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Minihandball Festival
Am Wochenende findet in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival statt. Angemeldet sind 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern.
Ausschreibung BHSM
Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet auf den St. Jakob Sportanlagen in Basel die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Jetzt bis am 6. Juni einschreiben.
17 Mann für Juni
Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am 5. Juni in einem Testspiel auswärts auf Dänemark und danach in den WM-Playoffs zweimal auf Norwegen. Das Aufgebot.
23.05.2018
Minihandball Festival am Wochenende in Obersiggenthal

Am kommenden Wochenende vom 26. und 27. Mai wird in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival durchgeführt. 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern aus der ganzen Schweiz messen sich an zwei Tagen in den Spielformen Minihandball, Softhandball und Mini-Beachhandball. Die Veranstalter des SC Siggenthal bieten ein reichhaltiges Rahmenprogramm.

Am Minihandball Festival soll den Kindern die Freude an der sportlichen Betätigung vermittelt und der Handballsport als sinnvoll Freizeitbeschäftigung nähergebracht werden. Jedes Jahr treffen sich die jüngsten Handballerinnen und Handballer im Alter von 7 bis 11 Jahren zum Grossanlass, der nach 2015 zum zweiten Mal in Siggenthal stattfindet.

Eines der vielen Highlights ist der Auftritt der Swiss Old Stars am Samstag. Eine Auswahl von ehemaligen Schweizer Nationalspielern trifft um 12.20 Uhr in der Sporthalle Obersiggenthal auf den SC Siggenthal Selection. Die elf angemeldeten ehemaligen Nationalspieler kommen gemeinsam auf 1'224 Länderspiele und 1'710 Tore für die Schweiz.

Weitere Informationen zum Minihandbal Festival wie bspw. die Spielpläne oder Informationen zur Anreise sind unter www.minihandballfestival.ch zu finden.

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Quelle: Marco Ellenberger

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23.05.2018
Ausschreibung Beachhandball Schweizermeisterschaft 2018

Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet in Basel auf der St. Jakob Sportanlage die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Lokaler Organisator ist der Verein Copaca-Bale.ch. Ab sofort können sich Mannschaften für das Turnier einschreiben. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 6. Juni.

Hinweise: Bei diesem Turnier handelt es sich um die offizielle Beachhandball Schweizermeisterschaft. Es ist kein EBT-Turnier. Ausländische Teams sind nicht zugelassen.
 



Kategorien
Samstag, 23. Juni 2018: Junioren und Juniorinnen

  • U14: Jahrgang 2004 und jünger
  • U16: Jahrgang 2002 und jünger
  • U18: Jahrgang 2000 und jünger

Sonntag, 24. Juni 2018: Aktive

  • Ladies
  • Men

Startgeld und Depotgeld
Startgeld: CHF 100.--
Depotgeld: CHF 100.--

Es wird eine Rechnung durch den SHV im Vorfeld der Veranstaltung an die Kontaktadresse des gemeldeten Teams mit CHF 200.-- gestellt. Im Anschluss der Veranstaltung wird das Depotgeld von CHF 100.-- an die Zahlungsadresse retourniert. Ein allfälliges Nichtantreten, bzw. eine Absage nach der erfolgten Anmeldung wird mit dem Startgeld und Depotgeld von insgesamt CHF 200.-- verrechnet.

Verpflegung vor Ort
Pasta (Hörnli mit Bolognese und Napoli) ist für die Teams eingeplant. Der Caterer vor Ort muss bei diesem Produkt eine Anzahl der Abnahme wissen. Die Abnahme der Pasta vor Ort ist eine Pflicht für alle Teams. Bei Nichtabnahme wird dies den Teams vor Ort in Rechnung gestellt. Es gibt zwei Varianten:

Variante A: Hörnli mit Bolognese Sauce: CHF 10.--/Person
Variante B: Hörnli mit Napoli Sauce: CHF 8.--/Person

Anmeldung
Per Mail an hf@handball.ch mit folgenden Angaben:

  • Teamname
  • Zugehörigkeit Mitgliedsverein SHV
  • Teilnahme Kategorie
  • Pasta (Anzahl Portionen Variante A oder B)
  • Daten Kontaktperson (Name, Adresse, Mobile, Mail, IBAN Post- oder Bankkonto)

​Anmeldeschluss: Mittwoch, 6. Juni 2018.

Kontakt
Joel Hintermann
+41 79 280 34 22
joel.hintermann@handball.ch

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Quelle: Daniel Willi

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22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: SPONO EAGLES HOLEN SICH DAS DOUBLE!

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister im Frauenhandball! Das Team vom Sempachersee besiegte im entscheidenden Showdown im heimischen SPZ den LC Brühl vor 750 Zuschauern mit 25:21 (9:9) und gewinnt damit nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft der SPAR Premium League.

Am Ende sah es fast genauso aus wie vor etwas mehr als drei Wochen beim Cupfinal in Zürich. Spono-Captain Patrizia Ramseier bekam den Pokal überreicht und jubelte anschliessend unter dem Konfettiregen mit ihren Mitspielerinnen. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den Cup, sondern die Meisterschaftstrophäe wurde vergeben. Und wieder waren es die Spono Eagles, die am Ende die Nase vorne hatten und den letztjährigen Doublegewinner LC Brühl auch im zweiten Wettbewerb entthronten. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Nottwilerinnen damit das Double aus Meisterschaft und Cup.

Die Eagles waren es auch, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach Treffern von Lisa Frey, Xenia Hodel und Sabrina Amrein führte die Heimmannschaft nach vier Minuten mit 3:1. Brühl hatte jedoch eine Antwort parat und erzielte durch Laura Oberli in der achten Minute die erste Führung (4:3). Es sollte der letztmalige Vorsprung für die Titelverteidigerinnen am Dienstagabend bleiben.

Im Schatten der am Spielfeldrand postierten, im Licht schimmernden Trophäe, war die erste Halbzeit nicht von spielerischem Glanz geprägt. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Abspielfehler und Fehlwürfe prägten das Angriffsspiel beider Mannschaften, die sich allerdings auch in der Defensivarbeit nichts schenkten und ordentlich zupackten. Bis zum Pausenpfiff konnte sich weder das Heimteam von Urs Mühlethaler noch die Gastmannschaft von Werner Bösch absetzen, so dass es mit 9:9 in die Pause ging.

Spono kam mit grossem Tempo aus der Kabine und stellte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs die Basis für den späteren Sieg. In gerade einmal drei Minuten zogen die Eagles auf 14:10 davon und zwangen Brühl zu einem frühen zweiten Timeout. Speziell die gut aufgelegte Sabrina Amrein, die vom linken Flügel sieben ihrer acht Versuche im Tor unterbrachte, konnte von der Deckung der St. Gallerinnen nicht gestoppt werden. Tamara Aegerter im Tor war erneut ein wichtiger Faktor im Spiel der Eagles, die sich aber auch selbst das Leben schwer machten.

Bereits in der 38. Minute kassierte Schlüsselspielerin Ivana Ljubas nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und war fortan zum Zuschauen verdammt. Die Gäste schienen einen Moment lang davon profitieren zu können, als sie in der 40. Minute wieder bis auf zwei Treffer an Spono herankamen (14:16). Die Eagles erholten sich aber schnell von der vermeintlichen Schwächung und stellten das sichere Polster wieder her. Brühl versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen und spielte dabei zeitweise mit sieben Feldspielerinnen, allein es wollte nicht gelingen. Der Rückstand, den sich die St. Gallerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einfingen, war schlichtweg gegen an diesem Abend bessere Nottwilerinnen nicht aufzuholen.

Daran konnten auch die agile Laura Spatz (6/1) und die treffsichere Martina Goricanec (4 von 4) nichts ändern. Spono hatte mit Sabrina Amrein und der erneut starken Lisa Frey (6/2) stets die bessere Antwort parat. Am Ende setzten sich die Spono Eagles unter dem grossen Jubel der mit 750 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte SPZ Sporthalle mit 25:21 durch.

Der fünfte Meistertitel für die Frauenmannschaft aus Nottwil ist nach einer souveränen Spielzeit hochverdient. Die Eagles waren vom ersten Spieltag der Hauptrunde bis zum dritten Playoff-Finalspiel das Mass der Dinge und die Mannschaft, an der sich die Konkurrenz vergeblich die Zähne ausbiss. Rekordmeister Brühl war mit Spono noch am ehesten auf einem Level. Unter dem Strich fehlte dem Doublesieger der Vorsaison aber auch das Quäntchen, um erneut ganz vorne an der Spitze zu stehen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 25:21 (9:9)
SPZ Nottwil: 750 Zuschauer. - SR: Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Ljubas (38.) gegen Spono, 6mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (2), Frey (6/2), Ramseier (2), Spaar, Matter (2), Hodel (1), Amrein (7), Calchini, Wyder, Ljubas (5/2), Irman.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht, Ussia, Altherr (1), Özcelik, Goricanec (4), Mustafoska, Wenger, Fudge (5), Marina Schlachter (1), Oberli (3), Spatz (6/1), Murer (1).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler; Brühl ohne Kerstin Kündig, Rebecca Kündig, Stefanie Albrecht. Verschossene Penaltys: 1:1
 



Stimmen zum Spiel
Urs Mühlethaler, Trainer Spono: "In der Pause haben wir uns vorgenommen unsere gute Deckung noch besser zu nutzen und die Gegenstösse konsequenter zu fahren. Das ist uns gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit perfekt gelungen. Der zweite Punkt, der heute den Ausschlag zu unseren Gunsten bewirkt hat, war, dass wir den Ausfall von Ivana Ljubas als Mannschaft unglaublich souverän weggesteckt und kompensiert haben. Mit Blick auf die gesamte Saison haben wir uns diesen Titel verdient. Wir standen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und haben diesen Platz mit harter Arbeit verteidigt. Alle Spitzenteams werden zur nächsten Saison einen Umbruch im Team haben. Unser Hunger ist aber ganz sicher noch nicht gestillt. Unser Motto lautet: Auf zu neuen Abenteuern!"

Werner Bösch, Trainer Brühl: "Wir haben zu viele freie Würfe nicht im Tor untergebracht. Anfang der zweiten Halbzeit sind wir dann zu hektisch und treffen ein, zwei falsche Entscheidungen. Dem Rückstand, den wir dadurch kassieren, laufen wir dann dem Rest vom Spiel hinterher. In den kleinen Details war Spono heute einfach besser. Deshalb gratuliere ich den Spono Eagles an dieser Stelle auch herzlich zum Titel. Sie waren das dominanteste Team und sind verdient Schweizer Meister geworden. Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Bis auf wenige Kleinigkeiten hat sie sich heute gut präsentiert. Das war bei der deutlichen Niederlage am Samstag ganz anders. Klar wäre es schön gewesen sich mit einem Titel zu verabschieden, aber dieses Jahr hat es einfach nicht sollen sein."

Patrizia Ramseier, Captain Spono: "Unsere Abwehr ist in der zweiten Halbzeit sehr kompakt gestanden, was es uns ermöglicht hat, leichte Tore zu erzielen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg. Heute, wie auch während der ganzen Saison, ist es uns gelungen, das Spiel zu dominieren und dem Gegner unseren Plan aufzuzwingen. Von daher denke ich, dass wir die beste Mannschaft waren und verdientermassen Meister geworden sind. Meine Karriere mit dem Double zu beenden, ist das Schönste, was ich mir je hätte vorstellen können. Ab jetzt wird gefeiert und das wird richtig abgehen."
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 2:1

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister 2017/18!

