Nationalteams
de  |  fr Seite durchsuchen
Schrift vergrössern Home Kontakt Sitemap
   
Home /

News Handball Schweiz



Livestreams
master cup
       
Tests in Schaffhausen
Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am 18. und 19. März in der Schaffhauser BBC Arena zwei Länderspiele gegen WM-Teilnehmer Weissrussland.
Siegreicher Abschluss
Drei von vier Schweizer Nachwuchsteams feierten zum Abschluss des 18. Master Cup einen Sieg. Für die U18- und U20-Juniorinnen war es der 3. Sieg im 3. Spiel.
(Noch) eine Nummer zu gross
Die Schweiz verliert den zweiten Test in Wien gegen Österreich mit 29:31 (13:15). Die SHV-Auswahl kommt dabei erneut nach einem Rückstand wieder zurück.
Juniorinnen weiter Top
Master Cup, 2. Tag: Die Juniorinnen überzeugen gegen Finnland, bei den Junioren hat Österreich - wie bei der A-Nati - noch knapp die Nase vorn.
24.01.2017
Die Schweiz testet in Schaffhausen gegen Weissrussland

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft bestreitet am Wochenende vom 18. und 19. März 2017 in der Schaffhauser BBC Arena zwei Länderspiele gegen WM-Teilnehmer Weissrussland. Die Spiele werden am Samtag um 18 Uhr, bzw. am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. Informationen zum Vorverkauf (via SHV-Partner Ticketcorner) folgen in den kommenden Tagen.

Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter kommt so zu zwei weiteren wertvollen Tests im Hinblick auf die beiden wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele gegen Portugal von Anfang Mai. Die Schweiz und Weissrussland standen sich zuletzt Anfang September des vergangenen Jahres gegenüber. Damals resultierten in Minsk aus Schweizer Sicht in zwei Testspielen je ein Sieg und ein Remis.
 


 
Schweiz – Weissrussland
Samstag, 18. März 2017, 18 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Schweiz – Weissrussland
Sonntag, 19. März 2017, 15 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
15.01.2017
Master Cup: Siegreicher Abschluss für Schweizer Nachwuchsteams

Drei Siege feierten die Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften am letzten Tag des 18. Master Cups in Zug. Während der U19-Nati der Männer im dritten Anlauf der erste Sieg gelang, feierten die Juniorinnen der U18 und U20 ihren dritten Sieg an diesem Wochenende.

Die U18-Juniorinnen gewannen am Sonntag auch ihr drittes Aufeinandertreffen gegen Finnland, dieses Mal mit 29:22. Nach einem 5:0-Blitzstart der Schweizerinnen blieb das Spiel bis zur Pause ausgeglichen (14:9). Im zweiten Durchgang gelang es der jungen Schweizer Mannschaft geschickt weiter ungefähret in Führung zu bleiben und schlussendllich den dritten Sieg binnen 48 Stunden einzufahren. Zoe Fässler gelangen dabei im Abschlussspiel 17 Paraden.

Ebenfalls makellos präsentierte sich die U20-Nationalmannschaft der Frauen. Nach zwei überzeugenden Siegen gegen die Slowakei und Finnland traf das Team zum Abschluss auf die Nottwil Selction um die A-Nati-Spielerinnen Pascale Wyder. Nicht nur das 27:21 (12:8) Ergebnis sorgte bei den Juniorinnen für lachende Gesichter. Die Equipe von Trainer Pavol Streicher hinterliess zeitweise einen richtig starken Eindruck und wusste bei den drei Testspielen zu überzeugen. Die beiden Schweizer Gegner der vergangenen Tage standen sich am Sonntag noch im Direktduell gegenüber. Dabei gewann die Slowakei mit 26:21 (9:10) gegen Finnland.

Den ersten Sieg im dritten Spiel gegen Österreich schaffte die U19-Nati der Männer. Nach der Niederlage am Freitag und dem spannenden Remis vom Samstag, gelang den Schweizern am Sonntag nun ein 29:26-Sieg. Auf Seiten der Gastgeber waren dabei zwei Spieler die Sieggaranten. Elia Schaffhauser wehrte im Tor zwölf von 29 Bällen ab und sein Teamkammerade Marco Giovanelli traf im Angriff gleich zehn Mal ins österreichische Tor. Die Mannschaft von Trainer Nico Peter lag nur Mitte der ersten Halbzeit kurz hinten, wusste den Rückstand aber postwendend zu drehen und führte bereits zur Pause mit 14:11.

Den U17-Junioren gelang es nicht an die Leistung der U19 anzuknüpfen. Auch im dritten Duell mit Österreich gelang der Schweiz kein Sieg. 24:25 (14:15) lautete das Schlussresultat in der Sporthalle in Zug aus Sicht der Gastgeber. In einem erneut engen Spiel führten die Schweizer zwölf Minuten vor Schluss mit drei Toren, am Ende verlor die Auswahl von Thomas Umricht denkbar knapp mit nur einem Treffer Differenz.


