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Bundesliga-Abenteuer
Seline Ineichen wechselt per sofort vom LK Zug in die Bundesliga zu Frisch Auf Göppingen. Als Ersatz stösst Alena Müller von Yellow zum Schweizer Meister.
Stammformation
Für die WM-Qualifikation vom 3. bis 6. Dezember in der Zürcher Saalsporthalle hat der SHV-Nationaltrainer Jesper Holmris die erwarteten 16 Spielerinnen aufgeboten.
Beeindruckender Auftritt
Spono Nottwil gewinnt das Spitzenspiel der SPAR PREMIUM LEAGUE vor 800 Fans gegen den LK Zug diskussionslos mit 34:29 und übernimmt die Tabellenspitze.
St. Otmars Exploit
Der TSV St. Otmar gewinnt auswärts bei den Kadetten 25:22 und schliesst zum Tabellenführer Pfadi Winterthur auf, beide Teams haben 18 Punkte auf dem Konto.
28.11.2014
Seline Ineichen wechselt per sofort in die Bundesliga

Die Kreisläuferin Seline Ineichen verlässt den LK Zug per sofort und wechselt in die Bundesliga zu Frisch Auf Göppingen. Die 24-jährige Ruswilerin wurde schon im Sommer heftig umworben, wollte wegen einer Weiterbildung, die sie im Oktober erfolgreich abgeschlossen hat, aber vorerst in Zug bleiben. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, den nächsten Schritt zu machen. Die LKZ-Verantwortlichen wollen Seline Ineichen keine Steine in den Weg legen, trotz des laufenden Engagements. «Seline hat sehr viel zu unseren Erfolgen in den vergangenen Jahren beigetragen, und sich dabei sehr gut weiterentwickelt, so dass wir sie bei ihrem Vorhaben unterstützen», sagt Sportchef Peter Stutz.

Nach der Länderspielpause werden demnach mit Seline Ineichen, Nicole Dinkel (ebenfalls Göppingen), Manuela Brütsch (Bad Wildungen), Noëlle Frey (Blomberg) und Celia Schneider (Neckarsulm) fünf Schweizerinnen in Deutschland aktiv sein. Das halbe Dutzend an Legionärinnen voll macht Karin Weigelt, die vor der laufenden Saison von Göppingen nach Kristiansand (Norwegen) wechselte. Seline Ineichen bestritt bisher 24 Länderspiele für die Schweiz, zuletzt im Frühjahr 2013.

Alena Müller von Yellow zum LKZ
Neu zum LK Zug stossen wird dafür Alena Müller. Die 22-jährige Kreisläuferin ist auf diese Saison hin von GC Amicitia Zürich zu Yellow Winterthur gewechselt. In Winterthur ist sie jedoch nie richtig angekommen und wollte den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Nun bietet sich ihr die Gelegenheit, ihre Handballkarriere in Zug neu zu lancieren. Die in Affoltern am Albis wohnhafte Studentin hat den Trainingsbetrieb bereits aufgenommen und gezeigt, dass sie die Lücke, die Seline Ineichen hinterlässt, schliessen kann.

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Quelle: LK Zug/me

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24.11.2014
Nationalteam Frauen: Aufgebot für die WM-Qualifikation

Der Schweizer Frauen-Nationaltrainer Jesper Holmris vertraut für die WM-Qualifikation vom 3. bis 6. Dezember in Zürich erwartungsgemäss auf seine Stammformation. Er hat 16 Spielerinnen für die Ausscheidung aufgeboten. Die Gegner in der Saalsporthalle sind Slowenien, Weissrussland und Griechenland. Der Gruppensieger qualifiziert sich für die WM-Playoffs im kommenden Juni.

Die SHV-Auswahl bereitet sich bereits ab dem kommenden Mittwoch auf die grosse Aufgabe vor: An diesem Tag steht zum Auftakt in Deutschland ein Testspiel gegen Neckarsulm (2. Bundesliga) auf dem Programm. Anschliessend ist die Equipe von Trainer Jesper Holmris während fünf Tagen in Schaffhausen stationiert, ehe sich die SHV-Auswahl ab Dienstag, 2. Dezember, in Zürich noch den Feinschliff für die Ernstkämpfe in der Saalsporthalle holt. Zum Auftakt der Ausscheidung treffen die Schweizerinnen am Mittwoch, 3. Dezember, sogleich auf den Gruppenfavoriten aus Slowenien.
 