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

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22.05.2018
Nationalmannschaft: Das Aufgebot für die WM-Playoffs

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 5. Juni, in einem Testspiel in Aalborg auswärts auf Dänemark und danach in den WM-Playoffs auf Norwegen. Das Hinspiel wird am 9. Juni in Stavanger ausgetragen, das Rückspiel am 12. Juni in der Bossard Arena in Zug. Nationaltrainer Michael Suter hat 17 Spieler für den Lehrgang nominiert.

Im Schweizer Aufgebot steht wie angekündigt auch Mittelmann Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen. Verzichten muss Michael Suter auf die verletzten Stefan Huwyler, Ron Delhees, Dimitrij Küttel, Pascal Vernier und Cédrie Tynowski. Mit den letztgenannten fallen gleich vier Linkshänder aus – dafür kehrt Nicolas Raemy in die Nationalmannschaft zurück.

Auftakt zum Lehrgang am 29. Mai
Die Nationalmannschaft beginnt den Lehrgang am kommenden Dienstag in Magglingen. Bis am darauffolgenden Samstag stehen total fünf Trainingstage auf dem Programm. Am Montag, 4. Juni, reist die SHV-Auswahl nach Dänemark.

Zweite Vorverkaufsphase gestartet
Für das Heimspiel vom 12. Juni in Zug wurden bisher rund 1'600 Tickets abgesetzt. Bei Ticketcorner wurde in den vergangenen Tagen die zweite Vorverkaufsphase gestartet. Erhältlich sind weiterhin Sitzplätze in drei Kategorien (35 Franken, 55 Franken, 75 Franken) und Stehplätze (20 Franken). Jugendliche (bis 16 Jahre) profitieren von 30 Prozent, Kinder (bis 12 Jahre) von 50 Prozent Ermässigung. Das Spiel mit Anpfiff um 18.15 Uhr wird live auf SRF zwei übertragen.

Attraktive Hospitality-Angebote
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) bietet für das Handball-Länderspiel in der Bossard Arena attraktive Angebote mit Hospitality an. Tickets für «Dine & View» sowie für die «EVZ Lounge by Hublot» sind für jeweils 195 Franken erhältlich. Für Team- oder Kundenanlässe erstellt der SHV (mue@handball.ch) gerne individuelle Angebote – es stehen Logen und Cornerboxen für 10 bis 20 Personen zur Verfügung.

Die im Jahr 2010 eröffnete Bossard Arena bietet beim Heimspiel gegen Norwegen Platz für maximal 7'200 Zuschauer (4'800 Sitzplätze, 2'400 Stehplätze). Das attraktive Heimstadion des EV Zug genügt höchsten Ansprüchen und bietet beste und topmoderne Infrastruktur in allen Bereichen.
 


 
Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die Spiele gegen Dänemark und Norwegen


Alili Albin (1996, HC Kriens-Luzern, 19 Länderspiele/17 Tore)
Arn Kaspar (1994, BSV Bern Muri, 2/1)
Gerbl Maximilian (1995, Kadetten Schaffhausen, 12/27)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur, 41/67)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen, 18/42)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen, 31/75)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen, 27/85)
Portner Nikola (1993, Montpellier/FRA, 69/1)
Raemy Nicolas (1992, Wacker Thun, 49/155)
Röthlisberger Samuel (1996, Stuttgart/GER, 25/5)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun, 16/65)
Schmid Andy (1983, Rhein-Neckar Löwen/GER, 165/743)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur, 42/94)
Tominec Nik (1991, Kadetten Schaffhausen, 2/3)
Von Deschwanden Lukas (1989, Wacker Thun, 48/169)
Wick Flavio (1995, Wacker Thun, 15/1)
Winkler Marc (1988, Wacker Thun, 6/0)

Bemerkungen: Schweiz ohne Delhees, Huwyler, Küttel, Tynowski und Vernier (alle verletzt).
 


 
Nationalmannschaft Männer

Testspiel: Dänemark – Schweiz
Dienstag, 5. Juni, 20.15 Uhr, Aalborg (DEN)

WM-Qualifikation: Norwegen – Schweiz
Samstag, 9. Juni, 19.15 Uhr, Stavanger (NOR)

WM-Qualifikation: Schweiz – Norwegen
Dienstag, 12. Juni, 18.15 Uhr, Bossard Arena, Zug

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Quelle: Marco Ellenberger

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24.05.2018
Geldspielgesetz: Finanzierung von Breiten- und Spitzensport sichern

Der Schweizer Sport wird zu einem grossen Teil durch die Erträge der Lotteriegesellschaften finanziert. Jedes Jahr gelangen 120 Millionen Franken via kantonale Sportfonds sowie über Swiss Olympic an Sportverbände, Sportvereine und Sportinfrastrukturen in der Schweiz. Aus Sportlersicht braucht es am 10. Juni 2018 ein JA zum Geldspielgesetz.

Das neue Geldspielgesetz sichert dem Sport diese unerlässliche Finanzierungsquelle. Es sorgt dafür, dass die Geldspiele modernisiert, gleichzeitig aber auch sozialverträglich angeboten werden. Es macht aber keinen Sinn, die Schweizer Lotteriegesellschaften und Spielbanken zur Einhaltung von strengen Auflagen und zu Abgaben zu verpflichten, wenn im Internet gleichzeitig ein riesiges Angebot unkontrollierter Geldspiele zugänglich ist und genutzt wird.

Heute fliessen geschätzte 250 Millionen Franken pro Jahr ungehindert aus der Schweiz ab und fehlen zur Finanzierung von Sport, Kultur und AHV. Zudem schüren die illegalen Online-Anbieter aus Offshore-Staaten wie Malta, Gibraltar, Antigua etc. die Spielsucht und verursachen damit Sozialkosten. Das Referendum und die Kampagne gegen das Geldspielgesetz werden fast im Alleingang von diesen Offshore-Anbietern finanziert.

Das vom Parlament klar angenommene Geldspielgesetz unterbindet den Zugang zu Internet-Geldspielseiten aus Offshore-Standorten. Die eingeblendete Stopp-Seite weist darauf hin, dass die aufgerufene Geldspiel-Site in der Schweiz illegal ist und weder Schutzmassnahmen noch Gewähr für die Auszahlung der erzielten Gewinne bietet.

Die Erfahrungen aus Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark oder Belgien zeigen, dass die Sperre des Zugangs zu illegalen Geldspielseiten wirkungsvoll ist. Es ist zwar möglich, die Sperre zu umgehen. Der damit verbundene Aufwand ist für «Normalverbraucher» aber zu hoch. Aus diesen Ländern sind auch keine technischen Probleme mit der Zugangssperre bekannt.

Weiter ist klar, dass es sich hier nicht um einen Präzedenzfall für andere Wirtschaftszweige handelt. Das ist reine Angstmacherei der Gesetzesgegner. Geldspiel ist kein normales Gut wie Kleider oder Schuhe; fast alle Länder regulieren es wegen Spielsucht-, Geldwäscherei- und Betrugsgefahren.

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Quelle: Swiss Olympic

24.05.2018
SPL1: Verstärkung aus Dänemark für Yellow Winterthur

Yellow Winterthur hat für die neue Saison die 20-jährige Dänin Agnethe Leonora Boysen verpflichtet.  Die Rückraumspielerin stösst von Ringkøbing Håndbold, wo sie die letzten zwei Saisons in der höchsten Dänischen Liga gespielt hat, zu den Winterthurerinnen und ersetzt dort Topscorerin Nicoline Berthelsen, welche den umgekehrten Weg geht und in ihre Heimat zurückkehrt.

Boysen konnte die Verantwortlichen von Yellow bei einem Aufenthalt in Winterthur davon überzeugen, dass sie sowohl sportlich als auch menschlich sehr gut ins Team passt und daher zur gewünschten Verstärkung werden kann. Boysen, welche aus einer handballbegeisterten Familie stammt - beide Elternteile waren aktive Handballer, ihr Bruder Rasmus spielt bei Ribe-Esbjerg in der Dänischen Eliteliga, begann ihre Handballlaufbahn bei Ikast Håndbold, absolvierte zwei Schuljahre in einem Handballinternat, bevor sie zu ihrem heutigen Klub wechselte und nun den Schritt in die Schweiz wagt.

Agnethe Boysen (20) verstärkt ab der kommenden Saison Yellow Winterthur in der SPAR Premium League.

      
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Quelle: Yellow Winterthur

23.05.2018
Minihandball Festival am Wochenende in Obersiggenthal

Am kommenden Wochenende vom 26. und 27. Mai wird in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival durchgeführt. 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern aus der ganzen Schweiz messen sich an zwei Tagen in den Spielformen Minihandball, Softhandball und Mini-Beachhandball. Die Veranstalter des SC Siggenthal bieten ein reichhaltiges Rahmenprogramm.

Am Minihandball Festival soll den Kindern die Freude an der sportlichen Betätigung vermittelt und der Handballsport als sinnvoll Freizeitbeschäftigung nähergebracht werden. Jedes Jahr treffen sich die jüngsten Handballerinnen und Handballer im Alter von 7 bis 11 Jahren zum Grossanlass, der nach 2015 zum zweiten Mal in Siggenthal stattfindet.

Eines der vielen Highlights ist der Auftritt der Swiss Old Stars am Samstag. Eine Auswahl von ehemaligen Schweizer Nationalspielern trifft um 12.20 Uhr in der Sporthalle Obersiggenthal auf den SC Siggenthal Selection. Die elf angemeldeten ehemaligen Nationalspieler kommen gemeinsam auf 1'224 Länderspiele und 1'710 Tore für die Schweiz.

Weitere Informationen zum Minihandbal Festival wie bspw. die Spielpläne oder Informationen zur Anreise sind unter www.minihandballfestival.ch zu finden.

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Quelle: Marco Ellenberger

Minihandball Festival
Am Wochenende findet in Obersiggenthal das Schweizerische Minihandball Festival statt. Angemeldet sind 122 Mannschaften mit weit über 1'000 Kindern.
23.05.2018
Finalturnier der Regionalauswahlen am Wochenende im GoEasy

Am Wochenende findet in der GoEasy Arena in Siggenthal das Finalturnier der Regionalauswahlen statt. Die Nachwuchstalente aller sieben Regionen wollen nach dem Saisonende in den Ligen nochmals alles in die Waagschale werfen; es geht auch darum, sich den beiden Nationaltrainern Jürgen Fleischmann und Thomas Umbricht gut zu präsentieren und sich auf diese Weise noch für den Förderlehrgang im Sommer zu empfehlen.

Neben der Chance, das Turnier als persönliches Sprungbrett zu nutzen, kämpfen die Auswahlen um den Schweizermeister-Titel der Regionalauswahlen. Bei den Frauen sind den Auswahlen aus der Ostschweiz und aus dem Zürcher Handballverband sowie aufgrund des guten Torverhältnisses auch der Auswahl aus der Innerschweiz die Halbfinal-Teilnahmen kaum mehr zunehmen. Die Regionalauswahl Aargau/Nordwestschweiz könnte mit einem hohen Sieg gegen die Romandie noch in die Top-4 hinein rutschen. Die Equipe aus Bern-Jura will das mit einem guten Spiel gegen die favorisierten Zürcherinnen verhindern.

Im Männerturnier sind aktuell die drei Teams aus OST, ZHV und AG+ mit je sechs Punkten an der Spitze, gefolgt von Bern-Jura mit vier und den Mannschaften der Innerschweiz, Romandie und Nordwestschweiz mit je zwei Zählern. Da am Samstag jedes Team nochmals um vier Punkte spielt, sind aber noch verschiedene Platzierungskonstellationen möglich und es wird auch darum gehen, sich für eine gute Ausgangslage in den K.o.-Spielen vom Sonntag zu positionieren.

