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EM-Qualifikation 2014

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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International Handball Federation

.:: EM-Qualifikation 2014 ::.
 

 
Die Schweizer Nationalmannschaft trifft in der EM-Qualifikation in einer attraktiven Gruppe auf Spanien, Mazedonien und Portugal. Die ersten beiden Teams sowie der beste Gruppendritte sichern sich den direkten Einzug an die EM-Endrunde, die im Januar 2014 in Dänemark stattfindet.
 
 
 
.:: Tabelle Gruppe 1 ::.
 
   SpieleSiegeRemisNiederlagenT+/-TD(+/-)Punkte
1Spanien6600179:115+6412
2Mazedonien6303142:150- 86
3Portugal6213147:166- 195
4Schweiz6015135:172- 371
 
.:: Spielplan ::.
 
DatumZeitOrtSpielResultat
31.10.201220:00Skopie (MKD)Mazedonien - Schweiz30 : 24
01.11.201212:30Sevilla (ESP)Spanien - Portugal34 : 20
04.11.201216:00BBC Arena, SchaffhausenSchweiz - Spanien22 : 33
04.11.201217:00Espinho (POR)Portugal - Mazedonien32 : 25
03.04.201320:30Skopje (MKD)Mazedonien - Spanien17 : 24
04.04.201319:30Kreuzbleiche, St. GallenSchweiz - Portugal26 : 26
07.04.201312:30Guadalajara (ESP)Spanien - Mazedonien29 : 17
07.04.201318:00Santo Tirso (POR)Portugal - Schweiz27 : 25
12.06.201320:00Saalsporthalle, ZürichSchweiz - Mazedonien22 : 27
12.06.201322:30Guimaraes (POR)Portugal - Spanien23 : 30
16.06.201313:00León (ESP)Spanien - Schweiz29 : 16
16.06.201320:30Skopje (MKD)Mazedonien - Portugal26 : 19
 
* = live im Schweizer Sportfernsehen (SSF)
 
.:: News ::.
 
16.06.2013
EM-Qualifikation: Die Schweiz in Spanien ohne Chance

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft hat das letzte Spiel der EM-Qualifikation auswärts gegen Weltmeister Spanien deutlich mit 16:29 verloren. Die SHV-Auswahl erwischte zwar einen hervorragenden Start und führte zu Beginn dank starker Defensive mit 3:1, erzielte danach aber während 19 Minuten nur noch einen Treffer. So zog das Heimteam bis zur Pause auf 13:6 davon und brachte den diskussionslosen Sieg im zweiten Durchgang ohne Schwierigkeiten über die Zeit.

Zumindest eine Viertelstunde lang schaffte es die SHV-Auswahl, den Weltmeister vor knapp 3000 begeisterten Zuschauern in León zu ärgern. Die Schweizer, die sehr konzentriert und mit einer wachen, agilen Verteidigung starteten, lagen nach zwölf Minuten vorab dank dreier sehenswerter Treffer von Alen Milosevic mit 4:3 in Führung, während sich das Heimteam in der Startphase etwas schwer tat. Nachdem Spanien in der 17. Minute beim 5:4 durch Raul Entrerrios aber erstmals selbst vorne lag, war der zuvor scheinbar vorhandene Bann gebrochen. Es war, als hätten die Gäste mit ihrem guten Start den schlafenden Riesen erst richtig geweckt. In den darauf folgenden sieben Minuten machte der Weltmeister mit der Schweizer Nationalmannschaft nämlich kurzen Prozess, stellte auf 10:4 (23.) und entschied die Partie schon früh. Der SHV-Auswahl gelangen derweil zwischen der fünften Minute und der Pause gerade noch drei Treffer.

Die Schweizer hatten dem Heimteam in der Folge ohnehin nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen. Im Gegenteil: Vielmehr blieb festzuhalten, dass gegen die massive, physisch starke 6-0-Deckung des Weltmeisters für die SHV-Auswahl mit ihren derzeitigen Mitteln kaum etwas auszurichten ist. Der aufgrund von Leistenbeschwerden nur rund 20 Minuten eingesetzte Andy Schmid kämpfte auf der Regisseur-Position ebenso glücklos wie die danach eingesetzten Roman Caspar und Thomas Hofstetter, und weil die Leistungsträger wie David Graubner und Marco Kurth aus dem Rückraum kaum einmal zu brauchbaren Abschlussmöglichkeiten kamen, standen am Ende des Spiels nur gerade drei Tore aus der zweiten Reihe zu Buche. Weil der starke spanische Keeper Gonzalo Perez, mit 18 Paraden ein sicherer Rückhalt, ausserdem die spärlichen Schweizer Chancen vom Flügel wiederholt zunichte machte, konnte das Heimteam das Deckungszentrum zusätzlich verstärken.

Die von Lubomir Svajlen betreute Mannschaft musste so enorm hart für ihre Tore arbeiten. Für einfache Treffer, beispielsweise aus dem Gegenstoss, fehlte oftmals die Präzision, das Tempo oder auch die Cleverness. Kam hinzu, dass die SHV-Auswahl, in der die junge Generation viel Einsatzzeit erhielt, zahlreiche, teils unnötige Ballverluste zu verzeichnen hatte, und Spanien diese Unzulänglichkeiten jeweils gnadenlos bestrafte. Die Iberer hatten ihren Gegner nach der Startviertelstunde in jeglicher Hinsicht im Griff – und die Schweizer durften am Ende froh sein, dass die Niederlage nicht deutlicher ausfiel. Beim 26:11 (51.) hatte das Skore nämlich zwischenzeitlich bedrohliche Ausmasse angenommen. Dass dem vom eigenen Anhang frenetisch gefeierten Heimteam in den Schlussminuten die letzte Konsequenz etwas abhanden ging, war verständlich. Die einzige Panne aus Sicht des Weltmeisters blieb so am Ende, dass es der DJ vor dem Spiel nicht fertig brachte, die spanische Nationalhymne in Gang zu bringen. Doch auch das war schnell gelöst: Das Publikum in León sprang spontan ein und zelebrierte den "Marcha Real" halt selbst.
 


 
EM-Qualifikation, Gruppe 1


Spanien – Schweiz 29:16 (13:6)
Palacio Municipal de Deportes, León – 2750 Zuschauer – Sr. Jurinovic/Mrvica (Kro).
Torfolge: 0:1, 1:1, 1:3 (5.), 3:3, 3:4 (12.), 10:4 (23.), 10:6 (24.), 13:6; 16:6, 17:7, 17:8, 19:8, 19:9, 21:9, 22:10, 22:11, 26:11, 27:12, 27:13, 29:13, 29:16.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Spanien; 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Spanien: Perez (18 Paraden)/Sierra (für 1 Penalty); Rocas (3/1), Maqueda (2), Tomas (2), Raul Entrerrios (4), Aguinagalde (2), Ugalde (3), Juan Garcia (2), Andreu, Canellas (1), Montoro (2), Morros (1), Antonio Garcia (4), Guardiola (2), Mindeguia (1).
Schweiz: Bringolf (5 Paraden)/Portner (31./4 Paraden); Schmid, Goepfert (2), Kurth (3/2), Liniger (1), Graubner (1), Milosevic (3), Hess (1), Hofstetter, Ramseier, Maros, Spengler (2), Cvijetic (2), Caspar (1), Svajlen.
Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Pendic, Heer, Schelbert (alle verletzt) und Merz (abwesend). Time-outs: Schweiz (20./7:4, 47./22:11); Spanien (12./3:4).

