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Makellose Bilanz
Wacker ist weiterhin das Mass aller Dinge in der NLA. Die Berner Oberländer gewinnen zuhause gegen mit GC Amicitia 31:28, zur Pause stand es noch Remis.
Bittere Niederlage
Die Kadetten verlieren zuhause gegen den dänischen Meister Bjerringbro-Silkeborg knapp mit 24:25. Am Samstag in einer Woche ist Veszprem der nächste Gegner.
Starke Winterthurer
Dritter Sieg in Folge für Pfadi: Angeführt von Goalie und Best Player Matías Schulz gewinnen die Winterthurer gegen den Tabellenzweiten HC Kriens-Luzern 29:25.
Schaffhauser Vorfreude
Die Kadetten spielen in der Königsklasse zum Auftakt zuhause gegen Bjerringbro-Silkeborg. Gruppengegner sind u.a. Barcelona, Kiel, PSG und Flensburg-Handewitt.
25.09.2016
NLA: BSV Bern Muri verliert nach Trainerwechsel

Der Trainerwechsel nützte dem BSV Bern Muri in der Meisterschaft noch nichts. Die Berner verloren das Heimspiel gegen den Aufsteiger Suhr Aarau mit 23:24. Wacker Thun marschiert in der NLA-Tabelle weiter souverän voraus: Zwölf Punkte aus sechs Spielen. In den Sonntagsspielen kamen Pfadi Winterthur und Kriens-Luzern zu problemlosen Siegen.

Vor dem bedeutsamen Spiel gegen Suhr Aarau hatte der BSV Bern Muri den 52-jährigen Dragan Dejanovic entlassen und ersetzte ihn durch den 33-jährigen Assistenten David Staudenmann. Die erhoffte Wende zum Guten blieb vorerst aus. Die Stadtberner taten sich in der Offensive weiter schwer. Während des gesamten Spiels konnte der BSV nie in Führung gehen. Vier Minuten vor Schluss schien die Partie beim Stand von 23:21 und Ballbesitz für Suhr Aarau entschieden. Die Berner schafften durch Tobias Baumgartner und Kaspar Arn bis 21 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich. Drei Sekunden vor der Schlusssirene stellte Stevan Kurbalija Suhrs Auswärtssieg aber doch noch sicher.

Der Aufsteiger hält sich mit sieben Punkten aus sechs Spielen in der oberen Tabellenhälfte. Der Rückstand des BSV Bern auf Suhr Aarau beträgt bereits vier Punkte. Die Berner benötigen Siege, um das erklärte Ziel, die Qualifikation für die Finalrunde, nicht aus den Augen zu verlieren.

Wacker Thun setzte seinen Siegeszug auch gegen GC Amicitia Zürich fort. Die Thuner, die bereits vier und mehr Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aufweisen, wurden zum zweiten Mal in dieser Saison gefordert. Die Zürcher führten in Thun 5:2 und in der 43. Minute immer noch 22:20. Mit einem neunminütigen Zwischenspurt vom 20:22 zum 27:23 realisierte Wacker aber die Wende. Lukas von Deschwanden erzielte zehn Tore für Thun. Lenny Rubin schied nach 22 Minuten verletzt aus.

Eine starke Leistung nach zuletzt durchzogenen Auftritten zeigten die Kadetten Schaffhausen gegen den RTV Basel. Der klare 34:19-Sieg entsprach den Stärkeverhältnissen.

Kriens-Luzern fertigte den nach wie vor punktlosen Tabellenletzten Fortitudo Gossau vor heimischem Publikum 41:28 ab. Nach gut 12 Minuten führten die Gastgeber bereits 8:1. Für 27 der 41 Tore zeichneten der neu verpflichtete serbische Linkshänder Aleksandar Radovanovic (15) sowie Adrian Blättler (12) verantwortlich.

