de  |  fr Seite durchsuchen
Schrift vergrössern Home Kontakt Sitemap
   
Home /

News Handball Schweiz



Liveticker
Mobiliar Topscorer
Livestreams
SPAR BonusCard
Handball @ Mobile
Mitgliedschaften

International Handball Federation

Finde uns auf Facebook
       
Der LKZ bleibt ganz oben
Der LK Zug gewinnt zum vierten Mal in seiner Vereinsgeschichte den Schweizer Meistertitel. Für die Zugerinnen ist es nach 2013 und 2014 der dritte Erfolg in Serie.
Herzschlagfinale
Die Kadetten gewinnen auch das zweite Playoff-Finalspiel auswärts gegen St. Otmar 26:25. Den Siegtreffer erzielt Kreisläufer Anton Mansson 5 Sekunden vor Schluss.
Olympische Erfahrungen
Vom 26. Juli bis zum 1. August kommt in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2011 eine Schweizer U17-Nationalmannschaft zur grossen Ehre, das EYOF zu bestreiten.
Souveräne Kadetten
Die Kadetten Schaffhausen landen im Startspiel des Playoff-Finals zuhause gegen den TSV St. Otmar St. Gallen einen diskussionslosen 31:13-Sieg und führen 1:0.
23.05.2015
DER LK ZUG IST ZUM VIERTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Der LK Zug hat den vierten Schweizer Meistertitel seiner Vereinsgeschichte – und den dritten Serie – gefeiert. Die Zugerinnen setzten sich im zweiten Spiel des Playoff-Finals der SPAR PREMIUM LEAGUE zu Hause vor 1000 Fans gegen Spono Nottwil verdient mit 29:25 (12:11) durch und entschieden die Best-of-3-Serie mit 2:0 Siegen für sich. Die Entscheidung in der umkämpften und attraktiven Begegnung der beiden Zentralschweizer Spitzenteams fiel erst in den letzten vier Minuten.

Wie schon am letzten Sonntag, als die beiden Teams in einem wahren Hitchcock über 80 Minuten und ein Penaltyschiessen gingen, lieferten sich der LKZ und Spono auch in der zweiten Finalpartie einen hochklassigen Fight auf Augenhöhe. Die Nottwilerinnen erwischten den besseren Start und führten mit 5:3 (8.), der LKZ schaffte darauf die Wende und stellte mit vier Toren in Serie auf 7:5. Spono Nottwil, das Team von Trainer Urs Mühlethaler, glich zwar die Partie darauf noch mehrmals aus – letztmals beim 18:18 (45.) – konnte aber trotz aller Bemühungen nie mehr in Führung gehen.

Den Unterschied machte am Ende die Verteidigung im Zusammenspiel mit der Torhüterin aus. Gerade in der Schlussphase hatte der LK Zug mit seiner Deckung und Laura Innes (12 Paraden) die Vorteile auf seiner Seite. Spono hingegen musste mehrere unglückliche Gegentreffer hinnehmen; der kuriose Kullerball von Simona Cavallari zum 26:24 (57.), der irgendwie den Weg an Torhüterin Fabienne Huber vorbeifand, bedeutete wohl die Entscheidung. Ansonsten hätte Spono in Überzahl noch einmal den Ausgleich anstreben können.

Für Spono Nottwil, das sowohl nach der Haupt- als auch nach der Finalrunde an der Tabellenspitze stand, endete die Saison auf eine bittere Weise. Und die Luzernerinnen fügten damit der Statistik ein weiteres Kapitel hinzu: Seit 2007 ging Spono zum achten Mal nacheinander als Verlierer aus einem Playoff-Final. Der Meistertitel der Zugerinnen, der natürlich keinesfalls unverdient zustande gekommen ist, darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Nottwil auf eine beeindruckende Saison zurückblickt. Das Team von Trainer Urs Mühlethaler dürfte in der nächsten Saison noch stärker zurückkommen – und einen neuen Anlauf in Richtung des ersten Meistertitels seit 2006 nehmen.
 



SPAR PREMIUM LEAGUE, Playoff-Final

LK Zug – Spono Nottwil 29:25 (12:11)
Sporthalle, Zug – 1000 Zuschauer – Sr. Bernet/Wick.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug; 6mal 2 Minuten gegen Spono.
Zug: Innes/Krstic (ab 58.); Traber, Ganz (1), Müller, Cavallari (4), Javet (1), Scherer (10/6), Geissmann (4), Estermann (4), Masset, Gwerder, Schwander (5).
Spono: Huber/Troxler (16. bis 25.); Hodel (1/1), Frey (12/1), Ramseier, Spaar, Matter (3), Egli, Smitran (3), Furrer (6), Arnet, Calchini, Kottmann, Willimann.
Bemerkung: Innes hält Penalty von Frey (48./20:18).

