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Umkämpftes Remis
Wacker Thun und Kadetten Schaffhausen trennen sich im "Spiel der Runde" 25:25. Wacker führte lange, die Kadetten kamen zurück - am Ende heisst es Punkteteilung.
Brisantes Duell
Wacker Thun empfängt die Kadetten aus Schaffhausen zum "Spiel der Runde". Nur 18 Tage nach dem brisanten Duell im Cup stehen sich die Rivalen erneut gegenüber.
Leader im Wartestand
Thomas Heer, BSV-Captain, ist nach einem Kreuzbandriss noch im Wartestand. In der "Schnellen Mitte" spricht er über seinen neuen Vertrag und die Berner Saison.
Respektvolles Miteinander
Die Aktion «Week of the Referee» war in der ganzen Schweiz ein grosser Erfolg. Danke euch allen, dass ihr euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.
22.02.2017
Stimmen und Statistiken zum Spiel der Runde Wacker - Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen mussten in der NLA-Finalrunde den ersten Punktverlust hinnehmen. Bei Cupsieger Wacker Thun kommt der Titelverteidiger und aktuelle Leader nicht über ein 25:25-Remis hinaus. Die Punkteteilung zwischen den beiden Playoff-Finalisten der Vorsaison war gerecht. In einer mitreissenden Partie hatten vor 1570 Zuschauern in der Thuner Lachenhalle beide Teams den Sieg in der Hand. Der Lucky Punch wollte in einer spannenden Schlussphase aber keinem Team gelingen.

Neben dem elffachen Torschützen Lenny Rubin (6 Penaltys) glänzte auf Thuner Seite Goalie André Willimann, der mit 12 Paraden verdient als bester Spieler der Partie ausgezeichnet wurde. Beim Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen überzeugte einmal mehr Liga-Topskorer Gabor Csaszar, dem zehn Treffer gelangen.Während die bereits für Playoffs qualifizierten Kadetten den Vorsprung auf das zweitplatzierte Pfadi Winterthur auf drei Punkte ausbauen konnten, beträgt Wackers Reserve auf den Playoff-Strich bei sieben verbleibenden Runden nun bereits neun Punkte.
 



Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen 25:25 (14:13)
1570 Zuschauer. - SR Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker Thun: Willimann; Linder (1), Rubin (11/6), Dähler (2), Lanz (1), Caspar (3), Friedli (1), Von Deschwanden (4), Sorgen, Huwyler, Krainer (2), Feuchtmann, Felder und Christinat.
Kadetten Schaffhausen: Kindle/Marinovic; Meister, Delhees (1), Küttel (3), Graubner, Pendic (4/3), Brännberger (2), Csaszar (10/1), Markovic, Luka Maros (5), Muggli.

Bemerkungen: Wacker Thun ohne Glatthard (krank), Raemy und Isailovic, Kadetten Schaffhausen ohne Liniger, Richwien und Koch (alle verletzt). Verhältnis verschossener Penaltys 0:2.
 


 

 

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Quelle: Matthias Schlageter/wackerTV/sda

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22.02.2017
Spiel der 3. Runde: Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen

Wacker gegen die Kadetten – das Duell mit der möglicherweise grössten Brisanz in der NLA geht in der diesjährigen Finalrunde in die erste Auflage. Neben all der Rivalität ist der Match sogleich auch immer eine sportlich anspruchsvolle Affiche: am Mittwoch treffen um 19.30 Uhr in der Lachenhalle in Thun schliesslich der amtierende Meister und der aktuelle Cupsieger aufeinander.

18 Tage ist es her, da standen sich die beiden Mannschaften letztmals gegenüber. Im Cup-Halbfinal zeigte Wacker Thun eine spielerisch wie kämpferisch aussergewöhnliche Leistung und fügte dem Favoriten aus Schaffhausen eine bittere Niederlage zu. Ob Thun ein neuerlicher Sieg gelingt hängt zu grossen Teilen an der Durchschlagskraft von Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin. Vergangenes Wochenende in Winterthur gelang dies nicht und Wacker musste, auch weil die Alternativen im Rückraum verletzt sind, eine Niederlage einstecken.

Bei den Kadetten steht seit der Cup-Niederlage ein neuer Trainer an der Seitenlinie. In der Meisterschaft ist die Statistik von Peter Kukucka makellos. Die beiden ersten Finalrundenspiele wurden, trotz langer Verletztenliste, gewonnen. Das Ticket für die Playoffs hat der Titelverteidiger damit bereits in der Tasche. Beim Duell in Thun wird es vielmehr darum gehen einen Prestigesieg einzufahren und die schmerzhafte Niederlage im Cup schnellstmöglich vergessen zu machen.

In dieser Saison siegten die Kadetten bislang in beiden Meisterschaftsspielen. Im Dezember gewann der Titelverteidiger zu Hause mit 28:22, letzten Oktober nahm Schaffhausen beim 32:30 beide Punkte aus Thun mit. Wer das erste Aufeinandertreffen in der Finalrunde für sich entscheidet, können Sie live auf HandballTV verfolgen. Der Match wird dabei als kommentierter Livestream mit mehreren Kameras angeboten.
 



Über Wacker Thun: Tabelle: 4./20 Spiele/25 Punkte. Torverhältnis: 554:495 (+59). Heimstatistik 16/17: 7 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 2 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen. Die Top 3 Torschützen: Lukas von Deschwanden (115 Tore), Jonas Dähler (74), Nikola Isailovic (68).

Über Kadetten Schaffhausen: Tabelle: 1./20 Spiele/34 Punkte. Torverhältnis: 620:548 (+72). Auswärtsstatistik 16/17: 8 Siege, 2 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 5 Siege. Die Top 3 Torschützen: Gabor Csaszar (137), Luka Maros (63), Dimitrij Küttel (54).

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Quelle: Matthias Schlageter

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21.02.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit BSV-Captain Thomas Heer

Der BSV Bern Muri muss seit Saisonbeginn auf seinen Captain Thomas Heer verzichten. Der Abwehrspezialist riss sich in der Vorbereitung das Kreuzband und ist seither zum Zuschauen verdammt. Trotzdem verlängerte er von einigen Tagen seinen Vertrag in der Hauptstadt um zwei weitere Jahre. Wie es ihm aktuell geht und warum Bern Muri für ihn die richtige Adresse zum Handballspielen ist, verrät Thomas Heer in der «Schnellen Mitte».
 



Thomas, in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison hast du dir das Kreuzband gerissen. Wie steht es um den Heilungsverlauf und wann rechnest du mit einer Rückkehr auf den Platz?
Thomas Heer: Ich bin jetzt vor rund sechs Monaten operiert worden und mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden. In der Abschlusskontrolle von letzter Woche hat mir der Arzt ein «könnte nicht besser sein»-Attest ausgestellt – das ist eine grosse Erleichterung. Das intensive Krafttraining der letzten Monate hat sich ausbezahlt und erlaubt mir bereits wieder sehr viel.

Grundsätzlich könnte ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und mich langsam an intensivere Bewegungen herantasten. Da aber ob der Tabellensituation keine unmittelbare Notwendigkeit für meine Rückkehr aufs Feld besteht, kann ich mir dafür noch ein wenig Zeit lassen. Ich will den Aufbau sorgfältig weiterführen, damit ich Anfang nächster Saison topfit bin und ein Rückschlag bestmöglich ausgeschlossen werden kann.

