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Klar und deutlich
Mit drei souveränen Siegen beim Finalturnier in Horgen sicherte sich der TV Zofingen den siebten Schweizer Meistertitel im Grossfeldcup.
Glücklos in Zagreb
Die Schweizer Beachhandball-Nationalmannschaften zeigten an der Beach-EM in Kroatien ansprechende Leistungen, für einen Exploit reichte es leider nicht.
Gesucht: Grossfeldcup-Meister
Am Sonntag, 2. Juni, findet in Horgen das diesjährige Finalturnier im Grossfeldcup statt. Vier Teams machen sich Hoffnungen den auf den Schweizer Meistertitel 2017!
Die Hauptrunde als Ziel
In der kroatischen Hauptstadt Zagreb beginnt am Dienstag die Beachhandball-EM der Aktiven. Die beiden Schweizer Teams wollen in die Hauptrunde vorstossen.
10.07.2017
Grossfeldcup 2017: TV Zofingen ist Schweizer Meister!

Der diesjährige Sieger des Grossfeldcups kommt aus dem Aargau. Bei Dauerregen und Kälte sicherte sich der TV Zofingen den siebten Titel in seiner Grossfeldcup-Historie. Beim Finalturnier, das in Horgen anlässlich des 50. Geburtstages des HC Horgen stattfand, beendeten die Zofinger damit die Ära von Borba Luzern, die zuletzt dreimal in Serie den Titel gewannen.

Zwei Wochen vor dem Final, als die Vorrundenturniere in Winterthur und in Zofingen stattfanden, herrschte perfektes Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein wurden dort die Partien ausgetragen, bei denen sich die Vorrundensieger das Ticket für das Finalturnier sicherten. In Horgen trafen sich somit GC Amicitia Zürich, der TV Zofingen, die SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur und der Veranstalter HC Horgen zum Finalturnier.

Die Organisatoren um den Alt-Internationalen Beat Rellstab waren gefordert dem Dauerregen zu trotzen, so dass auf dem Kunstrasen mit zahlreichen Linieneinzeichnungen gespielt wurde, was sich aber nicht negativ auf die Spielfreude der Teams auswirkte. Der TV Zofingen gewann mit seinem erfahrenen Team alle drei Partien und sicherte sich nach der Ära BSV Borba Luzern, die zuletzt dreimal den Titel holten, souverän die begehrte Trophäe. Punktgleich dahinter klassierten sich Horgen und GC Amicitia auf den weiteren Plätzen. Für die ersatzgeschwächten Winterthurer blieb nur Rang 4.
 



Resultate Grossfeldcup Finalturnier:
HC Horgen – GC Amicitia Zürich 21:21, SG Yellow/Pfadi/U19 – TV Zofingen 10:30, HC Horgen - SG Yellow/Pfadi/U19 31:11, GC Amicitia Zürich – TV Zofingen 16:22, HC Horgen – TV Zofingen 11:18, GC Amicitia Zürich – SG Yellow/Pfadi/U19 17:9

Schlussrangliste:
1. TV Zofingen 3 Spiele/6 Punkte, 2. HC Horgen 3/3 (+13), 3. GC Amicitia Zürich 3/3 (-2), SG Yellow/Pfadi/U19 3/0.

Quelle: Fabio Armbruster

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28.06.2017
Beachhandballer bei der EM nicht vom Glück verfolgt

Die Schweizer Beachhandball-Nationalteams haben die Europameisterschaften im kroatischen Zagreb beendet. Sie kehren wie erwartet ohne Edelmetall heim, aber auch ohne einen Platz in den Top Ten. Dennoch hat das Turnier am Jarun-See auch Erfreuliches hervorgebracht.

Schlussendlich waren es viele knappe Spiele, die die Schweizer Auswahlmannschaften ablieferten. Nur schon bei den Männern endeten acht Halbzeiten (auch Sätze genannt) mit einem oder zwei Punkten Unterschied. Da beim Beachhandball auf diesem Niveau fast ausschliesslich doppelt zählende Tore geworfen werden, dürfen auch die Halbzeiten, die mit zwei Punkten Differenz ausgehen, als Ein-Tor-Niederlagen oder -Siege gesehen werden.

Bei insgesamt 18 gespielten Halbzeiten endete somit fast die Hälfte der Spiele denkbar knapp. Michael Werren, Flügel beim Schweizer Männer Team, fasste es richtig zusammen: «Wir waren ganz oft sehr nahe dran.» Das Quäntchen Glück, das es für eine Viertelfinalqualifikation gebraucht hätte, hat gefehlt. Obwohl das Ziel Hauptrunde verfehlt wurde, durften die Männer auch ein wenig stolz sein, konnten sie doch gegen fast alle Gegner ebenbürtig mithalten. Am Ende resultierte der elfte Rang für das Team von Pablo Jenni.

Dass im Beachhandball alles möglich ist, zeigte diese Europameisterschaft wieder einmal eindrücklich. Bei den Herren schafften es die Schweden mit Ach und Krach in die Hauptrunde und somit auch in die Viertelfinals. Dort verloren sie gegen den späteren Europameister Spanien nur ganz knapp und erkämpften sich dann mit zwei Siegen gegen die favorisierten Dänen und Ukrainer den fünften Platz. Diesen brachte ihnen die WM-Qualifikation ein, was im Vorfeld niemand für möglich gehalten hatte. EM-Silber ging an Russland, Bronze sicherte sich Kroatien mit einem Sieg im kleinen Final gegen Ungarn.

Auch die Frauen kämpften mehrheitlich glücklos. In der Gruppenphase gingen alle Spiele mit 2:0 Sätzen an die Gegner, obwohl auch diese nicht immer über alle Zweifel erhaben waren. Das Hauptproblem der Schweizerinnen lag in der Offensive, wo die Chancenauswertung oft zu wünschen übrigliess und alles in allem zu wenig Tore erzielt wurden. So verpasste das Team von Tamara Schläpfer und Alessandro Crippa das anvisierte Ziel Hauptrunde. Auch in den Platzierungsspielen um die Ränge 13 bis 15 war den Schweizerinnen das Glück nicht hold. In den vier Partien gegen Deutschland und Schweden gelang es ihnen zwar, zwei Halbzeiten für sich zu entscheiden, doch zu einem Sieg sollte es dennoch nicht reichen. Beide Male gewann man den ersten Satz gegen die Schwedinnen, bezog dann aber nach der verlorenen zweiten je eine Shoot-Out-Niederlage – am Ende resultierte Rang 15.

Bei den Frauen triumphierte mit Norwegen keine Überraschungsmannschaft. Die Nordländerinnen hatten schon im Vorfeld zu den Favoritinnen gehört. Im Halbfinal bezwangen sie dann mit einer regelrechten Parforce-Leistung Weltmeister Spanien und sicherten sich dank dem 2:0-Sieg im Finale über Polen die Goldmedaille. Bronze gewann Spanien.

Die Schweizer Beachhandballer kehrten trotz den verpassten Zielen mit vielen neuen Erfahrungen in die Heimat zurück. Beide Teams haben bewiesen, dass sie auf dem Topniveau mithalten können. Eine Steigerung wird aber bis zur nächsten EM in zwei Jahren von Nöten sein, um eines Tages ganz vorne mitspielen zu können.

Quelle: Alessandro Crippa

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26.06.2017
Grossfeldcup: Vorschau auf das Finalturnier in Horgen

Am Sonntag, den 2. Juli, findet das Highlight des diesjährigen Grossfeldcup statt: Es kommt zum Finalturnier, bei dem der neue Schweizer Meister gekürt werden wird. Im Spielsystem jeder gegen Jeden wird der Nachfolger des BSV Borba Luzern gesucht, der zuletzt dreimal in Serie den Titel gewann. Vor dem Finalturnier, dass im Rahmen des 50-jährigen Bestehen des Handballclubs in Horgen stattfinden wird, stellen wir die vier Finalisten kurz vor.

