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Happy-End
Die Schweizer U20-Juniorinnen gewinnen ihr letztes WM-Qualifikations-Spiel gegen Litauen vor 320 Zuschauern in Zug ebenso verdient wie deutlich mit 41:33 (18:14).
Aus der Traum
Die Schweizer U20-Juniorinnen verlieren das entscheidende Spiel der WM-Qualifikation gegen Portugal in Zug mit 18:28. Das brutale Ergebnis ist derweil ein schlechter Lohn.
Wählt eure Favoriten!
Am Dienstag, 27. Mai, findet in Baden die 3. Swiss Handball Awards Night statt. Ab sofort kann die Öffentlichkeit in sechs Kategorien per SMS ihre Favoriten wählen.
Moral getankt
Die U20-Juniorinnen verlieren zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Frankreich mit 16:23. Am Samstag (18 Uhr) steht das wohl entscheidende Spiel gegen Portugal an.
20.04.2014
U20-WM-Qualifikation: Versöhnlicher Abschluss für die Schweiz

Die Schweizer U20-Juniorinnen haben zum Abschluss der WM-Qualifkation vor heimischem Publikum gegen Litauen ebenso deutlich wie verdient mit 41:33 gewonnen. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher präsentierte sich am dritten Spieltag in Zug vor 320 Zuschauern vor allem als starkes Kollektiv. Der Gruppensieg ging an Frankreich, das Portugal mit 27:20 besiegte.

Nach den beiden Niederlagen gegen Frankreich und Portugal wollte sich die Schweizer 1994er-Generation in ihrem letzten Länderspiel unbedingt mit einem Sieg verabschieden. Und dies gelang auf eindrückliche Weise. Die SHV-Auswahl agierte von Beginn weg als konterstarkes, hellwaches Kollektiv und führte bereits nach dreizehn Minuten und neun (!) Toren in Serie mit 10:2. Der starken ersten Viertelstunde folgte zwar eine kleine Baisse, die es Litauen unverhofft ermöglichte, noch einmal den Anschluss herzustellen – doch die Schweizerinnen antworteten kurz vor der Pause mit drei schnellen Toren, stellten damit wieder auf 18:14 und liessen fortan nie mehr Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen.

Nationaltrainer Pavol Streicher gewährte seinem Kader viel Einsatzzeit, und die Spielerinnen dankten es ihm mit positiven, erfrischenden Auftritten. So wie beispielsweise die erst 16-jährige Selina Jordi, die gleich sechsmal erfolgreich war. Oder Martina Traber, mit sieben Treffern die beste Schweizer Skorerin. Es wäre jedoch falsch, einzelne Namen aus dem guten Kollektiv hervorzuheben. Die Schweizerinnen verdienten sich den Sieg zum Abschluss vor allem als geschlossene Einheit, die ihre Stärken in der Offensive – und weniger in der Defensive – ausspielte. «Das war ein sehr ordentlicher Abschluss», sagte Pavol Streicher. «Wir sind vielleicht keine Abwehrkünstler, aber wir können im Angriff ganz wunderbare Aktionen zeigen. Das war heute der Handball, den wir spielen können und spielen wollten.»

In der kurzweiligen, mit enorm viel Tempo geführten zweiten Halbzeit kamen denn auch die 320 Zuschauer in Zug voll auf ihre Kosten. Die Schweizerinnen bauten das Skore gleich zu Beginn auf 22:15 aus und trafen auch in der Folge fast im Minutentakt. Die Litauerinnen, die in der zwölffachen Torschützin Inesa Verbovik ihre beste Werferin hatten, trugen ihren Teil zu einem offenen Schlagabtausch bei, den die SHV-Auswahl jederzeit unter Kontrolle hatte. Den letzten Treffer erzielte schliesslich Martina Traber neun Sekunden vor dem Ende. Es war bereits der 23. des Heimteams im zweiten Durchgang. Und es war ein schöner Schlusspunkt für das Qualifikationsturnier in Zug.