Vor kurzem hast du deinen Vertrag in Bern um zwei weitere Jahre verlängert. Was spricht im Speziellen für den BSV und ganz allgemein dafür, dass du auch nach der Verletzung weiterhin trotz Job Handball spielst?
Thomas Heer: In den letzten Jahren habe ich viele Gespräche geführt und von verschiedenen Vereinen immer wieder gehört: «Wir wollen nun etwas aufbauen, eine Übergangssaison spielen und in zwei bis drei Jahren so richtig angreifen». Leider hat sich diese Aussage rückblickend nie bewahrheitet.

Beim BSV spüre ich nun zum ersten Mal eine ernstzunehmende Aufbruchsstimmung. Wir haben eine junge, talentierte und stimmungsvolle Mannschaft, die Vereinsstrukturen sind im Umbruch und eine Professionalisierung hält Einzug. Die neu gegründete Sportkommission leistet in sportlicher Hinsicht hervorragende Arbeit und der Verwaltungsrat hat die finanziellen Belangen im Griff. Zudem zieht der BSV in der übernächsten Saison in eine topmoderne Handballarena – der Spatenstich ist bereits erfolgt. Sehr viele Argumente, die mir die Entscheidung leichtgemacht haben.

Ich will Teil dieser Aufbruchsstimmung sein und aktiv an dieser positiven Entwicklung mitwirken. Mein Arbeitgeber kommt mir diesbezüglich sehr entgegen und erlaubt mir ein optimales Zusammenspiel zwischen Spitzensport und Berufsleben.

Wenn du fit bist, sollst du die Berner Abwehr organisieren und als Captain die Mannschaft führen. Wie zufrieden bist du denn als Zuschauer mit dem bisherigen Saisonverlauf deiner Mannschaft und wie hast du trotz deines Ausfalls in den letzten Monaten auf das Team Einfluss nehmen können?
Thomas Heer: Das Team zu führen und Verantwortung zu übernehmen ist das erklärte Ziel der Vereinsleitung und auch mein persönlicher Anspruch. Ich will als Abwehrchef der Mannschaft Stabilität verleihen und als Captain die Mannschaft in die neue Halle führen. Wir haben grosse Ziele und diese Saison bereits angedeutet, zu was wir fähig sind. Trotz vieler verletzungsbedingter Absenzen konnten wir uns für die Finalrunde qualifizieren und können jeden Gegner schlagen.

Grossen Anteil an dieser Entwicklung hat auch das neue Trainergespann um David Staudenmann und Thomas Sedioli. Sie haben die Mannschaft nach dem Abgang von Dragan Dejanovic übernommen und leisten super Arbeit. Es wäre toll, weiter mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich persönlich habe mich in den letzten Wochen bewusst zurückgezogen und keinen Einfluss genommen.

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Quelle: Matthias Schlageter

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20.02.2017
Week of the Referee: Vielen Dank für euren Einsatz!

In den vergangenen neun Tagen wurde in allen Handball-Hallen der Schweiz die «Week of the Referee» umgesetzt. Für einmal standen zu Beginn der Spiele die Schiedsrichter im Mittelpunkt: Die Captains der beiden Mannschaften richteten eine kleine Botschaft an Teams und Zuschauer und überreichten den Referees eine Tafel Schokolade als Dankeschön.

Die Aktion, die in Zusammenarbeit mit Cool and Clean (Swiss Olympic) sowie dem Unihockey- und dem Volleyballverband zustande kam, wurde in der ganzen Schweiz zu einem grossen Erfolg. Beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) sind zahlreiche positive Feedbacks und viele wunderbare Fotos eingangen.

Die Week of the Referee hat aufgezeigt, wie wichtig und wertvoll ein von viel Respekt geprägtes Miteinander ist – gerade auch in emotionalen Momenten während eines Spiels. Lasst uns den Geist dieser Aktionswoche weitertragen. Handball findet gemeinsam statt: Ohne Schiedsrichter, kein Spiel. Ein grosses Danke, dass ihr alle euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.

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Quelle: Marco Ellenberger

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22.02.2017
Stimmen und Statistiken zum Spiel der Runde Wacker - Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen mussten in der NLA-Finalrunde den ersten Punktverlust hinnehmen. Bei Cupsieger Wacker Thun kommt der Titelverteidiger und aktuelle Leader nicht über ein 25:25-Remis hinaus. Die Punkteteilung zwischen den beiden Playoff-Finalisten der Vorsaison war gerecht. In einer mitreissenden Partie hatten vor 1570 Zuschauern in der Thuner Lachenhalle beide Teams den Sieg in der Hand. Der Lucky Punch wollte in einer spannenden Schlussphase aber keinem Team gelingen.

Neben dem elffachen Torschützen Lenny Rubin (6 Penaltys) glänzte auf Thuner Seite Goalie André Willimann, der mit 12 Paraden verdient als bester Spieler der Partie ausgezeichnet wurde. Beim Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen überzeugte einmal mehr Liga-Topskorer Gabor Csaszar, dem zehn Treffer gelangen.Während die bereits für Playoffs qualifizierten Kadetten den Vorsprung auf das zweitplatzierte Pfadi Winterthur auf drei Punkte ausbauen konnten, beträgt Wackers Reserve auf den Playoff-Strich bei sieben verbleibenden Runden nun bereits neun Punkte.
 



Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen 25:25 (14:13)
1570 Zuschauer. - SR Boskoski/Stalder. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker Thun: Willimann; Linder (1), Rubin (11/6), Dähler (2), Lanz (1), Caspar (3), Friedli (1), Von Deschwanden (4), Sorgen, Huwyler, Krainer (2), Feuchtmann, Felder und Christinat.
Kadetten Schaffhausen: Kindle/Marinovic; Meister, Delhees (1), Küttel (3), Graubner, Pendic (4/3), Brännberger (2), Csaszar (10/1), Markovic, Luka Maros (5), Muggli.

Bemerkungen: Wacker Thun ohne Glatthard (krank), Raemy und Isailovic, Kadetten Schaffhausen ohne Liniger, Richwien und Koch (alle verletzt). Verhältnis verschossener Penaltys 0:2.
 


 

 

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Quelle: Matthias Schlageter/wackerTV/sda

Umkämpftes Remis
Wacker Thun und Kadetten Schaffhausen trennen sich im "Spiel der Runde" 25:25. Wacker führte lange, die Kadetten kamen zurück - am Ende heisst es Punkteteilung.
22.02.2017
Spiel der 3. Runde: Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen

Wacker gegen die Kadetten – das Duell mit der möglicherweise grössten Brisanz in der NLA geht in der diesjährigen Finalrunde in die erste Auflage. Neben all der Rivalität ist der Match sogleich auch immer eine sportlich anspruchsvolle Affiche: am Mittwoch treffen um 19.30 Uhr in der Lachenhalle in Thun schliesslich der amtierende Meister und der aktuelle Cupsieger aufeinander.

18 Tage ist es her, da standen sich die beiden Mannschaften letztmals gegenüber. Im Cup-Halbfinal zeigte Wacker Thun eine spielerisch wie kämpferisch aussergewöhnliche Leistung und fügte dem Favoriten aus Schaffhausen eine bittere Niederlage zu. Ob Thun ein neuerlicher Sieg gelingt hängt zu grossen Teilen an der Durchschlagskraft von Lukas von Deschwanden und Lenny Rubin. Vergangenes Wochenende in Winterthur gelang dies nicht und Wacker musste, auch weil die Alternativen im Rückraum verletzt sind, eine Niederlage einstecken.