Quelle: Marco Ellenberger

Kein Durchkommen
Die Schweizer Nationalmannschaft verliert das letzte Spiel der EM-Qualifikation auswärts gegen Weltmeister Spanien erwartungsgemäss deutlich mit 16:29.
14.06.2013
Die SHV-Auswahl muss in Spanien auf Goran Perkovac verzichten

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft muss im letzten Spiel der laufenden EM-Qualifikation am Sonntagnachmittag in Spanien ohne ihren Headcoach Goran Perkovac auskommen. Der Olympiasieger von 1996 musste gestern Donnerstag aufgrund einer akuten Blinddarmentzündung notfallmässig operiert werden und kann die Reise zum Auswärtsspiel gegen den aktuellen Weltmeister nicht antreten. Assistenztrainer Lubomir Svajlen wird darum in León die Hauptverantwortung übernehmen.

Quelle: Marco Ellenberger

11.06.2013
Goran Perkovac: "Wir haben das schon einmal erlebt"
Die Schweizer Nationalmannschaft empfängt am Mittwoch (20 Uhr, Saalsporthalle) Mazeodnien zum letzten Heimspiel der EM-Qualifikation. Die SHV-Auswahl ist gefordert – nur mit einem Heimsieg könnte die ungeliebte EM-Vorqualifikation in der nächsten Saison noch umgangen werden. Nationaltrainer Goran Perkovac nimmt vor dem Spiel im kurzen Interview Stellung.
 
 
Goran, nach der langen, anstrengenden Saison steht jetzt mit dem Heimspiel gegen Mazedonien noch eine ganz wichtige Partie auf dem Programm. Was hast du für einen Eindruck von der Stärke und der Präsenz deiner Mannschaft?
Goran Perkovac: Wir sind insgesamt gut beieinander. Natürlich war es vor allem für die Bundesliga-Legionäre eine sehr fordernde Saison, und sie werden sicher eine gewisse Müdigkeit spüren. Alle anderen machen mir diesbezüglich aber einen sehr guten Eindruck.

Im Hinspiel im Oktober in Mazedonien ging in der ersten Halbzeit ziemlich viel schief – und die Partie war früh entschieden. Was braucht es, um gegen diesen Gegner zu bestehen?
Goran Perkovac: Wir können die beiden Spiele nicht miteinander vergleichen. Damals haben uns wichtige Spieler wie Michal Svajlen oder Alen Milosevic gefehlt. Im Vergleich zum Oktober ist unsere Mannschaft jetzt ausgeglichener. Zur Frage: Gegen Mazedonien braucht es viel Geduld im Angriff, wenig technische Fehler, eine gute Deckung und einen starken Goalie. Ausserdem müssen wir einen schnellen Handball spielen und die Gegenstösse forcieren, weil Mazedonien im Normalfall zwischen Angriff und Verteidigung mehrere Wechsel vornimmt.

In der Saalsporthalle wird morgen eine schöne Kulisse erwartet, allerdings dürften die Anhänger Mazedoniens in der Überzahl sein. Ist das ein Thema?
Goran Perkovac: Wir werden das intern sicher noch ansprechen, doch das wird kein Problem darstellen. Wir haben das vor ein paar Jahren in der Saalsporthalle gegen Serbien ja schon mal erlebt, und damals eine hervorragende Leistung abgerufen (32:32-Remis, Red.).

Beide Mannschaften müssen das Spiel gewinnen. Wer hat eigentlich mehr Druck?
Goran Perkovac: Der Druck liegt ganz klar auf der Seite der Mazedonier. Es wäre für sie nämlich ein kleines Desaster, die Qualifikation für die EM zu verpassen. Ausserdem sind sie als Fünfter der letzten EM auch auf dem Papier die Favoriten. Selbstverständlich werden wir aber alles daran setzen, unser Heimspiel zu gewinnen und damit die EM-Vorqualifikation in der nächsten Saison zu umgehen. Wir glauben an unsere Stärken und auch daran, dass die Überraschung möglich ist.

EM-Qualifikation: Schweiz – Mazedonien
Mittwoch, 12. Juni, 20 Uhr, Saalsporthalle, Zürich

Quelle: Marco Ellenberger

Zuversicht
Nationaltrainer Goran Perkovac sieht Mazedonien morgen (20 Uhr, Saalsporthalle) zwar in der Favoritenrolle, glaubt aber an eine Überraschung seiner Mannschaft.
11.06.2013
Mazedonien: Die EM-Teilnahme als grosses Ziel
Wie für die Schweiz steht auch für Mazedonien morgen Mittwoch (20 Uhr) in der Saalsporthalle viel auf dem Spiel. Nur mit einem Sieg können sich die Südosteuropäer die Türe zur EM offenhalten. Gleichzeitig müssen sie auf eine Niederlage Portugals gegen das bereits qualifizierte Spanien hoffen – ehe dann am Sonntag die entscheidende direkte Begegnung auf dem Programm stehen würde.

«Wir sind voll fokussiert auf die Partie gegen die Schweiz, das ist das wichtigste Spiel für uns», sagte Mazedoniens Headcoach Ivica Obrvan, der mit Dejan Manaskov, Goce Georgievski und Torhüter Peter Angelov auf drei wichtige Spieler verletzungshalber verzichten muss, gegenüber eurohandball.com. Ausserdem spüren Naumce Mojsovski – der Regisseur von Metalurg Skopje (77 Tore in der diesjährigen Champions League) ist einer der Stars der Mannschaft – sowie Filip Mirkulovski die Strapazen der langen Saison und sind angeschlagen. Ihre Einsätze sollen zumindest fraglich sein. Auflaufen wird in der Saalsporthalle mit Kiril Lazarov aber der Topstar der Mannschaft, der vergangene Woche mit einer Transfer-Meldung aufhorchen liess: Der Weltklasse-Linkshänder (115 Länderspiele, 849 Tore) wechselt auf die kommende Saison von Madrid nach Barcelona.

EM-Qualifikation: Schweiz – Mazedonien
Mittwoch, 12. Juni, 20 Uhr, Saalsporthalle, Zürich

Quelle: Marco Ellenberger

Unter Druck
Mazedonien – hier mit Weltklasse-Linkshänder Kiril Lazarov – muss am Mittwoch in Zürich unbedingt gewinnen, um die Chance auf die EM-Teilnahme zu wahren.
09.06.2013
Schweiz vs. Mazedonien auf handballTV.ch und ehfTV.com

Das EM-Qualifikations-Heimspiel der Schweiz vom kommenden Mittwoch (20 Uhr, Saalsporthalle) gegen Mazedonien kann im Internet als Live-Stream verfolgt werden, und zwar sowohl auf handballTV.ch als auch auf ehfTV.com, der Plattform des europäischen Handball-Verbands. Dort werden im Übrigen noch weitere, entscheidende Spiele der EM-Qualifikation live übertragen – beispielsweise Russlands Heimspiel gegen Serbien, oder Deutschlands Auftritt in Monetengro.
  


