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Der LKZ bleibt ganz oben
Der LK Zug gewinnt zum vierten Mal in seiner Vereinsgeschichte den Schweizer Meistertitel. Für die Zugerinnen ist es nach 2013 und 2014 der dritte Erfolg in Serie.
Herzschlagfinale
Die Kadetten gewinnen auch das zweite Playoff-Finalspiel auswärts gegen St. Otmar 26:25. Den Siegtreffer erzielt Kreisläufer Anton Mansson 5 Sekunden vor Schluss.
Olympische Erfahrungen
Vom 26. Juli bis zum 1. August kommt in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2011 eine Schweizer U17-Nationalmannschaft zur grossen Ehre, das EYOF zu bestreiten.
Souveräne Kadetten
Die Kadetten Schaffhausen landen im Startspiel des Playoff-Finals zuhause gegen den TSV St. Otmar St. Gallen einen diskussionslosen 31:13-Sieg und führen 1:0.
23.05.2015
DER LK ZUG IST ZUM VIERTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Der LK Zug hat den vierten Schweizer Meistertitel seiner Vereinsgeschichte – und den dritten Serie – gefeiert. Die Zugerinnen setzten sich im zweiten Spiel des Playoff-Finals der SPAR PREMIUM LEAGUE zu Hause vor 1000 Fans gegen Spono Nottwil verdient mit 29:25 (12:11) durch und entschieden die Best-of-3-Serie mit 2:0 Siegen für sich. Die Entscheidung in der umkämpften und attraktiven Begegnung der beiden Zentralschweizer Spitzenteams fiel erst in den letzten vier Minuten.

Wie schon am letzten Sonntag, als die beiden Teams in einem wahren Hitchcock über 80 Minuten und ein Penaltyschiessen gingen, lieferten sich der LKZ und Spono auch in der zweiten Finalpartie einen hochklassigen Fight auf Augenhöhe. Die Nottwilerinnen erwischten den besseren Start und führten mit 5:3 (8.), der LKZ schaffte darauf die Wende und stellte mit vier Toren in Serie auf 7:5. Spono Nottwil, das Team von Trainer Urs Mühlethaler, glich zwar die Partie darauf noch mehrmals aus – letztmals beim 18:18 (45.) – konnte aber trotz aller Bemühungen nie mehr in Führung gehen.

Den Unterschied machte am Ende die Verteidigung im Zusammenspiel mit der Torhüterin aus. Gerade in der Schlussphase hatte der LK Zug mit seiner Deckung und Laura Innes (12 Paraden) die Vorteile auf seiner Seite. Spono hingegen musste mehrere unglückliche Gegentreffer hinnehmen; der kuriose Kullerball von Simona Cavallari zum 26:24 (57.), der irgendwie den Weg an Torhüterin Fabienne Huber vorbeifand, bedeutete wohl die Entscheidung. Ansonsten hätte Spono in Überzahl noch einmal den Ausgleich anstreben können.

Für Spono Nottwil, das sowohl nach der Haupt- als auch nach der Finalrunde an der Tabellenspitze stand, endete die Saison auf eine bittere Weise. Und die Luzernerinnen fügten damit der Statistik ein weiteres Kapitel hinzu: Seit 2007 ging Spono zum achten Mal nacheinander als Verlierer aus einem Playoff-Final. Der Meistertitel der Zugerinnen, der natürlich keinesfalls unverdient zustande gekommen ist, darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Nottwil auf eine beeindruckende Saison zurückblickt. Das Team von Trainer Urs Mühlethaler dürfte in der nächsten Saison noch stärker zurückkommen – und einen neuen Anlauf in Richtung des ersten Meistertitels seit 2006 nehmen.
 



SPAR PREMIUM LEAGUE, Playoff-Final

LK Zug – Spono Nottwil 29:25 (12:11)
Sporthalle, Zug – 1000 Zuschauer – Sr. Bernet/Wick.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug; 6mal 2 Minuten gegen Spono.
Zug: Innes/Krstic (ab 58.); Traber, Ganz (1), Müller, Cavallari (4), Javet (1), Scherer (10/6), Geissmann (4), Estermann (4), Masset, Gwerder, Schwander (5).
Spono: Huber/Troxler (16. bis 25.); Hodel (1/1), Frey (12/1), Ramseier, Spaar, Matter (3), Egli, Smitran (3), Furrer (6), Arnet, Calchini, Kottmann, Willimann.
Bemerkung: Innes hält Penalty von Frey (48./20:18).

Spono Nottwil – LK Zug (Endstand: 0:2)
Sonntag, 17. Mai: Spono – LKZ 32:33 n.P.
Samstag, 23. Mai: LKZ – Spono 29:25

 


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Quelle: Marco Ellenberger

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23.05.2015
NLA: Die Kadetten einen Sieg vom Meistertitel entfernt

Die Kadetten Schaffhausen stehen einen Sieg vor der erfolgreichen Titelverteidigung und dem achten Titel insgesamt. Das Team von Markus Baur bezwang St. Otmar St. Gallen im zweiten Finalspiel auswärts 26:25 und führt in der Best-of-5-Serie 2:0. Für die St. Galler war es vor 2250 Zuschauern in der Kreuzbleiche-Halle eine mehr als bittere Niederlage, lagen sie doch während der gesamten Partie nur ein einziges Mal in Rückstand - beim 25:26. Den Siegtreffer für die Kadetten erzielte Kreisläufer Anton Mansson fünf Sekunden vor dem Ende. Der Schwede wechselt nach der Saison in die Bundesliga zu Lemgo.

Den Sieg verdankten die Gäste dem breiteren Kader. Sie konnten es sich gar leisten, dass der Top-Regisseur Gabor Csaszar einen schwachen Abend einzog. Zwar war der ungarische Internationale mit vier Treffern zusammen mit David Graubner der beste Torschütze in seinem Team. Er traf allerdings nur vom Penaltypunkt aus und verzeichnete nicht weniger als neun Fehlwürfe (zwei Siebenmeter).

Bei St. Otmar waren am Ende die enormen Einsatzzeiten des ausländischen Rückraum-Trios Tomas Babak (8), Vedran Banic (5) und Jakub Szymanski (1) ausschlaggebend. "Gegen Schluss hat man gemerkt, dass wir am Limit laufen", sagte der St. Galler Trainer Predrag Borkovic. Trotz der ersten Heimniederlage in den laufenden Playoffs war Borkovic mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Die stark verteidigenden Gastgeber hatten mit bis zu fünf Treffern (10:5/18.) geführt. In der 49. Minute lagen sie noch 22:18 vorne, ehe sie in den letzten fünfeinhalb Minuten kein Tor mehr schossen.

Die zu Beginn der Partie fehlerhaften Kadetten dürften im Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr) alles klar machen und wie bereits im vergangenen Jahr mit 6:0 Siegen in den Playoffs den Meistertitel gewinnen. Alles andere käme einer Sensation gleich. Dies umso mehr, als die Schaffhauser gewarnt sind: Vor zwei Jahren verspielten sie im Final gegen Wacker Thun ein 2:0.

NLA. Playoff-Final (best of 5). 2. Runde:
St. Otmar St. Gallen (4.) - Kadetten Schaffhausen (3.) 25:26 (16:13); Stand 0:2
Weitere Daten: Dienstag, 26. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr)
ev. weitere Spiele: Donnerstag, 28. Mai (Kreuzbleiche/19.30 Uhr) - Samstag, 30. Mai (BBC-Arena/18 Uhr)
 

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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22.05.2015
U17-Nationalmannschaft im Sommer am EYOF in Georgien

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft (Jahrgänge 1998 und jünger) bestreitet im Sommer das europäische olympische Jugendfestival (EYOF) in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Die Teilnahme verdankt die SHV-Auswahl von Trainer Thomas Umbricht der U19-Nationalmannschaft und ihrem hervorragenden sechsten Rang an der EM-Endrunde im vergangenen Sommer.

Bereits im Jahr 2011 kam den SHV-Junioren die Ehre zuteil, die Schweizer Fahne am EYOF hochzuhalten. Die 1994er-Mannschaft um Luka Maros und Pascal Vernier sammelte im Konzert der grossen Handball-Nationen wertvolle Erfahrungen. Eine unbezahlbare Möglichkeit, die nun auch den 1998er-Junioren eröffnet wird. Das EYOF wird in diesem Jahr vom 26. Juli bis am 1. August ausgetragen. Die SHV-Auswahl wird in der Vorrunde auf Gastgeber Georgien, Slowenien und Frankreich treffen. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich für den Halbfinal.

Das European Youth Olympic Festival (EYOF) findet alle zwei Jahre jeweils im Winter und im Sommer statt und ermöglicht jungen Sportlerinnen und Sportlern schon früh olympische Erfahrungen. Die Junioren des Schweizerischen Handball-Verbands sind Teil des rund 60-köpfigen Swiss Olympic EYOF Teams, das in Georgien auf Medaillenjagd gehen wird.
 


