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Top-Zwölf
Die U20-Junioren spielen an der EM-Endrunde trotz einer 30:34-Niederlage gegen Mazedonien um die Ränge 9 bis 12. Albin Alili (Jg. 1996, Bild) gelingen zwölf Treffer.
Hoher Besuch
Die Rhein-Neckar Löwen mit Andy Schmid absolvieren ein Trainingslager in Schaffhausen. Am Samstag (16.30 Uhr, BBC Arena) testen sie gegen die Kadetten.
Gute Karten
Die Schweizer U20-Junioren holen an der EM-Endrunde gegen Norwegen beim 22:22-Remis überraschend einen Punkt und haben beste Aussichten auf die Top-Zwölf.
Zu Gast in Deutschland
Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft bestreitet am 20. und 21. September
in Göppingen und Ulm/Neu-Ulm zwei Test-Länderspiele gegen Deutschland.
30.07.2014
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U20-EM: Die Schweiz unter den zwölf besten Teams

Die Schweizer U20-Junioren spielen an der EM-Endrunde in Österreich um die Plätze 9 bis 12. Das abschliessende Spiel der Zwischenrunde gegen Mazedonien ging am Mittwoch in Traun zwar mit 30:34 (13:14) verloren, dank Norwegens Sieg gegen Estland konnte sich die SHV-Auswahl, in der vorab die junge Generation zum Einsatz kam, aber diese Niederlage leisten. Das erste von zwei Klassierungsspielen steht am Freitag um 20 Uhr gegen Ungarn auf dem Programm.

Mit dem Sprung unter die zwölf besten Teams der EM-Endrunde hat die 1994er-Generation ihr Ergebnis von der U18-EM vor zwei Jahren bereits übertroffen. Damals klassierten sich die SHV-Junioren auf dem 13. Platz. Nun spielen sie am Freitag gegen Ungarn und anschliessend am Samstag gegen Norwegen oder Weissrussland gar um einen Platz in den Top-10. Dass die Partie am Mittwoch gegen Mazedonien verloren ging, lag nicht zuletzt an der Kader-Situation. Trainer Michael Suter musste zahlreiche Stammkräfte schonen und liess die jungen Spieler zu Werke gehen.

Albin Alili ragte mit zwölf (!) Toren aus dem Kollektiv heraus. Aber auch Remo Hochstrasser (5) oder Cédrie Tynowski (3, alle Jahrgang 1996) überzeugten mit starken Angriffsleistungen. "Es fehlte aber an der Unterstützung von der Torhüterposition", sagte Michael Suter. Das Goalie-Duo Schelling/Wick kam denn auch nur auf eine Abwehrquote von zwölf Prozent. Dank dem erreichen des zweiten Rangs in der Zwischenrunde dürfte die Niederlage aus Schweizer Sicht jedoch nicht allzu lange schmerzen.
 



U20-EM-Endrunde in Österreich

Schweiz – Mazedonien 30:34 (13:14)
Sportzentrum, Traun – 150 Zuschauer – Sr. Dahl Hermann/Madsen (Dä).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 5mal 2 Minuten gegen Mazedonien.
Schweiz: Schelling/Wick; Alili (12), Delhees (5), Hochstrasser (5), Maros (4), Cédrie Tynowski (3), Suter (1), Blättler, Jud, Küttel, Leitner, Meister, Mühlebach, Röthlisberger, Zuber.
Bemerkungen: Schweiz ohne Vernier und Markovic (beide verletzt).
 


 
Zwischenrunde Gruppe III

Dienstag, 29. Juli
Mazedonien – Estland 19:26 (9:14)
Norwegen – Schweiz 22:22 (11:10)

Mittwoch, 30. Juli
Estland – Norwegen 21:27 (10:11)
Schweiz – Mazedonien 30:34 (13:14)

Tabelle: 1. Norwegen 5 (+10). 2. Schweiz 3 (+2). 3. Estland 2 (-5). 4. Mazedonien 2 (-7).
 


 
Klassierungsspiele (9 bis 12)

Freitag, 1. August
17.30 Uhr: Norwegen – Weissrussland
20.00 Uhr: Ungarn – Schweiz

Samstag, 2. August
17.30 Uhr: Verlierer – Verlierer (um Platz 11)
20.00 Uhr: Sieger – Sieger (um Platz 9)

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Quelle: Marco Ellenberger

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30.07.2014
Kadetten in der BBC Arena gegen die Löwen mit Andy Schmid

Heute Mittwoch starten die Rhein-Neckar Löwen ins Trainingslager in der Schweiz. In Schaffhausen will Trainer Nikolaj Jacobsen bis zum Wochenende weiter am Feinschliff seiner Mannschaft für die kommende Saison arbeiten. Am kommenden Samstag, 2. August, steigt in der BBC Arena von Schafffhausen ein Testspiel zwischen dem Champions-League-Teilnehmer Kadetten Schaffhausen und den Löwen mit dem Schweizer Top-Handballer Andy Schmid. Anwurf ist um 16.30 Uhr.

