrum, über den Kreisläufer oder über die Aussenspieler – zum Torerfolg zu kommen. Entsprechend wird die 6-0-Deckung mit grossen Innenverteidigern sehr kompakt, aber auch mit Körperkontakt gespielt. Ausserdem ist der Spezialistenwechsel zwischen eher angriffs- und eher abwehrstarken Spieler ein klarer Trend bei der WM. Spanien hat diesen Blockwechsel mit drei und Deutschland  sogar mit teilweise vier  Spielern sehr erfolgreich praktiziert. Das ist auch für uns interessant, weil wir aktuell zu wenige Allroundspieler haben, die über 60 Minuten in Angriff und Abwehr auf hohem internationalem Niveau spielen können.

Welche WM-Partien haben Sie besonders beobachtet?
Rolf Brack: Für mich war es natürlich wichtig, alle Spiele unserer Gegner in der EM-Qualifikation zu sehen. Frankreich hat bestätigt, wie dominant es über seine Abwehrqualität ist. Wenn man da zum Beispiel die Spiele gegen Argentinien (Achtelfinal) und Slowenien (Viertelfinal), die sich zuvor gegen mehrere Topmannschaften hervorragend verkauft haben, als Vergleich nimmt, muss man schon sagen, dass wir uns in Basel sehr gut aus der Affäre gezogen haben. Mazedonien hat im Achtelfinale sehr unglücklich gegen Kroatien verloren. Die Mazedonier haben ein starkes Turnier gespielt,  obwohl Kiril Lazarov nicht in Topform angetreten ist. Tschechien hat in der Gruppenphase nur knapp gegen Frankreich verloren und gegen Island und Algerien jeweils Kantersiege gefeiert. Am Ende haben sie mit Siegen gegen Russland und Weissrussland den Presidents-Cup (untere Tableauhälfte, Red.) gewonnen – und auch das, obwohl der gesundheitlich geschwächte Filip Jicha  kaum Akzente setzen konnte. Die Tschechen haben von ausgezeichneten Torhüter-Leistungen mit Quoten von teils 50 Prozent profitiert und ihre internationale Stärke eindrücklich unter Beweis gestellt.

Tschechien ist in der EM-Qualifikation Ende April ja der nächste Gegner der Schweiz. Was erwartet die SHV-Auswahl?
Rolf Brack: Wenn ich die beiden Testspiele von Anfang Januar in Deutschland dazu nehme, habe ich nun innert drei Wochen sieben Spiele von Tschechien gesehen und mir ein entsprechend gutes Bild machen können. Wir müssen da schon realistisch bleiben: Das wird eine deutlich schwierigere Aufgabe als ich direkt nach der Auslosung unserer EM-Qualifikations-Gruppe im vergangenen Sommer gedacht habe. In unserem Heimspiel vom 29. April in Schaffhausen ist Tschechien der Favorit. Wir müssen nicht nur gut, sondern sehr gut spielen, um dort eine Überraschung  schaffen zu können. Die WM hat noch einmal klar gezeigt: Wir haben mit Frankreich, Mazedonien und Tschechien die mit Abstand schwierigste Gruppe in der EM-Qualifikation gezogen. 

Die Schweiz ist mit guten Leistungen am Yellow Cup in Winterthur und danach mit zwei Niederlagen in Österreich ins neue Jahr gestartet. Was haben Sie aus diesen Begegnungen mitgenommen?
Rolf Brack: Wir haben gegen Mannschaften, die im Ranking alle vor uns klassiert sind, sieben gute und nur drei schlechte Halbzeiten gespielt. Wir haben in diesen Spielen – vor allem in Winterthur gegen zwei WM-Teilnehmer – gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Zumal wir bedenken müssen, dass wir aufgrund der Ausfälle nur fünf Innenverteidiger im Kader hatten. In Österreich haben wir mit nur noch elf einsatzfähigen Feldspielern gegen einen starken Gegner zweimal  auf Augenhöhe agiert – aber jeweils nur über die ersten 30 Minuten. Dann haben wir physisch enorm abgebaut, der Substanzverlust war deutlich spürbar. Die Erkenntnis daraus: Wenn wir mehrere Partien in einer Woche spielen, müssen wir einen vollständigen Spielerkader zur Verfügung haben und ein optimales Verhältnis von Belastung und Erholung herstellen. Ich sehe das für die EM-Qualifikation nicht als Problem, weil wir einen Kader mit insgesamt mehr Abwehrqualität zusammenstellen werden und die Belastungsdosierung mit einer guten Planung gezielt steuern können. Das grundsätzliche Problem und Handlungsbedarf sehe in der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüter: Hier müssen einerseits die Verteidiger unsere Torhüter mehr unterstützen, indem sie die Angreifer beim Torwurf mehr unter Druck setzen. Andererseits müssen auch die Torhüter ihre individuelle Leistung im Hinblick auf die Abwehr von «Pflichtbällen» und eine aggressivere Ausstrahlung verbessern.

Wie geht es nun weiter, vielleicht gerade im Hinblick auf die Spiele gegen Tschechien?
Rolf Brack: Wir werden uns jetzt natürlich voll auf das Heimspiel in Schaffhausen fokussieren. Bei der Kaderzusammenstellung wird die Abwehrqualität und die Form der Kaderkandidaten in der Finalrunde eine massgebende Rolle spielen. Wir werden in den Trainingseinheiten im März und beim Zusammenzug Ende April zunächst sehr viel Wert auf die Verbesserung von individuellen Basics im Abwehr- und Torhüterbereich sowie auf die Klasse im Torwurf legen. Mannschaftstaktisch gilt es, unsere 6-0- und 5-1-Abwehr auf Stärken und Schwächen von Tschechien einzustellen sowie die Konter-und Angriffskonzepte weiter zu entwickeln. Im Januar hatten wir im Angriff auch Defizite im Spiel über den Kreisläufer, nicht zuletzt weil Daniel Fellmann und Luca Mühlemann ausfielen. Hier bin ich optimistisch, dass wir wieder mehr Stärke entwickeln können, wenn beide fit sind. Insgesamt habe ich sechzehn Feldspieler und drei Torhüter in meinem Notizblock fett unterstrichen, die wissen, dass die «Herausforderung Tschechien» nur gemeinsam mit einem Maximum an kooperativer Zusammenarbeit gelöst werden kann.

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Quelle: Marco Ellenberger

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29.01.2015
Cup Frauen: Brühl düpiert Spono und steht im FINAL4

Der LC Brühl hat im Schweizer Cup der Frauen die Überraschung geschafft und SPL-Leader Spono Nottwil in dessen Halle mit 24:22 (14:9) bezwungen. Die St. Gallerinnen qualifizierten sich damit als erstes Team für das FINAL4 vom 9. und 10. Mai in Olten. Für die Nottwilerinnen war es auf nationaler Ebene die erste Niederlage der Saison.

Vorab in der Viertelstunde vor der Pause zeigte der LC Brühl im Nottwiler SPZ eine ganz starke Vorstellung: Die St. Gallerinnen wendeten einen frühen 2:6-Rückstand (12.) in eine 14:9-Pausenführung. Spono, in der Meisterschaft seit dreizehn Spielen ungeschlagen, stemmte sich in der zweiten Halbzeit erwartungsgemäss gegen die drohende Niederlage, kam aber gegen die im Kollektiv überzeugenden Gäste nicht mehr näher als auf zwei Tore heran. Laura Oberli und Kerstin Kündig trafen je fünfmal für den LCB.

Alle weiteren Viertelfinal-Spiele im Schweizer Cup der Männer und Frauen finden in der kommenden Woche am Dienstag oder Mittwoch statt. Die Auslosung der Halbfinal-Partien für das FINAL4 wird voraussichtlich am Meisterschafts-Wochenende vom 7./8. Februar vorgenommen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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25.01.2015
SPL: Rotweiss Thun vergrössert den Abstand am Trennstrich

In der 13. Qualifikationsrunde der SPAR PREMIUM LEAGUE haben sich die drei Spitzenteams aus Nottwil, Zug und St. Gallen keine Blösse gegeben. Gewinner des Wochenendes ist Rotweiss Thun, das seinen Vorsprung am Trennstrich dank eines Siegs in Zofingen auf vier Punkte verdoppelte.

