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Mobiliar Topscorer
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Ausgezeichnet
An der Swiss Handball Awards Night von handballworld wurden am Donnerstag in Baden die Besten des Handball-Lands in 14 Kategorien glamurös ausgezeichnet.
«Ich will Profi werden»
Daphne Gautschi verlässt die SPL und schliesst sich dem französischen Spitzenteam aus Metz an. Ihr Ziel: alles auf Handball setzen und eine Top-Ausbildung geniessen.
Doublesieger
Der LC Brühl gewinnt 39:24 gegen den LK Zug und sichert sich den 30. Titel der Vereinsgeschichte. Gleichzeitig feiert der St. Galler Club damit das Double in 16/17.
Alles oder nichts
Am Sonntag geht es um alles. Der Sieger feiert den Titel, der Verlierer bleibt mit nichts zurück. Showdown in der SPAR Premium League zwischen Brühl und Zug.
02.06.2017
Awards: Andy Schmid und Kerstin Kündig sind die Besten

Der Verlag «handballworld» führte am Donnerstag in Baden die 6. Swiss Handball Awards Night durch. Analog den Veranstaltungen im Fussball und Eishockey wurden vor mehr als 350 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die besten Handballerinnen und Handballer der abgelaufenen Saison in stilvollem Ambiente gefeiert.

Insgesamt wurden 14 Awards verteilt. Zum besten Spieler, respektive zur besten Spielerin mit Schweizer Pass wurden Bundesliga-Leistungsträger Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen) und die bei LC Brühl spielende Kerstin Kündig gewählt. Wertvollster Akteur (MVP) der NLA ist Gabor Csaszar vom Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen. In der SPL 1 der Frauen gebührt diese Auszeichnung Rotweiss Thuns Rückraumspielerin Teja Ferfolja.

Trainer des Jahres ist Michael Suter, der mit seiner jungen Nationalmannschaft die Handball Schweiz mit einer knappen Niederlage gegen Europameister Deutschland begeisterte. Der beste Trainer der Frauen ist Werner Bösch, der das Double mit Brühl feiern konnte. Topscorer wurden Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen) mit 180 Toren und Sibylle Scherer (LK Zug) mit 198 Toren.

Die Toptalente der Saison sind Tim Aufdenblatten von HSC Suhr Aarau und Xenia Hodel (Spono Eagles). Die Sieger in der Kategorie Publikumsliebling kommen beide aus Thun. Michelle Schmied (Rotweiss Thun) und Viktor Glatthard (Wacker Thun) durften sich über die besondere Auszeichnung freuen. Bestes Schiedsrichterpaar wurden Arthur Brunner und Morad Salah, welche auch an der WM 2017 in Frankreich ihren Einsatz hatten und für das Finalwochenende nominiert wurden – ein Ritterschlag.

Durch den Abend führte Moderator Paddy Kälin. Der Sportmoderator des Schweizer Fernsehens ist Trainer des Zweitligisten HC Andelfingen. Bestens unterhalten wurden die Gäste einerseits von Slam Poet Kilian Ziegler mit unverkennbarer Wortakrobatik und intelligentem Humor, von inmotion!, dem Yo-Yo Europa- und Weltmeistermeister und andererseits durch die Laudatoren Jürg Stahl (Präsident Swiss Olympic), Mario Gyr (Olympiasieger, Weltmeister und Europameister Rudern) und Ingo Meckes (Chef Leistungssport und Ausbildung). Dazu servierte das TRAFO-Catering in gewohnt perfektem Stil ein überaus genussvolles Dinner.
 



Gewinner der 6. Swiss Handball Awards Night

Beste Schweizer Spielerin: Kerstin Kündig (LC Brühl)
Bester Schweizer Spieler: Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen)
MVP Frauen: Teja Ferfolja (Rotweiss Thun)
MVP Männer: Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Bester Trainer Frauen: Werner Bösch (LC Brühl)
Bester Trainer Männer: Michael Suter (Nationaltrainer)
Beste U20-Nachwuchsspielerin: Xenia Hodel (Spono Eagles)
Bester U21-Nachwuchsspieler: Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau)
Die Mobiliar Topscorer: Sibylle Scherer (LK Zug) und Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Publikumsliebling SPL: Michelle Schmied (Rotweiss Thun)
Publikumsliebling NLA: Viktor Glatthard (Wacker Thun)
Bestes Schiedsrichterpaar: Arthur Brunner und Morad Salah

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Quelle: handballworld

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31.05.2017
Schnelle Mitte, das Kurzinterview mit Daphne Gautschi

Daphne Gautschi zählt zu den Shooting-Stars der abgelaufenen Saison in der SPAR Premium League. Mit gerade einmal 16 Jahren beeindruckte die Schweizer Juniorennationalspielerin mit einer für ihr Alter beachtlichen Sprungkraft, harten und präzisen Würfen und grossem Spielverständnis. Jetzt wagt Gautschi den Sprung ins Ausland und schliesst sich dem französischen Spitzenteam aus Metz an. Wie es dazu kam, was sich die junge Schweizerin davon erhofft und weitere Details zu ihrem bevorstehenden Abenteuer verrät sie in der Schnellen Mitte.
 



Du verlässt Zug und die Schweiz und wechselst nach Frankreich. Wohin geht es für dich und wie ist der Wechsel eigentlich zu Stande gekommen und wann geht es nach Frankreich?
Daphne Gautschi: Ich wechsle nach Metz, das liegt im Nordosten von Frankreich. Der Club hat mich angefragt nachdem sie mich über ihr Scouting entdeckt haben. Ich träume von einer Profikarriere und dafür kann ich in Frankreich ganz sicher viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Von der Schulsituation passt es jetzt perfekt, da ich so noch genügend Zeit habe mich auf meine Matura auf Französisch vorzubereiten. Nach der U18-Championship habe ich noch ein bisschen frei, danach starte ich im August in Metz mit dem Training. Die Schule beginnt glücklicherweise erst im September, so dass ich mich in den ersten Wochen voll und ganz auf das Training und das Eingewöhnen konzentrieren kann.

Du bist 16 Jahre jung und hast noch ein paar Jahre Schule vor dir. Wie lässt sich das mit deinem Engagement in Frankreich vereinen und wie und wo wirst du in Frankreich leben?
Daphne Gautschi: Der Club hat mit der Schule, auf die ich gehen werde, ein Abkommen. Dadurch kann ich zwei Mal in der Woche auch vormittags am Mannschaftstraining teilnehmen. Grundsätzlich ist das System ähnlich wie das, was bei uns die Sportkanti ausmacht. In Frankreich werde ich ab dem nächsten Schuljahr in die zweite Klassenstufe einsteigen, zwei Jahre dort die Schule besuchen und diese dann aller Voraussicht nach mit dem Bac, der französischen Matura, abschliessen. Die Schule hat ein Internat, so dass ich dann auch direkt dort wohnen werde. Am Wochenende und vor Spielen oder in den Schulferien bin ich dann im sogenannten centre formation, wo Spielerinnen wohnen, die zum Beispiel studieren oder eine Lehre machen.

Was kannst du uns über deinen zukünftigen Club denn schon sagen?
Daphne Gautschi: Der Club zählt zu den besten Mannschaften in Frankreich, ja sogar in Europa. In dieser Saison hat die Mannschaft in der Champions League gespielt und dabei sogar einmal den späteren Sieger Györ besiegt. In der französischen Meisterschaft steht das Team im Playoff-Final. Der Plan mit mir ist, dass ich in der dritten französischen Liga bei der zweiten Mannschaft zum Einsatz komme, in der Nachwuchsspielerinnen aus der ganzen Welt gemeinsam spielen und möglichst so ausgebildet werden, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Ich würde sagen sie sind sehr engagiert junge Handballerinnen zu fördern und ihnen auch die Chance geben, dass sie es bis ganz nach oben schaffen können.

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Quelle: Matthias Schlageter

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28.05.2017
SPL1-Playoffs: 30. Meistertitel für den LC Brühl

Der LC Brühl ist Schweizer Meister! Die St. Gallerinnen besiegen im entscheidenden dritten Finalspiel vor 910 Zuschauern in der heimischen Kreuzbleiche den LK Zug mit 39:24 (21:9) und sichern sich damit das Double. Gleichzeitig feiert der Ostschweizer-Club den 30. Titel seiner Vereinsgeschichte. Brühl war sichtlich bemüht den enttäuschenden Auftritt aus Final 2 wettzumachen, zeigte über 60 Minuten eine atemberaubende Offensivpower und legte damit den Grundstein für das Double. 