Quelle: Matthias Schlageter

« schliessen
14.01.2017
Die Schweiz verliert auch den zweiten Test in Österreich

Die Schweizer Nationalmannschaft hat am Dreiländerturnier in Maria Enzersdorf auch das zweite Spiel gegen Österreich mit 29:31 (13:15) verloren. Die ohne neun Stammspieler angetretene SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter zeigte dabei einen weiteren erfrischenden Auftritt und machte viel aus ihren Möglichkeiten, musste dem Gastgeber aber einen verdienten Erfolg zugestehen.

Österreich um Nikola Bilyk (THW Kiel) und den 206cm grossen Linkshänder Janko Bozovic, der einen aussergewöhnlichen Tag einzog, gab im BFSZ Südstadt früh den Tarif durch. Der Gastgeber führte rasch mit 4:1 und 6:2 (9.) und es dauerte doch ein paar Minuten, bis die Schweizer nach der erneuten Umstellung – Abwehrchef Samuel Röthlisberger stand aufgrund einer Rückenprellung nicht zur Verfügung – in die Partie fanden. Dann aber entwickelte sich eine Begegnung nach dem Gusto der SHV-Auswahl. Die Schweiz kämpfte um jeden Ball, warf alles in die Waagschale und verkürzte das Skore kontinuierlich. Auch dank Nikola Portner, dem elf Paraden gelangen; darunter mehrere spektakuläre Saves in Eins-gegen-Eins-Situationen.

«Wir wollten unnachgiebig sein, dem Gegner das Leben schwer machen. Das ist uns erneut gelungen», sagte Michael Suter. Er durfte in der Tat zur Kenntnis nehmen, dass seine jungen Akteure viel aus ihren Möglichkeiten machten – obschon sie dem hohen Rhythmus hin und wieder Tribut zollten und etwas Lehrgeld bezahlten. Zoran Markovic zeigte sein Potenzial mit sechs Toren erneut eindrücklich auf, und Dimitrij Küttel (6) war in der Schlussphase in wichtigen Momenten zur Stelle. Lukas von Deschwanden führte gut Regie und übernahm viel Verantwortung, zumal Luka Maros in der ersten Halbzeit geschont wurde.

Ihre beste Phase hatte die SHV-Auswahl nach der Pause, als sie aus einem 18:21-Rückstand eine 24:23-Führung (46.) machte. Der Schweizer Zwischenspurt veranlasste Österreichs Trainer Patrekur Johannesson, wieder auf seine erste Formation zurück zu wechseln, die dann auch prompt wieder die Wende schaffte. «Es war eine ähnliche Geschichte wie gestern: Wir sind nach einem Rückstand stark in die Partie zurück gekommen. Das zeigt, wie stabil unsere Mannschaft psychisch bereits ist», sagte Michael Suter. 

Tatsächlich brachte die Schweiz den Gastgeber in jener Phase in Bedrängnis, aber eben nur kurz. «Insgesamt war Österreich mit der ersten Formation diese zwei Tore besser. Das müssen wir akzeptieren», sagte Michael Suter. Die ÖHB-Auswahl stellte denn auch dank einem 6:1-Lauf auf 29:25 (55.) und entschied die Partie. Sie brach damit aber nicht den Willen der Schweizer, die dank dreier Treffer in Serie zum 29:28 (58.) tatsächlich noch einmal den Anschluss schafften. Mehr lag aber in den letzten fünf Minuten dieses Lehrgangs nicht mehr drin.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Österreich – Schweiz 31:29 (15:13)
BSFZ Südstadt, Maria Enzersdorf – 520 Zuschauer – Sr. Badura/Ondogrecula (SVK).
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 6:4, 8:6, 9:6, 9:8, 10:9, 12:9, 15:12, 15:13; 16:13, 17:14, 17:17 (34.), 19:17, 19:18, 21:18, 21:20, 22:20, 23:21, 23:24 (46.), 26:24, 26:25, 29:25 (55.), 29:28 (58.), 31:28, 31:29.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
Österreich: Bauer/Aleksic (ab 31.); Hermann, Bozovic (7), Esegovic (5), Frimmel (2), Ranftl (2), Bammer, Zeiner (3), Schopf, Jelinek (2), Breg (1), Bilyk (5), Wagner (3), Neuhold (1), Kirveliavicius.
Schweiz: Portner; Meister (3), Svajlen, Lier (2), Alili, Von Deschwanden (7/3), Küttel (6), Markovic (6), Luka Maros (1), Huwyler, Filip Maros, Lengacher, Getzmann (4).
Bemerkungen: Schweiz ohne Liniger, Delhees, Raemy, Rubin, Sidorowicz, Vernier, Tynowski, Röthlisberger (alle verletzt), Schmid (Pause), Wick, Kindle und Dähler (alle nicht eingesetzt). – Aleksic hält Penalty von Von Deschwanden (40.), der im Nachschuss zum 21:20 trifft. – Time-outs: Österreich (13./6:4, 45./23:23, 60./31:29); Schweiz (8./5:2, 52./27:25, 55./29:25).

Quelle: Marco Ellenberger. Bild: ÖHB/Pucher.

« schliessen
14.01.2017
Master Cup: Juniorinnen weiter auf Erfolgskurs

Die Schweizer Juniorenteams der Frauen bestätigen ihren guten Auftritt vom Freitag und gewinnen auch ihre Duelle vom Samstag. Erneut eng zu ging es zwischen den Nachwuchsteams der Männer und den österreichischen Gästen - noch ohne Schweizer Erfolgserlebnis.

