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Mit Mut nach Zagreb
Mit dem Auswärtsspiel in Kroatien beginnt für die Schweizer Frauen am Mittwoch die EM-Qualifikation. Die SHV-Auswahl ist erneut in der Rolle des Herausforderers.
Keine Derbysieger
Sowohl das Berner Duell wie auch das St. Galler Derby endete unentschieden. Siege am 4. Spieltag gab es derweil für Kriens-Luzern und GC Amicitia.
Auswärtshürde
Erster Auftritt auf fremdem Terrain für die Kadetten Schaffhausen in der Champions League. Der Schweizer Meister ist zu Gast in Nordspanien bei Ademar Leon.
150'000 Franken Gewinn
Adrian Kneubühler, auf dem Bild rechts neben Zentralpräsident Ulrich Rubeli, wird an der Mitgliederversammlung des SHV in Olten neu in den Zentralvorstand gewählt.
25.09.2017
EM-Qualifikation: Attraktive Gegner – grosse Herausforderungen

Die Schweizer Frauen treffen in der EM-Qualifikation auf Norwegen, Kroatien und die Ukraine. Den Auftakt macht das Auswärtsspiel am Mittwoch in Zagreb (18 Uhr, live auf ehfTV.com). Die SHV-Auswahl tritt auf der grossen europäischen Bühne erneut als ambitionierter Herausforderer an – im Wissen, dass ein Punktgewinn in dieser Gruppe einer grossen Überraschung gleichkäme. Die beiden besten Mannschaften sowie der Beste aller Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom 29. November bis 16. Dezember 2018 in Frankreich.

Die schönste aller statistischen Erkenntnisse dieser EM-Kampagne vorweg: Die Schweiz hat gegen Norwegen in der Länderspiel-Geschichte eine ausgeglichene Bilanz – die beiden Mannschaften trafen nämlich noch nie aufeinander. Die Stärkeverhältnisse sind vor der ersten Begegnung vom Sonntag in Olten (17 Uhr, Stadthalle) aber eindeutig: Der Welt- und Europameister aus Skandinavien ist selbstredend haushoher Favorit. Alles andere als ein souveräner Durchmarsch in dieser Qualifikationsgruppe käme für die Norwegerinnen einer Enttäuschung gleich. Umgekehrt formuliert: Die SHV-Auswahl des abtretenden Trainers Jesper Holmris, der die chinesische Nationalmannschaft übernimmt, hat überhaupt nichts zu verlieren und kann gegen den Kontrahenten von Weltformat mutig und befreit aufspielen.

Gleiches gilt auch für die Partien gegen die beiden weiteren Gegner der Gruppe: Kroatien und die Ukraine weisen zwar längst nicht das Rendement von Norwegen auf – sie sind gegen die Schweiz aber dennoch zu favorisieren. Zuletzt verpassten Kroatien (gegen Slowenien) und die Ukraine (gegen Spanien) die Teilnahme an der WM-Endrunde in den Playoffs jeweils knapp. Die SHV-Auswahl konnte bisher in der Länderspiel-Geschichte sowohl gegen Kroatien (2 Niederlagen), als auch gegen die Ukraine (6 Niederlagen) noch nie gewinnen. Eine Premiere am Mittwoch scheint aber nicht ausgeschlossen: Gerade gegen die Kroatinnen, die im Vergleich zur EM-Teilnahme im vergangenen Dezember (16. Platz) einen wesentlichen Umbruch in der Mannschaft hinter sich haben, wollen die Schweizerinnen ein Ausrufezeichen setzen und bereit sein, wenn sich die Chance auf ein Erfolgserlebnis ergibt.
 



