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Wacker Thun ist Schweizer Meister
Wacker Thun ist zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte Schweizer Meister. Das Team von Trainer Martin Rubin bezwang die Kadetten in der Finalissima in Thun 35:27.
Thun wahrt Meister-Chance
Wacker Thun gewinnt das vierte Spiel des Playoff-Finales auswärts bei den Kadetten. Nun kommt es am Samstag um 17.30 Uhr in Thun zum grossen Showdown.
«Auf Augenhöhe»
Die Schweizer U19-Juniorinnen sind am Wochenende an der EM-Qualifikation knapp gescheitert. Trainer Pavol Streicher blickt im Interview zurück auf die Ausscheidung.
«Das stelle ich über alles»
Andy Schmid hat mit den Rhein-Neckar Löwen den EHF-Cup gewonnen. Der Luzerner Regisseur spricht im Interview mit der Sportinformation über den Final und den Titel.
25.05.2013
WACKER THUN ERSTMALS SCHWEIZERMEISTER

Wacker Thun ist erstmals Schweizer Meister im Handball. Die Berner Oberländer gewannen das fünfte und entscheidende Spiel im Playoff-Final gegen Kadetten Schaffhausen 35:27 (21:14) und sicherten sich damit das Double. Spannung kam in der "Finalissima" in der mit 2000 Zuschauern ausverkauften Thuner Lachenhalle nicht auf. Bereits zur Pause lag der Qualifikationssieger und Cupsieger mit sieben Treffern in Führung (21:14), nachdem die Gäste die Partie bis zur 19. Minute noch hatten ausgeglichen gestalten können. Eine Tempoverschärfung mit fünf Toren innerhalb von vier Minuten reichte Wacker, um den Titelverteidiger bereits früh zu distanzieren.

Das Heimteam spielte von Beginn an stark auf und zeigte sich insbesondere im Abschluss enorm effizient. 21 der 27 Angriffe vor der Pause schlossen die Berner erfolgreich ab und in der Defensive ragte einmal mehr Torhüter Marc Winkler heraus, der einige brillante und insgesamt zwölf Paraden zeigte.

Der 25-jährige Torhüter avancierte zum Matchwinner während dieser Finalserie. Nach den beiden Niederlagen zum Auftakt nahm Trainer Martin Rubin eine Rochade bei den Torhütern vor, die sich ausbezahlte. Winkler ersetzte Stamm- und Nationaltorhüter Andreas Merz und legte mit seinen zahlreichen Interventionen, vor allem in Spiel 4 in Schaffhausen, die Basis für die Berner Wende.

Neben Winkler ragte im letzten Saisonspiel auch Rückraumspieler Lukas von Deschwanden heraus. Der Liga-Topskorer, der wegen einer Bauchmuskelzerrung in den ersten vier Finalspielen kein Faktor gewesen und am Donnerstag beim knappen 27:26-Sieg in Schaffhausen noch mehrheitlich geschont worden war, kam nach einer zögerlichen Startphase mit zwei technischen Fehlern immer besser in Fahrt und schoss insgesamt acht Tore.

Nach vier Cupsiegen und dem Gewinn des Challenge Cups 2005 kam Wacker damit zum ersten Meistertitel in der 51-jährigen Vereinsgeschichte.

NLA. Playoff-Final. Spiel 5:
Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen 35:27 (21:14). - Schlussstand: 3:2
Wacker Thun damit zum ersten Mal Schweizer Meister.

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Source: Sportinformation (Si)

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23.05.2013
NLA: Wacker Thun erkämpft die Finalissima

Im Playoff-Final um die Handballmeisterschaft kommt es am Samstagabend in der Thuner Lachenhalle zu einer Finalissima. Wacker Thun siegte bei den Kadetten Schaffhausen mit 27:26 und glich die Finalserie zum 2:2 aus. Die Thuner bewiesen in Schaffhausen eine enorme Moral. Sieben Jahre lang, seit einem 20:28 gegen die Grasshoppers im Playoff-Final von 2006, hatten die Kadetten kein Playoff-Heimspiel mehr verloren. Auch in der aktuellen Meisterschaft gewann Schaffhausen in der Finalrunde und in den Playoffs neun Heimpartien in der BBC-Arena hintereinander. Vor 2562 Zuschauern in der BBC-Arena (Saisonrekord) rissen aber diese Serien.

Wacker Thun gewann diese vierte Finalpartie völlig verdientermassen. Die Thuner erwischten den viel besseren Start. Sie nahmen den Schwung des Kantersieges vom letzten Samstag mit in dieses Auswärtsspiel der letzten Chance. Es dauerte neun Minuten, bis die Kadetten durch den Treffer von Andrija Pendic zum 1:3 endlich ihren ersten Torerfolg bejubeln konnte. Später musste das Heimteam zwischen der 15. und der 22. Minute nochmals während fast sieben Minuten vom 4:6 bis zum 5:9 auf einen erfolgreichen Wurf warten.

Wacker Thun führte nach 20 Minuten 9:4 und schien wie vor fünf Tagen in Thun einem weiteren komfortablen Sieg entgegenzugehen. Dann aber drehten die Kadetten auf. 32 Minuten lang präsentierte sich das Team in jener Verfassung, mit der es in den letzten acht Jahren sechs Meisterschaften gewonnen hat. Nach 40 Minuten glichen die Kadetten erstmals zum 17:17 aus. In der 46. Minute brachte Marko Mamic die Schaffhauser zum ersten Mal in Führung (21:20). Danach behielt das Heimteam bis acht Minuten vor Schluss (24:23) die Nase vorne.

Und dennoch jubelte am Ende Wacker Thun. "Ich bin unglaublich stolz auf diese Truppe", freute sich Trainer Martin Rubin. "Vergleichen sie mal mein Thuner Team mit dem Star-Ensemble der Kadetten, und dann sagen sie mir, welche Mannschaft dieses Spiel gewinnen muss. Jede andere Mannschaft als Wacker Thun wäre umgeknickt und eingebrochen, spätestens als Schaffhausen erstmals in Führung ging. Wir aber haben als Mannschaft doch noch einen Weg zum Sieg gefunden."

Tatsächlich deutete während der zweiten Halbzeit lange alles auf eine Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten der Kadetten hin. Eine Zeit lang lief alles für die Schaffhauser. Der Thuner Goalie Marc Winkler parierte beispielsweise fünf Schüsse, viermal aber landete der Abpraller wieder in den Händen der Kadetten. Trotzdem avancierte Winkler am Ende zum unangefochtenen Matchwinner. Er, der während des grössten Teils der Saison hinter Andreas Merz den Part der Nummer 2 gespielt hatte und erst im dritten Playoff-Final überraschend erstmals von Anfang an hatte spielen dürfen, parierte diesmal 21 Schüsse; neun in der ersten Hälfte, zwölf in der zweiten.

Die entscheidenden Paraden gelangen ihm gegen Leszek Starczan (bei 24:24), Aleksandar Stojanovic (bei 24:24) und Peter Kukucka (bei 25:24). Ausserdem trugen ein überhasteter Auswurf von Kadetten-Keeper Remo Quadrelli und ein daraus resultierendes Stürmer-Foul (bei 25:24) sowie ein Fehlwurf von Trainersohn Nik Tominec (bei 27:25) dazu bei, dass Wacker im Finish die Wende gelang. Am Ende wurde es nochmals dramatisch. Bis 47 Sekunden vor Schluss führte Wacker mit 27:25, ehe Iwan Ursic nochmals verkürzen konnte. Nur knapp 30 Sekunden später befand sich der Ball wegen Thuner Zeitspiels schon wieder in den Händen der Kadetten. Mit der 21. Parade in der allerletzten Sekunde gegen Rares Jurca rettete Goalie Winkler den Thunern aber den Sieg.

Das alles entscheidende fünfte Finalspiel findet am Samstagabend ab 17.30 Uhr in der Thuner Lachenhalle statt. Wacker Thun als Qualifikationssieger befindet sich nun wieder im Vorteil. "Wenn wir in Thun mal Schiedsrichter hätten, die so für das Heimteam pfeifen wie die Referees es jeweils in Schaffhausen tun, dann gewinnen wir locker", meinte Trainer Martin Rubin. Der ehemalige Schweizer Nationalspieler jammerte jedoch auf hohem Niveau. Die Referees vom Donnerstag sprachen gegen Kadetten sechs Zweiminutenstrafen aus, gegen Thun nur zwei.

NLA. Playoff-Final (best of 5). Spiel 4:
Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 26:27 (9:12). - Stand: 2:2. -
Letztes und entscheidendes Spiel am Samstag, 17.30 Uhr, in Thun.

 

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Source: Sportinformation (Si)

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22.05.2013
Pavol Streicher: "Wir haben uns Respekt verschafft"
Die Schweizer U19-Juniorinnen haben am vergangenen Wochenende an der EM-Qualifikation nach Niederlagen gegen Spanien und Kroatien sowie einem verdienten Sieg gegen Litauen den dritten Platz belegt. Für die Teilnahme an der EM-Endrunde fehlte der SHV-Auswahl am Ende nicht allzu viel. Trainer Pavol Streicher blickt im Interview zurück auf die drei Tage in Kroatien, kommentiert das Abschneiden seines Teams und erzählt von der grossen Motivation für die nächsten Aufgaben.
 

 
Pavol, am Ende fehlten beim 23:27 gegen Kroatien ja eigentlich nur vier Tore für die EM-Qualifikation. Was hat den Ausschlag gegeben?
Pavol Streicher: Wir waren in jenem Spiel tatsächlich während 45 Minuten auf Augenhöhe mit den Kroatinnen. Dann folgte die unglückliche Situation mit der dritten Zeitstrafe und der Disqualifikation unserer Topskorerin Lisa Frey. Sonst hätte es vielleicht bis ganz am Schluss eng bleiben können. Es waren wirklich nur Nuancen, die am Ende für Kroatien sprachen. Was es sicher auch zu sagen gibt ist, dass wir Aline Mathys (verletzt, d.Red.) vermisst haben. Ihre dynamische Spielweise und ihr Durchsetzungsvermögen hätten uns sehr geholfen.