Die Berner Oberländerinnen mussten sich den Erfolg in Zofingen aber hart erarbeiten, liefen sie doch lange einem Rückstand hinterher. Die Wende gelang nach gut einer Dreiviertelstunde: Der bis dahin keck aufspielende TVZ gab eine 15:12-Führung (44.) preis und lag fünf Minuten vor Schluss mit 18:20 im Hintertreffen. Die von Helen Moser (7) angeführte Mannschaft von Trainer Peter Bachmann liess sich die beiden Punkte in der Folge nicht mehr nehmen.

Ganz ähnlich verlief die Partie zwischen Yellow Winterthur und dem LC Brühl, die mit einem 29:24-Sieg der St. Gallerinnen endete. Die Eulachstädterinnen führten mit 16:13 (36.), mussten den Gästen aber die Wende zum 20:22 (49.) zugestehen. Bei den ausgeglichenen Brühlerinnen trafen Leonie Plastina und Vanessa Maurer je fünfmal – sie blieben dabei ohne Fehlwurf. Bei Yellow fügte sich Neuzugang Carina Aselmeyer mit zwei Treffern ein.

Erwartungsgemäss wenig Spannung kam in den beiden Heimspielen der Zentralschweizer Spitzenteams auf. Sowohl Spono Nottwil (38:16 gegen Stans) als auch der LK Zug (31:21 gegen ATV/KV Basel) machten mit ihren Gegnerinnen schon in der ersten Halbzeit kurzen Prozess: Spono führte zur Pause mit 19:9, der LKZ mit 18:9. Bei den Zugerinnen ragte Simona Cavallari mit sieben Toren aus dem Kollektiv heraus; bei Spono Nottwil traf Rahel Furrer sechsmal.

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Quelle: Marco Ellenberger

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22.01.2015
SPL: Die offenen Fragen vor der zweiten Saisonhälfte

Mit der dreizehnten Runde der Qualifikation startet die SPAR PREMIUM LEAGUE am Samstag in die zweite Saisonhälfte. Die wichtigsten Fragen für die kommenden Wochen lauten: Kann der LC Brühl den rein innerschweizerischen Playoff-Final zwischen Nottwil und Zug noch verhindern? Wer schafft als viertes Team den Sprung in die Finalrunde? Und: Wer bringt sich im Kampf gegen den Abstieg in eine gute Ausgangslage?

Fünf Punkte beträgt der Rückstand des Rekordmeisters aus der Ostschweiz auf den zweitplatzierten amtierenden Champion LK Zug. Noch einmal zwei Zähler weiter vorne liegt das in dieser Saison ungeschlagene Spono Nottwil. Wollen die St. Gallerinnen das Zentralschweizer-Duo noch sprengen, müssen sie in den kommenden Direktbegegnungen zwingend punkten. Etwas, das in dieser Saison noch nicht gelungen ist: Der LCB hat zwar sämtliche acht Partien gegen die hinter ihm klassierten Mannschaften gewonnen, musste gegen Nottwil und Zug aber je zweimal als Verlierer vom Platz. 

Ganz allgemein sieht die Brühler Statistik diesbezüglich nicht rosig aus: Gegen den LKZ warten die St. Gallerinnen seit mittlerweile 13 (!) Spielen auf einen Sieg; letztmals gewannen sie am 10. März 2012. Und der letzte Erfolg gegen Spono liegt ebenfalls fünf Spiele und fast eineinhalb Jahre (7. September 2013) zurück. In der laufenden Spielzeit treffen die Ostschweizerinnen in der Qualifikation noch je einmal auf beide Gegner – in der Finalrunde stehen vier weitere Direktbegegnungen an. Fakt ist: Jeder weitere Sieg von Spono oder Zug macht die Wiederholung des Zentralschweizer Playoff-Finals wahrscheinlicher.

Hinter den drei Spitzenteams hat sich Rotweiss Thun (11 Punkte) in eine gute Ausgangslage gebracht, um die Finalrunde als viertes Team zu komplettieren. Der Vorsprung auf das zuletzt stärker gewordene Basel (9) beträgt aber lediglich zwei Zähler. Und auch Yellow Winterthur (8) dürfte die Hoffnung längst nicht aufgegeben haben. Für Zofingen (5) und Aufsteiger Stans (3) geht es derweil bereits in jeder Partie um den Ligaerhalt: Nach der Entscheidungsrunde der Teams auf den Plätzen fünf bis acht wird der Letztplatzierte in dieser Saison erstmals wieder direkt in die SPL2 absteigen.
 



SPAR PREMIUM LEAGUE 1

Samstag, 24. Januar
18.00 Uhr: TV Zofingen – DHB Rotweiss Thun
19.00 Uhr: Yellow Winterthur – LC Brühl
19.00 Uhr: Spono Nottwil – BSV Stans

Sonntag, 25. Januar
17.30 Uhr: LK Zug – ATV/KV Basel

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Quelle: Marco Ellenberger

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30.01.2015
Rolf Brack: «Gegen Tschechien sind wir der Aussenseiter»

Die Handball-Weltmeisterschaft in Katar neigt sich dem Ende entgegen. Nationaltrainer Rolf Brack schildert im Interview seine Beobachtungen, was die neuen Trends unserer Sportart angeht. Ausserdem schaut er zurück auf die Januar-Länderspiele der SHV-Auswahl und erklärt, was im Hinblick auf die wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele gegen Tschechien unternommen wird.
 


 
Rolf Brack, derzeit läuft die Handball-WM in Katar. Welche Schlüsse ziehen Sie aus den bisherigen Spielen?
Rolf Brack: Es gilt heute mehr denn je: Die Abwehr und die Torwartleistungen sowie das daraus resultierende Konterspiel sind entscheidend für den Erfolg. Entsprechend sind mit Frankreich und Spanien die Nationen mit der besten Qualität im Verteidigungs- und Umschaltspiel auch die grössten Anwärter auf den Titel. Es ist auch zu sehen, dass die Mannschaften heute deutlich mehr versuchen, über die Nahdistanz – also per Durchbruch im Zentrum, über den Kreisläufer oder über die Aussenspieler – zum Torerfolg zu kommen. Entsprechend wird die 6-0-Deckung mit grossen Innenverteidigern sehr kompakt, aber auch mit Körperkontakt gespielt. Ausserdem ist der Spezialistenwechsel zwischen eher angriffs- und eher abwehrstarken Spieler ein klarer Trend bei der WM. Spanien hat diesen Blockwechsel mit drei und Deutschland  sogar mit teilweise vier  Spielern sehr erfolgreich praktiziert. Das ist auch für uns interessant, weil wir aktuell zu wenige Allroundspieler haben, die über 60 Minuten in Angriff und Abwehr auf hohem internationalem Niveau spielen können.

Welche WM-Partien haben Sie besonders beobachtet?
Rolf Brack: Für mich war es natürlich wichtig, alle Spiele unserer Gegner in der EM-Qualifikation zu sehen. Frankreich hat bestätigt, wie dominant es über seine Abwehrqualität ist. Wenn man da zum Beispiel die Spiele gegen Argentinien (Achtelfinal) und Slowenien (Viertelfinal), die sich zuvor gegen mehrere Topmannschaften hervorragend verkauft haben, als Vergleich nimmt, muss man schon sagen, dass wir uns in Basel sehr gut aus der Affäre gezogen haben. Mazedonien hat im Achtelfinale sehr unglücklich gegen Kroatien verloren. Die Mazedonier haben ein starkes Turnier gespielt,  obwohl Kiril Lazarov nicht in Topform angetreten ist. Tschechien hat in der Gruppenphase nur knapp gegen Frankreich verloren und gegen Island und Algerien jeweils Kantersiege gefeiert. Am Ende haben sie mit Siegen gegen Russland und Weissrussland den Presidents-Cup (untere Tableauhälfte, Red.) gewonnen – und auch das, obwohl der gesundheitlich geschwächte Filip Jicha  kaum Akzente setzen konnte. Die Tschechen haben von ausgezeichneten Torhüter-Leistungen mit Quoten von teils 50 Prozent profitiert und ihre internationale Stärke eindrücklich unter Beweis gestellt.

