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21.02.2018
WM-Qualifikation: Bosnien-Herzegowina legt Rekurs ein

Bosnien-Herzegowina hat den Entscheid des «Court of Handball» der EHF bezüglich der Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar 2018 beim Rekursgericht der EHF angefochten. Der europäische Verband bestätigte am Mittwoch den fristgerechten Eingang der erforderlichen Unterlagen und das Rekursgericht eröffnete das entsprechende Verfahren.

Der Court of Handball hat vergangene Woche in erster Instanz den Schweizer Protest gutgeheissen und entschieden, die Partie vom 13. Januar in Tuzla mit 10:0-Forfait zugunsten der Schweiz zu werten, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem Match-Report aufgeführt war. Das Spiel hatte ursprünglich mit 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet.

Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid beim Rekursgericht der EHF angefochten. Ein endgültiges Urteil ist aufgrund der Fristen erst im März zu erwarten. Über das laufende Verfahren werden durch den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) weiterhin keine Auskünfte erteilt.

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Quelle: Marco Ellenberger

Bosnien legt Rekurs ein
Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid über die Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar beim Rekursgericht der EHF angefochten.
21.02.2018
Rehband ist neuer «Offizieller Supplier» des SHV für Sportbandagen

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und die Sportagon GmbH, der Schweizer Generalimporteur von Rehband Sportbandagen, haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Rehband ist ab sofort und bis mindestens Sommer 2020 Offizieller Supplier für Sportbandagen und rüstet damit sämtliche Nationalmannschaften mit den hochwertigen Produkten aus.

«Mit Rehband konnten wir im Bereich unserer Ausrüstungspartner ein weiteres wichtiges Puzzleteil ergänzen und wir haben einen absoluten Toppartner an Bord», sagt SHV-Geschäftsführer Jürgen Krucker. «Wir freuen uns, Rehband als führendes und innovatives Unternehmen der Branche an unserer Seite zu haben, das hervorragend auf unsere Bedürfnisse eingehen kann. Die Kompressionshosen werden beispielsweise neu speziell in der von uns benötigten Farbe produziert.»
 



Über Rehband
Rehband ist eine globale Marke mit Skandinavischen Wurzeln. Mit über 50 Jahren Erfahrung wurde ein Status als einer der prominentesten Hersteller von Sportstützen und -schonern auf dem internationalen Mark erarbeitet. Im Jahr 1994 wurde die Marke von Otto Bock Healthcare GmbH, eines der weltweit führenden Unternehmen im Rahmen der technischen Orthopädie, übernommen.

Zusammen mit Otto Bock hat Rehband eine einzigartige Position auf dem Markt entwickelt: Eine hauseigene Produktentwicklung (R&D), ein breites Know-how im Bereich der Sportmedizin, eine eigene Produktionsstätte und ein etablierter weltweiter Vertrieb. Die Produkte von Rehband sind in mehr als 30 Märkten weltweit verfügbar und bieten aussergewöhnliche Lösungen für aktive Menschen – egal ob professioneller Athlet oder ambitionierter Amateur.

Website
www.rehband.ch

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Quelle: Marco Ellenberger

Starker Partner
Rehband ist ab sofort und bis mindestens zum Ende der Saison 2019/20 «Offizieller Supplier» des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) für Sportbandagen.
16.02.2018
EHF heisst Schweizer Protest gut – Forfait-Sieg gegen Bosnien

Der Court of Handball der Europäischen Handball Föderation (EHF) hat den Schweizer Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel vom 13. Januar 2018 in Bosnien-Herzegowina bestätigt. Die Partie wird 10:0-Forfait und mit zwei Punkten für die Schweiz gewertet, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Die Partie in Tuzla hatte 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet. Die Verantwortlichen des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) legten im Anschluss jedoch Protest ein, weil der im Spiel eingesetzte Bosnier Tomislav Nuic nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Der Court of Handball des europäischen Verbands stützte den Protest und führte aus, dass die Verantwortung für einen korrekt ausgefüllten Match-Report einzig bei der jeweiligen Delegation liegt und dass das massgebende Reglement in so einem Fall keine andere Konsequenz als eine Forfait-Niederlage für die fehlbare Nation vorsieht.

