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Für starken Schweizer Sport
Am 4. März wird über die «NoBillag»-Initiative abgestimmt. Der SHV schliesst sich als Mitgliedsverband der Position von Swiss Olympic an und empfiehlt die Ablehnung.
Novum Alpe Adria Cup
In Brixen findet vom 19. bis 21. Januar erstmals der Alpe Adria Cup statt, ein Turnier mit je zwei Vereinsteams aus Italien, Slowenien, Österreich und der Schweiz.
Intensive Förderung
Die Nachwuchs-Länderspiele am 19. master cup am vergangenen Wochenende wurden allesamt von Referees aus dem Karriereförderungs-Programm geleitet.
Weiter in Gelb und Schwarz
Der TSV St. Otmar hat die Verträge von drei weiteren Spielern vorzeitig verlängert. Neben Captain Jonas Kindler (Bild) bleiben auch Julian Rauch und Severin Kaiser.
22.01.2018
Der Sport in seiner Vielfältigkeit braucht eine starke SRG

Schweizer Radio und Fernsehen machen emotionale Sportmomente für die ganze Nation gemeinsam erlebbar. Dank den Gebühren haben Schweizerinnen und Schweizer Zugang zu sportlichen Hintergrund-Geschichten, nationalen Meisterschaften und internationalen Top-Events. Vor allem aber wird der Schweizer Sport in seiner ganzen Breite grossgeschrieben.

Am 4. März stimmen wir über die No-Billag-Initiative ab. Die Initiative will die Gebühren für Radio und Fernsehen in der Schweiz abschaffen und die Sendekonzessionen an den Meistbietenden versteigern. Eine Annahme wäre das Ende der SRG, wie wir sie heute kennen. Ebenso stünden 34 private Radio- und Fernsehstationen vor dem Aus. Die Medienvielfalt würde stark reduziert. Das hätte auch negative Auswirkungen auf die Schweizer Sportlandschaft.

100 Sportarten: Die SRG zeigt die sportliche Vielfalt der Schweiz
Der Schweizer Sport, die Sportvereine, die Athletinnen und Athleten, der Spitzensport, der Breitensport und alle Sportarten mit wenig Medienpräsenz brauchen eine Plattform, wie sie die SRG bietet. Die SRG zeigt den Sport in seiner ganzen Vielfalt, in allen Landesteilen und in vier Sprachen – im Fernsehen, am Radio und Online. Sie stellt die Schweizer Sportlerinnen und Sportler in den Mittelpunkt und macht ein Programm, das auf schweizerische Bedürfnisse ausgerichtet ist. So begleiten Radio und Fernsehen das Schweizer Sportgeschehen im In- und Ausland und sind dabei, wenn Sportgeschichte geschrieben wird. Bei Schweizer Erfolgen an Internationalen Sportanlässen sind Schweizer Radio und Fernsehen hautnah dabei und begleiten unsere Sportlerinnen und Sportler, was ausländische Sender nicht tun. Das Angebot im frei verfügbaren Fernsehen ist dank der Gebührenfinanzierung europaweit einzigartig.
 

  • Über 100 Sportarten fanden in den letzten Jahren Platz im Programm.
  • Im letzten Jahr hat die SRG über 12'000 Stunden Sport gesendet, davon 5'000 Stunden live; 1'300 Stunden Live-Berichterstattung waren über Sportarten, die weniger im Fokus der Medien stehen, wie Volleyball, Unihockey, Handball, Schwimmen, Reiten oder Basketball.
  • Mit ihrem Angebot erreicht die SRG jede Woche 94 Prozent der Schweizer Bevölkerung.
  • Durchschnittlich produziert und zeigt die SRG 700 Wettkämpfe pro Jahr, also zwei pro Tag.


Initiative will Bundessubventionen für Radio und Fernsehen verbieten
Die Annahme der No-Billag-Initiative würde eine Finanzierung von Radio und Fernsehen über Bundesgelder verunmöglichen. Der Sport wäre stark betroffen und würde eine wichtige Bühne verlieren. Sportproduktionen kosten viel Geld: Kein privates Medienhaus würde mittel- und langfristig solche Produktionen übernehmen, weil sie schlicht nicht rentieren. Viele Sportanlässe und Sportarten würden nicht mehr übertragen oder ins Pay-TV abwandern. Ohne Gebühren wäre es auch nicht mehr möglich, dass alle Regionen in der Schweiz ein gleichwertiges Sportangebot hätten. Und es würde schwierig, internationale Veranstaltungen (Weltmeisterschaften, Olympische Spiele) aus Schweizer Sicht mitzuverfolgen.

Schliesslich würde alles auch teurer für die Zuschauerinnen und Zuschauer: In einigen europäischen Ländern sind bereits heute viele Sportarten nur noch im Pay-TV zu sehen. Ohne Gebührenfinanzierung müsste das Publikum alleine für den Sport mehr Geld bezahlen als mit der heutigen Gebühr. Die Annahme der Initiative wäre also ein grosser Verlust für den Sport, aber auch für die Schweiz. Fazit: Der Schweizer Sport hat grösstes Interesse daran, dass der Bund Radio- und Fernsehstationen mit öffentlichen Mitteln unterstützen darf.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) schliesst sich als Mitgliedsverband der Position von Swiss Olympic an und empfiehlt die Ablehnung der Initiative.

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Quelle: Swiss Olympic

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19.01.2018
Alpe Adria Cup: Bern Muri und Suhr Aarau vertreten die Schweiz

Der BSV Bern Muri und der HSC Suhr Aarau sind an diesem Wochenende in Italien im Einsatz. Die beiden Teams vertreten die Swiss Handball League bei der Erstauflage des Alpe Adria Cup in Brixen. Insgesamt treten zwischen dem 19. und 21. Januar acht Teams im Südtirol an. Ebenfalls mit dabei in Italien ist das Schiedsrichter-Gespann Abalo/Maurer. Sämtliche Spiele des Vorbereitungsturniers können via Livestream mitverfolgt werden.

Auf Initiative des italienischen Handballverbandes wird mit Vereinen aus den höchsten Spielklassen aus Italien, Slowenien, der Schweiz und Österreich der Alpe Adria Cup ausgetragen. Auf Vereinsebene bildet das Turnier ein Novum im Handball und die EHF hat für diesen Wettbewerb sogar die Schirmherrschaft übernommen. Für die Swiss Handball League sind der Fünft- und Sechstplatzierte der Vorsaison, der BSV Bern Muri und der HSC Suhr Aarau, dabei vertreten.

Der HSC Suhr Aarau bekommt es in seinem Auftaktspiel am Freitag mit dem SC Ferlach aus Österreich zu tun. Das Team aus dem Süden Österreichs war nach dem Ablauf der Hauptrunde 2017/18 in der HLA auf Rang 8 von 10 platziert. Berns Gegner Bozen ist in der italienischen Serie A nach 14 Spielen noch ungeschlagen und liegt an der Spitze der Gruppe 1 (die Serie A ist in drei regionale Gruppen eingeteilt).

Die weiteren Teilnehmer sind der österreichische Meister ALPLA HC Hard um U21 Nati-Coach Petr Hrachovec, sowie die beiden slowenischen Teams Krka Novo Mesto und Maribor. Aus dem Gastgeberland ist neben Bozen das Serie A-Team von Pressano vertreten. Auf wen die beiden Schweizer Vertreter am Samstag und Sonntag treffen ist noch offen und hängt von den Ergebnissen der anderen Partien ab.

Ebenfalls mit von der Partie ist das Schweizer Schiedsrichter-Duo Sergio Abalo und Philippe Maurer. Die beiden Unparteiischen aus dem Karriereförderungsprogramm leiten vorerst am Freitagabend das Spiel zwischen Pressano und Maribor. Weitere Einsätze sind geplant.

Der Grundgedanke des Alpe Adria Cup ist, ein internationales Winter-Vorbereitungsturnier von vier Nationen zu schaffen, die regional benachbart sind. Ein weiterer Plan sieht vor, dass sich jedes Jahr ein anderes Land für die Ausrichtung verantwortlich zeichnet. Die Erstauflage aus dem Südtirol ist auf jeden Fall via Livestream auch ganz einfach von der Schweiz aus zu verfolgen.
 



Alpe Adria Cup
Spielplan

Freitag, 19. Januar
Spiel 4 14.00 Uhr: Krka (Slowenien) - Hard (Österreich) Gruppe B
Spiel 3 16.00 Uhr: Ferlach (Österreich) - HSC Suhr Aarau (Schweiz) Gruppe A
Spiel 2 18.00 Uhr: Bozen (Italien) - BSV Bern Muri (Schweiz) Gruppe B
Spiel 1 20.00 Uhr: Pressano (Italien) - Maribor (Slowenien) Gruppe A

Samstag, 20. Januar
Spiel 5 14.00 Uhr: Verlierer Spiel 4 - Verlierer Spiel 3
Spiel 6 16.00 Uhr: Verlierer Spiel 2 - Verlierer Spiel 1
Spiel 7 18.00 Uhr: Gewinner Spiel 4 - Gewinner Spiel 3
Spiel 8 20.00 Uhr: Gewinner Spiel 2 - Gewinner Spiel 1

Sonntag, 21. Januar 
Spiel um Platz 7 10.00 Uhr: Verlierer Spiel 5 - Verlierer Spiel 6
Spiel um Platz 5 12.00 Uhr: Gewinner Spiel 5 - Gewinner Spiel 6
Spiel um Platz 3 14.00 Uhr: Verlierer Spiel 7 - Verlierer Spiel 8
Finale 16.00 Uhr: Gewinner Spiel 7 - Gewinner Spiel 8
 

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Quelle: Matthias Schlageter

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18.01.2018
Intensive Schiedsrichter-Karriereförderung am master cup

Am vergangenen Wochenende wurde in Zug und Muotathal der 19. master cup mit zehn Nachwuchs-Nationalmannschaften ausgetragen. Die Spiele am renommierten internationalen Turniers wurden auch dieses Jahr von förderungswürdigen Schiedsrichtern aus dem Programm «Karriereförderung» des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) geleitet.

