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Ein Abziehbild der Serie
Für Manuel Liniger, den erfahrenen Teamleader des frischgebackenen Schweizer Meisters Kadetten, ist die Finalissima gegen Wacker ein Abziehbild der Serie.
In letzter Sekunde
Fortitudo Gossau schafft dank eines Treffers in der allerletzten Sekunde den NLA-Ligaerhalt. Die Gossauer gewinnen das Barrage-Rückspiel gegen Endingen 29:28.
Back to the roots
Karin Weigelt kehrt am 1. Juni mit der Nationalmannschaft nach St. Gallen zurück. Die Legionärin vor dem Spiel gegen Deutschland in der Kreuzbleiche im Interview.
Neunter Meistertitel!
Die Kadetten gewinnen die Finalissima gegen Wacker Thun zu Hause 30:28 und sind Schweizer Meister 2016. Die Schaffhauser holen zum fünften Mal das Double.
28.05.2016
Schaffhausen feiert seine Kadetten-Champions

"Bloss e chliini Stadt mit bürgerliche Wänd. Bloss e chliini Stadt, wo ein de ander kennt." Das Städtchen Schaffhausen, wie es Dieter Wiesmann besungen hat, gerät nicht mehr aus dem Häuschen, wenn die Kadetten Schweizer Meister werden. Eine Freinacht gibt es in Schaffhausen bei einer Meisterfeier der Kadetten nach neun Titelgewinnen in elf Jahren nicht mehr. Im Stadion-Pub darf man bleiben, so lange man bleiben will, aber irgendwann verschiebt sich die Mannschaft und der restliche Tross in den Night-Club. Und die "chliini Stadt" bekommt wenig mit von den Festivitäten.

Dennoch stellte der jüngste Meistertitel der Kadetten Schaffhausen wieder etwas Besonderes dar. Zum ersten Mal seit 40 Monaten (seit einem 35:40 gegen die Füchse Berlin in der Champions League im Februar 2013) war die Arena in Schaffhausen wieder ausverkauft. Und die 3150 Zuschauer werden das gebotene Spektakel im entscheidenden Playoff-Final beim 30:28 über Wacker Thun lange nicht vergessen: Das Skore erhöhte sich über 4:6 und 17:9 auf 27:27 fünf Minuten vor Schluss. "Am Ende schlug sich das Glück auf unsere Seite", stellte Manuel Liniger (34) fest, der Team-Leader der Kadetten. "Der Sieg mag glückhaft gewesen sein, verdient war er aber allemal."

Wie erlebten Liniger und die Teamkollegen das Auf und Ab während des Spiels? Manuel Liniger: "Die fünfte Partie war das Abziehbild der vorangegangenen Spiele in dieser Playoff-Serie. Kein Vorsprung war sicher. In Spiel 2 in Thun lagen wir 1:8 zurück, ehe wir doch noch führten und am Ende dennoch verloren. Uns war beim Stand von 17:9 durchaus klar, dass wir das Niveau halten müssen. Das gelang uns zwar nicht, aber dennoch fanden wir am Ende einen Weg zum Sieg. Genau dank diesen Momenten begeben wir uns täglich in die Halle oder in den Kraftraum. Wenn du am Ende so den Titel feiern kann, ist das eine tolle Belohnung fürs ganze Jahr."

Trotz des Double-Gewinns lief für die Kadetten in der zu Ende gegangenen Saison nicht alles nach Plan. In der Champions League wurde das Weiterkommen sogar in der zweitklassigen Gruppe verpasst. Das zweite Verpassen der Achtelfinals hintereinander gab den Ausschlag, dass Trainer Markus Baur die Saison nicht beenden durfte. Der Däne Lars Walther übernahm. Liniger: "Zur perfekten Saison fehlte das Weiterkommen in der Champions League. Aber die Mannschaft hat die Lehren aus dem europäischen Scheitern gezogen. Es gelang uns, die vielen Fehler, die uns im Herbst unterliefen, abzustellen. Dank des Meistertitels können wir im Herbst in der Champions League einen neuen Anlauf nehmen."

Rubin: "Bin trotzdem stolz"
Derweil die Kadetten Champagner verspritzten, mussten die wackeren Thuner eine bittere Niederlage verarbeiten. "Details" hätten gegen sein Team entschieden, meinte Trainer Martin Rubin, der einstige Schweizer Handballgott. "Aber ich bin extrem stolz auf meine junge Mannschaft. Wir haben das übermächtige Schaffhausen bis aufs Blut gereizt. Meine jungen Akteure zeigten am Donnerstagabend eine Weltklasseleistung. Die Kadetten gewannen am Ende nur, weil uns vor der Pause zu viele Fehler unterliefen. Sie leisteten sich einen technischen Fehler, wir uns sieben. Das machte den Unterschied aus."

Ein wenig stolz war auch Lukas von Deschwanden, Thuns Goalgetter und der erfolgreichste Werfer der Liga. Von Deschwanden: "Aber das bisschen Stolz nützt nichts. Der Titelgewinn wäre drin gelegen, und das macht die Niederlage sehr bitter. Denn letztlich spielen wir um Titel. Und jetzt ist die Saison zu Ende und wir stehen mit leeren Händen da."

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Quelle: Rolf Bichsel (sda), Schaffhausen

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27.05.2016
Fortitudo Gossau bleibt in der Nationalliga A

Fortitudo Gossau hat den Abstieg aus der Handball-NLA äusserst knapp verhindert. Die St. Galler gewannen das Barrage-Rückspiel gegen den NLB-Zweiten Endingen vor heimischem Publikum dank einem Treffer von Yannick Harder in der letzten Sekunde der Partie mit 29:28.

Weil das Hinspiel in Siggenthal 24:24 unentschieden ausgegangen war, hätte Endingen ein 28:28 zum Aufstieg gereicht. So aber wird Fortitudo Gossau im nächsten Herbst seine neunte NLA-Saison hintereinander in Angriff nehmen. Einziger Neuling in der kommenden NLA-Saison wird Suhr-Aarau. Die Aargauer ersetzen Absteiger Lakers Stäfa.

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Quelle: sda

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26.05.2016
Karin Weigelt: «Ein Spiel der ganz besonderen Art»

Wenn die Schweizer Frauen am kommenden Mittwoch (19 Uhr) in St. Gallen auf Deutschland treffen, dann freut sich eine Spielerin ganz besonders auf die Partie: Karin Weigelt. Die 32-jährige St. Gallerin über den Heimsieg gegen Island, die Rückkehr in die Heimat und die neue Herausforderung in Frankreich. Der Vorverkauf für das Spiel vom 1. Juni in der Kreuzbleiche läuft bei Ticketcorner.
 


 
Karin Weigelt, ihr habt im März gegen Island den Exploit geschafft und das Heimspiel dank einer begeisternden Leistung mit 22:21 gewonnen. Was hat das bei euch in der Mannschaft ausgelöst?
Karin Weigelt: Es war ein wahnsinnig gutes Gefühl, mit der Nationalmannschaft endlich mal ein wichtiges Spiel gegen einen starken Gegner zu gewinnen. Das hat uns als Team extrem gut getan, und es war auch für unser Selbstvertrauen sehr wichtig. Wir konnten eine gute Mannschaftsleistung abrufen, bei welcher jede einzelne ihren Beitrag zum Sieg geleistet hat. Wir müssen unbedingt an dieser Entwicklung anknüpfen und uns als Mannschaft noch weiter entwickeln. Ich glaube, wir haben noch Potenzial nach oben, vor allem in unserem Tempo- und Angriffsspiel. Für uns war der Sieg gegen Island die Bestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind. Und natürlich hat es auch viel mehr Spass gemacht, als Sieger vom Platz zu gehen. Darauf müssen wir aufbauen und dieses Gefühl mitnehmen.

Mit welchen Erwartungen gehst du in Spiel gegen Deutschland? Es ist für dich ja die Rückkehr in die Heimat.
Karin Weigelt: Für mich ist das Spiel in St. Gallen eines der ganz besonderen Art. Endlich darf ich wieder "zu Hause" spielen – und dann auch noch gegen Deutschland. Viele der gegnerischen Spielerinnen kenne ich gut aus meinen sieben Jahren in der Bundesliga. Ausserdem erwarte ich viele bekannte Gesichter in der Halle, nicht nur aus St. Gallen, sondern auch aus dem Rest der Schweiz und aus Deutschland. Meine Freude auf das Spiel ist riesig. Meine Erwartungen beschränken sich indes auf den Auftritt unserer Mannschaft. Ich erwarte von uns hundertprozentige Bereitschaft, um jeden Ball zu kämpfen, Aggressivität in der Verteidigung und Mut im Angriff. Wir haben mehrfach gezeigt, dass wir gegen starke Gegner gut spielen. In der Schweiz ist es für keinen Gegner ein Spaziergang – und das sollen auch die Deutschen spüren.

