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Nicole Dinkel im Interview
Vor mehr als einem halben Jahr erklärte Nicole Dinkel ihr Karriereende. Wir haben "Dinki" getroffen und mit ihr über die Rückkehr in die Schweiz gesprochen.
"Ein Sport ähnlich wie Squash"
Ex-NLA-Spieler Jonas Affentranger lebt in New York und spielt dort auch Handball. Das Niveau in Übersee und seine Erlebnisse schildert er in der Schnellen Mitte.
Jubiläum beim LC Brühl
Bereits zum 1'100. Mal stand der LC Brühl vergangene Woche in der höchsten Liga auf dem Feld. Über die Rolle des LCB spricht u.a. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler.
Die Top 7 der NLA
Wer waren die Besten? Wer hat die grösste Fangemeinde? Im zweiten Voting entscheidet die Community über die Favoriten am linken und rechten Flügel.
18.01.2017
SPL: Time-Out mit Nicole Dinkel

Zum Ende der letzten Saison erklärte Nicole Dinkel nach einer beeindruckenden Karriere im Ausland, der Schweiz und im Dress der Schweizer Nationalmannschaft ihren Rücktritt vom aktiven Handball. Zuletzt spielte die mehr als 100-fache Nati-Spielerin in der deutschen Bundesliga für die Tussies Metzingen. Seit einigen Monaten lebt und arbeitet die Aargauerin nun wieder in der Schweiz. Wie es ihr nach ihrer Rückkehr ergangen ist, verrät «Dinki» im Time-Out:
 



Dein Rückzug vom Handball ist mehr als ein halbes Jahr her. Wie fühlt sich die handballlose Zeit an?
Nicole Dinkel: Ich muss ganz ehrlich gestehen, es fühlt sich wunderbar an. Es ist ein komplett neues Leben, aber auch ein Leben, das mich sehr glücklich macht, wie auch das Handball-Leben zuvor sehr schön war. Ich habe einen unglaublich tollen Job, ich habe neue Hobbys und ich bin in der Nähe von meiner Familie, was unbezahlbar ist.

Vermisst du etwas aus deiner aktiven Zeit?
Nicole Dinkel: Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass ich so gut vom Handball loskomme. Ich vermisse absolut nichts und denke eigentlich nie daran oder hab das Verlangen, in die Halle zu gehen.

Für was hast du heute mehr Zeit als in den letzten Jahren?
Nicole Dinkel: Ich habe mehr Zeit das Leben zu geniessen und kann Sachen machen, die ich davor nicht konnte, weil einfach die Zeit nicht da war. Ich kann Reisen gehen, einfach mal einen ganzen Sonntag wandern oder meine Ferien das ganze Jahr durch frei wählen. Alles ganz neue Erlebnisse und Situationen.

Du wolltest dir eine Rückkehr auf den Platz offenhalten. Sehen wir dich nochmals auf dem Handballfeld?
Nicole Dinkel: Sag niemals nie. Aber momentan verspüre ich kein Verlangen dies zu tun.

Wie hältst du dich heute sportlich fit?
Nicole Dinkel: Ich musste natürlich das Loch, was durch das fehlende Handballspielen plötzlich da war, irgendwie versuchen zu stopfen. Sicher auch, um nicht in ein persönliches Tief zu fallen. Da ich fit bleiben wollte, war ich des Öfteren in einem Fitnessstudio. Dort gebe ich seit September nun auch Stunden. Ich unterrichte TRX-Stunden und Functional Trainings. Nebenbei mache ich selbst viel für mich.

Hattest du zu deiner aktiven Zeit eigentlich ein bestimmtes Ritual, das du vor dem Spiel unbedingt erledigen musstest?
Nicole Dinkel: Ich war eigentlich immer sehr befreit von solchen Sachen (lacht). Am Spieltag musste ich aber schon möglichst früh die Spielklamotten anziehen.

Welches Spiel wirst du nie vergessen?
Nicole Dinkel: Das Playoff-Spiel in Schweden vor 11.000 Zuschauern, ganz zu Anfang meiner A-Nationalmannschaftszeit und das EHF-Finalspiel in Tübingen in meiner letzten Saison mit den Tussies Metzingen. Dort war die ganze Halle pink.

In welcher Halle hast du am Liebsten gespielt?
Nicole Dinkel: Immer in der Heimhalle (lacht).

Hattest oder hast du ein Vorbild, dass dich in deiner Karriere inspiriert hat?
Nicole Dinkel: Konkret ein Vorbild hatte ich nicht. Ich habe immer sehr gerne Frauenspiele angeschaut und die Spielerinnen und Ihr Können bewundert.

Wagen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Was steht bei Nicole Dinkel in den nächsten ein, zwei Jahren auf dem Plan? Familie? Hausbau? Zurück ins Ausland? Oder doch ein Comeback im Handball?
Nicole Dinkel: Alles zu seiner Zeit. Was die Zukunft genau bringt, weiss man ja nie. Ein Comeback würde ich zum momentanen Zeitpunkt, zumindest als Spielerin, jedoch ausschliessen.

Vielen Dank für deine Zeit und für die Zukunft alles Gute!
 



Über Nicole Dinkel:
Geburtstag: 2. Januar 1985 Grösse: 175 cm Position: Rückraum Links Ehemalige Clubs: TSV Frick, ATV Basel-Stadt, Spono Nottwil, Frisch AUF! Göppingen, Tussies Metzingen Hobbies: Sport allgemein, Reisen.

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Quelle: Matthias Schlageter

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17.01.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit Jonas Affentranger

Mehr als 150 Spiele absolvierte Jonas Affentranger in den vergangenen sieben Jahren für den HSC Suhr Aarau und die Lakers Stäfa in der Nationalliga A. Seit dieser Saison ist der 27-jährige nicht mehr in der Schweiz als Handballer aktiv. Aus beruflichen Gründen lebt er seit einigen Monaten in den USA. Das hindert ihn aber nicht daran, weiter auf dem Handballfeld zu stehen.
 



Jonas, als ehemaliger NLA-Spieler bist du heute fernab der heimischen Liga aktiv. Wie bist du darauf gekommen nach New York zu gehen und was kannst du uns spannendes über die Vereinigten Staaten erzählen?
Jonas Affentranger: Den Wunsch, im Ausland zu weilen habe ich schon immer mit mir rumgetragen, aber bewusst in der Vergangenheit auf den Sport gesetzt. So kam es, dass ich mich vor drei Jahren bei meinem Arbeitgeber zu einem Assignment in den USA beworben habe. Ich mag mich noch erinnern, wie ich damals - noch im Dienste der Lakers Stäfa - mit Markus Jud über die Situation gesprochen habe. Schnell musste ich einsehen, dass sich meine Pläne nicht mit Spitzenhandball verbinden lassen. Deshalb habe ich eine Auszeit vom NLA-Handball genommen und meinen Wohnort nach New York verlegt. Hier in Manhattan wohne ich nicht unweit vom Times Square in einem verhältnismässig grosszügigen Apartment. Hektisches Treiben und andauernde Geräuschkulisse gehört nun zum Alltag und die Tage haben kaum genug Stunden, da die Auswahl unerschöpflich ist. Museen, Galerien, Unterhaltung und nicht zuletzt die Anzahl an Restaurants ist riesig. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, in New York fühle ich mich wohl.

Dein aktueller Club heisst New York Team Handball. Wie stark sind denn amerikanische Handballteams und wie ist der Handball in den USA denn so grundsätzlich aufgestellt?
Jonas Affentranger: Handball wird in den USA mehrheitlich von Auswanderern und an Universitäten gespielt und so kommt es auch, dass die erste Mannschaft in NY keinen gebürtigen Amerikaner im Team hat. Trainiert wird ein bis zwei Mal die Woche und Meisterschaftsspiele finden in einer regionalen Gruppe statt. Da Anfahrtswege aber noch immer sehr weit sind, werden jeweils mehrere Spiele an einem Tag gespielt. Das Niveau ist bunt gemischt. Vom Anfänger bis zum ehemaligen Nationalspieler ist alles vorhanden. Wir alle spielen Handball aus Spass und aus Liebe zum Sport und versuchen so viel wie möglich den Neulingen weiterzugeben. Ein Leistungsgedanke kommt nur bei Spielen auf, in denen durchaus ansprechender Handball gespielt wird. Der Slogan «Handball verbindet» finde ich für den NY Team Handball Club sehr treffend. Leider ist die Popularität von Handball in den USA sehr bescheiden. Spricht man einen Amerikaner auf Handball an, stellt der sich eine Sportart ähnlich dem Squash vor. Das veranschaulicht den Stellenwert und die Präsenz am besten.

Letzte Saison bist du noch für deinen Stammclub Dietikon-Urdorf aufgelaufen, davor warst du mehrere Jahre in der NLA und der Junioren-Nati. Wie schätzt du aus der Ferne den Schweizer Handball ein? Bekommst du bspw. von der Entwicklung der Nationalmannschaft oder aus dem Ligaalltag etwas mit?
Jonas Affentranger: Klar verfolge ich auch aus der Ferne das eine oder andere Spiel. Gerade die knappe Niederlage gegen Deutschland, aktuelle Resultate in der EM-Quali oder die Siege am Yellow Cup zeigen die Entwicklungen des Schweizer Handballs auf. Es macht Spass die Fortschritte ehemaliger Mitspieler zu sehen.

