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Showdown um den Titel
Spiel 3 in der SPL1-Finalserie wird die Entscheidung in der Meisterschaft bringen. Die Partie ist aber für einige Spielerinnen noch mehr, nämlich das letzte Spiel der Karriere.
Ausgleich im Frauenfinal
Die Spono Eagles gewinnen Final 2 in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel gegen den LC Brühl mit 31:24. Jetzt kommt es am Dienstag zum Showdown.
"Darum liebe ich diesen Sport!"
Laura Oberli kämpft mit Brühl um den Titel in der SPL1. Es sind die letzten Spiele für "Obi" als aktive Spielerin. Im Interview blickt sie auf ihre Karriere zurück.
22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: SPONO EAGLES HOLEN SICH DAS DOUBLE!

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister im Frauenhandball! Das Team vom Sempachersee besiegte im entscheidenden Showdown im heimischen SPZ den LC Brühl vor 750 Zuschauern mit 25:21 (9:9) und gewinnt damit nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft der SPAR Premium League.

Am Ende sah es fast genauso aus wie vor etwas mehr als drei Wochen beim Cupfinal in Zürich. Spono-Captain Patrizia Ramseier bekam den Pokal überreicht und jubelte anschliessend unter dem Konfettiregen mit ihren Mitspielerinnen. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den Cup, sondern die Meisterschaftstrophäe wurde vergeben. Und wieder waren es die Spono Eagles, die am Ende die Nase vorne hatten und den letztjährigen Doublegewinner LC Brühl auch im zweiten Wettbewerb entthronten. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Nottwilerinnen damit das Double aus Meisterschaft und Cup.

Die Eagles waren es auch, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach Treffern von Lisa Frey, Xenia Hodel und Sabrina Amrein führte die Heimmannschaft nach vier Minuten mit 3:1. Brühl hatte jedoch eine Antwort parat und erzielte durch Laura Oberli in der achten Minute die erste Führung (4:3). Es sollte der letztmalige Vorsprung für die Titelverteidigerinnen am Dienstagabend bleiben.

Im Schatten der am Spielfeldrand postierten, im Licht schimmernden Trophäe, war die erste Halbzeit nicht von spielerischem Glanz geprägt. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Abspielfehler und Fehlwürfe prägten das Angriffsspiel beider Mannschaften, die sich allerdings auch in der Defensivarbeit nichts schenkten und ordentlich zupackten. Bis zum Pausenpfiff konnte sich weder das Heimteam von Urs Mühlethaler noch die Gastmannschaft von Werner Bösch absetzen, so dass es mit 9:9 in die Pause ging.

Spono kam mit grossem Tempo aus der Kabine und stellte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs die Basis für den späteren Sieg. In gerade einmal drei Minuten zogen die Eagles auf 14:10 davon und zwangen Brühl zu einem frühen zweiten Timeout. Speziell die gut aufgelegte Sabrina Amrein, die vom linken Flügel sieben ihrer acht Versuche im Tor unterbrachte, konnte von der Deckung der St. Gallerinnen nicht gestoppt werden. Tamara Aegerter im Tor war erneut ein wichtiger Faktor im Spiel der Eagles, die sich aber auch selbst das Leben schwer machten.

Bereits in der 38. Minute kassierte Schlüsselspielerin Ivana Ljubas nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und war fortan zum Zuschauen verdammt. Die Gäste schienen einen Moment lang davon profitieren zu können, als sie in der 40. Minute wieder bis auf zwei Treffer an Spono herankamen (14:16). Die Eagles erholten sich aber schnell von der vermeintlichen Schwächung und stellten das sichere Polster wieder her. Brühl versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen und spielte dabei zeitweise mit sieben Feldspielerinnen, allein es wollte nicht gelingen. Der Rückstand, den sich die St. Gallerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einfingen, war schlichtweg gegen an diesem Abend bessere Nottwilerinnen nicht aufzuholen.

Daran konnten auch die agile Laura Spatz (6/1) und die treffsichere Martina Goricanec (4 von 4) nichts ändern. Spono hatte mit Sabrina Amrein und der erneut starken Lisa Frey (6/2) stets die bessere Antwort parat. Am Ende setzten sich die Spono Eagles unter dem grossen Jubel der mit 750 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte SPZ Sporthalle mit 25:21 durch.

Der fünfte Meistertitel für die Frauenmannschaft aus Nottwil ist nach einer souveränen Spielzeit hochverdient. Die Eagles waren vom ersten Spieltag der Hauptrunde bis zum dritten Playoff-Finalspiel das Mass der Dinge und die Mannschaft, an der sich die Konkurrenz vergeblich die Zähne ausbiss. Rekordmeister Brühl war mit Spono noch am ehesten auf einem Level. Unter dem Strich fehlte dem Doublesieger der Vorsaison aber auch das Quäntchen, um erneut ganz vorne an der Spitze zu stehen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 25:21 (9:9)
SPZ Nottwil: 750 Zuschauer. - SR: Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Ljubas (38.) gegen Spono, 6mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (2), Frey (6/2), Ramseier (2), Spaar, Matter (2), Hodel (1), Amrein (7), Calchini, Wyder, Ljubas (5/2), Irman.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht, Ussia, Altherr (1), Özcelik, Goricanec (4), Mustafoska, Wenger, Fudge (5), Marina Schlachter (1), Oberli (3), Spatz (6/1), Murer (1).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler; Brühl ohne Kerstin Kündig, Rebecca Kündig, Stefanie Albrecht. Verschossene Penaltys: 1:1
 



Stimmen zum Spiel
Urs Mühlethaler, Trainer Spono: "In der Pause haben wir uns vorgenommen unsere gute Deckung noch besser zu nutzen und die Gegenstösse konsequenter zu fahren. Das ist uns gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit perfekt gelungen. Der zweite Punkt, der heute den Ausschlag zu unseren Gunsten bewirkt hat, war, dass wir den Ausfall von Ivana Ljubas als Mannschaft unglaublich souverän weggesteckt und kompensiert haben. Mit Blick auf die gesamte Saison haben wir uns diesen Titel verdient. Wir standen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und haben diesen Platz mit harter Arbeit verteidigt. Alle Spitzenteams werden zur nächsten Saison einen Umbruch im Team haben. Unser Hunger ist aber ganz sicher noch nicht gestillt. Unser Motto lautet: Auf zu neuen Abenteuern!"

Werner Bösch, Trainer Brühl: "Wir haben zu viele freie Würfe nicht im Tor untergebracht. Anfang der zweiten Halbzeit sind wir dann zu hektisch und treffen ein, zwei falsche Entscheidungen. Dem Rückstand, den wir dadurch kassieren, laufen wir dann dem Rest vom Spiel hinterher. In den kleinen Details war Spono heute einfach besser. Deshalb gratuliere ich den Spono Eagles an dieser Stelle auch herzlich zum Titel. Sie waren das dominanteste Team und sind verdient Schweizer Meister geworden. Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Bis auf wenige Kleinigkeiten hat sie sich heute gut präsentiert. Das war bei der deutlichen Niederlage am Samstag ganz anders. Klar wäre es schön gewesen sich mit einem Titel zu verabschieden, aber dieses Jahr hat es einfach nicht sollen sein."

Patrizia Ramseier, Captain Spono: "Unsere Abwehr ist in der zweiten Halbzeit sehr kompakt gestanden, was es uns ermöglicht hat, leichte Tore zu erzielen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg. Heute, wie auch während der ganzen Saison, ist es uns gelungen, das Spiel zu dominieren und dem Gegner unseren Plan aufzuzwingen. Von daher denke ich, dass wir die beste Mannschaft waren und verdientermassen Meister geworden sind. Meine Karriere mit dem Double zu beenden, ist das Schönste, was ich mir je hätte vorstellen können. Ab jetzt wird gefeiert und das wird richtig abgehen."
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 2:1

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister 2017/18!

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

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22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Titelentscheidung und Abschiedsvorstellung

Die Finalissima um den Meistertitel in der SPAR Premium League 1 (SPL1) wird am Dienstag in Nottwil nicht nur bei den Beteiligten auf dem Feld und den Fans und Freunden auf der Tribüne für (An-) Spannung und (Vor-) Freude sorgen. Die Partie, die um 19.30 Uhr im SPZ in Nottwil angepfiffen wird, ist auch ein Zahlenspiel von einschneidendem Charakter.

1 – 6 – 11 – 15 – 27 oder anders ausgedrückt: 1'346 Mal Frauenhandball auf Spitzenniveau. Das letzte Spiel der Saison wird nicht nur über den Meister der Spielzeit 2017/18 entscheiden. Es ist auch gleichzeitig das letzte Pflichtspiel für Azra Mustafoska (Rang 1 meiste Einsätze in der SPL), Jessica Wenger (6.), Patrizia Ramseier (11.), Laura Oberli (15.) und Tamara Aegerter (27.).