Nach zwei erfolgreichen Jahren in Norwegen nimmst du auf die nächste Saison eine neue Herausforderung in Frankreich an. Wie ist es dazu gekommen?
Karin Weigelt: Ich war bereits vor zwei Jahren mit diesem Verein (Celles-sur-Belle, Red.) in Kontakt, damals habe ich mich jedoch für Norwegen entschieden. Ich hatte eine super Zeit in Kristiansand und habe sehr viel lernen dürfen. Nicht nur was Handball angeht, sondern auch über die Menschen, das Land, die Sprache und über mich selbst. Mit dem Engagement in Frankreich erhalte ich nun die Möglichkeit, meine Handball-Karriere weiter mit neuen Inputs und Erkenntnissen zu bereichern und nicht zuletzt freut es mich auch, mein Französisch wieder etwas aufzufrischen. Mein neuer Verein verfolgt ambitionierte Ziele und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten. Die Chance, auch in Frankreich professionell Handball zu spielen, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Jetzt freue ich mich riesig auf ein weiteres Abenteuer – und dieses Mal etwas weiter im Süden und wieder etwas näher an der Schweiz.
 



EM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Deutschland
Mittwoch, 1. Juni, 19 Uhr, Kreuzbleiche, St. Gallen
Vorverkauf bei Ticketcorner. Live-Übertragung auf Sport1 sowie handballTV.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger | Bild: Adrian Ehrbar.

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26.05.2016
DIE KADETTEN SCHAFFHAUSEN SIND SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen sicherten sich zum neunten Mal in elf Jahren den Meistertitel im Handball. Die "Finalissima" gegen Wacker Thun gewannen die Kadetten 30:28 (18:14). Zum insgesamt fünften Mal holte Schaffhausen das Double aus Meisterschaft und Cup.

20 Minuten lang durfte Wacker Thun hoffen, das Wunder von 2013 wiederholen zu können. Damals hatten sich die wackeren Berner Oberländer in der Best-of-5-Finalserie nach einem 1:2-Rückstand noch mit 3:2 Siegen gegen den haushohen Favoriten vom Rheinfall durchgesetzt. Am 23. Mai 2013 legten sie mit einem 27:26-Auswärtssieg in Schaffhausen die Basis zum einzigen Titelgewinn der Klubgeschichte, den sie eine halbe Woche später in der Thuner Lachenhalle mit einem Heimspektakel (32:25) unter Dach und Fach brachten.

Nur: Vor diesem Thuner Auswärtssieg hatten die Kadetten sieben Jahre lang, seit einem 20:28 gegen die Grasshoppes 2006, kein Playoff-Heimspiel mehr verloren. Und seither wahrte Schaffhausen vor eigenem Publikum in der entscheidenden Meisterschaftsphase ebenfalls die weisse Weste. Während der gesamten Playoffs lagen die Kadetten vor der "Finalissima" weniger als sechs Minuten lang in Rückstand. Und auch dieses einzige Spiel, in dem sie kurzfristig aufholen mussten, gewannen sie gegen Thun am Ende noch 32:21. Deshalb trauten die meisten der 3150 Zuschauer in der ausverkauften Halle in den ersten und in den letzten zehn Minuten ihren Augen nicht.

Beginnen wir mit der Startphase: Am Anfang führte meist Wacker Thun; die Kadetten hatten bloss während 51 Sekunden (beim Stand von 4:3) die Nase vorne. In der neunten Minute führte Wacker erstmals mit zwei Toren Vorsprung (6:4). Doch dann lief für die Berner Gäste alles aus dem Ruder. Bis zur 20. Minute gelangen Schaffhausens Goalie Nikola Portner drei Paraden, drei weitere Abschlussversuche blockte die Verteidigung der Kadetten, und gleich sechs Mal leisteten sich die Thuner Fehlpässe oder technische Fehler. So wurde aus der 6:4-Führung von Wacker bis zur 21. Minute ein 17:9 für die Kadetten.

Aber die Kadetten verspielten diese Acht-Tore-Führung. In der 47. Minute betrug die Differenz erstmals wieder nur ein Tor (24:25), ab der 52. Minute boten sich Wacker Ausgleichschancen, in der 55. Minute schaffte Lukas von Deschwanden das nicht mehr für möglich gehaltene 27:27. Im Finish behielt aber das Heimteam das ruhigere Blut. Andrija Pendic und Manuel Liniger brachten die Kadetten wieder 29:27 in Führung, in der Schlussminute drängte Thun aber nochmals auf den Ausgleich. Der Schaffhauser Christoffer Brännberger erlief sich aber einen Thuner Pass und traf 19 Sekunden vor Schluss zum siegsichernden 30:28 ins leere Tor.

Bei aller Dramatik und Unsouveränität in der zweiten Halbzeit des 51. Pflichtspiels der Saison: Die Kadetten Schaffhausen sind gewiss ein hochverdienter Meister. Ohnehin stellt das Handball-Imperium des Unternehmers, Rechtsanwalts, Wirtschaftsprüfers und Uni-Professors Giorgio Behr das einzige Team, welches die Schweiz nächsten Herbst halbwegs ambitiös in der Champions League vertreten kann. Die Kadetten dominieren die Handball-Szene krasser als der FC Basel das Fussball-Championat. In den letzten zwölf Jahren sammelte Behrs Star-Ensemble 16 Titel. Manuel Liniger, der 34-jährige Leader der Kadetten, erwies sich auch in der Finalissima wieder als bester Werfer seiner Equipe (9 Tore), obwohl er die letzten drei Partien der Serie leicht verletzt bestritt.

Mit dem Double-Gewinn beendete Schaffhausen die Saison glanzvoll, obwohl nicht immer alles perfekt lief. Im Herbst während der Champions League verpassten die Kadetten das Weiterkommen, was Ende Jahr Trainer Markus Bau trotz der Tabellenführung den Job kostete. Die Verpflichtung des dänischen Trainers Lars Walther erwies sich als kluger Schachzug. Walther erreicht die Mannschaft, brachte sie taktisch weiter. "Wir sind weiter als vor einem Jahr", ist Giorgio Behr stolz, "wir spielen vielseitiger und variantenreicher."

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Quelle: sda

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28.05.2016
Schaffhausen feiert seine Kadetten-Champions

"Bloss e chliini Stadt mit bürgerliche Wänd. Bloss e chliini Stadt, wo ein de ander kennt." Das Städtchen Schaffhausen, wie es Dieter Wiesmann besungen hat, gerät nicht mehr aus dem Häuschen, wenn die Kadetten Schweizer Meister werden. Eine Freinacht gibt es in Schaffhausen bei einer Meisterfeier der Kadetten nach neun Titelgewinnen in elf Jahren nicht mehr. Im Stadion-Pub darf man bleiben, so lange man bleiben will, aber irgendwann verschiebt sich die Mannschaft und der restliche Tross in den Night-Club. Und die "chliini Stadt" bekommt wenig mit von den Festivitäten.

Dennoch stellte der jüngste Meistertitel der Kadetten Schaffhausen wieder etwas Besonderes dar. Zum ersten Mal seit 40 Monaten (seit einem 35:40 gegen die Füchse Berlin in der Champions League im Februar 2013) war die Arena in Schaffhausen wieder ausverkauft. Und die 3150 Zuschauer werden das gebotene Spektakel im entscheidenden Playoff-Final beim 30:28 über Wacker Thun lange nicht vergessen: Das Skore erhöhte sich über 4:6 und 17:9 auf 27:27 fünf Minuten vor Schluss. "Am Ende schlug sich das Glück auf unsere Seite", stellte Manuel Liniger (34) fest, der Team-Leader der Kadetten. "Der Sieg mag glückhaft gewesen sein, verdient war er aber allemal."