 
Handball, Spielplan Schweiz

Montag, 27. Juli: Schweiz – Georgien
Dienstag, 28. Juli: Slowenien – Schweiz
Mittwoch, 29. Juli: Schweiz – Frankreich
Freitag, 31. Juli: Halbfinals und Klassierungsspiele
Samstag, 1. August: Final und Klassierungsspiele

Weitere Informationen: www.swissolympicteam.ch/eyof
 


 
Aufgebot U17-Nationalmannschaft

Ardielli Francesco (Lakers Stäfa)
Aufdenblatten Moritz (HSC Suhr Aarau)
Bührer Patrice (Pfadi Winterthur)
Delchiappo Gino (SG Pilatus)
Felder Gabriel (Wacker Thun)
Haas Noah (HSC Suhr Aarau)
Kusio Michael (BSV Bern Muri)
Milosevic Renato (HSC Suhr Aarau)
Novak Philip (Kadetten Schaffhausen)
Reichmuth Timothy (TV Birsfelden)
Rohr Lucas (BSV Bern Muri)
Schelker Jonas (Kadetten Schaffhausen)
Staub Magnus (GC Amicitia Zürich)
Störchli Jannic (Kadetten Schaffhausen)
Vanat Aurélien (SG Léman Genève)

Reserve:
Gasser Thierry (TSV St. Otmar St. Gallen/HC Arbon)
Giovanelli Marco (BSV Bern Muri)
May Marius (SG Léman Genève)
Odoemene Amaeze (SG Léman Genève)
Schlumpf Ramon (Lakers Stäfa)

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Quelle: Marco Ellenberger

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22.05.2015
Kadetten gewinnen Startspiel des Playoff-Finals überlegen

Die Kadetten Schaffhausen entschieden das erste Spiel der Best-of-5-Finalserie gegen St. Otmar St. Gallen klar und deutlich für sich. Der Titelverteidiger gewann vor 1450 Zuschauern in der heimischen BBC-Arena mit 31:13. Eine Topmannschaft zeichnet sich dadurch aus, im entscheidenden Moment in Bestform zu sein. Dies sind die Kadetten definitiv. Nach dem 3:0 im Halbfinal gegen Wacker Thun liessen sie in der ersten Finalpartie auch St. Otmar keine Chance - gegen die St. Galler hatten sie zuvor sämtliche vier Saisonduelle verloren.

Unter der Regie des überragenden Gabor Csaszar führten die Schaffhauser bereits zur Halbzeit vorentscheidend 16:9. Der ungarische Internationale, der Mitte Februar von Paris Saint-Germain zu den Kadetten gestossen war, erzielte alle seine sechs Tore in den ersten 30 Minuten. Nach der Pause kam keine Spannung mehr auf. Im Gegenteil: Es dauerte bis zur 49. Minute, ehe die Gäste zum 10:23 erstmals trafen. Der Schaffhauser Torhüter Nikola Portner, der in der 49. Minute ausgewechselt wurde, brachte es mit 15 Paraden auf eine sensationelle Abwehrquote von 60 Prozent. "Es war mein bestes Spiel in dieser Saison", so Portner. "Das ist wichtig für mich und für die ganze Mannschaft." Zur Leistung des Teams sagte er: "Im Moment stimmt alles. Die Einstellung ist super, wir trainieren sehr gut, alle sind gesund. Es hat heute alles geklappt. Es steht aber erst 1:0, in einer Partie kann alles kippen. Wir müssen nun einfach weiter so spielen."

St. Otmar, das im Halbfinal überraschend Cupsieger Pfadi Winterthur mit 3:2 Siegen ausgeschaltet hatte, hielt bloss bis zum 7:9 (18.) mit, und dies auch nur dank Torhüter Martin Galia, der bis dahin acht Schüsse abwehrte. Total kam der tschechische Nationalkeeper in 47 Minuten auf 15 Paraden. Es ist kein Geheimnis, dass die müde wirkenden St. Galler im Angriff in erster Linie von ihren starken Ausländern im Rückraum leben. Topskorer Tomas Babak (2), Vedran Banic (3) und Jakub Szymanksi (1) blieben jedoch weit unter ihren Möglichkeiten, was auch an der guten Verteidigungsarbeit der Kadetten lag. Bis zur Pause - die zweite Halbzeit kann nicht mehr wirklich zum Massstab genommen werden - benötigte das Trio für seine vier Tore nicht weniger als 19 Abschlüsse. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. "Es war nicht so einfach", sagte Trainer Predrag Borkovic. "Sie haben uns unter Druck gesetzt. Wir hatten heute im Angriff keine Mittel, um zu reagieren."

Die Vergangenheit gibt St. Otmar allerdings Anlass zur Hoffnung. Bereits im Halbfinal gegen Pfadi hatten die Ostschweizer die erste Partie klar verloren (16:28). Die Finalserie geht am Samstag in St. Gallen weiter.

NLA. Playoff-Final (best of 5). 1. Runde:
Kadetten Schaffhausen (3.) gegen St. Otmar St. Gallen (4.) 31:13 (16:9); Stand 1:0.
Weitere Daten: Samstag, 23. Mai (Kreuzbleiche/17.30 Uhr). - Dienstag, 26. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr).
ev. weitere Spiele: Donnerstag, 28. Mai (Kreuzbleiche/19.30 Uhr). - Samstag, 30. Mai (BBC-Arena/18 Uhr)

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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23.05.2015
DER LK ZUG IST ZUM VIERTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Der LK Zug hat den vierten Schweizer Meistertitel seiner Vereinsgeschichte – und den dritten Serie – gefeiert. Die Zugerinnen setzten sich im zweiten Spiel des Playoff-Finals der SPAR PREMIUM LEAGUE zu Hause vor 1000 Fans gegen Spono Nottwil verdient mit 29:25 (12:11) durch und entschieden die Best-of-3-Serie mit 2:0 Siegen für sich. Die Entscheidung in der umkämpften und attraktiven Begegnung der beiden Zentralschweizer Spitzenteams fiel erst in den letzten vier Minuten.

Wie schon am letzten Sonntag, als die beiden Teams in einem wahren Hitchcock über 80 Minuten und ein Penaltyschiessen gingen, lieferten sich der LKZ und Spono auch in der zweiten Finalpartie einen hochklassigen Fight auf Augenhöhe. Die Nottwilerinnen erwischten den besseren Start und führten mit 5:3 (8.), der LKZ schaffte darauf die Wende und stellte mit vier Toren in Serie auf 7:5. Spono Nottwil, das Team von Trainer Urs Mühlethaler, glich zwar die Partie darauf noch mehrmals aus – letztmals beim 18:18 (45.) – konnte aber trotz aller Bemühungen nie mehr in Führung gehen.

Den Unterschied machte am Ende die Verteidigung im Zusammenspiel mit der Torhüterin aus. Gerade in der Schlussphase hatte der LK Zug mit seiner Deckung und Laura Innes (12 Paraden) die Vorteile auf seiner Seite. Spono hingegen musste mehrere unglückliche Gegentreffer hinnehmen; der kuriose Kullerball von Simona Cavallari zum 26:24 (57.), der irgendwie den Weg an Torhüterin Fabienne Huber vorbeifand, bedeutete wohl die Entscheidung. Ansonsten hätte Spono in Überzahl noch einmal den Ausgleich anstreben können.

Für Spono Nottwil, das sowohl nach der Haupt- als auch nach der Finalrunde an der Tabellenspitze stand, endete die Saison auf eine bittere Weise. Und die Luzernerinnen fügten damit der Statistik ein weiteres Kapitel hinzu: Seit 2007 ging Spono zum achten Mal nacheinander als Verlierer aus einem Playoff-Final. Der Meistertitel der Zugerinnen, der natürlich keinesfalls unverdient zustande gekommen ist, darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Nottwil auf eine beeindruckende Saison zurückblickt. Das Team von Trainer Urs Mühlethaler dürfte in der nächsten Saison noch stärker zurückkommen – und einen neuen Anlauf in Richtung des ersten Meistertitels seit 2006 nehmen.
 



SPAR PREMIUM LEAGUE, Playoff-Final

LK Zug – Spono Nottwil 29:25 (12:11)
Sporthalle, Zug – 1000 Zuschauer – Sr. Bernet/Wick.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug; 6mal 2 Minuten gegen Spono.
Zug: Innes/Krstic (ab 58.); Traber, Ganz (1), Müller, Cavallari (4), Javet (1), Scherer (10/6), Geissmann (4), Estermann (4), Masset, Gwerder, Schwander (5).
Spono: Huber/Troxler (16. bis 25.); Hodel (1/1), Frey (12/1), Ramseier, Spaar, Matter (3), Egli, Smitran (3), Furrer (6), Arnet, Calchini, Kottmann, Willimann.
Bemerkung: Innes hält Penalty von Frey (48./20:18).

Spono Nottwil – LK Zug (Endstand: 0:2)
Sonntag, 17. Mai: Spono – LKZ 32:33 n.P.
Samstag, 23. Mai: LKZ – Spono 29:25

 


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Quelle: Marco Ellenberger

Der LKZ bleibt ganz oben
Der LK Zug gewinnt zum vierten Mal in seiner Vereinsgeschichte den Schweizer Meistertitel. Für die Zugerinnen ist es nach 2013 und 2014 der dritte Erfolg in Serie.
23.05.2015
NLA: Die Kadetten einen Sieg vom Meistertitel entfernt

Die Kadetten Schaffhausen stehen einen Sieg vor der erfolgreichen Titelverteidigung und dem achten Titel insgesamt. Das Team von Markus Baur bezwang St. Otmar St. Gallen im zweiten Finalspiel auswärts 26:25 und führt in der Best-of-5-Serie 2:0. Für die St. Galler war es vor 2250 Zuschauern in der Kreuzbleiche-Halle eine mehr als bittere Niederlage, lagen sie doch während der gesamten Partie nur ein einziges Mal in Rückstand - beim 25:26. Den Siegtreffer für die Kadetten erzielte Kreisläufer Anton Mansson fünf Sekunden vor dem Ende. Der Schwede wechselt nach der Saison in die Bundesliga zu Lemgo.