Im ersten Spiel gegen Spanien lag die Schweiz schon zur Pause deutlich zurück. Was ist dort schiefgelaufen?
Pavol Streicher: Es gibt zwei Nationen, mit deren Spielweise wir absolut nicht zurechtkommen. Das sind Frankreich und Spanien. Die Spanierinnen praktizieren eine aggressive, unkonventionelle Deckung mit einem 6-0, das sich während dem Spiel auf 4-2 umstellt. Damit haben sie uns vor enorme Probleme gestellt. Wir haben kein Mittel gefunden, um die Abwehr zu knacken. Ausserdem haben uns auch die Schiedsrichterinnen nicht geholfen, die uns wohl das eine oder andere mal zu oft zurückpfiffen. So stellte sich bei unseren Mädels auch eine gewisse Verunsicherung ein, und so ist der grosse Rückstand zustande gekommen. Sehr wichtig war für mich aber die zweite Halbzeit: Wir kamen als ganz anderes Team zurück, haben unser Spiel gemacht und den Rückstand wieder reduziert. Das hat uns viel Motivation für die Partie gegen Kroatien gegeben.

Nach der Steigerung gegen Kroatien folgte mit dem Sieg gegen Litauen ein schöner Abschluss. Wie ordnest du diesen Erfolg ein?
Pavol Streicher: Das war für uns ein Endspiel mit grosser Bedeutung, weil wir bei den Auslosungen endlich aus dem vierten Lostopf herauswollen. Wir haben gegen Litauen sehr gut begonnen, früh mit vier Toren geführt, dann aber eine Ladehemmung gehabt, die dem Gegner die Pausenführung ermöglichte. Aber wir haben uns erneut durchgebissen, und die Partie mit viel Wille und Kampfgeist noch gedreht und gewonnen. Durch diesen Sieg sollten wir jetzt bei der nächsten Auslosung eigentlich eine bessere Ausgangslage haben.

Wenn du die drei Tage betrachtest: Was fehlt denn der Schweizer Auswahl im Vergleich mit jenen Nationen, die den Sprung an die EM geschafft haben?
Pavol Streicher: Zuerst müssen wir sagen, dass an der EM auch Nationen teilnehmen, die wir zuletzt besiegt haben, zum Beispiel die Slowakei. Die profitierten jedoch von einer einfacheren Auslosung. Wir wissen aber natürlich, das wir im athletischen Bereich weiterhin grossen Nachholbedarf haben, und uns auch in Punkto Kraft verbessern müssen. Was Schnelligkeit und Tempospiel betrifft, bewegen wir uns auf Augenhöhe mit den Top-Nationen. Zulegen müssen wir aber im individuellen Bereich, so zum Beispiel im Eins-gegen-Eins. Und selbstverständlich muss auch der Positionsangriff noch besser werden: Dort müssen wir die körperlichen Nachteile mit mehr Dynamik kompensieren. Dazu braucht es mehr Passgenauigkeit, Fangsicherheit und Gruppentaktik. Da hilft es uns auf jeden Fall, dass wir nun dank unserem neuen Projekt mit Stützpunkttrainings zusammen mit Jesper Holmris (Nationaltrainer Frauen, d.Red.) das Perspektivteam gezielt fördern können.

Wie zufrieden bist du insgesamt mit dem Abschneiden deiner Auswahl in Kroatien?
Pavol Streicher: Wir können nicht zu 100 Prozent zufrieden sein, das wäre wohl nur bei der Qualifikation der Fall gewesen. Andererseits haben wir viele positive Ansätze gezeigt, die jetzt unser Ansporn sind, um weiter an uns zu arbeiten. Wir haben den Anschluss an die Gegner gefunden und uns auch einen gewissen Respekt verschafft. Die Resultate dieser Qualifikation sind uns eine grosse Motivation für die nächste Saison, wo ja dann die WM-Ausscheidung auf dem Programm steht. Vielleicht, je nach Auslosung, gelingt uns ja dann ein Coup. Natürlich braucht es dazu auch Glück, aber vor allem müssen wir etwas dafür tun und stets intensiv an uns arbeiten. Von nichts kommt nämlich nichts.
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Source: Marco Ellenberger

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21.05.2013
Andy Schmid: "Nantes spielte mehr Rugby als Handball"
Die Rhein-Neckar Löwen sind erstmals an der europäischen Spitze angelangt. Beim EHF-Cup-Triumph in Nantes gehörte mit Andy Schmid (29) ein Schweizer zu den zentralen Figuren. In der Mannheimer Handball-Weltauswahl füllt der Luzerner Regisseur eine Rolle aus, wie sie einst Marc Baumgartner 1996 beim europäischen Coup mit Lemgo spielte. Schmid hat sich in der global besten Liga einen erstklassigen Namen geschaffen. Als Topskorer führte der charismatische Mittelmann die hoch dotierten Süddeutschen sowohl im Championat (143 Treffer) als auch auf europäischer Ebene (50 Tore) unter die Top-Teams.

Gegenüber der Sportinformation äusserte sich der Captain der Nationalmannschaft nach einem strapaziösen Fest-Marathon zur Bedeutung des Finalsiegs - und erzählte, wie sehr die Löwen unter der Erwartungshaltung und den unzimperlichen Methoden der unfairen französischen Gastgeber zu leiden hatten.
  

 
Wo ordnen Sie den europäischen Triumph mit den Löwen ein?
Andy Schmid: Für mich persönlich ist dieser Titelgewinn ein Meilenstein. Den Sieg in einem europäischen Endspiel stelle ich über alles, was ich bisher erlebt und erreicht habe. Meister oder Cupsieger zu sein, ist auch schön, aber im Europacup eine Trophäe zu gewinnen, stellt alles in den Schatten. An diesen nervenaufreibenden Tag erinnere mich lebenslang.
 
Zum zehnten Mal in Folge setzte sich im EHF-Cup ein Bundesligist durch. In Nantes hätte die Serie aber auch reissen können, oder?
Andy Schmid: Ich erlebte eines der schwierigsten und intensivsten Spiele meiner ganzen Karriere. Die Atmosphäre auf und neben dem Feld empfand ich als extrem ungemütlich. Die Franzosen erzeugten eine sehr aggressive Stimmung. In den ersten 20 Minuten spielten sie mehr Rugby als Handball. Die Grenze wurde mehrfach überschritten. Es gab Schläge ohne Ende und Provokationen. Aber wir steckten alles weg und hielten dagegen. Das ist auch ein Zeichen unserer Klasse.

Ihr Verein hat zuvor in fünf Jahren zweimal den Halbfinal der Champions League erreicht und verlor zwei weitere Finals. Wie fühlte es sich an, den Bann zu brechen?
Andy Schmid: Eine tonnenschwere Last ist abgefallen. Wir alle standen enorm unter Druck. Der Verein hatte ja noch nie einen Titel gewonnen. In Deutschland wurde der Klub jahrelang damit konfrontiert. Vor dem 'Final Four' redeten alle über unsere grosse Chance, dieser Leidenszeit ein Ende zu setzen - die Medien, die Fans, das Umfeld. Die Erwartungshaltung war gewaltig. Entsprechend ausgelassen haben wir nun auch gefeiert.

Wie reagierten die Anhänger?
Andy Schmid: Grossartig! Die Bedeutung des Europacup-Siegs ist riesig. Im letzten Heimspiel werden 13'000 Fans mit uns zusammen den Titel zelebrieren. Erfolge werden hier honoriert. Auch der Klub zeigt sich sehr spendabel und wird für uns eine Reise organisieren. Für das i-Tüpfelchen fehlen noch zwei Siege. Dann sind wir direkt für die Champions League qualifiziert, was nicht hoch genug einzuschätzen wäre.
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Source: Sportinformation (si)

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25.05.2013
WACKER THUN ERSTMALS SCHWEIZERMEISTER

Wacker Thun ist erstmals Schweizer Meister im Handball. Die Berner Oberländer gewannen das fünfte und entscheidende Spiel im Playoff-Final gegen Kadetten Schaffhausen 35:27 (21:14) und sicherten sich damit das Double. Spannung kam in der "Finalissima" in der mit 2000 Zuschauern ausverkauften Thuner Lachenhalle nicht auf. Bereits zur Pause lag der Qualifikationssieger und Cupsieger mit sieben Treffern in Führung (21:14), nachdem die Gäste die Partie bis zur 19. Minute noch hatten ausgeglichen gestalten können. Eine Tempoverschärfung mit fünf Toren innerhalb von vier Minuten reichte Wacker, um den Titelverteidiger bereits früh zu distanzieren.

Das Heimteam spielte von Beginn an stark auf und zeigte sich insbesondere im Abschluss enorm effizient. 21 der 27 Angriffe vor der Pause schlossen die Berner erfolgreich ab und in der Defensive ragte einmal mehr Torhüter Marc Winkler heraus, der einige brillante und insgesamt zwölf Paraden zeigte.

Der 25-jährige Torhüter avancierte zum Matchwinner während dieser Finalserie. Nach den beiden Niederlagen zum Auftakt nahm Trainer Martin Rubin eine Rochade bei den Torhütern vor, die sich ausbezahlte. Winkler ersetzte Stamm- und Nationaltorhüter Andreas Merz und legte mit seinen zahlreichen Interventionen, vor allem in Spiel 4 in Schaffhausen, die Basis für die Berner Wende.

Neben Winkler ragte im letzten Saisonspiel auch Rückraumspieler Lukas von Deschwanden heraus. Der Liga-Topskorer, der wegen einer Bauchmuskelzerrung in den ersten vier Finalspielen kein Faktor gewesen und am Donnerstag beim knappen 27:26-Sieg in Schaffhausen noch mehrheitlich geschont worden war, kam nach einer zögerlichen Startphase mit zwei technischen Fehlern immer besser in Fahrt und schoss insgesamt acht Tore.

