SPAR Premium League
de  |  fr Seite durchsuchen
Schrift vergrössern Home Kontakt Sitemap
   
Home /

News SPAR Premium League



Liveticker
Mobiliar Topscorer
Livestreams
       
Favoritensiege
In der SPAR Premium League setzen sich am Wochenende die Favoriten durch.
Basel (gegen Zug) und Stans (gegen Rotweiss Thun) bleiben aber lange im Spiel.
Von Nottwil nach Thun
Die Schweizer Nationalspielerin Noëlle Frey verlässt Ende Saison die Spono Eagles. Sie unterschrieb im Berner Oberland bei Rotweiss Thun für die nächsten zwei Jahre.
Handball-Splitter
Zusammenschluss am Tabellenende. Im Abstiegskampf treffen die Teams auf den Plätzen 6-8 allesamt auf Clubs aus den Top 4. Wer, wann, wo spielt verrät der Splitter.
Nicole Dinkel im Interview
Vor mehr als einem halben Jahr erklärte Nicole Dinkel ihr Karriereende. Wir haben "Dinki" getroffen und mit ihr über die Rückkehr in die Schweiz gesprochen.
23.01.2017
SPL: Vier Favoritensiege – Basel nahe an der Überraschung

In der SPAR Premium League haben sich am Wochenende die vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte gegen die vier Teams aus der unteren Tabellenhälfte durchgesetzt. ATV/KV Basel verpasste gegen den LK Zug die Überraschung bei der 24:25 (15:13)-Heimniederlage aber nur knapp. Die Zäsur am Trennstrich beträgt nun schon sieben Punkte.

Die Baslerinnen führten gegen Zug mit 13:10 (23.) oder auch noch mit 22:21 (53.). Dann aber gelangen den Gästen aus der Zentralschweiz die entscheidenden vier Tore in Folge zum 22:25. ATV/KV kam zwar wieder heran und hatte in Ballbesitz gar noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch Timea Mezei scheiterte mit ihrem letzten Versuch an LKZ-Keeperin Marion Betschart.

Leader Spono Eagles blieb beim 35:23 (19:10)-Heimsieg gegen Kreuzlingen jederzeit souverän. Die Partie war im Prinzip nach nicht einmal sieben Minuten (06:55) beim Stand von 8:1 (!) gelaufen. Tatiana Heini und Xenia Hodel waren mit je sechs Treffern erfolgreichste Spono-Werferinnen, Tamara Aegerter kam mit sieben Paraden auf eine starke Quote von 44 Prozent.

Zunächst mehr Mühe bekundeten Brühl gegen Yellow Winterthur und Rotweiss Thun gegen Stans. Die St. Gallerinnen feierten zwar einen standesgemässen 31:18-Kantersieg, lagen zur Pause aber erst mit 14:12 in Führung. Im zweiten Durchgang liessen sie aber dann keine Fragen offen. Stans blieb gegen Thun eine Dreiviertelstunde lang dran (17:17), musste den Favoriten in der Schlussphase aber doch noch ziehen lassen.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger. Bild: Felix Walker.

« schliessen
23.01.2017
Noëlle Frey nächste Saison zu Rotweiss Thun

Die 47-fache Schweizer Nationalspielerin Noëlle Frey verlässt am Ende der Saison die Spono Eagles und wechselt ins Berner Oberland. Sie unterschrieb bei Rotweiss Thun einen Vertrag über zwei Jahre. Sie bringt unter anderem die Erfahrung aus vier Spielzeiten in der Bundesliga mit.

Mit ein Grund für den Wechsel ist die Zeit, welche die in Bern wohnende und arbeitende Noëlle Frey jeweils für den Weg ins Training nach Nottwil aufwenden muss. «Es war schon ein schwieriger Entscheid. Aber für mich persönlich ist es das Richtige, mit dem Pendeln aufzuhören», sagt die 25-Jährige. Und sie betont: «Ich habe ein weinendes Herz, wenn ich daran denke, von der Mannschaft wegzugehen. Doch Thun bietet wieder eine neue Chance.»

Teilen mit:

Quelle: Spono Eagles/Rotweiss Thun

« schliessen
19.01.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Vor dem 13. Spieltag der SPL1 ist am Tabellenende das Feld enger zusammengerückt, nachdem sowohl Kreuzlingen als auch Basel in ihren Nachholpartien punkten konnten. Am Wochenende stehen beide vor schwierigeren Aufgaben: Spono und Zug heissen die Gegner. Ausserdem trifft Brühl auf Yellow und Stans misst sich mit Thun.

Zweiter Saisonsieg. Die SG ATV/KV Basel gewann unter der Woche ihr Nachholspiel gegen Stans mit 25:19 (16:8) und bestätigte damit den Auwärtstrend der letzten Wochen. Unter dem Strich steht immer noch Platz 8, aber der sichere Rang 6 ist nur noch zwei Punkte entfernt. Im Duell mit dem LK Zug (3.) dürfte ein Sieg schwierig werden. Alle 15 Duelle seit dem Jahr 2000 gingen an die Innerschweizerinnen, die zudem über den besten Angriff der Liga verfügen und am Sonntag um 17 Uhr im Bäumlihof auf die schwächste Abwehr (Basel) der bisherigen Saison treffen.

Ebenfalls am Sonntag im Einsatz ist Aufsteiger HSC Kreuzlingen (7.). Die Frauen vom Bodensee spielten vergangenen Mittwoch in der Nachholpartie in Winterthur gegen Yellow 14:14 (6:7) und gewannen zuletzt drei Punkte in zwei Spielen. Der Anschluss zu den Sechstplatzierten Stanserinnen ist hergestellt, die Aufgabe vom Sonntag aber ganz besonders anspruchsvoll. Um 19.30 Uhr gastiert der HSC im SPZ in Nottwil bei den Spono Eagles. Die Tabellenführerinnen wollen nach der ersten Niederlage im zwölften Spiel den Umschwung schaffen und zurück auf Siegerstrasse.