Mit diesem Resultat qualifiziert sich die Schweiz für die WM-Playoffs und trifft dort im kommenden Juni auf Vize-Weltmeister Norwegen. Das Hinspiel findet vom 8. bis 10. Juni statt, das Rückspiel vom 12. bis 14. Juni. Bosnien-Herzegowina hat die Möglichkeit, den Entscheid bis am kommenden Mittwoch, 21. Februar, beim Rekursgericht der EHF anzufechten.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

Protest gutgeheissen
Der Court of Handball der EHF heisst den Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel in Bosnien-Herzegowina gut. Die Schweiz gewinnt 10:0-Forfait.
15.02.2018
Brunner/Salah beim Champions League-Sieger von 2016

Die Schiedsrichter Arthur Brunner und Morad Salah wurden von der Europäischen Handball Föderation (EHF) für ein weiteres hochklassiges Spiel aufgeboten: Sie leiten am Samstag in Polen die Champions League-Partie zwischen Kielce und Celje (SLO). In der Partie der Topgruppe B geht es für beide Mannschaften um den Einzug in die Achtelfinals.

Kielce gewann im Jahr 2016 nach einem mitreissenden Final die Champions League – das Endspiel am FINAL4 in Köln gegen Veszprem endete 39:38 (35:35, 29:29, 13:17) nach Siebenmeterwerfen. Das Spiel am Samstag mit Brunner/Salah ist ab 16 Uhr live auf ehfTV.com zu sehen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Brunner/Salah nach Kielce
Die Schweizer Referees Arthur Brunner und Morad Salah leiten am Samstag ein Champions League-Spiel im polnischen Kielce, dem Titelträger aus dem Jahr 2016.
30.01.2018
Martin Albertsen ab 1. Februar neuer Frauen-Nationaltrainer

Der 43-jährige Däne Martin Fruelund Albertsen wird ab 1. Februar 2018 neuer Trainer der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Er folgt auf Jesper Holmris, der den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) im vergangenen Herbst nach vier Jahren in Richtung China verlassen hat. Martin Albertsen unterschieb einen Vertrag über eineinhalb Jahre bis Ende Saison 2018/19.

Den Verantwortlichen des SHV ist es gelungen, einen internationalen Toptrainer zu verpflichten. Neben der für die Führung einer Nationalmannschaft benötigten Lizenz (EHF Pro) bringt Martin Albertsen eine beeindruckende Fülle an Erfahrungen aus dem internationalen Vereinshandball mit. Er führte zuletzt die SG BBM Bietigheim in der Bundesliga nach einem dreijährigen Aufbauprozess zum deutschen Meistertitel sowie in den Final des EHF Cups – derzeit ist er mit den Süddeutschen in der Hauptrunde der Champions League engagiert. Seinen Vertrag in Bietigheim hat er vergangene Woche bis Ende Saison 2018/19 verlängert.

Vor seinem Engagement in Süddeutschland machte Martin Albertsen in Viborg, Randers und Leipzig mit hervorragender Arbeit auf sich aufmerksam. Mit Viborg gewann er bereits im Jahr 2004 den EHF Cup. Ausserdem führte er das dänische Spitzenteam mehrfach in die Champions League – zuletzt im Jahr 2012. Insgesamt führte er drei verschiedene Vereine in die Handball-Königsklasse.

Martin Albertsen bringt die Erfahrung aus über 100 internationalen Spielen mit. Zudem war er am Anfang seiner Trainerlaufbahn erfolgreich im Juniorenbereich tätig und wurde mit verschiedenen Nachwuchsteams dänischer Meister. Der Vater von zwei Kindern stand in Dänemark zudem auch regelmässig als Handball-Experte für verschiedene TV-Stationen im Einsatz.

In der Schweiz soll Martin Albertsen mit seiner grossen Erfahrung neue Impulse im Frauenhandball setzen und die Nationalmannschaft weiterentwickeln. Die ersten Ernstkämpfe stehen dabei bereits in zwei Monaten auf dem Programm: Ende März trifft die SHV-Auswahl in der EM-Qualifikation zweimal auf die Ukraine. Das Heimspiel findet am Mittwoch, 21. März, in Siggenthal statt.

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Quelle: Marco Ellenberger

Neuer Nationaltrainer
Der 43-jährige Däne Martin Fruelund Albertsen übernimmt ab 1. Februar die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2019.
23.01.2018
EHF Court of Handball eröffnet Verfahren nach Schweizer Protest

Der Court of Handball der EHF hat nach dem Schweizer Protest im Anschluss an das WM-Qualifikations-Spiel vom 13. Januar in Bosnien-Herzegowina offziell ein Verfahren eröffnet. Das gab die EHF am Montagabend bekannt. Die beteiligten Parteien haben nun bis Ende Januar Zeit, weitere Stellungnahmen und zusätzliche Informationen beim europäischen Verband zu platzieren.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hatte am 13. Januar nach Spielschluss Protest eingelegt, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war. Die Bosnier hatten das Spiel in Tuzla mit 21:15 (11:6) gewonnen. Die EHF hat dieses Resultat aufgrund des jetzt laufenden Verfahrens noch nicht bestätigt.