Rekordspielerin Azra Mustafoska startete ihre Karriere im Berner Oberland, wo sie später auch fünf Spielzeiten für Rotweiss Thun in der höchsten Liga aktiv war. Es folgten acht Saisons in der Ostschweiz beim LC Brühl, ihre jetzige, neunte Spielzeit wird mit dem alles entscheidenden dritten Finalspiel nun zu Ende gehen. Gelingt ihrem Team der Sieg, dann würde sie im 352. Spiel den Pokal als Captain in Empfang nehmen.

Den Start in ihre Karriere erlebte Jessica Wenger bei den Juniorinnen von Yellow Winterthur. Nach zwei Jahren beim TV Uster wechselte sie 2008 zum LC Brühl. Dort spielt die Linkshänderin noch heute. 291 Mal stand sie für Uster und Brühl auf dem Feld. 237 Spiele absolvierte ihre Teamkollegin Laura Oberli bislang in ihrer Karriere auf höchstem Niveau. Uster, ZMC Amicitia, Zug und zuletzt Brühl lauteten ihre Stationen im Spitzenhandball. Nun wollen beide gemeinsam mit einem weiteren Titel die aktive Karriere ausklingen lassen.

Auch Patrizia Ramseier, Captain bei Spono, verfügt über reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau. Spielt die Kreisläuferin auch am Dienstagabend, dann wird es ihr 264. Einsatz sein. Damit würde sie zum Abschluss in die Top 10 der meisten Einsätze vorrücken. Viel lieber wäre ihr aber vermutlich nach dem Schlusspfiff den Pokal in den Händen halten zu können.

Das ist sicherlich auch ganz nach dem Geschmack von Tamara Aegerter. Die Torhüterin zeigte in Finalspiel 2, ihrem 204. Auftritt auf höchste Niveau, dass sie auch auf der Zielgeraden der Karriere noch zu den Besten gehört. Aegerter, die 2015 von Rotweiss Thun nach Nottwil wechselte, hatten grossen Anteil am Ausgleich der Spono Eagles in der best-of-3-Serie, die nun ihren Abschluss finden wird.

Final 3 wird für eine Reihe von weiteren Personen eine Abschiedsvorstellung werden. Auf Seiten der Eagles verlassen Xenia Hodel (Deutschland) und Lisa Frey (Dänemark) für ihre Karriere die Schweiz. Die Schuhe an den Nagel hängen wird zudem Tatiana Heini. Assistenztrainer Martin Accola zieht sich ebenso zurück wie sein Gegenüber, Brühl Co-Trainer Marco von Ow. Der Cheftrainer der St. Gallerinnen, Werner Bösch, wechselt zum Männerhandball und wird bei den Kadetten Schaffhausen u.a. Assistenztrainer beim NLA-Team.

Der Showdown um den Titel mit gleichzeitiger Abschiedsvorstellung einiger grosser Persönlichkeiten im Schweizer Frauenhandball wird live auf srf.ch/sport und auf handballTV im Stream übertragen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles - LC Brühl Handball 1:1

Das nächste Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

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19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Spono gewinnt in St. Gallen und stellt auf 1:1

Die Serie geht weiter. Finalrundensieger Spono Eagles gewinnt das zweite Playoff-Endspiel um den Titel in der SPAR Premium League 1 auswärts beim LC Brühl mit 31:24 (18:13) und gleicht damit in der Serie zum 1:1 aus. Am kommenden Dienstag kommt es nun zum Showdown um den Meistertitel.

Die Spono Eagles mussten nach der Auftaktniederlage am Donnerstag vor heimischer Kulisse nun am Samstag in St. Gallen gewinnen, um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten. Und das Team von Urs Mühlethaler liess von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, in der Kreuzbleiche nicht als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 108 Sekunden führten die Eagles bereits mit 3:0. Nach 4:14 Minuten sah sich Brühl-Coach Werner Bösch gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen – 5:0 stand es zu jenem Zeitpunkt bereits für Spono.

Diesem 5-Tore-Rückstand sollte den Brühlerinnen noch für eine lange Zeit nachrennen. Zwar fing sich der Titelverteidiger Mitte der ersten Halbzeit für einen kurzen Moment, als Marina Schlachter in der 17. Minute zum 10:12 verkürzte. An eine Wende war aber vor mehr als 1'000 Zuschauern nicht zu denken. Das Gegenteil war der Fall. Spono zeigte sich im Gegensatz zu Final 1 von einer deutlichen besseren Seite, spielte Angriffe konsequent aus und kam dank einigen Paraden von Tamara Aegerter zu leichten Toren im Tempogegenstoss. Bis zum Pausenpfiff setzten sich die Eagles wieder auf die besagten fünf Tore ab – mit 18:13 für die Gäste ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit war das Abbild des ersten Durchgangs. Wieder gelang Brühl in der Offensive nichts, Spono hingegen traf erneut fünfmal in Serie und vergrösserte den Vorsprung auf 23:13. Bereits in Minute 36 rief Werner Bösch seine Spielerinnen erneut zu einer Auszeit zusammen. Zwar gelang dem Heimteam in der Folge der ein oder andere erfolgreiche Abschluss in der Offensive. Allein, die Partie war bereits verloren. Mehr als Ergebniskosmetik liessen auch weiterhin konzentrierte Eagles nicht mehr zu. Am Ende jubelten die Spono-Spielerinnen gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Fans über den 31:24-Auswärtssieg.

Den Nottwilerinnen ist es nur 46 Stunden nach der Heimniederlage gelungen im Kollektiv deutlich präsenter und zielstrebiger zu sein. Davon profitierte allen voran Lisa Frey, der zehn Tore gelangen, acht davon aus dem Spiel heraus. Am Donnerstag war sie bereits siebenfache Torschützin, erzielte dabei aber ihre Treffer ausschliesslich per 7-Meter. Auf der Goalieposition zeigten die Eagles ebenfalls eine Leistungssteigerung. Tamara Aegerter, die in der 17. Minute von Lea Schüpbach übernahm, zeigte eine hervorragende Leistung und erstickte die Aufholversuche der Brühlerinnen mit ihren Paraden im Keim. Auch Sabrina Amrein wusste zu gefallen.

Beim LC Brühl war hingegen von Beginn an der Wurm drin. Am Ende trafen die beiden Routiniers Kathryn Fudge und Azra Mustafoska mit je fünf Toren noch am Häufigsten. Topscorer Mustafoska war dabei aber ausschliesslich per 7-Meter erfolgreich. Ansonsten war die Leistung der St. Gallerinnen in allen Mannschaftsteilen ungenügend, um vor heimischer Kulisse eine reelle Chance auf den Meistertitel zu haben. Brühl muss sich definitiv steigern, wenn es am Dienstag in der Finalissima auswärts in Nottwil den Eagles im Kampf um den Titel die Stirn bieten will.
 



Spielstatistik
LC Brühl – Spono Eagles 24:31 (13:18)
Kreuzbleiche St. Gallen: 1'200 Zuschauer. - SR: Castineiras/Zwahlen. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Brühl, 4mal 2 Minuten gegen Spono.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia, Altherr (1), Özcelik (2), Goricanec (1), Mustafoska (5/5), Rebecca Kündig (1), Fudge (5), Marina Schlachter (3), Oberli, Spatz (3), Murer (1).
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (1), Frey (10/2), Ramseier, Spaar, Matter (1), Hodel (3), Amrein (5), Calchini (1), Wyder (2), Ljubas (4), Irman (4).
Bemerkungen: Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger; Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 1:1

Nächstes Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

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19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Die Karriere von Laura Oberli auf der Zielgeraden

Nach der diesjährigen Playoff-Finalserie in der SPAR Premium League 1 zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles werden einige Spielerinnen ihre Schuhe an den Nagel hängen und die aktive Karriere hinter sich lassen. Auch für Brühls Laura Oberli wird entweder am Samstag oder am Dienstag die Laufbahn als Spielerin enden. Vor der abschliessenden sportlichen Entscheidung hat sich «Obi» den Fragen von handball.ch gestellt.
 



handball.ch: Seit rund zehn Jahren bist du nun schon in der höchsten bzw. zweithöchsten Frauenliga unterwegs. Was ist dir dabei, positiv wie negativ, ganz besonders in Erinnerung geblieben?
Laura Oberli: Ich habe in dieser Zeit sehr viele Menschen kennengelernt und dabei auch sehr enge Freundschaften geschlossen. Das wichtigste für mich war immer das Team. Was man zusammen erlebt, diese positiven Erlebnisse, sind einfach genial. Die Emotionen gerade in Playoff-Spielen erlebt man nur im Sport und das ist einfach unglaublich toll.
Ganz speziell waren für mich auch die Europacup-Spiele. Genau solche Spiele sind die Belohnung dafür, dass man in der Saison hart gearbeitet hat. Jede Reise ins Ausland war für mich ein besonderes Erlebnis. Letzte Saison waren wir in Russland und mussten in einem alten Lager aus der Zeit der Sowjetunion übernachten. Ich würde persönlich nie an einen solchen Ort Urlaub machen. Trotzdem konnte ich von jedem Ort an dem ich war, auch wenn es wie in diesem Fall einem Geisterhaus ähnelte, positives mitnehmen.