Bei den Kadetten steht seit der Cup-Niederlage ein neuer Trainer an der Seitenlinie. In der Meisterschaft ist die Statistik von Peter Kukucka makellos. Die beiden ersten Finalrundenspiele wurden, trotz langer Verletztenliste, gewonnen. Das Ticket für die Playoffs hat der Titelverteidiger damit bereits in der Tasche. Beim Duell in Thun wird es vielmehr darum gehen einen Prestigesieg einzufahren und die schmerzhafte Niederlage im Cup schnellstmöglich vergessen zu machen.

In dieser Saison siegten die Kadetten bislang in beiden Meisterschaftsspielen. Im Dezember gewann der Titelverteidiger zu Hause mit 28:22, letzten Oktober nahm Schaffhausen beim 32:30 beide Punkte aus Thun mit. Wer das erste Aufeinandertreffen in der Finalrunde für sich entscheidet, können Sie live auf HandballTV verfolgen. Der Match wird dabei als kommentierter Livestream mit mehreren Kameras angeboten.
 



Über Wacker Thun: Tabelle: 4./20 Spiele/25 Punkte. Torverhältnis: 554:495 (+59). Heimstatistik 16/17: 7 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 2 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen. Die Top 3 Torschützen: Lukas von Deschwanden (115 Tore), Jonas Dähler (74), Nikola Isailovic (68).

Über Kadetten Schaffhausen: Tabelle: 1./20 Spiele/34 Punkte. Torverhältnis: 620:548 (+72). Auswärtsstatistik 16/17: 8 Siege, 2 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 5 Siege. Die Top 3 Torschützen: Gabor Csaszar (137), Luka Maros (63), Dimitrij Küttel (54).

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Quelle: Matthias Schlageter

Brisantes Duell
Wacker Thun empfängt die Kadetten aus Schaffhausen zum "Spiel der Runde". Nur 18 Tage nach dem brisanten Duell im Cup stehen sich die Rivalen erneut gegenüber.
22.02.2017
Handball trifft Basketball: Super Saturday in Luzern

Am kommenden Samstag machen der HC Kriens-Luzern und Swiss Central Basketball gemeinsame Sache: Nach der erfolgreichen Premiere vom vergangenen Jahr erwartet die Zuschauer mit dem «Super Saturday 2017» in der Maihofhalle in Luzern erneut ein Hallensport-Event der Extraklasse.

Der Handballclub Kriens-Luzern und Swiss Central Basketball veranstalten am «Rüüdigen Samstag», 25. Februar, ein gemeinsames Doppelspiel. Damit soll der sportinteressierten Bevölkerung aus der Zentralschweiz gezeigt werden, was der Hallensport der Region Zentralschweiz zu bieten hat. Das Motto: Zwei Sportarten, ein gemeinsames Highlight. «Nach dem Erfolg vom Vorjahr war für uns klar, dass wir auch dieses Jahr wieder einen Super Saturday durchführen würden», erklärt Nick Christen, CEO des HC Kriens-Luzern. Tatsächlich war die Maihofhalle im vergangenen Jahr sehr gut gefüllt. «Wir hoffen, dass dieses Jahr – trotz Fasnacht und Sportferien – sogar noch etwas mehr Leute kommen», so Thomas Müller, Präsident von Swiss Central Basketball.

Gründe zur Zuversicht gibt es genug: Für beide Mannschaften geht es am Samstag um viel. Der drittplatzierte HC Kriens-Luzern trifft auf das Spitzenteam von Pfadi Winterthur, das einen Platz vor den Zentralschweizern steht. Für Swiss Central wiederum gilt es, zwei wichtige Punkte im Kampf um die verbleibenden Playoffplätze zu holen.

Die Zuschauerinnen und Zuschauern werden am 25. Februar nicht nur attraktiven Hallensport, sondern auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm zu sehen bekommen. Nebst der Action auf dem Feld erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer ein tolles Unterhaltungsprogramm mit Gewinnspielen, Cheerleader-Auftritten und weiteren Highlights. Tickets und weitere Informationen auf der Webseite des HC Kriens-Luzern.
 



Programm Super Saturday 2017
15.00 Uhr: Hallenöffnung
16.00 Uhr: Swiss Central Basketball - BC Winterthur
18.30 Uhr: HC Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur
20.30 Uhr: SG Pilatus Handball - BSV Stans (1. Liga)

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Quelle: HC Kriens-Luzern/Swiss Central Basketball

21.02.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit BSV-Captain Thomas Heer

Der BSV Bern Muri muss seit Saisonbeginn auf seinen Captain Thomas Heer verzichten. Der Abwehrspezialist riss sich in der Vorbereitung das Kreuzband und ist seither zum Zuschauen verdammt. Trotzdem verlängerte er von einigen Tagen seinen Vertrag in der Hauptstadt um zwei weitere Jahre. Wie es ihm aktuell geht und warum Bern Muri für ihn die richtige Adresse zum Handballspielen ist, verrät Thomas Heer in der «Schnellen Mitte».
 



Thomas, in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison hast du dir das Kreuzband gerissen. Wie steht es um den Heilungsverlauf und wann rechnest du mit einer Rückkehr auf den Platz?
Thomas Heer: Ich bin jetzt vor rund sechs Monaten operiert worden und mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden. In der Abschlusskontrolle von letzter Woche hat mir der Arzt ein «könnte nicht besser sein»-Attest ausgestellt – das ist eine grosse Erleichterung. Das intensive Krafttraining der letzten Monate hat sich ausbezahlt und erlaubt mir bereits wieder sehr viel.

Grundsätzlich könnte ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und mich langsam an intensivere Bewegungen herantasten. Da aber ob der Tabellensituation keine unmittelbare Notwendigkeit für meine Rückkehr aufs Feld besteht, kann ich mir dafür noch ein wenig Zeit lassen. Ich will den Aufbau sorgfältig weiterführen, damit ich Anfang nächster Saison topfit bin und ein Rückschlag bestmöglich ausgeschlossen werden kann.

Vor kurzem hast du deinen Vertrag in Bern um zwei weitere Jahre verlängert. Was spricht im Speziellen für den BSV und ganz allgemein dafür, dass du auch nach der Verletzung weiterhin trotz Job Handball spielst?
Thomas Heer: In den letzten Jahren habe ich viele Gespräche geführt und von verschiedenen Vereinen immer wieder gehört: «Wir wollen nun etwas aufbauen, eine Übergangssaison spielen und in zwei bis drei Jahren so richtig angreifen». Leider hat sich diese Aussage rückblickend nie bewahrheitet.

Beim BSV spüre ich nun zum ersten Mal eine ernstzunehmende Aufbruchsstimmung. Wir haben eine junge, talentierte und stimmungsvolle Mannschaft, die Vereinsstrukturen sind im Umbruch und eine Professionalisierung hält Einzug. Die neu gegründete Sportkommission leistet in sportlicher Hinsicht hervorragende Arbeit und der Verwaltungsrat hat die finanziellen Belangen im Griff. Zudem zieht der BSV in der übernächsten Saison in eine topmoderne Handballarena – der Spatenstich ist bereits erfolgt. Sehr viele Argumente, die mir die Entscheidung leichtgemacht haben.

