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Stadtwerk Cup
Der LC Brühl empfängt am Wochenende am Stadtwerk Cup fünf Mannschaften aus vier Ländern. Der Eintritt in die Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen ist frei.
Prominent im Blick
Der Blick und der Schweizerische Handball-Verband (SHV) verlängern ihre Partnerschaft bis Sommer 2019. Pro Saison erscheinen weiter 35 Handball-Seiten.
Einzigartig
7+1 lautet die Trainerformel der SPL1. Im Interview erzählt Kristina Ertl, die einzige Trainerin, von ihrem Debüt und ihrer Rolle als Frau im männerdominierten Business.
Adler im Höhenflug
Die Spono Eagles gewinnen zum Ende der ersten Saisonphase, auch Titelverteidiger LC Brühl und der HSC Kreuzlingen feierten Siege vor der mehrwöchigen Pause.
13.12.2017
Der LC Brühl empfängt am Stadtwerk Cup internationale Konkurrenz

Am kommenden Wochenende steht für den LC Brühl mit dem Stadtwerk Cup ein Highlight an. Dann steht die Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen wieder ganz im Zeichen des internationalen Frauenhandballs. Zu Gast sind fünf Mannschaften aus vier Nationen: TuS Metzingen und die Neckarsulmer Sport-Union aus Deutschland, Michalovce aus der Slowakei, Lada Togliatti aus Russland und Slavia Prag aus Tschechien.

Gespielt wird jeweils zweimal 20 Minuten und nach den offiziellen Spielregeln der IHF. Der Spielmodus unterteilt das Turnier in drei Runden: Vorrunde (Gruppenphase), Zwischenrunde und Platzierungsspiele. In der Vorrunde werden zwei Gruppen à drei Teams eingeteilt und innerhalb der Gruppe spielt jedes Team einmal gegen die anderen beiden. Danach folgen die gruppenübergreifende Zwischenrunde sowie die Platzierungsspiele. Aufgrund des Spielmodus sind im Voraus nur die ersten Spiele am Samstag bekannt. Über stadtwerkcup.ch können die aktuellen Spiele jederzeit abgerufen werden. 

Der Eintritt am Stadtwerkcup ist frei. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, denn in den Spielpausen des Turniers finden unter anderem die Finalspiele der Handballschüeleri statt. Die Besucher dürfen sich am Stadtwerk Cup mit attraktiver Besetzung auf spannende Aufeinandertreffen sowie erstklassigen Frauenhandball freuen.

 

Dokumente:
Stadtwerk Cup 2017: Spielplan0.6 MByte
Stadtwerk Cup 2017: Turnierreglement108 KByte

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Quelle: LC Brühl Handball

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12.12.2017
Blick und SHV verlängern ihre Zusammenarbeit bis Sommer 2019

Die Sportart Handball hat in der grössten Schweizer Bezahlzeitung weiterhin ihren festen Platz: Der Blick und der Schweizerische Handball-Verband (SHV) verlängerten ihre seit 2014 bestehende Partnerschaft bis mindestens Ende Saison 2018/19. Im Blick erscheinen damit weiterhin über die ganze Saison gesehen 35 Seiten zu verschiedensten Themen rund um den Handballsport.

«Die Partnerschaft mit dem Blick ist für uns eine Erfolgsgeschichte. Mit der regelmässigen, prominenten Handball-Präsenz in der grössten Schweizer Bezahlzeitung haben wir viele zusätzliche Leserinnen und Leser mit unseren Themen erreicht und unsere Reichweite insgesamt deutlich gesteigert», sagt Roger Keller, Leiter Marketing und Events des SHV.

Der Handball profitiert jedoch nicht nur in Punkto Präsenz und Reichweite von der Partnerschaft, sondern auch in Bezug auf die Themen-Vielfalt. Seit dem Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2014 haben dutzende spannende und lesenswerte Geschichten aus der Handball-Community via Blick den Weg über die Grenzen der Sportart hinausgefunden.

Auch für Felix Bingesser, Chefredaktor Sport der Blick-Gruppe, ist die Kooperation mit dem Handball-Verband eine Bereicherung. «Handball ist eine der attraktivsten Mannschaftssportarten. Mit Andy Schmid, einem der besten Handballer weltweit, und vielen jungen Talenten hat der Handballsport in der Schweiz eine gute Zukunft. Wir freuen uns, diesen Weg weiterhin jede Woche publizistisch begleiten zu dürfen.»

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Quelle: Marco Ellenberger

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23.11.2017
Die einzige Trainerin in der SPL1: Kristina Ertl im Interview

Kristina Ertl tritt in grosse Fussstapfen. Die 31-jährige ist die erste Cheftrainerin in der SPAR Premium League seitdem Vroni Keller 2015 bei Rekordmeister LC Brühl zurückgetreten ist. Der HSC Kreuzlingen setzt auf das Fachwissen und die Motivationskünste der ausgebildeten Lehrerin, die erst vor wenigen Monaten ihre Spielerkarriere beendete. Im Interview spricht Kristina Ertl über ihre ersten Erfahrungen als SPL1-Trainerin, sie berichtet von ihrer Philosophie und nennt den Fahrplan des Clubs und ihre persönlichen Ziele als Trainerin.
 



handball.ch: Warst du überrascht, als die Verantwortlichen des HSC Kreuzlingen dir das Traineramt der SPL1-Mannschaft angeboten hat?
Kristina Ertl: Ja, ich war schon ein bisschen überrascht und dachte im ersten Moment, dass es zu früh kommt. Andererseits habe ich schon seit vier Jahren gelegentlich Trainingseinheiten bei der Mannschaft übernommen und war daher schon immer mal wieder kurzzeitig in der Rolle. Ich habe mich aber auch sehr gefreut, dass der Club auf mich zugekommen ist.

Wie lange hast du darüber nachgedacht, bevor du dich entschieden hast die Aufgabe anzunehmen und was gab den Ausschlag?
Kristina Ertl: Der direkte Übergang von der Spielerin zur Trainerin ist schwierig, gerade auch weil ich letzte Saison noch in der gleichen Mannschaft gespielt habe. Deshalb habe ich länger darüber nachgedacht und mich auch mit einigen Personen aus meinem Umfeld unterhalten. Letztendlich den Ausschlag gab die grosse Unterstützung, die ich im Verein erfahren habe. Ganz viele Leute haben mir ihre Hilfe angeboten, was für mich auch wichtig war, da ich parallel meine A-Lizenz Trainerausbildung absolviere.

Du wechselst ziemlich nahtlos von der aktiven Spielerin hinüber auf die Trainerbank. Welche Vor- aber auch welche Nachteile hat das deiner Meinung nach?
Kristina Ertl: Für die Spielerinnen hat es den Vorteil, dass ich noch ziemlich nahe an ihnen dran bin und deshalb weiss, was in der Vorbereitung und im Training Spass macht und was sie eher als ätzend empfinden. Klar, es muss auch mal intensiv und anstrengend sein, aber das Gespür, wie und wann die Mannschaft unterschiedliche Reize braucht, kann ich dadurch ganz gut abschätzen. Ein Nachteil für die Spielerinnen ist sicherlich, dass ich alle Tricks beim Lauf- und Krafttraining kenne, so dass sie sich nur schwer darum drücken können. (lacht) Als Vor- und Nachteil sehe ich die Tatsache, dass viele Spielerinnen meine Freundinnen sind und ich sie gut kenne und einschätzen kann, wie die Stimmung gerade ist. Dennoch musste ich vor der Saison hierbei schon einen klaren Cut machen und mich abgrenzen.

