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Wirtschaft trifft Handball
Das 3. Handball Unternehmer Forum war mit über 60 Teilnehmern und namhaften Grössen aus der Wirtschaft ein Erfolg. Für den Nachwuchs gab's 15'000 Franken.
Schaffhauser Schützenfest
Zum Auftakt der neuen NLA-Saison landet der Schweizer Meister Kadetten gegen die Lakers Stäfa einen 47:21-Kantersieg - auch GC Amicitia und Pfadi bleiben siegreich.
Es geht wieder los!
Der aktuelle Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen geht wiederum als heissester Favorit in die neue Saison. Auch der Cupsieger Pfadi Winterthur hegt grosse Ziele.
«Alles oder nichts»
Am Samstag fällt der Startschuss zur NLA-Saison 2015/16. David Graubner,
Captain des Titelverteidigers Kadetten Schaffhausen, blickt im Interview voraus.
31.08.2015
Erfolgreiches 3. Handball Unternehmer Forum in Arosa

Von Freitag bis Samstag traf sich die Schweizer Handball-Community in Arosa bereits zum dritten Mal zu spannenden Referaten und gemütlichem Networking. Während zwei Tagen teilten namhafte Schweizer Speaker ihre Einblicke und Erfahrungen aus der Handball- und Geschäftswelt. Neben der einzigartigen Plattform wurde den über 60 Teilnehmern auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten.

Im Sommer 2013 hat Tourismusdirektor Pascal Jenny das Handball Unternehmer Forum (HUFO, www.hufo.ch) ins Leben gerufen. Ein Zusammenkommen und Networking unter ehemaligen Handball-Spielerkollegen und heutigen erfolgreichen Geschäftsleuten in der einzigartigen Bergwelt von Arosa stand damals und auch heute noch für den ehemaligen Handball-Nationalspieler im Vordergrund.

Behr, Berger, Lehmann, Osterwalder – Wirtschaft trifft Handball
Den Veranstaltern des Handball Unternehmer Forums ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, namhafte Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft – allesamt mit Handball-Hintergrund – nach Arosa zu holen. Darunter Prof. Dr. Giorgio Behr, Präsident Verwaltungsrat BBC Group und Mitgründer der Swiss Handball Academy, der den Bezug zwischen Sport und Unternehmen anschaulich und unterhaltsam darstellte, der Self-made Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann, welcher in seinem Referat "Richtig entscheiden, leicht gemacht!" betonte, dass das Wichtigste überhaupt sei, Entscheide zu fällen. Weiter teilten Urs Berger, Präsident Schweizerischer Versicherungsverband, Dr. Simon Osterwalder, Geschäftsführer Swisscable, Dr. Markus R. Neuhaus, Präsident Verwaltungsrat PwC, Prof. Dr. Bernhard Jost, Chefarzt Kantonsspital St. Gallen, und Bernard Maissen, Chefredaktor Schweizerische Depeschenagentur AG, ihre Erfahrungen.

Initiator Pascal Jenny ist überwältigt von der Vielfalt: "Die beeindruckende Erfahrung von Giorgio Behr knapp und einfach vermittelt, die Lebensfreude von Hans-Ueli Lehmann, die inhaltliche Kontinuität von Urs Berger oder die überraschende und fachlich überzeugende Art von Simon Osterwalder sind in dieser Konstellation und Dichte wohl an keinem Forum in der Schweiz so zu erleben. Und dies immer mit der notwendigen Portion Direktheit, Provokation und Offenheit, welche die Tatsache, dass man sich unter Handballer befindet, mit sich bringt". Vor der abschliessenden "(ethischen) Reflexion der HUFO-Themen" durch Daniel Eckmann, Klaus-Metzler-Eckmann, horchten die Teilnehmer dem Input von Ingo Meckes, Chef Leistungssport SHV, "best practice im Schweizer Handball".

Grosser Beitrag für die Nachwuchsförderung
Nach einem kurzweiligen ersten Tag mit spannenden Referaten liessen die Teilnehmer den Abend bei einem Diner in der urchigen Tschuggenhütte ausklingen. Ganz nach Prof. Dr. Giorgio Behrs Motto "Erfolg muss man nicht verstecken – aber Erfolg bringt auch Verpflichtung", man müsse sich engagieren, wurde dort auch ein Check über 15‘000 Franken als HUFO-Beitrag an die Nachwuchsförderung im Schweizer Handballsport übergeben.
Pascal Jenny äussert sich begeistert: "Die dritte Austragung vom Handball Unternehmer Forum konnte die hochgesteckten Erwartungen erneut erfüllen. Teilnehmer-Zunahme, Erhöhung vom finanziellen Beitrag an den Handball-Nachwuchs, erneut spannende Referate von ehemaligen Handballern aus der heutigen Sicht als Unternehmer und nicht zuletzt perfektes Spätsommerwetter in den Aroser Bergen."

Mehrere Referenten für das 4. Handball Unternehmer Forum in Arosa stehen indes schon fest: Im Spätsommer 2016 dürfen die Organisatoren Namen wie Michi Frank, CEO Goldbach Group, Stefan Kretzschmar, deutsche Handball-Ikone, oder Stefan Schärer, CEO Moneyhouse, in Arosa willkommen heissen.

 

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Quelle: Arosa Tourismus

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30.08.2015
NLA: RTV Basel trotzt HC Kriens-Luzern einen Punkt ab

Die Schweizer Handballmeisterschaft begann mit einem Schützenfest in Schaffhausen und spektakulären Partien. Aufsteiger RTV Basel knöpfte Kriens-Luzern beim 27:27 einen Punkt ab. Am Ende hätte der RTV Basel die Partie beinahe noch verloren. Nur in den ersten zehn Minuten führte Kriens-Luzern, letzte Saison immerhin Teilnehmer der Finalrunde, mit 4:2 und 5:4. Danach lag nur noch der Aufsteiger vorne. Viermal führte Basel mit vier Toren Differenz, letztmals mit 17:13. 65 Sekunden vor Schluss gelang dem Deutschen Peter Schramm jedoch der 27:27-Ausgleich für Kriens-Luzern. Und beim letzten Angriff forderte nochmals Schramm dem Basler Goalie Sebastian Ullrich eine Glanzparade ab.

Die übrigen Favoriten setzten sich durch. Meister Kadetten Schaffhausen startete die Titelverteidigung mit einem Kantersieg gegen die Lakers aus Stäfa. Schaffhausen legte in der BBC-Arena ein veritables Startfurioso aufs Parkett. Nach sechs Minuten führten die Kadetten schon mit 5:0, nach acht Minuten stand es 8:1. 24 Goals skorte Schaffhausen schon während der ersten 30 Minuten; am Ende lautete das Skore 47:21. Dieser Kantersieg wirft die Frage nach den Rekordsiegen in der NLA-Meisterschaft auf. Zur Bestmarke reichte es dem neu aufgerüsteten Kadetten-Team allerdings nicht. Die Grasshoppers besiegten im März 2007 Aufsteiger Chênois Genf mit 55:22. Und Wacker Thun setzte sich im November 2002 gegen Zofingen mit der Marge von 39 Toren Unterschied (48:9) durch.

Auch souverän, wenn auch nicht derart überlegen, startete GC Amicitia Zürich beim BSV Bern Muri (25:22). Die Berner führten bloss in der Startphase, zuletzt mit 7:6, liefen jedoch in der zweiten Halbzeit permanent mindestens zwei Toren Rückstand hinterher. Die Zürcher Rückraumschützen Simon Wittlin (6 Tore) und Matias Helt Jepsen (5 Tore) brillierten mit einer 100-prozentigen Wurfquote.

Das zweite Remis, ein 26:26, ergab sich aus dem in der Schlussphase kuriosen Match zwischen St. Otmar St. Gallen und Wacker Thun. Die Berner Oberländer hatten beim Stand 26:26 in den letzten fünf Sekunden gleich zwei Möglichkeiten, mit einem Penalty den Sieg sicherzustellen. Aber sowohl der ansonsten überragende zehnfache Torschütze Lukas von Deschwanden als auch Reto Friedli zwei Sekunden vor dem Ende scheiterten an Goalie Martin Galia. Paradoxerweise hatte Galia davor in seinen 21 Einsatzminuten nur drei Schüsse gehalten. Das Spiel war vor allem in der zweiten Halbzeit  unterhaltsam, aber beide Teams konnten nicht verbergen, dass so früh in der Saison noch nicht alles rund läuft. Es gab zu viele Fehler, Fehlpässe und andere Ungenauigkeiten.

Erhebliche Probleme bekundete Mitfavorit Pfadi Winterthur mit dem Fortitudo Gossau (24:20). Pfadi führte nach 13 Minuten mit 7:2, schaltete dann aber zurück und ermöglichte so Gossau gleich mehrere Aufholjagden. In den entscheidenden Momenten agierte Fortitudo aber zuwenig clever: Nach dem Ausgleich zum 16:16 vergaben Marcel Oertig und Gabriel Würth die Führung sowie Christoph Piske und Remo Monn den Ausgleich. Und nach der zweiten Aufholjagd vom 16:19 zum 19:19 realisierte Gossau während fast sieben Minuten keinen weiteren Treffer mehr. Goalie Arunas Vaskevicius erwies sich mit drei Glanzparaden im Finish als Winterthurs Matchwinner.

NLA, Qualifikation
RTV Basel - Kriens-Luzern 27:27 (15:12)
BSV Bern Muri - GC Amicitia Zürich 22:25 (12:15)
Pfadi Winterthur - Fortitudo Gossau 24:20 (13:11)
Kadetten Schaffhausen - Lakers Stäfa 47:21 (24:10)
St. Otmar St. Gallen - Wacker Thun 26:26 (12:11)
 

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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28.08.2015
NLA: Titelverteidiger Kadetten geht als Favorit in neue Saison

Die Kadetten Schaffhausen haben ihre Auswahl einer sanften Renovation unterzogen. Die Ziele bleiben unverändert: nationale Trophäen und europäische Fortschritte. Experten rechnen ohne Einschränkung mit einer Fortsetzung der Schaffhauser Dominanz. Der seit über 23 Jahren vom vermögenden Schweizer Wirtschafts-Kapitän Giorgio Behr gelenkte Verein war innerhalb der letzten Dekade nur in Ausnahmefällen zu stoppen. Acht Meister-Trophäen hat der Klub in dieser Zeitspanne gewonnen und sich auf allen relevanten Ebenen ein Knowhow erarbeitet, mit welchem sich der Titelhalter von der Konkurrenz deutlich absetzt.

