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Handball-Splitter
Vorletzter Spieltag in der SPL1: Schafft Titelverteidiger Spono gegen Kreuzlingen die Wende? Setzt Zug seine Siegesserie fort und bestätigt Brühl die Tabellenführung?
#8 Flavia Kuster
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
Dreikampf an der Spitze
Der LK Zug gewinnt bei Leader Brühl und ist Mitten im Kampf um die Playoffs. Titelverteidiger Spono verliert zum dritten Mal in 2017 gegen Rotweiss Thun.
#21 Kathryn Fudge
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
24.03.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Vorletzter Spieltag in der SPL1: Der kriselnde Titelverteidiger Spono Eagles will gegen Aufsteiger Kreuzlingen die Wende schaffen, Tabellenführer Brühl trifft auf Winterthur, die erfolgreichste Mannschaft der letzten Wochen, Zug, erwartet Schlusslicht Basel und Thun spielt gegen Stans.

SPAR Premium League
Unangefochten und souverän spazierten die Spono Eagles im alten Jahr durch die Meisterschaft. Doch seit Januar ist beim Titelverteidiger der Wurm drin. Einer unglücklichen Niederlage in Thun folgte kurze Zeit später das Aus im Cup, wiederum gegen die Berner Oberländerinnen. Wer anschliessend mit einer Kehrtwende zum Guten rechnete, wurde vom Gegenteil überrascht: In fünf Meisterschaftsspielen gab es drei Niederlagen. Dazu fehlt nach Lisa Frey mit Ivana Ljubas nun auch noch eine zweite wichtige Rückraum- und Abwehrspielerin. Mit dem HSC Kreuzlingen (7.) wartet eine, gemessen an den bisherigen Ergebnissen (2 Siege in 2 Spielen), einfache Aufgabe auf den Tabellenzweiten. Ob es in der derzeitigen Situation am Sonntag um 17 Uhr im SPZ in Nottwil wieder eine klare Angelegenheit wird, bleibt aber abzuwarten.

Das Team der Stunde ist zweifelsohne der LK Zug (3.). Sieben Sieg in Serie, darunter Auswärtserfolge bei Spono und Brühl, katapultieren die junge Zuger Mannschaft Mitten in den Kampf um die Meisterschaft. Auf dem Papier ist das Duell am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle in Zug gegen die SG ATV/KV Basel (8.) eine eindeutige Sache. Das Team von Trainer Damian Gwerder ist jedoch gewarnt. Vor acht Wochen mühte sich Zug zum einem knappen 25:24 gegen das Schlusslicht. Dies war der Auftakt zu der Siegesserie, die aus Zuger Sicht sicher noch länger anhalten soll.

Bereits am Samstag empfängt Leader LC Brühl um 17.30 Uhr in der St. Galler Kreuzbleiche die Mannschaft von Yellow Winterthur (5.). Die bisherigen Duelle in der laufenden Saison waren klare Angelegenheiten zu Gunsten der St. Gallerinnen (39:18, 31:18), die mit einem weiteren Sieg ihre Spitzenposition behaupten wollen.
Auf das vierte Spiel muss noch bis kommenden Dienstag gewartet werden. Dann trifft um 20 Uhr im Gotthelf in Thun Rotweiss Thun (4.) auf den BSV Stans (6.).

SHV Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

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20.03.2017
Im Fokus der SPL: Folge 4 mit Flavia Kuster

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der die Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz privat vor.

In Folge 4 treffen wir Flavia Kuster vom BSV Stans. Sie ist nicht nur die BSV-Abwehrchefin, sondern auch Motivatorin und Team-Event Organisatorin. Im Video verrät sie einen ihrer Träume, die für sie beste Erfindung und als langjährige Stanser Spielerin weiss sie, was den Nidwalder Verein besonders ausmacht. Ausserdem kommen auch noch die Mitspielerinnen Samira Schardt und Steffie Seerup zu Wort.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

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14.03.2017
Auf einen Blick: Die 19. Runde der SPAR Premium League

Der LK Zug gewinnt bei Leader Brühl sorgt für den Zusammenschluss an der Tabellenspitze. Titelverteidiger Spono kann den Ausrutscher nicht nutzen und verliert zum dritten Mal binnen drei Monaten gegen Rotweiss Thun. Am Tabellenende wird es für Basel immer enger.

Das Spitzenspiel zwischen dem LC Brühl (1.) und dem LK Zug (3.) war eine überraschend klare Angelegenheit zu Gunsten der Gäste. Zug siegte deutlich mit 30:22 (14:10) und bestimmte während der kompletten Spielzeit das Geschehen. Der LC Brühl lag nur ein einziges Mal in Front (4./2:1) und kassierte trotz 17 Paraden von Sladana Dokovic und acht Treffern von Kerstin Kündig die erste Niederlage im zehnten Saisonheimspiel. Bei den Zugerinnen war einmal mehr Topscorerin Sibylle Scherer mit neun Toren ein Sieggarant.

Titelverteidiger Spono Eagles (2.) gelang es indes nicht, von der Brühler Niederlage zu profitieren. Das Auswärtsspiel bei DHB Rotweiss Thun (4.) endete nach einer umkämpften Schlussphase 27:26 (14:11) für die Gastgeber aus dem Berner Oberland. Fünf Minuten vor dem Ende gelang Spono nach einem Sechs-Tore-Rückstand der Ausgleich, ehe die überrangende Torhüterin Karmen Korenic (20 Paraden) mit einem gehaltenen 7-Meter den dritten Thuner Sieg gegen die Spono Eagles im Jahr 2017 festzurrte.

Den ersten Auswärtssieg der Saison feierte der BSV Stans (6.) bei Aufsteiger HSC Kreuzlingen (7.). Zehn Tore von Topscorerin Barbara Schiffmann ebneten den Weg zum 25:24 (13:11) und zwei wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Früh verloren war das Heimspiel der SG ATV/KV Basel (8.) gegen Yellow Winterthur (5.). Bereits beim 3:11 nach 20 Minuten war für das Schlusslicht die Partie verloren (Endstand: 16:24) und so die Situation am Tabellenende um eine Herausforderung schwerer. Zum sicheren Platz 6 sind es nun schon sechs Punkte. 
 