Wie erlebten Liniger und die Teamkollegen das Auf und Ab während des Spiels? Manuel Liniger: "Die fünfte Partie war das Abziehbild der vorangegangenen Spiele in dieser Playoff-Serie. Kein Vorsprung war sicher. In Spiel 2 in Thun lagen wir 1:8 zurück, ehe wir doch noch führten und am Ende dennoch verloren. Uns war beim Stand von 17:9 durchaus klar, dass wir das Niveau halten müssen. Das gelang uns zwar nicht, aber dennoch fanden wir am Ende einen Weg zum Sieg. Genau dank diesen Momenten begeben wir uns täglich in die Halle oder in den Kraftraum. Wenn du am Ende so den Titel feiern kann, ist das eine tolle Belohnung fürs ganze Jahr."

Trotz des Double-Gewinns lief für die Kadetten in der zu Ende gegangenen Saison nicht alles nach Plan. In der Champions League wurde das Weiterkommen sogar in der zweitklassigen Gruppe verpasst. Das zweite Verpassen der Achtelfinals hintereinander gab den Ausschlag, dass Trainer Markus Baur die Saison nicht beenden durfte. Der Däne Lars Walther übernahm. Liniger: "Zur perfekten Saison fehlte das Weiterkommen in der Champions League. Aber die Mannschaft hat die Lehren aus dem europäischen Scheitern gezogen. Es gelang uns, die vielen Fehler, die uns im Herbst unterliefen, abzustellen. Dank des Meistertitels können wir im Herbst in der Champions League einen neuen Anlauf nehmen."

Rubin: "Bin trotzdem stolz"
Derweil die Kadetten Champagner verspritzten, mussten die wackeren Thuner eine bittere Niederlage verarbeiten. "Details" hätten gegen sein Team entschieden, meinte Trainer Martin Rubin, der einstige Schweizer Handballgott. "Aber ich bin extrem stolz auf meine junge Mannschaft. Wir haben das übermächtige Schaffhausen bis aufs Blut gereizt. Meine jungen Akteure zeigten am Donnerstagabend eine Weltklasseleistung. Die Kadetten gewannen am Ende nur, weil uns vor der Pause zu viele Fehler unterliefen. Sie leisteten sich einen technischen Fehler, wir uns sieben. Das machte den Unterschied aus."

Ein wenig stolz war auch Lukas von Deschwanden, Thuns Goalgetter und der erfolgreichste Werfer der Liga. Von Deschwanden: "Aber das bisschen Stolz nützt nichts. Der Titelgewinn wäre drin gelegen, und das macht die Niederlage sehr bitter. Denn letztlich spielen wir um Titel. Und jetzt ist die Saison zu Ende und wir stehen mit leeren Händen da."

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Quelle: Rolf Bichsel (sda), Schaffhausen

Ein Abziehbild der Serie
Für Manuel Liniger, den erfahrenen Teamleader des frischgebackenen Schweizer Meisters Kadetten, ist die Finalissima gegen Wacker ein Abziehbild der Serie.
27.05.2016
Fortitudo Gossau bleibt in der Nationalliga A

Fortitudo Gossau hat den Abstieg aus der Handball-NLA äusserst knapp verhindert. Die St. Galler gewannen das Barrage-Rückspiel gegen den NLB-Zweiten Endingen vor heimischem Publikum dank einem Treffer von Yannick Harder in der letzten Sekunde der Partie mit 29:28.

Weil das Hinspiel in Siggenthal 24:24 unentschieden ausgegangen war, hätte Endingen ein 28:28 zum Aufstieg gereicht. So aber wird Fortitudo Gossau im nächsten Herbst seine neunte NLA-Saison hintereinander in Angriff nehmen. Einziger Neuling in der kommenden NLA-Saison wird Suhr-Aarau. Die Aargauer ersetzen Absteiger Lakers Stäfa.

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Quelle: sda

In letzter Sekunde
Fortitudo Gossau schafft dank eines Treffers in der allerletzten Sekunde den NLA-Ligaerhalt. Die Gossauer gewinnen das Barrage-Rückspiel gegen Endingen 29:28.
26.05.2016
Karin Weigelt: «Ein Spiel der ganz besonderen Art»

Wenn die Schweizer Frauen am kommenden Mittwoch (19 Uhr) in St. Gallen auf Deutschland treffen, dann freut sich eine Spielerin ganz besonders auf die Partie: Karin Weigelt. Die 32-jährige St. Gallerin über den Heimsieg gegen Island, die Rückkehr in die Heimat und die neue Herausforderung in Frankreich. Der Vorverkauf für das Spiel vom 1. Juni in der Kreuzbleiche läuft bei Ticketcorner.
 


 
Karin Weigelt, ihr habt im März gegen Island den Exploit geschafft und das Heimspiel dank einer begeisternden Leistung mit 22:21 gewonnen. Was hat das bei euch in der Mannschaft ausgelöst?
Karin Weigelt: Es war ein wahnsinnig gutes Gefühl, mit der Nationalmannschaft endlich mal ein wichtiges Spiel gegen einen starken Gegner zu gewinnen. Das hat uns als Team extrem gut getan, und es war auch für unser Selbstvertrauen sehr wichtig. Wir konnten eine gute Mannschaftsleistung abrufen, bei welcher jede einzelne ihren Beitrag zum Sieg geleistet hat. Wir müssen unbedingt an dieser Entwicklung anknüpfen und uns als Mannschaft noch weiter entwickeln. Ich glaube, wir haben noch Potenzial nach oben, vor allem in unserem Tempo- und Angriffsspiel. Für uns war der Sieg gegen Island die Bestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind. Und natürlich hat es auch viel mehr Spass gemacht, als Sieger vom Platz zu gehen. Darauf müssen wir aufbauen und dieses Gefühl mitnehmen.

Mit welchen Erwartungen gehst du in Spiel gegen Deutschland? Es ist für dich ja die Rückkehr in die Heimat.
Karin Weigelt: Für mich ist das Spiel in St. Gallen eines der ganz besonderen Art. Endlich darf ich wieder "zu Hause" spielen – und dann auch noch gegen Deutschland. Viele der gegnerischen Spielerinnen kenne ich gut aus meinen sieben Jahren in der Bundesliga. Ausserdem erwarte ich viele bekannte Gesichter in der Halle, nicht nur aus St. Gallen, sondern auch aus dem Rest der Schweiz und aus Deutschland. Meine Freude auf das Spiel ist riesig. Meine Erwartungen beschränken sich indes auf den Auftritt unserer Mannschaft. Ich erwarte von uns hundertprozentige Bereitschaft, um jeden Ball zu kämpfen, Aggressivität in der Verteidigung und Mut im Angriff. Wir haben mehrfach gezeigt, dass wir gegen starke Gegner gut spielen. In der Schweiz ist es für keinen Gegner ein Spaziergang – und das sollen auch die Deutschen spüren.

Nach zwei erfolgreichen Jahren in Norwegen nimmst du auf die nächste Saison eine neue Herausforderung in Frankreich an. Wie ist es dazu gekommen?
Karin Weigelt: Ich war bereits vor zwei Jahren mit diesem Verein (Celles-sur-Belle, Red.) in Kontakt, damals habe ich mich jedoch für Norwegen entschieden. Ich hatte eine super Zeit in Kristiansand und habe sehr viel lernen dürfen. Nicht nur was Handball angeht, sondern auch über die Menschen, das Land, die Sprache und über mich selbst. Mit dem Engagement in Frankreich erhalte ich nun die Möglichkeit, meine Handball-Karriere weiter mit neuen Inputs und Erkenntnissen zu bereichern und nicht zuletzt freut es mich auch, mein Französisch wieder etwas aufzufrischen. Mein neuer Verein verfolgt ambitionierte Ziele und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten. Die Chance, auch in Frankreich professionell Handball zu spielen, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Jetzt freue ich mich riesig auf ein weiteres Abenteuer – und dieses Mal etwas weiter im Süden und wieder etwas näher an der Schweiz.
 



EM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Deutschland
Mittwoch, 1. Juni, 19 Uhr, Kreuzbleiche, St. Gallen
Vorverkauf bei Ticketcorner. Live-Übertragung auf Sport1 sowie handballTV.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger | Bild: Adrian Ehrbar.

Back to the roots
Karin Weigelt kehrt am 1. Juni mit der Nationalmannschaft nach St. Gallen zurück. Die Legionärin vor dem Spiel gegen Deutschland in der Kreuzbleiche im Interview.
26.05.2016
DIE KADETTEN SCHAFFHAUSEN SIND SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen sicherten sich zum neunten Mal in elf Jahren den Meistertitel im Handball. Die "Finalissima" gegen Wacker Thun gewannen die Kadetten 30:28 (18:14). Zum insgesamt fünften Mal holte Schaffhausen das Double aus Meisterschaft und Cup.