Aussenstehende sehen die Spiele am Wochenende und sehen wie viel Spass wir haben. Dahinter steckt aber sehr viel Arbeit. Jeden Tag stehen wir früh am Morgen auf und gehen den ganzen Tag zur Arbeit oder Uni. Am Abend stehen wir zusammen in der Sporthalle und gehen an unsere Grenzen. Da gibt es doch auch Momente, in denen man einfach direkt nach der Arbeit oder Uni nach Hause gehen möchte. Hier kommt für mich aber ganz klar der Teamgedanke – es geht allen gleich – wir möchten zusammen ein Ziel erreichen – also nehmen wir dies in Kauf und opfern dafür unsere Freizeit, ins Spiel. Schlussendlich schliesst sich der Kreis. Geteiltes Leid und geteilte Freude schweissen zusammen. Genau darum liebe ich diesen Sport!

handball.ch: Wie hat sich der Frauenhandball während deiner aktiven Zeit entwickelt? Wo steht er im Vergleich zu deinen Anfangsjahren?
Laura Oberli: Im Athletikbereich hat sich vieles getan. Bei internationalen Spielen können die Schweizerinnen mithalten, das sieht man auch bei der Nationalmannschaft. Zudem gehen jetzt viele Spielerinnen ins Ausland - das freut mich sehr. Es braucht sehr viel Überwindung von der Schweiz ins Ausland zu wechseln, da man hier alles aufgeben muss. Leider schwächt dies die Schweizer Liga – aber jungen Spielerinnen bietet es gleichzeitig die Möglichkeit früh auf nationaler Ebene zu spielen und sich gegen ältere Spielerinnen zu behaupten.

handball.ch: Aktuell geht es gegen Spono um den Meistertitel. Wie wichtig ist es für dich mit einem Erfolgserlebnis, in dem Fall einem Titel, aufzuhören? Oder ist deine Karriere auch vollkommen, wenn das letzte Spiel mit einer sportlichen Niederlage endet?
Laura Oberli: Natürlich ist es schön mit einem Titel die Karriere zu beenden. Aber wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, dann kann ich mich überglücklich schätzen. Ich gewann mit Zug den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, was gleichzeitig auch mein erster Titel war. Anschliessend noch drei weitere Meisterschaften und drei Cupsiege. Dies waren geniale Momente, welche ich niemals vergessen werde und genau auf diese Momente kann ich heute zurückblicken.

handball.ch: Was braucht es aus deiner Sicht, um Spono am Samstag zu schlagen? Weshalb sind die Eagles so eine gefährliche Mannschaft?
Laura Oberli: Gegen Spono braucht es viele Emotionen und eine sehr kämpferische Leistung. Die Abwehr spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit erfolgreichen Verteidigungsaktionen kommt man gestärkt in den Angriff und das gibt einem Kraft vorne Tore zu werfen.
Fast der gesamte Rückraum von Spono ist in der Nationalmannschaft und sie haben auch mit Neli Irman und Ivana Ljubas Spielerinnen mit internationaler Erfahrung in ihren Reihen. Sie haben eine starke Saison gespielt und gehen klar als Favorit in diese Playoff-Serie, auch wenn wir jetzt mit 1:0 führen.

handball.ch: Du wirst dem LC Brühl in Zukunft als Teammanagerin erhalten bleiben. Was genau wirst du in dieser Funktion machen? Wie bist du denn überhaupt an die Aufgabe gekommen?
Laura Oberli: Das stimmt, nächste Saison werde ich als Teammanagerin die erste Mannschaft betreuen. Eigentlich haben wir noch nicht genau definiert was meine Aufgaben sind. Aber was ich sagen kann ist, dass ich das Bindeglied zur Mannschaft sein werde. Ich möchte, dass sich die Spielerinnen auf den Handball konzentrieren können. Es soll sich niemand Gedanken darüber machen, welche Person ich kontaktieren muss, wenn ich irgendetwas brauche. Mit dem neuen SPL 1- Trainer Martin Gerstenecker habe ich abgemacht, dass ich Anliegen/Probleme von den Spielerinnen aufnehme und selber Entscheidungen treffen soll. Zudem ist es so, dass ich mich bei der Planung und dann während der Saison jederzeit einbringen soll. Was das alles genau bedeutet, werden wir nach der Saison noch konkretisieren.

handball.ch: Dir bleibt trotz der neuen Aufgabe sicherlich mehr Zeit für Anderes. Worauf legst du in Zukunft abseits des Handballs den Fokus?
Laura Oberli: Ich habe für den Sport andere Freundschaften stark vernachlässigt, deshalb freue ich mich endlich alte Freunde mehr zu treffen. Aber ich denke man wird mich auch zukünftig in der Sporthalle treffen. Mein Freund Stefan spielt bei Pfadi Winterthur und ich hoffe ich bekomme eine Saisonkarte von ihm (lacht). Mein Bruder Luca wechselt nächste Saison nach Baden und bestimmt werde ich auch dort einige Spiele mehr von ihm schauen können. Obwohl meine Eltern fast jedes Spiel von mir anschauen, sehen wir uns kaum. Ich möchte mehr mit Ihnen unternehmen. Beide spielen Golf – vielleicht fange ich im Sommer mit einem Anfängerkurs an.

Bevor sich Laura Oberli dem Golfsport widmen kann, kämpft sie noch um die Meisterschaft in der SPL1. Am Samstag kommt es zu Spiel 2 aus der Kreuzbleiche in St. Gallen. Die Gastgeberinnen haben einen Matchball zur Titelverteidigung. Die Gäste müssen siegen, um ein Entscheidungsspiel am kommenden Dienstag zu erzwingen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 0:1

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

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24.05.2018
SPL1: Verstärkung aus Dänemark für Yellow Winterthur

Yellow Winterthur hat für die neue Saison die 20-jährige Dänin Agnethe Leonora Boysen verpflichtet.  Die Rückraumspielerin stösst von Ringkøbing Håndbold, wo sie die letzten zwei Saisons in der höchsten Dänischen Liga gespielt hat, zu den Winterthurerinnen und ersetzt dort Topscorerin Nicoline Berthelsen, welche den umgekehrten Weg geht und in ihre Heimat zurückkehrt.

Boysen konnte die Verantwortlichen von Yellow bei einem Aufenthalt in Winterthur davon überzeugen, dass sie sowohl sportlich als auch menschlich sehr gut ins Team passt und daher zur gewünschten Verstärkung werden kann. Boysen, welche aus einer handballbegeisterten Familie stammt - beide Elternteile waren aktive Handballer, ihr Bruder Rasmus spielt bei Ribe-Esbjerg in der Dänischen Eliteliga, begann ihre Handballlaufbahn bei Ikast Håndbold, absolvierte zwei Schuljahre in einem Handballinternat, bevor sie zu ihrem heutigen Klub wechselte und nun den Schritt in die Schweiz wagt.

Agnethe Boysen (20) verstärkt ab der kommenden Saison Yellow Winterthur in der SPAR Premium League.

      
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Quelle: Yellow Winterthur

24.05.2018
SPL1: Fabiola Hostettler wechselt von Thun zum LC Brühl Handball

Fabiola Hostettler wechselt von Rotweiss Thun zum LC Brühl. Nachdem bereits seit einiger Zeit klar war, dass die Kreisläuferin Thun verlassen wird, ist nun ihre neue sportliche Heimat bekannt. Mit dem Wechsel zum Rekordmeister nach St. Gallen setzt sich bei Brühl die Tradition fort, dass seit 2009 stets mindestens eine Berner Oberländerinnen im SPL-Kader figuriert.

Ihre handballerische Ausbildung hat Fabiola Hostettler seit 2009 beim DHB Rotweiss Thun durchlaufen mit Zugehörigkeit zum SPL-Team ab der Saison 2015/16. Es folgten Aufgebote in Lehrgängen des A-Nationalkaders im Jahr 2017. Im September 2018 nimmt sie ihr Studium, Kommunikation, Journalismus & Unternehmenskommunikation, an der zhaw Winterthur auf. Der LC Brühl nutzte den beruflich bedingten geographischen Wechsel der Spielerin und ist überzeugt eine Kreisläuferin mit defensiven wie offensiven Qualitäten mit Potential verpflichtet zu haben.

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Quelle: LC Brühl Handball

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: SPONO EAGLES HOLEN SICH DAS DOUBLE!

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister im Frauenhandball! Das Team vom Sempachersee besiegte im entscheidenden Showdown im heimischen SPZ den LC Brühl vor 750 Zuschauern mit 25:21 (9:9) und gewinnt damit nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft der SPAR Premium League.

Am Ende sah es fast genauso aus wie vor etwas mehr als drei Wochen beim Cupfinal in Zürich. Spono-Captain Patrizia Ramseier bekam den Pokal überreicht und jubelte anschliessend unter dem Konfettiregen mit ihren Mitspielerinnen. Dieses Mal ging es jedoch nicht um den Cup, sondern die Meisterschaftstrophäe wurde vergeben. Und wieder waren es die Spono Eagles, die am Ende die Nase vorne hatten und den letztjährigen Doublegewinner LC Brühl auch im zweiten Wettbewerb entthronten. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Nottwilerinnen damit das Double aus Meisterschaft und Cup.

