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Unterschiedliche Gesichter
Drei Spiele in der SPAR PREMIUM LEAGUE, sechs komplett verschiedene Halbzeiten. Rotweiss Thun (Bild) gewinnt gegen den TV Zofingen und ist zurück auf Platz vier.
Serie der Ungeschlagenheit
Der TSV St. Otmar gewinnt bei Suhr Aarau 30:20 und ist punkgleich mit den Kadetten Dritter der NLA - für St. Otmar das sechste Spiel nacheinander ohne Niederlage.
Pfadis Willensleistung
Pfadi gewinnt im EHF-Cup auch das Rückspiel beim serbischen Team Zeleznicar in Nis und steht in der dritten Runde - Kriens-Luzern und der BSV Bern Muri scheiden aus.
Hess springt in die Bresche
Die Nationalmannschaft muss in den EM-Qualifikations-Spielen gegen Mazedonien und Frankreich auf Manuel Liniger und Michal Svajlen verzichten. Marcel Hess springt ein.
20.10.2014
SPL: Rotweiss Thun zurück über dem Trennstrich

Rotweiss Thun hat in der SPAR PREMIUM LEAGUE mit einem 24:22-Heimsieg gegen Zofingen den Sprung zurück über den Trennstrich geschafft. Die Berner Oberländerinnen schafften dabei nach Pausenrückstand im zweiten Durchgang die Wende. Gleiches gilt auch für Spono Nottwil beim 26:22-Erfolg gegen Stans. Und der LK Zug schaffte sich die Differenz beim 34:16-Kantersieg in Basel ebenfalls erst nach der Pause.

Das in der laufenden Saison noch sieglose Zofingen führte in Thun vor der Pause zwischenzeitlich mit fünf Toren Differenz. Das Heimteam machte aber danach aus dem 9:12-Pausenrückstand innert einer Viertelstunde eine 17:14-Führung und brachte den Sieg sicher über die Ziellinie. Beste Skorerin bei den Gastgeberinnen war Helen Moser (5/2).

Auch Spono Nottwil tat sich zu Hause gegen Aufsteiger Stans enorm schwer. Vor über 600 Zuschauern führte der Aussenseiter nach 33 Minuten mit 16:10. Dann aber setzten die Nottwilerinnen doch noch zur Aufholjagd an. Angeführt von Rahel Furrer (7) gelang nach gut einer Dreiviertelstunde der 18:18-Ausgleich. Die Differenz schuf sich der Favorit aber erst in den letzten sieben Minuten: Stans hielt bis zum 21:21 weiter mit aller Kraft dagegen.

Zwei unterschiedliche Gesichter zeigte SPL-Leader Zug beim 34:16 in Basel. Der Schweizer Meister tat sich gegen kämpferische Baslerinnen eine Halbzeit lang schwer und führte zur Pause nur mit 12:11. Danach machte der LKZ aber kurzen Prozess: Das Team von Trainer Damian Gwerder gewann die zweite Halbzeit mit 22:5 (!) und holte sich den standesgemässen Auswärtssieg.

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Quelle: Marco Ellenberger (Text), Roland Peter (Foto).

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19.10.2014
NLA: Der TSV St. Otmar St. Gallen siegt in Aarau

Im einzigen NLA-Spiel des Wochenendes setzte sich St. Otmar St. Gallen bei Aufsteiger Suhr Aarau mit 30:20 durch. St. Otmar rückte auf den 3. Tabellenplatz vor. Die Sankt Galler verloren zum sechsten Mal hintereinander nicht, taten sich aber in Aarau wie schon gegen Stäfa, Fortitudo Gossau und GC Amicitia gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte äusserst schwer. St. Otmar lag nach zehn Minuten in Rückstand (4:5), verspielte vor der Pause noch einen Dreitorevorsprung und führte nach 33 Minuten nur 14:13. Dann aber zogen die Gäste innerhalb von vier Minuten auf 18:13 davon. Die meisten Tore erzielten Vedran Banic (6) für St. Otmar und Ljubomir Josic (7) für Suhr Aarau.