20 Minuten lang durfte Wacker Thun hoffen, das Wunder von 2013 wiederholen zu können. Damals hatten sich die wackeren Berner Oberländer in der Best-of-5-Finalserie nach einem 1:2-Rückstand noch mit 3:2 Siegen gegen den haushohen Favoriten vom Rheinfall durchgesetzt. Am 23. Mai 2013 legten sie mit einem 27:26-Auswärtssieg in Schaffhausen die Basis zum einzigen Titelgewinn der Klubgeschichte, den sie eine halbe Woche später in der Thuner Lachenhalle mit einem Heimspektakel (32:25) unter Dach und Fach brachten.

Nur: Vor diesem Thuner Auswärtssieg hatten die Kadetten sieben Jahre lang, seit einem 20:28 gegen die Grasshoppes 2006, kein Playoff-Heimspiel mehr verloren. Und seither wahrte Schaffhausen vor eigenem Publikum in der entscheidenden Meisterschaftsphase ebenfalls die weisse Weste. Während der gesamten Playoffs lagen die Kadetten vor der "Finalissima" weniger als sechs Minuten lang in Rückstand. Und auch dieses einzige Spiel, in dem sie kurzfristig aufholen mussten, gewannen sie gegen Thun am Ende noch 32:21. Deshalb trauten die meisten der 3150 Zuschauer in der ausverkauften Halle in den ersten und in den letzten zehn Minuten ihren Augen nicht.

Beginnen wir mit der Startphase: Am Anfang führte meist Wacker Thun; die Kadetten hatten bloss während 51 Sekunden (beim Stand von 4:3) die Nase vorne. In der neunten Minute führte Wacker erstmals mit zwei Toren Vorsprung (6:4). Doch dann lief für die Berner Gäste alles aus dem Ruder. Bis zur 20. Minute gelangen Schaffhausens Goalie Nikola Portner drei Paraden, drei weitere Abschlussversuche blockte die Verteidigung der Kadetten, und gleich sechs Mal leisteten sich die Thuner Fehlpässe oder technische Fehler. So wurde aus der 6:4-Führung von Wacker bis zur 21. Minute ein 17:9 für die Kadetten.

Aber die Kadetten verspielten diese Acht-Tore-Führung. In der 47. Minute betrug die Differenz erstmals wieder nur ein Tor (24:25), ab der 52. Minute boten sich Wacker Ausgleichschancen, in der 55. Minute schaffte Lukas von Deschwanden das nicht mehr für möglich gehaltene 27:27. Im Finish behielt aber das Heimteam das ruhigere Blut. Andrija Pendic und Manuel Liniger brachten die Kadetten wieder 29:27 in Führung, in der Schlussminute drängte Thun aber nochmals auf den Ausgleich. Der Schaffhauser Christoffer Brännberger erlief sich aber einen Thuner Pass und traf 19 Sekunden vor Schluss zum siegsichernden 30:28 ins leere Tor.

Bei aller Dramatik und Unsouveränität in der zweiten Halbzeit des 51. Pflichtspiels der Saison: Die Kadetten Schaffhausen sind gewiss ein hochverdienter Meister. Ohnehin stellt das Handball-Imperium des Unternehmers, Rechtsanwalts, Wirtschaftsprüfers und Uni-Professors Giorgio Behr das einzige Team, welches die Schweiz nächsten Herbst halbwegs ambitiös in der Champions League vertreten kann. Die Kadetten dominieren die Handball-Szene krasser als der FC Basel das Fussball-Championat. In den letzten zwölf Jahren sammelte Behrs Star-Ensemble 16 Titel. Manuel Liniger, der 34-jährige Leader der Kadetten, erwies sich auch in der Finalissima wieder als bester Werfer seiner Equipe (9 Tore), obwohl er die letzten drei Partien der Serie leicht verletzt bestritt.

Mit dem Double-Gewinn beendete Schaffhausen die Saison glanzvoll, obwohl nicht immer alles perfekt lief. Im Herbst während der Champions League verpassten die Kadetten das Weiterkommen, was Ende Jahr Trainer Markus Bau trotz der Tabellenführung den Job kostete. Die Verpflichtung des dänischen Trainers Lars Walther erwies sich als kluger Schachzug. Walther erreicht die Mannschaft, brachte sie taktisch weiter. "Wir sind weiter als vor einem Jahr", ist Giorgio Behr stolz, "wir spielen vielseitiger und variantenreicher."

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Quelle: sda

Neunter Meistertitel!
Die Kadetten gewinnen die Finalissima gegen Wacker Thun zu Hause 30:28 und sind Schweizer Meister 2016. Die Schaffhauser holen zum fünften Mal das Double.
26.05.2016
Christoph Blöchlinger neuer Baden-Präsident

Nach acht Jahren im Vorstand und fünf Jahren als Präsident hat Daniel Hitz die Verantwortung für den von ihm massgeblich geprägten STV Baden Handball an seinen Wunschkandidaten übergeben können: An der Vereinsversammlung wurde der Badener Rechtsanwalt Christoph Blöchlinger einstimmig und mit einer Standing Ovation in Vorstand und Präsidentenamt gewählt.           

Seinem frischgebackenen Nachfolger überreichte Hitz ein Paar Handballershorts, stellvertretend für die Hosen, in die er als Präsident nun symbolisch zu steigen hat. Unterstützt wird Blöchlinger dabei von den ebenfalls diskussionslos wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Daniel Jaun, Franziska Haas und Markus Döbeli. Franco Bassani ist aus dem Vorstand ausgeschieden, wird den Verein aber weiterhin in Kommunikationsbelangen unterstützen.

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Quelle: STV Baden

25.05.2016
Grossfeldcup 2016: Die Spielpläne stehen fest

Am Sonntag, 5. Juni, beginnt mit dem ersten Vorrunden-Turnier in Kreuzlingen der Grossfeldcup 2016. Es folgen zwei weitere Vorrundenturniere am Wochenende vom 18. und 19. Juni Winterthur, sowie das Finalturnier am Sonntag, 3. Juli, ebenfalls in Winterthur. Die Spielpläne steht fest; alle Informationen sind im angefügten Dokument zu finden.
 

Dokumente:
Spielplan Grossfeldcup 2016: Vorrunde und Finalturnier229 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

25.05.2016
Airport Trophy vom 24. bis 26. Juni in Kloten

Am Wochenende vom 24. bis 26. Juni messen sich in der Klotener Ruebisbachhalle wieder vier U20-Nationalteams auf höchstem Niveau. Die SHV-Auswahl trifft auf Deutschland, Island und Spanien. Alle vier Mannschaften befinden sich dann in der Vorbereitung auf die EM-Endrunde. Das 'Finalspiel' vom Sonntag zwischen der Schweiz und Deutschland wird wie im vergangenen Jahr auf handballTV.ch live übertragen.

Auch in diesem Jahr sind wieder die beliebten Teamtickets verfügbar. Der Eintritt von maximal 15 Personen kostet für Aktivmannschaften 100 Franken, und für Nachwuchsmannschaften (inkl. zwei erwachsene Begleiter) 50 Franken. Teamtickets können bis Turnierbeginn ganz einfach per Mail an ediwickli@sunrise.ch reserviert werden. Der Besuch der Airport Trophy als Team in den eigenen Vereinsshirts ist erwünscht.
 



Airport Trophy 2016
U20-Vierländerturnier in Kloten

Freitag, 24. Juni

18.00 Uhr: Deutschland - Spanien
20.15 Uhr: Schweiz - Island

Samstag, 25. Juni
15.00 Uhr: Island – Deutschland
17.15 Uhr: Schweiz – Spanien

Sonntag, 26. Juni
10.30 Uhr: Island – Spanien
12.45 Uhr: Schweiz – Deutschland*

* = live auf handballTV.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger

Topturnier am Flughafen
Vom 24. bis 26. Juni messen sich an der Airport Trophy in Kloten vier U20-Nationalmannschaften auf Weltklasse-Niveau. Es sind Teamtickets verfügbar.
25.05.2016
Barrage: Fortitudo Gossau mit Unentschieden in Endingen

Der NLB-Klub Endingen hat in der Auf-/Abstiegsbarrage der NLA/NLB im Heimspiel gegen den oberklassigen Vertreter Fortitudo Gossau nicht vorlegen können. Die Partie vor 1320 Zuschauern in Siggenthal endete 24:24, zur Pause lautete das Skore 12:11 für die Gastgeber. Das Rückspiel in der Ostschweiz findet am Donnerstag, 26. Mai, statt.

