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Bosnien legt Rekurs ein
Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid über die Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar beim Rekursgericht der EHF angefochten.
Starker Partner
Rehband ist ab sofort und bis mindestens zum Ende der Saison 2019/20 «Offizieller Supplier» des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) für Sportbandagen.
Protest gutgeheissen
Der Court of Handball der EHF heisst den Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel in Bosnien-Herzegowina gut. Die Schweiz gewinnt 10:0-Forfait.
«Ich bin ein Fakten-Mensch»
Martin Albertsen ist seit dem 1. Februar neuer Schweizer Frauen-Nationaltrainer. Der 43-jährige Däne im Interview über seine ersten Eindrücke und seine Erwartungen.
21.02.2018
WM-Qualifikation: Bosnien-Herzegowina legt Rekurs ein

Bosnien-Herzegowina hat den Entscheid des «Court of Handball» der EHF bezüglich der Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar 2018 beim Rekursgericht der EHF angefochten. Der europäische Verband bestätigte am Mittwoch den fristgerechten Eingang der erforderlichen Unterlagen und das Rekursgericht eröffnete das entsprechende Verfahren.

Der Court of Handball hat vergangene Woche in erster Instanz den Schweizer Protest gutgeheissen und entschieden, die Partie vom 13. Januar in Tuzla mit 10:0-Forfait zugunsten der Schweiz zu werten, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem Match-Report aufgeführt war. Das Spiel hatte ursprünglich mit 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet.

Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid beim Rekursgericht der EHF angefochten. Ein endgültiges Urteil ist aufgrund der Fristen erst im März zu erwarten. Über das laufende Verfahren werden durch den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) weiterhin keine Auskünfte erteilt.

Quelle: Marco Ellenberger

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21.02.2018
Rehband ist neuer «Offizieller Supplier» des SHV für Sportbandagen

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und die Sportagon GmbH, der Schweizer Generalimporteur von Rehband Sportbandagen, haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Rehband ist ab sofort und bis mindestens Sommer 2020 Offizieller Supplier für Sportbandagen und rüstet damit sämtliche Nationalmannschaften mit den hochwertigen Produkten aus.

«Mit Rehband konnten wir im Bereich unserer Ausrüstungspartner ein weiteres wichtiges Puzzleteil ergänzen und wir haben einen absoluten Toppartner an Bord», sagt SHV-Geschäftsführer Jürgen Krucker. «Wir freuen uns, Rehband als führendes und innovatives Unternehmen der Branche an unserer Seite zu haben, das hervorragend auf unsere Bedürfnisse eingehen kann. Die Kompressionshosen werden beispielsweise neu speziell in der von uns benötigten Farbe produziert.»
 



Über Rehband
Rehband ist eine globale Marke mit Skandinavischen Wurzeln. Mit über 50 Jahren Erfahrung wurde ein Status als einer der prominentesten Hersteller von Sportstützen und -schonern auf dem internationalen Mark erarbeitet. Im Jahr 1994 wurde die Marke von Otto Bock Healthcare GmbH, eines der weltweit führenden Unternehmen im Rahmen der technischen Orthopädie, übernommen.

Zusammen mit Otto Bock hat Rehband eine einzigartige Position auf dem Markt entwickelt: Eine hauseigene Produktentwicklung (R&D), ein breites Know-how im Bereich der Sportmedizin, eine eigene Produktionsstätte und ein etablierter weltweiter Vertrieb. Die Produkte von Rehband sind in mehr als 30 Märkten weltweit verfügbar und bieten aussergewöhnliche Lösungen für aktive Menschen – egal ob professioneller Athlet oder ambitionierter Amateur.

Website
www.rehband.ch

Quelle: Marco Ellenberger

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16.02.2018
EHF heisst Schweizer Protest gut – Forfait-Sieg gegen Bosnien

Der Court of Handball der Europäischen Handball Föderation (EHF) hat den Schweizer Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel vom 13. Januar 2018 in Bosnien-Herzegowina bestätigt. Die Partie wird 10:0-Forfait und mit zwei Punkten für die Schweiz gewertet, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Die Partie in Tuzla hatte 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet. Die Verantwortlichen des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) legten im Anschluss jedoch Protest ein, weil der im Spiel eingesetzte Bosnier Tomislav Nuic nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Der Court of Handball des europäischen Verbands stützte den Protest und führte aus, dass die Verantwortung für einen korrekt ausgefüllten Match-Report einzig bei der jeweiligen Delegation liegt und dass das massgebende Reglement in so einem Fall keine andere Konsequenz als eine Forfait-Niederlage für die fehlbare Nation vorsieht.

Mit diesem Resultat qualifiziert sich die Schweiz für die WM-Playoffs und trifft dort im kommenden Juni auf Vize-Weltmeister Norwegen. Das Hinspiel findet vom 8. bis 10. Juni statt, das Rückspiel vom 12. bis 14. Juni. Bosnien-Herzegowina hat die Möglichkeit, den Entscheid bis am kommenden Mittwoch, 21. Februar, beim Rekursgericht der EHF anzufechten.

