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Transfercoup
Der TSV St. Otmar verpflichtet für zwei Jahre den 245-fachen dänischen National- spieler Bo Spellerberg. Der 38-Jährige wechselt von KIF Kolding in die Ostschweiz.
Vorerst keine EM in der Schweiz
Die gemeinsame EM-Kandidatur Dänemark/Schweiz ist gescheitert. In der entscheidenden Abstimmung setzte sich Deutschland mit 27:19 Stimmen durch.
Die Gegner im Herbst
Die Schweizer Frauen treffen in der WM-Qualifikation auf Litauen, die Färöer Inseln und Finnland. Gespielt wird entweder mit Hin- und Rückspielen, oder in Turnierform.
Neuer Kadetten-Goalie
Die Kadetten Schaffhausen verpflichten auf die neue Saison den österreichischen Nationaltorhüter Kristian Pilipovic. Der 23-jährige Keeper unterschrieb für vier Jahre.
21.06.2018
Transfercoup: St. Otmar verpflichtet Europameister Bo Spellerberg

Der TSV St. Otmar hat den 245-fachen dänischen Internationalen Bo Spellerberg für zwei Jahre verpflichtet. Der 38-jährige Rückraumspieler wechselt von KIF Kolding in die Ostschweiz. Er soll mit seiner Erfahrung und seiner Ausstrahlung eine wichtige Führungsrolle in der jungen Mannschaft des TSV St. Otmar übernehmen und dieser zu mehr Stabilität verhelfen. Der 192cm grosse Spellerberg dürfte mit seiner Spielweise nicht nur für die St. Galler eine Bereicherung sein, sondern für die gesamte Liga.

Bo Spellerberg hat nicht nur in Dänemark, sondern auch auf der internationalen Bühne einen grossen Namen. Für die dänische Nationalmannschaft stand er 245-mal im Einsatz und wurde zweimal Europameister, dazu kamen eine EM-Silbermedaille und zwei EM-Bronzemedaillen. Bei den Weltmeisterschaften holte er sich mit seinem Team zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Auch auf Klubebene war Spellerberg äusserst erfolgreich. Mit KIF Kolding gewann er sechs Mal den Meistertitel und wurde vier Mal Pokalsieger. Auch in der abgelaufenen Saison war er eine wichtige Teamstütze und erzielte für seinen Verein in der Meisterschaft 198 Tore.

Eigentlich war die Kaderplanung des TSV St. Otmar für die kommende Saison mit den Zuzügen von Aurel Bringolf, Andrija Pendic und Frédéric Wüstner abgeschlossen. Dank der Unterstützung von Gönnern konnte sich der St. Galler Traditionsverein aber nochmals auf dem Transfermarkt umsehen. Dabei gelang ihm ein absoluter Toptransfer. 

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

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21.06.2018
Gemeinsame EM-Kandidatur Dänemark/Schweiz ist gescheitert

In der Schweiz wird es vorerst keine zweite Handball-EM geben. Die gemeinsam mit Dänemark eingereichte Kandidatur ist am Kongress der Europäischen Handball Föderation (EHF) in Glasgow gescheitert. In der entscheidenden Abstimmung setzte sich Deutschland mit 27:19 Stimmen durch.

«Wir sind über den Ausgang natürlich enttäuscht», sagte SHV-Präsident Ulrich Rubeli. «Wir hatten gemeinsam mit Dänemark eine sehr wettbewerbsfähige Kandidatur, mit der wir auf sehr viel Wohlwollen gestossen sind. Aus der intensiven und guten Zusammenarbeit mit dem dänischen Verband und aus dem Bewerbungsprozess nehmen wir viel Positives mit. Das Scheitern in Glasgow bedeutet keinesfalls das Ende unserer Anstrengungen, um in absehbarer Zeit wieder eine Endrunde in der Schweiz auszurichten.»

Deutschland, das im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit Dänemark auch die WM ausrichtet, wird erstmals Gastgeber einer Handball-EM sein. Das kontinentale Turnier wird seit 1994 im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. In zwei Jahren wird in Schweden, Norwegen und Österreich gespielt.

Ursprünglich hatten sich die Schweiz und Dänemark mit ihrer gemeinsamen Kandidatur für die Austragung der EM-Turniere von 2022 und von 2024 beworben. Vor Beginn der Abstimmung zogen die Vertreter der beiden Verbände jedoch ihre Bewerbung für 2022 zurück.

Zum Ausrichter der EM in vier Jahren wurden die ebenfalls gemeinsam kandidierenden Ungarn und Slowakei bestimmt. Die beiden Länder setzten sich bei der Wahl gegen Belgien/Spanien/Frankreich durch.

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Quelle: sda/SHV

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19.06.2018
WM-Qualifikation: Schweizerinnen gegen Litauen, Färöer und Finnland

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft trifft in der WM-Qualifikation im Herbst auf Litauen, die Färöer Inseln und Finnland. Das ergab die Auslosung am Dienstagnachmittag am EHF Kongress im schottischen Glasgow. Der Gruppensieger sowie der beste Zweite der vier Qualifikationsgruppen schaffen den Sprung in die Playoffs. Dort wartet ein Teilnehmer der EM-Endrunde im Dezember.

Die SHV-Auswahl von Trainer Martin Albertsen war dank den beiden Siegen gegen die Ukraine und dem dadurch erreichten dritten Platz in der abgelaufenen EM-Qualifikation in Topf 1 gesetzt. Nominell stärkster Gruppengegner ist Litauen, das in der EM-Qualifikation unter anderem mit einem 26:26-Remis gegen Deutschland überraschte. Die Färöer Inseln blieben in der Saison 2017/18 in der gleichen Ausscheidung ohne Punktgewinn; Finnland war bereits in der ersten Qualifikationsphase gescheitert – unter anderem an den Färöer Inseln.

Die Spiele der WM-Qualifikation werden entweder mit Hin- und Rückspielen zwischen dem 26. September und dem 2. Dezember oder in Turnierform an einem Wochenende ausgetragen. Weitere Informationen dazu folgen in den kommenden Wochen.
 



WM-Qualifikation Frauen

Gruppe 1: Slowakei, Kosovo, Ukraine, Israel.
Gruppe 2: Schweiz, Färöer Inseln, Litauen, Finnland.
Gruppe 3: Weissrussland, Italien, Portugal, Griechenland.
Gruppe 4: Türkei, Mazedonien, Island, Aserbaidschan.

Modus: Die vier Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite qualifizieren sich für die Playoffs vom 31. Mai bis 6. Juni 2019 und treffen dort auf einen Teilnehmer der EM-Endrunde im Dezember. Die WM-Endrunde wird im Dezember 2019 in Japan ausgetragen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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19.06.2018
Österreichischer Nationaltorhüter zu den Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen haben auf die neue Saison den österreichischen Nationaltorhüter Kristian Pilipovic (23 Länderspiele) verpflichtet. Er unterschrieb in der Nordostschweiz einen Vierjahres-Vertrag. Der 23 Jahre alte und 191 cm grosse Pilipovic ersetzt den zurückgetretenen Simon Kindle.

Kristian Pilipovic spielte in der vergangenen Saison beim kroatischen Spitzenclub Nexe Nasice, wo er in der SEHA Liga und im EHF Cup mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machte. Mit dem Handballclub Fivers Margareten wurde er in der Saison 2015/16 österreichischer Meister. Zudem ist Pilipovic vierfacher österreichischer Pokalsieger und zweifacher Sieger des Supercups. Im Jahr 2016 stand Kristian Pilipovic im Allstarteam der Handball Liga Austria.

Trotz seiner noch jungen Karriere konnte Kristian Pilipovic auch mit der österreichischen Nationalmannschaft schon wertvolle Erfahrungen sammeln. Bei seinen bislang 23 Einsätzen spielte er unter anderem an der EM-Endrunde 2018 in Kroatien. Zudem qualifizierte sich Pilipovic vor wenigen Tagen für die WM 2019 in Deutschland und Dänemark. Nach Sebastian Frimmel und Lukas Herburger ist Kristian Pilipovic der dritte aktuelle österreichische Nationalspieler, der in der neuen Saison für die Kadetten auflaufen wird.