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Quelle: Matthias Schlageter

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17.01.2017
SPL1: 1'100. Spiel für den LC Brühl

Vergangene Woche siegte der LC Brühl Handball in der Meisterschaft beim Verfolgerduell in Zug. Nach mehr als 48 Jahren in der höchsten Schweizer Liga war dies der 1'100. Auftritt der Frauen aus St. Gallen. Die sportlichen Erfolge der Ostschweizerinnen und die kontinuierliche Arbeit im Spitzenhandball sind einzigartig und verdienen allerhöchsten Respekt. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler, SPL-Präsidentin Sabrina Marty und weitere Kenner äussern sich zum LCB.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

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16.01.2017
Swiss Handball League-Voting: Die Top 7 der NLA - Runde 2

Wer waren die besten Spieler der NLA-Hauptrunde 2016/17? Diese Frage beschäftigt die Handball-Community seit der letzten Woche. Die Stimmen für den Goalie und den Kreisläufer sind abgegeben. Jetzt entscheiden die Fans, welcher Spieler auf den Flügeln zu den Top 7 der NLA zählt. Auch in der zweiten Abstimmung stehen fünf linke und ebenso viele rechte Flügelspieler zur Auswahl.

Ring frei für die zweite Runde mit folgenden Protagonisten:
Flügel Links: Joël Bräm (HSC Suhr Aarau), Jost Brücker (HC Kriens-Luzern), Luca Linder (Wacker Thun), Manuel Liniger (Kadetten Schaffhausen), Marcel Lengacher (BSV Bern Muri).
Flügel Rechts: Cédrie Tynowski (Pfadi Winterthur), Jonas Dähler (Wacker Thun), Nik Tominec (Kadetten Schafhausen), Severin Ramseier (HC Kriens-Luzern), Simon Getzmann (BSV Bern Muri).
 
Das Voting läuft bis Sonntag, 22. Januar. Die dritte und letzte Abstimmung, bei der die drei Rückraum-Positionen gewählt werden, startet ab dem 23. Januar. Die Gewinner werden am 31. Januar veröffentlicht. Unter allen Teilnehmern werden zudem 2x2 Tickets für ein NLA-Meisterschaftsspiel der Wahl verlost.
 


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Quelle: Matthias Schlageter

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18.01.2017
Minihandball in Bern für U7 bis U11 – und für Erwachsene

Der TV Länggasse Handball organisiert am 19. März 2017 in Bern ein Minihandballturnier für die Kategorien U7 bis U11 – und zusätzlich mit einer spannenden Premiere: Es wird auch in der 3-Generationen-Form Minihandball gespielt. Dabei muss sich im Viererteam immer mindestens eine Person Ü45 (Jahrgang 1971 oder älter) sowie mindestens ein Kind U11 (Jahrgang 2006 oder jünger) auf dem Feld befinden.

Das Tagesprogramm wird nach Möglichkeit so gestaltet, dass die Kinder zusätzlich zu ihrem angestammten Nachwuchs-Team auch beim 3-Generationen-Turnier spielen können. Anmeldeschluss ist am 26. Februar. Die Ausschreibung mit allen Informationen ist unten als PDF verfügbar.
 

Dokumente:
Ausschreibung Minihandballturnier (mit 3G) in Bern178 KByte

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Quelle: TV Längasse Handball

18.01.2017
SPL: Time-Out mit Nicole Dinkel

Zum Ende der letzten Saison erklärte Nicole Dinkel nach einer beeindruckenden Karriere im Ausland, der Schweiz und im Dress der Schweizer Nationalmannschaft ihren Rücktritt vom aktiven Handball. Zuletzt spielte die mehr als 100-fache Nati-Spielerin in der deutschen Bundesliga für die Tussies Metzingen. Seit einigen Monaten lebt und arbeitet die Aargauerin nun wieder in der Schweiz. Wie es ihr nach ihrer Rückkehr ergangen ist, verrät «Dinki» im Time-Out:
 



Dein Rückzug vom Handball ist mehr als ein halbes Jahr her. Wie fühlt sich die handballlose Zeit an?
Nicole Dinkel: Ich muss ganz ehrlich gestehen, es fühlt sich wunderbar an. Es ist ein komplett neues Leben, aber auch ein Leben, das mich sehr glücklich macht, wie auch das Handball-Leben zuvor sehr schön war. Ich habe einen unglaublich tollen Job, ich habe neue Hobbys und ich bin in der Nähe von meiner Familie, was unbezahlbar ist.

Vermisst du etwas aus deiner aktiven Zeit?
Nicole Dinkel: Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass ich so gut vom Handball loskomme. Ich vermisse absolut nichts und denke eigentlich nie daran oder hab das Verlangen, in die Halle zu gehen.

Für was hast du heute mehr Zeit als in den letzten Jahren?
Nicole Dinkel: Ich habe mehr Zeit das Leben zu geniessen und kann Sachen machen, die ich davor nicht konnte, weil einfach die Zeit nicht da war. Ich kann Reisen gehen, einfach mal einen ganzen Sonntag wandern oder meine Ferien das ganze Jahr durch frei wählen. Alles ganz neue Erlebnisse und Situationen.

Du wolltest dir eine Rückkehr auf den Platz offenhalten. Sehen wir dich nochmals auf dem Handballfeld?
Nicole Dinkel: Sag niemals nie. Aber momentan verspüre ich kein Verlangen dies zu tun.

Wie hältst du dich heute sportlich fit?
Nicole Dinkel: Ich musste natürlich das Loch, was durch das fehlende Handballspielen plötzlich da war, irgendwie versuchen zu stopfen. Sicher auch, um nicht in ein persönliches Tief zu fallen. Da ich fit bleiben wollte, war ich des Öfteren in einem Fitnessstudio. Dort gebe ich seit September nun auch Stunden. Ich unterrichte TRX-Stunden und Functional Trainings. Nebenbei mache ich selbst viel für mich.

Hattest du zu deiner aktiven Zeit eigentlich ein bestimmtes Ritual, das du vor dem Spiel unbedingt erledigen musstest?
Nicole Dinkel: Ich war eigentlich immer sehr befreit von solchen Sachen (lacht). Am Spieltag musste ich aber schon möglichst früh die Spielklamotten anziehen.

Welches Spiel wirst du nie vergessen?
Nicole Dinkel: Das Playoff-Spiel in Schweden vor 11.000 Zuschauern, ganz zu Anfang meiner A-Nationalmannschaftszeit und das EHF-Finalspiel in Tübingen in meiner letzten Saison mit den Tussies Metzingen. Dort war die ganze Halle pink.

In welcher Halle hast du am Liebsten gespielt?
Nicole Dinkel: Immer in der Heimhalle (lacht).

Hattest oder hast du ein Vorbild, dass dich in deiner Karriere inspiriert hat?
Nicole Dinkel: Konkret ein Vorbild hatte ich nicht. Ich habe immer sehr gerne Frauenspiele angeschaut und die Spielerinnen und Ihr Können bewundert.

Wagen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Was steht bei Nicole Dinkel in den nächsten ein, zwei Jahren auf dem Plan? Familie? Hausbau? Zurück ins Ausland? Oder doch ein Comeback im Handball?
Nicole Dinkel: Alles zu seiner Zeit. Was die Zukunft genau bringt, weiss man ja nie. Ein Comeback würde ich zum momentanen Zeitpunkt, zumindest als Spielerin, jedoch ausschliessen.

Vielen Dank für deine Zeit und für die Zukunft alles Gute!
 



Über Nicole Dinkel:
Geburtstag: 2. Januar 1985 Grösse: 175 cm Position: Rückraum Links Ehemalige Clubs: TSV Frick, ATV Basel-Stadt, Spono Nottwil, Frisch AUF! Göppingen, Tussies Metzingen Hobbies: Sport allgemein, Reisen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Nicole Dinkel im Interview
Vor mehr als einem halben Jahr erklärte Nicole Dinkel ihr Karriereende. Wir haben "Dinki" getroffen und mit ihr über die Rückkehr in die Schweiz gesprochen.
18.01.2017
Stephanie Hübscher verstärkt das SHV-Team in Olten

Seit gestern Montag verstärkt Stephanie Hübscher (22) das Ressort Spielbetrieb und Schiedsrichter auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) in Olten in einem 100%-Pensum. Der SHV heisst Stephanie in seinem Team herzlich willkommen und wünscht ihr viel Freude und Zufriedenheit in ihrer neuen Aufgabe.
 

Stephanie Hübscher.

      
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Quelle: Marco Ellenberger

17.01.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit Jonas Affentranger

Mehr als 150 Spiele absolvierte Jonas Affentranger in den vergangenen sieben Jahren für den HSC Suhr Aarau und die Lakers Stäfa in der Nationalliga A. Seit dieser Saison ist der 27-jährige nicht mehr in der Schweiz als Handballer aktiv. Aus beruflichen Gründen lebt er seit einigen Monaten in den USA. Das hindert ihn aber nicht daran, weiter auf dem Handballfeld zu stehen.
 



Jonas, als ehemaliger NLA-Spieler bist du heute fernab der heimischen Liga aktiv. Wie bist du darauf gekommen nach New York zu gehen und was kannst du uns spannendes über die Vereinigten Staaten erzählen?
Jonas Affentranger: Den Wunsch, im Ausland zu weilen habe ich schon immer mit mir rumgetragen, aber bewusst in der Vergangenheit auf den Sport gesetzt. So kam es, dass ich mich vor drei Jahren bei meinem Arbeitgeber zu einem Assignment in den USA beworben habe. Ich mag mich noch erinnern, wie ich damals - noch im Dienste der Lakers Stäfa - mit Markus Jud über die Situation gesprochen habe. Schnell musste ich einsehen, dass sich meine Pläne nicht mit Spitzenhandball verbinden lassen. Deshalb habe ich eine Auszeit vom NLA-Handball genommen und meinen Wohnort nach New York verlegt. Hier in Manhattan wohne ich nicht unweit vom Times Square in einem verhältnismässig grosszügigen Apartment. Hektisches Treiben und andauernde Geräuschkulisse gehört nun zum Alltag und die Tage haben kaum genug Stunden, da die Auswahl unerschöpflich ist. Museen, Galerien, Unterhaltung und nicht zuletzt die Anzahl an Restaurants ist riesig. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, in New York fühle ich mich wohl.

