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Weitere Umstellungen
Die SHV-Auswahl muss auch auf die verletzten Luca Linder und Fabio Baviera verzichten. Trainer Rolf Brack nominiert Marvin Lier und Roman Caspar nach.
St. Otmars Lauf
Der TSV St. Otmar ist das Team der Stunde - die St. Galler gewinnen gegen den Leader Pfadi mit 24:22 und schliessen punktemässig zu den Winterthurern auf.
Die Experten kommen
Wenn die Schweizer Nationalmannschaft am 2. November auf Frankreich trifft,
ist beim Europameister und Olympiasieger alles dabei, was Rang und Namen hat.
Kontinuität
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und Frauen-Nationaltrainer Jesper Holmris (Bild) haben ihren Vertrag bis zum Ende der Saison 2016/2017 verlängert.
24.10.2014
Nationalmannschaft: Auch Baviera und Linder fallen aus

Die Schweizer Nationalmannschaft muss kurz vor dem EM-Qualifikations-Spielen gegen Mazedonien und Frankreich zwei weitere verletzungsbedingte Absagen verkraften: Fabio Baviera (Knochenprellung) und Luca Linder (Zerrung) stehen der SHV-Auswahl nicht zur Verfügung. Nationaltrainer Rolf Brack hat Marvin Lier (Pfadi Winterthur) und Roman Caspar (Wacker Thun) nachnominiert.

Nachdem vor Wochenfrist bereits Manuel Liniger und Michal Svajlen aufgrund von Verletzungen ihre Teilnahme am Nationalmannschafts-Zusammenzug absagen mussten, ist Rolf Brack nun zu weiteren Umstellungen gezwungen. Auch, was die Taktik angeht. «Da nach Svajlen nun mit Baviera noch ein zweiter zentraler Verteidiger ausfällt, werden wir wohl die 5-1-Deckung mehr in den Fokus nehmen. Auf diese Weise können wir die Personalsituation taktisch kompensieren», sagt er.

Die SHV-Auswahl trifft sich heute Freitagvormittag in Schaffhausen zur ersten Trainingseinheit. Bis zur Abreise am Dienstag nach Mazedonien hat Rolf Brack klare Vorstellungen von der Vorbereitung. «Der Fokus ist ganz auf das Auswärtsspiel ins Skopje gerichtet. Wir müssen den physisch starken Gegner dort mit unserer Schnelligkeit in einen offenen Schlagabtausch zwingen. Ausserdem steht auch das Thema Cleverness im Vordergrund, um in diesem Hexenkessel einen kühlen Kopf zu bewahren.»

Die Partie zum Auftakt der neuen EM-Qualifikation findet am Mittwochabend in Skopje statt. Am darauffolgenden Sonntag ist Frankreich in der Basler St. Jakobshalle zu Gast. Für die Begegnung mit dem Europameister und Olympiasieger wurden mittlerweile bereits über 5'300 Tickets abgesetzt.
 


 
Nationalmannschaft Männer

Aufgebot für die EM-Qualifikation, Spiele 1 und 2


Tobias Baumgartner (RM/RR, HC Kriens-Luzern, 9 Länderspiele/11 Tore)
Aurel Bringolf (TH, Pfadi Winterthur, 36/1)
Roman Caspar (RM, Wacker Thun, 8/2)
Jonas Dähler (FR, Wacker Thun, 27/51)
Daniel Fellmann (KL, HC Kriens-Luzern, 104/179)
Stefan Freivogel (RR, Pfadi Winterthur, 22/5)
David Graubner (RL, Kadetten Schaffhausen, 116/323)
Marcel Hess (FL, Pfadi Winterthur, 110/152)
Dimitrij Küttel (RR, Kadetten Schaffhausen, 1/0)
Marvin Lier (FL, Pfadi Winterthur, 11/23)
Luka Maros (RL, Pfadi Winterthur, 10/6)
Luca Mühlemann (KL, BSV Bern Muri, 5/10)
Andreas Portmann (TH, HC Kriens-Luzern, 8/0)
Nikola Portner (TH, Kadetten Schaffhausen, 34/1)
Nicolas Raemy (RR, Wacker Thun, 24/87)
Andy Schmid (RM, Rhein-Neckar Löwen/D, 142/627)
Roman Sidorowicz (RM, GC Amicitia Zürich, 8/19)
Valentin Striffeler (FR, BSV Bern Muri, 2/3)
Lukas von Deschwanden (RL/RR, Wacker Thun, 18/54)

Leitung
Rolf Brack (Nationaltrainer)
Petr Hrachovec (Kompetenzteam)
Adrian Brüngger (Kompetenzteam)
Martin Rubin (Kompetenzteam)

Das Kader wird vor der Abreise nach Mazedonien um zwei Spieler reduziert.
 