 

Quelle: Marco Ellenberger

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15.02.2018
Interview mit dem neuen Frauen-Nationaltrainer Martin Albertsen

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat am Montag und Dienstag in Hochdorf den ersten Lehrgang mit ihrem neuen Trainer Martin Albertsen absolviert. Der 43-jährige Däne, der Bietigheim im vergangenen Sommer zum deutschen Meistertitel führte und mit seinem Verein jetzt in der Hauptrunde der Champions League im Einsatz steht, erzählt im Interview von seinem ersten Eindruck, seiner Handball-Philosophie und seinen Erwartungen.
 



Martin Albertsen, hinter Ihnen liegen die ersten beiden Trainingstage mit der Schweizer Nationalmannschaft. Was für Eindrücke nehmen Sie mit?

Martin Albertsen: Ich bin sehr positiv nach den ersten beiden Tagen. Die Frauen waren ehrgeizig und wollen unbedingt etwas erreichen. Deswegen bin ich zuversichtlich, nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern allgemein für den Frauenhandball in der Schweiz. Ich denke, es gibt gerade in den aktuellen Nachwuchs-Jahrgängen gute Talente, da brauchen wir den Vergleich mit anderen Nationen nicht zu scheuen.

Inwiefern haben Sie sich vor Ihrem Engagement mit dem Schweizer Frauenhandball beschäftigt?

Martin Albertsen: Ich hätte diesen Job nicht angenommen, wenn ich nicht glauben würde, dass wir hier etwas erreichen können. Ich habe selbstverständlich eine Analyse der Situation gemacht und dabei das Potenzial gesehen. Ich habe vor ein paar Jahren mit Viborg in der Champions League-Qualifikation gegen Brühl gespielt, dazu habe ich viele weitere Schweizer Clubteams schon an internationalen Vorbereitungsturnieren beobachtet. Das Potenzial für die Zukunft ist vorhanden. Ich erwarte darum in den kommenden Jahren eine positive Entwicklung.
 

«Unsere Persönlichkeiten passen sehr gut zusammen. Ich kann so von Anfang an mehr über Handball denken, und weniger über Teambildung.»


Sie haben gesagt, dass ein Problem des Frauenhandballs in der Schweiz ist, dass zu wenig Glaube an die eigene Stärke vorhanden ist – dass man sich also schlechter redet, als man in Wirklichkeit ist. Wie ist das zu verstehen?

Martin Albertsen: Ja, und das habe ich gerade auch in den ersten Trainings gespürt. Ich bin es gewohnt, in Bietigheim jeden Tag mit Nationalspielerinnen aus starken Nationen wie Deutschland, Dänemark oder den Niederlanden zu arbeiten. Ich kann sagen, dass einige Schweizerinnen das gleiche Niveau aufweisen wie jene Spielerinnen – aber die Schweizerinnen glauben das selber nicht, weil sie nie den direkten Vergleich in einem Topteam hatten.

Allgemein ist der Frauenhandball in der Schweiz besser, als viele Leute glauben. Man kann sich diese Schwäche natürlich einreden, weil beispielsweise der öffentliche Fokus in den vergangenen Jahren gefehlt hat. Dann bleibt das auch so in den Köpfen drin.

Aber ich bin ein «Fakten-Mensch». Wenn ich Talente sehe und weiss, dass diese genau so gut sind wie in Deutschland oder in Dänemark, dann sage ich das auch. Es ist für mich wichtig, dass sich die Spielerinnen selbst richtig einschätzen können, weil es ja auch ein grosser Antrieb ist, wenn man weiss, dass man in dieser Sportart eine gute Perspektive hat. Es geht dabei niemals darum, Unwahrheiten zu erzählen – ich werde immer bei den Fakten bleiben. Aber ich habe viel Talent gesehen in den letzten Tagen.

Die Schweiz ist ihre erste Station als Trainer einer Nationalmannschaft. Wie gehen Sie diese neue Aufgabe an?

Martin Albertsen: In einem Verein hat man viel Zeit, mit einer Mannschaft eine Entwicklung zu schaffen. Das ist mit einer Nationalmannschaft anders. Wir müssen darum sehr viel über «einfachen» Handball arbeiten. Mit vielen kleinen Hinweisen, wie sich die Spielerinnen individuell verbessern können. Mein Plan ist, dass wir ein einfaches Konzept für das Kollektiv haben, dass wir aber vor allem sehr viel in Kontakt mit den einzelnen Spielerinnen stehen, um sie in Zusammenarbeit mit den Vereinen weiter zu entwickeln. Über diese individuellen Qualitäten wollen wir eine starke Mannschaft aufbauen.

Ist Ihnen in den ersten Trainings etwas speziell aufgefallen?

Martin Albertsen: Ich habe sofort gespürt, dass in der Mannschaft eine enorm gute Stimmung herrscht. Alle hatten viel Freude und Motivation, um miteinander zu arbeiten. Das ist übrigens etwas, das viele Nationen versuchen zu erreichen – aber wir haben das schon. Unsere Persönlichkeiten passen sehr gut zusammen. Ich kann so von Anfang an mehr über Handball denken, und weniger über Teambildung. Das ist eine sehr gute Ausgangslage.
 

«Das Motto lautet: Zusammenstehen – und dort, wo der Ball ist, ist es gefährlich.»


Wie sieht Ihre persönliche Handball-Philosophie aus?

Martin Albertsen: Ich versuche, einen einfachen Handball spielen zu lassen. Einfacher Handball ist auch schöner Handball. Dazu gehört natürlich Schnelligkeit, aber nicht um jeden Preis. Es geht darum, die Anzahl der Fehler zu reduzieren: Wenn wir weniger technische Fehler machen, erhalten wir sofort mehr Versuche, um Tore zu erzielen.

