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Jubel in Grün
Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18! Die Berner Oberländer gewinnen die Playoff-Serie gegen Pfadi Winterthur und krönen sich zum zweiten Mal zum Titelträger.
Alles blickt nach Winterthur
Pfadi Winterthur empfängt Wacker Thun zu Spiel 4 in der Playoff-Finalserie um den Schweizer Meistertitel. Fällt bereits die Entscheidung oder gibt es die Finalissima?
"Der Glaube ist noch da"
Pascal Bühler kämpft mit dem STV Baden um den Aufstieg in die Nationalliga A. Trotz eines 0:2-Rückstandes in der Serie hofft der Captain von "Städtli" noch an die Wende.
Gewinnen und gewinnen lassen
Wacker Thun zeigte, unter gütiger Mithilfe von Pfadi Winterthur eine begeisternde Vorstellung im dritten Finalspiel, siegte mit 32:23 und führt in der Serie mit 2:1.
21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: WACKER THUN IST SCHWEIZER MEISTER!

Wacker Thun ist Schweizer Meister! Die Berner Oberländer siegten im vierten Playoff-Finalspiel mit 24:23 (13:10) gegen Pfadi Winterthur und gewinnen damit die Serie mit 3:1. Die Entscheidung zu Gunsten der Thuner fiel zwei Sekunden vor Spielende, als Luca Linder aus zentraler Position traf. Es ist der zweite Meistertitel für Wacker.

Spannender und dramatischer hätte ein Finalspiel um den Schweizer Meistertitel nicht sein können. In den letzten zehn Sekunden der Partie fielen vor 2'670 Zuschauern, darunter mehrere einhundert Gästefans, noch zwei Treffer. Erst jubelte Pfadi über eine erfolgreiche Aufholjagd – die Verlängerung stand kurz bevor. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene war der letzte und langanhaltende Jubel der Saison dann doch den Männern in Grün vorbehalten. Doch der Reihe nach:

Der Start in die Partie ähnelte stark den vorherigen Spielen. Pfadi ging zwar mit 1:0 in Führung, verpasste aber im Anschluss abermals seine Chancen zu nutzen. Die Folge: Wacker Thun lag nach elf Minuten mit 5:1 in Front. Anders als in Spiel 3, als Wacker auf und davon zog, konnte Pfadi den Anschluss  aber wieder schaffen. Der Ausgleich oder gar die Führung wollte der Heimmannschaft jedoch nicht gelingen. Gegen Ende der ersten Halbzeit war Wacker, das erneut auf einen blendend aufgelegten Marc Winkler zwischen den Pfosten zählen konnte, wieder am Drücker. Mit einem 3-Tore-Vorsprung für Thun (13:10) ging es in die Kabine.

Kurz nach der Pause erhöhten die Gäste den Vorsprung sogar auf fünf Tore (32./15:10). Pfadi legte im Angesicht der drohenden Niederlage aber all sein Können in die Waagschale und kämpfte sich ins Spiel zurück. Angeführt von Roman Sidorowicz und Jonas Langerhuus, die sich beide im zweiten Abschnitt steigerten, verkürzte Winterthur den Rückstand. In der 44. Minute traf Abwehrmann Michal Svajlen ins leere Thuner Tor und brachte die Seinen so erstmals seit Mitte der ersten Halbzeit wieder bis auf ein Tor heran (18:19).

Dramatische Schlussphase
Die letzten fünf Minuten waren dann aber definitiv nichts für schwache Nerven. Beim Stand von 23:20 für Thun kassierte zunächst Wacker-Topscorer Lukas von Deschwanden seine dritte Zeitstrafe, was für ihn das vorzeitige Spielende bedeutete. Dann verkürzten Marcel Hess und Filip Maros für Pfadi. 20 Sekunden vor Spielende nahm Pfadi sein letztes Timeout und erzielte in der Folge durch Jonas Langerhuus den 23:23-Ausgleichstreffer. Dies war gleichzeitig der erstmalige Gleichstand seit der dritten Spielminute (1:1). Martin Rubin zog daraufhin seine letzte Auszeitmöglichkeit – zehn Sekunden waren dabei noch auf der Spieluhr.

Die letzte Szene der Saison spielte sich dann wie folgt ab: drei, vier Pässe, dann kommt der Ball zu Lenny Rubin. Der steigt bei neun Metern hoch, wird dabei von zwei Verteidigern attackiert, wodurch der eingelaufene Luca Linder am Kreis frei wird. Der linke Flügel bekommt in zentraler Position den Ball zu fassen und trifft aus sechs Metern ins Winterthurer Tor. Der Jubel bei den Wacker-Spielern und ihrem Anhang kannte daraufhin keine Grenzen mehr. Zum dritten Mal entscheidet in der Finalserie ein Tor in den Schlusssekunden über den Ausgang der Partie. Und zum zweiten Mal haben die Berner Oberländer dabei das bessere Ende auf ihrer Seite. Statt einer Verlängerung gibt es die Goldmedaillen und den Meisterpokal für Wacker Thun – zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 2013.

Verdienter Meister
Mit Wacker Thun hat die Swiss Handball League den logischen und verdienten Titelträger erhalten. Die Berner Oberländer waren sowohl nach der Hauptrunde, als auch nach der Finalrunde an der Tabellenspitze. Zudem verloren sie in den Playoffs nur eine von zehn Partien. Mit Marc Winkler hatte Thun den auffälligsten und konstantesten Goalie aller zehn NLA-Teams. Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin waren in puncto Treffsicherheit nur schwer zu stoppen. Am Ende türmen die beiden Schweizer Nationalspieler, die unisono die Schweiz in diesem Sommer in Richtung Deutschland verlassen, an der Spitze der Torjägerliste. In Sachen Zusammenhalt, Identifikation und Emotionalität setzt Wacker Thun wahrlich Massstäbe für die nationale Konkurrenz.

Starker Zweiter
Für Pfadi Winterthur bleibt neben dem Gewinn des Schweizer Cups die Erkenntnis, dass eine abermalige Saison mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen am Ende nur hauchdünn nicht doppelt vergoldet wurde. In den entscheidenden Momenten fehlte es der Equipe von Adrian Brüngger an Cleverness und Durchsetzungsvermögen. Exemplarisch dafür war das über die gesamte Finalserie hinweg mässig erfolgreiche Überzahlspiel. Unter dem Strich darf man in Winterthur aber mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein. Bei aller Kritik war ein Schritt nach vorne deutlich ersichtlich – auch wenn es für ganz vorne 2017/18 nicht reichte.
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (10:13)
Zielbauarena: 2’670 Zuschauer. - SR: Buache/Meyer. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Winterthur, 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation von Deschwanden (56.) gegen Thun.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott, Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro, Kasapidis, Langerhuus (5), Sidorowicz (4), Lier (4/3), Kuduz (1), Jud (4/1), Freivogel, Svajlen (2).
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder (4), Rubin (5), Raemy (3), Dähler (1), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz (1), Caspar (1), Friedli (1), von Deschwanden (7), Sorgen, Guignet, Krainer.
Bemerkungen: Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer; Wacker ohne Huwyler (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 3:1.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 3:1

Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18!
 

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

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21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: 2. Titel für Thun oder Finalissima am Donnerstag?

Am Pfingstmontag um 17 Uhr kommt es in der Zielbauarena in Winterthur zum vierten und wohlmöglich schon entscheidenden Finalspiel in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Wacker Thun gastiert mit einem 2:1-Vorsprung in der Serie bei Pfadi und braucht nur noch einen Sieg, um den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte einzufahren. Pfadi muss gewinnen, um am Donnerstag eine Finalissima in Thun zu erzwingen.

