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Ausgezeichnet
An der Swiss Handball Awards Night von handballworld wurden am Donnerstag in Baden die Besten des Handball-Lands in 14 Kategorien glamurös ausgezeichnet.
Der nächste Schritt
Ab 2017/18 laufen Spiele der NLA auf MySports, dem neuen Schweizer Sportsender. Mehrheitlich donnerstags wird dann Live-Handball im Free-TV zu sehen sein.
10. Titel
Die Kadetten Schaffhausen besiegen Herausforderer Pfadi Winterthur mit 30:28 nach Verlängerung und gewinnen zum vierten Mal in Folge den Meistertitel!
Finalissima
Die Kadetten Schaffhausen und Pfadi Winterthur spielen am Samstag das 3. Playoff-Final. Die Kadetten haben den ersten Matchball zum vierten Titel in Serie.
02.06.2017
Awards: Andy Schmid und Kerstin Kündig sind die Besten

Der Verlag «handballworld» führte am Donnerstag in Baden die 6. Swiss Handball Awards Night durch. Analog den Veranstaltungen im Fussball und Eishockey wurden vor mehr als 350 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die besten Handballerinnen und Handballer der abgelaufenen Saison in stilvollem Ambiente gefeiert.

Insgesamt wurden 14 Awards verteilt. Zum besten Spieler, respektive zur besten Spielerin mit Schweizer Pass wurden Bundesliga-Leistungsträger Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen) und die bei LC Brühl spielende Kerstin Kündig gewählt. Wertvollster Akteur (MVP) der NLA ist Gabor Csaszar vom Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen. In der SPL 1 der Frauen gebührt diese Auszeichnung Rotweiss Thuns Rückraumspielerin Teja Ferfolja.

Trainer des Jahres ist Michael Suter, der mit seiner jungen Nationalmannschaft die Handball Schweiz mit einer knappen Niederlage gegen Europameister Deutschland begeisterte. Der beste Trainer der Frauen ist Werner Bösch, der das Double mit Brühl feiern konnte. Topscorer wurden Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen) mit 180 Toren und Sibylle Scherer (LK Zug) mit 198 Toren.

Die Toptalente der Saison sind Tim Aufdenblatten von HSC Suhr Aarau und Xenia Hodel (Spono Eagles). Die Sieger in der Kategorie Publikumsliebling kommen beide aus Thun. Michelle Schmied (Rotweiss Thun) und Viktor Glatthard (Wacker Thun) durften sich über die besondere Auszeichnung freuen. Bestes Schiedsrichterpaar wurden Arthur Brunner und Morad Salah, welche auch an der WM 2017 in Frankreich ihren Einsatz hatten und für das Finalwochenende nominiert wurden – ein Ritterschlag.

Durch den Abend führte Moderator Paddy Kälin. Der Sportmoderator des Schweizer Fernsehens ist Trainer des Zweitligisten HC Andelfingen. Bestens unterhalten wurden die Gäste einerseits von Slam Poet Kilian Ziegler mit unverkennbarer Wortakrobatik und intelligentem Humor, von inmotion!, dem Yo-Yo Europa- und Weltmeistermeister und andererseits durch die Laudatoren Jürg Stahl (Präsident Swiss Olympic), Mario Gyr (Olympiasieger, Weltmeister und Europameister Rudern) und Ingo Meckes (Chef Leistungssport und Ausbildung). Dazu servierte das TRAFO-Catering in gewohnt perfektem Stil ein überaus genussvolles Dinner.
 



Gewinner der 6. Swiss Handball Awards Night

Beste Schweizer Spielerin: Kerstin Kündig (LC Brühl)
Bester Schweizer Spieler: Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen)
MVP Frauen: Teja Ferfolja (Rotweiss Thun)
MVP Männer: Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Bester Trainer Frauen: Werner Bösch (LC Brühl)
Bester Trainer Männer: Michael Suter (Nationaltrainer)
Beste U20-Nachwuchsspielerin: Xenia Hodel (Spono Eagles)
Bester U21-Nachwuchsspieler: Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau)
Die Mobiliar Topscorer: Sibylle Scherer (LK Zug) und Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Publikumsliebling SPL: Michelle Schmied (Rotweiss Thun)
Publikumsliebling NLA: Viktor Glatthard (Wacker Thun)
Bestes Schiedsrichterpaar: Arthur Brunner und Morad Salah

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Quelle: handballworld

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29.05.2017
Nationalliga A ab Saison 2017/18 live im TV auf MySports

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und MySports beschliessen eine Partnerschaft auf Meisterschaftsebene. Ab der kommenden Saison 2017/18 zeigt der neue Schweizer Sportkanal MySports für die nächsten drei Jahre exklusive Live-Spiele der Swiss Handball League (SHL).

Handball Fans können sich freuen: In der kommenden Spielzeit gibt es spannende Matches einfach und bequem direkt nach Hause. Der neue Schweizer Sportkanal MySports überträgt unter dem Slogan «Spiel der Woche» diverse Live-Spiele über sein Basis-Angebot, welches frei im Kabelnetz empfangen werden kann. Aus der SHL werden dann, vorzugsweise donnerstags, Partien der Nationalliga A (NLA) gezeigt.

Geplant ist, dass die Ausstrahlungen im Zeitraum von September 2017 bis Mai 2018 mit qualitativ hochwertigen Produktionen und interessanten Zusatzinformationen wie Interviews, Grafiken und Highlight-Videos, an einem festen Wochentag erfolgen. Das Konzept der Live-Produktionen setzt dabei auf eine attraktive Infrastruktur der Spielorte, wobei die entsprechenden Rahmenbedingungen schrittweise den heutigen Bedürfnissen angepasst werden sollen. Um zudem die Präsenz des Handballsports in der französischsprachigen Schweiz zu stärken, sollen die Begegnungen sowohl mit einem Kommentar in deutscher als auch einem Kommentar in französischer Sprache ausgestrahlt werden.

Die für drei Jahre angesetzte Zusammenarbeit garantiert, dass das seit der Saison 2016/17 für NLA-Teams verpflichtende Streaming-Angebot kompatibel zur Fernsehübertragung von MySports ist. Somit ist gewährleistet, dass Zuschauer auch weiterhin auf der Web-Plattform handballTV alle Meisterschaftsspiele der NLA, mit Ausnahme der TV-Spiele, live verfolgen können. On demand stehen wie gewohnt alle Partien, auch die TV-Spiele, zur Verfügung.

Von der Zusammenarbeit mit MySports erhofft sich der SHV einen weiteren Impuls in der medialen Wirksamkeit. Der neue Sportkanal wird ab Sommer 2017 direkt in den Schweizer Kabelnetzen verfügbar sein und erreicht mit seinem Angebot mehr als drei Millionen Schweizer Haushalte. Dabei setzt MySports auf ein breites Spektrum an Sportarten, zu dem ab sofort auch Handball zählt.

