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Harter Kampf
Die Schweizer U20-Junioren verlieren an der EM-Endrunde gegen Ungarn knapp mit 27:28. Am Samstag spielt die SHV-Auswahl gegen Weissrussland um Platz 11.
Top-Zwölf
Die U20-Junioren spielen an der EM-Endrunde trotz einer 30:34-Niederlage gegen Mazedonien um die Ränge 9 bis 12. Albin Alili (Jg. 1996, Bild) gelingen zwölf Treffer.
Hoher Besuch
Die Rhein-Neckar Löwen mit Andy Schmid absolvieren ein Trainingslager in Schaffhausen. Am Samstag (16.30 Uhr, BBC Arena) testen sie gegen die Kadetten.
Gute Karten
Die Schweizer U20-Junioren holen an der EM-Endrunde gegen Norwegen beim 22:22-Remis überraschend einen Punkt und haben beste Aussichten auf die Top-Zwölf.
01.08.2014
U20-EM: Die Schweiz spielt am Samstag um Platz 11

Die Schweizer U20-Junioren haben an der EM-Endrunde das erste von zwei Klassierungsspielen gegen Ungarn knapp mit 27:28 verloren. In einer vor allem von den Ungaren überhart geführten Partie kämpfte sich die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter nach Rückstand noch einmal heran, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Die Schweiz spielt am Samstag (17.30 Uhr) in ihrem letzten Spiel des Turniers gegen Weissrussland um Platz 11.

Die Führung wechselte zunächst ständig. Mit 18:16 für Ungarn ging es in die Pause. Ungarn erwischte nach Wiederanpfiff auch einen perfekten Start, erzielte zwei schnelle Tore und stellte auf 20:16. Nach 55 Minuten führten die Ungaren noch immer mit drei – 27:24. Alles sah danach aus, als hätten sie das Spiel unter Kontrolle, doch die Eidgenossen kamen kurz vor Ende nochmals bis auf ein Tor heran. Die letzten Sekunden wurden zu einer wahren Nervenschlacht. Nach einer Abwehr des Schweizer Torhüters wurde aber die Chance auf den Ausgleich vergeben.

"Ein grosses Kompliment ans Team, dass es den Kampf angenommen und sich noch einmal zurückgekämpft hat", sagte Trainer Michael Suter. Keeper Flavio Wick, der am Ende zum besten Spieler gewählt wurde, hielt seine Mannschaft stets im Spiel. Und die Schlüsselspieler Luka Maros und Dimitrij Küttel erzielten zusammen 17 Tore, obwohl sie wiederholt hart angegangen wurden. "Leider ahndeten die Schiedsrichter nur eine Attacke der Ungaren mit Rot, als Lucas Meister blutig geschlagen wurde", sagte Michael Suter. Im Gegenteil: Am Ende standen bei den Schweizern gar mehr Zeitstrafen zu Buche als beim Gegner, der auch bei den Siebenmetern (Schweiz 2, Ungarn 8) zumindest nicht benachteiligt wurde.

Für die SHV-Auswahl gilt es nun, die Niederlage möglichst rasch zu verdauen. Bereits morgen Samstag um 17.30 Uhr steht für die Schweizer an der EM-Endrunde in Österreich das letzte Spiel auf dem Programm. Gegner in der Partie um Platz 11 ist Weissrussland.
 


 
U20-EM-Endrunde in Österreich

Ungarn – Schweiz 28:27 (18:16)
Sportzentrum, Traun – 50 Zuschauer – Sr. Mandak/Rudinsky (SVK).
Strafen: 6mal 2 Minuten plus Disqualifikation (Banhidi) gegen Ungarn, 8mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation (Delhees) gegen die Schweiz.
Schweiz: Wick/Schelling; Maros (10), Küttel (7), Alili (3), Hochstrasser (2), Mühlebach (2), Delhees (1), Jud (1), Meister (1), Blättler, Leitner, Röthlisberger, Zuber.
Bemerkungen: Schweiz ohne Vernier und Markovic (beide verletzt).
 


 
Klassierungsspiele (9 bis 12)

Freitag, 1. August
Norwegen – Weissrussland 28:27 (15:13)
Ungarn – Schweiz 28:27 (18:16)

Samstag, 2. August
17.30 Uhr: Weissrussland – Schweiz (um Platz 11)
20.00 Uhr: Norwegen – Ungarn (um Platz 9)

 

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Quelle: Marco Ellenberger

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30.07.2014
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U20-EM: Die Schweiz unter den zwölf besten Teams

Die Schweizer U20-Junioren spielen an der EM-Endrunde in Österreich um die Plätze 9 bis 12. Das abschliessende Spiel der Zwischenrunde gegen Mazedonien ging am Mittwoch in Traun zwar mit 30:34 (13:14) verloren, dank Norwegens Sieg gegen Estland konnte sich die SHV-Auswahl, in der vorab die junge Generation zum Einsatz kam, aber diese Niederlage leisten. Das erste von zwei Klassierungsspielen steht am Freitag um 20 Uhr gegen Ungarn auf dem Programm.