Jubelt Wacker in der fremden Halle? Nimmt man die Eindrücke aus Spiel 3, dann kann der Sieger am Montag auch nur Wacker Thun heissen. Die Berner Oberländer waren Pfadi nach zuvor zwei ausgeglichenen Duellen am vergangenen Freitag in allen Belangen überlegen. Goalie Marc Winkler zeigte sein bis anhin bestes Finalspiel und Flavio Wick kann spätestens seit dem Playoff-Final den Titel "7-Meter-Killer" für sich beanspruchen. Das Team von Martin Rubin zeigte zudem eine grössere mannschaftliche Geschlossenheit wie in Spiel 1 und 2. Dadurch konnte Wacker es auch verkraften, dass erneut nicht alle Torjäger auf ihren durchschnittlichen Wert an Toren pro Partie kamen. Aber, der klare Thuner Sieg war auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Schwäche des Finalgegners zurückzuführen.

Die erste Halbzeit im letzten Spiel war Pfadis schlechtester Auftritt der gesamten Playoffs. Nach einer solchen Klatsche kann und muss es am Montag einfach besser werden. Die Spieler von Adrian Brüngger sind fest entschlossen eine Reaktion zu zeigen. Die Mannschaft muss vor allem in der ersten Halbzeit deutlich mehr Zug in Richtung Thuner Tor entwickeln. Sechs, sieben und acht Tore erzielten die Pfader bislang jeweils in den ersten 30 Minuten der drei Finalspiele. Ausserdem zieht sich die mangelhafte Chancenauswertung schon die komplette Serie wie ein roter Faden durch das Angriffsspiel von Pfadi. Schalten die Winterthurer diese Schwäche nicht komplett oder zumindest teilweise ab, kann auch ihr bislang bester Akteur in der Finalserie, Goalie Matias Schulz, kaum noch etwas retten.

Spiel 4 der Playoff-Finalserie kann im Internet als Stream auf srf.ch/sport und auf handballTV verfolgt werden. Im Fernsehen zeigt MySports den Match ebenfalls live.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 2:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)

Spieltermine
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

 

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Martin Deuring

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19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Pascal Bühler und die Krönung für den STV Baden

0:2 liegt der STV Baden in den Aufstiegs-Playoffs gegen den RTV 1879 Basel in Rückstand. Am Samstag könnte die Serie für die Aargauer nach Spiel 3 in Basel (18 Uhr) bereits beendet sein. Nicht, wenn es nach Pascal Bühler, dem wurfgewaltigen Rückraumspieler von «Städtli» geht. Er ist einer der Stützen der Badener und sorgte bislang dafür, dass der STV sein Saisonziel scheinbar mühelos erreichte.

«Wir haben sehr viele Eigenfehler produziert und unsere Chancen nicht gut genutzt. Gerade im zweiten Spiel verfehlen wir das Tor aus sehr guten Lagen und die Basler bleiben so mit ihren routinierten Spielern immer am Drücker. Schlussendlich macht die Konstanz von Basel den Unterschied, dass wir 0:2 im Rückstand sind. Wichtig ist also, dass wir an unserer Effizienz arbeiten und die Bälle wieder im Tor versenken.» Pascal Bühlers Analyse über die beiden verlorenen Spiele im Duell um den einzigen Aufstiegsplatz in die Nationalliga A fällt selbstkritisch aus. Nach 120 gespielten Minuten spricht vieles dafür, dass dem RTV 1879 Basel der direkte Wiederaufstieg gelingt. Baden, mit Abstand die zweitbeste Mannschaft der abgelaufenen Nationalliga B-Saison, konnte in bislang nur phasenweise mit den Baslern mithalten.

Aufgeben ist für Baden und Captain Pascal Bühler ohnehin keine Option. «Der Glaube ist absolut noch da. Wir werden bis zum Schluss kämpfen!» Dabei sind die Aufstiegs-Playoffs schon so etwas wie der Bonus auf eine herausragende Saison und für den Verein wäre ein möglicher Aufstieg etwas ganz Besonderes. «Der Verein hat sich in der NLB mehr und mehr etabliert und darf dieses Jahr sogar um den Aufstieg kämpfen. Dies ist auch ein grosser Verdienst der ganzen Clubführung. Die Geschäftsführung, wie auch Trainer und Staff sind mit einem riesen Engagement dabei und machen einen tollen Job, dass alles neben dem Feld funktioniert!» In seiner vierten Spielzeit für Städtli hat der ehemalige Junior des HSC Suhr Aarau diese Entwicklung selbst hautnah erfahren und ist wie der ganze Club daran gewachsen.

40 Punkte in 26 Spielen, sieben Zähler Vorsprung auf Rang 3, dazu eine Siegesserie von zehn Erfolgen am Stück zwischen November und März – «Städtli» steht verdient in den Aufstiegs-Playoffs. Bühler ist selbst einer der Faktoren, warum der STV eine Spielzeit am oberen Limit abliefern konnte. Lässt man die 7-Meter-Tore aussen vor, war der wurfgewaltige Rückraumspieler der torgefährlichste Akteur der NLB-Hauptrunde. Eine Tatsache, die Pascal Bühler stolz macht. Im gleichen Satz betont er aber auch, dass beim Handball als Teamsport der Erfolg der ganzen Mannschaft im Vordergrund steht und jeder seine Rolle hat. 7-Meter-Schütze zählt dabei nicht zu den Aufgaben des sonst sehr vielseitig einsetzbaren Rechtshänders.

Mit seiner persönlichen Situation ist der 23-jährige zufrieden. «Ich spiele sehr gern für den STV Baden. Das Team ist super, wir haben eine gute Stimmung und es macht richtig Spass, miteinander zu spielen und zusammen um den Aufstieg zu kämpfen.» Noch viel mehr Freude hätte Pascal Bühler aber, wenn am Samstagabend in Basel sein Team Grund zum Jubeln hätte.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden 2:0

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

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18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Wacker fegt Pfadi mit 32:23 aus der eigenen Halle

Zweiter Sieg in Folge für Wacker Thun im Playoff-Final um den Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Die Berner Oberländer siegten vor 2’000 Zuschauern in der heimischen Lachenhalle klar und deutlich mit 32:23 (16:6) gegen Pfadi Winterthur. Den Thunern fehlt damit nur noch ein Sieg, um den zweiten Meistertitel einzufahren.

Die ersten beiden Partien der Finalserie hatten nur mit jeweils einem Tor Unterschied geendet, beide Male fiel die Entscheidung praktisch mit der Schlusssirene - einmal sogar erst in der Verlängerung. In Spiel 3 am Freitagabend kam es anders. Den Gastgebern gelang eine nahezu perfekte erste Halbzeit, an deren Ende ein 10-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Berner Oberländer verteidigten äusserst kompakt und effektiv und hatten mit Marc Winkler einen überragenden Schlussmann in ihren Reihen. Aus Sicht der Gäste kam erschwerend hinzu, dass sie erneut eine Fülle von Fehlern produzierten, sodass Pfadi bereits im ersten Durchgang sämtliche Fälle davon schwammen.

Das erste Tor der Winterthurer im mit 2’000 Zuschauern ausverkauften Hexenkessel fiel erst in der 10. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führte Wacker schon 5:0. Nach dem 9:4 (20.) bauten die Thuner die Führung bis zum 16:6-Pausenstand aus. Wacker spielte, angetrieben vom frenetischen Publikum, wie entfesselt. Allen voran Jonas Dähler am rechten Flügel zeigte den ein oder anderen sehenswerten Treffer. Auch Nicolas Raemy und Reto Friedli wussten zu Gefallen. Zur Geschichte der ersten Halbzeit gehört aber auch, dass Pfadi dieses Spiel der Thuner zuliess und durch einen desolaten eigenen Auftritt förderte. Matias Schulz im Kasten der Winterthurer war phasenweise zu bemitleiden, war er doch der einzige Pfader, der sich merklich gegen die drohende Klatsche stemmte.

Das Geschehen in Abschnitt zwei lässt sich schnell und einfach zusammenfassen. Wacker verwaltete mit Geschick den Vorsprung, Pfadi wollte sich ehrenhaft verabschieden. Daraus entstand ein schnelleres Spiel mit wesentlich mehr Toren. Winterthur kam zwischenzeitlich bis auf sieben Treffer heran (43./15:22), wirklich Spannung kam aber nicht mehr auf. In Sachen Torschützen dominierten in der zweiten Halbzeit vor allem die beiden Topscorer. Lukas von Deschwanden erzielte alle seine sechs Treffer nach der Pause, Kevin Jud gar sieben seiner neun Tore.