Für Spannung und tollen Nachwuchshandball ist an diesem Wochenende auf jeden Fall gesorgt und man darf gespannt sein, wer sich für die Finals vom Sonntag (Frauen 14 Uhr, Männer 15.30 Uhr) qualifiziert.
 

Dokumente:
Spielplan Finalturnier Regionalauswahlen 201865 KByte

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Quelle: Nico Peter

23.05.2018
Ausschreibung Beachhandball Schweizermeisterschaft 2018

Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet in Basel auf der St. Jakob Sportanlage die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Lokaler Organisator ist der Verein Copaca-Bale.ch. Ab sofort können sich Mannschaften für das Turnier einschreiben. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 6. Juni.

Hinweise: Bei diesem Turnier handelt es sich um die offizielle Beachhandball Schweizermeisterschaft. Es ist kein EBT-Turnier. Ausländische Teams sind nicht zugelassen.
 



Kategorien
Samstag, 23. Juni 2018: Junioren und Juniorinnen

  • U14: Jahrgang 2004 und jünger
  • U16: Jahrgang 2002 und jünger
  • U18: Jahrgang 2000 und jünger

Sonntag, 24. Juni 2018: Aktive

  • Ladies
  • Men

Startgeld und Depotgeld
Startgeld: CHF 100.--
Depotgeld: CHF 100.--

Es wird eine Rechnung durch den SHV im Vorfeld der Veranstaltung an die Kontaktadresse des gemeldeten Teams mit CHF 200.-- gestellt. Im Anschluss der Veranstaltung wird das Depotgeld von CHF 100.-- an die Zahlungsadresse retourniert. Ein allfälliges Nichtantreten, bzw. eine Absage nach der erfolgten Anmeldung wird mit dem Startgeld und Depotgeld von insgesamt CHF 200.-- verrechnet.

Verpflegung vor Ort
Pasta (Hörnli mit Bolognese und Napoli) ist für die Teams eingeplant. Der Caterer vor Ort muss bei diesem Produkt eine Anzahl der Abnahme wissen. Die Abnahme der Pasta vor Ort ist eine Pflicht für alle Teams. Bei Nichtabnahme wird dies den Teams vor Ort in Rechnung gestellt. Es gibt zwei Varianten:

Variante A: Hörnli mit Bolognese Sauce: CHF 10.--/Person
Variante B: Hörnli mit Napoli Sauce: CHF 8.--/Person

Anmeldung
Per Mail an hf@handball.ch mit folgenden Angaben:

  • Teamname
  • Zugehörigkeit Mitgliedsverein SHV
  • Teilnahme Kategorie
  • Pasta (Anzahl Portionen Variante A oder B)
  • Daten Kontaktperson (Name, Adresse, Mobile, Mail, IBAN Post- oder Bankkonto)

​Anmeldeschluss: Mittwoch, 6. Juni 2018.

Kontakt
Joel Hintermann
+41 79 280 34 22
joel.hintermann@handball.ch

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Quelle: Daniel Willi

Ausschreibung BHSM
Am Wochenende vom 23. und 24. Juni findet auf den St. Jakob Sportanlagen in Basel die Beachhandball Schweizermeisterschaft statt. Jetzt bis am 6. Juni einschreiben.
23.05.2018
Grossfeldcup: Nachmeldungen sind bis Ende Mai möglich

Zwischen Anfang Juni und Anfang Juli wird der Grossfeldcup ausgetragen. Die Vorrunde wird gespielt in Baden (9. Juni) und Winterthur (16. und 17. Juni), das Finalturnier findet am 7. Juli in Zofingen statt. Bisher haben sich 14 Teams angemeldet. Nachmeldungen sind bis Ende Mai möglich. Alle Informationen sind unter dem nachstehenden Link zu finden.

Angemeldete Mannschaften: STV Baden 1, STV Baden 2, Pfadi Winterthur FIVE, Seen Tigers Winterthur, Yellow Winterthur SPL, HC Bruggen, Grün-Weiss Effretikon, SV Lägern Wettingen, TV Appenzell, SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur, HC Rüti-Rapperswil-Jona, HC Andelfingen, TSV Frick Herren 2, TV Zofingen.

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Quelle: Marco Ellenberger

23.05.2018
«Swiss Old Stars» am Minihandball Festival in Siggenthal

Am Samstag im Rahmen des Minihandball Festivals in Siggenthal können die «Swiss Old Stars» wieder einmal bewundert werden. Eine illustre Auswahl des CeHI Swiss Handball Network (Club der ehemaligen Handball-Internationalen) trifft auf den SC Siggenthal Selection.

Bei den Swiss Old Stars haben sich elf ehemalige Internationale mit total 1'224 Länderspielen und 1'710 Toren für die Schweiz angemeldet, darunter auch Rekord-Nationalspieler Max Schär. Anpfiff in der Sporthalle Obersiggenthal ist am Samstag um 12.20 Uhr.

«Swiss Old Stars»
Kader für das Spiel in Siggenthal

Bläuenstein Patrick (Jahrgang 1974, Kadetten Schaffhausen, 3 Länderspiele/0 Tore)
Ebi Alex (1964, RTV 1879 Basel, 69/179)
Ebinger Antoine (1976, BSV Bern Muri, 164/0)
Lima Carlos (1970, Grasshopper Club Zürich, 181/353)
Müller Walter (1957, Grasshopper Club Zürich, 94/101)
Schär Max (1953, Handball Emme, 279/724)
Schärer Urs (1970, Yellow Winterthur, 177/221)
Schelbert Mark (1986, HSC Suhr Aarau, 1/1)
Stauber Pascal (1979, RTV 1879 Basel, 116/0)
Vukelic Marko (1987, Seen Tigers, 64/131)
Wickli Edi (1949, GC Amicitia Zürich, 76/0) – Coach

Weitere Informationen unter www.cehi.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: SPONO EAGLES HOLEN SICH DAS DOUBLE!

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister im Frauenhandball! Das Team vom Sempachersee besiegte im entscheidenden Showdown im heimischen SPZ den LC Brühl vor 750 Zuschauern mit 25:21 (9:9) und gewinnt damit nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft der SPAR Premium League.

Am Ende sah es fast genauso aus wie vor etwas mehr als drei Wochen beim Cupfinal in Zürich. Spono-Captain Patrizia Ramseier bekam den Pokal überreicht und jubelte anschliessend unter dem Konfettiregen mit ihren Mitspielerinnen. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den Cup, sondern die Meisterschaftstrophäe wurde vergeben. Und wieder waren es die Spono Eagles, die am Ende die Nase vorne hatten und den letztjährigen Doublegewinner LC Brühl auch im zweiten Wettbewerb entthronten. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Nottwilerinnen damit das Double aus Meisterschaft und Cup.

Die Eagles waren es auch, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach Treffern von Lisa Frey, Xenia Hodel und Sabrina Amrein führte die Heimmannschaft nach vier Minuten mit 3:1. Brühl hatte jedoch eine Antwort parat und erzielte durch Laura Oberli in der achten Minute die erste Führung (4:3). Es sollte der letztmalige Vorsprung für die Titelverteidigerinnen am Dienstagabend bleiben.

Im Schatten der am Spielfeldrand postierten, im Licht schimmernden Trophäe, war die erste Halbzeit nicht von spielerischem Glanz geprägt. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Abspielfehler und Fehlwürfe prägten das Angriffsspiel beider Mannschaften, die sich allerdings auch in der Defensivarbeit nichts schenkten und ordentlich zupackten. Bis zum Pausenpfiff konnte sich weder das Heimteam von Urs Mühlethaler noch die Gastmannschaft von Werner Bösch absetzen, so dass es mit 9:9 in die Pause ging.

Spono kam mit grossem Tempo aus der Kabine und stellte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs die Basis für den späteren Sieg. In gerade einmal drei Minuten zogen die Eagles auf 14:10 davon und zwangen Brühl zu einem frühen zweiten Timeout. Speziell die gut aufgelegte Sabrina Amrein, die vom linken Flügel sieben ihrer acht Versuche im Tor unterbrachte, konnte von der Deckung der St. Gallerinnen nicht gestoppt werden. Tamara Aegerter im Tor war erneut ein wichtiger Faktor im Spiel der Eagles, die sich aber auch selbst das Leben schwer machten.

Bereits in der 38. Minute kassierte Schlüsselspielerin Ivana Ljubas nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und war fortan zum Zuschauen verdammt. Die Gäste schienen einen Moment lang davon profitieren zu können, als sie in der 40. Minute wieder bis auf zwei Treffer an Spono herankamen (14:16). Die Eagles erholten sich aber schnell von der vermeintlichen Schwächung und stellten das sichere Polster wieder her. Brühl versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen und spielte dabei zeitweise mit sieben Feldspielerinnen, allein es wollte nicht gelingen. Der Rückstand, den sich die St. Gallerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einfingen, war schlichtweg gegen an diesem Abend bessere Nottwilerinnen nicht aufzuholen.

Daran konnten auch die agile Laura Spatz (6/1) und die treffsichere Martina Goricanec (4 von 4) nichts ändern. Spono hatte mit Sabrina Amrein und der erneut starken Lisa Frey (6/2) stets die bessere Antwort parat. Am Ende setzten sich die Spono Eagles unter dem grossen Jubel der mit 750 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte SPZ Sporthalle mit 25:21 durch.

Der fünfte Meistertitel für die Frauenmannschaft aus Nottwil ist nach einer souveränen Spielzeit hochverdient. Die Eagles waren vom ersten Spieltag der Hauptrunde bis zum dritten Playoff-Finalspiel das Mass der Dinge und die Mannschaft, an der sich die Konkurrenz vergeblich die Zähne ausbiss. Rekordmeister Brühl war mit Spono noch am ehesten auf einem Level. Unter dem Strich fehlte dem Doublesieger der Vorsaison aber auch das Quäntchen, um erneut ganz vorne an der Spitze zu stehen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 25:21 (9:9)
SPZ Nottwil: 750 Zuschauer. - SR: Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Ljubas (38.) gegen Spono, 6mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (2), Frey (6/2), Ramseier (2), Spaar, Matter (2), Hodel (1), Amrein (7), Calchini, Wyder, Ljubas (5/2), Irman.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht, Ussia, Altherr (1), Özcelik, Goricanec (4), Mustafoska, Wenger, Fudge (5), Marina Schlachter (1), Oberli (3), Spatz (6/1), Murer (1).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler; Brühl ohne Kerstin Kündig, Rebecca Kündig, Stefanie Albrecht. Verschossene Penaltys: 1:1
 



Stimmen zum Spiel
Urs Mühlethaler, Trainer Spono: "In der Pause haben wir uns vorgenommen unsere gute Deckung noch besser zu nutzen und die Gegenstösse konsequenter zu fahren. Das ist uns gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit perfekt gelungen. Der zweite Punkt, der heute den Ausschlag zu unseren Gunsten bewirkt hat, war, dass wir den Ausfall von Ivana Ljubas als Mannschaft unglaublich souverän weggesteckt und kompensiert haben. Mit Blick auf die gesamte Saison haben wir uns diesen Titel verdient. Wir standen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und haben diesen Platz mit harter Arbeit verteidigt. Alle Spitzenteams werden zur nächsten Saison einen Umbruch im Team haben. Unser Hunger ist aber ganz sicher noch nicht gestillt. Unser Motto lautet: Auf zu neuen Abenteuern!"