Tschechien ist in der EM-Qualifikation Ende April ja der nächste Gegner der Schweiz. Was erwartet die SHV-Auswahl?
Rolf Brack: Wenn ich die beiden Testspiele von Anfang Januar in Deutschland dazu nehme, habe ich nun innert drei Wochen sieben Spiele von Tschechien gesehen und mir ein entsprechend gutes Bild machen können. Wir müssen da schon realistisch bleiben: Das wird eine deutlich schwierigere Aufgabe als ich direkt nach der Auslosung unserer EM-Qualifikations-Gruppe im vergangenen Sommer gedacht habe. In unserem Heimspiel vom 29. April in Schaffhausen ist Tschechien der Favorit. Wir müssen nicht nur gut, sondern sehr gut spielen, um dort eine Überraschung  schaffen zu können. Die WM hat noch einmal klar gezeigt: Wir haben mit Frankreich, Mazedonien und Tschechien die mit Abstand schwierigste Gruppe in der EM-Qualifikation gezogen. 

Die Schweiz ist mit guten Leistungen am Yellow Cup in Winterthur und danach mit zwei Niederlagen in Österreich ins neue Jahr gestartet. Was haben Sie aus diesen Begegnungen mitgenommen?
Rolf Brack: Wir haben gegen Mannschaften, die im Ranking alle vor uns klassiert sind, sieben gute und nur drei schlechte Halbzeiten gespielt. Wir haben in diesen Spielen – vor allem in Winterthur gegen zwei WM-Teilnehmer – gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Zumal wir bedenken müssen, dass wir aufgrund der Ausfälle nur fünf Innenverteidiger im Kader hatten. In Österreich haben wir mit nur noch elf einsatzfähigen Feldspielern gegen einen starken Gegner zweimal  auf Augenhöhe agiert – aber jeweils nur über die ersten 30 Minuten. Dann haben wir physisch enorm abgebaut, der Substanzverlust war deutlich spürbar. Die Erkenntnis daraus: Wenn wir mehrere Partien in einer Woche spielen, müssen wir einen vollständigen Spielerkader zur Verfügung haben und ein optimales Verhältnis von Belastung und Erholung herstellen. Ich sehe das für die EM-Qualifikation nicht als Problem, weil wir einen Kader mit insgesamt mehr Abwehrqualität zusammenstellen werden und die Belastungsdosierung mit einer guten Planung gezielt steuern können. Das grundsätzliche Problem und Handlungsbedarf sehe in der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüter: Hier müssen einerseits die Verteidiger unsere Torhüter mehr unterstützen, indem sie die Angreifer beim Torwurf mehr unter Druck setzen. Andererseits müssen auch die Torhüter ihre individuelle Leistung im Hinblick auf die Abwehr von «Pflichtbällen» und eine aggressivere Ausstrahlung verbessern.

Wie geht es nun weiter, vielleicht gerade im Hinblick auf die Spiele gegen Tschechien?
Rolf Brack: Wir werden uns jetzt natürlich voll auf das Heimspiel in Schaffhausen fokussieren. Bei der Kaderzusammenstellung wird die Abwehrqualität und die Form der Kaderkandidaten in der Finalrunde eine massgebende Rolle spielen. Wir werden in den Trainingseinheiten im März und beim Zusammenzug Ende April zunächst sehr viel Wert auf die Verbesserung von individuellen Basics im Abwehr- und Torhüterbereich sowie auf die Klasse im Torwurf legen. Mannschaftstaktisch gilt es, unsere 6-0- und 5-1-Abwehr auf Stärken und Schwächen von Tschechien einzustellen sowie die Konter-und Angriffskonzepte weiter zu entwickeln. Im Januar hatten wir im Angriff auch Defizite im Spiel über den Kreisläufer, nicht zuletzt weil Daniel Fellmann und Luca Mühlemann ausfielen. Hier bin ich optimistisch, dass wir wieder mehr Stärke entwickeln können, wenn beide fit sind. Insgesamt habe ich sechzehn Feldspieler und drei Torhüter in meinem Notizblock fett unterstrichen, die wissen, dass die «Herausforderung Tschechien» nur gemeinsam mit einem Maximum an kooperativer Zusammenarbeit gelöst werden kann.

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Quelle: Marco Ellenberger

Neue Trends –
und ihre Konsequenzen
Nationaltrainer Rolf Brack im grossen Interview zur Handball-WM, zu den Januar-Länderspielen der SHV-Auswahl und über die Spiele gegen Tschechien im Frühling.
30.01.2015
Nationalspielerin Tamara Aegerter ab Sommer bei Spono

Spono Nottwil hat im Hinblick auf die kommende Saison 2015/16 einen ersten Transfer getätigt: Torhüterin Tamara Aegerter wechselt von Rotweiss Thun an den Sempachersee. Die 25-jährige Bernerin hat sich in den letzten Jahren zu einem starken Rückhalt für ihr Team entwickelt und stand bereits elf Mal für die Schweizer Nationalmannschaft im Einsatz. 

Sportchef Ramon Schärli zeigt sich sehr erfreut über den Transfer: "Wir sind glücklich, dass Tamara Aegerter uns auf die nächste Saison hin verstärkt. Mit ihrer grossen Erfahrung aus Thun und der Nationalmannschaft wird sie unsere Mannschaft noch einmal einen grossen Schritt weiterbringen."

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Quelle: Spono Nottwil

30.01.2015
Stefan Oberholzer wird Geschäftsführer des HC GS Stäfa

Der Handballclub Gelb Schwarz Stäfa stellt die Weichen für die Zukunft und professionalisiert die Führungsstruktur. Stefan Oberholzer, Rookies-Chef des Vereins und bis Ende Januar Leiter Breitensport des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV), wird als Geschäftsführer angestellt. Seine Hauptaufgaben werden im Bereich Technik Männer und Frauen liegen. Weiter wird Stefan Oberholzer seine Erfahrungen im Marketing und Sponsoring für den Verein einsetzen sowie in anderen Bereichen den Vorstand unterstützen.

Mit der Verpflichtung von Stefan Oberholzer sichert der Verein die hervorragende Ausbildungsqualität im Nachwuchsbereich auf sämtlichen Stufen. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass so die professionelle Arbeit, welche Silvio Solenthaler und weitere Personen in der Vergangenheit zu grossen Teilen ehrenamtlich geleistet haben, Kontinuität erfahren wird.

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Quelle: HC GS Stäfa

30.01.2015
NLA: Trainerwechsel bei den Lakers Stäfa

Nachdem bekannt wurde, dass Markus Jud ab 1. Juni 2015 das Traineramt beim HSC Suhr Aarau übernimmt, haben sich der Verwaltungsrat der Lakers Stäfa und der Cheftrainer Markus Jud gemeinsam darauf verständigt, dass die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten mehr als 7 Jahre nach dem Cup-Spiel gegen Pfadi Winterthur am kommenden Dienstagabend vorzeitig beendet wird.

Beide Parteien sind der Auffassung, dass es auf Grund der aktuellen Situation nicht sinnvoll wäre, wenn das Team in der Abstiegsrunde von Markus Jud geführt werden würde. Der HSC Suhr Aarau spielt mit den Lakers Stäfa in der Abstiegsrunde und ist ein direkter Konkurrent um den Ligaerhalt.

Markus Jud wird vor dem Spiel gegen Pfadi Winterthur gebührend verabschiedet und wird in die Geschichte des Stäfner Handballs als erfolgreichster Trainer eingehen. Die Lakers Stäfa wünschen einer ihrer Club-Ikonen auf seinem weiteren sportlichen und privaten Weg viel Erfolg.