Jürgen Krucker, Geschäftsführer des SHV, meint zum langfristigen Fernsehvertrag: «Der Abschluss mit UPC passt sehr gut in die seitens SHV verabschiedete TV- und Medienstrategie und ermöglicht neue kommerzielle Verwertungsmöglichkeiten auf Ebene Ligasponsoring. Die stattliche Anzahl an Spielen, die auf diese Weise professionell produziert und auf einem TV Sender ausgestrahlt werden, ergänzt nicht nur das Live-Streaming aller NLA-Partien und die SRG Kooperation auf Ebene Indoor Sports ideal, sondern auch die TV-Live-Übertragungen der Herren Nationalmannschaft.»

Steffi Buchli, Programmleiterin von MySports, begrüsst die Übereinkunft mit dem SHV: «Handball hat eine breite Fangemeinde in der Schweiz und ist eine fürs Fernsehen sehr attraktive Sportart.  Darum freuen wir uns, dass wir dem Schweizer Handball auf MySports eine neue TV-Plattform bieten können.»

SHL-Vorstandsmitglied Giorgio Behr ist hoch erfreut. «Unsere langjährige Aufbauarbeit für Live-Handball im Free-TV hat sich gelohnt. Der attraktive und telegene Handball wird rasch viele neue Fans gewinnen. Mit dem Donnerstagabend Handball Event auf MySports gelingt uns ein beachtlicher Durchbruch.»
 



Über den Vertragspartner MySports: Ab September 2017 bietet MySports qualitativ hochwertige und innovative Live-Sport-Unterhaltung mit eigenen Redaktionen in allen Sprachregionen. Kernstück von MySports wird die Übertragung der Schweizer Eishockeyliga ab der Saison 2017/18. Durch die Zusammenarbeit mit Mitgliedern aus dem Verbands SUISSEDIGITAL als Distributionspartner erhalten mehr als 3 Millionen Haushalte Zugang zum neuen Sender.

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Quelle: Matthias Schlageter

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20.05.2017
NLA-Playoffs: Die Kadetten Schaffhausen sind Schweizer Meister!

Die Kadetten Schaffhausen sind neuer Schweizer Meister! Die Munotstädter besiegen Pfadi Winterthur vor 2’310 Zuschauern in der heimischen BBC Arena mit 30:28 nach Verlängerung und feiern den vierten Titel in Serie. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel der diesjährigen Playoff-Finalserie sichern sich die Kadetten den zehnten Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte.

Die Playoffs gerieten einmal mehr zur Kadetten-Show, weder in der Halbfinalserie gegen Wacker Thun noch im Final gegen Pfadi Winterthur verloren die Schaffhauser eine Partie. Dennoch mussten sich die Kadetten den zehnten Titelgewinn viel härter erkämpfen als es die deutlichen Serien aussagen. Das dritte und letzte Finalspiel geriet sogar zum Handball-Krimi.

Gegner Pfadi Winterthur zeigte seine beste Partie in der Finalserie, wirkte von Beginn an spritzig und zielstrebig und setzte den Titelverteidiger vor dessen Heimkulisse gehörig unter Druck. Dem Drei-Tore-Führung nach 25 Minuten liessen die Gäste sogar einen 19:13-Vorsprung bis zur 42. Spielminute folgen. Zwei Minuten zuvor kassierte Kadetten-Kreisläufer Johan Koch die rote Karte und während für ihn das Spiel damit beendet war, sorgte es für eine Initialzündung bei seinen Teamkollegen.

Angepeitscht vom Publikum holten die Kadetten Tor um Tor auf. In der 54. Minute stand es wieder unentschieden (21:21). Vier Minuten vor Schluss führte Schaffhausen erstmals seit der 15. Minute wieder (23:22). Das Heimteam verspielte im Finish zwar noch ein 24:22, setzte sich aber schliesslich in der Verlängerung mit 30:28 durch.

Zum Matchwinner avancierte der 40-jährige österreichische Goalie Nikola Marinovic, der ab der 39. Minute den glücklosen Simon Kindle ersetzte und mit zehn Paraden die Wende erst ermöglichte. Marinovic wechselt per nächste Saison in den Trainerstab der Kadetten. Er wird Trainer Peter Kukucka assistieren und allenfalls noch sporadisch im Tor stehen. "Es ist möglich, dass dies mein letztes Spiel gewesen ist. Natürlich merkte ich auch, dass es mir ausgesprochen gut läuft. Primär wollte ich die Partie aber einfach geniessen."

Final-Gegner Pfadi Winterthur bleibt nach der verlorenen Finalissima die Erkenntnis, dass man sich während der Serie zu steigern wusste, im dritten Endspiel zuweilen den stärkeren Eindruck hinterliess, am Ende jedoch ohne Zählbares zurückbleibt. In der Eulachstadt gilt der Blick nun in die Zukunft, in der ein Grossteil des Teams zusammenbleibt und man so dem Serienmeister weiterhin ein ernsthafter Gegner bleiben wird.

Ein Über-Team waren die Kadetten in der zu Ende gegangenen Saison nicht. In die Meisterschaft starteten sie letzten Herbst ernüchternd. Im Cup wurden sie im Halbfinal von Wacker Thun vorgeführt. In der Champions League schieden sie in der ausgesprochen starken Vorrundengruppe aus.  Aber - und das zeichnete das Team aus - es fand in der Meisterschaft stets einen Weg zum Sieg und wusste die vorhandene Qualität punktgenau einzusetzen. Mit den Kadetten Schaffhausen hat der Schweizer Handball ganz sicher den verdienten Titelträger der Saison 2016/17.
 



Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 30:28 (26:25, 24:24, 11:14) n.V.
2'310 Zuschauer. SR: Boskoski/Stalder. Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Kadetten und rote Karte Koch (40.), 10 mal 2 Minuten gegen Pfadi inklusive Disqualifikation Vernier (58./3. Zeitstrafe).
Torfolge: 0:1, 1:2, 3:2, 4:3, 5:4, 6:5 (13.), 6:8, 8:8, 8:9, 9:11, 10:14 (26.), 11:14; 11:15, 12:16, 13:19 (42.), 17:19, 17:21 (49.), 21:21 (54.), 21:22, 24:22, 24:24; 24:25, 26:25; 27:25, 29:26 (69.), 30:27, 30:28.

Kadetten Schaffhausen: Kindle (1.-38. und für 1 Penalty)/Marinovic (ab 39.); Meister (3), Delhees (1), Liniger (1), Küttel (6), Richwien (2), Graubner, Pendic (4/1), Brännberger (2), Csaszar (5/1), Markovic (1), Luka Maros (2), Koch (3), Muggli (n.e.), Tominec (n.e.).
Pfadi Winterthur: Vaskevicius (n.e.)/Schulz; Ott (n.e.), Filip Maros (1), C. Tynowski (2), Hess (5), Pecoraro (n.e.), Langerhuus (2/1), Sidorowicz (1), Lier (5), Vernier (1), Kuduz (1), Jud (8/2), Scheuner (1), Freivogel, Svajlen (1).