Werner Bösch, Trainer Brühl: "Wir haben zu viele freie Würfe nicht im Tor untergebracht. Anfang der zweiten Halbzeit sind wir dann zu hektisch und treffen ein, zwei falsche Entscheidungen. Dem Rückstand, den wir dadurch kassieren, laufen wir dann dem Rest vom Spiel hinterher. In den kleinen Details war Spono heute einfach besser. Deshalb gratuliere ich den Spono Eagles an dieser Stelle auch herzlich zum Titel. Sie waren das dominanteste Team und sind verdient Schweizer Meister geworden. Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Bis auf wenige Kleinigkeiten hat sie sich heute gut präsentiert. Das war bei der deutlichen Niederlage am Samstag ganz anders. Klar wäre es schön gewesen sich mit einem Titel zu verabschieden, aber dieses Jahr hat es einfach nicht sollen sein."

Patrizia Ramseier, Captain Spono: "Unsere Abwehr ist in der zweiten Halbzeit sehr kompakt gestanden, was es uns ermöglicht hat, leichte Tore zu erzielen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg. Heute, wie auch während der ganzen Saison, ist es uns gelungen, das Spiel zu dominieren und dem Gegner unseren Plan aufzuzwingen. Von daher denke ich, dass wir die beste Mannschaft waren und verdientermassen Meister geworden sind. Meine Karriere mit dem Double zu beenden, ist das Schönste, was ich mir je hätte vorstellen können. Ab jetzt wird gefeiert und das wird richtig abgehen."
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 2:1

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister 2017/18!

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

22.05.2018
Nationalmannschaft: Das Aufgebot für die WM-Playoffs

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 5. Juni, in einem Testspiel in Aalborg auswärts auf Dänemark und danach in den WM-Playoffs auf Norwegen. Das Hinspiel wird am 9. Juni in Stavanger ausgetragen, das Rückspiel am 12. Juni in der Bossard Arena in Zug. Nationaltrainer Michael Suter hat 17 Spieler für den Lehrgang nominiert.

Im Schweizer Aufgebot steht wie angekündigt auch Mittelmann Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen. Verzichten muss Michael Suter auf die verletzten Stefan Huwyler, Ron Delhees, Dimitrij Küttel, Pascal Vernier und Cédrie Tynowski. Mit den letztgenannten fallen gleich vier Linkshänder aus – dafür kehrt Nicolas Raemy in die Nationalmannschaft zurück.

Auftakt zum Lehrgang am 29. Mai
Die Nationalmannschaft beginnt den Lehrgang am kommenden Dienstag in Magglingen. Bis am darauffolgenden Samstag stehen total fünf Trainingstage auf dem Programm. Am Montag, 4. Juni, reist die SHV-Auswahl nach Dänemark.

Zweite Vorverkaufsphase gestartet
Für das Heimspiel vom 12. Juni in Zug wurden bisher rund 1'600 Tickets abgesetzt. Bei Ticketcorner wurde in den vergangenen Tagen die zweite Vorverkaufsphase gestartet. Erhältlich sind weiterhin Sitzplätze in drei Kategorien (35 Franken, 55 Franken, 75 Franken) und Stehplätze (20 Franken). Jugendliche (bis 16 Jahre) profitieren von 30 Prozent, Kinder (bis 12 Jahre) von 50 Prozent Ermässigung. Das Spiel mit Anpfiff um 18.15 Uhr wird live auf SRF zwei übertragen.

Attraktive Hospitality-Angebote
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) bietet für das Handball-Länderspiel in der Bossard Arena attraktive Angebote mit Hospitality an. Tickets für «Dine & View» sowie für die «EVZ Lounge by Hublot» sind für jeweils 195 Franken erhältlich. Für Team- oder Kundenanlässe erstellt der SHV (mue@handball.ch) gerne individuelle Angebote – es stehen Logen und Cornerboxen für 10 bis 20 Personen zur Verfügung.

Die im Jahr 2010 eröffnete Bossard Arena bietet beim Heimspiel gegen Norwegen Platz für maximal 7'200 Zuschauer (4'800 Sitzplätze, 2'400 Stehplätze). Das attraktive Heimstadion des EV Zug genügt höchsten Ansprüchen und bietet beste und topmoderne Infrastruktur in allen Bereichen.
 


 
Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die Spiele gegen Dänemark und Norwegen


Alili Albin (1996, HC Kriens-Luzern, 19 Länderspiele/17 Tore)
Arn Kaspar (1994, BSV Bern Muri, 2/1)
Gerbl Maximilian (1995, Kadetten Schaffhausen, 12/27)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur, 41/67)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen, 18/42)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen, 31/75)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen, 27/85)
Portner Nikola (1993, Montpellier/FRA, 69/1)
Raemy Nicolas (1992, Wacker Thun, 49/155)
Röthlisberger Samuel (1996, Stuttgart/GER, 25/5)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun, 16/65)
Schmid Andy (1983, Rhein-Neckar Löwen/GER, 165/743)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur, 42/94)
Tominec Nik (1991, Kadetten Schaffhausen, 2/3)
Von Deschwanden Lukas (1989, Wacker Thun, 48/169)
Wick Flavio (1995, Wacker Thun, 15/1)
Winkler Marc (1988, Wacker Thun, 6/0)

Bemerkungen: Schweiz ohne Delhees, Huwyler, Küttel, Tynowski und Vernier (alle verletzt).
 


 
Nationalmannschaft Männer

Testspiel: Dänemark – Schweiz
Dienstag, 5. Juni, 20.15 Uhr, Aalborg (DEN)

WM-Qualifikation: Norwegen – Schweiz
Samstag, 9. Juni, 19.15 Uhr, Stavanger (NOR)

WM-Qualifikation: Schweiz – Norwegen
Dienstag, 12. Juni, 18.15 Uhr, Bossard Arena, Zug

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Quelle: Marco Ellenberger

17 Mann für Juni
Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am 5. Juni in einem Testspiel auswärts auf Dänemark und danach in den WM-Playoffs zweimal auf Norwegen. Das Aufgebot.
22.05.2018
Nachwuchs-Meistertitel für Kadetten, Pfadi, Suhr Aarau und Pilatus

An den vergangenen Wochenenden wurden die Schweizermeistertitel in den verschiedenen Junioren-Kategorien ausgespielt. Die Goldmedaillen gingen an die Kadetten Schaffhausen (U19), Pfadi Winterthur (U17), den HSC Suhr Aarau (U15) und die SG Pilatus (U13). Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) gratuliert allen Mannschaften, die sich für die verschiedenen Finalspiele qualifiziert haben, für die gute Arbeit und die erfolgreiche Saison.

Im Playoff-Final der U19-Junioren zwischen den Kadetten Schaffhausen und dem HSC Suhr Aarau fiel die Entscheidung bereits im Hinspiel. Die Schaffhauser setzten sich vor eigenem Publikum diskussionslos mit 39:26 durch und verschafften sich damit eine Differenz, welche die Aargauer nicht mehr wettmachen konnten. Der HSC gewann zwar ein attraktives Rückspiel vor 580 Zuschauern in der Schachenhalle mit 29:26, der Titel ging aber in die Nordostschweiz.

Viel enger ging es bei den U17-Junioren zu. Pfadi Winterthur und GC Amicitia schenkten sich über zwei Spiele gar nichts – am Ende entschied ein einziger Treffer. Die Winterthurer gewannen das Hinspiel vor über 500 Fans mit 27:26 und erkämpften sich im Rückspiel in Zürich (ebenfalls vor knapp 500 Zuschauern) ein 26:26-Unentschieden. Und das auch noch auf dramatische Weise: Den entscheidenden Treffer zum Ausgleich erzielte Henri Dörflinger fünf Sekunden vor Schluss. Beim vorherigen Stand von 26:25 für GC Amicitia hätten die Stadtzürcher aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore die Hände am Pokal gehabt.

Bei den U15-Junioren im Playoff-Final zwischen dem HSC Suhr Aarau und GC Amicitia Zürich war bereits das erste Spiel wegweisend. Die Aargauer gewannen auswärts mit 28:19 und legten damit entscheidend vor. Die Stadtzürcher verdienten sich im Rückspiel in der Schachenhalle zwar ein 27:27-Remis, kamen aber trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung nicht mehr in die Nähe des Meistertitels.

Eine letztlich klare Sache war der Final bei den U13-Junioren. Die SG Pilatus gewann gegen den TV Endingen zunächst das Heimspiel vor über 300 Fans mit 28:25 und setzte sich dann auch im Auswärtsspiel in Siggenthal (vor 350 Zuschauern) mit 36:30 durch. Beide Mannschaften mussten in jeweils einem Spiel auf einen wichtigen Leistungsträger verzichten. Die Luzerner übernahmen im Rückspiel von Beginn an das Zepter und liessen keine Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen.
 

Kadetten Schaffhausen (U19)

 

Pfadi Winterthur (U17)

 

HSC Suhr Aarau (U15)

 

SG Pilatus (U13)

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Quelle: Marco Ellenberger

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Titelentscheidung und Abschiedsvorstellung

Die Finalissima um den Meistertitel in der SPAR Premium League 1 (SPL1) wird am Dienstag in Nottwil nicht nur bei den Beteiligten auf dem Feld und den Fans und Freunden auf der Tribüne für (An-) Spannung und (Vor-) Freude sorgen. Die Partie, die um 19.30 Uhr im SPZ in Nottwil angepfiffen wird, ist auch ein Zahlenspiel von einschneidendem Charakter.

1 – 6 – 11 – 15 – 27 oder anders ausgedrückt: 1'346 Mal Frauenhandball auf Spitzenniveau. Das letzte Spiel der Saison wird nicht nur über den Meister der Spielzeit 2017/18 entscheiden. Es ist auch gleichzeitig das letzte Pflichtspiel für Azra Mustafoska (Rang 1 meiste Einsätze in der SPL), Jessica Wenger (6.), Patrizia Ramseier (11.), Laura Oberli (15.) und Tamara Aegerter (27.).

Rekordspielerin Azra Mustafoska startete ihre Karriere im Berner Oberland, wo sie später auch fünf Spielzeiten für Rotweiss Thun in der höchsten Liga aktiv war. Es folgten acht Saisons in der Ostschweiz beim LC Brühl, ihre jetzige, neunte Spielzeit wird mit dem alles entscheidenden dritten Finalspiel nun zu Ende gehen. Gelingt ihrem Team der Sieg, dann würde sie im 352. Spiel den Pokal als Captain in Empfang nehmen.

Den Start in ihre Karriere erlebte Jessica Wenger bei den Juniorinnen von Yellow Winterthur. Nach zwei Jahren beim TV Uster wechselte sie 2008 zum LC Brühl. Dort spielt die Linkshänderin noch heute. 291 Mal stand sie für Uster und Brühl auf dem Feld. 237 Spiele absolvierte ihre Teamkollegin Laura Oberli bislang in ihrer Karriere auf höchstem Niveau. Uster, ZMC Amicitia, Zug und zuletzt Brühl lauteten ihre Stationen im Spitzenhandball. Nun wollen beide gemeinsam mit einem weiteren Titel die aktive Karriere ausklingen lassen.

Auch Patrizia Ramseier, Captain bei Spono, verfügt über reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau. Spielt die Kreisläuferin auch am Dienstagabend, dann wird es ihr 264. Einsatz sein. Damit würde sie zum Abschluss in die Top 10 der meisten Einsätze vorrücken. Viel lieber wäre ihr aber vermutlich nach dem Schlusspfiff den Pokal in den Händen halten zu können.