"Wir haben zu Beginn der Vorbereitung den Schwerpunkt auf den Kraft – und Ausdauerbereich gelegt, auch wenn der Ball schon seit dem dritten Trainingstag dabei ist. Jetzt gilt es uns auch spielerisch weiterzuentwickeln", so der Mannschaftsverantwortliche Oliver Roggisch, der als letztjähriger Spieler dieser Tage einer der wichtigen Ansprechpartner für den neuen Trainer der Löwen ist. Jacobsen selbst zeigt sich mit dem bisherigen Stand der Vorbereitung zufrieden. "Natürlich macht es noch einen Unterschied, ob die eingespielte Mannschaft der letzten Saison auf dem Feld steht oder unsere Neuzugänge. Sie finden aber jeden Tag besser in unser System, daran werden wir während der kommenden Tage in der Schweiz weiter arbeiten", so der Däne, der neben zahlreichen Trainingseinheiten aber auch für Abwechslung im Trainingsalltag sorgen wird. Neben einem Hüttenabend und einem Abstecher an den Bodensee steht auch ein Besuch des Adventure Park Rheinfall als Teambuilding-Massnahme auf dem Programm.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

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29.07.2014
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U20-EM: Starke Schweizer holen einen Punkt gegen Norwegen

Die Schweizer U20-Junioren haben an der EM in Österreich im ersten Spiel der Zwischenrunde gegen Norwegen beim 22:22-Remis überraschend einen Punkt gewonnen. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter hat damit nun beste Karten für eine Klassierung unter den Top-Zwölf. Morgen Mittwoch um 14 Uhr steht gegen Mazedonien das zweite Spiel der Zwischenrunde auf dem Programm.

Die SHV-Junioren zeigten vorab defensiv, aber auch kämpferisch eine überragende Vorstellung und lagen nach 42 Minuten gar mit 16:12 vorne. Norwegen, das in der Vorrunde Spanien düpiert hatte, kam jedoch nach rund 50 Minuten zum Ausgleich und ging später mit einer 22:21-Führung in die letzte Minute. Nach einem Schweizer Time-out war es Luka Maros, der wenige Sekunden vor Spielschluss wieder den verdienten Gleichstand herstellte. "Wir haben über 40 Minuten mit dem siebten Feldspieler agiert, das war gegen die starke norwegische Verteidigung der Schlüssel zum Erfolg. Und unserer Deckung, die sich heute auf den Innenblock mit Lucas Meister und Samuel Röthlisberger verlassen konnte, gebührt wirklich ein grosses Kompliment", sagte Michael Suter.

Dank dem Punktgewinn gegen Norwegen stehen die Schweizer mit einem Bein in den Klassierungsspielen um die Ränge 9 bis 12. Die SHV-Auswahl könnte sich morgen gegen Mazedonien je nach Ausgang der Partie zwischen Norwegen und Estland auch eine Niederlage leisten. Die Junioren von Trainer Michael Suter werden sich aber kaum auf solche Rechenspiele einlassen wollen.
 


 
U20-EM-Endrunde in Österreich

Norwegen – Schweiz 22:22 (11:10)
Sportzentrum, Traun – 100 Zuschauer – Sr. Vitaku/Vitaku (Kos).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Norwegen; 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Wick/Schelling; Maros (9), Küttel (5), Cédrie Tynowski (4), Suter (2), Mühlebach (1), Zuber (1), Alili, Blättler, Delhees, Hochstrasser, Jud, Leitner, Meister, Röthlisberger.
Bemerkungen: Schweiz ohne Vernier und Markovic (beide verletzt).
 


 

Zwischenrunde, Gruppe III

Dienstag, 29. Juli
Mazedonien – Estland 19:26 (9:14)
Norwegen – Schweiz 22:22 (11:10)

Mittwoch, 30. Juli
12.00 Uhr: Estland – Norwegen
14.00 Uhr: Schweiz – Mazedonien

Tabelle: 1. Schweiz 3 (+6). 2. Norwegen 3 (+4). 3. Estland 2 (+1). 4. Mazedonien 0 (-11).

Modus: Die Schweiz hat die Punkte (2) gegen Estland aus der Vorrunde mitgenommen. Die beiden besten Teams der Zwischenrunden-Gruppe spielen um die Ränge 9 bis 12, die anderen beiden Teams um die Plätze 13 bis 16. Diese Klassierungsspiele finden am 1. und 2. August statt.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

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29.07.2014
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Die Schweiz testet zweimal im Süden Deutschlands

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft bestreitet gegen Deutschland die ersten beiden Länderspiele der neuen Saison. Die Partien finden am Samstag, 20. September, in der Göppinger EWS Arena sowie am Sonntag, 21. September, in der ratiopharm arena in Ulm/Neu-Ulm statt. Informationen zu den genauen Anwurfzeiten und zum Vorverkauf folgen.