Ich will Teil dieser Aufbruchsstimmung sein und aktiv an dieser positiven Entwicklung mitwirken. Mein Arbeitgeber kommt mir diesbezüglich sehr entgegen und erlaubt mir ein optimales Zusammenspiel zwischen Spitzensport und Berufsleben.

Wenn du fit bist, sollst du die Berner Abwehr organisieren und als Captain die Mannschaft führen. Wie zufrieden bist du denn als Zuschauer mit dem bisherigen Saisonverlauf deiner Mannschaft und wie hast du trotz deines Ausfalls in den letzten Monaten auf das Team Einfluss nehmen können?
Thomas Heer: Das Team zu führen und Verantwortung zu übernehmen ist das erklärte Ziel der Vereinsleitung und auch mein persönlicher Anspruch. Ich will als Abwehrchef der Mannschaft Stabilität verleihen und als Captain die Mannschaft in die neue Halle führen. Wir haben grosse Ziele und diese Saison bereits angedeutet, zu was wir fähig sind. Trotz vieler verletzungsbedingter Absenzen konnten wir uns für die Finalrunde qualifizieren und können jeden Gegner schlagen.

Grossen Anteil an dieser Entwicklung hat auch das neue Trainergespann um David Staudenmann und Thomas Sedioli. Sie haben die Mannschaft nach dem Abgang von Dragan Dejanovic übernommen und leisten super Arbeit. Es wäre toll, weiter mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich persönlich habe mich in den letzten Wochen bewusst zurückgezogen und keinen Einfluss genommen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Leader im Wartestand
Thomas Heer, BSV-Captain, ist nach einem Kreuzbandriss noch im Wartestand. In der "Schnellen Mitte" spricht er über seinen neuen Vertrag und die Berner Saison.
21.02.2017
Challenge Cup: St. Otmar verliert das Hinspiel knapp

Der TSV St. Otmar St. Gallen verliert das Hinspiel im Challenge Cup Achtelfinal beim slowakischen Vertreter HKM Sala mit 30:27 (16:14). Damit muss die Mannschaft von Trainer Predrag Borkovic im Rückspiel am kommenden Sonntag drei Treffer aufholen, um in die nächste Runde einzuziehen.

St. Otmar startete gut in das Achtelfinal Hinspiel. In der Anfangsphase lagen die St. Galler mehrheitlich in Führung. Doch dann kam der Gastgeber besser ins Spiel und es gelang ihm bis zur Pause einen Vorsprung von zwei Toren herauszuspielen (16:14).

Nach dem Seitenwechsel war es der TSV St. Otmar, der besser ins Spiel fand und den erneuten Führungswechsel erzwingen konnte. Doch über die Führung konnten sich die St. Galler nur sehr kurz freuen, mussten sie diese doch postwendend wieder an das slowakische Team abgeben. HKM Sala baute den Vorsprung auf vier Tore aus (45. Minute) und lag fünf Minuten vor Spielende sogar mit fünf Treffern in Front (30:25). In den letzten Spielminuten gelang dem Heimteam kein einziger Treffer mehr. Der TSV St. Otmar nutzte die Gunst der Stunde und verkürzte den Rückstand. Am Ende stand das Skore von 30:27 auf der Anzeigetafel. Ein Resultat, welches viel Spannung für das Rückspiel (Sonntag 26. Februar, 17 Uhr, Kreuzbleiche) verspricht.
 



Übrigens: Der verletzte Akteur Tobias Wetzel hat das Team auf seiner Reise in die Slowakei mit der Kamera begleitet. Die zwei daraus entstandenen Videos gibt es auf der Facebook-Seite der Swiss Handball League zum Anschauen.

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

20.02.2017
Week of the Referee: Vielen Dank für euren Einsatz!

In den vergangenen neun Tagen wurde in allen Handball-Hallen der Schweiz die «Week of the Referee» umgesetzt. Für einmal standen zu Beginn der Spiele die Schiedsrichter im Mittelpunkt: Die Captains der beiden Mannschaften richteten eine kleine Botschaft an Teams und Zuschauer und überreichten den Referees eine Tafel Schokolade als Dankeschön.

Die Aktion, die in Zusammenarbeit mit Cool and Clean (Swiss Olympic) sowie dem Unihockey- und dem Volleyballverband zustande kam, wurde in der ganzen Schweiz zu einem grossen Erfolg. Beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) sind zahlreiche positive Feedbacks und viele wunderbare Fotos eingangen.

Die Week of the Referee hat aufgezeigt, wie wichtig und wertvoll ein von viel Respekt geprägtes Miteinander ist – gerade auch in emotionalen Momenten während eines Spiels. Lasst uns den Geist dieser Aktionswoche weitertragen. Handball findet gemeinsam statt: Ohne Schiedsrichter, kein Spiel. Ein grosses Danke, dass ihr alle euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.

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Quelle: Marco Ellenberger

Respektvolles Miteinander
Die Aktion «Week of the Referee» war in der ganzen Schweiz ein grosser Erfolg. Danke euch allen, dass ihr euren wertvollen Teil dazu beigetragen habt.
19.02.2017
Schnelle Mitte - Das Kurzinterview mit dem Delegierten Felix Rätz

Als Frankreich vor heimischer Kulisse den Weltmeistertitel feierte und dabei im Final Norwegen in die Schranken wies, war auch ein Schweizer in offizieller Funktion im Einsatz. Der IHF- und SHV-Delegierte Felix Rätz fungierte beim WM-Final als sogenannter Scorekeeper. Was es mit dieser Funktion auf sich hat und eine Weltmeisterschaft aus der Sicht eines Delegierten schildert er zum Abschluss der Week of the Referee in der «Schnellen Mitte».
 



Felix, Ende Januar warst du beim WM-Final in Paris als Delegierter im Einsatz. Was war im Final deine Aufgabe und wie läuft so ein Finaltag für einen Offiziellen ab?
Felix Rätz: Ich habe im Finalspiel als «Scorekeeper» geamtet. Für mich war die Finalnomination eine absolute Überraschung, stellte diese WM doch meine erste «grosse» Weltmeisterschaft bei den Männern dar. Neben der riesigen Freude bricht da auch etwas Nervosität aus. Mein persönliches Ziel für den Final war: alles korrekt erledigen und keine Fehler machen. Schlussendlich verlief das Spiel ohne Probleme, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Den Finaltag verbringt man absolut individuell. Es ist eigentlich ein langes Warten auf die Abfahrt...Die Schiedsrichter, die Technischen Delegierten, Repräsentanten und die Office-Personen der IHF treffen sich rund zwei Stunden vor dem Spiel in der Eingangshalle des Hotels. Dann folgt die gemeinsame Fahrt mit Polizeieskorte zur Halle.

Ein Final vor 16'500 Zuschauern ist alles andere als normal. Die Lautstärke, wenn die Teams den Court betreten, ist schlicht beeindruckend. Die Stimmung kann man gar nicht beschreiben, das muss man in der Halle selbst erlebt haben. Richtig geniessen konnte ich die unglaubliche Atmosphäre erst nach dem Schlusspfiff bei der Siegerehrung und nach dem offiziellen Teil bei einem Glas Wein.