Bemerkungen: Schaffhausen ohne Bringolf (überzählig) und Szyba, Pfadi ohne Gavranovic, Joël Tynowski (alle verletzt). Langerhuus verwirft Penalty (24.). Schulz hält Penalty von Pendic (48.).
 



Resultate
Kadetten Schaffhausen (1.) - Pfadi Winterthur (2.) 3:0
Spiel 1: 31:18 (13:6)
Spiel 2: 30:26 (15:14)
Spiel 3: 30:28 (26:25, 24:24, 11:14) n.V.

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

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19.05.2017
NLA-Playoffs: Küren sich die Kadetten zum Champion?

Am Samstag, den 20. Mai, steigt in der BBC Arena in Schaffhausen das dritte Playoff-Final. Die Kadetten Schaffhausen haben nach zwei Siegen den ersten Matchball für den vierten Titelgewinn in Serie. Für die Gäste aus Winterthur heisst es: alles oder nichts. Nur ein Sieg hält Pfadi in der Serie. 

Wenn es nach den Kadetten geht, dann fällt die Entscheidung in der Meisterschaft schon am Samstag. Frei nach dem Motto: vor heimischer Kulisse feiert es sich am Besten, streben die Munotstädter den vierten Titel in Serie an. Den Grundstein hierfür sollen, wie schon in den beiden Partien zuvor, die stabile und agressive Verteidigung mit einem starken Goalie und das variable Offensivspiel legen. 

Pfadi Winterthur ist noch nicht geschlagen. Die Herausforderer sehen nach wie vor die Möglichkeit den Serienmeister zu stürzen. Mut macht den Verantwortlichen die Leistungssteigerung in Spiel 2, mit der, bei besserer Chancenverwertung, ein Sieg möglich gewesen wäre. Diesen Makel will Pfadi in der dritten Partie ausmerzen und den ersten Sieg einfahren. Teammanager Goran Cvetkovic gibt sich kämpferisch: "Wir müssen noch immer drei Spiele gewinnen, genauso wie es vor Beginn der Serie war." 

Wer bisher aufgefallen ist:
Gabor Csaszar - Der Liga-Topscorer trifft und trifft: 15 Tore in zwei Partien, dazu zahlreiche Assists. Der Ungar ist Dreh- und Angelpunkt der Kadetten.
Simon Kindle - Für seinen Ex-Club avanciert der Kadetten-Goalie zum Albtraum. Der Schweizer Nationaltorwart stellt seine Konkurrenten deutlich in den Schatten, besonders stark im Eins-gegen-Eins im zweiten Spiel.
Kevin Jud - Offensiver Antreiber der Pfader. Er erlöste Pfadi in Spiel 1 nach 15 Minuten mit dem ersten Tor und ist mit elf Toren aus zwei Spielen gefährlichster Pfadi-Akteur.

Spiel 3 aus Schaffhausen kann auf www.srf.ch/sport und handballTV live und exklusiv verfolgt werden.
 



Spielplan und Resultate
Kadetten Schaffhausen (1.) - Pfadi Winterthur (2.) 2:0
Spiel 1: 31:18 (13:6)
Spiel 2: 30:26 (15:14)
Spiel 3: Samstag, 20. Mai, 19.30 Uhr, BBC Arena Schaffhausen
ev. Spiel 4: Donnerstag, 25. Mai, 17 Uhr, Zielbau Arena Winterthur
ev. Spiel 5: Samstag, 27. Mai, 19.30 Uhr, BBC Arena Schaffhausen

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Quelle: Matthias Schlageter

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22.06.2017
NLA: Zwei Neuzugänge für Fortitudo Gossau

NLA-Club Fortitudo Gossau kann nach der erfolgreichen Liga-Qualifikation in der Barrage erste Zuzüge für die kommende Saison vermelden. Neben Nachwuchsmann Nicola Damann verstärken sich die Ostschweizer mit Attila Kun, der von Barrage-Gegner Lakers Stäfa zu den Fürstenländern stösst.

Der Junioren-Nationalspieler Nicola Damann hat einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben und ergänzt damit das Torhüter-Team mit einer klaren Perspektive. Damann stammt aus dem Fortitudo-Nachwuchs und hat die letzten Jahre in Elite-Teams des TSV St. Otmar gespielt. Er wird auch kommende Saison beim U19-Elite-Team des TSV St. Otmar Spielpraxis sammeln.

Von den Lakers Stäfa stösst Attila Kun​ zu den Fürstenländern. Der knapp 2-Meter grosse Ungar ist mit seiner Athletik und seiner Wurfkraft eine grosse Verstärkung im Rückraum, wo er links und rechts eingesetzt werden kann. Mit ihm konnten die Verantwortlichen einen Zwei-Jahres-Vertrag abschliessen. Aktuell bestreitet er mit dem ungarischen Beachhandball-Team die Europameisterschaft in Zagreb und anschliessend die Worldgames. Er stösst deshalb am 1. August zum Team von Trainer Rolf Erdin.

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Quelle: TSV Fortitudo Gossau

21.06.2017
NLB: Attila Kun verlässt Stäfa per sofort

Attila Kun hat sich entschieden, die Lakers Stäfa per sofort zu verlassen. Die Verantwortlichen der GS Players AG bedauern diesen Entscheid sehr. Bedingt durch diesen kurzfristigen und überraschenden Abgang ist die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen: „Reisende soll man nicht aufhalten, sagt man so schön. In diesem Falle fällt es uns schwer, aber wir schauen nach vorne und sind überzeugt, dass wir einen adäquaten Ersatz finden werden“, sagt Christian Rieger, VR-Mitglied des Verwaltungsrates der GS Players AG.

Der 23-jähriger Rückraumspieler war erst im Sommer des vergangenen Jahres vom ungarischen Spitzenclub Ceglédi Kézilabda Klub zu den Lakers gestossen und erlitt im Heimspiel gegen den STV Baden Ende September einen Kreuzbandriss und feierte nach monatelangen Strapazen in der Physiotherapie und unter bester Betreuung sein Comeback in den beiden Barrage-Spielen gegen Fortitudo Gossau.

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Quelle: Lakers Stäfa

09.06.2017
Noah Ineichen und Daniel Pocz-Nagy zu GC Amicitia Zürich

Das Torhüterduo bei GC Amicitia Zürich für die nächsten zwei Saisons steht fest: Nebst dem 23-jährigen bewährten Stammtorhüter Simon Schelling verpflichteten die Zürcher das 22-jährige Nachwuchstalent Noah Ineichen vom HC Kriens-Luzern. Die gewählte Lösung unterstreicht die Bemühung der Zürcher um ein entwicklungsfähiges Kader mit grossen Zukunftsaussichten.