Das ist sicherlich auch ganz nach dem Geschmack von Tamara Aegerter. Die Torhüterin zeigte in Finalspiel 2, ihrem 204. Auftritt auf höchste Niveau, dass sie auch auf der Zielgeraden der Karriere noch zu den Besten gehört. Aegerter, die 2015 von Rotweiss Thun nach Nottwil wechselte, hatten grossen Anteil am Ausgleich der Spono Eagles in der best-of-3-Serie, die nun ihren Abschluss finden wird.

Final 3 wird für eine Reihe von weiteren Personen eine Abschiedsvorstellung werden. Auf Seiten der Eagles verlassen Xenia Hodel (Deutschland) und Lisa Frey (Dänemark) für ihre Karriere die Schweiz. Die Schuhe an den Nagel hängen wird zudem Tatiana Heini. Assistenztrainer Martin Accola zieht sich ebenso zurück wie sein Gegenüber, Brühl Co-Trainer Marco von Ow. Der Cheftrainer der St. Gallerinnen, Werner Bösch, wechselt zum Männerhandball und wird bei den Kadetten Schaffhausen u.a. Assistenztrainer beim NLA-Team.

Der Showdown um den Titel mit gleichzeitiger Abschiedsvorstellung einiger grosser Persönlichkeiten im Schweizer Frauenhandball wird live auf srf.ch/sport und auf handballTV im Stream übertragen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles - LC Brühl Handball 1:1

Das nächste Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

Showdown um den Titel
Spiel 3 in der SPL1-Finalserie wird die Entscheidung in der Meisterschaft bringen. Die Partie ist aber für einige Spielerinnen noch mehr, nämlich das letzte Spiel der Karriere.
21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Interviews nach dem Schlusspfiff

Jubel und ausgelassene Stimmung auf der einen Seite, Enttäuschung und Trauer auf der Gegenseite. Der Grad zwischen Freud und Leid ist nach einer derartig intensiven Playoff-Serie zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur schmal. MySports ist nach dem Schlusspfiff auf Stimmenfang gegangen und hat beide Lager zum Ausgang der Serie befragt:

Marc Winkler, Wacker Thun

Roman Caspar, Wacker Thun

Adrian Brüngger, Pfadi Winterthur

Marcel Hess, Pfadi Winterthur

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Quelle: MySports

21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: WACKER THUN IST SCHWEIZER MEISTER!

Wacker Thun ist Schweizer Meister! Die Berner Oberländer siegten im vierten Playoff-Finalspiel mit 24:23 (13:10) gegen Pfadi Winterthur und gewinnen damit die Serie mit 3:1. Die Entscheidung zu Gunsten der Thuner fiel zwei Sekunden vor Spielende, als Luca Linder aus zentraler Position traf. Es ist der zweite Meistertitel für Wacker.

Spannender und dramatischer hätte ein Finalspiel um den Schweizer Meistertitel nicht sein können. In den letzten zehn Sekunden der Partie fielen vor 2'670 Zuschauern, darunter mehrere einhundert Gästefans, noch zwei Treffer. Erst jubelte Pfadi über eine erfolgreiche Aufholjagd – die Verlängerung stand kurz bevor. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene war der letzte und langanhaltende Jubel der Saison dann doch den Männern in Grün vorbehalten. Doch der Reihe nach:

Der Start in die Partie ähnelte stark den vorherigen Spielen. Pfadi ging zwar mit 1:0 in Führung, verpasste aber im Anschluss abermals seine Chancen zu nutzen. Die Folge: Wacker Thun lag nach elf Minuten mit 5:1 in Front. Anders als in Spiel 3, als Wacker auf und davon zog, konnte Pfadi den Anschluss  aber wieder schaffen. Der Ausgleich oder gar die Führung wollte der Heimmannschaft jedoch nicht gelingen. Gegen Ende der ersten Halbzeit war Wacker, das erneut auf einen blendend aufgelegten Marc Winkler zwischen den Pfosten zählen konnte, wieder am Drücker. Mit einem 3-Tore-Vorsprung für Thun (13:10) ging es in die Kabine.

Kurz nach der Pause erhöhten die Gäste den Vorsprung sogar auf fünf Tore (32./15:10). Pfadi legte im Angesicht der drohenden Niederlage aber all sein Können in die Waagschale und kämpfte sich ins Spiel zurück. Angeführt von Roman Sidorowicz und Jonas Langerhuus, die sich beide im zweiten Abschnitt steigerten, verkürzte Winterthur den Rückstand. In der 44. Minute traf Abwehrmann Michal Svajlen ins leere Thuner Tor und brachte die Seinen so erstmals seit Mitte der ersten Halbzeit wieder bis auf ein Tor heran (18:19).

Dramatische Schlussphase
Die letzten fünf Minuten waren dann aber definitiv nichts für schwache Nerven. Beim Stand von 23:20 für Thun kassierte zunächst Wacker-Topscorer Lukas von Deschwanden seine dritte Zeitstrafe, was für ihn das vorzeitige Spielende bedeutete. Dann verkürzten Marcel Hess und Filip Maros für Pfadi. 20 Sekunden vor Spielende nahm Pfadi sein letztes Timeout und erzielte in der Folge durch Jonas Langerhuus den 23:23-Ausgleichstreffer. Dies war gleichzeitig der erstmalige Gleichstand seit der dritten Spielminute (1:1). Martin Rubin zog daraufhin seine letzte Auszeitmöglichkeit – zehn Sekunden waren dabei noch auf der Spieluhr.

Die letzte Szene der Saison spielte sich dann wie folgt ab: drei, vier Pässe, dann kommt der Ball zu Lenny Rubin. Der steigt bei neun Metern hoch, wird dabei von zwei Verteidigern attackiert, wodurch der eingelaufene Luca Linder am Kreis frei wird. Der linke Flügel bekommt in zentraler Position den Ball zu fassen und trifft aus sechs Metern ins Winterthurer Tor. Der Jubel bei den Wacker-Spielern und ihrem Anhang kannte daraufhin keine Grenzen mehr. Zum dritten Mal entscheidet in der Finalserie ein Tor in den Schlusssekunden über den Ausgang der Partie. Und zum zweiten Mal haben die Berner Oberländer dabei das bessere Ende auf ihrer Seite. Statt einer Verlängerung gibt es die Goldmedaillen und den Meisterpokal für Wacker Thun – zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 2013.

Verdienter Meister
Mit Wacker Thun hat die Swiss Handball League den logischen und verdienten Titelträger erhalten. Die Berner Oberländer waren sowohl nach der Hauptrunde, als auch nach der Finalrunde an der Tabellenspitze. Zudem verloren sie in den Playoffs nur eine von zehn Partien. Mit Marc Winkler hatte Thun den auffälligsten und konstantesten Goalie aller zehn NLA-Teams. Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin waren in puncto Treffsicherheit nur schwer zu stoppen. Am Ende türmen die beiden Schweizer Nationalspieler, die unisono die Schweiz in diesem Sommer in Richtung Deutschland verlassen, an der Spitze der Torjägerliste. In Sachen Zusammenhalt, Identifikation und Emotionalität setzt Wacker Thun wahrlich Massstäbe für die nationale Konkurrenz.

Starker Zweiter
Für Pfadi Winterthur bleibt neben dem Gewinn des Schweizer Cups die Erkenntnis, dass eine abermalige Saison mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen am Ende nur hauchdünn nicht doppelt vergoldet wurde. In den entscheidenden Momenten fehlte es der Equipe von Adrian Brüngger an Cleverness und Durchsetzungsvermögen. Exemplarisch dafür war das über die gesamte Finalserie hinweg mässig erfolgreiche Überzahlspiel. Unter dem Strich darf man in Winterthur aber mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein. Bei aller Kritik war ein Schritt nach vorne deutlich ersichtlich – auch wenn es für ganz vorne 2017/18 nicht reichte.
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (10:13)
Zielbauarena: 2’670 Zuschauer. - SR: Buache/Meyer. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Winterthur, 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation von Deschwanden (56.) gegen Thun.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott, Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro, Kasapidis, Langerhuus (5), Sidorowicz (4), Lier (4/3), Kuduz (1), Jud (4/1), Freivogel, Svajlen (2).
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder (4), Rubin (5), Raemy (3), Dähler (1), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz (1), Caspar (1), Friedli (1), von Deschwanden (7), Sorgen, Guignet, Krainer.
Bemerkungen: Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer; Wacker ohne Huwyler (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 3:1.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 3:1

Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18!
 

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Jubel in Grün
Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18! Die Berner Oberländer gewinnen die Playoff-Serie gegen Pfadi Winterthur und krönen sich zum zweiten Mal zum Titelträger.
21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: 2. Titel für Thun oder Finalissima am Donnerstag?

Am Pfingstmontag um 17 Uhr kommt es in der Zielbauarena in Winterthur zum vierten und wohlmöglich schon entscheidenden Finalspiel in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Wacker Thun gastiert mit einem 2:1-Vorsprung in der Serie bei Pfadi und braucht nur noch einen Sieg, um den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte einzufahren. Pfadi muss gewinnen, um am Donnerstag eine Finalissima in Thun zu erzwingen.

Jubelt Wacker in der fremden Halle? Nimmt man die Eindrücke aus Spiel 3, dann kann der Sieger am Montag auch nur Wacker Thun heissen. Die Berner Oberländer waren Pfadi nach zuvor zwei ausgeglichenen Duellen am vergangenen Freitag in allen Belangen überlegen. Goalie Marc Winkler zeigte sein bis anhin bestes Finalspiel und Flavio Wick kann spätestens seit dem Playoff-Final den Titel "7-Meter-Killer" für sich beanspruchen. Das Team von Martin Rubin zeigte zudem eine grössere mannschaftliche Geschlossenheit wie in Spiel 1 und 2. Dadurch konnte Wacker es auch verkraften, dass erneut nicht alle Torjäger auf ihren durchschnittlichen Wert an Toren pro Partie kamen. Aber, der klare Thuner Sieg war auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Schwäche des Finalgegners zurückzuführen.

Die erste Halbzeit im letzten Spiel war Pfadis schlechtester Auftritt der gesamten Playoffs. Nach einer solchen Klatsche kann und muss es am Montag einfach besser werden. Die Spieler von Adrian Brüngger sind fest entschlossen eine Reaktion zu zeigen. Die Mannschaft muss vor allem in der ersten Halbzeit deutlich mehr Zug in Richtung Thuner Tor entwickeln. Sechs, sieben und acht Tore erzielten die Pfader bislang jeweils in den ersten 30 Minuten der drei Finalspiele. Ausserdem zieht sich die mangelhafte Chancenauswertung schon die komplette Serie wie ein roter Faden durch das Angriffsspiel von Pfadi. Schalten die Winterthurer diese Schwäche nicht komplett oder zumindest teilweise ab, kann auch ihr bislang bester Akteur in der Finalserie, Goalie Matias Schulz, kaum noch etwas retten.

Spiel 4 der Playoff-Finalserie kann im Internet als Stream auf srf.ch/sport und auf handballTV verfolgt werden. Im Fernsehen zeigt MySports den Match ebenfalls live.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 2:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)

Spieltermine
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

 

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Martin Deuring

Alles blickt nach Winterthur
Pfadi Winterthur empfängt Wacker Thun zu Spiel 4 in der Playoff-Finalserie um den Schweizer Meistertitel. Fällt bereits die Entscheidung oder gibt es die Finalissima?
21.05.2018
Einsatz für Stefan Vitzthum in der EM-Qualifikation

Der Schweizer Delegierte Stefan Vitzthum wurde vom Europäischen Handballverband EHF für eine Partie in der EM-Qualifikation der Frauen aufgeboten: Er überwacht am Donnerstag, 31. Mai, in Innsbruck das Spitzenspiel der Gruppe 4 zwischen Österreich und Rumänien. Die Österreicherinnen hatten sich zu Beginn der Ausscheidung sensationell gegen Olympiasieger Russland durchgesetzt. Die Sbornaja liegt derzeit in der Gruppe nur auf Platz 3.

