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Sei dabei bei der Premiere!
Mit dem Handball Supercup am 26. August findest erstmals ein Event in der neuen Win4 Arena in Winterthur statt. Tickets für die erste Titelvergabe gibt es ab sofort.
13'000 Franken Bonus
SPAR hat im Rahmen der Swiss Handball Awards Night den Check für die Ausschüttung der Bonus Card an den Schweizerischen Handball-Verband überreicht.
Ausgezeichnet
An der siebten Swiss Handball Awards Night in der Trafohalle in Baden wurden am Donnerstagabend insgesamt 15 Awards für herausragende Leistungen vergeben.
16.07.2018
Handball Supercup: Tickets für das erste Highlight im Win4 verfügbar!

Am Sonntag, 26. August, wird im Win4 in Winterthur der Handball Supercup 2018 ausgetragen. Bei den Männern trifft Meister Wacker Thun auf Cupsieger und Lokalmatador Pfadi Winterthur; bei den Frauen messen sich die Double-Gewinner der Spono Eagles mit dem Meisterschafts-Zweiten und Supercuptitelverteidiger LC Brühl Handball. Für das Highlight zum Saisonauftakt sind auf Ticketcorner ab sofort Tickets erhältlich.

Der erste Event in der hochmodernen Sportarena bündelt die besten Teams der vergangenen Saison an einem Ort – gleichzeitig wird der erste offizielle und prestigeträchtige Titel der Saison vergeben. Tickets für den Event gibt es ab 25 Franken. Kinder bis zwölf Jahre profitieren von einem 50 Prozent Rabatt, Jugendliche (bis 16 Jahre) erhalten Eintrittskarten mit 30 Prozent Ermässigung. Das attraktive Hospitality-Package kostet 95 Franken. Dazu sind für die Handball-Vereine wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt im Angebot. Der Promotionscode wird den Clubs direkt per Mail zugestellt.

Mehr als nur zwei Spiele
Im Schatten der beiden Supercup-Spiele hält das erste Kräftemessen der neuen Spielzeit noch eine ganze Reihe weiterer Highlights bereit. Beim Kids-Day können Kinder der Altersklassen U9 bis U13 ihren Vorbildern nacheifern. Gleichzeitig figuriert der Anlass in der bis zu knapp 2‘000 Zuschauer fassenden Arena als offizielle Saisoneröffnung der SPAR Premium League 1 der Frauen und der Nationalliga A der Männer. Details zu den Events rund um den Supercup werden demnächst bekanntgegeben.
 



Handball Supercup
Win4, Winterthur


Sonntag, 26. August 2018
14.30 Uhr: Supercup Frauen: Spono Eagles – LC Brühl Handball
17.00 Uhr: Supercup Männer: Wacker Thun – Pfadi Winterthur

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Quelle: Matthias Schlageter

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05.06.2018
SPAR Bonus Card Ausschüttung: 13'000 Franken für den Nachwuchs

Seit 2012 pflegen SPAR und der Schweizer Handball eine Partnerschaft. Alle Handfall-Fans können seither ihren Lieblingsverein ganz einfach mit der SPAR Handball-App bei jedem SPAR oder TopCC Einkauf unterstützen. Im Rahmen der Swiss Handball Awards Night vom vergangenen Donnerstag hat SPAR dem Schweizerischen Handball-Verband (SHV) bereits zum sechsten Mal den Check für die Ausschüttung des Bonus für den Handball-Nachwuchs übergeben.

2.5 Prozent des Einkaufswertes, den die Kunden beim Einkauf in einer SPAR- oder TopCC-Filiale (1 Prozent) in der Schweiz via Handball App einem Verein zuschreiben, kommt dem Nachwuchs zugute. Aus der Saison 2017/18 kam so mittels der Einkäufe aus der Handball-Familie ein stolzer Betrag von 13'000 Franken zusammen. «Im sechsten Jahr dürfen wir nun schon einen Check für die Jugend überreichen. Wir wissen wie wichtig die Jugendarbeit im sozialen Aspekt wie auch für Spitzensport ist. Ein besonderer Dank geht damit an die Handballfamilie, welche durch ihre Einkäufe diesen Betrag ermöglich hat,» sagt Karin Locher, Leiterin Marketing von SPAR. Der Check wurde von Roger Keller, Leiter Marketing und Events des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) mit Freude entgegengenommen. «Wir bedanken uns bei SPAR ganz herzlich für die gute und wertvolle Zusammenarbeit und das grosse Engagement. Innerhalb von sechs Jahren hat SPAR uns bereits 95‘000 Franken zukommen lassen. Unser Ziel ist es, diesen Betrag als Ansporn zu nehmen und im kommenden Jahr zu steigern. Kauft bei SPAR oder TopCC ein. Der Nachwuchs und damit der ganze Schweizer Handball profitiert davon enorm.»

Die Handball-Fans können natürlich auch nach dem Saisonende weiterhin mit ihren Einkäufen Gutes für den Nachwuchs tun: Ganz einfach bei jedem Einkauf bei SPAR oder TopCC die Handball App vorweisen, die ganz bequem im App Store zu finden ist. Downloaden - Lieblingsclub mit einem Herz markieren - bei SPAR oder TopCC einkaufen -  an der Kasse den Strichcode des Lieblingsvereins scannen lassen und dessen Jugend mit 2.5 Prozent vom SPAR- bzw. 1 Prozent vom TopCC-Einkaufsbetrag unterstützen.

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Quelle: SPAR/Matthias Schlageter

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31.05.2018
Andy Schmid und Manuela Brütsch als «best swiss player» geehrt

Der Verlag Handballworld mit OK-Präsident Daniel Zobrist an der Spitze führte am Donnerstagabend in der Trafohalle in Baden die 7. Swiss Handball Awards Night durch. Analog den Veranstaltungen im Fussball und Eishockey wurden vor mehr als 400 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die besten Handballer der abgelaufenen Saison in stilvollem Ambiente gefeiert.

Insgesamt wurden 15 Awards verteilt. Zum besten Spieler, respektive zur besten Spielerin mit Schweizer Pass wurden Bundesliga-Leistungsträger Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen, Deutscher Meister 2016 und 2017, Pokalsieger 2018) und die bei den Bad Wildungen Vipers spielende Manuela Brütsch gewählt. Wertvollster Akteur (MVP) der NLA ist Lukas von Deschwanden vom Schweizer Meister Wacker Thun. In der SPL 1 der Frauen gebührt diese Auszeichnung Spono Eagles Rückraumspielerin Ivana Ljubas.

Trainer des Jahres ist Rolf Erdin, der es mit Fortitudo Gossau bis in den Playoff-Viertelfinal schaffte. Der beste Trainer der Frauen ist Urs Mühlethaler, der das Double mit den Spono Eagles feiern konnte. Topscorer wurden Lucius Graf (Fortitudo Gossau) mit 169 Toren und Sibylle Scherer (LK Zug) mit 193 Toren. Die Toptalente der Saison sind Timothy Reichmuth von HSC Suhr Aarau und Xenia Hodel (Spono Eagles). Die Sieger in der Kategorie Publikumsliebling heissen Laura Bieri (HV Herzogenbuchsee) und Nicolas Raemy (Wacker Thun).

Bestes Schiedsrichterpaar wurden Arthur Brunner und Morad Salah, welche diese Saison 7 Mal einen Einsatz in der Champions League hatten. Sie zählen damit zur absoluten Spitze im Europäischen- und Welthandball. Der Special Award, für seine grossen Verdienste im Schweizer Handballsport ging an Willy Glaus vom BSV Bern Muri.

Durch den Abend führten erstmals Steffi Buchli und Stephan Liniger von MySports. Bestens unterhalten wurden die Gäste einerseits von Jongleur Mario Muntwyler aus der Zirkusdynastie Monti und vom Comedian Rolf Schmid und andererseits durch die Laudatoren Heinz Karrer (Präsident economiesuisse), Herbert Bolliger (ehemaliger Migros-Präsident) und Ursula Haller (ehemalige Nationalrätin und Präsidentin RW Thun). Dazu servierte das TRAFO-Catering in gewohnt perfektem Stil ein überaus genussvolles Dinner.
 