Ineichen wurde mit der SG Pilatus zweimal Junioren-Schweizermeister, war mit der U17- Nationalmannschaft an den European Youth Olympic Festival (EYOF) in Trabzon und mit der U19-NM an der Europameisterschaft. Er figurierte die letzten beiden Saisons im Kader des NLA-Team von Kriens-Luzern und war vergangene Saison Stammtorhüter beim KTV Altdorf in der NLB. Zuvor spielte er bereits zwei Saisons im NLB-Team des TV Zofingen und der SG Pilatus. Der gelernte Zimmermann wird sich nun in Zürich mit aller Konsequenz seiner NLA-Karriere widmen.

Weiter teilten die Zürcher mit, dass das 22-jährige Linkshänder-Talent Daniel Pocz-Nagy, ein Ungare aus der Talentschmiede von Veszprem, der letzte Saison beim Partnerverein HC Horgen in der NLB im Einsatz war, mit einer Talentförderungslizenz vermehrt in das NLA-Kader von GC Amicitia integriert werden wird. Auf diese Weise kann der junge Spieler seine Karriere optimal entwickeln und die Rückraum-Fraktion der Zürcher verstärken.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

07.06.2017
GC Amicitia verpflichtet Andreas Heyme vom VFL Gummersbach

GC Amicitia Zürich hat einen zweiten Kreisläufer verpflichtet: Nebst dem 21-jährigen Talent aus dem eigenen Nachwuchs, Luigj Quni, der neulich mit der kosovarischen Nationalmannschaft Schlagzeilen machte, verpflichteten die Zürcher den 24-jährigen Andreas Heyme vom VFL Gummersbach. Mit den Gardemassen von 193cm und 110kg wird Heyme das Kraftpaket des Zürcher Angriffs und der Deckung sein.

Heyme wuchs seit 2010 in der Jugendabteilung des VfL Gummersbach auf. Im Jahr 2011 gab er bereits mit 18 Jahren sein Bundesligadebüt und sein Debüt im Europapokal der Pokalsieger. Danach warfen ihn Verletzungen etwas zurück und er wurde zum TuS Ferndorf (2. BL) zum erneuten Aufbau seiner Karriere ausgeliehen, wo er letzte Saison zum Stammspieler avancierte.

Heyme wird in Zürich sein Wirtschaftsstudium fortsetzen und etwas an praktischer Berufserfahrung sammeln. "Ich freue mich enorm auf meine Einsätze in Zürich – eine wunderbare Universitätsstadt. Ich glaube auch, dass es der richtige Karriereschritt für mich sein wird auf meinem Weg zurück in die Bundesliga", sagt er.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

02.06.2017
Awards: Andy Schmid und Kerstin Kündig sind die Besten

Der Verlag «handballworld» führte am Donnerstag in Baden die 6. Swiss Handball Awards Night durch. Analog den Veranstaltungen im Fussball und Eishockey wurden vor mehr als 350 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die besten Handballerinnen und Handballer der abgelaufenen Saison in stilvollem Ambiente gefeiert.

Insgesamt wurden 14 Awards verteilt. Zum besten Spieler, respektive zur besten Spielerin mit Schweizer Pass wurden Bundesliga-Leistungsträger Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen) und die bei LC Brühl spielende Kerstin Kündig gewählt. Wertvollster Akteur (MVP) der NLA ist Gabor Csaszar vom Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen. In der SPL 1 der Frauen gebührt diese Auszeichnung Rotweiss Thuns Rückraumspielerin Teja Ferfolja.

Trainer des Jahres ist Michael Suter, der mit seiner jungen Nationalmannschaft die Handball Schweiz mit einer knappen Niederlage gegen Europameister Deutschland begeisterte. Der beste Trainer der Frauen ist Werner Bösch, der das Double mit Brühl feiern konnte. Topscorer wurden Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen) mit 180 Toren und Sibylle Scherer (LK Zug) mit 198 Toren.

Die Toptalente der Saison sind Tim Aufdenblatten von HSC Suhr Aarau und Xenia Hodel (Spono Eagles). Die Sieger in der Kategorie Publikumsliebling kommen beide aus Thun. Michelle Schmied (Rotweiss Thun) und Viktor Glatthard (Wacker Thun) durften sich über die besondere Auszeichnung freuen. Bestes Schiedsrichterpaar wurden Arthur Brunner und Morad Salah, welche auch an der WM 2017 in Frankreich ihren Einsatz hatten und für das Finalwochenende nominiert wurden – ein Ritterschlag.

Durch den Abend führte Moderator Paddy Kälin. Der Sportmoderator des Schweizer Fernsehens ist Trainer des Zweitligisten HC Andelfingen. Bestens unterhalten wurden die Gäste einerseits von Slam Poet Kilian Ziegler mit unverkennbarer Wortakrobatik und intelligentem Humor, von inmotion!, dem Yo-Yo Europa- und Weltmeistermeister und andererseits durch die Laudatoren Jürg Stahl (Präsident Swiss Olympic), Mario Gyr (Olympiasieger, Weltmeister und Europameister Rudern) und Ingo Meckes (Chef Leistungssport und Ausbildung). Dazu servierte das TRAFO-Catering in gewohnt perfektem Stil ein überaus genussvolles Dinner.
 



Gewinner der 6. Swiss Handball Awards Night

Beste Schweizer Spielerin: Kerstin Kündig (LC Brühl)
Bester Schweizer Spieler: Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen)
MVP Frauen: Teja Ferfolja (Rotweiss Thun)
MVP Männer: Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Bester Trainer Frauen: Werner Bösch (LC Brühl)
Bester Trainer Männer: Michael Suter (Nationaltrainer)
Beste U20-Nachwuchsspielerin: Xenia Hodel (Spono Eagles)
Bester U21-Nachwuchsspieler: Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau)
Die Mobiliar Topscorer: Sibylle Scherer (LK Zug) und Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen)
Publikumsliebling SPL: Michelle Schmied (Rotweiss Thun)
Publikumsliebling NLA: Viktor Glatthard (Wacker Thun)
Bestes Schiedsrichterpaar: Arthur Brunner und Morad Salah

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Quelle: handballworld

Ausgezeichnet
An der Swiss Handball Awards Night von handballworld wurden am Donnerstag in Baden die Besten des Handball-Lands in 14 Kategorien glamurös ausgezeichnet.
02.06.2017
Der HSC Suhr Aarau verpflichtet Kreisläufer Martin Slaninka

Der HSC Suhr Aarau hat Kreisläufer Martin Slaninka zur Saison 2017/18 verpflichtet. Der bald 28-jährige Slowake stösst von der TSG Ludwigshafen-Friesenheim per August 2017 zum HSC Suhr Aarau. Slaninka spielt seit 2015 für die "Eulen" in der zweiten deutschen Bundesliga. Sein Team befindet sich zwei Spieltage vor dem Saisonende im punktgleichen Spitzenquartett. Im Saisonfinale um den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga fehlt der 202cm grosse Kreisläufer wegen einer Handverletzung.