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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Spono gewinnt in St. Gallen und stellt auf 1:1

Die Serie geht weiter. Finalrundensieger Spono Eagles gewinnt das zweite Playoff-Endspiel um den Titel in der SPAR Premium League 1 auswärts beim LC Brühl mit 31:24 (18:13) und gleicht damit in der Serie zum 1:1 aus. Am kommenden Dienstag kommt es nun zum Showdown um den Meistertitel.

Die Spono Eagles mussten nach der Auftaktniederlage am Donnerstag vor heimischer Kulisse nun am Samstag in St. Gallen gewinnen, um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten. Und das Team von Urs Mühlethaler liess von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, in der Kreuzbleiche nicht als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 108 Sekunden führten die Eagles bereits mit 3:0. Nach 4:14 Minuten sah sich Brühl-Coach Werner Bösch gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen – 5:0 stand es zu jenem Zeitpunkt bereits für Spono.

Diesem 5-Tore-Rückstand sollte den Brühlerinnen noch für eine lange Zeit nachrennen. Zwar fing sich der Titelverteidiger Mitte der ersten Halbzeit für einen kurzen Moment, als Marina Schlachter in der 17. Minute zum 10:12 verkürzte. An eine Wende war aber vor mehr als 1'000 Zuschauern nicht zu denken. Das Gegenteil war der Fall. Spono zeigte sich im Gegensatz zu Final 1 von einer deutlichen besseren Seite, spielte Angriffe konsequent aus und kam dank einigen Paraden von Tamara Aegerter zu leichten Toren im Tempogegenstoss. Bis zum Pausenpfiff setzten sich die Eagles wieder auf die besagten fünf Tore ab – mit 18:13 für die Gäste ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit war das Abbild des ersten Durchgangs. Wieder gelang Brühl in der Offensive nichts, Spono hingegen traf erneut fünfmal in Serie und vergrösserte den Vorsprung auf 23:13. Bereits in Minute 36 rief Werner Bösch seine Spielerinnen erneut zu einer Auszeit zusammen. Zwar gelang dem Heimteam in der Folge der ein oder andere erfolgreiche Abschluss in der Offensive. Allein, die Partie war bereits verloren. Mehr als Ergebniskosmetik liessen auch weiterhin konzentrierte Eagles nicht mehr zu. Am Ende jubelten die Spono-Spielerinnen gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Fans über den 31:24-Auswärtssieg.

Den Nottwilerinnen ist es nur 46 Stunden nach der Heimniederlage gelungen im Kollektiv deutlich präsenter und zielstrebiger zu sein. Davon profitierte allen voran Lisa Frey, der zehn Tore gelangen, acht davon aus dem Spiel heraus. Am Donnerstag war sie bereits siebenfache Torschützin, erzielte dabei aber ihre Treffer ausschliesslich per 7-Meter. Auf der Goalieposition zeigten die Eagles ebenfalls eine Leistungssteigerung. Tamara Aegerter, die in der 17. Minute von Lea Schüpbach übernahm, zeigte eine hervorragende Leistung und erstickte die Aufholversuche der Brühlerinnen mit ihren Paraden im Keim. Auch Sabrina Amrein wusste zu gefallen.

Beim LC Brühl war hingegen von Beginn an der Wurm drin. Am Ende trafen die beiden Routiniers Kathryn Fudge und Azra Mustafoska mit je fünf Toren noch am Häufigsten. Topscorer Mustafoska war dabei aber ausschliesslich per 7-Meter erfolgreich. Ansonsten war die Leistung der St. Gallerinnen in allen Mannschaftsteilen ungenügend, um vor heimischer Kulisse eine reelle Chance auf den Meistertitel zu haben. Brühl muss sich definitiv steigern, wenn es am Dienstag in der Finalissima auswärts in Nottwil den Eagles im Kampf um den Titel die Stirn bieten will.
 



Spielstatistik
LC Brühl – Spono Eagles 24:31 (13:18)
Kreuzbleiche St. Gallen: 1'200 Zuschauer. - SR: Castineiras/Zwahlen. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Brühl, 4mal 2 Minuten gegen Spono.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia, Altherr (1), Özcelik (2), Goricanec (1), Mustafoska (5/5), Rebecca Kündig (1), Fudge (5), Marina Schlachter (3), Oberli, Spatz (3), Murer (1).
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (1), Frey (10/2), Ramseier, Spaar, Matter (1), Hodel (3), Amrein (5), Calchini (1), Wyder (2), Ljubas (4), Irman (4).
Bemerkungen: Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger; Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 1:1

Nächstes Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

Ausgleich im Frauenfinal
Die Spono Eagles gewinnen Final 2 in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel gegen den LC Brühl mit 31:24. Jetzt kommt es am Dienstag zum Showdown.
19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Der RTV 1879 Basel steigt in die NLA auf

Jubel in Basel. Der RTV 1879 Basel hat auch das dritte Playoff-Finalspiel um den Aufstieg in die Nationalliga A (NLA) der Swiss Handball League für sich entschieden. Die Basler bezwangen den STV Baden nach einer nervenaufreibenden Partie mit 29:25 (18:11) und kehren nur ein Jahr nach dem Abstieg direkt wieder in die höchste Schweizer Spielklasse zurück.

In der 24. Spielminute war eigentlich schon alles für die Aufstiegsparty des RTV 1879 Basel angerichtet. Youngster Silas Steiner hatte soeben zum 17:8 für die Gastgeber getroffen. Nach zwei Siegen in den ersten beiden Duellen und einer 9-Tore-Führung kurz vor der Pause deutete nichts mehr darauf hin, dass der Gegner STV Baden in der Serie noch einmal zurückkommen würde. Fast nichts. 18 Minuten später erzielte Badens Captain Pascal Bühler den 20:20-Ausgleichstreffer. Und die Badener waren drauf und dran sich in den Aufstiegs-Playoffs zurückzumelden.

Aber der Reihe nach: Beim Stand von 2:0 Siegen für Basel war klar, gewinnt der RTV auch Spiel 3, dann würde das Team vom Rheinknie den direkten Wiederaufstieg unter Dach und Fach bringen. Unter gütiger Mithilfe der Gäste stand es nach vier Minuten 3:0 für Basel und vieles deutete auf einen ähnlichen Verlauf wie in Spiel 2, als Baden sich mit zu vielen individuellen Fehlern selbst aus dem Spiel nahm. Am 3-Tore-Rückstand änderte sich in der Startviertelstunde aber nichts. Nach 15 Minuten lagen die Aargauer mit 6:9 in Rückstand, blieben aber auf Tuchfühlung. Gerade einmal zwei weitere STV-Tore bis zur 27. Minute bedeuteten aber den scheinbaren KO für «Städtli». Auch der Pausenstand von 11:18 aus Sicht der Gäste liess wenig Platz für Optimismus bei Baden.

Durchgang zwei sollte dann aber nichts für schwache Nerven werden. Baden zeigte die beste Halbzeit der Playoff-Serie und Basel verlor im Angesicht des bevorstehenden Aufstiegs völlig den Faden. Innerhalb von zwölf Minuten egalisierte «Städtli» den Rückstand, oder anders gesagt: der RTV gab einen 7-Tore-Vorsprung mehr als leichtsinnig aus der Hand. Der erste ausgeglichene Spielstand seit dem Anpfiff schien das Team von Samir Sarac aber wieder wach zu rütteln. Basel berappelte sich und agierte in der Schlussviertelstunde zumindest wieder etwas souveräner als nach dem zwischenzeitlichen Blackout. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel dann zwischen der 56. und 57. Minute, als RTV-Goalie Aistis Pazemeckas drei Würfe in Serie parierte. Am Ende siegte Basel mit 29:25.

Der Aufstieg des RTV 1879 Basel ist nach einer souveränen und nahezu makellosen Saison hochverdient. Die Basler dominierten nicht nur die Hauptrunde nach Belieben und vom ersten Spieltag an. Sie waren auch in den drei Playoff-Spielen um den Aufstieg klar überlegen. Der RTV gewann schlussendlich 26 seiner 29 Meisterschaftsspiele und misst sich ein Jahr nach dem Abstieg nun wieder mit den Topclubs der Schweiz. Der STV Baden kann auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken und wird, sofern das Team zusammenbleibt, auch im kommenden Jahr ein Anwärter auf die Spitzenplätze der NLB sein.

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Quelle: Matthias Schlageter

Basel zurück im Oberhaus
Der Aufsteiger in die NLA heisst RTV 1879 Basel. Dank einem 3:0 in den Aufstiegs-Playoffs gegen Baden kehrt der RTV nach nur einem Jahr zurück in die höchste Liga.
19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Die Karriere von Laura Oberli auf der Zielgeraden

Nach der diesjährigen Playoff-Finalserie in der SPAR Premium League 1 zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles werden einige Spielerinnen ihre Schuhe an den Nagel hängen und die aktive Karriere hinter sich lassen. Auch für Brühls Laura Oberli wird entweder am Samstag oder am Dienstag die Laufbahn als Spielerin enden. Vor der abschliessenden sportlichen Entscheidung hat sich «Obi» den Fragen von handball.ch gestellt.
 



handball.ch: Seit rund zehn Jahren bist du nun schon in der höchsten bzw. zweithöchsten Frauenliga unterwegs. Was ist dir dabei, positiv wie negativ, ganz besonders in Erinnerung geblieben?
Laura Oberli: Ich habe in dieser Zeit sehr viele Menschen kennengelernt und dabei auch sehr enge Freundschaften geschlossen. Das wichtigste für mich war immer das Team. Was man zusammen erlebt, diese positiven Erlebnisse, sind einfach genial. Die Emotionen gerade in Playoff-Spielen erlebt man nur im Sport und das ist einfach unglaublich toll.
Ganz speziell waren für mich auch die Europacup-Spiele. Genau solche Spiele sind die Belohnung dafür, dass man in der Saison hart gearbeitet hat. Jede Reise ins Ausland war für mich ein besonderes Erlebnis. Letzte Saison waren wir in Russland und mussten in einem alten Lager aus der Zeit der Sowjetunion übernachten. Ich würde persönlich nie an einen solchen Ort Urlaub machen. Trotzdem konnte ich von jedem Ort an dem ich war, auch wenn es wie in diesem Fall einem Geisterhaus ähnelte, positives mitnehmen.