 
EM-Qualifikation: Live-Spiele auf ehfTV.com


Mittwoch, 12. Juni
16.00 Uhr: Russland – Serbien
20.00 Uhr: Schweiz – Mazedonien (auch auf handballTV.ch)
20.00 Uhr: Montenegro – Deutschland

Sonntag, 16. Juni
18.00 Uhr: Slowenien – Weissrussland
19.15 Uhr: Österreich – Russland
20.30 Uhr: Mazedonien – Portugal

Quelle: Marco Ellenberger

21.05.2013
EM-Qualifikation: Auswärtsspiel gegen Spanien neu in León
Der spanische Handball-Verband hat das EM-Qualifikation-Spiel gegen die Schweiz vom Sonntag, 16. Juni, nach León verlegt. Als Austragungsort der Partie war ursprünglich das nordwestspanische Pontevedra vorgesehen. Was sich nicht verändert hat, ist die Anspielzeit: Das Spiel wird um 13 Uhr angepfiffen und in Spanien vom öffentlichen TV-Sender «Teledeporte» live übertragen.

Quelle: Marco Ellenberger

21.05.2013
Mazedonien-Heimspiel: Schon rund 1000 Tickets abgesetzt

Die Schweiz und Mazedonien dürften sich am Mittwoch, 12. Juni, in der Zürcher Saalsporthalle in einer prickelnden Atmosphäre begegnen. Für die Partie wurden bereits rund 1000 Tickets abgesetzt, wovon aber mehr als zwei Drittel den Fan-Sektor der Gäste betreffen. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) empfiehlt den Schweizer Anhängern darum, möglichst den Vorverkauf zu benützen.

Auch wenn die SHV-Auswahl die EM-Endrunde im Jahr 2014 in Dänemark nicht mehr erreichen kann, verspricht das Heimspiel gegen Mazedonien viel Brisanz: Die Mazedonier benötigen unbedingt einen Sieg, um Portugal in der laufenden Ausscheidung noch abzufangen – die Schweiz ihrerseits benötigt einen Sieg, um der ungeliebten EM-Vorqualifikation in der nächsten Saison zu entgehen. 

Der Vorverkauf für das Spiel gegen Mazedonien läuft bei ticketportal unter der Nummer 0900 101 102 (CHF 1.19/Min., Anrufe ab Festnetz), im Internet unter ticketportal.com, an jedem SBB-/SOB- und BLS-Bahnhof, in über 1‘000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop-City-Warenhäusern und weiteren Verkaufsstellen.

Ausserdem ist beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein spezielles Angebot (maximal 15 Tickets zum Preis von nur 120 Franken) für Teams und Vereine erhältlich. Das Kontingent ist beschränkt, das Angebot gilt solange Vorrat. Bestellung per Mail an tickets@handball.ch.

Quelle: Marco Ellenberger

Prickelnde Atmosphäre
Die Schweiz trifft am Mittwoch, 12. Juni, in Zürich auf Mazedonien. Für das Spiel sind bereits rund 1000 Tickets abgesetzt. Der Vorverkauf läuft weiter bei ticketportal.
19.04.2013
Mazedonien-Heimspiel: Der Vorverkauf läuft bei ticketportal
Die Schweizer Nationalmannschaft beendet die laufende EM-Qualifikation im kommenden Juni mit dem Heimspiel gegen Mazedonien und dem Auswärtsspiel gegen Weltmeister Spanien. Mazedonien ist am Mittwochabend, 12. Juni, um 20 Uhr in der Zürcher Saalsporthalle zu Gast – die Partie in Spanien wird am Sonntag, 16. Juni, in Pontevedra ausgetragen.

Für das Aufeinandertreffen mit dem EM-Fünften Mazedonien in Zürich läuft ab sofort der Vorverkauf. Erhältlich sind nummerierte Sitzplätze sowie Stehplätze. Die Karten gibt es bei ticketportal unter der Nummer 0900 101 102 (CHF 1.19/Min., Anrufe ab Festnetz), www.ticketportal.com, an jedem SBB-/SOB- und BLS-Bahnhof, in über 1‘000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop-City-Warenhäusern und weiteren Verkaufsstellen.

Eine grosse Nachfrage an Tickets besteht zurzeit bereits von Seiten mazedonischer Anhänger: Für den Gäste-Sektor in der Saalsporthalle wurden schon über 500 Karten abgesetzt. Der SHV empfiehlt den Schweizer Handballfans darum, möglichst den Vorverkauf zu benützen. Lasst uns die Halle an diesem Mittwochabend in einen Hexenkessel verwandeln und unsere Nationalmannschaft lautstark unterstützen. Damit das Heimspiel auch ein Heimspiel wird. Hopp Schwiiz!

 
Mazedonien-Heimspiel: Jetzt Team-Tickets bestellen!

Ein spezielles Angebot für Teams und Vereine – maximal 15 Sitzplätze zum Preis von 120 Franken – ist wie für die vergangenen Länderspiele direkt beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) verfügbar. Bestellungen können via Mail an tickets@handball.ch aufgegeben werden. Das entsprechende Ticket-Kontingent ist beschränkt; das Angebot gilt solange Vorrat.
 

Quelle: Marco Ellenberger

Hopp Schwiiz!
Die Schweiz trifft am 12. Juni in Zürich auf Mazedonien. Für die Schweizer Fans gilt: Tickets unbedingt im Vorverkauf sichern – damit das Heimspiel ein Heimspiel wird.
07.04.2013
EM-Qualifikation: Bittere Schweizer Niederlage in Portugal

Die Schweizer Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation einen bitteren Rückschlag erlitten: Die SHV-Auswahl verlor auswärts gegen Portugal unglücklich mit 25:27, nachdem sie das Spiel während einer Dreiviertelstunde dank einem überzeugenden Auftritt souverän unter Kontrolle hatte. In den letzten 15 Minuten gelangen den Schweizern vor 2800 Fans aber nur noch zwei Treffer. Der angestrebte dritte Gruppenplatz ist für die Schweiz damit in weite Ferne gerückt.

Mit 23:19 führte die Mannschaft von Trainer Goran Perkovac nach 45 Minuten, als das Unheil seinen Lauf nahm. Nichts, aber auch gar nichts hatte zu diesem Zeitpunkt darauf hingedeutet, dass die Schweizer in Santo Tirso überhaupt noch einmal in Bedrängnis kommen sollten. Doch die dritte Zeitstrafe und die damit verbundene Disqualifikation gegen Michal Svajlen (46.) läuteten eine Schlussviertelstunde ein, welche die Schweizer wohl nur zu gerne aus ihrem Gedächtnis löschen würden. Portugal, das bis dahin vor heimischem Publikum gegen die hervorragende Deckung der SHV-Auswahl wiederholt einen ratlosen Eindruck gemacht hatte und vor allem Andy Schmid (8) nie in den Griff bekam, kam mehr oder weniger unverhofft doch noch einmal ins Spiel zurück.

Dass es soweit kam, hatte mehrere Gründe. Einerseits fällten die schwedischen Referees, die eine über weite Strecken makellose Leistung ablieferten, in der Schlussphase den einen oder anderen kritischen Entscheid zu viel zugunsten des Heimteams. So kassierten die Schweizer zwischen der 46. und der 55. Minute gleich vier Zeitstrafen, und mussten rund 90 Sekunden gar in doppelter Unterzahl agieren. Andererseits war es aber die SHV-Auswahl selbst, die den Portugiesen die Möglichkeiten zur Wende mit ihrem Einbruch überhaupt erst eröffnete. In der zunehmend lauter werdenden Ambiance ging den Gästen die zuvor beeindruckende Leichtigkeit plötzlich abhanden: Die Schweiz beging offensiv und defensiv vermeidbare Fehler, vergab ihre noch vorhandenen Möglichkeiten und musste Portugal darum die Wende vorab aus eigenem Verschulden zugestehen. Marco Kurth stellte in der 57. Minute zwar noch einmal auf 25:25, doch zwei Penaltytreffer von Pedro Solha besiegelten die aus Schweizer Sicht am Ende ebenso unglückliche wie unnötige Niederlage.