Als Offizieller bei der WM fallen verschiedene Aufgaben an. Was genau haben die Delegierten bei einer Weltmeisterschaft an Aufgaben und kann man diese mit den Tätigkeiten in der heimischen Meisterschaft vergleichen?
Felix Rätz: Rund um das Spiel unterscheidet man in «Official», «Observer», «Timekeeper» und «Scorekeeper». Der «Official» ist eine Art Supervisor und sitzt direkt hinter dem offiziellen Tisch an einem erhöhten Tisch. Er überwacht grundsätzlich das ganze Spiel, sowie die Arbeit der IHF-Delegierten und der lokalen Zeitnehmer/Sekretäre. Daneben kann er in klar definierten Situationen auf das Video Proof System zurückgreifen, um eine Situation klären zu können.

Der «Timekeeper» überwacht alles, was mit der Zeit zu tun hat und unterstützt damit auch den lokalen Zeitnehmer. Daneben überwacht er die Spielerzahl auf dem Feld, das korrekte Ein- und Auswechseln und das Verhalten der Personen im Auswechselraum. Im Notfall kann er die Spielleiter auch zum Aussprechen von Strafen gegen Personen im Auswechselraum auffordern.

Der «Scorekeeper» ist grundsätzlich für den Spielrapport zuständig, prüft die regelgerechte Ausrüstung der Spieler und trägt für die Spielbälle die Verantwortung. Er überwacht während dem Spiel alles, was die Tore, Spielstand, Torschützen und 7-Meter betrifft.

Ein vierter Teil der Technischen Delegierten analysiert und bewertet die Leistung der Schiedsrichter und bespricht diese, auch anhand von Clips nach dem Spiel mit dem Duo und am Folgetag während dem Referee Meeting,  dem alle Spielleiter und Delegierte am Spielort beiwohnen. Diese Funktion nennt man «Observer».

Was der Delegierte in der Schweizer Meisterschaft zu erledigen hat, vollbringen an einer WM eben zwei Delegierte; der Time- und der Scorekeeper. Einen Offiziellen als eine Art Supervisor kennt der SHV nicht.

Nach der Gruppeneinteilung spielen die Teams die Vor- und Hauptrunde an einem fixen Ort. Sind die Offiziellen auch auf die Spielorte verteilt? Und gibt es unter den Delegierten auch eine Form von Qualifikation oder nach welchem Muster werden die Offiziellen nominiert?
Felix Rätz: Im Vorfeld der WM findet ein ganztägiger Kurs inkl. Regeltest statt. Hier werden die Aufgaben vertieft erläutert und Mechanismen unter den technischen Delegierten abgesprochen. Es wird grossen Wert auf Einheitlichkeit gelegt, um eine deutliche Linie implementieren zu können. Die Offiziellen werden bereits vor der WM für die Gruppenspiele eingeteilt. Ich erhielt den Spielort Rouen mit Deutschland, Kroatien, Ungarn, Weissrussland, Saudi-Arabien und Chile, wo ich die Vorrunde verbracht habe.

Danach folgen die Nominationen und Spielorte für die Zwischenrunden. Dort erhielt ich als hauptverantwortlicher Delegierter den Spielort Paris zugewiesen. Es oblag meiner Verantwortung, die Referee Meetings durchzuführen und die Delegation der Referees und technischen Delegierten anzuführen.

Bei der WM gibt es technische Delegierte, welche «nur» als Scorekeeper oder als Score- und Timekeeper eingesetzt werden. Anderen, so wie mir, wurden mehrere Aufgabenfelder zugewiesen. Diese Aufgabenzuweisung ist zwar keine eigentliche Qualifikation, aber verdeutlicht die frühere und momentane Tätigkeit innerhalb der IHF.

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Quelle: Matthias Schlageter

Atemberaubendes Erlebnis
Zum Abschluss der Week of the Referee erzählt der Delegierte Felix Rätz von seinem Einsatz im WM-Final und den Aufgaben der Offiziellen am Turnier.
19.02.2017
NLA: Kadetten wieder Leader und fix in den Playoffs

Nach zwei Niederlagen in der Champions League meldeten sich die Kadetten Schaffhausen in der Meisterschaft mit dem 17. Sieg im 20. Spiel zurück. Gegen Bern Muri gewann der Titelhalter sein zweites Spiel der Finalrunde 38:30. Kriens-Luzern bezwang Suhr Aarau 25:23, Schlusslicht Gossau gelang ein 30:29 Auswärtssieg.

Derweil den Kadetten auf europäischem Parkett in den letzten Tagen die Limiten aufgezeigt wurden, behaupteten sie im nationalen Wettbewerb mit dem Sieg gegen Bern Muri ihre Leaderposition vor Pfadi Winterthur und qualifizierten sich als erstes Team vorzeitig für die Playoffs. Pfadi war am Samstag nach Punkten zwischenzeitlich gleichgezogen.

Drei Tage nach dem 24:31 gegen den FC Barcelona präsentierten sich die Kadetten nach zaghaftem Beginn und einem 2:4-Rückstand spielfreudig. Mit sieben Treffern vom 6:6 zum 13:6 schufen sie zwischen der 13. und der 20. Minute die Zäsur. Bester Torschütze im souverän agierenden Schaffhauser Kollektiv war Christoffer Brännberger mit neun Treffern.

Im zweiten Sonntagsspiel errang Kriens-Luzern ohne zu glänzen einen 25:23-Sieg gegen Suhr Aarau und tätigte damit einen grossen Schritt Richtung Playoff-Qualifikation. Das Polster der Zentralschweizer auf Bern Muri und Suhr Aarau auf den Plätzen 5 und 6 beträgt nun neun Punkte.

Lange konnte Suhr Aarau auf Punkte hoffen. Nach 48 Minuten stand es 20:20, ehe sich das breitere Kader und die bessere individuelle Klasse doch noch durchsetzten. Überragende Figur war der Krienser Topskorer Aleksandar Radovanovic mit 13 Toren und einer fast makellosen Wurfquote.

Bereits am Samstag gelang Fortitudo Gossau bei GC Amicitia Zürich ein wichtiger Auswärtssieg im Kampf gegen den Abstieg. Trotz mehrmaliger 5-Tore-Führung (u.a. 17:12 zur Pause) mussten die Ostschweizer bis kurz vor Schluss zittern, ehe der zweite Saisonsieg unter Dach und Fach war. Fortitudo verkürzt damit den Rückstand auf den Barrageplatz auf fünf Zähler, GC Amicitia verpasste es sich abzusetzen und bleibt auf Platz 8 liegend drei Punkte vor der Abstiegszone. 

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Weichenstellung
Die Kadetten qualifizieren sich für die Playoffs, die Bestätigung der weiteren drei Playoff-Teilnehmer scheint nur eine Frage der Zeit. Am Tabellenende jubelt Gossau.
18.02.2017
Stimmen und Statistiken zum Spiel der Runde Pfadi - Wacker

Pfadi Winterthur zeigt eine vorzügliche Abwehrleistung und besiegt den Drittplatzierten Wacker Thun vor heimischer Kulisse mit 23:19 (11:7). Trotz fünf verletzungsbedingter Ausfälle gelingt dem Tabellenzweiten ein echtes Bollwerk in der Abwehr aufzustellen, an der sich die Gäste vergeblich die Zähne ausbissen.