Pfadis Trainer Adrian Brüngger schüttelte nach dem Spiel nur den Kopf: "Heute ist uns vorne und hinten nichts gelungen. Wacker war in jeder Hinsicht die bessere Mannschaft." Bei Martin Rubin war die Gefühlslage selbstredend komplett anders: "Wir legten heute einen unbändigen Siegeswillen an den Tag. Alle Spieler verdienen ein Lob. Es war ein Erfolg des gesamten Teams", sagte der Thuner Coach.

Der klare Sieg der Berner Oberländer war eine Premiere, setzte sich doch im sechsten Saisonduell dieser beiden Mannschaften erstmals die heimische Equipe durch. Dank dem Heimsieg ist Wacker Thun nur noch einen Sieg vom Gewinn der zweiten Meisterschaft entfernt. Die vierte Partie der Finalserie findet am Pfingstmontag in Winterthur statt. Dann muss Pfadi ganz anders auftreten, ansonsten ist der Traum vom zehnten Meistertitel, gleichzeitig dem ersten seit 2004, geplatzt. Dass die Winterthurer auf Rückschläge reagieren können, bewiesen sie im Halbfinal gegen den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen, als sie ein 0:2 in der Serie noch drehten.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)
Lachenhalle Thun: 2'000 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Thun, 8mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder, Rubin (4), Raemy (5), Dähler (7), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar (2), Friedli (5), von Deschwanden (6/1), Sorgen, Guignet (1), Krainer (1).
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott (2), Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro (3), Kasapidis (3), Langerhuus (1), Sidorowicz, Lier, Kuduz (1), Jud (9/1), Freivogel (1), Svajlen.
Bemerkungen: Wacker ohne Huwyler; Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 0:2
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 2:1

Die nächsten Spiele
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Roland Peter (Archivbild)

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24.05.2018
Abschiedsspiel für Caspar, Glatthard, Rubin und von Deschwanden

Mit Roman Caspar, Lukas von Deschwanden, Viktor Glatthard und Lenny Rubin, werden Wacker Thun vier wichtige Spieler und Persönlichkeiten verlassen. Roman, "Uri", "Vigä" und Lenny haben die „Wackerfamilie“ über Jahre geprägt und in ihr Herz geschlossen. Wie es sich in einer Familie gehört, werden Familienmitglieder, die ein neues Abenteuer in Angriff nehmen, gebührend gefeiert und mit den besten Glückwünschen verabschiedet. Aus diesem Grund findet am Samstag, 26. Mai, in der Lachenhalle in Thun die öffentliche Verabschiedung der vier Spieler statt. Ab 15 Uhr ist das Catering geöffnet, die Abschiedsspiele beginnen ab 16 Uhr. Ausserdem werden die Partien des «Final 4» der EHF Champions League aus Köln übertragen.

Für die Abschiedsspiele haben sich die Organisatoren etwas spannendes ausgedacht: Jeder zu verabschiedende Spieler hat Weggefährten und Freunde eingeladen, die ihn während der bisherigen Karriere begleitet haben. Gespielt wird ein kleines Turnier mit insgesamt vier Spielen zu je 20 Minuten. Für Spass, Unterhaltung, die eine oder andere Überraschung auf dem Feld und vor allem gemütliches Beisammensein wird gesorgt sein.

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Quelle: Wacker Thun

21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Interviews nach dem Schlusspfiff

Jubel und ausgelassene Stimmung auf der einen Seite, Enttäuschung und Trauer auf der Gegenseite. Der Grad zwischen Freud und Leid ist nach einer derartig intensiven Playoff-Serie zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur schmal. MySports ist nach dem Schlusspfiff auf Stimmenfang gegangen und hat beide Lager zum Ausgang der Serie befragt:

Marc Winkler, Wacker Thun

Roman Caspar, Wacker Thun

Adrian Brüngger, Pfadi Winterthur

Marcel Hess, Pfadi Winterthur

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Quelle: MySports

21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: WACKER THUN IST SCHWEIZER MEISTER!

Wacker Thun ist Schweizer Meister! Die Berner Oberländer siegten im vierten Playoff-Finalspiel mit 24:23 (13:10) gegen Pfadi Winterthur und gewinnen damit die Serie mit 3:1. Die Entscheidung zu Gunsten der Thuner fiel zwei Sekunden vor Spielende, als Luca Linder aus zentraler Position traf. Es ist der zweite Meistertitel für Wacker.

Spannender und dramatischer hätte ein Finalspiel um den Schweizer Meistertitel nicht sein können. In den letzten zehn Sekunden der Partie fielen vor 2'670 Zuschauern, darunter mehrere einhundert Gästefans, noch zwei Treffer. Erst jubelte Pfadi über eine erfolgreiche Aufholjagd – die Verlängerung stand kurz bevor. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene war der letzte und langanhaltende Jubel der Saison dann doch den Männern in Grün vorbehalten. Doch der Reihe nach:

Der Start in die Partie ähnelte stark den vorherigen Spielen. Pfadi ging zwar mit 1:0 in Führung, verpasste aber im Anschluss abermals seine Chancen zu nutzen. Die Folge: Wacker Thun lag nach elf Minuten mit 5:1 in Front. Anders als in Spiel 3, als Wacker auf und davon zog, konnte Pfadi den Anschluss  aber wieder schaffen. Der Ausgleich oder gar die Führung wollte der Heimmannschaft jedoch nicht gelingen. Gegen Ende der ersten Halbzeit war Wacker, das erneut auf einen blendend aufgelegten Marc Winkler zwischen den Pfosten zählen konnte, wieder am Drücker. Mit einem 3-Tore-Vorsprung für Thun (13:10) ging es in die Kabine.

Kurz nach der Pause erhöhten die Gäste den Vorsprung sogar auf fünf Tore (32./15:10). Pfadi legte im Angesicht der drohenden Niederlage aber all sein Können in die Waagschale und kämpfte sich ins Spiel zurück. Angeführt von Roman Sidorowicz und Jonas Langerhuus, die sich beide im zweiten Abschnitt steigerten, verkürzte Winterthur den Rückstand. In der 44. Minute traf Abwehrmann Michal Svajlen ins leere Thuner Tor und brachte die Seinen so erstmals seit Mitte der ersten Halbzeit wieder bis auf ein Tor heran (18:19).

Dramatische Schlussphase
Die letzten fünf Minuten waren dann aber definitiv nichts für schwache Nerven. Beim Stand von 23:20 für Thun kassierte zunächst Wacker-Topscorer Lukas von Deschwanden seine dritte Zeitstrafe, was für ihn das vorzeitige Spielende bedeutete. Dann verkürzten Marcel Hess und Filip Maros für Pfadi. 20 Sekunden vor Spielende nahm Pfadi sein letztes Timeout und erzielte in der Folge durch Jonas Langerhuus den 23:23-Ausgleichstreffer. Dies war gleichzeitig der erstmalige Gleichstand seit der dritten Spielminute (1:1). Martin Rubin zog daraufhin seine letzte Auszeitmöglichkeit – zehn Sekunden waren dabei noch auf der Spieluhr.

Die letzte Szene der Saison spielte sich dann wie folgt ab: drei, vier Pässe, dann kommt der Ball zu Lenny Rubin. Der steigt bei neun Metern hoch, wird dabei von zwei Verteidigern attackiert, wodurch der eingelaufene Luca Linder am Kreis frei wird. Der linke Flügel bekommt in zentraler Position den Ball zu fassen und trifft aus sechs Metern ins Winterthurer Tor. Der Jubel bei den Wacker-Spielern und ihrem Anhang kannte daraufhin keine Grenzen mehr. Zum dritten Mal entscheidet in der Finalserie ein Tor in den Schlusssekunden über den Ausgang der Partie. Und zum zweiten Mal haben die Berner Oberländer dabei das bessere Ende auf ihrer Seite. Statt einer Verlängerung gibt es die Goldmedaillen und den Meisterpokal für Wacker Thun – zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 2013.

