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#19 Rebecca Wyer
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
3-Kampf an der Spitze
Zusammenschluss an der Spitze nach dem Zuger Sieg bei den Spono Eagles. Am Tabellenende sammelt Aufsteiger Kreuzlingen wichtige Punkte gegen den Abstieg.
Respektvolles Miteinander
Die Aktion «Week of the Referee» war in der ganzen Schweiz ein grosser Erfolg. Danke euch allen, dass ihr euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.
Atemberaubendes Erlebnis
Zum Abschluss der Week of the Referee erzählt der Delegierte Felix Rätz von seinem Einsatz im WM-Final und den Aufgaben der Offiziellen am Turnier.
22.02.2017
Im Fokus der SPL: Folge 2 mit Rebecca Wyer

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der die Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz Privat vor.

In Folge 2 treffen wir Thun-Rückraum Rebecca Wyer und die junge Walliserin erzählt von einer prägenden Verletzung, Roger Federer, fremden Kulturen und ihrer Motivation von Brig nach Thun ins Training zu fahren. Ausserdem kommen auch noch die Mitspielerinnen Selina Jordi und Fabiola Hostettler zu Wort.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

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21.02.2017
Auf einen Blick: Die 16. Runde der SPAR Premium League

Der LK Zug gewinnt bei Leader Spono, Rotweiss Thun verpasst beim LC Brühl die Revanche für das verlorene Cupfinal deutlich, Yellow setzt sich mit einem Sieg weiter von der Abstiegszone ab und Kreuzlingen gewinnt ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf.

Der Tabellendritte LK Zug bezwingt Leader Spono Eagles auswärts mit 30:28 (17:15) und meldet sich im Spitzenkampf zurück. Die Zugerinnen bestimmten das Geschehen von Beginn an und liessen Spono dank der 5-1-Deckung nicht zur Entfaltung kommen. Zwischenzeitlich führte Zug im ersten Durchgang mit sechs Treffern (25./10:16). Spono kämpfte sich jedoch, angeführt von der überragenden Torhüterin Laila Troxler (17 Paraden/48%), zurück und gestaltete die Partie ausgeglichen. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste fiel zwischen der 47. und 54. Minute als Zug von 24:24 auf 27:24 uneinholbar davonzog.

Damit liegen die Spono Eagles nun punktgleich mit Brühl an der Tabellenspitze, Zug folgt mit vier Punkten Rückstand auf Rang 3. Die Brühlerinnen gewannen ihrerseits das Duell mit Rotweiss Thun klar und deutlich mit 36:18 (17:9) und liegen nur dank der um sechs Tore schlechteren Tordifferenz hinter den Eagles. Die Neuauflage des Cupfinals war indess vom Start weg eine eindeutige Angelegenheit. Brühl führte nach zwölf Minuten mit fünf Toren (7:2) und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.

Zu einem knappen Sieg reichte es für Yellow Winterthur vor heimischer Kulisse gegen den BSV Stans. Am Ende jubelten die Gastgeber beim 22:21 (13:12) auch über den ersten Sieg nach zuvor drei Niederlagen. Mit elf Punkten liegt Yellow auf Rang 5 nun schon sieben Punkte vor dem Abstiegsplatz. Weiter auf der Stelle tritt Stans, das nach der siebten Pleite in Folge auf Rang 7 verharrt.

Der HSC Kreuzlingen (6.) feierte hingegen im Abstiegskampf einen wichtigen Heimsieg. Gegen Schlusslicht SG ATV/KV Basel gewannen die Frauen vom Bodensee 19:16 (6:8). Basel führte Anfang der zweiten Halbzeit noch mit drei Toren (38./9:12), ehe den Gästen binnen der nächsten 14 Minuten nur ein weiterer Treffer gelang - zu wenig um im Abstiegsduell zu punkten. 

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Quelle: Matthias Schlageter

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20.02.2017
Week of the Referee: Vielen Dank für euren Einsatz!

In den vergangenen neun Tagen wurde in allen Handball-Hallen der Schweiz die «Week of the Referee» umgesetzt. Für einmal standen zu Beginn der Spiele die Schiedsrichter im Mittelpunkt: Die Captains der beiden Mannschaften richteten eine kleine Botschaft an Teams und Zuschauer und überreichten den Referees eine Tafel Schokolade als Dankeschön.

Die Aktion, die in Zusammenarbeit mit Cool and Clean (Swiss Olympic) sowie dem Unihockey- und dem Volleyballverband zustande kam, wurde in der ganzen Schweiz zu einem grossen Erfolg. Beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) sind zahlreiche positive Feedbacks und viele wunderbare Fotos eingangen.

Die Week of the Referee hat aufgezeigt, wie wichtig und wertvoll ein von viel Respekt geprägtes Miteinander ist – gerade auch in emotionalen Momenten während eines Spiels. Lasst uns den Geist dieser Aktionswoche weitertragen. Handball findet gemeinsam statt: Ohne Schiedsrichter, kein Spiel. Ein grosses Danke, dass ihr alle euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.

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Quelle: Marco Ellenberger

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19.02.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit dem Delegierten Felix Rätz

Als Frankreich vor heimischer Kulisse den Weltmeistertitel feierte und dabei im Final Norwegen in die Schranken wies, war auch ein Schweizer in offizieller Funktion im Einsatz. Der IHF- und SHV-Delegierte Felix Rätz fungierte beim WM-Final als sogenannter Scorekeeper. Was es mit dieser Funktion auf sich hat und eine Weltmeisterschaft aus der Sicht eines Delegierten schildert er zum Abschluss der Week of the Referee in der «Schnellen Mitte».
 



Felix, Ende Januar warst du beim WM-Final in Paris als Delegierter im Einsatz. Was war im Final deine Aufgabe und wie läuft so ein Finaltag für einen Offiziellen ab?
Felix Rätz: Ich habe im Finalspiel als «Scorekeeper» geamtet. Für mich war die Finalnomination eine absolute Überraschung, stellte diese WM doch meine erste «grosse» Weltmeisterschaft bei den Männern dar. Neben der riesigen Freude bricht da auch etwas Nervosität aus. Mein persönliches Ziel für den Final war: alles korrekt erledigen und keine Fehler machen. Schlussendlich verlief das Spiel ohne Probleme, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Den Finaltag verbringt man absolut individuell. Es ist eigentlich ein langes Warten auf die Abfahrt...Die Schiedsrichter, die Technischen Delegierten, Repräsentanten und die Office-Personen der IHF treffen sich rund zwei Stunden vor dem Spiel in der Eingangshalle des Hotels. Dann folgt die gemeinsame Fahrt mit Polizeieskorte zur Halle.