HC Horgen: Als Organisator des Finalturniers musste das Team von Zürisee kein Qualifikationsturnier bestreiten. Das wahre Leistungsvermögen der Truppe um den ehemaligen Nationalspieler Beat Rellstab ist demnach noch schwer einzuschätzen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehen richten die Horgener in diesem Jahr den Event aus und wollen bei der ersten Teilnahme nach mehreren Jahren den Heimvorteil nutzen und nach 2005 und 2010 zum dritten Mal den Titel einfahren.

GC Amicitia Zürich: Die mit vielen NLA-Cracks gespickte Zürcher Mannschaft entschied sich spät für eine Teilnahme an der diesjährigen Gorssfeldmeisterschaft. Umso überzeugender war dann ihr Auftritt in der Vorrunde bei der Kalypso Partners Grossfeldtrophy in Winterthur. Es gab vier Siege gegen Pfadi Winterthur FIVE, Seen Tigers Winterthur, Yellow Winterthur und den HC Bruggen. Zuletzt siegte GC 2004, GC war der erste Gewinner des Grossfeldcup (1946). Jetzt, 71 Jahre später und nach zuletzt 2004 soll der Titel wieder gewonnen werden.

SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur: Die junge Truppe (Altersdurchschnitt: 18 Jahre) hat sich in extremis für das Finalturnier qualifiziert. Nach Siegen gegen Effretikon und Rüti-Rapperswil-Jona und einer Niederlage gegen Andelfingen musste im abschliessenden Duell mit Appenzell ein Drei-Tore-Sieg her. Nach einem Halbzeitrückstand drehten sie auf, siegten 24:19 und holten dank der besseren Tordifferenz den Turniersieg gegen die punktgleichen Teams aus Andelfingen und Appenzell. Die Spielgemeinschaft ist das einzige Team, das schon letztes Jahr am Finalturnier teilnahm, den Grossfeldcup gewinnen konnten sie bislang aber noch nicht.

TV Zofingen: Auch der TV Zofingen konnte den Heimvorteil nutzen. Sie besiegten in der Vorrunde Magden/Möhlin, Sursee plus und die SG Seetal. Nur im Startspiel gegen den letztjährigen Finalturnierteilnehmer Lägern Wettingen gaben sie einen Punkt ab. Die Aargauer haben sich damit nach zweijähriger Absenz eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Zofinger gewannen vor der Borba Luzern-Ära zweimal den Titel (2012 und 2013) und greifen nun nach dem siebten Titel der Vereinsgeschichte.

Für Spannung ist gesorgt und das OK des Grossfeldcups blickt optimistisch auf das Finalturnier und ist sehr erfreut darüber, dass der Grossfeldhandball geschlechter- und altersklassenübergreifend auf breites Interesse stösst.
 



Spielplan Finalturnier
10:00 HC Horgen - GC Amicitia Zürich
11:00 SG Yellow/Pfadi/U19 - TV Zofingen
12:00 HC Horgen - SG Yellow/Pfadi/U19
13:00 GC Amicitia Zürich - TV Zofingen
14:00 HC Horgen - TV Zofingen
15:00 GC Amicitia Zürich - SG Yellow/Pfadi/U19

Spielzeit: 2 x 25 Minuten

Quelle: Fabio Armbruster

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20.06.2017
Die Aktiven starten am Dienstag in die Beachhandball-EM

Nachdem am Sonntag die U17-EM zu Ende ging, startet bereits heute Dienstag die EM-Endrunde der Aktiven im Beachhandball. Auch diese findet in Zagreb statt. Die beiden Schweizer Mannschaften verfolgen ein ähnliches Ziel: Mindestens die Hauptrunde soll erreicht werden.

Den Auftakt am Jarun-See machen aus Schweizer Sicht die Männer. Sie spielen um 11 Uhr gegen den EM-Neuling Frankreich. Laut Insidern ist dieser aber gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Spielern. Zu unterschätzen sind also die westlichen Nachbarn nicht. Um 15 Uhr spielt dann das Team von Pablo Jenni gegen die Ukraine. Diese hat auch schon im WM-Final gestanden, war aber in den letzten Jahren nicht mehr ganz vorne dabei. Am zweiten Tag folgt zur Mittagszeit das Knallerspiel gegen den Gastgeber und amtierenden Welt- und Europameister Kroatien. Die Kroaten sind auch der grosse Turnierfavorit. Die Männer wollen in die Hauptrunde, welche gleichbedeutend mit der Viertelfinalqualifikation wäre. Pablo Jenni meint: "Alles andere ist dann Zugabe."

Die Frauen haben ihr grosses Spiel gleich zu Beginn des Turniers. Heute Dienstag um 12 Uhr eröffnen sie das Turnier gegen den amtierenden Weltmeister aus Spanien. Das wird eine grosse Knacknuss werden. Um 16 Uhr folgt das Spiel gegen Italien. Auch die Italienerinnen sind nicht zu unterschätzen, sie werden dem Team von Tamara Schläpfer und Alessandro Crippa alles abverlangen. Auch bei den Frauen heisst das Ziel Hauptrunde. In den drei Fünfergruppen qualifizieren sich die Erst- bis Vierplatzierten dafür. Danach wird in zwei Sechsergruppen um die acht Viertelfinalplätze gespielt.

Die Spiele auf Court 1 werden im Livestream übertragen (Link unten). Die Schweizer spielen sicher je gegen Gastgeber Kroatien auf dem Center Court. Die anderen Spiele könnten noch auf andere Courts verschoben werden, da einige Länder über Fernseh- dafür keine Youtube-Übertragungsrechte verfügen.
 



Männer:
Dienstag, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Frankreich (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Ukraine (Court 3). Mittwoch, 21. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1). 16.00 Uhr: Schweiz - Serbien (Court 2). Donnerstag, 22. Juni, 13.00 Uhr: Schweiz - Schweden (Court 1). 17:00 Uhr: Schweiz - Norwegen (Court 2).

Frauen:
Dienstag, 20. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Spanien (Court 4). 16.00 Uhr: Schweiz - Italien (Court 3). Mittwoch, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Griechenland (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1).

Quelle: Alessandro Crippa

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10.07.2017
Grossfeldcup 2017: TV Zofingen ist Schweizer Meister!

Der diesjährige Sieger des Grossfeldcups kommt aus dem Aargau. Bei Dauerregen und Kälte sicherte sich der TV Zofingen den siebten Titel in seiner Grossfeldcup-Historie. Beim Finalturnier, das in Horgen anlässlich des 50. Geburtstages des HC Horgen stattfand, beendeten die Zofinger damit die Ära von Borba Luzern, die zuletzt dreimal in Serie den Titel gewannen.

Zwei Wochen vor dem Final, als die Vorrundenturniere in Winterthur und in Zofingen stattfanden, herrschte perfektes Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein wurden dort die Partien ausgetragen, bei denen sich die Vorrundensieger das Ticket für das Finalturnier sicherten. In Horgen trafen sich somit GC Amicitia Zürich, der TV Zofingen, die SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur und der Veranstalter HC Horgen zum Finalturnier.

Die Organisatoren um den Alt-Internationalen Beat Rellstab waren gefordert dem Dauerregen zu trotzen, so dass auf dem Kunstrasen mit zahlreichen Linieneinzeichnungen gespielt wurde, was sich aber nicht negativ auf die Spielfreude der Teams auswirkte. Der TV Zofingen gewann mit seinem erfahrenen Team alle drei Partien und sicherte sich nach der Ära BSV Borba Luzern, die zuletzt dreimal den Titel holten, souverän die begehrte Trophäe. Punktgleich dahinter klassierten sich Horgen und GC Amicitia auf den weiteren Plätzen. Für die ersatzgeschwächten Winterthurer blieb nur Rang 4.
 