Die Gastgeber lag während der gesamten Spielzeit nie in Rückstand und führte zeitweise mit acht Toren (48./20:12). Pfadi konnte überraschend wieder auf den Schweizer Nationalspieler Roman Sidorowicz zurückgreifen, der nach mehrwöchiger Pause sein Comeback feierte.

Bei den Gästen wurde derweil ein weiterer Nationalspieler schmerzlich vermisst. Nicolas Raemy fällt weiterhin aus und für einmal vermochten seine torgefährlichen Kollegen um Lukas von Deschwanden (2 Tore) und Lenny Rubin (5) das Ruder nicht herumzureissen.

Pfadi vergrössert damit seinen Vorsprung auf Wacker auf komfortable sieben Punkte und übernimmt für mindestens einen Tag die Tabellenführung.
 



Pfadi Winterthur - Wacker Thun 23:19 (11:7)
640 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur, 1mal 2 Minuten gegen Wacker Thun.
Pfadi Winterthur: Vaskevicius; Ott, Langerhuus (4/2), Sidorowicz (3), Gavranovic (2), Lier (3), Kuduz (3), Jud (6), Scheuner (2), Freivogel, Svajlen.
Wacker Thun: Willimann/Winkler (ab 41.); Linder (2), Rubin (5), Dähler (4), Christinat, Glatthard (1), Lanz (1), Caspar (1), Friedli, von Deschwanden (2), Huwyler, Krainer (1), Feuchtmann (2).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur ohne Hess, Vernier, Maros, Pecoraro und Cédrie Tynowski. Wacker Thun ohne Hüsser, Raemy, Isailovic und Merz (alle verletzt).
 



 

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Quelle: Matthias Schlageter

Defensive Meisterleistung
Pfadi Winterthur besiegt im "Spiel der Runde" Wacker Thun mit 23:19 (11:7) und bewahrt trotz zahlreicher Ausfälle seine Heimstärke. Wacker verliert erstmals 2017.
17.02.2017
NLA: BSV Bern Muri legt Fundament für die Zukunft

Nach dem erfolgreichen Spatenstich der neuen Ballsporthalle Moos in Muri-Gümligen, setzt der BSV Bern Muri auf Kontinuität und legt das Fundament für die Zukunft. Kaspar Arn, Thomas Heer, Luca Mühlemann, Sebastian Schneeberger und Valentin Striffeler verlängern ihre Verträge um je zwei Jahre.

Ganz nach dem Vereinsmotto „ächt bärn“ wird die erste Mannschaft des BSV auch zukünftig ein Berner Gesicht tragen. Arn, Mühlemann, Schneeberger und Striffeler stammen alle aus dem eigenen Nachwuchs und haben sämtliche Juniorenstufen des BSV durchlaufen. Kaspar Arn und Sebastian Schneeberger spielen seit zwei, respektive einem Jahr in der SHL-Mannschaft und haben in einzelnen Spielen bereits tragende Rollen gespielt. Sie stehen für die Zukunft des BSV und haben ihre Verträge um zwei weitere Jahre verlängert.

Luca Mühlemann und Valentin Striffeler gehören seit vielen Jahren zum Stamm der SHL-Mannschaft. Zusammen haben sie in über 400 Partien das Trikot des BSV Bern Muri getragen und werden zukünftig noch stärker die jungen Spieler, auf und neben dem Platz, als Leaderfiguren des Teams führen.

Thomas Heer spielt nach einem kurzen Intermezzo bei Kadetten Schaffhausen seit Herbst 2015 wieder beim BSV und hat sich sofort als Abwehrchef etabliert. In der Vorbereitung auf die Saison 2016/17 hat er sich leider einen Kreuzbandriss zugezogen und konnte bisher nicht eingesetzt werden. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass Heer der ideale Abwehrchef für das Team sein wird.

Des Weiteren hat der BSV Bern Muri entschieden, dass die Verträge mit Nikola Kedzo und Uros Mitrovic nicht verlängert werden.

Der BSV Bern Muri freut sich, dass mit den Verlängerungen der Verträge, auf Stabilität gesetzt und ein Fundament für die Zukunft gelegt wird. Nikola Kedzo und Uros Mitrovic wünschen wir in privater und auch sportlicher Hinsicht alles Gute und bedanken uns für ihren Einsatz für den BSV Bern Muri!

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Quelle: BSV Bern Muri

17.02.2017
Champions League: FC Barcelona zu stark für dezimierte Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen erlitten in der Champions League im zehnten Gruppenspiel die neunte Niederlage. Das Team von Neo-Trainer Peter Kukucka unterlag dem spanischen Vertreter FC Barcelona zu Hause vor 3.350 Zuschauern in der BBC Arena mit 24:31 (10:18).

Bei der 25:30-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Kiel hatten die Kadetten bis zur 45. Minute mitgehalten. Barcelona dagegen unterstrich in der ersten Halbzeit (18:10), dass es nochmals ein anderes Kaliber ist als die Norddeutschen, es die Gruppe A nicht umsonst mit nur einer Niederlage anführt.

Die Schaffhauser mussten erneut ohne gelernten Flügel und mit nur zehn gesunden Feldspielern antreten. Manuel Liniger, Markus Richwien, Michal Szyba, Johan Koch und Nik Tominec fehlten wegen Verletzungen. Insofern war klar, dass es gegen die in der heimischen Meisterschaft noch verlustpunktlosen Iberer in erster Linie um Schadensbegrenzung ging.

Bis zum 6:8 in der 15. Minute hielten die Kadetten einigermassen mit, dann zogen die Katalanen bis zur Pause davon, auch weil der Schweizer Meister in der Offensive zu wenig zwingend war. Zudem kassierten die Schaffhauser bis zum 11:20 (33.) vier Gegentreffer ins leere Tor, da sie in Unterzahl im Angriff den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzten.

Was die Kadetten danach boten, verdient allerhöchste Anerkennung. Bis zur 52. Minute verkürzten sie den Rückstand auf vier Tore (22:26). Eine Minute später vergab der ungarische Regisseur Gabor Csaszar aus bester Position die Möglichkeit, auf 23:26 heranzukommen. Stattdessen stand es wenig später 22:28. Csaszar zeigte aber einmal mehr eine überzeugende Leistung, war mit sieben Toren der beste Werfer der Partie. Auch der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Keeper Nikola Marinovic spielte stark.

"Es war insgesamt eine sehr gute Leistung", sagte Kadettens Präsident Giorgio Behr. "In der Abwehr spielte die Mannschaft sehr solide, und im Angriff agierte sie in der zweiten Halbzeit sehr dynamisch. Sie spielte nach dem Rückstand befreiter auf." Ein Lob erhielt auch Kukucka. "Ein Kompliment an ihn, wie er das Team geführt hat."

Ohnehin ist offensichtlich, welche Fortschritte die Kadetten in der kurzen Zeit unter Kukucka gemacht haben. Der Slowake ersetzte am 6. Februar nach dem Ausscheiden im Cup-Halbfinal gegen Wacker Thun den entlassenen Lars Walther. "Wir spielen wieder mit System", brachte es Behr auf den Punkt.