Das Ziel dieses international einzigartigen Programms besteht darin, die Qualität der Spielleitungen zu verbessern und talentierte und lernwillige Schiedsrichter schneller an die Spitze zu bringen. Dabei werden die Schiedsrichter, die oft bereits in analogen Programmen in der Breite tätig waren, intensiv praktisch und theoretisch geschult. Bei einem grossen Teil der Spiele, die sie pro Saison leiten, werden sie von erfahrenen Betreuern begleitet.

Die Schiedsrichter werden ihrem jeweiligen Leistungs-Niveau entsprechend in allen nationalen Ligen eingesetzt. Mögliche Anschlussprogramme sind das kontinentale Jungschiedsrichterprojekt (EHF-Young Referee Project) und das Global Referee Trainingsprogramm des Weltverbandes (IHF-GRTP).

Die Schiedsrichter werden wie jedes Jahr am master cup von Betreuern und Beobachtern begleitet und die Spiele unmittelbar nach Spielschluss – auch mit Hilfe der von Peter Riechsteiner und seinem Team erstellten Videos (auf handballTV.ch) – analysiert und ausgewertet.

Week of the Referee
Vom 15. bis 21. Januar führt Swiss Olympic mit seinem Programm «Cool and Clean» zusammen mit dem Unihockey-, dem Volleyball-, dem Basketball- und dem Handballverband wieder eine Aktionswoche durch, um auf die wertvolle Arbeit unserer Referees hinzuweisen. Vom 15. bis 21. Januar 2018 trägt der Schweizerische Handball-Verband (SHV) das wichtige Thema kommunikativ über seine Kanäle mit.

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Quelle: Beat Jucker

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18.01.2018
NLA: Kaiser, Kindler und Rauch bleiben beim TSV St. Otmar St. Gallen

Der TSV St. Otmar St. Gallen bastelt weiter fleissig an seinem Kader für die kommende Spielzeit. Nach dem bereits kommunizierten Zuzug von Goalie Aurel Bringolf und den Vertragsverlängerungen von Dominik Jurilj, Ramon Hörler und Tobias Wetzel, stellen die Ostschweizer bei drei weiteren Personalien die Weichen für die Zukunft.

Severin Kaiser
Severin Kaiser kam auf die Saison 2016/2017 zum TSV St. Otmar. Erste Erfahrungen in der NLA hatte er dabei schon in der vorangehenden Saison beim RTV 1879 Basel gesammelt. In St. Gallen entwickelte sich der 23-Jährige schnell zu einem verlässlichen Wert. Bereits in seiner ersten Saison beim TSV St. Otmar konnte der 177cm grosse und 86 kg schwere Linksaussen in 30 Spielen 98 Tore erzielen. Auch in der laufenden Saison war Kaiser bereits 40 Mal erfolgreich. Der Vertrag von Severin Kaiser wird um ein Jahr verlängert mit der Option auf eine weitere Saison.

Jonas Kindler
Torhüter Jonas Kindler ist seit Jahren ein fester Bestandteil im Kader des TSV St. Otmar. Der inzwischen 27-jährige Familienvater kam 2010 von Pfadi Winterthur, wo er als 17-Jähriger sein Debut in der NLA gab, zum TSV St. Otmar. Der Routinier übernimmt auch neben dem Spielfeld viel Verantwortung und bestreitet bereits seine vierte Saison als Kapitän der Mannschaft. Kindler hat für ein weiteres Jahr beim St. Galler Traditionsverein unterschrieben.

Julian Rauch
Julian Rauch wechselte auf die Saison 2016/2017 von Bregenz Handball zum TSV St. Otmar. In Bregenz hatte der Österreicher alle Jugendmannschaften durchlaufen. Mit der Aktivmannschaft wurde er vier Mal österreichischer Meister. Der bald 30-jährige Linkshänder bringt viel Erfahrung und Routine in das ansonsten sehr junge Team. In der laufenden Meisterschaft muss Rauch auf Grund des verletzungsbedingten Ausfalls von Ramon Hörler zudem weit mehr Verantwortung übernehmen als noch in der Vorsaison. Rauch wird für zwei weitere Jahre beim TSV St. Otmar spielen. 

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

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22.01.2018
Der Sport in seiner Vielfältigkeit braucht eine starke SRG

Schweizer Radio und Fernsehen machen emotionale Sportmomente für die ganze Nation gemeinsam erlebbar. Dank den Gebühren haben Schweizerinnen und Schweizer Zugang zu sportlichen Hintergrund-Geschichten, nationalen Meisterschaften und internationalen Top-Events. Vor allem aber wird der Schweizer Sport in seiner ganzen Breite grossgeschrieben.

Am 4. März stimmen wir über die No-Billag-Initiative ab. Die Initiative will die Gebühren für Radio und Fernsehen in der Schweiz abschaffen und die Sendekonzessionen an den Meistbietenden versteigern. Eine Annahme wäre das Ende der SRG, wie wir sie heute kennen. Ebenso stünden 34 private Radio- und Fernsehstationen vor dem Aus. Die Medienvielfalt würde stark reduziert. Das hätte auch negative Auswirkungen auf die Schweizer Sportlandschaft.

100 Sportarten: Die SRG zeigt die sportliche Vielfalt der Schweiz
Der Schweizer Sport, die Sportvereine, die Athletinnen und Athleten, der Spitzensport, der Breitensport und alle Sportarten mit wenig Medienpräsenz brauchen eine Plattform, wie sie die SRG bietet. Die SRG zeigt den Sport in seiner ganzen Vielfalt, in allen Landesteilen und in vier Sprachen – im Fernsehen, am Radio und Online. Sie stellt die Schweizer Sportlerinnen und Sportler in den Mittelpunkt und macht ein Programm, das auf schweizerische Bedürfnisse ausgerichtet ist. So begleiten Radio und Fernsehen das Schweizer Sportgeschehen im In- und Ausland und sind dabei, wenn Sportgeschichte geschrieben wird. Bei Schweizer Erfolgen an Internationalen Sportanlässen sind Schweizer Radio und Fernsehen hautnah dabei und begleiten unsere Sportlerinnen und Sportler, was ausländische Sender nicht tun. Das Angebot im frei verfügbaren Fernsehen ist dank der Gebührenfinanzierung europaweit einzigartig.
 

  • Über 100 Sportarten fanden in den letzten Jahren Platz im Programm.
  • Im letzten Jahr hat die SRG über 12'000 Stunden Sport gesendet, davon 5'000 Stunden live; 1'300 Stunden Live-Berichterstattung waren über Sportarten, die weniger im Fokus der Medien stehen, wie Volleyball, Unihockey, Handball, Schwimmen, Reiten oder Basketball.
  • Mit ihrem Angebot erreicht die SRG jede Woche 94 Prozent der Schweizer Bevölkerung.
  • Durchschnittlich produziert und zeigt die SRG 700 Wettkämpfe pro Jahr, also zwei pro Tag.


Initiative will Bundessubventionen für Radio und Fernsehen verbieten
Die Annahme der No-Billag-Initiative würde eine Finanzierung von Radio und Fernsehen über Bundesgelder verunmöglichen. Der Sport wäre stark betroffen und würde eine wichtige Bühne verlieren. Sportproduktionen kosten viel Geld: Kein privates Medienhaus würde mittel- und langfristig solche Produktionen übernehmen, weil sie schlicht nicht rentieren. Viele Sportanlässe und Sportarten würden nicht mehr übertragen oder ins Pay-TV abwandern. Ohne Gebühren wäre es auch nicht mehr möglich, dass alle Regionen in der Schweiz ein gleichwertiges Sportangebot hätten. Und es würde schwierig, internationale Veranstaltungen (Weltmeisterschaften, Olympische Spiele) aus Schweizer Sicht mitzuverfolgen.

Schliesslich würde alles auch teurer für die Zuschauerinnen und Zuschauer: In einigen europäischen Ländern sind bereits heute viele Sportarten nur noch im Pay-TV zu sehen. Ohne Gebührenfinanzierung müsste das Publikum alleine für den Sport mehr Geld bezahlen als mit der heutigen Gebühr. Die Annahme der Initiative wäre also ein grosser Verlust für den Sport, aber auch für die Schweiz. Fazit: Der Schweizer Sport hat grösstes Interesse daran, dass der Bund Radio- und Fernsehstationen mit öffentlichen Mitteln unterstützen darf.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) schliesst sich als Mitgliedsverband der Position von Swiss Olympic an und empfiehlt die Ablehnung der Initiative.

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Quelle: Swiss Olympic

Für starken Schweizer Sport
Am 4. März wird über die «NoBillag»-Initiative abgestimmt. Der SHV schliesst sich als Mitgliedsverband der Position von Swiss Olympic an und empfiehlt die Ablehnung.
19.01.2018
Alpe Adria Cup: Bern Muri und Suhr Aarau vertreten die Schweiz

Der BSV Bern Muri und der HSC Suhr Aarau sind an diesem Wochenende in Italien im Einsatz. Die beiden Teams vertreten die Swiss Handball League bei der Erstauflage des Alpe Adria Cup in Brixen. Insgesamt treten zwischen dem 19. und 21. Januar acht Teams im Südtirol an. Ebenfalls mit dabei in Italien ist das Schiedsrichter-Gespann Abalo/Maurer. Sämtliche Spiele des Vorbereitungsturniers können via Livestream mitverfolgt werden.

Auf Initiative des italienischen Handballverbandes wird mit Vereinen aus den höchsten Spielklassen aus Italien, Slowenien, der Schweiz und Österreich der Alpe Adria Cup ausgetragen. Auf Vereinsebene bildet das Turnier ein Novum im Handball und die EHF hat für diesen Wettbewerb sogar die Schirmherrschaft übernommen. Für die Swiss Handball League sind der Fünft- und Sechstplatzierte der Vorsaison, der BSV Bern Muri und der HSC Suhr Aarau, dabei vertreten.

