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Tobler folgt auf Hrachovec
Marcel Tobler übernimmt ab dem 1. Juni und bis mindestens Sommer 2019 die U21-Nationalmannschaft als Cheftrainer. Der vormalige Assistent folgt auf Petr Hrachovec.
Juniorinnen-Finals
Am Sonntag spielen vor dem Cupfinal der Frauen in der Saalsporthalle die Juniorinnen in den drei Elite-Kategorien um den Schweizer Meistertitel. Die Spiele stehen fest.
"Tor des Monats"
Von März bis Mai suchen die Swiss Handball League und die SPAR Premium League jeweils das Tor des Monats. Bei der Auswahl setzen die Ligen auf Deine Unterstützung!
Wacker legt vor
Wacker Thun ist mit einem Sieg in die Halbfinalserie gestartet. Kantonsrivale BSV Bern Muri wurde in Spiel 1 mit 28:21 (12:9) bezwungen. Am Mittwocg geht es weiter.
23.04.2018
U21-Nationalmannschaft: Marcel Tobler übernimmt ab 1. Juni

Marcel Tobler wird ab 1. Juni 2018 neuer Trainer der U21-Nationalmannschaft der Männer. Er folgt auf Petr Hrachovec, der die Tätigkeit bei der ältesten Schweizer Nachwuchs-Auswahl aufgrund seines neuen Engagements als Cheftrainer bei den Kadetten Schaffhausen beendet. Marcel Tobler unterschrieb vorerst einen Vertrag bis Ende Saison 2018/19.

Der 40-jährige ausgebildete Turn- und Sportlehrer ist ehemaliger J+S-Fachleiter Handball und verfügt über reichhaltige Erfahrung aus mehreren Trainerstationen. Seit Oktober 2016 steht er bereits als Assistenztrainer von Petr Hrachovec bei der U21-Nationalmannschaft im Einsatz – ab Juni übernimmt er diese SHV-Auswahl nun als Cheftrainer. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) wünscht Marcel Tobler in seiner neuen Aufgabe viel Freude und Erfolg.

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Quelle: Marco Ellenberger

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23.04.2018
Die Finals der Elite-Juniorinnen vom Sonntag stehen fest

Am Sonntag im Vorfeld des Cupfinals der Frauen spielen die Elite-Juniorinnen in allen drei Kategorien in jeweils einem Spiel um den Schweizer Meistertitel. Die drei Paarungen stehen nun fest; los geht es in der Saalsporthalle um 9.45 Uhr. Alle Spiele werden auf handballTV.ch live übertragen.

Bei den U14-Juniorinnen messen sich zum Auftakt GC Amicitia Zürich und der LC Brühl. Die beiden Teams qualifizierten sich mit deutlichem Abstand auf die Konkurrenz für den Final; die Zürcherinnen sind in der laufenden Saison gar noch ungeschlagen. Sie gaben lediglich beim 21:21-Remis gegen den Finalgegner Brühl gleich zum Saisonauftakt einen Punkt ab.

Bei den U16-Juniorinnen (Anpfiff um 12 Uhr) kommt es zum gleichen Duell wie später im Cupfinal: Der LC Brühl trifft auf die Spono Eagles. Die in dieser Saison verlustpunktlosen St. Gallerinnen (28 Spiele, 28 Siege) sind der klare Favorit. In der Finalrunde trafen die beiden Mannschaften zweimal aufeinander; Brühl setzte sich jeweils diskussionslos mit 39:20 und 41:21 durch.

Um 14.15 Uhr messen sich schliesslich bei den U18-Juniorinnen der LK Zug und der HV Herzogenbuchsee. Die beiden Teams qualifizierten sich punktgleich für den Final, mit deutlichem Abstand auf die Konkurrenz. Und das Endspiel verspricht eine ganz spannende Angelegenheit zu werden: In der Finalrunde setzte sich in den beiden direkten Duellen jeweils das Auswärtsteam mit nur einem Tor Vorsprung durch.

Im Anschluss spielen um 16.30 Uhr der LC Brühl und die Spono Eagles im 19. Schweizer Cupfinal um den Titel. Tickets für den «Frauenhandball-Tag» in der Saalsporthalle gibt es bei Ticketcorner.
 


 
Programm Sonntag (Saalsporthalle, Zürich)
09.45 Uhr: Finalspiel U14-Juniorinnen (GC Amicitia Zürich – LC Brühl)
12.00 Uhr: Finalspiel U16-Juniorinnen (LC Brühl – Spono Eagles)
14.15 Uhr: Finalspiel U18-Juniorinnen (LK Zug – HV Herzogenbuchsee)
16.30 Uhr: Cupfinal Frauen (LC Brühl – Spono Eagles)

Bildlegende: Szene aus der U16-Elite-Partie zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles vom 8. April 2018 (Bild: LCB/Balthasar Dörig).

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Quelle: Marco Ellenberger

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23.04.2018
SHL und SPL küren das "Tor des Monats" und brauchen dabei Deine Hilfe!

Spektakuläre Spielzüge, atemberaubende Angriffe, kraftvolle und präzise Würfe – der Schweizer Handball hat Woche für Woche eine Vielzahl an Toren zu bieten. Seit März suchen wir die schönsten Toren im Frauen- und Männerhandball. Auf der Suche nach den Nachfolgern von Marina Decurtins (GC Amicitia Zürich) und Igor Stamenov (RTV 1879 Basel) sind wir auf die Mithilfe aller Handballbegeisterten angewiesen. Was neu-deutsch als crowd sourcing bezeichnet wird, meint vor allem das:
Du hast bei den Übertragungen auf handballTV.ch und MySports ein aussergewöhnliches Tor gesehen oder warst live in der Halle fasziniert von einem Treffer? Dann informiere uns und mit etwas Glück schafft es dein Vorschlag in die Vorauswahl! Auf diese Weise wollen wir auch im April im Frauen- und Männerhandball jeweils das «Tor des Monats» finden. In welcher Liga das Tor erzielt wurde, spielt dabei keine Rolle.

Und so einfach geht es:
Schicke uns eine E-Mail an media@handball.ch mit folgendem Inhalt: Spielpaarung, Datum der Partie, Torschütze, Spielminute.

Einsendeschluss ist jeweils der 26. des laufenden Monats; die Vorschläge für den Monat April müssen also bis zum 26. April bei uns eingereicht werden. 
 

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Quelle: Matthias Schlageter

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22.04.2018
NLA-Playoffs: Wacker Thun bezwingt Bern Muri und geht 1:0 in Führung

Wacker Thun hat sein erstes Heimspiel im Playoff-Halbfinal gewonnen. Im ersten von mindestens drei Berner Derbys gegen den BSV Bern Muri setzten sich die Berner Oberländer mit 28:21 (12:9) durch. Die Entscheidung in einer hart und intensiv geführten Partie fiel zu Beginn des zweiten Durchgangs, als die Gastgeber sich entscheidend absetzen konnten.

Von Beginn an wurde deutlich, dass die Serie zwischen den beiden Berner NLA-Clubs eine intensive und hart geführte Auseinandersetzung werden wird. Am Ende sprachen die Unparteiischen nicht weniger als 14 Zeitstrafen und einen direkten Platzverweis aus. Die Gäste aus der Kantonshauptstadt verbüssten im ersten Abschnitt sechs Zeitstrafen, vier davon in der Startviertelstunde. Die Tatsache, dass die Berner in Halbzeit eins mehrfach in Unterzahl agierten, hatte für ihr Spiel zunächst aber keine gravierenden Auswirkungen. Bis zur 17. Minute lag das Team von Aleksandar Stevic im Berner Oberland knapp in Führung.

Mit der ersten Thuner Führung zum 7:6 (17.) drehte sich jedoch die Partie mehr und mehr zu Gunsten der Mannschaft von Martin Rubin. Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte Topscorer Lukas von Deschwanden sein Team erstmals drei Tore in Front (12:9). Nach der Pause folgte die beste Phase des Finalrundensiegers, der sich im Playoff-Viertelfinal gegen den TSV Fortitudo Gossau durchsetzte. Innert neun Minuten vergrösserte Wacker den Vorsprung auf sieben Treffer (39./18:11). Eine Hypothek, die die Gäste nicht mehr aufholen konnten.

Der BSV verlor in der zweiten Halbzeit nicht nur die Partie, sondern mit Pedro Spinola auch den zweitbesten Torschützen des Teams. Der Thuner Nicolas Suter stiess den portugiesischen Aufbauer in der 41. Minute von hinten, worauf dieser mit dem Gesicht auf das Knie von Viktor Glatthard prallte und das Feld blutend verlassen musste. Eine Diagnose über seine Verletzung steht noch aus. Suter kassierte hierfür die rote und blaue Karte. Eine Sperre muss der Wacker-Spielmacher allerdings nicht befürchten. Das Schnellgericht der Disziplinarkommission kam nach Sichtung der Bilder zu dem Schluss, dass kein Verfahren gegen den Wacker-Akteur eröffnet werden wird.

In einer hitzigen Partie waren auf Seiten der Gastgeber einmal mehr Lukas von Deschwanden (8/4) und Lenny Rubin (7) die spielbestimmenden Akteure. Sie sorgten für mehr als die Hälfte der Tore der Gastgeber. Erfolgreichste Werfer auf Seiten der Gäste waren die beiden rechten Flügel; Simon Getzmann und Valentin Striffeler trafen je viermal. Dazu verzeichneten sowohl Marc Winkler im Wacker-Tor, als auch sein Gegenüber Dragan Marjanac einige starke Paraden.