Wie hast du diese Abgrenzung durchgesetzt?
Kristina Ertl: Ich habe mich bewusst aus allem herausgezogen, was innerhalb der Mannschaft stattfand. Bei Ausflügen des Teams war ich nicht mehr dabei, wenn wir nach dem Training zusammensassen bin ich immer sehr bald gegangen. Wir haben ein Teambuilding gemacht, bei dem nur die Spielerinnen involviert waren und ich nur von aussen beobachtet habe. Und ganz klar, die Ansprachen im Training waren gerade zu Beginn auch etwas strenger, als man es von mir gewohnt ist. Einfach um eine natürliche Distanz aufzubauen. Das hat sehr gut geklappt und mittlerweile haben wir einen guten Mittelweg gefunden.

Kritisch betrachtet könnte man sagen, dir fehlt es noch an Erfahrung. Was entgegnest du Leuten, die diese Meinung vertreten?
Kristina Ertl: Das sie nur teilweise recht haben. Ich bin kein Trainerneuling, weil ich davor schon acht Jahre mit Jugendmannschaften gearbeitet habe. Keine Frage, es ist ein grosser Unterschied zwischen «Ausbilder sein» und Trainerin bei den Aktiven. Im Umgang mit einer solchen Mannschaft habe ich zweifelsohne noch Lernbedarf. Aber durch meinen Job als Gymnasiallehrerin, die vielen Jahre mit den Junioren und meine jahrelange Erfahrung als Spielerin glaube ich diese Lücke schliessen zu können. Nicht zu vergessen sind die Personen, die mich unterstützen. Mit ihnen tausche ich mich regelmässig aus und erhalte auf diese Weise lohnenswerte Hinweise.

Du bist nicht nur die einzige Trainerin in der SPL1, sondern gleichzeitig auch die jüngste verantwortliche Person an der Seitenlinie. Nimmst du das als etwas Besonderes wahr oder geht das völlig an dir vorbei?
Kristina Ertl: Jetzt, da ich mich dazu entschlossen habe und mit ganzem Elan bei der Sache bin, spielt es für mich gar keine Rolle mehr. Bevor ich zugesagt hatte, hat es mich aber tatsächlich beschäftigt und ich habe darüber nachgedacht. Schliesslich bin ich mit 31 Jahren schon noch sehr jung und in meiner Mannschaft gibt es Spielerinnen, die älter sind als ich. Es kommt auch immer mal wieder vor, dass Aussenstehende mich fragen: «bist du dir sicher, dass du das schaffst?» oder «warum hast du kein erfahrenes Trainerteam im Rücken?», aber es ist nicht so, dass das ein Problem für mich wäre.

Was macht eine Trainerin anders, vielleicht auch besser, als ein Trainer?
Kristina Ertl: Die Kommunikation ist anders. In einer Frauenmannschaft ist es sehr wichtig viel zu kommunizieren und in Einzel- und Gruppengesprächen die Bedürfnisse auszuloten. Ich glaube, dass man als Frau hierfür ein besseres Gespür hat, wann das wirklich gebraucht wird und wann nicht. Das «können wir da nochmal drüber reden» übergehen männliche Trainer ganz gerne, was ich zu meiner aktiven Zeit aber durchaus auch als angenehm empfunden habe.

Kannst du uns ganz allgemein Merkmale deiner Arbeit nennen? Auf was legst du den Fokus, was ist dir besonders wichtig?
Kristina Ertl: Handballerisch ist mir wichtig, dass wir unser Abwehrspiel verbessern und kompakter als in der Vergangenheit stehen. Ausserdem wollen wir das 6-0-Deckungssystem um eine ernsthafte Alternative erweitern. Diese Umsetzung nimmt viel Zeit in Anspruch. Grundsätzlich ist mir hohes Tempo wichtig. Letztes Jahr haben wir langsam gespielt, das gilt es sowohl im stehenden Angriff wie auch im Gegenstoss zu verbessern, was uns teilweise auch schon gelungen ist. Menschlich lege ich grossen Wert darauf, dass wir als Einheit auftreten und mannschaftlich geschlossen wahrgenommen werden. Das Team soll als eben solches identifiziert werden. Jede Spielerin hat eine Aufgabe und ist wichtig für die Mannschaft. Wir wollen nicht auf ein bis zwei Einzelspielerinnen reduziert werden.

Du hast in Deutschland gespielt, dann in der Schweiz. Worin siehst du Unterschiede und was kann der Schweizer Handball von Deutschland lernen?
Kristina Ertl: Im Jugendbereich trainieren die Spieler in Deutschland häufiger als in der Schweiz. Ausserdem gibt es mehr Spieler, wodurch der Konkurrenzdruck aber vor allem auch die Fokussierung und das persönliche Engagement ausgeprägter sind. Beides zieht sich auch bis in den Aktivbereich weiter und bei beidem kann der Schweizer Handball noch zulegen. Ich denke man muss aber gar nicht zu viel über die Grenze schauen. Strukturen wie sie der LC Brühl hat oder auch das Ausbildungssystem, das Leimental aufbaut, sind vorbildlich. Es wäre wünschenswert, wenn diese Art der Entwicklung flächendeckend umgesetzt werden könnte. Ideal in der Schweiz sind ganz sicher die kurzen Wege. Während meiner Zeit in Deutschland kam es häufig vor, dass wir für eine Wegstrecke vier Stunden unterwegs waren.

Kreuzlingen spielt das zweite Jahr in der SPL1. Wohin geht die Reise in dieser Saison und was wollt ihr mittelfristig erreichen? Und ist ein möglicher Abstieg ein Szenario, das der Verein im Hinterkopf hat oder geht der Blick nur nach oben?
Kristina Ertl: Wir wollen diese Saison eindeutig einen sichereren Klassenerhalt schaffen als im Vorjahr. In der Auf-/Abstiegsrunde streben wir den ersten oder zweiten Platz an. Der Abstieg ist also kein Szenario mit dem wir uns beschäftigen. Mittelfristig wollen wir uns in der SPL1 nach oben orientieren, wohlwissend, dass dabei verschiedenste Faktoren eine Rolle spielen. Gleichzeitig steht bei uns aber ganz klar der Jugendbereich im Fokus. Wir wollen eine Jugendabteilung aufbauen, von der schlussendlich auch die erste Mannschaft profitieren kann.

Und wo steht die Trainerin Kristina Ertl in drei bis vier Jahren?
Kristina Ertl: Ich möchte mich weiterentwickeln, nach jedem Training und jedem Spiel und vor allem nach jeder Saison besser werden, dazulernen. Parallel dazu will ich aber auch meinen Beruf, den ich sehr liebe, weiter ausüben können. Im Moment fühle ich mich mit der Kombination als Trainerin und Lehrerin ausgezeichnet und alles Weitere zeigt die Zukunft.

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Quelle: Matthias Schlageter

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20.11.2017
Auf einen Blick: Der 10. Spieltag der SPAR Premium League 1

Die Spono Eagles gehen mit einer makellosen Bilanz in die sechswöchige Pause der SPAR Premium League 1 (SPL1). Der Meister der Saison 2015/16 bleibt auch im zehnten Spiel siegreich. Auch Titelverteidiger LC Brühl Handball und der HSC Kreuzlingen feierten zum Abschluss der ersten Saisonphase Erfolge.

Im Spitzenspiel der SPL1 setzten sich die Spono Eagles mit 34:32 (17:15) beim Drittplatzierten LK Zug durch. Die Gastgeberinnen lagen während der ganzen Partie nie in Führung. Zug gestaltete das Spiel aber bis kurz vor der Pause ausgeglichen (29./14:14). Das Team von Damian Gwerder verschlief jedoch den Start in den zweiten Durchgang und schaffte es trotz neun Toren von Sibylle Scherer nicht die schnelle 5-Tore-Hypothek zu kehren. Die Spono Eagles zeigten über 60 Minuten eine abgezockte Leistung und fanden in den entscheidenden Situationen die richtigen Lösungen. Xenia Hodel, Patrizia Ramseier und Neli Irman erzielten je sieben Tore für die Gäste. Damit stehen die Eagles nach zehn Spielen und 20 von 20 möglichen Punkten souverän an der Tabellenspitze. Die Entwicklung in der Vorsaison wird Spono aber Warnung genug sein, um nicht in verfrühte Euphorie zu verfallen. Damals gewannen die Notwillerinnen sogar die ersten elf Spiele; das Playoff-Final verpasste die Mannschaft von Urs Mühlethaler im Frühling aber dennoch.