Der HSC Suhr Aarau bekommt es in seinem Auftaktspiel am Freitag mit dem SC Ferlach aus Österreich zu tun. Das Team aus dem Süden Österreichs war nach dem Ablauf der Hauptrunde 2017/18 in der HLA auf Rang 8 von 10 platziert. Berns Gegner Bozen ist in der italienischen Serie A nach 14 Spielen noch ungeschlagen und liegt an der Spitze der Gruppe 1 (die Serie A ist in drei regionale Gruppen eingeteilt).

Die weiteren Teilnehmer sind der österreichische Meister ALPLA HC Hard um U21 Nati-Coach Petr Hrachovec, sowie die beiden slowenischen Teams Krka Novo Mesto und Maribor. Aus dem Gastgeberland ist neben Bozen das Serie A-Team von Pressano vertreten. Auf wen die beiden Schweizer Vertreter am Samstag und Sonntag treffen ist noch offen und hängt von den Ergebnissen der anderen Partien ab.

Ebenfalls mit von der Partie ist das Schweizer Schiedsrichter-Duo Sergio Abalo und Philippe Maurer. Die beiden Unparteiischen aus dem Karriereförderungsprogramm leiten vorerst am Freitagabend das Spiel zwischen Pressano und Maribor. Weitere Einsätze sind geplant.

Der Grundgedanke des Alpe Adria Cup ist, ein internationales Winter-Vorbereitungsturnier von vier Nationen zu schaffen, die regional benachbart sind. Ein weiterer Plan sieht vor, dass sich jedes Jahr ein anderes Land für die Ausrichtung verantwortlich zeichnet. Die Erstauflage aus dem Südtirol ist auf jeden Fall via Livestream auch ganz einfach von der Schweiz aus zu verfolgen.
 



Alpe Adria Cup
Spielplan

Freitag, 19. Januar
Spiel 4 14.00 Uhr: Krka (Slowenien) - Hard (Österreich) Gruppe B
Spiel 3 16.00 Uhr: Ferlach (Österreich) - HSC Suhr Aarau (Schweiz) Gruppe A
Spiel 2 18.00 Uhr: Bozen (Italien) - BSV Bern Muri (Schweiz) Gruppe B
Spiel 1 20.00 Uhr: Pressano (Italien) - Maribor (Slowenien) Gruppe A

Samstag, 20. Januar
Spiel 5 14.00 Uhr: Verlierer Spiel 4 - Verlierer Spiel 3
Spiel 6 16.00 Uhr: Verlierer Spiel 2 - Verlierer Spiel 1
Spiel 7 18.00 Uhr: Gewinner Spiel 4 - Gewinner Spiel 3
Spiel 8 20.00 Uhr: Gewinner Spiel 2 - Gewinner Spiel 1

Sonntag, 21. Januar 
Spiel um Platz 7 10.00 Uhr: Verlierer Spiel 5 - Verlierer Spiel 6
Spiel um Platz 5 12.00 Uhr: Gewinner Spiel 5 - Gewinner Spiel 6
Spiel um Platz 3 14.00 Uhr: Verlierer Spiel 7 - Verlierer Spiel 8
Finale 16.00 Uhr: Gewinner Spiel 7 - Gewinner Spiel 8
 

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Quelle: Matthias Schlageter

Novum Alpe Adria Cup
In Brixen findet vom 19. bis 21. Januar erstmals der Alpe Adria Cup statt, ein Turnier mit je zwei Vereinsteams aus Italien, Slowenien, Österreich und der Schweiz.
19.01.2018
Handball-Splitter SPAR Premium League 1

Auch wenn die Entscheidungen wer über und unter dem Strich steht bereits gefallen sind, geht es für einige Teams noch um wichtige Zähler für den weiteren Saisonverlauf. Am Samstag stehen alle acht Teams zum 13. und zweitletzten Spieltag auf dem Feld und kämpfen um weitere Zähler in der SPAR Premium League 1 (SPL1).

LK Zug (3.) – LC Brühl Handball (2.)
Bereits im Januar steht zwischen den beiden Playoff-Finalisten des Vorjahres ein wegweisendes Duell mit Blick auf die Finalserie 2017/18 an. Sechs Punkte liegen die beiden Teams auseinander; gewinnt Brühl in Zug dann wird der Weg für die Innerschweizerinnen zur erneuten Finalqualifikation steinig. Angesichts der bisherigen Saisonstatistik gegen die Konkurrenten aus den Top 4 (1 Sieg, 4 Niederlagen) wäre es eine echte Mammutaufgabe für Zug. Brühl kommt nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Spono mit Rückenwind in das nächste Schlüsselspiel. Vier der letzten sieben Aufeinandertreffen gewann Brühl, so auch das Hinspiel im Oktober mit 25:23. Anwurf zum Rückspiel in der Zuger Sporthalle ist um 17 Uhr.

Yellow Winterthur (6.) – Spono Eagles (1.)
Die makellose Bilanz der Eagles erhielt am letzten Spieltag nach der Niederlage in St. Gallen einen kleinen Kratzer; die Tabellenführung liegt aber weiterhin in den Händen von Spono. Da die Punkte aus der Hauptrunde in die Finalrunde mitgenommen werden, ist ein weiterer Sieg für den Leader Pflicht. Yellow erwies sich dabei als gern gesehener Gegner aus Sicht der Nottwilerinnen. 14 der letzten 16 Duelle entschied Spono für sich. So auch das Hinspiel im Oktober, das mit 35:17 endete. Yellow liegt aktuell mit sechs Punkten aus zwölf Spielen hinter den Erwartungen zurück, punktete aber immerhin dreimal in den letzten sechs Spielen. Los geht’s in der Eulachhalle um 17 Uhr.

DHB Rotweiss Thun (4.) – HSC Kreuzlingen (5.)
Thun liegt unmittelbar über, Kreuzlingen direkt unter dem Strich. Dennoch sammelte Rotweiss bislang doppelt so viele Zähler wie Kreuzlingen. Das Hinspiel war vom Ergebnis her (35:26 für Thun) ebenso deutlich. Tatsächlich schnupperten die Gäste aber lange Zeit an der Überraschung. Einen Exploit gegen ein Top 4-Team gelang den Frauen vom Bodensee noch nicht, eine weitere gute Leistung wäre für das Selbstvertrauen für die bevorstehende Auf-/Abstiegsrunde aber hilfreich. Die Berner Oberländerinnen schnuppern ihrerseits an Rang 3 und hoffen darauf, die italienische Neuverpflichtung Laura Rotondo nach ausgeheilter Verletzung einsetzen zu können. Anpfiff in der Sporthalle Gotthelf in Thun ist um 17 Uhr.

HV Herzogenbuchsee (8.) – GC Amicitia Zürich (7.)
Nach dem Zürcher Punktgewinn im Heimspiel gegen Kreuzlingen vergangene Woche haben Herzogenbuchsee und GC Amicitia wieder die Plätze getauscht. Die beiden Aufsteiger stehen, nicht ganz unerwartet, Seite an Seite am Ende der Tabelle. Etwas mehr als drei Zähler aus zwölf Partien hatten sich die Verantwortlichen beider Mannschaften aber dennoch ausgerechnet. In den bisherigen sieben Aufeinandertreffen auf SPL1-Niveau gewann sechsmal die Heimmannschaft, so auch GC Amicitia im Hinspiel mit 25:23, nachdem Herzogenbuchsee aber lange in Führung lag. Im Heimspiel im Mittelholz um 17.45 Uhr wollen die Oberaargauerinnen sich nun für die Pleite revanchieren.

SPL-Livestreaming
Alle Spiele sind live im Stream auf handballTV.ch zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

18.01.2018
Intensive Schiedsrichter-Karriereförderung am master cup

Am vergangenen Wochenende wurde in Zug und Muotathal der 19. master cup mit zehn Nachwuchs-Nationalmannschaften ausgetragen. Die Spiele am renommierten internationalen Turniers wurden auch dieses Jahr von förderungswürdigen Schiedsrichtern aus dem Programm «Karriereförderung» des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) geleitet.

Das Ziel dieses international einzigartigen Programms besteht darin, die Qualität der Spielleitungen zu verbessern und talentierte und lernwillige Schiedsrichter schneller an die Spitze zu bringen. Dabei werden die Schiedsrichter, die oft bereits in analogen Programmen in der Breite tätig waren, intensiv praktisch und theoretisch geschult. Bei einem grossen Teil der Spiele, die sie pro Saison leiten, werden sie von erfahrenen Betreuern begleitet.

Die Schiedsrichter werden ihrem jeweiligen Leistungs-Niveau entsprechend in allen nationalen Ligen eingesetzt. Mögliche Anschlussprogramme sind das kontinentale Jungschiedsrichterprojekt (EHF-Young Referee Project) und das Global Referee Trainingsprogramm des Weltverbandes (IHF-GRTP).

Die Schiedsrichter werden wie jedes Jahr am master cup von Betreuern und Beobachtern begleitet und die Spiele unmittelbar nach Spielschluss – auch mit Hilfe der von Peter Riechsteiner und seinem Team erstellten Videos (auf handballTV.ch) – analysiert und ausgewertet.

Week of the Referee
Vom 15. bis 21. Januar führt Swiss Olympic mit seinem Programm «Cool and Clean» zusammen mit dem Unihockey-, dem Volleyball-, dem Basketball- und dem Handballverband wieder eine Aktionswoche durch, um auf die wertvolle Arbeit unserer Referees hinzuweisen. Vom 15. bis 21. Januar 2018 trägt der Schweizerische Handball-Verband (SHV) das wichtige Thema kommunikativ über seine Kanäle mit.