Am übernächsten Samstag stehen die Kadetten in der Champions League vor der nächsten grossen Herausforderung, dann treffen sie auswärts auf Paris Saint-Germain. Das Team um Starspieler Nikola Karabatic liegt auf dem 2. Tabellenplatz. Vor heimischem Publikum gaben die Franzosen noch keinen Punkt ab, liessen sich selbst dem FC Barcelona (33:26) keine Chance. "Es werden uns in dieser Gruppe fast unmögliche Aufgaben gestellt", so Behr. "Aber die Mannschaft nimmt es an". Zudem hofft Behr, dass sich bis zur Partie gegen Paris die Verletztenliste reduziert. Schliesslich soll die unmittelbar vor den Kadetten platzierte dänische Equipe Bjerringbro-Silkeborg noch vom 7. Platz verdrängt werden.

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Quelle: sda

Eine Nummer zu gross
Die Kadetten verlieren in der Champions League gegen den FC Barcelona mit 24:31 (10:18) und warten weiter auf das zweiten Sieg in der Hammergruppe.
16.02.2017
Handball-Splitter Swiss Handball League

Für die Matches vom Wochenende erwarten die Kadetten Bern Muri, Pfadi und Wacker bestreiten das "Spiel der Runde" und Kriens empfängt Suhr Aarau. Während in der Abstiegszone GC Amicitia Gossau zu Gast hat, hat St. Otmar seine Pflicht in der Meisterschaft bereits erfüllt und greift international an.

Nationalliga A
Knapper Sieg für das dezimierte Team von Pfadi Winterthur (2.). Unter der Woche siegten die Pfader in einem vorgezogenen Spiel des 9. Spieltages mit 25:24 (13:10) gegen den HSC Suhr Aarau. Den Siegtreffer markierte Filip Gavranovic zehn Sekunden vor der Schlusssirene. Jetzt wartet im "Spiel der Runde" mit Wacker Thun (3.) ein noch stärkerer Gegner.

Die Aargauer blieben zum zweiten Mal in der Finalrunde ohne Zählbares, wussten aber dennoch erneut zu überzeugen. Sowohl die Kadetten als auch Pfadi hatten grösste Mühe gegen den HSC Suhr Aarau (6.), das sollte den Luzernern eine Warnung sein. Der HC Kriens-Luzern (4.) nach dem verpatzten Finalrundenauftakt alles daran setzen einen Fehlstart zu vermeiden, gewann aber nur zwei der letzten fünf Spiele gegen den HSC. Anwurf ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der Krauerhalle in Kriens.

Ein Sieg in der Liga, eine knappe Niederlage in der Champions League, der Auftakt unter Neo-Coach Peter Kukucka ist ordentlich verlaufen. Nun wollen die Kadetten Schaffhausen am Sonntag um 17.30 Uhr zu Hause in der BBC Arena gegen den BSV Bern Muri (5.) nachlegen und die Tabellenführung festigen. Die Gäste gewannen nur zwei der letzten 16 Spiele gegen den Titelverteidiger und liegen momentan acht Punkte hinter einem Playoff-Platz, der aktuell unereichbar scheint.

GC Amicitia Zürich (8.) empfängt Fortitudo Gossau (10.) zum ersten Heimspiel in der Abstiegsrunde. Am Samstag um 18 Uhr zeigt sich in der Saalsporthalle, wo die Reise für beide Teams in den nächsten Spielen hingeht. Gewinnen die Zürcher vergrössern sie ihr Polster auf den Barrage-Platz auf fünf Punkte. Gelingt Gossau der zweite Saisonsieg verringern sie wiederum den Rückstand auf Rang 9 auf ebenfalls fünf Zähler.

In der Abstiegszone gab es derweil wieder keinen Sieg für den RTV 1879 Basel. Nach dem enttäuscheden Remis im Heimspiel gegen Zürich setzte es für die Basler bereits am Mittwoch eine 30:34 (18:21) Niederlage bei St. Otmar St. Gallen. Die Ostschweizer hingegen bestehen in der Abstiegsrunde auch den zweiten Prüfstein und warten nun gespannt auf den Auftritt im Challenge Cup.

Challenge Cup
Am Samstag trifft St. Otmar im Achtelfinal des Challenge Cups auf die slowakische Mannschaft HKM Sala. In der gleichnamigen Stadt spielen die Ostschweizer um 18 Uhr das Hinspiel in der Runde der letzten 16 Mannschaften. Das Rückspiel steigt eine Woche später in St. Gallen.

SHV-Livestream
Alle Spiele sind live im Stream auf HandballTV zu sehen. Klicken Sie sich rein und seien Sie live dabei, wenn die besten Schweizer Teams um den Sieg kämpfen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Handball-Splitter
Runde 2 der Final- und Abstiegsrunde mit Spielen in Schaffhausen, Winterthur, Kriens und Zürich. St. Otmar gibt derweil International seine Visitenkarte ab.
16.02.2017
Spiel der 2. Runde: Pfadi Winterthur - Wacker Thun

Verfolgerduell am zweiten Spieltag der Finalrunde. Der Zweitplatzierte Pfadi Winterthur empfängt Wacker Thun, die aktuell auf Rang 3 liegen. Am Samstag um 18 Uhr treffen dabei zwei Mannschaften in der Eulachhalle aufeinander, die sich in den letzten Monaten spannende und hitzige Duelle lieferten.

Die Ergebnisse stimmen, die Personalsituation jedoch gar nicht. Pfadi Winterthur ist mit zwei Siegen in die entscheidende Meisterschaftsphase gestartet, muss dabei aber auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Roman Sidorowicz, Pascal Vernier, Cédrie Tynowski, Marcel Hess und Fabrizio Pecoraro waren schon Out, aus dem Match vergangenen Mittwoch sind nun auch noch Filip Maros und Michal Svajlen angeschlagen. Als der kommende Gegner Wacker Thun mit einer ähnlichen Personaldecke vor vier Monaten bei Pfadi antrat, setzte es eine derbe Niederlage. Diese will Pfadi nun seinerseits vermeiden und seine starke Heimstatistik ausbauen.

Abgesehen vom eindrucksvollen Cupsieg besiegten die Berner Oberländer in diesem Kalenderjahr mit den Kadetten Schaffhausen (Cup) und dem HC Kriens-Luzern (Liga) bereits zwei Teams aus den Top 4. Mit den Winterthurern wartet nun der nächste Club aus dem Spitzenquartett. Gegen Pfadi hat Wacker zudem noch eine offene Rechnung. Mit einer Zehn-Tore-Pleite musste Wacker im Oktober die Heimreise antreten, diese schmerzhafte Niederlage wollen die Thuner vergessen machen. Mut macht dabei Rückkehrer Lenny Rubin, der nach seinem Comeback nahtlos an die Leistungen vor seiner Verletzung anknüpfen kann.

In dieser Saison hatte Pfadi bislang die Nase vorne. Zu Hause siegten die Pfader 30:20, auswärts spielten sie 22:22. Insgesamt gewann Pfadi 34, Wacker 35 Duelle seit der Saison 2000/01. Wer das erste Aufeinandertreffen in der Finalrunde für sich entscheidet können Sie live und on demand auf HandballTV verfolgen (Samstag, 18 Uhr, Eulachhalle Winterthur).

Über Pfadi Winterthur: Tabelle: 2./20 Spiele/30 Punkte. Torverhältnis: 536:473 (+63). Heimstatistik 16/17: 9 Siege, 1 Niederlage. Die letzten 5 Spiele: 4 Siege, 1 Niederlage. Die Top 3 Torschützen: Filip Maros (83 Tore), Filip Gavranovic (66), Roman Sidorowicz (65).

