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Es geht wieder los!
Der aktuelle Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen geht wiederum als heissester Favorit in die neue Saison. Auch der Cupsieger Pfadi Winterthur hegt grosse Ziele.
«Alles oder nichts»
Am Samstag fällt der Startschuss zur NLA-Saison 2015/16. David Graubner,
Captain des Titelverteidigers Kadetten Schaffhausen, blickt im Interview voraus.
Neue Gesichter
Wenn am Samstag die ersten Spiele der NLA-Saison angepfiffen werden, sind zahlreiche neue Gesichter in der Liga zu sehen. Hier gibt es die Transfer-Übersicht.
Ein Sieger vom Bosporus
Besiktas Istanbul gewinnt den 4. LOVATS CUP in Yverdon. Der türkische Meister setzt sich im Final gegen den russischen Meister Tschechow mit 26:22 durch.
28.08.2015
NLA: Titelverteidiger Kadetten geht als Favorit in neue Saison

Die Kadetten Schaffhausen haben ihre Auswahl einer sanften Renovation unterzogen. Die Ziele bleiben unverändert: nationale Trophäen und europäische Fortschritte. Experten rechnen ohne Einschränkung mit einer Fortsetzung der Schaffhauser Dominanz. Der seit über 23 Jahren vom vermögenden Schweizer Wirtschafts-Kapitän Giorgio Behr gelenkte Verein war innerhalb der letzten Dekade nur in Ausnahmefällen zu stoppen. Acht Meister-Trophäen hat der Klub in dieser Zeitspanne gewonnen und sich auf allen relevanten Ebenen ein Knowhow erarbeitet, mit welchem sich der Titelhalter von der Konkurrenz deutlich absetzt.

In der BBC-Arena sind die Ansprüche der Macher ausnahmslos hoch und die Entscheidungswege im Bedarfsfall kurz. Als der Branchenführer im vergangenen Frühling temporär den Fokus verlor, griff das Management konsequent ein. Und nach dem erfolgreichen Turnaround auf dem Parkett fällte die Teamleitung weitere Entscheide. Am Kreis leisten sich die Schaffhauser mit dem Dänen Johan Koch (von Emsdetten/De) und dem Schweden Christoffer Brännberger (Haslum/No) neu zwei Schwergewichte.

Das Duo garantiert mit über 200 Kilogramm Wettkampfgewicht Masse und Klasse zugleich. Mit dem langjährigen österreichischen Nationalmannschafts-Goalie Nikola Marinovic kaufte der Champions-League-Teilnehmer zudem wertvolle Routine ein. Die Tendenz ist klar: Die markant aufgefrischte Ausländer-Fraktion soll den aufstrebenden Einheimischen um Luka Maros, Albin Alili, Zoran Markovic und Lucas Meister das Terrain zum Durchbruch ebnen.

Die Einschätzung des Experten
Hinter dem perfekt aufgestellten Primus haben sich verschiedene Organisationen formiert, die zumindest in der Lage sein dürften, Akzente zu setzen. Michael Suter, der Coach der Schweizer U21- und U19-Auswahl, seit mehreren Jahren mit einem Teilzeitpensum in der Nachwuchsabteilung Schaffhausens engagiert, kennt die Strömungen in der Liga. Er wertet das harte Programm der Kadetten mit gegen 30 Pflichtspielen bis zur Winterpause als Chance für die Verfolger: "Die Konkurrenten können sich stärker auf die Meisterschaft fokussieren."

Der profunde Kenner der europäischen Handball-Szene attestiert der Zehnerliga generell ein passables Niveau. "Wir gehören im Vergleich zu anderen Ligen zu den Top 10. Das ist eine korrekte Bewertung und bestimmt nicht schlecht." Nur müssten alle A-Klubs im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Trainingspensen anheben, um im internationalen Vergleich nicht abzurutschen. "Die Entwicklung hängt im Wesentlichen von der Intensität im Trainingsalltag ab."

Die Leaderrolle der Kadetten habe im Feld der Kontrahenten keine beklemmende Resignation ausgelöst, sondern vereinzelt eine ohnehin nötige und sinnvolle Professionalisierung der Strukturen bewirkt. "Es ist gut, wenn die Kadetten mit ihrer Linie auch andernorts Energien freisetzen", ist Suter überzeugt. Als Anwärter für eine Spitzenklassierung listet Suter seinen Ex-Verein Winterthur, Thun und St. Otmar auf: "Pfadi beschäftigt nach wie vor viele gute Schweizer Spieler. Thun ist als gut eingespielte Nummer 3 einzustufen. Wacker bewegt mit seinem Spirit viel. Dank Herzblut und Emotionen halten sie ihr leidenschaftliches Umfeld bei der Stange. St. Otmar will die Playoff-Final-Teilnahme bestätigen, unterschätzt werden die St. Galler von niemandem mehr."