Nach vier Cupsiegen und dem Gewinn des Challenge Cups 2005 kam Wacker damit zum ersten Meistertitel in der 51-jährigen Vereinsgeschichte.

NLA. Playoff-Final. Spiel 5:
Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen 35:27 (21:14). - Schlussstand: 3:2
Wacker Thun damit zum ersten Mal Schweizer Meister.

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Source: Sportinformation (Si)

Wacker Thun ist Schweizer Meister
Wacker Thun ist zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte Schweizer Meister. Das Team von Trainer Martin Rubin bezwang die Kadetten in der Finalissima in Thun 35:27.
25.05.2013
GC Amicitia bleibt in der NLA

GC Amicitia Zürich schaffte den Ligaerhalt in der höchsten Schweizer Spielklasse. Die Zürcher setzten sich mit 23:19 auch im Rückspiel der Auf-/Abstiegsbarrage gegen Suhr-Aarau durch und werden damit auch in der nächsten Saison in der Nationalliga A antreten. Den Grundstein zum Klassenerhalt hatte GC Amicitia vor einer Woche in Suhr gelegt, als die Zürcher 29:25 gewonnen hatten.

Im Rückspiel in der heimischen Saalsporthalle geriet der NLA-Vertreter nie ernsthaft in Gefahr, diesen Vorsprung zu verspielen. Die Gäste hatten zwar den besseren Start erwischt, lagen zwischenzeitlich auch mit zwei Toren in Führung, ab Mitte der ersten Halbzeit wendete sich allerdings das Blatt zugunsten des Heimteams. Das Team des ehemaligen Nationaltrainers Arno Ehret verteidigte auch nach der Pause seinen Vorsprung ohne allzu grosse Mühe und baute diesen gegen Ende der Partie noch aus.

NLA/NLB. Auf-/Abstiegsbarrage. Rückspiel:
GC Amicitia Zürich - Suhr-Aarau 23:19 (10:9)
GC Amicitia Zürich spielt auch in der nächsten Saison in der NLA.

 

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Source: Sportinformation (Si)

24.05.2013
Kurzfristig ans Champions League-Final4 nach Köln?

Für Kurzentschlossene bietet das Reisebüro Treff in Lyss noch eine Reise für zwei Personen zum Final4 der Champions League vom 1. und 2. Juni in Köln an. Diese ist durch eine Annullierung wieder verfügbar geworden. Im Preis von 695 Franken pro Person sind folgende Leistungen inbegriffen: Reise mit dem Bus (Hinfahrt am Freitag, 31. Mai, Rückfahrt nach dem Finalspiel), zwei Nächte in einem Top-Hotel sowie Eintrittskarten der 2. Kategorie. Ausserdem verfügt das Reisebüro Treff noch über einige zusätzliche Eintrittskarten der 2. Kategorie. Interessierte für die Reise, bzw. für die Tickets, melden sich direkt bei Willy Zitterli (zitterli@treff.ch, 032 387 00 87).

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Source: Marco Ellenberger

24.05.2013
Jan Burkhard von Pfadi Winterthur zum TV Endingen

Der TV Endingen bleibt seinem Motto treu und verpflichtet mit Jan Burkhard einen weiteren hoffnungsvollen, jungen Schweizer. Der 2,05 Meter grosse Rückraumspieler wechselt von Pfadi Winterthur zu den Surbtalern. Nachdem letzte Saison Marvin Lier die Endinger verliess und zu Pfadi Winterthur wechselte, verlieren die Surbtaler mit Stefan Huwyler (zu Wacker Thun) dieses Jahr ein weiteres Eigengewächs. Deshalb haben die Verantwortlichen beim TV Endingen reagiert und den 23-jährigen Jan Burkhard unter Vertrag genommen.

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Source: TV Endingen

24.05.2013
Die NLA-Finalissima am Samstag live auf handballTV.ch

Die Finalissima um die Schweizer Meisterschaft zwischen Wacker Thun und den Kadetten Schaffhausen wird morgen Samstag (Spielbeginn 17.30 Uhr) live auf www.handballTV.ch übertragen. Nachdem die Thuner im Spiel 4 in Schaffhausen gewannen, werden die Karten nun wieder neu gemischt. Für die Kadetten ging damit eine lange, erfolgreiche Zeit von 7 Jahren ohne Playoff-Heimniederlage zu Ende.

Die Lachenhalle dürfte für dieses grosse Spiel der Entscheidung aus allen Nähten platzen. Für die Kadetten spricht, dass sie solche Showdown-Spiele bestens kennen. Sie schafften es als dominierende Kraft in der Schweiz, in den letzten acht Jahren, sechs Mal Meister zu werden. Der Qualifikationssieger Wacker hingegen wird von einer Euphorie des Thuner Publikums getragen werden. Es wäre für das Team von Trainer Martin Rubin die allererste Schweizermeisterschaft der Vereinsgeschichte. Der Hunger nach so einem absoluten Highlight ist im ganzen Berner Oberland fühl- und greifbar. Am Ende werden die Tagesform und die besseren Nerven darüber entscheiden, wer am Samstag Abend Schweizer Champion 2013 wird.

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Source: Patric Schäfler

24.05.2013
Markus Krauthoff neuer Assistenztrainer der Kadetten

Markus Krauthoff war bereits von 2005 bis 2007 zwei Saisons als Kreisläufer bei den Kadetten und einer der Publikumslieblinge in Schaffhausen. Seit 2009 spielte Markus Krauthoff bei Pfadi Winterthur und gewann mit dem Traditionsklub auch den Schweizer Cup. In Schaffhausen, Zürich und Winterthur hat er in den letzten Jahren bereits erfolgreich als Trainer oder Trainerassistent im Nachwuchsbereich gearbeitet.

Mit Markus Krauthoff übernimmt eine führungsstarke Persönlichkeit, die als Spieler immer durch grossen Einsatz überzeugt hat, die herausforderungsreiche Aufgabe als Assistent des neuen Cheftrainers Markus Baur bei den Kadetten. Durch die vielen Absenzen von Baur aufgrund seiner Anstellung u.a. als U-21 Nationaltrainer beim Deutschen Handball-Bund DHB wird Krauthoff wesentlich stärker in die Verantwortung und Trainingsarbeit eingebunden sein, als dies für einen Assistenten üblicherweise der Fall ist.

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Source: Kadetten Schaffhausen

23.05.2013
EHF: Internationale Nominationen für Stefan Vitzthum

Der Schweizer Delegierte Stefan Vitzthum ist von der EHF zu zwei internationalen Events aufgeboten worden. Am Sonntag, 2. Juni, überwacht er in Oldenburg das WM-Playoff-Spiel der Frauen zwischen Deutschland und der Ukraine. Ausserdem wird er seine Funktion auch vom 13. bis 17. Juni am European Masters Championship im italienischen Brixen ausüben. An dieser jahrlich durchgeführten, öffentlichen Veranstaltung messen sich Handballteams aus mehreren Ländern in fünf verschiedenen Alters-Kategorien; bei den Männern ab 35 Jahren, bei den Frauen ab 33 Jahren.

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Source: Marco Ellenberger

23.05.2013
NLA: Wacker Thun erkämpft die Finalissima

Im Playoff-Final um die Handballmeisterschaft kommt es am Samstagabend in der Thuner Lachenhalle zu einer Finalissima. Wacker Thun siegte bei den Kadetten Schaffhausen mit 27:26 und glich die Finalserie zum 2:2 aus. Die Thuner bewiesen in Schaffhausen eine enorme Moral. Sieben Jahre lang, seit einem 20:28 gegen die Grasshoppers im Playoff-Final von 2006, hatten die Kadetten kein Playoff-Heimspiel mehr verloren. Auch in der aktuellen Meisterschaft gewann Schaffhausen in der Finalrunde und in den Playoffs neun Heimpartien in der BBC-Arena hintereinander. Vor 2562 Zuschauern in der BBC-Arena (Saisonrekord) rissen aber diese Serien.

Wacker Thun gewann diese vierte Finalpartie völlig verdientermassen. Die Thuner erwischten den viel besseren Start. Sie nahmen den Schwung des Kantersieges vom letzten Samstag mit in dieses Auswärtsspiel der letzten Chance. Es dauerte neun Minuten, bis die Kadetten durch den Treffer von Andrija Pendic zum 1:3 endlich ihren ersten Torerfolg bejubeln konnte. Später musste das Heimteam zwischen der 15. und der 22. Minute nochmals während fast sieben Minuten vom 4:6 bis zum 5:9 auf einen erfolgreichen Wurf warten.

Wacker Thun führte nach 20 Minuten 9:4 und schien wie vor fünf Tagen in Thun einem weiteren komfortablen Sieg entgegenzugehen. Dann aber drehten die Kadetten auf. 32 Minuten lang präsentierte sich das Team in jener Verfassung, mit der es in den letzten acht Jahren sechs Meisterschaften gewonnen hat. Nach 40 Minuten glichen die Kadetten erstmals zum 17:17 aus. In der 46. Minute brachte Marko Mamic die Schaffhauser zum ersten Mal in Führung (21:20). Danach behielt das Heimteam bis acht Minuten vor Schluss (24:23) die Nase vorne.

Und dennoch jubelte am Ende Wacker Thun. "Ich bin unglaublich stolz auf diese Truppe", freute sich Trainer Martin Rubin. "Vergleichen sie mal mein Thuner Team mit dem Star-Ensemble der Kadetten, und dann sagen sie mir, welche Mannschaft dieses Spiel gewinnen muss. Jede andere Mannschaft als Wacker Thun wäre umgeknickt und eingebrochen, spätestens als Schaffhausen erstmals in Führung ging. Wir aber haben als Mannschaft doch noch einen Weg zum Sieg gefunden."