"Ich freue mich sehr auf die Schweiz und auf die neuen sportlichen Aufgaben mit den Kadetten", sagt Kristian Pilipovic. Trainer Petr Hrachovec zur Neuverpflichtung: "Mit Kristian Pilipovic bekommen wir einen jungen, motivierten Torhüter, der bereits im EHF Cup und auch in der Nationalmannschaft wichtige Akzente gesetzt hat. Ich bin überzeugt, dass Kristian Pilipovic ein sehr starkes Torhüterduo mit Ivan Stevanovic bilden wird."

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

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21.06.2018
Rückraumspieler Joel Huesmann für den TV Endingen

Der TV Endingen verstärkt sich mit dem deutschen Rückraumspieler Joel Huesmann. Die Surbtaler verpflichten mit dem 28-Jährigen einen erfahrenen Werfer mit viel Übersicht für den linken Rückraum. Auch sonst gibt es diverse Veränderungen rund um den Verein und das Fanionteam.

Nach dem Abstieg aus der NLA sind einige Kaderveränderungen vollzogen worden. Neben den bereits kommunizierten Abgängen von Boccarelli (Rücktritt), Huwyler (zu Wacker Thun), Knecht (zu GC/Amicitia), Busa (zu Cherbourg, 2. Division Frankreich), Noah Haas (verbleibt bei den Kadetten Schaffhausen), Wildi (zum STV Baden) hat sich der TV Endingen auch vom Rückraumspieler Gal Adamcic getrennt. Zusätzlich hat sich nun auch Lukas Schubnell entschieden seine Handballschuhe an den Nagel zu hängen.

Um die Abgänge zu kompensieren und sich mit mehr Durchschlagskraft und Erfahrung zu verstärken können die Endinger neben dem Klassetorhüter Nungovitch nun einen zweiten Toptransfer vermelden. Der 197cm grosse Deutsche Joel Huesmann ist ein torgefährlicher Spieler, der den Rückraum der Surbtaler verstärken wird.

"In einem Testspiel, in den zwei Trainingseinheiten und in den Gesprächen und Verhandlungen hat uns Joel überzeugt. Es freut uns sehr, dass er bei uns einen Vertrag unterschrieben hat", so das Fazit vom Trainerstab. Die Laufzeit ist ungewöhnlich – falls die Endinger Ende der kommenden Saison nicht aufsteigen gibt es eine Ausstiegsklausel – ansonsten will der Deutsche drei Jahre in Endingen bleiben.

Der wurfgewaltige linke Rückraumspieler hat das Handball-ABC beim TBV Lemgo gelernt, spielte in den ersten Jahren in Deutschland in der dritten Liga und die letzten Jahre in der ersten Beneluxliga bei Hurry Up, mit denen er in den Halbfinal des Challenge Cup vorstiess, und vergangene Saison in der ersten ungarischen Division bei Komlo.

Verstärkung auch im Umfeld
Auch im Umfeld hat sich einiges getan. Im Marketingteam gibt es Verstärkung durch Andreas Senn, der in der Region sehr gut vernetzt ist und Marco Meyer vom neuen Cosponsor, der Gross Garage Baden-Wettingen. Den Gönnerclub übernimmt Kreislegende Patrick "Päddy" Schneider und im Sportbereich zeichnet sich eine interne Lösung ab.

Viele Junge im Test beim Fanionteam
Nach den diversen Abgängen gilt es insbesondere junge Spieler in der ersten Mannschaft einzubauen. Trainer Zoltan Majeri meint dazu: "Wir wollen ganz klar den Abstieg als Chance für den Einbau von jungen Spielern nutzen, in die Spieler investieren und diese auch an den Verein binden."

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Quelle: TV Endingen

21.06.2018
Transfercoup: St. Otmar verpflichtet Europameister Bo Spellerberg

Der TSV St. Otmar hat den 245-fachen dänischen Internationalen Bo Spellerberg für zwei Jahre verpflichtet. Der 38-jährige Rückraumspieler wechselt von KIF Kolding in die Ostschweiz. Er soll mit seiner Erfahrung und seiner Ausstrahlung eine wichtige Führungsrolle in der jungen Mannschaft des TSV St. Otmar übernehmen und dieser zu mehr Stabilität verhelfen. Der 192cm grosse Spellerberg dürfte mit seiner Spielweise nicht nur für die St. Galler eine Bereicherung sein, sondern für die gesamte Liga.

Bo Spellerberg hat nicht nur in Dänemark, sondern auch auf der internationalen Bühne einen grossen Namen. Für die dänische Nationalmannschaft stand er 245-mal im Einsatz und wurde zweimal Europameister, dazu kamen eine EM-Silbermedaille und zwei EM-Bronzemedaillen. Bei den Weltmeisterschaften holte er sich mit seinem Team zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Auch auf Klubebene war Spellerberg äusserst erfolgreich. Mit KIF Kolding gewann er sechs Mal den Meistertitel und wurde vier Mal Pokalsieger. Auch in der abgelaufenen Saison war er eine wichtige Teamstütze und erzielte für seinen Verein in der Meisterschaft 198 Tore.

Eigentlich war die Kaderplanung des TSV St. Otmar für die kommende Saison mit den Zuzügen von Aurel Bringolf, Andrija Pendic und Frédéric Wüstner abgeschlossen. Dank der Unterstützung von Gönnern konnte sich der St. Galler Traditionsverein aber nochmals auf dem Transfermarkt umsehen. Dabei gelang ihm ein absoluter Toptransfer. 

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

Transfercoup
Der TSV St. Otmar verpflichtet für zwei Jahre den 245-fachen dänischen National- spieler Bo Spellerberg. Der 38-Jährige wechselt von KIF Kolding in die Ostschweiz.
21.06.2018
Gemeinsame EM-Kandidatur Dänemark/Schweiz ist gescheitert

In der Schweiz wird es vorerst keine zweite Handball-EM geben. Die gemeinsam mit Dänemark eingereichte Kandidatur ist am Kongress der Europäischen Handball Föderation (EHF) in Glasgow gescheitert. In der entscheidenden Abstimmung setzte sich Deutschland mit 27:19 Stimmen durch.

«Wir sind über den Ausgang natürlich enttäuscht», sagte SHV-Präsident Ulrich Rubeli. «Wir hatten gemeinsam mit Dänemark eine sehr wettbewerbsfähige Kandidatur, mit der wir auf sehr viel Wohlwollen gestossen sind. Aus der intensiven und guten Zusammenarbeit mit dem dänischen Verband und aus dem Bewerbungsprozess nehmen wir viel Positives mit. Das Scheitern in Glasgow bedeutet keinesfalls das Ende unserer Anstrengungen, um in absehbarer Zeit wieder eine Endrunde in der Schweiz auszurichten.»

Deutschland, das im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit Dänemark auch die WM ausrichtet, wird erstmals Gastgeber einer Handball-EM sein. Das kontinentale Turnier wird seit 1994 im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. In zwei Jahren wird in Schweden, Norwegen und Österreich gespielt.

Ursprünglich hatten sich die Schweiz und Dänemark mit ihrer gemeinsamen Kandidatur für die Austragung der EM-Turniere von 2022 und von 2024 beworben. Vor Beginn der Abstimmung zogen die Vertreter der beiden Verbände jedoch ihre Bewerbung für 2022 zurück.

Zum Ausrichter der EM in vier Jahren wurden die ebenfalls gemeinsam kandidierenden Ungarn und Slowakei bestimmt. Die beiden Länder setzten sich bei der Wahl gegen Belgien/Spanien/Frankreich durch.

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Quelle: sda/SHV

Vorerst keine EM in der Schweiz
Die gemeinsame EM-Kandidatur Dänemark/Schweiz ist gescheitert. In der entscheidenden Abstimmung setzte sich Deutschland mit 27:19 Stimmen durch.
20.06.2018
Die ASR sucht eine/n QS-Bereichsverantwortliche/n (Breite Ost)

Die Abteilung Schiedsrichter (ASR) des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) sucht für die kommende Saison 2018/19 eine engagierte Persönlichkeit als Bereichsverantwortlichen in der Qualitätssicherung (QS) für die Breite Ost. Der Bereich ist verantwortlich für die Förderung der Schiedsrichter.