Vom Start weg alles unter Kontrolle hatte der LC Brühl beim Heimspiel gegen Yellow Winterthur. Bereits nach 15 Minute führten die St. Gallerinnen mit 8:2. Zur Pause vergrösserte der Titelverteidiger das Polster auf acht Tore (30./15:7). Goalie Sladana Dokovic parierte bei ihrem 30-minütigen Einsatz zehn Würfe, Mobiliar Topscorerin Azra Mustafoska war mit acht Toren die erfolgreichste Werferin. Stark auf Seiten von Yellow war die rechte Flügelspielerin Anina Veit, die sechs Tore beisteuerte. Doch auch sie konnte die 32:21-Niederlage nur bedingt im Rahmen halten. Brühl siegte im fünften Spiel nacheinander und feierte den neunten Sieg im zehnten Spiel, Yellow kassierte im fünften Auswärtsspiel der Saison die vierte Niederlage. Damit geht der LC Brühl auf Rang 2, Yellow Winterthur auf Platz 6 liegend in die mehrwöchige Pause.

Dritter Saisonsieg für den HSC Kreuzlingen. Im letzten Spiel des Jahres besiegten die Frauen vom Bodensee Aufsteiger HV Herzogenbuchsee deutlich mit 32:21 (17:9). Alle elf Feldspielerinnen des HSC trugen sich dabei in die Torschützenliste ein. Erfolgreichste Werferinnen waren einmal mehr Jennifer Grathwohl (6 Tore) und Martina Strmsek (5). Aber auch Jacqueline Meier (5) und Torhüterin Nadine Stein (12 Paraden/50%-Quote) bestimmten das Spiel der Gastgeberinnen. Herzogenbuchsee war in der Offensive zu abhängig von Sarah Baumgartner, die acht Tore beisteuerte. Nach einem guten Start der Oberaargauerinnen (8./3:1) fehlte es der Mobiliar Topscorerin an Unterstützung ihrer Mitspielerinnen. Mehrere minutenlange Phasen ohne Torgerfolg sorgten für das klare Ergebnis zu Ungunsten der Gäste. Kreuzlingen behauptete damit mit dem Sieg Rang 5, Herzogenbuchsee bleibt vorerst auf dem letzten Platz.  

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Andrea Kaufmann

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13.12.2017
Der LC Brühl empfängt am Stadtwerk Cup internationale Konkurrenz

Am kommenden Wochenende steht für den LC Brühl mit dem Stadtwerk Cup ein Highlight an. Dann steht die Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen wieder ganz im Zeichen des internationalen Frauenhandballs. Zu Gast sind fünf Mannschaften aus vier Nationen: TuS Metzingen und die Neckarsulmer Sport-Union aus Deutschland, Michalovce aus der Slowakei, Lada Togliatti aus Russland und Slavia Prag aus Tschechien.

Gespielt wird jeweils zweimal 20 Minuten und nach den offiziellen Spielregeln der IHF. Der Spielmodus unterteilt das Turnier in drei Runden: Vorrunde (Gruppenphase), Zwischenrunde und Platzierungsspiele. In der Vorrunde werden zwei Gruppen à drei Teams eingeteilt und innerhalb der Gruppe spielt jedes Team einmal gegen die anderen beiden. Danach folgen die gruppenübergreifende Zwischenrunde sowie die Platzierungsspiele. Aufgrund des Spielmodus sind im Voraus nur die ersten Spiele am Samstag bekannt. Über stadtwerkcup.ch können die aktuellen Spiele jederzeit abgerufen werden. 

Der Eintritt am Stadtwerkcup ist frei. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, denn in den Spielpausen des Turniers finden unter anderem die Finalspiele der Handballschüeleri statt. Die Besucher dürfen sich am Stadtwerk Cup mit attraktiver Besetzung auf spannende Aufeinandertreffen sowie erstklassigen Frauenhandball freuen.

 

Dokumente:
Stadtwerk Cup 2017: Spielplan0.6 MByte
Stadtwerk Cup 2017: Turnierreglement108 KByte

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Quelle: LC Brühl Handball

Stadtwerk Cup
Der LC Brühl empfängt am Wochenende am Stadtwerk Cup fünf Mannschaften aus vier Ländern. Der Eintritt in die Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen ist frei.
12.12.2017
Blick und SHV verlängern ihre Zusammenarbeit bis Sommer 2019

Die Sportart Handball hat in der grössten Schweizer Bezahlzeitung weiterhin ihren festen Platz: Der Blick und der Schweizerische Handball-Verband (SHV) verlängerten ihre seit 2014 bestehende Partnerschaft bis mindestens Ende Saison 2018/19. Im Blick erscheinen damit weiterhin über die ganze Saison gesehen 35 Seiten zu verschiedensten Themen rund um den Handballsport.

«Die Partnerschaft mit dem Blick ist für uns eine Erfolgsgeschichte. Mit der regelmässigen, prominenten Handball-Präsenz in der grössten Schweizer Bezahlzeitung haben wir viele zusätzliche Leserinnen und Leser mit unseren Themen erreicht und unsere Reichweite insgesamt deutlich gesteigert», sagt Roger Keller, Leiter Marketing und Events des SHV.

Der Handball profitiert jedoch nicht nur in Punkto Präsenz und Reichweite von der Partnerschaft, sondern auch in Bezug auf die Themen-Vielfalt. Seit dem Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2014 haben dutzende spannende und lesenswerte Geschichten aus der Handball-Community via Blick den Weg über die Grenzen der Sportart hinausgefunden.

Auch für Felix Bingesser, Chefredaktor Sport der Blick-Gruppe, ist die Kooperation mit dem Handball-Verband eine Bereicherung. «Handball ist eine der attraktivsten Mannschaftssportarten. Mit Andy Schmid, einem der besten Handballer weltweit, und vielen jungen Talenten hat der Handballsport in der Schweiz eine gute Zukunft. Wir freuen uns, diesen Weg weiterhin jede Woche publizistisch begleiten zu dürfen.»

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Quelle: Marco Ellenberger

Prominent im Blick
Der Blick und der Schweizerische Handball-Verband (SHV) verlängern ihre Partnerschaft bis Sommer 2019. Pro Saison erscheinen weiter 35 Handball-Seiten.
23.11.2017
Die einzige Trainerin in der SPL1: Kristina Ertl im Interview

Kristina Ertl tritt in grosse Fussstapfen. Die 31-jährige ist die erste Cheftrainerin in der SPAR Premium League seitdem Vroni Keller 2015 bei Rekordmeister LC Brühl zurückgetreten ist. Der HSC Kreuzlingen setzt auf das Fachwissen und die Motivationskünste der ausgebildeten Lehrerin, die erst vor wenigen Monaten ihre Spielerkarriere beendete. Im Interview spricht Kristina Ertl über ihre ersten Erfahrungen als SPL1-Trainerin, sie berichtet von ihrer Philosophie und nennt den Fahrplan des Clubs und ihre persönlichen Ziele als Trainerin.
 



handball.ch: Warst du überrascht, als die Verantwortlichen des HSC Kreuzlingen dir das Traineramt der SPL1-Mannschaft angeboten hat?
Kristina Ertl: Ja, ich war schon ein bisschen überrascht und dachte im ersten Moment, dass es zu früh kommt. Andererseits habe ich schon seit vier Jahren gelegentlich Trainingseinheiten bei der Mannschaft übernommen und war daher schon immer mal wieder kurzzeitig in der Rolle. Ich habe mich aber auch sehr gefreut, dass der Club auf mich zugekommen ist.

