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Sa 25.05.13 17:30
Wacker Thun - Kadetten SH
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Thun wahrt Meister-Chance
Wacker Thun gewinnt das vierte Spiel des Playoff-Finales auswärts bei den Kadetten. Nun kommt es am Samstag um 17.30 Uhr in Thun zum grossen Showdown.
«Auf Augenhöhe»
Die Schweizer U19-Juniorinnen sind am Wochenende an der EM-Qualifikation knapp gescheitert. Trainer Pavol Streicher blickt im Interview zurück auf die Ausscheidung.
«Das stelle ich über alles»
Andy Schmid hat mit den Rhein-Neckar Löwen den EHF-Cup gewonnen. Der Luzerner Regisseur spricht im Interview mit der Sportinformation über den Final und den Titel.
Prickelnde Atmosphäre
Die Schweiz trifft am Mittwoch, 12. Juni, in Zürich auf Mazedonien. Für das Spiel sind bereits rund 1000 Tickets abgesetzt. Der Vorverkauf läuft weiter bei ticketportal.
23.05.2013
NLA: Wacker Thun erkämpft die Finalissima

Im Playoff-Final um die Handballmeisterschaft kommt es am Samstagabend in der Thuner Lachenhalle zu einer Finalissima. Wacker Thun siegte bei den Kadetten Schaffhausen mit 27:26 und glich die Finalserie zum 2:2 aus. Die Thuner bewiesen in Schaffhausen eine enorme Moral. Sieben Jahre lang, seit einem 20:28 gegen die Grasshoppers im Playoff-Final von 2006, hatten die Kadetten kein Playoff-Heimspiel mehr verloren. Auch in der aktuellen Meisterschaft gewann Schaffhausen in der Finalrunde und in den Playoffs neun Heimpartien in der BBC-Arena hintereinander. Vor 2562 Zuschauern in der BBC-Arena (Saisonrekord) rissen aber diese Serien.

Wacker Thun gewann diese vierte Finalpartie völlig verdientermassen. Die Thuner erwischten den viel besseren Start. Sie nahmen den Schwung des Kantersieges vom letzten Samstag mit in dieses Auswärtsspiel der letzten Chance. Es dauerte neun Minuten, bis die Kadetten durch den Treffer von Andrija Pendic zum 1:3 endlich ihren ersten Torerfolg bejubeln konnte. Später musste das Heimteam zwischen der 15. und der 22. Minute nochmals während fast sieben Minuten vom 4:6 bis zum 5:9 auf einen erfolgreichen Wurf warten.

Wacker Thun führte nach 20 Minuten 9:4 und schien wie vor fünf Tagen in Thun einem weiteren komfortablen Sieg entgegenzugehen. Dann aber drehten die Kadetten auf. 32 Minuten lang präsentierte sich das Team in jener Verfassung, mit der es in den letzten acht Jahren sechs Meisterschaften gewonnen hat. Nach 40 Minuten glichen die Kadetten erstmals zum 17:17 aus. In der 46. Minute brachte Marko Mamic die Schaffhauser zum ersten Mal in Führung (21:20). Danach behielt das Heimteam bis acht Minuten vor Schluss (24:23) die Nase vorne.

Und dennoch jubelte am Ende Wacker Thun. "Ich bin unglaublich stolz auf diese Truppe", freute sich Trainer Martin Rubin. "Vergleichen sie mal mein Thuner Team mit dem Star-Ensemble der Kadetten, und dann sagen sie mir, welche Mannschaft dieses Spiel gewinnen muss. Jede andere Mannschaft als Wacker Thun wäre umgeknickt und eingebrochen, spätestens als Schaffhausen erstmals in Führung ging. Wir aber haben als Mannschaft doch noch einen Weg zum Sieg gefunden."

Tatsächlich deutete während der zweiten Halbzeit lange alles auf eine Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten der Kadetten hin. Eine Zeit lang lief alles für die Schaffhauser. Der Thuner Goalie Marc Winkler parierte beispielsweise fünf Schüsse, viermal aber landete der Abpraller wieder in den Händen der Kadetten. Trotzdem avancierte Winkler am Ende zum unangefochtenen Matchwinner. Er, der während des grössten Teils der Saison hinter Andreas Merz den Part der Nummer 2 gespielt hatte und erst im dritten Playoff-Final überraschend erstmals von Anfang an hatte spielen dürfen, parierte diesmal 21 Schüsse; neun in der ersten Hälfte, zwölf in der zweiten.