In der BBC-Arena sind die Ansprüche der Macher ausnahmslos hoch und die Entscheidungswege im Bedarfsfall kurz. Als der Branchenführer im vergangenen Frühling temporär den Fokus verlor, griff das Management konsequent ein. Und nach dem erfolgreichen Turnaround auf dem Parkett fällte die Teamleitung weitere Entscheide. Am Kreis leisten sich die Schaffhauser mit dem Dänen Johan Koch (von Emsdetten/De) und dem Schweden Christoffer Brännberger (Haslum/No) neu zwei Schwergewichte.

Das Duo garantiert mit über 200 Kilogramm Wettkampfgewicht Masse und Klasse zugleich. Mit dem langjährigen österreichischen Nationalmannschafts-Goalie Nikola Marinovic kaufte der Champions-League-Teilnehmer zudem wertvolle Routine ein. Die Tendenz ist klar: Die markant aufgefrischte Ausländer-Fraktion soll den aufstrebenden Einheimischen um Luka Maros, Albin Alili, Zoran Markovic und Lucas Meister das Terrain zum Durchbruch ebnen.

Die Einschätzung des Experten
Hinter dem perfekt aufgestellten Primus haben sich verschiedene Organisationen formiert, die zumindest in der Lage sein dürften, Akzente zu setzen. Michael Suter, der Coach der Schweizer U21- und U19-Auswahl, seit mehreren Jahren mit einem Teilzeitpensum in der Nachwuchsabteilung Schaffhausens engagiert, kennt die Strömungen in der Liga. Er wertet das harte Programm der Kadetten mit gegen 30 Pflichtspielen bis zur Winterpause als Chance für die Verfolger: "Die Konkurrenten können sich stärker auf die Meisterschaft fokussieren."

Der profunde Kenner der europäischen Handball-Szene attestiert der Zehnerliga generell ein passables Niveau. "Wir gehören im Vergleich zu anderen Ligen zu den Top 10. Das ist eine korrekte Bewertung und bestimmt nicht schlecht." Nur müssten alle A-Klubs im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Trainingspensen anheben, um im internationalen Vergleich nicht abzurutschen. "Die Entwicklung hängt im Wesentlichen von der Intensität im Trainingsalltag ab."

Die Leaderrolle der Kadetten habe im Feld der Kontrahenten keine beklemmende Resignation ausgelöst, sondern vereinzelt eine ohnehin nötige und sinnvolle Professionalisierung der Strukturen bewirkt. "Es ist gut, wenn die Kadetten mit ihrer Linie auch andernorts Energien freisetzen", ist Suter überzeugt. Als Anwärter für eine Spitzenklassierung listet Suter seinen Ex-Verein Winterthur, Thun und St. Otmar auf: "Pfadi beschäftigt nach wie vor viele gute Schweizer Spieler. Thun ist als gut eingespielte Nummer 3 einzustufen. Wacker bewegt mit seinem Spirit viel. Dank Herzblut und Emotionen halten sie ihr leidenschaftliches Umfeld bei der Stange. St. Otmar will die Playoff-Final-Teilnahme bestätigen, unterschätzt werden die St. Galler von niemandem mehr."

Neu- und Umbau
Der Cupsieger Pfadi brillierte bis zur missratenen Knock-out-Phase in der NLA mit einer erstklassigen Kür. Die Zürcher wollen künftig auch in entscheidenden Meisterschaftsmomenten bereit sein. Ihr Aufbau ist schon länger im Gang. Die in den Neunzigerjahren führende Handball-Organisation will kontinuierlich weitere Fortschritte erzielen. Triebfeder des gesunden Wachstums ist das 35-Millionen-Hallenprojekt. In Kürze soll die Baubewilligung vorliegen, die Verträge mit den massgebenden Mietern sind unterzeichnet, 2017 ist der Bezug der neuen Arena geplant.

Vom absehbaren Umzug versprechen sich alle Beteiligten einen beträchtlichen Schub. Noch wirtschaftet Pfadi aber in kleineren Dimensionen, noch profitiert der Verein nicht von neuen Finanzressourcen. Adrian Brüngger, erst 39-jährig, aber bereits seit Februar 2007 für die taktische Stossrichtung verantwortlich, peilt einen Spitzenstatus an, muss aber gewichtige Abgänge kompensieren. Luka Maros, dem eine sehr gute Karriere prophezeit wird, und Julian Krieg, mit 139 Treffern der produktivste Aufbauer der letzten zwölf Monate, haben die Pfader verlassen. Maros will in Schaffhausen die nächste Stufe erklimmen, Krieg kehrt beim HBW Balingen-Weilstetten in die Bundesliga zurück.

Der Kostadinovic-Code
Die Niederlagenflut in der Finalrunde soll bei GC Amicitia kein Thema mehr sein, die im Verwaltungsrat erneut umformierten Stadtzürcher wollen wieder vermehrt positive Schlagzeilen produzieren. Als Leitfigur haben die neuen Geldgeber der GC-Handball-Sektion Robbie Kostadinovic installiert. Zusammen mit dem ehrgeizigen Rechtsanwalt Carlo Häfeli - neben seinem Job an der GC-Spitze bestimmt er als Mehrheitsaktionär und Spieleragent den Kurs des FC Biel - will der frühere Captain der SHV-Auswahl am schwierigen Sportstandort Zürich etwas Nachhaltiges aufbauen. Der Zeitrahmen soll drei Jahre betragen, das Gerüst der Equipe ist komplett ausgetauscht worden. Versprechen wie der 20-Jährige Keeper Flavio Wick stehen für die Aufbruchsstimmung.

"Kosta" steckt extrem viel Passion in seine Aufgabe, "die wohl jüngste Mannschaft der Liga wieder nach oben zu führen". Für ihn ist das Engagement bei den Hoppers ein Fulltime-Job: "Ich habe als Erstes einen professionellen Trainingsbetrieb eingeführt." Was er früher als Mittelmann vorlebte, verlangt er nun als Coach. Der höhere Arbeitsrhythmus zeige bereits Wirkung: "Mehr Präzision, mehr Athletik." Während seiner mehrjährigen (Handball-)Auszeit baute Kostadinovic in Manhattan ein Tonstudio auf, in der Saalsporthalle will er das nächste Start-up lancieren.

RTV Basel mit namhaftem Zuzug
Derweil etablierte Klubs wie Wacker, St. Otmar und Kriens-Luzern, das praktisch keine Weggänge zu verkraften hatte, entweder auf ein nächstes "Klick-Erlebnis" (St. Otmar) hoffen oder das "sang- und klanglose" Out im Playoff-Halbfinal gegen die Kadetten (Wacker-CEO Fred Bächer) aufzuarbeiten haben, überwiegt beim RTV Basel die Freude über das NLA-Comeback. Der zweifache Champion hat sich mit dem ehemaligen Schaffhausen-Professional Rares Jurca verstärkt und möchte  Stäfa oder die "Unabsteigbaren" aus Gossau auf Platz 10 verdrängen.

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Quelle: Sportinformation (Si)

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27.08.2015
David Graubner: «An der Spitze wird es ausgeglichen sein»

Am Samstag startet die neue Saison in der NLA. Der Titelverteidiger aus Schaffhausen ist wieder der Favorit – sieht sich aber mit zahlreichen Herausforderern konfrontiert. Kadettens Captain David Graubner im Interview über die Vorbereitung, die Zielsetzung und die Champions League.
 


 
David Graubner, mit welcher Zielsetzung startet der Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen in die neue Saison?
David Graubner: Wir hatten einige personelle Wechsel im Team, deshalb stand die Integration der neuen Spieler oben auf der Agenda. Wir haben in der Vorbereitung im physischen Bereich das Fundament gelegt. Die Trainings-Einheiten waren dementsprechend hart. Wir wollen auf jeden Fall eine bessere Qualifikationsrunde spielen als in der vergangenen Spielzeit.

Was für eine Saison erwarten Sie, was die Spitze der NLA angeht?
David Graubner: Meiner Meinung nach wird es im vorderen Tabellenbereich ausgeglichen sein. Pfadi hatte einige Wechsel und gehört für mich wieder in die Top-Gruppe. Das Gleiche gilt für Wacker Thun, das ich mindestens so stark erwarte wie in der vergangenen Saison. Auch der Vizemeister St. Otmar St. Gallen hat sich verstärkt und den HC Kriens-Luzern sollte man keinesfalls aus der Spitzengruppe rausreden. Wir wollen die Liga dominieren – das ist uns zuletzt nicht mehr gelungen. Wir wissen aber, dass ein Durchmarsch schwer wird.

Die Kadetten werden auch international engagiert sein, in der Champions League. Mit welchen Ambitionen treten Sie in der Königsklasse an?
David Graubner: Für uns heisst es in unserer Gruppe "alles oder nichts". Das hört sich nach einer Floskel an, entspricht aber der Wahrheit. Es ist schwierig, eine Prognose abzugeben. Unsere Gegner sind zwar nicht die ganz grossen Namen, doch sie haben in etwa unsere Kragenweite. Ich denke, von Platz zwei bis Platz vier ist für uns alles möglich.

Sie sind ein sehr erfahrener Akteur - als ehemaliger Bundesliga-Spieler auch auf internationaler Ebene. Wie geben Sie den jungen Spielern in Ihrer Mannschaft Hilfestellung?
David Graubner: Auf dem Feld versuche ich viel zu kommunizieren und meinem Nebenmann Sicherheit zu geben. Zusätzlich führe ich Einzelgespräche mit den Jüngeren und muntere die Mitspieler auch mal auf, wenn es die Situation erfordert.
 