Natürlich setzen wir auch einen Schwerpunkt in der Defensive. Für mich ist Abwehr etwas, das viel Teamwork und gegenseitige Unterstützung bedingt. Es ist eine Frage der Mentalität, dass wir gemeinsam eine Verteidigung stellen, die solidarisch füreinander arbeitet. Das tönt in der Theorie simpel, aber ich weiss aus meiner langen Erfahrung als Trainer von Frauen-Mannschaften, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, eine Abwehr-Philosophie in der Praxis umzusetzen, weil sich Frauen sehr viele Gedanken über die Folgen jeder einzelnen Aktion machen. Darum muss man das sehr unkompliziert angehen. Das Motto dabei lautet: «Zusammenstehen – und dort, wo der Ball ist, ist es gefährlich.»

Am 21. März steht mit dem Heimspiel gegen die Ukraine bereits der erste Ernstkampf auf dem Programm. Was können oder wollen Sie im Hinblick darauf in der kurzen Zeit bereits verändern?

Martin Albertsen: Das Wichtigste ist der Glaube an uns. Unsere Frauen sind im Alltag mit vielen anderen Menschen zusammen. Wenn sich dort stets alle einreden, dass wir es nicht schaffen, kann ich versprechen: Dann werden wir es nicht schaffen. Wir müssen unbedingt selbst erkennen, was für ein Potenzial wir hier haben. Dann legen wir den Fokus auf unsere Aufgaben und zeigen dem Publikum in Siggenthal, dass wir über eine vielversprechende Zukunft verfügen. Ich kann versprechen, dass ich dafür alles geben werde, und das erwarte ich auch von meiner Mannschaft.

Geht es also auch darum, das gewohnte «Schweizer» Denken etwas zu durchbrechen?

Martin Albertsen: Nein, das kann ich so nicht sagen. Ich bin Däne, und ich weiss nicht, wie die Schweizer denken (lacht). Allgemein ist aber klar: Wenn man sich gewohnt ist, zu verlieren, dann wird das zum Alltag. Plötzlich wird dann auch eine knappe Niederlage ein Erfolg. Aber so kann ich nicht denken. Für mich ist eine Niederlage eine Niederlage, egal in welcher Höhe. Ich werde darum immer in ein Spiel gehen, um es zu gewinnen. Wenn wir alles geben, und mit zehn Toren Unterschied verlieren, dann müssen wir das akzeptieren. Aber wir müssen immer alles machen, damit die Möglichkeit besteht, dass wir siegen können. Ich habe mir in der Vergangeheit viele Spiele angesehen, und ich habe oft gedacht: Da war doch eine Möglichkeit, zu gewinnen. Warum haben wir das nicht gemacht? Es muss der Anspruch sein, solche Spiele künftig zu gewinnen.
 



Persönlich
Name: Martin Fruelund Albertsen (43)
Nationalität: Dänemark
Zivilstand: Verheiratet mit Anne, zwei Kinder
Trainerlizenz: EHF Master Coach
Aktueller Verein: SG BBM Bietigheim (Deutscher Meister)

Erfolge (Auszug)
Dänischer Cupsieger 2003 (Viborg HK)
EHF Cup-Sieger 2004 (Viborg HK)
Dänischer Meister 2004 (Viborg HK)
Deutscher Meister 2006 (HC Leipzig)
Deutscher Cupsieger 2006 (HC Leipzig)
Deutscher Frauentrainer des Jahres 2006
EHF Cup-Finalist 2012 (Viborg HK)
Dänischer Cupsieger 2012 (Viborg HK)
EHF Cup-Finalist 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Meister 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Supercup-Sieger 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Frauentrainer des Jahres 2017

Quelle: Marco Ellenberger

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21.02.2018
WM-Qualifikation: Bosnien-Herzegowina legt Rekurs ein

Bosnien-Herzegowina hat den Entscheid des «Court of Handball» der EHF bezüglich der Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar 2018 beim Rekursgericht der EHF angefochten. Der europäische Verband bestätigte am Mittwoch den fristgerechten Eingang der erforderlichen Unterlagen und das Rekursgericht eröffnete das entsprechende Verfahren.

Der Court of Handball hat vergangene Woche in erster Instanz den Schweizer Protest gutgeheissen und entschieden, die Partie vom 13. Januar in Tuzla mit 10:0-Forfait zugunsten der Schweiz zu werten, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem Match-Report aufgeführt war. Das Spiel hatte ursprünglich mit 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet.

Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid beim Rekursgericht der EHF angefochten. Ein endgültiges Urteil ist aufgrund der Fristen erst im März zu erwarten. Über das laufende Verfahren werden durch den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) weiterhin keine Auskünfte erteilt.

Quelle: Marco Ellenberger

Bosnien legt Rekurs ein
Der Verband Bosnien-Herzegowinas hat den Entscheid über die Wertung des WM-Qualifikations-Spiels vom 13. Januar beim Rekursgericht der EHF angefochten.
21.02.2018
Rehband ist neuer «Offizieller Supplier» des SHV für Sportbandagen

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und die Sportagon GmbH, der Schweizer Generalimporteur von Rehband Sportbandagen, haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Rehband ist ab sofort und bis mindestens Sommer 2020 Offizieller Supplier für Sportbandagen und rüstet damit sämtliche Nationalmannschaften mit den hochwertigen Produkten aus.