Die Auslosung der WM-Playoffs findet dennoch wie vorgesehen am kommenden Samstag, 27. Januar, im Rahmen des Finalwochenendes der EM-Endrunde in Kroatien statt. Die Entscheidung, welche Mannschaft aus der Qualifikationsgruppe 6 an den Playoffs im Juni teilnimmt, wird somit erst nach der Auslosung und nach Abschluss des Verfahrens feststehen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Verfahren eröffnet
Der EHF Court of Handball hat nach dem Schweizer Protest im Anschluss an das WM-Qualifikations-Spiel in Bosnien-Herzegowina offiziell ein Verfahren eröffnet.
22.01.2018
Relaunch handball.ch im Sommer / Änderungen Data-Service

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) arbeitet mit Hochdruck am Aufbau einer neuen Website, deren Aufschaltung für Juli 2018 geplant ist. Die neue Website wird in Sachen Technik und Benutzerfreundlichkeit selbstverständlich auf dem neuesten Stand sein. Für die Vereine ergeben sich dadurch zwangsläufig Anpassungen von bisher gewohnten Prozessen und Dienstleistungen.

Wie bereits im Frühjahr 2016 erstmals kommuniziert, wird mit der Inbetriebnahme der neuen Website der bisherige Spieldaten-Service für die Vereine abgestellt. Ab Juli 2018 werden durch den SHV demnach keine Spieldaten oder Tabellen mehr zur Verfügung gestellt, die per «Iframe» auf den Websites der Vereine eingebettet werden können. Sämtliche Daten können (und müssen) künftig ausschliesslich via API-Schnittstelle abgerufen werden – siehe dazu das untere PDF-Dokument. Den Vereinen wird empfohlen, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zahlreiche Clubs haben die neue Datenschnittstelle bereits in Betrieb.

Änderungen ergeben sich mit der neuen Website auch bezüglich Arbeitsprozessen. So werden sämtliche Eingabe-Formulare, die mit dem regulären Spielbetrieb zu tun haben, ins Vereins-Admin-Tool (VAT) verschoben. Gleiches gilt auch für das Abrufen von Stammdaten und persönlichen Kontaktinformationen. Diese werden künftig ebenfalls nur noch im VAT zur Verfügung gestellt. Diese Anpassung ist nur schon aufgrund von aktuellen Datenschutz-Vorschriften zwingend.

Der SHV wird laufend über die Fortschritte und die Änderungen informieren und steht bei Fragen oder für Unterstützung gerne zur Verfügung.

 

Dokumente:
Anleitung Data-Service für Vereine (API-Schnittstelle)394 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger / Bild: www.pexels.com

Relaunch im Sommer
Der SHV arbeitet mit Hochdruck an einer neuen Website, deren Aufschaltung für Juli geplant ist. Im Zuge dessen gibt es für die Vereine Änderungen und neue Prozesse.
22.01.2018
Der Sport in seiner Vielfältigkeit braucht eine starke SRG

Schweizer Radio und Fernsehen machen emotionale Sportmomente für die ganze Nation gemeinsam erlebbar. Dank den Gebühren haben Schweizerinnen und Schweizer Zugang zu sportlichen Hintergrund-Geschichten, nationalen Meisterschaften und internationalen Top-Events. Vor allem aber wird der Schweizer Sport in seiner ganzen Breite grossgeschrieben.

Am 4. März stimmen wir über die No-Billag-Initiative ab. Die Initiative will die Gebühren für Radio und Fernsehen in der Schweiz abschaffen und die Sendekonzessionen an den Meistbietenden versteigern. Eine Annahme wäre das Ende der SRG, wie wir sie heute kennen. Ebenso stünden 34 private Radio- und Fernsehstationen vor dem Aus. Die Medienvielfalt würde stark reduziert. Das hätte auch negative Auswirkungen auf die Schweizer Sportlandschaft.