 
NLA Männer, 1. Runde

Samstag, 29. August
17.30 Uhr: BSV Bern Muri – GC Amicitia Zürich
18.00 Uhr: RTV 1879 Basel – HC Kriens-Luzern
18.00 Uhr: Pfadi Winterthur – TSV Fortitudo Gossau
19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen – Lakers Stäfa

Sonntag, 30. August
17.00 Uhr: TSV St. Otmar St. Gallen – Wacker Thun
 

 

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Quelle: Patric Schäfler

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31.08.2015
Erfolgreiches 3. Handball Unternehmer Forum in Arosa

Von Freitag bis Samstag traf sich die Schweizer Handball-Community in Arosa bereits zum dritten Mal zu spannenden Referaten und gemütlichem Networking. Während zwei Tagen teilten namhafte Schweizer Speaker ihre Einblicke und Erfahrungen aus der Handball- und Geschäftswelt. Neben der einzigartigen Plattform wurde den über 60 Teilnehmern auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten.

Im Sommer 2013 hat Tourismusdirektor Pascal Jenny das Handball Unternehmer Forum (HUFO, www.hufo.ch) ins Leben gerufen. Ein Zusammenkommen und Networking unter ehemaligen Handball-Spielerkollegen und heutigen erfolgreichen Geschäftsleuten in der einzigartigen Bergwelt von Arosa stand damals und auch heute noch für den ehemaligen Handball-Nationalspieler im Vordergrund.

Behr, Berger, Lehmann, Osterwalder – Wirtschaft trifft Handball
Den Veranstaltern des Handball Unternehmer Forums ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, namhafte Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft – allesamt mit Handball-Hintergrund – nach Arosa zu holen. Darunter Prof. Dr. Giorgio Behr, Präsident Verwaltungsrat BBC Group und Mitgründer der Swiss Handball Academy, der den Bezug zwischen Sport und Unternehmen anschaulich und unterhaltsam darstellte, der Self-made Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann, welcher in seinem Referat "Richtig entscheiden, leicht gemacht!" betonte, dass das Wichtigste überhaupt sei, Entscheide zu fällen. Weiter teilten Urs Berger, Präsident Schweizerischer Versicherungsverband, Dr. Simon Osterwalder, Geschäftsführer Swisscable, Dr. Markus R. Neuhaus, Präsident Verwaltungsrat PwC, Prof. Dr. Bernhard Jost, Chefarzt Kantonsspital St. Gallen, und Bernard Maissen, Chefredaktor Schweizerische Depeschenagentur AG, ihre Erfahrungen.

Initiator Pascal Jenny ist überwältigt von der Vielfalt: "Die beeindruckende Erfahrung von Giorgio Behr knapp und einfach vermittelt, die Lebensfreude von Hans-Ueli Lehmann, die inhaltliche Kontinuität von Urs Berger oder die überraschende und fachlich überzeugende Art von Simon Osterwalder sind in dieser Konstellation und Dichte wohl an keinem Forum in der Schweiz so zu erleben. Und dies immer mit der notwendigen Portion Direktheit, Provokation und Offenheit, welche die Tatsache, dass man sich unter Handballer befindet, mit sich bringt". Vor der abschliessenden "(ethischen) Reflexion der HUFO-Themen" durch Daniel Eckmann, Klaus-Metzler-Eckmann, horchten die Teilnehmer dem Input von Ingo Meckes, Chef Leistungssport SHV, "best practice im Schweizer Handball".

Grosser Beitrag für die Nachwuchsförderung
Nach einem kurzweiligen ersten Tag mit spannenden Referaten liessen die Teilnehmer den Abend bei einem Diner in der urchigen Tschuggenhütte ausklingen. Ganz nach Prof. Dr. Giorgio Behrs Motto "Erfolg muss man nicht verstecken – aber Erfolg bringt auch Verpflichtung", man müsse sich engagieren, wurde dort auch ein Check über 15‘000 Franken als HUFO-Beitrag an die Nachwuchsförderung im Schweizer Handballsport übergeben.
Pascal Jenny äussert sich begeistert: "Die dritte Austragung vom Handball Unternehmer Forum konnte die hochgesteckten Erwartungen erneut erfüllen. Teilnehmer-Zunahme, Erhöhung vom finanziellen Beitrag an den Handball-Nachwuchs, erneut spannende Referate von ehemaligen Handballern aus der heutigen Sicht als Unternehmer und nicht zuletzt perfektes Spätsommerwetter in den Aroser Bergen."

Mehrere Referenten für das 4. Handball Unternehmer Forum in Arosa stehen indes schon fest: Im Spätsommer 2016 dürfen die Organisatoren Namen wie Michi Frank, CEO Goldbach Group, Stefan Kretzschmar, deutsche Handball-Ikone, oder Stefan Schärer, CEO Moneyhouse, in Arosa willkommen heissen.

 

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Quelle: Arosa Tourismus

Wirtschaft trifft Handball
Das 3. Handball Unternehmer Forum war mit über 60 Teilnehmern und namhaften Grössen aus der Wirtschaft ein Erfolg. Für den Nachwuchs gab's 15'000 Franken.
31.08.2015
SRO: Bernet/Wick beenden ihre internationale Karriere

Die Schweizer Elite-Schiedsrichter Samuel Bernet und Dominique Wick haben ihre internationale Karriere per Beginn der Saison 2015/16 beendet. Die beiden Ostschweizer standen seit dem Jahr 2009 für die Europäische Handball-Föderation (EHF) in Länderspielen sowie im Europacup im Einsatz. Nun treten sie aus beruflichen und familiären Gründen einen Schritt zurück. Bernet/Wick leiten aber für den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) weiterhin Spiele in der nationalen Meisterschaft.
 

Samuel Bernet (links) und Dominique Wick.

      
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Quelle: Marco Ellenberger

30.08.2015
NLA: RTV Basel trotzt HC Kriens-Luzern einen Punkt ab

Die Schweizer Handballmeisterschaft begann mit einem Schützenfest in Schaffhausen und spektakulären Partien. Aufsteiger RTV Basel knöpfte Kriens-Luzern beim 27:27 einen Punkt ab. Am Ende hätte der RTV Basel die Partie beinahe noch verloren. Nur in den ersten zehn Minuten führte Kriens-Luzern, letzte Saison immerhin Teilnehmer der Finalrunde, mit 4:2 und 5:4. Danach lag nur noch der Aufsteiger vorne. Viermal führte Basel mit vier Toren Differenz, letztmals mit 17:13. 65 Sekunden vor Schluss gelang dem Deutschen Peter Schramm jedoch der 27:27-Ausgleich für Kriens-Luzern. Und beim letzten Angriff forderte nochmals Schramm dem Basler Goalie Sebastian Ullrich eine Glanzparade ab.

Die übrigen Favoriten setzten sich durch. Meister Kadetten Schaffhausen startete die Titelverteidigung mit einem Kantersieg gegen die Lakers aus Stäfa. Schaffhausen legte in der BBC-Arena ein veritables Startfurioso aufs Parkett. Nach sechs Minuten führten die Kadetten schon mit 5:0, nach acht Minuten stand es 8:1. 24 Goals skorte Schaffhausen schon während der ersten 30 Minuten; am Ende lautete das Skore 47:21. Dieser Kantersieg wirft die Frage nach den Rekordsiegen in der NLA-Meisterschaft auf. Zur Bestmarke reichte es dem neu aufgerüsteten Kadetten-Team allerdings nicht. Die Grasshoppers besiegten im März 2007 Aufsteiger Chênois Genf mit 55:22. Und Wacker Thun setzte sich im November 2002 gegen Zofingen mit der Marge von 39 Toren Unterschied (48:9) durch.

Auch souverän, wenn auch nicht derart überlegen, startete GC Amicitia Zürich beim BSV Bern Muri (25:22). Die Berner führten bloss in der Startphase, zuletzt mit 7:6, liefen jedoch in der zweiten Halbzeit permanent mindestens zwei Toren Rückstand hinterher. Die Zürcher Rückraumschützen Simon Wittlin (6 Tore) und Matias Helt Jepsen (5 Tore) brillierten mit einer 100-prozentigen Wurfquote.

Das zweite Remis, ein 26:26, ergab sich aus dem in der Schlussphase kuriosen Match zwischen St. Otmar St. Gallen und Wacker Thun. Die Berner Oberländer hatten beim Stand 26:26 in den letzten fünf Sekunden gleich zwei Möglichkeiten, mit einem Penalty den Sieg sicherzustellen. Aber sowohl der ansonsten überragende zehnfache Torschütze Lukas von Deschwanden als auch Reto Friedli zwei Sekunden vor dem Ende scheiterten an Goalie Martin Galia. Paradoxerweise hatte Galia davor in seinen 21 Einsatzminuten nur drei Schüsse gehalten. Das Spiel war vor allem in der zweiten Halbzeit  unterhaltsam, aber beide Teams konnten nicht verbergen, dass so früh in der Saison noch nicht alles rund läuft. Es gab zu viele Fehler, Fehlpässe und andere Ungenauigkeiten.

Erhebliche Probleme bekundete Mitfavorit Pfadi Winterthur mit dem Fortitudo Gossau (24:20). Pfadi führte nach 13 Minuten mit 7:2, schaltete dann aber zurück und ermöglichte so Gossau gleich mehrere Aufholjagden. In den entscheidenden Momenten agierte Fortitudo aber zuwenig clever: Nach dem Ausgleich zum 16:16 vergaben Marcel Oertig und Gabriel Würth die Führung sowie Christoph Piske und Remo Monn den Ausgleich. Und nach der zweiten Aufholjagd vom 16:19 zum 19:19 realisierte Gossau während fast sieben Minuten keinen weiteren Treffer mehr. Goalie Arunas Vaskevicius erwies sich mit drei Glanzparaden im Finish als Winterthurs Matchwinner.

