Die Schweiz und Mazedonien dürften sich am Mittwoch, 12. Juni, in der Zürcher Saalsporthalle in einer prickelnden Atmosphäre begegnen. Für die Partie wurden bereits rund 1000 Tickets abgesetzt, wovon aber mehr als zwei Drittel den Fan-Sektor der Gäste betreffen. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) empfiehlt den Schweizer Anhängern darum, möglichst den Vorverkauf zu benützen. Auch wenn die SHV-Auswahl die EM-Endrunde im Jahr 2014 in Dänemark nicht mehr erreichen kann, verspricht das Heimspiel gegen Mazedonien viel Brisanz: Die Mazedonier benötigen unbedingt einen Sieg, um Portugal in der laufenden Ausscheidung noch abzufangen – die Schweiz ihrerseits benötigt einen Sieg, um der ungeliebten EM-Vorqualifikation in der nächsten Saison zu entgehen. Der Vorverkauf für das Spiel gegen Mazedonien läuft bei ticketportal unter der Nummer 0900 101 102 (CHF 1.19/Min., Anrufe ab Festnetz), im Internet unter ticketportal.com, an jedem SBB-/SOB- und BLS-Bahnhof, in über 1‘000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop-City-Warenhäusern und weiteren Verkaufsstellen. Ausserdem ist beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein spezielles Angebot (maximal 15 Tickets zum Preis von nur 120 Franken) für Teams und Vereine erhältlich. Das Kontingent ist beschränkt, das Angebot gilt solange Vorrat. Bestellung per Mail an tickets@handball.ch.
Source: Marco Ellenberger
Sowohl die Männer als auch die Frauen des HSC Kreuzlingen haben in den vergangenen Tagen den Aufstieg aus der 1. Liga in die NLB, beziehungsweise die SPL2 geschafft. Während die Männer – bei denen nun Tobias Eblen das Traneramt vom Duo Mierzwa/Schädler übernimmt – damit ihr langfristig gestecktes Ziel erreichten, schafften die Frauen eine Überraschung: Sie düpierten in der Barrage den HC Malters und schickten die Luzernerinnen zurück in die dritthöchste Spielklasse. Zusammen mit dem STV Baden, der ebenfalls die Promotion in die zweitstärkste Männer-Liga geschafft hat, gab sich der HSC in der Finalrunde der 1. Liga keine Blösse. Die Thurgauer schafften damit nach zuletzt teils knappem Scheitern den erhofften Sprung in die NLB. Und mit dem Trainerwechsel hat der HSC Kreuzlingen auch gleich die Weichen für die Zukunft gestellt: Für das nach dreijähriger Amtszeit und dem NLB-Aufstieg als Krönung zurückgetretene Trainerduo Alexander Mierzwa/Frank Schädler haben die Hafenstädter den 36-jährigen Tobias Eblen als Spielertrainer verpflichtet. Der Deutsche hatte auf die Saison 2012/13 hin vom Bundesligisten HSG Konstanz zu den Thurgauern gewechselt. "Wir sind überzeugt, mit Tobias Eblen eine massgeschneiderte Lösung in der Trainerfrage gefunden zu haben," zeigt sich HSCK-Präsident Patrick Müller überzeugt. Nach dem beruflich bedingten Rücktritt des erfolgreichen Trainerduos Mierzwa/Schädler sei der 36-jährige Eblen schnell in den Focus gerückt. Der diplomierte Physiotherapeut, der in Pfyn arbeitet und in Kreuzlingen wohnt, bringe viel Erfahrung als Spieler in der 2. und 3. Bundesliga mit und habe sich zudem sofort zu einem Teamleader entwickelt, der als Mittelmann und Spielmacher grosse Akzeptanz innerhalb der Mannschaft geniesse. Der Aufstieg der HSCK-Frauen in die SPAR PREMIUM LEAGUE 2 hingegen ist eine riesige Überraschung. Erst ein Jahr zuvor war ihnen die Promotion in die 1. Liga gelungen. Und die Saison verlief personell, geprägt von Verletzungen, Krankheiten und sonstigen Absenzen, alles andere als optimal. Dass sich die Kreuzlingerinnen hinter Direktaufsteiger Zug II den zweiten Platz sichern und sich damit für die Barragespiele gegen den Zweitletzten der SPL2, den HC Malters, qualifizieren konnten, war bereits ein grosser Erfolg. Mit dem Überraschungscoup gegen die Innerschweizerinnen wurde nun diese ausserordentliche Spielzeit gekrönt.