Das zweite Duell in dieser Halbfinalserie geht am kommenden Mittwoch in Gümligen (19.45 Uhr, live auf handballTV.ch) über die Bühne.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - BSV Bern Muri 28:21 (12:9)
Lachenhalle Thun: 1710 Zuschauer. - SR Jergen/Zaugg. - Strafen: 4mal 2 Minuten plus Rote und Blaue Karte (Suter/41.) gegen Wacker Thun, 9mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Groff/33.) gegen BSV Bern Muri.
Wacker Thun: Winkler/Wick; Linder (2), Rubin (7), Raemy (1), Dähler (3), Suter, Giovanelli (1), Glatthard, Lanz (1), Caspar, Friedli (4), von Deschwanden (8/4), Guignet, Sorgen, Krainer (1).
BSV Bern Muri: Marjanac/Rosenberg; Lengacher (2), Schneeberger (1), Groff, Heer (1), Baumgartner (2), Getzmann (4/3), Striffeler (4), Kusio (1), Spinola (2), Rathgeb, Szymanski (2), Rohr (1), Arn (1), Mühlemann.
Bemerkungen: 41. Spinola verletzt ausgeschieden. Thun ohne Huwyler (verletzt). Verschossene Penaltys: 0:1.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Halbfinal
Wacker Thun - BSV Bern Muri 1:0

Die nächsten Spiele
Mittwoch, 25. April, 19.45 Uhr, Mooshalle Gümligen, live auf handballTV.ch
Samstag, 28. April, 17 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Roland Peter

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23.04.2018
U21-Nationalmannschaft: Marcel Tobler übernimmt ab 1. Juni

Marcel Tobler wird ab 1. Juni 2018 neuer Trainer der U21-Nationalmannschaft der Männer. Er folgt auf Petr Hrachovec, der die Tätigkeit bei der ältesten Schweizer Nachwuchs-Auswahl aufgrund seines neuen Engagements als Cheftrainer bei den Kadetten Schaffhausen beendet. Marcel Tobler unterschrieb vorerst einen Vertrag bis Ende Saison 2018/19.

Der 40-jährige ausgebildete Turn- und Sportlehrer ist ehemaliger J+S-Fachleiter Handball und verfügt über reichhaltige Erfahrung aus mehreren Trainerstationen. Seit Oktober 2016 steht er bereits als Assistenztrainer von Petr Hrachovec bei der U21-Nationalmannschaft im Einsatz – ab Juni übernimmt er diese SHV-Auswahl nun als Cheftrainer. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) wünscht Marcel Tobler in seiner neuen Aufgabe viel Freude und Erfolg.

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Quelle: Marco Ellenberger

Tobler folgt auf Hrachovec
Marcel Tobler übernimmt ab dem 1. Juni und bis mindestens Sommer 2019 die U21-Nationalmannschaft als Cheftrainer. Der vormalige Assistent folgt auf Petr Hrachovec.
23.04.2018
Die Finals der Elite-Juniorinnen vom Sonntag stehen fest

Am Sonntag im Vorfeld des Cupfinals der Frauen spielen die Elite-Juniorinnen in allen drei Kategorien in jeweils einem Spiel um den Schweizer Meistertitel. Die drei Paarungen stehen nun fest; los geht es in der Saalsporthalle um 9.45 Uhr. Alle Spiele werden auf handballTV.ch live übertragen.

Bei den U14-Juniorinnen messen sich zum Auftakt GC Amicitia Zürich und der LC Brühl. Die beiden Teams qualifizierten sich mit deutlichem Abstand auf die Konkurrenz für den Final; die Zürcherinnen sind in der laufenden Saison gar noch ungeschlagen. Sie gaben lediglich beim 21:21-Remis gegen den Finalgegner Brühl gleich zum Saisonauftakt einen Punkt ab.

Bei den U16-Juniorinnen (Anpfiff um 12 Uhr) kommt es zum gleichen Duell wie später im Cupfinal: Der LC Brühl trifft auf die Spono Eagles. Die in dieser Saison verlustpunktlosen St. Gallerinnen (28 Spiele, 28 Siege) sind der klare Favorit. In der Finalrunde trafen die beiden Mannschaften zweimal aufeinander; Brühl setzte sich jeweils diskussionslos mit 39:20 und 41:21 durch.

Um 14.15 Uhr messen sich schliesslich bei den U18-Juniorinnen der LK Zug und der HV Herzogenbuchsee. Die beiden Teams qualifizierten sich punktgleich für den Final, mit deutlichem Abstand auf die Konkurrenz. Und das Endspiel verspricht eine ganz spannende Angelegenheit zu werden: In der Finalrunde setzte sich in den beiden direkten Duellen jeweils das Auswärtsteam mit nur einem Tor Vorsprung durch.

Im Anschluss spielen um 16.30 Uhr der LC Brühl und die Spono Eagles im 19. Schweizer Cupfinal um den Titel. Tickets für den «Frauenhandball-Tag» in der Saalsporthalle gibt es bei Ticketcorner.
 


 
Programm Sonntag (Saalsporthalle, Zürich)
09.45 Uhr: Finalspiel U14-Juniorinnen (GC Amicitia Zürich – LC Brühl)
12.00 Uhr: Finalspiel U16-Juniorinnen (LC Brühl – Spono Eagles)
14.15 Uhr: Finalspiel U18-Juniorinnen (LK Zug – HV Herzogenbuchsee)
16.30 Uhr: Cupfinal Frauen (LC Brühl – Spono Eagles)

Bildlegende: Szene aus der U16-Elite-Partie zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles vom 8. April 2018 (Bild: LCB/Balthasar Dörig).

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Quelle: Marco Ellenberger

Juniorinnen-Finals
Am Sonntag spielen vor dem Cupfinal der Frauen in der Saalsporthalle die Juniorinnen in den drei Elite-Kategorien um den Schweizer Meistertitel. Die Spiele stehen fest.
23.04.2018
SHL und SPL küren das "Tor des Monats" und brauchen dabei Deine Hilfe!

Spektakuläre Spielzüge, atemberaubende Angriffe, kraftvolle und präzise Würfe – der Schweizer Handball hat Woche für Woche eine Vielzahl an Toren zu bieten. Seit März suchen wir die schönsten Toren im Frauen- und Männerhandball. Auf der Suche nach den Nachfolgern von Marina Decurtins (GC Amicitia Zürich) und Igor Stamenov (RTV 1879 Basel) sind wir auf die Mithilfe aller Handballbegeisterten angewiesen. Was neu-deutsch als crowd sourcing bezeichnet wird, meint vor allem das:
Du hast bei den Übertragungen auf handballTV.ch und MySports ein aussergewöhnliches Tor gesehen oder warst live in der Halle fasziniert von einem Treffer? Dann informiere uns und mit etwas Glück schafft es dein Vorschlag in die Vorauswahl! Auf diese Weise wollen wir auch im April im Frauen- und Männerhandball jeweils das «Tor des Monats» finden. In welcher Liga das Tor erzielt wurde, spielt dabei keine Rolle.

Und so einfach geht es:
Schicke uns eine E-Mail an media@handball.ch mit folgendem Inhalt: Spielpaarung, Datum der Partie, Torschütze, Spielminute.

Einsendeschluss ist jeweils der 26. des laufenden Monats; die Vorschläge für den Monat April müssen also bis zum 26. April bei uns eingereicht werden. 
 

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Quelle: Matthias Schlageter

"Tor des Monats"
Von März bis Mai suchen die Swiss Handball League und die SPAR Premium League jeweils das Tor des Monats. Bei der Auswahl setzen die Ligen auf Deine Unterstützung!
23.04.2018
SPL1-Finalrunde: Spono gewinnt das Spitzenspiel, Thun bezwingt Zug

Nach dem drittletzten Spieltag der SPL1-Finalrunde steht die Abschlussrangliste bereits definitiv fest. Die Spono Eagles haben sich mit einem 30:26-Auswärtssieg bei Verfolger LC Brühl den ersten Rang gesichert, was gleichbedeutend mit dem Heimrecht im Playoff-Final ist. Über einen Heimsieg jubelte zudem Rotweiss Thun. Die Berner Oberländerinnen bezwangen den LK Zug mit 30:28.

Die Serie ist durchbrochen. Im bisherigen Saisonverlauf siegte bei Duell zwischen Spono und Brühl jeweils die Heimmannschaft. Am Samstag durchbrachen die Eagles dieses ungeschriebene Gesetz, in dem sie zwei Punkte aus der St. Galler Kreuzbleiche entführten. Das Team von Urs Mühlethaler feierte einen Start-Ziel-Sieg, lag zu keiner Zeit in Rückstand und überzeugte im Kollektiv. Zehn Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein. Auffälligste Akteurin bei den Gästen vom Sempachersee war Nationalspielerin Pascale Wyder mit sechs Treffern. Die Gastgeberinnen verpassten es derweil die Generalprobe für den Cupfinal (29. April) und die Playoff-Finalserie erfolgreich zu gestalten. Brühl war früh deutlich in Rückstand (12./3:8), kämpfte sich nach einem Drei-Tore-Rückstand zur Pause (12:15) nochmals heran (43./19:21) und kassierte am Ende dennoch eine verdiente Niederlage. Damit beschliesst der Titelverteidiger die Finalrunde definitiv auf Rang 2, die Spono Eagles gehen als Spitzenreiter in das bevorstehende Playoff-Final.

Über den ersten Sieg seit Ende Februar jubelten die Spielerinnen von Rotweiss Thun. Den Grundstein für den Heimsieg legten die Berner Oberländerinnen zum Ende der ersten Halbzeit, als sie von 11:11 (23.) auf 16:11 (30.) davonziehen konnten. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein Duell auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Zug. Dem Fünf-Tore-Rückstand aus der Pause rannten die Zugerinnen im zweiten Abschnitt vergeblich hinterher. Erst in der Schlussphase kam der LKZ nochmal gefährlich nahe (58./28:29); Thun rettete den Sieg aber über die Zeit. Lucia Weibelova (7) und Annina Ganz (7/3) waren die erfolgreichsten Torschützinnen bei Rotweiss, Karmen Korenic parierte 18 Würfe (41%-Quote). Bei Zug erzielte Ivana Ravlic (6) die meisten Treffer. Am Ranking änderte der Thuner Heimsieg nichts - Rotweiss bleibt auf Platz 4, Zug ist Dritter.

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Quelle: Matthias Schlageter

22.04.2018
NLA-Playoffs: Wacker Thun bezwingt Bern Muri und geht 1:0 in Führung

Wacker Thun hat sein erstes Heimspiel im Playoff-Halbfinal gewonnen. Im ersten von mindestens drei Berner Derbys gegen den BSV Bern Muri setzten sich die Berner Oberländer mit 28:21 (12:9) durch. Die Entscheidung in einer hart und intensiv geführten Partie fiel zu Beginn des zweiten Durchgangs, als die Gastgeber sich entscheidend absetzen konnten.