Der LC Brühl (2.) trifft derweil auf Yellow Winterthur (5.) und setzt darauf, den zehnten Saisonsieg einzufahren. Mit Ausnahme der Spiele gegen Spono gewannen die Ostschweizerinnen alle Partien, darunter auch das Hinspiel in Winterthur mit 39:18. Yellow siegte letztmals 2013 gegen Brühl und spürt trotz drei Punkten aus den letzten beiden Spielen den Atem der Verfolger im Abstiegskampf. Anwurf in der Kreuzbleiche in St. Gallen ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Noch tiefer im Abstiegskampf steckt der BSV Stans (6.) vor der Partie gegen DHB Rotweiss Thun (4.). Die Nidwalderinnen verloren zuletzt in Kreuzlingen und Basel und sind nur noch zwei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt. Mit Rotweiss Thun wartet zudem ein Angstgegner auf das Heimteam, siegten die Gäste doch bislang bei allen Aufeinandertreffen in der SPL1. Die Frauen aus dem Berner Oberland stürzten am letzten Spieltag Leader Spono und wollen den Schwung der Überraschung mitnehmen und den Top 3 auf den Fersen bleiben. Los geht's im Eichli in Stans am Samstag um 19.30 Uhr.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

« schliessen
18.01.2017
SPL: Time-Out mit Nicole Dinkel

Zum Ende der letzten Saison erklärte Nicole Dinkel nach einer beeindruckenden Karriere im Ausland, der Schweiz und im Dress der Schweizer Nationalmannschaft ihren Rücktritt vom aktiven Handball. Zuletzt spielte die mehr als 100-fache Nati-Spielerin in der deutschen Bundesliga für die Tussies Metzingen. Seit einigen Monaten lebt und arbeitet die Aargauerin nun wieder in der Schweiz. Wie es ihr nach ihrer Rückkehr ergangen ist, verrät «Dinki» im Time-Out:
 



Dein Rückzug vom Handball ist mehr als ein halbes Jahr her. Wie fühlt sich die handballlose Zeit an?
Nicole Dinkel: Ich muss ganz ehrlich gestehen, es fühlt sich wunderbar an. Es ist ein komplett neues Leben, aber auch ein Leben, das mich sehr glücklich macht, wie auch das Handball-Leben zuvor sehr schön war. Ich habe einen unglaublich tollen Job, ich habe neue Hobbys und ich bin in der Nähe von meiner Familie, was unbezahlbar ist.

Vermisst du etwas aus deiner aktiven Zeit?
Nicole Dinkel: Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass ich so gut vom Handball loskomme. Ich vermisse absolut nichts und denke eigentlich nie daran oder hab das Verlangen, in die Halle zu gehen.

Für was hast du heute mehr Zeit als in den letzten Jahren?
Nicole Dinkel: Ich habe mehr Zeit das Leben zu geniessen und kann Sachen machen, die ich davor nicht konnte, weil einfach die Zeit nicht da war. Ich kann Reisen gehen, einfach mal einen ganzen Sonntag wandern oder meine Ferien das ganze Jahr durch frei wählen. Alles ganz neue Erlebnisse und Situationen.

Du wolltest dir eine Rückkehr auf den Platz offenhalten. Sehen wir dich nochmals auf dem Handballfeld?
Nicole Dinkel: Sag niemals nie. Aber momentan verspüre ich kein Verlangen dies zu tun.

Wie hältst du dich heute sportlich fit?
Nicole Dinkel: Ich musste natürlich das Loch, was durch das fehlende Handballspielen plötzlich da war, irgendwie versuchen zu stopfen. Sicher auch, um nicht in ein persönliches Tief zu fallen. Da ich fit bleiben wollte, war ich des Öfteren in einem Fitnessstudio. Dort gebe ich seit September nun auch Stunden. Ich unterrichte TRX-Stunden und Functional Trainings. Nebenbei mache ich selbst viel für mich.

Hattest du zu deiner aktiven Zeit eigentlich ein bestimmtes Ritual, das du vor dem Spiel unbedingt erledigen musstest?
Nicole Dinkel: Ich war eigentlich immer sehr befreit von solchen Sachen (lacht). Am Spieltag musste ich aber schon möglichst früh die Spielklamotten anziehen.

Welches Spiel wirst du nie vergessen?
Nicole Dinkel: Das Playoff-Spiel in Schweden vor 11.000 Zuschauern, ganz zu Anfang meiner A-Nationalmannschaftszeit und das EHF-Finalspiel in Tübingen in meiner letzten Saison mit den Tussies Metzingen. Dort war die ganze Halle pink.

In welcher Halle hast du am Liebsten gespielt?
Nicole Dinkel: Immer in der Heimhalle (lacht).

Hattest oder hast du ein Vorbild, das dich in deiner Karriere inspiriert hat?
Nicole Dinkel: Konkret ein Vorbild hatte ich nicht. Ich habe immer sehr gerne Frauenspiele angeschaut und die Spielerinnen und ihr Können bewundert.

Wagen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Was steht bei Nicole Dinkel in den nächsten ein, zwei Jahren auf dem Plan? Familie? Hausbau? Zurück ins Ausland? Oder doch ein Comeback im Handball?
Nicole Dinkel: Alles zu seiner Zeit. Was die Zukunft genau bringt, weiss man ja nie. Ein Comeback würde ich zum momentanen Zeitpunkt, zumindest als Spielerin, jedoch ausschliessen.

Vielen Dank für deine Zeit und für die Zukunft alles Gute!
 



Über Nicole Dinkel:
Geburtstag: 2. Januar 1985 Grösse: 175 cm Position: Rückraum Links Ehemalige Clubs: TSV Frick, ATV Basel-Stadt, Spono Nottwil, Frisch AUF! Göppingen, Tussies Metzingen Hobbies: Sport allgemein, Reisen.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

« schliessen
23.01.2017
SPL: Vier Favoritensiege – Basel nahe an der Überraschung

In der SPAR Premium League haben sich am Wochenende die vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte gegen die vier Teams aus der unteren Tabellenhälfte durchgesetzt. ATV/KV Basel verpasste gegen den LK Zug die Überraschung bei der 24:25 (15:13)-Heimniederlage aber nur knapp. Die Zäsur am Trennstrich beträgt nun schon sieben Punkte.

Die Baslerinnen führten gegen Zug mit 13:10 (23.) oder auch noch mit 22:21 (53.). Dann aber gelangen den Gästen aus der Zentralschweiz die entscheidenden vier Tore in Folge zum 22:25. ATV/KV kam zwar wieder heran und hatte in Ballbesitz gar noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch Timea Mezei scheiterte mit ihrem letzten Versuch an LKZ-Keeperin Marion Betschart.