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Quelle: Matthias Schlageter

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10.03.2017
Im Fokus der SPL: Folge 3 mit Kathryn Fudge

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der die Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz privat vor.

In Folge 3 treffen wir Brühls Rückraum Allrounderin Kathryn Fudge und die Britin erzählt von den Olympischen Spielen 2012 in ihrer Heimat, dem Neuaufbau der britischen Nationalmannschaft, ihrer Arbeit und einer interessanten Tatsache, die die Spielerin von der Privatperson unterscheidet. Ausserdem kommen auch noch die Mitspielerinnen Fabia Schlachter, Laura Ussia und Sladana Dokovic zu Wort.
 

 

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24.03.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Vorletzter Spieltag in der SPL1: Der kriselnde Titelverteidiger Spono Eagles will gegen Aufsteiger Kreuzlingen die Wende schaffen, Tabellenführer Brühl trifft auf Winterthur, die erfolgreichste Mannschaft der letzten Wochen, Zug, erwartet Schlusslicht Basel und Thun spielt gegen Stans.

SPAR Premium League
Unangefochten und souverän spazierten die Spono Eagles im alten Jahr durch die Meisterschaft. Doch seit Januar ist beim Titelverteidiger der Wurm drin. Einer unglücklichen Niederlage in Thun folgte kurze Zeit später das Aus im Cup, wiederum gegen die Berner Oberländerinnen. Wer anschliessend mit einer Kehrtwende zum Guten rechnete, wurde vom Gegenteil überrascht: In fünf Meisterschaftsspielen gab es drei Niederlagen. Dazu fehlt nach Lisa Frey mit Ivana Ljubas nun auch noch eine zweite wichtige Rückraum- und Abwehrspielerin. Mit dem HSC Kreuzlingen (7.) wartet eine, gemessen an den bisherigen Ergebnissen (2 Siege in 2 Spielen), einfache Aufgabe auf den Tabellenzweiten. Ob es in der derzeitigen Situation am Sonntag um 17 Uhr im SPZ in Nottwil wieder eine klare Angelegenheit wird, bleibt aber abzuwarten.

Das Team der Stunde ist zweifelsohne der LK Zug (3.). Sieben Sieg in Serie, darunter Auswärtserfolge bei Spono und Brühl, katapultieren die junge Zuger Mannschaft Mitten in den Kampf um die Meisterschaft. Auf dem Papier ist das Duell am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle in Zug gegen die SG ATV/KV Basel (8.) eine eindeutige Sache. Das Team von Trainer Damian Gwerder ist jedoch gewarnt. Vor acht Wochen mühte sich Zug zum einem knappen 25:24 gegen das Schlusslicht. Dies war der Auftakt zu der Siegesserie, die aus Zuger Sicht sicher noch länger anhalten soll.

Bereits am Samstag empfängt Leader LC Brühl um 17.30 Uhr in der St. Galler Kreuzbleiche die Mannschaft von Yellow Winterthur (5.). Die bisherigen Duelle in der laufenden Saison waren klare Angelegenheiten zu Gunsten der St. Gallerinnen (39:18, 31:18), die mit einem weiteren Sieg ihre Spitzenposition behaupten wollen.
Auf das vierte Spiel muss noch bis kommenden Dienstag gewartet werden. Dann trifft um 20 Uhr im Gotthelf in Thun Rotweiss Thun (4.) auf den BSV Stans (6.).

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Vorletzter Spieltag in der SPL1: Schafft Titelverteidiger Spono gegen Kreuzlingen die Wende? Setzt Zug seine Siegesserie fort und bestätigt Brühl die Tabellenführung?
20.03.2017
Im Fokus der SPL: Folge 4 mit Flavia Kuster

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der die Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz privat vor.

In Folge 4 treffen wir Flavia Kuster vom BSV Stans. Sie ist nicht nur die BSV-Abwehrchefin, sondern auch Motivatorin und Team-Event Organisatorin. Im Video verrät sie einen ihrer Träume, die für sie beste Erfindung und als langjährige Stanser Spielerin weiss sie, was den Nidwalder Verein besonders ausmacht. Ausserdem kommen auch noch die Mitspielerinnen Samira Schardt und Steffie Seerup zu Wort.

 

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#8 Flavia Kuster
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20.03.2017
LC Brühl: Wenger und Mustafoska verlängern für ein Jahr

Das SPL-Team des LC Brühl formiert sich für die kommende Saison: Jessica Wenger und Azra Mustafoska tragen auch in der Spielzeit 2017/18 das Trikot des LC Brühl. Die beiden langjährigen Leistungsträgerinnen unterzeichneten eine Vertrag für die nächste Saison und werden dem amtierenden Cupsieger weiter zur Verfügung stehen. Der Verein freut sich, die Verträge von zwei wichtigen Spielerinnen um ein weiteres Jahr verlängert zu haben.

„Jessica Wenger und Azra Mustafoska sind wichtige Stützen für das Team“, sagt Brühls Trainer Werner Bösch. Die Linkshänderin Jessica Wenger nimmt dann die zehnte Saison im Brühler Trikot in Angriff. Diese Saison musste sie verletzungsbedingt eine Zeit lang pausieren, doch seit einigen Wochen ist sie nach ihrem Kreuzbandriss wieder auf dem Spielfeld. Die gebürtige Bernerin Azra Mustafoska wird ab Sommer die neunte Saison für Brühl spielen. Die Rückraumspielerin zeichnet sich durch grosse Sprungkraft aus, sie gilt als gefährliche Werferin. „Beide bringen viel Erfahrung mit“, sagt Werner Bösch, „Azra Mustafoska und Jessica Wenger sind Vorbilder, sowohl auf wie auch neben dem Spielfeld.“ Die Trainercrew zeigt sich glücklich, beide Spielerinnen weiterhin im Kader zu haben.

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Quelle: LC Brühl

15.03.2017
SPL: Leszek Starczan ab Saison 17/18 Co-Trainer bei Yellow

Der ehemalige Weltklasse-Handballer Leszek Starczan wird ab kommender Saison neuer Assistenztrainer beim SPL1 Team von Yellow Winterthur. Er ersetzt in dieser Funktion Sandro Bou, welcher nach 20 Jahren als Trainer im Leistungs-Handball eine "Auszeit" nehmen wird. Leszek Starczan betreut zurzeit die U18 Juniorinnen von Yellow und hat beim SPL1 Team vorerst für eine Saison mit einer Option für eine Verlängerung unterschrieben.