Den Sieg verdankten die Gäste dem breiteren Kader. Sie konnten es sich gar leisten, dass der Top-Regisseur Gabor Csaszar einen schwachen Abend einzog. Zwar war der ungarische Internationale mit vier Treffern zusammen mit David Graubner der beste Torschütze in seinem Team. Er traf allerdings nur vom Penaltypunkt aus und verzeichnete nicht weniger als neun Fehlwürfe (zwei Siebenmeter).

Bei St. Otmar waren am Ende die enormen Einsatzzeiten des ausländischen Rückraum-Trios Tomas Babak (8), Vedran Banic (5) und Jakub Szymanski (1) ausschlaggebend. "Gegen Schluss hat man gemerkt, dass wir am Limit laufen", sagte der St. Galler Trainer Predrag Borkovic. Trotz der ersten Heimniederlage in den laufenden Playoffs war Borkovic mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Die stark verteidigenden Gastgeber hatten mit bis zu fünf Treffern (10:5/18.) geführt. In der 49. Minute lagen sie noch 22:18 vorne, ehe sie in den letzten fünfeinhalb Minuten kein Tor mehr schossen.

Die zu Beginn der Partie fehlerhaften Kadetten dürften im Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr) alles klar machen und wie bereits im vergangenen Jahr mit 6:0 Siegen in den Playoffs den Meistertitel gewinnen. Alles andere käme einer Sensation gleich. Dies umso mehr, als die Schaffhauser gewarnt sind: Vor zwei Jahren verspielten sie im Final gegen Wacker Thun ein 2:0.

NLA. Playoff-Final (best of 5). 2. Runde:
St. Otmar St. Gallen (4.) - Kadetten Schaffhausen (3.) 25:26 (16:13); Stand 0:2
Weitere Daten: Dienstag, 26. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr)
ev. weitere Spiele: Donnerstag, 28. Mai (Kreuzbleiche/19.30 Uhr) - Samstag, 30. Mai (BBC-Arena/18 Uhr)
 

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

Herzschlagfinale
Die Kadetten gewinnen auch das zweite Playoff-Finalspiel auswärts gegen St. Otmar 26:25. Den Siegtreffer erzielt Kreisläufer Anton Mansson 5 Sekunden vor Schluss.
22.05.2015
U17-Nationalmannschaft im Sommer am EYOF in Georgien

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft (Jahrgänge 1998 und jünger) bestreitet im Sommer das europäische olympische Jugendfestival (EYOF) in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Die Teilnahme verdankt die SHV-Auswahl von Trainer Thomas Umbricht der U19-Nationalmannschaft und ihrem hervorragenden sechsten Rang an der EM-Endrunde im vergangenen Sommer.

Bereits im Jahr 2011 kam den SHV-Junioren die Ehre zuteil, die Schweizer Fahne am EYOF hochzuhalten. Die 1994er-Mannschaft um Luka Maros und Pascal Vernier sammelte im Konzert der grossen Handball-Nationen wertvolle Erfahrungen. Eine unbezahlbare Möglichkeit, die nun auch den 1998er-Junioren eröffnet wird. Das EYOF wird in diesem Jahr vom 26. Juli bis am 1. August ausgetragen. Die SHV-Auswahl wird in der Vorrunde auf Gastgeber Georgien, Slowenien und Frankreich treffen. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich für den Halbfinal.

Das European Youth Olympic Festival (EYOF) findet alle zwei Jahre jeweils im Winter und im Sommer statt und ermöglicht jungen Sportlerinnen und Sportlern schon früh olympische Erfahrungen. Die Junioren des Schweizerischen Handball-Verbands sind Teil des rund 60-köpfigen Swiss Olympic EYOF Teams, das in Georgien auf Medaillenjagd gehen wird.
 


 
Handball, Spielplan Schweiz

Montag, 27. Juli: Schweiz – Georgien
Dienstag, 28. Juli: Slowenien – Schweiz
Mittwoch, 29. Juli: Schweiz – Frankreich
Freitag, 31. Juli: Halbfinals und Klassierungsspiele
Samstag, 1. August: Final und Klassierungsspiele

Weitere Informationen: www.swissolympicteam.ch/eyof
 


 
Aufgebot U17-Nationalmannschaft

Ardielli Francesco (Lakers Stäfa)
Aufdenblatten Moritz (HSC Suhr Aarau)
Bührer Patrice (Pfadi Winterthur)
Delchiappo Gino (SG Pilatus)
Felder Gabriel (Wacker Thun)
Haas Noah (HSC Suhr Aarau)
Kusio Michael (BSV Bern Muri)
Milosevic Renato (HSC Suhr Aarau)
Novak Philip (Kadetten Schaffhausen)
Reichmuth Timothy (TV Birsfelden)
Rohr Lucas (BSV Bern Muri)
Schelker Jonas (Kadetten Schaffhausen)
Staub Magnus (GC Amicitia Zürich)
Störchli Jannic (Kadetten Schaffhausen)
Vanat Aurélien (SG Léman Genève)

Reserve:
Gasser Thierry (TSV St. Otmar St. Gallen/HC Arbon)
Giovanelli Marco (BSV Bern Muri)
May Marius (SG Léman Genève)
Odoemene Amaeze (SG Léman Genève)
Schlumpf Ramon (Lakers Stäfa)

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Olympische Erfahrungen
Vom 26. Juli bis zum 1. August kommt in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2011 eine Schweizer U17-Nationalmannschaft zur grossen Ehre, das EYOF zu bestreiten.
22.05.2015
Video: Minihandball-Festival am 30. und 31. Mai in Siggenthal

Am 30. und 31. Mai 2015 findet in Siggenthal das Schweizerische Minihandball-Festival statt. Der Handballverein SC Siggenthal organisiert anlässlich seines 60. Jubiläums diesen äusserst beliebten Event. Es werden über 100 Mannschaften mit über 1200 Kindern aus der ganzen Schweiz erwartet. Zusammen mit Betreuern, Helfern und Eltern dürften an diesem Wochenende rund 2000 Personen in den Sporthallen anzutreffen sein. Neben Minihandball wird als Premiere am gleichen Turnier auch Mini-Streethandball und Mini-Beachhandball gespielt. Mehr unter www.minihandballfestival.ch.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

22.05.2015
Kadetten gewinnen Startspiel des Playoff-Finals überlegen

Die Kadetten Schaffhausen entschieden das erste Spiel der Best-of-5-Finalserie gegen St. Otmar St. Gallen klar und deutlich für sich. Der Titelverteidiger gewann vor 1450 Zuschauern in der heimischen BBC-Arena mit 31:13. Eine Topmannschaft zeichnet sich dadurch aus, im entscheidenden Moment in Bestform zu sein. Dies sind die Kadetten definitiv. Nach dem 3:0 im Halbfinal gegen Wacker Thun liessen sie in der ersten Finalpartie auch St. Otmar keine Chance - gegen die St. Galler hatten sie zuvor sämtliche vier Saisonduelle verloren.

Unter der Regie des überragenden Gabor Csaszar führten die Schaffhauser bereits zur Halbzeit vorentscheidend 16:9. Der ungarische Internationale, der Mitte Februar von Paris Saint-Germain zu den Kadetten gestossen war, erzielte alle seine sechs Tore in den ersten 30 Minuten. Nach der Pause kam keine Spannung mehr auf. Im Gegenteil: Es dauerte bis zur 49. Minute, ehe die Gäste zum 10:23 erstmals trafen. Der Schaffhauser Torhüter Nikola Portner, der in der 49. Minute ausgewechselt wurde, brachte es mit 15 Paraden auf eine sensationelle Abwehrquote von 60 Prozent. "Es war mein bestes Spiel in dieser Saison", so Portner. "Das ist wichtig für mich und für die ganze Mannschaft." Zur Leistung des Teams sagte er: "Im Moment stimmt alles. Die Einstellung ist super, wir trainieren sehr gut, alle sind gesund. Es hat heute alles geklappt. Es steht aber erst 1:0, in einer Partie kann alles kippen. Wir müssen nun einfach weiter so spielen."

St. Otmar, das im Halbfinal überraschend Cupsieger Pfadi Winterthur mit 3:2 Siegen ausgeschaltet hatte, hielt bloss bis zum 7:9 (18.) mit, und dies auch nur dank Torhüter Martin Galia, der bis dahin acht Schüsse abwehrte. Total kam der tschechische Nationalkeeper in 47 Minuten auf 15 Paraden. Es ist kein Geheimnis, dass die müde wirkenden St. Galler im Angriff in erster Linie von ihren starken Ausländern im Rückraum leben. Topskorer Tomas Babak (2), Vedran Banic (3) und Jakub Szymanksi (1) blieben jedoch weit unter ihren Möglichkeiten, was auch an der guten Verteidigungsarbeit der Kadetten lag. Bis zur Pause - die zweite Halbzeit kann nicht mehr wirklich zum Massstab genommen werden - benötigte das Trio für seine vier Tore nicht weniger als 19 Abschlüsse. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. "Es war nicht so einfach", sagte Trainer Predrag Borkovic. "Sie haben uns unter Druck gesetzt. Wir hatten heute im Angriff keine Mittel, um zu reagieren."

Die Vergangenheit gibt St. Otmar allerdings Anlass zur Hoffnung. Bereits im Halbfinal gegen Pfadi hatten die Ostschweizer die erste Partie klar verloren (16:28). Die Finalserie geht am Samstag in St. Gallen weiter.