Wie lange hast du darüber nachgedacht, bevor du dich entschieden hast die Aufgabe anzunehmen und was gab den Ausschlag?
Kristina Ertl: Der direkte Übergang von der Spielerin zur Trainerin ist schwierig, gerade auch weil ich letzte Saison noch in der gleichen Mannschaft gespielt habe. Deshalb habe ich länger darüber nachgedacht und mich auch mit einigen Personen aus meinem Umfeld unterhalten. Letztendlich den Ausschlag gab die grosse Unterstützung, die ich im Verein erfahren habe. Ganz viele Leute haben mir ihre Hilfe angeboten, was für mich auch wichtig war, da ich parallel meine A-Lizenz Trainerausbildung absolviere.

Du wechselst ziemlich nahtlos von der aktiven Spielerin hinüber auf die Trainerbank. Welche Vor- aber auch welche Nachteile hat das deiner Meinung nach?
Kristina Ertl: Für die Spielerinnen hat es den Vorteil, dass ich noch ziemlich nahe an ihnen dran bin und deshalb weiss, was in der Vorbereitung und im Training Spass macht und was sie eher als ätzend empfinden. Klar, es muss auch mal intensiv und anstrengend sein, aber das Gespür, wie und wann die Mannschaft unterschiedliche Reize braucht, kann ich dadurch ganz gut abschätzen. Ein Nachteil für die Spielerinnen ist sicherlich, dass ich alle Tricks beim Lauf- und Krafttraining kenne, so dass sie sich nur schwer darum drücken können. (lacht) Als Vor- und Nachteil sehe ich die Tatsache, dass viele Spielerinnen meine Freundinnen sind und ich sie gut kenne und einschätzen kann, wie die Stimmung gerade ist. Dennoch musste ich vor der Saison hierbei schon einen klaren Cut machen und mich abgrenzen.

Wie hast du diese Abgrenzung durchgesetzt?
Kristina Ertl: Ich habe mich bewusst aus allem herausgezogen, was innerhalb der Mannschaft stattfand. Bei Ausflügen des Teams war ich nicht mehr dabei, wenn wir nach dem Training zusammensassen bin ich immer sehr bald gegangen. Wir haben ein Teambuilding gemacht, bei dem nur die Spielerinnen involviert waren und ich nur von aussen beobachtet habe. Und ganz klar, die Ansprachen im Training waren gerade zu Beginn auch etwas strenger, als man es von mir gewohnt ist. Einfach um eine natürliche Distanz aufzubauen. Das hat sehr gut geklappt und mittlerweile haben wir einen guten Mittelweg gefunden.

Kritisch betrachtet könnte man sagen, dir fehlt es noch an Erfahrung. Was entgegnest du Leuten, die diese Meinung vertreten?
Kristina Ertl: Das sie nur teilweise recht haben. Ich bin kein Trainerneuling, weil ich davor schon acht Jahre mit Jugendmannschaften gearbeitet habe. Keine Frage, es ist ein grosser Unterschied zwischen «Ausbilder sein» und Trainerin bei den Aktiven. Im Umgang mit einer solchen Mannschaft habe ich zweifelsohne noch Lernbedarf. Aber durch meinen Job als Gymnasiallehrerin, die vielen Jahre mit den Junioren und meine jahrelange Erfahrung als Spielerin glaube ich diese Lücke schliessen zu können. Nicht zu vergessen sind die Personen, die mich unterstützen. Mit ihnen tausche ich mich regelmässig aus und erhalte auf diese Weise lohnenswerte Hinweise.

Du bist nicht nur die einzige Trainerin in der SPL1, sondern gleichzeitig auch die jüngste verantwortliche Person an der Seitenlinie. Nimmst du das als etwas Besonderes wahr oder geht das völlig an dir vorbei?
Kristina Ertl: Jetzt, da ich mich dazu entschlossen habe und mit ganzem Elan bei der Sache bin, spielt es für mich gar keine Rolle mehr. Bevor ich zugesagt hatte, hat es mich aber tatsächlich beschäftigt und ich habe darüber nachgedacht. Schliesslich bin ich mit 31 Jahren schon noch sehr jung und in meiner Mannschaft gibt es Spielerinnen, die älter sind als ich. Es kommt auch immer mal wieder vor, dass Aussenstehende mich fragen: «bist du dir sicher, dass du das schaffst?» oder «warum hast du kein erfahrenes Trainerteam im Rücken?», aber es ist nicht so, dass das ein Problem für mich wäre.

Was macht eine Trainerin anders, vielleicht auch besser, als ein Trainer?
Kristina Ertl: Die Kommunikation ist anders. In einer Frauenmannschaft ist es sehr wichtig viel zu kommunizieren und in Einzel- und Gruppengesprächen die Bedürfnisse auszuloten. Ich glaube, dass man als Frau hierfür ein besseres Gespür hat, wann das wirklich gebraucht wird und wann nicht. Das «können wir da nochmal drüber reden» übergehen männliche Trainer ganz gerne, was ich zu meiner aktiven Zeit aber durchaus auch als angenehm empfunden habe.

Kannst du uns ganz allgemein Merkmale deiner Arbeit nennen? Auf was legst du den Fokus, was ist dir besonders wichtig?
Kristina Ertl: Handballerisch ist mir wichtig, dass wir unser Abwehrspiel verbessern und kompakter als in der Vergangenheit stehen. Ausserdem wollen wir das 6-0-Deckungssystem um eine ernsthafte Alternative erweitern. Diese Umsetzung nimmt viel Zeit in Anspruch. Grundsätzlich ist mir hohes Tempo wichtig. Letztes Jahr haben wir langsam gespielt, das gilt es sowohl im stehenden Angriff wie auch im Gegenstoss zu verbessern, was uns teilweise auch schon gelungen ist. Menschlich lege ich grossen Wert darauf, dass wir als Einheit auftreten und mannschaftlich geschlossen wahrgenommen werden. Das Team soll als eben solches identifiziert werden. Jede Spielerin hat eine Aufgabe und ist wichtig für die Mannschaft. Wir wollen nicht auf ein bis zwei Einzelspielerinnen reduziert werden.

Du hast in Deutschland gespielt, dann in der Schweiz. Worin siehst du Unterschiede und was kann der Schweizer Handball von Deutschland lernen?
Kristina Ertl: Im Jugendbereich trainieren die Spieler in Deutschland häufiger als in der Schweiz. Ausserdem gibt es mehr Spieler, wodurch der Konkurrenzdruck aber vor allem auch die Fokussierung und das persönliche Engagement ausgeprägter sind. Beides zieht sich auch bis in den Aktivbereich weiter und bei beidem kann der Schweizer Handball noch zulegen. Ich denke man muss aber gar nicht zu viel über die Grenze schauen. Strukturen wie sie der LC Brühl hat oder auch das Ausbildungssystem, das Leimental aufbaut, sind vorbildlich. Es wäre wünschenswert, wenn diese Art der Entwicklung flächendeckend umgesetzt werden könnte. Ideal in der Schweiz sind ganz sicher die kurzen Wege. Während meiner Zeit in Deutschland kam es häufig vor, dass wir für eine Wegstrecke vier Stunden unterwegs waren.

Kreuzlingen spielt das zweite Jahr in der SPL1. Wohin geht die Reise in dieser Saison und was wollt ihr mittelfristig erreichen? Und ist ein möglicher Abstieg ein Szenario, das der Verein im Hinterkopf hat oder geht der Blick nur nach oben?
Kristina Ertl: Wir wollen diese Saison eindeutig einen sichereren Klassenerhalt schaffen als im Vorjahr. In der Auf-/Abstiegsrunde streben wir den ersten oder zweiten Platz an. Der Abstieg ist also kein Szenario mit dem wir uns beschäftigen. Mittelfristig wollen wir uns in der SPL1 nach oben orientieren, wohlwissend, dass dabei verschiedenste Faktoren eine Rolle spielen. Gleichzeitig steht bei uns aber ganz klar der Jugendbereich im Fokus. Wir wollen eine Jugendabteilung aufbauen, von der schlussendlich auch die erste Mannschaft profitieren kann.