100 Sportarten: Die SRG zeigt die sportliche Vielfalt der Schweiz
Der Schweizer Sport, die Sportvereine, die Athletinnen und Athleten, der Spitzensport, der Breitensport und alle Sportarten mit wenig Medienpräsenz brauchen eine Plattform, wie sie die SRG bietet. Die SRG zeigt den Sport in seiner ganzen Vielfalt, in allen Landesteilen und in vier Sprachen – im Fernsehen, am Radio und Online. Sie stellt die Schweizer Sportlerinnen und Sportler in den Mittelpunkt und macht ein Programm, das auf schweizerische Bedürfnisse ausgerichtet ist. So begleiten Radio und Fernsehen das Schweizer Sportgeschehen im In- und Ausland und sind dabei, wenn Sportgeschichte geschrieben wird. Bei Schweizer Erfolgen an Internationalen Sportanlässen sind Schweizer Radio und Fernsehen hautnah dabei und begleiten unsere Sportlerinnen und Sportler, was ausländische Sender nicht tun. Das Angebot im frei verfügbaren Fernsehen ist dank der Gebührenfinanzierung europaweit einzigartig.
 

  • Über 100 Sportarten fanden in den letzten Jahren Platz im Programm.
  • Im letzten Jahr hat die SRG über 12'000 Stunden Sport gesendet, davon 5'000 Stunden live; 1'300 Stunden Live-Berichterstattung waren über Sportarten, die weniger im Fokus der Medien stehen, wie Volleyball, Unihockey, Handball, Schwimmen, Reiten oder Basketball.
  • Mit ihrem Angebot erreicht die SRG jede Woche 94 Prozent der Schweizer Bevölkerung.
  • Durchschnittlich produziert und zeigt die SRG 700 Wettkämpfe pro Jahr, also zwei pro Tag.


Initiative will Bundessubventionen für Radio und Fernsehen verbieten
Die Annahme der No-Billag-Initiative würde eine Finanzierung von Radio und Fernsehen über Bundesgelder verunmöglichen. Der Sport wäre stark betroffen und würde eine wichtige Bühne verlieren. Sportproduktionen kosten viel Geld: Kein privates Medienhaus würde mittel- und langfristig solche Produktionen übernehmen, weil sie schlicht nicht rentieren. Viele Sportanlässe und Sportarten würden nicht mehr übertragen oder ins Pay-TV abwandern. Ohne Gebühren wäre es auch nicht mehr möglich, dass alle Regionen in der Schweiz ein gleichwertiges Sportangebot hätten. Und es würde schwierig, internationale Veranstaltungen (Weltmeisterschaften, Olympische Spiele) aus Schweizer Sicht mitzuverfolgen.

Schliesslich würde alles auch teurer für die Zuschauerinnen und Zuschauer: In einigen europäischen Ländern sind bereits heute viele Sportarten nur noch im Pay-TV zu sehen. Ohne Gebührenfinanzierung müsste das Publikum alleine für den Sport mehr Geld bezahlen als mit der heutigen Gebühr. Die Annahme der Initiative wäre also ein grosser Verlust für den Sport, aber auch für die Schweiz. Fazit: Der Schweizer Sport hat grösstes Interesse daran, dass der Bund Radio- und Fernsehstationen mit öffentlichen Mitteln unterstützen darf.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) schliesst sich als Mitgliedsverband der Position von Swiss Olympic an und empfiehlt die Ablehnung der Initiative.

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Quelle: Swiss Olympic

Für starken Schweizer Sport
Am 4. März wird über die «NoBillag»-Initiative abgestimmt. Der SHV schliesst sich als Mitgliedsverband der Position von Swiss Olympic an und empfiehlt die Ablehnung.
22.01.2018
Champions League-Einsatz für Stephan Vitzthum

Der Schweizer Delegierte Stephan Vitzthum wurde vom Europäischen Handball-Verband (EHF) für einen Einsatz in der Champions League der Frauen aufgeboten. Er überwacht am 27. Januar in Nordhausen das deutsche Duell zwischen dem Thüringer HC und dem deutschen Meister SG BBM Bietigheim.

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Quelle: Marco Ellenberger

21.01.2018
Karriereförderung: Brunner/Salah geben ihre Erfahrungen weiter

Die Länderspiele am master cup vom 12. bis 14. Januar wurden durch Schiedsrichter aus dem Karriereförderungs-Programm des SHV geleitet. Diese werden von Betreuern und Beobachtern begleitet und intensiv weitergebildet. In diesem Jahr waren auch die beiden Top-Referees Arthur Brunner und Morad Salah (EHF und IHF) unter diesen Betreuern zu finden.