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Quelle: Beat Jucker

Intensive Förderung
Die Nachwuchs-Länderspiele am 19. master cup am vergangenen Wochenende wurden allesamt von Referees aus dem Karriereförderungs-Programm geleitet.
18.01.2018
Andrija Pendic wechselt von Schaffhausen nach St. Gallen

Andrija Pendic wechselt zur Saison 2018/19 von den Kadetten Schaffhausen zu Ligakonkurrent TSV St. Otmar St. Gallen. Der 30-jährige unterzeichnete bei den St. Gallern einen Zweijahresvertrag und verlässt den amtierenden Titelträger nach sieben sehr erfolgreichen Jahren. Während der vergangenen Jahre gewann Pendic nicht weniger als sieben Mal den Supercup, wurde zweimal Cupsieger und ist fünffacher Schweizer Meister. In Schaffhausen zeichnete er sich durch seinen unermüdlichen Einsatz für das Team aus und wurde so zu einer wichtigen Identifikationsfigur.

Pendic wuchs in Arbon auf, wo er auch das Handballspielen erlernte. Als 18-Jähriger wechselte er auf die Saison 2005/06 zu Fortitudo Gossau in die NLB. Nach zwei Spielzeiten bei den Gossauern sammelte er zwei weitere Jahre NLB-Erfahrung bei der SG Kadetten GS Schaffhausen und kam bei Kadetten SH GCZ zu seinen ersten Einsätzen in der NLA. Über den TV Endingen und den HSC Suhr Aarau wechselte er 2011 zum Serienmeister Kadetten Schaffhausen.  Auf internationaler Ebene brachte es der 190 cm grosse und 90 kg schwere Rechtshänder auf 34 Einsätze mit der Nationalmannschaft und auf unzählige Einsätze in der Champions League.

Diese Erfahrung wird in den nächsten beiden Saisons dem TSV St. Otmar zu Gute kommen, bei welchem der Allrounder vorwiegend im Rückraum eingesetzt werden wird. Mit Andrija Pendic ist dem TSV St. Otmar ein Wunschtransfer gelungen. Die Verantwortlichen sind überzeugt davon, dass das Team mit dem Zuzug des Ostschweizers an Qualität gewinnt. Pendic wird in der jungen Mannschaft mit seiner Erfahrung und Routine, aber auch mit seiner Einstellung, eine wichtige Rolle übernehmen. Zuvor möchte er seiner persönlichen Titelsammlung noch einen weiteren Meistertitel hinzufügen.

Andrija Pendic wechselt 2018/19 zum TSV St. Otmar St. Gallen.

      
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Quelle: Kadetten Schaffhausen/TSV St. Otmar St. Gallen/Matthias Schlageter

18.01.2018
NLB: Update zur geschlossenen Sporthalle in Birsfelden

Die Gemeinde Birsfelden sowie die kantonale Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basellandschaft haben kürzlich die Vereine und die Öffentlichkeit darüber informiert, dass in der Sporthalle Birsfelden ein Provisorium ab Februar 2018 angestrebt wird (genauer Zeitpunkt noch unklar). Bis die Sporthalle wieder vollumfänglich genutzt werden kann, wird es gemäss einer Medienmitteilung der Gemeinde Birsfelden vom 15. Januar 2018 noch bis Mitte 2018 dauern.

Die Kosten für dieses Provisorium sind mit rund CHF 100‘000 veranschlagt. Der Regierungsrat des Kantons Basellandschaft hat an der Sitzung vom 9. Januar 2018 beschlossen, 50% der Kosten bis maximal CHF 50‘000 mittels einem Beitrag aus dem Swisslos Sportfonds zu decken. Die Gemeinde sowie alle beteiligten Vereine (Starwings Basketball, TV Birsfelden und Satus Birsfelden) sind bestrebt, das Provisorium auch entsprechend zu unterstützen.

Nach einem Brand im November 2017 war die Spielhalle des B-Ligisten für sämtliche Sportaktivitäten gesperrt worden. Der TV Birsfelden, sowie die in Birsfelden ansässige HSG Nordwest mussten in der Zwischenzeit für den Spiel- und Trainingsbetrieb in umliegende Hallen ausweichen. Dies war nur dank der freundlichen und kollegialen Mithilfe anderer Vereine aus dem Baselbiet möglich.

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Quelle: TV Birsfelden

18.01.2018
NLA: Kaiser, Kindler und Rauch bleiben beim TSV St. Otmar St. Gallen

Der TSV St. Otmar St. Gallen bastelt weiter fleissig an seinem Kader für die kommende Spielzeit. Nach dem bereits kommunizierten Zuzug von Goalie Aurel Bringolf und den Vertragsverlängerungen von Dominik Jurilj, Ramon Hörler und Tobias Wetzel, stellen die Ostschweizer bei drei weiteren Personalien die Weichen für die Zukunft.

Severin Kaiser
Severin Kaiser kam auf die Saison 2016/2017 zum TSV St. Otmar. Erste Erfahrungen in der NLA hatte er dabei schon in der vorangehenden Saison beim RTV 1879 Basel gesammelt. In St. Gallen entwickelte sich der 23-Jährige schnell zu einem verlässlichen Wert. Bereits in seiner ersten Saison beim TSV St. Otmar konnte der 177cm grosse und 86 kg schwere Linksaussen in 30 Spielen 98 Tore erzielen. Auch in der laufenden Saison war Kaiser bereits 40 Mal erfolgreich. Der Vertrag von Severin Kaiser wird um ein Jahr verlängert mit der Option auf eine weitere Saison.

Jonas Kindler
Torhüter Jonas Kindler ist seit Jahren ein fester Bestandteil im Kader des TSV St. Otmar. Der inzwischen 27-jährige Familienvater kam 2010 von Pfadi Winterthur, wo er als 17-Jähriger sein Debut in der NLA gab, zum TSV St. Otmar. Der Routinier übernimmt auch neben dem Spielfeld viel Verantwortung und bestreitet bereits seine vierte Saison als Kapitän der Mannschaft. Kindler hat für ein weiteres Jahr beim St. Galler Traditionsverein unterschrieben.

Julian Rauch
Julian Rauch wechselte auf die Saison 2016/2017 von Bregenz Handball zum TSV St. Otmar. In Bregenz hatte der Österreicher alle Jugendmannschaften durchlaufen. Mit der Aktivmannschaft wurde er vier Mal österreichischer Meister. Der bald 30-jährige Linkshänder bringt viel Erfahrung und Routine in das ansonsten sehr junge Team. In der laufenden Meisterschaft muss Rauch auf Grund des verletzungsbedingten Ausfalls von Ramon Hörler zudem weit mehr Verantwortung übernehmen als noch in der Vorsaison. Rauch wird für zwei weitere Jahre beim TSV St. Otmar spielen. 

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

Weiter in Gelb und Schwarz
Der TSV St. Otmar hat die Verträge von drei weiteren Spielern vorzeitig verlängert. Neben Captain Jonas Kindler (Bild) bleiben auch Julian Rauch und Severin Kaiser.
18.01.2018
Lakers Stäfa: Dominic Schwander kommt, Felder bleibt, Madsen geht

Die Lakers Stäfa haben sich zehn Tage vor dem Rückrundenauftakt verstärkt. Von GC Amicitia Zürich wechselt Dominic Schwander auf den Frohberg. Der rechte Rückraumspieler hat einen Vertrag bis Sommer 2020 unterschrieben. Der 19-jährige Linkshänder kam in dieser Saison vorwiegend in der 1. Liga zum Einsatz und erzielte in 13 Spielen 70 Tore für die Stadtzürcher: «Dominic ist ein hoffnungsvolles Talent aus der Region und wir sind glücklich, dass er sich für den Stäfner Weg entschieden hat», sagt Christian Rieger, VR-Mitglied der GS Players AG.

«Ich freue mich sehr auf den Verein und mein neues Team. Es sind alles super Jungs und mein Ziel ist es, so weit wie möglich zu kommen und mit den Lakers erfolgreich zu sein», meint Dominic Schwander, der beim Test gegen den TSV Fortitudo Gossau zum Einsatz kommt.

Mike Felder verlängert bis 2019
Des Weiteren möchten die Lakers bekanntgeben, dass Mike Felder seinen Vertrag bis Juni 2019 verlängert hat. Der 23-jährige Spielmacher kam im Sommer vom dänischen Club Mors-Thy Handbold auf den Frohberg und konnte nach seiner Kopfverletzung schnell unter Beweis stellen, wie wichtig er als Mensch und Sportler für das Team ist: „Mike ist ein absoluter Glücksfall für uns. Er hat sich stetig an das Team herangekämpft und wird uns noch viel Freude bereiten“, freut sich Christian Rieger.

Mikkel Madsen verlässt den Frohberg
Die Lakers Stäfa werden zum Ende der Saison einen wichtigen Leistungsträger verlieren. Mikkel Madsen hat dem Verein frühzeitig mitgeteilt, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Der dänische Allrounder, der im Sommer 2016 vom HC Wädenswil zu den Seebuben wechselte, möchte sich sportlich neu orientieren: «Es ist ein toller Schachzug von Mikkel und es spricht auch für seinen Charakter, dass er nicht gepokert hat und klipp und klar gesagt hat, dass er ein neues Abenteuer sucht. Der Weggang schmerzt sehr, denn Mikkel hat unser Spiel bereichert und hat einen feinen Charakter. Wir wünschen ihm jetzt schon viel Erfolg und hoffen, dass er sich bei einem neuen Verein noch weiterentwickelt», so Christian Rieger abschliessend.

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Quelle: Lakers Stäfa

18.01.2018
Pouya Norouzi und Simon Kindle verlassen die Kadetten Schaffhausen

Neben dem Transfer von Andrija Pendic werden den amtierenden Titelträger Kadetten Schaffhausen zwei weitere Spieler zum Ende der Saison verlassen. 
Der iranische Nationalspieler Pouya Norouzi, der erst auf die Saison 2017/18 zu den Munotstädtern stiess und mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet ist, hat sich dazu entschieden, in die Bundesliga zurückzukehren. Er wird im Sommer zum VfL Gummersbach wechseln. 