Die Ausgangslage vor dem alles entscheidenden Duell um den Titel in der SPAR Premium League war klar. Sowohl Gastgeber Brühl wie auch die Gäste aus Zug hatten zuvor je eine Partie gewonnen, Spiel 3 in der Best-of-3-Serie würde also die Entscheidung bringen. Während Brühl im ersten Endspiel vor heimischer Kulisse dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt zu einem sicheren 34:26-Sieg kam, gewann der LK Zug sein Heimspiel nach einer starken Defensivleistung mit 25:20. So kam es am Sonntag in der St. Galler Kreuzbleiche zum Showdown um den Schweizer Meistertitel.

Die Startphase verlief ausgeglichen, eine schnelle 2:0-Führung der Gäste egalisierten die die Gastgeber zum zwischenzeitlichen Ausgleich (7./3:3). Es sollte der letzte ausgeglichene Spielstand der Partie bleiben, denn anschliessend drückte Nationaltorhüterin Sladana Dokovic, Goalie bei Brühl, dem Spiel ihren Stempel auf. Sechs Paraden in der Startviertelstunde liess Dokovic weitere sechs abgewehrte Bälle bis zum Pausenpfiff folgen, darunter zwei parierte Siebenmeter.

Ihre Mitspielerinnen nutzten die Steilvorlage und verwerteten in der Offensive gnadenlos. Ein 7:0-Lauf sorgte für eine beruhigende Führung (14./10:3), die die Mannschaft von Trainer Werner Bösch im weiteren Verlauf sogar noch auszubauen wusste. Überragende 21 eigene Treffer standen zum Pausenpfiff für den LC Brühl auf der Anzeigetafel. Damit zeigte der LC Brühl eine beeindruckende Reaktion auf das aus Brühler Sicht missratene zweite Endspiel vom vergangenen Dienstag.

Die zweite Halbzeit startete mit einer veränderten Zuger Abwehr. Trainer Damian Gwerder versuchte es mit einer 4-2-Deckung, um damit die Kreise der Brühler Rückraumspielerinnen einzuengen. Dies gelang mit Abstrichen, war jedoch gegen die Offensivpower des LC Brühl auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. 

Brühls Lauf war schlichtweg nicht mehr aufzuhalten. Selbst die ein oder andere Parade von Zugs Schlussfrau Marion Betschart konnte nicht verhindern, dass Brühl mit Pässen an den Kreis, Tempogegenstössen und gelungenen Spielzügen Tor um Tor erzielte. Zug versuchte mit erfolgreichen Abschlüssen von Sibylle Scherer, Martina Traber und Daphne Gautschi dagegenzuhalten, hatte an diesem Nachmittag der Wucht der St. Gallerinnen jedoch nicht genug entgegenzusetzen.

Am Ende demonstrierte der LC Brühl klar und deutlich, wer momentan die Nummer 1 im Schweizer Frauenhandball ist. Ein Blick auf die Torschützenliste der Heimmannschaft verdeutlicht die Qualität des frischgebackenen Meisters der SPAR Premium League. Alle Brühler Feldspielerinnen erzielten im Finalspiel mindestens einen Treffer. Dennoch wurde auf Seiten von Brühl Torhüterin Sladana Dokovic verdientermassen als Best Playerin ausgezeichnet, sie stach aus einer sehr guten Mannschaft heraus. Beim LK Zug war erneut Martina Traber ein Aktivposten. Auch Nachwuchsspielerin Leah Stutz zeigte nach ihrer Einwechslung einen erfrischenden Auftritt.
 



LC Brühl – LK Zug 39:24 (21:9)
Kreuzbleiche, St. Gallen. 910 Zuschauer. SR: Capoccia/Jucker.
Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Zug.
Torfolge: 0:1, 0:2, 3:2, 3:3 (7.), 10:3, 12:4, 15:5 (21.), 15:7, 17:9, 21:9 (30.), 21:10, 22:11, 25:12, 26:14 (37.), 28:14, 28:16, 31:17 (47.), 34:19, 35:21, 38:21, 38:23, 39:24.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter (52.-60.); Ussia (1), Özcelik (4), Goricanec (6), Mustafoska (5/3), Rebecca Kündig (3), Wenger (1), Fink (3), Fudge (2), Oberli (1), Haag (4), Murer (4), Kerstin Kündig (5).
LK Zug: Marion Betschart/Stocker (21.-27. und 51.-60.); Traber (5), Scherer (7/2), Müller, Gautschi (4), Stutz (3/1), Daria Betschart, Javet, Estermann (1), Masset, Gwerder (3), Kägi (1), Smitran.
Bemerkungen: Brühl ohne Koslowski und Marina Schlachter, Zug ohne Ravlic und van Polanen. Verhältnis verschossene Penalty: 1:3.
 



Finalserie (Best-of-3): LC Brühl – LK Zug, Endstand 2:1
Spiel 1: 34:26 (13:13)
Spiel 2: 20:25 (8:10)
Spiel 3: 39:24 (21:9)

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Quelle: Matthias Schlageter

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26.05.2017
SPL1-Playoffs: Showdown um den Titel in der SPAR Premium League

Am Sonntag, den 28. Mai, findet in der Kreuzbleiche in St. Gallen das dritte und entscheidende Playoff-Final in der SPAR Premium League statt. Gastgeber LC Brühl will nach der bitteren Auswärtsniederlage in Spiel 2 nun vor heimischer Kulisse den zweiten Matchball nutzen. Die Gäste aus Zug setzen auf eine Fortsetzung des durchschlagskräftigen Auftritts vom Dienstag, als der LK Zug souverän den Ausgleich schaffte. Anwurf zum Showdown ist um 15 Uhr.

Auf das zweite Heimspiel in der Finalserie hätte der LC Brühl gerne verzichtet. Am liebsten wären die St. Gallerinnen schon mit dem Meisterpokal im Gepäck am vergangenen Dienstag aus Zug nach Hause gekommen. Stattdessen hat Trainer Werner Bösch einen Rucksack voller Aufgaben mitbekommen, die er und seine Mannschaft zu lösen haben. Zwischen Spiel 1 und Partie 2 lagen Welten, nahezu alles, was zum Auftakt der Serie klappte, ging nur 48 Stunden später schief. Für die wenigen Lichtblicke sorgten die gut aufgelegten Torhüterinnen Sladana Dokovic und Fabia Schlachter, die sich im Vergleich zum Auftaktspiel steigern konnten. Für Brühl könnte sprechen, dass der Schuss vor den Bug genau zum richtigen Zeitpunkt kam, denn eines ist sicher: nochmals wird der Finalrundensieger sich nicht derart abfertigen lassen.

Dass es zum Showdown um den Titel kommt, lag auf Seiten des LK Zug neben der verbesserten Abwehrleistung vor allem an einer erstarkten Marion Betschart im Tor. Klar ist, will Zug den Titel, dann braucht es von der kompletten Defensive am Sonntag eine ähnliche Leistung. Viel Druck liegt dabei auf der jungen Torhüterin (23), die nach der Verletzung von Laura Innes auf einen Schlag zur unangefochtenen Nummer 1 wurde. Druck scheint aber nicht nur für Betschart sondern auch für die restlichen Zuger Frauen kein unüberwindbares Hindernis zu sein. Die Mannschaft von Trainer Damian Gwerder hat gezeigt, dass sie schnell und erfolgreich Fehler abstellen und Situationen neu einschätzen kann. Gelingt das ein weiteres Mal, dann ist der Titel greifbar.