NLA, Qualifikation
RTV Basel - Kriens-Luzern 27:27 (15:12)
BSV Bern Muri - GC Amicitia Zürich 22:25 (12:15)
Pfadi Winterthur - Fortitudo Gossau 24:20 (13:11)
Kadetten Schaffhausen - Lakers Stäfa 47:21 (24:10)
St. Otmar St. Gallen - Wacker Thun 26:26 (12:11)
 

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

Schaffhauser Schützenfest
Zum Auftakt der neuen NLA-Saison landet der Schweizer Meister Kadetten gegen die Lakers Stäfa einen 47:21-Kantersieg - auch GC Amicitia und Pfadi bleiben siegreich.
28.08.2015
Die 1. Mini-Beachhandball-Schweizermeisterschaft am Sonntag

Am Sonntag findet auf der Beachanlage Mooshüsli in Emmen die erste Schweizermeisterschaft im Mini-Beachhandball statt. Es treten dabei die Kategorien U11 (Jahrgänge 2004 und jünger) sowie U13 (Jahrgänge 2002 und jünger) an. Die ersten Spiele werden um 14 Uhr angepfiffen. Das Ressort Beachhandball des SHV sowie die lokalen Organisatoren der Füchse Emmenbrücke machen die Premiere trotz kurzer Vorbereitungszeit möglich.

Nach dem fulminanten Erfolg von Mini-Beachhandball mit 130 begeistert teilnehmenden Teams am Schweizerischen Minihandball-Festival in Siggenthal und der erfolgreichen Präsentation der kindergerechten SHV-Sandvariante in Lausanne vor Vertretern von IOC und IHF, anlässlich von "Beachhandball reach for the stars" legt das Ressort Beachhandball den Fokus noch mehr auf den Nachwuchs. In Hinblick auf die Olympischen Jugend-Spiele im Jahr 2018 in Argentinien und die immer wahrscheinlicher werdende Aussicht, dass Beachhandball ab 2024 olympisch sein wird, werden jetzt auch schon der Schweizermeister für die Jahrgänge 2002 und jünger (Normal-Beachhandballfeld 27x12 Meter auf Handball-Tore) und 2004 und jünger (Mini-Feldgrösse 16x8 Meter auf Unihockey-Tore) gekürt.

Unter der Regie der beiden SHV-Ausschussmitglieder Handballförderung (HF) Remo Herbst (Füchse Emmenbrücke, HC Wädenswil) und Beachhandball Ressortleiter Marco Bodmer (BHV Wasserschloss, HSG Siggenthal/Vom Stein Baden) wurde die Notwendigkeit der Förderung des Beachhandballs an der Basis erkannt und beschlossen, noch dieses Jahr den Schritt zu wagen und trotz Kurzfristigkeit eine erste Schweizermeisterschaft durchzuführen.

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Quelle: Ressort Beach

28.08.2015
NLA: Titelverteidiger Kadetten geht als Favorit in neue Saison

Die Kadetten Schaffhausen haben ihre Auswahl einer sanften Renovation unterzogen. Die Ziele bleiben unverändert: nationale Trophäen und europäische Fortschritte. Experten rechnen ohne Einschränkung mit einer Fortsetzung der Schaffhauser Dominanz. Der seit über 23 Jahren vom vermögenden Schweizer Wirtschafts-Kapitän Giorgio Behr gelenkte Verein war innerhalb der letzten Dekade nur in Ausnahmefällen zu stoppen. Acht Meister-Trophäen hat der Klub in dieser Zeitspanne gewonnen und sich auf allen relevanten Ebenen ein Knowhow erarbeitet, mit welchem sich der Titelhalter von der Konkurrenz deutlich absetzt.

In der BBC-Arena sind die Ansprüche der Macher ausnahmslos hoch und die Entscheidungswege im Bedarfsfall kurz. Als der Branchenführer im vergangenen Frühling temporär den Fokus verlor, griff das Management konsequent ein. Und nach dem erfolgreichen Turnaround auf dem Parkett fällte die Teamleitung weitere Entscheide. Am Kreis leisten sich die Schaffhauser mit dem Dänen Johan Koch (von Emsdetten/De) und dem Schweden Christoffer Brännberger (Haslum/No) neu zwei Schwergewichte.

Das Duo garantiert mit über 200 Kilogramm Wettkampfgewicht Masse und Klasse zugleich. Mit dem langjährigen österreichischen Nationalmannschafts-Goalie Nikola Marinovic kaufte der Champions-League-Teilnehmer zudem wertvolle Routine ein. Die Tendenz ist klar: Die markant aufgefrischte Ausländer-Fraktion soll den aufstrebenden Einheimischen um Luka Maros, Albin Alili, Zoran Markovic und Lucas Meister das Terrain zum Durchbruch ebnen.

Die Einschätzung des Experten
Hinter dem perfekt aufgestellten Primus haben sich verschiedene Organisationen formiert, die zumindest in der Lage sein dürften, Akzente zu setzen. Michael Suter, der Coach der Schweizer U21- und U19-Auswahl, seit mehreren Jahren mit einem Teilzeitpensum in der Nachwuchsabteilung Schaffhausens engagiert, kennt die Strömungen in der Liga. Er wertet das harte Programm der Kadetten mit gegen 30 Pflichtspielen bis zur Winterpause als Chance für die Verfolger: "Die Konkurrenten können sich stärker auf die Meisterschaft fokussieren."

Der profunde Kenner der europäischen Handball-Szene attestiert der Zehnerliga generell ein passables Niveau. "Wir gehören im Vergleich zu anderen Ligen zu den Top 10. Das ist eine korrekte Bewertung und bestimmt nicht schlecht." Nur müssten alle A-Klubs im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Trainingspensen anheben, um im internationalen Vergleich nicht abzurutschen. "Die Entwicklung hängt im Wesentlichen von der Intensität im Trainingsalltag ab."

Die Leaderrolle der Kadetten habe im Feld der Kontrahenten keine beklemmende Resignation ausgelöst, sondern vereinzelt eine ohnehin nötige und sinnvolle Professionalisierung der Strukturen bewirkt. "Es ist gut, wenn die Kadetten mit ihrer Linie auch andernorts Energien freisetzen", ist Suter überzeugt. Als Anwärter für eine Spitzenklassierung listet Suter seinen Ex-Verein Winterthur, Thun und St. Otmar auf: "Pfadi beschäftigt nach wie vor viele gute Schweizer Spieler. Thun ist als gut eingespielte Nummer 3 einzustufen. Wacker bewegt mit seinem Spirit viel. Dank Herzblut und Emotionen halten sie ihr leidenschaftliches Umfeld bei der Stange. St. Otmar will die Playoff-Final-Teilnahme bestätigen, unterschätzt werden die St. Galler von niemandem mehr."

Neu- und Umbau
Der Cupsieger Pfadi brillierte bis zur missratenen Knock-out-Phase in der NLA mit einer erstklassigen Kür. Die Zürcher wollen künftig auch in entscheidenden Meisterschaftsmomenten bereit sein. Ihr Aufbau ist schon länger im Gang. Die in den Neunzigerjahren führende Handball-Organisation will kontinuierlich weitere Fortschritte erzielen. Triebfeder des gesunden Wachstums ist das 35-Millionen-Hallenprojekt. In Kürze soll die Baubewilligung vorliegen, die Verträge mit den massgebenden Mietern sind unterzeichnet, 2017 ist der Bezug der neuen Arena geplant.

Vom absehbaren Umzug versprechen sich alle Beteiligten einen beträchtlichen Schub. Noch wirtschaftet Pfadi aber in kleineren Dimensionen, noch profitiert der Verein nicht von neuen Finanzressourcen. Adrian Brüngger, erst 39-jährig, aber bereits seit Februar 2007 für die taktische Stossrichtung verantwortlich, peilt einen Spitzenstatus an, muss aber gewichtige Abgänge kompensieren. Luka Maros, dem eine sehr gute Karriere prophezeit wird, und Julian Krieg, mit 139 Treffern der produktivste Aufbauer der letzten zwölf Monate, haben die Pfader verlassen. Maros will in Schaffhausen die nächste Stufe erklimmen, Krieg kehrt beim HBW Balingen-Weilstetten in die Bundesliga zurück.

Der Kostadinovic-Code
Die Niederlagenflut in der Finalrunde soll bei GC Amicitia kein Thema mehr sein, die im Verwaltungsrat erneut umformierten Stadtzürcher wollen wieder vermehrt positive Schlagzeilen produzieren. Als Leitfigur haben die neuen Geldgeber der GC-Handball-Sektion Robbie Kostadinovic installiert. Zusammen mit dem ehrgeizigen Rechtsanwalt Carlo Häfeli - neben seinem Job an der GC-Spitze bestimmt er als Mehrheitsaktionär und Spieleragent den Kurs des FC Biel - will der frühere Captain der SHV-Auswahl am schwierigen Sportstandort Zürich etwas Nachhaltiges aufbauen. Der Zeitrahmen soll drei Jahre betragen, das Gerüst der Equipe ist komplett ausgetauscht worden. Versprechen wie der 20-Jährige Keeper Flavio Wick stehen für die Aufbruchsstimmung.

"Kosta" steckt extrem viel Passion in seine Aufgabe, "die wohl jüngste Mannschaft der Liga wieder nach oben zu führen". Für ihn ist das Engagement bei den Hoppers ein Fulltime-Job: "Ich habe als Erstes einen professionellen Trainingsbetrieb eingeführt." Was er früher als Mittelmann vorlebte, verlangt er nun als Coach. Der höhere Arbeitsrhythmus zeige bereits Wirkung: "Mehr Präzision, mehr Athletik." Während seiner mehrjährigen (Handball-)Auszeit baute Kostadinovic in Manhattan ein Tonstudio auf, in der Saalsporthalle will er das nächste Start-up lancieren.

RTV Basel mit namhaftem Zuzug
Derweil etablierte Klubs wie Wacker, St. Otmar und Kriens-Luzern, das praktisch keine Weggänge zu verkraften hatte, entweder auf ein nächstes "Klick-Erlebnis" (St. Otmar) hoffen oder das "sang- und klanglose" Out im Playoff-Halbfinal gegen die Kadetten (Wacker-CEO Fred Bächer) aufzuarbeiten haben, überwiegt beim RTV Basel die Freude über das NLA-Comeback. Der zweifache Champion hat sich mit dem ehemaligen Schaffhausen-Professional Rares Jurca verstärkt und möchte  Stäfa oder die "Unabsteigbaren" aus Gossau auf Platz 10 verdrängen.