Der verheiratete Familienvater absolvierte vor seinem Engagement in Deutschland 2014 mit dem slowakischen HK Agro Topolcany unter anderem zwei Partien im EHF-Cup gegen Pfadi Winterthur und traf dabei vier Mal. Er ist offensiv wie defensiv sehr variabel einsetzbar und ersetzt Stevan Kurbalija, der nach seinem Karriereende als NLB- und U19-Elitetrainer in Winterthur amten wird.

"Ich freue mich riesig auf meine neue Herausforderung beim HSC Suhr Aarau und bin glücklich, ab August Teil dieses tollen Vereins zu sein", sagt Martin Slaninka. Der HSC Suhr Aarau komplettiert mit Martin Slaninka seinen Kader für die Saison 2017/18. Seit Anfang Mai befindet sich das NLA-Team bereits wieder in der Vorbereitung auf die Ende August mit dem Cup-Sechzehntelfinal gegen den Zweitligisten HC Servette (auswärts) sowie dem Meisterschaftsauftakt gegen den Vizemeister Pfadi Winterthur (zu Hause) beginnende Saison.
 

Martin Slaninka (Mitte). Bild: HSC Suhr Aarau.

      
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Quelle: HSC Suhr Aarau

02.06.2017
Halter AG neuer Gold-Sponsor des HC Kriens-Luzern

Die Halter AG wird für die kommenden drei Jahre neuer Goldsponsor bei den NLA-Handballern des HC Kriens-Luzern. Das Unternehmen ist in der Entwicklung von Immobilienprojekten aktiv und möchte mit dem Engagement den Standort Zentralschweiz weiter stärken.

Die Sportarena Allmend mit der Swissporarena und den HOCHZWEI-Wohnhochhäusern oder die neu entstehende Mall of Switzerland in Ebikon: Das sind zwei von vielen Immobilien-Projekten, bei denen die Halter AG federführend war. Das Unternehmen mit über 240 Mitarbeitenden ist in der Schweiz an fünf Standorten (Basel, Bern, Lausanne, Luzern und Zürich) vertreten und engagiert sich seit der Firmengründung im Jahr 1918 für die Entwicklung und Realisierung von hochwertigen Bauprojekten.

Das Engagement der Halter AG bei den NLA-Handballern des HC Kriens-Luzern ist kein Zufall: «Handball ist eine faszinierend schnelle Sportart, die im Wesentlichen davon lebt, dass jeder im Team seine Fähigkeiten hat und diese in den Dienst des Teamerfolges stellen muss», sagt Markus Mettler, CEO der Halter AG. Die Entwicklung von Immobilienprojekten sei ähnlich ausgerichtet: «Wer das Potenzial eines Grundstücks erkennen und darauf beste Bauprojekt entwickeln will, braucht viel interdisziplinäres Know-how. Alle unsere Mitarbeitenden haben ihr Spezialgebiet. Sie bringen ihr Fachwissen mit Leidenschaft für das Gesamtergebnis ein.»

Die Zusammenarbeit zwischen der Halter AG und dem HC Kriens-Luzern sei deshalb eine gute Plattform, um das Unternehmen in der Zentralschweiz weiter zu verankern. «Wir führen hier eine Geschäftsstelle und durften bereits grössere Projekte realisieren», sagt Markus Mettler. Diesen Weg wolle das Unternehmen nun in Zusammenarbeit mit den NLA-Handballern konsequent weitergehen. «Wir sehen auch spannende Gemeinsamkeiten zwischen uns und dem HC Kriens-Luzern: Teamwork, Qualität und Innovationsgeist sind bei beiden Teil der Unternehmensphilosophie.»

Für Nick Christen, CEO HC Kriens-Luzern, ist das Engagement der Halter AG ein wichtiger Schritt in die Zukunft. «Es ist ein Glücksfall, wenn sich in einer Partnerschaft so viele gemeinsame Ansatzpunkte finden lassen». Dazu festige der zusätzliche Goldsponsor langfristig die wirtschaftliche Basis des Spitzenhandballs in der Region.

«Rang drei in der nationalen Meisterschaft und der starke Auftritt des Teams in den Playoffs blieben nicht ohne Wirkung nach aussen», freut sich Nick Christen. «Zehn Jahre in der NLA mit konstant guten Platzierungen an der nationalen Spitze sind ein Beweis für unsere nachhaltige Arbeit. Es ist inzwischen auch zu einem Vertrauenspotenzial geworden, auf das Partner aus der Wirtschaft setzen». Es sei deshalb erfreulich, dass der HC Kriens-Luzern die kommende Saison wohl erneut ohne frei gebliebenen Sponsoren-Platz auf dem Spieldress in Angriff nehmen kann.
 

Nick Christen (links), CEO HC Kriens-Luzern, mit Markus Mettler, CEO Halter AG. (Bild: HC Kriens-Luzern)

      
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Quelle: HC Kriens-Luzern

30.05.2017
Personelle Veränderungen bei den Spitzenschiedsrichtern

Mit dem Abschluss der aktuellen Saison 2016/17 kommt es in der Abteilung Schiedsrichter zu personellen Veränderungen. Auf der Ebene der Spitzenschiedsrichter treten drei erfahrene Kräfte zurück, die in der kommenden Spielzeit ersetzt werden müssen.

Samuel Bernet hat sich entschieden, seine langjährige Karriere, in der er unter anderem mehr als zehn Jahre in der NLA und SPL1 Spiele geleitet hat, zu beenden. Während fünf Jahren hat er zudem mit seinem Partner Dominique Wick auch internationale Spiele als Schiedsrichter begleitet. Wick wird dem Schweizer Handball unterdessen weiterhin mit einem noch zu bestimmenden Partner erhalten bleiben.

Reto Bär beendet seine 20-jährige Laufbahn, wovon er während den letzten sechs Jahren gemeinsam mit Beat Süess Partien auf höchster nationaler Ebene leitete. Süess tritt indess kürzer und wird weiterhin auf regionaler Basis als Schiedsrichter aktiv sein. Reto Morell, Leiter der Abteilung Schiedsrichter im SHV, lobt den Einsatz der scheidenden Schiedsrichter: "Wir danken den Zurücktretenden herzlich für ihr grosses und jahrelanges Engagement und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute."

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Quelle: Matthias Schlageter

29.05.2017
Nationalliga A ab Saison 2017/18 live im TV auf MySports

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und MySports beschliessen eine Partnerschaft auf Meisterschaftsebene. Ab der kommenden Saison 2017/18 zeigt der neue Schweizer Sportkanal MySports für die nächsten drei Jahre exklusive Live-Spiele der Swiss Handball League (SHL).

