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Transfercoup
Der TSV St. Otmar verpflichtet für zwei Jahre den 245-fachen dänischen National- spieler Bo Spellerberg. Der 38-Jährige wechselt von KIF Kolding in die Ostschweiz.
Vorerst keine EM in der Schweiz
Die gemeinsame EM-Kandidatur Dänemark/Schweiz ist gescheitert. In der entscheidenden Abstimmung setzte sich Deutschland mit 27:19 Stimmen durch.
Die Gegner im Herbst
Die Schweizer Frauen treffen in der WM-Qualifikation auf Litauen, die Färöer Inseln und Finnland. Gespielt wird entweder mit Hin- und Rückspielen, oder in Turnierform.
Neuer Kadetten-Goalie
Die Kadetten Schaffhausen verpflichten auf die neue Saison den österreichischen Nationaltorhüter Kristian Pilipovic. Der 23-jährige Keeper unterschrieb für vier Jahre.
21.06.2018
Transfercoup: St. Otmar verpflichtet Europameister Bo Spellerberg

Der TSV St. Otmar hat den 245-fachen dänischen Internationalen Bo Spellerberg für zwei Jahre verpflichtet. Der 38-jährige Rückraumspieler wechselt von KIF Kolding in die Ostschweiz. Er soll mit seiner Erfahrung und seiner Ausstrahlung eine wichtige Führungsrolle in der jungen Mannschaft des TSV St. Otmar übernehmen und dieser zu mehr Stabilität verhelfen. Der 192cm grosse Spellerberg dürfte mit seiner Spielweise nicht nur für die St. Galler eine Bereicherung sein, sondern für die gesamte Liga.

Bo Spellerberg hat nicht nur in Dänemark, sondern auch auf der internationalen Bühne einen grossen Namen. Für die dänische Nationalmannschaft stand er 245-mal im Einsatz und wurde zweimal Europameister, dazu kamen eine EM-Silbermedaille und zwei EM-Bronzemedaillen. Bei den Weltmeisterschaften holte er sich mit seinem Team zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Auch auf Klubebene war Spellerberg äusserst erfolgreich. Mit KIF Kolding gewann er sechs Mal den Meistertitel und wurde vier Mal Pokalsieger. Auch in der abgelaufenen Saison war er eine wichtige Teamstütze und erzielte für seinen Verein in der Meisterschaft 198 Tore.

Eigentlich war die Kaderplanung des TSV St. Otmar für die kommende Saison mit den Zuzügen von Aurel Bringolf, Andrija Pendic und Frédéric Wüstner abgeschlossen. Dank der Unterstützung von Gönnern konnte sich der St. Galler Traditionsverein aber nochmals auf dem Transfermarkt umsehen. Dabei gelang ihm ein absoluter Toptransfer. 

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Quelle: TSV St. Otmar St. Gallen

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21.06.2018
Gemeinsame EM-Kandidatur Dänemark/Schweiz ist gescheitert

In der Schweiz wird es vorerst keine zweite Handball-EM geben. Die gemeinsam mit Dänemark eingereichte Kandidatur ist am Kongress der Europäischen Handball Föderation (EHF) in Glasgow gescheitert. In der entscheidenden Abstimmung setzte sich Deutschland mit 27:19 Stimmen durch.

«Wir sind über den Ausgang natürlich enttäuscht», sagte SHV-Präsident Ulrich Rubeli. «Wir hatten gemeinsam mit Dänemark eine sehr wettbewerbsfähige Kandidatur, mit der wir auf sehr viel Wohlwollen gestossen sind. Aus der intensiven und guten Zusammenarbeit mit dem dänischen Verband und aus dem Bewerbungsprozess nehmen wir viel Positives mit. Das Scheitern in Glasgow bedeutet keinesfalls das Ende unserer Anstrengungen, um in absehbarer Zeit wieder eine Endrunde in der Schweiz auszurichten.»

Deutschland, das im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit Dänemark auch die WM ausrichtet, wird erstmals Gastgeber einer Handball-EM sein. Das kontinentale Turnier wird seit 1994 im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. In zwei Jahren wird in Schweden, Norwegen und Österreich gespielt.