EM-Qualifikation, Gruppe 1

27.09.2017: Kroatien – Schweiz (in Zagreb)
27.09.2017: Norwegen – Ukraine (in Stjordal)
01.10.2017: Schweiz – Norwegen (in Olten)
01.10.2017: Ukraine – Kroatien (in Sumy)

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Quelle: Marco Ellenberger

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24.09.2017
Nationalliga A: Berner und St. Galler Derby enden Unentschieden

Wacker Thun gab im Berner Derby beim BSV Bern Muri erstmals diese Saison einen Punkt ab (31:31), übernahm aber trotzdem von Pfadi Winterthur die Tabellenführung. Auch das St. Galler Derby zwischen St. Otmar und Fortitudo endete unentschieden. Am Tabellenende liegt Aufsteiger TV Endingen, der sich zu Hause GC Amicitia Zürich geschlagen geben musste, Kriens-Luzern fügte Suhr Aarau die erste Saisonniederlage zu.

Der BSV Bern Muri und Wacker Thun lieferten sich ein packendes Spektakel. Bern führte früh 4:1, dann zog Wacker Thun auf 11:6 davon, Bern glich wieder aus. Hochs und Tiefs wechselten sich rassig ab. Am Ende hätte Bern Muri die Partie gewinnen müssen, führten sie doch eine Minute vor Schluss noch 31:29. Der Berner Pedro Spinola stand sieben Sekunden vor Schluss bei seinem Abschlussversuch aber im Kreis, fünf Sekunden später realisierte Lukas von Deschwanden noch den glückhaften 31:31-Ausgleich. Von Deschwanden, der momentane Topscorer der NLA, stellte seine Klasse unter Beweis. Am Ende stand er mit zwölf Toren (aus 17 Abschlussversuchen) an der Spitze der Torschützen an diesem spektakulären Abend. Beim BSV glänzte Goalie Dominic Rosenberg, der beim Stand vom 8:13 eingewechselt wurde und mit zehn Paraden die Berner ins Spiel zurück führte.

Das St. Galler Derby zwischen St. Otmar St. Gallen und Fortitudo Gossau endete vor über 1000 Zuschauern 29:29 (14:16) unentschieden, wobei St. Otmar sechs Minuten vor Schluss noch 27:24 geführt hatte, dann aber mit zwei Fehlpässen hintereinander Gossau zurück ins Spiel verhalf und schlussendlich wenige Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich kassierte. Mit nur einem Punkt aus vier Partien startete der St. Galler Traditionsklub, der schon letzte Saison die Finalrunde verpasste, erneut ernüchternd in die Saison. Stark auf Seiten der Gastgeber waren Torhüter Michal Shejbal (54% Abwehrquote), Max Höning und Severin Kaiser (je 6 Tore). Fortitudo, die auf die Treffer von Lucius Graf (9) und Niels Ham (8) zählen konnten, feierten nach dem Sieg bei Kriens-Luzern den zweiten Punktgewinn in fremder Halle in Serie.

Weniger spannend verlief die Partie zwischen Aufsteiger Endingen und GC Amicitia. Die Zürcher kontrollierten ab Mitte der ersten Halbzeit, liessen die Aargauer in der zweiten Halbzeit nie mehr heran und setzten sich mit 28:23 durch. Simon Schelling war mit 14 Paraden der Matchwinner von GC Amicitia. Aufsteiger Endingen fehlt es ohne Ausländer - Petkovic und Sudzum sind beide verletzt - auch an Klasse. Der Aufsteiger befindet sich nach vier Runden und Heimniederlagen gegen den HSC Suhr Aarau und GC Amicitia bereits in Rücklage.

Kriens-Luzern, der Dritte der letzten Saison, stand gegen Suhr Aarau nach Niederlagen gegen den Bern Muri und Gossau bereits unter Druck. Bis zur 37. Minute verlief die Partie ausgeglichen. Dann machten die Innerschweizer innerhalb von zehn Minuten aus einem 16:16 ein 24:18, womit die Partie mehr als vorentschieden war. Die Gastgeber sorgten damit für den benötigten Befreiungsschlag, die Gäste kassierten die erste Niederlage der Saison.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

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24.09.2017
VELUX EHF Champions League: Auswärts bei Ademar Leon

Zweiter Auftritt der Kadetten Schaffhausen auf europäischer Bühne: Im ersten Champions League Auswärtsspiel am Sonntag will man gegen Ademar Leon nach zuletzt weniger erfreulichen Leistungen in der Meisterschaft aber wieder einen Aufwärtstrend einleiten.

