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Ausgeguckt
Pfadi Winterthur bezwingt den HC Kriens-Luzern in Spiel 4 mit 25:22 (13:10) und ist nach dem dritten Sieg im vierten Duell im Playoff-Final. Dort warten die Kadetten.
Entscheidung
Die Kadetten Schaffhausen gewinnen auch das dritte Duell gegen Wacker Thun und ziehen ins Playoff-Final ein. Die Entscheidung in Spiel 3 fiel erst in der Schlussminute.
Vorteil Pfadi
Pfadi Winterthur gewinnt hauchdünn Spiel 3 in der Halbfinalserie gegen den HC Kriens-Luzern und sichert sich den ersten Matchball in der ausgeglichenen Serie.
Handball-Splitter
Ziehen die Kadetten ins Final ein? Wer holt den Matchball im zweiten Halbfinal und wer verschafft sich im Abstiegskampf vor dem letzten Spieltag den Vorteil?
23.04.2017
Dritter Sieg im vierten Spiel: Pfadi zieht in den Final ein

Pfadi Winterthur siegt zum zweiten Mal auswärts im Playoff-Halbfinal und feiert nach dem 25:22 (13:10) Erfolg über den HC Kriens-Luzern den Einzug in den Final. Dort treffen die Winterthurer wie zuletzt 2011 und 2014 auf den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen. Für Kriens-Luzern ist die Saison nach einem grossen Kampf in der Vorschlussrunde beendet.

Nach der ebenso deutlichen wie überraschenden 21:30-Heimniederlage zum Auftakt der Serie gelangen dem Zweitplatzierten nach der Finalrunde drei Siege in Folge. Auch Spiel 4 war geprägt von starken Defensivreihen, die zuweilen kampfbetont ihr eigenes Tor verteidigten. Am Ende setzten sich erneut die Winterthurer durch, die neben den grösseren Alternativen auf der Bank zudem von der konstanteren Torwartleistung und der besseren Chancenverwertung profitieren konnten.

Das Fundament für den dritten Sieg gegen Kriens-Luzern legte Pfadi Winterthur kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause. Kriens-Luzern führte letztmals in der 15. Minute beim Stand von 6:5; ab Minute 21 und der 9:8 Führung für Pfadi durch Ante Kuduz lagen die Gäste durchweg in Front. Unmittelbar vor und nach dem Pausenpfiff gelang es der Mannschaft von Adrian Brüngger sich ein Polster herauszuspielen. Pfadi erzielte fünf Goals hintereinander vom 11:10 zum 16:10. Jonas Langerhuus realisierte mit einer 100-prozentigen Trefferquote als einziger des Winterthurer Ensembles mehr als drei Treffer (7 Tore).

Wie schon in den Spielen zuvor fightete sich Kriens-Luzern zurück ins Spiel und verkürzte bis auf zwei Treffer (51./18:20). Aber auch in Spiel 4 sorgten Kleinigkeiten dafür, dass dem Gastgeber die Wende nicht gelingen wollte. So jubelten am Ende erneut die Gäste aus Winterthur, die eine am Limit geführte Serie schlussendlich dank der grösseren Cleverness verdient für sich entschieden haben. Freude kam bei den Innerschweizern trotz dem Aus auch nochmal nach dem Schlusspfiff auf, als der langjährige Spieler Boris Stankovic unter grossem Jubel in sein Karriereende verabschiedet wurde.

Pfadi Winterthur hofft derweil, in der Finalserie dem Serienmeister Kadetten Schaffhausen mehr abzuverlangen als in den letzten beiden Finalserien, in denen die Winterthurer vor drei und sechs Jahren kein einziges Spiel gewinnen konnten. Bislang wurde Pfadi Winterthur neun Mal Handballmeister, zuletzt dreimal hintereinander von 2002 bis 2004. Die Best-of-5-Serie startet nach der Länderspielpause am Sonntag, 14 Mai, in der Schaffhauser BBC Arena.
 



HC Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur 22:25 (10:13)
1200 Zuschauer (Hallenrekord). - SR Boskoski/Stalder. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern, 9mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation Kuduz (58./3. Zeitstrafe) gegen Pfadi Winterthur.

Kriens-Luzern: Bar/Portmann (für 2 Penalties); Fellmann, Wipf (1), Blättler (2), Spengler (4), Alili (2/1), Delchiappo, Stankovic (3/1), Radovanovic (5), Schramm (5/1).
Pfadi Winterthur: Schulz (1.-47.)/Vaskevicius (ab 48.); Filip Maros (1), Hess (3), Langerhuus (7/4), Sidorowicz (3), Lier (2), Vernier (1), Kuduz (1), Jud (3), Scheuner (3), Freivogel, Svajlen (1).

Bemerkungen: Kriens-Luzern verschiesst 3 Penalties. Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Nyffenegger und Ramseier, Pfadi Winterthur ohne Ott, C. Tynowski, Gavranovic und Pecoraro (alle verletzt).
 



Stimmen zur Partie
Fünf Tore von Peter Schramm reichten nicht, um den notwendigen zweiten Sieg in der Serie einzufahren. Dementsprechend geknickt war der Rückraumspieler nach dem Schlusspfiff ob des aprupten Saisonendes:
"Es war sehr unglücklich wie wir heute speziell in die zweite Halbzeit gestartet sind, das haben wir uns natürlich anders vorgenommen. Der hohe Rückstand zu Beginn der zweiten Hälfte war sicher ausschlaggend für die Niederlage heute. Wir haben aber auch danach nicht aufgegeben und uns wieder zurück ins Spiel gekämpft. Am Ende hat es nicht sein sollen. In Spiel 3 hatten wir den Start verpennt, ansonsten waren wir mit Pfadi auf Augenhöhe und hätten genauso auch ins Finale einziehen können, schlussendlich war Winterthur aber einfach etwas cleverer."

In einer engen und umkämpften Serie machte Matias Schulz im Pfadi-Tor mehrfach den Unterschied aus. Der Argentinier zeigte sich glücklich über den Finaleinzug und beschreibt, wie Pfadi nach derAuftaktniederlage in die Playoffs zurückgefunden hat:
"Heute waren wir in der Deckung wieder souverän und abgeklärt, dazu ist es uns gelungen in den richtigen Momenten vorne die Tore zu erzielen. So konnten wir praktisch die ganze zweite Halbzeit lang den Drei-Tore-Vorsprung halten. Ich bin jetzt sehr glücklich über den Finaleinzug. Wir haben heute, wie auch in den letzten beiden Spielen den Kampf super angenommen und mit Ausnahme von der ersten Partie eine gute Serie gezeigt. Ich denke wir stehen verdient im Finale. Jetzt haben wir einige Wochen Zeit uns vorzubereiten und dann werden wir bereit sein, um im Finale eine gute Rolle zu spielen."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

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22.04.2017
Die Kadetten Schaffhausen sind der erste Playoff-Finalist!

Qualifikationssieger Kadetten Schaffhausen erreicht auf direktem Weg den Playoff-Final. Der Titelverteidiger bezwang Wacker Thun mit 28:26 (15:13) und feiert den dritten Sieg im dritten Halbfinalspiel. Für die Gäste aus dem Berner Oberland ist die Saison damit beendet. Sie trösten sich mit dem errungenen Cupsieg.

Vor einem Jahr hatte Wacker den Kadetten im Final alles abverlangt. Damals setzten sich die Schaffhauser erst in der finalen fünften Partie durch. Auch diesmal war es trotz des 3:0 nach Siegen eine knappe Angelegenheit. Am Ostermontag hatten die Kadetten in Thun nach der zweiten Verlängerung (30:29) gewonnen. Am Freitagabend entschieden sie das Spiel, in dem es nicht weniger als 21 Zweiminuten-Strafen gab, erst in der letzten Minute zu ihren Gunsten.

Wacker hätte mindestens einen Sieg verdient. Die Berner Oberländer zeigten in der dritten Partie eine grosse Moral, kämpften sich nach einem 14:19-Rückstand (36.) zurück und glichen in der 58. Minute zweimal aus - zum 25:25 und 26:26. Das 27:26 erzielte Nik Tominec 55 Sekunden vor dem Ende per Penalty. In der Folge pfiffen die Schiedsrichter ein Stürmerfoul gegen den Thuner Markus Hüsser, worauf Zoran Markovic für den Schlusspunkt sorgte.

Der Auftritt von Wacker ist auf Grund der vielen Verletzten - unter anderen fehlten Lukas von Deschwanden und Roman Caspar - umso höher einzustufen. Allerdings hing bei den Thunern zu viel von Lenny Rubin ab, der mit elf Toren eine hervorragende Leistung zeigte. Für die Kadetten war Gabor Csaszar siebenmal erfolgreich. Der Titelverteidiger feiert damit den verdienten aber sehr hart erkämpften Einzug ins Final und blickt gespannt auf das zweite Playoff-Duell, bei dem am Sonntag die Entscheidung fallen könnte.
 



Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 28:26 (15:13)
1960 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: 10mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation Meister (56./3. Zeitstrafe) gegen Kadetten Schaffhausen, 11mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation Glatthard (52./3. Zeitstrafe) gegen Wacker Thun.