Ebenfalls auf Ende der laufenden Saison verlässt Simon Kindle die Kadetten Schaffhausen. Aufgrund wiederkehrender gesundheitlicher Probleme und einer beruflichen Neuorientierung entschloss sich Simon Kindle, vom Leistungssport zurückzutreten. Kindle war in der Winterpause der Saison 2016/17 von Fortitudo Gossau zu den Kadetten gestossen und hatte massgeblichen Anteil am Meistertitel der Schaffhauser. Ausserdem gewann Kindle den Supercup 2017.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen/Matthias Schlageter

16.01.2018
NLB: Der RTV 1879 Basel regelt frühzeitig die Personalien im Tor

Dem RTV 1879 Basel, souveräner, nach 13 Spielen verlustpunktloser Tabellenführer in der Handball-NLB, sind im Hinblick auf die Saison 2018/2019 zwei erste wichtige Transfers gelungen: Zum RTV wechseln wird mit Dennis Wipf eines der grössten Schweizer Torhütertalente. Zudem wird David Pfister fest verpflichtet.

Der 19-jährige Baselbieter Wipf ist aktuell für den TV Birsfelden lizenziert, spielt aber mit einer Doppellizenz bei der HSG Leimental (1. Liga). Dort und im gemeinsamen Nordwestschweizer Nachwuchs-Projekt HSG Nordwest (seit der Saison 2015/2016) hat er mit konstant starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und ist mittlerweile einer von drei Torhütern im Kader der Schweizer U21-Nationalmannschaft. Dennis Wipf trainiert bereits seit Sommer 2017 regelmässig beim RTV und profitierte dort im Zusammenhang mit seinem Aufstieg in die U21-Nationalmannschaft nicht zuletzt von der grossen Unterstützung durch RTV-Routinier und -Topskorer Rares Jurca, der Wipf etwas betreut und managt. Dennis Wipf unterschrieb beim RTV einen Zweijahresvertrag mit Option. "Für mich ist das der nächste Schritt und der RTV ist der Club in der Region", begründet Wipf seinen Wechsel.

Somit wird der RTV mit dem litauischen Nationaltorhüter Aistis Pazemeckas, David Pfister und Dennis Wipf drei hochkarätige Torhüter in seinen Reihen haben. David Pfister (19) seinerseits, auf diese Saison hin mit einer Doppellizenz vom NLA-Club HSC Suhr Aarau nach Basel gestossen, wechselt auf die neue Saison definitiv zum RTV und unterschrieb ebenfalls für zwei Jahre. Pfister gilt ebenfalls als grosses Talent, spielte in den Schweizer U17- und U19-Nationalmannschaften und bestritt bereits in der Saison 2014/2015 (als 16-Jähriger) sein erstes NLB-Spiel, und zwar bei den Kadetten Espoirs Schaffhausen. Dort absolvierte er zudem während drei Jahren die Swiss Handball Academy.

In der letzten Saison stand David Pfister zum ersten Mal in der NLA zwischen den Pfosten, und zwar für Suhr Aarau. Seit seinem Wechsel nach Basel zeigt(e) David Pfister regelmässig starke Leistungen, macht konstant Fortschritte, hat sich enorm weiterentwickelt und ist zu einem sicheren Wert geworden.

Der dritte Torhüter, Aistis Pazemeckas, verfügt beim RTV über einen laufenden Vertrag bis Ende Saison 2018/2019.

Mentor Rares Jurca (l.) und Teammanager Oliver Haevel (r.) begrüssen Dennis Wipf in Basel.

 

David Pfister wechselt fix von Aarau nach Basel.

    
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Quelle: RTV 1879 Basel

15.01.2018
Schweizer Protest nach dem Spiel in Bosnien-Herzegowina

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am Samstagabend nach dem WM-Qualifkations-Spiel in Bosnien-Herzegowina Protest bei der Europäischen Handball Föderation (EHF) eingelegt. Die Bosnier setzten in der Partie einen Spieler ein, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Der betreffende Spieler (Tomislav Nuic) wurde nach einem entsprechenden Hinweis von den Schiedsrichtern in der 44. Minute mit einer Roten Karte disqualifiziert. Das Spiel endete mit einem 21:15-Heimsieg von Bosnien-Herzegowina. Zum laufenden Verfahren werden keine Auskünfte erteilt.

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Quelle: Marco Ellenberger

15.01.2018
Ehrung von langjährigen SHV-Funktionären in Winterthur

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat im Rahmen des Länderspiels am 7. Januar in Winterthur mehrere Funktionäre geehrt, die sich über mindestens 20 Jahre für den Handballsport als Schiedsrichter, Schiedsrichter-Beobachter oder Delegierte unermüdlich engagiert haben.

Reto Bär, Roland Danuser, Daniel Dietrich, Rolf Hasler, Thomas Kohler, Hans-Peter Kurzbein, Edi Loppacher, Lajos Lüscher, Daniel Willi und Andreas Zinnert erhielten aus den Händen von Zentralpräsident Ulrich Rubeli und Geschäftsführer Jürgen Krucker eine Erinnerungsmedaille und eine Urkunde. Der Schweizerische Handball-Verband spricht all seinen ehrenamtlichen Funktionären ein riesiges Dankeschön aus. Sie machen den Handballsport in der Schweiz überhaupt erst möglich.

Week of the Referee
Vom 15. bis 21. Januar führt Swiss Olympic mit seinem Programm «Cool and Clean» zusammen mit dem Unihockey-, dem Volleyball-, dem Basketball- und dem Handballverband wieder eine Aktionswoche durch, um auf die wertvolle Arbeit unserer Referees hinzuweisen. Vom 15. bis 21. Januar 2018 trägt der Schweizerische Handball-Verband (SHV) das wichtige Thema kommunikativ über seine Kanäle mit.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: Felix Walker.

Unermüdliches Engagement
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am 7. Januar in Winterthur zehn Funktionäre geehrt, die sich über mindestens 20 Jahre im SHV engagiert haben.
15.01.2018
TV24 zeigt ausgewählte Spiele der Männer-EM in Kroatien

Auf die Ubertragungen der Qualifikationsspiele der Schweizer Nationalmannschaft im ersten Halbjahr 2017 folgen nun die Endturnierspiele der in Kroatien stattfindenden 13. Handball-EM 2018. TV24 zeigt am Mittwoch, 17. Januar, die Affiche Spanien gegen Danemark und doppelt dann sowohl mit Partien der Hauptrunde (18. bis 24. Januar) als auch mit Live-Ubertragungen der Finalspiele (26. und 28. Januar) nach. Als Kommentatoren-Duo wurden erneut Iwan Ursic und Manuel Schnellmann verpflichtet.

Die weiteren Spiele der EM-Endrunde sind in der Schweiz live über ehfTV.com zu empfangen.
 



Nächstes EM-Spiel auf TV24

Spanien – Dänemark
Mittwoch, 17. Januar, 20.30 Uhr

 

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Quelle: TV24

Die EM live
TV24 überträgt ausgewählte Begegnungen der EM-Endrunde in Kroatien live. Dazu sind die Spiele in der Schweiz auch live als Stream auf ehfTV.com zu sehen.
15.01.2018
Veranstalter für das Minihandball-Festival 2019 und 2020 gesucht

Für das Minihandball-Festival in den Jahren 2019 und 2020 sucht der Schweizerische Handball-Verband (SHV) einen oder zwei Ausrichter. Die Termine für den Kindersport-Grossanlass stehen bereits fest: 25. und 26. Mai 2019, beziehungsweise 16. und 17. Mai 2020. Am Minihandball-Festival stehen an zwei Tagen rund 1'200 Kinder in den Disziplinen Softhandball, Minihandball sowie Mini-Beachhandball im Einsatz. Interessierte Vereine melden sich bitte direkt bei Daniel Willi, Ressortleiter Handballförderung, 076 375 75 75 oder daniel.willi@handball.ch.

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Quelle: Nadja von Büren

Veranstalter gesucht
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) sucht einen Veranstalter für das Minihandball-Festival in den Jahren 2019 und 2020.
15.01.2018
RA Frauen: Ostschweiz und Zürich in Horgen ungeschlagen

Der zweite Regionalauswahl-Spieltag in Horgen bot bei den Juniorinnen tollen und temporeichen Handball. Durch die Abgabe von sieben Spielerinnen an die Juniorinnen-Nationalmannschaft, welche gleichzeitig in Zug am master cup im Einsatz waren, musste die RA Innreschweiz hartes Brot essen. Gegen die RA Zürich und die RA Bern-Jura gingen die Spielerinnen von Trainer Tobias Scheuteri als Verliererinnen vom Platz.

Gar mit zwei Kanterniederlagen im Gepäck musste die RA Romandie den langen Heimweg antreten. Ausgeglichen war der Tag für die RA Aargau/Nordwest. Mit einem Sieg und einer Niederlage hat Anika Pettersons Team immer noch die Chance das Halbfinale zu erreichen.

Ungeschlagen blieben an diesem Tage die RA Ost und RA Zürich, welche vor dem Finalturnier nun von der Tabellenspitze grüssen. Durch den gleichzeitig statt findenden master cup blieb der Zuschaueraufmarsch in Horgen eher bescheiden. Trotzdem konnten sich alle anwesenden Handballfans über viele, meist positive Emotionen und Aktionen der talentiertesten U16-Frauen in unserem Lande erfreuen. Alle Resultate und Tabellen der Regionalauswahlen sind im Matchcenter zu finden.
 

Voller Einsatz in Horgen.

      
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Quelle: Beat Rellstab

15.01.2018
RA Männer: Ostschweiz, Zürich und Aargau punktgleich an der Spitze

Nach dem Spieltag der Regionalauswahlen der Männer vom Samstag in Horgen liegt die RA Ostschweiz mit sechs Punkten an der Spitze, gefolgt von den punktgleichen RA Zürich und Aargau Plus. Die Ostschweizer lösten damit die Aargauer als Leader ab: Sie setzten sich im direkten Duell klar mit 26:16 durch. Dazu feierte die RA Ostschweiz gegen die Innerschweiz einen klaren 27:18-Sieg.