Ein Remis gegen Suhr Aarau und eine Niederlage gegen Pfadi Winterthur, die Hauptproben für das zweite Champions League Spiel hätten zweifellos besser laufen können. Die Schaffhauser wollen aber an die starke Leistung in der ersten CL-Partie gegen Elverum anknüpfen und diesen Schwung nach Spanien mitnehmen.

Abanca Ademar Leon lautet der nächste Gegner für die Orangen. Die Spanier starteten im Gegensatz zu den Munotstädtern nicht wie gewünscht in die neue Spielzeit und verloren die Auftaktpartie gegen Gorenje Velenje auswärts denkbar knapp mit 22:23. Der letztjährige zweite in der spanischen Liga ASOBAL stellt gewissermassen einen grossen Namen und kann auf eine grosse Vergangenheit zurückblicken, zuletzt war man in der Champions League allerdings vier Jahre lang nicht mehr vertreten. Dennoch werden die Kadetten eine Topleistung abrufen müssen, will man die Punkte drei und vier einfahren und sich wieder an die Tabellenspitze der Gruppe C setzen. 
 


 

EHF Champions League
Gruppe C, 2. Spieltag
Ademar Leon (ESP) - Kadetten Schaffhausen
Sonntag, 24. September, 17 Uhr, Leon

MySports übertragt live im frei empfangbaren Basis-Kanal ab 16.55 Uhr!

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Quelle: Kadetten Schaffhausen/Matthias Schlageter

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23.09.2017
150'000 Franken Gewinn – Adrian Kneubühler neu im Zentralvorstand

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am Samstag in Olten seine 43. ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Zentralpräsident Ulrich Rubeli begrüsste die Vertreter von 176 Vereinen; Geschäftsführer Jürgen Krucker gab den Anwesenden einen umfassenden Überblick über die laufenden Projekte und Aufgaben des SHV auf dem Weg zur Struktur 2020. Adrian Kneubühler wurde als Ersatz für den zurückgetretenen Walter Boreatti in den Zentralvorstand gewählt.

Der 51-jährige Adrian Kneubühler, ehemaliger Grossrat des Kantons Bern und Handballer in zahlreichen Funktionen, übernimmt von Walter Boreatti im Zentralvorstand den Vorsitz im strategischen Ausschuss «Spielbetrieb und Schiedsrichter». Die Mitgliederversammlung wählte ausserdem Christoph Bürki als neues Mitglied des Verbandssportgerichts (VSG).

Finanzchef Adrian Schmutz durfte für das abgeschlossene Verbandsjahr, das aufgrund der Umstellung über 15 Monate abgerechnet wurde, einen Gewinn von rund 150'000 Franken präsentieren. Der Abschluss lag rund 20'000 Franken über Budget. Das Verbandskapital stieg damit auf neu rund 420'000 Franken. Die Mitgliederversammlung erteilte dem Zentralvorstand die Decharge und genehmigte sowohl die Jahresrechnung, als auch das Budget. Letzteres sieht bei Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von rund 7,2 Mio. Franken einen Gewinn von 55'000 Franken vor.

Anlass zur Debatte gab das aktuelle Modell der Ersatzabgaben der Vereine bei Nichterfüllen der Schiedsrichter-Stellungspflicht. Der im Vorfeld der Mitgliedersammlung von mehreren Vereinen unterstützte Antrag des SC Siggenthal nach sofortiger Änderung des Systems wurde nach intensiver Diskussion abgelehnt. Zentralpräsident Ulrich Rubeli sowie Ressortleiter Roger Felder hielten aber fest, dass das Modell im Hinblick auf die Saison 2018/19 überarbeitet und neu aufgesetzt wird.