«Mit Rehband konnten wir im Bereich unserer Ausrüstungspartner ein weiteres wichtiges Puzzleteil ergänzen und wir haben einen absoluten Toppartner an Bord», sagt SHV-Geschäftsführer Jürgen Krucker. «Wir freuen uns, Rehband als führendes und innovatives Unternehmen der Branche an unserer Seite zu haben, das hervorragend auf unsere Bedürfnisse eingehen kann. Die Kompressionshosen werden beispielsweise neu speziell in der von uns benötigten Farbe produziert.»
 



Über Rehband
Rehband ist eine globale Marke mit Skandinavischen Wurzeln. Mit über 50 Jahren Erfahrung wurde ein Status als einer der prominentesten Hersteller von Sportstützen und -schonern auf dem internationalen Mark erarbeitet. Im Jahr 1994 wurde die Marke von Otto Bock Healthcare GmbH, eines der weltweit führenden Unternehmen im Rahmen der technischen Orthopädie, übernommen.

Zusammen mit Otto Bock hat Rehband eine einzigartige Position auf dem Markt entwickelt: Eine hauseigene Produktentwicklung (R&D), ein breites Know-how im Bereich der Sportmedizin, eine eigene Produktionsstätte und ein etablierter weltweiter Vertrieb. Die Produkte von Rehband sind in mehr als 30 Märkten weltweit verfügbar und bieten aussergewöhnliche Lösungen für aktive Menschen – egal ob professioneller Athlet oder ambitionierter Amateur.

Website
www.rehband.ch

Quelle: Marco Ellenberger

Starker Partner
Rehband ist ab sofort und bis mindestens zum Ende der Saison 2019/20 «Offizieller Supplier» des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) für Sportbandagen.
19.02.2018
Neuer Trainer in Stuttgart für Samuel Röthlisberger

Der Schweizer Handballer Samuel Röthlisberger erhält beim TVB 1898 Stuttgart einen neuen Trainer: Markus Baur, der den Verein seit Sommer 2016 betreute, muss gehen. Nachfolger wird der Geschäftsführer Jürgen Schweikardt, der die Stuttgarter schon von 2013 bis 2015 trainierte und dann in die Geschäftsleitung wechselte.

Stuttgart hat letztmals in der Bundesliga am 5. November gewonnen (28:23 bei Schlusslicht Hüttenberg) und seither zehnmal verloren. Mit nur neun Punkten aus 21 Spielen beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsrang nur zwei Zähler.

Quelle: sda

16.02.2018
EHF heisst Schweizer Protest gut – Forfait-Sieg gegen Bosnien

Der Court of Handball der Europäischen Handball Föderation (EHF) hat den Schweizer Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel vom 13. Januar 2018 in Bosnien-Herzegowina bestätigt. Die Partie wird 10:0-Forfait und mit zwei Punkten für die Schweiz gewertet, weil Bosnien-Herzegowina einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Die Partie in Tuzla hatte 21:15 für Bosnien-Herzegowina geendet. Die Verantwortlichen des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) legten im Anschluss jedoch Protest ein, weil der im Spiel eingesetzte Bosnier Tomislav Nuic nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war.

Der Court of Handball des europäischen Verbands stützte den Protest und führte aus, dass die Verantwortung für einen korrekt ausgefüllten Match-Report einzig bei der jeweiligen Delegation liegt und dass das massgebende Reglement in so einem Fall keine andere Konsequenz als eine Forfait-Niederlage für die fehlbare Nation vorsieht.

Mit diesem Resultat qualifiziert sich die Schweiz für die WM-Playoffs und trifft dort im kommenden Juni auf Vize-Weltmeister Norwegen. Das Hinspiel findet vom 8. bis 10. Juni statt, das Rückspiel vom 12. bis 14. Juni. Bosnien-Herzegowina hat die Möglichkeit, den Entscheid bis am kommenden Mittwoch, 21. Februar, beim Rekursgericht der EHF anzufechten.

 

Quelle: Marco Ellenberger

Protest gutgeheissen
Der Court of Handball der EHF heisst den Protest im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikations-Spiel in Bosnien-Herzegowina gut. Die Schweiz gewinnt 10:0-Forfait.
15.02.2018
Interview mit dem neuen Frauen-Nationaltrainer Martin Albertsen

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat am Montag und Dienstag in Hochdorf den ersten Lehrgang mit ihrem neuen Trainer Martin Albertsen absolviert. Der 43-jährige Däne, der Bietigheim im vergangenen Sommer zum deutschen Meistertitel führte und mit seinem Verein jetzt in der Hauptrunde der Champions League im Einsatz steht, erzählt im Interview von seinem ersten Eindruck, seiner Handball-Philosophie und seinen Erwartungen.
 



Martin Albertsen, hinter Ihnen liegen die ersten beiden Trainingstage mit der Schweizer Nationalmannschaft. Was für Eindrücke nehmen Sie mit?

Martin Albertsen: Ich bin sehr positiv nach den ersten beiden Tagen. Die Frauen waren ehrgeizig und wollen unbedingt etwas erreichen. Deswegen bin ich zuversichtlich, nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern allgemein für den Frauenhandball in der Schweiz. Ich denke, es gibt gerade in den aktuellen Nachwuchs-Jahrgängen gute Talente, da brauchen wir den Vergleich mit anderen Nationen nicht zu scheuen.