Ein Final vor 16'500 Zuschauern ist alles andere als normal. Die Lautstärke, wenn die Teams den Court betreten, ist schlicht beeindruckend. Die Stimmung kann man gar nicht beschreiben, das muss man in der Halle selbst erlebt haben. Richtig geniessen konnte ich die unglaubliche Atmosphäre erst nach dem Schlusspfiff bei der Siegerehrung und nach dem offiziellen Teil bei einem Glas Wein.

Als Offizieller bei der WM fallen verschiedene Aufgaben an. Was genau haben die Delegierten bei einer Weltmeisterschaft an Aufgaben und kann man diese mit den Tätigkeiten in der heimischen Meisterschaft vergleichen?
Felix Rätz: Rund um das Spiel unterscheidet man in «Official», «Observer», «Timekeeper» und «Scorekeeper». Der «Official» ist eine Art Supervisor und sitzt direkt hinter dem offiziellen Tisch an einem erhöhten Tisch. Er überwacht grundsätzlich das ganze Spiel, sowie die Arbeit der IHF-Delegierten und der lokalen Zeitnehmer/Sekretäre. Daneben kann er in klar definierten Situationen auf das Video Proof System zurückgreifen, um eine Situation klären zu können.

Der «Timekeeper» überwacht alles, was mit der Zeit zu tun hat und unterstützt damit auch den lokalen Zeitnehmer. Daneben überwacht er die Spielerzahl auf dem Feld, das korrekte Ein- und Auswechseln und das Verhalten der Personen im Auswechselraum. Im Notfall kann er die Spielleiter auch zum Aussprechen von Strafen gegen Personen im Auswechselraum auffordern.

Der «Scorekeeper» ist grundsätzlich für den Spielrapport zuständig, prüft die regelgerechte Ausrüstung der Spieler und trägt für die Spielbälle die Verantwortung. Er überwacht während dem Spiel alles, was die Tore, Spielstand, Torschützen und 7-Meter betrifft.

Ein vierter Teil der Technischen Delegierten analysiert und bewertet die Leistung der Schiedsrichter und bespricht diese, auch anhand von Clips nach dem Spiel mit dem Duo und am Folgetag während dem Referee Meeting,  dem alle Spielleiter und Delegierte am Spielort beiwohnen. Diese Funktion nennt man «Observer».

Was der Delegierte in der Schweizer Meisterschaft zu erledigen hat, vollbringen an einer WM eben zwei Delegierte; der Time- und der Scorekeeper. Einen Offiziellen als eine Art Supervisor kennt der SHV nicht.

Nach der Gruppeneinteilung spielen die Teams die Vor- und Hauptrunde an einem fixen Ort. Sind die Offiziellen auch auf die Spielorte verteilt? Und gibt es unter den Delegierten auch eine Form von Qualifikation oder nach welchem Muster werden die Offiziellen nominiert?
Felix Rätz: Im Vorfeld der WM findet ein ganztägiger Kurs inkl. Regeltest statt. Hier werden die Aufgaben vertieft erläutert und Mechanismen unter den technischen Delegierten abgesprochen. Es wird grossen Wert auf Einheitlichkeit gelegt, um eine deutliche Linie implementieren zu können. Die Offiziellen werden bereits vor der WM für die Gruppenspiele eingeteilt. Ich erhielt den Spielort Rouen mit Deutschland, Kroatien, Ungarn, Weissrussland, Saudi-Arabien und Chile, wo ich die Vorrunde verbracht habe.

Danach folgen die Nominationen und Spielorte für die Zwischenrunden. Dort erhielt ich als hauptverantwortlicher Delegierter den Spielort Paris zugewiesen. Es oblag meiner Verantwortung, die Referee Meetings durchzuführen und die Delegation der Referees und technischen Delegierten anzuführen.

Bei der WM gibt es technische Delegierte, welche «nur» als Scorekeeper oder als Score- und Timekeeper eingesetzt werden. Anderen, so wie mir, wurden mehrere Aufgabenfelder zugewiesen. Diese Aufgabenzuweisung ist zwar keine eigentliche Qualifikation, aber verdeutlicht die frühere und momentane Tätigkeit innerhalb der IHF.

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Quelle: Matthias Schlageter

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22.02.2017
Im Fokus der SPL: Folge 2 mit Rebecca Wyer

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der die Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz Privat vor.

In Folge 2 treffen wir Thun-Rückraum Rebecca Wyer und die junge Walliserin erzählt von einer prägenden Verletzung, Roger Federer, fremden Kulturen und ihrer Motivation von Brig nach Thun ins Training zu fahren. Ausserdem kommen auch noch die Mitspielerinnen Selina Jordi und Fabiola Hostettler zu Wort.
 

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#19 Rebecca Wyer
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
21.02.2017
Auf einen Blick: Die 16. Runde der SPAR Premium League

Der LK Zug gewinnt bei Leader Spono, Rotweiss Thun verpasst beim LC Brühl die Revanche für das verlorene Cupfinal deutlich, Yellow setzt sich mit einem Sieg weiter von der Abstiegszone ab und Kreuzlingen gewinnt ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf.

Der Tabellendritte LK Zug bezwingt Leader Spono Eagles auswärts mit 30:28 (17:15) und meldet sich im Spitzenkampf zurück. Die Zugerinnen bestimmten das Geschehen von Beginn an und liessen Spono dank der 5-1-Deckung nicht zur Entfaltung kommen. Zwischenzeitlich führte Zug im ersten Durchgang mit sechs Treffern (25./10:16). Spono kämpfte sich jedoch, angeführt von der überragenden Torhüterin Laila Troxler (17 Paraden/48%), zurück und gestaltete die Partie ausgeglichen. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste fiel zwischen der 47. und 54. Minute als Zug von 24:24 auf 27:24 uneinholbar davonzog.

Damit liegen die Spono Eagles nun punktgleich mit Brühl an der Tabellenspitze, Zug folgt mit vier Punkten Rückstand auf Rang 3. Die Brühlerinnen gewannen ihrerseits das Duell mit Rotweiss Thun klar und deutlich mit 36:18 (17:9) und liegen nur dank der um sechs Tore schlechteren Tordifferenz hinter den Eagles. Die Neuauflage des Cupfinals war indess vom Start weg eine eindeutige Angelegenheit. Brühl führte nach zwölf Minuten mit fünf Toren (7:2) und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.