Tatsächlich deutete während der zweiten Halbzeit lange alles auf eine Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten der Kadetten hin. Eine Zeit lang lief alles für die Schaffhauser. Der Thuner Goalie Marc Winkler parierte beispielsweise fünf Schüsse, viermal aber landete der Abpraller wieder in den Händen der Kadetten. Trotzdem avancierte Winkler am Ende zum unangefochtenen Matchwinner. Er, der während des grössten Teils der Saison hinter Andreas Merz den Part der Nummer 2 gespielt hatte und erst im dritten Playoff-Final überraschend erstmals von Anfang an hatte spielen dürfen, parierte diesmal 21 Schüsse; neun in der ersten Hälfte, zwölf in der zweiten.

Die entscheidenden Paraden gelangen ihm gegen Leszek Starczan (bei 24:24), Aleksandar Stojanovic (bei 24:24) und Peter Kukucka (bei 25:24). Ausserdem trugen ein überhasteter Auswurf von Kadetten-Keeper Remo Quadrelli und ein daraus resultierendes Stürmer-Foul (bei 25:24) sowie ein Fehlwurf von Trainersohn Nik Tominec (bei 27:25) dazu bei, dass Wacker im Finish die Wende gelang. Am Ende wurde es nochmals dramatisch. Bis 47 Sekunden vor Schluss führte Wacker mit 27:25, ehe Iwan Ursic nochmals verkürzen konnte. Nur knapp 30 Sekunden später befand sich der Ball wegen Thuner Zeitspiels schon wieder in den Händen der Kadetten. Mit der 21. Parade in der allerletzten Sekunde gegen Rares Jurca rettete Goalie Winkler den Thunern aber den Sieg.

Das alles entscheidende fünfte Finalspiel findet am Samstagabend ab 17.30 Uhr in der Thuner Lachenhalle statt. Wacker Thun als Qualifikationssieger befindet sich nun wieder im Vorteil. "Wenn wir in Thun mal Schiedsrichter hätten, die so für das Heimteam pfeifen wie die Referees es jeweils in Schaffhausen tun, dann gewinnen wir locker", meinte Trainer Martin Rubin. Der ehemalige Schweizer Nationalspieler jammerte jedoch auf hohem Niveau. Die Referees vom Donnerstag sprachen gegen Kadetten sechs Zweiminutenstrafen aus, gegen Thun nur zwei.

NLA. Playoff-Final (best of 5). Spiel 4:
Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 26:27 (9:12). - Stand: 2:2. -
Letztes und entscheidendes Spiel am Samstag, 17.30 Uhr, in Thun.

 

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Thun wahrt Meister-Chance
Wacker Thun gewinnt das vierte Spiel des Playoff-Finales auswärts bei den Kadetten. Nun kommt es am Samstag um 17.30 Uhr in Thun zum grossen Showdown.
22.05.2013
Pavol Streicher: "Wir haben uns Respekt verschafft"
Die Schweizer U19-Juniorinnen haben am vergangenen Wochenende an der EM-Qualifikation nach Niederlagen gegen Spanien und Kroatien sowie einem verdienten Sieg gegen Litauen den dritten Platz belegt. Für die Teilnahme an der EM-Endrunde fehlte der SHV-Auswahl am Ende nicht allzu viel. Trainer Pavol Streicher blickt im Interview zurück auf die drei Tage in Kroatien, kommentiert das Abschneiden seines Teams und erzählt von der grossen Motivation für die nächsten Aufgaben.
 

 
Pavol, am Ende fehlten beim 23:27 gegen Kroatien ja eigentlich nur vier Tore für die EM-Qualifikation. Was hat den Ausschlag gegeben?
Pavol Streicher: Wir waren in jenem Spiel tatsächlich während 45 Minuten auf Augenhöhe mit den Kroatinnen. Dann folgte die unglückliche Situation mit der dritten Zeitstrafe und der Disqualifikation unserer Topskorerin Lisa Frey. Sonst hätte es vielleicht bis ganz am Schluss eng bleiben können. Es waren wirklich nur Nuancen, die am Ende für Kroatien sprachen. Was es sicher auch zu sagen gibt ist, dass wir Aline Mathys (verletzt, d.Red.) vermisst haben. Ihre dynamische Spielweise und ihr Durchsetzungsvermögen hätten uns sehr geholfen.

Im ersten Spiel gegen Spanien lag die Schweiz schon zur Pause deutlich zurück. Was ist dort schiefgelaufen?
Pavol Streicher: Es gibt zwei Nationen, mit deren Spielweise wir absolut nicht zurechtkommen. Das sind Frankreich und Spanien. Die Spanierinnen praktizieren eine aggressive, unkonventionelle Deckung mit einem 6-0, das sich während dem Spiel auf 4-2 umstellt. Damit haben sie uns vor enorme Probleme gestellt. Wir haben kein Mittel gefunden, um die Abwehr zu knacken. Ausserdem haben uns auch die Schiedsrichterinnen nicht geholfen, die uns wohl das eine oder andere mal zu oft zurückpfiffen. So stellte sich bei unseren Mädels auch eine gewisse Verunsicherung ein, und so ist der grosse Rückstand zustande gekommen. Sehr wichtig war für mich aber die zweite Halbzeit: Wir kamen als ganz anderes Team zurück, haben unser Spiel gemacht und den Rückstand wieder reduziert. Das hat uns viel Motivation für die Partie gegen Kroatien gegeben.

Nach der Steigerung gegen Kroatien folgte mit dem Sieg gegen Litauen ein schöner Abschluss. Wie ordnest du diesen Erfolg ein?
Pavol Streicher: Das war für uns ein Endspiel mit grosser Bedeutung, weil wir bei den Auslosungen endlich aus dem vierten Lostopf herauswollen. Wir haben gegen Litauen sehr gut begonnen, früh mit vier Toren geführt, dann aber eine Ladehemmung gehabt, die dem Gegner die Pausenführung ermöglichte. Aber wir haben uns erneut durchgebissen, und die Partie mit viel Wille und Kampfgeist noch gedreht und gewonnen. Durch diesen Sieg sollten wir jetzt bei der nächsten Auslosung eigentlich eine bessere Ausgangslage haben.

Wenn du die drei Tage betrachtest: Was fehlt denn der Schweizer Auswahl im Vergleich mit jenen Nationen, die den Sprung an die EM geschafft haben?
Pavol Streicher: Zuerst müssen wir sagen, dass an der EM auch Nationen teilnehmen, die wir zuletzt besiegt haben, zum Beispiel die Slowakei. Die profitierten jedoch von einer einfacheren Auslosung. Wir wissen aber natürlich, das wir im athletischen Bereich weiterhin grossen Nachholbedarf haben, und uns auch in Punkto Kraft verbessern müssen. Was Schnelligkeit und Tempospiel betrifft, bewegen wir uns auf Augenhöhe mit den Top-Nationen. Zulegen müssen wir aber im individuellen Bereich, so zum Beispiel im Eins-gegen-Eins. Und selbstverständlich muss auch der Positionsangriff noch besser werden: Dort müssen wir die körperlichen Nachteile mit mehr Dynamik kompensieren. Dazu braucht es mehr Passgenauigkeit, Fangsicherheit und Gruppentaktik. Da hilft es uns auf jeden Fall, dass wir nun dank unserem neuen Projekt mit Stützpunkttrainings zusammen mit Jesper Holmris (Nationaltrainer Frauen, d.Red.) das Perspektivteam gezielt fördern können.

Wie zufrieden bist du insgesamt mit dem Abschneiden deiner Auswahl in Kroatien?
Pavol Streicher: Wir können nicht zu 100 Prozent zufrieden sein, das wäre wohl nur bei der Qualifikation der Fall gewesen. Andererseits haben wir viele positive Ansätze gezeigt, die jetzt unser Ansporn sind, um weiter an uns zu arbeiten. Wir haben den Anschluss an die Gegner gefunden und uns auch einen gewissen Respekt verschafft. Die Resultate dieser Qualifikation sind uns eine grosse Motivation für die nächste Saison, wo ja dann die WM-Ausscheidung auf dem Programm steht. Vielleicht, je nach Auslosung, gelingt uns ja dann ein Coup. Natürlich braucht es dazu auch Glück, aber vor allem müssen wir etwas dafür tun und stets intensiv an uns arbeiten. Von nichts kommt nämlich nichts.
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Source: Marco Ellenberger

«Auf Augenhöhe»
Die Schweizer U19-Juniorinnen sind am Wochenende an der EM-Qualifikation knapp gescheitert. Trainer Pavol Streicher blickt im Interview zurück auf die Ausscheidung.
22.05.2013
Goran Perkovac: "Wir brauchen diese Playoff-Härte"

Wacker Thun hat mit dem klaren Heimsieg im dritten Spiel des Playoff-Finals gegen die Kadetten ein Ausrufezeichen gesetzt und auf 1:2 verkürzt. Nun findet morgen Donnerstag um 20 Uhr (live auf handballTV.ch) das vierte Spiel in der BBC Arena in Schaffhausen statt. Mit einem Heimsieg wären die Schaffhauser Schweizer Meister, gelänge Thun der Auswärtssieg, dann käme es zu einem Entscheidungsspiel im Berner Oberland. Der Schweizer Nationaltrainer Goran Perkovac im Interview vor dem Meisterschafts-Finish.

Goran Perkovac, die Kadetten sind in den Playoffs seit sieben Jahren zuhause ungeschlagen. Gibt es für Sie Anzeichen, dass diese beeindruckende Serie morgen Abend reissen könnte?
Thun war beim Sieg gegen die Kadetten am Samstag äusserst stark. Ich traue es ihnen zu, den Coup in Schaffhausen zu landen. Bei den Kadetten fiel mir auf, dass sie manchmal zu zittern beginnen, wenn es um etwas geht. Das war auch bei der Cupfinal-Niederlage gegen Wacker Thun zu sehen, doch zuhause sind die Schaffhauser eine Macht. Obwohl Thun gut drauf ist, wird es schwierig für Wacker, zweimal gegen die Kadetten zu gewinnen und noch Meister zu werden.