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Quelle: Marco Ellenberger

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15.04.2012
Cup Männer: WACKER THUN SCHAFFT DEN COUP

Wacker Thun hat sich sensationell den dritten Cupsieg seiner Geschichte gesichert. Vor 1690 Zuschauern in der Stadthalle Sursee setzten sich die Berner Oberländer gegen die Kadetten Schaffhausen in einer hochklassigen Partie mit 29:26 durch. Die Thuner zeigten im ersten Durchgang eine herausragende Defensivleistung und lagen zur Pause mit 16:9 in Führung.

Emotionen, Spannung und Magic Moments am Final4 in Sursee. Wacker Thun hat es tatsächlich geschafft, den scheinbar übermächtigen Kadetten Schaffhausen im Cupfinal ein Bein zu stellen. Und die Mannschaft von Trainer Martin Rubin durfte sich am Ende vom lautstarken Anhang sogar als hochverdienter Sieger feiern lassen. Was die Berner Oberländer am Sonntagnachmittag ablieferten, war ein Meisterstück. "Wir wussten, dass die Kadetten das klar stärkste Team der Schweiz haben", sagte Rubin nach der Partie. "Aber wir wussten auch, dass wir sie an einem einzelnen, guten Tag besiegen können." Seine Akteure traten denn auch mit einer Leidenschaft und einer Motivation auf, die das Publikum von Beginn weg begeisterte und den Kadetten den Schneid abkaufte. Vor allem die Defensive war überragend. Unterstützt vom starken Keeper Andreas Merz (16 Paraden) machten die Thuner zwischen der 21. und der 30. Minute den Laden dicht und zogen von 9:9 auf 16:9 davon. Es sollte am Ende bereits die Entscheidung des Cupfinals sein.

Wer nach dem Seitenwechsel nämlich den Schaffhauser Sturmlauf in Verbindung mit einer Aufholjagd erwartete, wurde von den hervorragend eingestellten Thunern eines Besseren belehrt. Die Kadetten, die zuweilen hektisch agierten und nie zu ihrem gewohnten Tempospiel fanden, konnten den Abstand trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht verkürzen, im Gegenteil: Wacker zog bis zur 44. Minute (23:15) gar erstmals auf acht Tore davon. Zwar kamen die Kadetten nun in der Offensive zu einfacheren Treffern, doch die ausgeglichenen und immer souveränen Thuner kamen vorab über Borna Franic (8), Jonas Dähler (5) oder Nikola Isailovic (4) immer wieder zu den wichtigen Toren, um die Schaffhauser auf Distanz zu halten. Erst in den letzten sieben Minuten begannen die Nerven auf Seiten der Thuner etwas zu flattern. Leszek Starcan brachte die Kadetten praktisch im Alleingang noch einmal auf 25:28 heran. Der letzte Treffer von Philipp Buri zum 29:25 (58.) räumte aber auch die letzten Zweifel über den Überraschungsieg aus dem Weg.


Schweizer Cup Männer, Final

Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee – 1690 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9 (21.), 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).
Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).
Bemerkungen: Kadetten ohne Dissinger und Quadrelli (beide verletzt). Merz hält Penaltys von Kukucka (21./9:8) sowie Ursic (28./14:9 und 40./21:13). Vaskevicius hält Penalty von Linder (24./10:9), Linder verwertet im Nachschuss.

Wacker Thun, Cupsieger 2012. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Trainer Martin Rubin führte seine Mannschaft zum Erfolg. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Die Kadetten (hier Iwan Ursic) straucheln im Cupfinal. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Emotionen ohne Ende: Andreas Merz und die Fans von Wacker Thun. (Bild: FOTO WAGNER)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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