Die Zürcher blieben am Samstag ebenfalls souverän und setzten sich gegen Bern-Jura (24:18) sowie gegen die Romandie (37:19) klar durch. Die Berner, die nach dem ersten Spieltag wie die Aargauer ohne Verlustpunkt waren, mussten in Horgen zweimal als Verlierer vom Feld. Sie verloren auch gegen die Nordwestschweiz mit 22:25. Für NWS waren es die ersten beiden Punkte der Kampagne. Alle Resultate und Tabellen der Regionalauswahlen sind im Matchcenter zu finden.
 

Die RA Männer in Horgen in Action.

     
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Quelle: Sonja Trachsel

14.01.2018
master cup: Handballnachwuchs um zahlreiche Erfahrungen reicher

Die 19. Auflage des master cup in der Innerschweiz ist Geschichte. Am letzten Wettkampftag feierten die U21 und U19 Junioren ihren dritten Sieg innert drei Tagen gegen die Slowakei. Der weibliche Nachwuchs musste gegen Slowenien eine weitere Niederlage einstecken. Ganz ohne Erfolgserlebnis blieben lediglich die U17 Junioren gegen die Handballgrossmacht Frankreich.

37:19 und 38:19 - die Resultate der Schweizer U21 und U19 Junioren am Abschlusstag des master cup waren nahezu identisch. Auch der Spielverlauf der beiden SHV-Auswahlen war am Sonntag vergleichbar. Beide Teams lagen von Beginn an in Führung und bauten im Verlauf der ersten Halbzeit ihren Vorsprung aus. Die U19 führte schnell mit 3:0 und schraubte den Vorsprung ab der 18. Minute von 10:6 auf 18:9 zur Pause. Die U21 lag bereits nach zwölf Minuten mit 8:3 in Front, bis zum Pausenpfiff und dem Spielstand von 18:11 verlief die Partie dann aber verhältnismässig ausgeglichen.

Mit einem 9:0-Lauf zwischen der 41. (25:17) und 53. Minute (34:17) wurden die Schweizer U21 Junioren dann aber ihrer Überlegenheit auch im Ergebnis gerecht. Die U19 schaffte im zweiten Durchgang "nur" sieben Tore in Serie; zwischen der 40. und 48. Minute kassierten die jungen Schweizer aber keinen Treffer und gestalteten damit das Duell ebenso deutlich wie am Vortag. Am Ende stand für die U21 von Petr Hrachovec ein 37:19 (18:11), Nico Peters U19 Junioren gewannen 38:19 (18:9). Damit siegten die beiden Nachwuchsnationalmannschaften jeweils dreimal innert drei Tagen gegen die gleichaltrigen Auswahlen der Slowakei.

Mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck traten die U20 Juniorinnen zum dritten Duell gegen Slowenien an. Die Startphase verlief verheisungsvoll, Fabienne Albrecht traf nach acht Minuten zum 6:2. Nach 26 Minuten waren die Sloweninnen aber wieder bis auf ein Tor herangekommen (12:13). Drei technische Fehler später war die Schweizer Pausenführung mit 16:12 dennoch komfortabel. Nachdem den Gästen in der 40. Minute der Ausgleich gelang (21:21), entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Vier Minuten ohne eigenen Torerfolg und drei Treffer Sloweniens in Folge wurde den Schweizerinnen schliesslich aber zum Verhängnis. Mit 27:29 musste sich die Schweiz geschlagen geben.

Das gleiche Schicksal ereilte auch die U16 Juniorinnen. Sie verloren ebenfalls gegen Slowenien mit 23:25 (11:14). Danach sah es zu Beginn nicht aus, denn die Schweizerinnen führten nach acht Minuten komfortabel mit 6:1. Nur fünf weitere Tore in den folgenden 22 Minuten führte dazu, dass Slowenien zunächst der Ausgleich gelang (26.). Bis zur Pause lagen die Gäste dann sogar selbst mit drei Treffern in Front. Diesem Rückstand, der zeitweise auf sechs Tore anwuchs, lief die SHV-Auswahl im zweiten Durchgang fortweg hinterher. Erst in den Schlussminuten bot sich der Schweizer Equipe nochmals die Chance zur Wende. Den Gästen gelang in den letzten sechs Minuten kein Tor mehr. Mehr als auf 23:25 zu verkürzen gelang der Schweiz aber nicht mehr.

Auch im dritten Anlauf waren die Schweize U17 Junioren im Duell mit Frankreich ohne Glück. In einer Partie, in der die Schweiz zu keiner Zeit in Führung lag, sich aber dennoch teuer verkaufte, waren die Gäste zeitweise bis auf fünf Tore enteilt. Der SHV-Auswahl gelang es aber zu Beginn der zweiten Halbzeit bis auf ein Tor heranzukommen. Letztmals lagen sie in der 46. Minute beim 18:19 in Schlagdistanz. Schlussendlich setzte sich aber Frankreich mit 25:23 (16:11) durch.

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Valentin Bamert

Wichtige Erfahrungen
Der 19. master cup brachte dem Schweizer Nachwuchs internationale Begegnungen vor heimischer Kulisse. Zum Abschluss siegten am Sonntag die U21 und U19 Junioren.
13.01.2018
WM-Qualifikation: Die Schweiz scheitert in Bosnien-Herzegowina

Die Schweizer Nationalmannschaft hat den Einzug in die WM-Playoffs verpasst. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter verlor die entscheidende Partie auswärts gegen Bosnien-Herzegowina mit 15:21 (6:11). Vor 5'000 Zuschauern in Tuzla blieben die Schweizer offensiv weit unter ihren Möglichkeiten – die hervorragende Verteidigungsleistung mit dem erneut starken Keeper Nikola Portner war darum Makulatur.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Hexenkessel in Tuzla standen sich von Beginn weg zwei gut organisierte und physisch starke Verteidigungsreihen gegenüber. Beide Mannschaften taten sich in einer wahren Abwehrschlacht enorm schwer, sich in gute Abschlusspositionen zu bringen – in den ersten acht Minuten fielen darum lediglich zwei Tore (1:1).

Es waren die Bosnier, die mit drei Toren innert 120 Sekunden zum 5:2 erstmals etwas Schwung in die Begegnung brachten und Michael Suter zu seinem ersten Time-out (13.) veranlassten. Bezeichnenderweise waren es Kontertore in einer Phase, in der die Gäste kurz die Ordnung verloren – und die Schweiz fand nach der Auszeit sofort zurück zu ihrer beeindruckenden defensiven Stabilität.

20 Paraden von Benjamin Buric
So stark die SHV-Auswahl in der Verteidigung agierte, so wenig Durchschlagskraft hatte sie in der Offensive. Als Zahl mit Symbolkraft: In den ersten neun Minuten Überzahlspiel – davon eine Minute mit zwei Mann mehr – gelang nur ein einziger Treffer. Die Schweizer rieben sich richtiggehend auf, vor allem an Keeper Benjamin Buric. Der Bundesliga-Torhüter zeigte am Samstagabend eine Weltklasse-Vorstellung und kam mit 20 Paraden auf eine Abwehrquote von 57 Prozent.

Dass die Schweizer zur Pause trotzdem nur mit 6:11 zurück lagen, war vorab Keeper Nikola Portner zu verdanken. Auch er zeigte erneut eine starke Leistung und liess sich bis zum Schluss 15 Paraden notieren; davon neun in der ersten Halbzeit. Er kam auf eine Abwehrquote von 43 Prozent. Er profitierte dabei auch wieder von der starken Arbeit seiner Vorderleute.

Wer aber glaubte, dass die Schweizer in der bosnischen Industriestadt ohne Chance bleiben würden, der sah sich in der zweiten Halbzeit getäuscht. Die SHV-Auswahl gestand den Gastgebern in den ersten 16 Minuten nach dem Seitenwechsel dank überragender Defensivarbeit nur gerade zwei Treffer zu. Vier Schweizer Tore in Serie vom 13:7 zum 13:11 (45.) brachten die Spannung zurück, und als Dimitrij Küttel nach 51 Minuten der Anschlusstreffer zum 15:16 gelang, lag für kurze Zeit tatsächlich die Wende in der Luft.

Schlechte Chancenauswertung
Es sollte aber das letzte Tor der SHV-Auswahl in Tuzla bleiben. Bosnien-Herzegowina traf in den letzten acht Minuten noch fünfmal, und die Schweizer scheiterten entweder an Keeper Benjamin Buric oder an sich selbst. Wie schon im Hinspiel in St. Gallen fehlte der in solchen Situationen noch unerfahrenen Mannschaft von Trainer Michael Suter in den entscheidenden Momenten die Cleverness und der Killerinstinkt. Am Samstag kam die ungenügende Chancenauswertung hinzu.

Über die gesamten 60 Minuten gesehen hätten die Schweizer nämlich genügend gute Möglichkeiten gehabt, um das Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken – vor allem vom Kreis und von den Aussenpositionen. Und das obwohl kein einziger Rückraumspieler nur annähernd sein Rendement erreichte.

Die Schweiz zahlte im letzten Spiel der WM-Qualifikation vor 5'000 Zuschauern in der lauten und hitzigen, aber vergleichsweise fairen Atmosphäre erneut Lehrgeld. Sie machte aber auch im Nordosten Bosniens längst nicht alles falsch. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter gestand in keinem der vier Spiele der Kampagne dem Gegner mehr als 24 Treffer zu; die Verteidigung mit dem starken Torhüter Nikola Portner machte ihre Sache auch in Tuzla absolut überzeugend.

Um solche Spiele zu gewinnen, braucht es aber in der Offensive deutlich mehr Durchschlagskraft. Die Angriffseffizienz betrug sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Halbzeit nur 29 Prozent. Dass das nicht reicht, um auswärts gegen Bosnien-Herzegowina zu bestehen, war keine Überraschung.
 