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Quelle: Sportinformation (Si)

Es geht wieder los!
Der aktuelle Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen geht wiederum als heissester Favorit in die neue Saison. Auch der Cupsieger Pfadi Winterthur hegt grosse Ziele.
27.08.2015
David Graubner: «An der Spitze wird es ausgeglichen sein»

Am Samstag startet die neue Saison in der NLA. Der Titelverteidiger aus Schaffhausen ist wieder der Favorit – sieht sich aber mit zahlreichen Herausforderern konfrontiert. Kadettens Captain David Graubner im Interview über die Vorbereitung, die Zielsetzung und die Champions League.
 


 
David Graubner, mit welcher Zielsetzung startet der Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen in die neue Saison?
David Graubner: Wir hatten einige personelle Wechsel im Team, deshalb stand die Integration der neuen Spieler oben auf der Agenda. Wir haben in der Vorbereitung im physischen Bereich das Fundament gelegt. Die Trainings-Einheiten waren dementsprechend hart. Wir wollen auf jeden Fall eine bessere Qualifikationsrunde spielen als in der vergangenen Spielzeit.

Was für eine Saison erwarten Sie, was die Spitze der NLA angeht?
David Graubner: Meiner Meinung nach wird es im vorderen Tabellenbereich ausgeglichen sein. Pfadi hatte einige Wechsel und gehört für mich wieder in die Top-Gruppe. Das Gleiche gilt für Wacker Thun, das ich mindestens so stark erwarte wie in der vergangenen Saison. Auch der Vizemeister St. Otmar St. Gallen hat sich verstärkt und den HC Kriens-Luzern sollte man keinesfalls aus der Spitzengruppe rausreden. Wir wollen die Liga dominieren – das ist uns zuletzt nicht mehr gelungen. Wir wissen aber, dass ein Durchmarsch schwer wird.

Die Kadetten werden auch international engagiert sein, in der Champions League. Mit welchen Ambitionen treten Sie in der Königsklasse an?
David Graubner: Für uns heisst es in unserer Gruppe "alles oder nichts". Das hört sich nach einer Floskel an, entspricht aber der Wahrheit. Es ist schwierig, eine Prognose abzugeben. Unsere Gegner sind zwar nicht die ganz grossen Namen, doch sie haben in etwa unsere Kragenweite. Ich denke, von Platz zwei bis Platz vier ist für uns alles möglich.

Sie sind ein sehr erfahrener Akteur - als ehemaliger Bundesliga-Spieler auch auf internationaler Ebene. Wie geben Sie den jungen Spielern in Ihrer Mannschaft Hilfestellung?
David Graubner: Auf dem Feld versuche ich viel zu kommunizieren und meinem Nebenmann Sicherheit zu geben. Zusätzlich führe ich Einzelgespräche mit den Jüngeren und muntere die Mitspieler auch mal auf, wenn es die Situation erfordert.
 


 
NLA Männer, 1. Runde

Samstag, 29. August
17.30 Uhr: BSV Bern Muri – GC Amicitia Zürich
18.00 Uhr: RTV 1879 Basel – HC Kriens-Luzern
18.00 Uhr: Pfadi Winterthur – TSV Fortitudo Gossau
19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen – Lakers Stäfa

Sonntag, 30. August
17.00 Uhr: TSV St. Otmar St. Gallen – Wacker Thun
 

 

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Quelle: Patric Schäfler

«Alles oder nichts»
Am Samstag fällt der Startschuss zur NLA-Saison 2015/16. David Graubner,
Captain des Titelverteidigers Kadetten Schaffhausen, blickt im Interview voraus.
27.08.2015
Wer kam, wer ging? Die Transfer-Übersicht der NLA-Vereine

Wenn der Meisterschaftsbetrieb ruht, sind die Vereine neben dem Feld umso aktiver – im Hinblick auf die Saison 2015/16 haben zahlreiche Spieler einen neuen Verein gefunden; darunter grosse Namen wie Österreichs Nationalgoalie Nikola Marinovic (zu den Kadetten), Estlands Nationalgoalie Marius Aleksejev (zu Stäfa) oder der kroatische Kreisläufer Filip Gavranovic (zu Pfadi).
 



Kadetten Schaffhausen
Trainer: Markus Baur.
Zugänge: Nikola Marinovic (Frisch Auf Göppingen/D), Christoffer Brännberger (Haslum Handballklub/No), Johan Koch (TV Emsdetten/D), Luka Maros (Pfadi Winterthur), Lucas Meister, Kaj Stokholm, Albin Alili, Zoran Markovic (alle Kadetten Espoirs).
Abgänge: Jonas Maier, Anton Mansson (beide TBV Lemgo/D), Marko Mamic (Dunkerque/Fr), Rares Jurca (RTV Basel), Ruben Schelbert (-), Benjamin Geisser (St. Otmar St. Gallen), Leszek Starczan (Kadetten Espoirs).

TSV St. Otmar St. Gallen
Trainer: Predrag Borkovic.
Zugänge: Benjamin Geisser (Kadetten Schaffhausen), Igor Milovic (HC Oroshazi/Un), Yves Petrig (HSC Kreuzlingen), Sharr Ramadani (Kadetten Espoirs), Fabian Schneider, Lukas Linde, Simon Bamert (alle eigener Nachwuchs).
Abgänge: Björn Fröhlich (GC Amicitia Zürich), Mirko Milosevic (Lakers Stäfa), Filip Pendic (Kadetten Espoirs), Andreas Wild (TSV Fortitudo Gossau).

Pfadi Winterthur
Trainer: Adrian Brüngger.
Zugänge: Filip Maros (Lakers Stäfa), Filip Gavranovic (Bregenz/Ö), Pascal Vernier (Lakers Stäfa), Michelin Celestin (Bacau/Rum), Yannick Ott, Fabrizio Pecoraro (beide eigener Nachwuchs).
Abgänge: Luka Maros (Kadetten Schaffhausen), Julian Krieg (HBW Balingen-Weilstetten/D), Dino Bajram, Goran Cvetkovic (beide Rücktritt vom Spitzensport), Simon Kindle (TSV Fortitudo Gossau).

Wacker Thun
Trainer: Martin Rubin.
Zugänge: Emil Feuchtmann Perez (Bad Neustadt/De), Viktor Glatthard (TV Steffisburg), Simon Hunziker (2. Mannschaft).
Abgänge: Thomas Rathgeb, Borna Franic, Markus Gugger (alle TV Steffisburg).

HC Kriens-Luzern
Trainer: Heiko Grimm.
Zugänge: (-).
Abgänge: Nik Tominec (-), Gianluca Lima (-).

GC Amicitia Zürich
Trainer: Robert Kostadinovic Leach.
Zugänge: Matias Helt Jepsen (Ribe-Esbjerg/Dä), Philipp Seitle (HSC 2000 Coburg/D), Björn Fröhlich (TSV St. Otmar St. Gallen), Nicolas Suter, Flavio Wick (beide HSC Suhr Aarau), Mathias Müller (Yellow Winterthur), Luca Engler (TV Birsfelden), Florian Leitner (TV Endingen), Simon Schild, Magnus Staub (beide eigener Nachwuchs).
Abgänge: Daniel Stahl (Letten Tigers), Lucius Graf (TSV Fortitudo Gossau), Nemanja Malovic (IBV Vestmannaeyjar/Isl), Tim Schubiger, Gian Grundböck (beide SG Horgen), Sean Siegenthaler (STV Baden).

BSV Bern Muri
Trainer: Dragan Dejanovic (neu).
Zugänge: Kaspar Arn (TV Solothurn).
Abgänge: Martin Prachar (HSC Suhr Aarau), Ladislav Tarhai (-).

TSV Fortitudo Gossau
Trainer: Rolf Erdin.
Zugänge: Lucius Graf (GC Amicitia Zürich), Simon Kindle (Pfadi Winterthur), Jonas Mächler (Lakers Stäfa), Andreas Wild (TSV St. Otmar St. Gallen).
Abgänge: Fabian Christ, Philipp Näf (beide Rücktritt), Lloyd Leslie (SV Fides St. Gallen), Silvio Meier (Kadetten Espoirs), Bruno Kozina (RTV Basel), Fabian Neff (TV Appenzell).

Lakers Stäfa
Trainer: Predrag Milicic (neu).
Zugänge: Fetah Murina (SG Stäfa/Uster), Mirko Milosevic (TSV St. Otmar St. Gallen), Marius Lepp, Marius Aleksejev (beide Riihimäen Cocks/Fin), Dusan Petrovic (GC Amicitia Zürich), Lukas Gamrat (TV Appenzell), Philipp Jaeger (VfL Gummersbach/D), Damien Guignet (eigener Nachwuchs).
Abgänge: Stevan Kurbalija, Tobias Wipf, Beau Kägi (alle HSC Suhr Aarau), Stefan Maag (TV Uster), Tim Jud (HSC Konstanz/D), Jonas Mächler (TSV Fortitudo Gossau), Jan-Torben Ehlers (SG Flensburg/Handewitt/D), Filip Maros, Pascal Vernier (beide Pfadi Winterthur), Jonas Affentranger (-), Mesud Bajramovic (-).

RTV 1879 Basel (Aufsteiger)
Trainer: Silvio Wernle.
Zugänge: Severin Kaiser (TV Endingen), Rares Jurca (Kadetten Schaffhausen), Bruno Kozina (TSV Fortitudo Gossau), Sebastian Ullrich (SG Leutershausen-Melsungen/D), Peter Kujan (GC Amicitia Zürich).
Abgänge: Pascal Stauber, Mischa Hofstetter (beide Rücktritt), Max Falkman (Schweden), Jakub Cibere (-).