Die entscheidenden Paraden gelangen ihm gegen Leszek Starczan (bei 24:24), Aleksandar Stojanovic (bei 24:24) und Peter Kukucka (bei 25:24). Ausserdem trugen ein überhasteter Auswurf von Kadetten-Keeper Remo Quadrelli und ein daraus resultierendes Stürmer-Foul (bei 25:24) sowie ein Fehlwurf von Trainersohn Nik Tominec (bei 27:25) dazu bei, dass Wacker im Finish die Wende gelang. Am Ende wurde es nochmals dramatisch. Bis 47 Sekunden vor Schluss führte Wacker mit 27:25, ehe Iwan Ursic nochmals verkürzen konnte. Nur knapp 30 Sekunden später befand sich der Ball wegen Thuner Zeitspiels schon wieder in den Händen der Kadetten. Mit der 21. Parade in der allerletzten Sekunde gegen Rares Jurca rettete Goalie Winkler den Thunern aber den Sieg.

Das alles entscheidende fünfte Finalspiel findet am Samstagabend ab 17.30 Uhr in der Thuner Lachenhalle statt. Wacker Thun als Qualifikationssieger befindet sich nun wieder im Vorteil. "Wenn wir in Thun mal Schiedsrichter hätten, die so für das Heimteam pfeifen wie die Referees es jeweils in Schaffhausen tun, dann gewinnen wir locker", meinte Trainer Martin Rubin. Der ehemalige Schweizer Nationalspieler jammerte jedoch auf hohem Niveau. Die Referees vom Donnerstag sprachen gegen Kadetten sechs Zweiminutenstrafen aus, gegen Thun nur zwei.

NLA. Playoff-Final (best of 5). Spiel 4:
Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 26:27 (9:12). - Stand: 2:2. -
Letztes und entscheidendes Spiel am Samstag, 17.30 Uhr, in Thun.

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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22.05.2013
Pavol Streicher: "Wir haben uns Respekt verschafft"
Die Schweizer U19-Juniorinnen haben am vergangenen Wochenende an der EM-Qualifikation nach Niederlagen gegen Spanien und Kroatien sowie einem verdienten Sieg gegen Litauen den dritten Platz belegt. Für die Teilnahme an der EM-Endrunde fehlte der SHV-Auswahl am Ende nicht allzu viel. Trainer Pavol Streicher blickt im Interview zurück auf die drei Tage in Kroatien, kommentiert das Abschneiden seines Teams und erzählt von der grossen Motivation für die nächsten Aufgaben.
 

 
Pavol, am Ende fehlten beim 23:27 gegen Kroatien ja eigentlich nur vier Tore für die EM-Qualifikation. Was hat den Ausschlag gegeben?
Pavol Streicher: Wir waren in jenem Spiel tatsächlich während 45 Minuten auf Augenhöhe mit den Kroatinnen. Dann folgte die unglückliche Situation mit der dritten Zeitstrafe und der Disqualifikation unserer Topskorerin Lisa Frey. Sonst hätte es vielleicht bis ganz am Schluss eng bleiben können. Es waren wirklich nur Nuancen, die am Ende für Kroatien sprachen. Was es sicher auch zu sagen gibt ist, dass wir Aline Mathys (verletzt, d.Red.) vermisst haben. Ihre dynamische Spielweise und ihr Durchsetzungsvermögen hätten uns sehr geholfen.