 
WM-Qualifikation Männer

Bosnien-Herzegowina – Schweiz 21:15 (11:6)
SKPC Mejdan, Tuzla – 5’000 Zuschauer (ausverkauft) – Sr. Herczeg/Südi (HUN).
Torfolge: 0:1, 2:1, 2:2, 5:2, 5:3, 6:4 (16.), 8:4, 8:5, 10:5, 11:6; 11:7, 13:7 (38.), 13:11, 15:13, 16:13, 16:15 (51.), 21:15.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Bosnien-Herzegowina; 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Bosnien-Herzegowina: Buric (20 Paraden); Ovcina (4), Peric (1), Mandic, Tarabochia (1), Vrazalic, Panic (6), Terzic (1), Toromanovic, Vranjes (1), Malinovic (1), Nuic (1), Predragovic (2), Vegar (3).
Schweiz: Portner (15 Paraden); Meister (2), Rubin (1), Lier (1), Alili (2), Delhees (1), Von Deschwanden (5/1), Röthlisberger, Küttel (2), Maros (1), Huwyler, Dähler, Geisser, Gerbl.
Bemerkungen: Schweiz ohne Markovic, Sidorowicz, Vernier, Raemy, Tynowski (alle verletzt), Schmid (dispensiert), Wick, Suter (beide überzählig), Winkler und Blättler (beide nicht eingesetzt). Portner hält Penalty von Tarabochia (6./0:1). Time-outs: Bosnien-Herzegowina (28./11:6, 44./13:10, 59./19:15); Schweiz (13./5:2, 19./8:4, 40./13:7).

Tabelle:
1. Bosnien-Herzegowina 4/6
2. Schweiz 4/4
3. Estland 4/2

Bosnien-Herzegowina als Gruppensieger für die Playoffs im Juni qualifiziert.

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Quelle: Marco Ellenberger

Gescheitert
Die Schweizer Nationalmannschaft verpasst den Einzug in die WM-Playoffs: Sie verliert auswärts gegen Bosnien-Herzegowina vor 5'000 Zuschauern mit 15:21 (6:11).
13.01.2018
master cup: Nur zwei Siege für die Schweiz am zweiten Wettkampftag

Den Schweizer Nachwuchsnationalmannschaften ist es am zweiten Wettkampftag beim 19. master cup in Zug nicht gelungen an die Leistungen des Vortages anzuknüpfen. Lediglich den U21 und U19 Junioren gelang es den Sieg vom Freitag zu wiederholen.

Zweiter Sieg im zweiten Aufeinandertreffen mit der Slowakei. Sowohl die U21 von Petr Hrachovec wie auch die U19, trainiert von Nico Peter, feierten erneut einen souveränen Sieg gegen die Auswahlen aus Osteuropa. Die U21 verpatzte ihren Auftakt in die Partie; 3:7 hiess es für die SHV-Auswahl nach 16 Minuten. Bis zur Pause gelang es den Schweizern jedoch den Rückstand wett zu machen. Mit 13:13 ging es in die Pause. Francesco Ardielli war es in der 33. Minute vergönnt, die erste Führung der Gastgeber zu erzielen. Fortan gab die Schweizer Equipe den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Am Ende resultierte ein deutliches 30:23.

Einen Kantersieg feierte derweil die U19 Nationalmannschaft. Die Slowakei wurde mit 41:22 (22:7) aus der Halle geschossen. Nach dem 0:1 brannten die Schweizer Junioren ein echtes Feuerwerk ab; in der 15. Minute zeigte die Anzeigetafel in der Zuger Sporthalle den Spielstand von 11:1 zu Gunsten der SHV-Auswahl. Damit war das Spiel vor mehr als 300 Zuschauern schon so gut wie entschieden. Bis zum Pausenpfiff spielte sich die überlegene Heimmannschaft sogar einen 15-Tore-Vorsprung heraus (22:7), den die Junioren im zweiten Durchgang gekonnt verwalteten und in den Schlussminuten sogar noch ausbauen konnte.

Zum zweiten Mal als Verlierer vom Feld mussten die U17 Junioren gegen Frankreich. Bis zur 24. Minute gestaltete die SHV-Auswahl das Spiel ausgeglichen (10:10). Bereits bis zur Pause lagen die Schweizer aber bereits mit vier Toren in Rückstand (11:15). Diese Hypothek vermochten die Gastgeber nicht mehr zu kehren. Im Gegenteil: trotz insgesamt 17 Paraden der Goalies Roman Bachmann und Lars Gross wuchs der Rückstand bis zum Spielende auf neun Treffer an. Schlussendlich verlor die Schweiz mit 23:32.

Ihre Siege gegen Slowenien vom Freitag konnten die U20 und U16 Juniorinnen tags darauf nicht wiederholen. Trotz einer 15:11-Pausenführung mussten die U16 Juniorinnen noch eine Niederlage einstecken. Bis zur 40. Minute lag die SHV-Auswahl noch in Führung, ehe man der achtminütigen Torflaute Tribut zollen musste und erstmals in der Partie in Rückstand geriet. Beim Stande von 21:22 in der 49. Minute war für die Schweizerinnen noch alles drin. Eine weitere Schwächephase mit nur noch einem Treffer in den letzten elf Minuten sorgten schliesslich jedoch für die 22:30-Niederlage.

Ebenfalls ohne Glück waren am Samstagabend die U20 Juniorinnen beim 21:32 (11:13) gegen Slowenien. Acht Minuten ohne eigenen Treffer zwischen der 17. und 25. Minute sorgten dafür, dass aus einem 9:7 Vorsprung ein 9:12 Rückstand wurde. Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs brachten keine Verbesserung im Spiel der Schweiz. Nur zwei eigene Treffer bei deren sieben Toren für die Gäste verringerten die Chancen der SHV-Auswahl auf den zweiten Sieg in Serie erheblich (40./13:19). Zwar verkürzte Dimitra Hess in der 45. Minute nochmals auf 18:20; im Endspurt wurde die Schweiz aber überrollt und mit 21:32 deutlich in die Schranken gewiesen.

Am Sonntag treten die Nachwuchsnationalmannschaften zum dritten Wettkampftag in der Sporthalle in Zug an.

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Andy Scherrer

Reifeprüfungen
Die Schweizer Nachwuchsnationalmannschaften sind seit Freitag beim 19. master cup im Einsatz. Gegen die Slowakei, Slowenien und Frankreich stehen Härtetests an.
13.01.2018
master cup: Vier Schweizer Siege zum Turnierauftakt

Gelungener Auftakt für den Schweizer Handballnachwuchs beim heimischen master cup. Vier von fünf Nationalmannschaften feierten am Freitagabend beim ersten von jeweils drei Aufeinandertreffen mit ihren internationalen Gegnern einen Sieg. Sowohl die U21, wie auch die U19 Junioren besiegten die Slowakei deutlich. Zwei knappe Siege gab es für die U20 und U16 Juniorinnen in ihren Duellen mit Slowenien. Einzig der U17 Nachwuchs der Männer musste gegen Frankreich eine Niederlage einstecken.

Beim 36:24 (18:9) über die Slowakei war die U21-Nati zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Angeführt von NLA-Spieler Michael Kusio (BSV Bern Muri), dem zehn Treffer gelangen, setzte sich die SHV-Auswahl früh ab. Bereits nach 20 Minuten lag das Team von Trainer Petr Hrachovec mit sieben Toren in Front (14:7). Zwischenzeitlich führten die Schweizer im ersten von drei Duellen mit der Slowakei gar mit 13 Toren.

Ähnlich deutlich setzte sich der U19 Nachwuchs der Schweiz durch. Ebenfalls gegen die Slowakei gewann die Mannschaft von Nico Peter mit 27:19 (16:6). Die Vorentscheidung zu Gunsten der SHV-Auswahl fiel bereits im ersten Abschnitt, als der Schweiz, um den starken Goalie Nicola Damann, ein 8:0-Lauf gelang. Die Heimmannschaft konnte sich sogar eine Schwächephase im zweiten Durchgang erlauben, als während elf Minuten nur zwei eigene Treffer gelingen wollten.

Einen Sieg in letzter Minute feierten die U20 Juniorinnen beim 30:29 (14:15) gegen Slowenien. Die siebenfache Torschützin Fabienne Albrecht traf in der Schlussminute zum 30:29. Richtig Grund zum Jubeln hatte das Team von Pavol Streicher und Christoph Sahli aber erst einige Sekunden später, als SPL1-Goalie Desireé Ligue (GC Amicitia Zürich) den letzten Wurfversuch der Gäste entschärfte. 

Ebenfalls bis ganz zum Schluss zittern mussten die U16 Juniorinnen von Jürgen Fleischmann und Werner Bösch. Nach einem technischen Fehler in der Offensive 45 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 25:24 setzten die die Sloweninnen zum finalen Angriff an. Der Wurfversuch fand jedoch nicht den Weg ins Tor, so dass am Ende vor mehr als 350 Zuschauern in Muotathal die Schweizerinnen jubelten. Sieggarantin der Schweiz war Torhüterin Soraya Schaller, die 16 Paraden zeigte. 

Die einzige Niederlage kassierte die U17-Auswahl der Junioren, die sich Frankreich mit 27:31 (17:16) geschlagen geben musste. Acht Minuten vor dem Ende hatte es beim Stand von 26:26 nach einem Kampf bis in die letzten Sekunden ausgesehen. Allerdings leistete sich die Auswahl von Thomas Umbricht in der nervenaufreibenden Schlussphase eine Schwächephase in der Offensive. Acht Minuten ohne eigenen Treffer brachten die Schweiz ins Hintertreffen und sorgten für die Auftaktniederlage.

Weiter geht es mit dem master cup am Samstag und Sonntag, wenn in der Sporthalle in Zug weitere Duelle des Schweizer Nachwuchs mit den Gästen aus dem Ausland anstehen.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

12.01.2018
Auswärtsspiel in Bosnien auf SRF zwei – es braucht einen Sieg

Trotz der Heimniederlage gegen Bosnien-Herzegowina vom Mittwoch in St. Gallen ist für die Schweizer Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation die Chance auf das Weiterkommen intakt. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter braucht am Samstag (20 Uhr) in Tuzla einen Sieg, um erstmals seit acht Jahren in die WM-Playoffs einzuziehen. Das Spiel wird auf SRF zwei ab 19.50 Uhr live übertragen.