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Quelle: Sportinformation (Si)

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19.10.2014
EHF-Cup: Pfadi erreicht gegen Zeleznicar die dritte Runde

Wie nach den Hinspielen befürchtet, schafft nur Pfadi Winterthur den Vorstoss in die dritte Runde des EHF-Cups. Die Zürcher gewinnen auch das Rückspiel bei Zeleznicar in Nis (mit 30:29) Der NLA-Leader aus Winterthur kehrte doppelt glücklich aus Serbien zurück. Zum einen konnte der Heim-Triumph mit einem knappen, aber verdienten Auswärtssieg bestätigt werden, zum anderen ist der Hinflug-Schreck etwas in den Hintergrund gerückt. Die Maschine mit der Pfadi-Delegation an Bord musste gegen Freitagmittag wegen eines Maschinenschadens nach Kloten zurückkehren. Die Pfadi-Delegation traf erst mit achtstündiger Verspätung in Nis ein. Auf sportlicher Ebene gilt es die während rund 40 Minuten hervorragende Defensivarbeit zu würdigen. Erst als der Vorstoss in die nächste Runde feststand, liess die Konzentration nach. Aber stets, wenn der inferiore Gegner resultatmässig näher herankam, konnten die Pfader wieder zusetzen.

Deutlich gescheitert sind der BSV Bern-Muri und Kriens-Luzern. Die Berner verloren nach ansprechender Leistung bis zur 42. Minute (19:19) bei Ademar Leon mit 21:29, nachdem sie den Spaniern bereits im Heimspiel 30:38 unterlegen waren.

Achtbar mit einem 36:36-Heimremis verabschiedete sich Kriens-Luzern gegen Holstebro aus dem europäischen Wettbewerb. Nach dem 35:23-Heimerfolg der Dänen und einem 19:14-Vorsprung in der Zentralschweiz bei Halbzeit schaltete Holstebro einen Gang zurück.

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Quelle: Sportinformation (Si)

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17.10.2014
Nationalmannschaft ohne Liniger und Svajlen – Hess springt ein

Die Schweizer Nationalmannschaft muss zum Auftakt der EM-Qualifikation in den Länderspielen in Mazedonien (am 27. Oktober in Skopje) und gegen Frankreich (am 2. November in Basel) auf zwei Leistungsträger verzichten: Manuel Liniger und Michal Svajlen fallen verletzt aus. Für sie rücken Marcel Hess und Luka Maros ins Aufgebot.

Nationaltrainer Rolf Brack ist kurz vor den ersten Ernstkämpfen der EM-Ausscheidung zu Umstellungen gezwungen. Mit Manuel Liniger (Oberschenkelverletzung) und Michal Svajlen (Knieverletzung) stehen ihm zwei Spieler nicht zur Verfügung, die in seinen Überlegungen eine zentrale Rolle spielten. «Der Ausfall von Michal ist sehr substanziell, weil er zusammen mit David Graubner zuletzt ein Gespann bildete, das sich sehr gut ergänzte und die Belastung verteilte. Und Manuel war in den letzten Spielen in absoluter Topform. Vor allem seine Konterqualität wird uns fehlen», sagt Rolf Brack.

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Marcel Hess, der seit dieser Saison in der Nationalmannschaft kürzer tritt, springt nach dem Ausfall von Manuel Liniger in die Bresche. «Es freut mich sehr, dass wir den Ausfall von Manuel mit einem derart erfahrenen und leistungsstarken Spieler auffangen können. Meine Sorgen sind dadurch deutlich geringer geworden.» Marcel Hess bringe besonders in der Abwehr auch neues Potenzial in die Mannschaft, das weitere Varianten ermögliche, sagt Rolf Brack. «Es ist sehr wertvoll, dass uns Marcel in den beiden Spielen mit viel Freude und grosser Motivation unterstützt. Das hilft uns enorm weiter.» Der 110-fache Internationale hatte den SHV-Verantwortlichen im vergangenen Sommer seine Unterstützung zugesichert, sollte eine schwierige Situation eintreten – und lässt seinen Worten nun bereits Taten folgen.