Zu einem knappen Sieg reichte es für Yellow Winterthur vor heimischer Kulisse gegen den BSV Stans. Am Ende jubelten die Gastgeber beim 22:21 (13:12) auch über den ersten Sieg nach zuvor drei Niederlagen. Mit elf Punkten liegt Yellow auf Rang 5 nun schon sieben Punkte vor dem Abstiegsplatz. Weiter auf der Stelle tritt Stans, das nach der siebten Pleite in Folge auf Rang 7 verharrt.

Der HSC Kreuzlingen (6.) feierte hingegen im Abstiegskampf einen wichtigen Heimsieg. Gegen Schlusslicht SG ATV/KV Basel gewannen die Frauen vom Bodensee 19:16 (6:8). Basel führte Anfang der zweiten Halbzeit noch mit drei Toren (38./9:12), ehe den Gästen binnen der nächsten 14 Minuten nur ein weiterer Treffer gelang - zu wenig um im Abstiegsduell zu punkten. 

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Quelle: Matthias Schlageter

3-Kampf an der Spitze
Zusammenschluss an der Spitze nach dem Zuger Sieg bei den Spono Eagles. Am Tabellenende sammelt Aufsteiger Kreuzlingen wichtige Punkte gegen den Abstieg.
20.02.2017
Week of the Referee: Vielen Dank für euren Einsatz!

In den vergangenen neun Tagen wurde in allen Handball-Hallen der Schweiz die «Week of the Referee» umgesetzt. Für einmal standen zu Beginn der Spiele die Schiedsrichter im Mittelpunkt: Die Captains der beiden Mannschaften richteten eine kleine Botschaft an Teams und Zuschauer und überreichten den Referees eine Tafel Schokolade als Dankeschön.

Die Aktion, die in Zusammenarbeit mit Cool and Clean (Swiss Olympic) sowie dem Unihockey- und dem Volleyballverband zustande kam, wurde in der ganzen Schweiz zu einem grossen Erfolg. Beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) sind zahlreiche positive Feedbacks und viele wunderbare Fotos eingangen.

Die Week of the Referee hat aufgezeigt, wie wichtig und wertvoll ein von viel Respekt geprägtes Miteinander ist – gerade auch in emotionalen Momenten während eines Spiels. Lasst uns den Geist dieser Aktionswoche weitertragen. Handball findet gemeinsam statt: Ohne Schiedsrichter, kein Spiel. Ein grosses Danke, dass ihr alle euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.

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Quelle: Marco Ellenberger

Respektvolles Miteinander
Die Aktion «Week of the Referee» war in der ganzen Schweiz ein grosser Erfolg. Danke euch allen, dass ihr euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.
19.02.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit dem Delegierten Felix Rätz

Als Frankreich vor heimischer Kulisse den Weltmeistertitel feierte und dabei im Final Norwegen in die Schranken wies, war auch ein Schweizer in offizieller Funktion im Einsatz. Der IHF- und SHV-Delegierte Felix Rätz fungierte beim WM-Final als sogenannter Scorekeeper. Was es mit dieser Funktion auf sich hat und eine Weltmeisterschaft aus der Sicht eines Delegierten schildert er zum Abschluss der Week of the Referee in der «Schnellen Mitte».
 



Felix, Ende Januar warst du beim WM-Final in Paris als Delegierter im Einsatz. Was war im Final deine Aufgabe und wie läuft so ein Finaltag für einen Offiziellen ab?
Felix Rätz: Ich habe im Finalspiel als «Scorekeeper» geamtet. Für mich war die Finalnomination eine absolute Überraschung, stellte diese WM doch meine erste «grosse» Weltmeisterschaft bei den Männern dar. Neben der riesigen Freude bricht da auch etwas Nervosität aus. Mein persönliches Ziel für den Final war: alles korrekt erledigen und keine Fehler machen. Schlussendlich verlief das Spiel ohne Probleme, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Den Finaltag verbringt man absolut individuell. Es ist eigentlich ein langes Warten auf die Abfahrt...Die Schiedsrichter, die Technischen Delegierten, Repräsentanten und die Office-Personen der IHF treffen sich rund zwei Stunden vor dem Spiel in der Eingangshalle des Hotels. Dann folgt die gemeinsame Fahrt mit Polizeieskorte zur Halle.

Ein Final vor 16'500 Zuschauern ist alles andere als normal. Die Lautstärke, wenn die Teams den Court betreten, ist schlicht beeindruckend. Die Stimmung kann man gar nicht beschreiben, das muss man in der Halle selbst erlebt haben. Richtig geniessen konnte ich die unglaubliche Atmosphäre erst nach dem Schlusspfiff bei der Siegerehrung und nach dem offiziellen Teil bei einem Glas Wein.

Als Offizieller bei der WM fallen verschiedene Aufgaben an. Was genau haben die Delegierten bei einer Weltmeisterschaft an Aufgaben und kann man diese mit den Tätigkeiten in der heimischen Meisterschaft vergleichen?
Felix Rätz: Rund um das Spiel unterscheidet man in «Official», «Observer», «Timekeeper» und «Scorekeeper». Der «Official» ist eine Art Supervisor und sitzt direkt hinter dem offiziellen Tisch an einem erhöhten Tisch. Er überwacht grundsätzlich das ganze Spiel, sowie die Arbeit der IHF-Delegierten und der lokalen Zeitnehmer/Sekretäre. Daneben kann er in klar definierten Situationen auf das Video Proof System zurückgreifen, um eine Situation klären zu können.

Der «Timekeeper» überwacht alles, was mit der Zeit zu tun hat und unterstützt damit auch den lokalen Zeitnehmer. Daneben überwacht er die Spielerzahl auf dem Feld, das korrekte Ein- und Auswechseln und das Verhalten der Personen im Auswechselraum. Im Notfall kann er die Spielleiter auch zum Aussprechen von Strafen gegen Personen im Auswechselraum auffordern.

Der «Scorekeeper» ist grundsätzlich für den Spielrapport zuständig, prüft die regelgerechte Ausrüstung der Spieler und trägt für die Spielbälle die Verantwortung. Er überwacht während dem Spiel alles, was die Tore, Spielstand, Torschützen und 7-Meter betrifft.

Ein vierter Teil der Technischen Delegierten analysiert und bewertet die Leistung der Schiedsrichter und bespricht diese, auch anhand von Clips nach dem Spiel mit dem Duo und am Folgetag während dem Referee Meeting,  dem alle Spielleiter und Delegierte am Spielort beiwohnen. Diese Funktion nennt man «Observer».

Was der Delegierte in der Schweizer Meisterschaft zu erledigen hat, vollbringen an einer WM eben zwei Delegierte; der Time- und der Scorekeeper. Einen Offiziellen als eine Art Supervisor kennt der SHV nicht.