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Quelle: Marco Ellenberger

Neue Gesichter
Wenn am Samstag die ersten Spiele der NLA-Saison angepfiffen werden, sind zahlreiche neue Gesichter in der Liga zu sehen. Hier gibt es die Transfer-Übersicht.
27.08.2015
NLA-Saison 2015/16: Modus, handballTV, Liveticker

In der neuen Saison in den höchsten Männer-Ligen spielen die Mannschaften nach dem gleichen Modus wie im letzten Jahr. Wacker Thun und der BSV Bern Muri werden ihre Heimspiele wieder live auf handballTV.ch übertragen – alle anderen Partien sind nachträglich im Archiv zu finden. Natürlich gibt's auch wieder den Liveticker; und neu auch die SHL auf Facebook.

Modus
Der NLA-Modus bleibt im Vergleich zur letzten Saison unverändert: Die sechs besten Mannschaften der Qualifikation (18 Spiele) bestreiten die Finalrunde (10 Spiele). Die vier besten Mannschaften der Finalrunde schaffen den Sprung in die Playoffs, die im Best-of-5-Modus ausgespielt werden. Die vier Mannschaften, die sich nicht für die Finalrunde qualifizieren, machen ab Februar in einer Vierfachrunde (12 Spiele) den Direktabsteiger sowie den Barrage-Teilnehmer unter sich aus.

handballTV.ch
Das offizielle WebTV-Portal wird pünktlich zum Saisonstart auf den nächsten Level gehoben: Sowohl technisch, als dank einem Re-Design auch optisch. In der Saison 2015/16 werden zwei NLA-Vereine alle ihre Heimspiele als Livestream anbieten: Wacker Thun (4-Kamera-Produktionen, mit Kommentar und Replay) sowie der BSV Bern Muri (1-Kamera-Produktionen). Ausserdem dürften weitere Vereine sporadisch Übertragungen anbieten; darüber informieren wird über unsere Website und im Newsletter. Sämtliche Partien der NLA und der NLB werden nachträglich im Archiv auf handballTV.ch aufgeschaltet und sind für alle Interessierten zugänglich.

Liveticker
Selbstverständlich werden auch in der Saison 2015/16 sämtliche Spiele der NLA und NLB durch den Liveticker abgedeckt. Den Liveticker gibt es entweder wie gewohnt im Web (liveticker.handball.ch) oder auch mobile-optimiert (ltm.handball.ch).

Die SHL auf Facebook
Die Swiss Handball League ist ab sofort auch mit einer eigenen Seite auf Facebook vertreten. Du willst über die Geschehnisse in den höchsten Ligen auch im Sozialen Netzwerk informiert bleiben? Dann schau vorbei auf www.facebook.com/swisshandballleague.

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Quelle: Marco Ellenberger

26.08.2015
Pfadi verliert enges Spiel gegen Sélestat Alsace Handball

24:26 (12:14)-Niederlage – zu unterschiedliche Phasen verhinderten ein besseres Ergebnis für Pfadi Winterthur. Es war eine bis zum Schluss spannende Begegnung. Sélestat Alsace Handball erwies sich als kampfstark und liess sich auch von den gelegentlichen Tiefs nicht vom Weg abbringen. Pfadi zeigte im letzten Testspiel vor dem Meisterschaftsbeginn gute, jedoch noch zu unterschiedliche Phasen im gesamten Spiel.

Es war ein ausgeglichener Beginn und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Waren es zu Beginn eher die Franzosen, so dominierte in der Folge Pfadi. Allerdings konnten die Winterthurer den zwischenzeitlichen Schwung nicht ganz halten und büssten nach rund 20 Minuten den erarbeiteten Vorsprung (9:7) wieder ein. SAHB übernahm die Führung und ging mit 14:12 in die Pause.

Nach dem Wechsel setzte sich Pfadi besser ins Szene und drehte das Spiel. In dieser Phase zeigten die Winterthurer, welche Möglichkeiten sie grundsätzlich haben. Jetzt wirkten sie deutlich aggressiver und verbesserten zunehmend ihre Abwehrarbeit. Besonders Michelin Celestin fand sich immer besser im Abwehrdispositiv zurecht und spielte eine gute Partie. Der Sélestat-Trainer Christian Gaudin sah sich zu einem frühzeitigen Timeout gezwungen und danach glich sich das Spiel wieder aus. Pfadi öffnete seine Deckung zu offensiv und die Franzosen nutzen dies sofort zu Torerfolgen. So gelang ihnen kurz vor Schluss ein Zweitorevorsprung. Pfadi kam zwar wieder heran, hatte sogar eine gute Chance zum Ausgleich, doch sie wurde nicht verwertet und im Gegenzug erhöhte Sélestat zum Endergebnis von 24:26.

«So zwingend und druckvoll wie in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit müssen wir über die ganze Distanz spielen», sagte Trainer Adrian Brüngger. «Es bleiben uns noch ein paar Trainings-Einheiten dies bis zum Saisonstart weiter zu verbessern.»

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Quelle: Pfadi Winterthur

26.08.2015
BSV Bern Muri präsentiert sein Team mit Video-Trailer

Am Montag Abend wurde beim Gastropartner „Sternen Muri“ die neue SHL-Mannschaft des BSV Bern Muri vorgestellt. Der Sportmoderator Albi Saner führte in seiner gewohnt lockeren und amüsanten Art durch den Abend. Beim traditionellen Saisoneröffnungsapéro des Fördervereins Bärenclub und der BSV-Sponsoren war dieses Jahr Roland Fuchs, Fitnesstrainer vom SCB und Kilian Wenger, zu Gast.

Roland Fuchs brachte den Gästen seine Philosophie des Fitnesstrainings näher, erzählte über seinen beruflichen Werdegang und gab interessante Einblicke über die Zusammenarbeit mit Profi-Sportlern. Zum Abschluss des Abends wurde neben dem neuen Trainer, Dragan Dejanovic, die Mannschaft mit einem Image-Movie vorgestellt. Der Clip ist per sofort auf Youtube für jedermann einsehbar:

YouTube-Link: http://youtu.be/hDGqpk7eRUY

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Quelle: BSV Bern Muri

26.08.2015
NLA: RTV 1879 Basel ist bereit für den Saisonstart

Für die Handballer des NLA-Aufsteigers RTV 1879 Basel beginnt am kommenden Samstag, 29. August, mit dem Heimspiel gegen den HC Kriens-Luzern (18.00 Uhr, Sporthalle Rankhof Basel) die NLA-Saison 2015/2016. Nach dem überaus erfolgreichen ersten Halbjahr 2015 mit dem vielumjubelten Aufstieg in die NLA sowie der Teilnahme am Final-Four im Schweizer Cup gilt es für den Basler Traditionsverein ab Samstag ernst.

Mit einem vergleichsweise kleinen Budget und einer jungen Mannschaft mit sehr vielen Eigengewächsen gilt der Ligaerhalt als offizielles Saisonziel. Der offizielle Trainingsbeginn erfolgte relativ spät (am 27. Juli); seither standen diverse Trainingseinheiten, über zehn Vorbereitungsspiele sowie zwei Turnierteilnahmen auf dem Programm. "Die Mannschaft ist für den Saisonstart bereit", sagte der Trainer Silvio Wernle heute an der offiziellen Vor-Saison-Medienkonferenz des RTV 1879 Basel.

Vier Abgängen stehen fünf Neuzuzüge gegenüber. Prominentester Zuzug ist der 130-fache rumänische Internationale Rares Jurca (32) mit einer immensen Erfahrung auch in der Champions League. Jurca stiess vom Schweizer Serienmeister Kadetten Schaffhausen zum RTV und wird der jungen Mannschaft in verschiedensten Bereichen zusätzlichen Halt geben. Zusammen mit dem Linkshänder Jurca wechselte auch der Kroate Bruno Kozina nach Basel; er war zuletzt von Schaffhausen an den NLA-Club Fortitudo Gossau ausgeliehen gewesen.  

Weitere Zuzüge sind der Torhüter Sebastian Ullrich (SG Leutershausen / MT Melsungen, Deutschland), der äusserst talentierte linke Flügel Severin Kaiser (vom TV Endingen) sowie Peter Kujan (3. Torhüter, Doppellizenz mit GC Amicitia Zürich, die Zürcher bleiben Stammverein). Neu dabei ist schliesslich auch der Assistenztrainer Patrice Kaufmann.   

Der RTV Basel ist also definitiv zurück auf der Schweizer Spitzenhandball-Landkarte und eine der wenigen NLA-Mannschaften im Kanton Basel-Stadt. Der Präsident Alex Ebi hielt vor den Medien mit Nachdruck und nicht ohne Stolz fest, dass die aktuelle Mannschaft mehrheitlich als Spielern besteht, welche ihre Wurzeln im Verein haben und mehrheitlich beim RTV gross geworden sind. "Dies war und bleibt eines unserer erklärten Ziele und daran arbeiten wir hart weiter", so Alex Ebi.

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Quelle: RTV 1879 Basel

25.08.2015
HC Kriens-Luzern: «Wir wollen unter die Top 4 der Schweiz»

Eine Woche vor dem Start zur 9. NLA-Saison haben die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern im «Danieles» in Luzern zur traditionellen Vorsaison-Medienkonferenz eingeladen. Nicht weniger als drei Radiostationen zeigten ihr Interesse daran und werden jetzt darüber berichten, welche Ziele sich Trainer, Spieler und Vereinsleitung vorgenommen haben.

Der HC Kriens-Luzern bemüht sich immer wieder um gute Kontakte mit Medienschaffenden. Dazu gehört auch, dass sich vor Saisonbeginn Trainer, Spieler und Clubleitung an einer informellen Medienkonferenz Zeit nehmen für Fragen. Dabei schätzen es die meisten Medien, dass sie konzentriert an einem Anlass die Chance bekommen, mit verschiedenen Exponenten aus dem Team direkte Gespräche zu führen - auch im kleinen Kreis. Verwaltungsratspräsident Hanspeter Würmli, Manager Nick Christen, Cheftrainer Heiko Grimm und die beiden Spieler Luca Spengler und Fabio Baviera stellten sich am Montag den Fragen der Medienschaffenden. Drei Radiostationen (Radio SRF, Radio Central, Radio Pilatus) liessen sich diese Chance nicht entgehen und waren am Anlass dabei.