Handball Fans können sich freuen: In der kommenden Spielzeit gibt es spannende Matches einfach und bequem direkt nach Hause. Der neue Schweizer Sportkanal MySports überträgt unter dem Slogan «Spiel der Woche» diverse Live-Spiele über sein Basis-Angebot, welches frei im Kabelnetz empfangen werden kann. Aus der SHL werden dann, vorzugsweise donnerstags, Partien der Nationalliga A (NLA) gezeigt.

Geplant ist, dass die Ausstrahlungen im Zeitraum von September 2017 bis Mai 2018 mit qualitativ hochwertigen Produktionen und interessanten Zusatzinformationen wie Interviews, Grafiken und Highlight-Videos, an einem festen Wochentag erfolgen. Das Konzept der Live-Produktionen setzt dabei auf eine attraktive Infrastruktur der Spielorte, wobei die entsprechenden Rahmenbedingungen schrittweise den heutigen Bedürfnissen angepasst werden sollen. Um zudem die Präsenz des Handballsports in der französischsprachigen Schweiz zu stärken, sollen die Begegnungen sowohl mit einem Kommentar in deutscher als auch einem Kommentar in französischer Sprache ausgestrahlt werden.

Die für drei Jahre angesetzte Zusammenarbeit garantiert, dass das seit der Saison 2016/17 für NLA-Teams verpflichtende Streaming-Angebot kompatibel zur Fernsehübertragung von MySports ist. Somit ist gewährleistet, dass Zuschauer auch weiterhin auf der Web-Plattform handballTV alle Meisterschaftsspiele der NLA, mit Ausnahme der TV-Spiele, live verfolgen können. On demand stehen wie gewohnt alle Partien, auch die TV-Spiele, zur Verfügung.

Von der Zusammenarbeit mit MySports erhofft sich der SHV einen weiteren Impuls in der medialen Wirksamkeit. Der neue Sportkanal wird ab Sommer 2017 direkt in den Schweizer Kabelnetzen verfügbar sein und erreicht mit seinem Angebot mehr als drei Millionen Schweizer Haushalte. Dabei setzt MySports auf ein breites Spektrum an Sportarten, zu dem ab sofort auch Handball zählt.

Jürgen Krucker, Geschäftsführer des SHV, meint zum langfristigen Fernsehvertrag: «Der Abschluss mit UPC passt sehr gut in die seitens SHV verabschiedete TV- und Medienstrategie und ermöglicht neue kommerzielle Verwertungsmöglichkeiten auf Ebene Ligasponsoring. Die stattliche Anzahl an Spielen, die auf diese Weise professionell produziert und auf einem TV Sender ausgestrahlt werden, ergänzt nicht nur das Live-Streaming aller NLA-Partien und die SRG Kooperation auf Ebene Indoor Sports ideal, sondern auch die TV-Live-Übertragungen der Herren Nationalmannschaft.»

Steffi Buchli, Programmleiterin von MySports, begrüsst die Übereinkunft mit dem SHV: «Handball hat eine breite Fangemeinde in der Schweiz und ist eine fürs Fernsehen sehr attraktive Sportart.  Darum freuen wir uns, dass wir dem Schweizer Handball auf MySports eine neue TV-Plattform bieten können.»

SHL-Vorstandsmitglied Giorgio Behr ist hoch erfreut. «Unsere langjährige Aufbauarbeit für Live-Handball im Free-TV hat sich gelohnt. Der attraktive und telegene Handball wird rasch viele neue Fans gewinnen. Mit dem Donnerstagabend Handball Event auf MySports gelingt uns ein beachtlicher Durchbruch.»
 



Über den Vertragspartner MySports: Ab September 2017 bietet MySports qualitativ hochwertige und innovative Live-Sport-Unterhaltung mit eigenen Redaktionen in allen Sprachregionen. Kernstück von MySports wird die Übertragung der Schweizer Eishockeyliga ab der Saison 2017/18. Durch die Zusammenarbeit mit Mitgliedern aus dem Verbands SUISSEDIGITAL als Distributionspartner erhalten mehr als 3 Millionen Haushalte Zugang zum neuen Sender.

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Quelle: Matthias Schlageter

Der nächste Schritt
Ab 2017/18 laufen Spiele der NLA auf MySports, dem neuen Schweizer Sportsender. Mehrheitlich donnerstags wird dann Live-Handball im Free-TV zu sehen sein.
24.05.2017
NLB: STV Baden verpflichtet Josef "Seppi" Zuber aus Wohlen

Josef "Seppi" Zuber wechselt von Handball Wohlen an die Limmat und spielt nächste Saison für den STV Baden in der Nationalliga B. Für den kräftigen Rechtshänder hat sich Städtli schon früher interessiert. Vor einem Jahr fanden erste Gespräche statt, da Zuber damals kurz vor dem Eintritt ins Militär stand, kam es aber noch nicht zu einer Verpflichtung.

Nun ist es aber soweit: Der 23-jährige Student der Rechtswissenschaften in Bern, momentan noch wohnhaft in Wohlen, wird auf die neue Saison die Farben der Badener tragen. Zuber kann auf dem linken Flügel, im Aufbau und am Kreis eingesetzt werden – ein richtiger Allrounder. Zudem wird er die Abwehr mit seinen Gardemassen festigen.

Seine handballerischen Wurzeln hat Seppi Zuber in Wohlen und beim HSC Suhr Aarau, wo er 2006 bis 2011 die Juniorenstufen durchlief. 2010 kam er bereits zu ersten 1.-Liga-Einsätzen für Handball Brugg, 2011/2012 standen bereits erste Spiele in der NLB und NLA für den TV Zofingen und Suhr Aarau an. Für die Nationalliga-Teams beider Vereine war er auch in den folgenden Spielzeiten im Einsatz, bis es ihn vergangene Saison wieder zu seinen Wurzeln nach Wohlen zurückzog.

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Quelle: STV Baden

23.05.2017
GC Amicitia Zürich verpflichtet Max Dannmeyer von Absteiger Basel

Der junge, talentierte Aufbauspieler Max Dannmeyer (23/Rechtshänder) wechselt vom Absteiger RTV 1879 Basel für zwei Jahre zum Rekordmeister nach Zürich. Dannmeyer (200 cm/100 kg) wuchs als Grenzgänger in der Nachwuchsförderung des RTV auf und spielte die letzten zwei Saisons im NLA-Team der Basler. Zuvor war er beim ESV Weil (Deutschland) und mit einer Doppellizenz bei der HSG Leimental aktiv.