Source: HSC Kreuzlingen
Die Schweizer U19-Juniorinnen bestreiten am kommenden Wochenende im kroatischen Vrbovec die EM-Qualifikation. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher bekommt es mit Spanien, Kroatien und Litauen zu tun. Die beiden bestklassierten Teams der Gruppe schaffen den direkten Sprung an die EM-Endrunde vom 1. bis 11. August 2013 in Dänemark. Die Schweizerinnen, die am vergangenen Wochenende im Training den Ausfall von Leistungsträgerin Aline Mathys (Oberschenkelzerrung) verkraften mussten, haben für die aktuelle EM-Qualifikation eine denkbar starke Gruppe erwischt. «Gegen Spanien und Kroatien wird es für uns sehr schwierig, und Litauen dürfen wir ebenfalls nicht unterschätzen», sagt Nationaltrainer Pavol Streicher. Die Auswahl der Jahrgänge 1994 und jünger will darum an der Ausscheidung vorab ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen. «Wir werden ganz sicher nicht nach Kroatien reisen um sechs Punkte zu verschenken. Unsere Mädels haben zuletzt sehr gut trainiert und sind bestens vorbereitet. Ganz allgemein bin ich zufrieden, wie sich dieses Team entwickelt hat. Jetzt werden wir an der Qualifikation sehen, wie wir im Vergleich zu den Topnationen stehen», sagt Pavol Streicher. Dass die Schweizer U19-Juniorinnen in der Lage sind, starke Leistungen abzurufen, bewiesen sie in dieser Saison bereits mit mehreren Siegen gegen die Slowakei oder auch gegen Tunesien. Die Kontrahenten an der EM-Qualifikation in Kroatien verkörpern aber noch einmal eine andere Hausnummer. «Wir müssen von diesem Turnier möglichst viel Positives mitnehmen und unsere Hoffnungsträgerinnen weiter fördern und unterstützen», sagt Pavol Streicher. Gefordert werden die Juniorinnen der Jahrgänge 1994 und jünger dabei auf jeden Fall: Zum Auftakt der Ausscheidung bekommen es die Schweizerinnen am Freitag um 17 Uhr nämlich sogleich mit Spanien zu tun.
Am Wochenende vom 20. bis 22. Juni führt die SHV-Trainerbildung zusammen mit ihren Partnern die Trainer Tagung 2013 durch. Gastgeber sind die UNITED School, die Stadt Zürich sowie das Stadion Letzigrund. Der Besuch der Trainer Tagung (an mindestens zwei Tagen) verlängert die A- und B-Trainerlizenz sowie die J+S-Trainer-Anerkennung. Die Teilnehmer erwartet ein spannendes Programm mit einem vielfältigen Themen-Mix. Ein Auszug: Schulterverletzungen im Handball Referat von Dr. Matthias Zumstein, ehemaliger Nationalspieler, heute Facharzt für Schulter-, Ellbogen und Kniegelenke. Einblick in die Hirnforschung mit Rückschlüssen für das Lernen, in unserem Fall Technik lernen, Exekutive Funktionen. Armin Emrich, ehemaliger Nationaltrainer, und Dr. Sabine Kubesch, Leiterin des Bereichs 'Geist, Gehirn und Sport'. Life Kinetik – eine Trainingsform die es in sich hat Vorgestellt und präsentiert von Stefan Kloppe, ehemaliger Bundesliga-Spieler und Champions-League-Sieger Handball in Theorie und Praxis Jesper Holmris, Nationaltrainer Frauen Schweiz, vorher Grossbritanien, zu den Themen:
Olympische Spiele in Londen – ist dabei sein alles? Moderiertes Gespräch mit Yvonne Leuthold und Jesper Holmris Workshops zu den Themen:
Anmeldung zur Trainer Tagung via Website der SHV-Trainerbildung oder direkt unter diesem Link.