Geschätzter Zeitbedarf sind zwei bis vier Stunden pro Woche, Entschädigung gemäss dem Funktionärsreglement des SHV. Alle Informationen zur Funktion sind im angefügten Dokument zu finden. Bewerbungen sind an Beat Nagel, Leiter Qualitätssicherung, zu richten.

beat.nagel@handball.ch
+41 79 723 01 99
 

Dokumente:
ASR: Ausschreibung QS-Bereichsleiter Breite Ost84 KByte

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Quelle: Susi Erni

19.06.2018
WM-Qualifikation: Schweizerinnen gegen Litauen, Färöer und Finnland

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft trifft in der WM-Qualifikation im Herbst auf Litauen, die Färöer Inseln und Finnland. Das ergab die Auslosung am Dienstagnachmittag am EHF Kongress im schottischen Glasgow. Der Gruppensieger sowie der beste Zweite der vier Qualifikationsgruppen schaffen den Sprung in die Playoffs. Dort wartet ein Teilnehmer der EM-Endrunde im Dezember.

Die SHV-Auswahl von Trainer Martin Albertsen war dank den beiden Siegen gegen die Ukraine und dem dadurch erreichten dritten Platz in der abgelaufenen EM-Qualifikation in Topf 1 gesetzt. Nominell stärkster Gruppengegner ist Litauen, das in der EM-Qualifikation unter anderem mit einem 26:26-Remis gegen Deutschland überraschte. Die Färöer Inseln blieben in der Saison 2017/18 in der gleichen Ausscheidung ohne Punktgewinn; Finnland war bereits in der ersten Qualifikationsphase gescheitert – unter anderem an den Färöer Inseln.

Die Spiele der WM-Qualifikation werden entweder mit Hin- und Rückspielen zwischen dem 26. September und dem 2. Dezember oder in Turnierform an einem Wochenende ausgetragen. Weitere Informationen dazu folgen in den kommenden Wochen.
 



WM-Qualifikation Frauen

Gruppe 1: Slowakei, Kosovo, Ukraine, Israel.
Gruppe 2: Schweiz, Färöer Inseln, Litauen, Finnland.
Gruppe 3: Weissrussland, Italien, Portugal, Griechenland.
Gruppe 4: Türkei, Mazedonien, Island, Aserbaidschan.

Modus: Die vier Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite qualifizieren sich für die Playoffs vom 31. Mai bis 6. Juni 2019 und treffen dort auf einen Teilnehmer der EM-Endrunde im Dezember. Die WM-Endrunde wird im Dezember 2019 in Japan ausgetragen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Die Gegner im Herbst
Die Schweizer Frauen treffen in der WM-Qualifikation auf Litauen, die Färöer Inseln und Finnland. Gespielt wird entweder mit Hin- und Rückspielen, oder in Turnierform.
19.06.2018
Champions League: Wacker Thun ist gesetzt und spielt in Gümligen

Schweizermeister Wacker Thun ist im Teilnehmerfeld der Champions League der Saison 2018/19 gesetzt. Das gab die EHF am Kongress in Glasgow bekannt. Die Gegner der Berner Oberländer werden am 29. Juni in Wien ausgelost. Mögliche Gegner sind unter anderem Ademar Leon (Spanien), Elverum (Norwegen), Sporting Lissabon (Portugal), Metalurg Skopje (Mazedonien), Tatran Presov (Slowakei) oder Bjerringbro-Silkeborg (Dänemark). 

Die Teilnahme ist für den Verein eine grosse sportliche, wirtschaftliche und organisatorische Herausforderung. Das KMU Wacker Thun wird in jeder Hinsicht vollen Einsatz leisten müssen. Insbesondere wird es eine grosse Herausforderung sein, die erforderlichen finanziellen Mittel aufzubringen. Der Verein hofft, einmal mehr auf die treuen Unterstützer/-innen (Firmen und Private) zählen zu dürfen.

Auch der Austragungsort der Heimspiele ist geklärt: Wacker Thun wird in der neuen Sporthalle im Gümligen spielen. Die Mobiliar Arena wird Ende August offiziell eingeweiht und einige Tage später Spielstätte des ersten Heimspiels in der Champions League sein. 

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Quelle: Wacker Thun

19.06.2018
Nicolas Raemy verlängert bei Wacker Thun vorzeitig bis 2020

Nicolas Raemys Vertrag bei Wacker Thun wäre Ende Saison 2018/2019 ausgelaufen. Nun hat der Rückraumspieler seinen Vertrag bei den Berner Oberländern vorzeitig um eine weitere Saison bis Ende Saison 2019/2020 verlängert. Raemy griff nach verletzungsbedingtem Unterbruch von fast 18 Monaten im Frühjahr 2018 wieder ins Geschehen ein. Er konnte rasch wieder Tritt fassen und war massgeblich am Titelgewinn beteiligt.

Nicolas Raemy ist 26 Jahre jung und Student. Er hat 200 Spiele in der Swiss Handball League (SHL) und 49 Einsätze in der Nationalmannschaft absolviert. Der Innerschweizer spielt seit der Saison 2014 bei den Thunern.

Trainerstaff bleibt zusammen
Andreas Merz bleibt ebenfalls eine weitere Saison Goalietrainer bei Wacker Thun. Der 32-jährige unterstützt Cheftrainer Martin Rubin und Assistenztrainer Remo Badertscher. Merz kümmert sich um die beiden Nati-Keeper Marc Winkler und Flavio Wick.

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Quelle: Wacker Thun

19.06.2018
Österreichischer Nationaltorhüter zu den Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen haben auf die neue Saison den österreichischen Nationaltorhüter Kristian Pilipovic (23 Länderspiele) verpflichtet. Er unterschrieb in der Nordostschweiz einen Vierjahres-Vertrag. Der 23 Jahre alte und 191 cm grosse Pilipovic ersetzt den zurückgetretenen Simon Kindle.

Kristian Pilipovic spielte in der vergangenen Saison beim kroatischen Spitzenclub Nexe Nasice, wo er in der SEHA Liga und im EHF Cup mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machte. Mit dem Handballclub Fivers Margareten wurde er in der Saison 2015/16 österreichischer Meister. Zudem ist Pilipovic vierfacher österreichischer Pokalsieger und zweifacher Sieger des Supercups. Im Jahr 2016 stand Kristian Pilipovic im Allstarteam der Handball Liga Austria.

Trotz seiner noch jungen Karriere konnte Kristian Pilipovic auch mit der österreichischen Nationalmannschaft schon wertvolle Erfahrungen sammeln. Bei seinen bislang 23 Einsätzen spielte er unter anderem an der EM-Endrunde 2018 in Kroatien. Zudem qualifizierte sich Pilipovic vor wenigen Tagen für die WM 2019 in Deutschland und Dänemark. Nach Sebastian Frimmel und Lukas Herburger ist Kristian Pilipovic der dritte aktuelle österreichische Nationalspieler, der in der neuen Saison für die Kadetten auflaufen wird.

"Ich freue mich sehr auf die Schweiz und auf die neuen sportlichen Aufgaben mit den Kadetten", sagt Kristian Pilipovic. Trainer Petr Hrachovec zur Neuverpflichtung: "Mit Kristian Pilipovic bekommen wir einen jungen, motivierten Torhüter, der bereits im EHF Cup und auch in der Nationalmannschaft wichtige Akzente gesetzt hat. Ich bin überzeugt, dass Kristian Pilipovic ein sehr starkes Torhüterduo mit Ivan Stevanovic bilden wird."

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

Neuer Kadetten-Goalie
Die Kadetten Schaffhausen verpflichten auf die neue Saison den österreichischen Nationaltorhüter Kristian Pilipovic. Der 23-jährige Keeper unterschrieb für vier Jahre.
19.06.2018
Grossfeldcup: Uster und die SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur siegen

Am vergangenen Wochenende wurden in Winterthur gleich zwei Vorrundenturniere des Grossfeldcup ausgetragen. Am Samstag gewannen die Red Dragons Uster das grosse Turnier («Kalypso Partners Grossfeldtrophy») mit acht teilnehmenden Teams, am Sonntag setzte sich die SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur gegen zwei Mitkonkurrenten durch.