Die ersten beiden Plätze der Gruppe hatten derweil Frankreich und Portugal bereits am frühen Nachmittag untereinander ausgemacht: Die FFHB-Auswahl setzte sich deutlich mit 27:20 durch und holte sich die Gruppensieg. Portugal reist als zweitklassierte Mannschaft ebenfalls an die WM-Endrunde. Diese findet vom 29. Juni bis am 13. Juli in Kroatien statt. Die Schweizerinnen sicherten sich dank dem Sieg gegen Litauen Platz drei – und damit wohl das Optimum. Von den beiden Topteams war die SHV-Auswahl an den beiden Tagen zuvor nämlich trotz den zwei durchaus positiven Auftritten erwartungsgemäss ein gutes Stück entfernt.
 


 
U20-WM-Qualifikation Frauen

Schweiz – Litauen 41:33 (18:14)
Sporthalle, Zug – 320 Zuschauer – Sr. Hatipoglu/Simsek (Tür).
Torfolge: 0:1, 1:2, 10:2 (13.), 10:5, 11:5, 11:8, 12:8, 12:10, 13:11, 14:11, 14:13, 15:14, 18:14; 19:15, 22:15, 27:20, 27:22, 28:23, 31:23, 31:24, 33:24, 34:25, 34:27, 37:30, 39:30, 39:32, 40:33, 41:33.
Schweiz: Betschart (10 Paraden)/Schlachter(für 1 Penalty)/Dokovic (für 1 Penalty); Lisa Frey (5/1), Murer, Jordi (6), Spaar (2), Van Polanen (5), Mathys (6), Javet (3), Roos (1), Traber (7/1), Emery (1), Calchini (1), Wyder (4).
Bemerkungen: Schweiz ohne Egli (nicht eingesetzt). Traber schiesst Penalty über das Tor (59./39:31).

Freitag, 18. April
Portugal – Litauen 44:23 (25:10)
Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)

Samstag, 19. April
Litauen – Frankreich 21:36 (8:19)
Schweiz – Portugal 18:28 (9:12)

Sonntag, 20. April
Portugal – Frankreich 20:27 (11:14)
Schweiz – Litauen 41:33 (18:14)
 

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Quelle: Marco Ellenberger

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19.04.2014
Schweizer U20-Juniorinnen scheitern in der WM-Qualifikation

Die Schweizer U20-Juniorinnen haben die Qualifikation für die WM-Endrunde verpasst. Sie verloren das entscheidende Spiel gegen Portugal am Ende (zu) deutlich mit 18:28. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher beging vor 550 Fans in Zug zu viele Fehler, um die Überraschung zu schaffen. Weil sich Frankreich gegen Litauen durchsetzte, sind die Entscheidungen gefallen.

Eine Dreiviertelstunde lang durften die Schweizerinnen vor eigenem Anhang von der grossen Überraschung träumen. Dann aber setzte sich der Favorit aus Portugal doch noch sicher durch. Verdient zwar, aber zu deutlich. «Portugal war besser als wir, das müssen wir anerkennen. Allerdings wären drei oder vier Tore Unterschied am Ende eher angebracht gewesen», sagte Nationaltrainer Pavol Streicher. Obwohl in seiner Stimme viel Enttäuschung mitschwang, durfte sein Team die Sporthalle am Samstagabend dennoch erhobenen Haupts verlassen. Dass die Schweizerinnen nämlich lange mithielten, den Gegner mehr als nur ein bisschen ärgerten, war keine Selbstverständlichkeit. Nur schon, weil die sie einen kapitalen Fehlstart erwischten, in den ersten fünf Minuten vier technische Fehler begingen und nach zehn Minuten bereits mit 2:5 zurücklagen.

Was dann folgte, war ganz erstaunlich. Das Heimteam kämpfte sich in die Partie, verteidigte ausgezeichnet und erzielte fünf Tore in Serie. Als die zu Beginn starke Lisa Frey mit ihrem fünften persönlichen Treffer auf 7:5 (18.) erhöhte, schien das kleine Handball-Wunder tatsächlich in greifbare Nähe zu rücken. Der Aufschwung des Heimteams war indes mit einem Namen verknüpft: Fabia Schlachter. Was die erst 17-jährige Torhüterin in der ersten Halbzeit zwischen den Pfosten veranstaltete, war schlicht phänomenal. Mit ihren zwölf Paraden hatte sie grossen Anteil, dass die Schweizerinnen zur Pause nur mit 9:12 zurücklagen, obschon sie (zu) viele Fehler begingen und zahlreiche hervorragende Möglichkeiten ausliessen. So hatten sie auch ihre 7:5-Führung postwendend wieder verspielt: Die SHV-Auswahl blieb zwischen der 18. und der 27. Minute ohne eigenen Treffer. Es fehlte in dieser Phase vor allem an der nötigen Cleverness und Abgebrühtheit.