Kadetten Schaffhausen: Kindle/Marinovic (26. bis 58.); Meister (3), Delhees (1), Liniger (4/2), Küttel (3), Richwien, Graubner, Pendic (1), Brännberger, Csaszar (7/3), Markovic (3), Maros (4), Tominec (2/1).
Wacker Thun: Winkler/Willimann (für 3 Penaltys); Linder (3/1), Rubin (11/3), Felder, Dähler (1), Christinat, Glatthard, Lanz, Friedli (3), Sorgen (1), Huwyler (3), Krainer (1), Hüsser (2), Feuchtmann (1).

Bemerkungen: Kadetten ohne Szyba und Koch. Wacker ohne von Deschwanden, Caspar, Raemy, Merz und Isailovic (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 3:1. 
 



Stimmen zur Partie
Kadetten-Youngster Lucas Meister zeigte vorne und hinten einen harten Kampf. Der verdiente Lohn für den Schweizer Nationalspieler: Best Player seiner Mannschaft im 3. Halbfinalspiel. Der Kreisläufer resümiert die Serie:
"Wir hatten zwei sehr knappe Spiele zu überstehen, nur das erste Match war deutlich. Heute hatte ich das Gefühl, dass wir es in der Schlussphase ein bisschen mehr wollten. Thun hat uns alles abverlangt, die Serie war hart, obwohl wir nur drei Spiele gespielt haben. Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden, sicherlich hat es uns geholfen, dass wir ein breiteres Kader zur Verfügung hatten. Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir jedes Team schlagen. Deshalb ist es auch nicht so wichtig, ob wir auf Pfadi oder Kriens treffen."

Jonas Dähler trug in Abwesenheit von Topscorer Lukas von Deschwanden das Shirt des besten Torschützen. Der rechte Flügel haderte nach dem Schlusspfiff mit den vergebenen Chancen, findet aber auch Grund stolz auf die Leistung seines Teams zu sein:
"Das Ausscheiden ist ein ziemlich bitterer Moment. Das Spiel heute hätten wir durchaus auch gewinnen können. Aber schlussendlich ist bei so einem engen Ausgang jede Aktion, jeder Fehlwurf entscheidend und am Ende fehlte uns das Quäntchen Glück oder Cleverness heute sowie in der ganzen Serie. Ich denke mit dem Abstand von einigen Wochen können wir auf unsere Saisonleistung, gerade auch mit dem Cupsieg, trotzdem stolz sein. Jetzt im Moment wirkt der Titel nur wie ein Trostpflaster. Wir waren alles andere als chancenlos und haben aus unseren momentanen Ressourcen sehr, sehr viel gemacht und uns mehr als ordentlich verkauft."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

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22.04.2017
Matchball für Pfadi Winterthur: 2:1 in der Serie gegen Kriens-Luzern

Der Qualifikationszweite Pfadi Winterthur gewinnt sein Heimspiel gegen den HC Kriens-Luzern mit 26:25 (14:13) und geht in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Führung. Nach einem fulminanten Start musste das Heimteam bis in die Schlusssekunden zittern, ehe der erste Heimsieg der Halbfinalserie perfekt war.

Pfadi und Kriens-Luzern lieferten sich einen echten Playoff-Kampf mit total 14 Zweiminuten-Strafen und einer direkten Roten Karte gegen den Winterthurer Jonas Langerhuus (36.), der bei einem Penalty den gegnerischen Goalie Andreas Portmann im Gesicht traf. Dabei sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für Pfadi aus. In der siebten Minute stand es 5:0 für das Heimteam, in der 14. Minute 9:3. Pfadi hatte sich zu Beginn gut auf Kriens' Taktik mit zwei, teilweise sogar drei Kreisläufern eingestellt.

Nach dem 7:12 (23.) stellte der Krienser Trainer Heiko Grimm auf eine offensive Deckung um und markierte Topscorer Roman Sidorowicz eng, was die Winterthurer kurzfristig aus dem Konzept brachte. In der Folge gelangen den Zentralschweizern fünf Tore in Serie zum 12:12 (28.). Zehn Minuten später lag Kriens-Luzern beim 17:15 gar mit zwei Treffern vorne. Pfadi reagierte allerdings umgehend und ging mit dem 18:17 (41.) seinerseits wieder in Führung. Nach dem 22:22 (50.) kassierten die Winterthurer während beinahe acht Minuten kein Gegentor. Kriens-Luzern gelang nach dem 22:24 (56.) nur noch der Anschlusstreffer, ein erneuter Ausgleich wollte den Innerschweizern vor 1450 Zuschauern nicht gelingen.

Matchwinner bei Pfadi war, wie bereits am Ostermontag, mit 19 Paraden Goalie Matias Schulz. In den letzten beiden Spielen machte der argentinische Nationaltorwart in der eng umkämpften und spannenden Serie jeweils den Unterschied zu Gunsten von Pfadi. Bei den Gästen zeichnete sich Topscorer Aleksandar Radovanovic, der in der Anfangsphase Glück hatte keine rote Karte bekommen zu haben als er beim Gegenstoss foulte, als neunfacher Torschütze aus. Die vierte Partie findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr in Kriens statt. 
 



Pfadi Winterthur - Kriens-Luzern 26:25 (14:13)
1450 Zuschauer. - SR Bernet/Wick. - Strafen: 6 mal 2 Minuten plus Rote Karte Langerhuus (36./Gesichtstreffer bei Penalty) gegen Pfadi Winterthur, 8 mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern.

Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius (für 2 Penaltys); Maros (7), Hess (2), Langerhuus (2/2), Sidorowicz (3), Lier (4/1), Vernier (1), Kuduz (3), Jud, Scheuner (3), Freivogel, Svajlen (1).
Kriens-Luzern: Bar/Portmann (18. bis 45.); Fellmann (2), Wipf, Blättler (4), Spengler (3), Alili, Baviera, Stankovic (5), Radovanovic (9/4), Schramm (2/1).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur ohne Cédrie Tynowski, Gavranovic und Pecoraro. Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Ramseier, Nyffenegger und Mühlebach (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 1:2.
 



Stimmen zur Partie
Mit sieben Treffern war Filip Maros am Abend der beste Pfadi-Torschütze. Er fasste nach der Partie das Spiel zusammen:
"Nach dem guten, sehr guten Start haben wir den Faden verloren. Dann häuften sich unsere Fehler und wir spielten zu hektisch. Anders als im ersten Heimspiel konnten wir dieses Mal zeigen, was uns auszeichnet. Die Dynamik und Vielseitigkeit war heute definitiv mehr vorhanden. Gegen Ende des Spiels haben wir dann wieder abgebrühter gespielt. Am Sonntag müssen wir nochmal so eine Leistung zeigen wie zu Beginn und am Ende und die Serie fertig machen."

Der Krienser Abwehrchef Daniel Fellmann war ob der knappen Niederlage verständlicherweise enttäuscht, gibt sich aber kämpferisch. Trotz des Rückstands in der Serie ist seiner Meinung nach noch nichts verloren:
"Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht ganz gereicht. Es war einfach das Glück, das Ende die Partie zu Gunsten von Pfadi entschieden hat. Am Anfang waren wir nicht bereit, das war ärgerlich. Aber wir haben im Anschluss an diesen Fehlstart gezeigt, dass wir nicht nur gleich gut, sondern sogar besser sind als Winterthur. Und wir werden diesen Beweis am Sonntag antreten."
 

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

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20.04.2017
Handball-Splitter Swiss Handball League

Spannung an der Spitze, Spannung am Tabellenende. Die Kadetten Schaffhausen können mit einem Sieg das Finalticket buchen, Fortitudo Gossau und der RTV 1879 Basel kämpfen im Fernduell gegen den Abstieg und in Winterthur lautet die Frage: Wer holt sich den Matchball im Playoff-Halbfinal?

NLA-Playoffs
Vorteil Kadetten: Der Titelverteidiger führt in der Best-of-Five-Serie gegen den amtierenden Cupsieger Wacker Thun mit 2:0 und braucht nur noch einen Sieg, um ins Final einzuziehen. Diesen dritten Erfolg wollen die Schaffhauser am Freitag um 20.45 Uhr vor heimischer Kulisse in der BBC Arena einfahren. Momentan spricht vieles dafür, dass das den Kadetten gelingt. Der umkämpfte Sieg nach zweimaliger Verlängerung am vergangenen Montag gibt den sowieso schon favorisierten Kadetten zusätzlich einen psychologischen Vorteil und auch personell stehen sie besser da. Thun droht der erneute Ausfall von Topscorer Lukas von Deschwanden, auch hinter Captain Roman Caspar steht noch ein Fragezeichen.

Völlig offen ist dagegen die zweite Halbfinal-Paarung. Das 1:1 zwischen Pfadi Winterthur und dem HC Kriens-Luzern bedeutet, dass sich der Gewinner des dritten Duells vom Freitag (19.30 Uhr Eulachhalle) einen Matchball verschaffen wird. Gastgeber Pfadi Winterthur hat am Ostermontag eine Reaktion auf die bittere Auftaktniederlage gezeigt und dank einer starken Verteidigung den Ausgleich geschafft. Das Team von Adrian Brüngger ist allerdings gewarnt. Zeigen sie keine Topleistung, so geschehen in Spiel 1, dann ist der HC Kriens-Luzern bereit. Speziell die Schlussphase von Spiel 2 zeigte, in Sachen Kampfgeist und Wille macht den Innerschweizern keiner was vor. Ob dies zum erneuten Auswärtserfolg reicht wird zu grossen Teilen davon abhängen welche Abwehr in der defensiv geprägten Serie den besseren Tag erwischt.