Die Eagles waren es auch, die zu Spielbeginn den besseren Start erwischten. Nach Treffern von Lisa Frey, Xenia Hodel und Sabrina Amrein führte die Heimmannschaft nach vier Minuten mit 3:1. Brühl hatte jedoch eine Antwort parat und erzielte durch Laura Oberli in der achten Minute die erste Führung (4:3). Es sollte der letztmalige Vorsprung für die Titelverteidigerinnen am Dienstagabend bleiben.

Im Schatten der am Spielfeldrand postierten, im Licht schimmernden Trophäe, war die erste Halbzeit nicht von spielerischem Glanz geprägt. Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Abspielfehler und Fehlwürfe prägten das Angriffsspiel beider Mannschaften, die sich allerdings auch in der Defensivarbeit nichts schenkten und ordentlich zupackten. Bis zum Pausenpfiff konnte sich weder das Heimteam von Urs Mühlethaler noch die Gastmannschaft von Werner Bösch absetzen, so dass es mit 9:9 in die Pause ging.

Spono kam mit grossem Tempo aus der Kabine und stellte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs die Basis für den späteren Sieg. In gerade einmal drei Minuten zogen die Eagles auf 14:10 davon und zwangen Brühl zu einem frühen zweiten Timeout. Speziell die gut aufgelegte Sabrina Amrein, die vom linken Flügel sieben ihrer acht Versuche im Tor unterbrachte, konnte von der Deckung der St. Gallerinnen nicht gestoppt werden. Tamara Aegerter im Tor war erneut ein wichtiger Faktor im Spiel der Eagles, die sich aber auch selbst das Leben schwer machten.

Bereits in der 38. Minute kassierte Schlüsselspielerin Ivana Ljubas nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte und war fortan zum Zuschauen verdammt. Die Gäste schienen einen Moment lang davon profitieren zu können, als sie in der 40. Minute wieder bis auf zwei Treffer an Spono herankamen (14:16). Die Eagles erholten sich aber schnell von der vermeintlichen Schwächung und stellten das sichere Polster wieder her. Brühl versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen und spielte dabei zeitweise mit sieben Feldspielerinnen, allein es wollte nicht gelingen. Der Rückstand, den sich die St. Gallerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit einfingen, war schlichtweg gegen an diesem Abend bessere Nottwilerinnen nicht aufzuholen.

Daran konnten auch die agile Laura Spatz (6/1) und die treffsichere Martina Goricanec (4 von 4) nichts ändern. Spono hatte mit Sabrina Amrein und der erneut starken Lisa Frey (6/2) stets die bessere Antwort parat. Am Ende setzten sich die Spono Eagles unter dem grossen Jubel der mit 750 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte SPZ Sporthalle mit 25:21 durch.

Der fünfte Meistertitel für die Frauenmannschaft aus Nottwil ist nach einer souveränen Spielzeit hochverdient. Die Eagles waren vom ersten Spieltag der Hauptrunde bis zum dritten Playoff-Finalspiel das Mass der Dinge und die Mannschaft, an der sich die Konkurrenz vergeblich die Zähne ausbiss. Rekordmeister Brühl war mit Spono noch am ehesten auf einem Level. Unter dem Strich fehlte dem Doublesieger der Vorsaison aber auch das Quäntchen, um erneut ganz vorne an der Spitze zu stehen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 25:21 (9:9)
SPZ Nottwil: 750 Zuschauer. - SR: Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Ljubas (38.) gegen Spono, 6mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (2), Frey (6/2), Ramseier (2), Spaar, Matter (2), Hodel (1), Amrein (7), Calchini, Wyder, Ljubas (5/2), Irman.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht, Ussia, Altherr (1), Özcelik, Goricanec (4), Mustafoska, Wenger, Fudge (5), Marina Schlachter (1), Oberli (3), Spatz (6/1), Murer (1).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler; Brühl ohne Kerstin Kündig, Rebecca Kündig, Stefanie Albrecht. Verschossene Penaltys: 1:1
 



Stimmen zum Spiel
Urs Mühlethaler, Trainer Spono: "In der Pause haben wir uns vorgenommen unsere gute Deckung noch besser zu nutzen und die Gegenstösse konsequenter zu fahren. Das ist uns gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit perfekt gelungen. Der zweite Punkt, der heute den Ausschlag zu unseren Gunsten bewirkt hat, war, dass wir den Ausfall von Ivana Ljubas als Mannschaft unglaublich souverän weggesteckt und kompensiert haben. Mit Blick auf die gesamte Saison haben wir uns diesen Titel verdient. Wir standen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze und haben diesen Platz mit harter Arbeit verteidigt. Alle Spitzenteams werden zur nächsten Saison einen Umbruch im Team haben. Unser Hunger ist aber ganz sicher noch nicht gestillt. Unser Motto lautet: Auf zu neuen Abenteuern!"

Werner Bösch, Trainer Brühl: "Wir haben zu viele freie Würfe nicht im Tor untergebracht. Anfang der zweiten Halbzeit sind wir dann zu hektisch und treffen ein, zwei falsche Entscheidungen. Dem Rückstand, den wir dadurch kassieren, laufen wir dann dem Rest vom Spiel hinterher. In den kleinen Details war Spono heute einfach besser. Deshalb gratuliere ich den Spono Eagles an dieser Stelle auch herzlich zum Titel. Sie waren das dominanteste Team und sind verdient Schweizer Meister geworden. Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Bis auf wenige Kleinigkeiten hat sie sich heute gut präsentiert. Das war bei der deutlichen Niederlage am Samstag ganz anders. Klar wäre es schön gewesen sich mit einem Titel zu verabschieden, aber dieses Jahr hat es einfach nicht sollen sein."

Patrizia Ramseier, Captain Spono: "Unsere Abwehr ist in der zweiten Halbzeit sehr kompakt gestanden, was es uns ermöglicht hat, leichte Tore zu erzielen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg. Heute, wie auch während der ganzen Saison, ist es uns gelungen, das Spiel zu dominieren und dem Gegner unseren Plan aufzuzwingen. Von daher denke ich, dass wir die beste Mannschaft waren und verdientermassen Meister geworden sind. Meine Karriere mit dem Double zu beenden, ist das Schönste, was ich mir je hätte vorstellen können. Ab jetzt wird gefeiert und das wird richtig abgehen."
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 2:1

Die Spono Eagles sind Schweizer Meister 2017/18!

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

22.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Titelentscheidung und Abschiedsvorstellung

Die Finalissima um den Meistertitel in der SPAR Premium League 1 (SPL1) wird am Dienstag in Nottwil nicht nur bei den Beteiligten auf dem Feld und den Fans und Freunden auf der Tribüne für (An-) Spannung und (Vor-) Freude sorgen. Die Partie, die um 19.30 Uhr im SPZ in Nottwil angepfiffen wird, ist auch ein Zahlenspiel von einschneidendem Charakter.

1 – 6 – 11 – 15 – 27 oder anders ausgedrückt: 1'346 Mal Frauenhandball auf Spitzenniveau. Das letzte Spiel der Saison wird nicht nur über den Meister der Spielzeit 2017/18 entscheiden. Es ist auch gleichzeitig das letzte Pflichtspiel für Azra Mustafoska (Rang 1 meiste Einsätze in der SPL), Jessica Wenger (6.), Patrizia Ramseier (11.), Laura Oberli (15.) und Tamara Aegerter (27.).

Rekordspielerin Azra Mustafoska startete ihre Karriere im Berner Oberland, wo sie später auch fünf Spielzeiten für Rotweiss Thun in der höchsten Liga aktiv war. Es folgten acht Saisons in der Ostschweiz beim LC Brühl, ihre jetzige, neunte Spielzeit wird mit dem alles entscheidenden dritten Finalspiel nun zu Ende gehen. Gelingt ihrem Team der Sieg, dann würde sie im 352. Spiel den Pokal als Captain in Empfang nehmen.

Den Start in ihre Karriere erlebte Jessica Wenger bei den Juniorinnen von Yellow Winterthur. Nach zwei Jahren beim TV Uster wechselte sie 2008 zum LC Brühl. Dort spielt die Linkshänderin noch heute. 291 Mal stand sie für Uster und Brühl auf dem Feld. 237 Spiele absolvierte ihre Teamkollegin Laura Oberli bislang in ihrer Karriere auf höchstem Niveau. Uster, ZMC Amicitia, Zug und zuletzt Brühl lauteten ihre Stationen im Spitzenhandball. Nun wollen beide gemeinsam mit einem weiteren Titel die aktive Karriere ausklingen lassen.

Auch Patrizia Ramseier, Captain bei Spono, verfügt über reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau. Spielt die Kreisläuferin auch am Dienstagabend, dann wird es ihr 264. Einsatz sein. Damit würde sie zum Abschluss in die Top 10 der meisten Einsätze vorrücken. Viel lieber wäre ihr aber vermutlich nach dem Schlusspfiff den Pokal in den Händen halten zu können.