Die Lakers haben auf die aktuelle Situation reagieren können und einen Interimstrainer gefunden. René Barth wird das NLA-Team in der Abstiegsrunde führen. Mit René Barth konnten die Lakers eine Handball-Persönlichkeit (206 Länderspiele) gewinnen. Der 51-Jährige ist in Stäfa aufgewachsen und wohnt mit seiner Familie seit Jahren in Uerikon. Im Sommer übernimmt dann Pedja Milicic das Amt des Cheftrainers der Lakers.

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Quelle: Lakers Stäfa

29.01.2015
Cup Frauen: Brühl düpiert Spono und steht im FINAL4

Der LC Brühl hat im Schweizer Cup der Frauen die Überraschung geschafft und SPL-Leader Spono Nottwil in dessen Halle mit 24:22 (14:9) bezwungen. Die St. Gallerinnen qualifizierten sich damit als erstes Team für das FINAL4 vom 9. und 10. Mai in Olten. Für die Nottwilerinnen war es auf nationaler Ebene die erste Niederlage der Saison.

Vorab in der Viertelstunde vor der Pause zeigte der LC Brühl im Nottwiler SPZ eine ganz starke Vorstellung: Die St. Gallerinnen wendeten einen frühen 2:6-Rückstand (12.) in eine 14:9-Pausenführung. Spono, in der Meisterschaft seit dreizehn Spielen ungeschlagen, stemmte sich in der zweiten Halbzeit erwartungsgemäss gegen die drohende Niederlage, kam aber gegen die im Kollektiv überzeugenden Gäste nicht mehr näher als auf zwei Tore heran. Laura Oberli und Kerstin Kündig trafen je fünfmal für den LCB.

Alle weiteren Viertelfinal-Spiele im Schweizer Cup der Männer und Frauen finden in der kommenden Woche am Dienstag oder Mittwoch statt. Die Auslosung der Halbfinal-Partien für das FINAL4 wird voraussichtlich am Meisterschafts-Wochenende vom 7./8. Februar vorgenommen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Unverhofft kommt oft
Der LC Brühl qualifiziert sich im Schweizer Cup als erstes Team für das FINAL4:
Die St. Gallerinnen setzen sich in Nottwil überraschend mit 24:22 (14:9) durch.
29.01.2015
EHF-Ranking: Die Swiss Handball League neu auf Platz 11

Die Swiss Handball League (SHL) ist in der von der EHF veröffentlichten Dreijahreswertung vom achten auf den elften Platz zurückgefallen, hielt sich damit aber weiter erfolgreich im vorderen europäischen Drittel. Massgebend für die Berechnung sind die Europacup-Resultate der nationalen Vertreter aus den Saisons 2011/12, 2012/13 und 2013/14. Aufgrund der Platzierung im Ranking werden die Europacup-Startplätze für die neue Saison vergeben. Hier ändert sich für die Schweiz im Vergleich zum Vorjahr nichts: Die SHL hat weiterhin anrecht auf total vier Startplätze in der Champions League (1), im EHF-Cup (2) sowie im Challenge-Cup (1).

An der Spitze der Wertung stehen wie in den vergangenen Jahren mit grossem Abstand die Ligen aus Deutschland und Spanien, gefolgt von Frankreich und Ungarn. Den grössten Sprung nach vorne machte Schweden, das sich von 14 auf 9 verbesserte und damit zusammen mit Polen, Mazedonien und Weissrussland die Schweiz überholte. Verlierer ist Russland, das von Platz 7 auf 15 abstürzte.
 


 
EHF-Liga-Ranking (Januar 2015)

Spitze: 1. Deutschand (+/-0 Plätze, 167,29 Punkte). 2. Spanien (+/-0, 105,86). 3. Frankreich (+/-0, 83,67). 4. Ungarn (+2, 74.57). 5. Dänemark (-1, 66,71). 6. Slowenien (-1, 59,13). 7. Polen (+4, 38,60). 8. Mazedonien (+2, 36,40). 9. Schweden (+5, 36,33). 10. Weissrussland (+2, 33,90). 11. Schweiz (-3, 33,00). – Ferner: 13. Kroatien (-4, 32,11). 15. Russland (-7, 30,29). 27. Österreich (-2, 9,10).
 

Dokumente:
EHF-Liga-Ranking 2015 (komplette Rangliste)27 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

29.01.2015
NLA: BSV Bern Muri verlängert mit Valentin Striffeler

Der BSV Bern Muri konnte den Vertrag mit dem Nationalspieler und BSV-Eigengewächs Valentin Striffeler ab der Saison 2015/16 frühzeitig um zwei weitere Jahre bis und mit Saison 2016/17 verlängern. Der 24-jährige Valentin Striffeler absolviert bereits seine achte NLA-Saison. Bis dato erzielte Striffeler in 169 NLA-Partien 233 Tore im BSV-Dress. Unter Trainer Lukas Magnaguagno machte Striffeler vor allem in der Defensive nochmals einen grossen Schritt nach vorne und gehört mittlerweile zu einer festen Grösse im Berner Abwehrverbund.

Dies war sicherlich mitentscheidend, weshalb Striffeler im Jahr 2014 den Durchbruch als Nationalspieler schaffte und bisher viermal für die Schweiz auflaufen durfte.

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Quelle: BSV Bern Muri

29.01.2015
NLA: Pfadi verpflichtet Filip Gavranovic als neuen Kreisläufer

Der kroatische Kreisläufer Filip Gavranovic wechselt von Österreichs Spitzenclub Bregenz mit einem Zwei-Jahresvertrag bis Ende Saison 2016/2017 zu Pfadi Winterthur. Vorerst noch unklar ist die Situation des bisherigen Kreisläufers Dino Bajram, dessen Vertrag Ende dieser Saison ausläuft.

Der 24-jährige Filip Gavranovic weist mit seinen Gardemassen ideale Voraussetzungen auf und entspricht dem Anforderungsprofil des aktuellen Tabellenführers. Der physisch starke und athletische Spieler gilt auch als treffsicherer Kreisläufer und bringt, trotz seiner jungen Jahre, bereits einiges an internationaler Erfahrung mit. Sein Debüt auf europäischer Bühne erlebte er beim RK Porec 2011/2012 im Cupsieger Cup und stiess mit den Kroaten bis ins 1/16-Finale vor, wo das Team gegen BM Aragon unterlag. Ein Jahr später qualifizierte er sich mit seinem neuen slowenischen Verein RK Cimos Koper für das Qualifikationsturnier zur Champions League. Koper scheiterte dabei, spielte anschliessend im EHF-Cup erfolgreich weiter und schaffte den Einzug in die Gruppenphase.

Seit der Saison 2013/2014 spielt Filip Gavranovic für Bregenz. Wiederum konnte er mit seinem Team am EHF-Cup teilnehmen, doch die zweite Qualifikationsrunde bedeutete das Aus. Auch in der aktuellen Saison 2014/2015 hiess es in der zweiten Runde - nach zwei Niederlagen gegen Skjern - Endstation für Bregenz. Immerhin glänzte Filip Gavranovic in diesen beiden Runden mit insgesamt 17 Treffern vom Kreis.

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Quelle: Pfadi Winterthur

29.01.2015
NLB: Der RTV 1879 Basel strebt den Aufstieg an

Nach einer über sechswöchigen Pause erfolgt für die NLB-Handballer des RTV 1879 Basel dieser Tage die Fortsetzung des Meisterschaftsbetriebes. Das Team von Trainer Silvio Wernle figuriert nach etwas mehr als der Hälfte der Qualifikationsphase mit 20 Punkten aus 14 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz, zwei Zähler hinter dem Tabellenführer TV Endingen und zwei Punkte vor dem drittplatzierten KTV Altdorf. Im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres 2015 trifft der RTV nun am kommenden Samstag, 31. Januar, auswärts auf den zwölfplatzierten TV Zofingen (10 Punkte). Gegen die Aargauer hatten die Basler das Hinspiel zuhause im September mit 30:26 (13:13) für sich entschieden.