Pfadi Winterhur setzte sich gegen St. Otmar St. Gallen zu Hause 34:27 durch. Das Heimteam lag einzig beim 0:1 und 1:2 in Rückstand. Filip Maros sowie Pascal Vernier steuerten je acht Tore zum Erfolg bei. Pfadi setzte damit den Aufwärtstrend fort. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Partien feierten sie nun den vierten Sieg nacheinander. Die drittklassierten Winterthurer sind zusammen mit Kriens-Luzern (2.) und Kadetten Schaffhausen (4.) mit jeweils acht Punkten die ersten Verfolger von Leader Wacker Thun.

NLA, Qualifikation

Wacker Thun - GC Amicitia Zürich 31:28 (15:15)
BSV Bern Muri - Suhr Aarau 23:24 (12:14)
Kadetten Schaffhausen - RTV Basel 34:19 (18:12
Pfadi Winterhur- St. Otmar St. Gallen 34:27 (18:13)
Kriens-Luzern - Fortitudo Gossau 41:28 (23:10)
 

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Quelle: sda

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23.09.2016
Champions League: Kadetten verlieren Startspiel

Die Kadetten Schaffhausen haben in der Champions League im ersten Gruppenspiel einen herben Dämpfer erlitten. Das Team von Lars Walther unterlag zu Hause Bjerringbro-Silkeborg 24:25. Vor der Partie waren sich bei den Kadetten alle einig gewesen, dass der dänische Meister geschlagen werden muss, wenn der für die Achtelfinal-Qualifikation nötige 6. Platz erreicht werden soll. Dies umso mehr, als Bjerringbro-Silkeborg im Rückraum ohne die beiden verletzten Linkshänder Jacob Lassen und Nikolaj Nielsen antrat.

Die Kadetten zogen daraus aber kein Kapital. Nach der Pause liessen sie in der Verteidigung stark nach. Nach dem 16:15 (38.) gerieten die Schaffhauser bis zur 43. Minute 16:20 in Rücklage. Vor dem 16:17 hatten sie nie in Rückstand gelegen. Zwar kam der Schweizer Meister in der 57. Minute dank Andrija Pendic auf 23:24 heran. Das 23:25 war jedoch symptomatisch, sassen doch zu diesem Zeitpunkt zwei Spieler der Gäste eine Zweiminuten-Strafe ab. Das 24:25 schossen die Kadetten praktisch mit der Schlusssirene.

Die Schaffhauser waren im Angriff für die offensiv verteidigenden Dänen viel zu ausrechenbar, es fehlte die Breite in ihrem Spiel. Wirklich gefährlich war einzig der ungarische Regisseur Gabor Csaszar; der Topskorer der NLA zeichnete für elf Treffer verantwortlich.

Er bekam jedoch zu wenig Unterstützung. Luka Maros (3 Tore) beispielsweise kann wesentlich mehr als er gezeigt hat, gar ein Totalausfall war der neue polnische Hoffnungsträger Michal Szyba. "Auf diesem Niveau muss man während 60 Minuten seine Leistung abrufen", sagte Csaszar. Der Gegner habe nichts Spektakuläres gezeigt, sondern einfach soliden Handball gespielt.

Dass es für die Gastgeber lange Zeit gut aussah, verdankten sie zu einem grossen Teil Torhüter Nikola Marinovic. Der 40-jährige Österreicher brachte es in der ersten Hälfte, welche die Kadetten 12:10 für sich entschieden, auf eine Abwehrquote von 38 Prozent. Marinovic konnte das hohe Niveau jedoch nicht durchziehen. In der Schlussphase gelangen ihm aber noch drei wichtige Paraden, dennoch reichte es nicht zu einem Punktgewinn.

Der nächste Gegner der Kadetten ist am Samstag in einer Woche auswärts die ungarische Equipe Veszprem, die in den letzten beiden Saisons in der Champions League jeweils im Final stand.

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Quelle: sda

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22.09.2016
NLA: Kriens-Luzern verliert gegen Angstgegner Pfadi

Kriens-Luzern bezog im fünften Saisonspiel die zweite Niederlage. Die Innerschweizer verloren den Nachtragsmatch der 2. Runde bei Pfadi Winterthur mit 25:29. Der makellose Leader Wacker Thun hat damit weiterhin vier Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger.