Resultate Grossfeldcup Finalturnier:
HC Horgen – GC Amicitia Zürich 21:21, SG Yellow/Pfadi/U19 – TV Zofingen 10:30, HC Horgen - SG Yellow/Pfadi/U19 31:11, GC Amicitia Zürich – TV Zofingen 16:22, HC Horgen – TV Zofingen 11:18, GC Amicitia Zürich – SG Yellow/Pfadi/U19 17:9

Schlussrangliste:
1. TV Zofingen 3 Spiele/6 Punkte, 2. HC Horgen 3/3 (+13), 3. GC Amicitia Zürich 3/3 (-2), SG Yellow/Pfadi/U19 3/0.

Quelle: Fabio Armbruster

Klar und deutlich
Mit drei souveränen Siegen beim Finalturnier in Horgen sicherte sich der TV Zofingen den siebten Schweizer Meistertitel im Grossfeldcup.
28.06.2017
Beachhandballer bei der EM nicht vom Glück verfolgt

Die Schweizer Beachhandball-Nationalteams haben die Europameisterschaften im kroatischen Zagreb beendet. Sie kehren wie erwartet ohne Edelmetall heim, aber auch ohne einen Platz in den Top Ten. Dennoch hat das Turnier am Jarun-See auch Erfreuliches hervorgebracht.

Schlussendlich waren es viele knappe Spiele, die die Schweizer Auswahlmannschaften ablieferten. Nur schon bei den Männern endeten acht Halbzeiten (auch Sätze genannt) mit einem oder zwei Punkten Unterschied. Da beim Beachhandball auf diesem Niveau fast ausschliesslich doppelt zählende Tore geworfen werden, dürfen auch die Halbzeiten, die mit zwei Punkten Differenz ausgehen, als Ein-Tor-Niederlagen oder -Siege gesehen werden.

Bei insgesamt 18 gespielten Halbzeiten endete somit fast die Hälfte der Spiele denkbar knapp. Michael Werren, Flügel beim Schweizer Männer Team, fasste es richtig zusammen: «Wir waren ganz oft sehr nahe dran.» Das Quäntchen Glück, das es für eine Viertelfinalqualifikation gebraucht hätte, hat gefehlt. Obwohl das Ziel Hauptrunde verfehlt wurde, durften die Männer auch ein wenig stolz sein, konnten sie doch gegen fast alle Gegner ebenbürtig mithalten. Am Ende resultierte der elfte Rang für das Team von Pablo Jenni.

Dass im Beachhandball alles möglich ist, zeigte diese Europameisterschaft wieder einmal eindrücklich. Bei den Herren schafften es die Schweden mit Ach und Krach in die Hauptrunde und somit auch in die Viertelfinals. Dort verloren sie gegen den späteren Europameister Spanien nur ganz knapp und erkämpften sich dann mit zwei Siegen gegen die favorisierten Dänen und Ukrainer den fünften Platz. Diesen brachte ihnen die WM-Qualifikation ein, was im Vorfeld niemand für möglich gehalten hatte. EM-Silber ging an Russland, Bronze sicherte sich Kroatien mit einem Sieg im kleinen Final gegen Ungarn.

Auch die Frauen kämpften mehrheitlich glücklos. In der Gruppenphase gingen alle Spiele mit 2:0 Sätzen an die Gegner, obwohl auch diese nicht immer über alle Zweifel erhaben waren. Das Hauptproblem der Schweizerinnen lag in der Offensive, wo die Chancenauswertung oft zu wünschen übrigliess und alles in allem zu wenig Tore erzielt wurden. So verpasste das Team von Tamara Schläpfer und Alessandro Crippa das anvisierte Ziel Hauptrunde. Auch in den Platzierungsspielen um die Ränge 13 bis 15 war den Schweizerinnen das Glück nicht hold. In den vier Partien gegen Deutschland und Schweden gelang es ihnen zwar, zwei Halbzeiten für sich zu entscheiden, doch zu einem Sieg sollte es dennoch nicht reichen. Beide Male gewann man den ersten Satz gegen die Schwedinnen, bezog dann aber nach der verlorenen zweiten je eine Shoot-Out-Niederlage – am Ende resultierte Rang 15.

Bei den Frauen triumphierte mit Norwegen keine Überraschungsmannschaft. Die Nordländerinnen hatten schon im Vorfeld zu den Favoritinnen gehört. Im Halbfinal bezwangen sie dann mit einer regelrechten Parforce-Leistung Weltmeister Spanien und sicherten sich dank dem 2:0-Sieg im Finale über Polen die Goldmedaille. Bronze gewann Spanien.

Die Schweizer Beachhandballer kehrten trotz den verpassten Zielen mit vielen neuen Erfahrungen in die Heimat zurück. Beide Teams haben bewiesen, dass sie auf dem Topniveau mithalten können. Eine Steigerung wird aber bis zur nächsten EM in zwei Jahren von Nöten sein, um eines Tages ganz vorne mitspielen zu können.

Quelle: Alessandro Crippa

Glücklos in Zagreb
Die Schweizer Beachhandball-Nationalmannschaften zeigten an der Beach-EM in Kroatien ansprechende Leistungen, für einen Exploit reichte es leider nicht.
26.06.2017
Grossfeldcup: Vorschau auf das Finalturnier in Horgen

Am Sonntag, den 2. Juli, findet das Highlight des diesjährigen Grossfeldcup statt: Es kommt zum Finalturnier, bei dem der neue Schweizer Meister gekürt werden wird. Im Spielsystem jeder gegen Jeden wird der Nachfolger des BSV Borba Luzern gesucht, der zuletzt dreimal in Serie den Titel gewann. Vor dem Finalturnier, dass im Rahmen des 50-jährigen Bestehen des Handballclubs in Horgen stattfinden wird, stellen wir die vier Finalisten kurz vor.

HC Horgen: Als Organisator des Finalturniers musste das Team von Zürisee kein Qualifikationsturnier bestreiten. Das wahre Leistungsvermögen der Truppe um den ehemaligen Nationalspieler Beat Rellstab ist demnach noch schwer einzuschätzen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehen richten die Horgener in diesem Jahr den Event aus und wollen bei der ersten Teilnahme nach mehreren Jahren den Heimvorteil nutzen und nach 2005 und 2010 zum dritten Mal den Titel einfahren.

GC Amicitia Zürich: Die mit vielen NLA-Cracks gespickte Zürcher Mannschaft entschied sich spät für eine Teilnahme an der diesjährigen Gorssfeldmeisterschaft. Umso überzeugender war dann ihr Auftritt in der Vorrunde bei der Kalypso Partners Grossfeldtrophy in Winterthur. Es gab vier Siege gegen Pfadi Winterthur FIVE, Seen Tigers Winterthur, Yellow Winterthur und den HC Bruggen. Zuletzt siegte GC 2004, GC war der erste Gewinner des Grossfeldcup (1946). Jetzt, 71 Jahre später und nach zuletzt 2004 soll der Titel wieder gewonnen werden.

SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur: Die junge Truppe (Altersdurchschnitt: 18 Jahre) hat sich in extremis für das Finalturnier qualifiziert. Nach Siegen gegen Effretikon und Rüti-Rapperswil-Jona und einer Niederlage gegen Andelfingen musste im abschliessenden Duell mit Appenzell ein Drei-Tore-Sieg her. Nach einem Halbzeitrückstand drehten sie auf, siegten 24:19 und holten dank der besseren Tordifferenz den Turniersieg gegen die punktgleichen Teams aus Andelfingen und Appenzell. Die Spielgemeinschaft ist das einzige Team, das schon letztes Jahr am Finalturnier teilnahm, den Grossfeldcup gewinnen konnten sie bislang aber noch nicht.

