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.:: Foto Nationalteam Männer ::.
 
 
Hinten (v.l.):
Marko Vukelic, Thomas Hofstetter, Filip Pendic, Reto Friedli, Marcel Hess, Ruben Schelbert, David Graubner, Andy Schmid, Marco Kurth, Manuel Liniger, Stefan Freivogel, Oliver Scheuner.
Vorne (v.l.):
Lubomir Svajlen (Torhütertrainer), Kurt Widmer (Teammanager), Severin Ramseier, Nikola Portner, Nicolas Raemy, Andreas Merz, Florian Goepfert, Gaby Weisskopf (Physiotherapeutin), Goran Perkovac (Nationaltrainer).
 
Bild: SHV/FOTO WAGNER (06/2012). Mit Quellenangabe zur freien Verfügung.
 
.:: Kalender ::.
 
DatumVeranstaltungOrt
27.10. - 03.11.13A-Nati Männer: Lehrgangnoch unbekannt
26.12. - 29.12.13A-Nati Männer: Yellow CupEulachhalle, Winterthur
31.12. - 13.01.14A-Nati Männer: WM Vorqualifikationnoch unbekannt
30.03. - 04.04.14A-Nati Männer: Lehrgangnoch unbekannt
05.04. - 06.04.14A-Nati Männer: Swiss Handball CupMalley, Lausanne
01.06. - 15.06.14A-Nati Männer: Lehrgang & WM Playoffnoch unbekannt
.:: News ::.
 
12.06.2013
EM-Qualifikation: Die Schweiz unterliegt Mazedonien

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das letzte Heimspiel der laufenden EM-Qualifikation gegen Mazedonien vor 1850 Zuschauern in der Saalsporthalle mit 22:27 verloren. Die SHV-Auswahl, die sich offensiv enorm schwertat, kämpfte sich bis zur Pause zurück ins Spiel, gab die gute Ausgangslage aber mit einem Fehlstart in die zweite Halbzeit gleich selbst wieder aus der Hand. In der Schlussphase brachte Mazedonien um Naumche Mojsovski (9) und Kiril Lazarov (6/1) den Vorsprung ohne grössere Schwierigkeiten über die Zeit.

Die Konsequenzen der Niederlage sind nun absehbar. Nach sportlichem Ermessen ist der Sturz in die Vor-Qualifikation zur EM-Endrunde 2016 nicht mehr zu vermeiden. Auch wenn der Weltmeister Spanien am Sonntag nur noch mit der zweiten Garde antreten wird, ist ein Coup des Tabellenletzten praktisch ausgeschlossen - er figuriert nicht einmal mehr in den Top 25 des EHF-Rankings. Mögliche Gegner sind im kommenden April die Griechen, Estland oder Finnland. Mazedonien hingegen tritt am kommenden Wochenende nun zu einer Finalissima ums letzte EM-Ticket gegen Portugal an. Von solchen Perspektiven kann Goran Perkovac nur träumen: "Wir sind weit von Gegnern wie Mazedonien entfernt. Platz 4 in dieser Gruppe entspricht der Realität - wir sind ganz einfach nicht besser." Es war Perkovacs ungeschönte Momentaufnahme.  Und im Augenblick der grossen Enttäuschung platzierte der Coach einen flammenden Appell: "In dieser Negativspirale steckt der Schweizer Handball seit bald 13 Jahren. Es wäre gut, wenn die Klubs und der Verband in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, um diese Probleme zu lösen."

Atmosphäre wie in Skopje
30 genügende Minuten genügten selbstredend nicht, den Fünften der letzten EM zu stoppen. Innerhalb von 180 Sekunden erzwang der Favorit nach der Pause die Zäsur. Die Differenz von drei Treffern war gegen die von weit über 1200 mazedonischen Anhängern aufgeputschten Osteuropäer nicht mehr zu korrigieren. Die "Makedonska Diaspora" verlegte quasi die prickelnde Atmosphäre von Skopje in die Zürcher Saalsporthalle. Beim Sieger brillierten im vierten (inoffiziellen) Heimspiel wie üblich die hoch dotierten Stars. Naumce Mojsovski, der Topskorer des Champions-League-Viertelfinalisten Metalurg Skopje, und der künftige "Barça"-Shooter Kiril Lazarov trugen zusammen 14 Treffer zum Erfolg bei. Das europäische Klasse-Duo hielt dem Druck jederzeit stand und prägte die Partie in den entscheidenden Sequenzen.