Mit dem Sprung unter die zwölf besten Teams der EM-Endrunde hat die 1994er-Generation ihr Ergebnis von der U18-EM vor zwei Jahren bereits übertroffen. Damals klassierten sich die SHV-Junioren auf dem 13. Platz. Nun spielen sie am Freitag gegen Ungarn und anschliessend am Samstag gegen Norwegen oder Weissrussland gar um einen Platz in den Top-10. Dass die Partie am Mittwoch gegen Mazedonien verloren ging, lag nicht zuletzt an der Kader-Situation. Trainer Michael Suter musste zahlreiche Stammkräfte schonen und liess die jungen Spieler zu Werke gehen.

Albin Alili ragte mit zwölf (!) Toren aus dem Kollektiv heraus. Aber auch Remo Hochstrasser (5) oder Cédrie Tynowski (3, alle Jahrgang 1996) überzeugten mit starken Angriffsleistungen. "Es fehlte aber an der Unterstützung von der Torhüterposition", sagte Michael Suter. Das Goalie-Duo Schelling/Wick kam denn auch nur auf eine Abwehrquote von zwölf Prozent. Dank dem erreichen des zweiten Rangs in der Zwischenrunde dürfte die Niederlage aus Schweizer Sicht jedoch nicht allzu lange schmerzen.
 



U20-EM-Endrunde in Österreich

Schweiz – Mazedonien 30:34 (13:14)
Sportzentrum, Traun – 150 Zuschauer – Sr. Dahl Hermann/Madsen (Dä).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 5mal 2 Minuten gegen Mazedonien.
Schweiz: Schelling/Wick; Alili (12), Delhees (5), Hochstrasser (5), Maros (4), Cédrie Tynowski (3), Suter (1), Blättler, Jud, Küttel, Leitner, Meister, Mühlebach, Röthlisberger, Zuber.
Bemerkungen: Schweiz ohne Vernier und Markovic (beide verletzt).
 


 
Zwischenrunde Gruppe III

Dienstag, 29. Juli
Mazedonien – Estland 19:26 (9:14)
Norwegen – Schweiz 22:22 (11:10)

Mittwoch, 30. Juli
Estland – Norwegen 21:27 (10:11)
Schweiz – Mazedonien 30:34 (13:14)

Tabelle: 1. Norwegen 5 (+10). 2. Schweiz 3 (+2). 3. Estland 2 (-5). 4. Mazedonien 2 (-7).
 


 
Klassierungsspiele (9 bis 12)

Freitag, 1. August
17.30 Uhr: Norwegen – Weissrussland
20.00 Uhr: Ungarn – Schweiz

Samstag, 2. August
17.30 Uhr: Verlierer – Verlierer (um Platz 11)
20.00 Uhr: Sieger – Sieger (um Platz 9)

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Quelle: Marco Ellenberger

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30.07.2014
Kadetten in der BBC Arena gegen die Löwen mit Andy Schmid

Heute Mittwoch starten die Rhein-Neckar Löwen ins Trainingslager in der Schweiz. In Schaffhausen will Trainer Nikolaj Jacobsen bis zum Wochenende weiter am Feinschliff seiner Mannschaft für die kommende Saison arbeiten. Am kommenden Samstag, 2. August, steigt in der BBC Arena von Schafffhausen ein Testspiel zwischen dem Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen und den Löwen mit dem Schweizer Top-Handballer Andy Schmid. Anwurf ist um 16.30 Uhr.