Von Beginn an wurde deutlich, dass die Serie zwischen den beiden Berner NLA-Clubs eine intensive und hart geführte Auseinandersetzung werden wird. Am Ende sprachen die Unparteiischen nicht weniger als 14 Zeitstrafen und einen direkten Platzverweis aus. Die Gäste aus der Kantonshauptstadt verbüssten im ersten Abschnitt sechs Zeitstrafen, vier davon in der Startviertelstunde. Die Tatsache, dass die Berner in Halbzeit eins mehrfach in Unterzahl agierten, hatte für ihr Spiel zunächst aber keine gravierenden Auswirkungen. Bis zur 17. Minute lag das Team von Aleksandar Stevic im Berner Oberland knapp in Führung.

Mit der ersten Thuner Führung zum 7:6 (17.) drehte sich jedoch die Partie mehr und mehr zu Gunsten der Mannschaft von Martin Rubin. Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte Topscorer Lukas von Deschwanden sein Team erstmals drei Tore in Front (12:9). Nach der Pause folgte die beste Phase des Finalrundensiegers, der sich im Playoff-Viertelfinal gegen den TSV Fortitudo Gossau durchsetzte. Innert neun Minuten vergrösserte Wacker den Vorsprung auf sieben Treffer (39./18:11). Eine Hypothek, die die Gäste nicht mehr aufholen konnten.

Der BSV verlor in der zweiten Halbzeit nicht nur die Partie, sondern mit Pedro Spinola auch den zweitbesten Torschützen des Teams. Der Thuner Nicolas Suter stiess den portugiesischen Aufbauer in der 41. Minute von hinten, worauf dieser mit dem Gesicht auf das Knie von Viktor Glatthard prallte und das Feld blutend verlassen musste. Eine Diagnose über seine Verletzung steht noch aus. Suter kassierte hierfür die rote und blaue Karte. Eine Sperre muss der Wacker-Spielmacher allerdings nicht befürchten. Das Schnellgericht der Disziplinarkommission kam nach Sichtung der Bilder zu dem Schluss, dass kein Verfahren gegen den Wacker-Akteur eröffnet werden wird.

In einer hitzigen Partie waren auf Seiten der Gastgeber einmal mehr Lukas von Deschwanden (8/4) und Lenny Rubin (7) die spielbestimmenden Akteure. Sie sorgten für mehr als die Hälfte der Tore der Gastgeber. Erfolgreichste Werfer auf Seiten der Gäste waren die beiden rechten Flügel; Simon Getzmann und Valentin Striffeler trafen je viermal. Dazu verzeichneten sowohl Marc Winkler im Wacker-Tor, als auch sein Gegenüber Dragan Marjanac einige starke Paraden.

Das zweite Duell in dieser Halbfinalserie geht am kommenden Mittwoch in Gümligen (19.45 Uhr, live auf handballTV.ch) über die Bühne.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - BSV Bern Muri 28:21 (12:9)
Lachenhalle Thun: 1710 Zuschauer. - SR Jergen/Zaugg. - Strafen: 4mal 2 Minuten plus Rote und Blaue Karte (Suter/41.) gegen Wacker Thun, 9mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Groff/33.) gegen BSV Bern Muri.
Wacker Thun: Winkler/Wick; Linder (2), Rubin (7), Raemy (1), Dähler (3), Suter, Giovanelli (1), Glatthard, Lanz (1), Caspar, Friedli (4), von Deschwanden (8/4), Guignet, Sorgen, Krainer (1).
BSV Bern Muri: Marjanac/Rosenberg; Lengacher (2), Schneeberger (1), Groff, Heer (1), Baumgartner (2), Getzmann (4/3), Striffeler (4), Kusio (1), Spinola (2), Rathgeb, Szymanski (2), Rohr (1), Arn (1), Mühlemann.
Bemerkungen: 41. Spinola verletzt ausgeschieden. Thun ohne Huwyler (verletzt). Verschossene Penaltys: 0:1.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Halbfinal
Wacker Thun - BSV Bern Muri 1:0

Die nächsten Spiele
Mittwoch, 25. April, 19.45 Uhr, Mooshalle Gümligen, live auf handballTV.ch
Samstag, 28. April, 17 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Roland Peter

Wacker legt vor
Wacker Thun ist mit einem Sieg in die Halbfinalserie gestartet. Kantonsrivale BSV Bern Muri wurde in Spiel 1 mit 28:21 (12:9) bezwungen. Am Mittwocg geht es weiter.
22.04.2018
NLA-Playouts: GC Amicitia Zürich siegt und rettet sich in Spiel 4

Entscheidung vertagt. GC Amicitia Zürich hat den drohenden Abstieg aus der Nationalliga A (NLA) vorerst abgewendet und mit dem 24:20-Erfolg im dritten Playout-Spiel den ersten Sieg eingefahren. Gegner TV Endingen verspielte vor zahlreichen mitgereisten Fans den ersten Matchball.

GC Amicitia startete schwungvoll in das erste Schicksalsspiel und führte nach vier Minuten mit 3:1. Die Gäste konterten postwendend und stellten nach acht Minuten ihrerseits auf 4:3. In der Folge konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen; mit einem 10:10-Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Endingen erwischte den besseren Start in die zweite Halbzeit und konnte sich ein kleines Polster herausspielen (39./15:13). Die Zürcher, die ob zahlreicher angereister Gästefans quasi ein Auswärtsspiel in der eigenen Halle erlebten, hatten am Sonntagnachmittag aber den richtigen Matchplan in der Tasche. Bis zur 55. Minute drehte das Team von Interimstrainer Norman Kietzmann das Spiel und führte seinerseits beim 21:17 erstmals mit vier Treffern. Das reichte aus, um Spiel 3 für sich zu entscheiden.

Wie dünn das Nervenkostüm bei den Zürchern aber nach wie vor ist, zeigte ihre 7-Meter-Ausbeute. Gleich drei unterschiedliche Spieler scheiterten insgesamt viermal im Direktduell mit Endingen-Goalie Claudio Boccarelli. Dass es am Ende aber dennoch zum ersten Sieg in der Playout-Serie reichte, war neben der verbesserten Defensive allen voran den beiden torgefährlichen Rückraumspielern Max Dannmeyer (7/2) und Kai Klampt (7) zu verdanken.

Letztgenannter zeigte auf der Position des verletzten Topscorers Manuel Frietsch in seinem erst vierten Einsatz in der NLA eine ausgezeichnete Leistung. Der japanische Internationale brachte alle seine Versuche im Endinger Tor unter. Der TV Endingen hat seinerseits nun im Heimspiel am kommenden Samstag um 18 Uhr die zweite Chance den Klassenerhalt zu schaffen.

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Quelle: Matthias Schlageter

22.04.2018
SPL Auf-/Abstiegsrunde: Leimental steigt auf, "Buchsi" bleibt drin

Jubel bei der HSG Leimental und dem HV Herzogenbuchsee. Sowohl die Baselbieterinnen wie auch die Oberaargauerinnen lösten am vorletzten Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde der SPAR Premium League jeweils ihr SPL1-Ticket für die kommende Saison. Weiterhin zittern müssen derweil der HSC Kreuzlingen und GC Amicitia Zürich.

Bis zur allerletzten Sekunde musste Leimental beim Auswärtsspiel in Zürich ausharren, ehe der historische Erfolg Gewissheit war. Mit einem 22:21-Auswärtssieg bei GC Amicitia Zürich gelang dem Team aus dem Kanton Baselland zum ersten Mal der Sprung in die höchste Schweizer Spielklasse im Frauenhandball. Sowohl Leimental wie auch den Gastgebern von GC Amicitia war die Nervosität ob der angespannten Tabellensituation deutlich anzumerken. In einem dennoch abwechslungsreichen Spiel, bei dem mehrfach die Führung wechselte und es mehr als ein Dutzend Latten- und Pfostentreffer gab, hatte am Ende das Team von Thomas Mathys knapp die Nase vorne. Sieggarantin für die Gäste war Topscorerin Marie-Rose Bütikofer, die in der entscheidenden Phase ihre ganze Routine ausspielte. 7 Tore aus sieben Versuchen, davon fünf Treffer in der Schlussviertelstunde, bescherten den Auswärtssieg.

Eine überragende Nadine Steinemann im Tor des HV Herzogenbuchsee sicherte ihrem Team im letzten Heimspiel ihrer Karriere den Heimsieg gegen den HSC Kreuzlingen. 23 Paraden und eine Abwehrquote von 53 Prozent verzeichnete die Torhüterin am Samstagnachmittag. Damit brachte sie die Kruezlinger Angreiferinnen reihenweise zur Verzweiflung und ihre eigene Mannschaft in eine gute Ausgangsposition. Die Gastgeberinnen wussten dies auszunutzen und bestimmten von der ersten bis zur letzten Minute das Geschehen. Die Gäste lagen trotz zwei ähnlich starken Torhüterinnen, Andjela Roganovic (6 Paraden/47%-Quote) und Adriane Hajduk (13 Paraden/42%-Quote), nie in Führung.

Kreuzlingen musste damit nach zuletzt drei Siegen in Serie eine bittere Niederlage einstecken. Vor dem letzten Spieltag liegen die Frauen vom Bodensee nur dank der um sieben Tore besseren Tordifferenz vor GC Amicitia Zürich. Am 5. Mai kommt es zum Fernduell um den Klassenerhalt; nur eine der beiden Mannschaften kann in der nächsten Saison in der SPL1 antreten.

Im letzten Heimspiel der Saison setzte sich Tabellenführer Yellow Winterthur gegen das punktlos Schlusslicht SG Yverdon & Crissier diskussuionslos mit 33:18 (17:7) durch. Sophie Zaugg wehrte dabei jeden zweiten Ball der auf ihr Tor kam erfolgreich ab.

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Quelle: Matthias Schlageter

22.04.2018
NLB: Rundschau auf den 24. Spieltag

Drei Runden vor Meisterschaftsschluss ist eine Vorentscheidung am Tabellenende gefallen. Der HC Horgen schlägt im Abstiegsduell den TV Birsfelden und setzt sich damit vom Tabellenende ab. 31:24 (17:11) lautete das klare Verdikt zugunsten der Horgener und somit muss der TV Birsfelden höchstwahrscheinlich zusammen mit der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden in den sauren Abstiegsapfel beissen. Dass diese beiden Teams, auch wenn sie den Ligaerhalt noch aus eigener Kraft schaffen können, alle verbleibenden Spiele siegreich gestalten ist wenig wahrscheinlich.