Inwiefern haben Sie sich vor Ihrem Engagement mit dem Schweizer Frauenhandball beschäftigt?

Martin Albertsen: Ich hätte diesen Job nicht angenommen, wenn ich nicht glauben würde, dass wir hier etwas erreichen können. Ich habe selbstverständlich eine Analyse der Situation gemacht und dabei das Potenzial gesehen. Ich habe vor ein paar Jahren mit Viborg in der Champions League-Qualifikation gegen Brühl gespielt, dazu habe ich viele weitere Schweizer Clubteams schon an internationalen Vorbereitungsturnieren beobachtet. Das Potenzial für die Zukunft ist vorhanden. Ich erwarte darum in den kommenden Jahren eine positive Entwicklung.
 

«Unsere Persönlichkeiten passen sehr gut zusammen. Ich kann so von Anfang an mehr über Handball denken, und weniger über Teambildung.»


Sie haben gesagt, dass ein Problem des Frauenhandballs in der Schweiz ist, dass zu wenig Glaube an die eigene Stärke vorhanden ist – dass man sich also schlechter redet, als man in Wirklichkeit ist. Wie ist das zu verstehen?

Martin Albertsen: Ja, und das habe ich gerade auch in den ersten Trainings gespürt. Ich bin es gewohnt, in Bietigheim jeden Tag mit Nationalspielerinnen aus starken Nationen wie Deutschland, Dänemark oder den Niederlanden zu arbeiten. Ich kann sagen, dass einige Schweizerinnen das gleiche Niveau aufweisen wie jene Spielerinnen – aber die Schweizerinnen glauben das selber nicht, weil sie nie den direkten Vergleich in einem Topteam hatten.

Allgemein ist der Frauenhandball in der Schweiz besser, als viele Leute glauben. Man kann sich diese Schwäche natürlich einreden, weil beispielsweise der öffentliche Fokus in den vergangenen Jahren gefehlt hat. Dann bleibt das auch so in den Köpfen drin.

Aber ich bin ein «Fakten-Mensch». Wenn ich Talente sehe und weiss, dass diese genau so gut sind wie in Deutschland oder in Dänemark, dann sage ich das auch. Es ist für mich wichtig, dass sich die Spielerinnen selbst richtig einschätzen können, weil es ja auch ein grosser Antrieb ist, wenn man weiss, dass man in dieser Sportart eine gute Perspektive hat. Es geht dabei niemals darum, Unwahrheiten zu erzählen – ich werde immer bei den Fakten bleiben. Aber ich habe viel Talent gesehen in den letzten Tagen.

Die Schweiz ist ihre erste Station als Trainer einer Nationalmannschaft. Wie gehen Sie diese neue Aufgabe an?

Martin Albertsen: In einem Verein hat man viel Zeit, mit einer Mannschaft eine Entwicklung zu schaffen. Das ist mit einer Nationalmannschaft anders. Wir müssen darum sehr viel über «einfachen» Handball arbeiten. Mit vielen kleinen Hinweisen, wie sich die Spielerinnen individuell verbessern können. Mein Plan ist, dass wir ein einfaches Konzept für das Kollektiv haben, dass wir aber vor allem sehr viel in Kontakt mit den einzelnen Spielerinnen stehen, um sie in Zusammenarbeit mit den Vereinen weiter zu entwickeln. Über diese individuellen Qualitäten wollen wir eine starke Mannschaft aufbauen.

Ist Ihnen in den ersten Trainings etwas speziell aufgefallen?

Martin Albertsen: Ich habe sofort gespürt, dass in der Mannschaft eine enorm gute Stimmung herrscht. Alle hatten viel Freude und Motivation, um miteinander zu arbeiten. Das ist übrigens etwas, das viele Nationen versuchen zu erreichen – aber wir haben das schon. Unsere Persönlichkeiten passen sehr gut zusammen. Ich kann so von Anfang an mehr über Handball denken, und weniger über Teambildung. Das ist eine sehr gute Ausgangslage.
 

«Das Motto lautet: Zusammenstehen – und dort, wo der Ball ist, ist es gefährlich.»


Wie sieht Ihre persönliche Handball-Philosophie aus?

Martin Albertsen: Ich versuche, einen einfachen Handball spielen zu lassen. Einfacher Handball ist auch schöner Handball. Dazu gehört natürlich Schnelligkeit, aber nicht um jeden Preis. Es geht darum, die Anzahl der Fehler zu reduzieren: Wenn wir weniger technische Fehler machen, erhalten wir sofort mehr Versuche, um Tore zu erzielen.

Natürlich setzen wir auch einen Schwerpunkt in der Defensive. Für mich ist Abwehr etwas, das viel Teamwork und gegenseitige Unterstützung bedingt. Es ist eine Frage der Mentalität, dass wir gemeinsam eine Verteidigung stellen, die solidarisch füreinander arbeitet. Das tönt in der Theorie simpel, aber ich weiss aus meiner langen Erfahrung als Trainer von Frauen-Mannschaften, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, eine Abwehr-Philosophie in der Praxis umzusetzen, weil sich Frauen sehr viele Gedanken über die Folgen jeder einzelnen Aktion machen. Darum muss man das sehr unkompliziert angehen. Das Motto dabei lautet: «Zusammenstehen – und dort, wo der Ball ist, ist es gefährlich.»