Dein aktueller Club heisst New York Team Handball. Wie stark sind denn amerikanische Handballteams und wie ist der Handball in den USA denn so grundsätzlich aufgestellt?
Jonas Affentranger: Handball wird in den USA mehrheitlich von Auswanderern und an Universitäten gespielt und so kommt es auch, dass die erste Mannschaft in NY keinen gebürtigen Amerikaner im Team hat. Trainiert wird ein bis zwei Mal die Woche und Meisterschaftsspiele finden in einer regionalen Gruppe statt. Da Anfahrtswege aber noch immer sehr weit sind, werden jeweils mehrere Spiele an einem Tag gespielt. Das Niveau ist bunt gemischt. Vom Anfänger bis zum ehemaligen Nationalspieler ist alles vorhanden. Wir alle spielen Handball aus Spass und aus Liebe zum Sport und versuchen so viel wie möglich den Neulingen weiterzugeben. Ein Leistungsgedanke kommt nur bei Spielen auf, in denen durchaus ansprechender Handball gespielt wird. Der Slogan «Handball verbindet» finde ich für den NY Team Handball Club sehr treffend. Leider ist die Popularität von Handball in den USA sehr bescheiden. Spricht man einen Amerikaner auf Handball an, stellt der sich eine Sportart ähnlich dem Squash vor. Das veranschaulicht den Stellenwert und die Präsenz am besten.

Letzte Saison bist du noch für deinen Stammclub Dietikon-Urdorf aufgelaufen, davor warst du mehrere Jahre in der NLA und der Junioren-Nati. Wie schätzt du aus der Ferne den Schweizer Handball ein? Bekommst du bspw. von der Entwicklung der Nationalmannschaft oder aus dem Ligaalltag etwas mit?
Jonas Affentranger: Klar verfolge ich auch aus der Ferne das eine oder andere Spiel. Gerade die knappe Niederlage gegen Deutschland, aktuelle Resultate in der EM-Quali oder die Siege am Yellow Cup zeigen die Entwicklungen des Schweizer Handballs auf. Es macht Spass die Fortschritte ehemaliger Mitspieler zu sehen.

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Quelle: Matthias Schlageter

"Ein Sport ähnlich wie Squash"
Ex-NLA-Spieler Jonas Affentranger lebt in New York und spielt dort auch Handball. Das Niveau in Übersee und seine Erlebnisse schildert er in der Schnellen Mitte.
17.01.2017
SPL1: 1'100. Spiel für den LC Brühl

Vergangene Woche siegte der LC Brühl Handball in der Meisterschaft beim Verfolgerduell in Zug. Nach mehr als 48 Jahren in der höchsten Schweizer Liga war dies der 1'100. Auftritt der Frauen aus St. Gallen. Die sportlichen Erfolge der Ostschweizerinnen und die kontinuierliche Arbeit im Spitzenhandball sind einzigartig und verdienen allerhöchsten Respekt. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler, SPL-Präsidentin Sabrina Marty und weitere Kenner äussern sich zum LCB.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

Jubiläum beim LC Brühl
Bereits zum 1'100. Mal stand der LC Brühl vergangene Woche in der höchsten Liga auf dem Feld. Über die Rolle des LCB spricht u.a. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler.
17.01.2017
NLA: HSC Suhr Aarau verpflichtet Goalie Dario Ferrante

Der HSC Suhr Aarau freut sich, die Verpflichtung von Torhüter Dario Ferrante zur Saison 2017/18 bekanntzugeben. Der gebürtige Wettinger wechselt vom aktuellen NLB-Leader und Kantonsrivalen TV Endingen zum HSC Suhr Aarau, wo er einen Zwei-Jahresvertrag unterzeichnete.

Der 23-jährige Medizinstudent absolvierte seit der Saison 2010/11 bisher insgesamt 124 SHL-Spiele für die Surbtaler, zu denen er 2009 von seinem Heimatverein SV Lägern Wettingen wechselte. Er gehörte dabei auch der Schweizer U21-Nationalmannschaft an, für die er drei Länderspiele absolvierte.

Sportlicher und menschlicher Wunschspieler
Beim HSC Suhr Aarau ersetzt der 192cm grosse Dario Ferrante den 40-Jährigen Torhüter-Routinier Martin Pramuk, dessen Vertrag nicht verlängert wird. Cheftrainer Misha Kaufmann freut die Verpflichtung «seines sportlichen und menschlichen Wunschspielers» sehr: «Mit ihm und Mihailo Radovanovic verfügen wir über ein grandioses Torhüter-Duo mit grossem Potenzial und hervorragender Perspektive», so Kaufmann.

Dario Ferrante selbst zeigt sich glücklich über seinen Wechsel zur kommenden Saison: «Ich freue mich, mit dem Wechsel zum HSC Suhr Aarau den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen und bin froh, dass bereits jetzt Klarheit darüber herrscht. Bis dahin gilt meine volle Konzentration jedoch dem TV Endingen, mit dem ich mich im Aufstiegsrennen sowie dem Schweizer Cup Final4 befinde und die Saison entsprechend erfolgreich abschliessen möchte.»

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Quelle: HSC Suhr Aarau

16.01.2017
Regelfrage: Torhüter-Kopftreffer aus dem Spiel heraus

Seit Sommer 2016 wird auch in der Schweiz nach den neuen Regeln Handball gespielt. Der SHV hat daher die Möglichkeit eingerichtet, Regelfragen direkt beim Experten Hanspeter Knabenhans zu platzieren. Vom Formular wird auch heute noch Gebrauch gemacht, wie das nachfolgende Beispiel zeigt. Die Zusammenfassung der beantworteten Fragen ist unter dem folgenden Link zu finden.
 

 



Regelfrage von Florian S. vom 15. Januar 2017

Das ist nicht direkt eine Frage zu den neuen Regeln, sondern ein Fall, denn ich gerade erlebt habe: Ich bin Torhüter und habe nun seit längerer Zeit mal wieder einen Kopftreffer erlitten. Das besondere an diesem Kopftreffer war, dass der Kopftreffer bei einem Gegenstoss statt fand, ohne irgendwelche gegnerischen Einflüsse und der Schuss somit weder schwach noch unkontrolliert abgegeben worden ist. Ich für meinen Teil stand in meiner Abwehrhaltung und machte keine aktive Bewegung zum Ball mit meinem Kopf.

Für mich ist dies eine gesundheitsgefährdende Aktion, welche mindestens mit einer 2 Minuten Strafe geahndet werden sollte. Es wurde aber keinerlei Strafe ausgesprochen und eine kurze Zeit zur Pflege habe ich auch nicht erhalten. Anscheinend gibt es keinen "Schutzartikel" für Torhüter in diesem Fall (nur bei Siebenmeter-Würfen), was ich ziemlich fragwürdig finde.

Ich weiss, dass im Spiel in den Wurfbewegungen am Kreis und vom Flügel mit Körperkontakt Kopftreffer vorkommen, da ist auch nicht immer die komplette Wurfkontrolle beim Spieler vorhanden. Aber bei einem Gegenstoss ohne Körperkontakt keine Strafe auszusprechen finde ich unerklärlich. Das ist ein falsches Zeichen gegenüber den Torhütern. Wird der Torhüter wirklich nur beim Siebenmeter "geschützt" durch die Regeln?
 



Antwort von Regelexperte Hanspeter Knabenhans

Lieber Handballkollege

Die Frage ist sehr vielschichtig (Kopftreffer, Torwartschutz, Pflege, ...). Ich versuche deshalb, sie möglichst differenziert zu beurteilen:

  • Das Regelwerk unterscheidet zwischen Kopftreffern beim 7m und Kopftreffern aus dem Spiel. Beim 7m ist die Position des Torwarts eingeschränkt (4m-Linie) und der Werfer befindet sich nicht in Bewegung. Beim Kopftreffer aus dem Spiel gibt es für den Torwart keine Einschränkung, der Werfer ist in Bewegung. Diese Differenzen rechtfertigen eine unterschiedliche Einstufung der beiden Situationen.
  • Beim 7m hat ein Kopftreffer gemäss Regel 8:9 eine rote Karte zur Folge, "wenn der Torwart seinen Kopf nicht Richtung Ball bewegt". Was dies genau bedeutet, wurde den Spitzen-SR letzte Woche an zwei Beispielen der ersten Saisonhälfte wieder einmal erläutert.
  • Beim Kopftreffer aus dem Spiel ist eine solche ("automatische") Sanktion nicht vorgesehen (Gründe der unterschiedlichen Beurteilung siehe oben). Dies wurde bei der Vorbereitung der Schiedsrichter auf die WM in Frankreich aufgrund einer Situation an der EM der Frauen nochmals ausdrücklich bestätigt.
  • Vorbehalten bleibt allerdings eine Sanktion (Rote Karte mit Bericht) gestützt auf Regel 8:6. Wenn die Schiedsrichter hinter der Aktion eine klare Absicht erkennen, den Torwart "abzuschiessen", kann das Vergehen gleich eingestuft werden wie eine Tätlichkeit. In der Praxis ist der "Nachweis" der Absicht allerdings meist schwierig und wird wohl von Torwart und Angreifer sehr kontrovers beurteilt.

Dennoch geniesst der Torwart in solchen Situationen einen besonderen Schutz:

  • Ist der Torwart durch den Kopftreffer handlungsunfähig, müssen die Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen (Guidelines S.82/83). Hier wird also der Schutz der Gesundheit jeglichen Vorteilsgedanken vorgezogen.
  • Selbst wenn der Angreifer in Ballbesitz kommt und vom Kreis aufs leere Tor werfen könnte, wird das Spiel unterbrochen und mit einem Freiwurf wieder aufgenommen - trotz Torchance nicht mit einem 7m-Wurf - der Schutz der Gesundheit geht vor.
  • Der Torwart darf nach einem Kopftreffer auf der Spielfläche gepflegt werden, ohne danach 3 Angriffe aussetzen zu müssen - im Gegensatz zur Verletzung eines Feldspielers.