Beim Mittelfeldduell zwischen Lakers Stäfa und TV Möhlin holten sich die Seebuben quasi in letzter Sekunde einen knappen Heimsieg. Es war ein ausgeglichenes und spannendes Auf und Ab – bis fünf Sekunden vor dem Abpfiff. Dann konnte Mikkel Madsen zu einem Siebenmeter antreten und er verwandelte den Wurf sicher zum Sieg der Lakers mit 28:27 (14:16). Überraschend unterlag die SG TV Solothurn Zuhause dem BSV Stans mit 31:34 (14:11). Bis rund fünf Minuten vor dem Ende befand sich das Heimteam auf Siegeskurs, ehe Stans durch Roger Scherer mit 29:28 erstmals die Führung eroberte und den erarbeiteten Vorsprung bis zum Schluss über die Runden schaukelte.

Der RTV 1879 Basel, ohne Topscorer Rares Jurca angetreten, musste im Heimspiel gegen SG GS/Kadetten Espoirs SH unerwartet hart kämpfen. In einer Partie ohne sportliche Relevanz, resultierte für den Spitzenreiter nur ein 28:28 (11:11) Unentschieden. Dabei lag der RTV zwei Minuten vor dem Abpfiff mit zwei Toren vorne, doch die Schaffhauser erreichten noch eine leistungsgerechte Punkteteilung. In einer spannenden und ausgeglichenen Begegnung holte sich HS Biel verdient das Punktepaar gegen HC KTV Altdorf mit 29:27 (15:13). Auf beiden Seiten gab es mit Lukas Trummer und Mario Obad je einen 11-fachen Torschützen. Altdorfs Topscorer hievte sich so mit 168 Treffern an die Spitze im Gesamtklassement, vor Madsen (Lakers) mit 161 und Jurca (RTV) mit 155 Toren.

Die SG Yellow/Pfadi Espoirs brachte im Heimspiel den NLA-Aufstiegsanwärter STV Baden mit kaltschnäuzigem Spiel an den Rand eines Punktverlustes. Erst 18 Sekunden vor dem Abpfiff schoss Josef Zuber das entscheidende Tor zum 30:29 (14:12) Auswärtssieg. Überragend spielte der Winterthurer Manuel Zehnder mit 12 Treffern. Am nächsten kam ihm der Badener Marcus Hock mit 10 Toren. Die für den Abstieg wichtige Begegnung zwischen dem TV Steffisburg und der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden endete, nach dem Rückstand zur Pause, nicht unerwartet mit 28:26 (10:13) zugunsten des Heimteams. Damit verbleibt die stark abstiegsgefährdete HSG auf dem letzten Tabellenplatz.

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Quelle: Walter Baer

21.04.2018
NLA-Playoffs: Kadetten-Auswärtssieg bei Pfadi zum Start der Serie

Den Kadetten Schaffhausen ist der Auftakt in die Halbfinal-Serie geglückt. Der Titelverteidiger gewann bei Pfadi Winterthur mit 29:28 (12:14) und geht damit in der best-of-5-Serie mit 1:0 in Führung. Nach einem Fehlstart in die Partie kamen die Munotstädter erst spät auf, jubelten am Ende aber dennoch verdientermassen.

Pfadi Winterthur zeigte von Beginn an, dass es auch am sonst unüblichen Spielort, der Winterthurer Eishalle, gewillt war, Heimstärke zu beweisen und den Heimvorteil für sich auszunutzen. Mit der bekannten 3-2-1-Deckung und einem zu Beginn starken Matias Schulz zwischen den Pfosten, setze Pfadi die Kadetten gut unter Druck, liess nur wenige Chancen und Treffer zu und konnte mehrere Male einen Ballgewinn und ein einfaches Tor für sich verbuchen. Davon profitierte im ersten Abschnitt allen voran der linke Flügel Marvin Lier, dem bis zum Pausenpfiff sechs Treffer gelangen. Folgerichtig setzte sich die Heimmannschaft frühzeitig ab. Spätestens ein 5:0-Lauf und die damit verbundene 6-Tore-Führung brachte die Gäste ins Wanken.

Die Schaffhauser liessen sich aber trotz des 4:10-Rückstandes in der 17. Minute nicht aus der Balance bringen. Trainer Arno Ehret nahm bereits in der 19. Minute sein zweites Timeout und liess fortan praktisch alle Angriffe mit sieben Feldspielern und ohne Goalie spielen. Bis zur Pause erzielte dies die gewünschte Wirkung und der Titelverteidiger kämpfte sich bis auf zwei Tore heran (30./12:14). Schon die letzten Minuten der ersten Halbzeit zeigten, dass Pfadi mit den sieben Feldspielern der Kadetten einige Schwierigkeiten hatte.

In Durchgang zwei erwischten jedoch erneut die Gastgeber den besseren Start; nach 37 Minuten lag das Team von Adrian Brüngger mit fünf Toren in Front (18:13). Innert fünf Minuten gelang es dann aber dem Serienmeister der letzten Jahre, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Mit einem 5:0-Lauf egalisierten die Kadetten zunächst das Resultat. In der 49. Minute gingen die Gäste beim 22:21 erstmals in Führung und gaben diese nicht mehr preis. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Kadetten fiel dann mit dem 29:26 knapp eine Minute vor Schluss.

Grossen Anteil an der Wende in der zweiten Halbzeit hatte der Schaffhauser Regisseur Gabor Csaszar, der sieben seiner acht Tore nach der Pause erzielte. Bei Pfadi war Kevin Jud neunmal erfolgreich. Die zweite Partie der Halbfinalserie findet am kommenden Donnerstag in Schaffhausen statt. Der TV-Partner MySports ist live ab 20 Uhr auf Sendung. Der Anwurf aus der BBC Arena erfolgt um 20.15 Uhr.

Das fiel auf: Die Kadetten reagierten auf den personellen Engpass im rechten Rückraum (Delhees, Szyba und Küttel verletzt) nicht etwa mit einem Linkshänder von den Espoirs aus der Nationalliga B, sondern vertrauten überwiegend auf den wendigen und ideenreichen Pouya Norouzi auf der rechten Seite. Auch Topscorer Gabor Csaszar tauchte mehrfach auf der ungewohnten Rückraumposition auf.
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen 28:29 (14:12)
Zielbau Arena Winterthur: 1'250 Zuschauer. - SR: Buache/Meyer. - Strafen: je 2mal 2 Minuten gegen Pfadi und die Kadetten.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott, Filip Maros, Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro (1), Kasapidis, Langerhuus (3), Sidorowicz (3), Lier (6), Kuduz (3), Jud (9/3), Freivogel, Svajlen (1).
Kadetten Schaffhausen: Kindle; Stevanovic; Meister, Liniger (2), Csaszar (8/2), Pendic (2), Brännberger (1), Beljanski (1), Gerbl (6), Benjamin Zehnder, Norouzi (5), Luka Maros (4), Tominec.
Bemerkungen: Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer; Kadetten ohne Delhees, Küttel, Szyba, Markovic (alle verletzt). Verhältnis verschossene Penaltys: 0:1.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Halbfinal
Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen 0:1

Die nächsten Spiele
Donnerstag, 26. April, 20.15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen, live auf MySports
Sonntag, 29. April, 14.00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur, live auf MySports

 

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Martin Deuring

Kadetten bremsen Pfadi aus
Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem Auswärtssieg bei Rivale Pfadi Winterthur in die Playoff-Halbfinalserie gestartet. 29:28 lautete das Resultat in der Zielbau Arena.
20.04.2018
Ausschreibung Meisterschaft und Cup Saison 2018/19

Am Freitag ist die Ausschreibung der Meisterschaft, der Cup-Wettbewerbe, der U13-Spielturniere sowie der Freien Spielform für die Saison 2018/19 an alle Vereine erfolgt. Meldeschluss ist der 20. Mai. Alle Informationen sind in den unteren Dokumenten zu finden. Bei Fragen steht das Ressort Spielbetrieb und Schiedsrichter via spusr@handball.ch oder 031 370 70 02 gerne zur Verfügung.
 

Dokumente:
Ausschreibung Meisterschaft und Informationen 2018/19160 KByte
Ausschreibung Regiocup Aargau Plus304 KByte
Ausschreibung Regiocup Bern-Jura303 KByte
Ausschreibung Regiocup Nordwestschweiz305 KByte
Ausschreibung Regiocup Ostschweiz309 KByte
Ausschreibung Regiocup Innerschweiz304 KByte
Ausschreibung Regiocup Zürich304 KByte
Wettspielreglement 2018/19 inkl. Weisungen467 KByte
Terminplan 2018/19 (Stand 20.04.2018)132 KByte

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Quelle: SHV Spielbetrieb

20.04.2018
SPL Auf-/Abstiegsrunde: Das lang ersehnte Comeback von Mara Beck

Die Verletzungsliste von Mara Beck (GC Amicitia Zürich) ist lang: Kreuzband, Meniskus, Hand, Patellasehne. In Handballkreisen sind dies keine unbekannten Ausfallgründe. Dennoch war es keine der «herkömmlichen» Sportverletzungen, die dafür sorgten, dass die Rückraumspielerin in der kompletten Saison 2016/17 keinen Einsatz bestreiten konnte. Mara Becks Problem war eine langwierige Auto-Immunkrankheit, in Folge dessen die engagierte Handballerin ein striktes Handballverbot verordnet bekam.

Nach einer intensiven Kortison- und Immuntherapie war es im Februar 2018 endlich wieder so weit. Die 21-jährige erhielt das OK, um auf das Handballfeld zurückzukehren. «Ich war einfach nur glücklich, als ich das erste Mal wieder bei einem Spiel dabei war.» Weg vom Team war Mara Beck in ihrer Leidenszeit sowieso nie gewesen. Während ihre Mitspielerinnen auf dem Feld trainierten, hielt sie sich im Kraftraum oder auf dem Fahrrad fit. Die Nähe zur Mannschaft war für die engagierte Handballerin wichtig, um die schwere Zeit zu überstehen. «Ich liebe Handball und habe in dieser Zeit gesehen, wie viel mir der Sport und das Team bedeuten.»