Im ersten Spiel gegen Spanien lag die Schweiz schon zur Pause deutlich zurück. Was ist dort schiefgelaufen?
Pavol Streicher: Es gibt zwei Nationen, mit deren Spielweise wir absolut nicht zurechtkommen. Das sind Frankreich und Spanien. Die Spanierinnen praktizieren eine aggressive, unkonventionelle Deckung mit einem 6-0, das sich während dem Spiel auf 4-2 umstellt. Damit haben sie uns vor enorme Probleme gestellt. Wir haben kein Mittel gefunden, um die Abwehr zu knacken. Ausserdem haben uns auch die Schiedsrichterinnen nicht geholfen, die uns wohl das eine oder andere mal zu oft zurückpfiffen. So stellte sich bei unseren Mädels auch eine gewisse Verunsicherung ein, und so ist der grosse Rückstand zustande gekommen. Sehr wichtig war für mich aber die zweite Halbzeit: Wir kamen als ganz anderes Team zurück, haben unser Spiel gemacht und den Rückstand wieder reduziert. Das hat uns viel Motivation für die Partie gegen Kroatien gegeben.

Nach der Steigerung gegen Kroatien folgte mit dem Sieg gegen Litauen ein schöner Abschluss. Wie ordnest du diesen Erfolg ein?
Pavol Streicher: Das war für uns ein Endspiel mit grosser Bedeutung, weil wir bei den Auslosungen endlich aus dem vierten Lostopf herauswollen. Wir haben gegen Litauen sehr gut begonnen, früh mit vier Toren geführt, dann aber eine Ladehemmung gehabt, die dem Gegner die Pausenführung ermöglichte. Aber wir haben uns erneut durchgebissen, und die Partie mit viel Wille und Kampfgeist noch gedreht und gewonnen. Durch diesen Sieg sollten wir jetzt bei der nächsten Auslosung eigentlich eine bessere Ausgangslage haben.

Wenn du die drei Tage betrachtest: Was fehlt denn der Schweizer Auswahl im Vergleich mit jenen Nationen, die den Sprung an die EM geschafft haben?
Pavol Streicher: Zuerst müssen wir sagen, dass an der EM auch Nationen teilnehmen, die wir zuletzt besiegt haben, zum Beispiel die Slowakei. Die profitierten jedoch von einer einfacheren Auslosung. Wir wissen aber natürlich, das wir im athletischen Bereich weiterhin grossen Nachholbedarf haben, und uns auch in Punkto Kraft verbessern müssen. Was Schnelligkeit und Tempospiel betrifft, bewegen wir uns auf Augenhöhe mit den Top-Nationen. Zulegen müssen wir aber im individuellen Bereich, so zum Beispiel im Eins-gegen-Eins. Und selbstverständlich muss auch der Positionsangriff noch besser werden: Dort müssen wir die körperlichen Nachteile mit mehr Dynamik kompensieren. Dazu braucht es mehr Passgenauigkeit, Fangsicherheit und Gruppentaktik. Da hilft es uns auf jeden Fall, dass wir nun dank unserem neuen Projekt mit Stützpunkttrainings zusammen mit Jesper Holmris (Nationaltrainer Frauen, d.Red.) das Perspektivteam gezielt fördern können.

Wie zufrieden bist du insgesamt mit dem Abschneiden deiner Auswahl in Kroatien?
Pavol Streicher: Wir können nicht zu 100 Prozent zufrieden sein, das wäre wohl nur bei der Qualifikation der Fall gewesen. Andererseits haben wir viele positive Ansätze gezeigt, die jetzt unser Ansporn sind, um weiter an uns zu arbeiten. Wir haben den Anschluss an die Gegner gefunden und uns auch einen gewissen Respekt verschafft. Die Resultate dieser Qualifikation sind uns eine grosse Motivation für die nächste Saison, wo ja dann die WM-Ausscheidung auf dem Programm steht. Vielleicht, je nach Auslosung, gelingt uns ja dann ein Coup. Natürlich braucht es dazu auch Glück, aber vor allem müssen wir etwas dafür tun und stets intensiv an uns arbeiten. Von nichts kommt nämlich nichts.
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Quelle: Marco Ellenberger

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21.05.2013
Andy Schmid: "Nantes spielte mehr Rugby als Handball"
Die Rhein-Neckar Löwen sind erstmals an der europäischen Spitze angelangt. Beim EHF-Cup-Triumph in Nantes gehörte mit Andy Schmid (29) ein Schweizer zu den zentralen Figuren. In der Mannheimer Handball-Weltauswahl füllt der Luzerner Regisseur eine Rolle aus, wie sie einst Marc Baumgartner 1996 beim europäischen Coup mit Lemgo spielte. Schmid hat sich in der global besten Liga einen erstklassigen Namen geschaffen. Als Topskorer führte der charismatische Mittelmann die hoch dotierten Süddeutschen sowohl im Championat (143 Treffer) als auch auf europäischer Ebene (50 Tore) unter die Top-Teams.