Man kann Arthur Brunner und Morad Salah getrost als das Vorzeige-Paar des SHV bezeichnen: Ihre beeindruckende Karriere begann im Sommer 2007 an einem regionalen Ausbildungskurs in Uzwil. Bereits im Anschluss an ihre erste gemeinsame Saison wurden die beiden ins Talentförderprojekt des SHV – welches das parallel aufgebaute Vorgängerprogramm des heutigen Karriereförderungs-Programms war – selektioniert.

Unter der Leitung des leider viel zu früh verstorbenen Roland Bürgi machten die beiden in diesem Programm sehr rasch Fortschritte, sodass sie bereits im August 2009 ins Young-Referee Project der EHF aufgenommen wurden. Schon in ihrer dritten gemeinsamen Saison durften sie im März 2010 ihr erstes NLA-Spiel anpfeifen. In der Saison 2010/2011 folgten dann mehrere Nominationen für internationale Spiele sowie im April 2011 das erste offizielle A-Länderspiel bei den Frauen.

Nachdem Arthur und Morad über den Sommer 2011 an mehreren internationalen Turnieren teilnehmen durften, leiteten die beiden im Mai 2012 im Alter von 21 bzw. 22 Jahren bereits ihr erstes Playoff-Final-Spiel der Männer. In ihrer sechsten gemeinsamen Saison wurden Brunner/Salah anlässlich des St. Galler Stadtwerkecups offiziell zu internationalen Schiedsrichtern ernannt, dies sowohl für die EHF als auch für die IHF. 

Aufgrund ihrer Erfolge verliessen die beiden im Mai 2013 das Talentförderprogramm des SHV und machten jüngeren Schiedsrichter-Paaren Platz. Im Januar 2014 folgte anlässlich des Winterthurer Yellow Cups dann das erste offizielle Länderspiel der Männer. Nachdem die beiden im Sommer an den Youth Olympic Games in China teilgenommen hatten, leiteten Arthur und Morad während der Saison 2014/2015 wiederum zahlreiche nationale Meisterschafts- und Cupspiele (u.a. Playoff-Final und Halbfinale des Cup Final-Four). Im Juni 2015 wurden sie im Rahmen der Swiss Handball Awards zum ersten Mal zum Schiedsrichter-Paar des Jahres gewählt.

Im August 2015 folgte dann das erste grosse Highlight auf internationaler Bühne: Den beiden wurde die Leitung des Finalspiels der U21-Junioren-WM in Jekaterinburg übertragen. In ihrer neunten gemeinsamen Saison als Schiedsrichter durften Brunner/Salah im November 2015 ihr erstes Champions-League-Spiel der Frauen anpfeifen und leiteten im Juli 2016 wiederum (dieses Mal in Moskau) ein Finalspiel: Dieses Mal im Rahmen der U20-Juniorinnen-WM. Im Oktober 2016 folgte das erste Champions-League-Spiel der Männer.

Als bisher grössten Erfolg ihrer Karriere darf man die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der Männer vergangenen Januar in Frankreich bezeichnen. Als Anerkennung für ihre ausgezeichneten Leistungen durften Arthur und Morad dort ein Achtelfinal-Spiel leiten und für das Finalwochenende in Paris als Ersatz-Schiedsrichter figurieren. In der aktuell laufenden Saison folgten mehrere Einsätze in der Champions League sowie die Nomination für die Afrika-Meisterschaften in Gabun.

Seit der Saison 2016/2017 arbeiten Brunner/Salah offiziell im Karriereförderungsprogramm des SHV mit und geben ihre Erfahrung an die nächste Schiedsrichtergeneration weiter.

Week of the Referee
Vom 15. bis 21. Januar führt Swiss Olympic mit seinem Programm «Cool and Clean» zusammen mit dem Unihockey-, dem Volleyball-, dem Basketball- und dem Handballverband wieder eine Aktionswoche durch, um auf die wertvolle Arbeit unserer Referees hinzuweisen. Vom 15. bis 21. Januar 2018 trägt der Schweizerische Handball-Verband (SHV) das wichtige Thema kommunikativ über seine Kanäle mit.

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Quelle: Beat Jucker

Erfahrungen weitergeben
Arthur Brunner und Morad Salah sind das Vorzeigepaar der Referee-Karriereförderung im SHV. Seit der letzten Saison geben sie selbst ihre Erfahrung an die Jungen weiter.
 
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