Welche Erkenntnisse zogen sie aus den bisherigen drei Begegnungen des Playoff-Finales?
Bei den Kadetten spielt Rares Jurca stark, er ist eine absolute Schlüsselfigur. Zudem war der Torhüter Remo Quadrelli vor allem im zweiten Spiel mit 18 Paraden herausragend. Bei Wacker Thun steht das Team an erster Stelle. Mal glänzen die Goalies Marc Winkler oder Andreas Merz, mal ein Jonas Dähler oder ein Roman Caspar oder ein anderer Akteur. Das Team ist der Star. Für mich wäre Wacker ein verdienter Meister, sie spielen eine souveräne Saison, und dies mit einem wesentlich kleineren Budget als die Kadetten.

In den Playoffs ist die Gangart härter geworden, es geht richtig zur Sache. Ist das die vielzitierte internationale Härte, die es einfach braucht, um erfolgreich zu sein?
Von mir aus müsste eigentlich das ganze Jahr über mit dieser Härte gespielt werden wie in den Playoffs. Ohne diese Härte geht international gar nichts. Ich bin auch der Überzeugung, dass wir den Trainingsaufwand steigern müssen in der Schweiz. Wenn alle Teams zweimal am Tag eine Einheit hätten, dann könnten wir das Niveau in der Schweiz anheben und uns handballerisch verbessern. Doch dafür braucht es viel Schweiss, Arbeit und Fleiss.

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Source: Patric Schäfler

22.05.2013
Kader-Nominierung Nationalteam der U16-Juniorinnen

Im Rahmen des Finalturniers der Regionalauswahlen der Frauen wurden am Sonntag, 5. Mai, die Spielerinnen für das neue U16-Frauen-Nationalteam nominiert. Nachwuchs-Nationaltrainer Jürgen Fleischmann sowie Frauen-Nationaltrainer Jesper Holmris haben die Talente in Wettingen über das ganze Wochenende gesichtet und die Spielerinnen für das Fördergefäss ausgewählt.

Alle Akteurinnen verbleiben auch gleichzeitig in ihren Regionalauswahlen – mit der Nomination für das U16-Nationalteam erhalten sie aber wertvolle zusätzliche Fördertermine auf nationaler Ebene. Für alle, die es nicht in die SHV-Auswahl geschafft haben, ist die Türe aber nicht verschlossen. "Drei, vier Plätze im Team sind noch offen. Wir werden unsere Augen auch in den kommenden Monaten offen halten", sagt Jürgen Fleischmann.

Nomination Kader U16-Nationalteam
Tor: Andrea Giger (BSV Weinfelden), Janine Lehner (SG Aargau West), Sarah Stähelin (HSG Leimental). Feld: Sina Streule (LC Brühl), Daphne Gautschi (TV Muri), Ilenia Zimmerli (HSG Leimental), Sinja Wüest (LK Zug), Lisa Ingold (HV Herzogenbuchsee), Catherine Csebits (SG ATV/KV Basel), Flavia Müller (LC Brühl), Yarima Altherr (LC Brühl), Xenia Hodel (Spono Nottwil), Belinda Zingg (HSG Leimental), Norina Amacher (Spono Nottwil), Emilia Eberhart (HV Herzogenbuchsee), Livia Amrein (Spono Nottwil), Nora Rohde (HV Herzogenbuchsee).
  

Frauen-Nationaltrainer Jesper Holmris (links) und U16-/U18-Nationaltrainer Jürgen Fleischmann mit den nominierten Spielerinnen. (Bild: FOTO WAGNER)

      
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Source: Marco Ellenberger

21.05.2013
Andy Schmid: "Nantes spielte mehr Rugby als Handball"
Die Rhein-Neckar Löwen sind erstmals an der europäischen Spitze angelangt. Beim EHF-Cup-Triumph in Nantes gehörte mit Andy Schmid (29) ein Schweizer zu den zentralen Figuren. In der Mannheimer Handball-Weltauswahl füllt der Luzerner Regisseur eine Rolle aus, wie sie einst Marc Baumgartner 1996 beim europäischen Coup mit Lemgo spielte. Schmid hat sich in der global besten Liga einen erstklassigen Namen geschaffen. Als Topskorer führte der charismatische Mittelmann die hoch dotierten Süddeutschen sowohl im Championat (143 Treffer) als auch auf europäischer Ebene (50 Tore) unter die Top-Teams.

Gegenüber der Sportinformation äusserte sich der Captain der Nationalmannschaft nach einem strapaziösen Fest-Marathon zur Bedeutung des Finalsiegs - und erzählte, wie sehr die Löwen unter der Erwartungshaltung und den unzimperlichen Methoden der unfairen französischen Gastgeber zu leiden hatten.
  

 
Wo ordnen Sie den europäischen Triumph mit den Löwen ein?
Andy Schmid: Für mich persönlich ist dieser Titelgewinn ein Meilenstein. Den Sieg in einem europäischen Endspiel stelle ich über alles, was ich bisher erlebt und erreicht habe. Meister oder Cupsieger zu sein, ist auch schön, aber im Europacup eine Trophäe zu gewinnen, stellt alles in den Schatten. An diesen nervenaufreibenden Tag erinnere mich lebenslang.
 
Zum zehnten Mal in Folge setzte sich im EHF-Cup ein Bundesligist durch. In Nantes hätte die Serie aber auch reissen können, oder?
Andy Schmid: Ich erlebte eines der schwierigsten und intensivsten Spiele meiner ganzen Karriere. Die Atmosphäre auf und neben dem Feld empfand ich als extrem ungemütlich. Die Franzosen erzeugten eine sehr aggressive Stimmung. In den ersten 20 Minuten spielten sie mehr Rugby als Handball. Die Grenze wurde mehrfach überschritten. Es gab Schläge ohne Ende und Provokationen. Aber wir steckten alles weg und hielten dagegen. Das ist auch ein Zeichen unserer Klasse.

Ihr Verein hat zuvor in fünf Jahren zweimal den Halbfinal der Champions League erreicht und verlor zwei weitere Finals. Wie fühlte es sich an, den Bann zu brechen?
Andy Schmid: Eine tonnenschwere Last ist abgefallen. Wir alle standen enorm unter Druck. Der Verein hatte ja noch nie einen Titel gewonnen. In Deutschland wurde der Klub jahrelang damit konfrontiert. Vor dem 'Final Four' redeten alle über unsere grosse Chance, dieser Leidenszeit ein Ende zu setzen - die Medien, die Fans, das Umfeld. Die Erwartungshaltung war gewaltig. Entsprechend ausgelassen haben wir nun auch gefeiert.

Wie reagierten die Anhänger?
Andy Schmid: Grossartig! Die Bedeutung des Europacup-Siegs ist riesig. Im letzten Heimspiel werden 13'000 Fans mit uns zusammen den Titel zelebrieren. Erfolge werden hier honoriert. Auch der Klub zeigt sich sehr spendabel und wird für uns eine Reise organisieren. Für das i-Tüpfelchen fehlen noch zwei Siege. Dann sind wir direkt für die Champions League qualifiziert, was nicht hoch genug einzuschätzen wäre.
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Source: Sportinformation (si)

«Das stelle ich über alles»
Andy Schmid hat mit den Rhein-Neckar Löwen den EHF-Cup gewonnen. Der Luzerner Regisseur spricht im Interview mit der Sportinformation über den Final und den Titel.
21.05.2013
EM-Qualifikation: Auswärtsspiel gegen Spanien neu in León
Der spanische Handball-Verband hat das EM-Qualifikation-Spiel gegen die Schweiz vom Sonntag, 16. Juni, nach León verlegt. Als Austragungsort der Partie war ursprünglich das nordwestspanische Pontevedra vorgesehen. Was sich nicht verändert hat, ist die Anspielzeit: Das Spiel wird um 13 Uhr angepfiffen und in Spanien vom öffentlichen TV-Sender «Teledeporte» live übertragen.
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Source: Marco Ellenberger

21.05.2013
Mazedonien-Heimspiel: Schon rund 1000 Tickets abgesetzt

Die Schweiz und Mazedonien dürften sich am Mittwoch, 12. Juni, in der Zürcher Saalsporthalle in einer prickelnden Atmosphäre begegnen. Für die Partie wurden bereits rund 1000 Tickets abgesetzt, wovon aber mehr als zwei Drittel den Fan-Sektor der Gäste betreffen. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) empfiehlt den Schweizer Anhängern darum, möglichst den Vorverkauf zu benützen.

Auch wenn die SHV-Auswahl die EM-Endrunde im Jahr 2014 in Dänemark nicht mehr erreichen kann, verspricht das Heimspiel gegen Mazedonien viel Brisanz: Die Mazedonier benötigen unbedingt einen Sieg, um Portugal in der laufenden Ausscheidung noch abzufangen – die Schweiz ihrerseits benötigt einen Sieg, um der ungeliebten EM-Vorqualifikation in der nächsten Saison zu entgehen. 

Der Vorverkauf für das Spiel gegen Mazedonien läuft bei ticketportal unter der Nummer 0900 101 102 (CHF 1.19/Min., Anrufe ab Festnetz), im Internet unter ticketportal.com, an jedem SBB-/SOB- und BLS-Bahnhof, in über 1‘000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop-City-Warenhäusern und weiteren Verkaufsstellen.

Ausserdem ist beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein spezielles Angebot (maximal 15 Tickets zum Preis von nur 120 Franken) für Teams und Vereine erhältlich. Das Kontingent ist beschränkt, das Angebot gilt solange Vorrat. Bestellung per Mail an tickets@handball.ch.