Leader Spono Eagles blieb beim 35:23 (19:10)-Heimsieg gegen Kreuzlingen jederzeit souverän. Die Partie war im Prinzip nach nicht einmal sieben Minuten (06:55) beim Stand von 8:1 (!) gelaufen. Tatiana Heini und Xenia Hodel waren mit je sechs Treffern erfolgreichste Spono-Werferinnen, Tamara Aegerter kam mit sieben Paraden auf eine starke Quote von 44 Prozent.

Zunächst mehr Mühe bekundeten Brühl gegen Yellow Winterthur und Rotweiss Thun gegen Stans. Die St. Gallerinnen feierten zwar einen standesgemässen 31:18-Kantersieg, lagen zur Pause aber erst mit 14:12 in Führung. Im zweiten Durchgang liessen sie aber dann keine Fragen offen. Stans blieb gegen Thun eine Dreiviertelstunde lang dran (17:17), musste den Favoriten in der Schlussphase aber doch noch ziehen lassen.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger. Bild: Felix Walker.

Favoritensiege
In der SPAR Premium League setzen sich am Wochenende die Favoriten durch.
Basel (gegen Zug) und Stans (gegen Rotweiss Thun) bleiben aber lange im Spiel.
23.01.2017
Noëlle Frey nächste Saison zu Rotweiss Thun

Die 47-fache Schweizer Nationalspielerin Noëlle Frey verlässt am Ende der Saison die Spono Eagles und wechselt ins Berner Oberland. Sie unterschrieb bei Rotweiss Thun einen Vertrag über zwei Jahre. Sie bringt unter anderem die Erfahrung aus vier Spielzeiten in der Bundesliga mit.

Mit ein Grund für den Wechsel ist die Zeit, welche die in Bern wohnende und arbeitende Noëlle Frey jeweils für den Weg ins Training nach Nottwil aufwenden muss. «Es war schon ein schwieriger Entscheid. Aber für mich persönlich ist es das Richtige, mit dem Pendeln aufzuhören», sagt die 25-Jährige. Und sie betont: «Ich habe ein weinendes Herz, wenn ich daran denke, von der Mannschaft wegzugehen. Doch Thun bietet wieder eine neue Chance.»

Teilen mit:

Quelle: Spono Eagles/Rotweiss Thun

Von Nottwil nach Thun
Die Schweizer Nationalspielerin Noëlle Frey verlässt Ende Saison die Spono Eagles. Sie unterschrieb im Berner Oberland bei Rotweiss Thun für die nächsten zwei Jahre.
19.01.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Vor dem 13. Spieltag der SPL1 ist am Tabellenende das Feld enger zusammengerückt, nachdem sowohl Kreuzlingen als auch Basel in ihren Nachholpartien punkten konnten. Am Wochenende stehen beide vor schwierigeren Aufgaben: Spono und Zug heissen die Gegner. Ausserdem trifft Brühl auf Yellow und Stans misst sich mit Thun.

Zweiter Saisonsieg. Die SG ATV/KV Basel gewann unter der Woche ihr Nachholspiel gegen Stans mit 25:19 (16:8) und bestätigte damit den Auwärtstrend der letzten Wochen. Unter dem Strich steht immer noch Platz 8, aber der sichere Rang 6 ist nur noch zwei Punkte entfernt. Im Duell mit dem LK Zug (3.) dürfte ein Sieg schwierig werden. Alle 15 Duelle seit dem Jahr 2000 gingen an die Innerschweizerinnen, die zudem über den besten Angriff der Liga verfügen und am Sonntag um 17 Uhr im Bäumlihof auf die schwächste Abwehr (Basel) der bisherigen Saison treffen.

Ebenfalls am Sonntag im Einsatz ist Aufsteiger HSC Kreuzlingen (7.). Die Frauen vom Bodensee spielten vergangenen Mittwoch in der Nachholpartie in Winterthur gegen Yellow 14:14 (6:7) und gewannen zuletzt drei Punkte in zwei Spielen. Der Anschluss zu den Sechstplatzierten Stanserinnen ist hergestellt, die Aufgabe vom Sonntag aber ganz besonders anspruchsvoll. Um 19.30 Uhr gastiert der HSC im SPZ in Nottwil bei den Spono Eagles. Die Tabellenführerinnen wollen nach der ersten Niederlage im zwölften Spiel den Umschwung schaffen und zurück auf Siegerstrasse.

Der LC Brühl (2.) trifft derweil auf Yellow Winterthur (5.) und setzt darauf, den zehnten Saisonsieg einzufahren. Mit Ausnahme der Spiele gegen Spono gewannen die Ostschweizerinnen alle Partien, darunter auch das Hinspiel in Winterthur mit 39:18. Yellow siegte letztmals 2013 gegen Brühl und spürt trotz drei Punkten aus den letzten beiden Spielen den Atem der Verfolger im Abstiegskampf. Anwurf in der Kreuzbleiche in St. Gallen ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Noch tiefer im Abstiegskampf steckt der BSV Stans (6.) vor der Partie gegen DHB Rotweiss Thun (4.). Die Nidwalderinnen verloren zuletzt in Kreuzlingen und Basel und sind nur noch zwei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt. Mit Rotweiss Thun wartet zudem ein Angstgegner auf das Heimteam, siegten die Gäste doch bislang bei allen Aufeinandertreffen in der SPL1. Die Frauen aus dem Berner Oberland stürzten am letzten Spieltag Leader Spono und wollen den Schwung der Überraschung mitnehmen und den Top 3 auf den Fersen bleiben. Los geht's im Eichli in Stans am Samstag um 19.30 Uhr.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Zusammenschluss am Tabellenende. Im Abstiegskampf treffen die Teams auf den Plätzen 6-8 allesamt auf Clubs aus den Top 4. Wer, wann, wo spielt verrät der Splitter.
18.01.2017
SPL: Time-Out mit Nicole Dinkel

Zum Ende der letzten Saison erklärte Nicole Dinkel nach einer beeindruckenden Karriere im Ausland, der Schweiz und im Dress der Schweizer Nationalmannschaft ihren Rücktritt vom aktiven Handball. Zuletzt spielte die mehr als 100-fache Nati-Spielerin in der deutschen Bundesliga für die Tussies Metzingen. Seit einigen Monaten lebt und arbeitet die Aargauerin nun wieder in der Schweiz. Wie es ihr nach ihrer Rückkehr ergangen ist, verrät «Dinki» im Time-Out:
 



Dein Rückzug vom Handball ist mehr als ein halbes Jahr her. Wie fühlt sich die handballlose Zeit an?
Nicole Dinkel: Ich muss ganz ehrlich gestehen, es fühlt sich wunderbar an. Es ist ein komplett neues Leben, aber auch ein Leben, das mich sehr glücklich macht, wie auch das Handball-Leben zuvor sehr schön war. Ich habe einen unglaublich tollen Job, ich habe neue Hobbys und ich bin in der Nähe von meiner Familie, was unbezahlbar ist.