 
7. Swiss Handball Awards Night

Beste Schweizer Spielerin: Manuela Brütsch (Bad Wildungen Vipers)
Bester Schweizer Spieler: Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen)
MVP Frauen: Ivana Ljubas (Spono Eagles)
MVP Männer: Lukas von Deschwanden (Wacker Thun)
Bester Trainer Frauen: Urs Mühlethaler (Spono Eagles)
Bester Trainer Männer: Rolf Erdin (Fortitudo Gossau)
Beste U20-Nachwuchsspielerin: Xenia Hodel (Spono Eagles)
Bester U21-Nachwuchsspieler: Timothy Reichmuth (HSC Suhr Aarau)
Die Mobiliar Topscorer: Sibylle Scherer (LK Zug) und Lucius Graf (Fortitudo Gossau)
Publikumsliebling SPL: Laura Bieri (HV Herzogenbuchsee)
Publikumsliebling NLA: Nicolas Raemy (Wacker Thun)
Bestes Schiedsrichterpaar: Arthur Brunner und Morad Salah
Special Award: Willy Glaus, BSV Bern Muri

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Quelle: Handballworld

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22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: SPONO EAGLES HOLEN SICH DAS DOUBLE!

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister im Frauenhandball! Das Team vom Sempachersee besiegte im entscheidenden Showdown im heimischen SPZ den LC Brühl vor 750 Zuschauern mit 25:21 (9:9) und gewinnt damit nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft der SPAR Premium League.

Am Ende sah es fast genauso aus wie vor etwas mehr als drei Wochen beim Cupfinal in Zürich. Spono-Captain Patrizia Ramseier bekam den Pokal überreicht und jubelte anschliessend unter dem Konfettiregen mit ihren Mitspielerinnen. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den Cup, sondern die Meisterschaftstrophäe wurde vergeben. Und wieder waren es die Spono Eagles, die am Ende die Nase vorne hatten und den letztjährigen Doublegewinner LC Brühl auch im zweiten Wettbewerb entthronten. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Nottwilerinnen damit das Double aus Meisterschaft und Cup.

Die Eagles waren es auch, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach Treffern von Lisa Frey, Xenia Hodel und Sabrina Amrein führte die Heimmannschaft nach vier Minuten mit 3:1. Brühl hatte jedoch eine Antwort parat und erzielte durch Laura Oberli in der achten Minute die erste Führung (4:3). Es sollte der letztmalige Vorsprung für die Titelverteidigerinnen am Dienstagabend bleiben.

Im Schatten der am Spielfeldrand postierten, im Licht schimmernden Trophäe, war die erste Halbzeit nicht von spielerischem Glanz geprägt. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Abspielfehler und Fehlwürfe prägten das Angriffsspiel beider Mannschaften, die sich allerdings auch in der Defensivarbeit nichts schenkten und ordentlich zupackten. Bis zum Pausenpfiff konnte sich weder das Heimteam von Urs Mühlethaler noch die Gastmannschaft von Werner Bösch absetzen, so dass es mit 9:9 in die Pause ging.

Spono kam mit grossem Tempo aus der Kabine und stellte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs die Basis für den späteren Sieg. In gerade einmal drei Minuten zogen die Eagles auf 14:10 davon und zwangen Brühl zu einem frühen zweiten Timeout. Speziell die gut aufgelegte Sabrina Amrein, die vom linken Flügel sieben ihrer acht Versuche im Tor unterbrachte, konnte von der Deckung der St. Gallerinnen nicht gestoppt werden. Tamara Aegerter im Tor war erneut ein wichtiger Faktor im Spiel der Eagles, die sich aber auch selbst das Leben schwer machten.

Bereits in der 38. Minute kassierte Schlüsselspielerin Ivana Ljubas nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und war fortan zum Zuschauen verdammt. Die Gäste schienen einen Moment lang davon profitieren zu können, als sie in der 40. Minute wieder bis auf zwei Treffer an Spono herankamen (14:16). Die Eagles erholten sich aber schnell von der vermeintlichen Schwächung und stellten das sichere Polster wieder her. Brühl versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen und spielte dabei zeitweise mit sieben Feldspielerinnen, allein es wollte nicht gelingen. Der Rückstand, den sich die St. Gallerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einfingen, war schlichtweg gegen an diesem Abend bessere Nottwilerinnen nicht aufzuholen.

Daran konnten auch die agile Laura Spatz (6/1) und die treffsichere Martina Goricanec (4 von 4) nichts ändern. Spono hatte mit Sabrina Amrein und der erneut starken Lisa Frey (6/2) stets die bessere Antwort parat. Am Ende setzten sich die Spono Eagles unter dem grossen Jubel der mit 750 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte SPZ Sporthalle mit 25:21 durch.

Der fünfte Meistertitel für die Frauenmannschaft aus Nottwil ist nach einer souveränen Spielzeit hochverdient. Die Eagles waren vom ersten Spieltag der Hauptrunde bis zum dritten Playoff-Finalspiel das Mass der Dinge und die Mannschaft, an der sich die Konkurrenz vergeblich die Zähne ausbiss. Rekordmeister Brühl war mit Spono noch am ehesten auf einem Level. Unter dem Strich fehlte dem Doublesieger der Vorsaison aber auch das Quäntchen, um erneut ganz vorne an der Spitze zu stehen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 25:21 (9:9)
SPZ Nottwil: 750 Zuschauer. - SR: Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Ljubas (38.) gegen Spono, 6mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (2), Frey (6/2), Ramseier (2), Spaar, Matter (2), Hodel (1), Amrein (7), Calchini, Wyder, Ljubas (5/2), Irman.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht, Ussia, Altherr (1), Özcelik, Goricanec (4), Mustafoska, Wenger, Fudge (5), Marina Schlachter (1), Oberli (3), Spatz (6/1), Murer (1).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler; Brühl ohne Kerstin Kündig, Rebecca Kündig, Stefanie Albrecht. Verschossene Penaltys: 1:1
 



Stimmen zum Spiel
Urs Mühlethaler, Trainer Spono: "In der Pause haben wir uns vorgenommen unsere gute Deckung noch besser zu nutzen und die Gegenstösse konsequenter zu fahren. Das ist uns gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit perfekt gelungen. Der zweite Punkt, der heute den Ausschlag zu unseren Gunsten bewirkt hat, war, dass wir den Ausfall von Ivana Ljubas als Mannschaft unglaublich souverän weggesteckt und kompensiert haben. Mit Blick auf die gesamte Saison haben wir uns diesen Titel verdient. Wir standen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und haben diesen Platz mit harter Arbeit verteidigt. Alle Spitzenteams werden zur nächsten Saison einen Umbruch im Team haben. Unser Hunger ist aber ganz sicher noch nicht gestillt. Unser Motto lautet: Auf zu neuen Abenteuern!"

Werner Bösch, Trainer Brühl: "Wir haben zu viele freie Würfe nicht im Tor untergebracht. Anfang der zweiten Halbzeit sind wir dann zu hektisch und treffen ein, zwei falsche Entscheidungen. Dem Rückstand, den wir dadurch kassieren, laufen wir dann dem Rest vom Spiel hinterher. In den kleinen Details war Spono heute einfach besser. Deshalb gratuliere ich den Spono Eagles an dieser Stelle auch herzlich zum Titel. Sie waren das dominanteste Team und sind verdient Schweizer Meister geworden. Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Bis auf wenige Kleinigkeiten hat sie sich heute gut präsentiert. Das war bei der deutlichen Niederlage am Samstag ganz anders. Klar wäre es schön gewesen sich mit einem Titel zu verabschieden, aber dieses Jahr hat es einfach nicht sollen sein."

Patrizia Ramseier, Captain Spono: "Unsere Abwehr ist in der zweiten Halbzeit sehr kompakt gestanden, was es uns ermöglicht hat, leichte Tore zu erzielen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg. Heute, wie auch während der ganzen Saison, ist es uns gelungen, das Spiel zu dominieren und dem Gegner unseren Plan aufzuzwingen. Von daher denke ich, dass wir die beste Mannschaft waren und verdientermassen Meister geworden sind. Meine Karriere mit dem Double zu beenden, ist das Schönste, was ich mir je hätte vorstellen können. Ab jetzt wird gefeiert und das wird richtig abgehen."
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 2:1

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister 2017/18!