Ursprünglich hatten sich die Schweiz und Dänemark mit ihrer gemeinsamen Kandidatur für die Austragung der EM-Turniere von 2022 und von 2024 beworben. Vor Beginn der Abstimmung zogen die Vertreter der beiden Verbände jedoch ihre Bewerbung für 2022 zurück.

Zum Ausrichter der EM in vier Jahren wurden die ebenfalls gemeinsam kandidierenden Ungarn und Slowakei bestimmt. Die beiden Länder setzten sich bei der Wahl gegen Belgien/Spanien/Frankreich durch.

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Quelle: sda/SHV

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19.06.2018
WM-Qualifikation: Schweizerinnen gegen Litauen, Färöer und Finnland

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft trifft in der WM-Qualifikation im Herbst auf Litauen, die Färöer Inseln und Finnland. Das ergab die Auslosung am Dienstagnachmittag am EHF Kongress im schottischen Glasgow. Der Gruppensieger sowie der beste Zweite der vier Qualifikationsgruppen schaffen den Sprung in die Playoffs. Dort wartet ein Teilnehmer der EM-Endrunde im Dezember.

Die SHV-Auswahl von Trainer Martin Albertsen war dank den beiden Siegen gegen die Ukraine und dem dadurch erreichten dritten Platz in der abgelaufenen EM-Qualifikation in Topf 1 gesetzt. Nominell stärkster Gruppengegner ist Litauen, das in der EM-Qualifikation unter anderem mit einem 26:26-Remis gegen Deutschland überraschte. Die Färöer Inseln blieben in der Saison 2017/18 in der gleichen Ausscheidung ohne Punktgewinn; Finnland war bereits in der ersten Qualifikationsphase gescheitert – unter anderem an den Färöer Inseln.

Die Spiele der WM-Qualifikation werden entweder mit Hin- und Rückspielen zwischen dem 26. September und dem 2. Dezember oder in Turnierform an einem Wochenende ausgetragen. Weitere Informationen dazu folgen in den kommenden Wochen.
 



WM-Qualifikation Frauen

Gruppe 1: Slowakei, Kosovo, Ukraine, Israel.
Gruppe 2: Schweiz, Färöer Inseln, Litauen, Finnland.
Gruppe 3: Weissrussland, Italien, Portugal, Griechenland.
Gruppe 4: Türkei, Mazedonien, Island, Aserbaidschan.

Modus: Die vier Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite qualifizieren sich für die Playoffs vom 31. Mai bis 6. Juni 2019 und treffen dort auf einen Teilnehmer der EM-Endrunde im Dezember. Die WM-Endrunde wird im Dezember 2019 in Japan ausgetragen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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19.06.2018
Österreichischer Nationaltorhüter zu den Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen haben auf die neue Saison den österreichischen Nationaltorhüter Kristian Pilipovic (23 Länderspiele) verpflichtet. Er unterschrieb in der Nordostschweiz einen Vierjahres-Vertrag. Der 23 Jahre alte und 191 cm grosse Pilipovic ersetzt den zurückgetretenen Simon Kindle.

Kristian Pilipovic spielte in der vergangenen Saison beim kroatischen Spitzenclub Nexe Nasice, wo er in der SEHA Liga und im EHF Cup mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machte. Mit dem Handballclub Fivers Margareten wurde er in der Saison 2015/16 österreichischer Meister. Zudem ist Pilipovic vierfacher österreichischer Pokalsieger und zweifacher Sieger des Supercups. Im Jahr 2016 stand Kristian Pilipovic im Allstarteam der Handball Liga Austria.

Trotz seiner noch jungen Karriere konnte Kristian Pilipovic auch mit der österreichischen Nationalmannschaft schon wertvolle Erfahrungen sammeln. Bei seinen bislang 23 Einsätzen spielte er unter anderem an der EM-Endrunde 2018 in Kroatien. Zudem qualifizierte sich Pilipovic vor wenigen Tagen für die WM 2019 in Deutschland und Dänemark. Nach Sebastian Frimmel und Lukas Herburger ist Kristian Pilipovic der dritte aktuelle österreichische Nationalspieler, der in der neuen Saison für die Kadetten auflaufen wird.