Nach je drei Spielen stehen die Schweiz und Bosnien-Herzegowina in ihrer Gruppe bei jeweils vier Punkten. Der Sieger der «Finalissima» vom Samstag sichert sich entsprechend den Gruppensieg und damit den Einzug in die Playoffs. Bei einem Unentschieden und daraus folgender Punktgleichheit entscheidet die Direktbegegnung, und nicht das Torverhältnis. Den Bosniern genügt darum am Samstag auch ein Remis.

Die Schweizer Nationalmannschaft ist am Freitag von Basel direkt nach Tuzla geflogen und hat abends in der Spielhalle (SKPC Mejdan) eine erste Trainingseinheit absolviert. In der mit 110'000 Einwohnern drittgrössten Stadt des Landes werden am Samstagabend für das letzte Spiel der WM-Qualifikation gegen 5'000 Zuschauer erwart

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Quelle: Marco Ellenberger

Die Entscheidung auf SRF zwei
Trotz der Niederlage vom Mittwoch kann die Schweiz am Samstag gegen Bosnien mit einem Sieg in die WM-Playoffs einziehen. Das Spiel gibt es live auf SRF zwei (20 Uhr).
12.01.2018
LK Zug: Christoph Sahli für Damian Gwerder ab Saison 2018/19

Trainerwechsel in der SPAR Premium League: Damian Gwerder gibt das Traineramt beim LK Zug nach zehn Jahren auf eigenen Wunsch per Ende Saison ab. Sein Nachfolger wird Christoph Sahli, der aktuell für die zweite Mannschaft der Zugerinnen in der SPL2 verantwortlich ist.

Mit vier Meistertiteln und zwei Cupsiegen war Gwerder massgeblich an der erfolgreichsten Zeit des Vereins beteiligt. Sportchef und Co-Trainer Peter Stutz blickt auf eine tolle Zusammenarbeit zurück: «Damian Gwerder ist ein ausgewiesener Fachmann mit vorzüglichen menschlichen Qualitäten: authentisch, gradlinig, offen, kreativ und ehrlich.» Stutz bedauert den Abgang sehr, denkt aber, dass der Zeitpunkt gut ist, um das junge Team mit neuen Ideen zu formen und weiter zu entwickeln.

Christoph Sahli, mit allen Diplomen ausgestattet, wird der neue Cheftrainer des SPL1-Teams. Nach acht Jahren als Trainer des Zweitteams ist Christoph Sahli der logische Nachfolger, führt Stutz aus. «Christoph Sahli hat sehr gute Arbeit geleistet und viele Zuger Talente wurden durch ihn mitgeformt. Mit ihm ist garantiert, dass der eingeschlagene Weg weitergeführt wird.»

Beim LK Zug hat auch in Zukunft der Einbau der Nachwuchsspielerinnen ins Fanionteam erste Priorität und soll mit aller Konsequenz weitergeführt werden.

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Quelle: LK Zug

Neuer Cheftrainer
2018/19 übernimmt Christoph Sahli, aktuell Trainer beim SPL2-Team, das Fanionteam des LK Zug. Er ersetzt den langjährigen Erfolgstrainer Damian Gwerder.
12.01.2018
Thomas Lanz verlängert bei Wacker Thun bis 2020

Das Thuner Eigengewächs Thomas Lanz verlängert seinen Vertrag bei Wacker Thun um weitere zwei Jahre bis Sommer 2020. Der 23-jährige begann 2004 Handball zu spielen und durchlief danach sämtliche Junioren-Stufen bei Wacker Thun. Lanz, der 184cm gross und 78kg schwer ist, debütierte im September 2012 in der höchsten Liga der Schweiz und wurde gleich in dieser Saison mit den Thunern Schweizer Meister und -Cupsieger. Er kam bisher auf 189 NLA-Einsätze. Der linke Flügelstürmer bestritt mit den Thunern die Gruppenphase der EHF Champions League 2013/2014 und 2017 kam noch ein zweiter Schweizer Cupsieg dazu.

Thomas Lanz wohnt in Thun und beendet nächstens sein Geographiestudium. Danach folgt ein Masterstudium in Klimawissenschaften an der Universität Bern. Lanz macht die Vertragsverlängerung mit seinem «... Herzensverein sehr glücklich und stolz. Als Teil der legendären Wacker-Familie werde ich nach wie vor alles für den Verein investieren um hoffentlich weitere erfolgreiche Jahre am wunderschönen Thunersee erleben zu können.»

Trainer Martin Rubin ist auch sehr glücklich mir Lanz’ Vertragsverlängerung, denn «mit seiner Physis und der Möglichkeit ihn auch auf der 2er Position oder offensiv decken zu lassen, ist Thomas Lanz extrem wertvoll.»

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Quelle: Wacker Thun

11.01.2018
master cup vom 12. bis 14. Januar mit zehn Nationalmannschaften

Am Wochenende vom 12. bis 14. Januar 2018 wird in der Zentralschweiz bereits zum 19. Mal der master cup ausgetragen. Dabei messen sich die Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften traditionell mit internationaler Konkurrenz: In dieser Saison sind Equipen aus Slowenien, Frankreich und der Slowakei zu Gast. Gespielt wird wie gewohnt am Freitag an drei verschiedenen Orten, danach samstags und sonntags durchgehend in der Sporthalle Zug.

Bei den Junioren werden Länderspiele in drei Kategorien ausgetragen: Die U16-Junioren (2002 und jünger) treffen dreimal auf Frankreich, die U18-Junioren (2000 und jünger) sowie die U20-Junioren (1998 und jünger) spielen jeweils dreimal gegen die Slowakei. Bei den Juniorinnen sind Mannschaften in zwei Kategorien am Start: Sowohl die U16-Juniorinnen (2002 und jünger), als auch die U20-Juniorinnen (1998 und jünger) treffen auf Slowenien.

Livestream-Hinweis: Alle Spiele in Zug sind live auf handballTV.ch zu sehen.
 



master cup 2018 – Spielplan

Freitag, 12. Januar
18.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U16) in Muotathal
20.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U20) in Muotathal

17.15 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U19), Sporthalle in Zug
19.00 Uhr: Schweiz – Frankreich (Junioren U17), Sporthalle in Zug
20.45 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U21), Sporthalle in Zug

Samstag, 13. Januar (Sporthalle Zug)
11.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U16)
13.15 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U19)
15.15 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U21)
17.00 Uhr: Schweiz – Frankreich (Junioren U17)
19.00 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U20)

Sonntag, 14. Januar (Sporthalle Zug)
10.00 Uhr: Schweiz – Frankreich (Junioren U17)
11.45 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U19)
13.45 Uhr: Schweiz – Slowakei (Junioren U21)
15.30 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U16)
17.15 Uhr: Schweiz – Slowenien (Juniorinnen U20)

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Quelle: Marco Ellenberger

19. master cup
Am 19. master cup vom 12. bis 14. Januar in Zug und der Zentralschweiz messen sich fünf Schweizer Nachwuchsteams mit Frankreich, Slowenien und der Slowakei.
11.01.2018
Aurel Bringolf wechselt auf die kommende Saison zum TSV St. Otmar

Mit Aurel Bringolf konnte der TSV St. Otmar einen ambitionierten und routinierten Torhüter verpflichten. Der inzwischen 30-jährige Bringolf durchlief die Jugendabteilung bei GC Amicitia Zürich und schaffte dort in der Saison 2007/2008 den Sprung in die NLA-Mannschaft. Mit den Zürchern gewann er 2009 sowohl die Meisterschaft als auch den Schweizer Cup und erreichte im Europapokal der Pokalsieger das Halbfinale.

Anfangs 2014 wechselte der 1.90 m grosse und 90 kg schwere Torhüter zu Pfadi Winterthur. Auf die Saison 2016/17 erfolgte der Wechsel zum Serienmeister Kadetten Schaffhausen, mit welchem er den Gewinn der Meisterschaft und des Super Cups feiern konnte. Nur gerade eine Saison später vermeldete Fortitudo Gossau den Zuzug des erfahrenen Torhüters.

Bringolf debütierte in der Schweizer Nationalmannschaft im November 2008 gegen Serbien und bestritt bisher 52 Länderspiele. Seine letzten Einsätze in der Nationalmannschaft datieren von Januar 2016. Bringolf ist überzeugt, dass er auch für das Nationalteam wieder zum Thema werden könnte, wenn seine Leistungen stimmen.

Beim TSV St. Otmar St. Gallen unterschreibt Aurel Bringolf einen Vertrag über zwei Jahre mit der Option für ein weiteres Jahr. Die Verantwortlichen des TSV St. Otmar zeigen sich hoch erfreut über diesen Transfer und sind überzeugt, dass Bringolf viel Stabilität und Sicherheit in die Abwehr bringen und mit seiner Erfahrung eine wichtige Rolle im jungen Team einnehmen wird.

Bringolf, lässt sich zur Zeit an der PHSG zum Sekundarlehrer ausbilden. Ausschlaggebend für den Wechsel war, seinen Angaben zufolge, dass er weiter auf hohem Niveau Handball spielen möchte und der TSV St. Otmar als einer der Traditionsvereine in der Schweiz für ihn eine sehr attraktive Adresse sei. Zudem sei es ihm möglich, sein Studium in St. Gallen fortzusetzen. Der ehrgeizige Torhüter möchte dem TSV St. Otmar helfen, an vergangene erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen.

Aufgrund der Verpflichtung von Aurel Bringolf steht fest, dass der Vertrag von Michal Shejbal nicht verlängert wird.

Aurel Bringolf wechselt von Fortitudo Gossau zum TSV St. Otmar St. Gallen.

      
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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

 

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