Die offizielle Zielsetzung der RTV-Clubleitung lautet weiterhin das Erreichen eines Schlussranges unter den ersten Vier sowie die Weiterentwicklung der Mannschaft punkto Persönlichkeit sowie als Team. Der Aufstieg ist keine erklärte Pflicht, wird jedoch angestrebt. Zudem ist der RTV nach wie vor im Schweizer Cup vertreten. Im Viertelfinal treffen die Basler am kommenden Mittwoch, 4. Februar 2015 (20.00 Uhr, Sporthalle Weissenstein in Würenlingen) auswärts auf den TV Endingen und würde sich mit einem Sieg für das prestigeträchtige Final-Four-Turnier am 9./10. Mai 2015 in Olten qualifizieren.
 
Höchste Priorität geniesst nun jedoch die Meisterschaft, wo in den noch ausstehenden 12 Spielen im Kampf um die Tabellenspitze möglichst viele Punkte gesammelt werden sollen. In Zofingen tritt der RTV Basel zweifellos als Favorit an. In der Vorbereitungsphase gab es für den RTV je einen Sieg und eine Niederlage, und zwar einen 30:22-Erfolg gegen den regionalen Erstligisten HSG Leimental sowie eine klare Niederlage gegen den NLA-Finalrundenteilnehmer HC Kriens-Luzern.
 
Personell stehen Trainer Silvio Wernle anlässlich der Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebs grundsätzlich, abgesehen von einigen kleineren Blessuren, sämtliche Spieler zur Verfügung. Zu einem Highlight der besonderen Art kommt es am Samstag, 18. April 2015, in der Sporthalle Rankhof in Basel anlässlich des letzten Qualifikations-Heimspiels gegen den TV Birsfelden (Spielbeginn um 18.00 Uhr). Der langjährige Schweizer Nationaltorhüter Pascal Stauber wird dann seine glanzvolle Aktiv-Karriere offiziell beenden (müssen), und zwar aus gesundheitlichen Gründen. Stauber leidet seit geraumer Zeit an einem Knorpelschaden am rechten Knie, welcher im Bereich Mai/Juni dieses Jahres eine Operation unumgänglich macht. Die darauf folgende Rehabilitationsphase wird mindestens sechs Monate dauern. Stauber (35) bestritt in seiner Karriere 116 Länderspiele für die Schweiz, rund 450 NLA-Partien sowie bis Ende dieser Saison gegen 80 Meisterschaftsspiele in der NLB.

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Quelle: RTV 1879 Basel

28.01.2015
SPL: Peter Bachmann bleibt Trainer von Rotweiss Thun

Peter Bachmann (57) und Rotweiss Thun verlängern ihre Zusammenarbeit um eine weitere Saison. Der amtierende "Trainer des Jahres" wird so auch in der kommenden Spielzeit bei den Berner Oberländerinnen in der SPAR PREMIUM LEAGUE an der Seitenlinie stehen.

Unter Peter Bachmanns Führung entwickelte sich das SPL-Team des DHB Rotweiss Thun vom Abstiegskandidaten zum Überraschungsteam der Liga, das jeglichen Konkurrenten mindestens einmal zum Straucheln brachte. Rotweiss Thun beendete die vergangene Saison auf dem hervorragenden vierten Rang und Peter Bachmann wurde von einer Fachjury zum "Trainer des Jahres" ausgezeichnet. Der plötzliche Erfolg der Berner Oberländerinnen ist eng mit seiner akribischen Vorbereitung auf Trainings und Wettkampf, seinem Mut, neuartige taktische Elemente auszutesten sowie seinem unermüdlichen Engagement und seiner Leidenschaft für den Handballsport verknüpft.

Umso mehr freut es die Vereinsverantwortlichen, den als exzellenten Ausbildner bekannten Handballexperten weiterhin in seinen Reihen zu wissen. Bachmann absolvierte kürzlich die Ausbildung zum EHF-Mastercoach und hätte bestimmt auch finanziell lukrativere Jobangebote vorliegen gehabt – er entschied sich aber, ein weiteres Jahr am Thunersee zu bleiben. Rotweiss Thun ist derzeit wiederum auf dem vierten Zwischenrang klassiert, für nächste Saison erhofft sich Bachmann aber einen Sprung nach vorne: "Wenn wir im dritten Jahr mit denselben Stammkräften arbeiten können, die alle immer noch erfolgshungrig und gewillt sind, weiterhin hart zu trainieren, sollte Einiges möglich sein." Assistiert wird Bachmann auch in der Saison 2015/2016 von Jürg Stender.

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

28.01.2015
NLA: Markus Jud ab Sommer neuer Trainer des HSC Suhr Aarau

Markus Jud, der aktuelle Trainer des NLA-Vereines Lakers Stäfa, wird ab 1. Juni 2015 neuer Cheftrainer des HSC Suhr Aarau. Das Engagement von Guido Frei wird nicht verlängert und per sofort beendet. Patrik Fend soll Aufgaben im Nachwuchsbereich erhalten.

Der versierte NLA-Trainer Markus Jud (53) folgt per 1. Juni 2015 als Cheftrainer des NLA-Teams des HSC Suhr Aarau auf das Duo Guido Frei/Patrik Fend. Die Parteien haben eine Vereinbarung mit einer Laufzeit von drei Jahren unterzeichnet. «Markus Jud ist exakt der richtige Mann für unsere Bedürfnisse. Er hat bewiesen, wie man erfahrene Spieler und junge Talente zu einem effizienten Team formt und die Nachwuchskräfte fördert und entwickelt. Zudem ist er vertraut mit Handballclubs wie dem unsrigen», sagt Martin Suter, der Chef Leistungssport des HSC Suhr Aarau. «Ich komme gerne in den Aargau zu diesem Traditionsclub mit den vielen jungen Spielern, einer der besten Nachwuchsabteilungen und der tollen Ambiance im Aarauer Schachen. Ich freue mich, das Potenzial dieses jungen Teams weiter zu entwickeln», sagt Markus Jud.

Markus Jud war seit 2007 Cheftrainer des NLA Clubs Lakers Stäfa, den er zum Ende der laufenden Saison verlassen wird. Vorher war er Cheftrainer des TV Uster Frauen (NLA) und Herren (NLB). Seine aktive Handballer-Laufbahn beendete er beim HC Dietikon-Urdorf in der NLB. Er verfügt über eine A-Trainerlizenz des SHV und eine Berufstrainerausbildung von Swiss Olympic. Ausserhalb des Sports ist Markus Jud Geschäftsführer und Mitinhaber der Pan-Gusto AG in Nänikon ZH. Er wohnt in Uster, ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne.

Das Engagement von Guido Frei wird per sofort im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Grund dafür sind unterschiedliche Auffassungen über die Führung der Mannschaft. Patrik Fend leitet ab sofort die 1. Mannschaft. Sein Vertrag läuft Ende Mai aus. Der HSC Suhr Aarau möchte ihm ab 1. Juni 2015 neue verantwortungsvolle Aufgaben im Nachwuchsbereich übertragen, mit dem Ziel, die hohe Ausbildungsqualität zu erhalten. Konkrete Informationen dazu werden später veröffentlicht.

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Quelle: HSC Suhr Aarau

25.01.2015
SPL: Rotweiss Thun vergrössert den Abstand am Trennstrich

In der 13. Qualifikationsrunde der SPAR PREMIUM LEAGUE haben sich die drei Spitzenteams aus Nottwil, Zug und St. Gallen keine Blösse gegeben. Gewinner des Wochenendes ist Rotweiss Thun, das seinen Vorsprung am Trennstrich dank eines Siegs in Zofingen auf vier Punkte verdoppelte.

Die Berner Oberländerinnen mussten sich den Erfolg in Zofingen aber hart erarbeiten, liefen sie doch lange einem Rückstand hinterher. Die Wende gelang nach gut einer Dreiviertelstunde: Der bis dahin keck aufspielende TVZ gab eine 15:12-Führung (44.) preis und lag fünf Minuten vor Schluss mit 18:20 im Hintertreffen. Die von Helen Moser (7) angeführte Mannschaft von Trainer Peter Bachmann liess sich die beiden Punkte in der Folge nicht mehr nehmen.