Schmid und Co. tauchten ab
Die Schweizer Leaderfiguren hingegen blieben praktisch ohne Einfluss. Andy Schmid, der sich im Bundesliga-Alltag auf gleich hohem Niveau wie Lazarov bewegt, tauchte früh von der Bildfläche ab. Und die Baisse des Rhein-Neckar-Regisseurs färbte auf den übrigen Teil der Aufbaureihe ab. Kurth reihte vor allem in der ersten Hälfte eine missratene Aktion an die nächste, Graubner, vor wenigen Tagen mit Grosswallstadt abgestiegen, wirkte verunsichert und kämpfte glücklos. Die nominell erste Rückraum-Reihe produzierte in der ersten Halbzeit drei Tore. Dass die international absolut desolate und völlig unzureichende Bilanz nicht früher zu einem erheblichen Schaden führte, verhinderte ausschliesslich Keeper Remo Quadrelli. Der Schaffhauser stoppte in seinem letzten Länderspiel sieben Angriffe und war am knappen 11:12-Zwischenstand (30.) hauptbeteiligt.
 


 
EM-Qualifikation, Gruppe 1

Schweiz – Mazedonien 22:27 (11:12)
Saalsporthalle, Zürich – 1850 Zuschauer – Sr. Dentz/Reibel (Fr).
Torfolge: 0:1, 1:2, 3:2, 3:5, 5:5, 5:7, 7:7, 7:9, 8:9, 8:10, 9:10, 9:11, 11:11, 11:12; 11:15, 13:15, 13:16, 14:16, 14:19 (41.), 15:19, 15:20, 16:20, 19:21 (50.), 19:23, 20:23, 20:24, 21:24 (58.), 21:26, 22:26, 22:27.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 2mal 2 Minuten gegen Mazedonien.
Schweiz: Quadrelli/Bringolf (41.); Schmid (2), Kurth (4/1), Liniger (3/1), Graubner (1), Milosevic (3), Hess (2), Ramseier (2), Maros, Spengler (1), Caspar, Svajlen (4), Hofstetter.
Mazedonien: Ristovski/Mitrevski (für Penalty); Stoilov (3), Alushovski (3), Kiril Lazarov (6/1), Jonovski, Angelovski, Temelkov (3), Mirkulovski (2), Velko Markoski, Mojsoski (1), Mojsovski (8/1), Nedanovski (1), Filip Lazarov.
Bemerkungen: Schweiz ohne Cvijetic, Portner (beide nicht eingesetzt), Raemy, Pendic, Heer, Schelbert (alle verletzt), Merz (abwesend). Timeouts: Schweiz (16./5:6, 41./14:19, 58./21:25), Mazedonien (27./9:10, 50./19:21). Ristovksi hält Penaltys von Liniger (30./11:12) und Schmid (38./14:16). Bringolf hält Penalty von Kiril Lazarov (46./16:21).

Quelle: Sportinformation (si)

Unterlegen
Die Schweizer Handballer verlieren ihr letztes Heimspiel der laufenden EM-Qualifikation vor 1850 Zuschauern in der Saalsporthalle gegen Mazedonien mit 22:27 (11:12).
06.04.2013
Splitter: Ende der Durststrecke, Linigers Rekordmarken

Die Schweizer Nationalmannschaft hat am Donnerstag eine fast vierjährige Durststrecke beendet: Das 26:26-Remis gegen Portugal bedeutete den ersten Punktgewinn in der Gruppenphase der EM-Qualifikation seit dem 17. Juni 2009. Damals setzten sich die Schweizer in Sursee gegen Italien mit 28:20 durch. Seither musste die SHV-Auswahl in den Gruppenspielen der EM-Ausscheidungen neun Niederlagen in Folge hinnehmen – unter anderem gegen Europameister Dänemark und Weltmeister Spanien. Mit dem wertvollen Remis gegen das im EHF-Ranking vor der SHV-Auswahl klassierte Portugal haben sich die Schweizer in der laufenden Ausscheidung alle Optionen offengehalten.

767 Tore in 176 Länderspielen
Manuel Liniger wurde am Donnerstagabend in St. Gallen für sein 175. Länderspiel geehrt, welches er am 9. März in Wetzlar gegen Deutschland bestritten hatte. Der Flügelspieler von Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten erzielte in der Kreuzbleiche in seinem 176. Auftritt mit der Nationalmannschaft vier weitere Treffer und schraubte damit seine Marke auf mittlerweile 767 Tore hoch. In der Ewigen-Rangliste belegt Manuel Liniger damit bei den Länderspielen den 13. Platz; und bei den Toren gar den vierten Rang. Der in der Nationalmannschafts-Torschützenliste nächstbesser klassierte Robbie Kostadinovich ist nur noch vier Treffer, beziehungsweise fünf Länderspiele entfernt.