Am 21. März steht mit dem Heimspiel gegen die Ukraine bereits der erste Ernstkampf auf dem Programm. Was können oder wollen Sie im Hinblick darauf in der kurzen Zeit bereits verändern?

Martin Albertsen: Das Wichtigste ist der Glaube an uns. Unsere Frauen sind im Alltag mit vielen anderen Menschen zusammen. Wenn sich dort stets alle einreden, dass wir es nicht schaffen, kann ich versprechen: Dann werden wir es nicht schaffen. Wir müssen unbedingt selbst erkennen, was für ein Potenzial wir hier haben. Dann legen wir den Fokus auf unsere Aufgaben und zeigen dem Publikum in Siggenthal, dass wir über eine vielversprechende Zukunft verfügen. Ich kann versprechen, dass ich dafür alles geben werde, und das erwarte ich auch von meiner Mannschaft.

Geht es also auch darum, das gewohnte «Schweizer» Denken etwas zu durchbrechen?

Martin Albertsen: Nein, das kann ich so nicht sagen. Ich bin Däne, und ich weiss nicht, wie die Schweizer denken (lacht). Allgemein ist aber klar: Wenn man sich gewohnt ist, zu verlieren, dann wird das zum Alltag. Plötzlich wird dann auch eine knappe Niederlage ein Erfolg. Aber so kann ich nicht denken. Für mich ist eine Niederlage eine Niederlage, egal in welcher Höhe. Ich werde darum immer in ein Spiel gehen, um es zu gewinnen. Wenn wir alles geben, und mit zehn Toren Unterschied verlieren, dann müssen wir das akzeptieren. Aber wir müssen immer alles machen, damit die Möglichkeit besteht, dass wir siegen können. Ich habe mir in der Vergangeheit viele Spiele angesehen, und ich habe oft gedacht: Da war doch eine Möglichkeit, zu gewinnen. Warum haben wir das nicht gemacht? Es muss der Anspruch sein, solche Spiele künftig zu gewinnen.
 



Persönlich
Name: Martin Fruelund Albertsen (43)
Nationalität: Dänemark
Zivilstand: Verheiratet mit Anne, zwei Kinder
Trainerlizenz: EHF Master Coach
Aktueller Verein: SG BBM Bietigheim (Deutscher Meister)

Erfolge (Auszug)
Dänischer Cupsieger 2003 (Viborg HK)
EHF Cup-Sieger 2004 (Viborg HK)
Dänischer Meister 2004 (Viborg HK)
Deutscher Meister 2006 (HC Leipzig)
Deutscher Cupsieger 2006 (HC Leipzig)
Deutscher Frauentrainer des Jahres 2006
EHF Cup-Finalist 2012 (Viborg HK)
Dänischer Cupsieger 2012 (Viborg HK)
EHF Cup-Finalist 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Meister 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Supercup-Sieger 2017 (SG BBM Bietigheim)
Deutscher Frauentrainer des Jahres 2017

Quelle: Marco Ellenberger

«Ich bin ein Fakten-Mensch»
Martin Albertsen ist seit dem 1. Februar neuer Schweizer Frauen-Nationaltrainer. Der 43-jährige Däne im Interview über seine ersten Eindrücke und seine Erwartungen.
14.02.2018
Andy Schmid als Welthandballer 2017 nominiert – jetzt abstimmen!

Nächste grosse Ehre für den Schweizer Ausnahmekönner Andy Schmid: Der Weltverband IHF hat den Regisseur der Rhein-Neckar Löwen als einen von fünf herausragenden Spielern für die Wahl zum Welthandballer des Jahres 2017 nominiert. Den Ausschlag geben neben den Stimmen der Jury auch die Fans: Bis am 20. Februar kann auf der IHF-Website abgestimmt werden.

Die vier weiteren Kandidaten für die Auszeichnung sind Sander Sagosen (NOR, Paris Saint-Germain), Nikola Karabatic (FRA, Paris Saint-Germain), Luka Cindric (CRO, KS Kielce) und Domagoj Duvnjak (CRO, THW Kiel). Bei den Frauen stehen ebenfalls fünf Spielerinnen zur Auswahl: Die beiden Norwegerinnen Nora Mörk und Stine Bredal Oftedal, Rumäniens Topstar Cristina Neagu, Schwedens Isabelle Gullden und Nycke Groot aus den Niederlanden.

Der Titel des Welthandballers wurde erstmals im Jahr 1988 durch das «World Handball Magazine» vergeben, das vom Weltverband IHF herausgegeben wird. Seither liest sich die Liste der Titelträger wie eine Ehrentafel des internationalen Handballs. 2016 ging die Auszeichnung zum dritten Mal an Nikola Karabatic. Im Jahr 1989 wurde die Ehre einem gewissen Jae-won Kang von Pfadi Winterthur zuteil. Seither hatte die Wahl zum Welthandballer des Jahres keinen Bezug mehr zur Schweiz. – Ein Schweizer «Welthandballer» wäre eine Sensation. Darum: Abstimmen, Teilen und Weitererzählen.
 