Kriens-Luzern machte zwar einen frühen Viertore-Rückstand wett und führte zwischenzeitlich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Doch Pfadi Winterthur war treffsicherer, vor allem dank den beiden Kroaten Filip Gavranovic (8 Tore) und Ante Kuduz (7). Für Kriens-Luzern war es die zehnte Meisterschafts-Niederlage in Folge gegen die Zürcher.

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Quelle: sda

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22.09.2016
Kadetten starten in das Abenteuer Champions League

Heute Donnerstag startet für die Kadetten Schaffhausen mit dem Heimspiel gegen die dänische Mannschaft Bjerringbro-Silkeborg die Champions League. Das Team von Lars Walther steht vor einer grossen Herausforderung. Die erste Partie ist für die Kadetten von enormer Wichtigkeit, ist doch Bjerringbro-Silkeborg auf dem Papier der schwächste Gegner in der Gruppe A.

Obwohl die Schaffhauser in der vergangenen Saison den Einzug in die Achtelfinals verpasst hatten, gehören sie diesmal zu den gesetzten Teams der Top 16. Deshalb treffen sie mit Barcelona, Kiel, Flensburg-Handewitt, Paris St-Germain und Veszprem auf namhafte Mannschaften, die im Normalfall eine Nummer zu gross sind. Realistisch gesehen liegt neben Bjerringbro-Silkeborg einzig Wisla Plock aus Polen in der Reichweite des Schweizer Meisters, der zwei Teams hinter sich lassen muss, um sich für die Achtelfinals zu qualifizieren.

"Dass schon das Erreichen des 6. Platzes sehr schwierig ist, dafür muss man kein Handball-Experte sein", sagte Captain David Graubner. Das erste Spiel sei schon beinahe ein Final. Die Stars bei Bjerringbro-Silkeborg sind Michael V. Knudsen und Nikolaj Markussen, die mit Dänemark an Welt- und Europameisterschaften mehrere Medaillen gewonnen haben. "Um zu gewinnen, müssen wir relativ gut an unser Leistungsvermögen herankommen", erklärte Graubner.

Der langjährige Schweizer Internationale hofft, dass die Mannschaft wie schon oft an der Aufgabe wachsen wird, sie sich bewusst ist, wie wichtig das erste Spiel ist. Die Kadetten müssen sich gegenüber der nationalen Meisterschaft enorm steigern. Immerhin gewannen sie nach den Niederlagen gegen Kriens-Luzern (27:33) und Aufsteiger Suhr Aarau (24:33) die letzten drei Partien, wenn auch ohne wirklich zu überzeugen. Der Spagat zwischen Champions League und NLA sei in diesem Jahr schwieriger, das merke man dem Team an, so Graubner. Jeder Fan rede nur von dieser Gruppe. "Die Konzentration auf die Liga kam zu kurz. Da zahlen wir trotz unserer internationalen Erfahrung Lehrgeld."

Die schwachen Auftritte in der Meisterschaft liegen für Graubner aber nicht nur darin begründet. "Das wäre eine zu einfache Entschuldigung. Es gibt andere Krankheiten im Team." Näher darauf eingehen, wollte er selbstredend nicht. Fakt ist, dass die Kadetten noch nie ein breiteres Kader hatten. Ob allerdings auch die Qualität stimmt, muss sich erst noch zeigen.

Die Vorfreude auf die Königsklasse ist angesichts der Gegner gross. Barcelona (8), Kiel (3) und Flensburg-Handewitt (1) haben den Wettbewerb unter dem Namen Champions League (seit 1993) zusammen nicht weniger als 12 Mal gewonnen. Bei Paris St-Germain spielen mit Nikola Karabatic (2007, 2014), Mikkel Hansen (2011, 2015), Thierry Omeyer (2008) und Daniel Narcisse (2012) gleich vier Akteure, die schon den Titel als Welthandballer holten. Dem einst bei St. Otmar St. Gallen tätigen Filip Jicha (2010/nun bei Barcelona) wurde diese Ehre ebenfalls zuteil. Veszprem stand in den letzten zwei Saisons in der Königsklasse jeweils im Final, wobei die Ungarn in diesem Jahr gegen Kielce eine Neuntore-Führung preisgaben. Nun soll es mit dem Titel endlich klappen.