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Quelle: sda

Remis im Hinspiel
Der TV Endingen und Fortitudo Gossau trennen sich im Barrage-Hinspiel vor 1320 Fans in Siggenthal mit 24:24. Das Rückspiel findet am Donnerstag in Gossau statt.
25.05.2016
Finalissima live auf handballTV.ch und srf.ch/sport

Morgen Donnerstag steigt in Schaffhausen der grosse Showdown zwischen den Kadetten und Wacker Thun. In dieser Partie entscheidet sich, wer Schweizer Meister 2016 wird. Der Kracher ist live zu sehen auf handballTV.ch und srf.ch/sport. Anpfiff in der BBC Arena ist um 19.30 Uhr.

Bislang haben im Playoff-Final sowohl die Schaffhauser als auch die Thuner ihre beiden Heimspiele gewinnen können.

 

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Quelle: Patric Schäfler

24.05.2016
U13-Schweizermeisterschaft am Sonntag in Siggenthal

Am kommenden Sonntag, 29. Mai 2016, kämpfen die Besten U13 Teams aus der ganzen Schweiz um den Titel des U13 Schweizermeisters 2015/2016. Für den Final haben sich die jeweils zwei besten Teams aus den sieben Regionalverbänden qualifiziert und messen sich nun in zwei Hauptrunden Kategorien. Das vom TV Endingen organisierte Finalturnier findet in der GoEasy Sport & Freizeitarena in Siggenthal Station statt.

Auch in diesem Jahr erwartet den Zuschauer ein Handball-Hochgenuss. Die Stufe der U13 Kategorie hat sich enorm entwickelt, wird doch in den Vereinen sehr gute Ausbildung und Nachwuchsförderung betrieben. Wir können uns also auf spannende Spiele, hart umkämpfte Bälle und motivierte Spieler und Spielerinnen freuen – ein Besuch in der GoEasy Sport & Freizeitarena der sich definitiv lohnt.

 


 
Teilnehmende Teams

Gruppe 1

TV Endingen 1

HSG Mythen Shooters

Pfadi Winterthur Sharks

HC GS Stäfa Espoirs 1

TV Birsfelden

HC Horgen/Wädenswil

SG Visp & Visperterminen

 

Gruppe 2

TV Muri 3

Füchse Emmenbrücke

Kadetten Schaffhausen

GC Amicitia Zürich

TV Pratteln NS

PSG Lyss

HC Crissier
 

Dokumente:
Spielplan U13 SM129 KByte

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Quelle: Nadja von Büren

U13-Schweizermeisterschaft
Am kommenden Wochenende findet in der GoEasy Sport & Freizeit Arena die
U13-Schweizermeisterschaft statt. 14 Teams kämpfen um den begehrten Titel.
24.05.2016
Lakers Stäfa verpflichten Mikkel-Kristian Madsen

Der Absteiger Lakers Stäfa meldet einen weiteren Neuzugang für die neue Saison. Vom neuen NLB-Liga-Konkurrenten HC Wädenswil wechselt Mikkel-Kristian Madsen zu den Gelb Schwarzen: „Wir sind stolz, dass wir einen der talentiertesten Spieler der abgelaufenen NLB-Saison verpflichten konnten“, sagt Team-Manager Dani Perisa erfreut.

145 Tore in 24 Spielen sprechen Bände und waren mit ein Grund dafür, warum der 21-jährige Däne ein Wunschspieler der Lakers-Verantwortlichen war. Der Aufbauer, der im Sommer vom dänischen Zweitligisten Ikast Handbold nach Wädenswil wechselte, soll aber nicht nur in der Offensive zur „Mission Wiederaufstieg“ beitragen: „Mikkel ist auch in der Defensive einsetzbar und vor allem bärenstark im 1 gegen 1“, weiss Dani Perisa, der hofft, „dass Mikkel mit seiner Energie und seiner Geschwindigkeit viel dazu beitragen wird, dass wir uns schnell in der neuen Umgebung zurechtfinden können.“
 
„Die Verantwortlichen der Lakers haben mich überzeugen können, dass ich mich hier am besten weiterentwickeln kann. Ich kann mein Spiel verbessern und den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Das Ziel von mir und meinem neuen Team kann nur lauten: NLA-Aufstieg“, meint Mikkel-Kristian Madsen, der einen Vertrag bis Ende der kommenden Saison unterzeichnet hat.
 

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Quelle: Lakers Stäfa

23.05.2016
Minihandball-Festival: Grossartiges Wochenende in Emmen

Über 1100 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren haben sich an diesem Wochenende zum grössten Handball-Festival der Schweiz getroffen. Handball Emmen, das den Grossanlass organisiert hat, freute sich über viele lachende Gesichter, sonniges Wetter und spannende, verletzungsfreie Spiele.

130 Teams und über 1100 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren kamen an diesem Wochenende aus der ganzen Schweiz in die Zentralschweiz um sich in den Sportarten Mini-Handball, Mini-Streethandball und Mini-Beachhandball zu messen. Dank der sehr guten Infrastruktur in der Gemeinde Emmen, den über 250 freiwilligen Helferinnen und Helfern, den grosszügigen Sponsoren und dem tollen sonnigen Wetter konnte diese Herausforderung mit Bravour gemeistert werden.

OK-Präsident Franz Wolfisberg zieht ein durchwegs positives Fazit: «Die Stimmung, das sonnige Wetter, die vielen spektakulären Tore und ein tolles Rahmenprogramm haben uns ein einzigartiges Wochenende beschert. Trotz der immensen Arbeit im Vorfeld sind wir glücklich über den reibungslosen Ablauf und die vielen lachenden Kindergesichter. Wir werden uns bestimmt noch sehr lange an diesen Anlass erinnern.» Erfreulicherweise gab es an diesem Wochenende keine gravierenden Verletzungen. Gespielt wurde in den Sporthallen Rossmoos und Gersag und auf dem Beachareal Mooshüsli.

Neben dem Handball-Turnier bot Handball Emmen ein attraktives Rahmenprogramm. Die Kinder konnten die Geschwindigkeit ihrer Würfe messen, bei Stafetten ihre Geschicklichkeit testen, ihre Treffsicherheit beim Torwandschiessen, der «Mohrenkopfschleuder» oder der «Fallbank» beweisen, sich auf einer Hüpfburg austoben oder diverse Spiele aus der «Spielkiste» ausprobieren. 

Handballstars zu Besuch in Emmen
Hoher Besuch bot sich den Kids am Samstag und am Sonntag. Gegen Andi Portmann (HC Kriens-Luzern) und Laura Innes (LK Zug) konnten die Kids am Samstag Ihre Penalty-Tricks üben. Am Sonntag fand zudem ein Spiel der Swiss Old Stars gegen eine Emmer Auswahl statt. Insgesamt standen mehr als 600 Länderspiele (A-Nationalmannschaft) auf dem Spielfeld.

Minihandball-Festival 2017 in Basel
Zum 150-jährigen Bestehen des TV Kaufleute Basel organisiert der Verein das nächste Festival. Dieses findet am 20./21. Mai 2017 in den Anlagen des Gymnasiums Bäumlihof in Basel statt.

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Quelle: OK Minihandball-Festival 2016

Ein Fest für alle
Am Wochenende ging in Emmen das Minihandball-Festival über die Bühne. Dabei waren über 1100 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren aus der ganzen Schweiz.
23.05.2016
Swiss Old Stars am Minihandball-Festival in Emmen

Seit Jahren ist es eine schöne Tradition, dass sich ein Team von ehemaligen Legenden des Schweizer Handballs (Swiss Old Stars) jeweils am jährlich stattfindenden Minihandball-Festival präsentieren. So auch am vergangenen Sonntag in Emmen gegen eine lokale Auswahl von Handball Emmen.