Die beiden Partien gegen Deutschland geben der SHV-Auswahl die wertvolle Möglichkeit, vor dem Auftakt der EM-Qualifikation noch einmal Wettkämpfe zu bestreiten. Die Swiss Handball League (SHL) hat die ursprünglich für dieses Wochenende angesetzte Spielrunde zu Gunsten der Nationalmannschaft verschoben. Die Ausscheidung zur EM-Endrunde 2016 beginnt für die Schweiz am 29./30. Oktober mit dem Auswärtsspiel in Mazedonien. Am Sonntag, 2. November, um 14.30 Uhr ist Europameister und Olympiasieger Frankreich in der Basler St. Jakobshalle zu Gast.
 


 
A-Nationalmannschaft, Test-Länderspiele

Deutschland – Schweiz
Samstag, 20. September, EWS Arena, Göppingen

Deutschland – Schweiz
Sonntag, 21. September, ratiopharm arena, Ulm/Neu-Ulm

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Quelle: Marco Ellenberger

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15.04.2012
Cup Männer: WACKER THUN SCHAFFT DEN COUP

Wacker Thun hat sich sensationell den dritten Cupsieg seiner Geschichte gesichert. Vor 1690 Zuschauern in der Stadthalle Sursee setzten sich die Berner Oberländer gegen die Kadetten Schaffhausen in einer hochklassigen Partie mit 29:26 durch. Die Thuner zeigten im ersten Durchgang eine herausragende Defensivleistung und lagen zur Pause mit 16:9 in Führung.

Emotionen, Spannung und Magic Moments am Final4 in Sursee. Wacker Thun hat es tatsächlich geschafft, den scheinbar übermächtigen Kadetten Schaffhausen im Cupfinal ein Bein zu stellen. Und die Mannschaft von Trainer Martin Rubin durfte sich am Ende vom lautstarken Anhang sogar als hochverdienter Sieger feiern lassen. Was die Berner Oberländer am Sonntagnachmittag ablieferten, war ein Meisterstück. "Wir wussten, dass die Kadetten das klar stärkste Team der Schweiz haben", sagte Rubin nach der Partie. "Aber wir wussten auch, dass wir sie an einem einzelnen, guten Tag besiegen können." Seine Akteure traten denn auch mit einer Leidenschaft und einer Motivation auf, die das Publikum von Beginn weg begeisterte und den Kadetten den Schneid abkaufte. Vor allem die Defensive war überragend. Unterstützt vom starken Keeper Andreas Merz (16 Paraden) machten die Thuner zwischen der 21. und der 30. Minute den Laden dicht und zogen von 9:9 auf 16:9 davon. Es sollte am Ende bereits die Entscheidung des Cupfinals sein.

Wer nach dem Seitenwechsel nämlich den Schaffhauser Sturmlauf in Verbindung mit einer Aufholjagd erwartete, wurde von den hervorragend eingestellten Thunern eines Besseren belehrt. Die Kadetten, die zuweilen hektisch agierten und nie zu ihrem gewohnten Tempospiel fanden, konnten den Abstand trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht verkürzen, im Gegenteil: Wacker zog bis zur 44. Minute (23:15) gar erstmals auf acht Tore davon. Zwar kamen die Kadetten nun in der Offensive zu einfacheren Treffern, doch die ausgeglichenen und immer souveränen Thuner kamen vorab über Borna Franic (8), Jonas Dähler (5) oder Nikola Isailovic (4) immer wieder zu den wichtigen Toren, um die Schaffhauser auf Distanz zu halten. Erst in den letzten sieben Minuten begannen die Nerven auf Seiten der Thuner etwas zu flattern. Leszek Starcan brachte die Kadetten praktisch im Alleingang noch einmal auf 25:28 heran. Der letzte Treffer von Philipp Buri zum 29:25 (58.) räumte aber auch die letzten Zweifel über den Überraschungsieg aus dem Weg.


Schweizer Cup Männer, Final

Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee – 1690 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9 (21.), 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).
Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).
Bemerkungen: Kadetten ohne Dissinger und Quadrelli (beide verletzt). Merz hält Penaltys von Kukucka (21./9:8) sowie Ursic (28./14:9 und 40./21:13). Vaskevicius hält Penalty von Linder (24./10:9), Linder verwertet im Nachschuss.

Wacker Thun, Cupsieger 2012. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Trainer Martin Rubin führte seine Mannschaft zum Erfolg. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Die Kadetten (hier Iwan Ursic) straucheln im Cupfinal. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Emotionen ohne Ende: Andreas Merz und die Fans von Wacker Thun. (Bild: FOTO WAGNER)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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