Wer und was bisher aufgefallen ist:
Licht und Schatten – die Topscorer zeigten bislang schwankende Auftritte. Kathryn Fudge (Brühl) beeindruckte im ersten Spiel mit acht Treffern, enttäuschte aber in Partie 2. Teamkollegin Kerstin Kündig diktierte im Auftaktspiel nach Belieben, aber auch sie fand bei der Niederlage in Zug kein Erfolgsrezept. Sie traf erst, als es schon zu spät war. Liga-Topscorerin Sibylle Scherer ist beim 7-Meter eine sichere Bank für den LK Zug. Acht Treffer aus neun Versuchen sind äusserst positiv. Stark verbesserungswürdig ist dagegen ihre Erfolgsquote aus dem Spiel heraus. Nur drei von elf Wurfversuchen fanden den Weg ins Tor – das kann sie normalerweise besser.
Jennifer Murer – bildet mit Nationalmannschaftskollegin Zerin Özcelik das linke Flügel-Duo bei Brühl. Während beide im ersten Spiel noch auf Augenhöhe agierten, war Murer eine der wenigen Spielerinnen, die für Brühl auch bei der Niederlage in Zug offensiv Eindruck hinterliessen. Gut möglich, dass sie im Showdown, anders als zuvor, den Vorzug vor Özcelik erhält.
Martina Traber – rund um das Zuger Team ist, zurecht, viel von Shooting-Star Daphne Gautschi die Rede. Nicht zu vernachlässigen ist aber die Leistung von Flügelspielerin Martina Traber (23), die defensiv wie offensiv zum Saisonhöhepunkt top in Form scheint. In Sachen Treffsicherheit stellt sie zudem ihre Mitspielerinnen auf den Flügeln deutlich in den Schatten (zehn Tore bei zwölf Versuchen).
Top-Torschützen: LC Brühl – Kathryn Fudge (10 Tore), Kerstin Kündig (9), Stephanie Haag (8), Jennifer Murer und Martina Goricanec (je 7). LK Zug – Sibylle Scherer (11), Martina Traber (10), Soka Smitran (9), Daphne Gautschi (7).

Spiel 3 in St. Gallen kann auf www.srf.ch/sport und handballTV live und exklusiv verfolgt werden. Selbstverständlich lohnt sich auch ein Besuch in der St. Galler Kreuzbleiche, die zum Saisonhöhepunkt gut gefüllt sein wird und für eine einzigartige Atmosphäre sorgen wird.

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Quelle: Matthias Schlageter

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20.06.2017
Slowakin Weibelova verstärkt Thun, Berger und Oberson verlängern

SPL1-Club Rotweiss Thun verpflichtet die Slowakin Lucia Weibelova aus der 2. Bundesliga und ergänzt damit sein Kader um eine erfahrene Spielerin. Darüber hinaus haben die beiden Teamstützen Laura Berger und Céline Oberson ihre Verträge um eine weitere Spielzeit verlängert.

Auf der Suche nach einer ausländischen Verstärkung für den Rückraum sind sind die Thuner Verantwortlichen bei Lucia Weibelova fündig geworden. Die 33-jährige Slowakin spielte in den vergangenen zwei Saisons bei den Trier Miezen in der 2. Bundesliga und gehörte dort zu den eifrigsten Punktesammlerinnen. Die sehr vielseitig einsetzbare Weibelova überzeugte die Trainer und den Vorstand während zwei Probetrainings in der Schweiz und die sportliche Leitung von Rotweiss Thun bemühte sich danach sehr stark um die Verpflichtung. Lucia Weibelova unterzeichnete nun einen Vertrag für die kommende Saison mit Option auf eine weitere Spielzeit im Berner Oberland. Die routinierte 33-jährige soll mit ihrer Erfahrung und ihrem Können eine Führungsrolle im jungen Thuner Team einnehmen. 

Nach dem Einsatz in der Nationalmannschaft folgt für Laura Berger die zweite positive Nachricht innert kürzester Zeit. Trotz Angeboten von anderen SPL-Vereinen bleibt sie Rotweiss Thun treu und verlängert ihren Vertrag im Berner Oberland um ein weiteres Jahr. Die Verantwortlichen sind sehr glücklich, dass die Linkshänderin nach dem Studium nun ihre Handballkarriere noch mindestens um eine Saison verlängert. Die 30-jährige ist zu einer wichtigen Teamstütze gereift und übernimmt Verantwortung auf und neben dem Platz. Mit ihren stets hochgesteckten Zielen und ihrer fokussierten und professionellen Einstellung ist Laura Berger eine grosse Bereicherung im Ensemble von Trainer Peter Bachmann.

Ins Trikot von Thun schlüpft zur kommenden Saison nach einem Austauschsemester in Bergen (NOR) auch wieder Céline Oberson, die diesen Sommer zurück in die Schweiz kommt. In der vergangenen Spielzeit machte die 25-jährige auf der Spielmacherposition sowie im Abwehrzentrum grosse Fortschritte und war im Kader der Rotweissen kaum mehr weg zu denken. Da die Ausbildung nun im letzten Halbjahr an erster Stelle stand, verliess die Rechtshänderin im Januar Thun in Richtung Bergen. Nun steigt Céline Oberson wieder in den Trainingsbetrieb ein und zieht mindestens für ein Jahr wieder die Fäden im Thuner Angriffsspiel.

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

16.06.2017
Führungswechsel bei Rotweiss Thun: Ursula Haller neue Präsidentin

Führungswechsel beim SPL1-Club Rotweiss Thun. Nach vierjähriger Amtszeit übergibt Urs «Habki» Zurbuchen das Zepter an Ursula Haller. Die frühere Politikerin steht einem siebenköpfigen Gremium vor, das die Geschicke der Berner Oberländerinnen in den kommenden Jahren prägen möchte.

Nach vier Jahren als Präsident hat «Habki» bereits im Januar bekannt gegeben, von seinem Amt per Ende der Saison 16/17 zurückzutreten. In seiner Amtszeit konnte der Club das anvisierte Ziel der Professionalisierung weiter vorantreiben. Dabei konnten immer mehr Vereinsmitglieder oder dem Verein nahestehende Personen begeistert werden, ein Amt bei Rotweiss Thun zu übernehmen, um so die enorme Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen. «Habki» war zudem jene Kraft, welche es mit enormen Einsatz und vielen Arbeitsstunden geschafft hat, ein konkurrenzfähiges Team für die vergangene Saison aufzustellen. Dies selbstverständlich mit der Hilfe der gesamten sportlichen Leitung. Hierfür und für seinen engagierten Einsatz in den letzten Jahren wurde «Habki» Zurbuchen an der Hauptversammlung am vergangenen Dienstag gebührend verabschiedet. Als Mitglied im Marketingteam bleibt der ehemalige Präsident dem Club weiterhin erhalten.

Über die Nachfolgeregelung ist der Club sehr erfreut.  Ursula Haller wird neue Präsidentin und Nachfolgerin von Habki Zurbuchen. Sie wurde an der Hauptversammlung einstimmig gewählt. Die ehemalige Thuner Politikerin (Stadträtin, Grossrätin, von 1999 bis 2014 Gemeinderätin, zuständig für die Direktion Bildung Sport Kultur und gleichzeitig Nationalrätin) ist für Rotweiss Thun eine exzellente Lösung. In den Gründungsjahren von Rotweiss Thun spielte sie Handball. Weitere Informationen zu Ursula Haller finden sind unter www.ursula-haller.ch.
Der Vorstand von Rotweiss freut sich über die kommende Zusammenarbeit mit Ursula Haller. Er ist überzeugt, so die sportlichen und vereinsinternen Herausforderungen gemeinsam meistern zu können.

Den Wunsch, das Führungsgremium zu vergrössern, konnte ebenfalls umgesetzt werden. Für das Ressort Spitzensport stösst Matthias Zumstein in den Vorstand. Matthias Zumstein, welcher schon als Spieler für Wacker Thun, den BSV Bern, Pfadi Winterthur und als langjähriger Nationalspieler Spitzenhandball verkörperte, ist dank seinen Kontakten und seinem sportlichen Ehrgeiz die ideale Person für diesen Posten. Er kann auf die Hilfe von Fabienne Zurbuchen – ehemalige SPL Spielerin –  als Chefin der 1. Mannschaft zählen.
Martin Schranz komplettiert das 7er Gremium. Schranz wird das Ressort Sponsoring sowie das Vize-Präsidium übernehmen. Als Inhaber der Ingenieurfirma Top Tech Sol in Thun hat Martin Schranz fundierte Führungserfahrung und in Thun ein grosses Netzwerk in Wirtschaftskreisen.
 
Somit setzt sich das Führungsgremium von Rotweiss Thun wie folgt zusammen:
Präsidentin: Ursula Haller
Vize-Präsident und Leiter Sponsoring: Martin Schranz
Leiterin Finanzen: Barbara Jutzi
Leiterin Spielbetrieb: Valérie Mäder
Leiter Spitzensport: Matthias Zumstein
Leiterin Events und Infrastruktur: Natalie Bühler
Leiter Kommunikation: Thomas Kissling

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

14.06.2017
Spanischer Trainer für SPL1-Absteiger BSV Stans

Die Frauen des BSV Stans haben wenige Tage nach dem Abstieg einen neuen Trainer präsentiert. Der Spanier Vicente "Ike" Cotrina Cabal übernimmt das Zepter bei den Nidwalderinnen. Der 34-jährige trainierte in der abgelaufenen Saison die 1.-Liga-Männer des PSG Lyss und wird dies im Doppelmandat auch während der nächsten Spielzeit tun. Zudem ist er Assistenztrainer der chilenischen Männer-Nationalmannschaft. Sepp Kuster, der Sportchef der Stanserinnen, erklärt den unkonventionellen Entscheid so: "Wir wollen einen Neuanfang mit jemandem, den hier noch niemand kennt."