In seiner Karriere als Spieler hat Starczan mehr als 10 Jahre bei den Kadetten Schaffhausen gespielt und dabei acht Meistertitel und fünf Cupsiege errungen. Neben den Spielen in der Championsleague mit den Schaffhausern, bestritt der heute 39-jährige 98 Länderspiele für die polnische Nationalmannschaft, mit welcher er an mehreren Welt- und Europameisterschaften teilnahm.

Die Verantwortlichen von Yellow sind hocherfreut über diese Verpflichtung und überzeugt, dass Starczan mit seiner grossen Erfahrung den Trainerstab um Cheftrainer Fabian Schäfli optimal ergänzt und so einen wesentlichen Beitrag leisten kann, das junge Yellow-Team weiterzuentwickeln.

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Quelle: Yellow Winterthur

14.03.2017
Auf einen Blick: Die 19. Runde der SPAR Premium League

Der LK Zug gewinnt bei Leader Brühl sorgt für den Zusammenschluss an der Tabellenspitze. Titelverteidiger Spono kann den Ausrutscher nicht nutzen und verliert zum dritten Mal binnen drei Monaten gegen Rotweiss Thun. Am Tabellenende wird es für Basel immer enger.

Das Spitzenspiel zwischen dem LC Brühl (1.) und dem LK Zug (3.) war eine überraschend klare Angelegenheit zu Gunsten der Gäste. Zug siegte deutlich mit 30:22 (14:10) und bestimmte während der kompletten Spielzeit das Geschehen. Der LC Brühl lag nur ein einziges Mal in Front (4./2:1) und kassierte trotz 17 Paraden von Sladana Dokovic und acht Treffern von Kerstin Kündig die erste Niederlage im zehnten Saisonheimspiel. Bei den Zugerinnen war einmal mehr Topscorerin Sibylle Scherer mit neun Toren ein Sieggarant.

Titelverteidiger Spono Eagles (2.) gelang es indes nicht, von der Brühler Niederlage zu profitieren. Das Auswärtsspiel bei DHB Rotweiss Thun (4.) endete nach einer umkämpften Schlussphase 27:26 (14:11) für die Gastgeber aus dem Berner Oberland. Fünf Minuten vor dem Ende gelang Spono nach einem Sechs-Tore-Rückstand der Ausgleich, ehe die überrangende Torhüterin Karmen Korenic (20 Paraden) mit einem gehaltenen 7-Meter den dritten Thuner Sieg gegen die Spono Eagles im Jahr 2017 festzurrte.

Den ersten Auswärtssieg der Saison feierte der BSV Stans (6.) bei Aufsteiger HSC Kreuzlingen (7.). Zehn Tore von Topscorerin Barbara Schiffmann ebneten den Weg zum 25:24 (13:11) und zwei wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Früh verloren war das Heimspiel der SG ATV/KV Basel (8.) gegen Yellow Winterthur (5.). Bereits beim 3:11 nach 20 Minuten war für das Schlusslicht die Partie verloren (Endstand: 16:24) und so die Situation am Tabellenende um eine Herausforderung schwerer. Zum sicheren Platz 6 sind es nun schon sechs Punkte. 
 

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Dreikampf an der Spitze
Der LK Zug gewinnt bei Leader Brühl und ist Mitten im Kampf um die Playoffs. Titelverteidiger Spono verliert zum dritten Mal in 2017 gegen Rotweiss Thun.
10.03.2017
Im Fokus der SPL: Folge 3 mit Kathryn Fudge

"Im Fokus der SPL" heisst die neue Rubrik der SPAR Premium League, in der die Spielerinnen von einer ganz anderen Seite vorgestellt werden. Wir blicken über das Handballfeld hinaus und stellen euch die Gesichter und Persönlichkeiten für einmal ganz privat vor.

In Folge 3 treffen wir Brühls Rückraum Allrounderin Kathryn Fudge und die Britin erzählt von den Olympischen Spielen 2012 in ihrer Heimat, dem Neuaufbau der britischen Nationalmannschaft, ihrer Arbeit und einer interessanten Tatsache, die die Spielerin von der Privatperson unterscheidet. Ausserdem kommen auch noch die Mitspielerinnen Fabia Schlachter, Laura Ussia und Sladana Dokovic zu Wort.
 

 

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#21 Kathryn Fudge
Die SPAR Premium League hat viele spannende Gesichter und Persönlichkeiten - "Im Fokus der SPL" nähert sich dem Menschen hinter der Handballerin.
10.03.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Drittletzter Spieltag in der Hauptrunde der SPAR Premium League 1. Spitzenreiter Brühl trifft auf den Verfolger LK Zug, die Spono Eagles sind bei ihrem "Angstgegner " Rotweiss Thun zu Gast, Schlusslicht Basel empfängt Winterthur und Kreuzlingen misst sich mit Tabellennachbar Stans.

SPAR Premium League
Die grossen Entscheidungen in Sachen Tabelle sind bereits gefallen. In den ausstehenden drei Runden geht es um Positionskämpfe unter den zukünftigen Final- bzw. Abstiegsrundenteilnehmer. An der Spitze lautet das Duell hierbei LC Brühl (1.) gegen LK Zug (3.). Brühl liegt vier Zähler vor Zug und will mit Hinblick auf die Playoffs den Vorsprung auf Rang 3 vergrössern, die Gäste wollen ihrerseits zur Tabellenspitze aufschliessen. Die St. Gallerinnen feierten zuletzt acht Siege in Serie, Zug gewann die letzten sechs Spiele, darunter auch am Donnerstag das Nachholspiel gegen Thun mit 33:28 (19:13). Los geht's in der Kreuzbleiche in St. Gallen am Samstag um 17.30 Uhr.

Bereits um 15 Uhr stehen sich am Samstag im Gotthelf in Thun der DHB Rotweiss Thun (4.) und die Spono Eagles (2.) gegenüber. Thun gegen Spono - da war doch was? Im Januar fügten die Berner Oberländerinnen den Gästen nach monatelanger Dominanz die erste Niederlage der Saison zu. Im Februar verloren die Eagles zudem das Cup-Halbfinal gegen die Frauen aus Thun. Siegen die Gastgeber auch im März gegen den Titelverteidiger oder gelingt es den favorisierten Nottwilerinnen gegen den neuen "Angstgegner" im dritten Anlauf im 2017 endlich der erwartete Sieg?