Die zweite Halbzeit startete das Heimteam mit einem Paukenschlag: Dank drei Treffern in Folge – zwei davon durch die 16-jährige Selina Jordi – glichen die Schweizerinnen nach 37 Minuten tatsächlich wieder zum 13:13 aus und gestalteten die Partie noch einmal für kurze Zeit ausgeglichen. Je länger das Spiel dauerte, desto höher war aber der Tribut, den die Schweizerinnen dem hohen Tempo, der physischen Gangart und nicht zuletzt der beeindruckenden offensiven Deckung Portugals zollten. Der SHV-Auswahl unterliefen über die gesamte Partie nicht weniger als 24 technische Fehler – und so erstaunt es nicht, dass Portugal, als die Kräfte auf Schweizer Seite sichtbar nachliessen, das Zepter übernahm und sich rasch wieder eine beruhigende Führung erspielte. 

«Dort hat uns die Realität eingeholt. Wir waren in der Lage, während 45 Minuten durch grosse Emotionen und eine starke Torhüterleistung dagegenzuhalten. Dann aber wurden die athletischen Vorteile und die grösseren Möglichkeiten der Portugiesinnen offensichtlich», sagte Pavol Streicher. So kam, was kommen musste: Die Schweizerinnen riskierten in der Schlussphase viel, öffneten ihre Deckung – und liefen den wirbligen, im Kollektiv überzeugenden Gästen noch einmal voll ins Messer. Portugal baute den Abstand in den letzten fünf Minuten noch von 23:18 auf 28:18 aus und liess das Endergebnis aus Schweizer Sicht brutal erscheinen. Zu brutal für die gezeigte Leistung.

Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel ist der zweite Gruppenplatz für die Schweizerinnen nun ausser Reichweite gelangt. Zum Abschluss trifft die SHV-Auswahl am Sonntag auf Litauen, das nach zwei Partien ebenfalls noch ohne Zähler dasteht. «Wir müssen das heutige Spiel rasch verarbeiten und wollen uns morgen anständig aus dem Turnier verabschieden», sagte Pavol Streicher. Das gleiche Unterfangen war den Schweizerinnen schon vor Jahresfrist geglückt: An der damaligen EM-Qualifikation setzten sie sich im dritten und letzten Spiel gegen Litauen knapp mit 31:28 durch.
  


 
U20-WM-Qualifikation

Schweiz – Portugal 18:28 (9:12)
Sporthalle, Zug – 550 Zuschauer – Sr. Antic/Jakovljevic (Serbien).
Torfolge: 0:2, 1:3, 2:3, 2:5 (10.), 7:5 (18.), 7:10 (27.), 8:11, 9:12; 12:12 (37.), 12:13, 13:13, 13:15, 14:16, 15:16 (44.), 15:19, 16:19, 16:22, 17:23, 18:23, 18:28.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 4mal 2 Minuten gegen Portugal.
Schweiz: Schlachter (15 Paraden)/Dokovic (ab 49. plus für 1 Penalty/3 Paraden); Lisa Frey (8/1), Murer, Jordi (2), Egli, Van Polanen (2), Aline Mathys (1), Javet, Traber (2), Emery, Calchini, Wyder (3).
Bemerkungen: Schweiz ohne Betschart, Spaar und Roos (alle nicht eingesetzt). Frey schiesst Penalty an den Pfosten (12./3:5). Gois hält Penalty von Mathys (14./3:5).

Freitag, 18. April
Portugal – Litauen 44:23 (25:10)
Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)

Samstag, 19. April
Litauen – Frankreich 21:36 (8:19)
Schweiz – Portugal 18:28 (9:12)

Sonntag, 20. April
11.00 Uhr: Portugal – Frankreich
13.30 Uhr: Schweiz – Litauen

 

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Quelle: Marco Ellenberger

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19.04.2014
Swiss Handball Awards: Jetzt eure Favoriten wählen!