Komplettiert wird das 19er-Kader für die Vorbereitung auf die beiden Spiele durch Luka Maros. Der 20-jährige Rückraumspieler von Pfadi Winterthur überzeugte zuletzt durch gute Leistungen im Verein und verdiente sich so die Nomination. Da auch Lukas von Deschwanden nach seiner Verletzung im September wieder im Nationalmannschafts-Kader steht, ergeben sich für Rolf Brack nach dem Ausfall von Michal Svajlen zumindest offensiv verschiedene neue Varianten. Der Nationaltrainer wird sein Kader vor der Abreise nach Mazedonien noch um zwei Spieler reduzieren.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Aufgebot für die EM-Qualifikation, Spiele 1 und 2


Tobias Baumgartner (RM/RR, HC Kriens-Luzern, 9 Länderspiele/11 Tore)
Fabio Baviera (KL, HC Kriens-Luzern, 16/3)
Aurel Bringolf (TH, Pfadi Winterthur, 36/1)
Jonas Dähler (FR, Wacker Thun, 27/51)
Daniel Fellmann (KL, HC Kriens-Luzern, 104/179)
Stefan Freivogel (RR, Pfadi Winterthur, 22/5)
David Graubner (RL, Kadetten Schaffhausen, 116/323)
Marcel Hess (FL, Pfadi Winterthur, 110/152)
Dimitrij Küttel (RR, Kadetten Schaffhausen, 1/0)
Luca Linder (FL, Wacker Thun, 5/7)
Luka Maros (RL, Pfadi Winterthur, 10/6)
Luca Mühlemann (KL, BSV Bern Muri, 5/10)
Andreas Portmann (TH, HC Kriens-Luzern, 8/0)
Nikola Portner (TH, Kadetten Schaffhausen, 34/1)
Nicolas Raemy (RR, Wacker Thun, 24/87)
Andy Schmid (RM, Rhein-Neckar Löwen/D, 142/627)
Roman Sidorowicz (RM, GC Amicitia Zürich, 8/19)
Valentin Striffeler (FR, BSV Bern Muri, 2/3)
Lukas von Deschwanden (RL/RR, Wacker Thun, 18/54)

Leitung
Rolf Brack (Nationaltrainer)
Petr Hrachovec (Kompetenzteam)
Adrian Brüngger (Kompetenzteam)
Martin Rubin (Kompetenzteam)

Das Kader wird vor der Abreise nach Mazedonien um zwei Spieler reduziert.
 


 
EM-Qualifikation Männer, Spiele 1 und 2

Mazedonien – Schweiz
Mittwoch, 29. Oktober, 17.45 Uhr, Boris Trajkovski-Halle, Skopje

Schweiz – Frankreich
Sonntag, 2. November, 14.30 Uhr, St. Jakobshalle, Basel

Modus: Vierergruppe mit Frankreich, Mazedonien, Tschechien und der Schweiz. Die beiden besten Teams der Gruppe sowie der beste aller Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom Januar 2016 in Polen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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16.09.2012
EHF-Cup: Pfadi Winterthur ausgeschieden

Pfadi Winterthur ist in der 1. Runde des EHF-Cup gegen Lissabon wie erwartet ausgeschieden. Nachdem die Pfader das Heimspiel 21:28 verloren hatten, gerieten sie in Portugal bis zur 17. Minute 5:12 in Rückstand. Immerhin zeigten die Winterthurer Charakter und holten noch ein 27:27.

Die Winterthurer verabschiedeten sich mit einer ansprechenden Leistung aus dem EHF-Cup. Mike Kipili und Marcel Hess waren auffällige Akteure. Es gelang ihnen, je fünf Treffer zu erzielen.

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Quelle: Sportinformation (si)

 

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