Ganz ähnlich verlief die Partie zwischen Yellow Winterthur und dem LC Brühl, die mit einem 29:24-Sieg der St. Gallerinnen endete. Die Eulachstädterinnen führten mit 16:13 (36.), mussten den Gästen aber die Wende zum 20:22 (49.) zugestehen. Bei den ausgeglichenen Brühlerinnen trafen Leonie Plastina und Vanessa Maurer je fünfmal – sie blieben dabei ohne Fehlwurf. Bei Yellow fügte sich Neuzugang Carina Aselmeyer mit zwei Treffern ein.

Erwartungsgemäss wenig Spannung kam in den beiden Heimspielen der Zentralschweizer Spitzenteams auf. Sowohl Spono Nottwil (38:16 gegen Stans) als auch der LK Zug (31:21 gegen ATV/KV Basel) machten mit ihren Gegnerinnen schon in der ersten Halbzeit kurzen Prozess: Spono führte zur Pause mit 19:9, der LKZ mit 18:9. Bei den Zugerinnen ragte Simona Cavallari mit sieben Toren aus dem Kollektiv heraus; bei Spono Nottwil traf Rahel Furrer sechsmal.

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Quelle: Marco Ellenberger

Courant normal
In der SPAR PREMIUM LEAGUE läuft zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte alles nach den Erwartungen. Gewinner der dreizehnten Qualifikationsrunde ist Rotweiss Thun.
23.01.2015
NLA: Robbie Kostadinovic per sofort Trainer bei GC Amicitia

Robbie Kostadinovic steht GC Amicitia per sofort als Cheftrainer zur Verfügung. Dass der Ex-Captain des Schweizer Nationalteams zu den Stadtzürchern zurückkehrt, ist schon seit zwei Wochen klar, allerdings war der Zeitpunkt noch offen. Der 41-jährige Kostadinovic löst seinen langjährigen Mentor Arno Ehret ab.

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Quelle: Sportinformation (Si)

22.01.2015
SPL: Die offenen Fragen vor der zweiten Saisonhälfte

Mit der dreizehnten Runde der Qualifikation startet die SPAR PREMIUM LEAGUE am Samstag in die zweite Saisonhälfte. Die wichtigsten Fragen für die kommenden Wochen lauten: Kann der LC Brühl den rein innerschweizerischen Playoff-Final zwischen Nottwil und Zug noch verhindern? Wer schafft als viertes Team den Sprung in die Finalrunde? Und: Wer bringt sich im Kampf gegen den Abstieg in eine gute Ausgangslage?

Fünf Punkte beträgt der Rückstand des Rekordmeisters aus der Ostschweiz auf den zweitplatzierten amtierenden Champion LK Zug. Noch einmal zwei Zähler weiter vorne liegt das in dieser Saison ungeschlagene Spono Nottwil. Wollen die St. Gallerinnen das Zentralschweizer-Duo noch sprengen, müssen sie in den kommenden Direktbegegnungen zwingend punkten. Etwas, das in dieser Saison noch nicht gelungen ist: Der LCB hat zwar sämtliche acht Partien gegen die hinter ihm klassierten Mannschaften gewonnen, musste gegen Nottwil und Zug aber je zweimal als Verlierer vom Platz. 

Ganz allgemein sieht die Brühler Statistik diesbezüglich nicht rosig aus: Gegen den LKZ warten die St. Gallerinnen seit mittlerweile 13 (!) Spielen auf einen Sieg; letztmals gewannen sie am 10. März 2012. Und der letzte Erfolg gegen Spono liegt ebenfalls fünf Spiele und fast eineinhalb Jahre (7. September 2013) zurück. In der laufenden Spielzeit treffen die Ostschweizerinnen in der Qualifikation noch je einmal auf beide Gegner – in der Finalrunde stehen vier weitere Direktbegegnungen an. Fakt ist: Jeder weitere Sieg von Spono oder Zug macht die Wiederholung des Zentralschweizer Playoff-Finals wahrscheinlicher.

Hinter den drei Spitzenteams hat sich Rotweiss Thun (11 Punkte) in eine gute Ausgangslage gebracht, um die Finalrunde als viertes Team zu komplettieren. Der Vorsprung auf das zuletzt stärker gewordene Basel (9) beträgt aber lediglich zwei Zähler. Und auch Yellow Winterthur (8) dürfte die Hoffnung längst nicht aufgegeben haben. Für Zofingen (5) und Aufsteiger Stans (3) geht es derweil bereits in jeder Partie um den Ligaerhalt: Nach der Entscheidungsrunde der Teams auf den Plätzen fünf bis acht wird der Letztplatzierte in dieser Saison erstmals wieder direkt in die SPL2 absteigen.
 



SPAR PREMIUM LEAGUE 1

Samstag, 24. Januar
18.00 Uhr: TV Zofingen – DHB Rotweiss Thun
19.00 Uhr: Yellow Winterthur – LC Brühl
19.00 Uhr: Spono Nottwil – BSV Stans

Sonntag, 25. Januar
17.30 Uhr: LK Zug – ATV/KV Basel

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Quelle: Marco Ellenberger

Gegen die Statistik
Der LC Brühl hat seit eineinhalb Jahren nicht mehr gegen den LK Zug oder Spono Nottwil gewonnen. Im Kampf um den Playoff-Final müssen jetzt aber Siege her.
22.01.2015
Peter Bachmann ist als erster Schweizer «EHF Mastercoach»

Peter Bachmann hat im Dezember als erster Schweizer die Ausbildung zum «EHF Mastercoach» und zur «EHF PRO Coaching Lizenz» erfolgreich abgeschlossen. Der 57-Jährige, aktuell Trainer des SPL1-Frauenteams von Rotweiss Thun, verfügt damit über die höchste europäische Trainerausbildung.

Die drei jeweils einwöchigen Module haben alle im vergangenen Jahr stattgefunden; das erste im Januar in Silkeborg (Dänemark) während der Männer-EM, das zweite im Juni in Balatonföldvar und das dritte in Györ (beides in Ungarn) anlässlich der Frauen-EM. Gegen 30 Teilnehmer haben diesen Kurs besucht, darunter Alfred Gislason (THW Kiel), Dragan Djukic (ehemaliger Schweizer Nationaltrainer, heute Nationaltrainer in Israel), Rolando Freitas (Nationaltrainer Portugal), Prof. Omer Aihan (Nationaltrainer Rumänien) oder Mark Schmetz (ehemaliger Nationaltrainer Holland).

Peter Bachmann verfasste seine Diplomarbeit zum Thema "Den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzen" und musste diese im letzten Modul vorstellen und verteidigen. Seine Ideen zu diesem Thema sind bei der EHF dabei sehr gut angekommen. Wolfgang Pollany, der Lektor seiner Arbeit und selbst EHF Mastercoach aus Österreich, hielt zur Diplomarbeit von Peter Bachmann drei zentrale Punkte fest: «Erstens: Der Einsatz eines weiteren Feldspielers, egal in welcher Situation, belebt die Handballtaktik in jedem Fall. Zweitens: Der Ansatz, auch in dieser speziellen Situation die gewohnten taktischen Abläufe beizubehalten. Drittens: Das vorgestellte Gesamtsystem ist aus methodischer und taktischer Hinsicht richtig und schlüssig.»

«Ich sage immer allen meinen Studenten, dass es im Sport so ist, wie im Strassenverkehr: Wenn man ganz an die Spitze will, wozu man eben jemanden überholen muss, dann kann man nicht einfach dasselbe tun wie dieser. Irgendwann muss man eben ausscheren und etwas völlig anderes tun. Im Handball sieht es fast so aus, als sei das Angriffsspiel weitestgehend ausgereizt, wohingegen in der Defensive immer wieder neue Wege gefunden werden, die dann meist den nächsten Sieger bei den Grossveranstaltungen definieren. Wenn jetzt also jemand im Angriff einen völlig anderen Weg geht, wie eben Peter Bachmann, dann findet das meine vollste Zustimmung und Unterstützung und auch meinen uneingeschränkten Beifall», so Wolfgang Pollany weiter.