 
Nationalteam Frauen
Aufgebot für die WM-Qualifikation
vom 3. bis 6. Dezember in Zürich


Tamara Aegerter (TH, Rotweiss Thun, 8 Länderspiele/0 Tore)
Manuela Brütsch (TH, Bad Wildungen/D, 95/0)
Nicole Dinkel (RL, Göppingen/D, 100/409)
Nives Egli (FR, Spono Nottwil, 11/6)
Lisa Frey (RL, Spono Nottwil, 24/47)
Noëlle Frey (KL, Blomberg-Lippe/D, 27/46)
Rahel Furrer (RR, Spono Nottwil, 19/37)
Ariane Geissmann (KL, LK Zug, 48/99)
Stephanie Haag (RL, LC Brühl St. Gallen, 41/53)
Stefanie Javet (FL, LK Zug, 2/0)
Kerstin Kündig (RM, LC Brühl St. Gallen, 26/24)
Azra Mustafoska (RM, LC Brühl St. Gallen, 47/112)
Sibylle Scherer (RL, LK Zug, 25/30)
Celia Schneider (TH, Neckarsulm/D, 17/0)
Karin Weigelt (RR, Kristiansand/No, 100/310)
Pascale Wyder (RM, TV Zofingen, 11/8)
 


 
WM-Qualifikation Frauen
Saalsporthalle, Zürich

Mittwoch, 3. Dezember
17.45 Uhr: Weissrussland – Griechenland
20.15 Uhr: Slowenien – Schweiz

Donnerstag, 4. Dezember
17.45 Uhr: Griechenland – Slowenien
20.15 Uhr: Schweiz – Weissrussland

Samstag, 6. Dezember
12.00 Uhr: Slowenien – Weissrussland
14.30 Uhr: Schweiz – Griechenland

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Quelle: Marco Ellenberger

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24.11.2014
SPL: Spono Nottwil gewinnt das Spitzenspiel gegen Zug

Spono Nottwil hat in der SPAR PREMIUM LEAGUE dank einem 34:29-Heimsieg gegen den LK Zug die alleinige Tabellenführung übernommen. Die Differenz schufen sich die Luzernerinnen vor 800 Fans im SPZ in der zweiten Halbzeit. Für Schweizer Meister Zug war es die erste Niederlage seit dem 9. März. Der BSV Stans holte sich beim 28:28 gegen Basel einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

Die zweite Halbzeit in Nottwil wurde zu einer eigentlichen Demonstration des Heimteams, dem fast alles gelang. Nachdem der erste Durchgang mit Vorteilen für den LK Zug verlaufen war – die Gäste führten 14:10 (22.), gerieten aber vor dem Seitenwechsel mit 15:16 in Rückstand –, spielte nun Spono gross auf. Das Heimteam von Trainer Urs Mühlethaler verschaffte sich auf begeisternde Weise eine 27:19-Führung (47.) und distanzierte damit den LKZ überraschend früh entscheidend. Rahel Furrer (9), Lisa Frey (8/3) und Soka Smitran (7) steuerten zwei Drittel der Tore zum am Ende verdienten Sieg der Nottwilerinnen bei.

Der BSV Stans holte nach acht Niederlagen in Serie wieder einen Punkt: Der Aufsteiger aus dem Kanton Nidwalden rang ATV/KV Basel ein 28:28-Remis ab und schloss damit punktemässig wieder zum siebtplatzierten Zofingen auf. Für Stans wäre allerdings mehr möglich gewesen: Der BSV führte nach 45 Minuten mit 19:14. Die Gäste schlossen aber wieder auf und übernahmen kurz vor Schluss beim 23:24 gar noch einmal den Lead. Gabriela Kottmann sicherte dem Heimteam eine halbe Minute vor Schluss aber den insgesamt hochverdienten Punktgewinn.

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Quelle: Marco Ellenberger (Text), www.spono.ch (Foto).

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23.11.2014
NLA: Der TSV St. Otmar schlägt die Kadetten auswärts

Schaffhausen kommt in der NLA weiterhin nicht in Schwung. Die erneut enttäuschenden Kadetten bezogen gegen St. Otmar eine 22:25-Niederlage und stecken im Mittelmass der Tabelle fest. Kriens-Luzern (6.) setzte sich in Gossau trotz einiger Probleme 34:30 durch. Suhr Aarau und Wacker Thun trennten sich unentschieden 28:28, bereits gestern Samstag gewann GC Amicitia Zürich zuhause das Derby gegen die Lakers Stäfa 32:25.

