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Richtung Playoff-Finale
Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen gewinnen in den Playoff-Halbfinals in der zweiten Runde auch auswärts klar - es fehlt noch je ein Sieg zum Playoff-Finale.
Derby-Time
Am Donnerstag (19.30 Uhr) beginnt der Playoff-Final der SPAR PREMIUM LEAGUE. Eine Zentralschweizer Angelegenheit: Zug trifft in der Best-of-5-Serie auf Spono Nottwil.
Favoritensiege
Zum Start der Playoff-Halbfinals gehen die Kadetten und Pfadi 1:0 in Führung. Schaffhausen schlägt Kriens-Luzern 23:21, Pfadi bezwingt den BSV Bern Muri 29:21.
Heisse Meisterschaftsphase
Am Ostermontag starten die Halbinalserien mit Kadetten Schaffhausen vs. HC Kriens Luzern (Spielbeginn 19.30 Uhr) und Pfadi vs. BSV Bern Muri (Spielbeginn 18 Uhr).
24.04.2014
NLA: Pfadi und die Kadetten vor Finaleinzug

Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen scheinen ihrer Favoritenrolle in den Playoff-Halbfinals (best of 5) gerecht zu werden. Beide Teams benötigen noch einen Sieg zum Finaleinzug. Pfadi siegte beim BSV 27:19, die Kadetten schlugen Kriens-Luzern 29:23. "Es ist so offen wie selten zuvor. Alle vier Teams haben Chancen auf den Meistertitel", hatte der Schaffhauser Captain David Graubner vor dem Playoff-Start gesagt. Von Ausgeglichenheit ist aber bislang nichts zu sehen. Pfadi liess dem BSV auch auswärts keine Chance. Wie bereits beim 29:21-Heimsieg am Ostermontag dominierten die Winterthurer die Partie klar, lagen nie in Rückstand. Bis zum 3:3 gelang den Bernern dreimal der Ausgleich, dann zogen die Gäste auf 7:3 (11.). In der Folge kam der BSV noch zweimal bis auf zwei Tore heran, ehe Pfadi die Partie mit sieben Toren in Serie vom 11:9 (29.) zum 18:9 (41.) frühzeitig vorentschied.

Pfadi verteidigte erneut sehr stark. Für 15 der 27 Tore der Winterthurer zeichneten Julian Krieg (9) und Marcel Hess (6) verantwortlich. Krieg war bereits in der Qualifikation mit 121 Treffern der beste Werfer gewesen, in der Finalrunde reüssierte nur der Thuner Lukas von Deschwanden (62) öfters als der deutsche Aufbauer (59). Stark spielte bei den Gästen auch der nach der Pause eingesetzte Goalie Martin Pramuk, der es auf neun Paraden und eine Abwehrquote von 45 Prozent brachte. Besonders hervorzuheben ist zudem Severin Brüngger, der jüngere Bruder von Trainer Adrian. Der Altinternationale, der immer wieder als Nothelfer eingesprungen ist, steht diesmal gar während den gesamten Playoffs und dem Cup-Final-Four zur Verfügung. Und es scheint sich auszuzahlen, dass der Verteidigungsspezialist konsequenter als sonst aufgebaut wurde, steuerte er doch drei Tore zum Sieg bei.

Die Berner entwickelten zu wenig Druck aus dem Rückraum; Marco Kurth (1) und Benjamin Steiger (1) blieben weit unter ihren Möglichkeiten. Zudem kam viel zu wenig von den Flügelpositionen - einzig Marcel Lengacher traf zweimal. Hätte Keeper Dragan Marjanac nicht stark gespielt und 16 Schüsse abgewehrt, wäre das Verdikt noch deutlicher ausgefallen. Von den Feldspielern überzeugte in der Offensive einzig Uros Mitrovic (8).

In Schaffhausen hatte Kriens-Luzern das Spiel bis zum Schluss ausgeglichen gestaltet und nur knapp verloren (21:23). In der heimischen Krauerhalle dagegen waren die Innerschweizer weitgehend chancenlos. Die Kadetten zogen dem Heimteam mit ihrer robusten Defensive die Zähne. Nach einer ausgeglichenen Startphase (4:4/14.) übernahmen die Schaffhauser das Zepter und gingen bis zur 22. Minute 10:5 in Führung. Diesen Vorsprung verwalteten sie sicher, auch nach dem 15:18 (45.) kam keine Spannung mehr auf. Überragender Spieler bei den Gästen war Leszek Starczan; der 36-jährige Linksaussen traf achtmal.

Kriens-Luzern dagegen war zu fehleranfällig, weshalb die Gäste mehr Gegenstoss-Tore (6:2) erzielten. In der Offensive konnten sich praktisch nur die Rückraumspieler Boris Stankovic (8) und Thomas Hofstetter (7) in Szene setzen. Da ist zu wenig, um eine Mannschaft wie Schaffhausen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Am kommenden Samstag findet die 3. Runde statt, in welcher wieder die Kadetten und Pfadi Winterthur Heimrecht haben.