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

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17.07.2018
Europa Cup Frauen: Spono im Glück, schwere Lose für Brühl, Zug, Thun

Im EHF Cup der Frauen sind die beiden ersten Spielrunden ausgelost worden. Während die Spono Eagles ein vermeintlich leichtes Los in der ersten Runde zog, sind die Aufgaben für den LC Brühl und den LK Zug bei weitem schwieriger. Auch Rotweiss Thun kennt seinen ersten Gegner im Challenge Cup.

Die Spono Eagles sind gegen Shqiponja Gjakove aus dem Kosovo klarer Favorit. Gjakove spielt nach drei Teilnahmen im Challenge Cup erstmals im EHF Cup. Für die Frauen vom Sempachersee geht es gegen das Team aus der Nähe der albanischen Grenze darum, diskussionslos das Ticket für die zweite Runde zu lösen. Dort würde es zum Duell mit Dunaujvaros aus Ungarn kommen.

Weniger Losglück hatte der LC Brühl. Die St. Gallerinnen haben mit Kastamonu Belediyesi aus der Türkei eine europacuperfahrene Mannschaft zugelost bekommen. Letzte Saison verpasste das Team aus der Nordtürkei zwar den Sprung in die Champions League. Im EHF Cup stiessen die Türkinnen aber bis in den Halbfinal vor. Gelingt Brühl der Exploit würde mit Ramnicu Valcea aus Rumänien ein weiteres schwieriges Los warten.

Tipps vom LC Brühl kann sich der LK Zug holen. Die Zugerinnen bekommen es mit Swesda Swenigorod aus Russland zu tun - jene Mannschaft, die im Vorjahr Brühl dank der Auswärtstorregelung aus dem Wettbewerb kegelte. Swenigorod, rund 60 Kilometer westlich von Moskau gelegen, kann auf eine erfolgreiche Zeit mit dem Champions League-Sieg 2008 zurückblicken. Zuletzt konnten die Russinnen aber nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen.

Die Spiele der ersten Runde finden im September statt. Die zweite Runde wird im Oktober absolviert. Die genauen Spielansetzungen werden in Kürze vereinbart und anschliessed veröffentlicht.

Erst im November steigt Rotweiss Thun im Challenge Cup ein. Der Gegner der Berner Oberländerinnen ist aber schon jetzt bekannt. Für das Team von Trainer Peter Bachmann geht es in der 3. Runde gegen Malaga aus Spanien. 
 



EHF Cup Frauen
1. Runde

Swesda Swenigorod (RUS) – LK Zug
Spono Eagles – Shqiponja Gjakove (KOS)
LC Brühl Handball – Kastamonu Belediyesi (TUR)

Die Spiele finden am 8./9. September und 15./16. September statt.

2. Runde
Verlierer CL-Qualifikation – Zvenigorod/Zug
Spono/Gjakove – Dunaujvaros (HUN)
Ramnicu Valcea (ROU) – Brühl/Kastamonu

Die Spiele finden am 6./7. Oktober und 13./14. Oktober statt.

Challenge Cup Frauen
3. Runde

DHB Rotweiss Thun - Malaga

Die Spiele finden am 10./11. November und 17./18. November statt.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

16.07.2018
Handball Supercup: Tickets für das erste Highlight im Win4 verfügbar!

Am Sonntag, 26. August, wird im Win4 in Winterthur der Handball Supercup 2018 ausgetragen. Bei den Männern trifft Meister Wacker Thun auf Cupsieger und Lokalmatador Pfadi Winterthur; bei den Frauen messen sich die Double-Gewinner der Spono Eagles mit dem Meisterschafts-Zweiten und Supercuptitelverteidiger LC Brühl Handball. Für das Highlight zum Saisonauftakt sind auf Ticketcorner ab sofort Tickets erhältlich.

Der erste Event in der hochmodernen Sportarena bündelt die besten Teams der vergangenen Saison an einem Ort – gleichzeitig wird der erste offizielle und prestigeträchtige Titel der Saison vergeben. Tickets für den Event gibt es ab 25 Franken. Kinder bis zwölf Jahre profitieren von einem 50 Prozent Rabatt, Jugendliche (bis 16 Jahre) erhalten Eintrittskarten mit 30 Prozent Ermässigung. Das attraktive Hospitality-Package kostet 95 Franken. Dazu sind für die Handball-Vereine wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt im Angebot. Der Promotionscode wird den Clubs direkt per Mail zugestellt.

Mehr als nur zwei Spiele
Im Schatten der beiden Supercup-Spiele hält das erste Kräftemessen der neuen Spielzeit noch eine ganze Reihe weiterer Highlights bereit. Beim Kids-Day können Kinder der Altersklassen U9 bis U13 ihren Vorbildern nacheifern. Gleichzeitig figuriert der Anlass in der bis zu knapp 2‘000 Zuschauer fassenden Arena als offizielle Saisoneröffnung der SPAR Premium League 1 der Frauen und der Nationalliga A der Männer. Details zu den Events rund um den Supercup werden demnächst bekanntgegeben.
 



Handball Supercup
Win4, Winterthur


Sonntag, 26. August 2018
14.30 Uhr: Supercup Frauen: Spono Eagles – LC Brühl Handball
17.00 Uhr: Supercup Männer: Wacker Thun – Pfadi Winterthur

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Quelle: Matthias Schlageter

Sei dabei bei der Premiere!
Mit dem Handball Supercup am 26. August findest erstmals ein Event in der neuen Win4 Arena in Winterthur statt. Tickets für die erste Titelvergabe gibt es ab sofort.
18.06.2018
LC Brühl komplettiert den Trainerstaff für nächste Saison

Nach den Abgängen im Staffbereich des LC Brühl bekommen Cheftrainer Martin Gerstenecker und Torhütertrainer Lubomir Svajlen Verstärkung. Der LC Brühl Handball darf ab kommender Saison auf die Unterstützung von Yves Rohner im Athletikbereich zählen. Vom Handballklub Sparkasse blau-weiss Feldkirch stösst Andriy Kuzo als Assistenztrainer zu den St. Gallerinnen.

Brühls neuer Athletiktrainer Yves Rohner hat sein Masterstudium der Sportwissenschaften an der Universität Fribourg abgeschlossen und ist zurzeit als Sportlehrer in Walzenhausen tätig. Neben dem Bachelorstudium an der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen arbeitete Yves als Fitnesstrainer sowie Fitnesstrainer-Ausbildner und ist nun daran, die Swiss Olympic Langhantelausbildung in Angriff zu nehmen. Yves wird beim LC Brühl den Athletikbereich der SPL sowie auch des Leistungsbereichs im Nachwuchs (SPL2, Future, U14 bis U18) übernehmen.

Andriy Kuzo wechselte 2008 als Spieler von Tschechien nach Bregenz und ein Jahr später nach Hard. Ebenfalls nahm der heute 39-jährige Linkshänder insgesamt vier Saisons als Spieler an der Champions League teil. Nach erfolgreicher Spielerkarriere führte Kuzo seine Karriere als Trainer fort. Trainerstationen des Ukrainers waren unter anderem Hard und Hohenems. Zuletzt war Kuzo beim Handballklub Sparkasse blau-weiss Feldkirch tätig, wo er während zwei Saisons das Amt des Cheftrainers in der höchsten österreichischen Frauenspielklasse innehatte. Kuzo ist ausgebildeter Sportlehrer und A-Lizenztrainer. Beim LC Brühl wird Andriy Kuzo Chefcoach Martin Gerstenecker als Assistenztrainer unterstützen.

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Quelle: LC Brühl Handball

13.06.2018
SPL1: Schwedische Rückraumspielerin für Yellow Winterthur

Mit der 26-jährigen Schwedin Agnes Rutqvist erhält Yellow Winterthur für die neue Spielzeit nach Agnethe Boysen (Dänemark) eine weitere Verstärkung aus Skandinavien. Die variabel einsetzbare Rückraumspielerin bringt die Erfahrung aus sechs Spielzeiten in der höchsten schwedischen Liga, wo sie zuletzt bei Kristianstad HK spielte, mit nach Winterthur. Das Trainerteam der Winterthurerinnen traut es der physisch starken Schwedin zu, mit ihrer Routine und handballerischen Qualitäten, rasch eine Führungsrolle in der Mannschaft zu übernehmen. Rutqvist begann ihre Handballkarriere bei Djurgården IF Stockholm, später folgte ein Wechsel zu Skuru HK, wo sie den Schritt in die höchste Liga machte und zwei Mal die Saison auf Rang 2 beendete.