Einen Tag nach dem deutlichen 37:26 zu Gunsten der Gastgeber standen sich die U18-Nationalmannschaften der Schweiz und Finnland erneut gegenüber. Der 17:9 Pausenstand deutete abermals auf eine klare Angelegenheit für das Team von Trainer Jürgen Fleischmann hin. Angeführt von Malena Heikkinen (9 Tore) hielten die Gäste aus Nordeuropa im zweiten Abschnitt jedoch gut mit und gestalteten die Partie offen. Am Ende siegte die Schweiz mit 29:24.

Ebenfalls zu ihrem zweiten Erfolgserlebnis kam die U20-Nati der Frauen. Nach einem furiosen Start und etlichen Toren von Catherine Csebits (8/3 Tore) und Daphne Gautschi (6/1) führte die Equipe von Trainer Pavol Streicher bereits zur Pause gegen Finnland deutlich mit 19:10. Im zweiten Abschnitt liessen es die Schweizerinnen etwas ruhiger angehen. Am 29:22-Sieg bestanden dennoch zu keiner Zeit ernste Zweifel.

Eine Niederlage gab es hingegen für die Zug Selection, bei der neben zahlreichen Zuger Talenten auch SPL-Topscorerin Sibylle Scherer mitspielte. Trotz der prominenten Unterstützung gab es gegen die U20-Auswahl der Slowakei eine 25:30 (12:16)-Pleite.

Ihr zweites Spiel verloren haben die Junioren der U17 Männer. Nach dem Remis am Freitag musste sich die Schweizer Auswahl am Samstag Österreich denkbar knapp mit 19:21 (13:13) geschlagen geben. Zwei Minuten vor Schluss stand die Partie noch ausgeglichen, ehe der erneut starke österreichische Schlussmann Constantin Möstl (55%-Quote) den Sieg festhielt. Am Sonntag bleibt den Schweizern noch eine dritte Chance einen Sieg einzufahren.

Besser machte es im zweiten Aufeinandertreffen mit Österreich die U19-Nati der Männer. Nach der Vier-Tore-Niederlage zum Auftakt reichte es für die Auswahl von Nico Peter in Zug zu einem 19:19 (10:13) Unentschieden. Trotz einer 5:2-Führung (10. Minute) zu Beginn lag die Schweiz ab der 26. Minute stets in Rückstand. Drei Minuten vor Schluss führte Österreich scheinbar sicher mit drei Toren Vorsprung. Mit einem Schlussspurt und dem Ausgleich von Gabriel Felder 40 Sekunden vor Abpfiff sicherten sich die U19-Junioren dennoch den ersten Punkt im zweiten von drei Duellen gegen Österreich.
 


Quelle: Matthias Schlageter

« schliessen
24.01.2017
Die Schweiz testet in Schaffhausen gegen Weissrussland

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft bestreitet am Wochenende vom 18. und 19. März 2017 in der Schaffhauser BBC Arena zwei Länderspiele gegen WM-Teilnehmer Weissrussland. Die Spiele werden am Samtag um 18 Uhr, bzw. am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. Informationen zum Vorverkauf (via SHV-Partner Ticketcorner) folgen in den kommenden Tagen.

Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter kommt so zu zwei weiteren wertvollen Tests im Hinblick auf die beiden wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele gegen Portugal von Anfang Mai. Die Schweiz und Weissrussland standen sich zuletzt Anfang September des vergangenen Jahres gegenüber. Damals resultierten in Minsk aus Schweizer Sicht in zwei Testspielen je ein Sieg und ein Remis.
 


 
Schweiz – Weissrussland
Samstag, 18. März 2017, 18 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Schweiz – Weissrussland
Sonntag, 19. März 2017, 15 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Quelle: Marco Ellenberger

Tests in Schaffhausen
Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am 18. und 19. März in der Schaffhauser BBC Arena zwei Länderspiele gegen WM-Teilnehmer Weissrussland.
16.01.2017
RA Männer: Zürich und Nordwestschweiz weiter makellos

Die Männer-Regionalauswahlen aus Zürich und der Nordwestschweiz haben sich auch am zweiten Spieltag am vergangenen Sonntag in der Saalsporthalle schadlos gehalten und führen die Tabelle nach vier Partien ohne Verlustpunkte an. Die Zürcher feierten einen 35:13-Kantersieg gegen die Romandie und einen 22:20-Erfolg gegen Bern-Jura; die Nordwestschweizer setzten sich gegen Aargau+ (22:19) sowie gegen Bern-Jura (28:19) durch.

Das Mittelfeld wird angeführt von der Ostschweiz, die in Zürich die Spiele gegen die Innerschweiz (36:22) sowie gegen Aargau+ (26:13) deutlich gewann und sich damit die ersten Punkte der laufenden Saison sicherte. Die Innerschweiz feierte beim 24:14 gegen die Romandie ihren ersten Sieg. Nach vier ausgetragenen Partien haben somit einzig die U15-Junioren aus der Westschweiz noch keinen Punkt auf ihrem Konto.