Und wo steht die Trainerin Kristina Ertl in drei bis vier Jahren?
Kristina Ertl: Ich möchte mich weiterentwickeln, nach jedem Training und jedem Spiel und vor allem nach jeder Saison besser werden, dazulernen. Parallel dazu will ich aber auch meinen Beruf, den ich sehr liebe, weiter ausüben können. Im Moment fühle ich mich mit der Kombination als Trainerin und Lehrerin ausgezeichnet und alles Weitere zeigt die Zukunft.

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Quelle: Matthias Schlageter

Einzigartig
7+1 lautet die Trainerformel der SPL1. Im Interview erzählt Kristina Ertl, die einzige Trainerin, von ihrem Debüt und ihrer Rolle als Frau im männerdominierten Business.
20.11.2017
Trainer Werner Bösch verlängert seinen Vertrag beim LC Brühl Handball

Der LC Brühl Handball konnte mit Trainer Werner Bösch den Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängern. Der Österreicher wird somit die erste Mannschaft bis mindestens 2019 trainieren. Seit 2015 trägt er die Verantwortung für das Team in der SPAR Premium League 1 und konnte schon einige Erfolge feiern. Er gewann mit den Brühlerinnen einen Schweizer Meister Titel, zwei Cupsiege und den Supercup.

Werner Bösch, Trainer LC Brühl Handball

      
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Quelle: LC Brühl Handball

20.11.2017
Auf einen Blick: Der 10. Spieltag der SPAR Premium League 1

Die Spono Eagles gehen mit einer makellosen Bilanz in die sechswöchige Pause der SPAR Premium League 1 (SPL1). Der Meister der Saison 2015/16 bleibt auch im zehnten Spiel siegreich. Auch Titelverteidiger LC Brühl Handball und der HSC Kreuzlingen feierten zum Abschluss der ersten Saisonphase Erfolge.

Im Spitzenspiel der SPL1 setzten sich die Spono Eagles mit 34:32 (17:15) beim Drittplatzierten LK Zug durch. Die Gastgeberinnen lagen während der ganzen Partie nie in Führung. Zug gestaltete das Spiel aber bis kurz vor der Pause ausgeglichen (29./14:14). Das Team von Damian Gwerder verschlief jedoch den Start in den zweiten Durchgang und schaffte es trotz neun Toren von Sibylle Scherer nicht die schnelle 5-Tore-Hypothek zu kehren. Die Spono Eagles zeigten über 60 Minuten eine abgezockte Leistung und fanden in den entscheidenden Situationen die richtigen Lösungen. Xenia Hodel, Patrizia Ramseier und Neli Irman erzielten je sieben Tore für die Gäste. Damit stehen die Eagles nach zehn Spielen und 20 von 20 möglichen Punkten souverän an der Tabellenspitze. Die Entwicklung in der Vorsaison wird Spono aber Warnung genug sein, um nicht in verfrühte Euphorie zu verfallen. Damals gewannen die Notwillerinnen sogar die ersten elf Spiele; das Playoff-Final verpasste die Mannschaft von Urs Mühlethaler im Frühling aber dennoch.

Vom Start weg alles unter Kontrolle hatte der LC Brühl beim Heimspiel gegen Yellow Winterthur. Bereits nach 15 Minute führten die St. Gallerinnen mit 8:2. Zur Pause vergrösserte der Titelverteidiger das Polster auf acht Tore (30./15:7). Goalie Sladana Dokovic parierte bei ihrem 30-minütigen Einsatz zehn Würfe, Mobiliar Topscorerin Azra Mustafoska war mit acht Toren die erfolgreichste Werferin. Stark auf Seiten von Yellow war die rechte Flügelspielerin Anina Veit, die sechs Tore beisteuerte. Doch auch sie konnte die 32:21-Niederlage nur bedingt im Rahmen halten. Brühl siegte im fünften Spiel nacheinander und feierte den neunten Sieg im zehnten Spiel, Yellow kassierte im fünften Auswärtsspiel der Saison die vierte Niederlage. Damit geht der LC Brühl auf Rang 2, Yellow Winterthur auf Platz 6 liegend in die mehrwöchige Pause.

Dritter Saisonsieg für den HSC Kreuzlingen. Im letzten Spiel des Jahres besiegten die Frauen vom Bodensee Aufsteiger HV Herzogenbuchsee deutlich mit 32:21 (17:9). Alle elf Feldspielerinnen des HSC trugen sich dabei in die Torschützenliste ein. Erfolgreichste Werferinnen waren einmal mehr Jennifer Grathwohl (6 Tore) und Martina Strmsek (5). Aber auch Jacqueline Meier (5) und Torhüterin Nadine Stein (12 Paraden/50%-Quote) bestimmten das Spiel der Gastgeberinnen. Herzogenbuchsee war in der Offensive zu abhängig von Sarah Baumgartner, die acht Tore beisteuerte. Nach einem guten Start der Oberaargauerinnen (8./3:1) fehlte es der Mobiliar Topscorerin an Unterstützung ihrer Mitspielerinnen. Mehrere minutenlange Phasen ohne Torgerfolg sorgten für das klare Ergebnis zu Ungunsten der Gäste. Kreuzlingen behauptete damit mit dem Sieg Rang 5, Herzogenbuchsee bleibt vorerst auf dem letzten Platz.  

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Andrea Kaufmann

Adler im Höhenflug
Die Spono Eagles gewinnen zum Ende der ersten Saisonphase, auch Titelverteidiger LC Brühl und der HSC Kreuzlingen feierten Siege vor der mehrwöchigen Pause.
16.11.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League 1

Letzter Pflichtspieleinsatz der Mannschaften aus der SPAR Premium League 1. Leader Spono Eagles steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe in Zug, Titelverteidiger LC Brühl hat gegen Yellow Winterthur einen Sieg fest eingeplant, Kreuzlingen und Herzogenbuchsee kämpfen um Punkte im hinteren Teil der Tabelle. Rotweiss Thun kämpft derweil um das Wunder im Challenge Cup.

HSC Kreuzlingen (5.) - HC Herzogenbuchsee (7.)
Ein einziges Mal standen sich beide Teams bisher in einem Meisterschaftspflichtspiel gegenüber. Beim 42:31 für Kreuzlingen sorgten der HSC Kreuzlingen und der HV Herzogenbuchsee sogleich für den aktuellen Torrekord der Saison. Im Rückspiel im Egelsee in Kreuzlingen am Samstag um 16 Uhr sind die Gastgeberinnen favorisiert. Die Frauen vom Bodensee verloren zuletzt zwar gegen Spono und Zug, hielten aber über weite Strecken mit den Spitzenteams mit. Aufsteiger Herzogenbuchsee kassierte sechs Niederlagen in Serie und musste dabei speziell in fremden Hallen deutliche Schlappen hinnehmen.

LC Brühl Handball (2.) - Yellow Winterthur (6.)
Bis ins Jahr 2013 muss man in der Statistik zurückgehen, um den letzten Sieg von Yellow über den LC Brühl zu finden. Seitdem gab es in 14 Spielen nichts zu holen für die Winterthurerinnen. Das Hinspiel in Winterthur endete 30:22 für den Titelverteidiger. Am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen wird sich an der Situation allem Anschein nach nicht viel ändern, auch wenn Brühl-Taktgeberin und Ex-Yellow-Akteurin Kerstin Kündig bei den Gastgeberinnen ausfällt. Die St. Gallerinnen wollen vor der Nationalmannschaftspause den neunten Sieg im zehnten Spiel einfahren und damit Rang 2 in der Tabelle festigen.