Abstiegsrunde
Am Tabellenende spitzt sich die Lage zu. Zwei Spieltage vor Saisonende trennen Fortitudo Gossau und Basel gerade einmal ein Punkt. Der Vorteil liegt dabei bei den Ostschweizern, die nicht nur einen Zähler, sondern auch 44 Tore in der eventuell noch relevant werdenden Tordifferenz vorne liegen. Am Sonntag trifft Fortitudo nun zum letzten Mal in dieser Saison auf Kantonsrivale St. Otmar St. Gallen. Die Gossauer treten auswärts an und werden versuchen am Sonntag um 17 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen ihre Saisonbilanz gegen Otmar aufzubessern. In den bisherigen fünf Duellen in der laufenden Saison gewann Otmar vier mal, Fortitudo nur ein Spiel. 

Bereits einen Tag zuvor gilt es für den RTV 1879 Basel vorzulegen. Am Samstag ist um 17 Uhr im heimischen Rankhof GC Amicitia Zürich zu Gast. Dann wird sich zeigen, ob die Basler in der Lage sind dem Kontrahenten Druck aufzubauen. Sie selbst konnten diesem unter der Woche standhalten und besiegten am vergangenen Mittwoch St. Otmar St. Gallen mit 29:28 (13:12). Die Basler mobilisierten dabei nicht nur zahlreiche Zuschauer, die das eigene Team anfeuerten sondern reaktivierten zudem zwei ehemalige Spieler, die mit ihrer Erfahrung dem Team im Schlussspurt helfen sollen. Neben Mischa Hofstetter handelt es sich dabei um keinen geringeren als Ex-Nati-Keeper Pascal Stauber. Der mehr als 350-fache NLA-Spieler unterstützt Stammkeeper Sebastian Ullrich und will mithelfen, dass sein Club die Klasse hält.

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Quelle: Matthias Schlageter

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27.04.2017
Samir Sarac wird neuer Trainer des RTV 1879 Basel

Der Basler Handball-Traditionsverein RTV 1879 Basel, am Mittwochabend nach einer Niederlage im Showdown gegen Fortitudo Gossau in die NLB abgestiegen, hat im Hinblick auf die Saison 2017/2018 einen neuen Trainer verpflichtet. Der 52-jährige kroatisch-schweizerische Doppelbürger Samir Sarac hat in Basel einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Er wird Nachfolger von Silvio Wernle, der Ende Februar 2017 Joop Fiege ersetzt hatte.

Samir Sarac ist in der Schweizer Handballszene seit über 20 Jahren eine feste Grösse, und zwar als Spieler und Trainer. Sein Stammverein ist Banja Luka (Bosnien). 1994 kam Sarac in die Schweiz und war in der Folge als Spieler für Stans, Zofingen und Endingen aktiv (insgesamt zehn Jahre als profilierter Torschütze in der NLA). Danach machte sich Samir Sarac als Trainer bei Kadetten Espoirs Schaffhausen, Grasshoppers Zürich, Endingen sowie beim TV Zofingen (Männer und Frauen) einen Namen.

Seit Juni 2016 ist er als Trainer im regionalen Leistungszentrum (RLZ) Nordwestschweiz des Schweizerischen Handballverbandes (SHV) tätig. "Ich bin seit bald einem Jahr vier Mal pro Woche in der Nordwestschweiz und fühle mich sehr wohl hier. Beim RTV herrscht eine einzigartige Handball-Leidenschaft und die Ziele sind klar", begründet Sarac seinen Schritt zum RTV.

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Quelle: RTV 1879 Basel

27.04.2017
Keeper Fabian Pellegrini wechselt in die 3. Bundesliga

Fabian Pellegrini wird ab der kommenden Saison das Tor des deutschen Traditionsvereins 1. VfL Potsdam hüten. Der Junioren-Nationalspieler von den Lakers Stäfa ersetzt bei den Adlern, die in der 3. Bundesliga spielen, den langjährigen Stammtorhüter Sebastian Schulz, der seine sportliche Karriere nach dieser Saison beenden wird. Vorher will Fabian Pellegrini mit den Stäfnern in der Barrage gegen Gossau noch den Aufstieg in die NLA schaffen.

"Auf die Herausforderung in Potsdam freue ich mich riesig. Dieser Wechsel ist sportlich wie privat ein sehr grosser Schritt für mich. Ich bin sehr glücklich, ein Teil der Familie der Adler zu werden und bin überzeugt, dass ich mich in dem professionellen Umfeld des VfL weiter entwickeln werde", sagt Pellegrini zu der bisher grössten Veränderung in seinem Leben. VfL-Trainer Alexander Haase ist von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugt: „Fabian hat im Probetraining gezeigt, wozu er in der Lage ist und wird menschlich wie sportlich gut in unsere Mannschaft passen. Ich freue mich auf ihn und seine weitere Entwicklung in Potsdam."

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Quelle: Lakers Stäfa/1. VfL Potsdam

26.04.2017
NLA: Finalissima im Abstiegskampf zwischen Basel und Gossau

Letzter Spieltag in der Abstiegsrunde der NLA: Im direkten Duell zwischen dem RTV 1879 Basel und Fortitudo Gossau entscheidet sich, welcher der beiden Clubs den direkten Gang in die NLB antreten muss und wer in der Barrage eine zweite Chance zum Klassenerhalt erhält.

Die Ausgangslage: Sowohl Fortitudo Gossau (9.) als auch der RTV 1879 Basel (10.) müssen um den Klassenerhalt fürchten. Die Ostschweizer haben vor der Finalissima 20 Punkte, die Basler liegen mit 19 Zählern einen Punkt dahinter. Klar ist, am Mittwoch steigt eines der beiden Teams direkt ab. Der Sieger des Endspiels hat die Chance in zwei Barrage-Spielen gegen die Lakers Stäfa, Zweitplatzierter der NLB, den Klassenerhalt noch auf Umwegen zu schaffen.

Die Szenarien: Basel muss sein Heimspiel gewinnen, andernfalls steigt das Team vom Rheinknie in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg erneut in die NLB ab. Endet die Partie unentschieden oder feiert Gossau einen Auswärtssieg, dann rettet sich Fortitudo in die Barrage.

Die Bilanz: Blickt man auf die fünf Duelle der laufenden Saison, dann sind die Gäste eindeutig der Favorit. Die Ostschweizer gewannen vier Spiele, eine Partie in Basel endete unentschieden. Auch der Blick auf alle Spiele seit der Saison 2000/01 spricht gegen den RTV. Die Basler gewannen 14 von 33 Duellen, Fortitudo siegte 18 Mal, bei einem Unentschieden.

RTV 1879 Basel: Spät, sehr spät ist die Heimmannschaft in der Abstiegsrunde angekommen. Nach sechs Pleiten aus neun Spielen meldete sich der letztjährige Aufsteiger mit zuletzt zwei Siegen in Serie im Abstiegskampf zurück. Sechs Punkte aus den letzten vier Spielen deuten einen Aufwärtstrend an, der mit einem weiteren Sieg zumindest zu einem Teilerfolg im Abstiegskampf führt.

Fortitudo Gossau: Nicht wenige hatten die Gäste bereits vor der Abstiegsrunde schon in der NLB gesehen. Gerade einmal vier Punkte sammelte Gossau in 18 Hauptrundenpartien. Die Ostschweizer zeigten aber einmal mehr ihren Kampfgeist und verdeutlichten, weshalb sie mittlerweile in der neunten Saison mit bescheidenen Mitteln stets die Klasse halten konnten. Acht von elf Abstiegsrundenspielen wurden gewonnen, dazu gab es zuletzt sechs Siege in Serie.

Das Spiel: Los geht's am Mittwoch um 20.30 Uhr im Rankhof in Basel. Beide Teams haben im Vorfeld mächtig die Werbetrommel gerührt, um vor Ort auf die Unterstützung der Fans zählen zu können. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat wie gewohnt die Möglichkeit, den Match via kommentiertem Livestream exklusiv zu verfolgen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Showdown
Der RTV 1879 Basel und Fortitudo Gossau treffen zum ultimativen Entscheidungsduell im Abstiegskampf aufeinander. Der Verlierer der Partie steigt direkt in die NLB ab.
25.04.2017
GC Amicitia: Trainer Keller und Kietzmann zurück zu den Junioren

Die Nachwuchsabteilung von GC Amicitia verstärkt ihren Trainerstab. Marcel Keller übernimmt für die nächste Saison sowohl die U19-Elite wie auch die 1.Liga Teams von GC Amicitia, auch Norman Kietzmann kehrt zu den Zürchern zurück. Gernot Drossel wechselt von den Männern zu den Frauen.

Keller (45) ist einer der vier Schweizer Absolventen des SHF Master Coach Kurses des DHB. Er war schon in den Jahren 2006-2014 bei GC Amicitia tätig und holte in dieser Zeit bereits vier (!) Schweizer Meistertitel der U19E und einen fünften mit den U19- Mädchen nach Zürich. Die letzten drei Jahre verbrachte Keller als Nachwuchschef und Elite-Trainer bei St.Otmar in St.Gallen und führte vor zwei Jahren seine U17-Elite zum Schweizer Meistertitel, vor einem Jahr seine U19-Elite in den Final und spielt diese Saison wieder um Gold.