Quelle: Marco Ellenberger

16.01.2017
RA Frauen: Innerschweiz alleine an der Tabellenspitze

Bei den Regionalauswahlen der Frauen führt die Innerschweiz die Tabelle nach vier ausgetragenen Partien mit einer makellosen Bilanz an. Die Innerschweizerinnen setzten sich am zweiten Spieltag in der Saalsporthalle am vergangenen Samstag gegen den Gastgeber und ersten Verfolger Zürich (24:21) und gegen Bern-Jura (32:18) durch.

Das Verfolgerfeld bestet aus drei Mannschaften: Zürich (6 Punkte), Ostschweiz (6) und Bern-Jura (4). Die Regionalauswahlen aus der Romandie sowie die Regionalauswahl Aargau+/Nordwestschweiz warten weiterhin auf die ersten Zähler. Die Westschweizerinnen verloren ihre Partie gegen Zürich am Samstag gleich mit 6:29. Aargau+/Nordwestschweiz zog gegen die Ostschweiz mit 9:25 den Kürzeren.

Quelle: Marco Ellenberger

15.01.2017
Master Cup: Siegreicher Abschluss für Schweizer Nachwuchsteams

Drei Siege feierten die Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften am letzten Tag des 18. Master Cups in Zug. Während der U19-Nati der Männer im dritten Anlauf der erste Sieg gelang, feierten die Juniorinnen der U18 und U20 ihren dritten Sieg an diesem Wochenende.

Die U18-Juniorinnen gewannen am Sonntag auch ihr drittes Aufeinandertreffen gegen Finnland, dieses Mal mit 29:22. Nach einem 5:0-Blitzstart der Schweizerinnen blieb das Spiel bis zur Pause ausgeglichen (14:9). Im zweiten Durchgang gelang es der jungen Schweizer Mannschaft geschickt weiter ungefähret in Führung zu bleiben und schlussendllich den dritten Sieg binnen 48 Stunden einzufahren. Zoe Fässler gelangen dabei im Abschlussspiel 17 Paraden.

Ebenfalls makellos präsentierte sich die U20-Nationalmannschaft der Frauen. Nach zwei überzeugenden Siegen gegen die Slowakei und Finnland traf das Team zum Abschluss auf die Nottwil Selction um die A-Nati-Spielerinnen Pascale Wyder. Nicht nur das 27:21 (12:8) Ergebnis sorgte bei den Juniorinnen für lachende Gesichter. Die Equipe von Trainer Pavol Streicher hinterliess zeitweise einen richtig starken Eindruck und wusste bei den drei Testspielen zu überzeugen. Die beiden Schweizer Gegner der vergangenen Tage standen sich am Sonntag noch im Direktduell gegenüber. Dabei gewann die Slowakei mit 26:21 (9:10) gegen Finnland.

Den ersten Sieg im dritten Spiel gegen Österreich schaffte die U19-Nati der Männer. Nach der Niederlage am Freitag und dem spannenden Remis vom Samstag, gelang den Schweizern am Sonntag nun ein 29:26-Sieg. Auf Seiten der Gastgeber waren dabei zwei Spieler die Sieggaranten. Elia Schaffhauser wehrte im Tor zwölf von 29 Bällen ab und sein Teamkammerade Marco Giovanelli traf im Angriff gleich zehn Mal ins österreichische Tor. Die Mannschaft von Trainer Nico Peter lag nur Mitte der ersten Halbzeit kurz hinten, wusste den Rückstand aber postwendend zu drehen und führte bereits zur Pause mit 14:11.

Den U17-Junioren gelang es nicht an die Leistung der U19 anzuknüpfen. Auch im dritten Duell mit Österreich gelang der Schweiz kein Sieg. 24:25 (14:15) lautete das Schlussresultat in der Sporthalle in Zug aus Sicht der Gastgeber. In einem erneut engen Spiel führten die Schweizer zwölf Minuten vor Schluss mit drei Toren, am Ende verlor die Auswahl von Thomas Umricht denkbar knapp mit nur einem Treffer Differenz.


Quelle: Matthias Schlageter

Siegreicher Abschluss
Drei von vier Schweizer Nachwuchsteams feierten zum Abschluss des 18. Master Cup einen Sieg. Für die U18- und U20-Juniorinnen war es der 3. Sieg im 3. Spiel.
14.01.2017
Die Schweiz verliert auch den zweiten Test in Österreich

Die Schweizer Nationalmannschaft hat am Dreiländerturnier in Maria Enzersdorf auch das zweite Spiel gegen Österreich mit 29:31 (13:15) verloren. Die ohne neun Stammspieler angetretene SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter zeigte dabei einen weiteren erfrischenden Auftritt und machte viel aus ihren Möglichkeiten, musste dem Gastgeber aber einen verdienten Erfolg zugestehen.

Österreich um Nikola Bilyk (THW Kiel) und den 206cm grossen Linkshänder Janko Bozovic, der einen aussergewöhnlichen Tag einzog, gab im BFSZ Südstadt früh den Tarif durch. Der Gastgeber führte rasch mit 4:1 und 6:2 (9.) und es dauerte doch ein paar Minuten, bis die Schweizer nach der erneuten Umstellung – Abwehrchef Samuel Röthlisberger stand aufgrund einer Rückenprellung nicht zur Verfügung – in die Partie fanden. Dann aber entwickelte sich eine Begegnung nach dem Gusto der SHV-Auswahl. Die Schweiz kämpfte um jeden Ball, warf alles in die Waagschale und verkürzte das Skore kontinuierlich. Auch dank Nikola Portner, dem elf Paraden gelangen; darunter mehrere spektakuläre Saves in Eins-gegen-Eins-Situationen.