Das ist sicherlich auch ganz nach dem Geschmack von Tamara Aegerter. Die Torhüterin zeigte in Finalspiel 2, ihrem 204. Auftritt auf höchste Niveau, dass sie auch auf der Zielgeraden der Karriere noch zu den Besten gehört. Aegerter, die 2015 von Rotweiss Thun nach Nottwil wechselte, hatten grossen Anteil am Ausgleich der Spono Eagles in der best-of-3-Serie, die nun ihren Abschluss finden wird.

Final 3 wird für eine Reihe von weiteren Personen eine Abschiedsvorstellung werden. Auf Seiten der Eagles verlassen Xenia Hodel (Deutschland) und Lisa Frey (Dänemark) für ihre Karriere die Schweiz. Die Schuhe an den Nagel hängen wird zudem Tatiana Heini. Assistenztrainer Martin Accola zieht sich ebenso zurück wie sein Gegenüber, Brühl Co-Trainer Marco von Ow. Der Cheftrainer der St. Gallerinnen, Werner Bösch, wechselt zum Männerhandball und wird bei den Kadetten Schaffhausen u.a. Assistenztrainer beim NLA-Team.

Der Showdown um den Titel mit gleichzeitiger Abschiedsvorstellung einiger grosser Persönlichkeiten im Schweizer Frauenhandball wird live auf srf.ch/sport und auf handballTV im Stream übertragen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles - LC Brühl Handball 1:1

Das nächste Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

Showdown um den Titel
Spiel 3 in der SPL1-Finalserie wird die Entscheidung in der Meisterschaft bringen. Die Partie ist aber für einige Spielerinnen noch mehr, nämlich das letzte Spiel der Karriere.
19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Spono gewinnt in St. Gallen und stellt auf 1:1

Die Serie geht weiter. Finalrundensieger Spono Eagles gewinnt das zweite Playoff-Endspiel um den Titel in der SPAR Premium League 1 auswärts beim LC Brühl mit 31:24 (18:13) und gleicht damit in der Serie zum 1:1 aus. Am kommenden Dienstag kommt es nun zum Showdown um den Meistertitel.

Die Spono Eagles mussten nach der Auftaktniederlage am Donnerstag vor heimischer Kulisse nun am Samstag in St. Gallen gewinnen, um die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten. Und das Team von Urs Mühlethaler liess von der ersten Sekunde an keine Zweifel aufkommen, in der Kreuzbleiche nicht als Sieger vom Feld zu gehen. Nach 108 Sekunden führten die Eagles bereits mit 3:0. Nach 4:14 Minuten sah sich Brühl-Coach Werner Bösch gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen – 5:0 stand es zu jenem Zeitpunkt bereits für Spono.

Diesem 5-Tore-Rückstand sollte den Brühlerinnen noch für eine lange Zeit nachrennen. Zwar fing sich der Titelverteidiger Mitte der ersten Halbzeit für einen kurzen Moment, als Marina Schlachter in der 17. Minute zum 10:12 verkürzte. An eine Wende war aber vor mehr als 1'000 Zuschauern nicht zu denken. Das Gegenteil war der Fall. Spono zeigte sich im Gegensatz zu Final 1 von einer deutlichen besseren Seite, spielte Angriffe konsequent aus und kam dank einigen Paraden von Tamara Aegerter zu leichten Toren im Tempogegenstoss. Bis zum Pausenpfiff setzten sich die Eagles wieder auf die besagten fünf Tore ab – mit 18:13 für die Gäste ging es in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit war das Abbild des ersten Durchgangs. Wieder gelang Brühl in der Offensive nichts, Spono hingegen traf erneut fünfmal in Serie und vergrösserte den Vorsprung auf 23:13. Bereits in Minute 36 rief Werner Bösch seine Spielerinnen erneut zu einer Auszeit zusammen. Zwar gelang dem Heimteam in der Folge der ein oder andere erfolgreiche Abschluss in der Offensive. Allein, die Partie war bereits verloren. Mehr als Ergebniskosmetik liessen auch weiterhin konzentrierte Eagles nicht mehr zu. Am Ende jubelten die Spono-Spielerinnen gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Fans über den 31:24-Auswärtssieg.

Den Nottwilerinnen ist es nur 46 Stunden nach der Heimniederlage gelungen im Kollektiv deutlich präsenter und zielstrebiger zu sein. Davon profitierte allen voran Lisa Frey, der zehn Tore gelangen, acht davon aus dem Spiel heraus. Am Donnerstag war sie bereits siebenfache Torschützin, erzielte dabei aber ihre Treffer ausschliesslich per 7-Meter. Auf der Goalieposition zeigten die Eagles ebenfalls eine Leistungssteigerung. Tamara Aegerter, die in der 17. Minute von Lea Schüpbach übernahm, zeigte eine hervorragende Leistung und erstickte die Aufholversuche der Brühlerinnen mit ihren Paraden im Keim. Auch Sabrina Amrein wusste zu gefallen.

Beim LC Brühl war hingegen von Beginn an der Wurm drin. Am Ende trafen die beiden Routiniers Kathryn Fudge und Azra Mustafoska mit je fünf Toren noch am Häufigsten. Topscorer Mustafoska war dabei aber ausschliesslich per 7-Meter erfolgreich. Ansonsten war die Leistung der St. Gallerinnen in allen Mannschaftsteilen ungenügend, um vor heimischer Kulisse eine reelle Chance auf den Meistertitel zu haben. Brühl muss sich definitiv steigern, wenn es am Dienstag in der Finalissima auswärts in Nottwil den Eagles im Kampf um den Titel die Stirn bieten will.
 



Spielstatistik
LC Brühl – Spono Eagles 24:31 (13:18)
Kreuzbleiche St. Gallen: 1'200 Zuschauer. - SR: Castineiras/Zwahlen. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Brühl, 4mal 2 Minuten gegen Spono.
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia, Altherr (1), Özcelik (2), Goricanec (1), Mustafoska (5/5), Rebecca Kündig (1), Fudge (5), Marina Schlachter (3), Oberli, Spatz (3), Murer (1).
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach; Wick (1), Frey (10/2), Ramseier, Spaar, Matter (1), Hodel (3), Amrein (5), Calchini (1), Wyder (2), Ljubas (4), Irman (4).
Bemerkungen: Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger; Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini, Troxler. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 1:1

Nächstes Spiel
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter

Ausgleich im Frauenfinal
Die Spono Eagles gewinnen Final 2 in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel gegen den LC Brühl mit 31:24. Jetzt kommt es am Dienstag zum Showdown.
19.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Die Karriere von Laura Oberli auf der Zielgeraden

Nach der diesjährigen Playoff-Finalserie in der SPAR Premium League 1 zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles werden einige Spielerinnen ihre Schuhe an den Nagel hängen und die aktive Karriere hinter sich lassen. Auch für Brühls Laura Oberli wird entweder am Samstag oder am Dienstag die Laufbahn als Spielerin enden. Vor der abschliessenden sportlichen Entscheidung hat sich «Obi» den Fragen von handball.ch gestellt.
 



handball.ch: Seit rund zehn Jahren bist du nun schon in der höchsten bzw. zweithöchsten Frauenliga unterwegs. Was ist dir dabei, positiv wie negativ, ganz besonders in Erinnerung geblieben?
Laura Oberli: Ich habe in dieser Zeit sehr viele Menschen kennengelernt und dabei auch sehr enge Freundschaften geschlossen. Das wichtigste für mich war immer das Team. Was man zusammen erlebt, diese positiven Erlebnisse, sind einfach genial. Die Emotionen gerade in Playoff-Spielen erlebt man nur im Sport und das ist einfach unglaublich toll.
Ganz speziell waren für mich auch die Europacup-Spiele. Genau solche Spiele sind die Belohnung dafür, dass man in der Saison hart gearbeitet hat. Jede Reise ins Ausland war für mich ein besonderes Erlebnis. Letzte Saison waren wir in Russland und mussten in einem alten Lager aus der Zeit der Sowjetunion übernachten. Ich würde persönlich nie an einen solchen Ort Urlaub machen. Trotzdem konnte ich von jedem Ort an dem ich war, auch wenn es wie in diesem Fall einem Geisterhaus ähnelte, positives mitnehmen.