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Quelle: Yellow Winterthur

13.06.2018
SPL1: Abschiedsspiel für Zugs scheidenden Trainer Damian Gwerder

Im Rahmen des Saisonabschluss-Events des LK Zug am Samstag, 16. Juni, wird der langjährige SPL1-Trainer Damian Gwerder verabschiedet. Zu seinen Ehren gibt es ein Spiel mit ehemaligen SPL1-Spielerinnen, die gegen das Fanionteam von 2018/19 antreten werden. Anwurf des Plauschspiels, das wie gewohnt in der Sporthalle Zug stattfinden wird, ist um 16 Uhr. Dann werden auch die Spielerinnen verabschiedet, die das Team mit dem Ende der Saison 2017/18 verlassen werden.

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Quelle: LK Zug

05.06.2018
SPAR Bonus Card Ausschüttung: 13'000 Franken für den Nachwuchs

Seit 2012 pflegen SPAR und der Schweizer Handball eine Partnerschaft. Alle Handfall-Fans können seither ihren Lieblingsverein ganz einfach mit der SPAR Handball-App bei jedem SPAR oder TopCC Einkauf unterstützen. Im Rahmen der Swiss Handball Awards Night vom vergangenen Donnerstag hat SPAR dem Schweizerischen Handball-Verband (SHV) bereits zum sechsten Mal den Check für die Ausschüttung des Bonus für den Handball-Nachwuchs übergeben.

2.5 Prozent des Einkaufswertes, den die Kunden beim Einkauf in einer SPAR- oder TopCC-Filiale (1 Prozent) in der Schweiz via Handball App einem Verein zuschreiben, kommt dem Nachwuchs zugute. Aus der Saison 2017/18 kam so mittels der Einkäufe aus der Handball-Familie ein stolzer Betrag von 13'000 Franken zusammen. «Im sechsten Jahr dürfen wir nun schon einen Check für die Jugend überreichen. Wir wissen wie wichtig die Jugendarbeit im sozialen Aspekt wie auch für Spitzensport ist. Ein besonderer Dank geht damit an die Handballfamilie, welche durch ihre Einkäufe diesen Betrag ermöglich hat,» sagt Karin Locher, Leiterin Marketing von SPAR. Der Check wurde von Roger Keller, Leiter Marketing und Events des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) mit Freude entgegengenommen. «Wir bedanken uns bei SPAR ganz herzlich für die gute und wertvolle Zusammenarbeit und das grosse Engagement. Innerhalb von sechs Jahren hat SPAR uns bereits 95‘000 Franken zukommen lassen. Unser Ziel ist es, diesen Betrag als Ansporn zu nehmen und im kommenden Jahr zu steigern. Kauft bei SPAR oder TopCC ein. Der Nachwuchs und damit der ganze Schweizer Handball profitiert davon enorm.»

Die Handball-Fans können natürlich auch nach dem Saisonende weiterhin mit ihren Einkäufen Gutes für den Nachwuchs tun: Ganz einfach bei jedem Einkauf bei SPAR oder TopCC die Handball App vorweisen, die ganz bequem im App Store zu finden ist. Downloaden - Lieblingsclub mit einem Herz markieren - bei SPAR oder TopCC einkaufen -  an der Kasse den Strichcode des Lieblingsvereins scannen lassen und dessen Jugend mit 2.5 Prozent vom SPAR- bzw. 1 Prozent vom TopCC-Einkaufsbetrag unterstützen.

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Quelle: SPAR/Matthias Schlageter

13'000 Franken Bonus
SPAR hat im Rahmen der Swiss Handball Awards Night den Check für die Ausschüttung der Bonus Card an den Schweizerischen Handball-Verband überreicht.
31.05.2018
Andy Schmid und Manuela Brütsch als «best swiss player» geehrt

Der Verlag Handballworld mit OK-Präsident Daniel Zobrist an der Spitze führte am Donnerstagabend in der Trafohalle in Baden die 7. Swiss Handball Awards Night durch. Analog den Veranstaltungen im Fussball und Eishockey wurden vor mehr als 400 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die besten Handballer der abgelaufenen Saison in stilvollem Ambiente gefeiert.

Insgesamt wurden 15 Awards verteilt. Zum besten Spieler, respektive zur besten Spielerin mit Schweizer Pass wurden Bundesliga-Leistungsträger Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen, Deutscher Meister 2016 und 2017, Pokalsieger 2018) und die bei den Bad Wildungen Vipers spielende Manuela Brütsch gewählt. Wertvollster Akteur (MVP) der NLA ist Lukas von Deschwanden vom Schweizer Meister Wacker Thun. In der SPL 1 der Frauen gebührt diese Auszeichnung Spono Eagles Rückraumspielerin Ivana Ljubas.

Trainer des Jahres ist Rolf Erdin, der es mit Fortitudo Gossau bis in den Playoff-Viertelfinal schaffte. Der beste Trainer der Frauen ist Urs Mühlethaler, der das Double mit den Spono Eagles feiern konnte. Topscorer wurden Lucius Graf (Fortitudo Gossau) mit 169 Toren und Sibylle Scherer (LK Zug) mit 193 Toren. Die Toptalente der Saison sind Timothy Reichmuth von HSC Suhr Aarau und Xenia Hodel (Spono Eagles). Die Sieger in der Kategorie Publikumsliebling heissen Laura Bieri (HV Herzogenbuchsee) und Nicolas Raemy (Wacker Thun).

Bestes Schiedsrichterpaar wurden Arthur Brunner und Morad Salah, welche diese Saison 7 Mal einen Einsatz in der Champions League hatten. Sie zählen damit zur absoluten Spitze im Europäischen- und Welthandball. Der Special Award, für seine grossen Verdienste im Schweizer Handballsport ging an Willy Glaus vom BSV Bern Muri.

Durch den Abend führten erstmals Steffi Buchli und Stephan Liniger von MySports. Bestens unterhalten wurden die Gäste einerseits von Jongleur Mario Muntwyler aus der Zirkusdynastie Monti und vom Comedian Rolf Schmid und andererseits durch die Laudatoren Heinz Karrer (Präsident economiesuisse), Herbert Bolliger (ehemaliger Migros-Präsident) und Ursula Haller (ehemalige Nationalrätin und Präsidentin RW Thun). Dazu servierte das TRAFO-Catering in gewohnt perfektem Stil ein überaus genussvolles Dinner.
 


 
7. Swiss Handball Awards Night

Beste Schweizer Spielerin: Manuela Brütsch (Bad Wildungen Vipers)
Bester Schweizer Spieler: Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen)
MVP Frauen: Ivana Ljubas (Spono Eagles)
MVP Männer: Lukas von Deschwanden (Wacker Thun)
Bester Trainer Frauen: Urs Mühlethaler (Spono Eagles)
Bester Trainer Männer: Rolf Erdin (Fortitudo Gossau)
Beste U20-Nachwuchsspielerin: Xenia Hodel (Spono Eagles)
Bester U21-Nachwuchsspieler: Timothy Reichmuth (HSC Suhr Aarau)
Die Mobiliar Topscorer: Sibylle Scherer (LK Zug) und Lucius Graf (Fortitudo Gossau)
Publikumsliebling SPL: Laura Bieri (HV Herzogenbuchsee)
Publikumsliebling NLA: Nicolas Raemy (Wacker Thun)
Bestes Schiedsrichterpaar: Arthur Brunner und Morad Salah
Special Award: Willy Glaus, BSV Bern Muri

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Quelle: Handballworld

Ausgezeichnet
An der siebten Swiss Handball Awards Night in der Trafohalle in Baden wurden am Donnerstagabend insgesamt 15 Awards für herausragende Leistungen vergeben.
24.05.2018
SPL1: Verstärkung aus Dänemark für Yellow Winterthur

Yellow Winterthur hat für die neue Saison die 20-jährige Dänin Agnethe Leonora Boysen verpflichtet.  Die Rückraumspielerin stösst von Ringkøbing Håndbold, wo sie die letzten zwei Saisons in der höchsten Dänischen Liga gespielt hat, zu den Winterthurerinnen und ersetzt dort Topscorerin Nicoline Berthelsen, welche den umgekehrten Weg geht und in ihre Heimat zurückkehrt.