«Wir wollten unnachgiebig sein, dem Gegner das Leben schwer machen. Das ist uns erneut gelungen», sagte Michael Suter. Er durfte in der Tat zur Kenntnis nehmen, dass seine jungen Akteure viel aus ihren Möglichkeiten machten – obschon sie dem hohen Rhythmus hin und wieder Tribut zollten und etwas Lehrgeld bezahlten. Zoran Markovic zeigte sein Potenzial mit sechs Toren erneut eindrücklich auf, und Dimitrij Küttel (6) war in der Schlussphase in wichtigen Momenten zur Stelle. Lukas von Deschwanden führte gut Regie und übernahm viel Verantwortung, zumal Luka Maros in der ersten Halbzeit geschont wurde.

Ihre beste Phase hatte die SHV-Auswahl nach der Pause, als sie aus einem 18:21-Rückstand eine 24:23-Führung (46.) machte. Der Schweizer Zwischenspurt veranlasste Österreichs Trainer Patrekur Johannesson, wieder auf seine erste Formation zurück zu wechseln, die dann auch prompt wieder die Wende schaffte. «Es war eine ähnliche Geschichte wie gestern: Wir sind nach einem Rückstand stark in die Partie zurück gekommen. Das zeigt, wie stabil unsere Mannschaft psychisch bereits ist», sagte Michael Suter. 

Tatsächlich brachte die Schweiz den Gastgeber in jener Phase in Bedrängnis, aber eben nur kurz. «Insgesamt war Österreich mit der ersten Formation diese zwei Tore besser. Das müssen wir akzeptieren», sagte Michael Suter. Die ÖHB-Auswahl stellte denn auch dank einem 6:1-Lauf auf 29:25 (55.) und entschied die Partie. Sie brach damit aber nicht den Willen der Schweizer, die dank dreier Treffer in Serie zum 29:28 (58.) tatsächlich noch einmal den Anschluss schafften. Mehr lag aber in den letzten fünf Minuten dieses Lehrgangs nicht mehr drin.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Österreich – Schweiz 31:29 (15:13)
BSFZ Südstadt, Maria Enzersdorf – 520 Zuschauer – Sr. Badura/Ondogrecula (SVK).
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 6:4, 8:6, 9:6, 9:8, 10:9, 12:9, 15:12, 15:13; 16:13, 17:14, 17:17 (34.), 19:17, 19:18, 21:18, 21:20, 22:20, 23:21, 23:24 (46.), 26:24, 26:25, 29:25 (55.), 29:28 (58.), 31:28, 31:29.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
Österreich: Bauer/Aleksic (ab 31.); Hermann, Bozovic (7), Esegovic (5), Frimmel (2), Ranftl (2), Bammer, Zeiner (3), Schopf, Jelinek (2), Breg (1), Bilyk (5), Wagner (3), Neuhold (1), Kirveliavicius.
Schweiz: Portner; Meister (3), Svajlen, Lier (2), Alili, Von Deschwanden (7/3), Küttel (6), Markovic (6), Luka Maros (1), Huwyler, Filip Maros, Lengacher, Getzmann (4).
Bemerkungen: Schweiz ohne Liniger, Delhees, Raemy, Rubin, Sidorowicz, Vernier, Tynowski, Röthlisberger (alle verletzt), Schmid (Pause), Wick, Kindle und Dähler (alle nicht eingesetzt). – Aleksic hält Penalty von Von Deschwanden (40.), der im Nachschuss zum 21:20 trifft. – Time-outs: Österreich (13./6:4, 45./23:23, 60./31:29); Schweiz (8./5:2, 52./27:25, 55./29:25).

Quelle: Marco Ellenberger. Bild: ÖHB/Pucher.

(Noch) eine Nummer zu gross
Die Schweiz verliert den zweiten Test in Wien gegen Österreich mit 29:31 (13:15). Die SHV-Auswahl kommt dabei erneut nach einem Rückstand wieder zurück.
14.01.2017
Master Cup: Juniorinnen weiter auf Erfolgskurs

Die Schweizer Juniorenteams der Frauen bestätigen ihren guten Auftritt vom Freitag und gewinnen auch ihre Duelle vom Samstag. Erneut eng zu ging es zwischen den Nachwuchsteams der Männer und den österreichischen Gästen - noch ohne Schweizer Erfolgserlebnis.

Einen Tag nach dem deutlichen 37:26 zu Gunsten der Gastgeber standen sich die U18-Nationalmannschaften der Schweiz und Finnland erneut gegenüber. Der 17:9 Pausenstand deutete abermals auf eine klare Angelegenheit für das Team von Trainer Jürgen Fleischmann hin. Angeführt von Malena Heikkinen (9 Tore) hielten die Gäste aus Nordeuropa im zweiten Abschnitt jedoch gut mit und gestalteten die Partie offen. Am Ende siegte die Schweiz mit 29:24.