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Quelle: BSV Stans

02.06.2017
Awards: Andy Schmid und Kerstin Kündig sind die Besten

Der Verlag «handballworld» führte am Donnerstag in Baden die 6. Swiss Handball Awards Night durch. Analog den Veranstaltungen im Fussball und Eishockey wurden vor mehr als 350 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die besten Handballerinnen und Handballer der abgelaufenen Saison in stilvollem Ambiente gefeiert.

Insgesamt wurden 14 Awards verteilt. Zum besten Spieler, respektive zur besten Spielerin mit Schweizer Pass wurden Bundesliga-Leistungsträger Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen) und die bei LC Brühl spielende Kerstin Kündig gewählt. Wertvollster Akteur (MVP) der NLA ist Gabor Csaszar vom Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen. In der SPL 1 der Frauen gebührt diese Auszeichnung Rotweiss Thuns Rückraumspielerin Teja Ferfolja.

Trainer des Jahres ist Michael Suter, der mit seiner jungen Nationalmannschaft die Handball Schweiz mit einer knappen Niederlage gegen Europameister Deutschland begeisterte. Der beste Trainer der Frauen ist Werner Bösch, der das Double mit Brühl feiern konnte. Topscorer wurden Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen) mit 180 Toren und Sibylle Scherer (LK Zug) mit 198 Toren.

Die Toptalente der Saison sind Tim Aufdenblatten von HSC Suhr Aarau und Xenia Hodel (Spono Eagles). Die Sieger in der Kategorie Publikumsliebling kommen beide aus Thun. Michelle Schmied (Rotweiss Thun) und Viktor Glatthard (Wacker Thun) durften sich über die besondere Auszeichnung freuen. Bestes Schiedsrichterpaar wurden Arthur Brunner und Morad Salah, welche auch an der WM 2017 in Frankreich ihren Einsatz hatten und für das Finalwochenende nominiert wurden – ein Ritterschlag.

Durch den Abend führte Moderator Paddy Kälin. Der Sportmoderator des Schweizer Fernsehens ist Trainer des Zweitligisten HC Andelfingen. Bestens unterhalten wurden die Gäste einerseits von Slam Poet Kilian Ziegler mit unverkennbarer Wortakrobatik und intelligentem Humor, von inmotion!, dem Yo-Yo Europa- und Weltmeistermeister und andererseits durch die Laudatoren Jürg Stahl (Präsident Swiss Olympic), Mario Gyr (Olympiasieger, Weltmeister und Europameister Rudern) und Ingo Meckes (Chef Leistungssport und Ausbildung). Dazu servierte das TRAFO-Catering in gewohnt perfektem Stil ein überaus genussvolles Dinner.
 



Gewinner der 6. Swiss Handball Awards Night

Beste Schweizer Spielerin: Kerstin Kündig (LC Brühl)
Bester Schweizer Spieler: Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen)
MVP Frauen: Teja Ferfolja (Rotweiss Thun)
MVP Männer: Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Bester Trainer Frauen: Werner Bösch (LC Brühl)
Bester Trainer Männer: Michael Suter (Nationaltrainer)
Beste U20-Nachwuchsspielerin: Xenia Hodel (Spono Eagles)
Bester U21-Nachwuchsspieler: Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau)
Die Mobiliar Topscorer: Sibylle Scherer (LK Zug) und Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Publikumsliebling SPL: Michelle Schmied (Rotweiss Thun)
Publikumsliebling NLA: Viktor Glatthard (Wacker Thun)
Bestes Schiedsrichterpaar: Arthur Brunner und Morad Salah

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Quelle: handballworld

Ausgezeichnet
An der Swiss Handball Awards Night von handballworld wurden am Donnerstag in Baden die Besten des Handball-Lands in 14 Kategorien glamurös ausgezeichnet.
31.05.2017
Schnelle Mitte, das Kurzinterview mit Daphne Gautschi

Daphne Gautschi zählt zu den Shooting-Stars der abgelaufenen Saison in der SPAR Premium League. Mit gerade einmal 16 Jahren beeindruckte die Schweizer Juniorennationalspielerin mit einer für ihr Alter beachtlichen Sprungkraft, harten und präzisen Würfen und grossem Spielverständnis. Jetzt wagt Gautschi den Sprung ins Ausland und schliesst sich dem französischen Spitzenteam aus Metz an. Wie es dazu kam, was sich die junge Schweizerin davon erhofft und weitere Details zu ihrem bevorstehenden Abenteuer verrät sie in der Schnellen Mitte.
 



Du verlässt Zug und die Schweiz und wechselst nach Frankreich. Wohin geht es für dich und wie ist der Wechsel eigentlich zu Stande gekommen und wann geht es nach Frankreich?
Daphne Gautschi: Ich wechsle nach Metz, das liegt im Nordosten von Frankreich. Der Club hat mich angefragt nachdem sie mich über ihr Scouting entdeckt haben. Ich träume von einer Profikarriere und dafür kann ich in Frankreich ganz sicher viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Von der Schulsituation passt es jetzt perfekt, da ich so noch genügend Zeit habe mich auf meine Matura auf Französisch vorzubereiten. Nach der U18-Championship habe ich noch ein bisschen frei, danach starte ich im August in Metz mit dem Training. Die Schule beginnt glücklicherweise erst im September, so dass ich mich in den ersten Wochen voll und ganz auf das Training und das Eingewöhnen konzentrieren kann.

Du bist 16 Jahre jung und hast noch ein paar Jahre Schule vor dir. Wie lässt sich das mit deinem Engagement in Frankreich vereinen und wie und wo wirst du in Frankreich leben?
Daphne Gautschi: Der Club hat mit der Schule, auf die ich gehen werde, ein Abkommen. Dadurch kann ich zwei Mal in der Woche auch vormittags am Mannschaftstraining teilnehmen. Grundsätzlich ist das System ähnlich wie das, was bei uns die Sportkanti ausmacht. In Frankreich werde ich ab dem nächsten Schuljahr in die zweite Klassenstufe einsteigen, zwei Jahre dort die Schule besuchen und diese dann aller Voraussicht nach mit dem Bac, der französischen Matura, abschliessen. Die Schule hat ein Internat, so dass ich dann auch direkt dort wohnen werde. Am Wochenende und vor Spielen oder in den Schulferien bin ich dann im sogenannten centre formation, wo Spielerinnen wohnen, die zum Beispiel studieren oder eine Lehre machen.

Was kannst du uns über deinen zukünftigen Club denn schon sagen?
Daphne Gautschi: Der Club zählt zu den besten Mannschaften in Frankreich, ja sogar in Europa. In dieser Saison hat die Mannschaft in der Champions League gespielt und dabei sogar einmal den späteren Sieger Györ besiegt. In der französischen Meisterschaft steht das Team im Playoff-Final. Der Plan mit mir ist, dass ich in der dritten französischen Liga bei der zweiten Mannschaft zum Einsatz komme, in der Nachwuchsspielerinnen aus der ganzen Welt gemeinsam spielen und möglichst so ausgebildet werden, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Ich würde sagen sie sind sehr engagiert junge Handballerinnen zu fördern und ihnen auch die Chance geben, dass sie es bis ganz nach oben schaffen können.

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Quelle: Matthias Schlageter

«Ich will Profi werden»
Daphne Gautschi verlässt die SPL und schliesst sich dem französischen Spitzenteam aus Metz an. Ihr Ziel: alles auf Handball setzen und eine Top-Ausbildung geniessen.
30.05.2017
Personelle Veränderungen bei den Spitzenschiedsrichtern

Mit dem Abschluss der aktuellen Saison 2016/17 kommt es in der Abteilung Schiedsrichter zu personellen Veränderungen. Auf der Ebene der Spitzenschiedsrichter treten drei erfahrene Kräfte zurück, die in der kommenden Spielzeit ersetzt werden müssen.

Samuel Bernet hat sich entschieden, seine langjährige Karriere, in der er unter anderem mehr als zehn Jahre in der NLA und SPL1 Spiele geleitet hat, zu beenden. Während fünf Jahren hat er zudem mit seinem Partner Dominique Wick auch internationale Spiele als Schiedsrichter begleitet. Wick wird dem Schweizer Handball unterdessen weiterhin mit einem noch zu bestimmenden Partner erhalten bleiben.