Über Wacker Thun: Tabelle: 3./19 Spiele/25 Punkte. Torverhältnis: 535:472 (+63). Auswärtsstatistik 16/17: 5 Siege, 4 Niederlagen. Die letzten 5 Spiele: 2 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlage. Die Top 3 Torschützen: Lukas von Deschwanden (113), Jonas Dähler (70), Nikola Isailovic (68).

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Quelle: Matthias Schlageter

Verfolgerduell
Pfadi Winterthur und Wacker Thun stehen sich im "Spiel der Runde" gegenüber. Die Gastgeber kämpfen dabei mit Personalsorgen, die Gäste haben einen Lauf.
15.02.2017
NLA: Linkshänder-Verstärkung und Nachwuchspower für HC Kriens-Luzern

Mit Linkshänder-Neuzugang Luca Engler sowie zwei Nachwuchsspielern aus der SG Pilatus Handball schliessen die NLA-Handball des HC Kriens-Luzern ihre Kaderplanung für die kommende Saison frühzeitig ab. Der 24-jährige Engler spielte zuletzt bei Rekordmeister GC Amicitia Zürich. Engler gilt als vielversprechendes Talent im rechten Rückraum und soll dort beim Zentralschweizer A-Ligisten zusammen mit dem Serben Aleksandar Radovanovic für Wurfkraft sorgen. Er unterschrieb bei den Zentralschweizern einen Zweijahresvertrag.

Engler (1.90 m / 87 kg) stammt aus der Nachwuchsbewegung des TV Birsfelden und debutierte im Jahr 2013 beim RTV Basel in der NLA. Nach einem Kurzeinsatz bei Wacker Thun spielte der Rückraumspieler zwei Saisons bei GC Amicitia Zürich. Nun wechselt Engler nach Abschluss der laufenden Saison zu den Zentralschweizern. Er soll im rechten Aufbau die Position von Boris Stankovic übernehmen, der sich am Ende der laufenden Saison beruflich neu orientieren wird und sich deshalb aus dem Leistungssport verabschiedet. Stankovic bleibt aber in Kriens und wird neben seiner beruflichen Entwicklung voraussichtlich im Nachwuchsbereich weitere Traineraufgaben übernehmen.

«Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe,» sagt Luca Engler. Der Baselbieter ist ehrgeizig und realistisch zugleich: «In die Fusstapfen eines Boris Stankovic zu treten, ist eine grosse Herausforderung für mich. Ich werde aber alles dafür tun, dass ich in diesem starken Team meine Rolle finde und zusammen mit Aleksandar Radovanovic dazu beitragen kann, dass wir auf der rechten Angriffsseite weiterhin Druck entwickeln können.» Neben der Vorfreude aufs Team hätten ihn auch die klaren Visionen und Zielsetzungen des Vereins beeindruckt. «Für mich als Sportler ist es faszinierend, an der Umsetzung dieser Visionen  mitwirken zu können.

Gnos und Delchiappo komplettieren das Kader
Abgeschlossen wird die Kaderplanung bei den Zentralschweizern durch die Integration von zwei Nachwuchsspielern aus der SG Pilatus Handball, der gemeinsamen Nachwuchsorganisation des HC Kriens-Luzern, des TV Horw und von Borba Luzern. Für die kommende Saison werden Basil Gnos (18) und Gino Delchiappo (19) zum Kader des NLA-Teams stossen. Beide kommen aktuell in der U19Elite-Auswahl bzw. In der 1. Liga-Equipe der SG Pilatus zum Einsatz.

Für Coach Heiko Grimm stimmt damit das Gesamtpaket für nächste Saison: «Wir werden jetzt in der zweiten Hälfte der laufenden Saison angreifen. Die Mannschaft hat bereits jetzt das Potential, den angestrebten Playoff-Platz zu erreichen.» Die getätigten Erweiterungen des Kaders würden die Qualität des Teams noch einmal gezielt verstärken: «Wir konnten unserem Konzept treu bleiben, in der langfristigen Entwicklung des Teams auf Kontinuität zu setzen. Wir haben jetzt für kommende Saison ein Kader, das tolle Perspektiven für diese Weiterentwicklung bietet.» 

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Quelle: HC Kriens-Luzern

14.02.2017
NLA: Personelle Veränderungen beim HSC Suhr Aarau

Mit dem tschechischen Internationalen Milan Škvařil hat der HSC Suhr Aarau einen weiteren Transfer zur Saison 2017/18 getätigt. Der 24-jährige, 192 cm grosse und 90 kg schwere Rechtshänder stösst aus seiner tschechischen Heimat von Talent Robstav M.A.T. aus Pilsen zum NLA-Finalrundenteilnehmer, bei dem er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnete.

Škvařil absolvierte seit 2014 neun Länderspiele für die tschechische A-Nationalmannschaft sowie auf Clubebene bisher 14 Partien im EHF-Cup. In der Saison 2012/13 kam er zu sechs Einsätzen für den HBW Balingen-Weilstetten in der ersten deutschen Bundesliga.

Der komplette Handballer ersetzt den dänischen Hünen Ronnie Vilstrup und gibt dem HSC-Rückraum zusammen mit den beiden, aus dem eigenen Nachwuchs stammenden Rechtshändern Patrick Romann und Tim Aufdenblatten die gewünschte, benötigte Breite. HSC-Cheftrainer Misha Kaufmann zeigt sich glücklich über die Verstärkung seines Rückraums: «Milan Škvařil ist die perfekte Alternative zu unserem bestehenden Rückraum, das Rechtshänder-Trio wird sich super ergänzen und uns viel Freude bereiten.»

Sportchef gefunden
Der HSC Suhr Aarau freut sich, Mike Conde als neuen Sportchef seines NLA-Teams präsentieren zu dürfen. Der 52-jährige Verkaufsleiter, der zuvor zwanzig Jahre als Team-Manager des SHL-Teams fungierte, wird sein neues Amt per sofort antreten.

Nach dem Rücktritt von Guido Frei per Ende November 2016 befasste sich der Vorstand intensiv mit der Evaluation von Sportchef-Kandidaten. Nach definierten Selektionskriterien wurden über acht mögliche Kandidaten-Dossiers beurteilt sowie mit drei engeren Bewerbern intensive Gespräche geführt.

Die Wahl fiel schlussendlich auf den zweifachen Familienvater Mike Conde, der aus seiner Zeit als Team-Manager ein wertvolles, nationales und internationales Handball-Netzwerk sowie grosse Erfahrung und sportliches Know-how mitbringt. Seine Leidenschaft und Treue gilt bereits seit 1977 dem damaligen TV SuhrHANDBALL und heutigen HSC Suhr Aarau. Der in Suhr wohnhafte Mike Conde freut sich auf die neuen Herausforderungen: «Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, im HSC Suhr Aarau künftig als Sportchef amten zu dürfen. Ich danke allen für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Misha Kaufmann, dem Team sowie im Vorstand und mit der gesamten HSC-Familie.»

Bereits per Oktober 2016 kehrte Andy Siegenthaler als Verantwortlicher des Ressorts «Dienste» in den Vorstand zurück. Stephan Rosenberger übergab ihm dessen 2015 von ihm übernommenes, ehemaliges Ressort und fungiert seither als Finanzchef. Der Vorstand ist mit seinen nun sechs Mitgliedern damit wieder vollzählig aufgestellt.

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Quelle: HSC Suhr Aarau

 

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