Da Uster schon von Beginn auf sein Startrecht am Finalturnier verzichtet hat, rückt das am Samstag zweitplatzierte Lägern Wettingen nach. Das Finalturnier wird demnach am 7. Juli in Zofingen mit der SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur, dem STV Baden 2, dem SV Lägern Wettingen sowie dem gastgebenden TV Zofingen ausgetragen. Die Zofinger streben auf dem heimischen Platz nach dem Cupsieg im vergangenen Jahr die Titelverteidigung an.

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Quelle: Handballförderung

19.06.2018
Ballsporthalle Moos: Via Crowdfunding zum gelenkschonenden Boden

Das innovative Jugendprojekt «Ballsporthalle Moos» ist auf der Zielgeraden. Da die Halle insbesondere dem Nachwuchs zur Verfügung stehen wird, soll ein gelenkschonender Hallenboden installiert werden. Um die Kosten von 150'000 Franken zu decken, startete die Stiftung Jugendförderung Berner Handball eine Crowdfundingaktion auf ibelieveinyou.ch, der erfolgreichsten Crowdfundingplattform im Sport.

In Gümligen bei Bern entsteht zur Zeit ein bemerkenswertes Jugendprojekt: Die Stiftung «Jugendförderung Berner Handball» erstellt eine privatwirtschaftlich finanzierte Ballsporthalle mit einem in der Schweiz einzigartigen dualen Nutzungskonzept. Auf der einen Seite profitieren Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren von einem polysportiven Sportangebot und einer idealen Infrastruktur. Auf der anderen Seite wird der Spitzensport die Ballsporthalle zu rund 20 Prozent mit Publikumsanlässen nutzen. Zusätzlich werden an rund 50 Tagen pro Jahr die drei Sport-Landesverbände SHV (Handball), SFV (Futsal) und Swiss Volley die Ballsporthalle für Trainingslager, Cupfinals oder Länderspiele mieten.

Mit dem Crowdfunding über 150'000 Franken soll ein kombielastischer Schwingboden, welcher nachweislich eine gute Prophylaxe gegen Gelenkschäden- und ‐verletzungen ist, finanziert werden. Prof. Dr. Daniel Buser, Präsident der Stiftung Jugendförderung Berner Handball: «Mit diesem gelenkschonenden Boden können sich die Kinder und Jugendliche in ihrer Wachstumsphase optimal bewegen und ihren lebensfrohen Bewegungsdrang ohne drohende Gelenkschäden ausleben.» Nick Gast, CEO von I believe in you ist überzeugt: «Der Spitzensport hat eine Vorbildfunktion für die Sportler von morgen und mit diesem dualen Konzept wird dem voll und ganz Rechnung getragen und somit bei den Kleinen die Lust nach Sport und Bewegung geweckt.»

Die Crowdfundingaktion startete letzte Woche und läuft 50 Tage lang. Wie im Crowdfunding üblich, kommt die Aktion nur zustande, wenn die Zielsumme innerhalb der 50 Tage erreicht wird. Für die Unterstützerinnen und Unterstützer gibt es als Dankeschön exklusive Goodies: Von Matchtickets über persönliche Trainings mit den Teams bis zu einem der begehrten Tickets für das Eröffnungsspiel.

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Quelle: Stiftung Jugendförderung Berner Handball

Crowdfunding
In der neuen Ballsporthalle Moos soll ein speziell gelenkschonender Hallenboden installiert werden. Dafür werden per Crowdfunding 150'000 Franken gesucht.
18.06.2018
NLB: Philipp Seitle vom STV Baden zu den Lakers Stäfa

Die Lakers Stäfa haben mit der Verpflichtung von Philipp Seitle ihre Transferaktivitäten für die kommende Spielzeit abgeschlossen. Der 32-jährige Deutsche wechselt vom Liga-Konkurrenten STV Baden per sofort auf den Frohberg und hat einen Vertrag bis Sommer 2020 unterschrieben.

Seit seinem Wechsel vom deutschen Zweitligisten Coburg im Sommer 2015 in die Schweiz zählte Philipp Seite zu den besten Topscorern der NLB. Bei der SG Horgen wurde der Rechtshänder mit 215 Treffern Torschützenkönig und in den vergangenen beiden Jahren in Baden erzielte der Deutsche insgesamt 270 Liga-Tore.

"Mit Philipp konnten wir einen sehr starken und routinierten Rückraumspieler verpflichten. Er ist eine ideale Ergänzung zu unseren vielen jungen Spielern. Er hat in den letzten drei Jahren über 480 Tore in der NLB erzielt und gehörte zu den Top-Spielern der Liga", sagt Christian Rieger, VR-Präsident der GS Players AG. 

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Quelle: Lakers Stäfa

18.06.2018
LC Brühl komplettiert den Trainerstaff für nächste Saison

Nach den Abgängen im Staffbereich des LC Brühl bekommen Cheftrainer Martin Gerstenecker und Torhütertrainer Lubomir Svajlen Verstärkung. Der LC Brühl Handball darf ab kommender Saison auf die Unterstützung von Yves Rohner im Athletikbereich zählen. Vom Handballklub Sparkasse blau-weiss Feldkirch stösst Andriy Kuzo als Assistenztrainer zu den St. Gallerinnen.

Brühls neuer Athletiktrainer Yves Rohner hat sein Masterstudium der Sportwissenschaften an der Universität Fribourg abgeschlossen und ist zurzeit als Sportlehrer in Walzenhausen tätig. Neben dem Bachelorstudium an der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen arbeitete Yves als Fitnesstrainer sowie Fitnesstrainer-Ausbildner und ist nun daran, die Swiss Olympic Langhantelausbildung in Angriff zu nehmen. Yves wird beim LC Brühl den Athletikbereich der SPL sowie auch des Leistungsbereichs im Nachwuchs (SPL2, Future, U14 bis U18) übernehmen.

Andriy Kuzo wechselte 2008 als Spieler von Tschechien nach Bregenz und ein Jahr später nach Hard. Ebenfalls nahm der heute 39-jährige Linkshänder insgesamt vier Saisons als Spieler an der Champions League teil. Nach erfolgreicher Spielerkarriere führte Kuzo seine Karriere als Trainer fort. Trainerstationen des Ukrainers waren unter anderem Hard und Hohenems. Zuletzt war Kuzo beim Handballklub Sparkasse blau-weiss Feldkirch tätig, wo er während zwei Saisons das Amt des Cheftrainers in der höchsten österreichischen Frauenspielklasse innehatte. Kuzo ist ausgebildeter Sportlehrer und A-Lizenztrainer. Beim LC Brühl wird Andriy Kuzo Chefcoach Martin Gerstenecker als Assistenztrainer unterstützen.

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Quelle: LC Brühl Handball

18.06.2018
Neue Cheftrainer für drei Regionalauswahlen der Frauen

Pünktlich zur Regionalauswahl-Sichtung in den sieben Regionen am letzten Wochenende haben drei neue Trainer mit ihrem Staff die Arbeit aufgenommen. In der Region Zürich konnte mit Christian Bienz ein Coach für die Frauen-RA gewonnen werden, der bereits als Regionalauswahl-Assistent bei den Männern viel Erfahrung gewinnen konnte.

Gleiches gilt für den neuen Mann an der Seitenlinie der Innerschweizer Frauen-RA: Urs Styger sammelte in den vergangenen fünf Jahren bereits Erfahrung bei den Männern an der Seite von Manuel Schnellmann und wagt nun den Schritt zum Cheftrainer.

In der aufstrebenden Region Aargau/Nordwestschweiz, ebenfalls im weiblichen Bereich, übernimmt mit Markus Widmer ein Mann mit viel Erfahrung im Trainerbildungssektor des Kantons Aargau das Zepter. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) heisst alle die drei neuen Cheftrainer herzlich willkommen und wünscht viel Freude und Erfolg bei der Arbeit.

Die Neuen können in allen Regionen von der hervorragenden Arbeit ihrer Vorgänger profitieren. Mit Tobias Scheuteri (IHV) und Ferenc Panczel (ZHV) treten der Back to Back Champion und sein Finalwidersacher der letzten beiden Jahre ab. Die Region Aargau Plus/Nordwestschweiz weist noch nicht diese Resultate auf, aber hat nach einem Strukturwandel in den letzten Jahren mittlerweile die höchste Anzahl an Sichtungsteilnehmerinnen und besitzt somit grosses Potenzial den Anschluss an die traditionell starken Regionen Ost, IHV, ZHV herzustellen.