 
EM-Qualifikation Männer, Spiele 1 und 2

Mazedonien – Schweiz
Mittwoch, 29. Oktober, 17.45 Uhr, Boris Trajkovski-Halle, Skopje

Schweiz – Frankreich
Sonntag, 2. November, 14.30 Uhr, St. Jakobshalle, Basel

Modus: Vierergruppe mit Frankreich, Mazedonien, Tschechien und der Schweiz. Die beiden besten Teams der Gruppe sowie der beste aller Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde vom Januar 2016 in Polen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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23.10.2014
NLA: St. Otmar gewinnt das Spitzenspiel gegen Pfadi

Pfadi Winterthur, bisher alleiniger Leader, unterlag auswärts im NLA-Spitzenkampf St. Otmar 22:24 und musste die St. Galler in der Tabelle aufschliessen lassen. Gleiches verpasste Kadetten Schaffhausen, das Kriens-Luzern nach einer 22:16-Führung noch 26:27 unterlag.

St. Otmar fügte den Winterthurern im neunten Saisonspiel die zweite Niederlage zu. In der 18. Minute lagen die Gastgeber bereits mit fünf Toren vorne (8:3), ehe Pfadi von den vielen Wechseln im gegnerischen Team profitierte und bis zur Pause wieder auf 10:11 herankam. Bei den St. Gallern spielte in der ersten Halbzeit Goalie Martin Galia mit 14 Paraden überragend. In der 33. Minute ging Pfadi erstmals in Führung (13:12), die aber maximal zwei Tore betrug. In der 56. Minute wechselte die Führung zurück zum Heimteam (21:20), dem in den letzten anderthalb Minuten trotz Unterzahl die Siegsicherung durch Fröhlich gelang.

Die Kadetten befanden sich auswärts bei Kriens-Luzern scheinbar früh auf Siegeskurs. Bis zur Halbzeit bauten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich auf 16:10 aus. Der Sechs-Tore-Vorsprung für den Meister hatte auch in der 42. Minute noch Bestand (22:16). Dennoch gaben die Krienser nicht auf. In der 54. Minute fiel durch den überragenden Nik Tominec, der letztes Jahr noch bei den Kadetten spielte, der 24:24-Ausgleich. Danach zogen die Gastgeber gleich auf 27:24 davon.

Keinerlei Diskussionen kam in der Partie zwischen den Tabellennachbarn Wacker Thun und GC Amicitia Zürich auf (37:19). Die Zürcher, die immer wieder an Thuns Torhüter Andreas Merz (15 Paraden) scheiterten, hielten nur bis zur 10. Minute den Anschluss (2:3). Bezeichnend die 29. Minute, als innert 20 Sekunden drei Wacker-Spieler auf die Strafbank geschickt wurden. Doch statt dass GC den Rückstand von 10:18 verkürzen konnte, kassierte es in dieser Überzahlphase gegen drei Gegenspieler den Treffer zum 10:19-Pausenstand.

NLA, Qualifikation
St. Otmar St. Gallen - Pfadi Winterthur 24:22 (11:10)
Wacker Thun - GC Amicitia Zürich 37:19 (19:10)
Kriens-Luzern - Kadetten Schaffhausen 27:26 (10:16)

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Quelle: Sportinformation (Si)

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21.10.2014
Frankreich: Nationalcoach Onesta nominiert 20 Spieler

Für die erste Phase der EM-Qualifikation mit den Partien gegen Tschechien (am 30. Oktober um 19.30 Uhr in Chambéry) und gegen die Schweiz (am 2. November um 14.30 Uhr in Basel) hat der französiche Nationalcoach Claude Onesta ein 20-Mann-Kader ohne Überraschungen erlassen. Der verletzte Linkshänder Xavier Barachet und der rekonvaleszente Thimothey N’Guessan figurieren erwartungsgemäss nicht im Aufgebt, das sich vom 27. bis 29. Oktober zu einem kurzen Trainingscamp in Paris versammelt, bevor das Déplacement nach Hochsavoyen erfolgt.
 


 
Nationalmannschaft Frankreich
Aufgebot für die Spiele gegen Tschechien und die Schweiz

Torhüter: Cyrill Dumoulin (Toulouse), Vincent Gérard (Dunkerque), Thierry Omeyer (Paris St-Germain), Wesley Pardin (Toulouse).
Feldspieler: Luc Abalo, Willam Accambray (beide Paris St-Germain), Benjamin Afgour Dunkerque), Igor Anic (Nantes), Jérôme Fernandez  (Toulouse), Mathieu Grébille, Michaël Guigou (beide Monpellier Agglomération), Samuel Honrubia (Paris St-Germain), Guillaume Joli (Wetzlar), Nikola Karabatic (FC Barcelona), Luka Karabatic (Pays d’Aix), Kentin Mahé (HSV Hamburg), Daniel Narcisse (Paris St-Germain), Kévynn Nyokas (FA Göppingen), Valentin Porte (Toulouse), Cédric Sorhaindo (FC Barcelona).

