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Der Titelverteidiger untermauert seine Ambitionen: Die Kadetten Schaffhausen bezwingen Wacker Thun mit 30:20 (13:13) und führen in der Playoff-Serie 1:0
15.04.2017
Kadetten Schaffhausen startet mit einem Heimsieg in die Playoffs

Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen ist mit einem 30:20-Heimsieg gegen Cupsieger Wacker Thun in die Playoff-Halbfinals gestartet. Nach einer ausgeglichenen und hart geführten ersten Halbzeit (13:13) setzte sich der Finalrundensieger angeführt von Nikola Marinovic und Manuel Liniger schlussendlich deutlich durch.

Das erste wichtige Aufeinandertreffen in dieser Saison gegen Wacker hatten die Kadetten im Cup-Halbfinal (28:32) verloren. Diesmal hielten die Thuner nur in der ersten Hälfte (13:13) mit, in der sie mehrheitlich in Führung lagen. Nach der Pause zogen die Schaffhauser mit fünf Toren in Folge innert fünf Minuten von 14:14 (32.) auf 19:14 davon. Nach einer weiteren Serie des Heimteams vom 20:17 (42.) zum 26:17 (50.) gab es über den Ausgang der Partie endgültig keine Zweifel mehr.

Manuel Liniger zeichnete sich bei den Kadetten als neunfacher Torschütze aus, er verwandelte sämtliche sieben Penaltys. Gleich drei Treffer erzielte Goalie Nikola Marinovic. Bei den Berner Oberländern kam Teamleader Lukas von Deschwanden, der nach einem Daumenbruch sein Comeback gab, überhaupt nicht auf Touren. Er musste sich mit einem Tor begnügen. Lenny Rubin traf zwar achtmal, er verzeichnete aber auch sieben Fehlwürfe.

Beide Teams hatten einen verletzungsbedingten Ausfall zu verkraften. Beim Gastgeber erwischte es Kreisläufer Johan Koch im ersten Durchgang am Fuss. Wegen einer Verletzung an der gleichen Stelle musste Gäste-Captain Roman Caspar im zweiten Durchgang den Platz verlassen.
 



Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 30:20 (13:13)
920 Zuschauer. - SR Jergen/Zaugg. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 8mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Huwyler/33.) gegen Wacker Thun.

Kadetten Schaffhausen: Kindle (1. bis 19. plus für 2 Penaltys)/Marinovic (3); Meister (1), Delhees (1), Liniger (9/7), Küttel (5), Richwien, Graubner, Pendic (2), Brännberger (3), Csaszar (3), Markovic (2), Maros, Koch (1), Muggli, Tominec.
Wacker Thun: Willimann/Winkler (27.-51.); Linder (1), Rubin (8), Dähler (5), Christinat, Glatthard, Lanz (1), Caspar (2/1), Friedli, von Deschwanden (1), Manse (1), Huwyler (1), Krainer, Feuchtmann.

Bemerkungen: Kadetten ohne Szyba. Wacker ohne Raemy, Hüsser, Merz und Isailovic (alle verletzt). - Koch (21.) und Caspar (48.) verletzt ausgeschieden. - Verschossene Penaltys: 0:3.
 



Stimmen zur Partie:
Nikola Marinovic war der Mann des ersten Playoff-Halbfinals. Mit 15 Paraden (56 Prozent) und drei eigene Treffer sorgte der Österreicher dafür, dass sein Team in Durchgang zwei einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Der Torhüter blickt weniger auf seine Leistung sondern mehr auf die bevorstehenden Aufgaben:
"Es war ein hartes Stück Arbeit den Sieg heute einzufahren. Besonders in der ersten Halbzeit war es ein sehr hart geführtes Playoff-Spiel, vielleicht das härteste Spiel der Saison, aber so sind Playoffs. In der ersten Halbzeit hatten wir Mühe Lenny Rubin zu stoppen - da war er wirklich überragend. Wir wussten, dass Thun wegen der Verletzten auf Dauer Schwierigkeiten bekommen kann und haben unseren breiten Kader heute bestens ausgenutzt und auch über die Kraft in der zweiten Halbzeit gewonnen. Ich bin froh, dass wir heute vorlegen konnten und ab jetzt richten wir den Blick voll und ganz auf Montag."


Topscorer Lukas von Deschwanden kam pünklich zu den Playoffs zurück in den Kader von Wacker Thun. Doch trotz der Rückkehr des Schweizer Nationalspielers reichte es für Thun nicht. Für von Deschwanden aber kein grosses Problem, er setzt auf die Heimstärke seiner Mannschaft:
"In der ersten Halbzeit waren wir meiner Meinung nach sogar ein bisschen besser, leider ist uns im zweiten Durchgang der Faden gerissen. Wir haben die Schlussphase dann genutzt, um den Perspektivspielern Spielzeit zu geben, denn schlussendlich ist nicht entscheidend mit wie vieln Toren Differenz man verliert. Es steht nur 0:1, jetzt werden wir das Spiel analysieren und es am Montag sicher besser machen. Zu Hause in der Lachenhalle erwartet uns ein anderes Spiel."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

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