"Das war bis zur 45. Minute einer unserer besten Auftritten seit langer Zeit", sagte Goran Perkovac. "Wir haben das Spiel dominiert, waren die deutlich bessere Mannschaft. Wenn wir die unnötigen Fehler in der Schlussphase nicht begehen, gewinnen wir das Spiel. Das gehört jetzt halt aber zu unserem Lernprozess." Tatsächlich war es lange Zeit höchst beeindruckend, was die SHV-Auswahl in Santo Tirso ablieferte. Die bewegliche, aggressive 6-0-Deckung – mit dem immer stärker werdenden Remo Quadrelli (16 Paraden) – sowie der im Vergleich zum Donnerstag viel bessere Rückzug liessen die Portugiesen überhaupt nie zu ihrem Spiel finden. Es war lediglich der fehlenden Cleverness zuzuschreiben, dass sich die Schweizer nicht schon vor der Pause einen Vorsprung erarbeiteten. Das holten die Gäste dann zu Beginn des zweiten Durchgangs nach. Im Hexenkessel von Santo Tirso fehlte der SHV-Auswahl aber die Ruhe und Abgeklärtheit, um den Vorprung über die Zeit zu bringen und sich für den starken Auftritt auch mit den beiden Punkten zu belohnen.
  


 
EM-Qualifikation Männer

Portugal – Schweiz 27:25 (14:14)
Pavilhão Desportivo, Santo Tirso – 2800 Zuschauer (ausverkauft) – Sr. Johansson/Kliko (Sd).
Torfolge: 1:0, 1:2, 2:3, 5:3, 6:4, 6:6, 7:6, 7:8, 13:12, 13:14, 14:14; 14:16, 16:16, 16:18, 17:18, 17:21 (40.), 19:23, 21:23, 21:24 (51.), 25:24, 25:25 (57.), 27:25.
Strafen: 5mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation (Duarte/53.) gegen Portugal; 7mal 2 Minuten inkl Disqualifikation (Svajlen/46.) gegen die Schweiz.
Portugal: Figueira (15 Paraden); Pereira (2), Solha (5/3), Tavares (2), Pesqueira, Costa, Carneiro (1), Andrade (1), Moreira (1), Magalhaes, Ferraz, Davyes (4), Duarte (2), Rocha (4), Spinola (5).
Schweiz: Quadrelli (16 Paraden)/Portner (für 2 Penaltys/1 Parade); Schmid (8), Kurth (3), Liniger (4/1), Pendic (3/2), Graubner (4), Milosevic (2), Hess, Heer, Ramseier (1), Maros, Svajlen.
Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Baviera, Schelbert (alle verletzt), Freivogel (überzählig), Bringolf, Hofstetter und Cvijetic (alle nicht eingesetzt). Figueira hält Penalty von Liniger (30./14:14). Portner hält Penalty von Andrade (43./17:21). Time-outs: Portugal (28./13:13, 40./17:20, 60./27:25); Schweiz (23./10:10, 49./20:23, 57./25:24).

Quelle: Marco Ellenberger

Ende mit Schrecken
Die Schweiz muss in Portugal eine bittere 25:27-Niederlage hinnehmen. In der hektischen Schlussphase gibt die SHV-Auswahl den Sieg noch aus der Hand.
05.04.2013
EM-Qualifikation: Das Rückspiel als Live-Stream im Internet

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Die Schweiz bestreitet drei Tage nach dem gestrigen 26:26-Remis in St. Gallen gegen Portugal am Sonntag bereits das Auswärtsspiel gegen den gleichen Gegner. Die Partie in Santo Tirso wird ab 18 Uhr im Internet auf www.andebol.tv als Live-Stream übertragen.

Die Ausgangslage für die SHV-Auswahl hat sich indes nicht verändert: Um den angestrebten dritten Platz der Gruppe zu erreichen, sind die Schweizer Handballer in Portugal auf weitere Punkte angewiesen. Die Schweizer Nationalmannschaft reist am Samstag via Porto nach Santo Tirso.

Quelle: Marco Ellenberger

02.04.2013
EM-Qualifikation: Von Schlüsselspielen und Favoritenrollen

Der Schweizer EM-Quali-Gegner Portugal hat sich während der vergangenen Tage in Serbien auf die beiden Spiele gegen die SHV-Auswahl vorbereitet. Die Portugiesen haben in Belgrad auch ein Testspiel gegen Israel – betreut vom ehemaligen Schweizer Nationaltrainer Dragan Djukic – bestritten und sich dabei 26:26-Unentschieden getrennt. Die EHF-Website widmete sowohl der Schweiz als auch Portugal eine Vorschau auf die "Schlüsselspiele" der nächsten Tage.

"Wir haben in Serbien beste Bedingungen vorgefunden. Es war für uns eine tolle Gelegenheit, mit dem isrealischen Nationalteam zusammenzuarbeiten", sagte Portugals Trainer Rolando Freitas, der sein Team zur ersten EM-Teilnahme seit 2006 führen will. Die Schweiz wartet im Übrigen ebenfalls seit jener Endrunde auf die Qualifikation für ein grosses Turnier. Zum 26:26-Remis im Test gegen Isreal liess sich Freitas wie folgt zitieren: "Israel war ein guter Gegner mit jungen, talentierten Spielern. Die Partie war ein wichtiger Teil unserer ganzen Vorbereitung und ein guter Test."

Portugal, das zum Auftakt der laufenden Qualifikation gegen Spanien mit 20:34 verlor, und kurz darauf gegen Mazedonien einen 32:25-Heimsieg feierte, hat in der Gruppe 1 derzeit eine gute Ausgangslage. Trotzdem sagte Rolando Freitas: "Es ist nicht einfach, unsere Chancen für die EM-Teilnahme einzuschätzen. Wir werden bis im Juni warten müssen, ehe alle Spiele vorbei sind. Wir denken darum nur Schritt für Schritt." Der nächste dieser Schritte folgt nun am Donnerstag in St. Gallen. "Die beiden Spiele gegen die Schweiz sind sehr wichtig, möglicherweise gar entscheidend. Ich kann dabei nicht sagen, dass wir die Favoriten sind", sagte Rolando Freitas weiter.