Aussenstehende sehen die Spiele am Wochenende und sehen wie viel Spass wir haben. Dahinter steckt aber sehr viel Arbeit. Jeden Tag stehen wir früh am Morgen auf und gehen den ganzen Tag zur Arbeit oder Uni. Am Abend stehen wir zusammen in der Sporthalle und gehen an unsere Grenzen. Da gibt es doch auch Momente, in denen man einfach direkt nach der Arbeit oder Uni nach Hause gehen möchte. Hier kommt für mich aber ganz klar der Teamgedanke – es geht allen gleich – wir möchten zusammen ein Ziel erreichen – also nehmen wir dies in Kauf und opfern dafür unsere Freizeit, ins Spiel. Schlussendlich schliesst sich der Kreis. Geteiltes Leid und geteilte Freude schweissen zusammen. Genau darum liebe ich diesen Sport!

handball.ch: Wie hat sich der Frauenhandball während deiner aktiven Zeit entwickelt? Wo steht er im Vergleich zu deinen Anfangsjahren?
Laura Oberli: Im Athletikbereich hat sich vieles getan. Bei internationalen Spielen können die Schweizerinnen mithalten, das sieht man auch bei der Nationalmannschaft. Zudem gehen jetzt viele Spielerinnen ins Ausland - das freut mich sehr. Es braucht sehr viel Überwindung von der Schweiz ins Ausland zu wechseln, da man hier alles aufgeben muss. Leider schwächt dies die Schweizer Liga – aber jungen Spielerinnen bietet es gleichzeitig die Möglichkeit früh auf nationaler Ebene zu spielen und sich gegen ältere Spielerinnen zu behaupten.

handball.ch: Aktuell geht es gegen Spono um den Meistertitel. Wie wichtig ist es für dich mit einem Erfolgserlebnis, in dem Fall einem Titel, aufzuhören? Oder ist deine Karriere auch vollkommen, wenn das letzte Spiel mit einer sportlichen Niederlage endet?
Laura Oberli: Natürlich ist es schön mit einem Titel die Karriere zu beenden. Aber wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, dann kann ich mich überglücklich schätzen. Ich gewann mit Zug den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte, was gleichzeitig auch mein erster Titel war. Anschliessend noch drei weitere Meisterschaften und drei Cupsiege. Dies waren geniale Momente, welche ich niemals vergessen werde und genau auf diese Momente kann ich heute zurückblicken.

handball.ch: Was braucht es aus deiner Sicht, um Spono am Samstag zu schlagen? Weshalb sind die Eagles so eine gefährliche Mannschaft?
Laura Oberli: Gegen Spono braucht es viele Emotionen und eine sehr kämpferische Leistung. Die Abwehr spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit erfolgreichen Verteidigungsaktionen kommt man gestärkt in den Angriff und das gibt einem Kraft vorne Tore zu werfen.
Fast der gesamte Rückraum von Spono ist in der Nationalmannschaft und sie haben auch mit Neli Irman und Ivana Ljubas Spielerinnen mit internationaler Erfahrung in ihren Reihen. Sie haben eine starke Saison gespielt und gehen klar als Favorit in diese Playoff-Serie, auch wenn wir jetzt mit 1:0 führen.

handball.ch: Du wirst dem LC Brühl in Zukunft als Teammanagerin erhalten bleiben. Was genau wirst du in dieser Funktion machen? Wie bist du denn überhaupt an die Aufgabe gekommen?
Laura Oberli: Das stimmt, nächste Saison werde ich als Teammanagerin die erste Mannschaft betreuen. Eigentlich haben wir noch nicht genau definiert was meine Aufgaben sind. Aber was ich sagen kann ist, dass ich das Bindeglied zur Mannschaft sein werde. Ich möchte, dass sich die Spielerinnen auf den Handball konzentrieren können. Es soll sich niemand Gedanken darüber machen, welche Person ich kontaktieren muss, wenn ich irgendetwas brauche. Mit dem neuen SPL 1- Trainer Martin Gerstenecker habe ich abgemacht, dass ich Anliegen/Probleme von den Spielerinnen aufnehme und selber Entscheidungen treffen soll. Zudem ist es so, dass ich mich bei der Planung und dann während der Saison jederzeit einbringen soll. Was das alles genau bedeutet, werden wir nach der Saison noch konkretisieren.

handball.ch: Dir bleibt trotz der neuen Aufgabe sicherlich mehr Zeit für Anderes. Worauf legst du in Zukunft abseits des Handballs den Fokus?
Laura Oberli: Ich habe für den Sport andere Freundschaften stark vernachlässigt, deshalb freue ich mich endlich alte Freunde mehr zu treffen. Aber ich denke man wird mich auch zukünftig in der Sporthalle treffen. Mein Freund Stefan spielt bei Pfadi Winterthur und ich hoffe ich bekomme eine Saisonkarte von ihm (lacht). Mein Bruder Luca wechselt nächste Saison nach Baden und bestimmt werde ich auch dort einige Spiele mehr von ihm schauen können. Obwohl meine Eltern fast jedes Spiel von mir anschauen, sehen wir uns kaum. Ich möchte mehr mit Ihnen unternehmen. Beide spielen Golf – vielleicht fange ich im Sommer mit einem Anfängerkurs an.

Bevor sich Laura Oberli dem Golfsport widmen kann, kämpft sie noch um die Meisterschaft in der SPL1. Am Samstag kommt es zu Spiel 2 aus der Kreuzbleiche in St. Gallen. Die Gastgeberinnen haben einen Matchball zur Titelverteidigung. Die Gäste müssen siegen, um ein Entscheidungsspiel am kommenden Dienstag zu erzwingen.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball 0:1

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

"Darum liebe ich diesen Sport!"
Laura Oberli kämpft mit Brühl um den Titel in der SPL1. Es sind die letzten Spiele für "Obi" als aktive Spielerin. Im Interview blickt sie auf ihre Karriere zurück.
18.05.2018
SPL1: Yellow Winterthur mit zwei Neuzugängen und einer Rückkehrerin

Das SPL1-Team von Yellow Winterthur verpflichtet mit Stéphanie Lüscher und Kathrin Hohl auf die kommende Saison zwei neue Spielerinnen. Ausserdem kehrt Julie Casartelli nach einem Auslandsaufenthalt ins Team von Trainer Fabian Schäfli zurück.

Stéphanie Lüscher wechselt vom Ligakonkurrenten GC Amicitia Zürich zu Yellow. Die 18-jährige, talentierte Aargauerin wird Yellow auf dem linken Flügel verstärken und auf dieser Position Sabrina Hälg ersetzen, die WInterthur verlässt.  Lüscher begann ihre Handballlaufbahn im Nachwuchs von Handball Brugg, bevor sie 2014 nach Zürich wechselte. Dort errang sie zuerst mit den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel und war anschliessend im Kader des SPL1-Teams, welches in der abgelaufenen Saison den Ligaerhalt schaffte.  

Vom SPL2-Team des LC Brühl stösst Kathrin Hohl zu Yellow. Die 27-jährige Linkshänderin blickt auf eine lange Karriere bei den St. Gallerinnen zurück, wohin sie nach Anfängen beim KTV Wil wechselte und sowohl mit den U17 als auch den U19 Elite Juniorinnen den Schweizermeister Titel gewann. Die letzten Saisons war Hohl Stammspielerin im SPL2-Team der Ostschweizerinnen und kann nun bei Yellow, wo sie auf dem rechten Flügel spielen wird, den Schritt in die SPL1 machen.

Nach einer Pause und einem Aufenthalt in Costa Rica kehrt die Aufbauspielerin Julie Casartelli ins Kader von Yellow zurück. Die 21-jährige, ehemalige Juniorinnen Internationale, die aus dem eigenen Nachwuchs stammt, kann dank ihrer Vielseitigkeit auf verschiedenen Positionen im Rückraum eingesetzt werden. Vor ihrem Auslandaufenthalt war Casartelli bereits mehrere Saisons Stammspielerin bei den Winterthurerinnen und hatte sich in dieser Zeit zu einer spielbestimmenden Handballerin entwickelt.

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Quelle: Yellow Winterthur

17.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Brühl siegt bei Spono nach Verlängerung

Der LC Brühl gewinnt das erste Playoff-Finalspiel der SPAR Premium League 1. Der Titelverteidiger siegte vor 550 Zuschauern bei Finalrundensieger Spono Eagles mit 31:29 nach Verlängerung. In einem hochdramatischen Spiel sicherte am Ende die erst 17-jährige Yarima Altherr den St. Gallerinnen den Sieg. Weiter geht es am Samstag in St. Gallen mit Matchball für die Brühlerinnen.

Wie schwierig es für die Gastgeberinnen am Donnerstagabend in Nottwil werden sollte, zeigte sich bereits in den Anfangsminuten, als der LC Brühl entschlossen und fokussiert startete und schnell eine 3:0-Führung herausspielte. Spono begann seinerseits fahrig, liess früh einige Chancen liegen und traf erst in der fünften Minute erstmals ins Tor der St. Gallerinnen. Das Team von Urs Mühlethaler kämpfte sich jedoch in die Partie hinein und schaffte in der zwölften Spielminute erstmals den Ausgleich (6:6). 120 Sekunden später erzielte Ivana Ljubas mit dem 8:7 die erste Führung für die Eagles. Dies sollte der letzte Nottwiler Vorsprung für eine lange Zeit sein.

Der LC Brühl drückte nämlich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit dem Spiel seinen Stempel auf und hatte in Person von Martina Goricanec die auffälligste Spielerin der ersten Halbzeit in den eigenen Reihen. Allein, ein ruhiges Polster wollte dabei für die Gäste nicht herausspringen. Auch dank der individuellen Klasse hielt Spono den Rückstand mit 12:13 zur Pause im Rahmen.