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Quelle: Hans Hugentobler

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20.10.2014
Der SHV und Jesper Holmris verlängern vorzeitig bis 2017

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und Frauen-Nationaltrainer Jesper Holmris haben ihren im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre – bis zum Ende der Saison 2016/2017 – verlängert. «Wir freuen uns sehr, dass wir den Vertrag bereits vorzeitig verlängern und damit ein Zeichen der Kontinuität setzen konnten. Jesper geniesst in Europa einen hervorragenden Ruf als Trainer und Ausbildner und hat in den vergangenen beiden Jahren ausgezeichnete Arbeit mit unserem Frauen-Nationalteam geleistet», sagt Leistungssport-Chef Ingo Meckes.

Der 55-fache dänische Internationale soll das insgesamt noch immer junge Schweizer Frauen-Nationalteam kontinuierlich näher an die europäische Spitze führen. In den vergangenen Monaten deuteten die Schweizerinnen ihr Potenzial mit guten, frischen Auftritten gegen starke Gegner wie Serbien, Slowenien, Deutschland oder Holland bereits mehrfach an. Die nächste grosse Aufgabe bildet die WM-Qualifikation vom 3. bis 6. Dezember in der Zürcher Saalsporthalle.

 

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Quelle: Marco Ellenberger

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15.04.2012
Cup Männer: WACKER THUN SCHAFFT DEN COUP

Wacker Thun hat sich sensationell den dritten Cupsieg seiner Geschichte gesichert. Vor 1690 Zuschauern in der Stadthalle Sursee setzten sich die Berner Oberländer gegen die Kadetten Schaffhausen in einer hochklassigen Partie mit 29:26 durch. Die Thuner zeigten im ersten Durchgang eine herausragende Defensivleistung und lagen zur Pause mit 16:9 in Führung.

Emotionen, Spannung und Magic Moments am Final4 in Sursee. Wacker Thun hat es tatsächlich geschafft, den scheinbar übermächtigen Kadetten Schaffhausen im Cupfinal ein Bein zu stellen. Und die Mannschaft von Trainer Martin Rubin durfte sich am Ende vom lautstarken Anhang sogar als hochverdienter Sieger feiern lassen. Was die Berner Oberländer am Sonntagnachmittag ablieferten, war ein Meisterstück. "Wir wussten, dass die Kadetten das klar stärkste Team der Schweiz haben", sagte Rubin nach der Partie. "Aber wir wussten auch, dass wir sie an einem einzelnen, guten Tag besiegen können." Seine Akteure traten denn auch mit einer Leidenschaft und einer Motivation auf, die das Publikum von Beginn weg begeisterte und den Kadetten den Schneid abkaufte. Vor allem die Defensive war überragend. Unterstützt vom starken Keeper Andreas Merz (16 Paraden) machten die Thuner zwischen der 21. und der 30. Minute den Laden dicht und zogen von 9:9 auf 16:9 davon. Es sollte am Ende bereits die Entscheidung des Cupfinals sein.

Wer nach dem Seitenwechsel nämlich den Schaffhauser Sturmlauf in Verbindung mit einer Aufholjagd erwartete, wurde von den hervorragend eingestellten Thunern eines Besseren belehrt. Die Kadetten, die zuweilen hektisch agierten und nie zu ihrem gewohnten Tempospiel fanden, konnten den Abstand trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht verkürzen, im Gegenteil: Wacker zog bis zur 44. Minute (23:15) gar erstmals auf acht Tore davon. Zwar kamen die Kadetten nun in der Offensive zu einfacheren Treffern, doch die ausgeglichenen und immer souveränen Thuner kamen vorab über Borna Franic (8), Jonas Dähler (5) oder Nikola Isailovic (4) immer wieder zu den wichtigen Toren, um die Schaffhauser auf Distanz zu halten. Erst in den letzten sieben Minuten begannen die Nerven auf Seiten der Thuner etwas zu flattern. Leszek Starcan brachte die Kadetten praktisch im Alleingang noch einmal auf 25:28 heran. Der letzte Treffer von Philipp Buri zum 29:25 (58.) räumte aber auch die letzten Zweifel über den Überraschungsieg aus dem Weg.


Schweizer Cup Männer, Final

Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee – 1690 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9 (21.), 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.
Wacker: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).
Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).
Bemerkungen: Kadetten ohne Dissinger und Quadrelli (beide verletzt). Merz hält Penaltys von Kukucka (21./9:8) sowie Ursic (28./14:9 und 40./21:13). Vaskevicius hält Penalty von Linder (24./10:9), Linder verwertet im Nachschuss.

Wacker Thun, Cupsieger 2012. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Trainer Martin Rubin führte seine Mannschaft zum Erfolg. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Die Kadetten (hier Iwan Ursic) straucheln im Cupfinal. (Bild: FOTO WAGNER)

 

Emotionen ohne Ende: Andreas Merz und die Fans von Wacker Thun. (Bild: FOTO WAGNER)

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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