Der Schutzgedanke spielt also im Regelwerk durchaus eine Rolle, er hat sogar sehr hohe Priorität. Die Frage, ob er auch durch eine entsprechende Sanktion ergänzt werden soll, hat die IHF im Zusammenhang mit dem neuen Regelwerk erneut geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass auch die Trainer- und Methodikkommission der IHF eine solche Änderung nicht befürwortet. Sie hätte zur Folge gehabt, dass besipielsweise Würfe vom Flügel für den Angreifer mit hohem Risiko verbunden gewesen wären (drohende Disqualifikation bei einem Kopftreffer). Dies hätte Aktionen vom Flügel grundsätzlich verändert - viele hohe Bälle wären dem Risiko des Werfers zum Opfer gefallen, was den "Zweikampf" Werfer - Torwart grundlegend verändert hätte. Diese Änderung wollten gerade auch die Trainer nicht.

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Quelle: Marco Ellenberger

16.01.2017
RA Männer: Zürich und Nordwestschweiz weiter makellos

Die Männer-Regionalauswahlen aus Zürich und der Nordwestschweiz haben sich auch am zweiten Spieltag am vergangenen Sonntag in der Saalsporthalle schadlos gehalten und führen die Tabelle nach vier Partien ohne Verlustpunkte an. Die Zürcher feierten einen 35:13-Kantersieg gegen die Romandie und einen 22:20-Erfolg gegen Bern-Jura; die Nordwestschweizer setzten sich gegen Aargau+ (22:19) sowie gegen Bern-Jura (28:19) durch.

Das Mittelfeld wird angeführt von der Ostschweiz, die in Zürich die Spiele gegen die Innerschweiz (36:22) sowie gegen Aargau+ (26:13) deutlich gewann und sich damit die ersten Punkte der laufenden Saison sicherte. Die Innerschweiz feierte beim 24:14 gegen die Romandie ihren ersten Sieg. Nach vier ausgetragenen Partien haben somit einzig die U15-Junioren aus der Westschweiz noch keinen Punkt auf ihrem Konto.

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Quelle: Marco Ellenberger

16.01.2017
RA Frauen: Innerschweiz alleine an der Tabellenspitze

Bei den Regionalauswahlen der Frauen führt die Innerschweiz die Tabelle nach vier ausgetragenen Partien mit einer makellosen Bilanz an. Die Innerschweizerinnen setzten sich am zweiten Spieltag in der Saalsporthalle am vergangenen Samstag gegen den Gastgeber und ersten Verfolger Zürich (24:21) und gegen Bern-Jura (32:18) durch.

Das Verfolgerfeld bestet aus drei Mannschaften: Zürich (6 Punkte), Ostschweiz (6) und Bern-Jura (4). Die Regionalauswahlen aus der Romandie sowie die Regionalauswahl Aargau+/Nordwestschweiz warten weiterhin auf die ersten Zähler. Die Westschweizerinnen verloren ihre Partie gegen Zürich am Samstag gleich mit 6:29. Aargau+/Nordwestschweiz zog gegen die Ostschweiz mit 9:25 den Kürzeren.

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Quelle: Marco Ellenberger

16.01.2017
Swiss Handball League-Voting: Die Top 7 der NLA - Runde 2

Wer waren die besten Spieler der NLA-Hauptrunde 2016/17? Diese Frage beschäftigt die Handball-Community seit der letzten Woche. Die Stimmen für den Goalie und den Kreisläufer sind abgegeben. Jetzt entscheiden die Fans, welcher Spieler auf den Flügeln zu den Top 7 der NLA zählt. Auch in der zweiten Abstimmung stehen fünf linke und ebenso viele rechte Flügelspieler zur Auswahl.

Ring frei für die zweite Runde mit folgenden Protagonisten:
Flügel Links: Joël Bräm (HSC Suhr Aarau), Jost Brücker (HC Kriens-Luzern), Luca Linder (Wacker Thun), Manuel Liniger (Kadetten Schaffhausen), Marcel Lengacher (BSV Bern Muri).
Flügel Rechts: Cédrie Tynowski (Pfadi Winterthur), Jonas Dähler (Wacker Thun), Nik Tominec (Kadetten Schafhausen), Severin Ramseier (HC Kriens-Luzern), Simon Getzmann (BSV Bern Muri).
 
Das Voting läuft bis Sonntag, 22. Januar. Die dritte und letzte Abstimmung, bei der die drei Rückraum-Positionen gewählt werden, startet ab dem 23. Januar. Die Gewinner werden am 31. Januar veröffentlicht. Unter allen Teilnehmern werden zudem 2x2 Tickets für ein NLA-Meisterschaftsspiel der Wahl verlost.
 


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Quelle: Matthias Schlageter

Die Top 7 der NLA
Wer waren die Besten? Wer hat die grösste Fangemeinde? Im zweiten Voting entscheidet die Community über die Favoriten am linken und rechten Flügel.
15.01.2017
Master Cup: Siegreicher Abschluss für Schweizer Nachwuchsteams

Drei Siege feierten die Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften am letzten Tag des 18. Master Cups in Zug. Während der U19-Nati der Männer im dritten Anlauf der erste Sieg gelang, feierten die Juniorinnen der U18 und U20 ihren dritten Sieg an diesem Wochenende.

Die U18-Juniorinnen gewannen am Sonntag auch ihr drittes Aufeinandertreffen gegen Finnland, dieses Mal mit 29:22. Nach einem 5:0-Blitzstart der Schweizerinnen blieb das Spiel bis zur Pause ausgeglichen (14:9). Im zweiten Durchgang gelang es der jungen Schweizer Mannschaft geschickt weiter ungefähret in Führung zu bleiben und schlussendllich den dritten Sieg binnen 48 Stunden einzufahren. Zoe Fässler gelangen dabei im Abschlussspiel 17 Paraden.

Ebenfalls makellos präsentierte sich die U20-Nationalmannschaft der Frauen. Nach zwei überzeugenden Siegen gegen die Slowakei und Finnland traf das Team zum Abschluss auf die Nottwil Selction um die A-Nati-Spielerinnen Pascale Wyder. Nicht nur das 27:21 (12:8) Ergebnis sorgte bei den Juniorinnen für lachende Gesichter. Die Equipe von Trainer Pavol Streicher hinterliess zeitweise einen richtig starken Eindruck und wusste bei den drei Testspielen zu überzeugen. Die beiden Schweizer Gegner der vergangenen Tage standen sich am Sonntag noch im Direktduell gegenüber. Dabei gewann die Slowakei mit 26:21 (9:10) gegen Finnland.

Den ersten Sieg im dritten Spiel gegen Österreich schaffte die U19-Nati der Männer. Nach der Niederlage am Freitag und dem spannenden Remis vom Samstag, gelang den Schweizern am Sonntag nun ein 29:26-Sieg. Auf Seiten der Gastgeber waren dabei zwei Spieler die Sieggaranten. Elia Schaffhauser wehrte im Tor zwölf von 29 Bällen ab und sein Teamkammerade Marco Giovanelli traf im Angriff gleich zehn Mal ins österreichische Tor. Die Mannschaft von Trainer Nico Peter lag nur Mitte der ersten Halbzeit kurz hinten, wusste den Rückstand aber postwendend zu drehen und führte bereits zur Pause mit 14:11.

Den U17-Junioren gelang es nicht an die Leistung der U19 anzuknüpfen. Auch im dritten Duell mit Österreich gelang der Schweiz kein Sieg. 24:25 (14:15) lautete das Schlussresultat in der Sporthalle in Zug aus Sicht der Gastgeber. In einem erneut engen Spiel führten die Schweizer zwölf Minuten vor Schluss mit drei Toren, am Ende verlor die Auswahl von Thomas Umricht denkbar knapp mit nur einem Treffer Differenz.


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Quelle: Matthias Schlageter

Siegreicher Abschluss
Drei von vier Schweizer Nachwuchsteams feierten zum Abschluss des 18. Master Cup einen Sieg. Für die U18- und U20-Juniorinnen war es der 3. Sieg im 3. Spiel.
14.01.2017
Die Schweiz verliert auch den zweiten Test in Österreich

Die Schweizer Nationalmannschaft hat am Dreiländerturnier in Maria Enzersdorf auch das zweite Spiel gegen Österreich mit 29:31 (13:15) verloren. Die ohne neun Stammspieler angetretene SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter zeigte dabei einen weiteren erfrischenden Auftritt und machte viel aus ihren Möglichkeiten, musste dem Gastgeber aber einen verdienten Erfolg zugestehen.

Österreich um Nikola Bilyk (THW Kiel) und den 206cm grossen Linkshänder Janko Bozovic, der einen aussergewöhnlichen Tag einzog, gab im BFSZ Südstadt früh den Tarif durch. Der Gastgeber führte rasch mit 4:1 und 6:2 (9.) und es dauerte doch ein paar Minuten, bis die Schweizer nach der erneuten Umstellung – Abwehrchef Samuel Röthlisberger stand aufgrund einer Rückenprellung nicht zur Verfügung – in die Partie fanden. Dann aber entwickelte sich eine Begegnung nach dem Gusto der SHV-Auswahl. Die Schweiz kämpfte um jeden Ball, warf alles in die Waagschale und verkürzte das Skore kontinuierlich. Auch dank Nikola Portner, dem elf Paraden gelangen; darunter mehrere spektakuläre Saves in Eins-gegen-Eins-Situationen.