Verdienter Meister
Mit Wacker Thun hat die Swiss Handball League den logischen und verdienten Titelträger erhalten. Die Berner Oberländer waren sowohl nach der Hauptrunde, als auch nach der Finalrunde an der Tabellenspitze. Zudem verloren sie in den Playoffs nur eine von zehn Partien. Mit Marc Winkler hatte Thun den auffälligsten und konstantesten Goalie aller zehn NLA-Teams. Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin waren in puncto Treffsicherheit nur schwer zu stoppen. Am Ende türmen die beiden Schweizer Nationalspieler, die unisono die Schweiz in diesem Sommer in Richtung Deutschland verlassen, an der Spitze der Torjägerliste. In Sachen Zusammenhalt, Identifikation und Emotionalität setzt Wacker Thun wahrlich Massstäbe für die nationale Konkurrenz.

Starker Zweiter
Für Pfadi Winterthur bleibt neben dem Gewinn des Schweizer Cups die Erkenntnis, dass eine abermalige Saison mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen am Ende nur hauchdünn nicht doppelt vergoldet wurde. In den entscheidenden Momenten fehlte es der Equipe von Adrian Brüngger an Cleverness und Durchsetzungsvermögen. Exemplarisch dafür war das über die gesamte Finalserie hinweg mässig erfolgreiche Überzahlspiel. Unter dem Strich darf man in Winterthur aber mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein. Bei aller Kritik war ein Schritt nach vorne deutlich ersichtlich – auch wenn es für ganz vorne 2017/18 nicht reichte.
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (10:13)
Zielbauarena: 2’670 Zuschauer. - SR: Buache/Meyer. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Winterthur, 6mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation von Deschwanden (56.) gegen Thun.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott, Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro, Kasapidis, Langerhuus (5), Sidorowicz (4), Lier (4/3), Kuduz (1), Jud (4/1), Freivogel, Svajlen (2).
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder (4), Rubin (5), Raemy (3), Dähler (1), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz (1), Caspar (1), Friedli (1), von Deschwanden (7), Sorgen, Guignet, Krainer.
Bemerkungen: Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer; Wacker ohne Huwyler (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 3:1.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 3:1

Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18!
 

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Jubel in Grün
Wacker Thun ist Schweizer Meister 2017/18! Die Berner Oberländer gewinnen die Playoff-Serie gegen Pfadi Winterthur und krönen sich zum zweiten Mal zum Titelträger.
21.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: 2. Titel für Thun oder Finalissima am Donnerstag?

Am Pfingstmontag um 17 Uhr kommt es in der Zielbauarena in Winterthur zum vierten und wohlmöglich schon entscheidenden Finalspiel in der Playoff-Serie um den Schweizer Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Wacker Thun gastiert mit einem 2:1-Vorsprung in der Serie bei Pfadi und braucht nur noch einen Sieg, um den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte einzufahren. Pfadi muss gewinnen, um am Donnerstag eine Finalissima in Thun zu erzwingen.

Jubelt Wacker in der fremden Halle? Nimmt man die Eindrücke aus Spiel 3, dann kann der Sieger am Montag auch nur Wacker Thun heissen. Die Berner Oberländer waren Pfadi nach zuvor zwei ausgeglichenen Duellen am vergangenen Freitag in allen Belangen überlegen. Goalie Marc Winkler zeigte sein bis anhin bestes Finalspiel und Flavio Wick kann spätestens seit dem Playoff-Final den Titel "7-Meter-Killer" für sich beanspruchen. Das Team von Martin Rubin zeigte zudem eine grössere mannschaftliche Geschlossenheit wie in Spiel 1 und 2. Dadurch konnte Wacker es auch verkraften, dass erneut nicht alle Torjäger auf ihren durchschnittlichen Wert an Toren pro Partie kamen. Aber, der klare Thuner Sieg war auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Schwäche des Finalgegners zurückzuführen.

Die erste Halbzeit im letzten Spiel war Pfadis schlechtester Auftritt der gesamten Playoffs. Nach einer solchen Klatsche kann und muss es am Montag einfach besser werden. Die Spieler von Adrian Brüngger sind fest entschlossen eine Reaktion zu zeigen. Die Mannschaft muss vor allem in der ersten Halbzeit deutlich mehr Zug in Richtung Thuner Tor entwickeln. Sechs, sieben und acht Tore erzielten die Pfader bislang jeweils in den ersten 30 Minuten der drei Finalspiele. Ausserdem zieht sich die mangelhafte Chancenauswertung schon die komplette Serie wie ein roter Faden durch das Angriffsspiel von Pfadi. Schalten die Winterthurer diese Schwäche nicht komplett oder zumindest teilweise ab, kann auch ihr bislang bester Akteur in der Finalserie, Goalie Matias Schulz, kaum noch etwas retten.

Spiel 4 der Playoff-Finalserie kann im Internet als Stream auf srf.ch/sport und auf handballTV verfolgt werden. Im Fernsehen zeigt MySports den Match ebenfalls live.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 2:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)

Spieltermine
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

 

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Martin Deuring

Alles blickt nach Winterthur
Pfadi Winterthur empfängt Wacker Thun zu Spiel 4 in der Playoff-Finalserie um den Schweizer Meistertitel. Fällt bereits die Entscheidung oder gibt es die Finalissima?
19.05.2018
NLB-Playoff-Final: Pascal Bühler und die Krönung für den STV Baden

0:2 liegt der STV Baden in den Aufstiegs-Playoffs gegen den RTV 1879 Basel in Rückstand. Am Samstag könnte die Serie für die Aargauer nach Spiel 3 in Basel (18 Uhr) bereits beendet sein. Nicht, wenn es nach Pascal Bühler, dem wurfgewaltigen Rückraumspieler von «Städtli» geht. Er ist einer der Stützen der Badener und sorgte bislang dafür, dass der STV sein Saisonziel scheinbar mühelos erreichte.

«Wir haben sehr viele Eigenfehler produziert und unsere Chancen nicht gut genutzt. Gerade im zweiten Spiel verfehlen wir das Tor aus sehr guten Lagen und die Basler bleiben so mit ihren routinierten Spielern immer am Drücker. Schlussendlich macht die Konstanz von Basel den Unterschied, dass wir 0:2 im Rückstand sind. Wichtig ist also, dass wir an unserer Effizienz arbeiten und die Bälle wieder im Tor versenken.» Pascal Bühlers Analyse über die beiden verlorenen Spiele im Duell um den einzigen Aufstiegsplatz in die Nationalliga A fällt selbstkritisch aus. Nach 120 gespielten Minuten spricht vieles dafür, dass dem RTV 1879 Basel der direkte Wiederaufstieg gelingt. Baden, mit Abstand die zweitbeste Mannschaft der abgelaufenen Nationalliga B-Saison, konnte in bislang nur phasenweise mit den Baslern mithalten.

Aufgeben ist für Baden und Captain Pascal Bühler ohnehin keine Option. «Der Glaube ist absolut noch da. Wir werden bis zum Schluss kämpfen!» Dabei sind die Aufstiegs-Playoffs schon so etwas wie der Bonus auf eine herausragende Saison und für den Verein wäre ein möglicher Aufstieg etwas ganz Besonderes. «Der Verein hat sich in der NLB mehr und mehr etabliert und darf dieses Jahr sogar um den Aufstieg kämpfen. Dies ist auch ein grosser Verdienst der ganzen Clubführung. Die Geschäftsführung, wie auch Trainer und Staff sind mit einem riesen Engagement dabei und machen einen tollen Job, dass alles neben dem Feld funktioniert!» In seiner vierten Spielzeit für Städtli hat der ehemalige Junior des HSC Suhr Aarau diese Entwicklung selbst hautnah erfahren und ist wie der ganze Club daran gewachsen.