Den drei abtretenden Trainern, Annika Pettersson (AG+/NWS), Tobias Scheuteri (IHV) und Ferenc Panczel (ZHV) wünscht der SHV alles Gute im Privat- und Berufsalltag und bedankt sich ganz herzlich für die Arbeit der letzten Jahre.

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Quelle: Nico Peter

15.06.2018
Nikola Portner: «Ich habe Gänsehaut, wenn ich nur daran denke»

Der Schweizer Handballgoalie Nikola Portner hat als erster Schweizer die EHF Champions League gewinnen können. MySports hat mit ihm über den Triumph mit Montpellier sowie über seinen Vater und ehemaligen Weltklasse-Handballer Zlatko Portner gesprochen. Ein sehr sehenswertes Portrait.
 

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Quelle: MySports

15.06.2018
Crowdfunding: Schweizer "Handball-Freaks" sammeln für Hall of Fame

Vier Schweizer «Handball Freaks» (aus vier verschiedenen Fanclubs) haben es sich als private Initiative zum Ziel gesetzt, Spieler und Spielerinnen mit aussergewöhnlichen Karrieren in einer Hall of Fame zu würdigen. Um ihr Projekt fertigzustellen und die Hall of Fame unter anderem auch virtuell als Museum anzubieten, haben sie eigens ein Crowdfunding gestartet. Alle Informationen zur Hall of Fame und zu den Gegenleistungen gibt es auf der Website von «I believe in you».

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Quelle: handball-hall-of-fame.ch

14.06.2018
Tor des Monats Mai Männer-Handball: Jonas Dähler (Wacker Thun)

Ihr habt gewählt: Das Tor des Monats Mai im Männer-Handball hat Jonas Dähler von Wacker Thun erzielt. Sein sehenswerter Treffer vom rechten Flügel nach einer ebenso grossartigen Vorarbeit von Lukas von Deschwanden bekam die meisten Stimmen aller vorgeschlagenen Tore. Danke fürs Abstimmen und herzliche Gratulation!

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Quelle: Matthias Schlageter/handball-tv.ch

14.06.2018
Wunderbare Schulhandball Schweizermeisterschaft in Volketswil

Am vergangenen Wochenende wurde in Volketswil die 22. Schulhandball Schweizermeisterschaft ausgetragen. 64 Mannschaften mit rund 600 Kindern spielten in acht Kategorien um die nationalen Titel, wobei der Spass ganz klar im Vordergrund stand. Der SC Volketswil machte mit viel Herzblut und perfekter Organisation einen wunderbaren Anlass möglich.

«Der SC Volketswil hat hervorragende und vorbildliche Arbeit geleistet. Der Veranstalter verdient ein riesiges Dankeschön», sagte Daniel Willi, Leiter Handballförderung des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV). «Die Reaktionen zum Anlass waren sehr positiv. Wir haben an den beiden Tagen ein tolles Miteinander erlebt und den Kindern ein grossartiges Erlebnis ermöglicht. Wir erhoffen uns davon natürlich auch, dass wir zahlreiche neue junge Handballerinnen und Handballer für die Clubs gewinnen und so die lokalen Vereine in der ganzen Schweiz davon profitieren können.»

Die Veranstalter des SC Volketswil zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Austragung. «Die Abläufe waren durchdacht, die Einsätze aller HelferInnen war grossartig, die Begegnung mit Partnern aus Politik und Wirtschaft war sehr positiv und die Zusammenarbeit mit dem Verband sowie der Gemeinde Volketswil sehr erfreulich und konstruktiv», liess sich der SCV in einer Mitteilung zitieren. Die 23. Schulhandball Schweizermeisterschaft findet am 15. und 16. Juni 2019 ebenfalls im Sportzentrum Gries in Volketswil statt.

Dokumente:
Ranglisten der Schulhandball Schweizermeisterschaft 201840 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

Voller Einsatz
Am letzten Wochenende fand die 22. Schulhandball Schweizermeisterschaft statt. In Volketswil waren 64 Teams mit rund 600 Kindern aus der ganzen Schweiz dabei.
13.06.2018
SPL1: Schwedische Rückraumspielerin für Yellow Winterthur

Mit der 26-jährigen Schwedin Agnes Rutqvist erhält Yellow Winterthur für die neue Spielzeit nach Agnethe Boysen (Dänemark) eine weitere Verstärkung aus Skandinavien. Die variabel einsetzbare Rückraumspielerin bringt die Erfahrung aus sechs Spielzeiten in der höchsten schwedischen Liga, wo sie zuletzt bei Kristianstad HK spielte, mit nach Winterthur. Das Trainerteam der Winterthurerinnen traut es der physisch starken Schwedin zu, mit ihrer Routine und handballerischen Qualitäten, rasch eine Führungsrolle in der Mannschaft zu übernehmen. Rutqvist begann ihre Handballkarriere bei Djurgården IF Stockholm, später folgte ein Wechsel zu Skuru HK, wo sie den Schritt in die höchste Liga machte und zwei Mal die Saison auf Rang 2 beendete.

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Quelle: Yellow Winterthur

13.06.2018
SPL1: Abschiedsspiel für Zugs scheidenden Trainer Damian Gwerder

Im Rahmen des Saisonabschluss-Events des LK Zug am Samstag, 16. Juni, wird der langjährige SPL1-Trainer Damian Gwerder verabschiedet. Zu seinen Ehren gibt es ein Spiel mit ehemaligen SPL1-Spielerinnen, die gegen das Fanionteam von 2018/19 antreten werden. Anwurf des Plauschspiels, das wie gewohnt in der Sporthalle Zug stattfinden wird, ist um 16 Uhr. Dann werden auch die Spielerinnen verabschiedet, die das Team mit dem Ende der Saison 2017/18 verlassen werden.

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Quelle: LK Zug

12.06.2018
Trotz Topleistung gegen Norwegen: Die Schweiz verpasst die WM

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft zeigte im WM-Playoff-Rückspiel gegen den WM-Zweiten Norwegen eine über weite Strecken grossartige, phasenweise begeisternde Leistung und besiegte den Vize-Weltmeister Norwegen vor 3'450 Fans in der Zuger Bossard-Arena mit 33:30 (15:16). Andy Schmid (12 Tore) und Nikola Portner (17 Paraden) ragen aus dem Kollektiv heraus.

Dennoch war für das Team von Nationaltrainer Michael Suter die Hypothek nach der 26:32-Auswärtsniederlage letztlich zu gross und die Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark wird ohne die Schweiz stattfinden. Die Schweizer schnupperten heftig an der Sensation, die Leistungen gegen Norwegen machen Mut und Hoffnung für die kommenden Aufgaben.

"Wir zeigten in drei von vier Halbzeiten gegen Norwegen sehr sehr starke Leistungen, stehen nun aber dennoch mit leeren Händen da und sind natürlich enttäuscht", sagte Nationaltrainer Michael Suter nach dem Spiel. Und der Bundesliga-Spieler Samuel Röthlisberger fasste es wie folgt treffend zusammen: "Hätten wir im Hinspiel in Norwegen besser verteidigt, hätte es womöglich gereicht".

Die nach wie vor ersatzgeschwächten Schweizer (acht verletzte Leistungsträger) erwischten in Zug gegen Norwegen einen veritablen Traumstart, führten nach elf Minuten 7:4 und nach 14 Minuten 9:6. Die Schweizer beeindruckten in dieser Phase mit einer bärenstarken Abwehr vor Torhüter Nikola Portner, der in der Startphase sowie in der zweiten Halbzeit eine absolute Weltklasseleistung zeigte und am Ende sogar als zweifacher Torschütze zu Buche stand.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnten die Schweizer allerdings vorübergehend das enorm hohe Niveau nicht mehr ganz halten und aus dem Vorsprung wurde gegen das enorm konsequent agierende Weltklasseteam aus Skandinavien innert zehn Minuten ein Rückstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten die Schweizer dann aber regelrecht den Turbo. Fünf Tore in den ersten 2:29 Minuten nach Wiederanpfiff und ein 7:2-Lauf innert siebeneinhalb Minuten führten mehrmals zu einem Schweizer Viertore-Vorsprung und die Sensation lag in der Luft. "Da kamen wir in den Flow und spielten Norwegen vorübergehend aus der Halle", zeigte sich Suter trotz der Enttäuschung zugleich auch stolz.