«Wir wollten unnachgiebig sein, dem Gegner das Leben schwer machen. Das ist uns erneut gelungen», sagte Michael Suter. Er durfte in der Tat zur Kenntnis nehmen, dass seine jungen Akteure viel aus ihren Möglichkeiten machten – obschon sie dem hohen Rhythmus hin und wieder Tribut zollten und etwas Lehrgeld bezahlten. Zoran Markovic zeigte sein Potenzial mit sechs Toren erneut eindrücklich auf, und Dimitrij Küttel (6) war in der Schlussphase in wichtigen Momenten zur Stelle. Lukas von Deschwanden führte gut Regie und übernahm viel Verantwortung, zumal Luka Maros in der ersten Halbzeit geschont wurde.

Ihre beste Phase hatte die SHV-Auswahl nach der Pause, als sie aus einem 18:21-Rückstand eine 24:23-Führung (46.) machte. Der Schweizer Zwischenspurt veranlasste Österreichs Trainer Patrekur Johannesson, wieder auf seine erste Formation zurück zu wechseln, die dann auch prompt wieder die Wende schaffte. «Es war eine ähnliche Geschichte wie gestern: Wir sind nach einem Rückstand stark in die Partie zurück gekommen. Das zeigt, wie stabil unsere Mannschaft psychisch bereits ist», sagte Michael Suter. 

Tatsächlich brachte die Schweiz den Gastgeber in jener Phase in Bedrängnis, aber eben nur kurz. «Insgesamt war Österreich mit der ersten Formation diese zwei Tore besser. Das müssen wir akzeptieren», sagte Michael Suter. Die ÖHB-Auswahl stellte denn auch dank einem 6:1-Lauf auf 29:25 (55.) und entschied die Partie. Sie brach damit aber nicht den Willen der Schweizer, die dank dreier Treffer in Serie zum 29:28 (58.) tatsächlich noch einmal den Anschluss schafften. Mehr lag aber in den letzten fünf Minuten dieses Lehrgangs nicht mehr drin.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Österreich – Schweiz 31:29 (15:13)
BSFZ Südstadt, Maria Enzersdorf – 520 Zuschauer – Sr. Badura/Ondogrecula (SVK).
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 6:4, 8:6, 9:6, 9:8, 10:9, 12:9, 15:12, 15:13; 16:13, 17:14, 17:17 (34.), 19:17, 19:18, 21:18, 21:20, 22:20, 23:21, 23:24 (46.), 26:24, 26:25, 29:25 (55.), 29:28 (58.), 31:28, 31:29.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
Österreich: Bauer/Aleksic (ab 31.); Hermann, Bozovic (7), Esegovic (5), Frimmel (2), Ranftl (2), Bammer, Zeiner (3), Schopf, Jelinek (2), Breg (1), Bilyk (5), Wagner (3), Neuhold (1), Kirveliavicius.
Schweiz: Portner; Meister (3), Svajlen, Lier (2), Alili, Von Deschwanden (7/3), Küttel (6), Markovic (6), Luka Maros (1), Huwyler, Filip Maros, Lengacher, Getzmann (4).
Bemerkungen: Schweiz ohne Liniger, Delhees, Raemy, Rubin, Sidorowicz, Vernier, Tynowski, Röthlisberger (alle verletzt), Schmid (Pause), Wick, Kindle und Dähler (alle nicht eingesetzt). – Aleksic hält Penalty von Von Deschwanden (40.), der im Nachschuss zum 21:20 trifft. – Time-outs: Österreich (13./6:4, 45./23:23, 60./31:29); Schweiz (8./5:2, 52./27:25, 55./29:25).

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Quelle: Marco Ellenberger. Bild: ÖHB/Pucher.

(Noch) eine Nummer zu gross
Die Schweiz verliert den zweiten Test in Wien gegen Österreich mit 29:31 (13:15). Die SHV-Auswahl kommt dabei erneut nach einem Rückstand wieder zurück.
14.01.2017
Master Cup: Juniorinnen weiter auf Erfolgskurs

Die Schweizer Juniorenteams der Frauen bestätigen ihren guten Auftritt vom Freitag und gewinnen auch ihre Duelle vom Samstag. Erneut eng zu ging es zwischen den Nachwuchsteams der Männer und den österreichischen Gästen - noch ohne Schweizer Erfolgserlebnis.

Einen Tag nach dem deutlichen 37:26 zu Gunsten der Gastgeber standen sich die U18-Nationalmannschaften der Schweiz und Finnland erneut gegenüber. Der 17:9 Pausenstand deutete abermals auf eine klare Angelegenheit für das Team von Trainer Jürgen Fleischmann hin. Angeführt von Malena Heikkinen (9 Tore) hielten die Gäste aus Nordeuropa im zweiten Abschnitt jedoch gut mit und gestalteten die Partie offen. Am Ende siegte die Schweiz mit 29:24.

Ebenfalls zu ihrem zweiten Erfolgserlebnis kam die U20-Nati der Frauen. Nach einem furiosen Start und etlichen Toren von Catherine Csebits (8/3 Tore) und Daphne Gautschi (6/1) führte die Equipe von Trainer Pavol Streicher bereits zur Pause gegen Finnland deutlich mit 19:10. Im zweiten Abschnitt liessen es die Schweizerinnen etwas ruhiger angehen. Am 29:22-Sieg bestanden dennoch zu keiner Zeit ernste Zweifel.

Eine Niederlage gab es hingegen für die Zug Selection, bei der neben zahlreichen Zuger Talenten auch SPL-Topscorerin Sibylle Scherer mitspielte. Trotz der prominenten Unterstützung gab es gegen die U20-Auswahl der Slowakei eine 25:30 (12:16)-Pleite.

Ihr zweites Spiel verloren haben die Junioren der U17 Männer. Nach dem Remis am Freitag musste sich die Schweizer Auswahl am Samstag Österreich denkbar knapp mit 19:21 (13:13) geschlagen geben. Zwei Minuten vor Schluss stand die Partie noch ausgeglichen, ehe der erneut starke österreichische Schlussmann Constantin Möstl (55%-Quote) den Sieg festhielt. Am Sonntag bleibt den Schweizern noch eine dritte Chance einen Sieg einzufahren.

Besser machte es im zweiten Aufeinandertreffen mit Österreich die U19-Nati der Männer. Nach der Vier-Tore-Niederlage zum Auftakt reichte es für die Auswahl von Nico Peter in Zug zu einem 19:19 (10:13) Unentschieden. Trotz einer 5:2-Führung (10. Minute) zu Beginn lag die Schweiz ab der 26. Minute stets in Rückstand. Drei Minuten vor Schluss führte Österreich scheinbar sicher mit drei Toren Vorsprung. Mit einem Schlussspurt und dem Ausgleich von Gabriel Felder 40 Sekunden vor Abpfiff sicherten sich die U19-Junioren dennoch den ersten Punkt im zweiten von drei Duellen gegen Österreich.
 


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Quelle: Matthias Schlageter

Juniorinnen weiter Top
Master Cup, 2. Tag: Die Juniorinnen überzeugen gegen Finnland, bei den Junioren hat Österreich - wie bei der A-Nati - noch knapp die Nase vorn.
13.01.2017
Die Schweiz unterliegt Tschechien trotz grossartigem Kampf

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das Testspiel in Maria Enzersdorf gegen Tschechien knapp mit 27:28 (11:14) verloren. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter zeigte gegen den starken Gegener aber eine unter diesen Umständen überzeugende Leistung. Morgen Samstag (15 Uhr) steht gegen Österreich das letzte Länderspiel des aktuellen Lehrgangs auf dem Programm.

Die Aufgabe für Trainer Michael Suter wurde mit fortlaufender Spieldauer nicht eben einfacher. Ab der 15. Minute wollte er die angeschlagenen Lukas von Deschwanden und Luka Maros nicht mehr einsetzen, und als dann auch noch Defensivspezialist Samuel Röthlisberger in der 40. Minute nach einem unglücklichen Zusammenprall ausfiel, blieben ihm nicht mehr allzu viele Möglichkeiten. Zusammen mit den zuvor bereits fehlenden Akteuren standen ab diesem Zeitpunkt 11 von total 21 Kaderspielern nicht mehr zur Verfügung.

Doch Jammern oder Resignieren war aus Schweizer Sicht keine Option, im Gegenteil: Genau dann, als eigentlich nichts mehr für die SHV-Auswahl sprach, kam sie nach dem 17:21 (44.) noch einmal zurück und glich zum 22:22 (50.) aus. Was die Schweizer gegen den in Bestformation angetretenen und klar favorisierten Gegner – Tschechien gewann zuletzt deutlich gegen EM-Teilnehmer Mazedonien – aus ihren Möglichkeiten machten, war einfach nur beeindruckend. Die fehlende internationale Erfahrung sowie die fehlende Routine machte Team kämpferisch mehr als wett.

«Ich bin normalerweise sparsam mit Komplimenten», sagte Michael Suter. «Aber wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen, sind immer wieder zurück gekommen. Das zeigt die super Mentalität dieser Mannschaft.» Der Nationaltrainer wollte die Ausfälle bewusst nicht thematisieren. Er machte stattdessen aus der Not eine Tugend und schenkte seinen jungen Spielern viel Vertrauen. So hatte er in der ersten Halbzeit nach nur 17 Minuten auch auch bereits alle 16 Spieler eingesetzt. Nicht zuletzt, um die hohe Belastung auf viele Schultern zu verteilen.