Neu- und Umbau
Der Cupsieger Pfadi brillierte bis zur missratenen Knock-out-Phase in der NLA mit einer erstklassigen Kür. Die Zürcher wollen künftig auch in entscheidenden Meisterschaftsmomenten bereit sein. Ihr Aufbau ist schon länger im Gang. Die in den Neunzigerjahren führende Handball-Organisation will kontinuierlich weitere Fortschritte erzielen. Triebfeder des gesunden Wachstums ist das 35-Millionen-Hallenprojekt. In Kürze soll die Baubewilligung vorliegen, die Verträge mit den massgebenden Mietern sind unterzeichnet, 2017 ist der Bezug der neuen Arena geplant.

Vom absehbaren Umzug versprechen sich alle Beteiligten einen beträchtlichen Schub. Noch wirtschaftet Pfadi aber in kleineren Dimensionen, noch profitiert der Verein nicht von neuen Finanzressourcen. Adrian Brüngger, erst 39-jährig, aber bereits seit Februar 2007 für die taktische Stossrichtung verantwortlich, peilt einen Spitzenstatus an, muss aber gewichtige Abgänge kompensieren. Luka Maros, dem eine sehr gute Karriere prophezeit wird, und Julian Krieg, mit 139 Treffern der produktivste Aufbauer der letzten zwölf Monate, haben die Pfader verlassen. Maros will in Schaffhausen die nächste Stufe erklimmen, Krieg kehrt beim HBW Balingen-Weilstetten in die Bundesliga zurück.

Der Kostadinovic-Code
Die Niederlagenflut in der Finalrunde soll bei GC Amicitia kein Thema mehr sein, die im Verwaltungsrat erneut umformierten Stadtzürcher wollen wieder vermehrt positive Schlagzeilen produzieren. Als Leitfigur haben die neuen Geldgeber der GC-Handball-Sektion Robbie Kostadinovic installiert. Zusammen mit dem ehrgeizigen Rechtsanwalt Carlo Häfeli - neben seinem Job an der GC-Spitze bestimmt er als Mehrheitsaktionär und Spieleragent den Kurs des FC Biel - will der frühere Captain der SHV-Auswahl am schwierigen Sportstandort Zürich etwas Nachhaltiges aufbauen. Der Zeitrahmen soll drei Jahre betragen, das Gerüst der Equipe ist komplett ausgetauscht worden. Versprechen wie der 20-Jährige Keeper Flavio Wick stehen für die Aufbruchsstimmung.

"Kosta" steckt extrem viel Passion in seine Aufgabe, "die wohl jüngste Mannschaft der Liga wieder nach oben zu führen". Für ihn ist das Engagement bei den Hoppers ein Fulltime-Job: "Ich habe als Erstes einen professionellen Trainingsbetrieb eingeführt." Was er früher als Mittelmann vorlebte, verlangt er nun als Coach. Der höhere Arbeitsrhythmus zeige bereits Wirkung: "Mehr Präzision, mehr Athletik." Während seiner mehrjährigen (Handball-)Auszeit baute Kostadinovic in Manhattan ein Tonstudio auf, in der Saalsporthalle will er das nächste Start-up lancieren.

RTV Basel mit namhaftem Zuzug
Derweil etablierte Klubs wie Wacker, St. Otmar und Kriens-Luzern, das praktisch keine Weggänge zu verkraften hatte, entweder auf ein nächstes "Klick-Erlebnis" (St. Otmar) hoffen oder das "sang- und klanglose" Out im Playoff-Halbfinal gegen die Kadetten (Wacker-CEO Fred Bächer) aufzuarbeiten haben, überwiegt beim RTV Basel die Freude über das NLA-Comeback. Der zweifache Champion hat sich mit dem ehemaligen Schaffhausen-Professional Rares Jurca verstärkt und möchte  Stäfa oder die "Unabsteigbaren" aus Gossau auf Platz 10 verdrängen.

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Quelle: Sportinformation (Si)

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27.08.2015
David Graubner: «An der Spitze wird es ausgeglichen sein»

Am Samstag startet die neue Saison in der NLA. Der Titelverteidiger aus Schaffhausen ist wieder der Favorit – sieht sich aber mit zahlreichen Herausforderern konfrontiert. Kadettens Captain David Graubner im Interview über die Vorbereitung, die Zielsetzung und die Champions League.
 