In diesem Jahr fand der Anlass in Emmen in den Disziplinen Mini-Handball, Mini-Streethandball und Mini-Beachhandball statt. Doch nicht nur die 1200 Kinder hatten ihre grosse Freude an diesem Festival, auch den ehemaligen Handballern mit 582 Länderspielen auf dem Buckel stand bei jedem Spieler der unglaubliche Spass an diesem Match ins Gesicht geschrieben. Da schoss der langjährige Nati-Goali "Öntu" Ebinger etwa ein Tor oder Mark Schelbert bot eine Demonstration seiner immer noch vorhandenen Schnelligkeit mit insgesamt sieben Treffern. Dazu begeisterten auch immer wieder im Rückraum ausgelöste "Flieger".

Ja, die Herren sind zwar etwas älter geworden, von der filigranen Behandlung mit dem Ball haben sie überhaupt nichts eingebüsst, technische Fehler konnte man in den 40 Minuten kaum ausmachen. Die Vorstellung von diesem Team der Swiss Old Stars honorierten immer wieder die vielen jugendlichen Zuschauer mit phonstarkem Applaus und den nie abreissenden "Hopp-Schwiiz-Rufen"“

Da verwunderte es nicht, dass die Spieler nach dem Schlusspfiff von den Kindern mit glänzenden Augen um ein Autogramm gebeten wurden. Das Resultat war letztlich nebensächlich, das Schweizer Team wurde ganz einfach seiner Reputation gerecht.

Swiss Old Stars – Auswahl Handball Emmen 22:11 (14:6)
Sporthalle Rossmoos Emmen. Exemplarisch faire Partie, keine Strafen.
Torfolge: 2:0, 2:1, 5:1, 8:2, 12:3, 14:6, 15:7, 16:8, 20:8, 22:11.
Swiss Old Stars: Boccarelli/Ebinger (1) (ab 21); Echaud (3/1), Rellstab (1), Schärer (1), Vonlanthen (1), Eggenschwiler (3), Erni (2), Läber (3), Schelbert (7/1).

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Quelle: Jürg Jungi

23.05.2016
Playoff-Final: Wacker Thun gleicht zum 2:2 aus

Im Playoff der Handball-NLA kommt es am Donnerstag in Schaffhausen zu einer Finalissima. Wacker Thun gewann mit 25:24 auch das zweite Heimspiel gegen die Kadetten. Die Berner Oberländer schafften den 2:2-Ausgleich in der Serie in einer dramatischen Schlussphase. Eine Sekunde vor Schluss erzielte Liga-Topskorer Lukas von Deschwanden mit seinem vierten Tor den Siegtreffer zum 25:24.

Das erste Heimspiel des Playoff-Finals hatte Wacker sogar erst in der Verlängerung für sich entschieden. Dass der überlegene Qualifikationssieger Kadetten Schaffhausen in ein alles entscheidendes fünftes Spiel muss, ist als Überraschung zu werten. Dass sie gerade gegen Wacker Thun - und das vor allem auswärts - Mühe bekunden, weniger. Die Berner haben in dieser Saison in 17 Heimspielen 14 Mal gewonnen und nur zwei Niederlagen eingesteckt. Zudem war Wacker das einzige Team, das in den letzten sieben Jahren die Titelserie der Kadetten einmal (2013) zu unterbrechen vermochten. Dennoch sind die Schaffhauser in der Finalissima am Donnerstag vor eigenem Publikum favorisiert.

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Quelle: sda | Bild: Alexander Wagner (FOTO WAGNER).

Finalissima erzwungen
Wacker schlägt die Kadetten im Playoff-Finale in Thun mit 25:24 und schafft den Ausgleich zum 2:2. Damit fällt die Entscheidung am Donnerstag in Schaffhausen.
23.05.2016
Brillanter Andy Schmid führt Löwen zum goldenen Sieg

Rhein-Neckar führt die Bundesliga-Tabelle der Handballer zwei Runden vor dem Saisonende weiterhin einen Punkt vor Flensburg-Handewitt an. Andy Schmid führte den Leader im umkämpften Duell bei der HSG Wetzlar mit sieben Treffern in den letzten 16 Minuten vom Rückstand zum 23:19-Sieg.

In der entscheidenden Phase sorgte der zweifache Bundesliga-MVP im Alleingang für den Unterschied. Zweimal erzwang der Captain der Schweizer Nationalmannschaft den Ausgleich, ehe er in seinem überragenden Finish vom deutschen Europameister-Keeper Andreas Wolff nicht mehr zu stoppen war.

Der 26. Sieg im Championat ist womöglich Gold wert. Mit zwei weiteren (Pflicht-)Erfolgen gegen Hannover-Burgdorf am nächsten Sonntag und am 5. Juni auswärts gegen den Absteiger Lübbecke ist dem Mannheimer Verein der erste Titelgewinn der Klubgeschichte nicht mehr zu nehmen.

Mit einer schweren Enttäuschung endete für den Rekordchampion THW Kiel das Gastspiel in Melsungen. Nach dem 29:30 ist der Thronsturz für den Dominator der letzten vier Saisons nicht mehr zu verhindern; die Millionaros aus dem Norden werden sogar die direkte Champions-League-Qualifikation verpassen.

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Quelle: sda

22.05.2016
Suhr Aarau steigt nach Sieg im Wiederholungsspiel auf

Das wiederholte Spiel der letzten NLB-Runde zwischen Endingen und Suhr Aarau brachte kein neues Verdikt. Suhr steigt nach dem 30:26-Auswärtserfolg direkt in die Nationalliga A auf, Endingen muss in die Barrage gegen den NLA-Vertreter Fortitudo Gossau.

Endingen hatte am 30. April nach dem 29:29 gegen Suhr erfolgreich Protest gegen die Wertung eingelegt, weil die Zeitmessung in der Schlussphase nicht korrekt erfolgt sei. Den Suhrern hätte schon damals das Unentschieden gereicht, um ohne Umweg über die Barrage nach einem Jahr in die höchste Liga zurückzukehren.

Am Dienstag, 24. Mai trifft Endingen im Barrage-Hinspiel in Siggenthal auf Fortitudo Gossau. Das Rückspiel in der Ostschweiz findet am Donnerstag, 26. Mai statt.

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Quelle: sda | Bild: Alexander Wagner (FOTO WAGNER).

Definitiver Aufstieg
Suhr Aarau gewinnt nach dem erfolgreichen Protest der Endinger das Wiederholungsspiel auswärts 30:26 und steigt ohne Wenn und Aber in die NLA auf.
20.05.2016
Playoff-Final: Kadetten gehen wieder in Führung

Schaffhausen steht in der NLA dicht vor dem sechsten Titelgewinn innerhalb der letzten sieben Jahre. Nach dem 32:21-Heimsieg gegen Wacker Thun führen die Kadetten in der Best-of-5-Serie mit 2:1. Damit wurde auch der dritte Vergleich im Playoff-Final vom Heimteam gewonnen.

Nach der Gala vor eigenem Publikum ist der NLA-Primus zuversichtlich, der Serie bereits am Sonntag ein triumphales Ende zu setzen. "Wenn wir normal spielen, gewinnen wir den Titel", gab sich Matchwinner Andrija Pendic selbstbewusst. Einen zweiten Totalausfall in der Offensive würden sie sich nicht mehr leisten, prognostizierte der achtfache Torschütze.

Die Reaktion auf die Overtime-Niederlage im letzten Spiel (23:24) fiel im eigenen Stadion zunächst zaghaft, dann aber schon fast in Orkanstärke aus. Mit seinen unwiderstehlichen Angriffswellen in der zweiten Hälfte demonstrierte der Favorit, weshalb er unter normalen Umständen in der Schweizer Liga kaum zu stoppen ist. Dank dem Speed ihrer variablen Rückraumachse und dank der Kaderbreite erzwangen die Kadetten innerhalb von zehn Minuten die Zäsur.

Eine mindestens gleich gute Show wie Pendic bot Nikola Portner im Tor der Kadetten den 2470 Anhängern. Der 22-Jährige legte in seiner zweiten Saison beim Titelhalter noch einmal markant an Format zu. Mit 20 teilweise spektakulären Paraden hielt er seinem Team in jeder Situation den Rücken frei.

In den Reihen von Wacker erreichte mit Ausnahme des ebenfalls brillanten Torhüters Andreas Merz, der 19 Bälle entschärfte und Thun vor einer noch grösseren Demütigung bewahrte, kaum einer die Drehzahl der Schaffhauser Protagonisten.

Für ihre zahllosen Fehler bezahlten die Thuner einen hohen Preis - der letzte Herausforderer des Meisters musste sich zum Statisten degradieren lassen. Vor allem die Schweizer Schlüsselfiguren auf dem Feld büssten unter Druck der vorzüglichen Schaffhauser Abwehrspezialisten rasch erheblich an Terrain ein. Der Liga-Topskorer Lukas von Deschwanden traf einzig vom Penaltypunkt aus.