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 2. Runde:
BSV Bern Muri (4.) - Pfadi Winterthur (1.) 19:27 (9:12); Stand 0:2.
Kriens-Luzern (3.) - Kadetten Schaffhausen (2.) 23:29 (8:14); Stand 0:2.
 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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23.04.2014
SPL: Spono Nottwil fordert den LK Zug im Playoff-Final

Am Donnerstagabend (19.30 Uhr) beginnt in der Sporthalle Zug der Playoff-Final der SPAR PREMIUM LEAGUE. Mit dem LKZ und Spono Nottwil duellieren sich zwei Zentralschweizer Teams in der Best-of-5-Serie um den Titel. Zug startet als Titelverteidiger, Spono als ambitionierter Herausforderer. Sämtliche Spiele der Final-Serie werden auf handballTV.ch live übertragen.

Erstmals seit dem Jahr 2010 kommt es damit im Kampf um den Meistertitel wieder zum Zentralschweizer Derby. Vor vier Jahren schafften die Zugerinnen das Kunststück, die Serie als Herausforderer zu gewinnen. Im entscheidenden Spiel im Nottwiler SPZ setzte sich Zug vor 1200 Zuschauern mit 24:22 durch und sicherte sich den ersten Meistertitel seiner Vereinsgeschichte. Spono Nottwil hingegen blieb unerwartet auf den drei bisherigen Titeln (2000, 2001, 2006) sitzen.

In diesem Jahr sind die Vorzeichen umgekehrt. Der LK Zug, der souveräne Meister des vergangenen Jahres, startet als Qualifikationssieger in die Finalserie. Allerdings waren die direkten Begegnungen zwischen dem LKZ und Spono in der Meisterschaft stets hart umkämpft und mit einer Besonderheit versehen: Noch nie setzte sich in der laufenden Spielzeit bisher das Heimteam durch. Eine statistische Spielerei, die also für die Luzernerinnen spricht.

Viel darauf geben werden die Zugerinnen allerdings nicht. Sie wissen, wie ein Playoff-Final zu gewinnen ist: Im vergangenen Jahr machten sie mit dem LC Brühl kurzen Prozess und beendeten die Serie mit drei Siegen in drei Spielen. Ausserdem verfügen sie – zumindest auf dem Papier – über mehr Möglichkeiten, was die Breite des Kaders angeht. Was am Schluss den Ausschlag gibt, wird sich weisen. Auch Playoff-Finals haben bekanntlich eigene Gesetze. Zumindest manchmal.
 


 
SPAR PREMIUM LEAGUE

Playoff-Final (Best-of-5): LK Zug – Spono Nottwil
Spiel 1: Donnerstag, 24. April, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
Spiel 2: Sonntag, 27. April, 19.00 Uhr, SPZ Nottwil
Spiel 3: Mittwoch, 30. April, 19.30 Uhr, Sporthalle Zug
Spiel 4 (ev.): Freitag, 9. Mai, 19.00 Uhr, SPZ Nottwil
Spiel 5 (ev.): Sonntag, 11. Mai, 18.00 Uhr, Sporthalle Zug

Sämtliche Spiele live auf handballTV.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger

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22.04.2014
NLA: Kadetten und Pfadi siegen zum Playoff-Auftakt

Zum Auftakt der Playoff-Halbfinals (best of 5) setzte es Favoritensiege ab. Pfadi Winterthur bezwang den BSV Bern Muri 29:21, die Kadetten Schaffhausen gewannen gegen Kriens-Luzern 23:21. Die Winterthurer, das beste Team nach der Finalrunde, gerieten gegen den BSV nie in Rückstand. Bis zum 19:16 (44.) konnten die Berner die Partie noch einigermassen ausgeglichen gestalten, dann zog Pfadi erneut auf sechs Tore (22:16/49.) davon. In der Folge kamen die Gäste nie mehr näher als bis auf vier Treffer heran. Das grösste Plus hatte das Heimteam auf der Goalie-Position - der Berner Keeper Dragan Marjanac war für einmal ein Totalausfall. Zum besten Werfer der Partie avancierte Pfadis Regisseur Kevin Jud mit sieben Toren. Die Winterthurer feierten den sechsten Sieg in Serie und den 14. im 15. Heimspiel der Saison.

Wesentlich mehr zu kämpfen als Pfadi hatten die Kadetten. Trotz einer 9:5-Führung lagen sie in der 52. Minute mit 19:20 in Rücklage. Danach liessen die Schaffhauser aber nur noch ein Tor zu. Wie es das Resultat ausdrückt, war die Partie geprägt von zwei starken Verteidigungen. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Wie verbissen gekämpft wurde, zeigt die Tatsache, dass es in den ersten 30 Minuten bloss je 20 Angriffe gab. Eine solch tiefe Zahl hat Seltenheitswert. Sehr stark spielte bei den Gastgebern der rechte Flügel Nik Tominec, der in der nächsten Saison bei Kriens-Luzern tätig sein wird. Der kroatische Internationale traf fünfmal und verzeichnete keinen Fehlwurf. Zudem holte er in der 59. Minute einen Penalty heraus, den der sechsfache Torschütze Rares Jurca zum vorentscheidenden 22:20 verwandelte.