Nach der Gruppeneinteilung spielen die Teams die Vor- und Hauptrunde an einem fixen Ort. Sind die Offiziellen auch auf die Spielorte verteilt? Und gibt es unter den Delegierten auch eine Form von Qualifikation oder nach welchem Muster werden die Offiziellen nominiert?
Felix Rätz: Im Vorfeld der WM findet ein ganztägiger Kurs inkl. Regeltest statt. Hier werden die Aufgaben vertieft erläutert und Mechanismen unter den technischen Delegierten abgesprochen. Es wird grossen Wert auf Einheitlichkeit gelegt, um eine deutliche Linie implementieren zu können. Die Offiziellen werden bereits vor der WM für die Gruppenspiele eingeteilt. Ich erhielt den Spielort Rouen mit Deutschland, Kroatien, Ungarn, Weissrussland, Saudi-Arabien und Chile, wo ich die Vorrunde verbracht habe.

Danach folgen die Nominationen und Spielorte für die Zwischenrunden. Dort erhielt ich als hauptverantwortlicher Delegierter den Spielort Paris zugewiesen. Es oblag meiner Verantwortung, die Referee Meetings durchzuführen und die Delegation der Referees und technischen Delegierten anzuführen.

Bei der WM gibt es technische Delegierte, welche «nur» als Scorekeeper oder als Score- und Timekeeper eingesetzt werden. Anderen, so wie mir, wurden mehrere Aufgabenfelder zugewiesen. Diese Aufgabenzuweisung ist zwar keine eigentliche Qualifikation, aber verdeutlicht die frühere und momentane Tätigkeit innerhalb der IHF.

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Quelle: Matthias Schlageter

Atemberaubendes Erlebnis
Zum Abschluss der Week of the Referee erzählt der Delegierte Felix Rätz von seinem Einsatz im WM-Final und den Aufgaben der Offiziellen am Turnier.
17.02.2017
Im Fokus der SPL: Folge 1 mit Patrizia Ramseier

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz Privat vor. 

In Folge 1 erzählt Spono-Captain Patrizia Ramseier, was sie fernab der Spielfläche macht, was sie antreibt und sie verrät weitere spannende Details aus ihrem Leben. In so ein Format gehören selbstverständlich auch die Aussagen von Mitspielerinnen. In dieser Folge verraten Xenia Hodel und Noëlle Frey, was ihnen zu "Rämsi" einfällt.


 

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Quelle: Matthias Schlageter

#6 Patrizia Ramseier
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
17.02.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Am 16. Spieltag der SPL1 treffen die oberen vier Mannschaften ebenso wie die vier Teams aus der hinteren Hälfte der Tabelle direkt aufeinander. Leader Spono hat den LK Zug zu Gast, Brühl misst sich mit Thun, Kreuzlingen empfängt Basel und Stans tritt in Winterthur an.

Spar Premium League
Den Auftakt in die sechstletzte Runde machen Yellow Winterthur (5.) und der BSV Stans (7.) am Samstag um 17 Uhr in der Eulachhalle in Winterthur. Die Gastgeberinnen haben dabei die Chance, mit einem Sieg ihr Polster auf den Barrageplatz auf fünf Punkte zu vergrössern. Es wäre dies der erste Sieg nach zuvor nur einem Punkt aus vier Spielen. Gewinnen die Nidwalderinnen, würden sie ihre Negativserie mit sechs Pleiten in Serie durchbrechen und bis auf einen Zähler an Yellow herankommen.

In der St. Galler Kreuzbleiche kommt es am Samstag um 17.30 Uhr zur Neuauflage des Cupfinals von vor knapp zwei Wochen. Wie schon in Olten ist der LC Brühl (2.) gegen Rotweiss Thun (4.) favorisiert. Die Gastgeberinnen haben zu Hause bislang jedes Spiel gewonnen und siegten zudem in der Meisterschaft in den letzten acht Duellen gegen Thun. Die Berner Oberländerinnen können sich mit einem Sieg bereits vorzeitig für die Finalrunde qualifizieren, sind dabei aber auf einen Stanser Sieg bei Yellow angewiesen.

Abstiegskampf lautet das Motto am Samstag um 18 Uhr im Egelsee in Kreuzlingen. Der heimische HSC Kreuzlingen (6.) empfängt die SG ATV/KV Basel (8.) und baut dabei auf seine Heimstärke. Sechs von sieben Punkten gewannen die Frauen vom Bodensee in der heimischen Halle, so auch das erste Duell mit Basel im September. Die Gäste vom Rheinknie verloren bislang alle acht Auswärtsspiele und brauchen dringend Punkte, um den Anschluss an Kreuzlingen, das drei Punkte vor Basel liegt, nicht zu verlieren.

Das Spitzenspiel steigt am Sonntag um 17 Uhr im SPZ in Nottwil, wenn Leader Spono Eagels den LK Zug (3.) zu Gast hat. Die Eagles streben den zehnten Sieg im zehnten Heimspiel der Saison an, Zug kann mit einem Auswärtssieg das Meisterschaftsrennen wieder offen gestalten. Die beiden bisherigen Duelle in dieser Saison gewann Spono, sowohl zu Hause (24:17), als auch in Zug (26:22) siegten die Nottwilerinnen.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
16. Runde in der SPAR Premium League mit Spielen in Nottwil, St. Gallen, Kreuzlingen und Winterthur. Gelingt Thun schon jetzt die definitive Finalrundenqualifikation?
16.02.2017
SPL: BSV Stans-Trainer Ralf Stojan hört Ende der Saison auf

Wie der SPL1-Club BSV Stans auf seiner Homepage mitteilt, beenden die Innerschweizer zum Ende der laufenden Saison 2016/17 auf Wunsch von Ralf Stojan die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer der ersten Damenmannschaft. Offiziell heisst es aus Vereinskreisen:

"Ralf Stojan wird seine Mädels bis zum Saisonende tatkräftig unterstützen und ist auch sehr an einer optimalen Lösung für die SPL1-Mannschaft interessiert. Die Mannschaft und Trainer "Stoni" konnten sich in der letzten und auch in dieser Saison zu einem grossartigen Team mit unglaublichen Kampfgeist entwickeln.

Der Rücktritt von Stoni als Trainer hat private Gründe, weil er nach der Geburt seines Sohnes nun mehr Zeit mit seiner Frau und den beiden Kindern verbringen möchte. Eine weitere Zusammenarbeit in einer anderen Funktion ist nicht ausgeschlossen."