Reto Bär beendet seine 20-jährige Laufbahn, wovon er während den letzten sechs Jahren gemeinsam mit Beat Süess Partien auf höchster nationaler Ebene leitete. Süess tritt indess kürzer und wird weiterhin auf regionaler Basis als Schiedsrichter aktiv sein. Reto Morell, Leiter der Abteilung Schiedsrichter im SHV, lobt den Einsatz der scheidenden Schiedsrichter: "Wir danken den Zurücktretenden herzlich für ihr grosses und jahrelanges Engagement und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute."

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Quelle: Matthias Schlageter

29.05.2017
SPL1/SPL2-Barrage: Herzogenbuchsee gelingt der Aufstieg

Es war das Spiel der Saison, das alles entscheidende Game zwischen dem BSV Stans und dem Handballverein Herzogenbuchsee. Der Sieger dieser Partie würde in der kommenden Saison auf höchster nationaler Ebene, in der SPAR Premium League 1, spielen dürfen. In einem einseitigen aber nervenaufreibenden Spiel setzt sich der Handballverein Herzogenbuchsee gegen den BSV Stans in der entscheidenden Partie auswärts souverän mit 31:26 (20:10) durch und feiert den Aufstieg.

Für die Playoff-Serie schon fast standesgemäss startete Herzogenbuchsee gut in die Partie (15./9:5). Kleine Fehler im Defensiv-Stellungsspiel eröffneten dem BSV Stans zwar vermehrt einfache Torchancen, welche die Innerschweizerinnen routiniert zu verwandeln wussten. Allerdings vermochten die Gäste durch druckvolles Angriffsspiel auf der Gegenseite sogleich mitzuziehen.

Der BSV Stans spielte zwar mutig weiter und kombinierte sich unzählige Male auf eine schöne Art und Weise vor das Buchser Tor, brachte den Ball jedoch nur noch selten an Nadine Steinemann vorbei. Diese hat nach einigen grandiosen Paraden auch den Drang in die Offensive entdeckt und lancierte ihre schnellen Vorderleute zu erfolgreichen Gegenstosstoren. Herzogenbuchsee spielte sich regelrecht in einen Rausch und führte zur Pause bereits mit zehn Toren.

Die verbleibenden Minuten bis zur Pause sind fortan schnell erklärt. Die Stanserinnen, welche das ganze Spiel hindurch nie aufgegeben haben, hatten ihre Mühe mit der nun gut stehenden Buchser Verteidigung und war der Ball einmal verloren, landetet er wenige Sekunden später im Tor der Gastgeberinnen, wenn’s sein muss auch zweimal direkt durch die Buchser Schlussfrau Steinemann per Goaligoal. Zur Pause führte der HVH komfortabel mit 10:20.

Herzogenbuchsees Handballerinnen vergrösserten den Vorsprung nach dem Seitenwechsel sogar noch bis auf 14 Tore (39./28:14) vergrössern können, die abstiegsgefährdeten Stanserinnen leisteten jedoch grossen Wiederstand und kämpften sich ein letztes Mal heran. In den Personen der stark spielenden Fellmann und Kuster (zusammen 14 Tore) lancierte der BSV Stans die grosse Aufholjagd. Doch der Vorsprung von Herzogenbuchsee war zu gross. Die letzten Minuten avancierten für Spielerinnen und Fans zur Ehrenrunde. Nach zehn Jahren SPL2 darf sich der HVH wieder über einen Aufstieg in der SPL1 freuen.
 



BSV Stans - HV Herzogenbuchsee 26:31 (10:20)
Stans Eichli. 240 Zuschauer. SR: Castineiras/Zwahlen.
Strafen: 5 mal 2-Minuten gegen den BSV Stans. 3 mal 2-Minuten gegen den HV Herzogenbuchsee
BSV Stans: Knüsel, Kaiser, Schardt (2), Krummenacher (1), Muff, Kuster (6), Kretz, Olesen (3), Zimmermann (1), Grandjean (1), Achermann (1), Perlangeli (3), Fellmann, (8/3), Odermatt.
HV Herzogenbuchsee: Steinemann (2), Witschi, Hofer (3), Vonder Mühll (1), Lüthi (6/2), Schöni (4), Rychen, Schneider, Wälchli (5), Bircher, Eberhart (1), Bieri, Baumgartner (9/3), Rohde.
Bemerkungen: Witschi hält Penalty von Olesen (21’), Steinemann hält Penalty von Perlangeli (14’ und 26’), Knüsel hält Penalty von Lüthi (53’).

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Quelle: HV Herzogenbuchsee/Matthias Schlageter

28.05.2017
SPL1-Playoffs: 30. Meistertitel für den LC Brühl

Der LC Brühl ist Schweizer Meister! Die St. Gallerinnen besiegen im entscheidenden dritten Finalspiel vor 910 Zuschauern in der heimischen Kreuzbleiche den LK Zug mit 39:24 (21:9) und sichern sich damit das Double. Gleichzeitig feiert der Ostschweizer-Club den 30. Titel seiner Vereinsgeschichte. Brühl war sichtlich bemüht den enttäuschenden Auftritt aus Final 2 wettzumachen, zeigte über 60 Minuten eine atemberaubende Offensivpower und legte damit den Grundstein für das Double. 

Die Ausgangslage vor dem alles entscheidenden Duell um den Titel in der SPAR Premium League war klar. Sowohl Gastgeber Brühl wie auch die Gäste aus Zug hatten zuvor je eine Partie gewonnen, Spiel 3 in der Best-of-3-Serie würde also die Entscheidung bringen. Während Brühl im ersten Endspiel vor heimischer Kulisse dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt zu einem sicheren 34:26-Sieg kam, gewann der LK Zug sein Heimspiel nach einer starken Defensivleistung mit 25:20. So kam es am Sonntag in der St. Galler Kreuzbleiche zum Showdown um den Schweizer Meistertitel.

Die Startphase verlief ausgeglichen, eine schnelle 2:0-Führung der Gäste egalisierten die die Gastgeber zum zwischenzeitlichen Ausgleich (7./3:3). Es sollte der letzte ausgeglichene Spielstand der Partie bleiben, denn anschliessend drückte Nationaltorhüterin Sladana Dokovic, Goalie bei Brühl, dem Spiel ihren Stempel auf. Sechs Paraden in der Startviertelstunde liess Dokovic weitere sechs abgewehrte Bälle bis zum Pausenpfiff folgen, darunter zwei parierte Siebenmeter.

Ihre Mitspielerinnen nutzten die Steilvorlage und verwerteten in der Offensive gnadenlos. Ein 7:0-Lauf sorgte für eine beruhigende Führung (14./10:3), die die Mannschaft von Trainer Werner Bösch im weiteren Verlauf sogar noch auszubauen wusste. Überragende 21 eigene Treffer standen zum Pausenpfiff für den LC Brühl auf der Anzeigetafel. Damit zeigte der LC Brühl eine beeindruckende Reaktion auf das aus Brühler Sicht missratene zweite Endspiel vom vergangenen Dienstag.

Die zweite Halbzeit startete mit einer veränderten Zuger Abwehr. Trainer Damian Gwerder versuchte es mit einer 4-2-Deckung, um damit die Kreise der Brühler Rückraumspielerinnen einzuengen. Dies gelang mit Abstrichen, war jedoch gegen die Offensivpower des LC Brühl auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. 

Brühls Lauf war schlichtweg nicht mehr aufzuhalten. Selbst die ein oder andere Parade von Zugs Schlussfrau Marion Betschart konnte nicht verhindern, dass Brühl mit Pässen an den Kreis, Tempogegenstössen und gelungenen Spielzügen Tor um Tor erzielte. Zug versuchte mit erfolgreichen Abschlüssen von Sibylle Scherer, Martina Traber und Daphne Gautschi dagegenzuhalten, hatte an diesem Nachmittag der Wucht der St. Gallerinnen jedoch nicht genug entgegenzusetzen.