Aus einer einjährigen schöpferischen Pause kehrt der 36-jährige Norman Kietzmann zurück. Kietzmann übernimmt für nächste Saison die U15-Elite. Er war früher bei GC Amicitia Spieler der NLA- und der NLB-Teams und viele Jahre als erfolgreicher Nachwuchstrainer von der U15 bis zur U19 tätig und brachte insgesamt sieben nationale Medaillen nach Zürich.

Der bisherige U19-Elite Trainer, Gernot Drossel, wechselt in den Frauenbereich und übernimmt da die FU14- und FU16-Eliteteams. Der bisherige U15-Elite Trainer, Fabian Lüchinger, übernimmt die U13-Leistung, das jüngste unserer Leistungsteams. Nachwuchschef Thomas Rosser führt weiterhin die U17-Elite.

Mit diesen vier Hochkarätern sind alle vier Zürcher Nachwuchs-Leistungsteams für nächste Saison glanzvoll besetzt. Nach wie vor ist GC Amicitia der einzige Verein der Schweiz, der sowohl bei den Mädchen wie auch bei den Jungs in allen Kategorien ein Elite-Team stellen kann.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

24.04.2017
NLA: Nati-Goalie Simon Kindle verlängert bei den Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen freuen sich die Vertragsverlängerung mit Simon Kindle für zwei weitere Saisons bekannt zu geben. Simon Kindle war im Januar 2017 vom TSV Fortitudo Gossau zu den Kadetten Schaffhausen gestossen und überzeugte seither beim amtierenden Schweizer Meister.

Der 2.02 m grosse Nationaltorhüter fügte sich sehr rasch ins Team ein. Mit seinen 24 Jahren beeindruckte er nicht zuletzt in der Playoff-Halbfinal Serie gegen Wacker Thun mit einer Serie gehaltener Siebenmeter. Auch in den Spielen der Schweizer Nationalmannschaft gegen Weissrussland überzeugte er auf Anhieb; er gehört zu den 7 – 8 regelmässig Schweizer Nationalteam eingesetzten Kadetten Spieler. Trainer Peter Kukucka vertraut dem gross gewachsenen Torhüter „Simon hat in den letzten Monaten seine Qualität bewiesen. Ich sehe in ihm grosses Potenzial und bin froh, dass er bei den Kadetten bleibt.“

Simon Kindle: „Ich möchte mich bei der Vereinsleitung und dem Trainer für das mir geschenkte Vertrauen bedanken. Ich fühle mich hier sehr wohl und es ist mir eine Ehre weiterhin für diesen toll geführten Verein zu spielen."

Für Kadetten Präsident Giorgio Behr und Manager Gabor Vass „passt Simon Kindle perfekt ins Kadetten Konzept – Schweizer Nationalspieler, Talente aus der Region sowie einige ausländische Spitzenspieler – Jugend gepaart mit internationaler Erfahrung“.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

23.04.2017
Dritter Sieg im vierten Spiel: Pfadi zieht in den Final ein

Pfadi Winterthur siegt zum zweiten Mal auswärts im Playoff-Halbfinal und feiert nach dem 25:22 (13:10) Erfolg über den HC Kriens-Luzern den Einzug in den Final. Dort treffen die Winterthurer wie zuletzt 2011 und 2014 auf den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen. Für Kriens-Luzern ist die Saison nach einem grossen Kampf in der Vorschlussrunde beendet.

Nach der ebenso deutlichen wie überraschenden 21:30-Heimniederlage zum Auftakt der Serie gelangen dem Zweitplatzierten nach der Finalrunde drei Siege in Folge. Auch Spiel 4 war geprägt von starken Defensivreihen, die zuweilen kampfbetont ihr eigenes Tor verteidigten. Am Ende setzten sich erneut die Winterthurer durch, die neben den grösseren Alternativen auf der Bank zudem von der konstanteren Torwartleistung und der besseren Chancenverwertung profitieren konnten.

Das Fundament für den dritten Sieg gegen Kriens-Luzern legte Pfadi Winterthur kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause. Kriens-Luzern führte letztmals in der 15. Minute beim Stand von 6:5; ab Minute 21 und der 9:8 Führung für Pfadi durch Ante Kuduz lagen die Gäste durchweg in Front. Unmittelbar vor und nach dem Pausenpfiff gelang es der Mannschaft von Adrian Brüngger sich ein Polster herauszuspielen. Pfadi erzielte fünf Goals hintereinander vom 11:10 zum 16:10. Jonas Langerhuus realisierte mit einer 100-prozentigen Trefferquote als einziger des Winterthurer Ensembles mehr als drei Treffer (7 Tore).

Wie schon in den Spielen zuvor fightete sich Kriens-Luzern zurück ins Spiel und verkürzte bis auf zwei Treffer (51./18:20). Aber auch in Spiel 4 sorgten Kleinigkeiten dafür, dass dem Gastgeber die Wende nicht gelingen wollte. So jubelten am Ende erneut die Gäste aus Winterthur, die eine am Limit geführte Serie schlussendlich dank der grösseren Cleverness verdient für sich entschieden haben. Freude kam bei den Innerschweizern trotz dem Aus auch nochmal nach dem Schlusspfiff auf, als der langjährige Spieler Boris Stankovic unter grossem Jubel in sein Karriereende verabschiedet wurde.

Pfadi Winterthur hofft derweil, in der Finalserie dem Serienmeister Kadetten Schaffhausen mehr abzuverlangen als in den letzten beiden Finalserien, in denen die Winterthurer vor drei und sechs Jahren kein einziges Spiel gewinnen konnten. Bislang wurde Pfadi Winterthur neun Mal Handballmeister, zuletzt dreimal hintereinander von 2002 bis 2004. Die Best-of-5-Serie startet nach der Länderspielpause am Sonntag, 14 Mai, in der Schaffhauser BBC Arena.
 



HC Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur 22:25 (10:13)
1200 Zuschauer (Hallenrekord). - SR Boskoski/Stalder. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern, 9mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation Kuduz (58./3. Zeitstrafe) gegen Pfadi Winterthur.

Kriens-Luzern: Bar/Portmann (für 2 Penalties); Fellmann, Wipf (1), Blättler (2), Spengler (4), Alili (2/1), Delchiappo, Stankovic (3/1), Radovanovic (5), Schramm (5/1).
Pfadi Winterthur: Schulz (1.-47.)/Vaskevicius (ab 48.); Filip Maros (1), Hess (3), Langerhuus (7/4), Sidorowicz (3), Lier (2), Vernier (1), Kuduz (1), Jud (3), Scheuner (3), Freivogel, Svajlen (1).

Bemerkungen: Kriens-Luzern verschiesst 3 Penalties. Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Nyffenegger und Ramseier, Pfadi Winterthur ohne Ott, C. Tynowski, Gavranovic und Pecoraro (alle verletzt).
 



Stimmen zur Partie
Fünf Tore von Peter Schramm reichten nicht, um den notwendigen zweiten Sieg in der Serie einzufahren. Dementsprechend geknickt war der Rückraumspieler nach dem Schlusspfiff ob des aprupten Saisonendes:
"Es war sehr unglücklich wie wir heute speziell in die zweite Halbzeit gestartet sind, das haben wir uns natürlich anders vorgenommen. Der hohe Rückstand zu Beginn der zweiten Hälfte war sicher ausschlaggend für die Niederlage heute. Wir haben aber auch danach nicht aufgegeben und uns wieder zurück ins Spiel gekämpft. Am Ende hat es nicht sein sollen. In Spiel 3 hatten wir den Start verpennt, ansonsten waren wir mit Pfadi auf Augenhöhe und hätten genauso auch ins Finale einziehen können, schlussendlich war Winterthur aber einfach etwas cleverer."

In einer engen und umkämpften Serie machte Matias Schulz im Pfadi-Tor mehrfach den Unterschied aus. Der Argentinier zeigte sich glücklich über den Finaleinzug und beschreibt, wie Pfadi nach derAuftaktniederlage in die Playoffs zurückgefunden hat:
"Heute waren wir in der Deckung wieder souverän und abgeklärt, dazu ist es uns gelungen in den richtigen Momenten vorne die Tore zu erzielen. So konnten wir praktisch die ganze zweite Halbzeit lang den Drei-Tore-Vorsprung halten. Ich bin jetzt sehr glücklich über den Finaleinzug. Wir haben heute, wie auch in den letzten beiden Spielen den Kampf super angenommen und mit Ausnahme von der ersten Partie eine gute Serie gezeigt. Ich denke wir stehen verdient im Finale. Jetzt haben wir einige Wochen Zeit uns vorzubereiten und dann werden wir bereit sein, um im Finale eine gute Rolle zu spielen."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Ausgeguckt
Pfadi Winterthur bezwingt den HC Kriens-Luzern in Spiel 4 mit 25:22 (13:10) und ist nach dem dritten Sieg im vierten Duell im Playoff-Final. Dort warten die Kadetten.
22.04.2017
Die Kadetten Schaffhausen sind der erste Playoff-Finalist!