Düster wird es am Tabellenende für die SG ATV/KV Basel (8.). Nach den knappen Niederlagen gegen die Konkurrenz aus Kreuzlingen und Stans wird der Abstand zum rettenden Ufer immer grösser. Spätestens ab sofort zählt jeder Punkt im Abstiegskampf. Im Heimspiel am Samstag um 18 Uhr im Rankhof in Basel sollen gegen Yellow Winterthur (5.) Punkte eingefahren werden. Die Gäste wären mit einem Auswärtssieg wohl die grössten Abstiegssorgen los, gewannen zuletzt aber nur zwei von fünf Spielen in Basel.

Im Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn HSC Kreuzlingen (6.) und BSV Stans (7.) geht es darum, wer für den Moment etwas Luft im Abstiegskampf gewinnen kann. Aufsteiger Kreuzlingen liegt mit neun Punkten einen Zähler vor den Gästen und hat zudem noch eine Partie weniger bestritten. Die beiden bisherigen Duelle entschied jeweils die Heimmannschaft für sich. Stans verlor bislang alle neun Auswärtsspiele in dieser Saison. Anwurf im Egelsee in Kreuzlingen ist am Samstag um 18 Uhr.

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Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Zur 19. Runde der SPL1 treffen sich u.a. Brühl und Zug zum Spitzenspiel und die Spono Eagles versuchen im dritten Anlauf 2017 endlich gegen Thun zu punkten.
08.03.2017
LC Brühl: Verstärkung aus Deutschland ab 17/18

Mit dem Neuzugang Laura Spatz vom deutschen 2. Bundesligisten FSG Mainz 05/Budenheim gelingt dem LC Brühl ein Wunschtransfer. Die rechte Rückraumspielerin stösst in der kommenden Saison zum amtierenden Cupsieger und erhält dort einen Vertrag über zwei Jahre.

Noch ist die aktuelle Saison nicht vorbei, doch der LC Brühl Handball stellt sein Team schon jetzt auf die kommende Saison ein. Ab Sommer wird die deutsche Bundesligaspielerin Laura Spatz von FSG Mainz 05/Budenheim für das St. Galler SPL-Team spielen. Der Verein freut sich, dass der „Wunschtransfer des Trainerteams“ nun geklappt hat.

Die Linkshänderin hatte bereits vor einigen Jahren ein Probetraining beim LC Brühl absolviert. Schon damals wollten die St. Galler Laura Spatz verpflichten, doch aus privaten Gründen wollte sie damals nicht in die Schweiz wechseln. Umso grösser nun die Freude bei Trainerstab und Verein, dass Laura Spatz ab der kommenden Saison für zwei Jahre im Brühler Trikot spielen wird. „Sie ist führungsstark und hat eine grosse Erfahrung“, lobt Brühls Präsident Alex Zehntner.

Laura Spatz hat in den vergangenen sechs Jahren Mainz 05 sehr geprägt. 2011 stiess sie zu den „Meenzer Dynamites“ und schaffte mit ihrem Team prompt den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Die „Dauerkapitänin“ erlitt in dieser Saison zwar eine Knieverletzung, doch die 31-Jährige kämpfte sich zurück aufs Feld. Sie freut sich, ab Sommer für ihr neues Team in der Schweiz spielen zu können.

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Quelle: LC Brühl

07.03.2017
Masterarbeit: Umfrage zum Nutzerverhalten bei Livestreams

Für eine Masterarbeit, die sich mit dem Thema «Nutzung von Livestreams im Handball, Unihockey, Volleyball und Basketball» auseinandersetzt, ist in einer Umfrage die Meinung jener gefragt, die Sport per Livestream konsumieren. Die Handball-Community verfügt nicht zuletzt dank der Plattform handballTV.ch über viel Erfahrung in diesem Bereich. Wer sein Wissen teilen und seine Meinung kundgeben will, ist eingelanden, an der Umfrage teilzunehmen.

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Quelle: Marco Ellenberger

07.03.2017
Auf einen Blick: Die 18. Runde der SPAR Premium League

Der LC Brühl gewinnt das Spitzenspiel gegen die Spono Eagles mit 26:23 (12:10) und liegt nun alleine an der Tabellenspitze. Am anderen Ende der Rangliste gelingt dem BSV Stans ein Befreiungsschlag gegen die SG ATV/KV Basel, die mit 28:26 (12:13) besiegt wurde.

Der LC Brühl (1.) und die Spono Eagles (2.) lieferten sich im ersten Durchgang eine umkämpfte Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen. In der zweiten Halbzeit hatte Brühl die besseren Ideen parat, führte zwischenzeitlich mit sechs Treffern und liess die Eagles nicht herankommen. Am Ende resultierte mit dem 26:23 der achte Sieg in Serie für die Gastgeberinnen, während Spono die zweite Niederlage aus den letzten drei Partien einstecken musste. Damit bleibt für den Titelverteidiger vorerst nur die Verfolgerrolle.

Luft im Abstiegskampf verschaffte sich der BSV Stans (7.) beim 28:26 (12:13) gegen die SG ATV/KV Basel (8.). Nach einem gelungenen Start (18./10:5) der Gastgeberinnen setzte sich Schlusslicht Basel in der Folge besser in Szene und führte nach 43 Minuten knapp mit einem Treffer (16:17). Im Schlussspurt hatte Stans wiederum das bessere Finish, drehte die Partie erneut, schaffte so den ersten Sieg nach zuvor acht Niederlagen in Folge und liegt nun vier Punkte vor den Frauen vom Rheinknie.

Die weiteren Partien der 18. Runde finden in den nächsten Tagen statt. So treffen der LK Zug und Rotweiss Thun am Donnerstag, 9. März (20.15 Uhr, Sporthalle Zug) aufeinander. Yellow Winterthur und der HSC Kreuzlingen messen sich am Dienstag, 21. März (20 Uhr Eulachhalle Winterthur).