Seine Schützlinge dankten es ihm mit tollen Auftritten. Lucas Meister (6) spielte am Kreis eine überragende Partie, aber auch Zoran Markovic, Dimitirj Küttel, Albin Alili oder Filip Maros übernahmen viel Verantwortung. Die Schweizer, die über das ganze Spiel nie in Führung lagen – vor allem auch, weil Tschechiens Keeper Martin Galia in der ersten Halbzeit mit elf Paraden brilliert hatte –, liessen den Gegner in der Schlussphase nie zur Ruhe kommen, obwohl eigentlich alle Zeichen gegen sie sprachen. Die knappe Niederlage an diesem stürmischen Freitagabend vor den Toren von Wien war denn auch deutlich mehr wert als «nur» eine Ehrenmeldung.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Schweiz – Tschechien 27:28 (11:14)
BSFZ Südstadt, Maria Enzersdorf (AUT) – 62 Zuschauer – Sr. Badura/Ondogrecula (SVK).
Torfolge: 0:1, 2:3, 3:3, 3:5, 7:9, 9:9, 9:11, 10:11, 10:13, 11:14; 11:15, 12:16, 14:16, 14:17, 16:17, 17:18, 17:21 (44.), 20:21, 20:22, 22:22 (50.), 22:24, 23:25, 24:25, 24:27, 26:27, 27:28.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 2mal 2 Minuten gegen Tschechien.
Schweiz: Portner/Kindle (16. bis 54.); Meister (6), Svajlen (1), Lier, Alili (2), Von Deschwanden (5/4), Röthlisberger, Küttel (3), Markovic (4), Luka Maros (2), Huwyler (1), Filip Maros (2), Lengacher (1), Dähler, Getzmann.
Tschechien: Galia/Adamik (ab 31.); Becvar (2), Jurka (3), Motl (1), Vanco (1), Sobol (1), Horak, Stehlik, Babak (2), Linhart (1), Petrovsky (5), Skvaril (5), Zdrahala (6/3), Slachta, Uzek (1), Landa.
Bemerkungen: Schweiz ohne Liniger, Raemy, Rubin, Sidorowicz, Vernier, Tynowski, Delhees (alle verletzt), Schmid (Pause) und Wick (überzählig). – Röthlisberger verletzt ausgeschieden (40.). – Länderspiel-Debüt von Marcel Lengacher. – Time-outs: Schweiz (21./9:9, 60./26:28); Tschechien (29./11:13, 39./16:17, 57./24:27).

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Quelle: Marco Ellenberger

Stehaufmänner
Die Schweiz verliert gegen Tschechien trotz grossem Kampf mit 27:28 (11:14). Die SHV-Auswahl kommt dabei trotz widriger Umstände immer wieder zurück.
13.01.2017
18. Master Cup: Die Frauen überzeugen zum Auftakt

Die Schweizer Juniorenteams der Frauen sind am 18. Master-Cup erfolgreich ins Turnier gestartet. Alle drei Teams feierten am Freitagabend einen Auftaktsieg. Weniger glücklich waren die Nachwuchsteams der Männer, die in zwei Duellen gegen Österreich nur zu einem Remis kamen.

Zwei deutliche Siege feierten die U18- und U20-Juniorinnen zum Auftakt ihrer drei Partien in der Innerschweiz. Die U20 kam, angeführt von den beiden bereits für die A-Nati auflaufenden Catherine Csebits (9) und Xenia Hodel (6/1), in Zug zu einem ungefährdeten 31:18 (19:9) über die Slowakei. Ähnlich deutlich setzte sich die U18 in der Zürcher Saalsporthalle gegen den finnischen Nachwuchs durch. Am Ende stand es vor 150 Zuschauern 37:26 (17:11). Charlotte Kähr von GC Amicitia Zürich und Annika Hauptlin vom LK Zug waren dabei je acht Mal erfolgreich.

Auch die Zürich Selection, gespickt mit Spielerinnen des SPL2 Teams von GC Amicitia, feierte einen Erfolg. Gegen die finnische U20-Nationalmannschaft siegten die Zürcherinnen mit 33:26 (18:12).

Zu einem Remis kam die U17 Männer-Equipe von Trainer Thomas Umbricht gegen Österreich. Sowohl nach 30 Minuten (9:9) als auch nach dem Schlusspfiff stand es im Rossmoss in Emmen remis (19:19). Herausragend war dabei die Leistung der beiden Goalies. Bei den Österreichern überzeugte Constantin Möstl, auf Seiten der Schweiz gelang Nicola Damann eine starke Leistung. Beide Torhüter parierten je 13 Würfe.

Eine knappe Niederlage mussten die U19-Junioren gegen Österreich einstecken. Nach der 8:7-Führung nach 15 Minuten drehten die Gäste die Partie und gewannen das erste Aufeinandertreffen mit 24:20 (13:9). Am Samstag stehen in der Zuger Sporthalle fünf weitere Spiele auf dem Plan.
 


 

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Quelle: Matthias Schlageter

Starke Juniorinnen
Zum Auftakt des 18. Master Cups gewinnen alle drei Frauenteams ihr erstes Spiel. Die U20- und die U18-Nationalmannschaft feiern dabei deutliche Siege.
12.01.2017
Gratis via App: So seht ihr die Handball-WM in der Schweiz

Weil für die TV-Rechte der Handball-Weltmeisterschaft 2017 in der Schweiz kein Abnehmer gefunden wurde, ermöglicht der Rechteinhaber BeIN-Sports den Internet-Nutzern in der Schweiz freien Zugriff auf alle WM-Spiele. Die App ist für iOS- sowie auch für Android-Geräte verfügbar.

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Quelle: handball-world.com

12.01.2017
Schweizer Handballer wollen in Wien weiter Terrain gutmachen

Die Schweizer Handballer wollen nach ihrem Sieg beim Yellow Cup mit weiteren guten Testergebnissen nachlegen. Von der inzwischen sehr langen Liste von Absenzen will sich Nationalcoach Michael Suter nicht beunruhigen lassen. Die SHV-Auswahl trifft in Maria Enzersdorf am Freitag auf Tschechien und am Samstag auf Österreich.

Vor dem Trip nach Wien mit Spielen gegen Tschechien (Freitag) und Österreich (Samstag) hat sich die Lage im personellen Bereich weiter verschärft. Rechtsaussen Cédric Tynowski (Meniskus-Operation) und Aufbauer Roman Sidorowicz (Bänderriss) erlitten gegen Brasilien (27:25) erhebliche Verletzungen und müssen wochenlang pausieren. Ron Delhees erklärte wegen anhaltender Schmerzen im Bereich der Patellasehne ebenfalls Forfait. Zusätzlich fehlt beim dreitägigen Camp ein Quintett aus der Stammbesetzung, beispielsweise der Bundesliga-MVP Andy Schmid und der angeschlagene Captain Manuel Liniger.

Michael Suter reagiert auf den vorübergehenden Engpass pragmatisch und versinkt nicht im Selbstmitleid. In solchen Situationen sei ein gewisses Mass an Flexibilität gefragt. "Wir suchen Lösungen, nicht Ausreden. Es geht darum, mit der schwierigen Ausgangslage richtig umzugehen", so der Selektionär vor dem 1001. Spiel der bald 68-jährigen SHV-Ära.

Seit seinem Einstieg im vergangenen Juni hat Suter mit der talentiertesten Equipe seit den Neunzigerjahren frappante Verbesserungen erzielt. Mit ihrer Stil- und Konzeptsicherheit beeindruckte die markant verjüngte Mannschaft auf ihrem Weg zum Yellow-Cup-Sieg die Experten einmal mehr. Bereits nach dem bemerkenswerten Heimspiel in der EM-Kampagne gegen Titelhalter Deutschland (22:23) hatten die Fachleute gestaunt. "Hut ab vor dieser Mannschaft. Sie spielte taktisch hervorragend", kommentierte der Europameister-Coach Dagur Sigurdsson die imposante Performance der Schweizer.

"Wir sind einen Schritt weiter", bestätigt Suter die guten Eindrücke. "Aber wir haben uns ja auch zum Ziel gesetzt, möglichst rasch Terrain gutzumachen." Erfreulich sei die vorzügliche Umsetzung seiner Pläne und die Dynamik innerhalb des Teams, das mit fünf Akteuren im U21-Alter und ohne die beiden Leader Schmid und Liniger durchwegs höher eingeschätzte Kontrahenten wie die Slowakei, die aufstrebenden Rumänen und den sehr gut dotierten WM-Teilnehmer Brasilien in allen Zonen vor unlösbare Probleme stellte.

Dem Mann am strategischen Schaltpult gefällt die Entwicklung, die wohlwollende Haltung des krisenerprobten Umfelds hat Suter registriert. Sie vereinfacht den Wiederaufbau nach einer Dekade zermürbender Niederlagen, der in der österreichischen Metropole weiter intensiviert werden soll. "Wir wollen auch den Tschechen und Österreichern das Leben so schwer wie möglich machen", umreisst Suter die Zielsetzung.

Gegen Österreich waren die Schweizer vor rund 24 Monaten chancenlos und mussten sich regelrecht vorführen lassen. Die Austria-Handballer sind international (noch) höher im Kurs als Suters Talente; neun aus ihrem Kader verdienen ihr Geld in Deutschland, sieben in der Bundesliga. "Solche Nationen muss man überholen, wenn man sich wieder einmal für eine Endrunde qualifizieren will."

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Quelle: Sven Schoch (sda)

Boden gutmachen
Die Schweiz trifft vor den Toren von Wien am Freitag auf Tschechien und am Samstag auf Österreich. Die SHV-Auswahl will dabei weiter Terrain aufholen.
12.01.2017
NLA: Statistiken zur Hauptrunde 2016/17

Die Kadetten Schaffhausen belegen Rang 1 nach der Hauptrunde der Nationalliga A und Gabor Csaszar führt das Mobiliar Topscorer Ranking an. Diese zwei Statistiken sind weit verbreitet und allseits bekannt. Die ersten 18 Spieltage haben aber noch eine ganze Reihe anderer Zahlen und spannende Fakten auf Lager. In einer ersten Zusammenfassung werden u.a. der torgefährlichste Goalie gekürt und die harten Jungs mit den meisten Zeitstrafen verraten.