NLA. Playoff-Final (best of 5). 1. Runde:
Kadetten Schaffhausen (3.) gegen St. Otmar St. Gallen (4.) 31:13 (16:9); Stand 1:0.
Weitere Daten: Samstag, 23. Mai (Kreuzbleiche/17.30 Uhr). - Dienstag, 26. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr).
ev. weitere Spiele: Donnerstag, 28. Mai (Kreuzbleiche/19.30 Uhr). - Samstag, 30. Mai (BBC-Arena/18 Uhr)

 

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Souveräne Kadetten
Die Kadetten Schaffhausen landen im Startspiel des Playoff-Finals zuhause gegen den TSV St. Otmar St. Gallen einen diskussionslosen 31:13-Sieg und führen 1:0.
21.05.2015
SPL: Gegen die Statistik – Spono's «Playoff-Fluch»

Der LK Zug könnte am Samstag im zweiten Spiel des Playoff-Finals der SPAR PREMIUM LEAGUE mit einem Sieg den Sack bereits zumachen. Spono Nottwil steht nach der Heimniederlage vom vergangenen Wochenende mit dem Rücken zur Wand, und hat auch die Statistik gegen sich – mit einer Ausnahme. Die Partie aus der Sporthalle Zug gibt es ab 18 Uhr live auf handballTV.ch.

Dass Spono Nottwil im Playoff-Final der obersten Schweizer Frauenliga steht, ist fast Gewohnheit. Dass die Luzernerinnen die Serie verlieren, aber auch. Seit 2007 qualifizierte sich Spono mit einer Ausnahme (2013) immer für die Finalspiele, musste aber am Ende immer dem Konkurrenten zum Titel gratulieren: Fünfmal dem LC Brühl, zweimal dem LK Zug. Manchmal war es eine klare Angelegenheit, wie im vergangenen Jahr, als der LKZ die Serie mit 3:0 Siegen gewann. Manchmal war es unendlich knapp, wie 2012 als Brühl erst im entscheidenden fünften Spiel das bessere Ende für sich behielt. Besonders bitter war die Serie im Jahr 2010, als der LK Zug als Aussenseiter antrat und die Finalissima ausgerechnet in der Halle in Nottwil für sich entschied. Es war der erste Meistertitel in der Vereinsgeschichte der Zugerinnen. Und so etwas wie der Startschuss zu den Erfolgen der vergangenen Jahre.

Es waren oft nur Nuancen, die den Unterschied ausmachten. So wie am vergangenen Sonntag, als Spono im dramatischen ersten Finalspiel keinesfalls die schlechtere Mannschaft war – in der Lotterie des Penaltyschiessens aber den Kürzeren zog. Und so laufen die Luzernerinnen Gefahr, trotz ihrer beeindruckenden Konstanz von neun Teilnahmen im Playoff-Final innert zehn Jahren ein weiteres Mal ohne Lohn in Form eines Meistertitels (Ausnahme: 2006) zu bleiben. Zumal der LK Zug in den Playoffs mittlerweile seit 2013 und sieben Finalspielen unbesiegt ist. Es ist eine weitere Statistik, die für die Titelverteidigung der Kolinstädterinnen am Samstag spricht.

Und trotzdem – oder vielleicht auch gerade deshalb – kann am Samstag alles anders kommen. Spono Nottwil, der Qualifikationssieger, hat eine beeindruckende Saison hinter sich und viel Selbstvertrauen gesammelt. Das Team von Trainer Urs Mühlethaler verfügt zweifellos über die Fähigkeiten, um wieder in die Serie zurückzukehren. Und es gibt sie tatsächlich auch, die Statistik, die für die Nottwilerinnen spricht: Der LK Zug konnte in der aktuellen Saison noch nie zu Hause gegen Spono gewinnen (zwei Niederlagen, ein Remis). Gelingt den Luzernerinnen das Break, käme es am Samstag in einer Woche in Nottwil zum grossen Showdown. Etwas, das der LKZ natürlich um jeden Preis verhindern möchte. Wohin die Serie geht, ist völlig offen. Allen Statistiken zum Trotz.
 


 
SPAR PREMIUM LEAGUE
Playoff-Final (Best-of-3)

Spono Nottwil – LK Zug (Stand: 0:1)


Sonntag, 17. Mai: Spono – LKZ 32:33 n.P.
Samstag, 23. Mai: LKZ – Spono, 18 Uhr, Sporthalle Zug
Samstag, 30. Mai: Spono – LKZ, 18 Uhr, SPZ Nottwil (falls nötig)

Alle Spiele live auf www.handballTV.ch

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Quelle: Marco Ellenberger

Gegen Zug und die Statistik
Spono Nottwil, das Team von Trainer Urs Mühlethaler (Bild) braucht am Samstag (18 Uhr) einen Sieg in Zug, um sich die Chance auf den Meistertitel zu erhalten.
21.05.2015
Der Indoor Sports Supercup im September im Hallenstadion

Indoor Sports schafft zusammen mit den Partnerverbänden Swiss Basketball, Handball Schweiz, swiss unihockey und Swiss Volleyball dem Hallensport eine einmalige Bühne. Am 5. und 6. September finden im Hallenstadion Zürich die Supercup-Partien aller vier Hallensportarten statt.

Im Hallenstadion in Zürich spielen am 5. und 6. September die Meister gegen die Cupsieger. Die Besten aus den Sportarten Basketball, Unihockey, Handball und Volleyball treffen an einem Wochenende aufeinander. 8 Frauen- und 8 Männer-Teams spielen in Zürich um den Supercup in ihrer Sportart. Gegen 4‘000 Zuschauer werden jeden Tag erwartet. Neben den spannenden Partien bietet der erste Indoor-Sports-Supercup ein attraktives Rahmenprogramm. Im Sommer 2015 startet der Ticketvorverkauf. Der erste Supercup ist ein Meilenstein in der Geschichte des Hallensports. Die Sportler spielen auf der ganz grossen Bühne.

Der Unihockey Superfinal 2015 hat es bereits eindrücklich gezeigt, dass der Hallensport in der Schweiz schon grosse Hallen füllen kann und coole Partys steigen lässt. Indoor Sports und die Verbände wollen diese positive Entwicklung weiter vorantreiben. Zwei Tage lang erleben die Besucher in Zürich Hallensport auf höchstem Niveau. An einem Wochenende haben Zuschauer die Möglichkeit, zwischen acht verschiedenen Spielen und vier Sportarten auszuwählen. Jeder stellt sich sein sportliches Menu zusammen und lässt sich von der Hallensportwelt begeistern. Auf Indoorsports.ch erscheinen in den nächsten Wochen Beiträge, um auf diesen Anlass einzustimmen. Videos, Fotos, Hintergrundinfos und Events – der ganze Sommer steht im Zeichen des Supercups und des Hallensports.

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Quelle: Indoor Sports (Text), hallenstadion.ch (Bild).

Premiere im Hallenstadion
Am 5./6. September findet im Hallenstadion der erste Indoor Sports Supercup statt. Dabei sind die besten Teams aus Handball, Unihockey, Basketball und Volleyball.
21.05.2015
Playoff-Final: Die Kadetten peilen ihren achten Meistertitel an

Kadetten Schaffhausen peilt nach sieben Titeln innerhalb von zehn Jahren gegen den Aussenseiter St. Otmar den nächsten Playoff-Erfolg an. Im Endspiel stehen sich zwei Vereine mit zuletzt komplett verschiedenen Philosophien gegenüber. Alle Finalspiele sind live auf handballTV.ch zu sehen.

Die Bedeutung der Qualifikation und der anschliessenden Finalrunde ist relativ. Im Playoff beginnt eine neue Zeitrechnung - für Favoriten und Aussenseiter gleichermassen. Pfadi beispielsweise hatte die Liga während über einem halben Jahr dominiert, ehe St. Otmar die Nummer 1 stoppte. Winterthur bezahlte für das Marathonprogramm mit dem erfolgreichen Cup-Final-Four-Weekend in der Knock-out-Phase einen hohen personellen Preis. Das medizinische Bulletin wurde länger, der Druck grösser, ehe der totale Zusammenbruch folgte.

St. Otmar hingegen, seit dem Double-Gewinn vor 14 Jahren an der Spitze auch wegen wirtschaftlicher Abstürze nicht mehr in Erscheinung getreten, beeindruckte im entscheidenden Moment mit einem ausgeprägten Spirit. Mit den lange vorwiegend unberechenbaren Ostschweizern hatte im Prinzip niemand ernsthaft gerechnet. Nur schon der Vorstoss unter die Top 4 galt angesichts ihres knapp bemessenen Kaders schon als überdurchschnittliche Performance. Und im ersten Teil der Saison tat sich die vereinzelt genügsame Equipe ausgesprochen schwer, an die Schmerzgrenze zu gehen.

Im kleinen, aber feinen Ensemble von Trainer Predrag Borkovic ist die Abhängigkeit von der ausländischen Aufbau-Achse exemplarisch hoch. Dem exzellenten Angriff um den Spielmacher Tomas Babak gewährt der Coach praktisch keine Pause. Zusammen mit seinen deutlich über 1,90 m langen Rückraumpartnern Jakub Szymanski und Vedran Banic produzierte der Hoffnungsträger der tschechischen Nationalmannschaft in der Serie gegen Pfadi 56 Prozent der 114 Treffer.