Boysen konnte die Verantwortlichen von Yellow bei einem Aufenthalt in Winterthur davon überzeugen, dass sie sowohl sportlich als auch menschlich sehr gut ins Team passt und daher zur gewünschten Verstärkung werden kann. Boysen, welche aus einer handballbegeisterten Familie stammt - beide Elternteile waren aktive Handballer, ihr Bruder Rasmus spielt bei Ribe-Esbjerg in der Dänischen Eliteliga, begann ihre Handballlaufbahn bei Ikast Håndbold, absolvierte zwei Schuljahre in einem Handballinternat, bevor sie zu ihrem heutigen Klub wechselte und nun den Schritt in die Schweiz wagt.

Agnethe Boysen (20) verstärkt ab der kommenden Saison Yellow Winterthur in der SPAR Premium League.

      
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Quelle: Yellow Winterthur

24.05.2018
SPL1: Fabiola Hostettler wechselt von Thun zum LC Brühl Handball

Fabiola Hostettler wechselt von Rotweiss Thun zum LC Brühl. Nachdem bereits seit einiger Zeit klar war, dass die Kreisläuferin Thun verlassen wird, ist nun ihre neue sportliche Heimat bekannt. Mit dem Wechsel zum Rekordmeister nach St. Gallen setzt sich bei Brühl die Tradition fort, dass seit 2009 stets mindestens eine Berner Oberländerinnen im SPL-Kader figuriert.

Ihre handballerische Ausbildung hat Fabiola Hostettler seit 2009 beim DHB Rotweiss Thun durchlaufen mit Zugehörigkeit zum SPL-Team ab der Saison 2015/16. Es folgten Aufgebote in Lehrgängen des A-Nationalkaders im Jahr 2017. Im September 2018 nimmt sie ihr Studium, Kommunikation, Journalismus & Unternehmenskommunikation, an der zhaw Winterthur auf. Der LC Brühl nutzte den beruflich bedingten geographischen Wechsel der Spielerin und ist überzeugt eine Kreisläuferin mit defensiven wie offensiven Qualitäten mit Potential verpflichtet zu haben.

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Quelle: LC Brühl Handball

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: SPONO EAGLES HOLEN SICH DAS DOUBLE!

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister im Frauenhandball! Das Team vom Sempachersee besiegte im entscheidenden Showdown im heimischen SPZ den LC Brühl vor 750 Zuschauern mit 25:21 (9:9) und gewinnt damit nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft der SPAR Premium League.

Am Ende sah es fast genauso aus wie vor etwas mehr als drei Wochen beim Cupfinal in Zürich. Spono-Captain Patrizia Ramseier bekam den Pokal überreicht und jubelte anschliessend unter dem Konfettiregen mit ihren Mitspielerinnen. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den Cup, sondern die Meisterschaftstrophäe wurde vergeben. Und wieder waren es die Spono Eagles, die am Ende die Nase vorne hatten und den letztjährigen Doublegewinner LC Brühl auch im zweiten Wettbewerb entthronten. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Nottwilerinnen damit das Double aus Meisterschaft und Cup.

Die Eagles waren es auch, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach Treffern von Lisa Frey, Xenia Hodel und Sabrina Amrein führte die Heimmannschaft nach vier Minuten mit 3:1. Brühl hatte jedoch eine Antwort parat und erzielte durch Laura Oberli in der achten Minute die erste Führung (4:3). Es sollte der letztmalige Vorsprung für die Titelverteidigerinnen am Dienstagabend bleiben.

Im Schatten der am Spielfeldrand postierten, im Licht schimmernden Trophäe, war die erste Halbzeit nicht von spielerischem Glanz geprägt. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Abspielfehler und Fehlwürfe prägten das Angriffsspiel beider Mannschaften, die sich allerdings auch in der Defensivarbeit nichts schenkten und ordentlich zupackten. Bis zum Pausenpfiff konnte sich weder das Heimteam von Urs Mühlethaler noch die Gastmannschaft von Werner Bösch absetzen, so dass es mit 9:9 in die Pause ging.

Spono kam mit grossem Tempo aus der Kabine und stellte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs die Basis für den späteren Sieg. In gerade einmal drei Minuten zogen die Eagles auf 14:10 davon und zwangen Brühl zu einem frühen zweiten Timeout. Speziell die gut aufgelegte Sabrina Amrein, die vom linken Flügel sieben ihrer acht Versuche im Tor unterbrachte, konnte von der Deckung der St. Gallerinnen nicht gestoppt werden. Tamara Aegerter im Tor war erneut ein wichtiger Faktor im Spiel der Eagles, die sich aber auch selbst das Leben schwer machten.

Bereits in der 38. Minute kassierte Schlüsselspielerin Ivana Ljubas nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und war fortan zum Zuschauen verdammt. Die Gäste schienen einen Moment lang davon profitieren zu können, als sie in der 40. Minute wieder bis auf zwei Treffer an Spono herankamen (14:16). Die Eagles erholten sich aber schnell von der vermeintlichen Schwächung und stellten das sichere Polster wieder her. Brühl versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen und spielte dabei zeitweise mit sieben Feldspielerinnen, allein es wollte nicht gelingen. Der Rückstand, den sich die St. Gallerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einfingen, war schlichtweg gegen an diesem Abend bessere Nottwilerinnen nicht aufzuholen.

Daran konnten auch die agile Laura Spatz (6/1) und die treffsichere Martina Goricanec (4 von 4) nichts ändern. Spono hatte mit Sabrina Amrein und der erneut starken Lisa Frey (6/2) stets die bessere Antwort parat. Am Ende setzten sich die Spono Eagles unter dem grossen Jubel der mit 750 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte SPZ Sporthalle mit 25:21 durch.

Der fünfte Meistertitel für die Frauenmannschaft aus Nottwil ist nach einer souveränen Spielzeit hochverdient. Die Eagles waren vom ersten Spieltag der Hauptrunde bis zum dritten Playoff-Finalspiel das Mass der Dinge und die Mannschaft, an der sich die Konkurrenz vergeblich die Zähne ausbiss. Rekordmeister Brühl war mit Spono noch am ehesten auf einem Level. Unter dem Strich fehlte dem Doublesieger der Vorsaison aber auch das Quäntchen, um erneut ganz vorne an der Spitze zu stehen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 25:21 (9:9)
SPZ Nottwil: 750 Zuschauer. - SR: Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Ljubas (38.) gegen Spono, 6mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (2), Frey (6/2), Ramseier (2), Spaar, Matter (2), Hodel (1), Amrein (7), Calchini, Wyder, Ljubas (5/2), Irman.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht, Ussia, Altherr (1), Özcelik, Goricanec (4), Mustafoska, Wenger, Fudge (5), Marina Schlachter (1), Oberli (3), Spatz (6/1), Murer (1).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler; Brühl ohne Kerstin Kündig, Rebecca Kündig, Stefanie Albrecht. Verschossene Penaltys: 1:1
 



Stimmen zum Spiel
Urs Mühlethaler, Trainer Spono: "In der Pause haben wir uns vorgenommen unsere gute Deckung noch besser zu nutzen und die Gegenstösse konsequenter zu fahren. Das ist uns gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit perfekt gelungen. Der zweite Punkt, der heute den Ausschlag zu unseren Gunsten bewirkt hat, war, dass wir den Ausfall von Ivana Ljubas als Mannschaft unglaublich souverän weggesteckt und kompensiert haben. Mit Blick auf die gesamte Saison haben wir uns diesen Titel verdient. Wir standen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und haben diesen Platz mit harter Arbeit verteidigt. Alle Spitzenteams werden zur nächsten Saison einen Umbruch im Team haben. Unser Hunger ist aber ganz sicher noch nicht gestillt. Unser Motto lautet: Auf zu neuen Abenteuern!"

Werner Bösch, Trainer Brühl: "Wir haben zu viele freie Würfe nicht im Tor untergebracht. Anfang der zweiten Halbzeit sind wir dann zu hektisch und treffen ein, zwei falsche Entscheidungen. Dem Rückstand, den wir dadurch kassieren, laufen wir dann dem Rest vom Spiel hinterher. In den kleinen Details war Spono heute einfach besser. Deshalb gratuliere ich den Spono Eagles an dieser Stelle auch herzlich zum Titel. Sie waren das dominanteste Team und sind verdient Schweizer Meister geworden. Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Bis auf wenige Kleinigkeiten hat sie sich heute gut präsentiert. Das war bei der deutlichen Niederlage am Samstag ganz anders. Klar wäre es schön gewesen sich mit einem Titel zu verabschieden, aber dieses Jahr hat es einfach nicht sollen sein."