40 Punkte in 26 Spielen, sieben Zähler Vorsprung auf Rang 3, dazu eine Siegesserie von zehn Erfolgen am Stück zwischen November und März – «Städtli» steht verdient in den Aufstiegs-Playoffs. Bühler ist selbst einer der Faktoren, warum der STV eine Spielzeit am oberen Limit abliefern konnte. Lässt man die 7-Meter-Tore aussen vor, war der wurfgewaltige Rückraumspieler der torgefährlichste Akteur der NLB-Hauptrunde. Eine Tatsache, die Pascal Bühler stolz macht. Im gleichen Satz betont er aber auch, dass beim Handball als Teamsport der Erfolg der ganzen Mannschaft im Vordergrund steht und jeder seine Rolle hat. 7-Meter-Schütze zählt dabei nicht zu den Aufgaben des sonst sehr vielseitig einsetzbaren Rechtshänders.

Mit seiner persönlichen Situation ist der 23-jährige zufrieden. «Ich spiele sehr gern für den STV Baden. Das Team ist super, wir haben eine gute Stimmung und es macht richtig Spass, miteinander zu spielen und zusammen um den Aufstieg zu kämpfen.» Noch viel mehr Freude hätte Pascal Bühler aber, wenn am Samstagabend in Basel sein Team Grund zum Jubeln hätte.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden 2:0

Spieltermine
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

"Der Glaube ist noch da"
Pascal Bühler kämpft mit dem STV Baden um den Aufstieg in die Nationalliga A. Trotz eines 0:2-Rückstandes in der Serie hofft der Captain von "Städtli" noch an die Wende.
18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Wacker fegt Pfadi mit 32:23 aus der eigenen Halle

Zweiter Sieg in Folge für Wacker Thun im Playoff-Final um den Meistertitel in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Die Berner Oberländer siegten vor 2’000 Zuschauern in der heimischen Lachenhalle klar und deutlich mit 32:23 (16:6) gegen Pfadi Winterthur. Den Thunern fehlt damit nur noch ein Sieg, um den zweiten Meistertitel einzufahren.

Die ersten beiden Partien der Finalserie hatten nur mit jeweils einem Tor Unterschied geendet, beide Male fiel die Entscheidung praktisch mit der Schlusssirene - einmal sogar erst in der Verlängerung. In Spiel 3 am Freitagabend kam es anders. Den Gastgebern gelang eine nahezu perfekte erste Halbzeit, an deren Ende ein 10-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Berner Oberländer verteidigten äusserst kompakt und effektiv und hatten mit Marc Winkler einen überragenden Schlussmann in ihren Reihen. Aus Sicht der Gäste kam erschwerend hinzu, dass sie erneut eine Fülle von Fehlern produzierten, sodass Pfadi bereits im ersten Durchgang sämtliche Fälle davon schwammen.

Das erste Tor der Winterthurer im mit 2’000 Zuschauern ausverkauften Hexenkessel fiel erst in der 10. Minute. Zu diesem Zeitpunkt führte Wacker schon 5:0. Nach dem 9:4 (20.) bauten die Thuner die Führung bis zum 16:6-Pausenstand aus. Wacker spielte, angetrieben vom frenetischen Publikum, wie entfesselt. Allen voran Jonas Dähler am rechten Flügel zeigte den ein oder anderen sehenswerten Treffer. Auch Nicolas Raemy und Reto Friedli wussten zu Gefallen. Zur Geschichte der ersten Halbzeit gehört aber auch, dass Pfadi dieses Spiel der Thuner zuliess und durch einen desolaten eigenen Auftritt förderte. Matias Schulz im Kasten der Winterthurer war phasenweise zu bemitleiden, war er doch der einzige Pfader, der sich merklich gegen die drohende Klatsche stemmte.

Das Geschehen in Abschnitt zwei lässt sich schnell und einfach zusammenfassen. Wacker verwaltete mit Geschick den Vorsprung, Pfadi wollte sich ehrenhaft verabschieden. Daraus entstand ein schnelleres Spiel mit wesentlich mehr Toren. Winterthur kam zwischenzeitlich bis auf sieben Treffer heran (43./15:22), wirklich Spannung kam aber nicht mehr auf. In Sachen Torschützen dominierten in der zweiten Halbzeit vor allem die beiden Topscorer. Lukas von Deschwanden erzielte alle seine sechs Treffer nach der Pause, Kevin Jud gar sieben seiner neun Tore.

Pfadis Trainer Adrian Brüngger schüttelte nach dem Spiel nur den Kopf: "Heute ist uns vorne und hinten nichts gelungen. Wacker war in jeder Hinsicht die bessere Mannschaft." Bei Martin Rubin war die Gefühlslage selbstredend komplett anders: "Wir legten heute einen unbändigen Siegeswillen an den Tag. Alle Spieler verdienen ein Lob. Es war ein Erfolg des gesamten Teams", sagte der Thuner Coach.

Der klare Sieg der Berner Oberländer war eine Premiere, setzte sich doch im sechsten Saisonduell dieser beiden Mannschaften erstmals die heimische Equipe durch. Dank dem Heimsieg ist Wacker Thun nur noch einen Sieg vom Gewinn der zweiten Meisterschaft entfernt. Die vierte Partie der Finalserie findet am Pfingstmontag in Winterthur statt. Dann muss Pfadi ganz anders auftreten, ansonsten ist der Traum vom zehnten Meistertitel, gleichzeitig dem ersten seit 2004, geplatzt. Dass die Winterthurer auf Rückschläge reagieren können, bewiesen sie im Halbfinal gegen den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen, als sie ein 0:2 in der Serie noch drehten.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 32:23 (16:6)
Lachenhalle Thun: 2'000 Zuschauer. - SR: Sager/Styger. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Thun, 8mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder, Rubin (4), Raemy (5), Dähler (7), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar (2), Friedli (5), von Deschwanden (6/1), Sorgen, Guignet (1), Krainer (1).
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott (2), Filip Maros (1), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro (3), Kasapidis (3), Langerhuus (1), Sidorowicz, Lier, Kuduz (1), Jud (9/1), Freivogel (1), Svajlen.
Bemerkungen: Wacker ohne Huwyler; Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 0:2
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 2:1

Die nächsten Spiele
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter/sda/Bild: Roland Peter (Archivbild)

Gewinnen und gewinnen lassen
Wacker Thun zeigte, unter gütiger Mithilfe von Pfadi Winterthur eine begeisternde Vorstellung im dritten Finalspiel, siegte mit 32:23 und führt in der Serie mit 2:1.
18.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Matchday - Wer sichert sich den Matchball?

Spiel 3 der äusserst spannenden Finalserie der Nationalliga A der Swiss Handball League zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur steht auf dem Plan. Die Berner Oberländer sind am Freitag um 19.30 Uhr Gastgeber der richtungsweisenden Partie, die einem der beiden Kontrahenten einen Matchball bescheren wird. Das Spiel aus der Lachenhalle wird live im TV auf MySports ausgestrahlt und kann im Internet als Stream auf srf.ch/sport und handballTV mitverfolgt werden.

Der Wacker-Sieg am Dienstag in der Zielbauarena in Winterthur war statistisch gesehen keine Überraschung. Fünfmal standen sich die beiden Teams 2017/18 gegenüber, fünfmal siegte die Gastmannschaft. Vier der fünf Matches endeten dabei mit einer Differenz von zwei oder weniger Toren. Alles andere als eine knappe Angelegenheit am Freitag käme daher durchaus unerwartet. Bei den Thunern hofft man wie schon in Spiel 1 auf eine Hexenkesselstimmung, die es jedem Gegner zusätzlich schwer macht. Das Offensivspiel der Mannen von Martin Rubin war bislang nicht durchgehend so dominant wie im vorherigen Saisonverlauf. In beiden Partien hatten unterschiedlich Schlüsselspieler nicht ihren besten Tag. Die Berner Oberländer definieren sich trotz der beiden herausragenden Shooter Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin über das Kollektiv - genau das hat aber noch Verbesserungspotenzial.