Das änderte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Brühl war erneut die wachere Mannschaft und setzte sich, angeführt von der der pfeilschnellen Jennifer Murer, bis zur 36. Minute auf 19:13 ab. Danach folgte aber ein Bruch im Offensivspiel des LCB. Bis zur 60. Minute wollten dem Team von Werner Bösch nur noch fünf weitere Tore gelingen. Die Eagles nutzten die Gunst der Stunde und setzten, angetrieben vom enthusiastischen Heimpublikum, zur Aufholjagd an. Tor um Tor verkürzten die Nottwilerinnen, ehe Topscorer Neli Irman in der 57. Minute den umjubelten 24:24-Ausgleichstreffer erzielte. Es sollte das letzte Tor in der regulären Spielzeit bleiben.

Lisa Frey eröffnete per 7-Meter den Torreigen in der zehnminütigen Verlängerung. Ihr Treffer zum 25:24 für Spono war der erste Eagles-Führungstreffer seit der 14. Spielminute. Der Ausgang der Partie war aber auch in der 66. Minute beim Stand von 27:27 noch vollkommen offen. Dann spielte sich die jüngste Spielerin auf dem Feld ins Gedächtnis aller Betrachter. Die erst 17-jährige Yarima Altherr avancierte zur Brühler Matchwinnerin indem sie die letzten vier Tore der St. Gallerinnen höchstpersönlich erzielte. Spono hatte dem nicht mehr genügend entgegenzusetzen und so feierte der LC Brühl den 31:29-Sieg. Eine starke Performance zeigten beim LCB neben Altherr auch Martina Goricanec und Jennifer Murer.

Auf Seiten der Eagles lieferte Lisa Frey eine makellose Bilanz vom 7-Meter-Strich ab (7 Treffer aus 7 Versuchen), Pascale Wyder war in der Schlussphase der regulären Spielzeit und in der Verlängerung ein Aktivposten. Ansonsten blieben bei Spono zu viele Leistungsträgerinnen unter ihren Möglichkeiten. Die Aufholjagd im zweiten Abschnitt dürfte den Spielerinnen aus Nottwil aber Mut gemacht haben, auch wenn diese schlussendlich nicht von Erfolg gekrönt war.

Mit Spannung darf nun beim zweiten Aufeinandertreffen am Samstag um 17.30 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen auf die körperliche Verfassung der Spielerinnen geachtet werden. Keine 48 Stunden nach den intensiven und nervenaufreibenden 70 Minuten dürfen die Protagonistinnen wieder ran. Brühl kann dann mit einem Heimsieg den 31. Meistertitel einfahren, Spono will sich das Entscheidungsspiel vor heimischer Kulisse erspielen.
 



Spielstatistik
Spono Eagles – LC Brühl 29:31 n.V. (24:24, 12:13)
SPZ Nottwil: 550 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Spono, 4mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono Eagles: Aegerter/Schüpbach/Troxler; Wick (1), Frey (7/7), Ramseier, Spaar, Matter (2), Hodel (2), Amrein (2), Calchini (2), Wyder (5), Ljubas (4), Irman (4).
LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter; Fabienne Albrecht (2), Ussia (1), Altherr (5/1), Özcelik (3), Goricanec (6), Mustafoska (1/1), Rebecca Kündig (1), Fudge (2), Marina Schlachter, Oberli (1), Spatz (3), Murer (6).
Bemerkungen: Spono ohne Arnet, Aselmeyer, Heini; Brühl ohne Kerstin Kündig, Stefanie Albrecht, Wenger. Verschossene Penaltys: 0:1
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl 0:1

Die nächsten Spiele
Sa, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV
ev. Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Brühl schafft das Break
Der LC Brühl gewinnt bei den Spono Eagles zum Auftakt der Finalserie der SPAR Premium League nach Verlängerung mit 31:29 und kann am Samstag Meister werden.
17.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Pascale Wyder will eine starke Saison vergolden

Wenn sich am Donnerstagabend um 19.30 Uhr (SPZ Nottwil) die Spono Eagles und der LC Brühl im ersten Playoff-Finalspiel der SPAR Premium League 1 gegenüberstehen werden, wird auch Pascale Wyder eine entscheidende Rolle bei den Eagles einnehmen. Die junge Schweizerin ist in ihrem dritten Jahr in Nottwil gereift und spielt eine starke Saison.

Im ersten Jahr in Nottwil gewann Pascale Wyder zwar die Meisterschaft, aufgrund einer Verletzung brachte sie es aber in Cup und Meisterschaft nur auf 18 Einsätze mit teils wenig Spielzeit. Mittlerweile läuft es der 22-jährigen wesentlich besser am Sempachersee. «Ich bin jetzt seit drei Jahren in Nottwil und es gefällt mir super gut! Ich hatte in der Anfangszeit mehrere Monate an einem Bandscheibenvorfall zu knabbern. Nun bin ich seit längerer Zeit fit, konnte immer mittrainieren und Spielpraxis sammeln. Dadurch konnte ich weitere Fortschritte erzielen und der Mannschaft helfen Punkte zu sammeln.» In der Meisterschaft ist sie mit 83 Treffern in 25 Spielen aktuell die viertbeste Scorerin der Eagles.

Jetzt will Pascale Wyder den zweiten Meistertitel mit Spono feiern. Diese Saison scheint ein guter Zeitpunkt dafür zu sein, denn nach dem Saisonende wird es in Nottwil eine Zäsur im Team geben. Tamara Aegerter, Patrizia Ramseier und Tatiana Heini beenden ihre Aktivkarriere; Lisa Frey und Xenia Hodel wagen den Sprung ins Ausland. Auch Assistenztrainer Martin Accola wird den Club verlassen. «Wir haben ein sehr breites Kader und sind auf jeder Position mehrfach gut besetzt. Als Mannschaft sind wir eine super Einheit, sei es auf oder neben dem Platz. Dies gibt uns einen riesen Zusammenhalt, welchen man auch auf dem Feld spüren kann», beschreibt Pascale Wyder eine der Stärken ihrer Mannschaft.

Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit ortet die Schweizer Nationalspielerin einen Grossteil der momentanen Stärke der Nottwilerinnen auch Trainer Urs Mühlethaler zu. «Er ist ein wahrer Trainerfuchs. Wir sind taktisch immer perfekt vorbereitet und zum unbändigen Siegeswillen trägt auch er viel bei.» Bei der taktischen Vorbereitung auf Finalspiel 1 muss sich Trainer Mühlethaler keine grossen, neuen Dinge ausdenken. Gegner LC Brühl ist den Eagles bestens bekannt.

Spono besiegte den Rekordmeister nicht nur im Cupfinal vor wenigen Wochen, auch im regulären Meisterschaftsbetrieb kreuzten sich die Wege der beiden Schweizer Spitzenteams bereits achtmal. Da muss man schon in die taktische Trickkiste greifen, um den Gegner noch zu überraschen. Das sieht auch Pascale Wyder so. «Es ist schwierig nach so vielen Duellen noch gross Geheimnisse voneinander zu haben. Sicherlich können beiden Teams noch kleine Änderungen vornehmen, die dem Gegner unbekannt sind, aber das grundlegende Handballspiel des Gegners ist beiden bestens bekannt.»

Die 22-jährige beschreibt Finalgegner Brühl als sehr kämpferische Mannschaft, die mit hohem Tempo spielt. Gelingt das den St. Gallerinnen, dann können sie eine unangenehme Mannschaft sein, so Wyder. «Für uns gilt es aber, unser eigenes Spiel zu spielen, unsere beste Leistung am Tag X abzurufen und den Kampf anzunehmen.» Gelingt das Spono und Pascale Wyder wie schon mehrfach in der laufenden Spielzeit, dann stehen die Chancen auf den Titelgewinn für die Eagles mehr als günstig.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball
Spieltermine
Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Die Jagd nach Gold
Pascale Wyder steht mit den Spono Eagles im Playoff-Final um den Titel in der SPAR Premium League 1. Bezwingt sie mit ihrem Team den LC Brühl gibt's das zweite Gold.
16.05.2018
SPL-PLAYOFF-FINAL: Termine zu Spono Eagles gegen den LC Brühl

Im Frauenhandball stehen sich auch in der zweiten Finalentscheidung 2018 die Spono Eagles und der LC Brühl gegenüber. Die Frauen vom Sempachersee haben im Playoff-Final der SPAR Premium League 1 am 17. Mai zunächst Heimrecht, ehe sie nur 46 Stunden später in der St. Galler Kreuzbleiche zur zweiten Finalpartie antreten werden. Schweizer Meister im Frauenhandball wird die Mannschaft, die zuerst zwei Siege eingefährt. Je nach Ausgang der Partien kommt es deshalb am 22. Mai zur Finalissima in Nottwil. Für den frischgebackenen Cupsieger Spono wäre es der fünfte Meistertitel; Rekordmeister Brühl strebt nach dem 31. Titelgewinn. Alle Spiele der Serie werden live auf srf.ch/sport und handballTV gezeigt.
 



SPAR Premium League 1 - Playoff-Final
Spono Eagles – LC Brühl Handball

Spieltermine
Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil, live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

Playoff-Final
Nach dem Duell im Cupfinal stehen sich die Spono Eagles und der LC Brühl auch im Playoff-Final der SPAR Premium League gegenüber. Los gehts' am 17. Mai.
15.05.2018
Tor des Monats April Frauen: Laura Bieri (HV Herzogenbuchsee)

Ihr habt gewählt: Das Tor des Monats April im Frauenhandball hat Laura Bieri vom HV Herzogenbuchsee aus der SPAR Premium League 1 erzielt. Ihr sehenswerter Dreher lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Treffer von Laura Rotondo, bekam schlussendlich aber die meisten Stimmen aller drei vorgeschlagenen Tore. Danke fürs Abstimmen und herzliche Gratulation!