"Ich freue mich sehr auf die Schweiz und auf die neuen sportlichen Aufgaben mit den Kadetten", sagt Kristian Pilipovic. Trainer Petr Hrachovec zur Neuverpflichtung: "Mit Kristian Pilipovic bekommen wir einen jungen, motivierten Torhüter, der bereits im EHF Cup und auch in der Nationalmannschaft wichtige Akzente gesetzt hat. Ich bin überzeugt, dass Kristian Pilipovic ein sehr starkes Torhüterduo mit Ivan Stevanovic bilden wird."

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

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15.04.2012
Cup Männer: WACKER THUN SCHAFFT DEN COUP

Wacker Thun hat sich sensationell den dritten Cupsieg seiner Geschichte gesichert. Vor 1690 Zuschauern in der Stadthalle Sursee setzten sich die Berner Oberländer gegen die Kadetten Schaffhausen in einer hochklassigen Partie mit 29:26 durch. Die Thuner zeigten im ersten Durchgang eine herausragende Defensivleistung und lagen zur Pause mit 16:9 in Führung.

Emotionen, Spannung und Magic Moments am Final4 in Sursee. Wacker Thun hat es tatsächlich geschafft, den scheinbar übermächtigen Kadetten Schaffhausen im Cupfinal ein Bein zu stellen. Und die Mannschaft von Trainer Martin Rubin durfte sich am Ende vom lautstarken Anhang sogar als hochverdienter Sieger feiern lassen. Was die Berner Oberländer am Sonntagnachmittag ablieferten, war ein Meisterstück. "Wir wussten, dass die Kadetten das klar stärkste Team der Schweiz haben", sagte Rubin nach der Partie. "Aber wir wussten auch, dass wir sie an einem einzelnen, guten Tag besiegen können." Seine Akteure traten denn auch mit einer Leidenschaft und einer Motivation auf, die das Publikum von Beginn weg begeisterte und den Kadetten den Schneid abkaufte. Vor allem die Defensive war überragend. Unterstützt vom starken Keeper Andreas Merz (16 Paraden) machten die Thuner zwischen der 21. und der 30. Minute den Laden dicht und zogen von 9:9 auf 16:9 davon. Es sollte am Ende bereits die Entscheidung des Cupfinals sein.

Wer nach dem Seitenwechsel nämlich den Schaffhauser Sturmlauf in Verbindung mit einer Aufholjagd erwartete, wurde von den hervorragend eingestellten Thunern eines Besseren belehrt. Die Kadetten, die zuweilen hektisch agierten und nie zu ihrem gewohnten Tempospiel fanden, konnten den Abstand trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht verkürzen, im Gegenteil: Wacker zog bis zur 44. Minute (23:15) gar erstmals auf acht Tore davon. Zwar kamen die Kadetten nun in der Offensive zu einfacheren Treffern, doch die ausgeglichenen und immer souveränen Thuner kamen vorab über Borna Franic (8), Jonas Dähler (5) oder Nikola Isailovic (4) immer wieder zu den wichtigen Toren, um die Schaffhauser auf Distanz zu halten. Erst in den letzten sieben Minuten begannen die Nerven auf Seiten der Thuner etwas zu flattern. Leszek Starcan brachte die Kadetten praktisch im Alleingang noch einmal auf 25:28 heran. Der letzte Treffer von Philipp Buri zum 29:25 (58.) räumte aber auch die letzten Zweifel über den Überraschungsieg aus dem Weg.


Schweizer Cup Männer, Final

Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee – 1690 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9 (21.), 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).
Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).
Bemerkungen: Kadetten ohne Dissinger und Quadrelli (beide verletzt). Merz hält Penaltys von Kukucka (21./9:8) sowie Ursic (28./14:9 und 40./21:13). Vaskevicius hält Penalty von Linder (24./10:9), Linder verwertet im Nachschuss.

Wacker Thun, Cupsieger 2012. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Trainer Martin Rubin führte seine Mannschaft zum Erfolg. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Die Kadetten (hier Iwan Ursic) straucheln im Cupfinal. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Emotionen ohne Ende: Andreas Merz und die Fans von Wacker Thun. (Bild: FOTO WAGNER)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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