Pfadi setzt seinerseits darauf, die Quote an Eigenfehlern zu minimieren. Aufgrund einer zu hohen Anzahl an technischen Fehlern beraubte sich Winterthur selbst den Siegchancen vor heimischem Publikum. Dass die Form grundsätzlich stimmt und der Matchplan aufgeht, verdeutlichte sich in den Phasen, in denen es für das Team von Adrian Brüngger am Schnürchen lief. In dieser, wenn auch in Spiel 2 kurzen Zeitspanne, klappte fast alles. Stark auf Seiten der Pfader war bislang Goalie Matias Schulz, noch Steigerungspotenzial hat u.a. Topscorer Kevin Jud, der im Viertel- und Halbfinal wesentlich dominanter auftrat.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 1:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)

Spieltermine
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur (Pfingstmontag), live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter

Richtungsweisendes Duell
Wacker Thun und Pfadi Winterthur stehen sich zum dritten Mal binnen sechs Tagen im Playoff-Final gegenüber. Der Sieger ist nur noch einen Sieg vom Titel entfernt.
18.05.2018
Bern Muri verpflichtet Matthias Gerlich vom ThSV Eisenach

Der BSV Bern Muri verstärkt sich auf die kommende Saison mit dem deutschen Rückraumspieler Matthias Gerlich vom ThsV Eisenach aus der zweiten Deutschen Bundesliga. Der 30-jährige, angehende Betriebsökonom bringt mit einer Grösse von 204 cm und 100 kg Gardemasse mit. 

Bei der bisherigen Kaderplanung für die kommenden Jahre konnte der BSV Bern Muri nach der „Aecht Bärn Philosophie“ verschiedene junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs verpflichten. Dies mit dem Ziel, diese langfristig aufzubauen und zu Spitzenhandballer zu formen. Dabei sollen erfahrende Spieler die Nachwuchsleute führen und zu ihrem Aufbau beitragen. Den Hauptstädtern ist dabei ein Transfercoup gelungen. Sie konnten den 30-jährigen Rückraumlinks-Spieler, Matthias Gerlich, für die kommenden drei Jahre verpflichten. Zuvor hatte Gerlich unter anderem bei den Rhein-Neckar Löwen, bei Leipzig und bei Coburg gespielt. Matthias Gerlich ist sehr torgefährlich und hat in den letzten fünf Saisons in der zweiten Bundesliga 874 Tore erzielt, was einen Jahresdurchschnitt von 175 Toren ergibt.

BSV Trainer Aleksandar Stevic zeigt sich erfreut vom Neuzugang: «Mit der Verpflichtung von Matthias Gerlich verstärken wir punktuell unseren Kader. Er gehört zu den torgefährlichsten Spielern in der 2. Bundesliga und hat das in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Die Torgefahr aus der Rückraum und die Konstanz, die Gerlich in den letzten Jahren ausgezeichnet haben, waren die ausschlaggebenden Argumente für Ihn. Zudem verfügt er über reichlich Erfahrung, was uns ebenfalls zu Gute kommen wird, zumal unser Kader auf einigen Positionen mit jungen Eigengewächsen ausgestattet ist.»

Auch Sportchef Daniel Weber ist vom Rückraumspieler überzeugt: «Matthias ist nicht nur ein bestandener Spieler und Shooter, sondern er passt auch menschlich und mit seiner Einstellung  perfekt zu unserer Mannschaft. Er wird, speziell unseren jüngeren Spieler, mit seiner professionellen Einstellung als Vorbild dienen und er wird ihnen mit seiner Erfahrung helfen sich weiter zu entwickeln.»

Mit der Verpflichtung von Matthias Gerlich ist die Kaderplanung für die kommende Saison vorerst abgeschlossen. Die Verantwortlichen zeigen sich überzeugt, dass die Mannschaft die erzielten Fortschritte in der neuen Mobiliar-Arena bestätigen wird.

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Quelle: BSV Bern Muri

18.05.2018
Andy Schmid mit den Rhein-Neckar Löwen am Traumalix-dolo-Cup

Nach einem Jahr Pause findet 2018 wieder der Traumalix-dolo-Cup in Basel statt. Das attraktive Vorbereitungsturnier wird in diesem Jahr am 11. und 12. August im Rankhof in Basel ausgetragen und hat ein illustres Teilnehmerfeld zu bieten. Neben Gastgeber RTV 1879 Basel werden die beiden NLA-Teams der Kadetten Schaffhausen und des HC Kriens-Luzern beim Stelldichein vor dem Saisonstart mit von der Partie sein. Absoluter Stargast am Rheinknie wird allerdings der amtierende Deutsche Meister, die Rhein-Neckar Löwen, sein. Das Team um den Schweizer Ausnahmespieler Andy Schmid war bereits bei der Austragung 2016 zu Gast und hat nun wieder zugesagt.

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Quelle: Matthias Schlageter

17.05.2018
NLB-Playoff-Final: Basel nach dem zweiten Sieg vor dem Aufstieg

Der RTV 1879 Basel marschiert mit grossen Schritten in Richtung Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Das Team von Samir Sarac besiegte vor mehr als 600 Zuschauern in der Aue in Baden den gastgebenden STV mit 26:19 (14:9) und liegt damit in der best-of-5-Serie mit 2:0 in Führung. Bereits am Samstag könnte die Entscheidung fallen.

Nach einer torarmen Startphase (7./1:2) setzten sich Gäste nach und nach ab und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Besonders eindrucksvoll gelang dies dem starken Basler Goalie Aistis Pazemeckas, der die Badener mit seinen zahlreichen, teils spektakulären Paraden zur Verzweiflung brachte.  Zwischenzeitlich parierte der Litauer fast jeden zweiten Wurf, der auf sein Tor geflogen kam. In der 24. Minute führte der RTV erstmals mit vier Toren (10:6); wenige Sekunden vor der Pause vergrösserte Florian Goepfert das Polster gar auf fünf Treffer (14:9). Badens torgefährliche Spieler kamen entweder nicht in gute Abschlusspositionen oder aber scheiterten mit ihren Wurfversuchen. Insgesamt erwischten die Aargauer keinen guten Abend. Zu häufig ermöglichten sie den Baslern durch eigene technische Fehler einfache Tore. Gleichzeitig vergaben sie mehrfach beste Torgelegenheiten.

Ein identisches Bild bot sich den Zuschauern auch im zweiten Abschnitt. Während die Gastgeber zwar stets bemüht waren, aber zu oft die falsche Entscheidung fällten, zog der RTV Basel sein Spiel konsequent durch. Die Routiniers Florian Goepfert (7), Rares Jurca (6/3) und Igor Stamenov (5) waren dabei in der Offensive die auffälligsten Akteure. Nach 41 Minuten hatten die Gäste den Vorsprung bereits auf neun Tore ausgebaut (20:11). Spätestens in der 48. Minute, als der RTV zum 24:13 traf, war die Entscheidung in der zweiten Partie der Aufstiegs-Playoffs gefallen. Die Gastgeber verkürzten in den Schlussminuten zwar den Rückstand nochmals, Basel spielte dabei aber längst mit der zweiten Garde und hatte einen Gang zurückgeschaltet. Am Ende setzte sich Basel mit 26:19 beim STV Baden durch.

Dennoch ist für das Heimteam von Björn Navarin noch nichts verloren. Soll es mit dem Aufstieg noch klappen, muss Baden allerdings die nächsten drei Spiele allesamt für sich entscheiden. Die Ausgangssituation des RTV Basel liest sich derweil wesentlich einfacher. Den Baslern fehlt noch ein Sieg, um den direkten Wiederaufstieg perfekt zu machen. Geht es nach dem Willen des RTV dann soll möglichst bereits der erste Matchball am kommenden Samstag um 18 Uhr im heimischen Rankhof genutzt werden.

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Quelle: Matthias Schlageter

16.05.2018
Schweiz gegen Norwegen – und darüber hinaus – mit Andy Schmid

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft in den WM-Playoffs im Juni auf Norwegen. Im Kader der SHV-Auswahl figuriert auch Andy Schmid (34). Der 165-fache Nationalspieler steht der Schweiz darüber hinaus für die kommenden Wettbewerbsspiele (EM und WM, inkl. Qualifikationen) zur Verfügung. Dazu tritt Andy Schmid ab sofort als Markenbotschafter für den Schweizer Handball auf.