Die grosse Schwierigkeit bei ihrer Erkrankung war, dass der Heilungsprozess nicht durch eine Reha beeinflussbar ist. Vielmehr hiess es für Mara Beck, sich in Geduld zu üben. «Alle zwei Wochen wurden bei mir Untersuchungen gemacht. Das war schon sehr nervenaufreibend und ich bin nicht gerade die Geduldigste.» Ans Aufgeben dachte die Wirtschaftsstudentin, die nebenbei auch noch als Teilzeitkraft in einer Privatbank arbeitet, aber nie. «Ich war immer positiv eingestellt und mir sicher, dass ich wieder spielen kann. Meine Familie und meine Freunde haben mich dabei jederzeit unterstützt – das hat mir zusätzlich Kraft gegeben.» Bei 100 Prozent ist die linke Rückraumspielerin noch nicht, aber dennoch kann sie ihrem Team schon auf dem Feld Unterstützung bieten. «Ich fühle mich gut und freue mich auf die Einsätze.»

GC Amicitia kämpft noch um den Ligaerhalt
GC Amicitia Zürich kann die Dienste von Mara Beck gut gebrauchen. Vergangenes Wochenende sind die Zürcherinnen unter den Trennstrich gerutscht, was am Saisonende den Abstieg zur Folge hätte. Mara Beck blickt den zwei abschliessenden Spielen der Auf-/Abstiegsrunde aber dennoch optimistisch entgegen: «Wir können den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen und sind überzeugt, dass uns das auch gelingen wird.» Dass es in den letzten beiden Spielen gegen die Teams aus der SPL2, Leimental und Yverdon & Crissier geht, sieht die Rückraumspielerin nicht als Vorteil für ihre Equipe. «Leimental kann problemlos mit den SPL1-Teams mithalten und ist knifflig zu spielen. Gegen Yverdon & Crissier treten wir auswärts an, und sie sind zu Hause deutlich stärker einzustufen. Dort gewinnt man nicht einfach im Vorbeigehen. Allgemein können die beiden Mannschaften frei aufspielen, der Druck liegt eher bei uns als SPL1-Team.»

Die vorletzte Hürde zum Klassenerhalt ist nun die HSG Leimental, die am Samstag um 14 Uhr im Utogrund in Zürich gastiert. Der Schlüssel zum Erfolg gegen die Baselbieterinnen liegt laut Mara Beck in der Defensive. Dort wird GC Amicitia versuchen, eine solide Verteidigung aufzustellen und wenn möglich mit Gegenstössen zu arbeiten. Dass das dem Team von Toni Kern schon mehrfach gelungen ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. Mit 180 Gegentoren in acht Spielen stellen die Zürcherinnen die beste Deckung aller Teams der Auf-/Abstiegsrunde. «Unsere Stärke liegt im Kollektiv. Wenn es uns gelingt, als Team aufzutreten und uns gegenseitig zu helfen, können wir die offensivstarken Leimentalerinnen ausbremsen.»

Gelingt dies, dann kämen die Zürcherinnen dem angestrebten Klassenerhalt einen grossen Schritt näher. Das wäre auch ganz im Sinne von Mara Beck, die sich gemeinsam mit ihrem Team nachhaltig in der SPAR Premium League 1 etablieren und mittelfristig gerne einmal in der Finalrunde spielen möchte.
 



SPAR Premium League
Auf-/Abstiegsrunde - 9. Spieltag (Samstag, 21. April)
GC Amicitia Zürich - HSG Leimental, 14 Uhr, Utogrund Zürich
Yellow Winterthur - SG Yverdon & Crissier, 16.15 Uhr, Eulachhalle Winterthur
HV Herzogenbuchsee - HSC Kreuzlingen, 17.45 Uhr, Mittelholz Herzogenbuchsee

Alle Spiele werden live und exklusiv auf handballTV.ch übertragen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Mara Beck is back
Lange war Mara Beck, die Rückraumspielerin von GC Amicitia Zürich, ausser Gefecht gesetzt. Jetzt ist sie zurück und will mit ihrem Team den Klassenerhalt schaffen.
20.04.2018
Aus-/Weiterbildungen Handball macht Schule (HmS) 2018

Im Juni finden die Aus- und Weiterbildungen in Handball macht Schule (HmS) für aktuelle und für angehende HmS-BotschafterInnen sowie für die HmS-KoordinatorInnen der Vereine statt. In jeder Region wird ein Angebot zur Aus-/Weiterbildung angeboten. Folgende Kursdaten stehen im Angebot:

  • Samstag, 2. Juni 2018, 09.30 - 12.45 Uhr, Thalwil
  • Samstag, 9. Juni 2018, 09.00 - 14.00 Uhr, Horw
  • Samstag, 16. Juni 2018, 09.00 - 14.00 Uhr, Magden
  • Samstag, 23. Juni 2018, 09.00 - 12.45 Uhr, Köniz
  • Samstag, 23. Juni 2018, 09.00 - 13.30 Uhr, Uzwil

Die Anmeldung zum jeweiligen Kursangebot erfolgt über die Online-Plattform bis spätetens Montag, 21, Mai, 12 Uhr. ​Im unteren Dokument findest Du die Informationen zur Funktionsausübung  HmS-BotschafterIn und HmS-KoordinatorIn sowie die details zum jeweiligen Kursprogramm.

 


 
Über «Handball macht Schule» (HmS)
«Handball macht Schule» (HmS) ist ein «Programm» des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV), welches darauf abzielt, in den Schulen die Begeisterung für den Handballsport in all seinen Spielformen und -möglichkeiten zu wecken. Konkret wird die Rückkehr des Handballsports in den Turn- und Sportunterricht zwischen dem dritten und siebten Schuljahr angestrebt.

Einerseits wird den Lehrerinnen und Lehrern gezeigt, wie einfach Handball als spannende, kindergerechte, faire und pädagogisch wertvolle Sportart im Schulsport sowie im normalen Turnunterricht gespielt und gelebt werden kann. Anderseits sollen Handball, bzw. handballähnliche Spielformen, den Schülerinnen und Schülern bekanntgemacht und nähergebracht werden.
 

Dokumente:
Kursprogramm Aus-/Weiterbildung HmS 2018178 KByte

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Quelle: Handballförderung

Aus- und Weiterbildung HmS
Im Juni finden die Aus-/Weiterbildungen für aktuelle und für angehende HmS-BotschafterInnen sowie für die HmS-KoordinatorInnen der Vereine statt.
20.04.2018
SPL1-Finalrunde: Brühl gegen Spono und Thun gegen Zug

Ein Spitzenspiel mit ganz besonderem Charakter findet am Samstag um 17.30 Uhr in der St. Galler Kreuzbleiche statt. Verfolger LC Brühl und Leader Spono Eagles stehen beide schon sicher im Playoff-Final; offen ist nur noch, von welchem Rang aus die beiden Teams den Final bestreiten werden. Die Eagles haben aktuell drei Zähler Vorsprung auf den Titelverteidiger und könnten mit einem Auswärtssieg Rang 1 definitiv fixieren. Gleichzeitig ist das Duell aber auch die Generalprobe für den am 29. April stattfindenden Cupfinal, in dem sich die beiden Kontrahenten ebenfalls duellieren werden.

Lediglich statistischen Charakter hat das Aufeinandertreffen zwischen Rotweiss Thun (4.) und dem LK Zug (3.) am Samstag um 15 Uhr im Gotthelf in Thun. Auch wenn ein Sieg für das Heimteam nichts mehr an der Rangliste ändern würde, wollen die Berner Oberländerinnen nach sechs Niederlagen in Serie endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Nur einen Sieg aus den letzten vier Spielen konnten die Gäste für sich verbuchen. Auch sie wollen mit zwei weiteren Punkten auf die Zielgerade der Saison einbiegen.

Beide Spiele werden live und exklusiv auf handballTV.ch übertragen.

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Quelle: Matthias Schlageter

19.04.2018
Handball-Splitter Swiss Handball League

Fällt bereits am kommenden Sonntag die Entscheidung im Abstiegskampf der Nationalliga A (NLA) der Swiss Handball League? Im dritten Playout-Spiel zwischen GC Amicitia Zürich und dem TV Endingen müssen die Zürcher gewinnen, um den vorzeitigen Abstieg zu vermeiden.

0:2 steht es nach den ersten beiden Duellen der Playout-Serie aus der Sicht von GC Amicitia Zürich. Für die Zürcher ist die Marschroute im Heimspiel am Sonntag um 16 Uhr in der Saalsporthalle deshalb eindeutig: Siegen oder Fliegen! Verlässt der Rekordmeister (21 Titel Grashopper-Club, 5 Titel ZMC Amicitia) das Feld als Gewinner, dann verkürzt das Team von Interimstrainer Norman Kietzmann in der best-of-5-Serie auf 1:2 und erzwänge ein viertes Spiel in Untersiggenthal. Siegen jedoch abermals die Gäste aus dem Surbtal, dann stünde GC Amicitia Zürich als Absteiger in die Nationalliga B (NLB) fest. Für den TV Endingen, der die Saison als Aufsteiger in Angriff genommen hat, wäre der Klassenerhalt gleichbedeutend mit dem Erreichen des Saisonziels. Jubeln könnte dann auch Endingens Coach Zoltan Majeri, der die Aargauer Mitten in der Saison auf dem letzten Tabellenplatz übernahm und seitdem erfolgreich weiterentwickelte.

Die mögliche Entscheidung im Abstiegskampf kann live und exklusiv auf handballTV.ch mitverfolgt werden.

Nationalliga B (NLB)
Die Samstagspartien der NLB lauten: Stäfa – Möhlin, Solothurn – Stans, Basel – Kadetten Espoirs, Horgen – Birsfelden, Biel – Altdorf und Yellow/Pfadi Espoirs – Baden. Am Sonntag trifft Steffisburg auf Siggenthal.