Um der grossen Nachfrage gerecht zu werden, konnte kurzfristig noch ein weiterer Termin für das Modul "Torhütertraining 1" gefunden werden. Dieses ist Bestandteil der Ausbildung zum SHV D-Diplom. Es findet am Samstag, 8. Juni, in Sumiswald statt und wird vom ehemaligen Nati-Keeper Patrick Bläuenstein geleitet. Anmeldung ab sofort via J+S-Coach möglich. Kursnummer SHV-148619. Die SHV-Trainerausbildung freut sich auf deine Anmeldung und steht für Fragen gerne zur Verfügung.
Source: Elisabeth Riechsteiner
Das Ressort Beachhandball des SHV führt am 25. Mai (in Muri b. Bern) sowie am 26. Mai (in Birr AG) Kurse für bestehende und angehende Beachhandball-Schiedsrichter durch. Angesprochen sind somit alle Interessierten, die sich entweder zum Beachhandball-Referee ausbilden lassen möchten, oder aber bereits als solche unterwegs sind und die Weiterbildung besuchen wollen. Ausserdem werden weiterhin Einzel- und Gruppenkurse direkt an den Beachhandball-Turnieren durchgeführt. Alle Infos zu den Anlässen gibt es unter dem nachstehenden Link.
Die Juniorinnen-Regionalauswahl des HRVOST hat sich am Finalturnier in Wettingen souverän den Titel gesichert. Die Ostschweizerinnen setzten sich im Final gegen Bern-Jura diskussionslos mit 25:16 durch. Die Bernerinnen, die ein insgesamt starkes Turnier spielten, zollten im Endspiel dem intensiven Halbfinal (19:13 gegen die Romandie) Tribut und konnten die körperlich überlegene Auswahl des HRVOST nur noch in der Startphase (4:4 nach einer Viertelstunde) fordern. Die Bronzemedaille sicherte sich die IHV-Auswahl, die sich ihrerseits im Halbfinal der Ostschweiz nur knapp mit 10:13 geschlagen geben musste. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Innerschweizerinnen gegen die Romandie schliesslich mit 23:17 durch. Auf den weiteren Plätzen folgten die Nordwestschweiz (5.), der Zürcher Handball-Verband (6.) sowie Gastgeber Aargau Plus (7.). Mit Catherine Csebits (Nordwestschweiz, beste Turnier-Torschützin), Andrea Gieger (Ostschweiz, beste Torhüterin) sowie Xenia Hodel (IHV, wertvollste Spielerin) wurden drei Akteurinnen speziell ausgezeichnet. Der Fairplay-Preis ging an die Auswahl des ZHV. Zum Ende des hervorragend organisierten Anlasses überreichten Sonja Bachmann, die Präsidentin der Swiss PREMIUM LEAGUE, Jesper Holmris, der Schweizer Frauen-Nationaltrainer sowie Jürgen Fleischmann, der U16- und U18-Nationaltrainer den erfolgreichen Teams die begehrten Medaillen. Ausserdem wurde das über das Wochenende nominierte Kader des neuen U16-Auswahl bekanntgegeben (News dazu folgt später). Der grosse Dank geht an das OK um Präsident Reto Estermann sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die das Finalturnier erst ermöglichten.
Ressortleiter/in Ausbildung ASR