Patrizia Ramseier, Captain Spono: "Unsere Abwehr ist in der zweiten Halbzeit sehr kompakt gestanden, was es uns ermöglicht hat, leichte Tore zu erzielen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg. Heute, wie auch während der ganzen Saison, ist es uns gelungen, das Spiel zu dominieren und dem Gegner unseren Plan aufzuzwingen. Von daher denke ich, dass wir die beste Mannschaft waren und verdientermassen Meister geworden sind. Meine Karriere mit dem Double zu beenden, ist das Schönste, was ich mir je hätte vorstellen können. Ab jetzt wird gefeiert und das wird richtig abgehen."
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 2:1

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister 2017/18!

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Titelentscheidung und Abschiedsvorstellung

Die Finalissima um den Meistertitel in der SPAR Premium League 1 (SPL1) wird am Dienstag in Nottwil nicht nur bei den Beteiligten auf dem Feld und den Fans und Freunden auf der Tribüne für (An-) Spannung und (Vor-) Freude sorgen. Die Partie, die um 19.30 Uhr im SPZ in Nottwil angepfiffen wird, ist auch ein Zahlenspiel von einschneidendem Charakter.

1 – 6 – 11 – 15 – 27 oder anders ausgedrückt: 1'346 Mal Frauenhandball auf Spitzenniveau. Das letzte Spiel der Saison wird nicht nur über den Meister der Spielzeit 2017/18 entscheiden. Es ist auch gleichzeitig das letzte Pflichtspiel für Azra Mustafoska (Rang 1 meiste Einsätze in der SPL), Jessica Wenger (6.), Patrizia Ramseier (11.), Laura Oberli (15.) und Tamara Aegerter (27.).

Rekordspielerin Azra Mustafoska startete ihre Karriere im Berner Oberland, wo sie später auch fünf Spielzeiten für Rotweiss Thun in der höchsten Liga aktiv war. Es folgten acht Saisons in der Ostschweiz beim LC Brühl, ihre jetzige, neunte Spielzeit wird mit dem alles entscheidenden dritten Finalspiel nun zu Ende gehen. Gelingt ihrem Team der Sieg, dann würde sie im 352. Spiel den Pokal als Captain in Empfang nehmen.

Den Start in ihre Karriere erlebte Jessica Wenger bei den Juniorinnen von Yellow Winterthur. Nach zwei Jahren beim TV Uster wechselte sie 2008 zum LC Brühl. Dort spielt die Linkshänderin noch heute. 291 Mal stand sie für Uster und Brühl auf dem Feld. 237 Spiele absolvierte ihre Teamkollegin Laura Oberli bislang in ihrer Karriere auf höchstem Niveau. Uster, ZMC Amicitia, Zug und zuletzt Brühl lauteten ihre Stationen im Spitzenhandball. Nun wollen beide gemeinsam mit einem weiteren Titel die aktive Karriere ausklingen lassen.

Auch Patrizia Ramseier, Captain bei Spono, verfügt über reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau. Spielt die Kreisläuferin auch am Dienstagabend, dann wird es ihr 264. Einsatz sein. Damit würde sie zum Abschluss in die Top 10 der meisten Einsätze vorrücken. Viel lieber wäre ihr aber vermutlich nach dem Schlusspfiff den Pokal in den Händen halten zu können.

Das ist sicherlich auch ganz nach dem Geschmack von Tamara Aegerter. Die Torhüterin zeigte in Finalspiel 2, ihrem 204. Auftritt auf höchste Niveau, dass sie auch auf der Zielgeraden der Karriere noch zu den Besten gehört. Aegerter, die 2015 von Rotweiss Thun nach Nottwil wechselte, hatten grossen Anteil am Ausgleich der Spono Eagles in der best-of-3-Serie, die nun ihren Abschluss finden wird.

Final 3 wird für eine Reihe von weiteren Personen eine Abschiedsvorstellung werden. Auf Seiten der Eagles verlassen Xenia Hodel (Deutschland) und Lisa Frey (Dänemark) für ihre Karriere die Schweiz. Die Schuhe an den Nagel hängen wird zudem Tatiana Heini. Assistenztrainer Martin Accola zieht sich ebenso zurück wie sein Gegenüber, Brühl Co-Trainer Marco von Ow. Der Cheftrainer der St. Gallerinnen, Werner Bösch, wechselt zum Männerhandball und wird bei den Kadetten Schaffhausen u.a. Assistenztrainer beim NLA-Team.

Der Showdown um den Titel mit gleichzeitiger Abschiedsvorstellung einiger grosser Persönlichkeiten im Schweizer Frauenhandball wird live auf srf.ch/sport und auf handballTV im Stream übertragen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles - LC Brühl Handball 1:1

Das nächste Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

Showdown um den Titel
Spiel 3 in der SPL1-Finalserie wird die Entscheidung in der Meisterschaft bringen. Die Partie ist aber für einige Spielerinnen noch mehr, nämlich das letzte Spiel der Karriere.
19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Spono gewinnt in St. Gallen und stellt auf 1:1

Die Serie geht weiter. Finalrundensieger Spono Eagles gewinnt das zweite Playoff-Endspiel um den Titel in der SPAR Premium League 1 auswärts beim LC Brühl mit 31:24 (18:13) und gleicht damit in der Serie zum 1:1 aus. Am kommenden Dienstag kommt es nun zum Showdown um den Meistertitel.

Die Spono Eagles mussten nach der Auftaktniederlage am Donnerstag vor heimischer Kulisse nun am Samstag in St. Gallen gewinnen, um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten. Und das Team von Urs Mühlethaler liess von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, in der Kreuzbleiche nicht als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 108 Sekunden führten die Eagles bereits mit 3:0. Nach 4:14 Minuten sah sich Brühl-Coach Werner Bösch gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen – 5:0 stand es zu jenem Zeitpunkt bereits für Spono.

Diesem 5-Tore-Rückstand sollte den Brühlerinnen noch für eine lange Zeit nachrennen. Zwar fing sich der Titelverteidiger Mitte der ersten Halbzeit für einen kurzen Moment, als Marina Schlachter in der 17. Minute zum 10:12 verkürzte. An eine Wende war aber vor mehr als 1'000 Zuschauern nicht zu denken. Das Gegenteil war der Fall. Spono zeigte sich im Gegensatz zu Final 1 von einer deutlichen besseren Seite, spielte Angriffe konsequent aus und kam dank einigen Paraden von Tamara Aegerter zu leichten Toren im Tempogegenstoss. Bis zum Pausenpfiff setzten sich die Eagles wieder auf die besagten fünf Tore ab – mit 18:13 für die Gäste ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit war das Abbild des ersten Durchgangs. Wieder gelang Brühl in der Offensive nichts, Spono hingegen traf erneut fünfmal in Serie und vergrösserte den Vorsprung auf 23:13. Bereits in Minute 36 rief Werner Bösch seine Spielerinnen erneut zu einer Auszeit zusammen. Zwar gelang dem Heimteam in der Folge der ein oder andere erfolgreiche Abschluss in der Offensive. Allein, die Partie war bereits verloren. Mehr als Ergebniskosmetik liessen auch weiterhin konzentrierte Eagles nicht mehr zu. Am Ende jubelten die Spono-Spielerinnen gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Fans über den 31:24-Auswärtssieg.

Den Nottwilerinnen ist es nur 46 Stunden nach der Heimniederlage gelungen im Kollektiv deutlich präsenter und zielstrebiger zu sein. Davon profitierte allen voran Lisa Frey, der zehn Tore gelangen, acht davon aus dem Spiel heraus. Am Donnerstag war sie bereits siebenfache Torschützin, erzielte dabei aber ihre Treffer ausschliesslich per 7-Meter. Auf der Goalieposition zeigten die Eagles ebenfalls eine Leistungssteigerung. Tamara Aegerter, die in der 17. Minute von Lea Schüpbach übernahm, zeigte eine hervorragende Leistung und erstickte die Aufholversuche der Brühlerinnen mit ihren Paraden im Keim. Auch Sabrina Amrein wusste zu gefallen.