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Quelle: Matthias Schlageter

Durchgesetzt
Der LC Brühl besiegt im Spitzenspiel der SPL1 Titelverteidiger Spono Eagles und festigt vorerst Rang 1. Am Tabellenende setzt sich Stans gegen Basel durch.
05.03.2017
Challenge Cup: LK Zug scheidet im Viertelfinal aus

Das Europacup-Abenteuer des LK Zug ist zu Ende. Das Team von Trainer Damian Gwerder verlor am Wochenende beide Partien des Challenge Cups gegen das niederländische Team von Virto/Quintus und scheidet mit einem Gesamtscore von 41:69 im Viertelfinal aus.

Bereits das Hinspiel am Samstag brachte die Vorentscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft. Ohne offensive Durchschlagskraft mussten die Zugerinnen eine bittere 12:35-Klatsche hinnehmen. Dabei gelangen dem LK Zug im zweiten Durchgang enttäuschende fünf eigene Treffer.

Besser machte es die Equipe am Sonntag, als das Team um die zehnfache Torschützin Sibylle Scherer die Partie lange offen gestalten konnte und beim 29:34 (17:16) eine wesentlich bessere Visitenkarte ablieferte. Am Ende bleibt für den LK Zug nach einer engagierten Kampagne das Ausscheiden im Viertelfinal.

Damit verabschiedet sich nicht nur die letzte Schweizer Frauenmannschaft aus dem Europa-Cup. Nimmt man die beiden abschliessenden Gruppenspiele der Kadetten Schaffhausen in der Champions League aus, endet hiermit das Abenteuer "Schweizer Vereinshandball auf europäischer Bühne" für die laufende Saison. 

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Quelle: Matthias Schlageter

03.03.2017
SPL: Soka Smitran und Daphne Gautschi vor dem EC-Viertelfinal

Soka Smitran ist doppelt so alt wie Daphne Gautschi. Am 4. und 5. März bestreiten die Doyenne und das Teamküken mit dem LK Zug den Handball-Viertelfinal im europäischen Challenge Cup. Vor den zwei bisher bedeutendsten Spielen in der Vereinsgeschichte verrät Smitran ihren verrückten Tick und Gautschi sagt, weshalb «Zöck» ihr grosses Vorbild ist.

Als Soka Smitran im Jahr 2000 bei Spono Nottwil das Double mit Meisterschaft und Cup gewann, war Daphne Gautschi noch nicht geboren. Heute herzt die 33-Jährige ihre 17 Jahre jüngere Teamkollegin und erzählt ihr mit einem koketten Augenzwinkern: «Als Teamküken konnte ich mir damals echt nicht vorstellen, jemals mit einer Handballerin zusammenzuspielen, die Jahrgang 2000 hat. Eher würde ich aufhören, dachte ich. Aber dann bist du gekommen. Du bist also der Grund, weshalb ich weitergemacht habe.» Die 16 Jahre alte Schülerin der Sportkanti Aarau wird verlegen – ein solches Lob hat sie noch nie erhalten. 

Soka Smitran spielt also immer noch. Längst nicht mehr bei Spono Nottwil, sondern beim NLA-Dritten LK Zug. Am 4. und 5. März treffen Smitran und Gautschi im Viertelfinal des europäischen Challenge Cups auf den holländischen Vertreter Virto/Quintus Kwintsheul – es sind die bisher bedeutendsten Spiele in der Vereinsgeschichte des LK Zug. Beide Partien finden aus finanziellen und logistischen Gründen in der Nähe von Den Haag statt.

Siebeneinhalb Jahre Profi im Ausland
Smitran ist die Routinière beim vierfachen Schweizer Meister. Die in Buchs AG aufgewachsene Kreisläuferin hat siebeneinhalb Jahre lang als Handball-Profi in Frankreich und Dänemark gespielt. Mit HAC Le Havre (Fr), US Mios-Biganos (Fr) und GOG Svendborg Gudme (Dä) gewann sie jeweils den Cup. Als den Höhepunkt ihrer Ausland-Karriere bezeichnet die serbisch-schweizerische Doppelbürgerin jenes Championat, das sie auf Platz drei im Ranking der effizientesten Werferinnen (Anzahl Tore werden durch Anzahl Torschüsse geteilt) – hinter den beiden französischen Weltmeisterinnen Véronique Pecqueux-Rolland und Isabelle Wendling notabene.

Smitran erwähnt auch den knapp verpassten Meistertitel mit HAC Le Havre. Ein einziger Punkt fehlte zum Triumph. Die ausgebildete Polizistin, die inzwischen als Primarlehrerin arbeitet, definiert ihre Rolle beim LK Zug wie folgt: «Ich bin die Mama des Teams und versuche, den jungen Teamkolleginnen sowohl im Training als auch im Match mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.» Smitran bekommt keinen Altersbonus. Das will sie auch nicht: «Auf dem Feld zählt nur die Leistung. Ich plane auch nicht zu weit voraus. In meinem Alter nehme ich Wochenende für Wochenende», sagt sie mit einem charmanten Lächeln.

Trainer voll des Lobes
Im bemerkenswerten Palmarès von Soka Smitran fällt etwas auf: 0 Länderspiele. «Mir fehlte im Schweizer Nationalteam die Leistungsbereitschaft, der Erfolgswille auch. Vieles geschah nach dem Zufallsprinzip. Es gab auch einige Trainerwechsel. Deshalb wollte ich mich ganz auf meine Profikarriere konzentrieren», erklärt Smitran die Gründe für ihren Verzicht, das rotweisse Trikot zu tragen.

Daphne Gautschi kann sich sehr wohl Einsätze in der helvetischen Eliteauswahl vorstellen. Die 7-fache U-20-Nationalspielerin (16 Tore) treibt ihre Karriere voran, trainiert mit dem Fanionteam neunmal pro Woche. Trainer Damian Gwerder streut seinem Teamküken Rosen: «Daphne gibt Gas. Sie ist talentiert, verfügt über einen sehr guten Wurf und macht stetig Fortschritte. An ihr werden wir noch sehr viel Freude haben.» Co-Trainer und Sportchef Peter Stutz geriet in der Luzerner Zeitung ins Schwärmen: «Daphne ist das grösste Talent ihres Jahrgangs schweizweit. Sie ist athletisch, schlau, witzig, aufgestellt, schnell und hat eine grosse Sprung- und Wurfkraft.» Die Rückraumschützin spielt seit dieser Saison in der NLA – in 17 Meisterschaftsspielen hat sie bisher 53 Tore erzielt. 