Ebenfalls zu ihrem zweiten Erfolgserlebnis kam die U20-Nati der Frauen. Nach einem furiosen Start und etlichen Toren von Catherine Csebits (8/3 Tore) und Daphne Gautschi (6/1) führte die Equipe von Trainer Pavol Streicher bereits zur Pause gegen Finnland deutlich mit 19:10. Im zweiten Abschnitt liessen es die Schweizerinnen etwas ruhiger angehen. Am 29:22-Sieg bestanden dennoch zu keiner Zeit ernste Zweifel.

Eine Niederlage gab es hingegen für die Zug Selection, bei der neben zahlreichen Zuger Talenten auch SPL-Topscorerin Sibylle Scherer mitspielte. Trotz der prominenten Unterstützung gab es gegen die U20-Auswahl der Slowakei eine 25:30 (12:16)-Pleite.

Ihr zweites Spiel verloren haben die Junioren der U17 Männer. Nach dem Remis am Freitag musste sich die Schweizer Auswahl am Samstag Österreich denkbar knapp mit 19:21 (13:13) geschlagen geben. Zwei Minuten vor Schluss stand die Partie noch ausgeglichen, ehe der erneut starke österreichische Schlussmann Constantin Möstl (55%-Quote) den Sieg festhielt. Am Sonntag bleibt den Schweizern noch eine dritte Chance einen Sieg einzufahren.

Besser machte es im zweiten Aufeinandertreffen mit Österreich die U19-Nati der Männer. Nach der Vier-Tore-Niederlage zum Auftakt reichte es für die Auswahl von Nico Peter in Zug zu einem 19:19 (10:13) Unentschieden. Trotz einer 5:2-Führung (10. Minute) zu Beginn lag die Schweiz ab der 26. Minute stets in Rückstand. Drei Minuten vor Schluss führte Österreich scheinbar sicher mit drei Toren Vorsprung. Mit einem Schlussspurt und dem Ausgleich von Gabriel Felder 40 Sekunden vor Abpfiff sicherten sich die U19-Junioren dennoch den ersten Punkt im zweiten von drei Duellen gegen Österreich.
 


Quelle: Matthias Schlageter

Juniorinnen weiter Top
Master Cup, 2. Tag: Die Juniorinnen überzeugen gegen Finnland, bei den Junioren hat Österreich - wie bei der A-Nati - noch knapp die Nase vorn.
13.01.2017
18. Master Cup: Die Frauen überzeugen zum Auftakt

Die Schweizer Juniorenteams der Frauen sind am 18. Master-Cup erfolgreich ins Turnier gestartet. Alle drei Teams feierten am Freitagabend einen Auftaktsieg. Weniger glücklich waren die Nachwuchsteams der Männer, die in zwei Duellen gegen Österreich nur zu einem Remis kamen.

Zwei deutliche Siege feierten die U18- und U20-Juniorinnen zum Auftakt ihrer drei Partien in der Innerschweiz. Die U20 kam, angeführt von den beiden bereits für die A-Nati auflaufenden Catherine Csebits (9) und Xenia Hodel (6/1), in Zug zu einem ungefährdeten 31:18 (19:9) über die Slowakei. Ähnlich deutlich setzte sich die U18 in der Zürcher Saalsporthalle gegen den finnischen Nachwuchs durch. Am Ende stand es vor 150 Zuschauern 37:26 (17:11). Charlotte Kähr von GC Amicitia Zürich und Annika Hauptlin vom LK Zug waren dabei je acht Mal erfolgreich.

Auch die Zürich Selection, gespickt mit Spielerinnen des SPL2 Teams von GC Amicitia, feierte einen Erfolg. Gegen die finnische U20-Nationalmannschaft siegten die Zürcherinnen mit 33:26 (18:12).

Zu einem Remis kam die U17 Männer-Equipe von Trainer Thomas Umbricht gegen Österreich. Sowohl nach 30 Minuten (9:9) als auch nach dem Schlusspfiff stand es im Rossmoss in Emmen remis (19:19). Herausragend war dabei die Leistung der beiden Goalies. Bei den Österreichern überzeugte Constantin Möstl, auf Seiten der Schweiz gelang Nicola Damann eine starke Leistung. Beide Torhüter parierten je 13 Würfe.

Eine knappe Niederlage mussten die U19-Junioren gegen Österreich einstecken. Nach der 8:7-Führung nach 15 Minuten drehten die Gäste die Partie und gewannen das erste Aufeinandertreffen mit 24:20 (13:9). Am Samstag stehen in der Zuger Sporthalle fünf weitere Spiele auf dem Plan.
 


 

Quelle: Matthias Schlageter

Starke Juniorinnen
Zum Auftakt des 18. Master Cups gewinnen alle drei Frauenteams ihr erstes Spiel. Die U20- und die U18-Nationalmannschaft feiern dabei deutliche Siege.
12.01.2017
18. master cup vom 13. bis 15. Januar in der Zentralschweiz

Am Wochenende messen sich die Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften am master cup traditionell wieder mit internationaler Konkurrenz. Im Einsatz stehen die U19-Junioren, die U19-Juniorinnen, die U17-Junioren und die U17-Juniorinnen. Die Gegner kommen aus Österreich, Finnland und der Slowakei.