Der BSV Stans rangiert in der SPL1 aktuell mit sechs Punkten aus 15 Partien auf Rang 7 und wird voraussichtlich nach den verbleibenden sechs Partien in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

15.02.2017
SPAR Premium League: Time-Out mit Marion Ort

Mehr als 100 Spiele hat Marion Ort mit ihren 23 Jahren schon in der SPAR Premium League absolviert. In ihrer zweiten Saison in Basel steckt die Torhüterin mit ihrer Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr. Was die Studentin trotz dem letzten Platz positiv stimmt und weitere spannende Details aus ihrem Leben, verrät Marion Ort im Time-Out:
 



Bei der SG ATV/KV Basel stehst du in fast allen Spielen 60 Minuten lang im Tor und bist nach dem Wechsel von Julia Hegemann, abgesehen von Nachwuchsgoalies, die einzige Torhüterin. Wie ist es für dich im Tor eine Art Alleinunterhalterin zu sein?
Marion Ort: Zu Beginn war es sicher nicht einfach, im Bewusstsein zu spielen, dass es keinen Ausweg gibt, selbst wenn es mir mal nicht gut läuft. Aber gerade in solchen Situationen lernt man am Meisten. Ich kann von der vielen Spielpraxis profitieren und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Und manchmal kann es auch ein Vorteil sein, schliesslich kann ich mir sehr viel erlauben, bis ich endlich ausgewechselt werde (lacht).

Gegen die Spitzenteams Zug und Brühl hast du sehr starke sechs von zwölf 7-Meter pariert. Bist du eine Penaltykillerin oder hattest du einfach zwei gute Tage?
Marion Ort: An dieser Stelle möchte ich ein dickes Lob an meinen Goalietrainer Thomy Clauss aussprechen, der mir eine grossartige Unterstützung bietet. Mehr will ich hier nicht verraten, da ich diese Rolle gerne behalten würde (schmunzelt).

Basel ist nicht besonders gut in die Saison gestartet, zuletzt war eure Leistung besser und konstanter. Trotzdem steht ihr immer noch auf Rang 8. Wie kommt ihr vom Abstiegsplatz weg?
Marion Ort: Wir müssen uns endlich darauf besinnen, dass wir wirklich Tore werfen können. Zum Saisonstart fehlte wohl das Selbstvertrauen, besonders nach den Abgängen unserer erfolgreichsten Schützinnen. Mittlerweile haben wir uns wieder gefangen, sind zusammengewachsen und jede Einzelne ist sich bewusst, was sie zum Erfolg beitragen muss. Das spiegelt sich auch in den letzten Ergebnissen wieder. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Kannst du dich noch an deine Anfänge erinnern, wie du zum Handball gekommen bist?
Marion Ort: Meine Mutter ist seit langem mit Rebekka Wyder befreundet, die in Suhr jahrelang das Minihandballtraining und später auch eine U15-Frauenmannschaft führte. Dort fanden sich viele meiner Freundinnen, sodass ich, ermutigt durch Rebekka, mit elf Jahren zum ersten Mal ein Training der FU15 vom TV Suhr besuchte. Da ich kaum Angst vor dem Ball hatte und ehrlich gesagt auch ein bisschen faul war, war mein Weg ins Tor besiegelt.

Was machst du, wenn du nicht gerade auf dem Handballfeld aktiv bist?
Marion Ort: Seit September studiere ich im neuen Master Drug Sciences der Uni Basel. Um gleich alle Unklarheiten vorweg zu beseitigen: Da geht es nicht um Drogen! Der englische Begriff «drug» steht auch für «Medikament» oder «Wirkstoff». Dieser Studiengang kombiniert die Toxikologie und die pharmazeutische Forschung und Technologie.

Wer ist dein Lieblingssportler/deine Lieblingssportler und was macht die Person so besonders?
Marion Ort: Als ich mit Handball begann, blickte ich zu den beiden Goalies der NLA-Mannschaft vom TV Suhr hoch: Pascal Stauber und Andi Merz. Mittlerweile fasziniert mich Silvio Heinevetter, besonders, wie er Leidenschaft und Emotionen in sein Spiel einbringt.

Was war das letzte Shopping-Erlebnis das dir in Erinnerung ist und was shoppst du am liebsten?
Marion Ort: Ich bin nicht der Typ für ausschweifende Shoppingtouren. Aber wenn es etwas gibt, dass ich mir auch ohne Bedarf anschaffe, sind das Schuhe, ganz nach Klischee. Besonders stolz bin ich auf meine dunkelroten Nike-Sneakers, die ich vor zwei Wochen im Ausverkauf gefunden habe.

Die überhaupt beste Erfindung ist…
Marion Ort: Die Kaffeemaschine! Macht müde Studenten munter.

Von wem aus deinem Team würdest du dich bekochen lassen und was gibt es dann zu Essen?
Marion Ort: Adriana Rudolf bringt zum Apéro Burek mit, dann macht Timi Mezei endlich mal waschechten Ungarischen Gulasch. Oder aber Tanja Senn bestellt Döner. Sie bekommt das so hin, dass man ihn nur noch auf dem Briefkasten abholen muss.

Welchen Traum möchtest du dir unbedingt einmal erfüllen?
Marion Ort: Eine Weltreise. Handball, Studium und Prüfungsphasen kamen bisher immer so zu liegen, dass mir pro Jahr höchstens zwei effektive Wochen Ferien blieben. Deshalb sah ich noch nicht so viel von der Welt und möchte das einmal nachholen.

Wagen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Was für Pläne hast du für die nächsten Jahre?
Marion Ort: Im Sommer beginne ich mit einer zehnmonatigen Masterarbeit, die irgendein Forschungsprojekt im Bereich Drug Sciences behandeln wird. Danach werde ich wohl Praktika in der pharmazeutischen Forschung oder Produktion suchen, um Arbeitserfahrung zu sammeln, bevor ich eine Doktoratsstelle antrete. Ob Handball nebenbei noch Platz hat, kann ich noch nicht abschätzen. Aber ich würde sehr gerne noch einige Jahre in der SPL spielen, wenn alles andere zusammenpasst.
 



Über Marion Ort:
Geburtstag: 29. April 1994 Grösse: 175 cm Position: Tor Wurfhand: Rechts Aktueller Club: SG ATV/KV Basel Ehemalige Clubs: TV Zofingen, HV Rotweiss Buchs, SG Suhr/Buchs/Wohlen Hobbies: Tennis spielen, Ski fahren, Freunde treffen, Musik & Bücher.