LK Zug (3.) - Spono Eagles (1.)
Knifflige Aufgabe für den bislang noch ungeschlagenen Leader aus Nottwil. Der LK Zug gewann bislang alle vier Heimspiele und wird den Eagles alles abverlangen. Auch wenn das Playoff-Final noch weit entfernt ist, können im Frühling Nuancen über den Einzug ins Meisterschaftsfinal entscheiden. Jeder Punkt kann dabei eine gewichtige Rolle spielen. Deshalb werden sich die beiden Spitzenteams am Samstag um 18 Uhr in der Zuger Sporthalle nichts schenken. Ein ähnlich offener Schlagabtausch wie im Hinspiel im September, das Spono mit 32:24 gewann, darf beim Duell der beiden torgefährlichsten Mannchaften erwartet werden. 

Challenge Cup
Eine riesengrosse Herausforderung steht Rotweiss Thun bevor. In der 3. Runde im Challenge Cup (Samstag, 15 Uhr) gehen die Berner Oberländerinnen mit einer schier unmöglich Hypothek von 19 Toren (17:36) in das Rückspiel gegen die Türkinnen von Ardesen. Das Team von Trainer Peter Bachmann will versuchen sich vor heimscher Kulisse besser zu verkaufen und wennmöglich ein Erfolgserlebnis herbeizuführen. Auf nationaler Ebene ist dies bereits am Mittwoch gelungen, als man auswärts bei GC Amicitia Zürich mit 23:16 (11:4) den sechsten Saisonsieg einfuhr. In einer niveauarmen Begegnung, die durch zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe geprägt war, verdiente sich allen voran die Thuner Defensive um die starke Torhüterin Karmen Korenic (45%-Abwehrquote) ein Sonderlob.

Das Spiel im Challenge Cup kann, ebenso wie alle SPL1-Partien, live und exklusiv auf handballTV.ch im Stream verfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
10. und letzter Spieltag in diesem Kalenderjahr in der SPAR Premium League 1. Vor der siebenwöchigen Pause bittet u.a. Zug die Spono Eagles zum Spitzenspiel.
16.11.2017
Starkes Teilnehmerfeld am 32. Stadtwerk-Cup in St. Gallen

Am Wochenende vom 16./17. Dezember 2017 findet in der Sporthalle Kreuzbleiche bereits zum 32. Mal der Stadtwerk-Cup, das internationale Handballturnier des LC Brühl Handball, statt. Dann trifft das SPL-Team des LC Brühl auf attraktive Gegner aus ganz Europa.

Unter anderem kommt Titelverteidiger TuS Metzingen nach St. Gallen. Die „Tussies“ sind in der deutschen Bundesliga aktuell auf Rang drei platziert. Der HC Lada aus Russland wird nach der Teilnahme im Jahr 2014 auch dieses Jahr wieder dabei sein. Die Russinnen wurden in der vergangenen Saison in ihrer Liga Vizemeister, weshalb man auf spannende Aufeinandertreffen hoffen darf. Der dritte Teilnehmer kommt wiederum aus Deutschland. Das Team der Neckarsulmer Sport-Union stieg in der letzten Saison in die erste deutsche Bundesliga auf und sicherte sich den Ligaerhalt. Mit Neckarsulm kehrt mit Seline Ineichen eine Schweizer-Nationalspielerin in ihr Heimatland zurück.

Iuventa Michalovce aus der Slowakei sowie DHC Slavia Praha aus der Tschechischen Republik vervollständigen das diesjährige Teilnehmerfeld. Die beiden Teams spielen in derselben, landesübergreifenden Meisterschaft. Die letzte Begegnung Ende Oktober konnte Iuventa mit 33:28 für sich entscheiden. Aktuell haben beide Teams gleich viele Zähler auf dem Konto, allerdings weist Iuventa das bessere Torverhältnis auf und ist deshalb, zwei Plätze besser als Praha, auf dem zweiten Tabellenrang platziert.

Auch in diesem Jahr finden in den Spielpausen des Stadtwerk-Cups die Finalspiele der Handballschüeleri, welches dieses Jahr Rekordteilnehmerzahlen vermerken darf, statt. Am Samstag spielen die Kinder ab 16:30 Uhr, sonntags ab 13:15 Uhr um den Sieg in ihrer Kategorie.

Der Eintritt am Stadtwerk-Cup ist dank der Unterstützung der Mobiliar, welche erneut das Eintritts-Sponsoring übernommen hat, frei.

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Quelle: LC Brühl Handball

Internationales Flair
Zum 32. Mal richtet der LC Brühl den Stadtwerk-Cup aus. Das Teilnehmerfeld ist auch in diesem Jahr gespickt mit attraktiven europäischen Vereinsmannschaften.
13.11.2017
Auf einen Blick: Der 9. Spieltag der SPAR Premium League 1

Würde ein Handballspiel nur 40 Minuten dauern, dann hätten der HSC Kreuzlingen und GC Amicitia Zürich einerseits zwei Punkte mehr auf dem Konto. Andererseits wäre beiden Teams eine Überraschung gegen favorisierte Gegner gelungen. Da die Spielzeit bekanntlich 60 Minuten dauert, mussten beide Teams jedoch ohne Zählbares das Feld verlassen.

In Zug läuft die 44. Spielminute als Nives Egli die Gastgeberinnen zum ersten Mal in Führung bringt. Zuvor zeigten die Gäste aus Kreuzlingen eine Leistung am oberen Limit ihres Leistungsvermögens und brachten damit den letztjährigen Playoff-Final-Teilnehmer in arge Bedrägnis. Ab der 5. Minute führten die Frauen vom Bodensee fast 40 Minuten lang das Spiel an. Dabei lagen sie mehrfach bis zu 4 Tore in Front, ohne das der LK Zug ein Rezept zur Wende fand. Zahlreiche technische Fehler, Fehlwürfe und eine 15-minütige Phase ohne eigenen Treffer (37. bis 52.) sorgten für die Wende, die die Zugerinnen gnadenlos ausnutzten und schlussendlich mit 32:24 (14:17) gewannen. Beste Werferinnen beim LKZ waren Sibylle Scherer (8/1 Tore), Martina Traber und Nives Egli (je 7). Zug liegt damit weiterhin auf Rang 3, Kreuzlingen bleibt 5.

Ganze 53 Minute dauerte es in Zürich, als Maria Randers die Gäste aus Winterthur erstmals in Führung brachte. Yellow sollte es im Anschluss nur ein weiteres Mal gelingen einen Vorsprung herauszuspielen. Luana Feller erzielte in der Schlussminute das 20:19; es sollte der letzte Treffer der Partie bleiben. Zuvor diktierte GC Amicitia Zürich die Partie, führte mehrfach mit 4 Toren und war dem zweiten Saisonsieg ganz nahe. Angeführt von der starken Torhüterin Desirée Ligue (15 Paraden) und Hannah Bopp (6 Tore) ging den Aufsteigerinnen nach einer beherzten Partie im Schlussspurt jedoch die Puste aus. Yellow zeigte nach einer verpatzten ersten Halbzeit (8:12) und zuvor sechs Spielen ohne Sieg Moral und wurde für die Hartnäckigkeit belohnt. Damit schliessen die Gäste punktemässig zum Fünftplatzierten Kreuzlingen auf, GC Amicitia bleibt auf Rang 7.

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Quelle: Matthias Schlageter

Fast gewonnen
GC Amicitia und Kreuzlingen schnupperten jeweils an einem Überraschungssieg, mussten sich am 9. Spieltag der SPL1 aber schliesslich doch geschlagen geben.
13.11.2017
Women's Challenge Cup: Spono schon raus, Thun so gut wie draussen

Erfolgloses Wochenende für die beiden Schweizer Vertreter der SPAR Premium League im europäischen Challenge Cup. Während für Meisterschaftsleader Spono Eagles nach zwei Niederlagen innert 24 Stunden bereits Schluss ist, liegen die Chancen von Rotweiss Thun für ein Weterkommen im Rückspiel kommendes Wochenende auf einem Minimum.