TV Zofingen: Auch der TV Zofingen konnte den Heimvorteil nutzen. Sie besiegten in der Vorrunde Magden/Möhlin, Sursee plus und die SG Seetal. Nur im Startspiel gegen den letztjährigen Finalturnierteilnehmer Lägern Wettingen gaben sie einen Punkt ab. Die Aargauer haben sich damit nach zweijähriger Absenz eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Zofinger gewannen vor der Borba Luzern-Ära zweimal den Titel (2012 und 2013) und greifen nun nach dem siebten Titel der Vereinsgeschichte.

Für Spannung ist gesorgt und das OK des Grossfeldcups blickt optimistisch auf das Finalturnier und ist sehr erfreut darüber, dass der Grossfeldhandball geschlechter- und altersklassenübergreifend auf breites Interesse stösst.
 



Spielplan Finalturnier
10:00 HC Horgen - GC Amicitia Zürich
11:00 SG Yellow/Pfadi/U19 - TV Zofingen
12:00 HC Horgen - SG Yellow/Pfadi/U19
13:00 GC Amicitia Zürich - TV Zofingen
14:00 HC Horgen - TV Zofingen
15:00 GC Amicitia Zürich - SG Yellow/Pfadi/U19

Spielzeit: 2 x 25 Minuten

Quelle: Fabio Armbruster

Gesucht: Grossfeldcup-Meister
Am Sonntag, 2. Juni, findet in Horgen das diesjährige Finalturnier im Grossfeldcup statt. Vier Teams machen sich Hoffnungen den auf den Schweizer Meistertitel 2017!
23.06.2017
Schweizer Beachhandballer weiterhin ohne Glück

Die Schweizer Beachhandballer sind an der Europameisterschaft in Zagreb weiterhin glücklos unterwegs. Die Frauen wie auch die Männer haben das definierte Ziel, die Hauptrunde, deutlich verpasst. Dabei war nach je der ersten Partie am Dienstag noch niemandem mulmig zu Mute. Die Männer hatten den EM-Neuling Frankreich besiegt, wenn auch erst im Shootout. Die Frauen kassierten gegen den amtierenden Weltmeister Spanien zwar eine 0:2-Satzniederlage, doch besorgniserregend war das noch lange nicht.

Ab da gab es aber nur noch Niederlagen, teils sehr knappe. Die Männer zogen gegen Serbien und die Ukraine den Kürzeren, die Frauen konnten auch gegen Italien, Griechenland und Kroatien keine einzige Halbzeit zu ihren Gunsten entscheiden. Die Chancenauswertung war schlicht und ergreifend zu schwach. Die Männer hätten sich nach der Niederlage gegen Welt- und Europameister Kroatien dennoch für die Hauptrunde qualifizieren können, hätten sie Schweden und Norwegen besiegt. Aber auch un diesen Spielen gab es Niederlagen, beide Male mit 0:2.

So mussten beide Mannschaften ins Loser-Tableau. Die Frauen verloren dort am Donnerstag zuerst gegen Deutschland und im Anschluss gegen die Schwedinnen. Im Spiel gegen die Nordländerinnen gewannen die Schweizerinnen zwar die erste Halbzeit, verloren aber dann die zweite sowie das Shootout. Auch dem Berner Männer-Team, das die Schweiz vertritt, lief es gegen Deutschland nicht nach Wunsch. Im ersten Spiel am Freitagmorgen verloren sie gegen den Nachbarn mit 0:2 (24:25 und 19:25).

Dabei verletzte sich Matti Schildknecht: Er renkte sich die Schulter aus und musste ins Spital gebracht werden. Neben ihm fehlt dem Team von Pablo Jenni auch Beat Röthlisberger wegen einer Seitenband-Verletzung. Das neue Ziel definiert der Trainer vorsichtig: "Wir wollen dafür sorgen, dass wir nicht gleich auf dem letzten Platz landen und noch einen Sieg einfahren." Verteidiger Patrick Gehri meinte, man müsse sich sicher in der Abwehr steigern und zusehen, dass man künftig nicht mehr als 16 Gegenpunkte pro Halbzeit einfängt.

Die letzten beiden Spiele absolvieren die Männer gegen Polen und die Niederlande. Die Frauen ihrerseits spielen je noch einmal gegen Deutschland und Schweden. Das Spiel gegen die Deutschen wird im Livestream gezeigt, Start ist um 15.45 Uhr auf Court 2. Zu sehen ist die Partie unter www.bheuro2017.com.

Quelle: Alessandro Crippa

20.06.2017
Die Aktiven starten am Dienstag in die Beachhandball-EM

Nachdem am Sonntag die U17-EM zu Ende ging, startet bereits heute Dienstag die EM-Endrunde der Aktiven im Beachhandball. Auch diese findet in Zagreb statt. Die beiden Schweizer Mannschaften verfolgen ein ähnliches Ziel: Mindestens die Hauptrunde soll erreicht werden.

Den Auftakt am Jarun-See machen aus Schweizer Sicht die Männer. Sie spielen um 11 Uhr gegen den EM-Neuling Frankreich. Laut Insidern ist dieser aber gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Spielern. Zu unterschätzen sind also die westlichen Nachbarn nicht. Um 15 Uhr spielt dann das Team von Pablo Jenni gegen die Ukraine. Diese hat auch schon im WM-Final gestanden, war aber in den letzten Jahren nicht mehr ganz vorne dabei. Am zweiten Tag folgt zur Mittagszeit das Knallerspiel gegen den Gastgeber und amtierenden Welt- und Europameister Kroatien. Die Kroaten sind auch der grosse Turnierfavorit. Die Männer wollen in die Hauptrunde, welche gleichbedeutend mit der Viertelfinalqualifikation wäre. Pablo Jenni meint: "Alles andere ist dann Zugabe."

Die Frauen haben ihr grosses Spiel gleich zu Beginn des Turniers. Heute Dienstag um 12 Uhr eröffnen sie das Turnier gegen den amtierenden Weltmeister aus Spanien. Das wird eine grosse Knacknuss werden. Um 16 Uhr folgt das Spiel gegen Italien. Auch die Italienerinnen sind nicht zu unterschätzen, sie werden dem Team von Tamara Schläpfer und Alessandro Crippa alles abverlangen. Auch bei den Frauen heisst das Ziel Hauptrunde. In den drei Fünfergruppen qualifizieren sich die Erst- bis Vierplatzierten dafür. Danach wird in zwei Sechsergruppen um die acht Viertelfinalplätze gespielt.

Die Spiele auf Court 1 werden im Livestream übertragen (Link unten). Die Schweizer spielen sicher je gegen Gastgeber Kroatien auf dem Center Court. Die anderen Spiele könnten noch auf andere Courts verschoben werden, da einige Länder über Fernseh- dafür keine Youtube-Übertragungsrechte verfügen.
 



Männer:
Dienstag, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Frankreich (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Ukraine (Court 3). Mittwoch, 21. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1). 16.00 Uhr: Schweiz - Serbien (Court 2). Donnerstag, 22. Juni, 13.00 Uhr: Schweiz - Schweden (Court 1). 17:00 Uhr: Schweiz - Norwegen (Court 2).

Frauen:
Dienstag, 20. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Spanien (Court 4). 16.00 Uhr: Schweiz - Italien (Court 3). Mittwoch, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Griechenland (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1).