Und nicht vergessen: Eure Vorschläge für das nächste Tor des Monats (Frauen und Männer) könnt ihr jederzeit per Mail (Datum, Spiel, Minute) an media@handball.ch senden. Nächster Einsendeschluss ist der 26. Mai.
 

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Quelle: Matthias Schlageter/handball-tv.ch

15.05.2018
Die Mobiliar präsentiert Spatz und Hodel im "out of the box"

Spono Eagles gegen LC Brühl – Xenia Hodel gegen Laura Spatz. Nachdem sich vor dem Cupfinal die beiden Mobiliar Topscorer Neli Irman und Azra Mustafoska duellierten, kommen nun, vor dem Start in die Playoff-Finalserie der SPAR Premium League 1 , deren Vertreterinnen zu Wort. Laura Spatz und Xenia Hodel beantworten die Fragen im «out of the box» der Mobiliar und stehen sich dann ab Donnerstag, 17. Mai (19.30 Uhr, SPZ Nottwil), im Final gegenüber. Alle Spiele der best-of-3-Serie können live auf srf.ch/sport und handballTV mitverfolgt werden.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

14.05.2018
EM-Qualifikation: Albertsens Kader für die historische Chance

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft spielt am Mittwoch, 30. Mai, in Sursee gegen Kroatien und kann sich mit einem Heimsieg erstmals überhaupt für eine EM-Endrunde qualifizieren. Für die Begegnung in der Stadthalle sind bereits 1'000 Tickets weg – der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Nationaltrainer Martin Albertsen hat sein Kader nominiert.

Drei Neulinge im Kader
Zur Mannschaft, die im März die beiden Coups gegen die Ukraine schaffte, stossen Ria Estermann (Füchse Berlin), Marina Decurtins (GC Amicitia Zürich) und Fabienne Albrecht (LC Brühl) dazu. Angeführt wird die SHV-Auswahl wie gewohnt von den beiden Routiniers Karin Weigelt (125 Länderspiele) und Manuela Brütsch (123). Martin Albertsen stehen damit 19 Spielerinnen zur Verfügung.

Vorbereitung in Bietigheim
Die Schweizer Nationalmannschaft startet ihre Vorbereitung bereits am 24. Mai mit drei Trainingstagen in Bietigheim. Noch ohne ihre Legionärinnen trainiert die SHV-Auswahl dabei gemeinsam mit dem deutschen Spitzenteam SG BBM Bietigheim, dem Club von Nationaltrainer Martin Albertsen. Am Montag, 28. Mai, beginnt in Sursee die unmittelbare Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Kroatien mit der kompletten Mannschaft.

Zuschauerrekord (erneut) im Visier
Für das Spiel mit der historischen Chance zur erstmaligen Teilnahme an der EM-Endrunde brauchen die Schweizer Frauen jede erdenkliche Unterstützung. Für den Match in der Stadthalle Sursee sind bereits 1'000 Tickets weg. Das Ziel ist es, den erst im vergangenen Oktober beim Heimspiel gegen Norwegen in Olten aufgestellten Zuschauerrekord (1’650) gleich wieder zu knacken. Tickets gibt es bei Ticketcorner.

Abschluss beim Europameister
Zum Abschluss der EM-Qualifikation trifft die SHV-Auswahl am Samstag, 2. Juni, auswärts auf Europameister Norwegen. Die Skandinavierinnen sind nach vier Siegen in vier Spielen bereits für die EM-Endrunde qualifiziert. Gewinnt die Schweiz ihr Heimspiel gegen Kroatien am 30. Mai, hat das letzte Spiel in Larvik keinen Einfluss mehr auf den Ausgang der Kampagne.
 


 
Nationalmannschaft Frauen
Aufgebot für die EM-Qualifikations-Spiele gegen Kroatien und Norwegen


Albrecht Fabienne (1999, LC Brühl, 0 Länderspiele/0 Tore)
Brütsch Manuela (1984, HSG Bad Wildungen/GER, 123/0)
Csebits Catherine (1999, LK Zug, 8/9)
Decurtins Marina (1995, GC Amicitia Zürich, 0/0)
Dokovic Sladana (1993, LC Brühl, 16/0)
Estermann Ria (1993, Füchse Berlin/GER, 0/0)
Frey Lisa (1995, Spono Eagles, 46/106)
Frey Noëlle (1992, Rotweiss Thun, 55/89)
Gautschi Daphne (2000, Metz/FRA, 8/18)
Hodel Xenia (1998, Spono Eagles, 22/79)
Ineichen Seline (1990, Neckarsulm/GER, 47/23)
Matter Judith (1993, Spono Eagles, 8/9)
Murer Jenny (1996, LC Brühl, 17/26)
Scherer Sibylle (1992, LK Zug, 45/137)
Schüpbach Lea (1997, Spono Eagles, 2/0)
Traber Martina (1994, LK Zug, 2/0)
Weigelt Karin (1984, Göppingen/GER, 125/387)
Wick Chantal (1994, Spono Eagles, 5/12)
Wyder Pascale (1995, Spono Eagles, 29/27)
 


 
EM-Qualifikation

Mittwoch, 30. Mai
Ukraine – Norwegen (19.00 Uhr in Kiew)
Schweiz – Kroatien (20.00 Uhr in Sursee) – live auf srf.ch/sport und handballTV.ch

Samstag, 2. Juni
Kroatien – Ukraine (18.00 Uhr in Vukovar)
Norwegen – Schweiz (18.15 Uhr in Larvik) – live auf ehfTV.com

Tabelle
1. Norwegen 4/8
2. Schweiz 4/4
3. Kroatien 4/2 (-13)
4. Ukraine 4/2 (-16)

Modus: Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der Beste aller Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom 29. November bis 16. Dezember 2018 in Frankreich.

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Quelle: Marco Ellenberger

Eine historische Chance
Die Schweizer Frauen können sich am 30. Mai mit einem Sieg gegen Kroatien erstmals für eine EM-Endrunde qualifizieren. Trainer Martin Albertsen hat sein Kader nominiert.
14.05.2018
Handball-Challenge by SPAR Premium League: #1 Lattenwerfen

Die acht Mannschaften der SPAR Premium League 1 messen sich nicht mehr nur noch auf dem Handballfeld im Meisterschaftsbetrieb. Seit Kurzem läuft die "Handball-Challenge by SPAR Premium League", das interaktive Duell der Teams ausserhalb des Spielbetriebs. Die erste Runde widmet sich der Frage: Wie viele Lattentreffer schafft eine SPL1-Spielerin in 30 Sekunden?

Die genaue Aufgabe: Jedes SPL1-Team bestimmt eine Spielerin, die sich stellvertretend für ihre Mannschaft der Challenge stellt. Ihre Mission: Aus neun Metern Entfernung wird auf das Tor geworfen. Für einmal muss der Ball nicht ins Tor, sondern an die Latte. Ziel ist es, die Latte so häufig wie möglich zu treffen.

Die Challenge:  Welches Team hat die Spielerin im Kader, die am genauesten zielt und so für ihr Team den inoffiziellen Titel "Schweizer Meisterinnen im Lattenwerfen" einheimsen kann? Yellow Winterthur startete mit 10 Treffern, Kathryn Fudge (LC Brühl) erhöhte den Rekord auf 12, Hannah Bopp war neunmal erfolgreich, Marion Ort zehnmal, Sibylle Peronino siebenmal. Wie viele Treffer schafft Laura Bieri vom HV Herzogenbuchsee?

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Quelle: Matthias Schlageter/HV Herzogenbuchsee

14.05.2018
Nominierte Publikumslieblinge der Swiss Handball Awards Night

Die drei Nominierten Publikumslieblinge der SPL1 Frauen und NLA Männer der Saison 2017/18 stehen fest. Die Handball-Community hat Online abgestimmt und ihre Publikumslieblinge nominiert. Die Nominierten werden an die 7. Swiss Handball Awards Night vom Donnerstag, 31. Mai 2018 in die Trafohalle Baden eingeladen. An diesem Abend werden die Siegerinnen und Sieger verkündet und die Awards überreicht. Die Nominierten Publikumslieblinge der Saison 2017/2018 präsentiert von Mysports (alphabetische Reihenfolge):

SPAR Premium League 1

Laura Bieri, HV Herzogenbuchsee
Annina Ganz, DHB Rotweiss Thun
Charlotte Kähr, LK Zug

Nationalliga A

Maximilian Gerbl, Kadetten Schaffhausen
Yannick Ott, Pfadi Winterthur
Nicolas Raemy, Wacker Thun

Alle Infos zur 7. Swiss Handball Awards Night und Ticketbestellung sowie zur Wahl des Publikumslieblings sind auf swisshandballawards.ch zu finden.

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Quelle: Handballworld

 

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