48:58 lautete der Gesamtscore in der türkischen Stadt Trabzon am Sonntagnachmittag, nachdem Gastgeber Zagnosspor am Samstag und am Sonntag die Spono Eagles zu Gast hatte. Bereits die erste Halbzeit des Hinspiels offenbarte die spielerischen und physischen Vorteile der Türkinnen. Den 13:21 Pausenrückstand konnte Spono nicht mehr kehren. Auch wenn die Schweizerinnen im zweiten Durchgang wesentlich besser zurecht kamen, schafften sie es nicht das Ergebnis wesentlich positiver zu gestalten. Beim 27:35 waren Chantal Wick (7 Tore) und Xenia Hodel (5) die erfolgreichsten Werferinnen.
Die zweite Partie gestalteten die Frauen aus Nottwil ausgeglichener. Die Eagles hielten die Partie lange offen, mussten sich schlussendlich aber dennoch mit 20:23 (11:13) geschlagen geben. Besonders aufgefallen im Rückspiel ist Neli Irman, die 11 Tore beisteuerte. Am Ende steht für den Leader der SPL1 dennoch das Aus gleich beim ersten Europa Cup-Auftritt der Saison.

Bei Rotweiss Thun besteht nur noch ganz wenig Hoffnung auf ein Weiterkommen. Anders als Spono haben die Berner Oberländerinnen zwar kommendes Wochenende noch die Möglichkeit vor heimischem Publikum anzutreten. Die 17:36-Hypothek aus dem Hinspiel mögen aber wohl selbst die kühnsten Optimisten als ambitioniertes Unterfangen beschreiben. Bei Thun waren vor beeindruckenden 4'000 Zuschauern in Ardesen die beiden Neuzugänge Noëlle Frey (5 Tore) und Milena Käslin (4) die erfolgreichsten Werferinnen. Das Rückspiel findet am Samstag, 18. November, um 15 Uhr in der Sporthalle Gotthelf in Thun statt.

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Quelle: Matthias Schlageter

10.11.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League 1

Zweitletzter Auftritt der SPL1-Teams vor der Saisonpause im Dezember. Während sich in der Meisterschaft vier Teams duellieren, steigen die Spono Eagles und Rotweiss Thun in der 3. Runde des Challenge Cups auf europäischer Ebene in den Wettbewerb ein und reisen hierzu jeweils in die Türkei.

LK Zug (3.) - HSC Kreuzlingen (5.)
70 Tore fielen beim ersten Aufeinandertreffen zwischen Zug und Kreuzlingen Mitte September, das mit 40:30 zu Gunsten der Zugerinnen endete. Ein ähnliches Offensivspektakel darf auch am Samstag um 18.30 Uhr in der Sporthalle in Zug erwartet werden. Mit Sibylle Scherer (Zug, 79 Tore), Martina Strmsek (Kreuzlingen, 48) und Jennifer Grathwohl (Kreuzlingen, 47) stehen drei der Top 6 Torschützen der SPL1 auf dem Feld. Für Zug geht es darum, mit dem LC Brühl Schritt zu halten. Der Titelverteidiger legte im Fernduell um Rang 2 unter der Woche vor, als die St. Gallerinnen mit 25:20 (12:11) beim Viertplatzierten Rotweiss Thun siegten. Mit einem Heimsieg würde Zug wieder bis auf zwei Punkte an Brühl heranrücken. Kreuzlingen hat sich zuletzt aber als hartnäckiger Gegner der Topclubs erwiesen und wird eine knifflige Aufgabe für den LK Zug.

GC Amicitia Zürich (7.) - Yellow Winterthur (6.)
Zürcher Kantonsderby in der Saalsporthalle am Sonntag um 15 Uhr. Im Tabellenkeller stehen GC Amicitia und Yellow zum zweiten Mal in dieser Saison gegenüber. Das Hinspiel im September gewann Winterthur zu Hause mit 23:18. Es sollte der letzte Sieg von Yellow bis zum jetzigen Zeitpunkt bleiben. Aber auch die Stadtzürcherinnen gingen in ihren acht Auftritten nur einmal als Sieger vom Feld. Gelingt dem Aufsteiger der zweite Saisonsieg, dann schieben sie sich an Yellow vorbei auf Rang 6. Gewinnt Yellow, dann schliesst das Team von Fabian Schäfli punktemässig zu Kreuzlingen auf.

Challenge Cup
Mit den Spono Eagles und Rotweiss Thun machen sich gleich zwei SPL1-Teams am Wochenende auf den Weg in die Türkei. Während die Berner Oberländerinnen am Samstag um 17 Uhr (MESZ) "nur" das Hinspiel gegen Ardesen GSK bestreiten, sind die Spono Eagles zweimal im Einsatz. Der Leader der SPL1 bestreitet nur 125 Kilometer entfernt von Rotweiss gegen Zagnosspor das Hin- und Rückspiel der 3. Runde des Challenge Cups.

Am Samstag spielt Spono das "Heimspiel" um 16 Uhr. Einen Tag später findet um 12 Uhr das Rückspiel statt. Die Nottwilerinnen gelang unmittelbar vor der Abreise im Meisterschaftsspiel gegen Herzogenbuchsee die Generalprobe. Beim 36:17 (16:8) gegen den Aufsteiger trugen sich nicht weniger als elf Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Überragt wurden die Feldspielererinnen aber von Goalie Tamara Aegerter, die neun von 17 Bällen parierte (53%).

Streaming
Die zwei Partien der SPL1 werden wie gewohnt live und exklusiv auf handballTV.ch übertragen. Die Auftritte der Schweizer Teams im Challenge Cup können über den Liveticker der EHF (ticker.ehf.eu) verfolgt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Zwei Partien aus der SPAR Premium League 1 stehen am Wochenende auf der Agenda. Zudem treten Spono und Thun in der 3. Runde des Challenge Cups an.
07.11.2017
LC Brühl sammelt über 7'400 Franken im Brustkrebsmonat Oktober

Mit seiner einzigartigen Aktion zur Sensibilisierung von Brustkrebs hat der LC Brühl Handball einen grossen Erfolg erzielt. 7'425,05 Franken sammelte der Verein im Brustkrebsmonat Oktober. Anlässlich der Partie gegen GC Amicitia Zürich wurde der Krebsliga Ostschweiz der Check überreicht.

Für die Aktion hatte der LC Brühl extra pinke Trikots produzieren lassen, mit denen das Fanionteam alle seine Spiele im Oktober bestritt und bei den Heimspielen Infomaterial verteilt. Das fand im Umfeld des Clubs und bei weiteren Vereinen grossen Zuspruch und sorgte für eine breite Unterstützungswelle.

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Quelle: Matthias Schlageter

06.11.2017
Saisonaus für Brühl-Spielmacherin und Nationalspielerin Kerstin Kündig

Hiobsbotschaft für Titelverteidiger LC Brühl: Kerstin Kündig, Denkerin und Lenkerin bei den Doublesiegerinnen, verletzte sich im Meisterschaftsspiel des vergangenen Wochenendes gegen GC Amicitia Zürich. Nach einer misslungenen Angriffsaktion in der Schlussphase der Partie konnte die Schweizer Nationalspielerin das Spiel nicht fortsetzen.

Die Befunde der MRI-Untersuchung stellten eine Knorpel- und Meniskusverletzung fest, die bereits in den nächsten Tagen mittels arthroskopischer Operation behandelt werden soll. Kerstin Kündig muss damit einen langfristigen Ausfall in Kauf nehmen. In der laufenden Meisterschaft wird die Aufbauerin, die im Juni zur besten Schweizer Spielerin 2017 gekürt wurde, nicht mehr eingesetzt werden können.