Der torgefährlichste Goalie
Seit der Einführung der neuen Regel mit dem 7. Feldspieler treffen vermehrt auch Goalies ins gegnerische Tor. In der NLA führt in diesem inoffiziellen Ranking Pfadi-Oldie Arunas Vaskevicius, der bislang vier Treffer erzielte. Paul Bar (HC Kriens-Luzern) erzielte drei Tore und liegt auf Platz 2. Auf dem geteilten 3. Rang liegen mit Michal Shejbal (St. Otmar St. Gallen), Aurel Bringolf (Kadetten Schaffhausen) und Philipp Jochum (Fortitudo Gossau) drei weitere Torhüter.

Die torgefährlichsten Spieler
Im Mobiliar Topscorer Ranking liegen die Spieler vorne, die für ihren Club die meisten Treffer erzielt haben. Aber sind das auch die Akteure, die im Schnitt je Einsatz am Meisten getroffen haben? Die folgenden acht Spieler erzielten auf jeden Fall durchschnittlich mindestens fünf Treffer, sobald sie auf dem Spielfeld waren.
1. Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen) 7,0 Tore, 2. Lukas von Deschwanden (Wacker Thun) 6,9 Tore, 3. Ondrej Zdrahala (St. Otmar St. Gallen) 6,6 Tore, 4. Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau) und Nicolas Suter (GC Amicitia Zürich) je 6,1 Tore. 6. Rares Jurca (RTV 1879 Basel) 5,4 Tore, 7. Bruno Kozina (RTV 1879 Basel) und Roman Sidorowicz (Pfadi Winterthur) je 5,0 Tore.

Individuelle Zeitstrafen-Könige
Harte Jungs auf dem Spielfeld, coole Typen abseits des Spiels. Die Top 5 der individuellen Zeitstrafen-Könige setzt sich aus einem illustren Feld zusammen. Spitzenreiter ist Marcel Oertig (Fortitudo Gossau), der 25 Zeitstrafen in 18 Spielen kassierte (Schnitt: 1,39). Marcel Hess (Pfadi Winterthur) musste bei der gleichen Anzahl an Partien 20 Mal pausieren (Schnitt: 1,11). Johan Koch (Kadetten Schaffhausen) liegt mit 18 Strafen in 15 Spielen (Schnitt: 1,20) auf Rang 3. Weiter in den Top 5 liegen Jakub Szymanski (BSV Bern Muri) 18 Spiele/17 Strafen (Schnitt: 0,89)und Tobias Wetzel (St. Otmar St. Gallen) mit 16 Strafen in 18 Spielen (Schnitt: 0,86).

Die meisten Zeitstrafen je Mannschaft
Wacker Thun begeistert mit vielen Tugenden. In puncto Härte macht den Berner Oberländern niemand etwas vor. Insgesamt sammelten die Thuner in der Hauptrunde 86 Zwei-Minuten-Strafen (Schnitt: 4,78). Auf den weiteren Rängen folgen:
2. St. Otmar St. Gallen (82/4,56), 3. Kadetten Schaffhausen (80/4,22), 4. Fortitudo Gossau (70/3,89), 5. BSV Bern Muri (65/3,61), 6. Pfadi Winterthur und RTV 1879 Basel (64/3,56), 8. GC Amicitia Zürich und HSC Suhr Aarau (63/3,50), 10. HC Kriens-Luzern (55/3,06).
Die Innerschweizer dürfen sich somit zurecht mit dem Titel «Fairste Mannschaft» schmücken.

Direkte Rote Karten
Dies unterstreicht auch der Blick auf die Statistik bei den direkten roten Karten, bei der der HC Kriens-Luzern gemeinsam mit dem HSC Suhr Aarau, St. Otmar St. Gallen und Fortitudo Gossau mit je einem Platzverweis auf dem geteilten 5. Rang liegt. Insgesamt verteilten die Schiedsrichter in dieser Saison bislang 14 rote Karten. Schadlos blieben dabei nur Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen. An der Spitze des Rankings liegen der BSV Bern Muri und der RTV 1879 Basel mit je drei Platzverweisen. Wacker Thun und GC Amicitia Zürich erwischte es je zwei Mal.

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Quelle: Matthias Schlageter

12.01.2017
18. master cup vom 13. bis 15. Januar in der Zentralschweiz

Am Wochenende messen sich die Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften am master cup traditionell wieder mit internationaler Konkurrenz. Im Einsatz stehen die U19-Junioren, die U19-Juniorinnen, die U17-Junioren und die U17-Juniorinnen. Die Gegner kommen aus Österreich, Finnland und der Slowakei.

Die Junioren der Jahrgänge 1998 und jünger (U19) und 2000 und jünger (U17) treffen von Freitag bis Sonntag jeweils dreimal auf Österreich. Die Juniorinnen der Jahrgänge 2000 und jünger (U17) spielen im gleichen Zeitraum dreimal gegen Finnland. Für die U19-Juniorinnen (1998 und jünger) steht ein Dreiländerturnier mit Finnland und der Slowakei auf dem Programm. Als jeweils dritten Gegner bekommen es die drei Nachwuchs-Nationalmannschaften dieser Kategorie mit Auswahlen aus Zürich, Zug und Nottwil zu tun.

Alle Spiele vom Samstag und vom Sonntag werden wie gewohnt in der Sporthalle Zug ausgetragen. Die Spiele am Freitagabend finden in Zug, Emmen und Zürich (Saalsporthalle) statt. Der master cup wird in diesem Jahr bereits zum 18. Mal ausgetragen. Die Spiele aus Zug sind auf handballTV.ch live zu sehen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Bühne für den Nachwuchs
Vom 13. bis 15. Januar treffen am master cup vier Nachwuchs-Nationalteams auf internationale Konkurrenz – und können sich auf grosser Bühne präsentieren.
11.01.2017
Nationalmannschaft: Drei Neue für die Spiele in Österreich

Nationaltrainer Michael Suter ist im Hinblick auf das Dreiländerturnier in Wien vom kommenden Wochenende zu weiteren Umstellungen in seinem ohnehin schon ausgedünnten Kader gezwungen. Albin Alili (Kadetten Schaffhausen), Jonas Dähler (Wacker Thun) und Marcel Lengacher (BSV Bern Muri) ergänzen das Aufgebot der SHV-Auswahl. Für den linken Flügelspieler Marcel Lengacher ist es die erste Nomination in den Kreis der Nationalmannschaft.

Die Nachnominationen wurden aufgrund der am Sonntag noch angespannter gewordenen Personalsituation nötig: Roman Sidorowicz (Fuss) und Cédrie Tynowski (Knie) fielen in der Partie gegen Brasilien aus und stehen aufgrund ihrer Verletzungen für die anstehenden Länderspiele nicht mehr zur Verfügung. Gleiches gilt für Ron Delhees, der schon den gesamten Yellow Cup aufgrund von Kniebeschwerden verpasste.

Die Schweiz trifft am Dreiländerturnier vor den Toren Wiens am Freitag (17 Uhr) auf Tschechien und am Samstag (15 Uhr) auf Gastgeber Österreich. Die Partien werden im Bundessport- und Freizeitzentrum (BFSZ) Südstadt in Maria Enzersdorf ausgetragen.
 



Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die Länderspiele in Österreich


Alili Albin (Kadetten Schaffhausen, 6 Länderspiele/10 Tore)
Dähler Jonas (Wacker Thun, 48/92)
Getzmann Simon (BSV Bern Muri, 8/9)
Huwyler Stefan (Wacker Thun, 13/1)
Kindle Simon (Kadetten Schaffhausen, 5/0)
Küttel Dimitrij (Kadetten Schaffhausen, 22/49)
Lengacher Marcel (BSV Bern Muri, 0/0)
Lier Marvin (Pfadi Winterthur, 25/47)
Markovic Zoran (Kadetten Schaffhausen, 8/7)
Maros Filip (Pfadi Winterthur, 3/5)
Maros Luka (Kadetten Schaffhausen, 17/34)
Meister Lucas (Kadetten Schaffhausen, 12/30)
Portner Nikola (Montpellier Handball/FRA, 53/1)
Röthlisberger Samuel (BSV Bern Muri, 8/1)
Svajlen Michal (Pfadi Winterthur, 67/102)
Von Deschwanden Lukas (Wacker Thun, 40/123)
Wick Flavio (GC Amicitia Zürich, 8/1)

Bemerkungen: Schweiz ohne Delhees, Liniger, Raemy, Rubin, Sidorowicz, Tynowski, Vernier (alle verletzt) und Schmid (Pause).
 



Freitag, 13. Januar, 17.00 Uhr, Dreiländerturnier in Wien
Tschechien – Schweiz

Samstag, 14. Januar, 15.00 Uhr, Dreiländerturnier in Wien
Österreich – Schweiz

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Quelle: Marco Ellenberger

Drei Neue
Nationaltrainer Michael Suter ist zu weiteren Umstellungen gezwungen: Tynowski, Sidorowicz und Delhees fallen aus – Dähler, Alili und Lengacher stossen dazu.
11.01.2017
NLA: Ballsporthalle Moos in Gümligen erhält Baubewilligung

Die Stiftung Jugendförderung Berner Handball, eine Institution aus dem Umfeld des BSV Bern Muri, wird in der Schulanlage Moos in Gümligen als Bauherrin eine Ballsporthalle bauen. Hierfür erteilte ihr die Einwohnergemeinde Muri ein Baurecht. Die Stimmbürger von Muri haben die dazu erforderliche Überbauungsordnung in einer Volksabstimmung vor mehr als 2 Jahren genehmigt. Zwischenzeitlich ist das Projekt durch verschiedene Einsprachen und Beschwerden zeitlich aufgehalten worden.