Qualifikationssieger Kadetten Schaffhausen erreicht auf direktem Weg den Playoff-Final. Der Titelverteidiger bezwang Wacker Thun mit 28:26 (15:13) und feiert den dritten Sieg im dritten Halbfinalspiel. Für die Gäste aus dem Berner Oberland ist die Saison damit beendet. Sie trösten sich mit dem errungenen Cupsieg.

Vor einem Jahr hatte Wacker den Kadetten im Final alles abverlangt. Damals setzten sich die Schaffhauser erst in der finalen fünften Partie durch. Auch diesmal war es trotz des 3:0 nach Siegen eine knappe Angelegenheit. Am Ostermontag hatten die Kadetten in Thun nach der zweiten Verlängerung (30:29) gewonnen. Am Freitagabend entschieden sie das Spiel, in dem es nicht weniger als 21 Zweiminuten-Strafen gab, erst in der letzten Minute zu ihren Gunsten.

Wacker hätte mindestens einen Sieg verdient. Die Berner Oberländer zeigten in der dritten Partie eine grosse Moral, kämpften sich nach einem 14:19-Rückstand (36.) zurück und glichen in der 58. Minute zweimal aus - zum 25:25 und 26:26. Das 27:26 erzielte Nik Tominec 55 Sekunden vor dem Ende per Penalty. In der Folge pfiffen die Schiedsrichter ein Stürmerfoul gegen den Thuner Markus Hüsser, worauf Zoran Markovic für den Schlusspunkt sorgte.

Der Auftritt von Wacker ist auf Grund der vielen Verletzten - unter anderen fehlten Lukas von Deschwanden und Roman Caspar - umso höher einzustufen. Allerdings hing bei den Thunern zu viel von Lenny Rubin ab, der mit elf Toren eine hervorragende Leistung zeigte. Für die Kadetten war Gabor Csaszar siebenmal erfolgreich. Der Titelverteidiger feiert damit den verdienten aber sehr hart erkämpften Einzug ins Final und blickt gespannt auf das zweite Playoff-Duell, bei dem am Sonntag die Entscheidung fallen könnte.
 



Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 28:26 (15:13)
1960 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: 10mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation Meister (56./3. Zeitstrafe) gegen Kadetten Schaffhausen, 11mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation Glatthard (52./3. Zeitstrafe) gegen Wacker Thun.

Kadetten Schaffhausen: Kindle/Marinovic (26. bis 58.); Meister (3), Delhees (1), Liniger (4/2), Küttel (3), Richwien, Graubner, Pendic (1), Brännberger, Csaszar (7/3), Markovic (3), Maros (4), Tominec (2/1).
Wacker Thun: Winkler/Willimann (für 3 Penaltys); Linder (3/1), Rubin (11/3), Felder, Dähler (1), Christinat, Glatthard, Lanz, Friedli (3), Sorgen (1), Huwyler (3), Krainer (1), Hüsser (2), Feuchtmann (1).

Bemerkungen: Kadetten ohne Szyba und Koch. Wacker ohne von Deschwanden, Caspar, Raemy, Merz und Isailovic (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 3:1. 
 



Stimmen zur Partie
Kadetten-Youngster Lucas Meister zeigte vorne und hinten einen harten Kampf. Der verdiente Lohn für den Schweizer Nationalspieler: Best Player seiner Mannschaft im 3. Halbfinalspiel. Der Kreisläufer resümiert die Serie:
"Wir hatten zwei sehr knappe Spiele zu überstehen, nur das erste Match war deutlich. Heute hatte ich das Gefühl, dass wir es in der Schlussphase ein bisschen mehr wollten. Thun hat uns alles abverlangt, die Serie war hart, obwohl wir nur drei Spiele gespielt haben. Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden, sicherlich hat es uns geholfen, dass wir ein breiteres Kader zur Verfügung hatten. Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir jedes Team schlagen. Deshalb ist es auch nicht so wichtig, ob wir auf Pfadi oder Kriens treffen."

Jonas Dähler trug in Abwesenheit von Topscorer Lukas von Deschwanden das Shirt des besten Torschützen. Der rechte Flügel haderte nach dem Schlusspfiff mit den vergebenen Chancen, findet aber auch Grund stolz auf die Leistung seines Teams zu sein:
"Das Ausscheiden ist ein ziemlich bitterer Moment. Das Spiel heute hätten wir durchaus auch gewinnen können. Aber schlussendlich ist bei so einem engen Ausgang jede Aktion, jeder Fehlwurf entscheidend und am Ende fehlte uns das Quäntchen Glück oder Cleverness heute sowie in der ganzen Serie. Ich denke mit dem Abstand von einigen Wochen können wir auf unsere Saisonleistung, gerade auch mit dem Cupsieg, trotzdem stolz sein. Jetzt im Moment wirkt der Titel nur wie ein Trostpflaster. Wir waren alles andere als chancenlos und haben aus unseren momentanen Ressourcen sehr, sehr viel gemacht und uns mehr als ordentlich verkauft."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Entscheidung
Die Kadetten Schaffhausen gewinnen auch das dritte Duell gegen Wacker Thun und ziehen ins Playoff-Final ein. Die Entscheidung in Spiel 3 fiel erst in der Schlussminute.
22.04.2017
Matchball für Pfadi Winterthur: 2:1 in der Serie gegen Kriens-Luzern

Der Qualifikationszweite Pfadi Winterthur gewinnt sein Heimspiel gegen den HC Kriens-Luzern mit 26:25 (14:13) und geht in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Führung. Nach einem fulminanten Start musste das Heimteam bis in die Schlusssekunden zittern, ehe der erste Heimsieg der Halbfinalserie perfekt war.

Pfadi und Kriens-Luzern lieferten sich einen echten Playoff-Kampf mit total 14 Zweiminuten-Strafen und einer direkten Roten Karte gegen den Winterthurer Jonas Langerhuus (36.), der bei einem Penalty den gegnerischen Goalie Andreas Portmann im Gesicht traf. Dabei sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für Pfadi aus. In der siebten Minute stand es 5:0 für das Heimteam, in der 14. Minute 9:3. Pfadi hatte sich zu Beginn gut auf Kriens' Taktik mit zwei, teilweise sogar drei Kreisläufern eingestellt.

Nach dem 7:12 (23.) stellte der Krienser Trainer Heiko Grimm auf eine offensive Deckung um und markierte Topscorer Roman Sidorowicz eng, was die Winterthurer kurzfristig aus dem Konzept brachte. In der Folge gelangen den Zentralschweizern fünf Tore in Serie zum 12:12 (28.). Zehn Minuten später lag Kriens-Luzern beim 17:15 gar mit zwei Treffern vorne. Pfadi reagierte allerdings umgehend und ging mit dem 18:17 (41.) seinerseits wieder in Führung. Nach dem 22:22 (50.) kassierten die Winterthurer während beinahe acht Minuten kein Gegentor. Kriens-Luzern gelang nach dem 22:24 (56.) nur noch der Anschlusstreffer, ein erneuter Ausgleich wollte den Innerschweizern vor 1450 Zuschauern nicht gelingen.

Matchwinner bei Pfadi war, wie bereits am Ostermontag, mit 19 Paraden Goalie Matias Schulz. In den letzten beiden Spielen machte der argentinische Nationaltorwart in der eng umkämpften und spannenden Serie jeweils den Unterschied zu Gunsten von Pfadi. Bei den Gästen zeichnete sich Topscorer Aleksandar Radovanovic, der in der Anfangsphase Glück hatte keine rote Karte bekommen zu haben als er beim Gegenstoss foulte, als neunfacher Torschütze aus. Die vierte Partie findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr in Kriens statt. 
 



Pfadi Winterthur - Kriens-Luzern 26:25 (14:13)
1450 Zuschauer. - SR Bernet/Wick. - Strafen: 6 mal 2 Minuten plus Rote Karte Langerhuus (36./Gesichtstreffer bei Penalty) gegen Pfadi Winterthur, 8 mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern.

Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius (für 2 Penaltys); Maros (7), Hess (2), Langerhuus (2/2), Sidorowicz (3), Lier (4/1), Vernier (1), Kuduz (3), Jud, Scheuner (3), Freivogel, Svajlen (1).
Kriens-Luzern: Bar/Portmann (18. bis 45.); Fellmann (2), Wipf, Blättler (4), Spengler (3), Alili, Baviera, Stankovic (5), Radovanovic (9/4), Schramm (2/1).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur ohne Cédrie Tynowski, Gavranovic und Pecoraro. Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Ramseier, Nyffenegger und Mühlebach (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 1:2.
 



Stimmen zur Partie
Mit sieben Treffern war Filip Maros am Abend der beste Pfadi-Torschütze. Er fasste nach der Partie das Spiel zusammen:
"Nach dem guten, sehr guten Start haben wir den Faden verloren. Dann häuften sich unsere Fehler und wir spielten zu hektisch. Anders als im ersten Heimspiel konnten wir dieses Mal zeigen, was uns auszeichnet. Die Dynamik und Vielseitigkeit war heute definitiv mehr vorhanden. Gegen Ende des Spiels haben wir dann wieder abgebrühter gespielt. Am Sonntag müssen wir nochmal so eine Leistung zeigen wie zu Beginn und am Ende und die Serie fertig machen."