Trainer und Spieler strahlten dabei gesunden Optimismus aus. Die Vorbereitungszeit war zwar geprägt durch zwei Langzeit-Abwesende (Roman Schelbert und Claudio Vögtli werden noch einige Zeit ausser Gefecht sein, um ihre Operationen ganz auskurieren zu können), dennoch nimmt die Mannschaft am kommenden Samstag die Meisterschaft mit gesundem Selbstvertrauen und klaren Zielen in Angriff.

«Wir wollen zuerst einmal in die Finalrunde. Das ist der erste Schritt. Danach aber wollen wir unter die Top-4 der Schweiz - in Meisterschaft und Cup,» sagte der Trainer Heiko Grimm. Im Wissen darum, dass er diese Zielformulierung nicht absolut gelten lassen will: «Wir haben unser Konzept, haben unsere Linie und unsere Möglichkeiten. Daraus wollen wir das Beste machen und wir wissen, dass wir dabei sehr sehr viel leisten müssen.» Will heissen: Ein Selbstläufer werde weder das Zwischenziel Finalrunde noch das Ziel Playoff. Aber er wolle zusammen mit der Mannschaft die Chance nutzen, mit dem Fokus auf diese Ziele eine weiteren Entwicklungsschritt zu machen in seiner inzwischen schon dritten NLA-Saison mit den Zentralschweizern. Hoffnung schöpft er dabei aus der dazu gewonnenen Erfahrung und aus der Konstanz: Denn nicht nur er, sondern auch das Gros der Spieler geht nun in die dritte Saison.

Dass das Ziel Top-4 angesichts limitierter finanzieller Möglichkeiten ein Spagat sei, verneint auch Nick Christen nicht: «Wir wollen einen Schritt nach vorne machen, können und wollen aber diesen Schritt nicht nur durch Dazukaufen von Qualität erreichen, sondern durch eine Weiterentwicklung des eigenen Potenzials.» Es gehe darum, aus den vorhandenen Möglichkeiten das Optimum herauszuholen.

Die beiden anwesenden Spieler Luca Spengler und Fabio Baviera sind beide froh, wenn es am Samstag mit der Meisterschaft losgeht. Die Saisonvorbereitung ist jeweils hart und schweisstreibend - in einem so heissen Sommer wie 2015 erst recht. «Aber wir haben eine gute Basis gelegt, haben physisch viel gearbeitet,» sagte Luca Spengler. Und auch Fabio Baviera blickt dem Saisonauftakt mit Spannung entgegen. Und er hofft, den Schwung eines erfolgreichen Handball-Sommers mit in die Saison zu nehmen. Denn er blickte auf nur kurze Ferien zurück - war er doch einer von drei HCK-Spielern, die während der eigentlichen Ferien mit einer Schweizer Auswahl in Gwangju (Südkorea) an der Sommer-Universiade die Bronzemedaille holten.   

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Quelle: HC Kriens-Luzern

24.08.2015
Besiktas Istanbul gewinnt den LOVATS CUP in Yverdon

Der türkische Meister Besiktas Istanbul hat das Vorbereitungsturnier um den 4. LOVATS CUP in Yverdon gewonnen. Die Mannschaft vom Bosporus setzte sich im Final gegen den russischen Meister Medwedi Tschechow mit 26:22 durch. Platz drei ging an den finnischen Meister Riihimäki, der im Klassierungsspiel gegen Nordsjaelland mit 30:28 gewann.

Den fünften Platz spielten GC Amicitia Zürich und St. Otmar St. Gallen (24:23) aus, der siebte Platz ging an den SSV Brixen, der sich gegen die Gastgebende US Yverdon mit 27:26 durchsetzte. Insgesamt fanden über die beiden Tage rund 1800 Zuschauer den Weg in die Halle.

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Quelle: Marco Ellenberger

Ein Sieger vom Bosporus
Besiktas Istanbul gewinnt den 4. LOVATS CUP in Yverdon. Der türkische Meister setzt sich im Final gegen den russischen Meister Tschechow mit 26:22 durch.
24.08.2015
Bundesliga: Startsiege für Andy Schmid und Alen Milosevic

Andy Schmid ist mit den Rhein-Neckar Löwen mit einem klaren Auswärtssieg in die Handball-Bundesliga gestartet. Beim TBV Lemgo, der in der letzten Saison lange gegen den Abstieg gespielt hatte, siegte der letztjährige Zweite 32:26. Schmid erzielte fünf Tore. Ebenfalls erfolgreich startete der Aufsteiger Leipzig beim 31:27 gegen Hamburg. Alen Milosevic traf dreimal.

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Quelle: Sportinformation (Si)/Marco Ellenberger

24.08.2015
Knapper Sieg von Pfadi Winterthur gegen Bregenz Handball

30:29 (13:12) – ein solider Pfadi-Auftritt im Tössthal. Gut 200 Zuschauer in der Grosshalle im beschaulichen Turbenthal freuten sich über die animiert und offensiv geführte Partie zwischen Pfadi Winterthur und Bregenz Handball. Obschon der Trainer Adrian Brüngger auch in diesem Spiel auf einige Protagonisten verzichten musste, zeigten die Winterthurer eine gute Leistung und lagen die meiste Zeit in Führung.

Die Begegnung zwischen dem Vizemeister aus Österreich und Pfadi begann sehr ausgeglichen. Kein Team konnte sich vorentscheidend absetzen. Meist lag Pfadi mit einem Tor in Führung. Doch zu viele einfache Fehler und etwas wenig Geduld im Angriff führten zu Gegenstossmöglichkeiten für den Gegner, die prompt ausgenutzt wurden. Die aufgrund der personellen Situation neu zusammengesetzte Deckung brauchte eine längere Anlaufzeit und wirkte noch zu wenig sattelfest. Dennoch gelang es Pfadi die Führung zu behaupten, nicht zuletzt auch dank der starken Torhüterleistung von Aurel Bringolf, dem insgesamt 10 wichtige Paraden gelangen. Zur Pause lag Pfadi mit 13:12 in Führung.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte verlief die Partie recht ausgeglichen, obwohl nun die Linkshänder geschont wurden und die Nachwuchskräfte Fabrizio Pecoraro, auf der verkehrten Flügelposition, sowie Reto Rutschmann, in der Deckung, zum Einsatz gelangten. Pfadi spielte solide, verzeichnete weniger Fehler als in Hälfte eins und konnte sich zudem auf Arunas Vaskevicius (8 Paraden) im Tor verlassen. So gelang es der Mannschaft, sich vom Gegner leicht zu distanzieren und zehn Minuten vor Schluss 25:22 in Führung zu gehen. Dann allerdings verwarfen die Winterthurer hintereinander ein paar erstklassige Torchancen und statt deutlicher in Front zu liegen, mussten sie die Bregenzer wieder herankommen lassen. Zum Ausgleich reichte es den Österreichern nicht mehr und Pfadi gewann das Testspiel mit 30:29.

Trainer Adrian Brüngger meinte hinterher: «Erfreulich festzustellen, dass sich das Individual- und Überzahl-Training der letzten Woche im Spiel positiv bemerkbar machte.» In der Tat, die aktuelle Ressourcen lassen ein geregeltes Teamtraining nur beschränkt zu. «Gut zu wissen, dass es uns dennoch gelingt, auch solch enge Spiel zu gewinnen.»

Das letzte Testspiel findet am kommenden Dienstag in der Region Elsass statt. Dort trifft Pfadi um 19 Uhr auf Sélestat Alsace Handball aus der französischen Liga Pro D2.

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Quelle: Pfadi Winterthur

24.08.2015
Kadetten-Niederlage zum Abschluss am Eurotournoi

Die Kadetten beenden das stark besetzte Eurotournoi in Strassburg auf dem 4. Platz. Im letzten Spiel gegen die französische Spitzenmannschaft Montpellier setzte es eine klare 26:38-Niederlage ab. Die Schaffhauser handelten sich den Grossteil des Rückstandes in den ersten 20 Minuten ein, als sie überhaupt nicht ins Spiel fanden.

„Heute haben wir demonstriert bekommen, dass eine Spitzenmannschaft wie Montpellier jeden verschenkten Ball konsequent ausnutzt”, so Manager Gabor Vass, der durchaus auch Positives gesehen hatte: „Wir haben ein ansprechendes Turnier gespielt, die neuen Spieler konnten sich sehr gut integrieren.”

Vor allem Luka Maros, der dreimal bester Torschütze war, scheint sich in Schaffhausen schon pudelwohl zu fühlen. Auch die Goalie-Neuverpflichtung Nikola Marinovic war in allen drei Spielen ein sicherer Rückhalt im Kadetten-Tor.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

24.08.2015
RTV Basel erneut Gewinner des HZG-Turniers in Knielingen

Eine Woche vor Beginn der neuen NLA-Saison gewannen die NLA-Handballer des RTV 1879 Basel am Wochenende in Knielingen (Deutschland) das HZG-Turnier und wiederholten somit den Sieg vom Vorjahr. Das Team von Trainer Silvio Wernle errang zwei Siege (gegen HC Hedos Eigersweier aus der Südbadenliga sowie gegen ein Juniorenteam des SC Sélestat aus Frankreich) und spielten gegen die Mannschaft des Gastgebers TV Knielingen (Badenliga) unentschieden. Das Turnier in Knielingen bildete den Abschluss einen Kurz-Trainingslagers mit drei intensiven Trainingseinheiten sowie dem Aspekt der Teambildung.

Der Start in die NLA-Saison 2015/2016 erfolgt am kommenden Samstag, 29. August 2015, mit dem Heimspiel gegen den HC Kriens-Luzern (18:00 Uhr, Sporthalle Rankhof Basel).

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Quelle: RTV 1879 Basel

22.08.2015
Rockig: Pfadi Winterthur präsentiert seine NLA-Mannschaft

Für einmal stellt Pfadi Winterthur sein Team zur Saison 2015/2016 auf ganz spezielle Art und Weise per Video vor. Der langjährige Werbe- und Kreativpartner DACHCOM.CH und der multimediale Eventpartner CP Eventservices AG, haben zusammen in einer aussergewöhnlichen Umgebung den neuen Videoclip realisiert. Dabei präsentiert sich das Pfadi-Team zur bevorstehenden Saison und zeigt sich gleichzeitig auch als Repräsentant der modernen Industriestadt Winterthur.