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Quelle: Matthias Schlageter

19.04.2018
Cheftrainerposten der SG Horgen/Wädenswil für 2018/19 sind besetzt

Der HC Wädenswil und der HC Horgen können mit Stolz die Verpflichtung der jeweiligen Cheftrainer für die beiden Leistungsmannschaften, welche nächste Saison in der NLB oder 1. Liga auflaufen werden, vermelden. Für das erste Leistungsteam konnte mit Predrag "Pedja" Milicic der Wunschkandidat verpflichtet werden. Patric Weingarten übernimmt das zweite Leistungsteam.

Pedja Milicic trainiert bereits seit Ende letzten Jahres sehr erfolgreich das Fanionteam des HC Wädenswil und steht mit ihm aktuell auf dem 1. Tabellenrang. Zuvor war er beim HC GS Stäfa tätig, wo er auch im Juniorenbereich hervorragende Arbeit leistete. Diese wird er nächste Saison bei der SG Horgen/Wädenswil weiterführen und unter anderem für die beiden soeben aufgestiegenen Elite-Teams im MU17 und MU19 mitverantwortlich sein. Weiter wird er als Cheftrainer die Trainings des Handball-Leistungszentrums Zürichsee (HLZ) übernehmen und neben Sportchef Beat Rellstab für die interne Trainerweiterbildung zuständig sein. Milicic hat einen 2-Jahresvertrag unterzeichnet.

Mit Patric Weingarten konnte für das zweite Leistungsteam ebenfalls ein ausgewiesener Handballfachmann gefunden werden, welcher seine sportlichen und mittlerweile auch beruflichen Wurzeln in Horgen hat. Patric betreute diese Saison die MU15-Elite-Mannschaft und unterstützt aktuell den NLB-Trainer Zsolt Györi beim Training und Coaching der ersten Mannschaft. In der Vergangenheit spielte Patric Weingarten für Amicitia Zürich, Wacker Thun und den HC Horgen, wo er vor Jahren bereits einmal als Cheftrainer des NLB-Teams amtete.

Unabhängig von der Ligazugehörigkeit nächste Saison werden die beiden Vereine den erfolgreichen Weg mit Spielgemeinschaften im Leistungsbereich weitergehen und hoffen, dass mittelfristig einige Eigengewächse nachrücken werden und den beiden Teams einen lokalen Stempel aufdrücken können.

Pedja Milicic (l.) und Patric Weingarten (r.) führen die beiden Leistungsteams der SG Horgen/Wädenswil in der kommenden Saison.

      
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Quelle: HC Horgen/HC Wädenswil

18.04.2018
SR-Stellungspflicht: Neues Modell nach dem Verursacherprinzip

Ab der nächsten Saison 2018/19 kommt im Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein neues, faires und verursachergerechtes Modell für die «Schiedsrichter-Ersatzabgaben» zur Anwendung. Der Anreiz für die Vereine, mehr Funktionäre zu stellen, wird damit deutlich erhöht. Im Januar haben während der Vernehmlassung zahlreiche Vereine die Chance genutzt und ihre Inputs eingebracht.

Es braucht zwingend mehr Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in der Schweiz. Die Ziele des neuen Modells sind darum völlig klar: Der Druck auf die Vereine, die keine oder zu wenig Schiedsrichter stellen, soll erhöht werden. Und jene Vereine, die mehr Schiedsrichter stellen als notwendig, sollen stärker belohnt werden. Ausserdem soll das Modell verursachergerecht sein: Künftig wird die Höhe der Stellungspflicht der Vereine durch die Anzahl effektiv zu leitenden Spiele pro Verein berechnet.

Beispiel: Für ein Spiel, das von zwei Schiedsrichterinnen geleitet wird, muss jeder Verein die Hälfte des Pensums stellen – also einen Schiedsrichter (1 Punkt). Für ein Spiel, das von einem Schiedsrichter geleitet wird, muss jeder Verein 0,5 «Schiedsrichter-Punkte» kompensieren. Die gleiche Formel gilt für Delegierte (NLA, NLB, SPL1).

Zu dieser nach dem Verursacherprinzip berechneten Stellungspflicht wird ein «Verbandszuschlag» von 15 Prozent gerechnet. Damit wird die Stellungspflicht für Schiedsrichter-Beobachter und für zusätzliche Spiele wie beispielsweise für die Regionalauswahlen oder für die Schulhandball-Schweizermeisterschaft abgegolten.

Die Anzahl geleistete Einsätze der dem Verein zugeordneten Schiedsrichter, Delegierten und Schiedsrichter-Beobachter werden mit der Stellungspflicht des jeweiligen Vereins verrechnet. Für jeden zu viel geleisteten Einsatz erhält der Verein eine Auszahlung von CHF 40.00 pro Punkt. Für jeden fehlenden Einsatz bezahlt der Verein CHF 70.00 pro Punkt. Die Abrechnung erfolgt jeweils im Juni, nach der abgeschlossenen Saison. Der allfällige Reinertrag aus den Schiedsrichter-Ersatzabgaben soll dabei insbesondere auch in Projekte zur Gewinnung von neuen Referees investiert werden.

Der Zentralvorstand hat ein entsprechendes Grobkonzept verabschiedet, das die Vereine künftig bei der Suche nach Spielleitern und Schiedsrichtern unterstützen soll. In den nächsten Wochen wird eine Arbeitsgruppe die Details erarbeiten und erste Schritte definieren. Genauere Informationen dazu folgen noch vor den Sommerferien.

Mit dem neuen Modell wird eine verursachergerechte Lösung eingeführt, die auch die bis anhin ungelöste Frage der Schiedsrichter-Beobachtungen regelt. Die umstrittene Maximal-Beschränkung der Pensen wird aufgehoben. Somit kann es nicht mehr vorkommen, dass ein Verein gebüsst wird, obwohl ein Schiedsrichter deutlich mehr Einsätze als angerechnet absolviert hat. Ab einem Saison-Minimum von 10 Einsätzen pro Person zählt jeder Einsatz.

Das neue Modell soll so auch zu einem verstärkten Anreiz für Vereine führen, mehr Funktionäre als nötig zu stellen. Die Vereine profitieren nämlich direkt und verstärkt davon, wenn ihre Funktionäre mehr leisten. Die ungenügenden Vereine hingegen bezahlen mehr als mit der heutigen 40-Prozent-Regelung, jedoch weniger als mit der effektiven Lösung gemäss WR und Weisungen. Das neue Modell führt dazu, dass die ungenügenden Vereine weniger an den SHV, jedoch mehr an die über dem Minimum liegenden Vereine zu bezahlen haben.

Da das genaue Ausmass der Stellungspflicht pro Verein mit dem neuen Modell nicht im Voraus berechnet werden kann (bspw. zusätzliche Entscheidungsspiele in der Meisterschaft, Erfolge im Cup, Ausfall eines Schiedsrichters oder Delegierten während der Saison) sind die Clubs angehalten, von Anfang an eine gewisse Reserve in ihren Planungen zu berücksichtigen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Stellungspflicht
Ab der kommenden Saison 2018/19 kommt im Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein neues Modell der Schiedsrichter-Stellungspflicht zur Anwendung.
18.04.2018
NLA-Playoffs: Berner Derby und Vorjahresfinal im Halbfinal 2017/18

Mit dem Klassiker Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen starten in der Nationalliga A der Swiss Handball League am kommenden Samstag, 21. April, die Playoff-Halbfinals. Gespielt werden wird im Modus best-of-5. Die Mannschaft, die zuerst drei Siege einfährt, qualifiziert sich somit für die Finalserie. Mit Pfadi und den Kadetten treffen die beiden Finalisten der vergangenen Saison nun bereits in der Vorschlussrunde aufeinander. In der laufenden Spielzeit haben die Eulachstädter dem Titelverteidiger deutlich den Schneid abgekauft. Alle drei Duelle gingen zu Gunsten der Pfader aus. Mit Serienmeister Schaffhausen muss in den Playoffs aber immer gerechnet werden. Seit der Saison 2010/11 gewannen die Munotstädter 13 ihrer 14 Playoff-Serien.

Einen Tag später (Sonntag, 17 Uhr) kommt es zum ersten Aufeinandertreffen in der Serie zwischen Wacker Thun und dem BSV Bern Muri. Die Duelle der beiden Berner Clubs waren in der jüngeren Vergangenheit stets spannende und intensive Auseinandersetzungen und ein echter Zuschauermagnet. In der Meisterschaft 2017/18 ist Wacker gegen Bern Muri noch ungeschlagen; zwei Siege und ein Unentschieden stehen bislang zu Buche. Im Cup fügte der BSV den Berner Oberländern im Achtelfinal allerdings eine bittere Niederlage zu. Dabei schaffte der Hauptstadt-Club etwas, was ihnen in der Meisterschaft seit Jahren nicht gelang – ein Heimsieg gegen Thun. Überhaupt dominiert im Berner Derby gerne die Auswärtsmannschaft: vier der letzten sechs Duelle gewann jeweils die Gastmannschaft.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Halbfinal


Wacker Thun - BSV Bern Muri
VF1: Sonntag, 22. April, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf MySports
VF2: Mittwoch, 25. April, 19:45 Uhr, Mooshalle Gümligen, live auf handballTV.ch
VF3: Samstag, 28. April, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf handballTV.ch
VF4*: Donnerstag, 3. Mai, 20:15 Uhr, Wankdorf Bern
VF5*: Sonntag, 6. Mai, 17:00 Uhr, Lachenhalle Thun

Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen
VF1: Samstag, 21. April, 17:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur, live auf handballTV.ch
VF2: Donnerstag, 26. April, 20:15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen, live auf MySports
VF3: Sonntag, 29. April, 14:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur, live auf MySports

VF4*: Donnerstag, 3. Mai, 20:15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen
VF5*: Sonntag, 6. Mai, 17:00 Uhr, Zielbau Arena Winterthur

* VF4 und VF5 finden nur bei Bedarf statt.

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Quelle: Matthias Schlageter

Playoff-Halbfinal
Mit dem Vorjahresfinal Pfadi Winterthur gegen Kadetten Schaffhausen und dem Berner Derby Wacker Thun gegen BSV Bern Muri stehen zwei spannende Halbfinal-Serien an.
18.04.2018
Peter Bachmann und Jürg Stender führen Rotweiss Thun auch 2018/19

Die professionelle Betreuung des SPL1-Teams durch Cheftrainer Peter Bachmann und Assistenztrainer Jürg Stender sowie das grosse Engagement und die sportlichen Erfolge sind für die Vereinsleitung von DHB Rotweiss Thun Gründe genug, die laufenden Verträge mit den beiden Trainern um ein weiteres Jahr zu verlängern. Verbunden ist dies mit dem ehrgeizigen Ziel, die erste Mannschaft nochmals weiter zu entwickeln und mittelfristig an die nationale Spitze zu bringen.