Quelle: Alessandro Crippa

Die Hauptrunde als Ziel
In der kroatischen Hauptstadt Zagreb beginnt am Dienstag die Beachhandball-EM der Aktiven. Die beiden Schweizer Teams wollen in die Hauptrunde vorstossen.
20.06.2017
Enttäuschende Nachwuchs-EM für Schweizer Beachhandballer

Die Schweizer Beachhandballer und Beachhandballerinnen verpassten an der U17-EM in Kroatien die Top Ten. Für beide Teams verlief das Turnier enttäuschend. Die Juniorinnen konnten kein Spiel gewinnen, die Junioren verpassten die Viertelfinals und danach war die Luft draussen. Beide Schweizer Mannschaften klassierten sich auf Platz 12.

Die Junioren starteten gegen Europameister Spanien ins Turnier. Nach einer deutlichen Niederlage in der ersten Halbzeit rafften sich die Schützlinge von Marco Bodmer und Sven Kunz noch einmal auf und brachten die Spanier in arge Bedrängnis. Ein umstrittener Penaltypfiff brachte den Spaniern dann den entscheidenden, doppelt zählenden Treffer ein. So ging die erste Partie 0:2 verloren.

Ähnlich erging es den Juniorinnen. Gegen den letztjährigen Dritten Portugal setzte es eine knappe Niederlage ab (6:12 und 20:21). Auch in der zweiten Partie des ersten Tages war ihnen das Glück nicht hold. Gegen den Silbermedaillengewinner von 2016, Spanien, gab es ebenfalls eine Niederlage nach zwei Sätzen. Danach wurde das Turnier aufgrund von Regen und Gewitter unterbrochen. Nach einer Sitzung der Verantwortlichen wurden die restlichen drei Runden abgesagt und auf den Samstagmorgen angesetzt. Beide Schweizer Team hatten bereits um 9.15 Uhr anzutreten und zogen klaren Niederlagen ein. Die Ladies (gegen Litauen) und die Jungs (gegen Deutschland) kamen gehörig auf die Welt und hatten keine Chance.

Die Chancen auf die Viertelfinals waren zwar noch vorhanden, aber deutlich geschrumpft. Die übrigen Samstagsspiele mussten nun gewonnen werden. Doch die jungen Schweizerinnen bekundeten Mühe mit den Russinnen, verloren auch dieses Spiel, wenn auch nicht mehr so deutlich wie gegen Litauen. Den Kroatinnen luchsten sie dann immerhin eine Halbzeit ab, verloren aber im Shootout.

Die Junioren gewannen ihre beiden restlichen Spiele gegen die Ukraine und gegen Serbien denkbar knapp und je im Shootout. Dennoch reichte es knapp nicht für die Viertelfinals. Als schlechtester Gruppendritter hatten sie das Nachsehen und mussten mit der Klassierungsrunde Vorlieb nehmen. Aufgrund der Niederlagen gegen die Niederländer, die Bulgaren und die Ukrainer mussten sich die Sandgenossen mit dem zwölften Rang begnügen. Die Luft schien etwas draussen, nachdem klar wurde, dass es nicht in die Runde der letzten Acht reichen würde. Die Schweizer wären ihren letzten drei Gegnern spielerisch nicht unterlegen gewesen, doch es fehlte in den entscheidenden Momenten schlicht und ergreifend auch an der Konzentration.

Den Juniorinnen gelang es auch in der Klassierungsrunde nicht, einen Sieg zu landen. Sie zogen gegen die Ukraine sowie gegen Polen den Kürzeren. In der letzten Partie brachten sie zwar die Polinnen in Bedrängnis, doch es fehlte an der Genauigkeit im Abschluss. Deshalb klassierten sie sich am Ende auf dem zwölften und somit letzten Rang. Die Trainer Manuela Strebel und Alessandro Crippa haben gesehen, dass für ihr Team etwas möglich wäre, doch um einen Sieg gegen die Topgegner zu holen, fehlt noch ein Stück. Es ist ihnen bewusst, was sie mit ihren Frauen noch zu verbessern haben und sie werden sich dementsprechend damit befassen.

Die Titel holten sich die gleichen Teams wie im Vorjahr, nur gegen andere Finalgegner. Die Niederländerinnen besiegten Portugal, Spanien besiegte die Ungaren. Bronze nach Deutschland: Unser Nachbar verlor in beiden Halbfinals sehr knapp im Shootout, fand aber im kleinen Final noch einmal die Kraft, die Russen beziehungsweise die Ungarinnen zu bodigen.

 

Quelle: Alessandro Crippa

Sand im Getriebe
Die beiden Schweizer Nachwuchsteams im Beachhandball bleiben an der EM in Kroatien unter ihren Möglichkeiten und klassieren sich ausserhalb der Top Ten.
19.06.2017
Grossfeldcup: Die Teilnehmer des Finalturniers stehen fest

Am vergangenen Wochenende wurden im Grossfeldcup an drei Qualifikationsturnieren in Winterthur und Zofingen die Teilnehmer des Finalturniers vom Sonntag, 2. Juli, in Horgen ermittelt. GC Amicitia Zürich, die SG Winterthur und der TV Zofingen werden am Finalturnier auf den HC Horgen treffen und um den Meistertitel spielen.

Die engste Entscheidung der Vorrunde fiel zugunsten der SG Winterthur: Die Eulachstädter qualifizierten sich in ihrer Gruppe punktgleich mit dem HC Andelfingen und dem TV Appenzell aufgrund der besten Tordifferenz für das Finalturnier. GC Amicitia schaffte den Einzug unter die letzten Vier dank vier Siegen aus vier Spielen souverän, Zofingen gab in seinen vier Vorrundenspielen lediglich beim Remis gegen Lägern Wettingen einen Punkt ab. Alle Resultate und die Ranglisten der Vorrundenturniere sind im PDF-Dokument zu finden.
 

Dokumente:
Grossfeldcup: Resultate und Tabellen der Vorrunde46 KByte

Quelle: Marco Ellenberger

14.06.2017
Auftakt zur U17-Beachhandball-EM in Kroatien am Freitag

Am Freitag beginnen die U17-Europameisterschaften im Beachhandball. Schauplatz der Titelkämpfe ist die kroatische Hauptstadt Zagreb. Die Schweiz ist bei den Juniorinnen sowie bei den Junioren vertreten. Die Ziele der beiden Mannschaften sind dabei unterschiedlich definiert worden.

Die Reise angetreten haben die beiden Mannschaften mit ihren Betreuern bereits am Montagabend. Die lange Fahrt mit dem Car brachte sie nach Zagreb, wo sie in einem Hostel untergebracht sind. Neben dem Akklimatisieren standen auch Trainingseinheiten und Testspiele auf dem Plan.

«Endlich eine Medaille»
Die Ambitionen der beiden Mannschaften sind verschieden. Marco Bodmer, verantwortlich für die Junioren, sagt ganz klar: «Ich will endlich eine Medaille.» Es ist nicht seine erste EM, an der er eine Schweizer Juniorennationalmannschaft als Headcoach betreut. Und Bodmer war schon oft nahe dran. Er belegte auch schon den undankbaren vierten Rang, schrammte nur knapp an der Bronzemedaille vorbei. Im letzten Jahr klassierten sich seine Schützlinge auf dem siebten Rang, scheiterten dabei im Viertelfinale nur ganz knapp am späteren Vize-Europameister Portugal.

Portugal sieht der Trainer, der das Team zusammen mit Sven Kunz betreut, neben Russland, Italien Spanien und Newcomer Deutschland auch als Turnierfavoriten. Die Portugiesen haben im letzten Jahr allerdings vom Heimvorteil profitieren können, der nun in Kroatien natürlich wegfällt.