"Wir haben zu Beginn der Vorbereitung den Schwerpunkt auf den Kraft – und Ausdauerbereich gelegt, auch wenn der Ball schon seit dem dritten Trainingstag dabei ist. Jetzt gilt es uns auch spielerisch weiterzuentwickeln", so der Mannschaftsverantwortliche Oliver Roggisch, der als letztjähriger Spieler dieser Tage einer der wichtigen Ansprechpartner für den neuen Trainer der Löwen ist. Jacobsen selbst zeigt sich mit dem bisherigen Stand der Vorbereitung zufrieden. "Natürlich macht es noch einen Unterschied, ob die eingespielte Mannschaft der letzten Saison auf dem Feld steht oder unsere Neuzugänge. Sie finden aber jeden Tag besser in unser System, daran werden wir während der kommenden Tage in der Schweiz weiter arbeiten", so der Däne, der neben zahlreichen Trainingseinheiten aber auch für Abwechslung im Trainingsalltag sorgen wird. Neben einem Hüttenabend und einem Abstecher an den Bodensee steht auch ein Besuch des Adventure Park Rheinfall als Teambuilding-Massnahme auf dem Programm.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

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29.07.2014
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U20-EM: Starke Schweizer holen einen Punkt gegen Norwegen

Die Schweizer U20-Junioren haben an der EM in Österreich im ersten Spiel der Zwischenrunde gegen Norwegen beim 22:22-Remis überraschend einen Punkt gewonnen. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter hat damit nun beste Karten für eine Klassierung unter den Top-Zwölf. Morgen Mittwoch um 14 Uhr steht gegen Mazedonien das zweite Spiel der Zwischenrunde auf dem Programm.

Die SHV-Junioren zeigten vorab defensiv, aber auch kämpferisch eine überragende Vorstellung und lagen nach 42 Minuten gar mit 16:12 vorne. Norwegen, das in der Vorrunde Spanien düpiert hatte, kam jedoch nach rund 50 Minuten zum Ausgleich und ging später mit einer 22:21-Führung in die letzte Minute. Nach einem Schweizer Time-out war es Luka Maros, der wenige Sekunden vor Spielschluss wieder den verdienten Gleichstand herstellte. "Wir haben über 40 Minuten mit dem siebten Feldspieler agiert, das war gegen die starke norwegische Verteidigung der Schlüssel zum Erfolg. Und unserer Deckung, die sich heute auf den Innenblock mit Lucas Meister und Samuel Röthlisberger verlassen konnte, gebührt wirklich ein grosses Kompliment", sagte Michael Suter.

Dank dem Punktgewinn gegen Norwegen stehen die Schweizer mit einem Bein in den Klassierungsspielen um die Ränge 9 bis 12. Die SHV-Auswahl könnte sich morgen gegen Mazedonien je nach Ausgang der Partie zwischen Norwegen und Estland auch eine Niederlage leisten. Die Junioren von Trainer Michael Suter werden sich aber kaum auf solche Rechenspiele einlassen wollen.
 


 
U20-EM-Endrunde in Österreich

Norwegen – Schweiz 22:22 (11:10)
Sportzentrum, Traun – 100 Zuschauer – Sr. Vitaku/Vitaku (Kos).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Norwegen; 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Wick/Schelling; Maros (9), Küttel (5), Cédrie Tynowski (4), Suter (2), Mühlebach (1), Zuber (1), Alili, Blättler, Delhees, Hochstrasser, Jud, Leitner, Meister, Röthlisberger.
Bemerkungen: Schweiz ohne Vernier und Markovic (beide verletzt).
 


 

Zwischenrunde, Gruppe III

Dienstag, 29. Juli
Mazedonien – Estland 19:26 (9:14)
Norwegen – Schweiz 22:22 (11:10)

Mittwoch, 30. Juli
12.00 Uhr: Estland – Norwegen
14.00 Uhr: Schweiz – Mazedonien

Tabelle: 1. Schweiz 3 (+6). 2. Norwegen 3 (+4). 3. Estland 2 (+1). 4. Mazedonien 0 (-11).

Modus: Die Schweiz hat die Punkte (2) gegen Estland aus der Vorrunde mitgenommen. Die beiden besten Teams der Zwischenrunden-Gruppe spielen um die Ränge 9 bis 12, die anderen beiden Teams um die Plätze 13 bis 16. Diese Klassierungsspiele finden am 1. und 2. August statt.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

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16.09.2012
EHF-Cup: Pfadi Winterthur ausgeschieden

Pfadi Winterthur ist in der 1. Runde des EHF-Cup gegen Lissabon wie erwartet ausgeschieden. Nachdem die Pfader das Heimspiel 21:28 verloren hatten, gerieten sie in Portugal bis zur 17. Minute 5:12 in Rückstand. Immerhin zeigten die Winterthurer Charakter und holten noch ein 27:27.

Die Winterthurer verabschiedeten sich mit einer ansprechenden Leistung aus dem EHF-Cup. Mike Kipili und Marcel Hess waren auffällige Akteure. Es gelang ihnen, je fünf Treffer zu erzielen.

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Quelle: Sportinformation (si)

 

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