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Quelle: Matthias Schlageter

06.11.2017
Auf einen Blick: Der 8. Spieltag der SPAR Premium League 1

Die Top 4 der Liga gaben sich am 8. Spieltag bei den Duellen mit den Teams der Ränge 5-8 keine Blösse und feierten jeweils den nächsten Saisonsieg. Sowohl Titelverteidiger LC Brühl wie auch Leader Spono Eagles und der LK Zug und Rotweiss Thun hatten dabei allerdings mehr Mühe als vorher vermutet werden durfte.

30:18 lautete das Ergebnis im Duell zwischen Titelverteidiger und Gastgeber LC Brühl und Aufsteiger GC Amicitia Zürich. Die Gäste starteten engagiert in die Partie und lagen bis zur 16. Minute mehrfach in Führung (6:7). Bis zur Pause gelang es den St. Gallerinnen jedoch sich leicht abzusetzen (15:11). GC Amicitia blieb bis zur 43. Minute weiter auf Tuchfühlung (19:15), ehe das Team um die elffache Torschützin Jennifer Murer (Bild oben) den Vorsprung in die Höhe schraubte. Brühl bleibt nach dem Sieg auf Rang 2, GC Amicitia büsste aufgrund des schlechteren Torverhältnisses einen Platz ein und liegt aktuell am Ende der Tabelle.

Einen ähnlichen Spielverlauf nahm das Duell zwischen dem HSC Kreuzlingen und Leader Spono Eagles. Die Gastgeberinnen vom Bodensee spielten, angeführt von Jennifer Grathwohl und Martina Strmsek (je 7 Tore) über weite Strecken der Partie munter mit. Zeitweise führten die Gastgeberinnen mit vier Toren (25./13:9), Spono ging erst in der 32. Minute erstmals in Führung. Anschliessend spielte der alte und neue Leader aber seinen ganze Klasse aus und setzte sich kontinuierlich ab. Kreuzlingen liegt mit 5 Punkten weiterhin auf Rang 5 und ist nominell der erste Verfolger der Top 4 - wenn auch schon mit grossem Rückstand.

Yellow Winterthur muss weiter auf den zweiten Saisonsieg warten. Im Heimspiel gegen Rotweiss Thun unterlag Yellow mit 22:28 (10:11) und ist seit sechs Spielen sieglos. Thun startete verhalten in die Partie und führten erstmals in der 20. Minute (6:7). Diesen Vorsprung verteidigten die Berner Oberländerinnen gekonnt und setzten sich auch dank einer gut aufgelegten Torhüterin Sibylle Peronino (15 Paraden) nach und nach ab. Ein 4:0-Lauf Mitte der zweiten Halbzeit sorgte für die Vorentscheidung und sicherte Thun den fünften Saisonsieg. Die Gäste bleiben in der Tabelle auf Rang 4, Yellow ist 6.

Einen grossen Kampf lieferte der HV Herzogenbuchsee im Heimspiel gegen den LK Zug. Am Ende belohnten sich die Oberaargauerinnen nicht für ihren couragierten Auftritt und verloren 27:31 (13:12). Zuvor zeigten sich Murielle Schöni, Anina Steiner (beide je 6 Tore) sowie Stefanie Eugster und Sarah Baumgartner (je 5) in Torlaune. Die Gäste hielten mit dem erfolgreichen Trio Sibylle Scherer (10), Ivana Ravlic und Soka Smitran (je 7) dagegen. Zug siegte damit zwar zum sechsten Mal in dieser Saison und bleibt Dritter, die Leistung der Mannschaft hat allerdings nach wie vor noch Optimierungspotenzial. Die Gastgeberinnen kletterten ob der Tordifferenz von Rang 8 auf 7.

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Quelle: Matthias Schlageter

Angriffe abgewehrt
Die Top 4 der SPL1 behielten in den Duellen mit den Teams auf den Rängen 5-8 die Oberhand, mussten sich aber mit grosser Gegenwehr auseinandersetzen.
06.11.2017
SPL2: Leimental-Neuzugang Patrizia Brunner mit Knieverletzung out

SPL2-Leader HSG Leimental musste am Wochenende nicht nur die erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim 31:32 gegen die Reserve der Spono Eagles verletzte sich Neuzugang Patrizia Brunner am Knie. Erst vor wenigen Tagen stiess die 22-jährige vom LC Brühl II zu den Baselbieterinnen, für die sie am 28. Oktober in der Meisterschaft debütierte. Jetzt bremst ein angerissenes Innenband und ein zu grossen Teilen gerissenes Kreuzband die junge Schweizerin vorerst aus. In der laufenden Spielzeit wird Patrizia Brunner nicht mehr zum Einsatz kommen können.

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Quelle: Matthias Schlageter

04.11.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League 1

Halbzeit in der Hauptrunde der SPAR Premium League 1. An der Hierarchie in der höchsten Schweizer Frauenliga hat sich bislang nichts verändert. Der 8. Spieltag liefert dieses Wochenende ein weiteres Mal vier Duelle zwischen den Top 4 und den Mannschaften auf den Plätzen 5 bis 8. Nach 28 Spielen sind Brühl, Spono, Zug und Thun gegen die Teams aus der hinteren Tabellenhälfte noch gänzlich ohne Punktverlust.

Yellow Winterthur (6.) - DHB Rotweiss Thun (4.)
Eins aus 13, null aus fünf; die Statistik macht Yellow nur wenig Mut im Duell gegen Thun am Samstag um 15 Uhr in der Eulachhalle in Winterthur. Seit fünf Partien warten die Gastgeberinnen auf einen Sieg. Immerhin reichte es unter Woche zu einem Punktgewinn im Duell mit Kreuzlingen. Die Gäste sind aber alles andere, als ein Lieblingsgegner von Yellow. Die Berner Oberländerinnen gewannen zwölf der letzten 13 Duelle.

LC Brühl Handball (2.) - GC Amicitia Zürich (7.)
Wenn Meister Brühl und GC Amicitia in der Liga aufeinander trafen, jubelten in der Vergangenheit stets die St. Gallerinnen. So auch im ersten Aufeinandertreffen im September, als das Resultat 36:20 lautete. Die Gäste haben sich in den letzten Wochen zwar gesteigert und scheinen langsam in der SPL1 anzukommen, ein Coup am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen wäre aber dennoch eine grosse Überraschung.

HV Herzogenbuchsee (8.) - LK Zug (3.)
Mit zehn von 14 möglichen Punkten liegt der LK Zug bei Halbzeit der Hauptrunde gut in Rennen. Am Samstag um 17.45 Uhr soll im Mittelholz in Herzogenbuchsee der sechste Saisonsieg eingefahren werden. Beim 36:19 im Hinspiel waren die Unterschiede zwischen Playoff-Finalist Zug und Aufsteiger Herzogenbuchsee mehr als deutlich. Es ist anzunehmen, dass auch am Samstag ein ähnlicher Klassenunterschied zu sehen sein wird.

HSC Kreuzlingen (5.) - Spono Eagles (1.)
5 Punkte aus den letzten vier Spielen, dazu jeweils eine gute Halbzeit bei den Niederlagen gegen Brühl und Thun - die Leistung der Frauen vom Bodensee zeigt deutlich nach oben. Am Sonntag um 16 Uhr wartet mit Leader Spono allerdings die aktuell schwierigste Aufgabe auf den gastgebenden HSC. Die makellosen Eagles wollen den achten Sieg im achten Spiel und Sieg Nummer 5 im fünften Duell mit Kreuzlingen.

Streaming
Alle Partien der SPL1 werden wie gewohnt live und exklusiv auf handballTV.ch übertragen. Reinklicken und mit dem Lieblingsverein mitfiebern lohnt sich auf jeden Fall.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Alles wie gewohnt in der SPL1 bei Halbzeit der Hauptrunde. Am 8. Spieltag wagen die hinteren Vier der Rangliste einen neuerlichen Angriff auf die Top 4.

 

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