Dannmeyer wird in Zürich studieren, arbeiten und mit seiner beeindruckenden Schusskraft das NLA-Kader von GC Amicitia im linken Rückraum verstärken. Ebenfalls Zweijahresverträge unterschrieben die eigenen Nachwuchstalente Luigj Quni (21, Kreisläufer, kosovarischer Nationalspieler), Michael Laszlo (21, linker Flügel) und Thomas Koller (20, rechter Flügel), welche alle drei bereits eine Saison NLA-Luft geschnuppert hatten. Weiter zum Team stösst Fabian Pospisil (21, Rückraum Mitte), auch aus dem eigenen Nachwuchs, der letzte Saison zum Stamm des Partnervereins SG Horgen in der NLB gehört hat.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

21.05.2017
NLA/NLB-Barrage: Fortitudo Gossau schafft den Klassenerhalt

Die Handballer von Fortitudo Gossau bleiben in der Nationalliga A. Die St. Galler gewannen das Rückspiel der Auf-/Abstiegsbarrage gegen den B-Ligisten Lakers Stäfa mit 26:21 (14:12) und machten damit die 28:29-Niederlage aus dem Hinspiel wett.

Die Gossauer, die seit ihrem Aufstieg 2008 stets in die Abstiegsrunde mussten, präsentierten sich in der entscheidendsten Phase der Saison abermals reif genug, um den Ligaerhalt zu sichern. Retteten sie sich im Vorjahr in der Barrage gegen Endingen in letzter Sekunde dank einem entscheidenden Treffer, zogen sie diesmal gegen Stäfa den Kopf nach einer Niederlage im Hinspiel aus der Schlinge. Die 5-Tore-Führung, die sie sich bis zur 50. Minute erspielt hatten, verwalteten sie sicher.

Stäfa hätte für die Rückkehr in die NLA nach einem Jahr im Unterhaus im Rückspiel ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage mit mehr als 28 erzielten Treffern benötigt. Die Zürcher Oberländer präsentierten sich aber in der Ostschweiz vor allem im Abschluss weniger abgeklärt als der Gastgeber.

Damit gibt es in der NLA nur einen Absteiger. Für Schlusslicht RTV 1879 Basel rückt NLB-Champion TV Endingen nach oben.
 



Fortitudo Gossau - Lakers Stäfa 26:21 (14:12)
1020 Zuschauer. SR Buache/Meyer. Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fortitudo Gossau, 3mal 2 Minuten gegen Lakers Stäfa.

Fortitudo Gossau: Busa (1)/Jochum (für 2 Penaltys); Ham (3), Weingartner (3), Dedaj (1/1), Mächler (2), Oertig (1), Bucher, Harder (1/1), Würth (3), Züger (2), Graf (2), Bösch (2), Piske (5).
Lakers Stäfa: Aleksejev (1. bis. 7. und 37. bis 60./Pellegrini (7. bis 37.); Lechner, Valentakovic (4), Lepp (2), Ardielli, Kun (3), Schlumpf (1), Vernier (2), Madsen (3/2), Guignet (3), Brunner (3/2), Milosevic, Bleuler, Maag.

Bemerkungen: Verschossene Penaltys: keine.

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Quelle: sda

20.05.2017
NLA-Playoffs: Die Kadetten Schaffhausen sind Schweizer Meister!

Die Kadetten Schaffhausen sind neuer Schweizer Meister! Die Munotstädter besiegen Pfadi Winterthur vor 2’310 Zuschauern in der heimischen BBC Arena mit 30:28 nach Verlängerung und feiern den vierten Titel in Serie. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel der diesjährigen Playoff-Finalserie sichern sich die Kadetten den zehnten Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte.

Die Playoffs gerieten einmal mehr zur Kadetten-Show, weder in der Halbfinalserie gegen Wacker Thun noch im Final gegen Pfadi Winterthur verloren die Schaffhauser eine Partie. Dennoch mussten sich die Kadetten den zehnten Titelgewinn viel härter erkämpfen als es die deutlichen Serien aussagen. Das dritte und letzte Finalspiel geriet sogar zum Handball-Krimi.

Gegner Pfadi Winterthur zeigte seine beste Partie in der Finalserie, wirkte von Beginn an spritzig und zielstrebig und setzte den Titelverteidiger vor dessen Heimkulisse gehörig unter Druck. Dem Drei-Tore-Führung nach 25 Minuten liessen die Gäste sogar einen 19:13-Vorsprung bis zur 42. Spielminute folgen. Zwei Minuten zuvor kassierte Kadetten-Kreisläufer Johan Koch die rote Karte und während für ihn das Spiel damit beendet war, sorgte es für eine Initialzündung bei seinen Teamkollegen.

Angepeitscht vom Publikum holten die Kadetten Tor um Tor auf. In der 54. Minute stand es wieder unentschieden (21:21). Vier Minuten vor Schluss führte Schaffhausen erstmals seit der 15. Minute wieder (23:22). Das Heimteam verspielte im Finish zwar noch ein 24:22, setzte sich aber schliesslich in der Verlängerung mit 30:28 durch.

Zum Matchwinner avancierte der 40-jährige österreichische Goalie Nikola Marinovic, der ab der 39. Minute den glücklosen Simon Kindle ersetzte und mit zehn Paraden die Wende erst ermöglichte. Marinovic wechselt per nächste Saison in den Trainerstab der Kadetten. Er wird Trainer Peter Kukucka assistieren und allenfalls noch sporadisch im Tor stehen. "Es ist möglich, dass dies mein letztes Spiel gewesen ist. Natürlich merkte ich auch, dass es mir ausgesprochen gut läuft. Primär wollte ich die Partie aber einfach geniessen."

Final-Gegner Pfadi Winterthur bleibt nach der verlorenen Finalissima die Erkenntnis, dass man sich während der Serie zu steigern wusste, im dritten Endspiel zuweilen den stärkeren Eindruck hinterliess, am Ende jedoch ohne Zählbares zurückbleibt. In der Eulachstadt gilt der Blick nun in die Zukunft, in der ein Grossteil des Teams zusammenbleibt und man so dem Serienmeister weiterhin ein ernsthafter Gegner bleiben wird.

Ein Über-Team waren die Kadetten in der zu Ende gegangenen Saison nicht. In die Meisterschaft starteten sie letzten Herbst ernüchternd. Im Cup wurden sie im Halbfinal von Wacker Thun vorgeführt. In der Champions League schieden sie in der ausgesprochen starken Vorrundengruppe aus.  Aber - und das zeichnete das Team aus - es fand in der Meisterschaft stets einen Weg zum Sieg und wusste die vorhandene Qualität punktgenau einzusetzen. Mit den Kadetten Schaffhausen hat der Schweizer Handball ganz sicher den verdienten Titelträger der Saison 2016/17.
 



Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 30:28 (26:25, 24:24, 11:14) n.V.
2'310 Zuschauer. SR: Boskoski/Stalder. Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Kadetten und rote Karte Koch (40.), 10 mal 2 Minuten gegen Pfadi inklusive Disqualifikation Vernier (58./3. Zeitstrafe).
Torfolge: 0:1, 1:2, 3:2, 4:3, 5:4, 6:5 (13.), 6:8, 8:8, 8:9, 9:11, 10:14 (26.), 11:14; 11:15, 12:16, 13:19 (42.), 17:19, 17:21 (49.), 21:21 (54.), 21:22, 24:22, 24:24; 24:25, 26:25; 27:25, 29:26 (69.), 30:27, 30:28.

Kadetten Schaffhausen: Kindle (1.-38. und für 1 Penalty)/Marinovic (ab 39.); Meister (3), Delhees (1), Liniger (1), Küttel (6), Richwien (2), Graubner, Pendic (4/1), Brännberger (2), Csaszar (5/1), Markovic (1), Luka Maros (2), Koch (3), Muggli (n.e.), Tominec (n.e.).
Pfadi Winterthur: Vaskevicius (n.e.)/Schulz; Ott (n.e.), Filip Maros (1), C. Tynowski (2), Hess (5), Pecoraro (n.e.), Langerhuus (2/1), Sidorowicz (1), Lier (5), Vernier (1), Kuduz (1), Jud (8/2), Scheuner (1), Freivogel, Svajlen (1).

Bemerkungen: Schaffhausen ohne Bringolf (überzählig) und Szyba, Pfadi ohne Gavranovic, Joël Tynowski (alle verletzt). Langerhuus verwirft Penalty (24.). Schulz hält Penalty von Pendic (48.).
 



Resultate
Kadetten Schaffhausen (1.) - Pfadi Winterthur (2.) 3:0
Spiel 1: 31:18 (13:6)
Spiel 2: 30:26 (15:14)
Spiel 3: 30:28 (26:25, 24:24, 11:14) n.V.

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Quelle: Matthias Schlageter/sda

10. Titel
Die Kadetten Schaffhausen besiegen Herausforderer Pfadi Winterthur mit 30:28 nach Verlängerung und gewinnen zum vierten Mal in Folge den Meistertitel!
19.05.2017
NLA-Playoffs: Küren sich die Kadetten zum Champion?

Am Samstag, den 20. Mai, steigt in der BBC Arena in Schaffhausen das dritte Playoff-Final. Die Kadetten Schaffhausen haben nach zwei Siegen den ersten Matchball für den vierten Titelgewinn in Serie. Für die Gäste aus Winterthur heisst es: alles oder nichts. Nur ein Sieg hält Pfadi in der Serie. 

Wenn es nach den Kadetten geht, dann fällt die Entscheidung in der Meisterschaft schon am Samstag. Frei nach dem Motto: vor heimischer Kulisse feiert es sich am Besten, streben die Munotstädter den vierten Titel in Serie an. Den Grundstein hierfür sollen, wie schon in den beiden Partien zuvor, die stabile und agressive Verteidigung mit einem starken Goalie und das variable Offensivspiel legen. 

Pfadi Winterthur ist noch nicht geschlagen. Die Herausforderer sehen nach wie vor die Möglichkeit den Serienmeister zu stürzen. Mut macht den Verantwortlichen die Leistungssteigerung in Spiel 2, mit der, bei besserer Chancenverwertung, ein Sieg möglich gewesen wäre. Diesen Makel will Pfadi in der dritten Partie ausmerzen und den ersten Sieg einfahren. Teammanager Goran Cvetkovic gibt sich kämpferisch: "Wir müssen noch immer drei Spiele gewinnen, genauso wie es vor Beginn der Serie war." 

Wer bisher aufgefallen ist:
Gabor Csaszar - Der Liga-Topscorer trifft und trifft: 15 Tore in zwei Partien, dazu zahlreiche Assists. Der Ungar ist Dreh- und Angelpunkt der Kadetten.
Simon Kindle - Für seinen Ex-Club avanciert der Kadetten-Goalie zum Albtraum. Der Schweizer Nationaltorwart stellt seine Konkurrenten deutlich in den Schatten, besonders stark im Eins-gegen-Eins im zweiten Spiel.
Kevin Jud - Offensiver Antreiber der Pfader. Er erlöste Pfadi in Spiel 1 nach 15 Minuten mit dem ersten Tor und ist mit elf Toren aus zwei Spielen gefährlichster Pfadi-Akteur.

Spiel 3 aus Schaffhausen kann auf www.srf.ch/sport und handballTV live und exklusiv verfolgt werden.
 



Spielplan und Resultate
Kadetten Schaffhausen (1.) - Pfadi Winterthur (2.) 2:0
Spiel 1: 31:18 (13:6)
Spiel 2: 30:26 (15:14)
Spiel 3: Samstag, 20. Mai, 19.30 Uhr, BBC Arena Schaffhausen
ev. Spiel 4: Donnerstag, 25. Mai, 17 Uhr, Zielbau Arena Winterthur
ev. Spiel 5: Samstag, 27. Mai, 19.30 Uhr, BBC Arena Schaffhausen

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Quelle: Matthias Schlageter

Finalissima
Die Kadetten Schaffhausen und Pfadi Winterthur spielen am Samstag das 3. Playoff-Final. Die Kadetten haben den ersten Matchball zum vierten Titel in Serie.
19.05.2017
BSV Bern Muri: Slowene Luka Groff komplettiert den Kader des BSV

Der BSV Bern Muri verpflichtet für die kommende Saison den jungen Slowenen Luka Groff. Er besetzt die Position im linken Rückraum und hat die Gardemasse von 1.98 Meter und 110 Kg. Der 22-Jährige verfügt in der Verteidigung bereits über grosse Qualitäten, im Angriff weist Groff beachtliches Potenzial auf, das im Rahmen einer intensiven Aus- und Weiterbildung genutzt werden soll. Luka hat die Verantwortlichen in den Probetrainings mit seiner physischen Stärke, aber auch mit seinem Charakter überzeugt.

Der Slowene passt dank seiner Spielanlage ideal in das Profil der NLA-Mannschaft. Nach der Verpflichtung des Routiniers Pedro Spinola auf der Position des rechten Rückraums, war es den Verantwortlichen ein Anliegen, den Rückraum mit einem jüngeren, wurfgewaltigen Spieler zu komplettieren. Luka Groff spielte bisher in der niederländischen Liga bei den OCI Lions und hat für die slowenische Junioren-Nationalmannschaft insgesamt 28 Spiele bestritten.

Mit dem Zuzug von Luka Groff schliesst der BSV die Transferaktivitäten für die kommende Saison ab. Dem neuen Trainer, Aleksandar Stevic, steht ein Kader von 16 Spielern zur Verfügung. Dieses wird durch eigene Nachwuchstalente, welche beim Partnerverein TV Solothurn wichtige Spielpraxis sammeln, ergänzt.

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Quelle: BSV Bern Muri

 

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