Gegenüber der Sportinformation äusserte sich der Captain der Nationalmannschaft nach einem strapaziösen Fest-Marathon zur Bedeutung des Finalsiegs - und erzählte, wie sehr die Löwen unter der Erwartungshaltung und den unzimperlichen Methoden der unfairen französischen Gastgeber zu leiden hatten.
  

 
Wo ordnen Sie den europäischen Triumph mit den Löwen ein?
Andy Schmid: Für mich persönlich ist dieser Titelgewinn ein Meilenstein. Den Sieg in einem europäischen Endspiel stelle ich über alles, was ich bisher erlebt und erreicht habe. Meister oder Cupsieger zu sein, ist auch schön, aber im Europacup eine Trophäe zu gewinnen, stellt alles in den Schatten. An diesen nervenaufreibenden Tag erinnere mich lebenslang.
 
Zum zehnten Mal in Folge setzte sich im EHF-Cup ein Bundesligist durch. In Nantes hätte die Serie aber auch reissen können, oder?
Andy Schmid: Ich erlebte eines der schwierigsten und intensivsten Spiele meiner ganzen Karriere. Die Atmosphäre auf und neben dem Feld empfand ich als extrem ungemütlich. Die Franzosen erzeugten eine sehr aggressive Stimmung. In den ersten 20 Minuten spielten sie mehr Rugby als Handball. Die Grenze wurde mehrfach überschritten. Es gab Schläge ohne Ende und Provokationen. Aber wir steckten alles weg und hielten dagegen. Das ist auch ein Zeichen unserer Klasse.

Ihr Verein hat zuvor in fünf Jahren zweimal den Halbfinal der Champions League erreicht und verlor zwei weitere Finals. Wie fühlte es sich an, den Bann zu brechen?
Andy Schmid: Eine tonnenschwere Last ist abgefallen. Wir alle standen enorm unter Druck. Der Verein hatte ja noch nie einen Titel gewonnen. In Deutschland wurde der Klub jahrelang damit konfrontiert. Vor dem 'Final Four' redeten alle über unsere grosse Chance, dieser Leidenszeit ein Ende zu setzen - die Medien, die Fans, das Umfeld. Die Erwartungshaltung war gewaltig. Entsprechend ausgelassen haben wir nun auch gefeiert.

Wie reagierten die Anhänger?
Andy Schmid: Grossartig! Die Bedeutung des Europacup-Siegs ist riesig. Im letzten Heimspiel werden 13'000 Fans mit uns zusammen den Titel zelebrieren. Erfolge werden hier honoriert. Auch der Klub zeigt sich sehr spendabel und wird für uns eine Reise organisieren. Für das i-Tüpfelchen fehlen noch zwei Siege. Dann sind wir direkt für die Champions League qualifiziert, was nicht hoch genug einzuschätzen wäre.
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Quelle: Sportinformation (si)

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21.05.2013
Mazedonien-Heimspiel: Schon rund 1000 Tickets abgesetzt

Die Schweiz und Mazedonien dürften sich am Mittwoch, 12. Juni, in der Zürcher Saalsporthalle in einer prickelnden Atmosphäre begegnen. Für die Partie wurden bereits rund 1000 Tickets abgesetzt, wovon aber mehr als zwei Drittel den Fan-Sektor der Gäste betreffen. Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) empfiehlt den Schweizer Anhängern darum, möglichst den Vorverkauf zu benützen.

Auch wenn die SHV-Auswahl die EM-Endrunde im Jahr 2014 in Dänemark nicht mehr erreichen kann, verspricht das Heimspiel gegen Mazedonien viel Brisanz: Die Mazedonier benötigen unbedingt einen Sieg, um Portugal in der laufenden Ausscheidung noch abzufangen – die Schweiz ihrerseits benötigt einen Sieg, um der ungeliebten EM-Vorqualifikation in der nächsten Saison zu entgehen. 