Norwegen reagierte auf den Schweizer Höhenflug und die euphorische Atmosphäre in der Zuger Halle unter anderem mit einem kurzfristigen Torhüterwechsel. Der eingewechselte Keeper Espen Christensen zog den Schweizern mit fünf erfolgreichen Paraden bei sechs Schüssen in der Folge quasi die Zähne.

Die Schweiz, bei der Bundesliga-MVP Andy Schmid (12 Tore) glänzend Regie führte, agierte in der zweiten Halbzeit defensiv erneut beeindruckend stark, spielte zudem vermehrter über die Flügel, kämpfte bis zur letzten Sekunde weiter und kam zu einem hochverdienten Sieg, konnte aber den Weltklassegegner trotz allem nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Norwegen wankte, aber fiel nicht, und überzeugte als Kollektiv, aus dem der praktisch unkontrollierbare Paris-Playmaker Sander Sagosen (11 Treffer) noch zusätzlich herausragte.

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft zeigte zweifellos eines ihrer besten Spiele unter Trainer Michael Suter und agierte gegen den Vizeweltmeister absolut auf Augenhöhe. Mit einer noch konsequenteren Chancenauswertung (die Schweiz verschoss drei Penalties und vergab einige hochkarätige Chancen) wäre ein denkwürdiger Sieg absolut möglich gewesen. Und dies trotz unübersehbaren personellen Herausforderungen (auf Grund von Verletzungen) im rechten Rückraum.

Aber der Konjunktiv hilft nun nicht weiter, viel mehr gilt die Konzentration den kommenden Aufgaben ab dem kommenden Herbst in der EM-Qualifikation gegen Kroatien, Serbien und Belgien. Der Grundstein scheint gelegt.
 



WM-Qualifikation

Schweiz  Norwegen 33:30 (15:16)
Bossard Arena, Zug – 3'450 Zuschauer – Sr. Nikolov/Nachevski (MKD).
Torfolge: 0:1, 1:2, 4:2, 5:4, 7:4, 7:6, 9:6, 9:8, 11:9, 11:11, 13:12, 13:14, 14:14, 14:16, 15:16; 18:16, 18:17, 20:17, 20:18, 22:18 (38.), 23:19, 23:21, 24:21, 24:23, 31:30, 33:30.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 6mal 2 Minuten gegen Norwegen.
Schweiz: Portner (2); Schmid (12), Meister (3), Rubin, Lier (5/2), Von Deschwanden (3), Röthlisberger, Maros (2), Tominec (3), Gerbl (3).
Norwegen: Bergerud /Christensen (41. bis 52.); Sagosen (11/3), Myrhol (2), Jakobsen, Vildalen, Tönnesen (4), Joendal (2), Björnsen (3), Gullerud (1), Sörheim, Johannessen, O'Sullivan (4), Reinkind (2), Röd (1).
Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Küttel, Delhees, Tynowski, Vernier, Markovic, Sidorowicz, Huwyler, Kusio (alle verletzt), Engler, Wick (beide überzählig), Alili, Blättler, Arn, Haas, Jud und Winkler (alle nicht eingesetzt). Schmid scheitert mit Penalty an Bergerud (22./11:11), verwandelt aber den Nachschuss. Schmid scheitert mit Penalty an Bergerud (24./13:13). Gerbl scheitert mit Penalty an Bergerud (41./23:20). Von Deschwanden scheitert mit Penalty an Bergerud (47./24:23). 

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Quelle: Meinrad Stöcklin / Bild: Alexander Wagner

Spiel gewonnen – WM verpasst
Die Schweizer Nationalmannschaft der Männer bezwingt Norwegen mit 33:30 (15:16) verpasst aber die WM-Qualifikation. Spielmacher Andy Schmid glänzte mit 12 Toren.
11.06.2018
Die Tageskasse in der Bossard Arena öffnet um 15 Uhr

Die Schweizer Nationalmannschaft empfängt am Dienstag in Zug Norwegen zum Rückspiel in den WM-Playoffs. Anpfiff in der Bossard Arena ist um 18.15 Uhr. Die Tageskasse öffnet um 15 Uhr, Türöffnung ist um 16.45 Uhr. Es sind in allen Kategorien noch Plätze verfügbar. Das Spiel zwischen der Schweiz und dem WM-Zweiten wird auf SRF zwei live übertragen.
 

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Quelle: Marco Ellenberger

10.06.2018
Nik Tominec: «Ich hoffe auf viel Unterstützung der Fans»

Linkshänder Nik Tominec (27) hat am Samstag in Norwegen sein viertes Länderspiel für die Schweiz bestritten. Im Interview erzählt er von seiner Gefühlslage nach der Partie, von den Lehren im Hinblick auf das Rückspiel und vom Einfluss des Publikums. Norwegen ist am Dienstag (18.15 Uhr) in der Zuger Bossard Arena zu Gast. Tickets gibt es bei Ticketcorner, SRF zwei überträgt live.
 


 
Nik Tominec, wie ist die Gefühlslage nach dem Hinspiel?

Nik Tominec: Ich bin enttäuscht über die klare Niederlage. Es sind zwar in Anführungszeichen nur sechs Tore (26:32, Red.) – es hätte deutlich mehr sein können, wenn wir den Spielverlauf anschauen. Aber ich ärgere mich darüber, wie die Niederlage zustande gekommen ist. Im Angriff spielten wir über weite Strecken sehr gut – vor allem im 7 gegen 6. Da fanden die Norweger kaum Lösungen, um uns zu stoppen. Wir haben aber zu viele klare Chancen verworfen und gerade in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt. Das kostet dich auf diesem Niveau den Match, beziehungsweise ein besseres Resultat.

Warum habt ihr in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden?

Nik Tominec: Wir sind von Beginn weg gleich einem Rückstand hinterhergerannt. Vorne haben wir ihren Torhüter warmgeschossen, und hinten hatten wir zu grosse Räume zwischen den Spielern. Unsere Deckung war zeitweise wie ein Schweizer Käse. Und wir hatten den überragenden Sander Sagosen überhaupt nicht im Griff. Darum haben wir auch die vielen Strafen erhalten. Ausserdem haben wir es damit unseren Torhütern schwer gemacht, ins Spiel zu finden. Und dann liegst du gegen einen solchen Gegner zur Pause halt mit acht Toren hinten.

Nach der Pause hat sich die Partie aber ganz anders entwickelt.

Nik Tominec: Ja, wir haben Moral gezeigt: Wir haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Wir sind nach dem deutlichen Rückstand gegen Ende des Spiels noch einmal zurückgekommen, und das ist in Norwegen nicht selbstverständlich. Einen wichtigen Teil dazu beigetragen haben natürlich auch unsere Goalies. Meine Enttäuschung ist vor allem deshalb gross, weil wir eigentlich die Qualitäten haben, um die Norweger mehr zu ärgern.

Was ist im Rückspiel am Dienstag gefordert?

Nik Tominec: Wir werden das Spiel genau analysieren um zu sehen, was wir alles besser machen können. Wir brauchen einen guten Start und müssen viel kompakter und körperbetonter verteidigen und unsere Beine gut bewegen. Wenn die Norweger doch mal einen Spieler freispielen, sollen möglichst ihre Flügel abschliessen; wir haben für diese Situationen starke Torhüter. Zudem dürfen wir nicht mehr so viele klare Torchancen auslassen. Und wenn wir dann vielleicht mal mit zwei, drei Toren vorne liegen, ist plötzlich alles offen.

Welchen Einfluss kann der Heimvorteil in Zug haben?

Nik Tominec: Einen grossen Einfluss. Ich hoffe auf eine volle Halle und viel Unterstützung der Fans. Im heutigen, modernen Handball ist alles möglich. Da gab es schon Mannschaften, die nach deutlich höheren Niederlagen die Wende geschafft haben. Wir glauben definitiv daran, dass wir in der Bossard Arena etwas reissen können.