Die 2. Runde der Playoff-Halbfinals findet morgen Mittwoch, 23. April, statt. Dann geniessen der BSV Bern Muri und Kriens-Luzern Heimrecht.

NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5). 1. Runde:
Pfadi Winterthur - BSV Bern Muri 29:21 (13:9)
Kadetten Schaffhausen - Kriens-Luzern 23:21 (10:7)

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Quelle: Sportinformation (Si)

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21.04.2014
NLA: Pfadi und Kadetten in der Favoritenrolle

Der Finalrundensieger Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen steigen am Ostermontag als Favoriten in die Playoff-Halbfinals (best of 5). Der BSV Bern Muri und Kriens-Luzern sind aber nicht zu unterschätzen. Pfadi hat bislang eine beeindruckende Saison hingelegt. Die Mannschaft fing sich nach einem teilweise begründeten Zwischentief mit drei Niederlagen in Folge in der ersten Hälfte der Finalrunde wieder auf und machte dank fünf Siegen in den letzten fünf Spielen einen Rückstand von fünf Punkten auf die Kadetten wett. Das Selbstvertrauen bei den Winterthurern ist selbstredend riesig. Es gebe viele Argumente, die für sie sprechen würden, sagte Trainer Adrian Brüngger. "Wir haben einen guten Teamspirit, sind ausgeglichen besetzt und haben mit Hess, Svajlen und Freivogel Spieler, die überall eingesetzt werden können. Das hat extrem geholfen."

Auch die Statistik gegen den BSV spricht eindeutig für Pfadi. Die Winterthurer gewannen drei von vier Duellen in dieser Saison, vor heimischem Publikum siegten sie zuletzt fünfmal hintereinander. Überhaupt ist die Heimbilanz in der laufenden Meisterschaft mit 13 Erfolgen in 14 Begegnungen beeindruckend. Der Heimvorteil könnte das entscheidende Plus in den Playoffs sein, um erstmals seit 2004 wieder Schweizer Meister zu werden. "Daheim ist es einfacher, die aggressive Deckung zu spielen. Wir haben mehr Energie", so Brüngger. Er ist überzeugt, dass "wir stabiler sind als der BSV. Das haben wir uns über die gesamte Saison erarbeitet."

Die Berner benötigten zwar etwas Zeit, um sich an das vom neuen Trainer Lukas Magnaguagno eingeführte Spielsystem anzupassen. Nach nur vier Punkten in den ersten sieben Saisonspielen überzeugten sie aber ebenfalls und qualifizierten sich letztlich - auf Kosten von Titelhalter Wacker Thun - sicher für die Playoffs. Der BSV hat auch die drei vor ihnen klassierten Teams mindestens einmal bezwungen.

Bei den Kadetten zeigte die Formkurve vor den Playoffs mit drei Niederlagen in den letzten vier Partien nach unten. Captain David Graubner sieht darin auch Positives, da sie nun hungrig seien. Für den Nationalspieler sind die Schaffhauser aber "sicher nicht in der klaren Favoritenrolle wie zuletzt. Es ist so offen wie selten zuvor. Alle vier Teams haben Chancen auf den Meistertitel." Dass die Kadetten die Dominanz der früheren Jahre verloren haben, führt er einerseits auf eine schwächere Mannschaft zurück, andererseits auf eine viel stärker gewordene Liga. Letzteres erachtet er als positiv: "Was wollen die Zuschauer mehr? Als wir dominant waren, haben alle gesagt, dass es langweilig sei."

Kriens-Luzern ist ein Gegner, der den Kadetten eigentlich liegt. Von den letzten 14 Duellen verloren sie nur eines - allerdings das letzte. Ansonsten erreichten die Zentralschweizer bloss noch einmal ein Unentschieden. "Sie haben uns zuletzt fair und redlich geschlagen. Das macht es gefährlich. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir die bessere Mannschaft sind", so Graubner.

Für Kriens-Luzern ist das Erreichen der Playoffs der bislang grösste Erfolg. Das Team von Heiko Grimm sieht sich gegen die Kadetten ganz klar in der Rolle des David und will diese perfekt umsetzen. Ihr Slogan für die entscheidende Meisterschaftsphase lautet: "The sky is not the limit". Und verstecken muss sich Kriens-Luzern definitiv nicht: Während der gesamten Meisterschaft setzte es nie zwei Niederlagen in Serie ab.

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Quelle: Sportinformation (Si)

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16.09.2012
EHF-Cup: Pfadi Winterthur ausgeschieden

Pfadi Winterthur ist in der 1. Runde des EHF-Cup gegen Lissabon wie erwartet ausgeschieden. Nachdem die Pfader das Heimspiel 21:28 verloren hatten, gerieten sie in Portugal bis zur 17. Minute 5:12 in Rückstand. Immerhin zeigten die Winterthurer Charakter und holten noch ein 27:27.

Die Winterthurer verabschiedeten sich mit einer ansprechenden Leistung aus dem EHF-Cup. Mike Kipili und Marcel Hess waren auffällige Akteure. Es gelang ihnen, je fünf Treffer zu erzielen.

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Quelle: Sportinformation (si)

 

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