Auf die Frage, ob seine jetzige Auswahl die talentierteste sei, die er je hatte, meinte Marco Bodmer: «Im Angriff sicher, ja.» Allerdings sieht er in der Verteidigung noch grosses Verbesserungspotenzial. Dafür dürfte er auf der Torhüterposition wieder einen Vorteil haben, da er mit Damian Seifert und Lars Gross in diesem Jahr auf zwei Schlussmänner bauen kann und nicht wie im Vorjahr nur auf einen.

Juniorinnen mit Aussenseiterchancen
Die Juniorinnen-Verantwortlichen geben sich nicht ganz so ambitioniert. Zwar ist das Team variabler geworden als vergangenes Jahr, dennoch zählen die Schweizerinnen zu den Mannschaften mit Aussenseiter-Status. Das Team hat sehr wohl Fortschritte gemacht, dennoch findet es Trainerin Manuela Strebel schwierig zu sagen, wo ihre «Ladies» stehen.

In einer schwierigen Gruppe treffen sie auf Gastgeber Kroatien, Vize-Europameister Spanien, den letztjährigen Dritten Portugal, Russland und auf die grossgewachsenen Litauerinnen. Der Staff um Manuela Strebel ist aber zuversichtlich, denn in diesem Jahr können die Spielerinnen auf mehreren Positionen eingesetzt werden, ihre Variabilität hat sich enorm verbessert.
 



Bereits feststehende Schweizer Partien

Junioren
16. Juni, 10.45 Uhr: Schweiz – Spanien (Court 3)
16. Juni, 16.15 Uhr: Schweiz – Deutschland (Court 4)
17. Juni, 09.45 Uhr: Schweiz – Ukraine (Court 3)
17. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz – Serbien (Court 3)

Juniorinnen
16. Juni, 10.45 Uhr: Schweiz – Portugal (Court 2)
16. Juni, 13.15 Uhr: Schweiz – Spanien (Court 4)
16. Juni, 16.15 Uhr: Schweiz – Litauen (Court 2)
17. Juni, 09.45 Uhr: Schweiz – Russland (Court 2)
17. Juni, 11.15 Uhr: Schweiz – Kroatien (Court 1)

Quelle: Alessandro Crippa

Mission Kroatien
Am Freitag beginnen in Zagreb die U17-Europameisterschaften im Beachhandball. Die Schweiz ist mit zwei Teams vertreten – mit unterschiedlichen Ambitionen.
12.06.2017
Start in den Grossfeldcup 2017: Turniere und Teilnehmerfeld

Am kommenden Wochenende werden in Winterthur und Zofingen die Qualifikationsturniere des Grossfeldcups ausgetragen. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus insgesamt 16 Mannschaften zusammen; damit sind im Vergleich zum Vorjahr wieder drei Teams mehr am Start. Zwei weitere Qualifikationsturniere finden am 18. Juni in Winterthur und Zofingen statt. Das Finalturnier wird am Sonntag, 2. Juli, in Horgen im Rahmen des 50-jährigen Vereinsjubiläums ausgetragen. Der veranstaltende HC Horgen ist für das Finalturnier gesetzt. Dazu qualifizieren sich die drei Sieger der Vorrundenturniere.
 



Grossfeldcup 2017: Qualifikationsturniere

Samstag, 17. Juni, in Winterthur
Pfadi Winterthur FIVE
Seen Tigers Winterthur
GC Amicitia Zürich
HC Bruggen
Yellow Winterthur SPL

Sonntag, 18. Juni, in Winterthur
SG Yellow/Pfadi/U19 Winterthur
Grün-Weiss Effretikon
HC Andelfingen
HC Rüti-Rapperswil-Jona
TV Appenzell

Sonntag, 18. Juni, in Zofingen
TV Zofingen
SV Lägern Wettingen
SG Magden/Möhlin
BSV Rotweiss Sursee
SG Seetal

Finalturnier: Sonntag, 2. Juli, in Horgen (Veranstalter HC Horgen plus die drei Sieger der Qualfikationsturniere).
 

Dokumente:
Grossfeldcup 2017: Die Spielplan-Übersicht351 KByte

Quelle: Daniel Willi

Start zum Grossfeldcup
Mit dem ersten Qualifikationsturnier in Zofingen startet am Sonntag der Grossfeldcup. Insgesamt sind 16 Mannschaften am Start, drei mehr als im Vorjahr.
12.06.2017
Die Sieger der Schulhandball-Schweizermeisterschaft in Siggenthal

Am vergangenen Wochenende wurde in der GoEasy Arena in Siggenthal die Schulhandball-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Aus der ganzen Schweiz reisten die Teams an das grosse Finalturnier und kämpften an den zwei Tagen um den begehrten Titel. Aus 64 Mannschaften mit über 500 Kinder aus dem 4. bis 7. Schuljahr wurden acht neue Schulhandball-Schweizermeister erkoren.

Das SHSM-Turnier wurde erstmals vom Sportclub Siggenthal und TV Endingen durchgeführt und durch offizielle SHV-Schiedsrichter gepfiffen. Es herrschte eine tolle Handball-Atmosphäre, auch dank den zahlreich angereisten Zuschauern, welche ihre Mannschaften tatkräftig unterstützten. Trotz den hart umkämpften Spielen wurde mit viel Freude und Herzblut Handball gespielt. Wir gratulieren herzlich allen neuen Schulhandball-Schweizermeistern.
 



Siegerteams der Schulhandball-Schweizermeisterschaft

4. Klasse Mädchen            
1. Platz  Crazy Girls, Winterthur                    
2. Platz  The Lightnings, Zürich                      
3. Platz  Wild Lions, Magden

4. Klasse Knaben/Mixed
1. Platz  Hellblau Knobel, Stäfa                      
2. Platz  Looren Lions, Zürich                          
3. Platz  GMS Tornadoes, Zofingen

5. Klasse Mädchen            
1. Platz  One for all, Amriswil                        
2. Platz  MH Girls, Uster                                  
3. Platz  Gummibärli, Münsingen

5. Klasse Knaben/Mixed  
1. Platz  Lägernfüchse, Ehrendingen        
2. Platz  Black Tigers, Kleinandelfingen      
3. Platz  Crazy Chillis, Stäfa

6. Klasse Mädchen            
1. Platz BSG-Girls, Heiden                              
2. Platz  Anonym, Thun                                    
3. Platz  Destroyers, Winterthur

6. Klasse Knaben/Mixed  
1. Platz  Elite Skillers, Goldach                      
2. Platz  Fischlifänger, Ehrendingen          
3. Platz Dabbers, Steffisburg

7. Klasse Mädchen            
1. Platz  Winter/Vetterli, Amriswil                
2. Platz  Schoggi-Öpfel-Blitzer, Wil  
3. Platz  Unicorn, Stans  

7. Klasse Knaben/Mixed
1. Platz  Bach Shooters, Schaffhausen        
2. Platz  Mis Lieblingsteam, Stans                
3. Platz  Soho Blusters, Wil 

Quelle: Patricia Sommer

Acht neue Schweizermeister
An der Schulhandball-Schweizermeisterschaft kämpften am Wochenende in Siggenthal 64 Mannschaften mit über 500 Kindern um die nationalen Titel.
07.06.2017
Touch the Stars: Kids-Nachmittag am 14. Juni in Schaffhausen

Am Mittwoch, 14. Juni, findet im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels zwischen der Schweiz und Slowenien in Schaffhausen unter dem Label «Touch the Stars» ein Kids-Nachmittag statt. Gestartet wird um 16 Uhr mit einem Handball-Schnuppertraining, zu dem interessierte Kinder im Alter zwischen 7 und 13 Jahren eingeladen sind. Beim Training werden Nati-Stars dabei sein, die den Teilnehmern wertvolle Tipps und Tricks auf den Weg geben.