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Source: Marco Ellenberger

Prickelnde Atmosphäre
Die Schweiz trifft am Mittwoch, 12. Juni, in Zürich auf Mazedonien. Für das Spiel sind bereits rund 1000 Tickets abgesetzt. Der Vorverkauf läuft weiter bei ticketportal.
20.05.2013
EM-Qualifikation: Schweizer Frauen im Auslosungs-Topf 4

Am nächsten Sonntag werden im ungarischen Veszprem die Gruppen der nächsten EM-Qualifikation der Frauen-Nationalteams ausgelost. Die Schweizerinnen sind dabei in Topf 4 eingeteilt und werden erwartungsgemäss auf drei nominell stärkere Gegner treffen. Die Endrunde findet vom 7. bis 21. Dezember 2014 in Ungarn und Kroatien statt.

Aus der Auslosung ergeben sich fünf Vierer- sowie zwei Dreiergruppen, aus der sich jeweils die beiden topklassierten Teams für die Titelkämpfe qualifizieren. Die Ausscheidungen werden mit Hin- und Rückspielen ausgetragen – die ersten beiden Partien finden zwischen dem 23. und 27. Oktober 2013 statt. Die weiteren Termine sind 26. bis 30. März 2014 (Spiele 3 und 4), beziehungsweise 11. bis 15. Juni 2014 (Spiele 5 und 6).
 


 
EM-Qualifikation Frauen
Gruppen-Auslosung vom 26. Mai 2013 in Veszprem

Topf 1: Norwegen, Dänemark, Montenegro, Frankreich, Schweden, Russland, Spanien.
Topf 2: Rumänien, Serbien, Deutschland, Island, Holland, Ukraine, Tschechien.
Topf 3: Mazedonien, Türkei, Slowenien, Polen, Österreich, Weissrussland, Slowakei.
Topf 4: Schweiz, Portugal, Italien, Litauen, Finnland.

EM-Endrunde vom 7. bis 21. Dezember 2014 in Ungarn und Kroatien.

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Source: Marco Ellenberger

19.05.2013
Andy Schmid und die Löwen gewinnen den EHF-Cup
Andy Schmid (29) hat mit den Rhein-Neckar Löwen den EHF-Cup gewonnen. Beim Final Four in Nantes setzte sich der Bundesliga-Topklub im Endspiel gegen den französischen Gastgeber 26:24 (16:12) durch. In seiner dritten Saison in Deutschland ist der Captain der SHV-Auswahl auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn angelangt. Sechs Jahre nach Iwan Ursic (HSV Hamburg, Cupsieger-Cup) sowie 19 Jahre nach dem früheren Top-Shooter Marc Baumgartner (TBV Lemgo, Cupsieger-Cup) stemmte wieder ein Schweizer Handball-Professional eine international erhebliche Trophäe empor.

Andy Schmid gehört im hoch dotierten Ensemble inzwischen zu den Leaderfiguren. Der isländische Coach Gudmundur Gudmundsson setzt auf der Spielmacher-Position uneingeschränkt auf den besten Schweizer Handballer. Die Löwen, in der Liga knapp hinter dem europäischen Dominator Kiel klassiert, setzten nach drei Halbfinal-Vorstössen (Champions League und EHF-Cup) und einer Final-Teilnahme (Cupsieger-Cup) ein weiteres internationales Ausrufezeichen. Der Klub aus dem Sport-Konglomerat von Dietmar Hopp kehrte zwar erst vor acht Jahren in die höchste Liga Deutschlands zurück, hat sich aber mittlerweile endgültig in der europäischen Elite etabliert. Im Land des Olympiasiegers verlängerten die Mannheimer die beispiellose europäische Siegserie deutscher Vertreter. Zum zehnten Mal in Folge jubelte im EHF-Cup am letzten Spieltag ein Verein aus der (weltbesten) Bundesliga.
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Source: Sportinformation (si) / Foto: EHF (eurohandball.com)

Goldene Löwen
Die Rhein-Neckar Löwen mit dem Schweizer Regisseur Andy Schmid gewinnen den EHF-Cup. Die Badener setzen sich im Final gegen den HBC Nantes mit 26:24 durch.
19.05.2013
U19-Juniorinnen beenden EM-Qualifikation mit einem Sieg

Die Schweizer Juniorinnen der Jahrgänge 1994 und jünger haben die EM-Qualifikation in Kroatien mit einem Sieg abgeschlossen: Im Spiel um Platz 3 erkämpfte sich das Team der Trainer Pavol Streicher, Christoph Sahli und Anita Weber gegen Litauen einen verdienten 31:28-Erfolg. In den ersten fünf Minuten lieferten sich beide Teams einen offen Schlagabtausch, doch dank starken Paraden von Sladana Dokovic – sie hielt acht der ersten zehn Würfe und kam auf eine Fangquote von 44 Prozent – zogen die Schweizerinnen drei Tore davon. Litauen blieb jedoch in Schlagdistanz und profitierte nach 20 Minuten von den vergebenen Chancen der SHV-Auswahl. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit gelangen den Spielerinnen aus dem Baltikum vier Gegenstosstreffer, wovon der letzte trotz abgelaufener Zeit gegeben wurde, und ging zur Pause mit 17:15 in Führung.

Wer nun dachte, die Schweizerinnen würden die Köpfe hängen lassen, wurde eines besseren belehrt. Nur gerade 90 Sekunden nach Wiederanpfiff glichen die Schweizerinnen zum 17:17 aus. In der Folge entwickelte sich ein zähes Spiel mit leichten Vorteilen auf Seiten Litauens. Nach 40 Minuten konnte die erst 16-jährige Svenja Stutz mit ihrem dritten verwandelten Siebenmeter – sie blieb am ganzen Turnier ohne Fehlwurf von der Linie – die Führung der Schweiz wieder herstellen und der scheinbare Bann war gebrochen. Zwar musste die Schweiz für jedes weitere Tor enorm hart kämpfen, machte es im Gegenzug aber auch Litauen nicht einfacher zum Torerfolg zu kommen. In der 52. Minute stellte die Schweiz auf zwei Tore Vorsprung, verpasste es in der Folge aber, die Entscheidung frühzeitig herbei zu führen. Die SHV-Auswahl vergab auch im zweiten Umgang fünf sogenannte 100-Prozent-Chancen. Erst Simona Krstic, zwei Minuten vor Ende beim Spielstand von 28:30, konnte mit einem gehaltenen Siebenmeter einen Big Point setzen. In der Schlussminute traf nur noch die Schweiz und gewann so verdient. Endlich gelang damit der SHV-Auswahl ein Sieg gegen ein Team aus Topf drei, und sie überzeugte dabei mit Tempo – es gelangen zwölf Gegenstosstore – sowie erneut mit der spielerisch feineren Klinge, trotz oder gerade wegen der körperlichen Unterlegenheit. Die Schweizerinnen unterstrichen einmal mehr das vorhandene Potential.

Den Sprung an die EM-Endrunde schafften am Ende Spanien und Kroatien. Die Ibererinnen setzten sich am Sonntag im direkten Duell mit 27:24 durch und holten sich damit den Gruppensieg.

Litauen – Schweiz 28:31 (17:15)
Dugo Selo – 40 Zuschauer – Sr. Ilieva/Karbeska (Maz).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Litauen; 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Dokovic/Krstic/Betschart; Murer (3), Lisa Frey (7), Wyder (3), Van Polanen (3), Egli (6), Sommerhalder (1), Javet, Stutz (4/4), Calchini (1), Emery (3), Traber, Spaar.
Bemerkungen: Schweiz ohne Aline Mathys (verletzt) und Lorenz (krank).
  


 
U19-EM-Qualifikation, Gruppe 6
Sämtliche Spiele in Vrbovec (Kroatien)

Freitag, 17. Mai
Spanien – Schweiz 33:24 (18:5)
Kroatien – Litauen 28:21 (12:6)

Samstag, 18. Mai
Litauen – Spanien 17:35 (9:21)
Schweiz – Kroatien 23:27 (10:12)

Sonntag, 19. Mai
Litauen – Schweiz 28:31 (17:15)
Kroatien – Spanien 24:27 (12:14)

Spanien und Kroatien an der EM-Endrunde vom 1. bis 11. August 2013 in Dänemark.

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Source: Schweiz U19

Achtungserfolg
Die Schweizer U19-Juniorinnen beenden die EM-Qualifikation mit einem verdienten 31:28-Sieg gegen Litauen und belegen hinter Spanien und Kroatien Platz drei.
18.05.2013
Andy Schmid mit den Rhein-Neckar Löwen im EHF-Cup-Final

Andy Schmid hat mit den Rhein-Neckar Löwen den Final im EHF-Cup erreicht. Vor 5000 Zuschauern im französischen Nantes setzten sich die Badener gegen Bundesliga-Konkurrent Göppingen deutlich mit 28:22 durch. Die Löwen hatten bereits zur Pause mit 12:7 geführt. Mit Uwe Gensheimer, Bjarte Myrhol und Stefan Sigurmannsson traf ein Trio je fünfmal. Andy Schmid trug zwei Treffer zum Erfolg bei. Die Rhein-Neckar Löwen treffen im Endspiel am Sonntag auf den Gastgeber, HBC Nantes. Die Franzosen setzten sich gegen den dänischen Vertreter Holstebro mit 26:20 durch. Der Final wird um 18 Uhr im Palais des Sports de Beaulieu angepfiffen und von Eurosport 2 live übertragen.

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Source: Marco Ellenberger

18.05.2013
U19-Juniorinnen mit Niederlage trotz starker Leistung

Die Schweizer U19-Juniorinnen haben an der EM-Qualifikation in Kroatien gegen den Gastgeber auch das zweite Spiel verloren. Bei der knappen 23:27-Niederlage zeigte die SHV-Auswahl aber eine tolle Leistung und verlangte den körperlich überlegenen Kroatinnen gleich von Beginn weg alles ab. Die Abwehr bewegte sich gut und im Tor zeigte Sladana Dokovic eine starke Partie. Im Angriff kamen die Schweizerinnen zu Beginn vor allem vom Siebenmeterpunkt zu Toren. Svenja Stutz verwertete erneut alle ihre Versuche erfolgreich und brachte die Schweiz nach 15 Minuten mit 5:4 in Front. Viele Strafen auf beiden Seiten verhinderten in der Folge ein geregeltes Spiel, wovon bis zur Pause vor allem die Gastgeberinnen zu profitieren vermochten. Zur Pause stand es 12:10 für das Heimteam.