Zum dritten Mal veranstaltet der Verlag handballworld am Dienstag, 27. Mai 2014 im Trafo in Baden die Swiss Handball Awards Night, an welcher die Besten je Kategorie geehrt werden. Öffentlich gewählt werden können die Spielerinnen und Spieler in drei Kategorien. Das SMS-Voting ist ab sofort bis am 18. Mai 2014 möglich. «Es fehlt dem Handballsport häufig an Wertschätzung, Anerkennung und Aufmerksamkeit. Wir möchten die Spielerinnen und Spieler an der 3. Swiss Handball Awards Night für ihre Leistungen gebührend feiern und auszeichnen», sagt Organisator Daniel Zobrist.

Die Fachjury, bestehend aus Journalisten, Trainern, Managern und den Captains, hat die drei Besten je Kategorie nominiert: Die MVP, die besten Torhüter und die besten Schweizer Spieler (je Frauen und Männer) werden in einer öffentlichen SMS-Wahl gewählt. Die  besten Nachwuchs-Spieler (U21 Männer und U20 Frauen), die Trainer (je Frauen und Männer), das Schiedsrichterpaar, die Fairplay-Teams und der SHV-Vereinsaward wurden von einer Fachjury gewählt. Alle Gewinner werden an der Swiss Handball Awards Night vom 27. Mai 2014 im Trafo Baden geehrt.

SMS-Voting

MVP Frauen
Rahel Furrer, Spono Nottwil (Keyword: MVP F1)
Sibylle Scherer, LK Zug (Keyword: MVP F2)
Soka Smitran, TV Zofingen (Keyword: MVP F3)

Beste Schweizer Spielerin
Manuela Brütsch, HSG Bad Wildungen (Keyword: CH F1)
Nicole Dinkel, Frisch auf Göppingen (Keyword: CH F2)
Karin Weigelt, Frisch auf Göppingen (Keyword: CH F3)

Beste Torhüterin 
Tamara Aegerter, DHB Rotweiss Thun (Keyword: TW F1)
Laura Innes, LK Zug (Keyword: TW F2)
Katrine Morell, Spono Nottwil (Keyword: TW F3)

MVP Männer
Julian Krieg, Pfadi Winterthur (Keyword: MVP M1)
Boris Stankovic, HC Kriens-Luzern (Keyword: MVP M2)
Lukas von Deschwanden, Wacker Thun (Keyword: MVP M3)

Bester Schweizer Spieler
Manuel Liniger, Balingen-Weilstetten (Keyword: CH M1)
Andy Schmid, Rhein-Neckar Löwen    (Keyword: CH M2)
Lukas von Deschwanden, Wacker Thun (Keyword: CH M3)

Bester Torhüter 
Aurel Bringolf, Pfadi Winterthur (Keyword: TW M1)
Dragan Marjanac, BSV Bern Muri (Keyword: TW M2)
Arunas Vaskevicius, Kadetten Schaffhausen (Keyword: TW M3)

So können Sie wählen
Senden Sie eine SMS mit dem entsprechenden Keyword der Kategorie an die Zielnummer 939 (60 Rp.). Eine Gratisteilnahme ist via Postkarte (handballworld, c/o Makoli AG, SMS-Voting, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen) möglich. Die Namen der Spielerinnen und Spieler wurden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Teilnahmebeispiel MVP Frauen: 
Senden Sie eine SMS mit dem Text MVP F1 an die Kurznummer 939.

Live dabei sein...
Wenn Sie live dabei sein möchten, wenn sich die Handball-Community am Dienstag, 27. Mai 2014 in der Trafohalle in Baden trifft und in stilvollem Ambiente feiert, so sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket. Weitere Informationen unter www.handballworld.com.

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Quelle: handballworld

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18.04.2014
U20-Juniorinnen mit Auftaktniederlage gegen Frankreich

Die Schweizer U20-Juniorinnen haben zum Auftakt der WM-Qualifikation in Zug gegen Frankreich erwartungsgemäss eine 16:23-Niederlage bezogen. Vor 580 Zuschauern liess die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher trotz frühem Rückstand den Kopf nicht hängen und zeigte eine gute zweite Halbzeit. Im ersten Spiel des Tages machte Portugal mit Litauen beim 44:23 kurzen Prozess.