Vermisst du etwas aus deiner aktiven Zeit?
Nicole Dinkel: Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass ich so gut vom Handball loskomme. Ich vermisse absolut nichts und denke eigentlich nie daran oder hab das Verlangen, in die Halle zu gehen.

Für was hast du heute mehr Zeit als in den letzten Jahren?
Nicole Dinkel: Ich habe mehr Zeit das Leben zu geniessen und kann Sachen machen, die ich davor nicht konnte, weil einfach die Zeit nicht da war. Ich kann Reisen gehen, einfach mal einen ganzen Sonntag wandern oder meine Ferien das ganze Jahr durch frei wählen. Alles ganz neue Erlebnisse und Situationen.

Du wolltest dir eine Rückkehr auf den Platz offenhalten. Sehen wir dich nochmals auf dem Handballfeld?
Nicole Dinkel: Sag niemals nie. Aber momentan verspüre ich kein Verlangen dies zu tun.

Wie hältst du dich heute sportlich fit?
Nicole Dinkel: Ich musste natürlich das Loch, was durch das fehlende Handballspielen plötzlich da war, irgendwie versuchen zu stopfen. Sicher auch, um nicht in ein persönliches Tief zu fallen. Da ich fit bleiben wollte, war ich des Öfteren in einem Fitnessstudio. Dort gebe ich seit September nun auch Stunden. Ich unterrichte TRX-Stunden und Functional Trainings. Nebenbei mache ich selbst viel für mich.

Hattest du zu deiner aktiven Zeit eigentlich ein bestimmtes Ritual, das du vor dem Spiel unbedingt erledigen musstest?
Nicole Dinkel: Ich war eigentlich immer sehr befreit von solchen Sachen (lacht). Am Spieltag musste ich aber schon möglichst früh die Spielklamotten anziehen.

Welches Spiel wirst du nie vergessen?
Nicole Dinkel: Das Playoff-Spiel in Schweden vor 11.000 Zuschauern, ganz zu Anfang meiner A-Nationalmannschaftszeit und das EHF-Finalspiel in Tübingen in meiner letzten Saison mit den Tussies Metzingen. Dort war die ganze Halle pink.

In welcher Halle hast du am Liebsten gespielt?
Nicole Dinkel: Immer in der Heimhalle (lacht).

Hattest oder hast du ein Vorbild, das dich in deiner Karriere inspiriert hat?
Nicole Dinkel: Konkret ein Vorbild hatte ich nicht. Ich habe immer sehr gerne Frauenspiele angeschaut und die Spielerinnen und ihr Können bewundert.

Wagen wir zum Abschluss einen Blick in die Zukunft: Was steht bei Nicole Dinkel in den nächsten ein, zwei Jahren auf dem Plan? Familie? Hausbau? Zurück ins Ausland? Oder doch ein Comeback im Handball?
Nicole Dinkel: Alles zu seiner Zeit. Was die Zukunft genau bringt, weiss man ja nie. Ein Comeback würde ich zum momentanen Zeitpunkt, zumindest als Spielerin, jedoch ausschliessen.

Vielen Dank für deine Zeit und für die Zukunft alles Gute!
 



Über Nicole Dinkel:
Geburtstag: 2. Januar 1985 Grösse: 175 cm Position: Rückraum Links Ehemalige Clubs: TSV Frick, ATV Basel-Stadt, Spono Nottwil, Frisch AUF! Göppingen, Tussies Metzingen Hobbies: Sport allgemein, Reisen.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Nicole Dinkel im Interview
Vor mehr als einem halben Jahr erklärte Nicole Dinkel ihr Karriereende. Wir haben "Dinki" getroffen und mit ihr über die Rückkehr in die Schweiz gesprochen.
17.01.2017
SPL1: 1'100. Spiel für den LC Brühl

Vergangene Woche siegte der LC Brühl Handball in der Meisterschaft beim Verfolgerduell in Zug. Nach mehr als 48 Jahren in der höchsten Schweizer Liga war dies der 1'100. Auftritt der Frauen aus St. Gallen. Die sportlichen Erfolge der Ostschweizerinnen und die kontinuierliche Arbeit im Spitzenhandball sind einzigartig und verdienen allerhöchsten Respekt. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler, SPL-Präsidentin Sabrina Marty und weitere Kenner äussern sich zum LCB.

 

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Jubiläum beim LC Brühl
Bereits zum 1'100. Mal stand der LC Brühl vergangene Woche in der höchsten Liga auf dem Feld. Über die Rolle des LCB spricht u.a. SHV-Vizepräsidentin Luzia Bühler.
11.01.2017
Auf einen Blick: Die 12. Runde der SPAR Premium League

Rotweiss Thun stürzt den unangefochtenen Leader Spono Eagles und fügt dem Titelverteidiger die erste Meisterschaftsniederlage seit März 2016 zu. Mit 22:21 (10:11) behalten die Berner Oberländerinnen zu Hause die Oberhand. Ebenfalls zu einem Heimsieg kamen der HSC Kreuzlingen und Yellow Winterthur. Im Verfolgerduell setzte sich der LC Brühl in Zug durch.

20 Paraden standen nach dem Schlusspfiff auf der Habenseite der beiden Thuner Torhüterinnen Sibylle Peronino und Karmen Korenic. Besonders der Slowenin gelang am Dienstagabend eine Ausnahmeleistung. Zehn von 13 Würfen (77%) parierte Korenic nach ihrer Einwechslung zur Halbzeit. Sie hatte einen grossen Anteil daran, dass die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang einen 10:11-Rückstand in eine 20:15-Führung drehten. Auch ein Nottwiler Schlussspurt vermochte die erste Saisonniederlage nicht zu verhindern. Am Ende fehlte Spono beim 21:22 ein Treffer um weiterhin ungeschlagen zu bleiben. So verliert der Titelverteidiger erstmals seit März 2016 wieder ein Meisterschaftsspiel. Tabellenführer bleiben die Eagles aber dennoch, Rotweiss Thun rangiert auf Platz 4.