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Quelle: Marco Ellenberger

«Kompakter und körperbetonter»
Linkshänder Nik Tominec (27) von den Kadetten Schaffhausen im Interview nach dem WM-Playoff-Hinspiel. Das Rückspiel gegen Norwegen steigt am Dienstag in Zug.
09.06.2018
WM-Playoffs: Die Schweiz kämpft sich in Norwegen zurück

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das Hinspiel der WM-Playoffs auswärts gegen Norwegen mit 26:32 (11:19) verloren, sich dabei aber für das Rückspiel vom Dienstag in Zug alle Chancen erhalten. Vor 4'500 Zuschauern in Stavanger kämpfte sich die Schweiz gegen den WM-Zweiten wieder zurück. Tickets für die Begegnung vom Dienstag in der Bossard Arena gibt es bei Ticketcorner.

19 Tore aus 22 Angriffen, kein einziger Ballverlust und ein aus dem starken Kollektiv herausragender Sander Sagosen: Was Norwegen in der ersten Halbzeit in Stavanger veranstaltete, war Weltklasse. Entsprechend schwer tat sich die Schweiz.

Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter kriegte in der Verteidigung keinen Zugriff – und die Aufgabe wurde nicht eben einfacher, als Lucas Meister bereits nach 21 Minuten seine zweite Zeitstrafe kassierte. Norwegen traf mit seinen kraftvollen und konsequenten Angriffen auf wenig Widerstand; die Schweizer konnten nicht dagegen halten.

Offensiv durchaus ordentlich
Das 19:11 zur Pause sprach eine deutliche Sprache – und zeigte doch nicht alles auf. Die Schweizer blieben nach der raschen 3:0-Führung (4.) der Norweger nämlich bis zum 7:5 eine Viertelstunde lang dran. Michael Suter setzte schon früh auf den siebten Feldspieler, und die SHV-Auswahl fand regelmässig Lösungen.

Zwar scheiterte sie gerade in der Startphase wiederholt an Keeper Torbjoern Bergerud (14 Paraden), doch bis zur Pause kam sie in ihren 21 Angriffen mit nur zwei Ballverlusten auf eine durchaus vernünftige Angriffseffizienz von 52 Prozent. Gegen die 86 Prozent der Norweger verblasste das aber natürlich vollends.

Auch der Start in die zweite Halbzeit gelang den Schweizern nicht. Nach 38 Minuten führte der Gastgeber mit 23:12. Doch der Charakter des Spiels veränderte sich: Die Angriffe wurden beidseitig kürzer und hektischer, und auch die Norweger streuten nun den einen oder anderen Fehler ein. Die Schweizer Deckung fand je länger zu mehr Stabilität, und dahinter wurde Torhüter Nikola Portner kontinuierlich stärker.

Gute taktische Organisation
Mit drei Toren in Serie zum 15:23 meldeten sich die Gäste zurück ins Spiel, das daraufhin eine Viertelstunde lang resultatmässig ausgeglichen verlief. Die SHV-Auswahl griff dabei konsequent mit sieben Feldspielern an – dank guter Organisation und gutem Rückzug kassierte sie bis zum Schluss keinen einzigen Treffer ins leere Tor.

Den Beweis für die im Verlauf der Partie gefundene Stabilität erbrachten die Schweizer in der Schlussphase. Mit fünf Toren innert fünf Minuten stellten sie von 21:31 auf 26:32 – und damit auf ein Ergebnis, das für das Rückspiel vom Dienstag alle Chancen offenlässt: Mit der Unterstützung des Publikums in Zug will die SHV-Auswahl an die zweite Halbzeit in Stavanger anknüpfen und die Sensation möglich machen.

Nikola Portner, der wie die ganze Deckung im ersten Durchgang nicht ins Spiel gefunden hatte, kam in der zweiten Halbzeit mit zehn Paraden auf eine Quote von 43 Prozent. Der umsichtige Regisseur Andy Schmid und Max Gerbl trafen je sechsmal – und die Schweizer Angriffseffizienz blieb auch in der zweiten Halbzeit mit 48 Prozent ordentlich. Es waren aber vor allem Deckung, Torhüter und Organisation, die es ermöglichten, die zweite Halbzeit mit 15:13 zu gewinnen.

«Wir konnten sie nicht stoppen»
«Eine Niederlage tut immer weh», sagte Michael Suter. «Wir hatten keinen Zugriff am Anfang, und wir konnten sie bis zur Pause nicht stoppen. Vielleicht waren wir trotz des Testspiels in Dänemark nochmal ein wenig überrascht, wie es auf diesem Top-Niveau zu und her geht. Defensiv brauchen wir von Anfang an etwas mehr: Verteidigung und Goalie müssen direkt harmonieren.»

«In der zweiten Halbzeit haben wir eine grosse Moral bewiesen – es ist nicht selbstverständlich, gegen diesen Gegner noch einmal auf sechs Tore zurück zu kommen. Wir haben über das ganze Spiel eigentlich gut und flüssig angegriffen, aber halt auch viele freie Chancen ausgelassen. Sonst wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen. Das ist aber das Level, auf das wir wollen. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut verkauft.»

Die Ausgangslage mit sechs Toren Rückstand gegen den WM-Zweiten verspricht nun viel Spannung. Die Schweizer Nationalmannschaft ist im Rückspiel vom Dienstag jedenfalls auf volle Unterstützung des Publikums angewiesen. Anpfiff in der Bossard Arena in Zug ist um 18.15 Uhr. Der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Wer in Zug nicht dabei sein kann: SRF zwei überträgt die Begegnung live.
 


 
WM-Qualifikation

Norwegen – Schweiz 32:26 (19:11)
DNB Arena, Stavanger – 4’500 Zuschauer – Sr. Pichon/Reveret (FRA).
Torfolge: 3:0, 3:1, 7:5 (13.), 9:5, 9:6, 11:6, 13:8, 13:9, 15:9, 15:10, 18:10, 19:11; 21:11, 21:12, 23:12 (38.), 23:15, 29:21, 31:21 (54.), 31:25, 32:26.
Strafen: Je 5mal 2 Minuten.
Norwegen: Bergerud; Sagosen (10/3), Myrhol (3), Jakobsen (2), Tönnesen (5), Joendal, Björnsen (5), Gullerud, Sörheim, Johannessen (4), O’Sullivan (3), Reinkind, Gulliksen, Röd, Lie Hansen.
Schweiz: Portner (1)/Winkler (21. bis 30.); Schmid (6/1), Meister (2), Rubin (2), Lier (1), Alili, Von Deschwanden (2/1), Röthlisberger (1), Maros (2), Tominec (1), Gerbl (6), Blättler (2), Haas.
Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Küttel, Delhees, Tynowski, Vernier, Markovic, Sidorowicz, Huwyler, Kusio (alle verletzt), Engler, Wick (beide überzählig), Arn und Jud (beide nicht eingesetzt). Bergerud hält Penaltys von Schmid (15./8:5 und 29./18:10) und von Von Deschwanden (56./31:21). Lier mit Fussverletzung ausgeschieden (35.).

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: NHF/Carina Johannsen.

Die Chance gewahrt
Die Schweizer Nationalmannschaft verliert das Hinspiel der WM-Playoffs gegen ein starkes Norwegen mit 26:32 (11:19), kämpft sich dabei aber mit viel Moral zurück.
09.06.2018
Norwegen gegen die Schweiz: Ein Duell David gegen Goliath

Am Samstag bestreiten die Schweizer Handballer in Stavanger gegen Norwegen das Hinspiel im WM-Playoff. Es ist ein Duell David gegen Goliath. Das Spiel ist um 19.15 Uhr live auf SRF zwei zu sehen. Das Rückspiel steigt am Dienstag in Zug. Der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner.

Dass die jungen Schweizer weiterhin die Chance haben, erstmals seit 1995 an einer Weltmeisterschaft dabei zu sein, verdanken sie einem Missgeschick der Verantwortlichen von Bosnien-Herzegowina. Die Osteuropäer setzten am 13. Januar beim 21:15-Heimsieg mit Tomislav Nuic einen nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführten Spieler ein. Deshalb wurde die Partie mit einem 10:0 für die Schweizer gewertet, die dadurch das WM-Playoff erreichten.