 
David Graubner, mit welcher Zielsetzung startet der Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen in die neue Saison?
David Graubner: Wir hatten einige personelle Wechsel im Team, deshalb stand die Integration der neuen Spieler oben auf der Agenda. Wir haben in der Vorbereitung im physischen Bereich das Fundament gelegt. Die Trainings-Einheiten waren dementsprechend hart. Wir wollen auf jeden Fall eine bessere Qualifikationsrunde spielen als in der vergangenen Spielzeit.

Was für eine Saison erwarten Sie, was die Spitze der NLA angeht?
David Graubner: Meiner Meinung nach wird es im vorderen Tabellenbereich ausgeglichen sein. Pfadi hatte einige Wechsel und gehört für mich wieder in die Top-Gruppe. Das Gleiche gilt für Wacker Thun, das ich mindestens so stark erwarte wie in der vergangenen Saison. Auch der Vizemeister St. Otmar St. Gallen hat sich verstärkt und den HC Kriens-Luzern sollte man keinesfalls aus der Spitzengruppe rausreden. Wir wollen die Liga dominieren – das ist uns zuletzt nicht mehr gelungen. Wir wissen aber, dass ein Durchmarsch schwer wird.

Die Kadetten werden auch international engagiert sein, in der Champions League. Mit welchen Ambitionen treten Sie in der Königsklasse an?
David Graubner: Für uns heisst es in unserer Gruppe "alles oder nichts". Das hört sich nach einer Floskel an, entspricht aber der Wahrheit. Es ist schwierig, eine Prognose abzugeben. Unsere Gegner sind zwar nicht die ganz grossen Namen, doch sie haben in etwa unsere Kragenweite. Ich denke, von Platz zwei bis Platz vier ist für uns alles möglich.

Sie sind ein sehr erfahrener Akteur - als ehemaliger Bundesliga-Spieler auch auf internationaler Ebene. Wie geben Sie den jungen Spielern in Ihrer Mannschaft Hilfestellung?
David Graubner: Auf dem Feld versuche ich viel zu kommunizieren und meinem Nebenmann Sicherheit zu geben. Zusätzlich führe ich Einzelgespräche mit den Jüngeren und muntere die Mitspieler auch mal auf, wenn es die Situation erfordert.
 


 
NLA Männer, 1. Runde

Samstag, 29. August
17.30 Uhr: BSV Bern Muri – GC Amicitia Zürich
18.00 Uhr: RTV 1879 Basel – HC Kriens-Luzern
18.00 Uhr: Pfadi Winterthur – TSV Fortitudo Gossau
19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen – Lakers Stäfa

Sonntag, 30. August
17.00 Uhr: TSV St. Otmar St. Gallen – Wacker Thun
 

 

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Quelle: Patric Schäfler

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27.08.2015
Wer kam, wer ging? Die Transfer-Übersicht der NLA-Vereine

Wenn der Meisterschaftsbetrieb ruht, sind die Vereine neben dem Feld umso aktiver – im Hinblick auf die Saison 2015/16 haben zahlreiche Spieler einen neuen Verein gefunden; darunter grosse Namen wie Österreichs Nationalgoalie Nikola Marinovic (zu den Kadetten), Estlands Nationalgoalie Marius Aleksejev (zu Stäfa) oder der kroatische Kreisläufer Filip Gavranovic (zu Pfadi).
 



Kadetten Schaffhausen
Trainer: Markus Baur.
Zugänge: Nikola Marinovic (Frisch Auf Göppingen/D), Christoffer Brännberger (Haslum Handballklub/No), Johan Koch (TV Emsdetten/D), Luka Maros (Pfadi Winterthur), Lucas Meister, Kaj Stokholm, Albin Alili, Zoran Markovic (alle Kadetten Espoirs).
Abgänge: Jonas Maier, Anton Mansson (beide TBV Lemgo/D), Marko Mamic (Dunkerque/Fr), Rares Jurca (RTV Basel), Ruben Schelbert (-), Benjamin Geisser (St. Otmar St. Gallen), Leszek Starczan (Kadetten Espoirs).

TSV St. Otmar St. Gallen
Trainer: Predrag Borkovic.
Zugänge: Benjamin Geisser (Kadetten Schaffhausen), Igor Milovic (HC Oroshazi/Un), Yves Petrig (HSC Kreuzlingen), Sharr Ramadani (Kadetten Espoirs), Fabian Schneider, Lukas Linde, Simon Bamert (alle eigener Nachwuchs).
Abgänge: Björn Fröhlich (GC Amicitia Zürich), Mirko Milosevic (Lakers Stäfa), Filip Pendic (Kadetten Espoirs), Andreas Wild (TSV Fortitudo Gossau).