Am Ende demonstrierte der LC Brühl klar und deutlich, wer momentan die Nummer 1 im Schweizer Frauenhandball ist. Ein Blick auf die Torschützenliste der Heimmannschaft verdeutlicht die Qualität des frischgebackenen Meisters der SPAR Premium League. Alle Brühler Feldspielerinnen erzielten im Finalspiel mindestens einen Treffer. Dennoch wurde auf Seiten von Brühl Torhüterin Sladana Dokovic verdientermassen als Best Playerin ausgezeichnet, sie stach aus einer sehr guten Mannschaft heraus. Beim LK Zug war erneut Martina Traber ein Aktivposten. Auch Nachwuchsspielerin Leah Stutz zeigte nach ihrer Einwechslung einen erfrischenden Auftritt.
 



LC Brühl – LK Zug 39:24 (21:9)
Kreuzbleiche, St. Gallen. 910 Zuschauer. SR: Capoccia/Jucker.
Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Zug.
Torfolge: 0:1, 0:2, 3:2, 3:3 (7.), 10:3, 12:4, 15:5 (21.), 15:7, 17:9, 21:9 (30.), 21:10, 22:11, 25:12, 26:14 (37.), 28:14, 28:16, 31:17 (47.), 34:19, 35:21, 38:21, 38:23, 39:24.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter (52.-60.); Ussia (1), Özcelik (4), Goricanec (6), Mustafoska (5/3), Rebecca Kündig (3), Wenger (1), Fink (3), Fudge (2), Oberli (1), Haag (4), Murer (4), Kerstin Kündig (5).
LK Zug: Marion Betschart/Stocker (21.-27. und 51.-60.); Traber (5), Scherer (7/2), Müller, Gautschi (4), Stutz (3/1), Daria Betschart, Javet, Estermann (1), Masset, Gwerder (3), Kägi (1), Smitran.
Bemerkungen: Brühl ohne Koslowski und Marina Schlachter, Zug ohne Ravlic und van Polanen. Verhältnis verschossene Penalty: 1:3.
 



Finalserie (Best-of-3): LC Brühl – LK Zug, Endstand 2:1
Spiel 1: 34:26 (13:13)
Spiel 2: 20:25 (8:10)
Spiel 3: 39:24 (21:9)

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Quelle: Matthias Schlageter

Doublesieger
Der LC Brühl gewinnt 39:24 gegen den LK Zug und sichert sich den 30. Titel der Vereinsgeschichte. Gleichzeitig feiert der St. Galler Club damit das Double in 16/17.
26.05.2017
SPL1-Playoffs: Showdown um den Titel in der SPAR Premium League

Am Sonntag, den 28. Mai, findet in der Kreuzbleiche in St. Gallen das dritte und entscheidende Playoff-Final in der SPAR Premium League statt. Gastgeber LC Brühl will nach der bitteren Auswärtsniederlage in Spiel 2 nun vor heimischer Kulisse den zweiten Matchball nutzen. Die Gäste aus Zug setzen auf eine Fortsetzung des durchschlagskräftigen Auftritts vom Dienstag, als der LK Zug souverän den Ausgleich schaffte. Anwurf zum Showdown ist um 15 Uhr.

Auf das zweite Heimspiel in der Finalserie hätte der LC Brühl gerne verzichtet. Am liebsten wären die St. Gallerinnen schon mit dem Meisterpokal im Gepäck am vergangenen Dienstag aus Zug nach Hause gekommen. Stattdessen hat Trainer Werner Bösch einen Rucksack voller Aufgaben mitbekommen, die er und seine Mannschaft zu lösen haben. Zwischen Spiel 1 und Partie 2 lagen Welten, nahezu alles, was zum Auftakt der Serie klappte, ging nur 48 Stunden später schief. Für die wenigen Lichtblicke sorgten die gut aufgelegten Torhüterinnen Sladana Dokovic und Fabia Schlachter, die sich im Vergleich zum Auftaktspiel steigern konnten. Für Brühl könnte sprechen, dass der Schuss vor den Bug genau zum richtigen Zeitpunkt kam, denn eines ist sicher: nochmals wird der Finalrundensieger sich nicht derart abfertigen lassen.

Dass es zum Showdown um den Titel kommt, lag auf Seiten des LK Zug neben der verbesserten Abwehrleistung vor allem an einer erstarkten Marion Betschart im Tor. Klar ist, will Zug den Titel, dann braucht es von der kompletten Defensive am Sonntag eine ähnliche Leistung. Viel Druck liegt dabei auf der jungen Torhüterin (23), die nach der Verletzung von Laura Innes auf einen Schlag zur unangefochtenen Nummer 1 wurde. Druck scheint aber nicht nur für Betschart sondern auch für die restlichen Zuger Frauen kein unüberwindbares Hindernis zu sein. Die Mannschaft von Trainer Damian Gwerder hat gezeigt, dass sie schnell und erfolgreich Fehler abstellen und Situationen neu einschätzen kann. Gelingt das ein weiteres Mal, dann ist der Titel greifbar.

Wer und was bisher aufgefallen ist:
Licht und Schatten – die Topscorer zeigten bislang schwankende Auftritte. Kathryn Fudge (Brühl) beeindruckte im ersten Spiel mit acht Treffern, enttäuschte aber in Partie 2. Teamkollegin Kerstin Kündig diktierte im Auftaktspiel nach Belieben, aber auch sie fand bei der Niederlage in Zug kein Erfolgsrezept. Sie traf erst, als es schon zu spät war. Liga-Topscorerin Sibylle Scherer ist beim 7-Meter eine sichere Bank für den LK Zug. Acht Treffer aus neun Versuchen sind äusserst positiv. Stark verbesserungswürdig ist dagegen ihre Erfolgsquote aus dem Spiel heraus. Nur drei von elf Wurfversuchen fanden den Weg ins Tor – das kann sie normalerweise besser.
Jennifer Murer – bildet mit Nationalmannschaftskollegin Zerin Özcelik das linke Flügel-Duo bei Brühl. Während beide im ersten Spiel noch auf Augenhöhe agierten, war Murer eine der wenigen Spielerinnen, die für Brühl auch bei der Niederlage in Zug offensiv Eindruck hinterliessen. Gut möglich, dass sie im Showdown, anders als zuvor, den Vorzug vor Özcelik erhält.
Martina Traber – rund um das Zuger Team ist, zurecht, viel von Shooting-Star Daphne Gautschi die Rede. Nicht zu vernachlässigen ist aber die Leistung von Flügelspielerin Martina Traber (23), die defensiv wie offensiv zum Saisonhöhepunkt top in Form scheint. In Sachen Treffsicherheit stellt sie zudem ihre Mitspielerinnen auf den Flügeln deutlich in den Schatten (zehn Tore bei zwölf Versuchen).
Top-Torschützen: LC Brühl – Kathryn Fudge (10 Tore), Kerstin Kündig (9), Stephanie Haag (8), Jennifer Murer und Martina Goricanec (je 7). LK Zug – Sibylle Scherer (11), Martina Traber (10), Soka Smitran (9), Daphne Gautschi (7).

Spiel 3 in St. Gallen kann auf www.srf.ch/sport und handballTV live und exklusiv verfolgt werden. Selbstverständlich lohnt sich auch ein Besuch in der St. Galler Kreuzbleiche, die zum Saisonhöhepunkt gut gefüllt sein wird und für eine einzigartige Atmosphäre sorgen wird.

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Quelle: Matthias Schlageter

Alles oder nichts
Am Sonntag geht es um alles. Der Sieger feiert den Titel, der Verlierer bleibt mit nichts zurück. Showdown in der SPAR Premium League zwischen Brühl und Zug.
26.05.2017
SPL1/SPL2-Barrage: Stans gleicht aus, Entscheidung am Samstag

SPL2-Club HV Herzogenbuchsee hat seinen ersten Matchball vergeben und am vergangenen Mittwoch vor heimischer Kulisse das zweite Barrage-Spiel gegen den BSV Stans (SPL1) mit 18:20 (10:10) verloren. Damit entscheidet das dritte und letzte Spiel am Samstag, ob Stans der Klassenerhalt gelingt oder ob Herzogenbuchsee sich als zweiten Aufsteiger feiern lassen kann.

Herzogenbuchsee erwischte einen guten Start ins Spiel und lag, auch dank einer gut aufgelegten Torhüterin Nadine Steinemann nach zehn Minuten mit 6:4 in Front. Stans bekundete in der Anfangsphase Mühe mit der aggressiven Verteidigung der Gastgeberinnen, konnte jedoch den Rückstand in Grenzen halten. Die Nervosität und Anspannung war beiden Teams deutlich anzumerken, die Partie war geplagt von Ballverlusten auf beiden Seiten. In der 23. Minute gelang den Gästen erstmals der Ausgleich, bis zum Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen.