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Quelle: Matthias Schlageter

Marion Ort im Interview
Torhüterin mit 7-Meter-Instinkt, Studentin mit spezieller Fachrichtung - Marion Ort, SG ATV/KV Basel, spricht über Handball, Träume, Shopping und kochende Mitspielerinnen.
14.02.2017
Challenge Cup: LK Zug trifft auf Virto/Quintus (NED)

Der LK Zug trifft im Viertelfinal des Challenge Cups auf die niederländische Mannschaft Virto/Quintus. Der letztjährige Challenge Cup Viertelfinalist trägt seine Heimspiele in Kwintsheul, einer Ortschaft wenige Kilometer südwestlich von Den Haag, aus. Bereits in der letzten Saison traf mit Yellow Winterthur ein Schweizer Club auf die Niederländerinnen. Die Winterthurerinnen blieben in zwei Partien ohne Chance und schieden mit einem Skore von 29:70 aus.

Auch der LK Zug spielte in seiner Europa Cup Vergangenheit schon einmal gegen Virto/Quintus. In der Saison 2006/07 mussten sich die Schweizerinnen im EHF Cup mit 29:33 und 25:30 geschlagen geben.

Offizielle Spieltermine für die aktuelle Challenge Cup Kampagne sind der 4./5. und 11./12. März. Die Zugerinnen müssen gemäss der Auslosung zuerst auswärts antreten. Die exakte Ansetzung der Spiele steht noch aus.

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Quelle: Matthias Schlageter

13.02.2017
Week of the Referee: Regelfragen – hättest du es gewusst?

Bis am kommenden Sonntag läuft in der ganzen Schweiz in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic sowie dem Unihockey- und dem Volleyballverband die «Week of the Referee». Bei allen Spielen wird dabei zu Beginn das Augenmerk auf die Schiedsrichter und ihre spannende Aufgabe gelegt. In diesem Zusammenhang haben wir euch ein paar interessante Regelfragen zusammengestellt. Hättet ihr die Antwort gewusst? Die Lösungen gibt es im PDF-Dokument ganz unten.
 



Frage 1: Eigentor?

Mannschaft A spielt mit 7 Feldspielern und wirft aufs gegnerische Tor.
Torwart B kann den Ball fassen und versucht sofort, den Ball ins leere Tor zu werfen.
Dabei entgleitet ihm der Ball und rollt ins eigene Tor.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Tor Team A
b) Abwurf Team B
c) Einwurf (Ecke) Team A
d) Freiwurf Team A
 



Frage 2: Vergehen in den letzten 30 Sekunden

10 Sekunden vor Schluss begeht A3 beim Spielstand von 29:29 ein Foul, um einen Pass zu verhindern und das Spiel zu unterbrechen.
B hatte keine klare Torgelegenheit.
Die Schiedsrichter entscheiden, dass A3 mit 2 Minuten zu bestrafen ist.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Die Schiedsrichter müssen den Spieler in den letzten 30 Sekunden mit ROT bestrafen.
b) Die Schiedsrichter müssen den Spieler entsprechend seinem Vergehen bestrafen.
c) Team B wird ein 7m-Wurf zugesprochen.
d) Team B wird ein Freiwurf zugesprochen.
 



Frage 3: 6 Pässe

Die Schiedsrichter haben den Arm gehoben und passives Verhalten angezeigt.
Nach den neuen Regeln stehen der angreifenden Mannschaft jetzt noch 6 Pässe zur Verfügung.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Ein Ball, der von A4 zu A5 gelangt, auch wenn er von einem Verteidiger berührt wird, zählt als Pass.
b) Die Ausführung eines Einwurfs zählt als Pass.
c) Nach dem 6. Pass muss der Angreifer sofort werfen.
d) Nach dem 6. Pass darf der ballbesitzende Spieler noch 3 Schritte machen, danach prellen und nochmals 3 Schritte machen.
 



Frage 4: Verletzt?

Spieler A8 bleibt liegen.
Die Schiedsrichter haben das Betreten der Spielfläche noch nicht erlaubt.
Trotzdem kommt der Physio auf das Spielfeld und fragt den Spieler nach seinem Befinden.
Eine eigentliche Pflege findet nicht statt.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Der Physio wird progressiv bestraft.
b) Der Physio hat korrekt gehandelt, weil er keine Pflege ausgeübt hat.
c) A8 muss für 3 Angriffe seines Teams aussetzen (neue Regel)
d) A8 kann weiterspielen, wenn er sich nicht verletzt hat.
 



Frage 5: Wundersame Rettung

Mannschaft A spielt mit 7 Feldspielern und verliert den Ball.
Mannschaft B wirft sofort auf das leere Tor.
A9 rennt zurück, springt ausserhalb des Torraums ab und spielt den Ball in der Luft über die eigene Torauslinie. Danach landet er im Torraum.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Das Spiel wird mit Einwurf (Ecke) für Team B fortgesetzt.
b) Das Spiel wird mit Freiwurf für Team B fortgesetzt.
c) Das Spiel wird mit 7m für Team B fortgesetzt.
d) Das Spiel wird mit Abwurf für Team A fortgesetzt.
 



Frage 6: Verletzter Verteidiger – verletzter Angreifer

A9 foult B3.
Die Schiedsrichter entscheiden auf Freiwurf ohne Strafe.
Beide Spieler bleiben liegen und müssen gepflegt werden.

Welcher Spieler muss 3 Angriffe des eigenen Teams aussetzen (neue Regel)?
a) A9 und B3
b) Keiner – beide Teams beanspruchten die Pflege.
c) Nur A9 – er ist der Verursacher
d) Nur B3
 



Frage 7: 7m-Werfen

In den Play-Offs steht ein Spiel auch nach zwei Verlängerungen à 2x5 Minuten noch immer unentschieden.
Es kommt zu einem 7m-Werfen.

Wer entscheidet, auf welches Tor geworfen wird?
a) Die Schiedsrichter
b) Losentscheid
c) Das Fernsehen
d) Es braucht keinen Entscheid – jede Mannschaft wirft auf das Tor, auf das sie am Ende des Spiels gespielt hat.
 



Frage 8: Tor?

A10 wirft auf das leere Tor – und wäre ohne Zweifel erfolgreich. Wäre da nicht dieser Zuschauer: Er rennt auf die Spielfläche und stoppt den Ball vor der Torlinie.

Was ist richtig (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) 7m für Team A
b) Tor
c) Der Mannschaftsverantwortliche von B wird progressiv bestraft.
d) Der Zuschauer wird progressiv bestraft, ein Spieler von Team B muss seine Strafe verbüssen.
 



Frage 9: Verletzter Torwart

Torwart A12 ist bei einer Abwehr am Kopf getroffen worden und bleibt benommen liegen.
Der Ball prallt Richtung Spielfeld zurück.
Die Schiedsrichter unterbrechen das Spiel zum Schutz des Torwarts.