Die Norweger sind ein Topteam. An der WM 2017 scheiterten sie erst im Final an Gastgeber Frankreich (26:33). An der EM 2016 belegten sie den 4. Platz, und in diesem Jahr verpassten sie den Einzug in die Halbfinals äusserst knapp. Einen weiteren Beweis ihrer Stärke lieferten sie am Mittwoch, als sie Deutschland in München 30:25 bezwangen. ​Der erfahrenste Spieler beim Favoriten ist Kreisläufer Bjarte Myrhol, von 2010 bis 2015 Teamkollege von Andy Schmid bei den Rhein-Neckar Löwen.

"Die Norweger sind in dieser Verfassung ein riesiger Brocken", sagte der Schweizer Nationaltrainer Michael Suter. "Auf dem Papier ist es eine klare Angelegenheit." Dies umso mehr, als die Norweger praktisch mit der gleichen Mannschaft wie beim Gewinn der WM-Silbermedaille antreten, also dementsprechend eingespielt sind.

Suter: "Wir wollen an die WM"
Die Schweizer dagegen müssen auf nicht weniger als neun verletzte Spieler verzichten. "Es fehlt immer noch die Robustheit", bemängelte Suter. Immerhin stiessen am Donnerstag die zuletzt krank gewesenen Lenny Rubin und Kasper Arn zum Team. Beide hatten die Reise nach Dänemark, wo die SHV-Auswahl am Dienstag eine 22:29-Niederlage erlitt, nicht mitgemacht. Für Suter sind die schwierigen Umstände aber keine Ausrede. Das passt nicht zu ihm. Die Ambitionen sind klar: "Unsere Motivation ist nicht, etwas zu lernen. Das kommt automatisch. Wir wollen an die WM."

Gegen Olympiasieger Dänemark zeigten die Schweizer trotz der am Ende deutlichen Niederlage gute Ansätze. Nach 40 Minuten lagen sie bloss 16:17 hinten. Dann gönnte Suter dem überragenden Andy Schmid (neun Tore) eine Pause, was zu einem Bruch im Spiel der Schweizer führte. Der Top-Regisseur, gerade erst zum fünften Mal in Serie zum wertvollsten Akteur der Bundesliga gewählt, trug erstmals seit knapp einem Jahr das Nationaldress. "Er ist sehr motiviert", so Suter. "Wir sind froh, dass er zurück ist. Er ist extrem wertvoll."

"Wir müssen extrem konsequent sein"
Klar ist, dass die Schweizer nur dann eine Chance gegen Norwegen haben, wenn Schmid eine Topleistung abruft. Vieles wird auch von den Torhütern abhängen. Nikola Portner rückte als frischgebackener Champions-League-Sieger mit Montpellier ein. Er muss allerdings eine bessere Leistung wie gegen die Dänen zeigen. Von der Verteidigung dagegen war Suter im Testspiel durchaus angetan. "Wir haben vieles gut gemacht." Gegen die Norweger wird das Rückzugsverhalten enorm wichtig sein, da sie "extrem schnell nach vorne spielen. Wir müssen extrem konsequent sein", forderte Suter.

Vorne erhofft er sich von den Flügeln einiges. Und im Vergleich zur Partie gegen Dänemark braucht es mehr Tore von den Positionen Halblinks und Halbrechts. Das Problem ist allerdings, dass fünf Linkshänder im Rückraum (Delhees, Raemy, Küttel, Vernier, Kusio) nicht zur Verfügung stehen. Deshalb zählt Suter dort auf Rechtshänder Lukas von Deschwanden und den gelernten Flügelspieler Nik Tominec. Immerhin ist auf der anderen Seite Rückkehrer Rubin ein Garant für "einfache" Tore.

Was wäre für Suter in Norwegen ein gutes Resultat? "Wir sind auf einen Punktgewinn aus und gehen nicht anders ins Spiel. Es gilt, sich auf unsere Stärken zu konzentrieren. Wir wollen uns in Zukunft mit Topnationen messen, und die Zukunft fängt jetzt an."

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Quelle: Sascha Fey (sda)

David gegen Goliath
In der DNB Arena in Stavanger (Bild) trifft die Schweiz heute Samstag um 19.15 Uhr auf Norwegen. Die WM-Playoff-Begegnung ist live auf SRF zwei zu sehen.
08.06.2018
Norwegen: Ein Weltklasse-Gegner und eine positive Schweizer Bilanz

Die Schweizer Nationalmannschaft hat mit Norwegen einen der stärksten möglichen Gegner für die WM-Playoffs zugelost erhalten. Mit dem Gewinn der Silbermedaille an der WM-Endrunde in Frankreich im Januar 2017 setzten die Skandinavier ein Ausrufezeichen. Die beiden Partien sind am Samstag (19.15 Uhr) und am Dienstag (18.15 Uhr) live auf SRF zwei zu sehen.

Der Norges Handballforbund (NHF) vereint über 700 Vereine und gegen 130’000 Mitglieder – zwei Drittel davon sind weiblich. In der öffentlichen Wahrnehmung standen die Männer denn auch tatsächlich lange im Schatten der Frauen, die international alles gewannen: Mehrere WM-Titel, EM-Titel und auch zweimal Olympiagold (2008, 2012).

Mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille vor eineinhalb Jahren schaffte es die Männer-Nationalmannschaft von Trainer und Ex-Nationalspieler Christian Berge aber, aus diesem Schatten herauszutreten. Die Norweger zeigten in Frankreich ein überragendes Turnier, setzten sich in den K.o.-Spielen gegen Mazedonien, Ungarn und Kroatien durch und mussten erst Gastgeber Frankreich im Final den Vortritt lassen.

Die erste Medaille an einem grossen Turnier für die norwegischen Männer war dabei alles andere als ein Produkt des Zufalls. Den Norwegern steht enorm viel spielerisches Potenzial zur Verfügung, das als Mannschaft an einem guten Tag jeden Gegner der Welt besiegen kann. An der EM-Endrunde im vergangenen Januar, die Norwegen auf dem siebten Platz abschloss und an welcher der Einzug in den Halbfinal um nur einen Treffer verpasst wurde, gewann die NHF-Auswahl in der Hauptrunde unter anderem gegen den späteren Silbermedaillen-Gewinner Schweden.

Die Mannschaftsliste zeigt auf, warum Norwegen derzeit eine Auswahl von Weltklasse-Format stellt. 15 der 19 für die WM-Playoffs nominierten Spieler sind im Ausland engagiert, teils bei internationalen Spitzenclubs. Der 23-jährige Sander Sagosen von Paris St-Germain, Espen Lie Hansen von Champions League-Finalist Nantes, die mittlerweile bei Skiern in Dänemark aktive Kreisläufer-Legende Bjarte Myrhol (220 Länderspiele) oder Linkshänder Kristian Björnsen vom Bundesligisten Wetzlar (443 Länderspiel-Tore in 94 Einsätzen) – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die Schweizer Nationalmannschaft von Trainer Michael Suter kommt in den Genuss zweier Playoff-Spiele gegen einen hochkarätigen Gegner, die sie gänzlich ohne Druck angehen kann – erst recht, da die SHV-Auswahl auf zahlreiche Stammkräfte verzichten muss. So stehen Ron Delhees, Stefan Huwyler, Dimitrij Küttel, Cédrie Tynowski, Pascal Vernier, Michael Kusio, Zoran Markovic, Nicolas Raemy und Roman Sidorowicz aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung.

In den Länderspielen Nummer 37 und 38 gegen diesen Gegner wird die Schweiz aber alles daransetzen, über sich hinauszuwachsen und die Sensation zu schaffen. Immerhin die Statistik macht Mut: In ihrer Länderspiel-Geschichte hat die SHV-Auswahl gegen Norwegen nämlich eine positive Bilanz. Von den 36 bisherigen Begegnungen entschieden die Schweizer 18 für sich – bei 3 Remis und 15 Niederlagen. Bisher zum letzten Mal spielten die beiden Nationen im Jahr 2011 am Yellow Cup gegeneinander. Norwegen setzte damals in Winterthur mit 36:28 durch.

Der Sieger aus Hin- und Rückspiel in den Playoffs qualifiziert sich für die WM-Endrunde. Diese findet von 9. bis 27. Januar 2019 in Deutschland und Dänemark statt.

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Quelle: Marco Ellenberger

Die positive Bilanz
Die Schweiz trifft in den WM-Playoffs auf das Handball-Land Norwegen: Der nationale Verband zählt gegen 130'000 Mitglieder. Immerhin die Bilanz spricht für die Schweiz.

 

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