Dass am Ende zwischen dem Topteam aus Frankreich und dem Herausforderer aus der Schweiz nur sieben Tore Differenz lagen, war durchaus eine Ehrenmeldung wert. Die Schweizer U20-Juniorinnen blieben gegen den siebten der vergangenen U19-Europameisterschaft zwar erwartungsgemäss ohne echte Siegchance, tankten aber mit einer erfreulichen zweiten Halbzeit und einer kleinen Aufholjagd dennoch Moral für den Samstag. Dann wird mit dem Spiel gegen Portugal der Kampf um den zweiten Gruppenplatz erst richtig lanciert.

Spannung kam derweil am Freitagabend kaum auf: Die Schweizerinnen handelten sich bis zur Pause bereits eine 7:15-Hypothek ein. Frankreich warf seine sowohl spielerische als auch körperliche Überlegenheit in die Waagschale und machte bereits nach gut einer Viertelstunde alles klar. Die Gäste profitierten dabei von einer kleinen Fehler-Serie des Heimteams, das die Nervosität zu Beginn nicht verbergen konnte. Kam hinzu, dass die SHV-Auswahl auch die Keeperin der Gäste so richtig warmschoss: Deborah Dangueger kam bis zu ihrer Auswechslung in der 41. Minute mit 16 Paraden auf eine Abwehrquote von sagenhaften 67 Prozent. Ihr Team lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 20:8 in Führung.

Dann aber drehte der Wind der Zuger Sporthalle doch noch. Frankreich schaltete mit dem grossen Vorsprung im Rücken einen Gang zurück – und plötzlich drückten die Schweizerinnen dem Spiel ihren Stempel auf. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher, die sich trotz des Rückstands nie hängen liess, nützte die Gelegenheit, um ihr Selbstvertrauen zu steigern. Und das auf eindrückliche Weise: Das Heimteam spielte sich nun wiederholt tolle Treffer heraus, stand in der Deckung von Minute zu Minute besser und hatte mit Fabia Schlachter (13 Paraden) auch den nötigen Rückhalt im Tor. So wurde aus dem 10:22 (47.) noch ein achtbares 16:23 – weil das Heimteam in den letzten 13 Minuten nur noch einen einzigen Treffer zuliess. Selbstverständlich geriet der Sieg Frankreichs nie mehr in Gefahr. Dass aber die letzte Viertelstunde mit der Schweizer Aufholjagd nicht dem Plan des französischen Cheftrainers Eric Baradat entsprach, machte dieser in zwei Time-outs lautstark deutlich.

Es gilt nun, den Schwung aus der zweiten Halbzeit ins Spiel vom Samstag gegen Portugal mitzunehmen. Auch dort wartet nämlich ein harter Brocken auf die SHV-Auswahl. Wozu die Portugiesinnen in der Lage sind, machten sie im ersten Spiel der Ausscheidung deutlich: Gegen Litauen veranstalteten sie in der ersten Halbzeit ein kleines Feuerwerk und lagen schon zur Pause mit 25:10 in Führung. Mit der Unterstützung des Publikums werden die Schweizerinnen aber alles daran setzen, die grosse Überraschung zu schaffen.
 


 
U20-WM-Qualifikation

Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)
Sporthalle, Zug – 580 Zuschauer – Sr. Hatipoglu/Simsek (Tür).
Torfolge: 0:1, 1:2, 2:2, 2:4, 3:4, 3:6, 4:6, 4:8, 5:8 (16.), 5:12 (23.) 6:12, 6:14, 7:15; 8:16, 8:20, 10:22 (47.), 13:22, 13:23, 16:23.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 2mal 2 Minuten gegen Frankreich.
Schweiz: Dokovic/Schlachter (ab 18./13 Paraden); Lisa Frey (4/1), Murer (2), Jordi (2), Spaar, Egli (2), Van Polanen, Javet (1), Roos (1), Traber (2/1), Emery (1), Calchini, Wyder (1).
Bemerkungen: Schweiz ohne Betschart und Mathys (beide nicht eingesetzt). Gabriel hält Penalty von Frey (18./5:8).