"Im Playoff gelten eben andere Gesetze als in der Meisterschaft. Uns kümmerte der Status von Pfadi überhaupt nicht", bilanziert Borkovic schnörkellos. Dass ihm aufgrund der defensiven Grundhaltung der Geschäftsleitung vergleichsweise wenig Wechselspielraum zur Verfügung steht, nimmt der 51-Jährige gelassen: "Wenn man spielt, darf die Müdigkeit sowieso kein Thema sein." Es gebe immer wieder kurze Sequenzen, um Kraft sparen zu können. Der clevere Taktgeber aus Sarajevo hat seit seinem Aufstieg zum Chef im letzten Februar viel bewirkt. Mit seiner bei Fortitudo über Jahre entwickelten Philosophie fährt der Bosnier mit Schweizer Pass auch beim grossen TSV vorzüglich. Der studierte Jurist und Handball-Experte verlangt viel und fordert die totale Identifikation. "Ich lasse schon im Training mit hoher Intensität arbeiten. Es gibt immer etwas zu gewinnen."

Der kompromisslosen Arbeiter-Auswahl und ihrem überragenden Keeper Martin Galia wird im Endspiel nun aber ein Team gegenüberstehen, das von den letzten sieben Playoff-Finals sechs gewonnen hat. Die Kadetten sind auf Erfolg getrimmt. Die vom Industriellen Giorgio Behr aufgebaute und finanzierte Organisation bewegt sich im Normalfall auf einer anderen Ebene als die nationale Konkurrenz. Sie ist für europäische Aufgaben entworfen worden. Die NLA bietet Schaffhausen oft zu wenig Reizpunkte. In Tat und Wahrheit peilt die Gruppe von in- und ausländischen Stars primär die Champions-League-Bühne an. Dass dann und wann der Fokus verloren geht, ist nicht auszuschliessen - und in dieser Saison sogar während geraumer Zeit passiert. Sieben von zehn Finalrunden-Partien verlor der Titelträger, aber eben trotzdem nie die Zuversicht, im Finish den Rhythmus markant anheben zu können.

Für Kadettens Team-Manager Gabor Vass ist der souveräne 3:0-Erfolg in der Begegnung mit Wacker durchaus erklärbar. Er spricht nicht von einer Trendwende, sondern eher von einer angemessenen Steigerung: "Wir wussten immer, dass die Mannschaft Qualität besitzt. Im Herbst hatten wir bei einer Dreifachbelastung (Champions League, NLA, Cup - d. Red.) sieben verletzte Spieler. Da fehlten zu viele Teile im Puzzle." Sie hätten oft improvisieren müssen und hätten das System wohl auch deswegen nur lückenhaft umgesetzt.

Und als die Equipe nach der WM-Pause immer noch stagnierte, lösten die Verantwortlichen mit einem Transfer-Coup Bewegung aus. Dank seinem pekuniären Hubraum lotste der Champion den ungarischen Spitzenverdiener Gabor Csaszar in die BBC-Arena. Der Topskorer stand bei Paris St-Germain im Schatten von Olympiasieger Daniel Narcisse und dem früheren Welthandballer Mikkel Hansen. "Unsere professionellen Strukturen und Champions-League-Perspektiven waren für seinen Wechsel in die NLA ausschlaggebend", so Vass, der den Deal einfädelte.

Nur schon die Personalie Csaszar verdeutlicht die verschiedenen Möglichkeiten der Finalisten. St. Otmar will die Euphorie von einst wiederbeleben und ist nach zwei knapp abgewendeten Konkursen zur finanziellen Vernunft angehalten, derweil sich die Kadetten für Schweizer Verhältnisse fast alles leisten können - nur keinen finalen Fehltritt gegen St. Otmar.
 



NLA-Playoff-Final (best of 5)

Kadetten Schaffhausen (3. der Finalrunde) gegen St. Otmar St. Gallen (4.)
Donnerstag, 21. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr).
Samstag, 23. Mai (Kreuzbleiche/17.30 Uhr)
Dienstag, 26. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr)
Donnerstag, 28. Mai (Kreuzbleiche/19.30 Uhr)
Samstag, 30. Mai (BBC-Arena/18 Uhr)

alle Spiele live auf www.handballTV.ch.

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Quelle: Sportinformation (Si)

Das meisterliche Duell
Im Playoff-Final treffen die Kadetten Schaffhausen ab Donnerstag (19.30 Uhr, BBC Arena) auf den TSV St. Otmar. Alle Spiele der Serie gibt es live auf handballTV.ch.
21.05.2015
NLB: Zwei Neue und drei Bisherige verstärken Städtli Baden

Joel Kaufmann und Sean Siegenthaler verstärken Städtli 1 in der kommenden Saison und ergänzen das junge Team von Trainer Björn Navarin auf den beiden Flügelpositionen. Ausserdem wechseln drei temporäre Verstärkungsspieler der letzten Saison definitiv nach Baden. Kaum einen Monat nach dem Ende der NLB-Meisterschaft 2014/2015 mit Schlussrang 5 läuft die Vorbereitung auf die dritte Saison in der zweithöchsten Spielklasse bereits auf Hochtouren: Städtli 1 hat Anfang Mai den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und kann vielversprechende Neuzuzüge vermelden.

Joel Kaufmann ist eine willkommene Ergänzung auf der linken Angriffsseite und soll dort gemeinsam mit Florian Legoll dafür sorgen, den Druck 60 Minuten aufrecht zu erhalten. Der linke Flügel mit Jahrgang 1991 hat schon als 17-Jähriger die ersten 14 Spiele in der NLA beim HSC Suhr Aarau gespielt und es in der höchsten Spielklasse auf insgesamt 120 Einsätze gebracht. In der NLB bestritt er 27 Spiele für Dagmarsellen, die U21-Nati und Suhr Aarau. Mit der SG Olten lief er 53 Mal in der 1. Liga auf.

Von GC Amicitia Zürich stösst Sean Siegenthaler zum STV Baden Handball. Der Linkshänder mit Jahrgang 1994 wurde vor einem Jahr vom HSC Suhr Aarau nach Zürich transferiert und brachte es auf 10 NLA-Einsätze bei GC/Ami und 14 NLB-Spiele für die SG Horgen. Vor dem Transfer trat er für Suhr Aarau 14 Mal in der NLB an (inkl. Aufstieg in die NLA) und bestritt 21 Spiele für die SG Olten. In der vorangehenden Saison war er sogar auf 31 Einsätze für den HSC Suhr Aarau gekommen. Sean Siegenthaler soll die Lücke am rechten Flügel schliessen, die Lars Mallien verletzungshalber hinterlässt, und gemeinsam mit Ramon Schweizer für Wirbel sorgen.

Der STV Baden Handball freut sich ausserdem, dass dem Fanionteam drei wertvolle temporäre Zuzüge der vergangenen Saison definitiv erhalten bleiben. Remo Hochstrasser, der Kreisläufer aus Künten mit Jahrgang 1996, hat zu Städtli gewechselt und wird mit Patrick Schweizer das Stammduo am Kreis bilden. Der bullige Captain der Schweizer Juniorennationalmannschaft hatte die vergangene Saison bis Weihnachten bei Städtli 1 bestritten und wurde dann vom HSC Suhr Aarau als Verstärkung im Kampf gegen den Abstieg aus der NLA temporär wieder von der Limmat abgezogen. 2015/2016 gehört er nun fix zum Badener Kader.

Pascal Bühler (Jg. 1994) hat sich in der vergangenen Saison einen Namen als «Hochspringer» im Aufbau gemacht und wird Yanick Schläpfer halblinks auch 2015/2016 tatkräftig unterstützen. Patrick Schweizer, der Bruder von Ramon Schweizer, hat bis Weihnachten bei der SG Olten gespielt und ist dann zu Baden gestossen, um am Kreis den Abgang von Remo Hochstrasser zu kompensieren. Die nächste Saison wird der Rechtshänder mit Jahrgang 1995 nun von Beginn weg in Badener Farben bestreiten.

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Quelle: STV Baden

20.05.2015
St. Otmar erreicht Playoff-Final gegen die Kadetten

Die grosse Überraschung in der Handball-Meisterschaft ist perfekt: Pfadi Winterthur, der Gewinner der Finalrunde, verpasst den Playoff-Final. Die Kadetten Schaffhausen (3.) und St. Otmar St. Gallen (4.) bestreiten ab Donnerstag die Finalserie. Wie schon vor einem Jahr im verlorenen Playoff-Final gegen die Kadetten brachte der Umzug von der Eulachhalle in die Eishalle Deutweg Pfadi Winterthur kein Glück. Zwar wurde bei den Zuschauern ein Saisonrekord aufgestellt (1780), dafür ging die "Belle" in der Halbfinalserie gegen St. Otmar mit 24:26 (10:11) verloren. Die vorherigen Heimspiele gegen die St. Galler hatte Pfadi in der Qualifikation (25:19), Finalrunde (29:23) und während der Halbfinalserie (28:16 und 25:20) alle klar für sich entschieden.

Im zuvor engsten Spiel in Winterthur, dem dritten Halbfinal, hatte St. Otmar nie geführt. Aber am Dienstagabend verlief einzig die Startphase nach dem Gusto der Winterthurer. Nach einer Viertelstunde und vier Goals hintereinander führte Pfadi 7:4. Nach 22 Minuten lagen die Winterthurer noch 9:7 vorne. Dann gelangen den Gästen vier Tore in Folge. Danach führte nur noch St. Otmar. Letztmals stand die Partie nach 41 Minuten unentschieden (16:16). Am Ende haderten die Winterthurer mit dem Verletzungspech. Sieben Akteure fehlten entweder wegen Verletzungen (6) oder krankheitshalber (1). Dennoch hätte Pfadi Winterthur die Partie gewinnen müssen. Die Winterthurer leisteten sich aber zu viele Fehler. St. Otmars Goalie Martin Galia spielte nur durchschnittlich; trotzdem siegte sein Team. Pfadi Winterthur erwies sich weder mental noch physisch dazu in der Lage, in der zweiten Halbzeit die Partie zu kippen.