Pfadi Winterthur
Trainer: Adrian Brüngger.
Zugänge: Filip Maros (Lakers Stäfa), Filip Gavranovic (Bregenz/Ö), Pascal Vernier (Lakers Stäfa), Michelin Celestin (Bacau/Rum), Yannick Ott, Fabrizio Pecoraro (beide eigener Nachwuchs).
Abgänge: Luka Maros (Kadetten Schaffhausen), Julian Krieg (HBW Balingen-Weilstetten/D), Dino Bajram, Goran Cvetkovic (beide Rücktritt vom Spitzensport), Simon Kindle (TSV Fortitudo Gossau).

Wacker Thun
Trainer: Martin Rubin.
Zugänge: Emil Feuchtmann Perez (Bad Neustadt/De), Viktor Glatthard (TV Steffisburg), Simon Hunziker (2. Mannschaft).
Abgänge: Thomas Rathgeb, Borna Franic, Markus Gugger (alle TV Steffisburg).

HC Kriens-Luzern
Trainer: Heiko Grimm.
Zugänge: (-).
Abgänge: Nik Tominec (-), Gianluca Lima (-).

GC Amicitia Zürich
Trainer: Robert Kostadinovic Leach.
Zugänge: Matias Helt Jepsen (Ribe-Esbjerg/Dä), Philipp Seitle (HSC 2000 Coburg/D), Björn Fröhlich (TSV St. Otmar St. Gallen), Nicolas Suter, Flavio Wick (beide HSC Suhr Aarau), Mathias Müller (Yellow Winterthur), Luca Engler (TV Birsfelden), Florian Leitner (TV Endingen), Simon Schild, Magnus Staub (beide eigener Nachwuchs).
Abgänge: Daniel Stahl (Letten Tigers), Lucius Graf (TSV Fortitudo Gossau), Nemanja Malovic (IBV Vestmannaeyjar/Isl), Tim Schubiger, Gian Grundböck (beide SG Horgen), Sean Siegenthaler (STV Baden).

BSV Bern Muri
Trainer: Dragan Dejanovic (neu).
Zugänge: Kaspar Arn (TV Solothurn).
Abgänge: Martin Prachar (HSC Suhr Aarau), Ladislav Tarhai (-).

TSV Fortitudo Gossau
Trainer: Rolf Erdin.
Zugänge: Lucius Graf (GC Amicitia Zürich), Simon Kindle (Pfadi Winterthur), Jonas Mächler (Lakers Stäfa), Andreas Wild (TSV St. Otmar St. Gallen).
Abgänge: Fabian Christ, Philipp Näf (beide Rücktritt), Lloyd Leslie (SV Fides St. Gallen), Silvio Meier (Kadetten Espoirs), Bruno Kozina (RTV Basel), Fabian Neff (TV Appenzell).

Lakers Stäfa
Trainer: Predrag Milicic (neu).
Zugänge: Fetah Murina (SG Stäfa/Uster), Mirko Milosevic (TSV St. Otmar St. Gallen), Marius Lepp, Marius Aleksejev (beide Riihimäen Cocks/Fin), Dusan Petrovic (GC Amicitia Zürich), Lukas Gamrat (TV Appenzell), Philipp Jaeger (VfL Gummersbach/D), Damien Guignet (eigener Nachwuchs).
Abgänge: Stevan Kurbalija, Tobias Wipf, Beau Kägi (alle HSC Suhr Aarau), Stefan Maag (TV Uster), Tim Jud (HSC Konstanz/D), Jonas Mächler (TSV Fortitudo Gossau), Jan-Torben Ehlers (SG Flensburg/Handewitt/D), Filip Maros, Pascal Vernier (beide Pfadi Winterthur), Jonas Affentranger (-), Mesud Bajramovic (-).

RTV 1879 Basel (Aufsteiger)
Trainer: Silvio Wernle.
Zugänge: Severin Kaiser (TV Endingen), Rares Jurca (Kadetten Schaffhausen), Bruno Kozina (TSV Fortitudo Gossau), Sebastian Ullrich (SG Leutershausen-Melsungen/D), Peter Kujan (GC Amicitia Zürich).
Abgänge: Pascal Stauber, Mischa Hofstetter (beide Rücktritt), Max Falkman (Schweden), Jakub Cibere (-).