Beim LC Brühl war hingegen von Beginn an der Wurm drin. Am Ende trafen die beiden Routiniers Kathryn Fudge und Azra Mustafoska mit je fünf Toren noch am Häufigsten. Topscorer Mustafoska war dabei aber ausschliesslich per 7-Meter erfolgreich. Ansonsten war die Leistung der St. Gallerinnen in allen Mannschaftsteilen ungenügend, um vor heimischer Kulisse eine reelle Chance auf den Meistertitel zu haben. Brühl muss sich definitiv steigern, wenn es am Dienstag in der Finalissima auswärts in Nottwil den Eagles im Kampf um den Titel die Stirn bieten will.
 



Spielstatistik
LC Brühl – Spono Eagles 24:31 (13:18)
Kreuzbleiche St. Gallen: 1'200 Zuschauer. - SR: Castineiras/Zwahlen. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Brühl, 4mal 2 Minuten gegen Spono.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia, Altherr (1), Özcelik (2), Goricanec (1), Mustafoska (5/5), Rebecca Kündig (1), Fudge (5), Marina Schlachter (3), Oberli, Spatz (3), Murer (1).
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (1), Frey (10/2), Ramseier, Spaar, Matter (1), Hodel (3), Amrein (5), Calchini (1), Wyder (2), Ljubas (4), Irman (4).
Bemerkungen: Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger; Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 1:1

Nächstes Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

Ausgleich im Frauenfinal
Die Spono Eagles gewinnen Final 2 in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel gegen den LC Brühl mit 31:24. Jetzt kommt es am Dienstag zum Showdown.
19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Die Karriere von Laura Oberli auf der Zielgeraden

Nach der diesjährigen Playoff-Finalserie in der SPAR Premium League 1 zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles werden einige Spielerinnen ihre Schuhe an den Nagel hängen und die aktive Karriere hinter sich lassen. Auch für Brühls Laura Oberli wird entweder am Samstag oder am Dienstag die Laufbahn als Spielerin enden. Vor der abschliessenden sportlichen Entscheidung hat sich «Obi» den Fragen von handball.ch gestellt.
 



handball.ch: Seit rund zehn Jahren bist du nun schon in der höchsten bzw. zweithöchsten Frauenliga unterwegs. Was ist dir dabei, positiv wie negativ, ganz besonders in Erinnerung geblieben?
Laura Oberli: Ich habe in dieser Zeit sehr viele Menschen kennengelernt und dabei auch sehr enge Freundschaften geschlossen. Das wichtigste für mich war immer das Team. Was man zusammen erlebt, diese positiven Erlebnisse, sind einfach genial. Die Emotionen gerade in Playoff-Spielen erlebt man nur im Sport und das ist einfach unglaublich toll.
Ganz speziell waren für mich auch die Europacup-Spiele. Genau solche Spiele sind die Belohnung dafür, dass man in der Saison hart gearbeitet hat. Jede Reise ins Ausland war für mich ein besonderes Erlebnis. Letzte Saison waren wir in Russland und mussten in einem alten Lager aus der Zeit der Sowjetunion übernachten. Ich würde persönlich nie an einen solchen Ort Urlaub machen. Trotzdem konnte ich von jedem Ort an dem ich war, auch wenn es wie in diesem Fall einem Geisterhaus ähnelte, positives mitnehmen.

Aussenstehende sehen die Spiele am Wochenende und sehen wie viel Spass wir haben. Dahinter steckt aber sehr viel Arbeit. Jeden Tag stehen wir früh am Morgen auf und gehen den ganzen Tag zur Arbeit oder Uni. Am Abend stehen wir zusammen in der Sporthalle und gehen an unsere Grenzen. Da gibt es doch auch Momente, in denen man einfach direkt nach der Arbeit oder Uni nach Hause gehen möchte. Hier kommt für mich aber ganz klar der Teamgedanke – es geht allen gleich – wir möchten zusammen ein Ziel erreichen – also nehmen wir dies in Kauf und opfern dafür unsere Freizeit, ins Spiel. Schlussendlich schliesst sich der Kreis. Geteiltes Leid und geteilte Freude schweissen zusammen. Genau darum liebe ich diesen Sport!

handball.ch: Wie hat sich der Frauenhandball während deiner aktiven Zeit entwickelt? Wo steht er im Vergleich zu deinen Anfangsjahren?
Laura Oberli: Im Athletikbereich hat sich vieles getan. Bei internationalen Spielen können die Schweizerinnen mithalten, das sieht man auch bei der Nationalmannschaft. Zudem gehen jetzt viele Spielerinnen ins Ausland - das freut mich sehr. Es braucht sehr viel Überwindung von der Schweiz ins Ausland zu wechseln, da man hier alles aufgeben muss. Leider schwächt dies die Schweizer Liga – aber jungen Spielerinnen bietet es gleichzeitig die Möglichkeit früh auf nationaler Ebene zu spielen und sich gegen ältere Spielerinnen zu behaupten.

handball.ch: Aktuell geht es gegen Spono um den Meistertitel. Wie wichtig ist es für dich mit einem Erfolgserlebnis, in dem Fall einem Titel, aufzuhören? Oder ist deine Karriere auch vollkommen, wenn das letzte Spiel mit einer sportlichen Niederlage endet?
Laura Oberli: Natürlich ist es schön mit einem Titel die Karriere zu beenden. Aber wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, dann kann ich mich überglücklich schätzen. Ich gewann mit Zug den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, was gleichzeitig auch mein erster Titel war. Anschliessend noch drei weitere Meisterschaften und drei Cupsiege. Dies waren geniale Momente, welche ich niemals vergessen werde und genau auf diese Momente kann ich heute zurückblicken.

handball.ch: Was braucht es aus deiner Sicht, um Spono am Samstag zu schlagen? Weshalb sind die Eagles so eine gefährliche Mannschaft?
Laura Oberli: Gegen Spono braucht es viele Emotionen und eine sehr kämpferische Leistung. Die Abwehr spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit erfolgreichen Verteidigungsaktionen kommt man gestärkt in den Angriff und das gibt einem Kraft vorne Tore zu werfen.
Fast der gesamte Rückraum von Spono ist in der Nationalmannschaft und sie haben auch mit Neli Irman und Ivana Ljubas Spielerinnen mit internationaler Erfahrung in ihren Reihen. Sie haben eine starke Saison gespielt und gehen klar als Favorit in diese Playoff-Serie, auch wenn wir jetzt mit 1:0 führen.

handball.ch: Du wirst dem LC Brühl in Zukunft als Teammanagerin erhalten bleiben. Was genau wirst du in dieser Funktion machen? Wie bist du denn überhaupt an die Aufgabe gekommen?
Laura Oberli: Das stimmt, nächste Saison werde ich als Teammanagerin die erste Mannschaft betreuen. Eigentlich haben wir noch nicht genau definiert was meine Aufgaben sind. Aber was ich sagen kann ist, dass ich das Bindeglied zur Mannschaft sein werde. Ich möchte, dass sich die Spielerinnen auf den Handball konzentrieren können. Es soll sich niemand Gedanken darüber machen, welche Person ich kontaktieren muss, wenn ich irgendetwas brauche. Mit dem neuen SPL 1- Trainer Martin Gerstenecker habe ich abgemacht, dass ich Anliegen/Probleme von den Spielerinnen aufnehme und selber Entscheidungen treffen soll. Zudem ist es so, dass ich mich bei der Planung und dann während der Saison jederzeit einbringen soll. Was das alles genau bedeutet, werden wir nach der Saison noch konkretisieren.

handball.ch: Dir bleibt trotz der neuen Aufgabe sicherlich mehr Zeit für Anderes. Worauf legst du in Zukunft abseits des Handballs den Fokus?
Laura Oberli: Ich habe für den Sport andere Freundschaften stark vernachlässigt, deshalb freue ich mich endlich alte Freunde mehr zu treffen. Aber ich denke man wird mich auch zukünftig in der Sporthalle treffen. Mein Freund Stefan spielt bei Pfadi Winterthur und ich hoffe ich bekomme eine Saisonkarte von ihm (lacht). Mein Bruder Luca wechselt nächste Saison nach Baden und bestimmt werde ich auch dort einige Spiele mehr von ihm schauen können. Obwohl meine Eltern fast jedes Spiel von mir anschauen, sehen wir uns kaum. Ich möchte mehr mit Ihnen unternehmen. Beide spielen Golf – vielleicht fange ich im Sommer mit einem Anfängerkurs an.