Ebenfalls gegenüber eurohandball.com sagte der Schweizer Nationaltrainer Goran Perkovac: "Die Partien gegen Portugal sind für uns absolute Schlüsselspiele. Mit zwei Siegen wäre die EM-Teilnahme für uns wieder in Reichweite. Unsere Strategie mit den hoffnungsvollen Nachwuchsakteuren ist jedoch langfristig ausgelegt." Die beiden Artikel auf der Website der EHF (eurohandball.com) sind direkt unter den folgenden Links zu finden:
 

Interview mit Goran Perkovac (EHF) Interview mit Rolando Freitas (EHF)

 

Quelle: Marco Ellenberger

Schlüsselspiele
Portugals Nationaltrainer Rolando Freitas sieht seine Mannschaft gegen die Schweiz nicht unbedingt in der Favoritenrolle, wie er gegenüber eurohandball.com sagt.
01.04.2013
Goran Perkovac: "Auf unsere Stärken fokussieren"

Seit heute Montag bereitet sich die Schweizer Handball-Nationalmannschaft in St. Gallen auf die beiden Spiele gegen Portugal vor. Trainer Goran Perkovac kann nun während dreier Tage mit seinem Kader arbeiten, ehe das wegweisende Spiel in der Kreuzbleiche auf dem Programm steht. Am Donnerstag um 19.30 Uhr gilt es ernst. Für die Begegnung sind schon über 1500 Tickets weg.

Mit den beiden Spielen gegen Portugal stehen für die Schweizer Handballer in der ersten Aprilwoche die möglicherweise wichtigsten Partien der ganzen Saison auf dem Programm. Mit einem Heimsieg am Donnerstag könnte sich die SHV-Auswahl zurück in den Kampf um den angestrebten dritten Platz bringen; bei einem zusätzlichen Auswärtssieg am Sonntag wäre vielleicht sogar der zweite Gruppenrang wieder in Reichweite. Sollten aus den Spielen hingegen keine Punkte resultieren, wäre die Ausscheidung für die Schweizer gelaufen. Entsprechend ist auch ein gewisser Druck vorhanden: Nach den erwartungsgemässen Niederlagen im vergangenen Herbst in Mazedonien und gegen Spanien folgen nun die Spiele, in denen es sprichwörtlich um sein – oder eben: nicht sein – geht.

"Wir wollen uns am Donnerstag auf unsere Stärken fokussieren", sagt Nationaltrainer Goran Perkovac, der mit viel Respekt von Gegner Portugal spricht. "Das ist eine sehr eingespielte, gefährliche Mannschaft, die in den vergangenen Jahren grosse Fortschritte gemacht hat. Trotzdem: Wenn wir eine optimale Leistung abrufen, sind wir in der Lage, Portugal zu besiegen." Im Gegensatz zu den Deutschland-Länderspielen vor drei Wochen kann die SHV-Auswahl am Donnerstag in St. Gallen sowie am Sonntag in Santo Tirso wieder auf die Leistungsträger Andy Schmid und Marco Kurth zurückgreifen. Auch darum sagt Goran Perkovac: "Ich glaube, dass wir als Mannschaft weiter sind als noch vor zwei, drei Monaten. Wir sind ausgeglichener besetzt."

Allerdings werden die Schweizer von den Iberern wohl auch stark gefordert. Portugal, das im vergangenen November gegen Mazedonien einen klaren 32:25-Heimsieg feierte, kommt auf dem Papier gar als Favorit nach St. Gallen. Umso wichtiger wird die Unterstützung des Publikums sein. "Ich hoffe, dass der Funke sprint", sagt Goran Perkovac. "Es braucht von unseren Spielern das Bewusstsein, dass wir zu Hause spielen und von der ganzen Halle unterstützt werden. Wenn die Fans unseren Einsatz spüren, und alle mitmachen, dann können wir davon richtig stark werden."

Quelle: Marco Ellenberger

Der Countdown läuft
Am Donnerstag trifft die Schweizer Nationalmannschaft in St. Gallen auf Portugal. Seit Montagvormittag bereitet sich die SHV-Auswahl auf die wegweisende Partie vor.
27.03.2013
SHV-Auswahl: Gegen Portugal wieder mit Schmid und Kurth
Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag, 4. April (19.30 Uhr), in der Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen das wegweisende EM-Qualifikations-Spiel gegen Portugal. Für die Begegnung mit den Iberern hat Nationaltrainer Goran Perkovac vorerst siebzehn Akteure aufgeboten. Die SHV-Auswahl wird am Ostermontag zur Vorbereitung in St. Gallen einrücken.

Gegen die körperlich starken Portugiesen kann Goran Perkovac wieder auf zwei wichtige Teamstützen bauen, die in den Länderspielen gegen Deutschland vor drei Wochen noch gefehlt hatten. Andy Schmid, der damals mit seinem Verein im Europacup im Einsatz stand, kehrt ebenso in die Mannschaft zurück wie der von seiner Verletzung genesene Linkshänder Marco Kurth. Weiterhin nicht dabei sind die verletzten Nicolas Raemy, Fabio Baviera und Ruben Schelbert sowie Florian Goepfert, der nach seiner Verletzung noch nicht zur alten Form zurückgefunden hat.

Ausserdem muss die Nationalmannschaft gegen Portugal krankheitshalber auf Wacker Thuns Torhüter Andreas Merz verzichten. Für ihn rückt Aurel Bringolf von GC Amicitia wieder in die SHV-Auswahl. Dieser hatte an den beiden Vierländerturnier in Doha und Winterthur über den Jahreswechsel mit starken Auftritten auf sich aufmerksam gemacht. Ebenfalls neu im Aufgebot stehen Stefan Freivogel (23) von GC Amicitia sowie Kadetten Schaffhausens Nikola Cvijetic (23). Der rechte Flügelspieler könnte gegen Portugal zu seinem Länderspiel-Debüt kommen.

Sowohl für das Heimspiel am 4. April in St. Gallen als auch für die Reise zum Auswärtsspiel nach Portugal am darauffolgenden Wochenende wird Nationaltrainer Goran Perkovac seinen Kader jeweils auf sechzehn Akteure reduzieren. Für die Schweizer Nationalmannschaft, die sich in der laufenden EM-Qualifikation den dritten Gruppenrang – hinter den Favoriten aus Spanien und Mazedonien – zum Ziel gesetzt hat, haben die Partien gegen Portugal entscheidenden Charakter.

EM-Qualifikation: Schweiz – Portugal
Donnerstag, 4. April, 19.30 Uhr, Sporthalle Kreuzbleiche, St. Gallen

EM-Qualifikation: Portugal – Schweiz 
Sonntag, 7. April, 18 Uhr, Santo Tirso (Portugal)
Dokumente:
Kaderliste für die Spiele gegen Portugal210 KByte

Quelle: Marco Ellenberger

Wegweisend
Die SHV-Auswahl trifft sich am Ostermontag in St. Gallen zur Vorbereitung auf die wegweisenden Portugal-Spiele. Wieder dabei sind Andy Schmid und Marco Kurth.
04.11.2012
EM-Qualifikation: Die Schweiz mit einer starken Reaktion

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft hat das erste Heimspiel der EM-Qualifikation gegen Spanien mit 22:33 verloren. Vor 2480 Zuschauern in der BBC Arena zeigte die SHV-Auswahl eine deutliche Reaktion auf den missglückten Auftakt vom vergangenen Mittwoch in Mazedonien. Gegen die übermächtige Weltklasse-Equipe von der iberischen Halbinsel blieben die Schweizer während einer Dreiviertelstunde bis zum 16:22 im Spiel.