Danach kommen die Autogrammjäger bei einer Autogrammstunde auf ihre Kosten. Neben einem Erinnerungsgeschenk erwartet die Teilnehmer Gratiseintritt für das Länderspiel am Abend (20.15 Uhr, BBC Arena). Nehmt die einmalige Gelegenheit wahr, hautnah mit einem Handball-Profi zu trainieren und danach die Nationalmannschaft bei ihrem letzten Heimspiel der EM-Qualifikation gegen den WM-Dritten aus Slowenien zu unterstützen.
 


 
«Touch the Stars» Kids-Nachmittag
Mittwoch, 14. Juni, BBC Arena, Schaffhausen

Programm

16.00 Uhr bis 17.30 Uhr: Schnuppertraining
17.30 Uhr: Autogrammstunde
18.00 Uhr bis 19.45 Uhr: Mini-Turnier

Alle Plätze fürs Schnuppertraining und das Turnier sind ausverkauft!

Quelle: Doreen Albert/Nadja von Büren

06.06.2017
Schulhandball-Schweizermeisterschaft am 10. und 11. Juni

Am Wochenende vom 10. und 11. Juni wird in der GoEasy Arena in Siggenthal die Schulhandball-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Die 64 besten Teams mit über 500 Kindern reisen aus der ganzen Schweiz an das grosse Finalturnier und kämpfen dort an zwei Tagen um den begehrten Titel.

Schülerinnen und Schüler aus dem 4. bis 7. Schuljahr spielen in insgesamt acht Spielkategorien nach Schuljahr, beziehungsweise unterteilt in Mädchen und Mixed (gemischt Knaben und Mädchen). Alle Klassenmannschaften mussten sich in den vergangenen Monaten über ein Regionales Finalturnier Schulhandball für die Schulhandball Schweizermeisterschaft (SHSM) qualifizieren.

Nach den drei Austragungen in Kriens, organisiert durch den Verein HC Kriens, findet das heurige Finalwochenende erstmals in Siggenthal statt. Die Organisatoren der beiden Vereine TV Endingen und SC Siggenthal setzen alles daran, dass die Schulhandball Schweizermeisterschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis für die über 500 Schülerinnen und Schüler wird.

Der Kampf um Tore, Punkte und Medaillen wird für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt stehen. Über das ganze Wochenende werden verschiedene Handball-Cracks des NLA-Aufsteigers TV Endingen vor Ort sein, um die Schülerinnen und Schüler anzufeuern und zu unterstützen.
 

Dokumente:
Spielplan Schulhandball-Schweizermeisterschaft 2017123 KByte
Turnier-Reglement Schulhandball-Schweizermeisterschaft 2017159 KByte

Quelle: Daniel Willi

Das grosse Finale
Am Wochenende vom 10. und 11. Juni findet in der GoEasy Arena in Siggenthal Schulhandball-Schweizermeisterschaft mit 64 Teams und über 500 Kindern statt.
02.06.2017
Rückblick auf das Minihandball-Festival in Basel

Am Wochenende vom 20. und 21. Mai wurde in Basel das Minihandball-Festival ausgetragen. Knapp 1'000 Kinder aus der ganzen Schweiz sowie zahlreiche Eltern und Zuschauer machten den Event auf dem Bäumlihof-Areal zu einem grossartigen Erlebnis. Zum ersten Mal wurden die Handballspiele durch ausgebildete Schiedsrichter geleitet.

Dass das Wetter am Samstag noch nicht optimal war, schadete dem Eifer und der Freude der Kinder überhaupt nicht. So wurde trotz gelegentlichen Regentropfen unter freiem Himmel Soft- und Beachhandball gespielt. In der Halle übten sich die Kinder im Minihandball. Die Geschicklichkeitsposten erfreuten sich grosser Beliebtheit und wurden auch in den Pausen rege benutzt. Die Hauptattraktion, neben dem Handball natürlich, war der Veloparcour. Dabei konnte altersgerecht das geeignete bike ausgesucht und die gestellten Aufgaben erfüllet werden. Die Autogrammstunde mit den Nationalspielern Lisa Frey und Samuel Röthlisberger sorgte am Mittag zeitweise für grossen Ansturm.

Der Sonntag präsentierte sich von seiner besten Seite: Sonne den ganzen Tag. Knapp 60 Mannschaften absolvierten dasselbe Programm wie ihre Kolleginnen und Kollegen vom Vortag und dies mit demselben Engagement. Als Attraktion fand über Mittag das All-Star-Beachhandballspiel auf dem Sandplatz statt. Viele kleine und grosse Zuschauer konnten mitverfolgen, wie leichtfüssig sich geübte Beachhandballer im Sand bewegen. Und vor allem staunten alle wie Torwart Kurt Pohle sich den Schützen entgegenstellte und seine langen Arme so platzierte, dass er Ball um Ball parieren konnte.

Die Organisatoren empfingen am Sonntag die Sponsoren, Ehrenmitglieder und Funktionäre des Verbandes und des TV Kaufleute. Unter den Gästen wren SHV-Zentralpräsident Ulrich Rubeli und der Leiter des Sportamtes Basel-Stadt, Peter Howald. Beide konnten sich vergewissern, dass der Handball weiterhin viel Zulauf erhält.

Quelle: OK Minihandball-Festival | Titelfoto: TV Unterstrass/Frank Pospisil.

1'000 Kinder
Am Wochenende vom 20. und 21. Mai ging auf dem Bäumlihof-Areal in Basel das Minihandball-Festival über die Bühne – mit einem grossen Rahmenprogramm.
01.06.2017
Beachhandball-Schweizermeisterschaft am Wochenende in Emmen

So früh wie noch selten finden in diesem Jahr die Beachhandball Schweizermeisterschaften statt. An diesem Wochenende kämpfen die besten Teams der Schweiz im Sand von Emmen um den Titel. Die Turniere am Samstag (U15 und U17) und Sonntag (Aktive) versprechen Spannung. Mit dabei ist auch ein ehemaliger Indoor-Nationalspieler.

Bei den Junioren ist der BHV Wasserschloss in den meisten Fällen eine Klasse für sich und hamstert regelrecht, wenn es um die Schweizermeistertitel im Beachhandball geht. Auch bei den Juniorinnen sieht es nicht anders aus, die letzten Gewinner waren immer die Aargauerinnen. Anders ist die Situation bei den Männern und Frauen. Bei den Frauen teilen sich die Beachqueens aus dem Aargau und das Team Schwan (Nottwil) die Vorherrschaft. In diesem Jahr reisen deshalb richtigerweise auch Spielerinnen aus beiden Teams an die EM nach Zagreb.

Bei den Männern holten in den letzten drei Jahren drei verschiedene Mannschaften die Titel: Copaca-Bâle (2014), das aus dem BHV Wasserschloss entstandene Team von Lloret Beach España (2015) und der Berner Traditionsclub BHC 1898 (2016), welches die Schweiz in Zagreb an der EM vertreten wird. Bei den Bernern spielt mit Benjamin Echaud ein Spieler, der auch der Nationalmannschaft Hallenhandball angehörte. Er war Teil des Kaders an der EM 2006. Heute spielt er in der 1. Liga beim BSV Bern Muri und ist der Denker und Lenker in seinem Beachhandballteam. Im Interview spricht der 36-Jährige über die Bedeutung einer allfälligen Titelverteidigung, die Erwartungen an die EM und warum alle Hallenhandballer auch in den Sand sollten.
 