Der Krienser Abwehrchef Daniel Fellmann war ob der knappen Niederlage verständlicherweise enttäuscht, gibt sich aber kämpferisch. Trotz des Rückstands in der Serie ist seiner Meinung nach noch nichts verloren:
"Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht ganz gereicht. Es war einfach das Glück, das Ende die Partie zu Gunsten von Pfadi entschieden hat. Am Anfang waren wir nicht bereit, das war ärgerlich. Aber wir haben im Anschluss an diesen Fehlstart gezeigt, dass wir nicht nur gleich gut, sondern sogar besser sind als Winterthur. Und wir werden diesen Beweis am Sonntag antreten."
 

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Vorteil Pfadi
Pfadi Winterthur gewinnt hauchdünn Spiel 3 in der Halbfinalserie gegen den HC Kriens-Luzern und sichert sich den ersten Matchball in der ausgeglichenen Serie.
22.04.2017
GC Amicitia: Leitner und Schelling verlängern, Bakos kommt

Die Kadergestaltung im Hinblick auf die kommende Saison 2017/18 ist bei GC Amicitia in vollem Gang. Nachdem die finanziellen Schwierigkeiten erfolgreich gemeistert werden konnten und der Ligaerhalt gesichert ist, nimmt die Kaderbildung beim Rekordmeister schnell erfreuliche Formen an.

Nachdem die Abgänge von Mobiliar-Topscorer Nicolas Suter und Flavio Wick (beide zu Wacker Thun), sowie Luca Engler (zu Kriens-Luzern) seit längerer Zeit bekannt sind, kann nun die Vertragsverlängerung mit U21-Nationalspieler Florian Leitner und dem in der Abstiegsrunde zum Stammtorhüter aufgestiegenen Simon Schelling (23) um jeweils zwei Jahre vermeldet werden.

Der rechte Flügel, Mirko Santoro wird kürzer treten und im Reserveteam SG Horgen/NLB spielen. Das NLA-Team wird auf dieser Position für zwei Jahre verstärkt durch den Topscorer der SG Yellow/Pfadi Espoirs, Adam Bakos (31).

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Quelle: GC Amicitia Zürich

20.04.2017
Handball-Splitter Swiss Handball League

Spannung an der Spitze, Spannung am Tabellenende. Die Kadetten Schaffhausen können mit einem Sieg das Finalticket buchen, Fortitudo Gossau und der RTV 1879 Basel kämpfen im Fernduell gegen den Abstieg und in Winterthur lautet die Frage: Wer holt sich den Matchball im Playoff-Halbfinal?

NLA-Playoffs
Vorteil Kadetten: Der Titelverteidiger führt in der Best-of-Five-Serie gegen den amtierenden Cupsieger Wacker Thun mit 2:0 und braucht nur noch einen Sieg, um ins Final einzuziehen. Diesen dritten Erfolg wollen die Schaffhauser am Freitag um 20.45 Uhr vor heimischer Kulisse in der BBC Arena einfahren. Momentan spricht vieles dafür, dass das den Kadetten gelingt. Der umkämpfte Sieg nach zweimaliger Verlängerung am vergangenen Montag gibt den sowieso schon favorisierten Kadetten zusätzlich einen psychologischen Vorteil und auch personell stehen sie besser da. Thun droht der erneute Ausfall von Topscorer Lukas von Deschwanden, auch hinter Captain Roman Caspar steht noch ein Fragezeichen.

Völlig offen ist dagegen die zweite Halbfinal-Paarung. Das 1:1 zwischen Pfadi Winterthur und dem HC Kriens-Luzern bedeutet, dass sich der Gewinner des dritten Duells vom Freitag (19.30 Uhr Eulachhalle) einen Matchball verschaffen wird. Gastgeber Pfadi Winterthur hat am Ostermontag eine Reaktion auf die bittere Auftaktniederlage gezeigt und dank einer starken Verteidigung den Ausgleich geschafft. Das Team von Adrian Brüngger ist allerdings gewarnt. Zeigen sie keine Topleistung, so geschehen in Spiel 1, dann ist der HC Kriens-Luzern bereit. Speziell die Schlussphase von Spiel 2 zeigte, in Sachen Kampfgeist und Wille macht den Innerschweizern keiner was vor. Ob dies zum erneuten Auswärtserfolg reicht wird zu grossen Teilen davon abhängen welche Abwehr in der defensiv geprägten Serie den besseren Tag erwischt.

Abstiegsrunde
Am Tabellenende spitzt sich die Lage zu. Zwei Spieltage vor Saisonende trennen Fortitudo Gossau und Basel gerade einmal ein Punkt. Der Vorteil liegt dabei bei den Ostschweizern, die nicht nur einen Zähler, sondern auch 44 Tore in der eventuell noch relevant werdenden Tordifferenz vorne liegen. Am Sonntag trifft Fortitudo nun zum letzten Mal in dieser Saison auf Kantonsrivale St. Otmar St. Gallen. Die Gossauer treten auswärts an und werden versuchen am Sonntag um 17 Uhr in der Kreuzbleiche in St. Gallen ihre Saisonbilanz gegen Otmar aufzubessern. In den bisherigen fünf Duellen in der laufenden Saison gewann Otmar vier mal, Fortitudo nur ein Spiel. 

Bereits einen Tag zuvor gilt es für den RTV 1879 Basel vorzulegen. Am Samstag ist um 17 Uhr im heimischen Rankhof GC Amicitia Zürich zu Gast. Dann wird sich zeigen, ob die Basler in der Lage sind dem Kontrahenten Druck aufzubauen. Sie selbst konnten diesem unter der Woche standhalten und besiegten am vergangenen Mittwoch St. Otmar St. Gallen mit 29:28 (13:12). Die Basler mobilisierten dabei nicht nur zahlreiche Zuschauer, die das eigene Team anfeuerten sondern reaktivierten zudem zwei ehemalige Spieler, die mit ihrer Erfahrung dem Team im Schlussspurt helfen sollen. Neben Mischa Hofstetter handelt es sich dabei um keinen geringeren als Ex-Nati-Keeper Pascal Stauber. Der mehr als 350-fache NLA-Spieler unterstützt Stammkeeper Sebastian Ullrich und will mithelfen, dass sein Club die Klasse hält.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Ziehen die Kadetten ins Final ein? Wer holt den Matchball im zweiten Halbfinal und wer verschafft sich im Abstiegskampf vor dem letzten Spieltag den Vorteil?
18.04.2017
Mark Seeholzer neuer Leiter Marketing/Sponsoring beim TV Endingen

Nach dem Aufstieg in die NLA ist dem TV Endingen auf auf Management-Ebene ein veritabler Coup gelungen. Zum 1. Juli 2017 wechselt Mark Seeholzer von den Kadetten Schaffhausen zum TV Endingen und will beim Aufsteiger die Vermarktung voranbringen.

Der 53-jährige Zürcher ist bei den Kadetten momentan im Bereich Sales/Sponsoring tätig und hat Marketing/Verkauf im Blut: in seiner Karriere war Seeholzer Leiter Marketing/Events bei Radio 24, Geschäftsführer, Partner und strategischer/kreativer Kopf von Werbe- und  Brandingagenturen sowie Verlagsprojekten in Zürich und St. Moritz. Im Sportbereich baute Seeholzer als Leiter Marketing/Sales das David Gym Zürich-West auf, grösstes Fitness- und Kampfsportcenter der Schweiz. 2015 Projektierung Leistungs- und Reha-Center ZSC Lions im geplanten neuen Eishockey-Stadion «Theatre of Dreams». 2016 Abschluss CAS Sports Management HSG an der Universität St. Gallen und bei Schalke 04/Deutsche Fussball-Bundesliga.

Der Texter/Creative Director und Sportmanager HSG ist seit 20 Jahren selbständig, aktuell mit «Hangar 51 Brands 'n Sports». Die Funktion Leiter Marketing/Sponsoring TV Endingen übernimmt er als Teilzeit-Mandat. Der TV Endingen freut sich auf das Engagement von Mark Seeholzer, Geschäftsführer Christian Villiger meint dazu: «Er ist die ideale Verstärkung für unser motiviertes Team».

Mark Seeholzer freut sich auf die neue Herausforderung: «Handball ist ebenso hart, wild und intensiv; hat gleichwohl Fairness und Respekt. Das entspricht meinem Charakter, dem Fighting Spirit und unbedingten Erfolgswillen; damit passe ich perfekt zum TV Endingen. Man will im Management mit meinem Engagement einen entscheidenden Schritt nach vorne machen, sportlich in der NLA bestehen und Spiele gewinnen. Ziel ist, dass ich mit neuen Ideen, mit Leidenschaft, Know-how sowie meinem Netzwerk für Spieler und Staff eine noch stärkere Basis schaffe, durch Generieren von mehr Sponsoring-Einnahmen und Massnahmen im Marketing/Kommunikation. Weiter will ich den Bekanntheitsgrad des Vereins steigern, die Begeisterung für Handball und den TV Endingen – davon soll auch die Junioren-Abteilung profitieren.» 