Aussenstehende sehen die Spiele am Wochenende und sehen wie viel Spass wir haben. Dahinter steckt aber sehr viel Arbeit. Jeden Tag stehen wir früh am Morgen auf und gehen den ganzen Tag zur Arbeit oder Uni. Am Abend stehen wir zusammen in der Sporthalle und gehen an unsere Grenzen. Da gibt es doch auch Momente, in denen man einfach direkt nach der Arbeit oder Uni nach Hause gehen möchte. Hier kommt für mich aber ganz klar der Teamgedanke – es geht allen gleich – wir möchten zusammen ein Ziel erreichen – also nehmen wir dies in Kauf und opfern dafür unsere Freizeit, ins Spiel. Schlussendlich schliesst sich der Kreis. Geteiltes Leid und geteilte Freude schweissen zusammen. Genau darum liebe ich diesen Sport!

handball.ch: Wie hat sich der Frauenhandball während deiner aktiven Zeit entwickelt? Wo steht er im Vergleich zu deinen Anfangsjahren?
Laura Oberli: Im Athletikbereich hat sich vieles getan. Bei internationalen Spielen können die Schweizerinnen mithalten, das sieht man auch bei der Nationalmannschaft. Zudem gehen jetzt viele Spielerinnen ins Ausland - das freut mich sehr. Es braucht sehr viel Überwindung von der Schweiz ins Ausland zu wechseln, da man hier alles aufgeben muss. Leider schwächt dies die Schweizer Liga – aber jungen Spielerinnen bietet es gleichzeitig die Möglichkeit früh auf nationaler Ebene zu spielen und sich gegen ältere Spielerinnen zu behaupten.

handball.ch: Aktuell geht es gegen Spono um den Meistertitel. Wie wichtig ist es für dich mit einem Erfolgserlebnis, in dem Fall einem Titel, aufzuhören? Oder ist deine Karriere auch vollkommen, wenn das letzte Spiel mit einer sportlichen Niederlage endet?
Laura Oberli: Natürlich ist es schön mit einem Titel die Karriere zu beenden. Aber wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, dann kann ich mich überglücklich schätzen. Ich gewann mit Zug den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, was gleichzeitig auch mein erster Titel war. Anschliessend noch drei weitere Meisterschaften und drei Cupsiege. Dies waren geniale Momente, welche ich niemals vergessen werde und genau auf diese Momente kann ich heute zurückblicken.

handball.ch: Was braucht es aus deiner Sicht, um Spono am Samstag zu schlagen? Weshalb sind die Eagles so eine gefährliche Mannschaft?
Laura Oberli: Gegen Spono braucht es viele Emotionen und eine sehr kämpferische Leistung. Die Abwehr spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit erfolgreichen Verteidigungsaktionen kommt man gestärkt in den Angriff und das gibt einem Kraft vorne Tore zu werfen.
Fast der gesamte Rückraum von Spono ist in der Nationalmannschaft und sie haben auch mit Neli Irman und Ivana Ljubas Spielerinnen mit internationaler Erfahrung in ihren Reihen. Sie haben eine starke Saison gespielt und gehen klar als Favorit in diese Playoff-Serie, auch wenn wir jetzt mit 1:0 führen.

handball.ch: Du wirst dem LC Brühl in Zukunft als Teammanagerin erhalten bleiben. Was genau wirst du in dieser Funktion machen? Wie bist du denn überhaupt an die Aufgabe gekommen?
Laura Oberli: Das stimmt, nächste Saison werde ich als Teammanagerin die erste Mannschaft betreuen. Eigentlich haben wir noch nicht genau definiert was meine Aufgaben sind. Aber was ich sagen kann ist, dass ich das Bindeglied zur Mannschaft sein werde. Ich möchte, dass sich die Spielerinnen auf den Handball konzentrieren können. Es soll sich niemand Gedanken darüber machen, welche Person ich kontaktieren muss, wenn ich irgendetwas brauche. Mit dem neuen SPL 1- Trainer Martin Gerstenecker habe ich abgemacht, dass ich Anliegen/Probleme von den Spielerinnen aufnehme und selber Entscheidungen treffen soll. Zudem ist es so, dass ich mich bei der Planung und dann während der Saison jederzeit einbringen soll. Was das alles genau bedeutet, werden wir nach der Saison noch konkretisieren.

handball.ch: Dir bleibt trotz der neuen Aufgabe sicherlich mehr Zeit für Anderes. Worauf legst du in Zukunft abseits des Handballs den Fokus?
Laura Oberli: Ich habe für den Sport andere Freundschaften stark vernachlässigt, deshalb freue ich mich endlich alte Freunde mehr zu treffen. Aber ich denke man wird mich auch zukünftig in der Sporthalle treffen. Mein Freund Stefan spielt bei Pfadi Winterthur und ich hoffe ich bekomme eine Saisonkarte von ihm (lacht). Mein Bruder Luca wechselt nächste Saison nach Baden und bestimmt werde ich auch dort einige Spiele mehr von ihm schauen können. Obwohl meine Eltern fast jedes Spiel von mir anschauen, sehen wir uns kaum. Ich möchte mehr mit Ihnen unternehmen. Beide spielen Golf – vielleicht fange ich im Sommer mit einem Anfängerkurs an.

Bevor sich Laura Oberli dem Golfsport widmen kann, kämpft sie noch um die Meisterschaft in der SPL1. Am Samstag kommt es zu Spiel 2 aus der Kreuzbleiche in St. Gallen. Die Gastgeberinnen haben einen Matchball zur Titelverteidigung. Die Gäste müssen siegen, um ein Entscheidungsspiel am kommenden Dienstag zu erzwingen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 0:1

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

"Darum liebe ich diesen Sport!"
Laura Oberli kämpft mit Brühl um den Titel in der SPL1. Es sind die letzten Spiele für "Obi" als aktive Spielerin. Im Interview blickt sie auf ihre Karriere zurück.
19.05.2018
Adrian Schmutz bleibt Finanzchef des SHV

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) darf auch künftig auf die Dienste seines heutigen Finanzchefs Adrian Schmutz zählen. Ursprünglich hatte dieser angekündigt, die Geschäftsstelle in Olten per Sommer 2018 zugunsten einer neuen persönlichen Herausforderung zu verlassen. Das wurde im März kommuniziert, und die Stelle des SHV-Finanzchefs in der Folge öffentlich ausgeschrieben.

Aufgrund einer unerwarteten Veränderung im Umfeld seines künftigen Arbeitgebers ergab sich jedoch die Möglichkeit, dass Adrian Schmutz dem Schweizer Handball erhalten bleibt. Für den SHV, der im Evaluationsprozess eines Nachfolgers bereits weit fortgeschritten war, entstand eine zusätzliche Option. 

Die Verantwortlichen entschieden sich, die Zusammenarbeit mit Adrian Schmutz als Leiter des Ressort Finanzen, Personal und IT weiterzuführen. Der SHV freut sich, dass die Kompetenz von Adrian Schmutz der Geschäftsstelle des SHV erhalten bleibt und die Kontinuität auf dieser zentralen Position innerhalb der Geschäftsleitung – gerade auch im laufenden Prozess der Umstrukturierung – gewährleistet ist.

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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Pascal Bühler und die Krönung für den STV Baden

0:2 liegt der STV Baden in den Aufstiegs-Playoffs gegen den RTV 1879 Basel in Rückstand. Am Samstag könnte die Serie für die Aargauer nach Spiel 3 in Basel (18 Uhr) bereits beendet sein. Nicht, wenn es nach Pascal Bühler, dem wurfgewaltigen Rückraumspieler von «Städtli» geht. Er ist einer der Stützen der Badener und sorgte bislang dafür, dass der STV sein Saisonziel scheinbar mühelos erreichte.

«Wir haben sehr viele Eigenfehler produziert und unsere Chancen nicht gut genutzt. Gerade im zweiten Spiel verfehlen wir das Tor aus sehr guten Lagen und die Basler bleiben so mit ihren routinierten Spielern immer am Drücker. Schlussendlich macht die Konstanz von Basel den Unterschied, dass wir 0:2 im Rückstand sind. Wichtig ist also, dass wir an unserer Effizienz arbeiten und die Bälle wieder im Tor versenken.» Pascal Bühlers Analyse über die beiden verlorenen Spiele im Duell um den einzigen Aufstiegsplatz in die Nationalliga A fällt selbstkritisch aus. Nach 120 gespielten Minuten spricht vieles dafür, dass dem RTV 1879 Basel der direkte Wiederaufstieg gelingt. Baden, mit Abstand die zweitbeste Mannschaft der abgelaufenen Nationalliga B-Saison, konnte in bislang nur phasenweise mit den Baslern mithalten.

Aufgeben ist für Baden und Captain Pascal Bühler ohnehin keine Option. «Der Glaube ist absolut noch da. Wir werden bis zum Schluss kämpfen!» Dabei sind die Aufstiegs-Playoffs schon so etwas wie der Bonus auf eine herausragende Saison und für den Verein wäre ein möglicher Aufstieg etwas ganz Besonderes. «Der Verein hat sich in der NLB mehr und mehr etabliert und darf dieses Jahr sogar um den Aufstieg kämpfen. Dies ist auch ein grosser Verdienst der ganzen Clubführung. Die Geschäftsführung, wie auch Trainer und Staff sind mit einem riesen Engagement dabei und machen einen tollen Job, dass alles neben dem Feld funktioniert!» In seiner vierten Spielzeit für Städtli hat der ehemalige Junior des HSC Suhr Aarau diese Entwicklung selbst hautnah erfahren und ist wie der ganze Club daran gewachsen.

40 Punkte in 26 Spielen, sieben Zähler Vorsprung auf Rang 3, dazu eine Siegesserie von zehn Erfolgen am Stück zwischen November und März – «Städtli» steht verdient in den Aufstiegs-Playoffs. Bühler ist selbst einer der Faktoren, warum der STV eine Spielzeit am oberen Limit abliefern konnte. Lässt man die 7-Meter-Tore aussen vor, war der wurfgewaltige Rückraumspieler der torgefährlichste Akteur der NLB-Hauptrunde. Eine Tatsache, die Pascal Bühler stolz macht. Im gleichen Satz betont er aber auch, dass beim Handball als Teamsport der Erfolg der ganzen Mannschaft im Vordergrund steht und jeder seine Rolle hat. 7-Meter-Schütze zählt dabei nicht zu den Aufgaben des sonst sehr vielseitig einsetzbaren Rechtshänders.

Mit seiner persönlichen Situation ist der 23-jährige zufrieden. «Ich spiele sehr gern für den STV Baden. Das Team ist super, wir haben eine gute Stimmung und es macht richtig Spass, miteinander zu spielen und zusammen um den Aufstieg zu kämpfen.» Noch viel mehr Freude hätte Pascal Bühler aber, wenn am Samstagabend in Basel sein Team Grund zum Jubeln hätte.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden 2:0

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

"Der Glaube ist noch da"
Pascal Bühler kämpft mit dem STV Baden um den Aufstieg in die Nationalliga A. Trotz eines 0:2-Rückstandes in der Serie hofft der Captain von "Städtli" noch an die Wende.
18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Wacker fegt Pfadi mit 32:23 aus der eigenen Halle

Zweiter Sieg in Folge für Wacker Thun im Playoff-Final um den Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Die Berner Oberländer siegten vor 2’000 Zuschauern in der heimischen Lachenhalle klar und deutlich mit 32:23 (16:6) gegen Pfadi Winterthur. Den Thunern fehlt damit nur noch ein Sieg, um den zweiten Meistertitel einzufahren.

Die ersten beiden Partien der Finalserie hatten nur mit jeweils einem Tor Unterschied geendet, beide Male fiel die Entscheidung praktisch mit der Schlusssirene - einmal sogar erst in der Verlängerung. In Spiel 3 am Freitagabend kam es anders. Den Gastgebern gelang eine nahezu perfekte erste Halbzeit, an deren Ende ein 10-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Berner Oberländer verteidigten äusserst kompakt und effektiv und hatten mit Marc Winkler einen überragenden Schlussmann in ihren Reihen. Aus Sicht der Gäste kam erschwerend hinzu, dass sie erneut eine Fülle von Fehlern produzierten, sodass Pfadi bereits im ersten Durchgang sämtliche Fälle davon schwammen.