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Quelle: Marco Ellenberger

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24.08.2015
Besiktas Istanbul gewinnt den LOVATS CUP in Yverdon

Der türkische Meister Besiktas Istanbul hat das Vorbereitungsturnier um den 4. LOVATS CUP in Yverdon gewonnen. Die Mannschaft vom Bosporus setzte sich im Final gegen den russischen Meister Medwedi Tschechow mit 26:22 durch. Platz drei ging an den finnischen Meister Riihimäki, der im Klassierungsspiel gegen Nordsjaelland mit 30:28 gewann.

Den fünften Platz spielten GC Amicitia Zürich und St. Otmar St. Gallen (24:23) aus, der siebte Platz ging an den SSV Brixen, der sich gegen die Gastgebende US Yverdon mit 27:26 durchsetzte. Insgesamt fanden über die beiden Tage rund 1800 Zuschauer den Weg in die Halle.

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Quelle: Marco Ellenberger

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15.04.2012
Cup Männer: WACKER THUN SCHAFFT DEN COUP

Wacker Thun hat sich sensationell den dritten Cupsieg seiner Geschichte gesichert. Vor 1690 Zuschauern in der Stadthalle Sursee setzten sich die Berner Oberländer gegen die Kadetten Schaffhausen in einer hochklassigen Partie mit 29:26 durch. Die Thuner zeigten im ersten Durchgang eine herausragende Defensivleistung und lagen zur Pause mit 16:9 in Führung.

Emotionen, Spannung und Magic Moments am Final4 in Sursee. Wacker Thun hat es tatsächlich geschafft, den scheinbar übermächtigen Kadetten Schaffhausen im Cupfinal ein Bein zu stellen. Und die Mannschaft von Trainer Martin Rubin durfte sich am Ende vom lautstarken Anhang sogar als hochverdienter Sieger feiern lassen. Was die Berner Oberländer am Sonntagnachmittag ablieferten, war ein Meisterstück. "Wir wussten, dass die Kadetten das klar stärkste Team der Schweiz haben", sagte Rubin nach der Partie. "Aber wir wussten auch, dass wir sie an einem einzelnen, guten Tag besiegen können." Seine Akteure traten denn auch mit einer Leidenschaft und einer Motivation auf, die das Publikum von Beginn weg begeisterte und den Kadetten den Schneid abkaufte. Vor allem die Defensive war überragend. Unterstützt vom starken Keeper Andreas Merz (16 Paraden) machten die Thuner zwischen der 21. und der 30. Minute den Laden dicht und zogen von 9:9 auf 16:9 davon. Es sollte am Ende bereits die Entscheidung des Cupfinals sein.

Wer nach dem Seitenwechsel nämlich den Schaffhauser Sturmlauf in Verbindung mit einer Aufholjagd erwartete, wurde von den hervorragend eingestellten Thunern eines Besseren belehrt. Die Kadetten, die zuweilen hektisch agierten und nie zu ihrem gewohnten Tempospiel fanden, konnten den Abstand trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht verkürzen, im Gegenteil: Wacker zog bis zur 44. Minute (23:15) gar erstmals auf acht Tore davon. Zwar kamen die Kadetten nun in der Offensive zu einfacheren Treffern, doch die ausgeglichenen und immer souveränen Thuner kamen vorab über Borna Franic (8), Jonas Dähler (5) oder Nikola Isailovic (4) immer wieder zu den wichtigen Toren, um die Schaffhauser auf Distanz zu halten. Erst in den letzten sieben Minuten begannen die Nerven auf Seiten der Thuner etwas zu flattern. Leszek Starcan brachte die Kadetten praktisch im Alleingang noch einmal auf 25:28 heran. Der letzte Treffer von Philipp Buri zum 29:25 (58.) räumte aber auch die letzten Zweifel über den Überraschungsieg aus dem Weg.


Schweizer Cup Männer, Final

Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee – 1690 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9 (21.), 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).
Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).
Bemerkungen: Kadetten ohne Dissinger und Quadrelli (beide verletzt). Merz hält Penaltys von Kukucka (21./9:8) sowie Ursic (28./14:9 und 40./21:13). Vaskevicius hält Penalty von Linder (24./10:9), Linder verwertet im Nachschuss.

Wacker Thun, Cupsieger 2012. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Trainer Martin Rubin führte seine Mannschaft zum Erfolg. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Die Kadetten (hier Iwan Ursic) straucheln im Cupfinal. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Emotionen ohne Ende: Andreas Merz und die Fans von Wacker Thun. (Bild: FOTO WAGNER)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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