In der Champions League ist der Schweizer Titelhalter mit drei Fehltritten in Folge vom gewünschten Achtelfinal-Kurs abgedriftet. Nun weiten sich die Krisen-Symptome auch im Liga-Alltag aus. Markus Baurs Team hat inzwischen sechs der letzten sieben Wettbewerbsspiele verloren und ist zwei Punkte hinter dem "Low-Budget-Team" von GC Amicitia nur an fünfter Position klassiert. Gemessen am finanziellen Aufwand, den die Schaffhauser betreiben, wirft die Bilanz der vergangenen Wochen Fragen auf. Nur mit dem medizinischen Bulletin ist der Leistungsabfall nicht zu erklären.

Im Heimspiel gegen St. Otmar enttäuschte der Double-Gewinner der letzten Meisterschaft während 40 Minuten schwer. Erst in der Schlussphase erreichte Schaffhausen ein temporäres Comeback (19:20/53.), ehe der Meister mit weiteren "unforced errors" die entscheidenden Gegenstösse gleich selber verursachte.  Für die massgebliche Differenz sorgte Martin Galia. Der 35-jährige tschechische Nationalspieler stoppte 18 Bälle und drei Penaltys. Eine Figur wie Galia hatten die Kadetten nicht zu bieten - weder im Tor noch auf dem Feld. Die Prominenz wirkte ratlos, einer wie Manuel Liniger reihte einen Fehlschuss an den nächsten.

Nach vier Siegen in Folge wurde Wacker ausgerechnet vom Tabellenletzten gestoppt. Suhr Aarau erzwang gegen den Meister der vorletzten Saison ein 28:28-Remis, obschon die Equipe schon ab der fünften Minute ohne Torhüter Tomislav Stojkovic auskommen musste. Der vor knapp zwei Wochen für die verletzte Nummer 1 Martin Pramuk engagierte Serbe sah nach einem Foul Rot. Sekunden vor Schluss vergab Ljubomir Josic den Matchball. Der Thuner Keeper Andreas Merz ersparte dem Favoriten dank seiner siebten und wichtigsten Parade eine Blamage. Bei den Gästen kam ansonsten nur Lukas von Deschwanden auf Touren. Der Aufbauer des Nationalteams markierte zehn Treffer.

GC Amicitia revanchierte sich gegen den Vorletzten Stäfa mit einem ungefährdeten 32:25-Heimsieg für die 25:26-Niederlage aus der Vorrunde. Das Team des früheren Schweizer Nationaltrainers Arno Ehret sorgte rasch für klare Verhältnisse: Nach dem 9:6 (17.) setzten sich die Stadtzürcher bis zur 26. Minute auf 17:7 ab. Kreisläufer Simon Wittlin steuerte neun Tore zum Erfolg bei. Dank des sechsten Sieges in den letzten acht Spielen haben die Handball-Hoppers im Ranking Position 4 gefestigt. Die Qualifikation für die Finalrunde ist inzwischen absehbar - der Vorsprung auf den siebtplatzierten BSV Bern Muri beträgt acht Punkte.

Knapp oberhalb des Trennstrichs hat sich die für Schweizer Verhältnisse gut bestückte Auswahl von Kriens-Luzern festgesetzt. Das hartnäckige, aber teils unbedarfte Gossau, wurde von der Mannschaft von Heiko Grimm 34:30 niedergerungen.

NLA, Qualifikation                              
GC Amicitia Zürich - Lakers Stäfa 32:25 (20:10)
Suhr Aarau - Wacker Thun 28:28 (17:15)
Kadetten Schaffhausen - St. Otmar St. Gallen 22:25 (10:13)
Fortitudo Gossau - Kriens-Luzern 30:34 (16:17)

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Quelle: Sportinformation (Si)

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24.02.2012
TSV St. Otmar verlängert mit seinem Goalie-Duo

Der TSV St. Otmar wird die nächste Saison mit dem gleichen Torhüterduo in Angriff nehmen wie die beiden vergangenen. Sowohl Thomas Isenrich als auch Jonas Kinder verlängerten ihren Vertrag bei den St. Gallern. Die beiden werden weiterhin durch Goalie-Trainer Hanspeter Lutz betreut.

Thomas Isenrich war auf die Saison 2003/04 zum TSV St. Otmar gestossen und spielte zwei Saisons bei den U21-Elite-Junioren bevor er den Sprung in die NLA schaffte. Auf die Saison 2010/11 kam Jonas Kindler von Yellow Winterthur zum TSV St. Otmar. Der 21-Jährige hat den grössten Teil seiner Juniorenzeit bei Pfadi Winterthur gespielt und brachte schon die Erfahrung von einem Jahr NLA mit in die Ostschweiz.

Thomas Isenrich

 

Jonas Kindler

    
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Quelle: TSV St. Otmar

 

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