Wie geht das Spiel weiter (es kann eine oder mehrere Antworten zutreffen):
a) Wenn der Ball beim Abpfiff in der Luft ist, gehört er dem Torwart,
b) Wenn der Ball beim Abpfiff in der Luft ist, gehört er der angreifenden Mannschaft.
c) Wenn ein Angreifer beim Abpfiff am Kreis in Ballbesitz ist, erhält er einen Freiwurf zugesprochen.
d) Wenn ein Angreifer beim Abpfiff am Kreis in Ballbesitz ist, erhält er einen 7m zugesprochen.
 



Frage 10: Lichtausfall

A13 läuft im Gegenstoss allein auf den gegnerischen Torwart zu, als das Licht ausfällt.
Wie wird das Spiel aufgenommen, wenn es wieder hell ist?

Was ist richtig ?
a) Freiwurf an der Stelle, an der sich der Spieler befand.
b) Das Spiel wird mit gleichen Spielerpositionen weitergeführt und A13 kann seinen Gegenstoss nach Anpfiff fortsetzen.
c) Schiedsrichterwurf
d) 7m für Team A
 


 

Dokumente:
Regelfragen: Die Lösungen294 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger / Hanspeter Knabenhans

Hättest du's gewusst?
Bis am nächsten Sonntag läuft in der Schweiz die «Week of the Referee» – wir haben in diesem Zusammenhang zehn spannende Regelfragen zusammengestellt.
13.02.2017
Challenge Cup: LK Zug zieht in den Viertelfinal ein

Der LK Zug steht im Viertelfinal des Challenge Cups. Vor heimischer Kulisse gewannen die Innerschweizerinnen das Rückspiel gegen das ukrainische Team HC Karpaty mit 36:25 (19:10) und ziehen damit mit einem Gesamtscore von 65:50 in die Runde der letzten Acht ein. Wie schon beim 29:25-Erfolg am Samstag, war auch einen Tag später Sibylle Scherer die beste Torschützin. Zehn Treffer steuerte die Topscorerin des LK Zug im "Rückspiel" bei, insgesamt gelangen ihr am Wochenende 17 Tore. Auf wen die Zugerinnen im Viertelfinal treffen, entscheidet sich am Dienstag, 14. Februar.

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Quelle: Matthias Schlageter

13.02.2017
Auf einen Blick: Die 15. Runde der SPAR Premium League

Die Mannschaften aus den Top 4 der SPL1 haben ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. In der Meisterschaft lösten Leader Spono Eagles, Verfolger LC Brühl und der DHB Rotweiss Thun ihre Aufgaben souverän. Die definitive Zäsur am Strich steht unmittelbar bevor.

Beim Duell Thun gegen Yellow gestalteten die Gäste aus Winterthur (5.) die ersten zehn Minuten ausgeglichen (5:4). Im weiteren Verlauf gelang es den auf Rang 4 platzierten Gastgeberinnen sich mehr und mehr abzusetzen. Der 15:10 Pausenstand verdeutlichte den momentanen Abstand, den die beiden Clubs, trotz ihrer Tabellennachbarschaft, trennt. Auch in Durchgang zwei lagen die Berner Oberländerinnen stets mit mindestens sechs Toren in Front und siegten schlussendlich mit 29:22. 

Mehr als deutlich siegte der LC Brühl (2.) im Heimspiel gegen den BSV Stans (7.). Am Ende gewann der frisch gebackene Cupsieger mit 31:15 (17:6) gegen die Innerschweizerin, die damit die sechste Niederlage in Serie einstecken mussten. Dabei sah es nach der Startviertelstunde gar nicht nach einer Klatsche für die Gäste aus (16./6:5). Am Ende setzte sich die individuelle Klasse der St. Gallerinnen, bei denen zehn unerschiedliche Spielerinnen trafen, jedoch klar durch.

Ähnlich souverän besiegte Spitzenreiter Spono Eagles vor heimischer Kulisse die SG ATV/KV Basel (8.). Das 2:3 der Gäste nach sechs Minuten sollte die einzige Führung der Baslerinnen bleiben. In der Folge zeigten sich die Eagles gut erholt von der Cupschlappe, bereits zur Pause stand es 20:8. In Durchgang zwei spielte der Titelverteidiger weiter zielstrebig in Richtung Basler Tor und gewann auch in der Höhe verdient mit 35:17.

Während Spono und Brühl das Finalrundenticket bereits vor dem Spieltag sicher hatten, erreichte nun auch der LK Zug die Runde der Top 4. In den verbleibenden sechs Runden können die Zugerinnen nicht mehr von den ersten vier Rängen verdrängt werden. Ähnliches wird DHB Rotweiss Thun schon bald gelingen. Nach dem Sieg gegen den direkten Verfolger Yellow Winterthur ist die definitive Zäsur nur eine Frage der Zeit.

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Quelle: Matthias Schlageter

Unaufhaltsam
Favoritensiege: Die Teams aus den Top 4 der SPL1 sorgten am Wochenende durchweg für positive Schlagzeilen. Trotz spielfrei gelingt dem LK Zug der Finalrundeneinzug.
11.02.2017
Challenge Cup: LK Zug schafft sich gute Ausgangsposition

Der LK Zug gewinnt das Achtelfinal-Hinspiel im Challenge Cup gegen den ukrainischen Vertreter HC Karpaty in der heimischen Sporthalle mit 29:25 und hat vor dem Rückspiel am Sonntag um 14 Uhr gute Chancen auf das Weiterkommen. Bereits zur Pause führte die Mannschaft von Trainer Damian Gwerder mit 17:13, auch im zweiten Durchgang spielte die junge Zuger Mannschaft einen ansprechenden Handball.

Beste Werferinnen auf Seiten des LKZ waren Sibylle Scherer (7 Tore), Soka Smitran (6) und Yael Gwerder (5). Nur wenige Stunden später, Sonntag, 14 Uhr, steigt, ebenfalls vor heimischer Kulisse, das Rückspiel. Die Partie kann live und exklusiv auf HandballTV mitverfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

10.02.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit Yvonne Leuthold

Seit wenigen Wochen ist eine Spielerin zurück auf dem Feld, die eigentlich zum Ende der letzten Saison ihre aktive Karriere schon beendet hatte. Yvonne Leuthold steht bis zum Saisonende wieder im Kader von DHB Rotweiss Thun und unterstützt die junge Mannschaft von Trainer Peter Bachmann. Wie es dazu kam verrät die Olympiateilnehmerin von 2012 (mit Grossbritannien) im Interview.
 