Im zweiten Umgang waren es dann die Kroatinnen, die schneller ins Spiel fanden und ihre Führung auf vier Tore ausbauen konnten. Die Schweiz kassierte just in dieser Phase zwei Gegenstosstreffer trotz numerischer Überzahl. Sie gaben jedoch auch in der Folge nie auf. Im Gegenteil: Innert vier Minuten schafften sie dank solider Abwehrarbeit den Ausgleich zum 18:18 (43.) und zwangen den aufbrausenden kroatischen Coach zur Auszeit. Auch danach spielten die Schweizerinnen munter mit und gingen ihrerseits mit 20:19 in Führung. Dies kostete aber wohl zu viel Kraft und Kroatien gelang innert kurzer Zeit drei Treffer in Folge. Dem nicht genug kassierte in der 49. Minute Topskorerin Lisa Frey die dritte Zeitstrafe. Kurz davor musste schon die gut parierende Sladana Dokovic angeschlagen ausgewechselt werden, nach dem die gleiche kroatische Spielerin zweimal hintereinander im Gegenstoss risikoreich in die Torfrau hineinsprang.

Die Schweizerinnen versuchten in der Folge nochmals alles, konnten aber den Kräfteverschleiss der intensiven Partie nicht verbergen und verloren knapp mit 23:27. Der SHV-Auswahl gelang gegen den starken Gastgeber aber eine insgesamt hervorragende Leistung. In der hart geführten Partie (22 Zeitstrafen), welche dank zwei sehr guten Schiedsrichtern trotzdem nie aus dem Ruder geriet, sah man ein Schweizer Team, das spielerisch die feinere Klinge führte und lange an der Sensation schnupperte. Mit einer ähnlich guten Leistung will die SHV-Auswahl nun das abschliessende Spiel am Sonntag (15 Uhr, gegen Litauen) gewinnen.

Schweiz – Kroatien 23:27 (10:12)
Dugo Selo – 150 Zuschauer – Sr. Sigurjonsson/Petursson (Isl).
Strafen: 10mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Lisa Frey (49.) gegen die Schweiz; 12mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Debelic gegen Kroatien.
Schweiz: Dokovic/Krstic/Betschart; Calchini (4), Lisa Frey (5), Wyder (4), Van Polanen (4), Egli (2), Emery, Sommerhalder, Javet, Murer, Stutz (4/4), Traber, Spaar.
Bemerkungen: Schweiz ohne Lorenz (krank) und Aline Mathys (verletzt). Vergebene Penalties: 0:2.
 


 
U19-EM-Qualifikation, Gruppe 6
Sämtliche Spiele in Vrbovec (Kroatien)

Freitag, 17. Mai
Spanien – Schweiz 33:24 (18:5)
Kroatien – Litauen 28:21 (12:6)

Samstag, 18. Mai
Litauen – Spanien 17:35 (9:21)
Schweiz – Kroatien 23:27 (10:12)

Sonntag, 19. Mai
15.00 Uhr: Litauen – Schweiz
17.00 Uhr: Kroatien – Spanien

Modus: Die beiden bestklassierten Teams der Gruppe qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde vom 1. bis 11. August 2013 in Dänemark.

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Source: Schweiz U19

18.05.2013
NLA: Wacker Thun erzwingt viertes Playoff-Finalspiel

Im Playoff-Final um die Schweizer Handballmeisterschaft wurde die Entscheidung vertagt. Wacker Thun deklassierte Kadetten Schaffhausen mit 37:31 und verkürzte in der Best-of-5-Serie auf 1:2. Im dritten Finalspiel kam nie Spannung auf. Die Kadetten Schaffhausen machten mit einer desolaten Leistung deutlich, dass sie nicht sonderlich interessiert daran gewesen waren, die Meisterschaft schon am Pfingstsamstag in Thun entscheiden zu wollen. Die Schaffhauser verlassen sich offensichtlich auf ihre Playoff-Heimstärke. Nur bis zum 3:3 nach fünf Minuten verlief die Partie ausgewogen. Dann aber zog Wacker Thun bis zur 19. Minute auf 15:6 davon. Während der gesamten ersten Halbzeit gelangen den Kadetten nie zwei Tore hintereinander.

Und Wacker Thun spielte derart gut, dass der Thuner Trainer Martin Rubin am Ende einfach nur noch sprachlos war. "Ich war selten vor einem Spiel so überzeugt, dass wir gewinnen würden, wie diesmal", so Rubin. "Dass wir dann aber gegen die grossen Kadetten so souverän und so locker gewinnen und ausserdem noch so grandios aufspielen würden, das verschlägt einem die Sprache."

Nicht nur seine Spieler, auch Martin Rubin machte im dritten Final alles richtig. Die Thuner stellten die Aufstellung um. Markus Hüsser begann am rechten Flügel und spielte sehr stark. Ausserdem setzte Rubin auf einen neuen Torhüter. Goalie Marc Winkler spielte erstmals in diesen Playoffs von Anfang an. Winkler und der Thuner Spielmacher Roman Caspar führten Wacker Thun dann früh zum Sieg. Der Aufbauer erzielte schon in der ersten Viertelstunde fünf der ersten zehn Tore Wackers. Insgesamt gelangen Caspar sieben Tore, womit er der erfolgreichste Thuner Werfer war. Keeper Winkler, in den ersten beiden Finalspielen hinter Andreas Merz nur die Nummer 2, parierte schon in den ersten 21 Minuten zehn Schüsse. Insgesamt gelangen ihm 18 Paraden.

Als ganz neu präsentierte sich für Marc Winkler die Situation nicht. Vor einem Jahr hatten sich Andreas Merz, der in den ersten beiden Finals nie nach Wunsch zu Hochform aufgelaufen war, und Winkler die Einsatzzeit gleichmässig geteilt. Erst diese Saison etablierte sich Merz als Nummer 1 im Tor der Thuner. Im Spiel der letzten Chance durfte nun erstmals wieder Winkler von Anfang an ran. "Und es ist natürlich toll, dass ich der Mannschaft auf Anhieb so gut helfen konnte."

Und die Kadetten? Wollten sie noch gar nicht Meister werden? "So ist es sicher nicht", entgegnet Trainer Matjaz Tominec. "Wir sind nach Thun gereist und wollten natürlich auch dieses Spiel unbedingt gewinnen. Aber Wacker Thun ist eine starke Mannschaft. Vor einer Woche mussten wir die beste Leistung der gesamten Saison zeigen, um in Thun zu siegen. Natürlich spielten wir heute nicht gut. Andererseits ist dem Gegner gerade in der Startphase alles gelungen. Und wenn der Rückstand dann mal sechs Tore beträgt, verlierst Du den Mut." Die Kadetten resignierten entsprechend früh. Auf beiden Seiten wurden in der zweiten Spielhälfte die Schlüsselspieler geschont. Der Maximalvorsprung der Thuner betrug elf Tore (25:14 und 26:15). Die Kadetten Schaffhausen kamen erst mit dem letzten Angriff nochmals bis auf sechs Tore an Wacker heran.

Trotz des Thuner Kantersieges bleiben die Vorteile im Meisterschaftsrennen auf Seite der Kadetten. Es gibt sogar eine Parallele zum Debakel der Schaffhauser vom Pfingstsamstag. Vor sieben Jahren verloren die Kadetten in der Thuner Lachenhalle ebenfalls ein Playoff-Spiel mit 19:37. Auch damals gelang den Thunern schon in der Startphase alles, worauf sich der damalige Kadetten-Trainer Trainer Goran Perkovac und sein Team widerstandslos in eine Niederlage mit 18 Toren Unterschied ergaben. Am Ende gewannen aber die Kadetten die Halbfinalserie; zwei Wochen später wurden sie zum zweiten Mal Schweizer Meister.

"Schaffhausen ist insgesamt im Final sicher immer noch im Vorteil", weiss auch Martin Rubin. "In der Zeitung habe ich aber heute gelesen, dass die Kadetten seit sieben Jahren kein Playoff-Heimspiel mehr verloren haben. Diese Serie zu brechen, das muss jetzt unser Ziel sein. Am Pfingstsamstag haben wir gesehen, was ein guter Goalie ausmachen kann. Und die Torhüter sehen gut aus, wenn wir gut verteidigen. Wenn wir am Donnerstag in Schaffhausen genau gleich gut spielen wie am Samstag, dann werden wir wieder gewinnen. Aber ich weiss: Das ist einfacher gesagt, als getan."

NLA. Playoff-Final (best of 5). 3. Runde:
Wacker Thun (1.) - Kadetten Schaffhausen (2.) 37:31 (21:12); Stand 1:2. -
Nächstes Spiel am Donnerstag, 20 Uhr, in Schaffhausen.

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Source: Sportinformation (Si)

Wacker verkürzt
Wacker Thun setzt sich im Spiel 3 des Playoff-Finales gegen die Kadetten zuhause 37:31 durch. Damit findet am Donnerstag in Schaffhausen ein viertes Spiel statt.
18.05.2013
GC Amicitia Zürich nach Auswärtssieg vor Klassenerhalt

Der NLA-Klub GC Amicitia Zürich gewann das Hinspiel der Auf-/Abstiegsbarrage beim NLB-Verein HSC Suhr-Aarau 29:25. Mit diesem Auswärtssieg stehen die Zürcher vor dem Ligaerhalt. Im Hinspiel um den Verbleib (für GC Amicitia Zürich) oder Aufstieg (für Suhr-Aarau) gewann der Höherklassige am Ende verdient mit vier Toren Vorsprung, nachdem er bei Halbzeit noch 13:14 zurückgelegen hatte.