Quelle: Marco Ellenberger

Liniger's Rekordmarken
Manuel Liniger wurde am Donnerstag für sein 175. Länderspiel von Anfang März geehrt. Gegen Portugal schraubte er sein Nati-Konto dann gleich auf 767 Treffer.
05.04.2013
Goran Perkovac: «Wir müssen schneller reagieren»
Der Schweizer Nationaltrainer Goran Perkovac blickt im Interview noch einmal zurück auf das 26:26-Unentschieden gegen Portugal vom Donnerstagabend in der ausverkauften Kreuzbleiche und erzählt vom gewonnenen Punkt, den unnötigen Fehlern und seinen Erwartungen für das nun anstehende Rückspiel vom Sonntag (18 Uhr) in Santo Tirso. Die Partie wird im Internet als Live-Stream auf www.andebol.tv übertragen.
 

 
Goran, nach dem Verlauf, den dieses Spiel genommen hat: Kann man aus Schweizer Sicht von einem gewonnenen Punkt sprechen?
Goran Perkovac: Ich glaube, wir alle haben am Donnerstag gesehen, dass Portugal über eine qualitativ gute, sehr eingespielte Mannschaft verfügt. Gegen diesen Gegner einen Punkt zu holen, ist nach diesem Spielverlauf sicher ein Erfolg. Es ist aber auch klar, dass wir mehrere unnötige Fehler gemacht haben, die es den Portugiesen überhaupt erst ermöglichten, ihre Gegenstösse zu laufen.

Wie würdest du insgesamt die Leistung der deiner Mannschaft einschätzen?
Goran Perkovac: Ich bin zufrieden mit dem Einsatz der Mannschaft. Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Es war ja offensichtlich, dass unsere Spieler mit viel Wille und Einsatz an die Sache gegangen sind. Es fehlt uns aber noch ein bisschen die Qualität, und vor allem die Abgeklärtheit. Das braucht es auf diesem Niveau unbedingt. Gestern hatten wir leider auch zu wenig Unterstützung aus dem linken Aufbau, und unsere Torhüter hätten sicher noch den einen oder anderen Ball mehr halten sollen. Dann wäre ein Sieg auf jeden Fall möglich gewesen.

Man wurde am Donnerstag das Gefühl nicht los, dass es wirklich nur Nuancen sind, die zwischen den beiden Mannschaften liegen.
Goran Perkovac: Absolut, es fehlte für uns wirklich nicht viel. Wir haben uns auch sehr gut vorbereitet. Die Portugiesen haben uns mit nichts, aber auch gar nichts überrascht – wir wissen genau, welchen Handball sie spielen. Es ist aber so, dass sie physisch noch ein bisschen stärker sind als wir und in manchen Situationen etwas schneller reagieren. Da müssen wir uns verbessern – ich bin aber überzeugt, dass wir diesbezüglich in absehbarer Zeit ebenfalls auf einem höheren Level agieren können. Ich bin insgesamt ja sehr zufrieden, was einige Spieler in unserer Mannschaft geleistet haben. Es fehlt jetzt halt noch eine überragende Leistung beispielsweise von einem linken Rückraumspieler oder von einem Torhüter. Dann wären wir nämlich schon voll dabei.

Jetzt folgt am Sonntag das Auswärtsspiel. Die Portugiesen werden vor heimischem Publikum wohl kommen wie die Feuerwehr. Was erwartest du für eine Partie?
Goran Perkovac: Das ist abhängig von uns. Wenn wir dort einen Angsthasen-Handball spielen, werden sie uns überrennen. Wir haben ja gestern gesehen, wie schnell die Portugiesen nach einem Fehler von uns mit drei, vier Spielern über der Mittellinie sind. Aber ich bin eigentlich sehr zuversichtlich. Ich glaube, dass wir da eine Überraschung schaffen können. Wenn wir so verteidigen wie gestern – die Deckung stand insgesamt ja wirklich gut – und der Torhüter noch ein paar Bälle mehr hält, dann können wir im Spiel vom Sonntag auf jeden Fall etwas reissen.