Yvonne, Ende der letzten Saison hast du nach mehr als 275 Spielen in der SPL1 deinen Rücktritt erklärt. Seit wenigen Wochen stehst du aber wieder auf dem Matchblatt und spielst für Rotweiss Thun. Wie ist es denn dazu gekommen?
Yvonne Leuthold: Ich war nach meinem Rücktritt immer noch ein bisschen im Team involviert und habe einmal in der Woche das Athletiktraining der Mannschaft geleitet. Dass Helen Moser und Céline Oberson während der Saison ins Ausland gehen, war von vorneherein klar. Als sich auch noch ein, zwei Spielerinnen verletzt haben, ist das Kader recht dünn geworden. Ich habe dann signalisiert zuerst einmal im Training auszuhelfen, Peter Bachmann überredete mich schliesslich auch bei den Spielen mit dabei zu sein.

Als Athletiktrainerin von Rotweiss Thun sorgst du für die Fitness der Spielerinnen. Wie steht es denn um dein eigenes Leistungsvermögen und wie leicht oder schwer ist es dir gefallen nach mehr als einem halben Jahr ohne Wettkampfpraxis wieder auf dem Feld zu stehen?
Yvonne Leuthold: Als Athletiktrainerin habe ich selbst nicht an den Einheiten teilgenommen, sondern mich darauf konzentriert, die Spielerinnen zu korrigieren. Ich selbst habe in den letzten Monaten mehrmals Krafttraining gemacht oder mich mit Badminton fit gehalten. Die Intensität mit der die Mannschaft trainiert ist aber viel höher. Am Anfang musste ich schon ein bisschen nach Luft schnappen, als ich wieder ins Training eingestiegen bin. Auch jetzt bin noch nicht so fit, wie zu dem Zeitpunkt, als ich im Sommer aufgehört habe zu spielen.

Wie würdest du deine Rolle im Team beschreiben und für wie lange ist denn dein Comeback gedacht?
Yvonne Leuthold: Ich versuche die anderen Spielerinnen so gut es geht zu unterstützen. Dazu gehört von der Bank aus Tipps zu geben oder auch talentierte Nachwuchspielerinnen wie Selina (Jordi, Anm. d. Red.) zu motivieren. Die Jungen sollen so lange spielen wie sie können und wenn eine von ihnen eine Verschnaufpause braucht, springe ich auf dem Feld ein. Für mich ist aber klar, dass ich keiner jungen Spielerin den Platz wegnehmen werde. Ich helfe einfach dort aus, wo ich gebraucht werde. Nach dieser Saison werde ich ganz sicher nicht mehr spielen. Jetzt einzuspringen war ein einmaliges Angebot. In der kommenden Saison wird das Kader sicher wieder breiter sein und wenn man die jungen Spielerinnen sieht und wie gut sie harmonieren, dann braucht es mich über diese Saison hinaus auch gar nicht mehr.

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Quelle: Matthias Schlageter

Befristete Rückkehr
Yvonne Leuthold ist zurück auf dem Feld. Die Linkshänderin kehrt in das Kader von Rotweiss Thun zurück und unterstützt die junge Mannschaft bis zum Saisonende.
10.02.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Drei Duelle des 15. Spieltages stehen am Wochenende in der SPL1 an. Rotweiss Thun will dabei einen weiteren Schritt in Richtung Finalrundenqualifikation machen, die Spono Eagles und der LC Brühl sind in ihren Duellen klarer Favorit. International im Einsatz ist der LK Zug. Im Challenge Cup Achtelfinal warten zwei Spiele gegen HC Karpaty aus der Ukraine.

SPAR Premium League
Das Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn Rotweiss Thun (4.) und Yellow Winterthur (5.) ist ein ungleiches Duell: Sieben Punkte trennen Rotweiss und Yellow. Rein rechnerisch haben die Gäste noch die Chance den letzten Finalrundenplatz, den aktuell die Berner Oberländerinnen inne haben, zu erreichen. Faktisch ist die Zäsur jedoch schon so weit fortgeschritten, dass selbst ein Winterthurer Auswärtssieg bei anschliessend noch sechs ausstehenden Spielen schwer aufzuholen scheint. Anwurf ist am Samstag um 15 Uhr im Gotthelf in Thun.

 Den fünften Sieg in Serie will der LC Brühl (2.) im Heimspiel gegen den BSV Stans (7.) einfahren. Mit dem Cupsieg im Rücken sollte das Unterfangen, trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Vanessa Koslowski und Martina Goricanec, machbar sein, gewann man doch bislang alle acht Duelle gegen die Innerschweizerinnen. Diese befinden sich wiederum im freien Fall, verloren zuletzt fünfmal in Serie und brauchen eine Energieleistung, um am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen erfolgreich zu sein.

Leader gegen Schlusslicht lautet das Duell am Sonntag um 17 Uhr im SPZ in Nottwil, wenn die Spono Eagles die SG ATV/KV Basel zu Gast haben. Die Gastgeber sind bereits sicher für die Finalrunde qualifiziert, die Gäste vom Rheinknie stecken tief im Abstiegskampf. Nach dem verpassten Cupsieg am vergangenen Wochenende blickt die Konkurrenz nach Nottwil und ist gespannt auf die Reaktion der Eagles. Basel, zuletzt stark formverbessert, wird sich gerne an 2015 erinnern, als der Auswärtscoup gegen Spono gelang und hofft auf einen ähnlichen Exploit.

Challenge Cup
Einen sportlichen Exploit kann man auch dem LK Zug im Challenge Cup zutrauen. Gegen die physisch starken Ukrainerinnen von HC Karpaty spielen die Innerschweizerinnen am Wochenende zweimal im Achtelfinal des Challenge Cups. Die Gegner aus Osteuropa gewannen in der Runde zuvor gegen Rotweiss Thun mit einem Gesamtscore von 54:42 (34:25, 20:17). Mit der heimischen Kulisse im Hintergrund will die Mannschaft von Trainer Damian Gwerder jedoch versuchen, das Abenteuer Europa Cup aufrecht zu erhalten. Am Samstag wird das Spiel und der Sporthalle in Zug um 19.30 Uhr angepfiffen, Anwurf am Sonntag ist an gleicher Stelle um 14 Uhr.

SHV-Livestream
Alle Spiele, auch die EC-Partien des LK Zug, sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Das Wochenendprogramm: Spono will zurück in die Spur, Brühl den nächsten Sieg, Thun in die Finalrunde und der LK Zug im Challenge Cup das Viertelfinal erreichen.

 

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