Rund um den Schweizer Handball gibt es erst eine Handvoll Personen, die über die Ausbildung zum «EHF Mastercoach» verfügen: Männer-Nationaltrainer Rolf Brack (D), Frauen-Nationaltrainer Jesper Holmris (Dä), U20-Frauen-Nationaltrainer Pavol Streicher (Slk) oder TV Endingen-Trainer Zoltan Cordas (Ö). Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) gratuliert Peter Bachmann herzlich zur abgeschlossenen Ausbildung und wünscht ihm in seiner weiteren Trainertätigkeit viel Erfolg.

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Quelle: Marco Ellenberger

Pionierarbeit
Peter Bachmann, heute Trainer von Rotweiss Thun, hat im Dezember als erster Schweizer die Ausbildung zum «EHF Mastercoach» erfolgreich abgeschlossen.
21.01.2015
Noëlle Frey kehrt im Sommer in die Schweiz zurück

Wie der Bundesliga-Verein HSG Blomberg am Mittwoch verlautete, wird Nationalspielerin Noëlle Frey ihren auslaufenden Vertrag nicht verlängern und auf die neue Spielzeit hin in die Schweiz zurückkehren. Zu welchem Verein es sie zieht, ist noch nicht bekannt. «Noëlle hat sich in den vergangenen Jahren sportlich gut entwickelt und ist mittlerweile vor allen Dingen in der Defensive herausragend. Mit ihrer professionellen Einstellung und ihrer starken Persönlichkeit wird sie uns sehr fehlen», sagt HSG-Trainer André Fuhr. 

Die heute 23-Jährige war 2011 vom TV Zofingen in die Nelkenstadt gewechselt. «Ich hatte und habe eine schöne Zeit hier in Blomberg, fühle mich wohl und habe viele neue Freunde gefunden. In den kommenden Monaten werde ich alles für die HSG geben, um unsere Saisonziele zu erreichen und vielleicht kommen wir im Europapokal auch noch weit», sagt Noëlle Frey. 

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Quelle: HSG Blomberg

Zurück in die Schweiz
Die Schweizer Nationalspielerin Noëlle Frey verlängert ihren auslaufenden Vertrag beim Bundesligisten Blomberg nicht und kehrt im Sommer in die Schweiz zurück.
21.01.2015
NLA: Pfadis Julian Krieg nächste Saison in der Bundesliga

Der erfolgreiche Rückraumspieler Julian Krieg erhält die Chance, in der besten Liga der Welt Fuss zu fassen. Ab der nächsten Saison heisst sein neuer Verein HBW Balingen-Weilstetten und dieser spielt in der DKB Handball Bundesliga. Aktuell liegt der HBW auf Rang 14 und hat gute Aussichten, in der Liga bleiben zu können.

Julian Krieg kam auf die Saison 2010/2011 vom Drittligisten SG Schalksmühle-Halver zu Pfadi Winterthur. Hier etablierte er sich im rechten Rückraum bald als Topscorer. Zwar verlief seine handballerische Karriere in der Schweiz nicht immer wunschgemäss, musste er doch einige Verletzungen in Kauf nehmen. Letzte Saison konnte Julian Krieg beweisen, was er drauf hat und holte sich die Krone als Topscorer der Liga.

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Quelle: Pfadi Winterthur

In die Bundesliga
NLA-Leader Pfadi Winterthur verliert Ende Saison eine Teamstütze: Rückraum-Shooter Julian Krieg wechselt zu HBW Balingen-Weilstetten in die Bundesliga.
20.01.2015
NLA: Kaderplanungen von Fortitudo Gossau weit vorangeschritten

Die Mannschaft von Fortitudo Gossau für die Saison 2015/2016 nimmt bereits konkrete Formen an. Schon vor Weihnachten konnte der Vertrag mit Valon Dedaj, einem wichtigen Teamleader und Lenker des Angriffsspiels, verlängert werden. Fortitudo Gossau konnte mit Simon Kindle und Pfadi Winterthur Handball einen Ausleihvertrag für die Saison 2015/2016 abschliessen. Der 22-jährige Kindle verfügt bereits über drei Einsätze in der A-Nationalmannschaft und wird mit Holger Hug das Torhüterduo für die nächste Saison bilden. Silvio Meier will seiner Karriere einen neuen Schub verleihen, indem er zu einem Verein wechseln wird, bei dem er mehr Spielzeit bekommt.  

Jonas Mächler, ehemaliger U21-Nationalspieler der Schweiz, wechselt für die kommenden beiden Spielzeiten von den Lakers Stäfa zu Fortitudo Gossau. Nebst seinen defensiven Qualitäten wird er zusammen mit Lorenz Bösch auch im Angriff mehr Einsatzzeiten erhalten. Jonas Mächler ersetzt Fabian Christ, der sich in Zukunft auf seine beruflichen Herausforderungen konzentrieren möchte. Im Falle von personellen Engpässen stellt sich Fabian Christ aber weiterhin für Einsätze in der ersten Mannschaft zur Verfügung.

Mit Andreas Wild wechselt ein Spieler vom TSV St.Otmar St.Gallen zu Fortitudo Gossau, der bereits bei Forti Gossau in der Juniorenabteilung gespielt hat. Nach sieben NLA-Saisons beim Lokalrivalen St. Otmar hat der polyvalent einsetzbare Wild für die kommenden zwei Spielzeiten bei Forti Gossau unterschrieben.

"Wir sind froh, bereits frühzeitig wichtige Positionen im Kader für die nächste Saison besetzt zu haben mit Spielern, die jung und ehrgeizig sind, aber auch solchen, die mit ihrer Erfahrung zur Qualität des Kaders wesentlich beitragen können", freut sich Jan Keller, der künftige sportliche Leiter.

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Quelle: Fortitudo Gossau

20.01.2015
NLA: Pfadi verlängert mit Torhüter Simon Kindle und leiht ihn aus

Der Torhüter Simon Kindle bleibt weiterhin bei Pfadi Winterthur. Er wurde vom aktuellen Tabellenführer für weitere zwei Saisons bis 2016/2017 verpflichtet. Für die kommende Spielzeit 2015/2016 wird er jedoch an den Ligakonkurrenten TSV Fortitudo Gossau ausgeliehen.

Der 23-jährige Simon Kindle hat nach seiner erfolgreichen Hüftoperation das Training bei Pfadi wieder aufgenommen. Um ihm einen kontinuierlichen Aufbau mit viel Spielpraxis zu gewähren, einigten sich die Clubleitungen von Pfadi und Fortitudo darauf, dass der talentierte Torhüter für eine Saison nach Gossau ausgeliehen wird. Mit dieser Vereinbarung bietet sich Simon Kindle eine ideale Möglichkeit, sein vorhandenes Können im Tor erneut auf den Handballplätzen zu zeigen und an die Leistungsspitze zurückzukehren.

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Quelle: Pfadi Winterthur

19.01.2015
Der Schweizer Jahrgang 1996 im Fokus von indoorsports.ch

Nicht zuletzt seit dem sechsten Platz an der EM-Endrunde im vergangenen Sommer wissen wir: Die Schweizer Nationalmannschaft der Jahrgänge 1996 und jünger hat enorm viel Potenzial. indoorsports.ch hat die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter beim master cup in Zug am Samstag begleitet – und mit einem Remis gegen den starken Nachwuchs aus Ungarn erbrachten die U19-Junioren den Beweis für ihre Möglichkeiten gleich selbst. Entstanden ist ein toller Beitrag.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

Das Potenzial der 1996er
Die U19-Nationalmannschaft im Portrait von indoorsports.ch: Am Samstag im Rahmen des 16. master cup in Zug ist ein spannender Video-Beitrag entstanden.
19.01.2015
U24-Nationalmannschaft spielt in Stäfa Unentschieden

Die Schweizer Perspektivauswahl hat sich am Samstag in einem Testspiel gegen das NLA-Team der Lakers Stäfa ein 28:28-Remis erkämpft. Die von Nationaltrainer Rolf Brack betreute U24-Nationalmannschaft führte zur Pause mit 17:14, geriet im zweiten Durchgang aber mit 20:22 ins Hintertreffen. In der spannenden Schlussphase hätten beide Teams die Chancen gehabt, die Partie für sich zu entscheiden. Benjamin Geisser erzielte schliesslich rund 90 Sekunden vor Schluss den Ausgleich für die SHV-Auswahl. Luca Spengler war mit acht Treffern bester Werfer der Begegnung.