Die grossen Figuren bei St. Otmar waren Vedran Banic (8 Tore) und Tomas Babak (7 Tore). Insbesondere gegen Rückraumschütze Babak fand Pfadi in der zweiten Halbzeit kein Rezept. Babak skorte aus nur sieben Abschlussversuchen sechs Weitschusstore. Diese Treffer demoralisierten Pfadi, weil St. Otmar vorsichtig den Ball zirkulieren liess und Babak jeweils erst abschloss, wenn die Referees vor dem Zeitspiel warnend die Hand erhoben hatten.

Der Final zwischen Titelhalter Kadetten Schaffhausen und St. Otmar St. Gallen beginnt am Donnerstag. Erstmals stehen sich die Nummern 3 und 4 der Finalrunde im Final gegenüber. Eine klare Sache ist nicht zu erwarten: In der Qualifikation und der Finalrunde gewann St. Otmar St. Gallen sämtliche vier Spiele gegen die Kadetten (31:26, 25:22, 28:27 und 30:28).

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 5.  Runde:
Pfadi Winterthur (1.) - St. Otmar St. Gallen (4.) 24:26 (10:11); Schlussstand 2:3
Damit im Final: Kadettetten Schaffhausen (3.) - St. Otmar St. Gallen (4.).
Erstes Spiel am Donnerstag in Schaffhausen.

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

Verblüffende St. Galler
Der TSV St. Otmar gewinnt mit dem 26:24-Auswärtssieg gegen Pfadi Winterthur die Halbfinal-Serie mit 3:2 und steht im Playoff-Final gegen die Kadetten Schaffhausen.
20.05.2015
Pfadi-Geschäftsführer von der Crone zieht es nach Südafrika

Sacha von der Crone, bei Pfadi Winterthur seit 1. März 2013 Geschäftsführer, übernimmt im Herbst in Südafrika zusammen mit seiner Lebenspartnerin einen kleineren Hotelbetrieb. Mit dem 41-jährigen Hettlinger verlieren die Winterthurer Handballer einen versierten Kenner der Szene. Von der Crone – welcher in Pfadi’s Nachwuchsabteilung das sportliche Einmaleins einst erlernte und auch im Fanionteam seine Auftritte hatte, amtete nach seinem Rücktritt als Spieler während Jahren sowohl bei Yellow als auch in seinem Stammverein Pfadi in diversen Chargen auf und neben dem Spielfeld.

Es fällt ihm nicht leicht, seine Lieblingsstadt zu verlassen, aber «wir haben uns schon lange in Land und Leute am Kap verliebt und wollen nun die einmalige Chance, welche sich dank vieler guter Kontakte dort ergeben hat, beim Schopf packen. Wir freuen uns ungemein über diese neue Herausforderung». In die Zeit von der Crone’s fallen die Premiére in der Handball Euro-League, der vor kurzem geschaffte Cupsieg und die Lancierung von WinCity, der neuen Ballsportarena auf dem Deutweg. Was ihn schmerzt ist die Tatsache, dass es auch ihm nicht gelungen ist, einen neuen Hauptsponsor für den Spitzenverein zu finden, «obwohl die Resonanz und Verwurzelung in der hiesigen Wirtschaft gegenüber dem Club dank sehr guter Strukturen wohl einzigartig ist», wie von der Crone feststellt.

Pfadi Winterthur macht sich nun auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolgelösung.

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Quelle: Pfadi Winterthur

19.05.2015
SPL: Der BSV Stans bleibt in der höchsten Liga

Der BSV Stans spielt auch in der kommenden Saison 2015/16 in der obersten Schweizer Frauenliga. Die Nidwaldnerinnen setzten sich im Auf-/Abstiegsplayoff der SPAR PREMIUM LEAGUE gegen den TV Uster mit 2:1 Siegen durch. Den Entscheidung fiel am Sonntagabend, als der BSV das dritte Spiel der Serie diskussionslos mit 34:22 (16:10) für sich entschied. 

Der TV Uster hatte die Best-of-3-Serie am Donnerstag der vergangenen Woche mit einem 18:17-Heimsieg überraschend ausgeglichen und ein drittes Spiel erzwungen. Damit steht die Zusammensetzung der SPL1 für die neue Spielzeit fest. Nach dem freiwilligen Abstieg des TV Zofingen wird das Oberhaus durch das aufgestiegene GC Amicitia Zürich komplettiert.

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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2015
Junioren: Meistertitel für den HSC, St. Otmar und die Kadetten

In den drei höchsten Junioren-Kategorien (Elite) sind nach Abschluss des letzten Playoff-Finals am vergangenen Wochenende nun auch alle Entscheidungen gefallen. Die Meisteritel sicherten sich der HSC Suhr Aarau (U19), der TSV St. Otmar St. Gallen (U17) sowie die Kadetten Schaffhausen (U15).

Hart umkämpft war vor allem der Final in der Kategorie U19. Der HSC gewann das Hinspiel in Zürich gegen GC Amicitia mit 21:18, verlor dann sein Heimspiel mit 23:25 – und behielt mit nur einem Treffer die Nase vorne. Die U17-Junioren von St. Otmar gewannen gegen Suhr Aarau beide Partien (31:25, 31:27). Gleiches gilt für die Kadetten Schaffhausen, die sich in der Kategorie U15 gegen Stäfa/Uster mit 32:27 und 27:22 am Ende souverän durchsetzten.
 

St. Otmar (U17)

 

Kadetten (U15)

 

HSC (U19)

  
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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2015
GC Amicitia Zürich verpflichtet Linkshänder Luca Engler

GC Amicitia Zürich nimmt mit Luca Engler ein weiteres grosses Schweizer Handballtalent unter Vertrag. Der wurfgewaltige Linkshänder Engler, der als Topscorer vom TV Birsfelden zu GC Amicitia stösst und in der Finalrunde für Wacker Thun auflief, kann sowohl als Rückraumspieler wie auch als Flügel eingesetzt werden. Der 22-jährige Shooter unterschrieb beim GCZ einen Zweijahresvertrag.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

19.05.2015
Juniorinnen: Meistertitel für GC Amicitia, Zug und den HVH

Bereits im April wurden die Schweizer Meistertitel in den drei höchsten Juniorinnen-Kategorien (Elite) vergeben. Nach den Playoff-Finals der beiden besten Teams der abgelaufenen Saison gingen die Goldmedaillen an GC Amicitia Zürich (U19), den LK Zug (U17) sowie den HV Herzogenbuchsee (U15).

Die engste Angelegenheit war der Final in der Kategorie U19 zwischen GC Amicitia Zürich und dem LC Brühl St. Gallen. Nach einem 19:19-Remis im Hinspiel behielten die Züricherinnen im Rückspiel mit 21:20 denkbar knapp das bessere Ende für sich. Der LK Zug in der Kategorie U17 gegen den HV Herzogenbuchsee (23:21, 25:19) sowie der HV Herzogenbuchsee in der Kategorie U15 gegen den LC Brühl St. Gallen (35:24, 26:20) entschieden jeweils beide Spiele für sich.
 

GC Ami (U19)

 

LK Zug (U17)

 

HVH (U15)

  
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Quelle: Marco Ellenberger

19.05.2015
Anmeldung Rookies-Vereine und Regionale Leistungszentren

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) möchte seine talentiertesten Juniorinnen und Junioren (Swiss Olympic Talent Card Inhaber) bestmöglich fördern. Die Spielerinnen und Spieler stehen dabei um Zentrum und sollen individuell und gesamtheitlich betreut werden. Die Förderung erfolgt in den folgenden vom SHV anerkannten Trainingsstützpunkten:

  • Rookies-Vereine als Grundlage
  • Subsidiär wo notwendig Regionale Leistungszentren (RLZ) oder Swiss Olympic Schulen
  • Regionalauswahlen
  • Nationale Stützpunkte und Nationalmannschaften

Bis zum 10. Juni 2015 müssen die Anmeldeunterlagen inkl. der dazugehörigen Vereinbarung als Rookies-Verein, Regionales Leistungszentrum, respektive Swiss Olympic Schule an Christian Koch (christian.koch@ag.ch) gesandt werden. Alle Unterlagen sind unter diesem Link zu finden.

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Quelle: Christian Müller

18.05.2015
U13-Schweizermeisterschaft: Horgen Rookies holen den Titel

Die SG Horgen Rookies hat den Schweizer Meistertitel in der Kategorie U13 gewonnen. Die Zürcher setzten sich am Sonntag im Finalturnier der je besten zwei Teams aus den Regionalverbänden in Adliswil und Kilchberg durch. Sie gewannen den Final gegen Pfadi Winterthur mit 7:6.

Im kleinen Final, es ging hierbei um den 3. und 4. Schlussrang, traten dann die beiden Teams HSC Kreuzlingen und TV Birsfelden A an. Des Spiel wurde äussert spannend durch die beiden Teams geführt, so dass nach Ablauf der regulären Spielzeit von 18 Spielminuten das Resultat 9:9 stand. Somit kam es zur Verlängerung von fünf Spielminuten. Auch hier ging es beiderseits klar zur Sache. Nach den fünf Minuten hatte dann der HSC Kreuzlingen mit 12:11 Toren äussert knapp das bessere Ende in der Hand und holte sich somit den 3. Schlussrang.

Nun kam es zum grossen Finalspiel um den 1. und 2. Schlussrang. Die Spieler marschierten in die Arena, wurden alle vorgestellt und anschliessend wurde durch die Harmonie Adliswil der Schweizerpsalm Tritts im Morgenrot daher intoniert. Ganz stolz standen die beiden Teams nun da und hörten der Nationalhymne zu. Und seitens des anwesenden Publikums hörte man dann auch den Text singen.