Besonders bis zur Pause hatten die Aargauer, die die Rückkehr in die höchste Liga anstreben und namhafte Transfers (Mathias Kasapidis/Pfadi, Misha Kaufmann/Bern Muri) für die neue Saison bereits getätigt haben, dem Gegner alles abverlangt und waren stets in Front gelegen. Die Zürcher kehrten jedoch nach dem Seitenwechsel wie verwandelt zurück und zogen mit vier Toren in Serie davon. Bis zum Schluss gaben sie diese Führung nicht mehr her.

Am nächsten Samstag kommt es um 18.00 Uhr in der Saalsporthalle zum Rückspiel.

Auf-/Abstiegsbarrage:
Suhr-Aarau - GC Amicitia Zürich 25:29 (14:13)
Rückspiel am 25. Mai (18.00 Uhr) in Zürich.

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Source: Sportinformation (Si)

17.05.2013
U19-Juniorinnen verlieren gegen ein starkes Spanien

Die Schweizer U19-Juniorinnen haben zum Auftakt der EM-Qualifikation in Kroatien gegen Spanien mit 24:33 verloren. Nach verhaltenem Start auf beiden Seiten (1:1 nach knapp vier Minuten) fanden die top-besetzten Spanierinnen schneller ins Spiel und konnten sich allmählich absetzen. Die Schweiz beging in der Startphase deutlich zu viele Fehler und rieb sich an der gegnerischen Verteidigung Mal um Mal auf. Nach dem 8:4 in der 15. Minute zündete Spanien den Turbo, während die Schweizerinnen vor allem den Zug zum Tor vermissen liessen. In der darauf folgenden Viertelstunde lautete das krasse Verdikt 10:1, was zum Halbzeitstand von 18:5 führte. Das Team von Trainer Pavol Streicher zeigte in dieser Halbzeit sicher nicht, wozu es eigentlich im Stande ist zu leisten. Die 15 technischen Fehler unterstrichen dies deutlich, wovon aber vor allem in der Anfangsphase einige bedingt durch unverständliche Entscheide der beiden Unparteiischen entstanden und die Schweizerinnen so etwas aus dem Konzept gerieten.

Das Ziel für den zweiten Umgang konnte entsprechend nur heissen, dass die Schweizerinnen mit erhobenem Haupt vom Feld gehen können und so den Einstieg ins Turnier doch noch finden. Die Schweiz zeigte sich nun von ihrer kämpferischen Seite, spielte mit mehr Mut und wurde dafür belohnt. Spaniens Coach sah sich in der 41. Minute beim Stand von 22:15 gezwungen, die grüne Karte zu ziehen. Klar hatte Spanien gewechselt, doch birgt auch deren vermeintliche zweite Garde viel Qualität. Viel mehr war es die sicherere Spielweise der Schweiz – mit nur einem technischen Fehler in 30 Minuten – und der erhöhte Druck zum Tor, welcher der Aussenseiter zwischenzeitlich bis auf sieben Tore heran brachten. Lisa Frey mit sechs, Pascale Wyder mit fünf und Svenja Stutz mit drei Treffern vom Siebenmeterpunkt alleine in Halbzeit zwei, profitierten vom stärker gewordenen Kollektiv, welches die zweiten 30 Minuten mit einer Differenz von vier Toren gewann. Die am Ende zwar klare 24:33-Niederlage ist deshalb noch kein Beinbruch, zeigt aber die Kräfteverhältnisse der beiden Nationen auf. Am Samstag um 19 Uhr geht es gegen Gastgeber Kroatien weiter. Die SHV-Auswahl will dort ansetzen wollen, wo sie am Freitagabend aufgehört hat.

Spanien – Schweiz 33:24 (18:5)
Duslo Sala – 60 Zuschauer – Sr. Ilieva/Karbeska (Maz).
Strafen: Je 3mal 2 Minuten.
Schweiz: Dokovic/Betschart/Krstic; Javet (2), Lisa Frey (8), Wyder (6), Van Polanen (1), Emery (1), Murer (1), Calchini, Egli (1), Traber, Stutz (3/3), Spaar (1), Sommerhalder.
Bemerkungen: Schweiz ohne Lorenz (krank). Vergebene Penalties: 3:2.
 


 
U19-EM-Qualifikation, Gruppe 6
Sämtliche Spiele in Vrbovec (Kroatien)

Freitag, 17. Mai
Spanien – Schweiz 33:24 (18:5)
Kroatien – Litauen 28:21 (12:6)

Samstag, 18. Mai
17.00 Uhr: Litauen – Spanien
19.00 Uhr: Kroatien – Schweiz

Sonntag, 19. Mai
15.00 Uhr: Litauen – Schweiz
17.00 Uhr: Kroatien – Spanien

Modus: Die beiden bestklassierten Teams der Gruppe qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde vom 1. bis 11. August 2013 in Dänemark.

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Source: Schweiz U19

17.05.2013
Kreuzlingen steigt doppelt in die zweithöchste Liga auf

Sowohl die Männer als auch die Frauen des HSC Kreuzlingen haben in den vergangenen Tagen den Aufstieg aus der 1. Liga in die NLB, beziehungsweise die SPL2 geschafft. Während die Männer – bei denen nun Tobias Eblen das Traneramt vom Duo Mierzwa/Schädler übernimmt – damit ihr langfristig gestecktes Ziel erreichten, schafften die Frauen eine Überraschung: Sie düpierten in der Barrage den HC Malters und schickten die Luzernerinnen zurück in die dritthöchste Spielklasse.

Zusammen mit dem STV Baden, der ebenfalls die Promotion in die zweitstärkste Männer-Liga geschafft hat, gab sich der HSC in der Finalrunde der 1. Liga keine Blösse. Die Thurgauer schafften damit nach zuletzt teils knappem Scheitern den erhofften Sprung in die NLB. Und mit dem Trainerwechsel hat der HSC Kreuzlingen auch gleich die Weichen für die Zukunft gestellt: Für das nach dreijähriger Amtszeit und dem NLB-Aufstieg als Krönung zurückgetretene Trainerduo Alexander Mierzwa/Frank Schädler haben die Hafenstädter den 36-jährigen Tobias Eblen als Spielertrainer verpflichtet. Der Deutsche hatte auf die Saison 2012/13 hin vom Bundesligisten HSG Konstanz zu den Thurgauern gewechselt.

"Wir sind überzeugt, mit Tobias Eblen eine massgeschneiderte Lösung in der Trainerfrage gefunden zu haben," zeigt sich HSCK-Präsident Patrick Müller überzeugt. Nach dem beruflich bedingten Rücktritt des erfolgreichen Trainerduos Mierzwa/Schädler sei der 36-jährige Eblen schnell in den Focus gerückt. Der diplomierte Physiotherapeut, der in Pfyn arbeitet und in Kreuzlingen wohnt, bringe viel Erfahrung als Spieler in der 2. und 3. Bundesliga mit und habe sich zudem sofort zu einem Teamleader entwickelt, der als Mittelmann und Spielmacher grosse Akzeptanz innerhalb der Mannschaft geniesse.

Der Aufstieg der HSCK-Frauen in die SPAR PREMIUM LEAGUE 2 hingegen ist eine riesige Überraschung. Erst ein Jahr zuvor war ihnen die Promotion in die 1. Liga gelungen. Und die Saison verlief personell, geprägt von Verletzungen, Krankheiten und sonstigen Absenzen, alles andere als optimal. Dass sich die Kreuzlingerinnen hinter Direktaufsteiger Zug II den zweiten Platz sichern und sich damit für die Barragespiele gegen den Zweitletzten der SPL2, den HC Malters, qualifizieren konnten, war bereits ein grosser Erfolg. Mit dem Überraschungscoup gegen die Innerschweizerinnen wurde nun diese ausserordentliche Spielzeit gekrönt.

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Source: HSC Kreuzlingen

Jubel am Bodensee
Beim HSC Kreuzlingen steigen sowohl die Männer als auch die Frauen in die zweit- höchste Spielklasse auf. Die Männer erhalten mit Tobias Eblen einen neuen Trainer.
17.05.2013
1. Liga: Jürg Lüthi neuer Cheftrainer in Herzogenbuchsee
Ab der kommenden Saison soll Jürg "Sigi" Lüthi für neue Impulse beim HVH sorgen. Das Buchser Urgestein kennt das Handball-Business – als Spieler wie auch als Trainer – bestens. Dank seiner enormen Erfahrung und der Vertrautheit mit den vereinsinternen Strukturen soll er das Team als Ganzes einen Schritt nach vorne bringen und es im vorderen Mittelfeld der 1. Liga etablieren.

Mit Jürg Lüthi hält zwar frischer Wind Einzug in den Trainingsalltag, aber ein Unbekannter ist er für den HVH keineswegs. Der amtierende Vereinspräsident hat über Jahre selbst das Dress des HVH getragen und im Verein bereits einige Trainerjobs– unter anderem bei den Frauen – übernommen. Auf die kommende grosse Aufgabe freue er sich riesig, wenn er auch enormen Respekt davor habe, sagt er. Die Verpflichtung von Sigi Lüthi steht insbesondere unter dem für die Vereinsführung äusserst wichtigen Aspekt der Integration des eigenen Nachwuchses ins Fanionteam. Lüthi hat in der vergangenen Saison die U19-Junioren des HVH betreut und ist mit ihnen regionaler Meister geworden.
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Source: HV Herzogenbuchsee

17.05.2013
SRO: Felix Rätz für die IHF mit Einsatz in Südafrika

Der Schweizer Felix Rätz leitet vom 31. Mai bis 2. Juni für den Handball-Weltverband IHF einen nationalen Schiedsrichter-Kurs in Südafrika. Dieser wird im Rahmen des Vierjahresprogramms der IHF durchgeführt. Felix Rätz, der beim Weltverband als äusserst erfahrener Lektor gilt, leitete zuletzt im März einen Referee-Kurs in Argentinien.

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Source: Marco Ellenberger

 

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