Lange Zeit sah es in Zug danach aus, als ob der heimische LKZ gegen den LC Brühl einen Sieg einfahren würde. Nach einem furiosen Start (6:0, 9. Minute) führten die Innerschweizerinnen zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren. Noch vor der Pause fanden die Gäste aus der Ostschweiz jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand auf vier Treffer zum 17:13-Pausenstand. Als Brühl zwölf Minuten vor dem Abpfiff zu einer beeindruckenden Aufholjagd ansetzte, lagen sie immer noch mit vier Toren im Hintertreffen. Nur drei Minuten später war das Ergebnis egalisiert, die erste Führung in der 55. Minute gab der LCB nicht mehr her und siegte mit 32:29. Damit bleibt Brühl erster Verfolger der Spono Eagles, Zug liegt auf Platz 3.

Aufatmen in Winterthur. Nach zuletzt fünf Pleiten in Folge gelingt Yellow mit dem 18:16 (9:10) gegen die SG ATV/KV Basel ein Befreiungsschlag. Erst in der 58. Minute ging Yellow erstmals in Führung. Bis anhin zeigte sich Schlusslicht Basel erneut formverbessert. Trotz eines starken Auftritts traten die Frauen vom Rheinknie am Ende jedoch ohne Punkte die Heimreise an und verharren am Tabellenende, Yellow klettert zurück auf Platz 5.

Zweiter Sieg für Aufsteiger HSC Kreuzlingen in der SPL1. Das Team vom Bodensee besiegt den BSV Stans mit 25:21 (13:9) und feiert einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Angeführt von Pashke Marku (9 Tore) und Anina Veit (7 Tore) setzten sich die Gastgeberinnen am Ende verdient durch, führten sie zwischenzeitlich doch sogar mit sieben Toren. Trotz des Sieges bleibt Kreuzlingen auf Platz 7. Die Innerschweizerinnen verpassten es sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen und fallen auf Rang 6 zurück.
 

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Thun fängt die Eagles ein
Rotweiss Thun stürzt den bislang unbesiegten Leader Spono Eagles und feiert in der SPL einen Überraschungssieg. Brühl, Kreuzlingen und Winterthur siegen ebenfalls.
09.01.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Bereits am Dienstag findet der 12. Spieltag mit allen Teams der SPL1 statt. Für Kreuzlingen, Yellow, Basel und Stans steht das erste Pflichtspiel im Jahr 2017 an, die Top 4 stehen sich nur zwei bzw. drei Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen erneut in zwei direkten Duellen gegenüber.

Rotweiss Thun (4.) versucht als nächste Mannschaft den Spitzenreiter zu stürzen. Die Berner Oberländerinnen haben die Eagles aus Nottwil zu Gast und werden versuchen, dem Titelverteidiger ein Bein zu stellen. Bislang gewann Thun zu Hause vier von fünf Spielen, mit Spono (1.) kommt nun allerdings das beste Schweizer Team ins Berner Oberland. Die Gäste sind seit März 2016 in der Liga ungeschlagen und wollen die Serie um 20 Uhr im Gotthelf in Thun fortsetzen.

Zur gleichen Zeit stehen sich in der Sporthalle in Zug der heimische LKZ und der LC Brühl gegenüber. Beide Teams lauern mit 16 Punkten auf den Rängen 2 (LC Brühl) und 3 (LK Zug), wobei die Ostschweizerinnen noch eine Nachholpartie zu bestreiten haben. Im Duell am Dienstag geht es darum, wer Kontakt zum souveränen Leader Spono halten kann. Die Serie der letzten Partien spricht für Brühl, sechs der letzten sieben Duelle gewannen die St. Gallerinnen gegen Zug.

Yellow Winterthur will gegen Schlusslicht SG ATV/KV Basel (8.) zurück auf die Erfolgsspur. Nach fünf Pleiten in Serie rutschten die Winterthurerinnen bis auf Platz 6 ab. Den letzten Sieg feierte Yellow im Oktober. Die Gäste vom Rheinknie zeigten im Dezember zwei ansprechende Leistungen und gewannen erstmals Punkte. Den Schwung will Basel ins neue Jahr mitnehmen und die rote Laterne schnellstmöglich abgeben. Los geht's in der Eulachhalle um 20 Uhr.

Aufsteiger HSC Kreuzlingen (7.) hat den BSV Stans (5.) zu Gast. Während die Frauen vom Bodensee darauf hoffen, dass die letzten Ergebnisse aus 2016 sich nicht im neuen Jahr wiederholen, können die Gäste aus der Innerschweiz mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Mit drei Siegen aus zehn Spielen hat sich Stans ein kleines Polster im Abstiegskampf verschafft. Diese Lücke versucht Kreuzlingen nach acht Niederlagen in Folge um 20.30 Uhr im Egelsee zu verkleinern.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
12. Runde in der SPL1. Die Top 4 treffen erneut in zwei Direktduellen aufeinander. Kreuzlingen, Stans, Basel und Winterthur bestreiten ihr erstes Pflichtspiel 2017.
09.01.2017
Auf einen Blick: Die 11. Runde der SPAR Premium League

Zum Auftakt in das Jahr 2017 trafen sich die Top 4 der SPAR Premium League zur elften Runde in der Meisterschaft. Den Herausforderern aus Thun und St. Gallen gelang dabei auswärts keine Überraschung, Spono und Zug bleiben zu Hause schadlos.

Schon zur Hälfte der Hauptrunde stellt sich in der SPL1 unweigerlich die Frage: Wer soll die Spono Eagles stoppen? Mit dem elften Sieg im elften Spiel behalten die Spielerinnen aus Nottwil nicht nur ihre weisse Weste, sie bezwingen auch zum zweiten Mal in dieser Saison den ärgsten Verfolger LC Brühl. Die Gäste führten nur beim 1:0 durch Kerstin Kündig (7 Tore) und mussten anschliessend die Gastgeberinnen mehrmals davonziehen lassen. Zwar gelang es den Ostschweizerinnen sich ein ums andere Mal sich wieder heran zu kämpfen, technische Fehler und eine aggressive 4-2-Deckung der Eagles verhinderten jedoch die Wende. Am Ende gewinnt Spono 27:25 (12:11) und feiert saisonübergreifend den 17. Meisterschaftssieg in Serie. Beste Werferin bei den Gastgebern war einmal mehr Topscorerin Xenia Hodel, die elf Mal traf.