 

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Quelle: sda

Souveräne Kadetten
Die Kadetten gewinnen das dritte Spiel des Playoff-Finales in der heimischen BBC Arena gegen Wacker 32:21. Damit liegen die Schaffhauser in der Serie 2:1 vorne.
20.05.2016
Endingen gegen Suhr Aarau live auf handballTV.ch

Morgen Samstag (19 Uhr, GoEasy Arena) kommt es in der NLB der Männer zum Wiederholungsspiel zwischen dem TV Endingen und dem HSC Suhr Aarau. Es geht um nichts weniger als den Aufstieg in die NLA. Die Partie wird auf handballTV.ch mit mehreren Kameras und Kommentar live übertragen.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2016
DIE SPONO EAGLES SIND SCHWEIZER MEISTER

Die Spono Eagles sind zum vierten Mal in ihrer Vereinsgeschichte und zum ersten Mal seit 2006 Schweizer Meister. Die Nottwilerinnen gewannen im Playoff-Final der SPAR Premium League auch die zweite Partie gegen den LC Brühl St. Gallen vor eigenem Anhang mit 26:21 (12:11) und entschieden die Serie mit 2:0 für sich. Der «Playoff-Fluch» ist damit Vergangenheit.

Die Mannschaft von Trainer Urs Mühlethaler wurde ihrer Favoritenrolle in der Finalserie eindrücklich gerecht. Nach dem erzitterten, aber verdienten Auswärtssieg vom Samstag in St. Gallen liessen die Nottwilerinnen am Donnerstag vor 1300 Fans im heimischem SPZ nichts anbrennen. Der LC Brühl führte zwar nach 35 Minuten noch mit 14:13, doch dann schaffte Spono mit fünf Toren innert vier Minuten (!) die Wende zum 18:14 und damit die entscheidende Differenz. Diesen Vorteil liess sich die Equipe vom Sempachersee in der letzten Viertelstunde nicht mehr nehmen. Topskorerin Lisa Frey trumpfte vor dem begeisterten Publikum mit zehn Toren gross auf.

Der Meistertitel der Spono Eagles, der vierte nach 2000, 2001 und 2006, kam verdientermassen zustande – vor allem, wenn das vergangene Jahrzehnt als Grundlage hergenommen wird. Die enorm konstanten Nottwilerinnen standen seit 2007 zum neunten Mal im Playoff-Final und beendeten nun nach acht Final-Niederlage in Folge eine schier unglaubliche Serie. Für die Saison 2015/16 formten die Verantwortlichen um Trainer Urs Mühlethaler eine Mannschaft, die individuell sehr gut besetzt war und mit Ivana Ljubas, die in der Weihnachtspause aus Slowenien nach Nottwil kam, die vielleicht entscheidende Verstärkung erhielt. Wie Spono schliesslich in den Finalspielen mit dem Druck umging, war bemerkenswert.

Der LC Brühl, der in den vergangenen Monaten viel aus seinen Möglichkeiten gemacht hatte und seine starke Saison vor knapp zwei Wochen in Sursee mit dem Cupsieg krönte, musste dem Favoriten am Ende trotz grossem Kampf den Vortritt lassen.
 


 
SPAR Premium League, Playoff-Final

Spono Eagles – LC Brühl St. Gallen 26:21 (12:11)
SPZ, Nottwil – 1300 Zuschauer (ausverkauft) – Sr. Bär/Süess.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Spono; 2mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono: Huber/Aegerter/Troxler; Lisa Frey (10/3), Ramseier, Matter (3), Egli, Hodel (1), Furrer (5), Arnet (5), Wyder, Noëlle Frey, Willimann, Ljubas (2).
Brühl: Brodd Björklund/Dokovic; Özcelik (1), Koslowski, Mustafoska (2), Vulovic, Savic, Fink, Fudge (6), Schlachter (1), Oberli (1), Haag (1), Kündig (3), Bösch (6/2).
Bemerkungen: Brühl ohne Wenger und Ussia (beide verletzt). Aegerter hält Penalty von Bösch (60./26:21).

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Quelle: Marco Ellenberger | Bild: Alexander Wagner (FOTO WAGNER).

Dem Druck standgehalten
Die Spono Eagles gewinnen vor 1300 Zuschauern in Nottwil auch das zweite Spiel des Playoff-Finals gegen den LC Brühl und sind zum vierten Mal Schweizer Meister.
19.05.2016
Das VSG weist den Rekurs des HSC Suhr Aarau ab

Das Verbandsportgericht (VSG) des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) hat den Rekurs des HSC Suhr Aarau gegen den Entscheid der Nationalen Disziplinarkommission (NDK), das NLB-Spiel vom 30. April gegen den TV Endingen zu wiederholen, am Donnerstag abgewiesen. Damit wird die Begegnung am kommenden Samstag, 21. Mai, in Siggenthal wiederholt.

Die Barrage zwischen dem Zweiten der NLB und dem Zweitletzten der NLA (TSV Fortitudo Gossau) findet in der darauffolgenden Woche statt: Das Hinspiel am Dienstag, 24. Mai, beim NLB-Vertreter – das Rückspiel am Donnerstag, 26. Mai, in Gossau.

Der TV Endingen hatte am 30. April Protest gegen die Wertung des NLB-Spiels gegen den HSC Suhr Aarau (29:29) eingelegt, weil die Zeitmessung in der Schlussphase nicht korrekt erfolgt sei. Nachdem die NDK aus formellen Gründen zunächst nicht auf den Protest eingetreten war, entschied das VSG nach dem Rekurs des TV Endingen in zweiter Instanz, dass die NDK auf den Protest einzutreten und diesen inhaltlich zu behandeln habe. Die NDK kam in der Folge zum Schluss, dass der Protest des TV Endingen gutzuheissen und das Spiel zu wiederholen sei. Diesen Entscheid hat der HSC Suhr Aarau beim VSG angefochten – das VSG bestätigte mit dem heutigen Entscheid jedoch das Urteil der ersten Instanz.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

Rekurs abgewiesen
Das Verbandssportgericht (VSG) hat den Rekurs des HSC Suhr Aarau abgewiesen. Damit wird das NLB-Spiel zwischen Endingen und dem HSC am Samstag wiederholt.
19.05.2016
Nationalmannschaft Frauen: Aufgebot für die Juni-Spiele

Die Schweizer Frauen treffen Anfang Juni zum Abschluss der EM-Qualifikation auf Deutschland und Frankreich. Nationaltrainer Jesper Holmris hat für die Partien in St. Gallen und Beauvais (Fr) total 15 Spielerinnen aufgeboten. Es werden die letzten Länderspiele von Nicole Dinkel und Rahel Furrer.

Die Schweizerinnen müssen auch in diesem Lehrgang weiterhin auf die verletzte Torhüterin Celia Schneider verzichten. Dafür wird Sladana Dokovic vom LC Brühl in ihrer Heimhalle zum Debüt in der Nationalmannschaft kommen; sie ersetzt Tamara Aegerter, die von Nationaltrainer Jesper Holmris im Aufgebot nicht berücksichtigt wurde. Ebenfalls figuriert Rückraumspielerin Chantal Wick erstmals im Aufgebot der SHV-Auswahl. Ansonsten setzt sich das Kader gleich zusammen schon im März. Die drei Routiniers Karin Weigelt (111 Länderspiele), Nicole Dinkel (110) und Manuela Brütsch (107) führen ein junges Team an, das sein Potenzial mehrfach unter Beweis gestellt hat.

Für Nicole Dinkel und Rahel Furrer werden die Spiele gegen Deutschland und Frankreich die letzten im Dress der SHV-Auswahl. Sie beide werden ihre Karriere im Sommer beenden. Der Vorverkauf für das Heimspiel vom Mittwoch, 1. Juni, in St. Gallen läuft weiterhin bei Ticketcorner.
 