Turnschuhtick
Gautschi möchte dereinst auf den Spuren von Soka Smitran wandeln. «Ich will unbedingt einmal im Ausland spielen – so wie Zöck. Frankreich würde mich schon allein wegen der Sprache reizen. Vielleicht könnte ich dort Sport und Studium kombinieren», sagt die schweizerisch-italienische Doppelbürgerin. «Ich komme dich dann besuchen», flachst Smitran. Man merkt: Die beiden Frauen verstehen sich blendend. «Soka ist mein grosses Vorbild. Sie strahlt immer über das ganze Gesicht, sie ist lustig, mit ihr kann ich aber auch ernsthafte Diskussionen führen», sagt Gautschi. 

Das wird sie womöglich am Wochenende in Holland tun müssen. Soka Smitran hat nämlich einen Tick: Immer wenn sie einen neuen Ort bereist oder etwas für ihre Gemütslage tun will, kann sie der Verlockung kaum widerstehen, ein paar Turnschuhe zu kaufen. Im vergangenen Jahr war ihre Sammlung auf über 100 Paar angewachsen. «Inzwischen habe ich die Hälfte davon für karitative Zwecke gespendet. So zum Beispiel an Menschen in Serbien, die wegen der Überschwemmung vieles verloren haben», sagt Smitran. Um anzufügen: «Ich trennte mich schweren Herzens von den Schuhen. Denn jedes Paar erzählte mir seine eigene Geschichte.»
 



Challenge Cup Viertelfinal
Virto/Quintus - LK Zug, Samstag 4. März, 15 Uhr, Kwintsheul, live im YouTube Channel von Virto/Quintus
LK Zug - Virto/Quintus, Sonntag 5. März, 14 Uhr, Kwintsheul,  live im YouTube Channel von Virto/Quintus

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Quelle: Indoor Sports

Grosse Bühne
Die erfahrene Soka Smitran (links) und Youngster Daphne Gautschi spielen eine zentrale Rolle, wenn der LK Zug im Challenge Cup versucht die Top 4 zu erreichen.
03.03.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Mit zwei Spielen startet die SPL1 am Wochenende in die 18. Runde. Die Partien haben es in sich: Leader Brühl empfängt Titelverteidiger Spono zum Spitzenspiel, Stans und Basel bestreiten das ultimative Abstiegsduell. Ausserdem gilt es die Daumen zu drücken für den LK Zug. Die Zuger kämpfen im Challenge Cup in zwei Spielen bei Virto/Quintus (NED) um den Einzug ins Halbfinal.

SPAR Premium League
Gerade einmal neun Tore trennen den LC Brühl (1.) und die Spono Eagles (2.) an der Tabellenspitze der SPL1. Nach 17 gespielten Runden führen die beiden letztjährigen Finalteilnehmer gemeinsam mit 30 Punkten die Meisterschaft an. In der jüngeren Vergangenheit hatte Spono in den Direktduellen die Nase deutlich vorn. Die Nottwilerinnen gewannen in den letzten drei Jahren zwölf von 16 Duellen, so auch die beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison. Der LC Brühl ist jedoch gut in Form, siegte zuletzt sieben Mal in Serie und wird versuchen, am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen, seine Serie weiter auszubauen.

Wer schafft die Wende, lautet die Frage am Samstag um 17.30 Uhr im Eichli in Stans beim Duell BSV Stans (7.) gegen die SG ATV/KV Basel (8.). Die Gäste verloren zuletzt fünf Spiele nacheinander, die Heimmannschaft ist gar seit acht Partien ohne Punktgewinn. Mut machen der Heimmannschaft möglicherweise zwei Statistiken. Die Nidwalderinnen gewann bislang alle ihre Punkte zu Hause, während Basel alle Auswärtsspiele der laufenden Saison verloren hat. Die Baslerinnen werden an den Januar zurückdenken, als die Frauen vom Rheinknie Stans bezwingen konnten. 

Challenge Cup
Erstmals in seiner Geschichte steht der LK Zug in der Runde der letzten Acht im europäischen Wettbewerb. Geht es nach Topscorerin Sibylle Scherer, dann ist die Hürde Virto/Quintus aus den Niederlanden noch nicht die Endstation. «Wir können auch gegen die Holländerinnen eine Überraschung schaffen. Wenn wir in defensiv kompakt stehen und in der Offensive unsere Möglichkeiten nutzen, liegt etwas drin.»

Damit dies gelingt, müssen die Zugerinnen zweimal auf fremdem Terrain bestehen. Beide Spiele finden dieses Wochenende in Kwintsheul in der Nähe von Den Haag statt. Am Samstag spielt der LK Zug um 15 Uhr, am Sonntag steigt der offiziell als Zuger-Heimspiel angesetzte Match um 14 Uhr. Beide Spiele können live im Web auf dem YouTube-Channel von Virto/Quintus verfolgt werden. 

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Alle Spiele der SPAR Premium League sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Spitzenspiel in St. Gallen und Abstiegsduell in Stans in der SPAR Premium League. Ausserdem kämpft der LK Zug im Challenge Cup um den Einzug ins Halbfinal.
28.02.2017
SPL: Kerstin und Rebecca Kündig im Doppelinterview

Der LC Brühl ist bereits der vierte Club, den Kerstin und Rebecca Kündig gemeinsam in der Vita stehen haben. Trotzdem spielen die Schwestern diese Saison zum ersten Mal überhaupt in der gleichen Mannschaft. Vor wenigen Wochen gewannen sie ihren ersten gemeinsamen Titel – den Cupsieg. Im Doppelinterview sprechen die beiden über ihre Anfänge und sie versuchen die sportlichen und privaten Eigenschaften der grossen (Kerstin, 23) und kleinen (Rebecca, 21) Schwester zu benennen.
 



Kerstin, du hast mit dem LC Brühl zum zweiten Mal in Folge den Cup gewonnen. War die Titelverteidigung anders, als der lang ersehnte Titel vor einem Jahr?
Kerstin Kündig: Nein. Die Erleichterung, dass wir den Triumph geschafft haben ist gleich gross wie letztes Jahr. Wir hatten beide Male ein Final, in dem wir auf dem Papier der Favorit waren und jeweils zwei schwere Halbfinals. Der Sieg letzte Saison war mein erster persönlicher Titel, der Erfolg in diesem Jahr ist Brühls zehnter Cupsieg. Von dem her sind beide Titel etwas Besonderes.