Im Duell der Verfolger untermauerte der LK Zug eindrucksvoll seinen Anspruch auf die Top 3. Der Viertplatzierte DHB Rotweiss Thun hatte beim 39:26 (19:8) keine Chance und konnte nur in der Startviertelstunde mithalten. Bis zum 7:6 nach 16 Minuten war die Partie noch ausgeglichen, anschliessend setzte sich Zug, angeführt von Soka Smitran und Yael Gwerder (je 8 Tore) ab. Auch Goalie Marion Betschart sorgte mit 17 Paraden dafür, dass Thun zwischenzeitlich 16 Treffer in Rückstand war. Bei den Berner Oberländerinnen lief in Abwehr und Angriff nicht viel zusammen, lediglich Topscorerin Teja Ferfolja traf neun Mal, leistete sich dabei aber ebenso viele Fehlwürfe. Mit dem Sieg klopft Zug nun an Platz 2 an, Thun liegt weiterhin ohne Gefahr von hinten auf Rang 4.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Wer stoppt die Eagles?
Aus dem Aufeinandertreffen der Top 4 gehen zwei Teams als Sieger hervor. Die Spono Eagles und der LK Zug setzen sich zu Hause gegen Brühl und Thun durch.
06.01.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Die Top 4 der SPAR Premium League eröffnen die Meisterschaft in der höchsten Schweizer Frauenliga im Jahr 2017. Spitzenreiter Spono Eagles empfängt dabei den direkten Verfolger LC Brühl (2.) zum Spitzenkampf, der LK Zug (3.) hat beim Verfolgerduell Rotweiss Thun (4.) zu Gast.

Am Sonntag kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Topteams der Liga in der laufenden Spielzeit. Um 18 Uhr will der Titelverteidiger und makellose Spitzenreiter Spono Eagles dabei vor heimischer Kulisse im SPZ in Nottwil den zweiten Sieg einfahren. Vor knapp drei Monaten beeindruckte Spono mit einem deutlichen 10-Tore-Sieg. Dies war sogleich die erste und bislang einzige Niederlage des LC Brühl. Dass es dennoch nicht zu Rang 1 reicht, liegt an den Eagles, die in zehn Spielen sogar zehn Siege einfahren konnten. Die jüngere Statistik spricht gegen die Ostschweizerinnen. Im Jahr 2016 verloren sie fünf von sechs Duellen gegen die Frauen vom Sempachersee.

Bereits am Samstag treffen um 17 Uhr in der Zuger Sporthalle die beiden ärgsten Verfolger des Spitzenduos aufeinander. Gerade einmal zwei Punkte trennen den LK Zug und Rotweiss Thun. Die Gäste aus dem Berner Oberland haben mit einem Nachholspiel sogar noch die Chance mit Zug gleich zu ziehen. Also ein Duell auf Augenhöhe? Nicht, wenn man einen Blick auf die letzten Aufeinandertreffen wirft. Thun gewann zuletzt 2014 gegen Zug, so siegten die Innerschweizerinnen auch beim ersten Duell in dieser Saison auswärts mit vier Toren. Gewinnen die Thunerinnen jedoch ihr fünftes Spiel in Serie droht der Meister von 2015 auf Rang 4 abzurutschen.

Beide Partien können wie gewohnt auf HandballTV live mitverfolgt werden. Ausserdem stehen sie nach Spielschluss zur On Demand-Betrachtung zur Verfügung.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Die Frauen kehren 2017 mit der elften Runde in den Meisterschaftsalltag zurück. Dabei treffen die Top 4 direkt aufeinander. Beide Spiele können live verfolgt werden.
29.12.2016
handballTV.ch: Dreimal mehr Zuschauer in der ersten Saisonhälfte

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) blickt in seinem Livestream-Projekt auf eine erfolgreiche erste Saisonhälfte zurück. Auf der Plattform handballTV.ch waren in den vergangenen vier Monaten mehr als 150 Spiele live zu sehen – die Anzahl der Views wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode (48‘000) auf total knapp 140‘000 fast verdreifacht.

In der laufenden Saison 2016/17 sind erstmals alle NLA- und SPL1-Vereine verpflichtet, ihre Heimspiele live zu streamen. Der minimale Produktions-Standard sieht eine Ein-Kamera-Variante vor; die Grafiken (Spielstand, Spielzeit, Strafen) werden durch eine eigens entwickelte Software automatisch aus dem Liveticker in den Stream eingefügt. Sämtliche Spiele sind dank Cloud-Recording direkt im Anschluss an die Übertragung als On-Demand-Videos auf handballTV.ch verfügbar.

Der Produktions-Standard ist nach oben offen. Die Heimspiele von Wacker Thun oder Länderspiele der Schweizer Nationalmannschaften werden schon seit mehreren Jahren in TV-Qualität (mit mehreren Kameras, Replay und Kommentar) produziert und ausgestrahlt. Dass die hohe Qualität von der Community gut angenommen wird, zeigt der Blick in die Statistik: Die Spiele von Wacker Thun weisen die höchsten Klickzahlen aus; das Derby gegen den BSV Bern Muri vom 2. September war mit mehr als 2‘300 Zuschauern auf dem Livestream die meistgesehene Partie der ersten Saisonhälfte. Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von teils über 15 Minuten weisen die Übertragungen für WebTV regelmässig beeindruckende Werte aus.

Ein grosser Dank und ein Kompliment gebühren den Vereinen, die das Livestreaming aus ihren Hallen im Auftrag des SHV selbständig umsetzen und dabei wertvolles Know-how aufbauen. Die Clubs sind immer wieder auf freiwillige Helfer angewiesen – und sie haben interessante Jobs zu bieten: Gerade im Bereich TV/Livestreaming können spannende Erfahrungen gesammelt werden.

Die inhaltliche Qualität der Übertragungen soll in den kommenden Monaten weiter gesteigert werden. Dazu arbeiten die Clubs und der Verband eng zusammen. Mehrere Vereine haben bereits Bestrebungen unternommen, um ihre Produktionen auszubauen – sei es mit Kommentar, mit mehreren Kameras oder mit Replay. Als mittelfristiges Ziel plant der SHV, jeweils ein «Spiel der Woche» in hoher Qualität zu produzieren und auch kommunikativ entsprechend zu begleiten. Bereits heute werden Partien, die in höherer Qualität produziert werden, auf handballTV.ch als «Top-Spiele» ausgewiesen.