Mit grosser Unterstützung ging es dann anschliessend in das Finalspiel. Allmählich konnte das Horgener-Team sich toremässig absetzen. Doch die Pfader aus Wintertuhr gaben nicht auf. Sie holten dann bis zum Schluss bis auf ein einziges Tor wiederum auf. Mit der Aufholjagd klappte es dann aber nicht mehr ganz, da bei der einen und anderen Abschlussmöglichkeit gepatzt wurde. Am Ende der regulären Spielzeit gewannen die SG Horgen Rookies verdient mit 7:6 und holten sich verdient den U13-Schweizermeistertitel der Saison 2014/15.

In den beiden Spielhallen in Adliswill, Sporthalle Tüfi, und in Kilchberg, Sporthalle Hochweid, waren zuerst die Hauptrundenspiele in je zwei Gruppen ausgetragen worden. Bereits um 8.40 Uhr ging es mit den ersten Spielen los. Zu Beginn war die Stimmung der mitgereisten Eltern, Grosseltern, Fans und Vereinskolleginnen und -kollegen noch verhalten, jedoch je länger das Turnier dauerte wurde das Anfeuern der eigenen Teams durch den Begleittross immer besser. In der kleineren Sporthalle Hochweid war zwischendurch ein derart grosser Hexenkessel, dass der Trainerstab alle Mühe hatte, jeweils die Coaching-Anweisungen an die eigenen Spieler rüberzubringen.
 


 
U13-Schweizermeisterschaft
Tabelle der Hauptrunde

Gruppe 1
1. SG Horgen Rookies
2. HSC Kreuzlingen
3. TV Möhlin
4. TV Endingen
5. HV Herzogenbuchsee Master
6. Troinex M13
7. Handball Emmen a

Gruppe 2
1. Pfadi Winterthur Sharks
2. TV Birsfelden A
3. HC GS Stäfa Espoirs
4. SG TV Länggasse-BSV Bern
5. Handball Würenlingen
6. HC Crissier M13T
7. HC Goldau a

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Quelle: Daniel Willi

Horgen holt den U13-Titel
Die SG Horgen Rookies hat sich an der U13-Schweizermeisterschaft in Adliswil und Kilchberg den Titel geholt. Die Horgner gewannen den Final gegen Pfadi Winterthur.
18.05.2015
Drei junge Kadetten für World Young Handball Player nominiert

Dimitrij Küttel auf der Position Rückraum Rechts und auf der Torhüterposition Jonas Maier sowie Nikola Portner: Gleich drei Kadetten-Youngsters zeigten in der vergangenen Saison Höchstleistungen und wurden daher vom Portal handball-planet.com zum World Young Handball Player nominiert.

Nebst dem Schaffhauser Verein schafften dieses Kunststück lediglich zwei andere europäische Teams, nämlich die Dänen aus Aalborg – Kadetten-Gegner in der Champions League-Gruppenphase – und der slowenische Verein RK Celje Pivovarna Lasko. Für die Wahl nominierten elf Handball-Journalisten aus der ganzen Welt 28 Nachwuchstalente – vier pro Position. Das Publikum kann nun seine Meinung einfliessen lassen und für die Spieler abstimmen.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

18.05.2015
Kai Wetzel neuer Trainer der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden

Nach dem ausgelaufenen Vertrag und 3-jähriger erfolgreicher Arbeit von Trainer Pepe Szilagyi wird die entstandene Vakanz durch Kai Wetzel neu besetzt. Pepe Szilagyi konnte in den vergangenen Jahren mit der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden in der NLB die Plätze sechs, fünf und vier belegen. Mit leistungsorientierter Arbeit konnte er damit die Ostaargauer in der zweithöchsten Liga etablieren.

Szilagyi's Arbeit wird nun durch den A-Lizenztrainer Kai Wetzel fortgeführt. Wetzel war in den vergangen fünf Spielzeiten für den Basler 1. Ligisten TV NS Pratteln und davor zwei Jahre für den TV Möhlin verantwortlich. Dabei erreichte er drei Mal die Aufstiegsrunde zur NLB. Die Spielgemeinschaft aus dem Limmattal möchte weiterhin den eigenen Kräften vertrauen und eigenen Junioren eine Chance geben. Das Team für die nächste Saison steht weitgehend und erfährt nur kleine Änderungen. Obwohl die Siggenthaler nach wie vor keine Spieler bezahlen, scheint der Verein mit den lautstarken Fans eine beliebte, attraktive Adresse zu sein. So konnte der Abgang von Linkshänder Jonathan Knecht zum TV Endingen adäquat mit dem Neuzugang Martin Burri vom TV Möhlin kompensiert werden.

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Quelle: HSG Siggenthal/Vom Stein Baden

18.05.2015
NLA-Playoffs: St. Otmar erzwingt Showdown gegen Pfadi

St. Otmar glich mit einem souveränen 25:16-Heimsieg gegen Pfadi zum 2:2 aus. Nach dem 10:7 (21.) zogen die St. Galler bis zur 36. Minute dank diverser Gegenstoss-Tore auf 19:7 davon. Bis zur 49. Minute liessen die sehr gut verteidigenden Ostschweizer nur zehn Gegentore zu, und dies notabene gegen jene Mannschaft, die in der Qualifikation und in der Finalrunde am meisten Tore erzielt hatte.

Dass dem so war, daran hatte Goalie Martin Galia grossen Anteil. Der tschechische Nationalkeeper, der bis zur 54. Minute zum Einsatz kam, parierte nicht weniger als 20 Schüsse, was eine unglaubliche Quote darstellt. Schon beim ersten Heimsieg von St. Otmar in dieser Serie (27:21) hatte Galia eine überzeugende Leistung gezeigt. Eine sehr gute Note verdiente sich bei den Gastgebern auch der ebenfalls aus Tschechien stammende Regisseur Jakub Szymanski, der sieben seiner acht Abschlüsse im Tor unterbrachte. St. Otmar konnte es deshalb verschmerzen, dass der Topskorer Tomas Babak in der 29. Minute wegen einer Tätlichkeit vom Feld musste.

Somit wird erst am Dienstag um 19.30 Uhr in der Winterthurer Eishalle Deutweg im entscheidenden fünften Spiel der Finalgegner der Kadetten Schaffhausen ermittelt. Der Titelverteidiger setzte sich im Halbfinal gegen Wacker Thun mit 3:0 Siegen durch.

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 4. Runde:
St. Otmar St. Gallen (4.) - Pfadi Winterthur (1.) 25:16 (16:7); Stand 2:2.
Das entscheidende fünfte Spiel findet am Dienstag in Winterthur (19.30 Uhr) statt.

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Quelle: Sportinformation (Si)

Beeindruckende Otmärler
St. Otmar gleicht im Playoff-Halbfinale dank dem klaren 25:16-Heimsieg gegen Pfadi Winterthur zum 2:2 aus. Die Finalissima steigt am Dienstag in Winterthur.
18.05.2015
Michaël Delric wird Klubmanager und Trainer bei Chênois Genève

Bei CS Chênois Genève, das in die 1. Liga abgestiegen ist, wird Michaël Delric die Doppelfunktion Klubmanager und Trainer der 1. Mannschaft übernehmen. Als Klubmanager zeichnet er u.a. verantwortlich für den Bereich Leistungssport des gesamten Klubs - inklusive Junioren. Zudem steht den Genfern der ehemalige spanische Internationale Iñaki Urdangarin mit Rat und Tat zur Seite.

 

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Quelle: CS Chênois Genève

17.05.2015
SPL: Der LK Zug gewinnt den Penalty-Krimi in Nottwil

Der LK Zug hat im ersten Spiel des Playoff-Finals der SPAR PREMIUM LEAGUE auswärts in Nottwil das Break geschafft. Die Zugerinnen setzten sich vor 800 Zuschauern im SPZ mit 33:32 nach Penaltyschiessen durch. Zuvor hatte sich Spono dreimal (!) in der letzten Sekunde noch gerettet. Das zweite Finalspiel findet am kommenden Samstag (18.00 Uhr) in Zug statt.

Es war eine schier unglaubliche Partie, die sich Spono und der LKZ zum Auftakt des Playoff-Finals lieferten. Nach einer ersten Halbzeit, in der es das Heimteam verpasste, deutlicher als nur mit 12:8 vorzulegen – den Zugerinnen war der erste Durchgang gründlich missraten –, erlebten die Fans im proppenvollen SPZ ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sie wohl nicht mehr so schnell vergessen werden. 

Dreimal schaffte es Spono dabei, mit der Schlusssirene eine Zuger Führung wieder auszugleichen: In der 60. Minute traf Rahel Furrer eine Sekunde vor Schluss per Gegenstoss, nachdem Zug es verpasst hatte, die Führung trotz Ballbesitz über die Zeit zu retten. In der 70. Minute glich Lisa Frey nach der Sirene per Siebenmeter zum 27:27 aus und verschaffte ihren Farben damit eine zweite Verlängerung. Und in der 80. Minute war es Nives Fatkic, die mit einem Schlenzwurf zum 30:30 mit Ablauf der Spielzeit tatsächlich noch das Siebenmeterwerfen erzwang.

Doch der LKZ wurde nicht dafür bestraft, dass er die Führung gleich dreimal noch herschenkte. Im Siebenmeterschiessen behielt das Team von Trainer Damian Gwerder nämlich die besseren Nerven. Zwar scheiterte Annina Ganz gleich zu Beginn an Laila Troxler, doch die drei Fehlwürfe von Smitran, Kottmann und Fatkic besiegelten das Schicksal des Heimteams. Ein viertes Mal kehrte Spono am Sonntagabend nicht mehr in die Partie zurück.
 