Es war wohl nahe am Optimum, was die Schweizer am Sonntagnachmittag aus ihren derzeitigen Möglichkeiten herausholten. Gegen die körperlich und spielerisch übermächtigen Spanier nahmen sie vor allem in der Verteidigung den geforderten Kampf an und wehrten sich nach Kräften. So gelang es der SHV-Auswahl, den gefürchteten iberischen Express nur bedingt in die Gänge kommen zu lassen. Und hätte Arpad Sterbik im spanischen Tor nicht eine Weltklasse-Leistung mit 19, teils mirakulösen, Paraden abgeliefert, dann hätte das Resultat zur Pause wohl noch etwas freundlicher als 8:14 ausgesehen. Umgekehrt formuliert haben es die Schweizer jedoch in der ersten Halbzeit zu oft nicht geschafft, ihre guten Möglichkeiten in Tore umzumünzen.

So schien es deshalb bereits nach 17 Minuten beim Stand von 4:11, als ob das Heimteam auf eine unangenehme Heimniederlage zusteuere. Doch es kam anders. Die SHV-Auswahl biss sich über den Kampf in die Partie, verkürzte dank einem Doppelschlag nach der Pause gar wieder auf 10:14 und brachte damit die Stimmung in die BBC Arena zurück. Die 2480 Fans kamen in der Folge in den Genuss einer mit offenen Visieren geführten Partie, in der die Spanier zwar das unbestritten bessere Team waren und immer wieder eindrücklich ihre Klasse demonstrierten – in der aber auch die SHV-Equipe regelmässig für Glanzpunkte sorgte. Die spanische Auswahl von Trainer Valero Rivera beseitigte die Zweifel erst mit einem 5:0-Lauf zwischen der 46. und der 51. Minute: Dort zog Spanien unwiderstehlich von 22:16 auf 27:16 davon.

"Meine Mannschaft hat heute eine starke Reaktion gezeigt", sagte Goran Perkovac. "Unter Anbetracht der Umstände mit den vielen Abwesenden haben wir vor allem in der Verteidigung ein hervorragendes Spiel gemacht. Spanien kam nicht dazu, uns zu zerzausen. In der Offensive haben uns aber vor allem am Kreis erneut die Alternativen gefehlt." Tatsächlich ass der Schweizer Rückraum zusammen mit dem gelernten Flügel Marcel Hess auf der Kreisläuferposition gegen die spanischen Abwehrhünen hartes Brot und fand kaum mal eine brauchbare Lücke. Es war ihnen aber zugutezuhalten, dass sie ihre Bemühungen über die gesamten 60 Minuten konsequent aufrecht erhielten und dadurch oft zu Überzahlsituationen auf den Aussenpositionen kamen.

So erstaunt es auch nicht, dass am Ende ein Flügelspieler der beste Schweizer Skorer war. Florian Goepfert, der nach der Pause das Angriffsspiel belebte, traf fünfmal. Im Übrigen zeigte auch das Goalie-Duo die nötige Reaktion. Dauerte es am Mittwoch in Skopje noch ganze 33 Minuten bis zur ersten erfolgreichen Intervention, lieferten Nikola Portner und Andreas Merz am Sonntagnachmittag in Schaffhausen mit zwölf Paraden eine insgesamt solide Vorstellung ab. Sie standen damit am Ursprung der guten Verteidigungsleistung und der erhofften Rehabilitation. Das 22:33 entsprach nämlich am Ende ganz einfach den derzeitigen Verhältnissen in der Handball-Welt.
 

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Qualifikation für die EM 2014 in Dänemark

Schweiz – Spanien 22:33 (8:14)

BBC Arena, Schaffhausen – 2480 Zuschauer – Sr. Pichon/Reveret (Fr).
Torfolge: 0:2, 1:2, 1:4, 2:4, 2:6, 3:6, 3:9, 4:9, 4:11, 6:12, 6:14, 8:14; 10:14, 11:15, 11:18, 12:18, 12:20, 14:20, 14:22, 16:22, 16:27, 17:27, 17:29, 22:33.
Strafen: 2mal gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen Spanien.
Schweiz: Portner (8 Paraden)/Merz (ab 41./4 Paraden); Schmid (2), Goepfert (5), Kurth (1), Liniger (2), Graubner (3), Scheuner, Raemy (3), Friedli, Hess (2), Hofstetter, Vukelic (2), Freivogel, Schelbert, Filip Pendic (2).
Spanien: Sterbik (19 Paraden); Alberto Entrerrios (2), Rocas (5/3), Maqueda (4), Tomas (6/1), Raul Entrerrios (2), Sarmiento (2), Aguinagalde (3), Ugalde (3), Cannellas (2), Montoro, Morros, Rivera Folch (4).
Bemerkungen: Schweiz ohne Andrija Pendic, Quadrelli, Heer, Milosevic, Baviera, Svajlen (alle verletzt) und Ramseier (überzählig). Liniger (5./1:3) und Schmid (26./6:12) verschiessen Penaltys. Länderspiel-Debüt von Reto Friedli.

Quelle: Marco Ellenberger

Eine Nummer zu gross
Die Schweiz zeigt in der EM-Qualifikation eine Reaktion auf den schwachen Auftritt vom Mittwoch, verliert in Schaffhausen gegen Spanien aber gleichwohl mit 22:33.
02.11.2012
Schweiz-Spanien: Schon rund 1800 Tickets weg

Für das EM-Qualifikations-Heimspiel gegen Spanien vom Sonntag (16 Uhr, Schaffhausen) wurden bereits gegen 1800 Tickets abgesetzt. In der BBC Arena sind somit nur noch rund 500 Sitzplätze sowie rund 700 Stehplätze für das Aufeinandertreffen mit dem Weltklasse-Team von der iberischen Halbinsel erhältlich. Der Vorverkauf läuft weiter im Internet unter ticketportal.com.

Die Schweizer Nationalmannschaft und auch die Handball-Fans dürfen sich im Heimspiel gegen Spanien somit auf eine tolle Kulisse und einen grossartigen Event freuen. Wer sich noch einen guten Platz sichern will, sollte sich demnach sputen. Der Vorverkauf läuft bei ticketportal unter der Nummer 0900 101 102 (CHF 1.19/Min., Anrufe ab Festnetz), www.ticketportal.com, an jedem SBB-/SOB- und BLS-Bahnhof, in über 1‘000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop-City-Warenhäusern und weiteren Verkaufsstellen.

Quelle: Marco Ellenberger

31.10.2012
EM-Qualifikation: Die Schweiz in Mazedonien chancenlos

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der zweiten Phase der EM-Qualifikation auswärts in Mazedonien eine 24:30-Niederlage bezogen. Vor 4000 Zuschauern in Skopje blieb die SHV-Auswahl, die dem Gegner über weite Strecken nicht viel entgegenzusetzen hatte, ohne Chance auf eine Überraschung. Die Partie war bereits zur Pause (17:9) entschieden.

Das deutlich Beste war für die Schweizer Nationalmannschaft in Mazedoniens Hauptstadt am Ende das Resultat. Mit dem 24:30 war die Equipe von Trainer Goran Perkovac nämlich ziemlich gut bedient, denn bis zur 41. Minute war es eine sehr einseitige Angelegenheit gewesen. Mazedonien führte zu jenem Zeitpunkt schon mit 25:12 und hatte längst jeden Zweifel über den Ausgang der Partie beseitigt. Die Schweizer, die nie zu ihrem Spiel fanden, machten dabei nicht wirklich Werbung in eigener Sache. Und erst, als die Equipe um Weltstar Kiril Lazarov einen Gang zurückschaltete, entwickelte sich dann doch noch so etwas wie ein ausgeglichenes Spiel, in dem es der SHV-Auswahl gelang, das Resultat zu schönen.