 
Interview mit Benjamin Echaud

Benjamin Echaud, du und deine Teamkollegen vom BHC 1898 seid in diesem Jahr Titelverteidiger. Welche Bedeutung hätte der Gewinn eines neuerlichen Titels?
Benjamin Echaud: Es ist natürlich immer toll einen Titel zu holen. Der letztjährige Sieg hatte eine noch etwas grössere Bedeutung, weil wir uns nebst dem Landesmeistercup (Gran Canaria) ebenfalls für die diesjährige EM in Zagreb qualifizieren konnten. Aber am Ende des Tages will man halt immer zuoberst auf dem Podest stehen, links und rechts davon macht es weniger Spass.

Welche Mannschaft wird in diesem Jahr euer härteste Konkurrent sein und warum?
Benjamin Echaud: Das sind einerseits Wasserschloss und andererseits die routinierten Basler Copaca-Bâle, welche wie wir schon seit einiger Zeit im Sand aktiv sind.

Ihr steckt mitten in den Vorbereitungen für die Europameisterschaften in Zagreb. Lastet als Captain des Teams ein grösserer Druck auf dir?
Benjamin Echaud: Eigentlich nicht, es ist nun auch schon meine fünfte EM Teilnahme und würde eher von Vorfreude als von Druck sprechen. Gut ist, dass wir international in den meisten Partien als Aussenseiter antreten können und so der Druck meist bei den Gegnern ist. Ich bin aber guter Dinge, dass wir heuer eine kompetitive Mannschaft stellen.

Was habt ihr euch für ein Ziel für die EM gesetzt?
Benjamin Echaud: Wir nehmen Spiel für Spiel und wollen uns nicht auf einen Rang fixieren. Im Beachhandball ist alles möglich, es geht wahnsinnig schnell und man steht gegen ein Topteam im Shoot-out. Daher wollen wir uns immer auf die bevorstehende Aufgabe konzentrieren und diese möglichst optimal erledigen. Wenn uns das gelingt, können wir in der Retrospektive auch zufrieden mit unserem Abschneiden sein.

Du hast früher auch in der Halle in der Nationalmannschaft gespielt, warst sogar im Kader, als die EM 2006 in unserem Land stattfand. Heute spielst du in der 1. Liga und daneben noch Beachhandball. Warum rätst du anderen Spielern und Trainer im Sommer auch in den Sand zu gehen?
Benjamin Echaud: Weil es a) Spass macht, b) eine gelenkschonende Alternative zum Hallenhandball ist und c) eine tolle Trainingsergänzung während der Sommerpause ist. Ich würde jedem empfehlen, dies einmal auszuprobieren.
 

Dokumente:
Beachhandball-Schweizermeisterschaft: Spielplan Samstag104 KByte
Beachhandball-Schweizermeisterschaft: Spielplan Sonntag108 KByte

Quelle: Alessandro Crippa

Wer holt die Titel?
Am Wochenende wird die Schweizermeisterschaft im Beachhandball ausgetragen. Mit dabei ist auch Benjamin Echaud – der ehemalige Nationalspieler im Interview.
30.05.2017
Beach: Premierensieger in Amriswil – Beachqueens in Italien stark

Bei bestem Wetter ist in Amriswil die Schweizer Beachhandballsaison eröffnet worden. Am Auffahrtstag haben die besten Teams der Schweiz um den ersten Titel in dieser Saison gekämpft. Gewonnen haben ihn 1898 Bern und Olympia 2020. Daneben machten die Beachqueens in Italien eine gute Falle.

Amriswil: Jubiläum und bestes Wetter
Die Sportanlage Tellenfeld in Amriswil feierte ein Jubiläum: Bereits zum 20. Mal wurde dort ein Beachhandballturnier ausgetragen. Dieses Jahr wurde sogar erstmalig auf drei Feldern gespielt, da neben der Frauen- und Herren- auch noch eine Plausch-Kategorie Platz im Programm fand.

Auch Petrus schien das zu freuen und er liess die Sonne auf die Spieler und Spielerinnen brennen. Am besten zurecht mit den hitzigen Bedingungen kamen Berner und Aargauerinnen. In der Kategorie Männer triumphierte der amtierende Schweizermeister 1898 aus der Bundeshauptstadt. Im Final setzte er sich gegen das Team von Copaca-Bâle aus Basel durch.

Bei den Frauen gewann das Team Olympia 2020 zum ersten Mal einen Titel. Begünstigt durch das Fehlen der beiden Topfavoriten Team Schwan und Beachqueens kamen die jungen von Monika Naprstek betreuten Aargauerinnen zum Handkuss.

Beachqueens inmitten Europas Elite
Die Beachqueens ihrerseits hatten sich auch in diesem Jahr wieder für das Finale der besten europäischen Beachhandballteams (EBT-Finals) qualifiziert. Das Finalturnier fand im italienischen Gaeta statt. Mit dem Endergebnis dürfen die Frauen durchaus zufrieden sein. Sie landeten auf dem sechsten Rang. Vier Teilnehmer konnte man hinter sich lassen.

Mit Laura Calchini, Melanie Engel, Carla Kramis und Livia Wey (alle Team Schwan (Spono Eagles)) und Chantal Wegmüller (Olympia 2020 (BHV Wasserschloss)) wurde das Team hervorragend ergänzt. Diese fünf jungen Frauen haben sich auch ins Kader für die Europameisterschaften im Juni gespielt und werden dort die Schweizer Farben vertreten.

In der Gruppenphase trafen die Beachqueens auf Futura Roma, die ungarischen OVB Beachgirls, Westsite Amsterdam und die polnischen Vertreterinnen von Red Hot Czili Buk. Das erste und das letzte Team konnten die Schweizerinnen bezwingen, beide Male im Shootout. Gegen die Ungarinnen und Holländerinnen gab es je eine 0:2-Niederlage nach Sätzen. In beiden Spielen waren die Gegnerinnen besser. Es hätte eine überragende und quasi fehlerlose Leistung gebraucht, um diese beiden Mannschaften in die Knie zu zwingen.

Mit dem dritten Rang nach der Gruppenphase konnte man aber zufrieden sein. Insbesondere deshalb, weil die gewonnenen Spiele auch genauso gut hätten verloren gehen können. Und so spielten die Beachqueens mit dem griechischen Team Spartacus Goalbet um den fünften Rang. Die Schweizerinnen hielten zwar ansprechend mit, doch die Kontrahentinnen waren deutlich erfahrener, ein wenig cleverer und daher am Schluss auch die verdienten Siegerinnen.

Nach dem Turnier zog das Trainerteam Tamara Schläpfer und Alessandro Crippa ein positives Fazit. «Auch wenn wir gerne in der vorderen Hälfte klassiert gewesen wären, dürfen wir zufrieden sein. Das Turnier war stark besetzt, gegen die Topteams hatten wir das Nachsehen. Dennoch muss angemerkt werden, dass es das erste Mal war, dass diese Mannschaft in dieser Konstellation aufgetreten war. Im Hinblick auf die Europameisterschaften in Zagreb (20. bis 25. Juni) gibt es noch einiges zu tun, obschon einige Dinge schon ganz gut funktioniert haben», liessen sie sich zitieren. Der Titel ging an das Team von Algercia Malaga, das ohne eine Niederlage durch das Turnier kam.

Am Wochenende folgen nun die Schweizermeisterschaften in Emmen. Dort werden die beiden Favoriten Team Schwan und Beachqueens noch einmal gesplittet antreten und den Titel wohl zusammen mit Olympia 2020 unter sich ausspielen.
 

Team "Olympia 2020" in Amriswil.

 

Beachqueens (blau) an den EBT-Finals in Italien. (Bild: EHF)

 

Beachqueens (blau) an den EBT-Finals in Italien. (Bild: EHF)

  

Quelle: Alessandro Crippa

Auftakt
Am Auffahrtstag wurde in Amriswil bei bestem Wetter die Beachhandballsaison eröffnet. Die Beachqueens vertraten die Schweiz bei den EBT-Finals in Italien.

 

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