Bevor sich Laura Oberli dem Golfsport widmen kann, kämpft sie noch um die Meisterschaft in der SPL1. Am Samstag kommt es zu Spiel 2 aus der Kreuzbleiche in St. Gallen. Die Gastgeberinnen haben einen Matchball zur Titelverteidigung. Die Gäste müssen siegen, um ein Entscheidungsspiel am kommenden Dienstag zu erzwingen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 0:1

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

"Darum liebe ich diesen Sport!"
Laura Oberli kämpft mit Brühl um den Titel in der SPL1. Es sind die letzten Spiele für "Obi" als aktive Spielerin. Im Interview blickt sie auf ihre Karriere zurück.
18.05.2018
SPL1: Yellow Winterthur mit zwei Neuzugängen und einer Rückkehrerin

Das SPL1-Team von Yellow Winterthur verpflichtet mit Stéphanie Lüscher und Kathrin Hohl auf die kommende Saison zwei neue Spielerinnen. Ausserdem kehrt Julie Casartelli nach einem Auslandsaufenthalt ins Team von Trainer Fabian Schäfli zurück.

Stéphanie Lüscher wechselt vom Ligakonkurrenten GC Amicitia Zürich zu Yellow. Die 18-jährige, talentierte Aargauerin wird Yellow auf dem linken Flügel verstärken und auf dieser Position Sabrina Hälg ersetzen, die WInterthur verlässt.  Lüscher begann ihre Handballlaufbahn im Nachwuchs von Handball Brugg, bevor sie 2014 nach Zürich wechselte. Dort errang sie zuerst mit den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel und war anschliessend im Kader des SPL1-Teams, welches in der abgelaufenen Saison den Ligaerhalt schaffte.  

Vom SPL2-Team des LC Brühl stösst Kathrin Hohl zu Yellow. Die 27-jährige Linkshänderin blickt auf eine lange Karriere bei den St. Gallerinnen zurück, wohin sie nach Anfängen beim KTV Wil wechselte und sowohl mit den U17 als auch den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel gewann. Die letzten Saisons war Hohl Stammspielerin im SPL2-Team der Ostschweizerinnen und kann nun bei Yellow, wo sie auf dem rechten Flügel spielen wird, den Schritt in die SPL1 machen.

Nach einer Pause und einem Aufenthalt in Costa Rica kehrt die Aufbauspielerin Julie Casartelli ins Kader von Yellow zurück. Die 21-jährige, ehemalige Juniorinnen Internationale, die aus dem eigenen Nachwuchs stammt, kann dank ihrer Vielseitigkeit auf verschiedenen Positionen im Rückraum eingesetzt werden. Vor ihrem Auslandaufenthalt war Casartelli bereits mehrere Saisons Stammspielerin bei den Winterthurerinnen und hatte sich in dieser Zeit zu einer spielbestimmenden Handballerin entwickelt.

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Quelle: Yellow Winterthur

17.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Brühl siegt bei Spono nach Verlängerung

Der LC Brühl gewinnt das erste Playoff-Finalspiel der SPAR Premium League 1. Der Titelverteidiger siegte vor 550 Zuschauern bei Finalrundensieger Spono Eagles mit 31:29 nach Verlängerung. In einem hochdramatischen Spiel sicherte am Ende die erst 17-jährige Yarima Altherr den St. Gallerinnen den Sieg. Weiter geht es am Samstag in St. Gallen mit Matchball für die Brühlerinnen.

Wie schwierig es für die Gastgeberinnen am Donnerstagabend in Nottwil werden sollte, zeigte sich bereits in den Anfangsminuten, als der LC Brühl entschlossen und fokussiert startete und schnell eine 3:0-Führung herausspielte. Spono begann seinerseits fahrig, liess früh einige Chancen liegen und traf erst in der fünften Minute erstmals ins Tor der St. Gallerinnen. Das Team von Urs Mühlethaler kämpfte sich jedoch in die Partie hinein und schaffte in der zwölften Spielminute erstmals den Ausgleich (6:6). 120 Sekunden später erzielte Ivana Ljubas mit dem 8:7 die erste Führung für die Eagles. Dies sollte der letzte Nottwiler Vorsprung für eine lange Zeit sein.

Der LC Brühl drückte nämlich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit dem Spiel seinen Stempel auf und hatte in Person von Martina Goricanec die auffälligste Spielerin der ersten Halbzeit in den eigenen Reihen. Allein, ein ruhiges Polster wollte dabei für die Gäste nicht herausspringen. Auch dank der individuellen Klasse hielt Spono den Rückstand mit 12:13 zur Pause im Rahmen.

Das änderte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Brühl war erneut die wachere Mannschaft und setzte sich, angeführt von der der pfeilschnellen Jennifer Murer, bis zur 36. Minute auf 19:13 ab. Danach folgte aber ein Bruch im Offensivspiel des LCB. Bis zur 60. Minute wollten dem Team von Werner Bösch nur noch fünf weitere Tore gelingen. Die Eagles nutzten die Gunst der Stunde und setzten, angetrieben vom enthusiastischen Heimpublikum, zur Aufholjagd an. Tor um Tor verkürzten die Nottwilerinnen, ehe Topscorer Neli Irman in der 57. Minute den umjubelten 24:24-Ausgleichstreffer erzielte. Es sollte das letzte Tor in der regulären Spielzeit bleiben.

Lisa Frey eröffnete per 7-Meter den Torreigen in der zehnminütigen Verlängerung. Ihr Treffer zum 25:24 für Spono war der erste Eagles-Führungstreffer seit der 14. Spielminute. Der Ausgang der Partie war aber auch in der 66. Minute beim Stand von 27:27 noch vollkommen offen. Dann spielte sich die jüngste Spielerin auf dem Feld ins Gedächtnis aller Betrachter. Die erst 17-jährige Yarima Altherr avancierte zur Brühler Matchwinnerin indem sie die letzten vier Tore der St. Gallerinnen höchstpersönlich erzielte. Spono hatte dem nicht mehr genügend entgegenzusetzen und so feierte der LC Brühl den 31:29-Sieg. Eine starke Performance zeigten beim LCB neben Altherr auch Martina Goricanec und Jennifer Murer.

Auf Seiten der Eagles lieferte Lisa Frey eine makellose Bilanz vom 7-Meter-Strich ab (7 Treffer aus 7 Versuchen), Pascale Wyder war in der Schlussphase der regulären Spielzeit und in der Verlängerung ein Aktivposten. Ansonsten blieben bei Spono zu viele Leistungsträgerinnen unter ihren Möglichkeiten. Die Aufholjagd im zweiten Abschnitt dürfte den Spielerinnen aus Nottwil aber Mut gemacht haben, auch wenn diese schlussendlich nicht von Erfolg gekrönt war.

Mit Spannung darf nun beim zweiten Aufeinandertreffen am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen auf die körperliche Verfassung der Spielerinnen geachtet werden. Keine 48 Stunden nach den intensiven und nervenaufreibenden 70 Minuten dürfen die Protagonistinnen wieder ran. Brühl kann dann mit einem Heimsieg den 31. Meistertitel einfahren, Spono will sich das Entscheidungsspiel vor heimischer Kulisse erspielen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 29:31 n.V. (24:24, 12:13)
SPZ Nottwil: 550 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Spono, 4mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach/Troxler; Wick (1), Frey (7/7), Ramseier, Spaar, Matter (2), Hodel (2), Amrein (2), Calchini (2), Wyder (5), Ljubas (4), Irman (4).
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia (1), Altherr (5/1), Özcelik (3), Goricanec (6), Mustafoska (1/1), Rebecca Kündig (1), Fudge (2), Marina Schlachter, Oberli (1), Spatz (3), Murer (6).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini; Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 0:1

Die nächsten Spiele
Sa, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV
ev. Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Brühl schafft das Break
Der LC Brühl gewinnt bei den Spono Eagles zum Auftakt der Finalserie der SPAR Premium League nach Verlängerung mit 31:29 und kann am Samstag Meister werden.

 

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