Rebecca, mit dem Finalsieg über Rotweiss Thun hast du zum ersten Mal einen Pokal bei den Aktiven gewonnen, bist also in der Situation, in der deine Schwester vor einem Jahr war – wie fühlt sich der erste Titel an?
Rebecca Kündig: Sehr speziell und irgendwie auch unwirklich. Ein Cupfinal zu spielen mit der Gewissheit eigentlich auch gewinnen zu müssen, ist für mich alles andere als alltäglich. Um zu realisieren, dass wir gewonnen haben, brauche ich schon noch ein bisschen Zeit. Grundsätzlich ist es aber ein grossartiges Gefühl.

Seit etwas mehr als einem halben Jahr spielst du nun schon beim LC Brühl. Wie sind die ersten Monate in St. Gallen für dich gewesen?
Rebecca Kündig: Mir gefällt, wie das Team in sich funktioniert und sich selbst pushen kann. Allgemein habe ich sehr viel Freude mit der Mannschaft und dadurch habe ich noch mehr Spass am Handball. Ausserdem durfte ich nun gegen einige Teams zum ersten Mal überhaupt Siege einfahren (schmunzelt).

Kerstin, du spielst bereits deine vierte Saison für Brühl. Wie zufrieden bist du mit der laufenden Runde?
Kerstin Kündig: Mit Ausnahme der beiden Spiele gegen Spono verläuft die Saison bisher nach Wunsch. Die zwei Niederlagen ärgern uns allerdings schon sehr, denn wir waren beide Male weit weg von dem, was wir zu leisten im Stande sind. In den nächsten Wochen müssen wir es schaffen unser Spiel so anzupassen, dass wir auch gegen Spono erfolgreich sein können, denn abgesehen davon läuft es tiptop. Ich bin zuversichtlich, dass das klappt und denke, schon im Heimspiel gegen Spono werden wir es besser machen.

Rebecca, Pfäffikon-Fehraltdorf, Uster, Yellow Winterthur - bei euch beiden findet man in der Handball-Vita die gleichen Clubs, zusammen gespielt habt ihr aber bis vor dieser Saison aber noch nicht. Wie kommt es, dass du dich auf die Spuren deiner Schwester begibst?
Rebecca Kündig: Ich bin nicht bewusst den gleichen Weg wie Kerstin gegangen. Pfäffikon-Fehraltdorf als Anfangsverein kam durch die Nähe zu unserem Wohnort aber auch durch unseren Vater. Die Förderung von Spielerinnen, die mehr erreichen wollen, findet dann in logischerweise in Uster statt. Klar habe ich mir auch Tipps bei Kerstin geholt und durch sie konnte erfahren, wie der Trainer ist oder was die Mannschaft ausmacht. Es ist interessant, dass ich ihr folge, aber planen kann man das nicht – das Angebot des Clubs kann man ja nicht vorhersehen.

Kerstin, seit dieser Saison spielt ihr nun erstmals gemeinsam in einem Team. Wie ist das für dich?
Kerstin Kündig: Die Frage habe ich schon öfter gestellt bekommen. Es ist aber einfach so, dass Rebecca zwar meine Schwester ist, sie aber im Team auch nur eine Teamkollegin von vielen ist. Auf dem Feld stehen wir normalerweise nicht direkt nebeneinander, wir sind auch keine Konkurrentinnen auf der gleichen Position. Genauso wie ich mit anderen Mitspielerinnen im und neben dem Training gut auskomme, habe ich es auch mit ihr super. Das einzige, was sich geändert hat, ist, dass wir jetzt nicht mehr nach Hause kommen und uns vom Training oder Match erzählen, schliesslich waren wir ja beide dabei. Und für unsere Freunde und Verwandten ist es lässig, denn wenn sie sich ein Spiel anschauen sehen sie uns beide und müssen sich nicht mehr für eine entscheiden.

Rebecca, kannst du dir vorstellen noch länger mit Kerstin zusammen zu spielen oder könnte es sein, dass sie in der nächsten Zeit woanders, vielleicht sogar im Ausland, spielen wird?
Rebecca Kündig: So lange es uns beiden bei Brühl wie momentan gefällt, denke ich nicht, dass wir innerhalb der Schweiz wechseln würden. Wenn Kerstin jetzt ein unschlagbares Angebot aus dem Ausland erhalten würde, könnte es unsere gemeinsame Zeit sicherlich unterbrechen. Bis dahin ist aber hoffentlich noch ein bisschen Zeit, die wir gemeinsam bei Brühl verbringen werden.

Kerstin, was kommt nach Uster, Yellow und Brühl? Noch viel länger St. Gallen, Handball im Ausland oder sogar gar kein Handball mehr?
Kerstin Kündig: Also gar kein Handball ist sicherlich keine Option, denn ich fühle mich körperlich fit um auf diesem Niveau zu spielen. Handball im Ausland hängt mit meinem Studium zusammen. Das werde ich sicher vorher beenden und hat ganz klar Priorität. Ob ich die ganze Studienzeit in der Schweiz sein werde, weiss ich momentan aber noch nicht. Und nicht zuletzt gefällt es mir bei Brühl super und ich kann mit momentan nicht vorstellen von dort weg zu gehen.

Wagen wir nach dem Blick in die Zukunft einen Schweif in die Vergangenheit. Wie bist du zum Handball gekommen?
Kerstin Kündig: Zu meiner Schulzeit gab es von der Schule verschiedene Sportangebote für den Mittwochnachmittag und in der ersten oder zweiten Klasse habe ich mich gemeinsam mit einer Freundin für den Kurs angemeldet und seitdem spiele ich Handball. Wahrscheinlich auch mit dem Hintergrund, dass mein Vater auch schon Handball gespielt hat und ich samstags immer mit ihm in der Halle gewesen bin. Aber die Entscheidung mit dem Handball spielen anzufangen kam dennoch von mir selbst.