Typisch Winterthur ist nicht nur der Drehort mit charakteristischem Industrie-Image, sondern auch die junge Winterthurer Band «XII Gallon Overdose». Die dynamische Band produzierte extra für den Videodreh einen neuen Pfadi-Song und tritt damit auch am 12. September 2015 im Hallenstadion – als einzige Vorband zum grossen Status Quo-Konzert – vor über 10'000 Fans auf.

 

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Quelle: Pfadi Winterthur

22.08.2015
Kadetten Schaffhausen ohne Chance gegen Paris St. Germain

Die Kadetten Schaffhausen haben im 2. Spiel am Eurotournoi in Strassburg die erste Niederlage kassiert. Gegen den französischen Meister Paris St. Germain setzte es eine deutliche 36:24-Niederlage ab. Ganz unerwartet kommt das deutliche Resultat nicht, stand beim Gegner doch die halbe französische Nationalmannschaft auf dem Platz.

Schon in der Halbzeit lagen die Kadetten deutlich mit 11:21 zurück, konnten sich dann aber in der zweiten Halbzeit steigern und den Schaden in Grenzen halten. Grossen Anteil daran hatte die Goalie-Neuverpflichtung Nikola Marinovic, der auf 40 Prozent abgewehrter Torschüsse kam. Auch Luka Maros wusste sich in Szene zu setzen und war mit sieben Treffern erneut bester Torschütze der Schaffhauser.

Morgen steht nun der letzte Spieltag an, der Gegner im Spiel um Platz 3 ist allerdings noch nicht bekannt. Dies machen heute Abend noch Montpellier und Veszprém unter sich aus.
 

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

21.08.2015
Der TV Unterstrass gewinnt das erste Cup-Spiel der Saison

Am Dienstagabend haben die beiden 2. Ligisten TV Unterstrass und BSV Bern Muri III die Saison 2015/16 offiziell eröffnet: Sie bestritten das erste Spiel der ersten Vorrunde im Schweizer Cup. Die Zürcher setzten sich dabei trotz 11:16-Pausenrückstand nach Verlängerung noch mit 32:30 durch. In der ersten Vorrunde des nationalen Cups steht noch eine zweite Partie auf dem Programm: Am 26. August trifft Dagmersellen in einem weiteren Duell zweier 2. Ligisten auf Birsfelden II.
 

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Quelle: Marco Ellenberger

21.08.2015
NLA: TSV St. Otmar St. Gallen mit erfolgreichen Testspielen

Im Rahmen seiner Vorbereitung bestritt der TSV St. Otmar auch einige Testspiele. Den Auftakt machte die Partie gegen den österreichischen Meister HC Alpla Hard. Am Ende einer äusserst intensiv geführten Partie gewann der TSV St. Otmar mit 31:28 (16:15).

Ebenfalls 31 Tore konnten die St. Galler im Spiel gegen den NLA-Konkurrenten Lakers Stäfa erzielen (31:26). Auch das dritte Spiel gegen den österreichischen Vizemeister Bregenz Handball konnte der Schweizer Vizemeister erfolgreich gestalten. Zur Pause lagen die Otmärler noch mit drei Toren zurück (13:16), doch in der zweiten Halbzeit gelang die Wende. Am Ende resultierte ein verdienter 30:27-Erfolg.

Am Wochenende steht der TSV St. Otmar in Yverdon beim LOVATS CUP im Einsatz, wo er auf starke ausländische Konkurrenz stossen wird.

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

21.08.2015
Der HSC Suhr Aarau erhält zwei Co-Präsidenten

René Zehnder und Thomas Kähr stehen neu als Co-Präsidenten gemeinsam an der Spitze des SHL-Handballclubs HSC Suhr Aarau. Die Vorstandsressorts werden teilweise neu organisiert. Die Generalversammlung wählte die beiden Unternehmer sowie den Vorstand gestern in Suhr.

René Zehnder ist gemeinsam mit einem Partner Inhaber der Graf Nutzfahrzeug AG in Hunzenschwil. Der ehemalige Kranzschwinger wohnt mit seiner Familie in Suhr und ist seit 2013 als Nachwuchs-Chef im Vorstand des HSC Suhr Aarau. Thomas Kähr ist Inhaber der Thomas Kähr Communications GmbH in Aarau. Der ehemalige Handballer beim TV Suhr wohnt mit seiner Familie in Aarau und ist seit 2012 als Marketingleiter und seit 2013 als CEO im Vorstand des HSC Suhr Aarau.

Mit der Schaffung des Co-Präsidiums wird die Funktion des CEO aufgehoben. «Die Wahl von zwei bestehenden Vorstandsmitgliedern zu Co-Präsidenten ist ein bewusster Entscheid im Sinne der Kontinuität, um die weitere Entwicklung des HSC Suhr Aarau zum Spitzenclub im Mittelland und die Konsolidierung als führende Talentschmiede junger Handballer voranzutreiben», sagen René Zehnder und Thomas Kähr zu ihrer Ernennung. Beide teilen sich das Präsidialamt mit klaren Verantwortungsbereichen auf.

Der Vorstand des HSC Suhr Aarau passt einzelne Ressorts an, nicht zuletzt um der neuen personellen Zusammensetzung Rechnung zu tragen. Ausgeschieden sind der bisherige Sportchef Martin Suter nach 9 Amtsjahren und Andy Siegenthaler, Leiter des Ressorts Dienste, nach 4 Jahren. Der HSC Suhr Aarau dankt beiden für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit.

Der ganze Nachwuchsbereich (von Elite bis Breitensport und Frauen) wird neu in einem Ressort zusammengefasst. Neu geschaffen wird das Ressort Partnermanagement, mit dem die Betreuung der Sponsoren, Donatoren und Gönner verstärkt werden soll.

Der neue Vorstand des HSC Suhr Aarau der Saison 2015/16 setzt sich wie folgt zusammen:

René Zehnder / Thomas Kähr, Co-Präsidenten
Guido Frei (neu), Spitzensport
Daniel Vonder Mühll (bisher), Nachwuchs/Breite (neu, bisher Breitensport und Frauen)
Marianne Fasler (bisher), Finanzen
Stephan Rosenberger (neu), Dienste
René Zehnder (bisher), Partnermanagement (neu, bisher Nachwuchs)
Thomas Kähr (bisher), Marketing

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Quelle: HSC Suhr Aarau

19.08.2015
U19-WM: Arthur Brunner und Morad Salah leiten den Final

Grosse Ehre und vor allem eine sensationelle Bestätigung für ganz starke Leistungen für das Schweizer Referee-Duo Arthur Brunner und Morad Salah an der U19-WM in Russland: Die beiden St. Galler wurden von der Regel- und Schiedsrichterkommission des Weltverbands IHF mit der Leitung des Finals vom Donnerstag betraut. Frankreich und Slowenien spielen darin ab 15 Uhr (MESZ) um Gold. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) gratuliert Brunner/Salah ganz herzlich zur ehrenvollen Nomination und wünscht ihnen auch für das letzte Turnierspiel in Jekaterinburg viel Erfolg!

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Quelle: Marco Ellenberger

Final-Referees!
Die Schweizer Schiedsrichter Arthur Brunner (links) und Morad Salah leiten am Donnerstag in Jekaterinburg den U19-WM-Final zwischen Slowenien und Frankreich.
19.08.2015
SHV-Stellenausschreibung: Kaufmännischer Leiter/CFO

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) vertritt gesamtschweizerisch die Interessen aller Handballspielenden. Die Hauptaufgabe des SHV ist das Management aller Verbandsaufgaben und die Schaffung der bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Handballsports sowohl für die Breite, als auch für den Leistungssport in der Spitze. 

Der SHV sucht per sofort eine initiative Persönlichkeit als Kaufmännischer Leiter/CFO (m/w). Alle Informationen zur ausgeschriebenen Stelle gibt es im angefügten Dokument.
 

Dokumente:
Stellenausschreibung: Kaufmännischer Leiter/CFO (m/w)34 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

18.08.2015
Langjähriger NLA-Topscorer Raphael Liniger in die 1. Liga

Der langjährige NLA- und NLB-Spieler Raphael Liniger spielt in der kommenden Saison bei den Seen Tigers in der 1. Liga in Winterthur. Der 32-jährige Winterthurer mit knapp 400 Spielen in der Nationalliga A bringt mit seiner Torgefährlichkeit und seiner Spielintelligenz eine grosse Menge an Klasse in den Angriff der Tigers.

Raphael Liniger spielte bis 2006 bei Pfadi Winterthur und wechselte anschliessend für sieben Saisons zu St. Otmar St. Gallen. In seiner Zeit bei St. Otmar spielte der gelernte Rückraumspieler hauptsächlich am linken Flügel und zeigte dort, dass er auf jeder Position einer der torgefährlichsten und variantenreichsten Handballer der Schweiz ist. Nach seiner Zeit bei St. Otmar wechselte Liniger für zwei Jahre zu Yellow Winterthur in die Nationalliga B. Trotz verschiedener Angeboten von Vereinen aus höheren Ligen entschied sich Raphael Liniger aus verschiedenen Gründen für die Seen Tigers. Die Tatsache, dass mit Daniel Stahl ein hochkarätiger Spieler zu den Tigers wechselte und das Kader nebst junger Talente mit einigen gestandenen Nationalliga-Spielern verstärkt wurde, hat Liniger die Entscheidung wesentlich errleichtert.

Nebst der Verpflichtung von Raphael Liniger konnten die Tigers zwei weitere Transfers unter Dach und Fach bringen. Von Yellow Winterthur stösst der Rückaumspieler Roman Singler zu den Tigers, von Frauenfeld kommt der ehemalige Pfadi-Spieler Gaudenz Huwiler nach Seen. Die Verantwortlichen haben mit diesen Transfers die Mannschaft komplettiert und sind überzeugt, dass man für die kommende Saison gut gerüstet ist.

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Quelle: Seen Tigers

 

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