Die Junioren der Jahrgänge 1998 und jünger (U19) und 2000 und jünger (U17) treffen von Freitag bis Sonntag jeweils dreimal auf Österreich. Die Juniorinnen der Jahrgänge 2000 und jünger (U17) spielen im gleichen Zeitraum dreimal gegen Finnland. Für die U19-Juniorinnen (1998 und jünger) steht ein Dreiländerturnier mit Finnland und der Slowakei auf dem Programm. Als jeweils dritten Gegner bekommen es die drei Nachwuchs-Nationalmannschaften dieser Kategorie mit Auswahlen aus Zürich, Zug und Nottwil zu tun.

Alle Spiele vom Samstag und vom Sonntag werden wie gewohnt in der Sporthalle Zug ausgetragen. Die Spiele am Freitagabend finden in Zug, Emmen und Zürich (Saalsporthalle) statt. Der master cup wird in diesem Jahr bereits zum 18. Mal ausgetragen. Die Spiele aus Zug sind auf handballTV.ch live zu sehen.

Quelle: Marco Ellenberger

Bühne für den Nachwuchs
Vom 13. bis 15. Januar treffen am master cup vier Nachwuchs-Nationalteams auf internationale Konkurrenz – und können sich auf grosser Bühne präsentieren.
11.01.2017
Nationalmannschaft: Drei Neue für die Spiele in Österreich

Nationaltrainer Michael Suter ist im Hinblick auf das Dreiländerturnier in Wien vom kommenden Wochenende zu weiteren Umstellungen in seinem ohnehin schon ausgedünnten Kader gezwungen. Albin Alili (Kadetten Schaffhausen), Jonas Dähler (Wacker Thun) und Marcel Lengacher (BSV Bern Muri) ergänzen das Aufgebot der SHV-Auswahl. Für den linken Flügelspieler Marcel Lengacher ist es die erste Nomination in den Kreis der Nationalmannschaft.

Die Nachnominationen wurden aufgrund der am Sonntag noch angespannter gewordenen Personalsituation nötig: Roman Sidorowicz (Fuss) und Cédrie Tynowski (Knie) fielen in der Partie gegen Brasilien aus und stehen aufgrund ihrer Verletzungen für die anstehenden Länderspiele nicht mehr zur Verfügung. Gleiches gilt für Ron Delhees, der schon den gesamten Yellow Cup aufgrund von Kniebeschwerden verpasste.

Die Schweiz trifft am Dreiländerturnier vor den Toren Wiens am Freitag (17 Uhr) auf Tschechien und am Samstag (15 Uhr) auf Gastgeber Österreich. Die Partien werden im Bundessport- und Freizeitzentrum (BFSZ) Südstadt in Maria Enzersdorf ausgetragen.
 



Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die Länderspiele in Österreich


Alili Albin (Kadetten Schaffhausen, 6 Länderspiele/10 Tore)
Dähler Jonas (Wacker Thun, 48/92)
Getzmann Simon (BSV Bern Muri, 8/9)
Huwyler Stefan (Wacker Thun, 13/1)
Kindle Simon (Kadetten Schaffhausen, 5/0)
Küttel Dimitrij (Kadetten Schaffhausen, 22/49)
Lengacher Marcel (BSV Bern Muri, 0/0)
Lier Marvin (Pfadi Winterthur, 25/47)
Markovic Zoran (Kadetten Schaffhausen, 8/7)
Maros Filip (Pfadi Winterthur, 3/5)
Maros Luka (Kadetten Schaffhausen, 17/34)
Meister Lucas (Kadetten Schaffhausen, 12/30)
Portner Nikola (Montpellier Handball/FRA, 53/1)
Röthlisberger Samuel (BSV Bern Muri, 8/1)
Svajlen Michal (Pfadi Winterthur, 67/102)
Von Deschwanden Lukas (Wacker Thun, 40/123)
Wick Flavio (GC Amicitia Zürich, 8/1)

Bemerkungen: Schweiz ohne Delhees, Liniger, Raemy, Rubin, Sidorowicz, Tynowski, Vernier (alle verletzt) und Schmid (Pause).
 



Freitag, 13. Januar, 17.00 Uhr, Dreiländerturnier in Wien
Tschechien – Schweiz

Samstag, 14. Januar, 15.00 Uhr, Dreiländerturnier in Wien
Österreich – Schweiz

Quelle: Marco Ellenberger

Drei Neue
Nationaltrainer Michael Suter ist zu weiteren Umstellungen gezwungen: Tynowski, Sidorowicz und Delhees fallen aus – Dähler, Alili und Lengacher stossen dazu.
08.01.2017
DIE SCHWEIZ GEWINNT DEN 45. YELLOW CUP

Die Schweizer Nationalmannschaft hat dank drei Siegen erstmals seit 2009 den Yellow Cup in Winterthur gewonnen. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter begeisterte zum Abschluss des Turniers in Winterthur vor 1700 Zuschauern in der Eulachhalle mit einem 27:25-Sieg gegen Olympia-Viertelfinalist Brasilien. Die Schweizer beeindruckten dabei mit einem starken Comeback.