SPAR PREMIUM LEAGUE, Playoff-Final

Spono Nottwil – LK Zug 32:33 n.P. (12:8, 24:24, 27:27, 30:30)
SPZ – 800 Zuschauer – Sr. Stalder/Boskoski.
Penaltyschiessen: Frey 31:30; Ganz (Troxler hält); Smitran (Innes hält); Scherer 31:31; Kottmann (Pfosten); Gwerder 31:32; Matter 32:32; Cavallari 32:33; Fatkic (Innes hält).
Strafen: Je 6mal 2 Minuten.
Spono: Huber/Troxler; Fatkic (1), Frey (8/4), Ramseier, Matter (5/1), Egli (2), Smitran (2), Furrer (12), Arnet, Kottmann (2), Willimann.
Zug: Innes/Krstic; Traber, Ganz (3/1), Müller (1), Cavallari (4/1), Javet, Scherer (15/1), Geissmann (3), Estermann (1), Masset, Gwerder (5/5), Schwander (1).
Bemerkungen: Scherer schiesst Penalty über das Tor (9./4:1). Huber hält Penalty von Gwerder (53./20:20).

Spiel 2: Samstag, 23. Mai, 18.00 Uhr, Sporthalle Zug.

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Quelle: Marco Ellenberger

In Extremis
Der LK Zug gewinnt das erste Spiel des Playoff-Finals der SPAR PREMIUM LEAGUE nach Penaltyschiessen. Spono Nottwil rettet sich dreimal in der Schlusssekunde.
15.05.2015
Matthias Schürch neuer "Koordinator Animation" bei Yellow

Yellow Winterthur setzt im Rahmen der Umsetzung von Strategiezielen auf den Nachwuchsbereich und hat deshalb die neue Position des "Koordinators Animation" erschaffen. Yellow reagiert damit auf die Schwierigkeiten in der Rekrutierung von Handball-Nachwuchs in den vergangenen Jahren. Der Bereich Animation (U13 und jünger) wird gestärkt und der Handballsport noch besser gefördert.

Matthias Schürch (Sportlehrer) übernimmt ab sofort die neue Stelle als "Koordinator Animation". Schürch ist im Verein bestens verankert und hat seine Fähigkeiten und seinen Einsatz in verschiedensten Gremien unter Beweis gestellt

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Quelle: Yellow Winterthur

15.05.2015
NLA-Playoffs: Kadetten sind erster Finalteilnehmer

Die Kadetten Schaffhausen stehen als erster Playoff-Finalist fest. Der Titelverteidiger bezwang Wacker Thun mit 30:28 auch im dritten Spiel der Halbfinalserie. Pfadi Winterthur führt gegen St. Otmar St. Gallen nach dem 25:20-Heimerfolg mit 2:1 Siegen.

Richtig heiss wurde es im Halbfinal nicht, zu überlegen waren die Schaffhauser, die vor den Playoffs sämtliche vier Saisonduelle gegen die Thuner verloren hatten. Beim Meistertitel vor zwei Jahren hatten die Berner Oberländer im Final ein 0:2 nach Siegen wettgemacht, diesmal waren sie auch im dritten Spiel, dem zweiten vor heimischem Publikum, chancenlos. Die Gäste gerieten nie in Rückstand und lagen zur Pause bereits 17:12 vorne. Diesen Vorsprung verwalteten die Kadetten unter der Regie des ungarischen Internationalen Gabor Csaszar (sechs Tore) souverän und abgeklärt. Bis zum 27:30 in der 59. Minute kam Wacker nie näher als bis auf vier Tore heran.

Für Wacker, das in der Qualifikation und in der Finalrunde bloss ein Heimspiel verloren hatte, ist das schnelle Ausscheiden ein herber Dämpfer. Die Schaffhauser dagegen kriegten nach sieben Niederlagen in den zehn Finalrunden-Partien rechtzeitig die Kurve. Bereits im vergangenen Jahr hatten sie vor dem Start zur entscheidenden Meisterschaftsphase mit drei Niederlagen in den letzten vier Spielen etwas gekriselt, ehe sie in den Playoffs keine Partie mehr verloren.

Im Final könnten sie erneut auf den Cupsieger Pfadi treffen. Die Winterthurer legten gegen St. Otmar zwei Tage nach der überraschenden 21:27-Auswärtsniederlage wieder vor, agierten diesmal viel entschlossener. Zwar hielten die Ostschweizer bis zum 15:16 (38.) gut mit, dann aber zog der von Verletzungspech gebeutelte Favorit mit vier Toren in Serie auf 20:15 (48.) davon. Der Widerstand der Gäste war gebrochen. Ganz stark spielten in der zweiten Halbzeit die beiden Torhüter. Pfadis Arunas Vaskevicius wehrte in den zweiten 30 Minuten zwölf Schüsse ab, dessen Antipode Martin Galia zehn. Roman Sidorowicz (Pfadi) und Vedran Banic (St. Otmar) erzielten je fünf Treffer. Die vierte Partie findet am Sonntag um 17 Uhr in St. Gallen statt.

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 3. Runde:
Pfadi Winterthur (1.) - St. Otmar St. Gallen (4.) 25:20 (15:12); Stand 2:1
Weitere Daten: Sonntag, 17. Mai, und ev. Dienstag, 19. Mai
Wacker Thun (2.) - Kadetten Schaffhausen (3.) 28:30 (12:17); Endstand 0:3

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Quelle: Sportinformation (Si)

Schaffhauser Durchmarsch
Die Kadetten gewinnen auch das dritte Duell gegen Wacker Thun in der Lachenhalle 30:28 und stehen im Playoff-Finale. Pfadi geht gegen St. Otmar 2:1 in Führung.
14.05.2015
NLA-Playoffs: St. Otmar und Kadetten Schaffhausen siegreich

Pfadi Winterthur, das beste Team nach der Finalrunde, verlor in den Playoff-Halbfinals gegen St. Otmar St. Gallen 21:27 und musste in der Best-of-5-Serie den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Die Kadetten dagegen gewannen gegen Wacker Thun auch die zweite Partie (27:19). Pfadis Trainer Adrian Brüngger hatte nach dem Cupsieg am Sonntag gesagt, dass dieser der Auftakt zu etwas Grösserem sein könne, da die vielen jungen Spieler im Team erstmals einen Titel gewonnen hätten. Die erste Partie nach dem Triumph wurde aber zu einem Fiasko. Die vom Verletzungspech arg gebeutelten Winterthurer - unter anderen fehlten die Aufbauer Luka Maros, Michal Svajlen (beide Saisonende) und Goran Cvetkovic - waren in St. Gallen weitgehend chancenlos und führten bloss zweimal (4:3 und 5:4).

Nach dem 10:14-Pausenrückstand kam Pfadi beim 13:15 (34.) und 16:18 (45.) noch zweimal bis auf zwei Treffer heran. Dann aber zog St. Otmar bis zur 49. Minute auf 23:16 davon, womit die Partie vorentschieden war. Die St. Galler präsentierten sich im Vergleich zur 16:28-Niederlage im ersten Halbfinal-Spiel wie ausgewechselt. Die Basis zum überraschend deutlichen Sieg bildete eine sehr aggressive Verteidigung, wobei sich die Gastgeber auf den äusserst starken tschechischen Torhüter Martin Galia verlassen konnten, dem nicht weniger als 23 Paraden gelangen. Damit stach er seinen Antipoden Arunas Vaskevicius (14) klar aus. Mit dem Kroaten Vedran Banic (7 Tore) und Galias Landsmann Tomas Babak (5) überzeugten bei St. Otmar zwei weitere Ausländer. Bei den Winterthurern kam auch der frühere Internationale Severin Brüngger, der Bruder des Trainers, zum Einsatz.

Während Pfadi einen Rückschlag erlitt, gelang den Kadetten ein weiterer Schritt in Richtung erfolgreicher Titelverteidigung. Hielt Wacker in der ersten Halbzeit (8:11) noch einigermassen mit, zogen die Schaffhauser nach der Pause davon. In der 44. Minute führten sie 18:11. Zwar verkürzten die Berner Oberländer noch zweimal bis auf vier Tore, nach dem 16:20 (51.) gelangen dem Heimteam jedoch drei Treffer in Serie zum 23:16 (53.). Eine starke Leistung zeigte bei den Kadetten der ungarische Spielmacher Gabor Csaszar, der Mitte Februar von Paris Saint-Germain zu den Schaffhausern gestossen war. Der Routinier erzielte sieben Tore. Bei Wacker machte sich die Absenz von Topskorer Lukas von Deschwanden (Rückenprellung) erneut stark bemerkbar. Somit können die Kadetten am Freitag in Thun den Sack zumachen.

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 2. Runde:
St. Otmar St. Gallen (4.) - Pfadi Winterthur (1.) 27:21 (14:10); Stand 1:1.
Kadetten Schaffhausen (3.) - Wacker Thun (2.) 27:19 (11:8); Stand 2:0.
Weitere Daten: Freitag, 15. Mai, Sonntag, 17. Mai, und ev. Dienstag, 19. Mai.
 

 

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Quelle: Spotinformation (Si)

St. Otmars starke Reaktion
St. Otmar gewinnt in den NLA-Playoffs gegen Pfadi das Spiel 2 zuhause 27:21 und schafft den Ausgleich. Die Kadetten Schaffhausen führen gegen Wacker bereits 2:0.

 

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