Bereits seit fünf Jahren betreuen Peter Bachmann und Jürg Stender mit viel Engagement und sportlichem Knowhow die erste Mannschaft von Rotweiss Thun in der obersten Spielklasse, der SPAR Premium League (SPL). Seit der Saison 2013/14 hat sich unter ihrer Führung das SPL-Team in den Top Vier der obersten Liga etabliert; im gleichen Zeitraum stand die Mannschaft zwei Mal im Cupfinal und konnte sich regelmässig für die Teilnahme am Europacup qualifizieren. Die Konstanz auf der Position des Chef- und Assistenztrainers ist mit ein Faktor für den sportlichen Erfolg und wird auch in Zukunft ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

Die Vereinsführung ist überzeugt, dass es dank der Vorbildfunktion und den sportlichen Erfolgen der ersten Mannschaft gelingen wird, noch mehr Mädchen und junge Frauen für den Handballsport zu begeistern. Um den jungen Spielerinnen ein optimales Umfeld zu bieten, wurde und wird im Verein viel in die Professionalisierung investiert. Hierzu gehören zweifellos die Vertragsverlängerungen mit Peter Bachmann und Jürg Stender, aber auch die Bestrebungen, ein Kader mit hoher Qualität und entwicklungsfähigen und erfolgshungrigen Spielerinnen zusammenzustellen. Entsprechende Gespräche mit potentiellen Zuzügen sind derzeit im Gang.

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

Konstanz auf der Trainerposition
Rotweiss Thun setzt auch in der kommenden Saison auf das bewährte Trainergespann um Peter Bachmann (r.) und Jürg Stender. Beide verlängern für eine weitere Saison.
17.04.2018
Daniel Fellmann - ein Grosser seiner Zunft hat seine Karriere beendet

Den Wunsch, die Karriere mit einem Sieg zu beenden, konnte sich Daniel Fellmann nicht erfüllen. Mit dem Viertelfinal-Aus des HC Kriens-Luzern endete die langjährige und erfolgreiche Karriere des 34-jährigen. Der 118-fache Schweizer Nationalspieler entwickelte sich in letzten Jahren zu einem der besten Abwehrspieler und setzte in der Offensive am Kreis seine Akzente; zu Beginn seiner Karriere wurde er noch überwiegend als Rückraumspieler eingesetzt. Nach 370 Einsätzen in der Nationalliga A hängt der Sekundarlehrer seine Schuhe nun an den Nagel. In Zukunft sollen Familie und Beruf eine noch tragendere Rolle in seinem Leben spielen. MySports hat "Felle" vor seinem letzten Spiel besucht und mit ihm über seine Karriere gesprochen. 
 

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Quelle: MySports

16.04.2018
Martin Gerstenecker übernimmt das SPL1-Team des LC Brühl

Nachdem Werner Bösch im März seinen Wechsel zu den Kadetten Schaffhausen bekannt gegeben hatte, musste sich der LC Brühl unter Zeitdruck auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen. Nach sorgfältiger Evaluation und vielen Gesprächen mit interessierten und interessanten Kandidaten sind die Vereinsverantwortlichen zur Überzeugung gekommen, dass Martin Gerstenecker das erstellte Anforderungsprofil am besten abdeckt.

Martin Gerstenecker stiess auf die Saison 2015/1016 als Nachwuchstrainer und Verantwortlicher des SPL2-Teams zum LC Brühl. Vor diesem Engagement hatte er in Österreich reichhaltige Trainererfahrung in den verschiedensten Bereichen erworben, u.a. als Nachwuchstrainer und -leiter (männliche Jugend) bei Union Sparkasse Korneuburg und Alpla HC Hard. Erfolge feiern konnte er aber auch als Trainer des Österreichischen Nachwuchsnationalteams (weiblich) und beim Niederösterreichischen Landesverband. In den Jahren 2012 bis 2015 war er zudem als Handballtrainer im Sportgymnasium Dornbirn und an der Sportakademie der Mittelschule Hard Markt tätig. Das A-Diplom schloss der 41-jährige Pädagoge im Jahr 2011 ab.

Martin Gerstenecker überzeugte auch beim LC Brühl mit seinen Fähigkeiten als ausgezeichneter Ausbildner. So kommt es nicht von ungefähr, dass während seiner Amtszeit beim SPL2-Team gleich mehrere Spielerinnen den Sprung ins Fanionteam geschafft haben. Er gilt als sehr kommunikativ und leistungsorientiert, ist überdies mit den Strukturen und der Vereinsphilosophie des LC Brühl bestens vertraut. Die neue Herausforderung wird er mit dem nötigen Respekt, mit Akribie und grosser Begeisterungsfähigkeit angehen.

Präsident Alex Zehntner sagt dazu:“ Wir freuen uns und sind überzeugt, dass Martin Gerstenecker das nötige Rüstzeug mitbringt um die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortführen zu können. Er wird zudem auch gute eigene Ideen und Impulse einbringen.“

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Quelle: LC Brühl Handball

Beförderung in die SPL1
Das SPL1-Team des LC Brühl hat einen neuen Cheftrainer für die kommende Saison. Martin Gerstenecker, bisher für das SPL2-Team der Brühler zuständig, wird befördert.
16.04.2018
NLB: Rundschau auf den 23. Spieltag

In der viertletzten Runde der Nationalliga B (NLB) gab es keinen einzigen Heimsieg. Ausser in der Partie zwischen der SG GS/Kadetten Espoirs SH und den Lakers Stäfa, welche 34:34 endete, nahmen ausschliesslich die Gastmannschaften die Punkte mit nach Hause. In Schaffhausen übrigens lag die SG GS/Kadetten Espoirs SH nach 16 Minuten mit 10:3 in Führung und hielt diese bis zehn Minuten vor Schluss. In der Schlussphase aber dominierte dann Stäfa (12 Tore von Mikkel Madsen) und verpasste einen Auswärtserfolg nur um Sekunden.

An der Spitze der NLB steht der zweite Schlussrang des STV Baden definitiv fest, womit die Aargauer ab dem 12. Mai die Aufstiegs-Playoffs gegen den überlegenen Liga-Dominator RTV 1879 Basel bestreiten werden. Baden siegte beim BSV Stans nach einem 15:16-Pausenrückstand mit 29:27, der RTV gewann beim Tabellendritten SG TV Solothurn nach einer schwachen ersten Halbzeit (9:12-Rückstand) schliesslich mit 22:20, erzielte aber so wenige Tore wie noch nie in dieser Saison.

In mehr oder weniger bedeutungslosen Mittelfeld-Duellen siegten der TV Möhlin bei der HS Biel klar mit 27:19 (12:7) und der TV Steffisburg bei der SG Yellow/Pfadi Espoirs mit 29:26 (nach einem 9:14-Pausenrückstand).

Absolute Hochspannung herrscht indes am Tabellenende. Praktisch gerettet hat sich der KTV Altdorf mit seinem 21:17-Sieg beim TV Birsfelden. Die Baselbieter hatten zur Pause noch geführt (9:8), brachten aber in der Schlussviertelstunde nur noch einen einzigen Treffer zustande. Eher nur noch theoretischer Natur sind die Abstiegssorgen des BSV Stans.

Im Direktduell zweier potentieller Absteiger landete der HC Horgen (neun Tore von Mathias Müller) bei der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden einen gleichsam klaren wie kapitalen Auswärtserfolg (27:21). Die Vorentscheidung fiel zwischen der 33. und 44. Minute, als Horgen von 14:14 auf 20:14 davonzog.

Somit zieren drei Runden vor Schluss die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden sowie der TV Birsfelden mit je 13 Punkten das Tabellenende, in akuter Gefahr ist auch Horgen (15 Zähler). Zweifellos vorentscheidenden Charakter hat die Partie vom kommenden Samstag zwischen Horgen und Birsfelden. Der Spielplan und die letzten Resultate sprechen tendenziell gegen die beiden momentan Letztplatzierten.

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Quelle: Meinrad Stöcklin

16.04.2018
NLA-Playouts: Drei Endinger Matchbälle zum Klassenerhalt

Aufsteiger TV Endingen steht dicht vor dem Klassenerhalt in der Nationalliga A (NLA). Die Surbtalter bezwangen im zweiten Playout-Spielen vor heimischer Kulisse GC Amicitia Zürich mit 29:19 (16:5). Damit liegt der TVE in der Serie mit 2:0 in Führung und benötigt nur noch einen weiteren Sieg, um auch kommende Saison in der NLA zu spielen.

Vor stimmungsvoller Kulisse zeigten die Gastgeber von Beginn an eine konzentrierte und zielgerichtete Vorstellung. Spätestens nach dem 9:2 von Topscorer Christian Riechsteiner in der 16. Minute war klar, wer am Sonntagnachmittag den Ton angab. Die Gäste aus dem benachbarten Zürich konnten zwar kurzzeitig bis auf vier Tore verkürzen (20./5:9), erzielten aber bis zum Pausenpfiff keinen weiteren Treffer. Die Partie war dem zu Folge bereits nach 30 Minuten und einem 11-Tore-Vorsprung entschieden.

Im zweiten Abschnitt baute Endingen den Vorsprung bis zur 46. Minute und dem 25:11 von Simon Huwyler weiter aus, ehe GC Amicitia in der Schlussphase gegen merklich zurücknehmende Gastgeber etwas Ergebniskosmetik betrieb. Matchwinner auf Seiten des geschlossen starken Heimteams war Goalie Gabor Busa mit 18 Paraden (57%-Quote). Zudem fand die GC-Deckung gegen die beiden TVE-Kreisläufer Leonard Pejkovic (8) und Simon Wittlin (4) keine erfolgreichen Mittel.