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und der Weltklasse-Mittelmann unterzeichneten in Hinblick auf die kommenden Jahre eine entsprechende Vereinbarung. Diese regelt nicht nur die Einsätze in Wettbewerbsspielen der Nationalmannschaft sowie die Rolle des Markenbotschafters, sondern enthält auch die Möglichkeit, Andy Schmid nach Abschluss seiner Spielerkarriere weiter im Schweizer Handball einzubinden.

Ulrich Rubeli, Zentralpräsident SHV
«Es war uns ein grosses Anliegen, die Situation mit Andy Schmid langfristig zu klären. Wir verfügen heute über grosses Potenzial und entsprechend über eine vielversprechende Perspektive. Wir sind nicht zufällig an diesem Punkt, und wir gehen diesen Weg konsequent weiter. Andy Schmid ist in diesem Prozess eine wertvolle Unterstützung; nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.»

Andy Schmid
«Ich freue mich sehr, auch in Zukunft sowohl auf, wie auch neben dem Spielfeld für den Schweizer Handball wichtige Aufgaben zu übernehmen. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des SHV für die konstruktiven und zielorientierten Gespräche und bin zuversichtlich, dass wir die gesteckten Ziele erreichen werden.»

Testspiel in Dänemark am 5. Juni
Vor den WM-Playoff-Spielen gegen Norwegen trifft die Schweizer Nationalmannschaft am Dienstag, 5. Juni, in einem Testspiel in Aalborg auf Dänemark. Mit der Partie bekräftigen die beiden Nationen ihre gemeinsame Bewerbung für die EM-Endrunde 2022, bzw. 2024.

Über die Vergabe der EM-Endrunden entscheidet der EHF-Kongress am 19./20. Juni im schottischen Glasgow. Nach dem Spiel in Aalborg reist die SHV-Auswahl ins norwegische Stavanger. Dort findet am 9. Juni das WM-Playoff-Hinspiel gegen Norwegen statt.

Heimspiel gegen Norwegen in Zug
Das entscheidende Rückspiel wird am Dienstag, 12. Juni, um 18.15 Uhr in der Bossard Arena in Zug ausgetragen und live von SRF zwei übertragen. Tickets gibt es bei Ticketcorner; es wird demnächst die zweite Vorverkaufs-Phase eröffnet. Das attraktive Heimstadion des EV Zug bietet für den Handball-Event zwischen der Schweiz und Vize-Weltmeister Norwegen Platz für 7'200 Zuschauer.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Testspiel: Dänemark – Schweiz
Dienstag, 5. Juni, 20.15 Uhr, Aalborg (DEN)

WM-Qualifikation: Norwegen – Schweiz
Samstag, 9. Juni, 19.15 Uhr, Stavanger (NOR)

WM-Qualifikation: Schweiz – Norwegen
Dienstag, 12. Juni, 18.15 Uhr, Bossard Arena, Zug

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Quelle: Marco Ellenberger

Die Schweiz mit Andy Schmid
Die Schweiz kann in den WM-Playoffs gegen Norwegen und auch danach auf Andy Schmid zählen. Der Mittelmann und der SHV unterzeichneten eine Vereinbarung.
16.05.2018
NLB-Playoff-Final: Die Abschiedsvorstellung von Florian Goepfert

Mit 1:0 liegt der RTV 1879 Basel in der Playoff-Finalserie der Nationalliga B (NLB) nach der Auftaktpartie gegen den STV Baden in Führung. Wenn es nach Florian Goepfert, dem routinierten Rückraumspieler der Basler geht, sollen schnellstmöglich noch zwei weitere Siege für sein Team dazukommen. Zunächst einmal will der RTV am Mittwoch um 20 Uhr in Baden nachlegen und sich den Matchball zum direkten Wiederaufstieg sichern. Das wäre dann auch das Ende einer Karriere auf höchstem Niveau, das ganz nach dem Wunsch des scheidenden Florian Goepfert ist.

Für den 29-jährigen, der fast seine gesamte Karriere im Baselbiet verbracht hat, ist der Einsatz für seine langjährige Mannschaft eine Ehrensache. "Den RTV mit einem Erfolgserlebnis zu verlassen, war einer der Gründe überhaupt nochmals eine NLB-Saison zu spielen. Der RTV und die Region Basel gehören in die höchste Liga und dabei bestmöglich zu helfen ist das Ziel für meine letzten Spiele."

Nur vier Spielzeiten lang hat es ihn in eine andere Region verschlagen. Bei den Kadetten aus Schaffhausen sammelte der ehemalige Schweizer Nationalspieler neben einigen Titeln auch reichlich Erfahrung in Sachen KO-Spielen und Playoff-Serien. Zwischen Meisterschaftsentscheidungen und Aufstiegs-Playoffs sieht Florian Goepfert durchaus Parallelen. "Der Fokus auf den Handball ist sicherlich vergleichbar. Es entscheiden nur wenige und äusserst intensive Tage über einen positiven oder negativen Ausgang einer langen Meisterschaft." Ganz identisch sei die Situation dann aber doch nicht, so erklärt er weiter. "Es ist eine andere Gefühlslage in der Heimat ein Erfolgserlebnis feiern zu können, auch wenn dessen Stellenwert für die Öffentlichkeit geringer ist."

Wenn man Florian Goepfert aufmerksam zuhört, merkt man, wie viel positive Emotionen er für den Handballsport und die Region Basel hegt. Leidenschaft und Teamgeist sind für ihn so dann auch die Schlüsselfaktoren, die seine Mannschaft in die entscheidene Finalserie gegen den STV Baden einbringen sollte. Trotz der Führung in der Serie und zwei Siegen in der Hauptrunde tritt Basel mit dem nötigen Respekt gegen die Aargauer an. "Baden spielt ebenfalls eine hervorragende Saison, hat mit der Teilnahme an den Playoffs sein Saisonziel bereits erreicht und kann entsprechend befreit aufspielen." Der Favoritenrolle wollen die Basler aber dennoch gerecht werden und in die Nationalliga A zurückkehren.

Endet die Playoff-Finalserie, dann endet auch Florian Goepferts Zeit im Spitzenhandball. Der zukünftige Master-Absolvent in Immobilienmanagement wird in Zukunft anderen Dingen mehr Zeit und Raum einräumen. "Der Beruf wird sicherlich eine höhere Priorität haben als bisher. Familie, Freundin und Freunde haben ganz sicher auch mehr Zeit verdient."  Ganz ohne Handball wird er seine Freizeit aber nicht gestalten können und auch nicht wollen. So wie es aussieht, darf sich sein erster Handballverein, HB Blau Boys Binningen, über eine namenhafte Rückkehr freuen. Beim Aufsteiger in die 2. Liga will Florian Goepfert gemeinsam mit Freunden seine Karriere ausklingen lassen. Für den lokal verwurzelten Handballer würde sich so der Kreis einer tollen Handballkarriere schliessen.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden 1:0

Spieltermine
Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

Abschiedsvorstellung
Die Karriere von Florian Goepfert neigt sich dem Ende entgegen. Zum Abschluss will er seinem Team, dem RTV 1879 Basel, zur Rückkehr in die NLA verhelfen.
15.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Wacker siegt in extremis und gleicht zum 1:1 aus

Ausgleich in der Playoff-Finalserie. Wacker Thun besiegte Pfadi Winterthur vor 2’160 Zuschauern in der Winterthurer Zielbauarena mit 24:23 (12:8) und revanchierte sich damit für die Auftaktniederlage am vergangenen Samstag. Der Siegtreffer durch Nicolas Suter fiel zwei Sekunden vor Spielende. Spiel 3 der Serie findet am Freitag in Thun statt.

Pfadi Winterthur strotzte zu Spielbeginn vor Selbstbewusstsein und startete schwungvoll in die Partie. Einige Paraden des erneut sehr gut spielenden Matias Schulz taten ihr Übriges, so dass nach fünf Minuten ein 2-Tore-Vorprung für die Gastgeber auf der Anzeigetafel aufleuchtete (4:2). Wacker Thun liess sich vom guten Pfader Auftakt aber nicht beirren und zeigte im Angriff die eingespielten Abläufe. Besonders Nicolas Raemy (6) und Lenny Rubin (7/3) zeigten dabei ihre Vollstreckerqualitäten.