Rebecca, warum spielst du Handball?
Rebecca Kündig: Ich habe mich lange geweigert Handball zu spielen, wollte etwas Anderes machen und habe auch schon viele verschiedene Sportarten ausprobiert gehabt. Durch die Spiele von unserem Vater aber auch durch die Turniere von Kerstin interessierte es mich dann doch auch. Richtig angefangen zu spielen habe ich erst in meinem ersten Jahr am Gymnasium und seither habe ich grosse Freude daran.

Wie würdest du die Handballerin Kerstin Kündig beschreiben?
Rebecca Kündig: Sie ist sehr ehrgeizig, immer mit vollem Einsatz und voller Konzentration dabei und gepusht von ihrem Ehrgeiz will sie zeigen, was sie kann. Sie hat ein gutes Auge und ihr Spiel ist geprägt von Schnelligkeit. Man kann durch harte Arbeit weit kommen, aber um derart aufzufallen wie Kerstin es in der Liga tut, braucht es Talent und das hat sie definitiv.

Und welche Eigenschaften hat die private Kerstin?
Rebecca Kündig: Privat hat sie genau den gleichen Ehrgeiz wie auf dem Feld. Wenn sie etwas erreichen will setzt sie sich mit allem, was sie hat, daran, es zu schaffen. Sowohl auf dem Feld als auch im Privaten ist Kerstin extrem wichtig für den Zusammenhalt. Sie hat immer ein offenes Ohr, ist jederzeit ansprechbar und damit strahlt sie eine Sicherheit für alle aus.

Kerstin, wir kennen deine Schwester als torgefährliche Linkshänderin. Was kannst du uns als grosse Schwester über die Privatperson Rebecca Kündig verraten?
Kerstin Kündig: Auffallend ist sicher, dass sie oftmals das Gegenteil von mir ist. Ich bin immer extrem strukturiert und Rebecca wartet lieber ab und lässt einfach auf sie zukommen, was morgen ist. Das Tolle an ihr ist, dass sie bis zum Schluss total entspannt und flexibel ist, egal was kommt. Ausserdem zeichnet sie aus, dass sie nicht vorlaut ist. Rebecca hört zu, nimmt viel auf und weiss auch sehr viel, gibt aber nicht alles preis. Das kann schon ein Vorteil fürs Leben sein.

Und wie ordnest du Rebecca sportlich ein?
Kerstin Kündig: Sie hat relativ spät angefangen Handball zu spielen, war deshalb auch nie in den Förderkadern und den Unterschied, dass sie nicht in Sportschulen war und die technische Topausbildung bekommen hat, merkt man sicherlich. Dadurch, dass sie eine intelligente Spielerin ist, fällt es ihr wiederum leicht, technische Aspekte direkt umzusetzen. Mich erstaunt, wie schnell sie Fortschritte erzielt, Kritik annimmt und umsetzt und auch ihr taktisches Verständnis ist beeindruckend.
 



Über Kerstin Kündig
Geburtstag: 2. Juli 1993 Grösse: 174 cm Position: Rückraum Mitte Wurfhand: Rechts Aktueller Club: LC Brühl Ehemalige Clubs: Yellow Winterthur, TV Uster, HSG Pfäffikon-Fehraltorf.

Über Rebecca Kündig
Geburtstag: 4. Juni 1995 Grösse: 168 cm Position: Flügel Rechts Wurfhand: Links Aktueller Club: LC Brühl Ehemalige Clubs: Yellow Winterthur, TV Uster, HSG Pfäffikon-Fehraltorf, SG Handball Züri Oberland.

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Quelle: Matthias Schlageter

Brühler Doppelpack
Die beiden Schwestern Kerstin (l.) und Rebecca Kündig spielen erstmals in ihrer Karriere gemeinsam und sprechen im Interview über Handball und Privates.
27.02.2017
Auf einen Blick: Die 17. Runde der SPAR Premium League

Was sich schon seit Wochen andeutete, ist seit letztem Wochenende nun auch rechnerisch gewiss: Die Zäsur in der SPL1 ist erfolgt, bereits vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde steht fest, welche Mannschaften ab Ende April in der Final- respektive Abstiegsrunde gegeneinander antreten werden.

Mit einem 33:23 (18:11) Heimsieg gegen die SG ATV/KV Basel (8.) beseitige Rotweiss Thun (4.) die letzten theoretischen Zweifel an der Finalrundenqualifikation. Topscorerin Teja Ferfolja (8 Tore), Laura Berger und Fabiola Hostettler (je 6 Tore) aber allen voran Torhüterin Karmen Korenic (16 Paraden) sorgten für den mühelosen Sieg gegen chancenlose Baslerinnen.

Bereits nach 30 Minuten waren die Partien Zug gegen Stans und Brühl gegen Kreuzlingen entschieden. Im Innerschweizer-Duell führte der LK Zug (3.) gegen den BSV Stans (7.) zur Pause mit 19:8, am Ende hiess es angeführt von Topscorerin Sibylle Scherer (9 Tore) und Daphne Gautschi (8 Tore) 43:18 gegen aussichtslose Stanserinnen.

Ähnlich deutlich gestaltete der LC Brühl sein Duell gegen den HSC Kreuzlingen (6.). Dem 16:5-Halbzeitstand lies Brühl mit Kerstin Kündig (10 Tore) eine souveräne zweite Halbzeit mit dem Endstand 38:14 folgen. Dank dem Kantersieg gegen überforderte Kreuzlingerinnen liegt der LC Brühl nun an der Tabellenspitze der SPL1.

Dies, da der bisherige Leader Spono Eagles bei Yellow Winterthur (5.) "nur" mit 27:18 (11:8) gewann und nun ob des schlechten Torverhältnisses auf Rang 2 rutscht. Ivana Ljubas war mit sechs Treffern die beste Werferin in den Reihen der Eagles, die erstmals seit dem Saisonauftakt nicht an der Tabellenspitze liegen.

Damit treffen sich der LC Brühl, die Spono Eagles, der LK Zug und Rotweiss Thun in der am 22. April startenden Finalrunde wieder. Für Yellow Winterthur, den HSC Kreuzlingen, den BSV Stans und die SG ATV/KV Basel startet zeitgleich die Abstiegsrunde.

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Quelle: Matthias Schlageter

Zäsur erfolgt
Nun steht definitiv fest, welche Teams in der Finalrunde spielen werden und wer in der Abstiegsrunde um den Ligaerhalt kämpfen wird. Überraschungen gab es dabei nicht.

 

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