 

Die bisherigen Welthandballer

1988: Veselin Vujovic (SFR Jugoslawien)
1989: Jae-won Kang (KOR)
1990: Magnus Wislander (SWE)
1994: Talant Dujschebaew (RUS)
1995: Jackson Richardson (FRA)
1996: Talant Dujschebaew (RUS, 2)
1997: Stephane Stoecklin (FRA)
1998: Daniel Stephan (GER)
1999: Rafael Guijosa (ESP)
2000: Dragan Skrbic (Serbien und Montenegro)
2001: Kyung-Shin Yoon (KOR)
2002: Bertrand Gille (FRA)
2003: Ivano Balic (CRO)
2004: Henning Fritz (GER)
2005: Arpad Sterbik (Serbien und Montenegro)
2006: Ivano Balic (CRO, 2)
2007: Nikola Karabatic (FRA)
2008: Thierry Omeyer (FRA)
2009: Sławomir Szmal (POL)
2010: Filip Jicha (CZE)
2011: Mikkel Hansen (DEN)
2012: Daniel Narcisse (FRA)
2013: Domagoj Duvnjak (CRO)
2014: Nikola Karabatic (FRA, 2)
2015: Mikkel Hansen (DEN, 2)
2016: Nikola Karabatic (FRA, 3)

Quelle: Marco Ellenberger

Jetzt abstimmen!
Andy Schmid wurde vom Weltverband IHF als «Welthandballer des Jahres» nominiert. Den entscheidenden Ausschlag geben die Fans in einem öffentlichen Voting.
12.02.2018
Frauen-Nationalmannschaft: Erster Lehrgang mit dem neuen Trainer

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft absolviert zu Beginn dieser Woche einen Kurz-Lehrgang in der Zentralschweiz. Der neue Nationaltrainer Martin Albertsen, der sein Amt per 1. Februar angetreten hat, erhält so ausserhalb des internationalen Terminkalenders die Gelegenheit, erstmals mit der SHV-Auswahl zu arbeiten. Das Programm sieht am Montag zwei Trainingseinheiten und am Dienstag eine Trainingseinheit vor; jeweils in der Avanti-Halle in Hochdorf.

Martin Albertsen kann im kurzfristig angesetzten Lehrgang fast mit dem gesamten Kader arbeiten. Er muss einzig auf die dispensierten Lisa Frey und Seline Ineichen sowie die verletzten Kerstin Kündig und Romy Bachmann verzichten. Die Nationalmannschaft wurde für die beiden Tage mit Trainingsgästen aus dem Förderkader ergänzt.

Die ersten Ernstkämpfe kommen derweil mit grossen Schritten näher: Am Mittwoch, 21. März, trifft die Schweiz in der EM-Qualifikation zu Hause auf die Ukraine. Gespielt wird im 20 Uhr in der GoEasy Arena in Siggenthal; der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Vier Tage später steht das Auswärtsspiel in Kiew gegen den gleichen Gegner an.
 


 
Aufgebot: Sabrina Amrein (Spono Eagles), Laura Berger (Rotweiss Thun), Manuela Brütsch (Bad Wildungen/GER), Catherine Csebits (LK Zug), Sladana Dokovic (LC Brühl), Noëlle Frey (Rotweiss Thun), Daphne Gautschi (Metz/FRA), Xenia Hodel (Spono Eagles), Fabiola Hostettler (Rotweiss Thun), Judith Matter (Spono Eagles), Jenny Murer (LC Brühl), Zerin Özcelik (LC Brühl), Sibylle Scherer (LK Zug), Lea Schüpbach (Spono Eagles), Karin Weigelt (Göppingen/GER), Chantal Wick (Spono Eagles), Pascale Wyder (Spono Eagles). – Dispensiert: Lisa Frey (Spono Eagles), Seline Ineichen (Neckarsulm/GER). – Verletzt: Kerstin Kündig (LC Brühl), Romy Bachmann (Bad Wildungen/GER).

Quelle: Marco Ellenberger

Erster Lehrgang
Die Frauen-Nationalmannschaft absolviert am Montag und Dienstag in der Zentralschweiz einen zweitägigen Lehrgang mit dem neuen Trainer Martin Albertsen.
07.02.2018
Andy Schmid Handballer des Jahres in Deutschland!

Der Schweizer Weltklasse-Spieler Andy Schmid ist von den Lesern der "Handballwoche" erstmals zu Deutschlands "Handballer des Jahres" gewählt worden. "In den vergangenen Jahren wurden immer deutsche Handballer gewählt, deshalb empfinde ich es als spezielle Ehre, diesen Preis als ausländischer Spieler zu erhalten", sagte der 34 Jahre alte Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen zu seiner Auszeichnung. Zweiter wurde mit deutlichem Abstand Nationaltorhüter Andreas Wolff vor Steffen Weinhold (beide THW Kiel).

Neben seiner nationalen Auszeichnung ist Andy Schmid auch Kandidat für den Titel des "Welthandballers", der jährlich von der Internationalen Handball-Föderation IHF gekürt wird. Andy Schmid entwickelte sich seit seinem Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen (2010) zum Leistungsträger und Weltklasse-Spieler auf der Spielmacherposition. In den letzten beiden Jahren gewann Schmid mit den Löwen die deutsche Meisterschaft. Nun ehrt ihn die EHF mit der Nominierung zum "Welthandballer des Jahres". 

