An der Beach-EM im norwegischen Larvik kämpften die Schweizer Auswahlteams mehrheitlich glücklos, blieben unter den Erwartungen und mussten sich am Ende mit den Plätzen acht (Frauen) und zehn (Männer) begnügen. Die Männer vom BHC 1898 schafften in der Vorrunde zwar eine der grössten Überraschungen des Turniers und besiegten Weltmeister Kroatien, doch sie verpassten nach einer unglücklichen Shoot-Out-Niederlage gegen Polen dennoch die Hauptrunde. In der Klassierungsrunde resultierte hinter der Ukraine, dafür vor Italien und Schweden, der zehnte Platz. Männer. Schlusstabelle: 1. Kroatien. 2. Russland. 3. Ungarn. 4. Dänemark. 5. Spanien. 6. Norwegen. 7. Türkei. 8. Polen. 9. Ukraine. 10. Schweiz. 11. Italien. 12. Schweden. Die Playadettes kämpften sich nach zwei Auftaktniederlagen ins Turnier zurück und qualifzierten sich dank starken Auftritten doch noch für die Hauptrunde. Im Viertelfinal scheiterten die Schweizerinnen jedoch im Shoot-Out unglücklich an Gastgeber Norwegen. Nach den erneuten Niederlagen in den Klassierungsspielen gegen Ungarn und Dänemark resultierte schliesslich Platz acht. Frauen. Schlusstabelle: 1. Italien. 2. Norwegen. 3. Kroatien. 4. Ukraine. 5. Spanien. 6. Ungarn. 7. Dänemark. 8. Schweiz. 9. Polen. 10. Schweden. 11. Türkei. Weitere Infos auf der offiziellen Homepage
hintere Reihe: Martina Gisler, Nadine Lustenberger, Marianne van Weezenbeek, Angelica Bucher, Georgia Bucher vordere Reihe: Florine Schmidt, Jacqueline Ruesch, Luzia Betschart, Conny Meyer, Silvia Häfliger
Nun sind die Gegner der Schweizer Auswahlmannschaften bekannt. Die insgesamt 12 Teilnehmer der EM 2009 in Norwegen wurden zwei Gruppen zugelost. Bei den Frauen treffen die Playadettes in der Gruppe B auf Kroatien, Russland, Ukraine, Türkei und Schweden. Mit dem Startspiel gegen die aktuellen Weltmeisterinnen aus Kroatien werden die Schweizerinnen gleich zu Beginn voll gefordert sein! Auch Russland als WM-Fünfte ist ein "harter Brocken". Gegen die Schwedinnen haben die Playadettes an der letzten EM 2006 in Cuxhaven einen Sieg herausgespielt. Doch die Nordländerinnen haben in den letzten Jahren ihr Beachtraining bestimmt intensiviert und dürfen nicht unterschätzt werden. Auch die Ukraine ist keine Unbekannte, verloren doch die Schweizerinnen (ebenfalls an der EM 06) erst im Shoot-Out. Unbekannt ist die Stärke der Türkinnen. Der ausgezeichneten vierte Rang an der EM 2006 spricht aber für sich. In der Gruppe A der Frauen spielen Norwegen, Italien, Spanien, Ungarn, Dänemark und Polen. Die Männer Auswahlmannschaft trifft in der Gruppe B auf aktuellen Weltmeister Kroatien, den drittplatzierten der letzten Europameisterschaft Ungarn, Spanien, Italien und Polen. In der Gruppe A der Männer spielen Europameister Russland, Turkey, Ukraine, Dänemark Norwegen und Schweden. Zur Gruppeneinteilung: http://www.handball.no/p2.asp?p=22704
Das Ressort Beachhandball gratuliert die Unparteischen Daniel Kummer und Calogero Mungiovi zur Nomination.