Quelle: Marco Ellenberger

«Schneller reagieren»
Nationaltrainer Goran Perkovac blickt im Interview noch einmal zurück auf das Unentschieden gegen Portugal – und schaut voraus auf das Rückspiel vom Sonntag.
18.03.2013
Swiss Handball Cup: Die Welt-Elite zu Gast in Lausanne

Die Schweizer Handball-Fans dürfen sich in etwas mehr als einem Jahr auf ein aussergewöhnliches Spektakel freuen: Am Wochenende vom 5. und 6. April 2014 sind mit Spanien, Schweden und Kroatien der amtierende Weltmeister, der Olympia-Zweite sowie der Olympia- und WM-Dritte in Lausanne zu einem Vierländerturnier mit der Schweiz zu Gast. Der «Swiss Handball Cup», vor Ort organisiert von der Junior Chamber International (JCI) of Lausanne, wird in der Odyssée-Halle des Malley-Komplexes ausgetragen. Diese bietet rund 2‘500 Zuschauern Platz.

Neben dem sportlichen Spektakel mit drei Weltklasse-Nationen darf sich in Lausanne auch das Rahmenprogramm sehen lassen. Geplant sind am Vierländerturnier unter anderem Eröffnungs- und Schluss-Zeremonien, eine Exhibition zwischen einem Team von professionellen Behinderten-Handballern und einer Auswahl von ehemaligen Stars der 90er im Rollstuhl, ein Schnuppertag für Jugendliche sowie ein Handball-Village, um den Sport dem westschweizer Publikum näher zu bringen. In den aussergewöhnlichen Event integriert werden auch Jubiläums-Feierlichkeiten: Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) feiert im Jahr 2014 sein 40-jähriges Bestehen.
 


 
Swiss Handball Cup

5. und 6. April 2014, Malley, Lausanne

Das Teilnehmerfeld: 
Spanien (Weltmeister 2013)
Schweden (Olympia-Zweiter 2012)
Kroatien (EM-Dritter 2012, Olympia-Dritter 2012, WM-Dritter 2013)
Schweiz (Gastgeber)

Weitere Informationen: www.swisshandballcup.ch

Quelle: Marco Ellenberger

Die Besten der Welt
Es liest sich wie das "Who is Who" des Welthandballs: Spanien, Kroatien, Schweden. Es sind die drei Gast-Nationen am Swiss Handball Cup im April 2014 in Lausanne.
11.03.2013
Nationalmannschaft: Die Spieler-Statistiken aus Deutschland

Die beiden Länderspiele gegen den WM-Viertelfinalisten aus Deutschland sind Vergangenheit. In Erinnerung bleiben zwei Partien vor tollen Kulissen – eine, die am Samstag mit einer empfindlichen Kanterniederlage endete, und eine, die am Sonntag eine starke Reaktion der Schweizer Nationalmannschaft hervorbrachte. Hier die Statistiken der beiden Spiele in der Übersicht.
 

Samstag: Deutschland – Schweiz 36:22 (19:7)
Rittal-Arena, Wetzlar – 4412 Zuschauer (ausverkauft) – Sr. Opava/Valek (Tsch).

Torhüter Paraden Gegentore Abwehrquote
Andreas Merz (1. bis 30.) 6 18 25%
Nikola Portner (31. bis 60. plus 1 Penalty) 6 18 25%

 

Feldspieler Würfe 7m Wurfquote Fehler Zeitstrafen
Manuel Liniger 2/3 1/1 66%    
Andrija Pendic 9/11 3/3 82% 4  
Manuel Reber 0/5   0% 2  
David Graubner 3/9   33% 3  
Alen Milosevic 2/3   66% 1  
Marcel Hess 0/1   0%    
Thomas Heer 1/1   100%    
Thomas Hofstetter 4/8   50% 2  
Severin Ramseier 1/1   100%    
Luka Maros 0/1   0%    
Luca Spengler 0/2   0% 1 1
Michal Svajlen 0/1   0% 2  



Sonntag: Deutschland – Schweiz 30:25 (15:11)
Conlog-Arena, Koblenz – 3208 Zuschauer – Sr. Opava/Valek (Tsch).

Torhüter Paraden Gegentore Abwehrquote
Andreas Merz (1. bis 30.) 4 13 24%
Remo Quadrelli (31. bis 60. plus 2 Penaltys) 6 17 26%

 

Feldspieler Würfe 7m Wurfquote Fehler Zeitstrafen
Andrija Pendic 7/8 4/4 88% 3  
Manuel Reber          
David Graubner 0/5   0% 1  
Alen Milosevic 5/5   100%   1
Marcel Hess 1/1   100%   1
Thomas Heer 1/1   100% 1  
Thomas Hofstetter 3/7   43%    
Severin Ramseier 2/2   100%   1
Stefan Huwyler          
Luka Maros 2/7   29% 1  
Luca Spengler 1/3   33%   1
Michal Svajlen 3/7   43% 3 1



 

Quelle: Marco Ellenberger

 

 

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