Weitere Kandidaten für den Titel bei den Männern sind Sander Sagosen (NOR), Nikola Karabatic (FRA, beide Paris Saint-Germain), Luka Cindric (CRO, KS Kielce) und Domagoj Duvnjak (CRO, THW Kiel). Bei der Wahl des Gewinners haben auch die Fans die Chance, ihre Stimme abzugeben. Via Fan-Voritng kann dem persönlichen Favoriten eine Stimme gegeben werden.
 

Quelle: handballworld-news/Matthias Schlageter/Bild: Alexander Wagner

Handballer des Jahres
Grosse Ehre für Andy Schmid: Er wurde in Deutschland zum Handballer des Jahres gekürt. Auch bei der Wahl zum Welthandballer 2017 hat der Schweizer Siegchancen.
02.02.2018
Heimspiele gegen die Ukraine und Kroatien: Vorverkauf gestartet!

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft trifft am Mittwoch, 21. März, in der GoEasy Arena in Siggenthal im Rahmen der EM-Qualifikation auf die Ukraine. Zehn Wochen später, am Mittwoch, 30. Mai, ist Kroatien in der Stadthalle in Sursee der Gegner. Ab sofort sind Tickets für die beiden Handball-Leckerbissen verfügbar. Bei Ticketcorner gibt es Tickets in zwei Sitzplatzkategorien (35 Franken, 30 Franken) sowie Stehplätze (20 Franken). Kinder (unter 12 Jahren) profitieren von 50% Rabatt und Jugendliche (bis 16 Jahre) erhalten 30% Rabatt auf die Ticketpreise. Attraktive VIP-Tickets sind für 95 Franken erhältlich.

Premiere für Martin Albertsen
Die Spiele in der EM-Qualifikation sind sogleich auch die ersten Pflichtspiele unter der Leitung des neuen Nationaltrainers Martin Albertsen. Der 43-jährige Däne hat das Amt zum 1. Februar 2018 hin übernommen und folgt seinem Landsmann Jesper Holmris, der bei den ersten beiden Spielen der Kampagne noch auf der Trainerbank sass. 

Teamtickets für die Vereine
Für beide Heimspiele bietet der Schweizerische Handball-Verband (SHV) auch wieder die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt an. Der entsprechende Rabatt-Code wurde sämtlichen Vereinen der Schweiz bereits mit einem separaten Mail zugestellt. Aber aufgepasst: Das Kontingent an Teamtickets ist beschränkt. Eine frühzeitige Buchung wird empfohlen.

Quelle: Matthias Schlageter

Der Vorverkauf läuft
Die beiden EM-Qualifikationsspiele der Frauen-Nati am 21. März (Ukraine) und 30. Mai (Kroatien) werfen ihre Schatten voraus. Ab sofort gibt es Tickets bei Ticketcorner.
30.01.2018
Martin Albertsen ab 1. Februar neuer Frauen-Nationaltrainer

Der 43-jährige Däne Martin Fruelund Albertsen wird ab 1. Februar 2018 neuer Trainer der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Er folgt auf Jesper Holmris, der den Schweizerischen Handball-Verband (SHV) im vergangenen Herbst nach vier Jahren in Richtung China verlassen hat. Martin Albertsen unterschieb einen Vertrag über eineinhalb Jahre bis Ende Saison 2018/19.

Den Verantwortlichen des SHV ist es gelungen, einen internationalen Toptrainer zu verpflichten. Neben der für die Führung einer Nationalmannschaft benötigten Lizenz (EHF Pro) bringt Martin Albertsen eine beeindruckende Fülle an Erfahrungen aus dem internationalen Vereinshandball mit. Er führte zuletzt die SG BBM Bietigheim in der Bundesliga nach einem dreijährigen Aufbauprozess zum deutschen Meistertitel sowie in den Final des EHF Cups – derzeit ist er mit den Süddeutschen in der Hauptrunde der Champions League engagiert. Seinen Vertrag in Bietigheim hat er vergangene Woche bis Ende Saison 2018/19 verlängert.

Vor seinem Engagement in Süddeutschland machte Martin Albertsen in Viborg, Randers und Leipzig mit hervorragender Arbeit auf sich aufmerksam. Mit Viborg gewann er bereits im Jahr 2004 den EHF Cup. Ausserdem führte er das dänische Spitzenteam mehrfach in die Champions League – zuletzt im Jahr 2012. Insgesamt führte er drei verschiedene Vereine in die Handball-Königsklasse.

Martin Albertsen bringt die Erfahrung aus über 100 internationalen Spielen mit. Zudem war er am Anfang seiner Trainerlaufbahn erfolgreich im Juniorenbereich tätig und wurde mit verschiedenen Nachwuchsteams dänischer Meister. Der Vater von zwei Kindern stand in Dänemark zudem auch regelmässig als Handball-Experte für verschiedene TV-Stationen im Einsatz.

In der Schweiz soll Martin Albertsen mit seiner grossen Erfahrung neue Impulse im Frauenhandball setzen und die Nationalmannschaft weiterentwickeln. Die ersten Ernstkämpfe stehen dabei bereits in zwei Monaten auf dem Programm: Ende März trifft die SHV-Auswahl in der EM-Qualifikation zweimal auf die Ukraine. Das Heimspiel findet am Mittwoch, 21. März, in Siggenthal statt.

Quelle: Marco Ellenberger

Neuer Nationaltrainer
Der 43-jährige Däne Martin Fruelund Albertsen übernimmt ab 1. Februar die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2019.

 

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