Die Schweizer erklommen am Sonntag in Winterthur auf der Leiter ihrer Entwicklung einen weiteren Tritt. Gegen ein starkes, physisch beeindruckendes Brasilien wuchsen sie über sich hinaus – und das, obwohl die Voraussetzungen alles andere als optimal waren. Zahlreiche Absenzen, weitere Ausfälle während der Partie – und dann auch noch ein Start, der alles andere als wunschgemäss verlief: Nach 14 Minuten führte der Favorit aus Südamerika dank seiner Power und fünf Toren in Serie mit 11:6. «Die Verteidigung hat zu Beginn überhaupt nicht funktioniert», sagte Michael Suter. «Aber wir haben den Fight mit den letzten Kräften aufgenommen und uns beeindruckend zurückgekämpft.»

Am Ursprung des Schweizer Comebacks stand die Einwechslung von Keeper Flavio Wick, der nach einer Viertelstunde den bis dahin glücklosen Nikola Portner ersetzte und gleich die ersten vier Würfe parierte. Ins System des Heimteams kehrte darauf das Vertrauen und die Stabilität zurück, und die SHV-Auswahl machte das Defizit innert nur zehn Minuten wett – vor allem, weil sie nach der Torhüter-Rochade bis zum Seitenwechsel in 16 Minuten nur noch drei Gegentreffer zuliess.

Die Brasilianer kamen zu Beginn des zweiten Durchgangs mit geballter Kraft zurück und liessen die Schweizer die volle Wucht ihrer Physis spüren. Sie stellten innert fünf Minuten wieder auf 18:15, und weil auf Schweizer Seite auch noch Roman Sidorowicz (Fuss) und Cédrie Tynowksi (Knie) ausfielen, wurden die Umstände nicht eben einfacher. Trainer Michael Suter bewies aber ein gutes Händchen. Sei es einerseits, dass er fortan mit drei (!) Spezialisten-Wechseln zwischen Angriff und Deckung spielen liess, oder andererseits, dass er Keeper Nikola Portner wieder zwischen die Pfosten stellte. «Die Impulse unserer Torhüter waren enorm wichtig. Nicht zuletzt dadurch hat sich ein weiterer Gegner die Zähne an unserer Verteidigung ausgebissen», sagte Michael Suter.
 
Nikola Portner, der Keeper von Montpellier, wurde in der Schlussphase zu einem entscheidenden Faktor. Einer Schlussphase, die die Zuschauer in der Eulachhalle von den Sitzen riss. Lucas Meister glich die Partie dank drei Treffern in Folge zum 20:20 (50.) quasi im Alleingang wieder aus, und angeführt vom in den letzten zehn Minuten überragenden Luka Maros und vom erneut starken Dimitrij Küttel erkämpfte sich die Heimmannschaft eine 25:22-Führung (58.). Diesen Vorteil liessen sich die Schweizer, die ihre letzten Reserven in die Waagschale warfen und in der entscheidenden Phase mit einer gnadenlosen Konsequenz auftraten, nicht mehr nehmen.
  



45. Yellow Cup in Winterthur

Schweiz – Brasilien 27:25 (14:14)
Eulachhalle, Winterthur – 1700 Zuschauer – Sr. Bolic/Hurich (AUT).
Torfolge: 0:1, 2:1, 2:3, 6:6 (10.), 6:11 (14.), 9:11, 9:12, 11:12, 11:13, 13:13 (27.), 14:14; 15:15, 15:18, 17:18, 17:20 (43.), 21:20 (50.), 22:22 (55.), 25:22 (58.), 27:25.
Strafen: je 4mal 2 Minuten. 
Schweiz: Portner/Wick (15.-30.); Meister (5), Tynowski, Svajlen, Lier (4), Sidorowicz (2), Von Deschwanden (2), Röthlisberger, Küttel (6), Markovic (1), Luka Maros (7), Filip Maros, Getzmann.
Brasilien: Almeida/Maik Santos (ab 31.); Teixeira (1), Silva (3), Torriani (1), Candido (1), Toledo (5), Petrus Santos (2), Pozzer (2), Chiuffa (2/1), Ceretta, Ferreira Moreas (1), Novais (1), Ponciano (1), Langaro (5). 
Bemerkungen: Schweiz ohne Liniger, Rubin, Raemy, Vernier (alle verletzt), Delhees (angeschlagen), Schmid (nicht im Aufgebot/Pause), Kindle und Huwyler (beide nicht eingesetzt).

Freitag, 6. Januar
Schweiz – Slowakei 29:18 (14:6)
Brasilien – Rumänien 25:24 (13:13)

Samstag, 7. Januar
Slowakei – Brasilien 20:30 (8:15)
Schweiz – Rumänien 25:19 (14:10)

Sonntag, 8. Januar
Rumänien – Slowakei 30:26 (14:14)
Schweiz – Brasilien 27:25 (14:14)

Quelle: Marco Ellenberger (Text), Alexander Wagner (Bild).

Mitreissend
Die Schweiz besiegt Olympia-Viertelfinalist Brasilien vor 1700 Zuschauern in Winterthur mit 27:25 (14:14) und gewinnt erstmals seit 2009 den Yellow Cup.

 

Anzeige
web by zynex | hosting by ssn Schweizerischer Handball-Verband, Tannwaldstr. 2, Postfach 1750, 4600 Olten
Tel. +41 31 370 70 00 - Fax +41 31 370 70 09 - shv-fsh@handball.ch
Impressum | Rechtliches