Als nächstes grosses Highlight sind die Länderspiele des Yellow Cup vom 6. bis 8. Januar live auf handballTV.ch zu sehen. Die Produktion der Bilder in der Eulachhalle übernimmt das Team von wackerTV – die Livestream-Pioniere aus dem Berner Oberländer haben im Projekt mit ihrem wertvollen Know-how seit Beginn eine Schlüsselrolle eingenommen.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

Zuschauer verdreifacht
In der ersten Saisonhälfte wurden auf handballTV.ch mehr als 150 Spiele live übertragen. Die Zuschauerzahl wurde im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.
23.12.2016
Azra Mustafoska bleibt eine weitere Saison beim LC Brühl

Die ehemalige Schweizer Internationale Azra Mustafoska hat ihren Vertrag mit Rekordmeister Brühl um ein weiteres Jahr verlängert. Die 29-Jährige wird auch in der kommenden Saison 2017/18 in St. Gallen spielen. Die gebürtige Bernerin spielt seit sieben Jahren in der ersten Mannschaft des Ostschweizer Vereins.

«Sie ist eine wertvolle Stütze im Rückraum», sagt Präsident Alex Zehntner. Sie bringe viel Erfahrung ins Team. «Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.» Azra Mustafoska wurde mit dem LC Brühl Handball bereits zweimal Schweizer Meister und gewann dreimal den Schweizer Cup.

Teilen mit:

Quelle: LC Brühl Handball

20.12.2016
Spono Eagles verlieren Testspiel gegen Bisco Busan aus Südkorea

Wenige Tage vor dem letzten Ernstkampf des Jahres 2016 im Schweizer Cup Viertelfinal bestritten die Spono Eagles ein Freundschaftsspiel gegen das südkoreanische Team Bisco Busan. Nach einem ausgeglichenen Match siegten die Gäste schlussendlich mit 25:28.

Mit Bisco Busan durften die Spono Eagles ganz besondere Gäste in Nottwil begrüssen, handelt es sich dabei doch um das Team, bei dem die Adler im Sommer ein Vorbereitungsturnier absolvieren konnten. Wie schon bei der knappen Niederlage und einem Sieg vor ein paar Monaten, begegneten sich auch diesmal die Teams auf Augenhöhe. Nachdem in der vierten Minute das erste Tor gefallen war, zeigte die Tafel mehrfach Gleichstand an. In der 20. Minute stand es 7:7, danach konnten sich die Südkoreanerinnen absetzen und ihren Vorsprung langsam aber sicher ausbauen. Dies führte zu einem Pausenresultat von 9:13.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten sich die Eagles nicht mehr ganz so dynamisch, Torfrau Laila Troxler konnte mit insgesamt 17 Paraden im ganzen Spiel jedoch Schlimmeres verhindern. Die Südkoreanerinnen zeigten sich sehr clever. Sie durchschauten das Spiel der Nottwilerinnen und es gelang ihnen mehr als einmal, den Ball zu ergattern und in ein Tor umzuwandeln. Im weiteren Verlauf spielten die Eagles mutiger und konnten so manchen schönen Treffer erzielen. Eineinhalb Minuten vor Schluss stand es 25:26, zum Spielende schliesslich 25:28.

Das Spiel war geprägt von Dynamik, Schnelligkeit und Witz und wird den 400 Zuschauern in guter Erinnerung bleiben.

Teilen mit:

Quelle: Spono Eagles

Gäste aus Fernost
Die Spono Eagles absolvierten ein Testspiel gegen das südkoreanische Team von Busan Bisco. Vor 400 Zuschauern verlor der Schweizer Meister nur knapp.
19.12.2016
Auf einen Blick: Die 10. Runde der SPAR Premium League

Der Meister Spono Eagles gewinnt auch das zehnte Ligaspiel, der LK Zug lässt im Innerschweizer Duell gegen den BSV Stans nichts anbrennen und DHB Rotweiss Thun feiert einen hart umkämpften Arbeitssieg gegen das Tabellenschlusslicht SG ATV/KV Basel. 

Klare Verhältnisse in Nottwil. Der Titelverteidiger und aktuelle Tabellenführer Spono Eagles gewinnt nach neun Siegen in Folge auch das zehnte Meisterschaftsspiel und lässt Yellow Winterthur beim 39:17 (18:8) keine Chance. Die Gäste erwischten einen katastrophalen Start, lagen nach 20 Minuten mit 3:15 zurück blieben während der kompletten 60 Minuten an diesem Tag ihre Konkurrenzfähigkeit schuldig. Einzig Isabelle Gwerder wusste mit sechs Toren dagegen zu halten. Auf Seiten von Spono trafen elf verschiedene Spielerinnen, die treffsicherste Akteurin war einmal mehr Topscorerin Xenia Hodel mit sieben Toren. Die Eagles gehen damit als Spitzenreiter in die Weihnachtspause, Yellow liegt auf Rang 6.

Eine Woche nach der Niederlage gegen Spono zeigte sich der LK Zug gut erholt. Beim 40:22 (19:13) Auswärtssieg in Stans bekundete das Team um die Mobiliar Topscorerin Sibylle Scherer jedoch Startschwierigkeiten. In den ersten 20 Minuten hielt der BSV Stans sehr gut mit und durfte sich beim Spielstand von 10:10 Hoffnung auf eine Überraschung machen. Dass es am Ende nicht dazu kam, lag einmal mehr an der Treffsicherheit der beiden Zugerinnen Sibylle Scherer (zehn Tore) und Ria Estermann (acht Tore). Bei den Stanserinnen traf Barbara Schiffmann sieben Mal, Steffi Seerup traf fünf Mal für die Innerschweizerinnen, die weiterhin auf Rang 5 liegen. Zug ist Dritter.

Direkt hinter dem LKZ figuriert Rotweiss Thun auf Rang 4. Im Heimspiel gegen den Tabellenneunten SG ATV/KV Basel mussten die Berner Oberländerinnen jedoch mehr als erwartet kämpfen, um den 26:22 (15:17) Sieg einzufahren. Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken zeigten die Gäste eine ansprechende Leistung, führten zur Pause mit zwei Toren und hielten das Spiel, angeführt von Anja Scherb (sechs Tore), bis zu 47. Minute ausgeglichen (20:20). Erst in der Schlussphase vermochte Thun sich einen Vorteil zu verschaffen und feierte den vierten Sieg in Serie. Topscorerin Teja Ferfolja erzielte nach ihrer Rückkehr von der Frauen EM sogleich zehn Tore, so dass Thun weiter auf Rang 4 liegt. Basel ist Achter.