Mit zunehmender Spielzeit bekam das Team von Martin Rubin immer mehr Oberhand und setzte sich nach und nach ab. Pfadi half mit einer Fülle von Fehlern dabei aber auch kräftig mit. Die Thuner spielten zum Ende der ersten Halbzeit keinesfalls unwiderstehlich, hielten aber die individuelle Fehlerquote tiefer. Mit 12:8 aus Sicht der Gäste ging es in die Pause. Miserabel war hingegen der Thuner Start in die zweite Halbzeit. Wacker erzielte zwischen der 31. und 40. Minute keinen Treffer. Sinnbildlich für die Ladehemmung der Gastgeber am Dienstagabend war allerdings, dass das Team von Adrian Brüngger daraus nur wenig Kapital schlagen konnte. Pfadi erzielte in derselben Zeitspanne selbst nur zwei Treffer.

Der Mann der zweiten Halbzeit, Nicolas Suter, beendete dann in der 41. Minute die Durststrecke der Gäste und stellte auf 13:10. Hatte am Samstag noch Pfadis Roman Sidorowicz drei Sekunden vor Ende der Verlängerung getroffen, avancierte nun am Dienstagabend eben jener Nicolas Suter zum Matchwinner. Der Rückraumspieler erzielte nicht nur fünf seiner sechs Tore in Durchgang zwei. Er traf auch zwei Sekunden vor der Sirene mit einem Schlenzer und bescherte damit den Gästen aus dem Berner Oberland den ersten Sieg in dieser Serie.

Lange hatte es im zweiten Abschnitt nicht nach einer spannenden und in den letzten Sekunden sogar dramatischen Schlussphase ausgesehen. Pfadi lag in der 55. Minute noch mit vier Toren in Rückstand (18:22), zeigte aber im Endspurt eine tolle Moral. 48 Sekunden vor Spielende erzielte Topscorer Kevin Jud den Ausgleich zum 23:23. Zu einer neuerlichen Verlängerung sollte es aber nicht mehr kommen.

Unter dem Strich zeigte Pfadi zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive und abgesehen vom Spielstart und der Schlussphase eine zu fehlerhafte Vorstellung. Mit Wacker Thun siegte im zweiten Finalspiel die konstantere und fokussiertere Mannschaft. Auch das Spielglück war am Dienstagabend auf Seiten der Berner Oberländer. Damit endete auch das fünfte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison mit einem Auswärtssieg.

Am Freitag kommt es nun um 19.30 Uhr beim Stand von 1:1 zum dritten Finalspiel. Die Partie aus der Lachenhalle in Thun wird wieder auf srf.ch/sport und handballTV zu sehen sein. Ab sofort überträgt auch MySports auf seinem Free-Kanal die Spiele.
 



Spielstatistik
Pfadi Winterthur – Wacker Thun 23:24 (8:12)
Zielbauarena: 2’160 Zuschauer. - SR: Brunner/Salah. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Winterthur, 4mal 2 Minuten gegen Thun.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius; Bräm, Ott (1), Filip Maros (3), Joël Tynowski, Hess (3), Pecoraro, Kasapidis, Langerhuus (2), Sidorowicz (5), Lier (5/1), Kuduz, Jud (4/2), Freivogel, Svajlen.
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder (1), Rubin (7/3), Raemy (6), Dähler (1), Suter (6), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar, Friedli (1), von Deschwanden (2), Sorgen, Guignet, Krainer.
Bemerkungen: Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer; Wacker ohne Huwyler (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 4:2.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 1:1

Die nächsten Spiele
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Der nächste Krimi
Ausgleich im Playoff-Final zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur. Die Thuner siegten in extremis mit 24:23 (12:8) bei Pfadi. Siegtorschütze war Nicolas Suter.
15.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Matchday - Spiel 2 aus Winterthur steht an

Matchday in der Swiss Handball League: Pfadi Winterthur tritt mit einem Auswärtssieg auf der Habenseite zum zweiten Finalspiel im Playoff-Final der Nationalliga A an. Der Schlüssel zum Sieg in Spiel 1 lag in der kompakten und griffigen Defensive, dem Prunkstück der Pfader. Offensiv hat das Team von Adrian Brüngger aber noch Luft nach oben. Wacker Thun steht derweil unter Druck. Eine zweite Niederlage sollten die Berner Oberländer tunlichst vermeiden. Andernfalls stünden sie bereits in Spiel 3 mit dem Rücken zur Wand. Die konstanteste Mannschaft der Saison ist aber problemlos in der Lage eine Schippe drauf zu legen, braucht aber auch eine mehr als solide Leistung, um selbstbewusste Pfader besiegen zu können.

Neben den beiden omnipräsenten Goalies Marc Winkler und Matias Schulz machte bei Pfadi vor allem ein Ergänzungsspieler auf sich aufmerksam. Yannick Ott brachte nach seiner Einwechslung Schnelligkeit und Dynamik aufs Feld, was dem Spiel der Winterthurer merklich guttat. Bei Wacker war Topscorer Lukas von Deschwanden auf den Punkt bereit. Seine Kollegen, die ihn sonst beim Tore werfen unterstützen, hatten allerdings einige Anlaufschwierigkeiten.

Spiel 2 der best-of-5-Finalserie wird um 19.30 Uhr in der Zielbauarena in Winterthur angepfiffen und kann live auf srf.ch/sport und handballTV verfolgt werden.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun –  Pfadi Winterthur 0:1

Ergebnisse
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)

Spieltermine
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun
ev. Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur (Pfingstmontag)
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun

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Quelle: Matthias Schlageter

Matchday: Spiel 2
Zweites Duell zwischen Wacker Thun und Pfadi Winterthur. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Zielbauarena in Winterthur. Stellt Pfadi auf 2:0 oder schafft Wacker den Ausgleich?
15.05.2018
1. Liga: HC Wädenswil und Handball Emmen steigen in die NLB auf

Der HC Wädenswil ist zurück in der Nationalliga B (NLB). Das Team vom Zürichsee setzte sich im direkten Duell mit dem letztjährigen Mitabsteiger Chênois Genève durch und schaffte damit den direkten Wiederaufstieg. Im zweiten Endspiel um den Sprung in die NLB bezwang Handball Emmen die Seen Tigers.

Wädenswil musste im Hinspiel zu Hause antreten und meisterte die Aufgabe souverän. Dank dem 34:29 (17:12) verschaffte sich die Mannschaft von Predrag Milicic eine gute Ausgangsposition für das eine Woche später stattfindende Rückspiel bei Chênois. In der Westschweiz taten sich die Zürcher schwer und ihr Vorsprung war kurz nach der Pause beim Stand von 14:18 nahezu aufgebraucht. Genève gelang es jedoch nicht, den Druck aufrecht zu erhalten und so schaffte Wädenswil das Comeback. Schlussendlich trennten sich die beiden letztjährigen NLB-Absteiger mit 28:28, was für den HC Wädenswil den erfolgreichen Wiederaufstieg bedeutete.

Der zweite Aufsteiger, Handball Emmen, legte den Grundstein für den Sprung in die NLB ebenfalls bereits im Hinspiel. Zu Hause bezwang man die Seen Tigers mit 33:25 (14:12) und konnte dabei vor allem auf die Luka Ravlija bauen, dem 13 Treffer gelangen. Die Gäste zauberten einen alten Bekannten auf das Feld und setzten auf die Unterstützung von Cho Chi-Hyo. Trotz des erfahrenen Koreaners und 14 Toren von Raphael Liniger kassierten die Tigers aber eine Hypothek von acht Treffern. Diese waren im Rückspiel nicht mehr aufzuholen, auch wenn Liniger erneut zwölf Treffer gelangen. Am Ende trennte man sich 30:30 und die Innerschweizer feierten den Aufstieg.

Wädenswil und Emmen ersetzen in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse den HC Horgen und die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden, die nach 26 Runden in der NLB auf den letzten beiden Plätzen lagen.

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Quelle: Matthias Schlageter

 

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