Am 23. Dezember 2016 hat nun der Regierungsstatthalter Bern-Mittelland der Stiftung die Baubewilligung erteilt. Mit den letzten Einsprechern konnte man sich in der Zwischenzeit einvernehmlich einigen. Die zeitliche Verzögerung des Projektes um mehr als 2 Jahre hat erlaubt, das Projekt auf den neuesten Stand zu bringen. Die Bauherrin rechnet mit aktualisierten Baukosten von rund 16.5 Mio. Franken. Das ist mehr als die ursprünglich prognostizierten Baukosten. Nebst
Projektoptimierungen liegen die wesentlichsten Gründe für diese Erhöhung darin, dass die innere Gebäudehöhe noch einmal etwas erhöht werden musste, was dazu führen wird, dass tiefer in den Baugrund und damit in das Grundwasser gebaut werden muss als ursprünglich erwartet. Da der Grundwasserspiegel im Moos sehr hoch liegt, hat sich die Grundwasserproblematik noch etwas verstärkt und erfordert eine teurere Lösung.

Im Laufe des Monates Januar 2017 werden nun die verbleibenden Pendenzen erledigt und die finalen Verhandlungen mit den Banken über die Finanzierung geführt. Mit dem Bau wird Anfang Februar 2017 gestartet. Man rechnet mit einer Bauzeit von rund 1 ½ Jahren. Die Eröffnung der Ballsporthalle ist für den Herbst 2018 geplant.

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Quelle: BSV Bern Muri

11.01.2017
Auf einen Blick: Die 12. Runde der SPAR Premium League

Rotweiss Thun stürzt den unangefochtenen Leader Spono Eagles und fügt dem Titelverteidiger die erste Meisterschaftsniederlage seit März 2016 zu. Mit 22:21 (10:11) behalten die Berner Oberländerinnen zu Hause die Oberhand. Ebenfalls zu einem Heimsieg kamen der HSC Kreuzlingen und Yellow Winterthur. Im Verfolgerduell setzte sich der LC Brühl in Zug durch.

20 Paraden standen nach dem Schlusspfiff auf der Habenseite der beiden Thuner Torhüterinnen Sibylle Peronino und Karmen Korenic. Besonders der Slowenin gelang am Dienstagabend eine Ausnahmeleistung. Zehn von 13 Würfen (77%) parierte Korenic nach ihrer Einwechslung zur Halbzeit. Sie hatte einen grossen Anteil daran, dass die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang einen 10:11-Rückstand in eine 20:15-Führung drehten. Auch ein Nottwiler Schlussspurt vermochte die erste Saisonniederlage nicht zu verhindern. Am Ende fehlte Spono beim 21:22 ein Treffer um weiterhin ungeschlagen zu bleiben. So verliert der Titelverteidiger erstmals seit März 2016 wieder ein Meisterschaftsspiel. Tabellenführer bleiben die Eagles aber dennoch, Rotweiss Thun rangiert auf Platz 4.

Lange Zeit sah es in Zug danach aus, als ob der heimische LKZ gegen den LC Brühl einen Sieg einfahren würde. Nach einem furiosen Start (6:0, 9. Minute) führten die Innerschweizerinnen zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren. Noch vor der Pause fanden die Gäste aus der Ostschweiz jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand auf vier Treffer zum 17:13-Pausenstand. Als Brühl zwölf Minuten vor dem Abpfiff zu einer beeindruckenden Aufholjagd ansetzte, lagen sie immer noch mit vier Toren im Hintertreffen. Nur drei Minuten später war das Ergebnis egalisiert, die erste Führung in der 55. Minute gab der LCB nicht mehr her und siegte mit 32:29. Damit bleibt Brühl erster Verfolger der Spono Eagles, Zug liegt auf Platz 3.

Aufatmen in Winterthur. Nach zuletzt fünf Pleiten in Folge gelingt Yellow mit dem 18:16 (9:10) gegen die SG ATV/KV Basel ein Befreiungsschlag. Erst in der 58. Minute ging Yellow erstmals in Führung. Bis anhin zeigte sich Schlusslicht Basel erneut formverbessert. Trotz eines starken Auftritts traten die Frauen vom Rheinknie am Ende jedoch ohne Punkte die Heimreise an und verharren am Tabellenende, Yellow klettert zurück auf Platz 5.

Zweiter Sieg für Aufsteiger HSC Kreuzlingen in der SPL1. Das Team vom Bodensee besiegt den BSV Stans mit 25:21 (13:9) und feiert einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Angeführt von Pashke Marku (9 Tore) und Anina Veit (7 Tore) setzten sich die Gastgeberinnen am Ende verdient durch, führten sie zwischenzeitlich doch sogar mit sieben Toren. Trotz des Sieges bleibt Kreuzlingen auf Platz 7. Die Innerschweizerinnen verpassten es sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen und fallen auf Rang 6 zurück.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

Thun fängt die Eagles ein
Rotweiss Thun stürzt den bislang unbesiegten Leader Spono Eagles und feiert in der SPL einen Überraschungssieg. Brühl, Kreuzlingen und Winterthur siegen ebenfalls.
10.01.2017
FINAL4: Rabattcode für Teamtickets bei allen Clubs verfügbar

Am Wochenende vom 4. und 5. Februar findet in der Stadthalle in Olten das FINAL4 im Schweizer Cup statt. Die vier besten Mannschaften der Frauen und Männer treffen an zwei Tagen in sechs spannenden Duellen aufeinander und küren die Cupsieger 2017. Auch in diesem Jahr sind wieder Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt verfügbar. Den entsprechenden Rabattcode erfahrt ihr direkt bei eurem Verein. Der Vorverkauf (auch jener für die Teamtickets) läuft bei Ticketcorner.
 


 
Schweizer Cup, FINAL4
Stadthalle Kleinholz, Olten


Samstag, 4. Februar (Halbfinals)
13.00 Uhr: Spono Eagles – DHB Rotweiss Thun
15.00 Uhr: TV Endingen (NLB) – GC Amicitia Zürich
17.15 Uhr: LC Brühl Handball – LK Zug
19.15 Uhr: Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen

Sonntag, 5. Februar
13.00 Uhr: Cupfinal Frauen
15.30 Uhr: Cupfinal Männer

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Quelle: Marco Ellenberger

10.01.2017
Regionalauswahlen: Spieltage am Wochenende in Zürich

Am kommenden Samstag und Sonntag findet in der Zürcher Saalsporthalle der zweite Spieltag der Regionalauswahlen statt. Die Teams spielen dort die Spiele drei und vier der Hauptrunde. Die Frauen beginnen am Samstag um 10 Uhr, die Männer am Sonntag um die gleiche Zeit.

Vom ersten Männer-Turniertag von Ende Oktober in Magglingen gingen die drei Regionalauswahlen Zürich, Bern-Jura und Nordwestschweiz mit dem Punktemaximum nach Hause. Bern-Jura trifft nun auf die beiden punktgleichen Teams und könnte sich mit zwei Siegen von der Konkurrenz absetzen. Spannend wird auch sein, wie sich der letztjährige Titelgewinner aus der Ostschweiz sowie die anderen beiden bisher punktelosen Teams aus der Romandie und der Innerschweiz präsentieren werden.

Bei den Frauen landete die Auswahl aus der Innerschweiz in Magglingen zwei Kantersiege. Stellt sich die Frage, ob sie gegen die Lokalmatadoren oder Bern-Jura ihre ersten Punkte liegen lassen, oder ihren Siegeszug weiterziehen können. Und am Tabellenende werden Aargau/Nordwestschweiz und die Romandie um ihre ersten Punkte kämpfen.
 



Spielplan Frauen am Samstag
10:00 Uhr: RA Zürich - RA Innerschweiz
11:20 Uhr: RA AG+/NWS - RA Bern-Jura
12:40 Uhr: RA OST - RA Romandie
14:00 Uhr: RA Innerschweiz - RA Bern-Jura
15:20 Uhr: RA Romandie - RA Zürich
16:40 Uhr: RA OST - RA AG+/NWS

Spielplan Männer am Sonntag
10:00 Uhr: RA Bern-Jura - RA Zürich
11:20 Uhr: RA Romandie - RA Innerschweiz
12:40 Uhr: RA Aargau Plus - RA OST
14:00 Uhr: RA Nordwestschweiz - RA Bern-Jura
15:20 Uhr: RA Zürich - RA Romandie
16:40 Uhr: RA Innerschweiz - RA OST
18:00 Uhr: RA Aargau Plus - RA Nordwestschweiz

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Quelle: Christian Müller

10.01.2017
Brunner/Salah an der WM-Endrunde in Frankreich

An der morgen Mittwoch beginnenden Handball-WM-Endrunde in Frankreich stehen mit Arthur Brunner (Bild, rechts) und Morad Salah zwei Schiedsrichter des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) im Einsatz. Sie verdienten sich die Nomination des Weltverbands IHF mit starken und konstanten Leistungen.

Für die beiden Ostschweizer Ausnahme-Referees ist es nach 2013 (U19 Männer), 2015 (U19 Männer) und 2016 (U20 Frauen) bereits die vierte Teilnahme an einer WM-Endrunde. 2015 und 2016 traten sie so überzeugend auf, dass sie in beiden Fällen das Endspiel leiten durften – nun werden sie erstmals an einer Endrunde auf dem höchsten Niveau eingesetzt.

Seit dieser Saison kommen Arthur Brunner (25) und Morad Salah (26) für den europäischen Verband (EHF) auch bereits in der Champions League der Männer zum Einsatz. Die Nomination für die WM-Endrunde der Elite durch die IHF stellt den vorläufigen Karriere-Höhepunkt des Referee-Duos dar.

In Frankreich kommt neben Brunner/Salah noch ein weiterer Vertreter der Abteilung Schiedsrichter der SHV zum Einsatz: Felix Rätz wurde von der IHF als technischer Delegierter nominiert. Der SHV wünscht seinen Vertretern an der WM-Endrunde gute Auftritte und viel Erfolg.

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Quelle: Marco Ellenberger

Auf höchstem Niveau
Die beiden Schweizer Schiedsrichter Arthur Brunner (rechts) und Morad Salah stehen ab morgen Mittwoch an der WM-Endrunde in Frankreich im Einsatz.

 

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