Der Vorverkauf für das Spiel gegen Mazedonien läuft bei ticketportal unter der Nummer 0900 101 102 (CHF 1.19/Min., Anrufe ab Festnetz), im Internet unter ticketportal.com, an jedem SBB-/SOB- und BLS-Bahnhof, in über 1‘000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop-City-Warenhäusern und weiteren Verkaufsstellen.

Ausserdem ist beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) ein spezielles Angebot (maximal 15 Tickets zum Preis von nur 120 Franken) für Teams und Vereine erhältlich. Das Kontingent ist beschränkt, das Angebot gilt solange Vorrat. Bestellung per Mail an tickets@handball.ch.

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Quelle: Marco Ellenberger

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26.04.2012
Playoff-Final Frauen: Spono gleicht die Serie aus

Im zweiten Spiel des Playoff-Finals der Swiss PREMIUM LEAGUE hat Spono Nottwil die Überraschung geschafft. Die Luzernerinnen setzten sich vor heimischem Publikum gegen den LC Brühl deutlich mit 32:26 (13:14) durch und stellten in der Best-of-5-Serie auf 1:1. Für Spono Nottwil war es gegen die St. Gallerinnen in dieser Saison im siebten Spiel der erste Sieg.

Vor 600 begeisterten Fans im SPZ schaffte Nottwil den Heimsieg dank einer furiosen Schlussphase. Nachdem Brühl nach der Pause noch mit 19:15 vorne gelegen und die Nottwilerinnen eigentlich nichts mehr zu verlieren hatten, kam Spono unverhofft noch einmal zurück – und wie: In der 50. Minute ging das Heimteam wieder in Führung (23:22), und nach dem 25:25 in der 54. Minute überfuhren die Nottwilerinnen den grossen Favoriten regelrecht. Innert fünf Minuten zogen sie auf 32:25 weg und sorgten damit im zweiten Spiel der Final-Serie für die Entscheidung.

Beste Skorerinnen für das am Ende wie entfesselt auftretende Nottwil waren Stefanie Kottmann (10) und Silvia Häfliger (9/6). Der LC Brühl, der bereits im ersten Heimspiel am vergangenen Samstag gegen das aufsässige Spono nur mit Mühe zum ersten Erfolg kam, brach am Ende völlig ein. Und viel Zeit zum Erholen bleibt derweil nicht: Bereits am Samstag ist Nottwil wieder in der Kreuzbleiche zu Gast. Der Playoff-Final der Frauen ist dank dem Exploit von Spono jedenfalls lanciert.

Spono Nottwil – LC Brühl 32:26 (13:14)

SPZ – 600 Zuschauer – Sr. Jergen/Zaugg.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Spono, 2mal 2 Minuten gegen Brühl.
Spono: Huber/Hammans/Schoch; Arnold (1), Egli (4), Häfliger (9/6), Gerster, Matter (2), Fellmann, Arnet, Spaar, Bachmann, Umbricht (1), Gisler (4), Kottmann (10), Grüter (1).
Brühl: Beier/Engeler; Theodoridis (8), Scheffold (3), Golic (1), Mustafoska (6/1), Sidorowicz (1), Hurmerinta, Wenger (3), Haag (2), Weishaupt, Bösch (2), Benz.
Bemerkungen: Spono ohne Furrer und Metzler, LC Brühl ohne Bosshart (alle verletzt). Verhältnis vergebener Penaltys 0:1.


Playoff-Final Frauen (Best-of-5):

LC Brühl – Spono Nottwil
(Stand: 1:1)

Spiel 1: LC Brühl – Spono Nottwil 23:21 (12:9)
Spiel 2: Spono Nottwil – LC Brühl 32:26 (13:14)
Spiel 3: Samstag, 28. April, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen
Spiel 4: Mittwoch, 2. Mai, 19.30 Uhr, SPZ Nottwil
Spiel 5: Samstag, 5. Mai, 17.30 Uhr, Kreuzbleiche St. Gallen (sofern nötig)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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