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Quelle: TV Endingen

17.04.2017
Auswärtssieg nach zweimaliger Verlängerung für die Kadetten in Thun

Qualifikationssieger Kadetten Schaffhausen steht mit einem Bein im Playoff-Final. Der Titelverteidiger gewann bei Cupsieger Wacker Thun 30:29 nach zweimaliger Verlängerung und führt in der Best-of-Five-Serie mit 2:0. Schon am kommenden Freitag können die Kadetten das Finalticket buchen.

Die Kadetten und Wacker boten den 1'530 Zuschauern einen wahren Krimi. Nach 60 Minuten stand es 21:21, nach der ersten zehnminütigen Verlängerung 25:25. Das 30:29 war die zweite Führung der Schaffhauser in der Overtime nach dem 22:21 (61.). Den Siegtreffer erzielte Manuel Liniger in der 78. Minute per Penalty. Der Routinier war es auch, der die Kadetten mit dem 25:25 (70.) in die zweite Verlängerung geschossen hatte. Dabei traf er ebenso vom Siebenmeterpunkt aus wie beim 29:29 (76.). Nebst dem nervenstarken Liniger war bei den Schaffhausern auch Luka Maros sechsmal erfolgreich.

Für die Thuner, die in der Overtime beim 24:22 (66.) einmal mit zwei Treffern vorne lagen, schoss Lenny Rubin elf Tore. Der Sohn von Trainer Martin Rubin war Dreh- und Angelpunkt bei den Thunern, die auf Captain Roman Caspar verzichten mussten, der seine Verletzung vom Samstag ebenso wenig wie Kreisläufer Johan Koch (Kadetten) auskurieren konnte. Noch nicht der Alte nach seinem Fingerbruch ist derweil Topscorer Lukas von Deschwanden, der auch im zweiten Spiel nach seinem Comeback noch nicht richtig auf Touren kommt. Vielmehr hatte er eine erneute Schrecksekunde zu verkraften. In der Verlängerung musste er sich mit neuerlichen Schmerzen am Finger auswechseln lassen und konnte in den Schlussminuten nicht mehr mitwirken.

Lange hatte nichts auf eine derartig spannende Partie hingedeutet. Nach dem 0:1 übernahmen die Kadetten das Zepter und führten mit bis zu vier Toren (12:8/32.). Wacker kämpfte sich aber mit vier Treffern in Serie vom 11:14 (38.) zum 15:14 (41.) zurück. Für den Ausgleich zum 21:21 zeichnete der Thuner Emil Feuchtmann 22 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit verantwortlich. In der ersten Verlängerung hatten die Gastgeber zumeist die Nase vorne, auch nach der ersten Halbzeit der zweiten Verlängerung führte Wacker mit einem Tor. Wenige Sekunden vor dem Ende der zweiten Verlängerung blieb Wacker noch ein letzter Torabschluss, den Jonas Dähler aus spitzestem Winkel nicht an Nikola Marinovic vorbei im Tor unterbringen konnte.
 



Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen 29:30 (25:25, 21:21, 8:11) n.2.V.
1530 Zuschauer. - SR Brunner/Salah. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 5mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.

Wacker Thun: Winkler/Willimann (für 1 Penalty); Linder (3), Rubin (11/5), Dähler (4), Glatthard, Lanz (1), Friedli (1), von Deschwanden (4), Huwyler (1), Hüsser (1), Feuchtmann (3).
Kadetten Schaffhausen: Marinovic/Kindle/Bringolf (n.E.); Meister (1), Delhees (1), Liniger (6/4), Küttel (3), Richwien (2), Graubner, Pendic (2/1), Brännberger (1), Csaszar (5/1), Markovic (3), Maros (6).

Bemerkungen: Wacker ohne Caspar, Raemy, Merz und Isailovic. Kadetten ohne Szyba und Koch (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 2:3.
 



Stimmen zur Partie
Mobiliar Topscorer Gabor Csaszar erzielte am Abend fünf Treffer und auch er war nach dem langen und aufreibenden Match gezeichnet. Für ihn und seine Mannschaft war der Sieg enorm wichtig auf dem Weg in Richtung Finale.
"Es freut mich, dass wir heute hier in Thun gewonnen haben. Letztes Jahr haben wir im Finale das erste Auswärtsspiel hier verloren, jetzt haben wir die Möglichkeit schon im nächsten Spiel zu Hause ins Finale einzuziehen. Damit liegt der psychologische Vorteil bei uns. Für die Zuschauer war es sicherlich ein super Spiel, sie konnten es geniessen. Wir mussten kämpfen und hart arbeiten aber sind sehr glücklich. Jetzt können wir kurz verschnaufen und ab morgen wieder alles auf das Spiel am Freitag richten."

Wacker-Goalie Marc Winkler hielt, was zu halten war. Am Ende reichte es knapp nicht für seine Mannschaft. Statt 1:1 in der Serie heisst es nun 0:2 und Matchball für den Gegner. Für Winkler aber noch kein Grund zum aufgeben.
"Im Vergleich zum letzten Spiel konnten wir uns mehrfach steigern. Trotzdem stehen wir am Ende mit leeren Händen da - das ist sehr, sehr schade. Ich denke wir hätten heute gewinnen können, mit Blick auf die Serie gewinnen sollen. In der ersten Verlängerung waren wir auf einem guten Weg dazu, aber hadern hilft nicht. Wenn jemand ein 0:2 kehren kann dann sind das wir, Wacker Thun. Jetzt können wir ein paar Tage verschnaufen und dann greifen wir am Freitag in Schaffhausen erneut an und ich bin überzeugt, dass wir dort gewinnen werden."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Extraschicht
Erst nach der zweiten Verlängerung fällt in Thun beim Spiel Wacker gegen die Kadetten Schaffhausen die Entscheidung. Die Gäste gewinnen knapp mit 30:29.
17.04.2017
Pfadi gelingt gegen Kriens-Luzern der Ausgleich

Pfadi Winterthur meldet sich in den Playoffs zurück und gleicht die Halbfinalserie mit einem 23:20 (16:8) Sieg beim HC Kriens-Luzern zum 1:1 aus. Matchwinner auf Seiten der Gäste war der argentinische Nationaltorhüter Matias Schulz, dem 20 Paraden gelangen.

Entschlossen und zielstrebig präsentierte sich Pfadi Winterthur nach der derben 21:30-Klatsche am vergangenen Samstag. Es war dem Team von Adrian Brüngger anzumerken, dass es anders auftreten wollte, als gut 48 Stunden zuvor. Mit Matias Schulz für Arunas Vaskevicius gelang dem Coach dabei der entscheidende Wechsel im Vergleich zur ersten Partie. Der Argentinier brachte die Krienser Angreifer zur Verzweifllung und erwischte einen Sahnetag. Nicht weniger als 20 Paraden verbuchte der argentinische Nationaltorwart am Ende für sich.

So hatte er grossen Anteil daran, dass seine Mannschaft vom Start weg gut ins Rollen kam und sich rasch einen Vorsprung herausspielen konnte. Bis zur Pause führte Pfadi bereits scheinbar sicher mit acht Toren Vorsprung. Dass der Favorit aber weiterhin seine Idealform sucht, verdeutlichte der zweite Abschnitt. In diesem harzte es im Pfadi-Angriff erneut, nur sieben eigene Treffer gelangen dem Zweitplatzierten nach der Finalrunde.

Und die Gastgeber? Die werden sich ganz sicher die zweite Halbzeit als Motivation für den Freitag herauspicken. Durchgang zwei ging nicht nur mit 12:7 an die Innerschweizer, Kriens-Luzern gelang es auch an die kämpferische Leistung aus Spiel 1 anzuknüpfen und machte ein scheinbar schon verlorenes Spiel nochmals spannend. Näher als auf drei Tore kam das Team von Trainer Heiko Grimm aber nicht mehr heran. So steht es vor dem nächsten Aufeinandertreffen am Freitag in der Best-of-Five-Serie nun 1:1.
 



Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur 20:23 (8:16)
1450 Zuschauer. - SR Buache/Meyer - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern, 5mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Kuduz/44.) gegen Pfadi Winterthur.

Kriens-Luzern: Bar/Portmann (24. bis 30.); Fellmann, Wipf (1), Blättler (3), Spengler (4), Alili (1), Delchiappo, Baviera (1), Brücker, Stankovic (4/1), Radovanovic (1/1), Schramm (5).
Pfadi Winterthur: Schulz; Maros (5), Joël Tynowski, Hess (4), Langerhuus (2), Sidorowicz (2), Lier (6/4), Vernier, Kuduz (1), Jud, Scheuner (2), Freivogel, Svajlen (1).

Bemerkungen: Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Ramseier, Nyffenegger und Mühlebach. Pfadi Winterthur ohne Cédrie Tynowski und Gavranovic (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 3:1.
 



Leider konnte die Partie weder am Liveticker noch via Livestream verfolgt werden. Im Namen der Swiss Handball League bitten wir hierfür um Entschuldigung. Wir setzen alles daran, dass die nächste Übertragung aus Kriens-Luzern wieder, wie gewohnt, einwandfrei und zur vollsten Zufriedenheit stattfinden wird! (Matthias Schlageter, Kommunikation SHL)

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Ausgleich
Pfadi Winterthur siegt auswärts beim HC Kriens-Luzern mit 23:20 (16:8) und schafft den 1:1-Ausgleich in der Best-of-Five-Serie. Matchwinner war Goalie Matias Schulz.
15.04.2017
HC Kriens-Luzern düpiert Pfadi Winterthur zum Playoff-Start

Pfadi Winterthur, Zweiter nach Haupt- und Finalrunde, leistete sich einen Fehlstart in die Playoffs der Handballmeisterschaft. Pfadi unterlag vor heimischem Publikum dem HC Kriens-Luzern 21:30 (10:12). Während die Gäste eine deutliche Leistungssteigerung zum verlorenen Finalrundenduell von vor zwei Wochen zeigten, enttäuschte Pfadi auf allen Positionen.