Es fehlte beim Schweizer Nationalteam in der Boris-Trajkovski-Arena an allen Ecken und Enden. Die Verteidigung kam meist einen Schritt zu spät, den Torhütern gelang in der ersten Halbzeit keine einzige Parade, und in der Offensive wurde aus dem Spiel heraus viel zu wenig Druck entwickelt. "Wir haben während 40 Minuten nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", sagte Goran Perkovac. "Unser Auftritt war zu wenig aggressiv, zu wenig konsequent." Die SHV-Auswahl zeigte ausserdem kaum Emotionen und liess sich phasenweise richtiggehend vorführen. Es waren dabei vor allem die Leistungsträger wie Andy Schmid, Marko Vukelic oder Manuel Liniger, die nicht auf Touren kamen und weit unter ihren Möglichkeiten blieben.

Die Hoffnung, den heimstarken Mazedoniern mit einem risikofreudigen, aggressiven und emotionalen Auftritt auf Augenhöhe zu begegnen, zerschlug sich so schon nach wenigen Minuten. Einzig David Graubner (5) rief sein Angriffs-Rendement in der ersten Halbzeit einigermassen ab, ansonsten war die SHV-Offensive mehr oder weniger inexistent. Und erst, als Nicolas Raemy kurz vor der Pause das Feld betrat, änderte sich daran etwas. Der 20-jährige Linkshänder überzeugte mit einem erfrischenden, unbekümmerten Auftritt und sorgte mit seinen schönen Toren für die raren Höhepunkte im Schweizer Spiel. Er stand damit am Anfang der Leistungssteigerung, die es der SHV-Auswahl immerhin ermöglichte, die zweite Halbzeit noch mit 15:13 zu gewinnen.

Ansonsten gab es am Mittwoch nicht viel Positives, das die Schweizer vom ersten Spiel der Ausscheidung nach Hause nehmen können. "Ich bin gespannt, wie die Mannschaft am Sonntag reagiert. Wenn wir nicht mit viel mehr Engagement und Konsequenz auftreten, können wir Spanien nicht fordern", sagte Goran Perkovac. Immerhin eines mag zuversichtlich stimmen: Einen noch schwärzeren Tag als in Skopje dürften die Schweizer in Schaffhausen kaum mehr einziehen können.


Qualifikation für die EM 2014 in Dänemark

Mazedonien – Schweiz 30:24 (17:9)
Boris Trajkovski, Skopje – 4000 Zuschauer – Sr. Poulsen/Mortensen (Dä).
Torfolge: 1:0, 2:2, 4:2, 7:3, 8:5, 11:5 (21.), 12:7, 14:7, 17:8, 17:9; 20:9, 21:10, 21:12, 25:12 (41.), 26:13, 26:15, 27:18, 28:20, 29:22, 30:24.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Mazedonien; 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Mazedonien: Mitrevski (14 Paraden); Mitko Stoilov (1), Manaskov (4), Stojanche Stoilov (6), Kiril Lazarov (5/1), Jonovski, Angelovski (2), Temelkov (3), Mirkulovski (4), Markoski, Dimovski (2), Georgievski (2), Filip Lazarov (1), Levov.
Schweiz: Merz (1 Parade)/Portner (15. bis 30. und ab 42./5 Paraden); Schmid (2), Goepfert (3), Kurth (3), Liniger (1/1), Graubner (5), Scheuner (1), Raemy (5), Hess (1), Hofstetter (2), Vukelic, Ramseier, Freivogel, Schelbert (1), Pendic.
Bemerkungen: Mazedonien ohne Mojsovski (verletzt) und Ristovski (gesperrt). Schweiz ohne Svajlen, Andrija Pendic, Heer, Milosevic, Baviera, Quadrelli (alle verletzt), Ramseier (krank) und Friedli (überzählig). Schmid schiesst Penalty über das Tor (26./13:7). Länderspiel-Debüts von Stefan Freivogel und Filip Pendic.

Schweiz – Spanien
Sonntag, 4. November, 16 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen
Live im Schweizer Sportfernsehen (SSF) sowie im Internet unter handballTV.ch und ehfTV.com.

Modus: Die Schweiz trifft in einer Vierergruppe auf Spanien, Mazedonien und Portugal. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der beste Dritte aller sieben Gruppen qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde 2014 in Dänemark.

Quelle: Marco Ellenberger

30.10.2012
Die SHV-Auswahl ohne Reto Friedli und Andrija Pendic

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft ist am Dienstagmorgen via Wien in die mazedonische Hauptstadt Skopje gereist. Nationaltrainer Goran Perkovac hat sein Kader wie angekündigt auf 16 Spieler reduziert. Nicht auf den Balkan geflogen sind der an der Schulter verletzte Andrija Pendic sowie Kreisläufer Reto Friedli, der vorerst noch nicht zu seinem Début in der SHV-Auswahl kommt.

Nach Mazedonien mitgereist sind dafür zwei andere Neulinge: Rückraumspieler Stefan Freivogel von GC Amicitia Zürich sowie Kreisläufer Filip Pendic von St. Otmar St. Gallen. Sie beide werden morgen Mittwoch in der rund 6500 Zuschauern fassenden Boris-Trajkovski-Halle in Skopje zum spielberechtigten 16er-Kader der Nationalmannschaft zählen und dürfen auf ihr Début für die Schweizer Landesauswahl hoffen. Die Equipe von Trainer Goran Perkovac wird heute Dienstagabend noch eine erste Trainingseinheit in der mazedonischen Hauptstadt absolvieren.


EM-Qualifikation, Spiele 1+2

Mazedonien – Schweiz
Mittwoch, 31. Oktober, 20 Uhr, Boris Trajkovski, Skopje
Live im Internet unter ehfTV.com.

Schweiz – Spanien
Sonntag, 4. November, 16 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen
Live im Schweizer Sportfernsehen (SSF) sowie im Internet unter handballTV.ch und ehfTV.com.

Modus: Die Schweiz trifft in einer Vierergruppe auf Spanien, Mazedonien und Portugal. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der beste Dritte aller sieben Gruppen qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde 2014 in Dänemark.

Quelle: Marco Ellenberger

28.10.2012
David Graubner: "Wir müssen jeden möglichen Punkt holen"

Die Schweizer Nationalmannschaft startet am Mittwoch in Mazedonien in die zweite Phase der EM-Qualifikation. Am darauffolgenden Sonntag, 4. November, steht in Schaffhausen gegen Spanien das erste Heimspiel auf dem Programm. David Graubner, der zu Beginn der Saison von den Kadetten in die Bundesliga wechselte, erzählt im Interview von seinen ersten Erfahrungen in der besten Liga der Welt und blickt voraus auf die EM-Qualifikation.

David Graubner, nach dem Wechsel von den Kadetten in die Bundesliga folgt nun der erste Nationalmannschafts-Zusammenzug, und dann gleich wieder in Schaffhausen. Wie gross ist die Freude auf das Wiedersehen?
Die Freude ist natürlich sehr gross, nach ein paar Monaten wieder zurückzukehren. Ich freue mich vor allem darauf, ein paar Jungs der Nationalmannschaft wieder zu sehen. Und auch auf die Leute und die Halle in Schaffhausen.