Nationalmannschaft Frauen
Aufgebot für die EM-Qualifikations-Spiele vom 1. und 4. Juni 2016


Manuela Brütsch (107 Länderspiele/0 Tore, HSG Bad Wildungen/D)
Nicole Dinkel (110/440, TusSies Metzingen/D)
Sladana Dokovic (0/0, LC Brühl St. Gallen)
Lisa Frey (36/81, Spono Eagles Nottwil)
Noëlle Frey (39/73, Spono Eagles Nottwil)
Rahel Furrer (29/60, Spono Eagles Nottwil)
Stephanie Haag* (48/61, LC Brühl St. Gallen)
Xenia Hodel (6/14, Spono Eagles Nottwil)
Seline Ineichen (32/15, NSU Neckarsulmer Sport-Union/D)
Kerstin Kündig (38/54, LC Brühl St. Gallen)
Jenny Murer (7/12, Yellow Winterthur)
Zerin Özcelik (3/0, LC Brühl St. Gallen)
Sibylle Scherer (35/78, LK Zug)
Karin Weigelt (111/341, Vipers Kristiansand/No)
Chantal Wick (0/0, GC Amicitia Zürich)

* = aufgrund des Studiums nur bis und mit Heimspiel gegen Deutschland vom 1. Juni.
 


 
EM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Deutschland
Mittwoch, 1. Juni, 19.00 Uhr, Kreuzbleiche, St. Gallen

Frankreich – Schweiz
Samstag, 4. Juni, 20.00 Uhr, Beauvais (Frankreich)

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Quelle: Marco Ellenberger

Zwei Debütantinnen
Nationaltrainer Jesper Holmris hat für die Länderspiele von Anfang Juni total 15 Spielerinnen nominiert. Erstmals dabei sind Sladana Dokovic und Chantal Wick.
19.05.2016
SPL: Zweites Playoff-Finalspiel am Donnerstag in Nottwil

Die Spono Eagles könnten heute Donnerstagabend (19.30 Uhr, SPZ) vor eigenem Publikum den Schweizer Meistertitel in der SPAR Premium League gewinnen. Nach dem 31:27-Auswärtssieg vom vergangenen Samstag beim LC Brühl steht die Türe in der Best-of-3-Serie offen. Es wäre für die Luzernerinnen der vierte Titel insgesamt – und der erste seit 2006.

Dass sich Spono den Titel verdient hätte, daran besteht kein Zweifel. Kein Verein war in den vergangenen zehn Jahren in der obersten Schweizer Frauenliga derart Konstant an der Spitze: Seit 2007 stand die Mannschaft vom Sempachersee mit einer Ausnahme (2013) in jedem Jahr im Playoff-Final – nur ging die Trophäe immer an den Gegner. Nach acht (!) verlorenen Finalserien in Folge gegen den LC Brühl (5) und den LK Zug (3) ist gar vom «Playoff-Fluch» die Rede; und von der Angst, den Titel endlich zu gewinnen.

Nun ist in der Zentralschweiz aber der Horizont in Sicht: Trainer-Legende Urs Mühlethaler und die Verantwortlichen im Hintergrund haben auf die laufende Saison eine Mannschaft zusammengestellt, die offentsichtlich alles mitbringt, um den Fluch zu besiegen: Nicht nur die individuellen Fähigkeiten, sondern möglicherweise eben auch die mentale Stärke. Mit dem Auswärtssieg im ersten Finalspiel in St. Gallen – notabene nach Zitterspiel und Verlängerung – haben die Nottwilerinnen einen ersten Beweis in diese Richtung erbracht.

Ein entscheidener Faktor dabei war nicht zuletzt Ivana Ljubas. Der kroatische Neuzugang – die 31-jährige Rückraumspielerin stiess erst im Lauf der Saison zum Team – prägte das Offensivspiel der Nottwilerinnen am Samstag in der Kreuzbleiche wie keine andere. Möglicherweise nicht zuletzt deshalb, weil sich die Final-Resultate der vergangenen zehn Jahre nicht in ihrem Kopf eingebrannt haben und in ihrem Denken keine Rolle spielen. In ihrem Sog schien sich auch die scheinbare Verkrampfung bei anderen Leistungsträgerinnen zu lösen.

Fest steht: Die Türe für die Spono Eagles, die fast unfassbare Niederlagen-Serie in Playoff-Finals zu beenden, steht heute Donnerstag offen. Fest steht aber auch: Der LC Brühl wird alles daran setzen, um ein drittes und entscheidendes Spiel in St. Gallen zu erzwingen. Halten die Nerven der Nottwilerinnen, oder kommt der Rekordmeister aus der Ostschweiz noch einmal zurück? Die Antwort gibt es ab 19.30 Uhr live auf handballTV.ch sowie srf.ch/sport.
 



SPAR Premium League, Playoff-Final (Best-of-3)

Spiel 2: Spono Eagles – LC Brühl St. Gallen (Stand: 1:0)
Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr, SPZ, Nottwil

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Quelle: Marco Ellenberger

Das Ende des Fluchs?
Die Spono Eagles könnten am Donnerstag (19.30 Uhr) mit einem Heimsieg gegen den LC Brühl zum vierten Mal Schweizer Meister werden und eine Serie beenden.
19.05.2016
Nachlese Orientierung Handballförderung SHV

Zwischen dem 25. April und 9. Mai hat der Ressortleiter Handballförderung, Daniel Willi, die Vereine der sieben Regionalverbände über die zukünftige Ausrichtung der Handballförderung des SHV orientiert. Die PP-Präsentation steht nun als PDF für alle zur freien Verwendung.

Dokumente:
Orientierung Handballförderung SHV3.0 MByte

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Quelle: Nadja von Büren

19.05.2016
Spielbetrieb: Infos zu Sonderbewilligungen und Sanktionen

Der Strategische Ausschuss Spielbetrieb und Schiedsrichter (SPuSR) hat an seiner Sitzung vom Mittwoch entschieden, eine Anpassung der Weisungen zum Thema Sonderbewilligungen vorzunehmen. Demnach dürfen für die Saison 2016/17 auch in den Promotionsligen der Kategorien FU18 und MU19 Sonderbewilligungen für zu alte Spielerinnen oder Spieler eingereicht werden. Das war ursprünglich nur für die Kategorien bis FU16 und MU17 vorgesehen. Mannschaften, die Spielerinnen und Spieler mit Sonderbewilligungen einsetzen, sind nicht berechtigt, in die Inter-Klasse aufzusteigen.

Ausserdem wurden die im Wettspielreglement (WR) und Rechtpflegereglement (RPR) festgehaltenen Sanktionen für Mannschaftsrückzüge präzisiert. Diese waren in einem allgemein gültigen Rahmen definiert, was zu Unsicherheiten führte – beispielsweise mit der Frage, ob bei einem Rückzug einer U13-Equipe die gleichen Tarife angewandt werden wie beim Rückzug einer NLA-Mannschaft. Es kann heute festgehalten werden, dass eine Sanktion immer unter Berücksichtigung der Spielklasse erfolgt und ins Verhältnis zu den Mannschaftsgebühren gestellt wird. Für Teams der 2. Liga und tiefer werden zudem die bisherigen durchschnittlichen Tarife der Regionalverbände berücksichtigt.

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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2016
Kreisläufer Simon Wittlin kehrt zum RTV Basel zurück

Nach dem letztlich souverän erreichten Ligaerhalt laufen beim Handball-NLA-Verein RTV 1879 Basel dieser Tage die Vorbereitungen auf die Saison 2016/2017 auf Hochtouren. Das Team des neuen Trainers Joop Fiege bleibt auf den wesentlichen Positionen zusammen und wird punktuell verstärkt und ergänzt. Nun konnte ein erster prominenter Zuzug getätigt werden: Nach drei Jahren beim Ligakonkurrenten GC Amicitia Zürich kehrt der Baselbieter Simon Wittlin zum RTV 1879 Basel zurück.

Der 29-jährige Kreisläufer (198 cm, 105 kg) gilt als einer der besten Schweizer Kreisläufer und wird auch defensiv für mehr Stabilität und Varianten sorgen. Simon Wittlin war auf die Saison 2011/2012 vom damaligen Erstligisten HSG Leimental zum RTV gewechselt und hat diesen dann nach zwei Spielzeiten in Richtung Zürich verlassen. In den letzten fünf Jahren bestritt Wittlin 157 NLA-Einsätze und gehörte zudem zum Kader der Nationalmannschaft Grossbritanniens. Simon Wittlin hat beim RTV einen Einjahresvertrag mit Option unterzeichnet.  

Derweil hat der RTV den Vertrag mit dem Team-Routinier und Champions-League-erprobten Rumänen Rares Jurca (33) um zwei Jahre verlängert

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Quelle: RTV 1879 Basel

 

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