Das erste Tor der Winterthurer im mit 2’000 Zuschauern ausverkauften Hexenkessel fiel erst in der 10. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führte Wacker schon 5:0. Nach dem 9:4 (20.) bauten die Thuner die Führung bis zum 16:6-Pausenstand aus. Wacker spielte, angetrieben vom frenetischen Publikum, wie entfesselt. Allen voran Jonas Dähler am rechten Flügel zeigte den ein oder anderen sehenswerten Treffer. Auch Nicolas Raemy und Reto Friedli wussten zu Gefallen. Zur Geschichte der ersten Halbzeit gehört aber auch, dass Pfadi dieses Spiel der Thuner zuliess und durch einen desolaten eigenen Auftritt förderte. Matias Schulz im Kasten der Winterthurer war phasenweise zu bemitleiden, war er doch der einzige Pfader, der sich merklich gegen die drohende Klatsche stemmte.

Das Geschehen in Abschnitt zwei lässt sich schnell und einfach zusammenfassen. Wacker verwaltete mit Geschick den Vorsprung, Pfadi wollte sich ehrenhaft verabschieden. Daraus entstand ein schnelleres Spiel mit wesentlich mehr Toren. Winterthur kam zwischenzeitlich bis auf sieben Treffer heran (43./15:22), wirklich Spannung kam aber nicht mehr auf. In Sachen Torschützen dominierten in der zweiten Halbzeit vor allem die beiden Topscorer. Lukas von Deschwanden erzielte alle seine sechs Treffer nach der Pause, Kevin Jud gar sieben seiner neun Tore.

Pfadis Trainer Adrian Brüngger schüttelte nach dem Spiel nur den Kopf: "Heute ist uns vorne und hinten nichts gelungen. Wacker war in jeder Hinsicht die bessere Mannschaft." Bei Martin Rubin war die Gefühlslage selbstredend komplett anders: "Wir legten heute einen unbändigen Siegeswillen an den Tag. Alle Spieler verdienen ein Lob. Es war ein Erfolg des gesamten Teams", sagte der Thuner Coach.

Der klare Sieg der Berner Oberländer war eine Premiere, setzte sich doch im sechsten Saisonduell dieser beiden Mannschaften erstmals die heimische Equipe durch. Dank dem Heimsieg ist Wacker Thun nur noch einen Sieg vom Gewinn der zweiten Meisterschaft entfernt. Die vierte Partie der Finalserie findet am Pfingstmontag in Winterthur statt. Dann muss Pfadi ganz anders auftreten, ansonsten ist der Traum vom zehnten Meistertitel, gleichzeitig dem ersten seit 2004, geplatzt. Dass die Winterthurer auf Rückschläge reagieren können, bewiesen sie im Halbfinal gegen den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen, als sie ein 0:2 in der Serie noch drehten.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)
Lachenhalle Thun: 2'000 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Thun, 8mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder, Rubin (4), Raemy (5), Dähler (7), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar (2), Friedli (5), von Deschwanden (6/1), Sorgen, Guignet (1), Krainer (1).
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott (2), Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro (3), Kasapidis (3), Langerhuus (1), Sidorowicz, Lier, Kuduz (1), Jud (9/1), Freivogel (1), Svajlen.
Bemerkungen: Wacker ohne Huwyler; Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 0:2
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 2:1

Die nächsten Spiele
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Roland Peter (Archivbild)

Gewinnen und gewinnen lassen
Wacker Thun zeigte, unter gütiger Mithilfe von Pfadi Winterthur eine begeisternde Vorstellung im dritten Finalspiel, siegte mit 32:23 und führt in der Serie mit 2:1.
18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Matchday - Wer sichert sich den Matchball?

Spiel 3 der äusserst spannenden Finalserie der Nationalliga A der Swiss Handball League zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur steht auf dem Plan. Die Berner Oberländer sind am Freitag um 19.30 Uhr Gastgeber der richtungsweisenden Partie, die einem der beiden Kontrahenten einen Matchball bescheren wird. Das Spiel aus der Lachenhalle wird live im TV auf MySports ausgestrahlt und kann im Internet als Stream auf srf.ch/sport und handballTV mitverfolgt werden.

Der Wacker-Sieg am Dienstag in der Zielbauarena in Winterthur war statistisch gesehen keine Überraschung. Fünfmal standen sich die beiden Teams 2017/18 gegenüber, fünfmal siegte die Gastmannschaft. Vier der fünf Matches endeten dabei mit einer Differenz von zwei oder weniger Toren. Alles andere als eine knappe Angelegenheit am Freitag käme daher durchaus unerwartet. Bei den Thunern hofft man wie schon in Spiel 1 auf eine Hexenkesselstimmung, die es jedem Gegner zusätzlich schwer macht. Das Offensivspiel der Mannen von Martin Rubin war bislang nicht durchgehend so dominant wie im vorherigen Saisonverlauf. In beiden Partien hatten unterschiedlich Schlüsselspieler nicht ihren besten Tag. Die Berner Oberländer definieren sich trotz der beiden herausragenden Shooter Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin über das Kollektiv - genau das hat aber noch Verbesserungspotenzial.

Pfadi setzt seinerseits darauf, die Quote an Eigenfehlern zu minimieren. Aufgrund einer zu hohen Anzahl an technischen Fehlern beraubte sich Winterthur selbst den Siegchancen vor heimischem Publikum. Dass die Form grundsätzlich stimmt und der Matchplan aufgeht, verdeutlichte sich in den Phasen, in denen es für das Team von Adrian Brüngger am Schnürchen lief. In dieser, wenn auch in Spiel 2 kurzen Zeitspanne, klappte fast alles. Stark auf Seiten der Pfader war bislang Goalie Matias Schulz, noch Steigerungspotenzial hat u.a. Topscorer Kevin Jud, der im Viertel- und Halbfinal wesentlich dominanter auftrat.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 1:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)

Spieltermine
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur (Pfingstmontag), live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter

Richtungsweisendes Duell
Wacker Thun und Pfadi Winterthur stehen sich zum dritten Mal binnen sechs Tagen im Playoff-Final gegenüber. Der Sieger ist nur noch einen Sieg vom Titel entfernt.
18.05.2018
SPL1: Yellow Winterthur mit zwei Neuzugängen und einer Rückkehrerin

Das SPL1-Team von Yellow Winterthur verpflichtet mit Stéphanie Lüscher und Kathrin Hohl auf die kommende Saison zwei neue Spielerinnen. Ausserdem kehrt Julie Casartelli nach einem Auslandsaufenthalt ins Team von Trainer Fabian Schäfli zurück.

Stéphanie Lüscher wechselt vom Ligakonkurrenten GC Amicitia Zürich zu Yellow. Die 18-jährige, talentierte Aargauerin wird Yellow auf dem linken Flügel verstärken und auf dieser Position Sabrina Hälg ersetzen, die WInterthur verlässt.  Lüscher begann ihre Handballlaufbahn im Nachwuchs von Handball Brugg, bevor sie 2014 nach Zürich wechselte. Dort errang sie zuerst mit den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel und war anschliessend im Kader des SPL1-Teams, welches in der abgelaufenen Saison den Ligaerhalt schaffte.  

Vom SPL2-Team des LC Brühl stösst Kathrin Hohl zu Yellow. Die 27-jährige Linkshänderin blickt auf eine lange Karriere bei den St. Gallerinnen zurück, wohin sie nach Anfängen beim KTV Wil wechselte und sowohl mit den U17 als auch den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel gewann. Die letzten Saisons war Hohl Stammspielerin im SPL2-Team der Ostschweizerinnen und kann nun bei Yellow, wo sie auf dem rechten Flügel spielen wird, den Schritt in die SPL1 machen.

Nach einer Pause und einem Aufenthalt in Costa Rica kehrt die Aufbauspielerin Julie Casartelli ins Kader von Yellow zurück. Die 21-jährige, ehemalige Juniorinnen Internationale, die aus dem eigenen Nachwuchs stammt, kann dank ihrer Vielseitigkeit auf verschiedenen Positionen im Rückraum eingesetzt werden. Vor ihrem Auslandaufenthalt war Casartelli bereits mehrere Saisons Stammspielerin bei den Winterthurerinnen und hatte sich in dieser Zeit zu einer spielbestimmenden Handballerin entwickelt.

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Quelle: Yellow Winterthur

18.05.2018
Bern Muri verpflichtet Matthias Gerlich vom ThSV Eisenach

Der BSV Bern Muri verstärkt sich auf die kommende Saison mit dem deutschen Rückraumspieler Matthias Gerlich vom ThsV Eisenach aus der zweiten Deutschen Bundesliga. Der 30-jährige, angehende Betriebsökonom bringt mit einer Grösse von 204 cm und 100 kg Gardemasse mit. 

Bei der bisherigen Kaderplanung für die kommenden Jahre konnte der BSV Bern Muri nach der „Aecht Bärn Philosophie“ verschiedene junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs verpflichten. Dies mit dem Ziel, diese langfristig aufzubauen und zu Spitzenhandballer zu formen. Dabei sollen erfahrende Spieler die Nachwuchsleute führen und zu ihrem Aufbau beitragen. Den Hauptstädtern ist dabei ein Transfercoup gelungen. Sie konnten den 30-jährigen Rückraumlinks-Spieler, Matthias Gerlich, für die kommenden drei Jahre verpflichten. Zuvor hatte Gerlich unter anderem bei den Rhein-Neckar Löwen, bei Leipzig und bei Coburg gespielt. Matthias Gerlich ist sehr torgefährlich und hat in den letzten fünf Saisons in der zweiten Bundesliga 874 Tore erzielt, was einen Jahresdurchschnitt von 175 Toren ergibt.

BSV Trainer Aleksandar Stevic zeigt sich erfreut vom Neuzugang: «Mit der Verpflichtung von Matthias Gerlich verstärken wir punktuell unseren Kader. Er gehört zu den torgefährlichsten Spielern in der 2. Bundesliga und hat das in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Die Torgefahr aus der Rückraum und die Konstanz, die Gerlich in den letzten Jahren ausgezeichnet haben, waren die ausschlaggebenden Argumente für Ihn. Zudem verfügt er über reichlich Erfahrung, was uns ebenfalls zu Gute kommen wird, zumal unser Kader auf einigen Positionen mit jungen Eigengewächsen ausgestattet ist.»

Auch Sportchef Daniel Weber ist vom Rückraumspieler überzeugt: «Matthias ist nicht nur ein bestandener Spieler und Shooter, sondern er passt auch menschlich und mit seiner Einstellung  perfekt zu unserer Mannschaft. Er wird, speziell unseren jüngeren Spieler, mit seiner professionellen Einstellung als Vorbild dienen und er wird ihnen mit seiner Erfahrung helfen sich weiter zu entwickeln.»

Mit der Verpflichtung von Matthias Gerlich ist die Kaderplanung für die kommende Saison vorerst abgeschlossen. Die Verantwortlichen zeigen sich überzeugt, dass die Mannschaft die erzielten Fortschritte in der neuen Mobiliar-Arena bestätigen wird.

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Quelle: BSV Bern Muri

18.05.2018
Andy Schmid mit den Rhein-Neckar Löwen am Traumalix-dolo-Cup

Nach einem Jahr Pause findet 2018 wieder der Traumalix-dolo-Cup in Basel statt. Das attraktive Vorbereitungsturnier wird in diesem Jahr am 11. und 12. August im Rankhof in Basel ausgetragen und hat ein illustres Teilnehmerfeld zu bieten. Neben Gastgeber RTV 1879 Basel werden die beiden NLA-Teams der Kadetten Schaffhausen und des HC Kriens-Luzern beim Stelldichein vor dem Saisonstart mit von der Partie sein. Absoluter Stargast am Rheinknie wird allerdings der amtierende Deutsche Meister, die Rhein-Neckar Löwen, sein. Das Team um den Schweizer Ausnahmespieler Andy Schmid war bereits bei der Austragung 2016 zu Gast und hat nun wieder zugesagt.

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Quelle: Matthias Schlageter

 

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