GC Amicitia Zürich steht damit vor dem dritten Spiel in den Playouts (Sonntag, 22. April, 16 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. Die Zürcher müssen drei Partien in Folge gewinnen, um den Abstieg in die Nationalliga B noch abzuwenden; ein weiterer Ausrutscher würde bereits das Ende der NLA-Zeit bedeuten.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

16.04.2018
SPL1-Finalrunde: Der LC Brühl komplettiert den Playoff-Final

Nach dem Heimsieg der Spono Eagles gegen den LK Zug war die Entscheidung gefallen. Die diesjährige Playoff-Final-Serie um den Schweizer Meistertitel werden der LC Brühl und die Spono Eagles bestreiten. Beide Teams waren auch am viertletzten Spieltag in ihren Partien siegreich und kämpfen nun noch um das Heimrecht in der Finalserie.

Die Anfangsphase im Duell zwischen Brühl und Thun war ausgeglichen. Nach zwölf Minuten stand es in der St. Galler Kreuzbleiche 4:4-Unentschieden. Auch kurz vor der Pause waren die Gäste noch auf Tuchfühlung (29./10:11). Ein kurzer Zwischenspurt des Titelverteidigers sorgte dann aber für eine 14:11-Pausenführung für die Brühlerinnen. In der zweiten Halbzeit bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung konsequent weiter aus; spätestens bei 24:15 in der 46. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende siegte der LC Brühl mehr als deutlich mit 33:19. Einen starken Auftritt zeigte dabei Kreisläuferin Laura Ussia, der 7 Treffer gelangen; Kathryn Fudge und Laura Spatz waren je sechsmal erfolgreich. Den Gästen reichten auch 10 Tore von Topscorerin Lucia Weibelova nicht zu einem Erfolgserlebnis in der Ostschweiz. Die Berner Oberländerinnen werden die Saison damit auf Rang 4 beschliessen. Ein Aufwärtstrend war jedoch trotz der gleichen Platzierung wie im Vorjahr deutlich zu erkennen.

Nach dem Brühler Sieg am Samstag war der LK Zug einen Tag später zum Siegen verpflichtet, um die minimale Chance auf den Einzug in den Final zu wahren. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Zugerinnen nach einem Beginn auf Augenhöhe auch einen kleinen Vorsprung erspielen (25./14:11); zur Pause lagen die Gäste noch mit zwei Toren in Front (18:16). Die Eagles starteten aber deutlich besser in den zweiten Abschnitt und drehten innert sechs Minuten mit einem 4:0-Lauf die Partie (36./20:18). In der Folge baute der Leader seinen Vorsprung bis auf sieben Tore aus und feierte schlussendlich beim torreichen 38:35 den 19. Saisonsieg. Topscorerin der Partie war Pascale Wyder mit 9 Toren; ihre Teamkollegin Xenia Hodel war siebenmal erfolgreich. Für Zug trafen Sibylle Scherer und Soka Smitran je achtmal. Nach der Auswärtsniederlage steht fest, dass der LK Zug die Saison auf Rang 3 beenden wird und damit mindestens ein weiteres Jahr warten muss, um um den Titel spielen zu können.

Drei Runden vor dem Ende der Finalrunde stellt sich somit noch die Frage, welcher der beiden Finalisten sich das Heimrecht im Playoff-Final sichert. Spono hat aktuell drei Punkte Vorsprung auf den LC Brühl und könnte mit einem Erfolg im Direktduell am kommenden Wochenende hierbei vorzeitig Klarheit schaffen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Der Final ist komplett
Mit einem Sieg gegen Thun folgt Titelverteidiger LC Brühl den Spono Eagles in den Playoff-Final der SPAR Premium League. Verfolger Zug wurde erfolgreich abgehängt.
16.04.2018
SPL Auf-/Abstiegsrunde: Yellow Winterthur feiert den Klassenerhalt

Yellow Winterthur hat sich als erstes Team in der Auf-/Abstiegsrunde der SPAR Premium League den Klassenerhalt gesichert. Die Eulachstädterinnen feierten dank einem fulminaten Schlussspurt einen Punktgewinn gegen den HV Herzogenbuchsee und können vor den zwei abschliessenden Runden nicht mehr auf Rang 5 zurückfallen. Die HSG Leimental und der HSC Kreuzlingen feierten wichtige Sieg im Kampf um die letzten SPL1-Startplätze.

Yellow lag gegen Angstgegner Herzogenbuchsee praktisch die komplette Spielzeit in Rückstand. Erst 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang Luana Feller der 27:27-Ausgleichstreffer, was gleichzeitig auch das Schlussresultat bedeutete. In der 49. Minute hatten die Gäste noch mit 25:20 geführt, zwischenzeitlich lagen die Oberaargauerinnen sogar mit sechs Toren in Front. Am Ende nahm der HVH "nur" einen Punkt aus Winterthur mit. Die Abstiegsgefahr ist für den Zweitplatzierten damit aber dennoch nahezu gebannt und der Klassenerhalt nur noch eine Frage der Zeit.

Einen Kantersieg feierte die HSG Leimental bei der SG Yverdon & Crissier. 42:29 lautete das Endergebnis in der Westschweiz, wodurch sich die Baselbieterinnen auf Rang 3 verbesserten. Yverdon & Crissier wartet weiter auf den ersten Punktgewinn in der Auf-/Abstiegsrunde. Die Gastgeberinnen konnten nur in der Startphase mithalten (9./2:3) und mussten mit zunehmender Spielzeit abreissen lassen. Zur Pause führten die Gäste mit 16:10, ehe sie im zweiten Durchgang ein echtes Offensivfeuerwerk losliessen. 26 Treffer erzielten Leimental in Halbzeit zwei - Saisonrekord für den Aufstiegsaspiranten.

Leichtes Aufatmen beim HSC Kreuzlingen. Die Frauen vom Bodensee feierten gegen GC Amicitia Zürich den dritten Sieg in Serie und kletterten damit für den Moment über den Trennstrich. Den ominösen 5. Rang belegen nun vorerst die Zürcherinnen, die sich auswärts 20:23 (9:14) geschlagen geben mussten. Kreuzlingen lag mit zwei Ausnahmen (42./16:16 und 49./18:18) stets in Führung und verdiente sich den Sieg vor allem durch eine gute erste Halbzeit. Vor der Pause führte der HSC mit bis zu sieben Toren. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich GC Amicitia zurück ins Spiel, blieb am Ende aber glücklos.

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Quelle: Matthias Schlageter

14.04.2018
Polizeihandball: Kantonspolizei St. Gallen ist Schweizer Meister

Die Kantonspolizei St. Gallen gewann am Freitag in Willisau den begehrten Titel im Polizeihandball zum vierten Mal in Serie. Im abschliessenden und entscheidenden Direktduell gegen die Luzerner Polizei erreichten die St. Galler ein 9:9-Unentschieden, um dank des um drei Tore besseren Torverhältnises das Turnier zu gewinnen.

Das Team aus der Ostschweiz hat Historisches geschafft und macht den Titel doppelt wertvoll: Die Kapo St. Gallen konnte als erste Mannschaft – nebst der Kapo Zürich vor rund 30 Jahren – den Titel viermal in Serie gewinnen. Das Tagesturnier wurde mit dem entscheidenden Spiel gegen die Luzerner Polizei abgeschlossen. Die beiden Mannschaften hatten sich noch einmal ausgelaugt, sich bis zur Schlusssirene bekämpft; mit dem besseren Ende für die St. Galler. Die St. Galler schafften den Ausgleich acht Sekunden vor der Schlusssirene. Zuvor lagen die Luzerner das ganze Spiel über in Führung.

Dass die St. Galler wieder zuoberst auf dem Treppchen stehen werden, zeichnete sich im Vorfeld nicht unbedingt ab. Zwar verzeichnete das Team keine gewichtigen Abgänge, doch konnten die personell verstärkten gegnerischen Teams berechtigte Hoffnungen schöpfen. Den zwei grössten Herausforderern, der Luzerner Polizei und der Kantonspolizei Zürich blieben einmal mehr nur die Ehrenplätze. Aus der obersten Spielklasse absteigen muss die das Grenzwachtkorps.

In der Kategorie B zeigte sich traditionell ein Leistungsfälle unter den teilnehmenden Teams. Das gehört zum Anlass, wie der Festbetrieb und die schönen Begegnungen mit anderen Polizistinnen und Polizisten auch. Freundschaften neben und harte Duelle auf dem Spielfeld. Während die weniger ambitionierten Mannschaften also die gute Stimmung rund um den Meisterschaftstag genossen und mit grossem Einsatz ihrem geliebten Hobby nachgingen, kämpften die Top-Teams um den B-Titel und damit um den Aufstieg. Das B-Finale konnte schliesslich die Stapo Zürich mit 9:8 für sich entscheiden. Der Finalgegner, die Police Cantonale Vaudoise, brachte den Favoriten aus Zürich an den Rand einer Niederlage. Das kleine Finale gewann die Stadtpolizei St. Gallen gegen die Kantonspolizei Solothurn.

Mit dem ganzen Meisterschaftstag war auch der OK-Präsident Georges Dumont mehr als zufrieden: "Die Mannschaften boten begeisterten und fairen Handballsport. Dies ist nicht zuletzt den phantastischen Rahmenbedingungen und der einwandfreien Organisation zu verdanken." Er sagt es und viele Teilnehmer und Helfer pflichten ihm bei. "Die Luzerner Polizei und die Stadt Willisau zeigten sich von ihrer besten Seite."
 



Polizeihandball-Schweizermeisterschaft

Rangliste Kategorie A

1. Kapo St. Gallen
2. Luzerner Polizei
3. Kapo Zürich
4. Kapo Aargau
5. Kapo Basel-Stadt
6. Grenzwachtkorps (Absteiger)

Rangliste Kategorie B

1. Stapo Zürich (Aufsteiger)
2. Police Cantonale Vaudoise
3. Kapo Solothurn
4. Stapo St. Gallen
5. Kapo Bern
6. Polizei Basel-Landschaft
7. Frauen Polizei Handball Nationalmannschaft
8. Kapo Thurgau
 

Sieger Kategorie B: Stadtpolizei Zürich.

      
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Quelle: Georges Dumont

Zum vierten Mal in Folge
Die Kantonspolizei St. Gallen gewinnt in Willisau zum vierten Mal in Folge den Schweizermeistertitel im Polizeihandball. Die Luzerner Polizei holt den zweiten Platz.

 

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