Die Innerschweizer überraschten Pfadi Winterthur mit rassigem, gradlinigem Angriffs- und vor allem Konterspiel. Kriens startete furios und führte schon nach acht Minuten 4:1. Als besonders effektiv erwiess sich Heiko Grimms Schchzug mehrfach einen siebten Feldspieler zu bringen und so die Pfadi-Defensive vor grosse Probleme zu stellen.

Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit ging Pfadi erstmals in Führung. Wer glaubte, der Favorit würde sich nun durchsetzen, der wurde getäuscht. Innerhalb von dreieinhalb Minuten machte Kriens-Luzern aus einem 14:15 ein 19:15. Ein Fehlwurf und drei technische Fehler Pfadis begünstigten die schnelle Wende. Danach brachten die Luzerner den Vorsprung souverän über die Zeit. Besonders

Erst zum dritten Mal diese Saison kassierte Winterthur 30 oder mehr Gegentore. Gegen Kriens-Luzern resultierte die erste Heimniederlage in der Meisterschaft seit dem 1. März 2014 und sechs klaren Siegen hintereinander. Das nächste Aufeinandertreffen der beiden Teams findet am Ostermontag statt. Dann empfängt Kriens-Luzern um 18 Uhr im Maihof in Luzern die Winterthurer.
 



Pfadi Winterthur - Kriens-Luzern 21:30 (10:12)
1100 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur, 5mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation Schramm (60./3. Zeitstrafe) gegen Kriens-Luzern.

Pfadi Winterthur: Vaskevicius (31.- 46. Schulz); Filip Maros (1), Hess (2), Langerhuus (1/1), Sidorowicz (5), Lier (3), Vernier, Kaduz (2), Jud (4), Scheuner (2), Freivogel, Svajlen (1).
Kriens-Luzern: Bar (1) (Portmann für 2 Penaltys); Fellmann (2), Wipf (2), Blättler (5), Spengler (7), Alili (3), Delchiappo, Baviera (1), Brücker (1), Radovanovic (1), Schramm (7).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur ohne Gavranovic und C. Tynowski, Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Ramseier, Nyffenegger und Mühlebach (alle verletzt). Pfadi Winterthur verschiesst 2 Penaltys.
 


Stimmen zur Partie
Ein Fehlstart für Pfadi Winterthur. Dementsprechend geknickt war Trainer Adrian Brüngger nach dem Schlusspfiff:
"In der Defensive ist es uns nicht gelungen die nötige Aggressivität aufs Feld zu bringen, dazu war Kriens mit dem siebten Feldspieler sehr erfolgreich. Im Angriffsspiel waren wir nicht zwingend genug, uns hat die letzte Überzeugung gefehlt. Gerade aus dem Rückraum müssen wir uns steigern. Das heute war zu wenig, um in den Playoffs erfolgreich zu sein."

Paul Bar hatte mit seinen elf Paraden grossen Anteil am Auswärtserfolg der Innerschweizer. Als i-Tüpfelchen auf seine Leistung war sein Torerfolg in der zweiten Halbzeit. Der Torhüter hebt trotz des deutlichen Sieges nicht ab:
"Man kann schon sagen, dass so ein Playoff-Start nach Mass aussieht. Wir haben uns als Ziel gesetzt, mit einem Sieg zu starten. Demenstprechend zufrieden sind wir mit unserem Auftritt - wir wissen aber, dass uns noch schwierige Spiele bevorstehen. Wir haben als Team gearbeitet und jeder hat für jeden gekämpft, das hat uns heute den Sieg gebracht."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Überraschung
Der HC Kriens-Luzern zeigt eine starke Leistung zum Playoff-Start und bezwingt auswärts die favorisierten Winterthurer überraschend deutlich mit 30:21 (12:10).
15.04.2017
Kadetten Schaffhausen startet mit einem Heimsieg in die Playoffs

Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen ist mit einem 30:20-Heimsieg gegen Cupsieger Wacker Thun in die Playoff-Halbfinals gestartet. Nach einer ausgeglichenen und hart geführten ersten Halbzeit (13:13) setzte sich der Finalrundensieger angeführt von Nikola Marinovic und Manuel Liniger schlussendlich deutlich durch.

Das erste wichtige Aufeinandertreffen in dieser Saison gegen Wacker hatten die Kadetten im Cup-Halbfinal (28:32) verloren. Diesmal hielten die Thuner nur in der ersten Hälfte (13:13) mit, in der sie mehrheitlich in Führung lagen. Nach der Pause zogen die Schaffhauser mit fünf Toren in Folge innert fünf Minuten von 14:14 (32.) auf 19:14 davon. Nach einer weiteren Serie des Heimteams vom 20:17 (42.) zum 26:17 (50.) gab es über den Ausgang der Partie endgültig keine Zweifel mehr.

Manuel Liniger zeichnete sich bei den Kadetten als neunfacher Torschütze aus, er verwandelte sämtliche sieben Penaltys. Gleich drei Treffer erzielte Goalie Nikola Marinovic. Bei den Berner Oberländern kam Teamleader Lukas von Deschwanden, der nach einem Daumenbruch sein Comeback gab, überhaupt nicht auf Touren. Er musste sich mit einem Tor begnügen. Lenny Rubin traf zwar achtmal, er verzeichnete aber auch sieben Fehlwürfe.

Beide Teams hatten einen verletzungsbedingten Ausfall zu verkraften. Beim Gastgeber erwischte es Kreisläufer Johan Koch im ersten Durchgang am Fuss. Wegen einer Verletzung an der gleichen Stelle musste Gäste-Captain Roman Caspar im zweiten Durchgang den Platz verlassen.
 



Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 30:20 (13:13)
920 Zuschauer. - SR Jergen/Zaugg. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 8mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Huwyler/33.) gegen Wacker Thun.

Kadetten Schaffhausen: Kindle (1. bis 19. plus für 2 Penaltys)/Marinovic (3); Meister (1), Delhees (1), Liniger (9/7), Küttel (5), Richwien, Graubner, Pendic (2), Brännberger (3), Csaszar (3), Markovic (2), Maros, Koch (1), Muggli, Tominec.
Wacker Thun: Willimann/Winkler (27.-51.); Linder (1), Rubin (8), Dähler (5), Christinat, Glatthard, Lanz (1), Caspar (2/1), Friedli, von Deschwanden (1), Manse (1), Huwyler (1), Krainer, Feuchtmann.

Bemerkungen: Kadetten ohne Szyba. Wacker ohne Raemy, Hüsser, Merz und Isailovic (alle verletzt). - Koch (21.) und Caspar (48.) verletzt ausgeschieden. - Verschossene Penaltys: 0:3.
 



Stimmen zur Partie:
Nikola Marinovic war der Mann des ersten Playoff-Halbfinals. Mit 15 Paraden (56 Prozent) und drei eigene Treffer sorgte der Österreicher dafür, dass sein Team in Durchgang zwei einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Der Torhüter blickt weniger auf seine Leistung sondern mehr auf die bevorstehenden Aufgaben:
"Es war ein hartes Stück Arbeit den Sieg heute einzufahren. Besonders in der ersten Halbzeit war es ein sehr hart geführtes Playoff-Spiel, vielleicht das härteste Spiel der Saison, aber so sind Playoffs. In der ersten Halbzeit hatten wir Mühe Lenny Rubin zu stoppen - da war er wirklich überragend. Wir wussten, dass Thun wegen der Verletzten auf Dauer Schwierigkeiten bekommen kann und haben unseren breiten Kader heute bestens ausgenutzt und auch über die Kraft in der zweiten Halbzeit gewonnen. Ich bin froh, dass wir heute vorlegen konnten und ab jetzt richten wir den Blick voll und ganz auf Montag."


Topscorer Lukas von Deschwanden kam pünklich zu den Playoffs zurück in den Kader von Wacker Thun. Doch trotz der Rückkehr des Schweizer Nationalspielers reichte es für Thun nicht. Für von Deschwanden aber kein grosses Problem, er setzt auf die Heimstärke seiner Mannschaft:
"In der ersten Halbzeit waren wir meiner Meinung nach sogar ein bisschen besser, leider ist uns im zweiten Durchgang der Faden gerissen. Wir haben die Schlussphase dann genutzt, um den Perspektivspielern Spielzeit zu geben, denn schlussendlich ist nicht entscheidend mit wie vieln Toren Differenz man verliert. Es steht nur 0:1, jetzt werden wir das Spiel analysieren und es am Montag sicher besser machen. Zu Hause in der Lachenhalle erwartet uns ein anderes Spiel."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Ausrufezeichen
Der Titelverteidiger untermauert seine Ambitionen: Die Kadetten Schaffhausen bezwingen Wacker Thun mit 30:20 (13:13) und führen in der Playoff-Serie 1:0

 

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