Du isst mit deinem Verein Grosswallstadt in der Bundesliga hartes Brot – aus den ersten neun Spielen resultierte nur ein Punkt. Wie würdest du dein Ausland-Abenteuer bisher beschreiben?
Ich persönlich bin zu Beginn wohl über Erwartungen gestartet. Ich habe es mir schwieriger vorgestellt, und konnte gute Leistungen abrufen. Aber zuletzt hat es auch bei mir angefangen, etwas zu harzen. Der Druck auf die Mannschaft wird von zu Spiel zu Spiel grösser, und es ist auch etwas die Lockerheit verlorengegangen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir ein happiges Startprogramm hatten. Die Spiele, die wir gewinnen müssen, die kommen erst noch.

Was nimmst du nun aus diesen ersten Monaten in der Bundesliga in die Nationalmannschaft mit?
Sicher den höheren Rhythmus und die Intensität. Es geht in Grosswallstadt in jedem Spiel ums Überleben. Und dieses Bewusstsein können wir sicher auch mit der Nationalmannschaft brauchen. Die Situation ist nämlich vergleichbar. Wir müssen mit der Schweiz wie auch mit Grosswallstadt immer versuchen, absolut bereit zu sein und jeden möglichen Punkt zu holen, auch wenn wir nicht über vierzehn Topstars verfügen.

Zum Auftakt der EM-Qualifikation steht mit Mazedonien gleich ein starker Gegner vor der Tür. Was erwartest du in Skopje für ein Spiel?
Ich erwarte dort ein sehr schwieriges Spiel, und das nicht nur, weil der Auftakt in eine solche Ausscheidung sowieso immer heikel ist. Mazedonien hat am letzten Grossanlass (5. Platz an der EM in Serbien, Red.) gezeigt, was es kann, und über Kiril Lazarov müssen wir gar nicht erst diskutieren – das ist ein Weltklasse-Mann im Rückraum. Mazedonien ist sehr Heimstark und ist mit dem fanatischen Publikum auch recht unangenehm zu spielen.

Im Vergleich zur ersten Qualifikations-Phase im Juni ist die Schweiz nun wieder der Aussenseiter. Die SHV-Auswahl kann in den Spielen eigentlich nur gewinnen. Hilft das, um befreit aufzuspielen?
Auf dem Papier mögen wir der Aussenseiter sein, das ist richtig. Intern haben wir aber schon etwas Druck. Ich persönlich und auch der Rest der Nationalmannschaft sind es nämlich leid, in diesen Ausscheidungen zwar gut zu spielen, aber am Ende trotzdem zu verlieren. Der Vorteil als Aussenseiter mag sein, dass die Erwartungen vielleicht nicht so hoch sind. Aber wenn wir in dieser Gruppe etwas reissen wollen, dann müssen wir das Spiel in Mazedonien gut gestalten und vielleicht sogar punkten. Es hilft uns nicht, immer nur in der Vorqualifikation erfolgreich zu sein. Wir wollen mit der Nationalmannschaft etwas erreichen und endlich einen Schritt weiterkommen.


EM-Qualifikation, Spiele 1+2

Mazedonien – Schweiz
Mittwoch, 31. Oktober, 20 Uhr, Boris Trajkovski, Skopje

Schweiz – Spanien
Sonntag, 4. November, 16 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Modus: Die Schweiz trifft in einer Vierergruppe auf Spanien, Mazedonien und Portugal. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der beste Dritte aller sieben Gruppen qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde 2014 in Dänemark.

Quelle: Marco Ellenberger

23.10.2012
EM-Qualifikation: Nationalmannschaft erneut mit Personalsorgen

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am Mittwoch, 31. Oktober (in Mazedonien), und am Sonntag, 4. November (gegen Spanien), ihre ersten Spiele der EM-Qualifikations-Kampagne. Wie schon in der ersten Phase der EM-Ausscheidung im vergangenen Juni plagen Nationaltrainer Goran Perkovac dabei erhebliche Personalsorgen. Er hat 18 Spieler aufgeboten.

Vor allem auf der Kreisläufer-Position muss die Nationalmannschaft in den beiden Spielen gegen Mazedonien und Spanien komplett neue Wege gehen. Thomas Heer, Alen Milosevic und Fabio Baviera stehen nach ihren Verletzungen ebenso nicht zur Verfügung wie auch Daniel Fellmann. Aus diesem Grund hat Goran Perkovac mit Reto Friedli von Wacker Thun und Filip Pendic vom TSV St. Otmar St. Gallen gleich zwei Neulinge für diese Position aufgeboten.

Verzichten muss die SHV-Auswahl auch auf die verletzten Michal Svajlen und Remo Quadrelli, sowie auf Pascal Stauber, der vor zwei Wochen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben hat. Im Vergleich zu den Länderspielen im Juni kehren dafür Marco Kurth, Nicolas Raemy und Nikola Portner in die Auswahl zurück. Ausserdem steht Rückraumspieler Stefan Freivogel von GC Amicitia Zürich erstmals im Aufgebot. Für die Spiele gegen Mazedonien und Spanien wird Goran Perkovac das Kader jeweils auf 16 Spieler reduzieren.

Für das Heimspiel gegen Spanien vom Sonntag, 4. November, um 16 Uhr in der BBC Arena in Schaffhausen wurden bisher rund 700 Tickets abgesetzt. Der Vorverkauf läuft weiterhin über alle Ticketportal-Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter ticketportal.com. Ausserdem sind direkt beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) attraktive Angebote für Teams und Vereine verfügbar. Informationen dazu per Mail an tickets@handball.ch.


EM-Qualifikation, Spiele 1+2

Mazedonien – Schweiz
Mittwoch, 31. Oktober, 20 Uhr, Boris Trajkovski, Skopje

Schweiz – Spanien
Sonntag, 4. November, 16 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen

Modus: Die Schweiz trifft in einer Vierergruppe auf Spanien, Mazedonien und Portugal. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der beste Dritte aller sieben Gruppen qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde 2014 in Dänemark.

Dokumente:
Kaderliste Nationalmannschaft: EM-Qualifikation, Spiele 1+2209 KByte

Quelle: Marco Ellenberger

Sorgen über Sorgen
Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am Mittwoch, 31. Oktober (in Mazedonien), und ;-)
04.10.2012
Heimspiel gegen Spanien: Der Vorverkauf ist eröffnet

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft trifft am Sonntag, 4. November, im Rahmen der EM-Qualifikation zu Hause auf Spanien. Anpfiff in der BBC Arena in Schaffhausen ist um 16 Uhr. Der Vorverkauf für die Partie gegen den EM-Vierten vom letzten Januar ist ab sofort eröffnet. Es sind nummerierte Sitzplätze (26 Franken) und Stehplätze (16 Franken) erhältlich.

Der Vorverkauf läuft ab sofort im Internet unter ticketportal.com – Direktlink unten –, unter der Nummer 0900 101 102 (CHF 1.19/Min., Anrufe ab Festnetz), an jedem SBB/SOB und BLS Bahnhof, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop-City-Warenhäusern und weiteren Verkaufsstellen. Für Teams und Vereine gibt es ausserdem ein Spezial-Angebot des Schweizerischen Handball-Verbands. Alle Infos dazu sind im angefügten PDF-Dokument zu finden.

Dokumente:
Spezial-Aktion für Teams und Vereine319 KByte

Quelle: Marco Ellenberger

 

 

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