Im zweiten Durchgang nahm die Spannung keines Falls ab. Die Buchserinnen spielten weiterhin mit viel Druck nach vorne und setzten sich bis zu vier Toren ab (39./16:12). Mit dem Rücken zur Wand kämpfte sich Stans jedoch in die Partie zurück. Die 500 Zuschauer kamen zehn Minuten vor Spielende in den Genuss einer an Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase (50./16:15). Herzogenbuchsee wehrte sich und ging seinerseits fünf Minuten vor dem Ende scheinbar sicher mit 18:15 in Front. Stans setzte alles auf eine Karte und brachte die siebte Feldspielerin. Beim Heimteam flatterten die Nerven und Stans war im Finish das glücklichere Team. In der 59. Minute gingen die Gäste erstmals in der Partie in Führung, am Ende setzte sich Stans mit 20:18 beim SPL2-Club durch.

Nun kommt es am Samstag, 27. Mai um 17 Uhr zur Finalissima in Stans. Der Sieger darf sich über den letzten freien Platz in der SPL1 freuen.

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Quelle: HV Herzogenbuchsee/Matthias Schlageter

24.05.2017
Frauenpower für Kreuzlinger SPL1-Handballerinnen

Als einziger Klub in der höchsten nationalen Spielklasse setzt der HSC Kreuzlingen in Zukunft auf Frauenpower: Die langjährigen Spielerinnen Kristina Ertl (Cheftrainerin) und Irena Singer-Duhanaj (Sportchefin) übernehmen auf die SPL1-Saison 2017/18 hin die Schlüsselpositionen.

Vor eineinhalb Wochen hat der Liganeuling vom Bodensee mit einem Punktgewinn bei Yellow Winterthur in extremis den Verbleib in der höchsten Spielklasse geschafft. Die Weichen für die zweite SPL1-Saison mussten allerdings schon vorher gestellt werden, da der bisherige Cheftrainer Gabor Fülöp frühzeitig bekanntgegeben hatte, dass er eine neue Herausforderung sucht. Er wird Assistenztrainer der beiden Kreuzlinger Männerteams und unterstützt in dieser Funktion die Trainer Andi Dittert (1. Liga) und Philipp Bärtschi (2. Liga). Der auslaufende Vertrag mit dem bisherigen Frauen-Assistenztrainer Nica Constantin wird nicht verlängert.

Wegweisende Investition
Die Verpflichtung der erst 30-jährigen Kristina Ertl als neue Cheftrainerin des NLA-Teams und der gleichaltrigen Irena Singer-Duhanaj als Frauen-Sportchefin betrachtet die Führungsetage des HSC Kreuzlingen als wegweisende Investition. „Wir haben diese Entscheide im Vorstand ganz bewusst gefällt. Wir wollen Kristina und Irena diese Chance ermöglichen und sie damit gleichermassen fördern und fordern,“ betont HSCK-Präsident Patrick Müller.

Kristina Ertl absolviert derzeit die Ausbildung zur A-Diplom-Trainerin. Als Aktive bringt die gelernte Pädagogin viel Erfahrung mit, spielte sie doch vor ihrem Wechsel nach Kreuzlingen vor elf Jahren beim deutschen Bundesligisten SV Allensbach. Ertl freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Nach einer dreijährigen, berufsbedingten Auszeit war es für mich immer klar, dass ich wieder als Trainerin tätig sein möchte. Als ich vom Verein angefragt wurde, ob ich das SPL1-Frauenteam übernehmen möchte, musste ich selbstverständlich nicht lange überlegen. Ich kenne die meisten Spielerinnen schon seit vielen Jahren und bin überzeugt, dass wir zusammen noch einiges erreichen können.“

Irena Singer-Duhanaj ging vor ihrem Transfer zum HSCK im Jahre 2012 für das inzwischen aufgelöste, damals aber sehr erfolgreiche NLA-Frauenteam des TSV St. Otmar St. Gallen auf Torejagd und absolvierte mit den Olmastädterinnen zahlreiche Europacup-Partien. Singer-Duhanaj wird als Sportchefin Frauen auch dem Clubvorstand angehören. „Auch ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung in einem Club, in dem ich mich überaus wohl fühle.“ Die 30-Jährige wird Trainerin Ertl bei Bedarf weiterhin als Spielerin zur Verfügung stehen. Tatkräftig unterstützt wird das Duo vom ehemaligen HSCK-Torhüter Roger Järmann, der das Amt des Teammanagers übernimmt und dem Führungsduo den Rücken vor allem im administrativen Bereich frei halten will.

Kader wird verstärkt
Der Stamm des bisherigen NLA-Kaders bleibt grossmehrheitlich erhalten. Als Abgänge stehen bislang einzig die Geschwister Anina Veit (20) und Janice Veit (16) fest, welche für die nächsten zwei Saisons beim Ligakonkurrenten Yellow Winterthur unterschrieben haben. In die 2. Mannschaft wechselt Flügelspielerin Nelly Biegel. Neben der Spielmacherin Sara Bailon, die nach ihrer schweren Knieverletzung ins Team zurückkehren wird, will sich der HSC Kreuzlingen bis zum Trainingsauftakt am 8. Juni noch auf zwei, drei Positionen namhaft verstärken. Insbesondere im Rückraum hat man während der ersten SPL1-Saison einigen Handlungsbedarf festgestellt. Entsprechende Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Weiter im Dress des HSC Kreuzlingen spielen die beiden Sloweninnen Martina Strmsek (Mobiliar-Topskorerin) und Katja Sivka. Daneben freut man sich beim HSCK, dass man auch die talentierten jungen Eigengewächse wie Selina Weidmann (22), Kira Klein (22) oder Pashke Marku (18) sowie die starke Kreisläuferin Jennifer Grathwohl hat halten können. Im Tor können die Thurgauerinnen weiterhin auf das bewährte Trio mit Andjela Roganovic (17), Adriane Hajduk (21) und Nadine Stein (26) zählen. Noch nicht klar ist dagegen die Zukunft von Jacqueline Toifl.

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Quelle: HSC Kreuzlingen

Führungswechsel
Der HSC Kreuzlingen stellt sich neu auf. Kristina Ertl (r.) wird neue Cheftrainerin, Irena Singer-Duhanaj (m.) Sportchefin. Roger Järmann ergänzt die Crew als Teammanager.
23.05.2017
SPL1-Playoffs: Zug ist zurück und sorgt für den ultimativen Showdown

Der LK Zug meldet sich im Kampf um die Schweizer Meisterschaft zurück und schafft mit einem 25:20 (10:8) Heimsieg den 1:1-Ausgleich in der Finalserie. In einer zerfahrenen Partie zeigten am Dienstagabend die Gastgeberinnen den grösseren Siegeswillen, Brühl wurde eine schwache Offensivleistung zum Verhängnis. Die Entscheidung über den Schweizer Meistertitel fällt nun am kommenden Sonntag (15 Uhr) beim Showdown in St. Gallen.

Wie schon in Spiel 1 war einer der beiden Trainer zu einem frühen Timeout gezwungen. Bereits in der neunten Minute versammelte Brühl-Coach Werner Bösch seine Spielerinnen um sich herum. Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:0 für Zug, denn sowohl den Innerschweizerinnen wie auch den Gästen aus St. Gallen unterliefen in der Anfangsphase etliche technische Fehler. Am Ende sollten es insgesamt mehr als zwei Dutzend Fehlpässe und Ballverluste sein - wenig meisterlich.

Zug war von Beginn an anzumerken, dass sie den Rückstand in der Serie unbedingt ausgleichen wollten. Dementsprechend leidenschaftlich und engagiert gingen die Spielerinnen von Trainer Damian Gwerder zu Werke. Einziger Makel in den ersten 20 Minuten: es gelang ihnen nicht, von ihrer starken Defensive zu profitieren. Nach 22 Minuten hatte Zug selbst erst fünf Treffer erzielt.

Cupsieger Brühl brachte in der ersten Halbzeit offensiv nichts zu Stande, blieb aber ob der Fehler der Zugerinnen dennoch im Spiel. Drei Minuten vor der Pause lag der Finalrundensieger gar mit 8:7 in Front. Es sollte das letzte Brühler Tor für eine lange Zeit bleiben. Zug legte die Grundlage für den Heimsieg in der Phase unmittelbar vor und nach der Pause, als ihnen ein 8:0-Lauf gelang. So schraubten die Innerschweizerinnen den Vorsprung auf sieben Tore (38./15:8), kurz darauf lag Zug sogar mehrfach mit neun Treffern in Front.