Trotz aller Vorfreude ist Graubner auch Realist: "Es ist nicht nur Freude, sondern auch ein riesiger Druck. Es gilt fast in jedem Spiel, eine Klatsche abzuwenden. Insofern kann die Freude schnell in Frust drehen." Umso wichtiger wäre ein guter Start gegen Bjerringbro-Silkeborg.

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Quelle: Sascha Fey (sda)

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15.04.2012
Cup Männer: WACKER THUN SCHAFFT DEN COUP

Wacker Thun hat sich sensationell den dritten Cupsieg seiner Geschichte gesichert. Vor 1690 Zuschauern in der Stadthalle Sursee setzten sich die Berner Oberländer gegen die Kadetten Schaffhausen in einer hochklassigen Partie mit 29:26 durch. Die Thuner zeigten im ersten Durchgang eine herausragende Defensivleistung und lagen zur Pause mit 16:9 in Führung.

Emotionen, Spannung und Magic Moments am Final4 in Sursee. Wacker Thun hat es tatsächlich geschafft, den scheinbar übermächtigen Kadetten Schaffhausen im Cupfinal ein Bein zu stellen. Und die Mannschaft von Trainer Martin Rubin durfte sich am Ende vom lautstarken Anhang sogar als hochverdienter Sieger feiern lassen. Was die Berner Oberländer am Sonntagnachmittag ablieferten, war ein Meisterstück. "Wir wussten, dass die Kadetten das klar stärkste Team der Schweiz haben", sagte Rubin nach der Partie. "Aber wir wussten auch, dass wir sie an einem einzelnen, guten Tag besiegen können." Seine Akteure traten denn auch mit einer Leidenschaft und einer Motivation auf, die das Publikum von Beginn weg begeisterte und den Kadetten den Schneid abkaufte. Vor allem die Defensive war überragend. Unterstützt vom starken Keeper Andreas Merz (16 Paraden) machten die Thuner zwischen der 21. und der 30. Minute den Laden dicht und zogen von 9:9 auf 16:9 davon. Es sollte am Ende bereits die Entscheidung des Cupfinals sein.

Wer nach dem Seitenwechsel nämlich den Schaffhauser Sturmlauf in Verbindung mit einer Aufholjagd erwartete, wurde von den hervorragend eingestellten Thunern eines Besseren belehrt. Die Kadetten, die zuweilen hektisch agierten und nie zu ihrem gewohnten Tempospiel fanden, konnten den Abstand trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht verkürzen, im Gegenteil: Wacker zog bis zur 44. Minute (23:15) gar erstmals auf acht Tore davon. Zwar kamen die Kadetten nun in der Offensive zu einfacheren Treffern, doch die ausgeglichenen und immer souveränen Thuner kamen vorab über Borna Franic (8), Jonas Dähler (5) oder Nikola Isailovic (4) immer wieder zu den wichtigen Toren, um die Schaffhauser auf Distanz zu halten. Erst in den letzten sieben Minuten begannen die Nerven auf Seiten der Thuner etwas zu flattern. Leszek Starcan brachte die Kadetten praktisch im Alleingang noch einmal auf 25:28 heran. Der letzte Treffer von Philipp Buri zum 29:25 (58.) räumte aber auch die letzten Zweifel über den Überraschungsieg aus dem Weg.


Schweizer Cup Männer, Final

Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee – 1690 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9 (21.), 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).
Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).
Bemerkungen: Kadetten ohne Dissinger und Quadrelli (beide verletzt). Merz hält Penaltys von Kukucka (21./9:8) sowie Ursic (28./14:9 und 40./21:13). Vaskevicius hält Penalty von Linder (24./10:9), Linder verwertet im Nachschuss.

Wacker Thun, Cupsieger 2012. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Trainer Martin Rubin führte seine Mannschaft zum Erfolg. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Die Kadetten (hier Iwan Ursic) straucheln im Cupfinal. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Emotionen ohne Ende: Andreas Merz und die Fans von Wacker Thun. (Bild: FOTO WAGNER)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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