Diego Fadelli, HC Neftenbach

Diego Fadelli, HC Neftenbach

Name: Diego Fadelli
Geburtsjahr: 1959
Wohnt in: Neftenbach

Verein: HC Neftenbach
Funktion: Hallenchef, Verwaltung Kiosk und Bedruck aller Materialien.

«Ich habe immer ein bisschen gemeckert - so bin ich Funktionär geworden»

 

Warum ist dieser Ort, rund um die Sporthalle, einer deiner Lieblingsplätze?

Ich bin schon hier zur Schule gegangen und auch jetzt noch verbunden mit diesem Ort. Während der Saison bin ich mindestens 14 Wochenenden als Hallenchef hier in der Sporthalle Ebni Neftenbach.

Hast du neben dem Handball noch Zeit für andere Hobbies?

Ich fahre sehr gerne Motorrad. Ich mache jedes Jahr eine grössere Tour durch Europa die wird dieses Jahr leider so nicht stattfinden. Ich habe in Neftenbach auch einen Dart-Club gegründet, wo wir jeden Dienstag Dart spielen. Ich brauche diese Hobbies, sonst wird mir langweilig. Ich war 25 Jahre lang Präsident des HC Neftenbach, nach meinem Rücktritt hat mir schon etwas gefehlt.

Wann und wie hast du den Handball entdeckt?

In der Schule hatten wir einen Lehrer, der mit uns Handball in der Turnstunde gespielt hat. Er war gleichzeitig Trainer beim HC Neftenbach. Wir waren damals drei Jungs, die dann zum Handball gewechselt haben und es hat uns sofort gefallen.

Was hat dich dazu bewogen, nicht nur als Spieler aktiv zu sein, sondern auch als Funktionär?

Ich habe immer ein bisschen gemeckert, wenn mir etwas nicht gepasst hat. Das ist dann immer der Einstieg in eine Funktion (lacht). Bei uns werden bei der Funktionärssuche meist die gefragt, welche immer meckern und so wurde auch ich gefragt und habe gedacht, ja warum nicht.

Was hat dich diese lange Zeit, auch 25 Jahre als Präsident, motiviert als Ehrenamtlicher weiter zu machen?

Der Verein war gerade im Umbruch, als ich angefangen habe, mich ehrenamtlich zu engagieren. Die U13-Bewegung kam gerade auf. Es war sehr spannend, von Anfang an mit den Jungen etwas zusammen zu machen. Damals hatten wir fast keine Juniorenabteilung und gar keine Juniorinnen, welche ich dann aufgebaut habe. Ich hatte immer wieder neue Projekte, die ich angestossen und mit dem Verein umgesetzt habe. So war es die ganze Zeit spannend. Mir war auch immer sehr wichtig, dass alle Mannschaften den gleichen Stellenwert haben. Nicht nur die erste Mannschaft ist wichtig, sondern alle.

Was ist deine Stärke, welche du in deinen Funktionen immer wieder brauchst?

Ich glaube meine grösste Stärke liegt darin, dass ich auch bei Konflikten ruhig bleibe und sehr gut schlichten kann. In einen grösseren Verein wie unser gibt es immer wieder mal Ärger.

Wer ist oder war dein Vorbild?

Mein grösstes Vorbild früher war mein Trainer Sepp Schneider. Er ist heute Ehrenmitglied in unseren Verein. Auch mein damaliger Pfarrer Alois von Euw war mein Vorbild. Ich war früher neben dem Handball noch Ministrant und habe im Chor gesungen. Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Ich war als Betreuer in Jugendlagern engagiert und habe vom Pfarrer viel gelernt.

Was war das grösste Highlight, welches du in deine Laufbahn erlebt hast?

Da gibt es mehrere… Eines war sicher die Qualifikation in die A-Interklasse in der Saison 77/78 und der Aufstieg in die 2. Liga 80/81. Da war ich noch als Spieler dabei. Leider habe ich mir im Jahr 1996 eine schwere Verletzung zugezogen. Ich habe mir beim Handballspielen das Kreuzband gerissen und hatte ein Knorpelverletzung am Knie. Das war dann leider das Ende meiner Handballkarriere als Spieler.

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