Schweiz U24: Wick (8 Paraden)/Kindler (20. bis 47./7 Paraden); Spengler (8), Brücker (2), Hofstetter (1), Geisser (4), Huwyler (2), Küttel (1), Strebel, Kevin Jud (3/3), Mühlebach (2), Lier (5).

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Quelle: Marco Ellenberger

19.01.2015
Vlaznim Bislimi übernimmt Sponos SPL2-Team bis Ende Saison

Die Verantwortlichen von Spono Nottwil sind auf der Suche nach einem neuen Trainer für die zweite Mannschaft vereinsintern fündig geworden. U19-Elite-Trainer Vlaznim Bislimi und SPL2-Assistenz-Trainerin Sandra Andermatt werden die Reserven bis Ende Saison definitiv übernehmen. Die beiden haben die Equipe nach dem Rücktritt von Marcel Stauffer seit Mitte Dezember bereits interimistisch geführt.

 

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Quelle: Spono Nottwil

19.01.2015
Wettbewerb «Sport rauchfrei»: Jetzt anmelden und gewinnen!

Über 75'000 Franken an Preisgeld gibt es beim Wettbewerb «Sport rauchfrei» 2015 für Vereine und Teams zu gewinnen. Mitmachen können alle Teams, deren Mitglieder sich mit ihrer Unterschrift auf dem Ehrenkodex für einen Sport ohne Tabak einsetzen. Zudem erhält jedes Mitglied ein tolles Überraschungsgeschenk! Vereine müssen für eine Teilnahme ihre Statuten mit einem entsprechenden Artikel und Anhang ergänzen.

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Quelle: Swiss Olympic

18.01.2015
master cup: U17-Junioren machen das Triple komplett

Die Schweizer U17-Junioren haben am dritten Spieltag des 16. master cup gegen Frankreich auch das dritte Spiel gewonnen. Die Auswahl von Trainer Thomas Umbricht hielt damit am Sonntag die heimische Fahne hoch: Sowohl die U18-Juniorinnen (16:29), als auch die U20-Juniorinnen (27:35) mussten gegen Deutschland jeweils mit klaren Niederlagen vom Platz.

Die Junioren der Jahrgänge 1998 und jünger bestätigten ihre Siege gegen Frankreich vom Freitag und Samstag zum Abschluss eindrücklich. Zwar blieb der Nachwuchs des amtierenden Europameisters am Sonntag bis kurz nach der Pause in Schlagdistanz, doch dann setzten sich die Schweizer von 14:12 (35.) unwiderstehlich auf 20:13 (45.) ab. Moritz Aufdenblatten war mit sieben Treffern (aus acht Versuchen) bester Werfer seiner Mannschaft.

Die Schweizer U20-Juniorinnen gerieten vor 410 Zuschauern in Zug schon früh entscheidend ins Hintertreffen: Keine 13 Minuten waren gespielt, als Deutschland bereits mit 9:2 in Führung lag. Der Abstand pendelte sich in der Folge in dieser Grössenordnung ein. Kurz nach der Pause keimte beim 12:16 aus Schweizer Sicht noch einmal etwas Hoffnung auf, doch die Gäste setzten sich bis zur 50. Minute wieder auf 30:18 ab. In den Schlussminuten kamen die Schweizerinnen noch einmal auf 27:35 heran. Zerin Oezcelik traf achtmal für das Heimteam.

Ein in der Höhe ähnliches Schlussresultat, aber eine etwas andere Geschichte, wiesen die U18-Juniorinnen aus. Sie konnten Deutschland lange Paroli bieten, lagen gar noch mit 8:7 in Führung (23.), mussten die Gäste dann aber zu Beginn der zweiten Halbzeit ziehen lassen. Deutschland erhöhte das Skore kontinuierlich und gewann am Ende deutlich mit 29:16. Daphne Gautschi war mit sechs Treffern beste SHV-Werferin. Sie benötigte dafür aber 14 Versuche.

Alle Resultate und Statistiken zum 16. master cup sind im Matchcenter (siehe Link) zu finden.

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Quelle: Marco Ellenberger

master cup-Triple
Die Schweizer U17-Junioren gewinnen am 16. master cup auch das dritte Spiel gegen Frankreich. Die U18- und die U20-Frauen verlieren klar gegen Deutschland.
17.01.2015
master cup: Starke Schweizer U17-Junioren am Samstag

Am zweiten Spieltag des 16. master cup in der Sporthalle Zug gab es für die vier im Einsatz stehenden Schweizer Nachwuchs-Nationalteams zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage. Für den Glanzpunkt sorgten die U17-Junioren von Trainer Thomas Umbricht: Sie setzten sich gegen Frankreich gleich mit 29:23 (17:8) durch. Eine Steigerung gelang den U19-Junioren: Sie erkämpften sich gegen Ungarn ein 29:29, nachdem sie am Vortag noch chancenlos geblieben waren.

Den U17-Junioren gelang vorab eine grandiose erste Halbzeit: Nach 29 Minuten betrug der Vorsprung beim 17:7 erstmals zehn Tore. Von diesem Polster zehrten die Schweizer nach dem Seitenwechsel, als Frankreich zwischenzeitlich wieder auf fünf Treffer verkürzte (19:24/52.). Der Sieg der SHV-Auswahl geriet aber nie mehr in Gefahr. Gabriel Felder (5) war in der ausgeglichenen Mannschaft der erfolgreichste Torschütze.

Die U19-Nationalmannschaften der Schweiz und Ungarns lieferten sich am Abend vor 450 Fans eine umkämpfte, bis zum Schluss spannende Partie. Zwar führte die SHV-Auswahl in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich mit vier Toren (9:5), doch die Gäste korrigierten den Rückstand noch vor der Pause. Im zweiten Durchgang konnte sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen, wobei die Führung ständig wechselte. Simon Schild gelang schliesslich wenige Sekunden vor Schluss mit seinem achten Tor (aus dem achten Versuch) der verdiente Ausgleich für das Heimteam.

Weniger gut lief es am Samstag den U20-Juniorinnen. Nach dem Kantersieg am Freitag gegen die Slowakei unterlagen sie am Samstag gegen Slowenien diskussionslos mit 21:32. Gut eine Dreiviertelstunde lang war in Zug aber alles möglich: Angeführt von der zehnfachen Torschützin Xenia Hodel blieb die Schweiz auf 16:18 (42.) dran. Dann aber stellte Slowenien innert zehn Minuten auf 28:17 und entschied damit die Partie.

Einen souveränen Auftritt legten die U18-Juniorinnen auf das Parkett. Sie setzten sich gegen die Zuger Auswahl standesgemäss mit 26:17 durch. Die Equipe von Trainer Jürgen Fleischmann führte nach einer Viertelstunde schon 7:1 und liess damit früh keine Zweifel über den Ausgang aufkommen. Daphne Gautschi, Daria Betschart und Catherine Csebits trafen für das Schweizer Nationalteam je sechsmal.

Alle Resultate und Statistiken zum 16. master cup sind im Matchcenter (siehe Link) zu finden.

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Quelle: Marco Ellenberger

Überragende U17-Junioren
Am zweiten Spieltag des 16. master cup in der Sporthalle Zug feierten die Schweizer U17-Junioren gegen Frankreich einen deutlichen 29:23 (17:8)-Sieg.

 

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