Brühl war geschlagen und schaffte es lediglich das Ergebnis dank einer erfolgreichen Schlussoffensive etwas besser aussehen zu lassen. Dies war jedoch nicht mehr als Makulatur, denn in den Playoffs zählt einzig und allein der Sieg und hierbei liegen beide Mannschaften nun gleich auf. Damit kommt es am kommenden Sonntag (15 Uhr) in der Kreuzbleiche zum grossen Showdown um die Schweizer Meisterschaft im Frauenhandball.

Auf Seiten der Gastgeberinnen verdienten sich an diesem Abend Torhüterin Marion Betschart (17 Paraden/48 Prozent) und Flügel Martina Traber (5 Tore) Bestnoten. Beim LC Brühl zeigten die beiden Goalies Sladana Dokovic (10 Paraden/40 Prozent) und Fabia Schlachter (9 Paraden/48 Prozent) einen guten Auftritt. Wer am Sonntag überzeugt und sein Team zum Meistertitel wirft oder pariert ist live auf srf.ch/sport und handballTV zu sehen.
 



SPAR Premium League, Playoff-Final (Spiel 2)

LK Zug – LC Brühl 25:20 (10:8)
Sporthalle, Zug. 750 Zuschauer. SR: Bär/Süess.
Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Zug, 2 mal 2 Minuten gegen Brühl.
Torfolge: 1:0, 2:0, 2:1 (13.), 4:2; 4:3, 5:3, 5:4 (22.), 6:4, 6:6, 7:8 (27.), 10:8, 15:8, 17:9, 19:10, 21:12, 22:13, 22:18, 24:19, 25:20.
LK Zug: Marion Betschart/Stocker (für 1 Penalty); Traber (5), Scherer (6/4), Stutz, Müller (1), Gautschi (1), Daria Betschart (1), Javet (1), Estermann (2), Masset (1), Gwerder (1), Kägi (2), Smitran (4).
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter (ab 41.); Özcelik, Goricanec (4/3), Mustafoska (3/3), Rebecca Kündig, Wenger, Fink, Fudge (2), Marina Schlachter (n.e.), Oberli, Haag (2), Murer (4), Kerstin Kündig (5).
Bemerkungen: Brühl ohne Ussia und Koslowski, Zug ohne Ravlic und van Polanen. Verhältnis verschossene Penalty: 1:3.

Finalserie (Best-of-3): LC Brühl – LK Zug (Stand 1:1)
Spiel 1: 34:26 (13:13)
Spiel 2: 20:25 (8:10)
Spiel 3: Sonntag, 28. Mai, 15 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen
 



Marion Betschart war die Zuger Sieggarantin im zweiten Finalspiel. Speziell nach der Pause sorgte sie dafür, dass Zug zu einfachen Toren kam. Ihre Leistungssteigerung und der Schub ihrer Mannschaft erklärt die Torhüterin so: «Wir haben gestern nochmal intensiv Videos von Brühl studiert und dabei auch speziell auf mein Torwartverhalten geachtet. Im Nachhinein kann man sagen: Es hat sich gelohnt und direkt bemerkbar gemacht. Wir wollten den Sieg heute unbedingt. Uns allen war klar, hier in Zug wird es keine Meisterfeier für Brühl geben. Wenn es uns in St. Gallen gelingt genauso aufzutreten wie heute, hart in der Deckung und in der Offensive geduldig die Chancen herauszuspielen, dann bin ich optimistisch was den Titel angeht.»

Fabia Schlachter kam erst, als schon fast alles verloren war. Dass es am Ende keine Klatsche für Brühl wurde, lag zum Grossteil an ihren Paraden. Sie sucht nach Erklärungen für die bittere Niederlage: «Wir haben heute die letzte Konsequenz vermissen lassen. In der Deckung sind wir relativ solide gestanden, aber vorne ist uns einfach nichts gelungen. Offensiv haben wir nicht voll durchgezogen und Marion Betschart regelrecht warmgeschossen. Wenn wir mal am Goalie vorbeigekommen sind, dann hatten wir auch noch Pech mit mehreren Pfostentreffern. Wir müssen die Partie so schnell wie möglich abhaken und nach vorne schauen, uns an das letzte Heimspiel erinnern und die Leistung vom Sonntag abrufen. Dann denke ich steht dem Titel nichts mehr im Weg.»

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Quelle: Matthias Schlageter

Ausgleich
Der LK Zug bezwingt den LC Brühl im zweiten Playoff-Final mit 25:20 und gleicht in der Best-of-3-Serie zum 1:1 aus. Jetzt entscheidet der Showdown am Sonntag.
23.05.2017
Die Mobiliar präsentiert Kündig und Scherer im «out of the box»

Heute Dienstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle Zug) stehen sich der LK Zug und der LC Brühl im zweiten Spiel des Playoff-Finals der SPAR Premium League gegenüber. Die St. Gallerinnen führen in der Serie mit 1:0 und könnten den Sack mit einem weiteren Sieg zumachen. Die Topscorer Kerstin Kündig und Sibylle Scherer duellierten sich bereits letzte Woche im «out of the box» mit Steffi Buchli. Die Finalserie (Best-of-Three) wird live auf handballTV.ch übertragen.
 

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Quelle: Marco Ellenberger

23.05.2017
SPL2: Thomas Mathys wird Trainer bei der HSG Leimental

Personelle Veränderungen bei SPL2-Club HSG Leimental: Neuer Cheftrainer wird Thomas Mathys der mit Jürg Müller das Team in der neuen Saison trainieren wird. Michel Zbinden, der in den letzten sieben Saisons die erste Damenmannschaft trainiert hat, wird zusammen mit Silvio Schwob die zweite Mannschaft in der 1. Liga trainieren.

Mit Thomas Mathys konnte ein erfahrener Trainer verpflichtet werden, der die Handballregion und den Frauenhandball bestens kennt. Der Trainerwechsel soll das bisher erarbeitete sichern und nachhaltig fördern. Dazu müssen die Juniorinnen an den Aktivbereich herangeführt und integriert werden. Mit Mannschaften in der SPL2 und der 1. Liga ist die Ausgangslage hierfür optimal und soll ab der übernächsten Saison mit einer 2. Liga-Mannschaft erweitert werden. Dazu wird auf die kommende Saison eine leistungsorientierte 3. Liga gemeldet, welche das Ziel des sofortigen Aufstieg hat. Für die Nachhaltigkeit ist ebenso der Fortbestand der FU16-Elite als Ausbildungsgefäss ein Kernelement.

Das bisherige Trainerduo Jürg Müller und Michel Zbinden bleibt der HSG Leimental in veränderter Funktion erhalten. Jürg Müller wird neben dem Amt als Co-Trainer in der SPL2 für die Nachwuchsförderung verantwortlich sein. Michel Zbinden wird als Co-Trainer der zweiten Mannschaft seine Erfahrung einbringen, Silvio Schwob beim anstehenden Generationenwechsel unterstützen und gleichzeitig den Aufbau der 3. Liga vorantreiben.

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Quelle: HSG Leimental

23.05.2017
SPL1/SPL2-Barrage: Herzogenbuchsee auf dem Weg zum Aufstieg

SPL2-Club HV Herzogenbuchsee feierte im ersten von bis zu drei Barrage-Spielen in der SPAR Premium League einen Auswärtssieg beim BSV Stans. Nach dem 24:21 (11:13) benötigt Herzogenbuchsee nur noch einen Sieg, um den Aufstieg in die höchste Schweizer Spielklasse zu schaffen.

Eine Partie auf Augenhöhe lieferten sich am vergangenen Sonntag in Stans der heimische BSV und Herzogenbuchsee. Keine der beiden Mannschaften vermochte sich während der kompletten Spielzeit abzusetzen, maximal drei Tore Unterschied betrug das Resultat. Eben jene drei Treffer Vorsprung erarbeiteten sich die unterklassigen Gäste drei Minuten vor dem Schlusspfiff - eine Hypothek, die die Gastgeber nicht mehr korrigieren konnten. Herzogenbuchsee verschaffte sich damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition vor dem zweiten Duell.

Der HV Herzogenbuchsee kann nun am Mittwoch um 20 Uhr vor heimischer Kulisse mit einem Sieg den Aufstieg klar machen. Gelingt dem BSV Stans ein Auswärtssieg, dann kommt es am kommenden Samstag, 17 Uhr, zur Finalissima um den letzten freien Platz in der SPL1.

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Quelle: Matthias Schlageter

 

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