Freitag, 18. April
Portugal – Litauen 44:23 (25:10)
Schweiz – Frankreich 16:23 (7:15)

Samstag, 19. April
15.30 Uhr: Litauen – Frankreich
18.00 Uhr: Schweiz – Portugal

Sonntag, 20. April
11.00 Uhr: Portugal – Frankreich
13.30 Uhr: Schweiz – Litauen

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Quelle: Marco Ellenberger

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15.04.2012
Cup Männer: WACKER THUN SCHAFFT DEN COUP

Wacker Thun hat sich sensationell den dritten Cupsieg seiner Geschichte gesichert. Vor 1690 Zuschauern in der Stadthalle Sursee setzten sich die Berner Oberländer gegen die Kadetten Schaffhausen in einer hochklassigen Partie mit 29:26 durch. Die Thuner zeigten im ersten Durchgang eine herausragende Defensivleistung und lagen zur Pause mit 16:9 in Führung.

Emotionen, Spannung und Magic Moments am Final4 in Sursee. Wacker Thun hat es tatsächlich geschafft, den scheinbar übermächtigen Kadetten Schaffhausen im Cupfinal ein Bein zu stellen. Und die Mannschaft von Trainer Martin Rubin durfte sich am Ende vom lautstarken Anhang sogar als hochverdienter Sieger feiern lassen. Was die Berner Oberländer am Sonntagnachmittag ablieferten, war ein Meisterstück. "Wir wussten, dass die Kadetten das klar stärkste Team der Schweiz haben", sagte Rubin nach der Partie. "Aber wir wussten auch, dass wir sie an einem einzelnen, guten Tag besiegen können." Seine Akteure traten denn auch mit einer Leidenschaft und einer Motivation auf, die das Publikum von Beginn weg begeisterte und den Kadetten den Schneid abkaufte. Vor allem die Defensive war überragend. Unterstützt vom starken Keeper Andreas Merz (16 Paraden) machten die Thuner zwischen der 21. und der 30. Minute den Laden dicht und zogen von 9:9 auf 16:9 davon. Es sollte am Ende bereits die Entscheidung des Cupfinals sein.

Wer nach dem Seitenwechsel nämlich den Schaffhauser Sturmlauf in Verbindung mit einer Aufholjagd erwartete, wurde von den hervorragend eingestellten Thunern eines Besseren belehrt. Die Kadetten, die zuweilen hektisch agierten und nie zu ihrem gewohnten Tempospiel fanden, konnten den Abstand trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht verkürzen, im Gegenteil: Wacker zog bis zur 44. Minute (23:15) gar erstmals auf acht Tore davon. Zwar kamen die Kadetten nun in der Offensive zu einfacheren Treffern, doch die ausgeglichenen und immer souveränen Thuner kamen vorab über Borna Franic (8), Jonas Dähler (5) oder Nikola Isailovic (4) immer wieder zu den wichtigen Toren, um die Schaffhauser auf Distanz zu halten. Erst in den letzten sieben Minuten begannen die Nerven auf Seiten der Thuner etwas zu flattern. Leszek Starcan brachte die Kadetten praktisch im Alleingang noch einmal auf 25:28 heran. Der letzte Treffer von Philipp Buri zum 29:25 (58.) räumte aber auch die letzten Zweifel über den Überraschungsieg aus dem Weg.


Schweizer Cup Männer, Final

Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee – 1690 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9 (21.), 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).
Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).
Bemerkungen: Kadetten ohne Dissinger und Quadrelli (beide verletzt). Merz hält Penaltys von Kukucka (21./9:8) sowie Ursic (28./14:9 und 40./21:13). Vaskevicius hält Penalty von Linder (24./10:9), Linder verwertet im Nachschuss.

Wacker Thun, Cupsieger 2012. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Trainer Martin Rubin führte seine Mannschaft zum Erfolg. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Die Kadetten (hier Iwan Ursic) straucheln im Cupfinal. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Emotionen ohne Ende: Andreas Merz und die Fans von Wacker Thun. (Bild: FOTO WAGNER)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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