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Unaufhaltsam
Die Spono Eagles eilen in dieser Saison von Sieg zu Sieg und gewinnen auch gegen Yellow Winterthur deutlich. Ebenfalls zu Siegen am 10. Spieltag kamen Zug und Thun.
16.12.2016
Handball-Splitter SPAR Premium League

Der 10. Spieltag der SPAR Premium League 1 steht auf dem Programm und hat an diesem Wochenende drei Partien zu bieten. Folgt dabei der zehnte Streich des Titelverteidigers Spono Eagles und setzen sich die favorisierten Teams aus Thun (gegen Basel) und Zug (in Stans) durch? 

Bereits am Freitagabend empfängt der souveräne Tabellenführer Spono Eagles das Team von Yellow Winterthur. Die Heimmannschaft strebt den zehnten Sieg im zehnten Spiel an und ist auch ob der Statistik haushoher Favorit gegen Yellow, die zuletzt vier Niederlagen in Serie einstecken mussten. In 27 Spielen gewann Spono 23 Mal, um 20 Uhr soll im SPZ in Nottwil Nummer 24 folgen.

Die positive Serie von drei gewonnenen Spielen will Rotweiss Thun im Heimspiel gegen die SG ATV/KV Basel weiter ausbauen. Die Chancen dafür stehen gut, haben die Berner Oberländerinnen doch seit 2012 nicht mehr gegen Basel verloren. Die Gäste kommen wiederum mit dem ersten Saisonsieg im Rücken nach Thun, wo am Samstag um 17 Uhr im Gotthelf in Thun Anwurf ist.

Ebenfalls am Samstag stehen sich der BSV Stans und LK Zug gegenüber. Die Gastgeberinnen gewannen bislang alle ihre Punkte vor heimischer Kulisse und wollen zum ersten Mal überhaupt im Innerschweizer Duell punkten. Die Gäste aus Zug zogen vor Wochenfrist gegen Spono den Kürzeren und wollen mit einem Auswärtssieg Rang 3 in der Tabelle festigen. Los geht's im Eichli in Stans um 19.30 Uhr.

31. Stadtwerk-Cup
Nicht in der Meisterschaft im Einsatz ist der Tabellenzweite LC Brühl. Die St. Gallerinnen laden zum internationalen Stadtwerk-Cup in die Kreuzbleiche und messen sich mit der Konkurrenz aus Deutschland, Slowenien, Frankreich, Österreich und Südkorea. Mehr zum Stadtwerk-Cup gibt es hier.

SHV-Livestream
Alle Spiele, auch die Partien des Stadtwerk-Cups, sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

 

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
10. Runde in der SPAR Premium League 1. Sechs Teams kämpfen zum letzten Mal in diesem Kalenderjahr um Punkte, wer dabei gegen wen spielt, verrät der Splitter.
16.12.2016
Yellow Winterthur: Goalie Lea Schüpbach privat

Einmal wöchentlich gewährt SPL1-Club Yellow Winterthur einen Einblick in das Privatleben seiner Spielerinnen. In der aktuellen Ausgabe verrät Goalie Lea Schüpbach, womit sie sich beruflich beschäftigt und was Justin Bieber mit ihr und ihrem Goalietrainer zu tun hat.

Was machst du von #nine2five, wenn du nicht in der Halle bist?
Lea Schüpbach: Ich bin KV-Lernende an der United school of sports. Zur Schule gehe ich jedoch nur noch freitags. Von Montag bis Donnerstag arbeite ich beim Hilfswerk der Evangelischen Kirchen (HEKS).

Wo ist deine Firma stationiert und was macht das Unternehmen? 
Lea Schüpbach: Der Hauptsitz von HEKS ist in Zürich. Momentan bin ich jedoch in Aarau stationiert. Hier bei der Regionalstelle Aargau/Solothurn haben wir eine Dolmetscher-Vermittlung, bieten begleitetes Wohnen an und haben eine Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende und sozial Benachteiligte.

Wie gehst du zur Arbeit und was machst du um dabei die Zeit zu vertreiben?
Lea Schüpbach: Zur Arbeit gehe ich mit dem Zug. Auf meinem Weg höre ich gerne Musik, erledige Hausaufgaben, lerne oder geniesse das Nichtstun.

Du hast von Goalietrainer Hugo ein Justin Bieber Poster zum Geburtstag erhalten. Dies ziert nun die Tür in unserem Physioraum – was hat es damit auf sich?
Lea Schüpbach: Das ist eine längere Geschichte. Ich hatte im September Geburtstag und im Trainingslager hatten wir es davon, was ich von meinem Goalietrainer bekomme. Hugo meinte dann, dass er doch nicht wisse, was man einem Teenager schenke. Irgendwann kam er auf die «glorreiche» Idee, dass sicher jede 19-jährige ein Fan von Justin Bieber sein muss. Darum erhielt ich ein übergrosses Justin Bieber Poster, welches nun an der Tür des Physioraumes hängt. Grosses Danke nochmals an dich, Hugo!

Mit welcher Eigenkreation würdest du als Ben & Jerry’s Liebhaberin das Sortiment ergänzen?
Lea Schüpbach: Eine neue Sorte mit einem Nutella Kern, Brownie- und Cookie-Stücken würde ich sofort kaufen!

Alle bisherigen Ausgaben der spannenden Rubrik #nine2five gibt es auf der Facebook-Seite von Yellow Winterthur.

Teilen mit:

Quelle: Yellow Winterthur/Matthias Schlageter

#nine2five
Lea Schüpbach steht bei Yellow Winterthur im Tor. Was sie beruflich macht und ihre spezielle Bindung zu Justin Bieber verrät die 19-jährige im Interview.

 

Anzeige
web by zynex | hosting by ssn SPAR Premium League, c/o Schweizerischer Handball-Verband, Tannwaldstr. 2, Postfach 1750, 4600 Olten
Tel. +41 31 370 70 00 - Fax +41 31 370 70 09 - shv-fsh@handball.ch
Impressum | Rechtliches