Spono Nottwil – LK Zug (Endstand: 0:2)
Sonntag, 17. Mai: Spono – LKZ 32:33 n.P.
Samstag, 23. Mai: LKZ – Spono 29:25

 


Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
23.05.2015
NLA: Die Kadetten einen Sieg vom Meistertitel entfernt

Die Kadetten Schaffhausen stehen einen Sieg vor der erfolgreichen Titelverteidigung und dem achten Titel insgesamt. Das Team von Markus Baur bezwang St. Otmar St. Gallen im zweiten Finalspiel auswärts 26:25 und führt in der Best-of-5-Serie 2:0. Für die St. Galler war es vor 2250 Zuschauern in der Kreuzbleiche-Halle eine mehr als bittere Niederlage, lagen sie doch während der gesamten Partie nur ein einziges Mal in Rückstand - beim 25:26. Den Siegtreffer für die Kadetten erzielte Kreisläufer Anton Mansson fünf Sekunden vor dem Ende. Der Schwede wechselt nach der Saison in die Bundesliga zu Lemgo.

Den Sieg verdankten die Gäste dem breiteren Kader. Sie konnten es sich gar leisten, dass der Top-Regisseur Gabor Csaszar einen schwachen Abend einzog. Zwar war der ungarische Internationale mit vier Treffern zusammen mit David Graubner der beste Torschütze in seinem Team. Er traf allerdings nur vom Penaltypunkt aus und verzeichnete nicht weniger als neun Fehlwürfe (zwei Siebenmeter).

Bei St. Otmar waren am Ende die enormen Einsatzzeiten des ausländischen Rückraum-Trios Tomas Babak (8), Vedran Banic (5) und Jakub Szymanski (1) ausschlaggebend. "Gegen Schluss hat man gemerkt, dass wir am Limit laufen", sagte der St. Galler Trainer Predrag Borkovic. Trotz der ersten Heimniederlage in den laufenden Playoffs war Borkovic mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Die stark verteidigenden Gastgeber hatten mit bis zu fünf Treffern (10:5/18.) geführt. In der 49. Minute lagen sie noch 22:18 vorne, ehe sie in den letzten fünfeinhalb Minuten kein Tor mehr schossen.

Die zu Beginn der Partie fehlerhaften Kadetten dürften im Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr) alles klar machen und wie bereits im vergangenen Jahr mit 6:0 Siegen in den Playoffs den Meistertitel gewinnen. Alles andere käme einer Sensation gleich. Dies umso mehr, als die Schaffhauser gewarnt sind: Vor zwei Jahren verspielten sie im Final gegen Wacker Thun ein 2:0.

NLA. Playoff-Final (best of 5). 2. Runde:
St. Otmar St. Gallen (4.) - Kadetten Schaffhausen (3.) 25:26 (16:13); Stand 0:2
Weitere Daten: Dienstag, 26. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr)
ev. weitere Spiele: Donnerstag, 28. Mai (Kreuzbleiche/19.30 Uhr) - Samstag, 30. Mai (BBC-Arena/18 Uhr)
 

 

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

« schliessen
22.05.2015
U17-Nationalmannschaft im Sommer am EYOF in Georgien

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft (Jahrgänge 1998 und jünger) bestreitet im Sommer das europäische olympische Jugendfestival (EYOF) in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Die Teilnahme verdankt die SHV-Auswahl von Trainer Thomas Umbricht der U19-Nationalmannschaft und ihrem hervorragenden sechsten Rang an der EM-Endrunde im vergangenen Sommer.

Bereits im Jahr 2011 kam den SHV-Junioren die Ehre zuteil, die Schweizer Fahne am EYOF hochzuhalten. Die 1994er-Mannschaft um Luka Maros und Pascal Vernier sammelte im Konzert der grossen Handball-Nationen wertvolle Erfahrungen. Eine unbezahlbare Möglichkeit, die nun auch den 1998er-Junioren eröffnet wird. Das EYOF wird in diesem Jahr vom 26. Juli bis am 1. August ausgetragen. Die SHV-Auswahl wird in der Vorrunde auf Gastgeber Georgien, Slowenien und Frankreich treffen. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich für den Halbfinal.

Das European Youth Olympic Festival (EYOF) findet alle zwei Jahre jeweils im Winter und im Sommer statt und ermöglicht jungen Sportlerinnen und Sportlern schon früh olympische Erfahrungen. Die Junioren des Schweizerischen Handball-Verbands sind Teil des rund 60-köpfigen Swiss Olympic EYOF Teams, das in Georgien auf Medaillenjagd gehen wird.
 


 
Handball, Spielplan Schweiz

Montag, 27. Juli: Schweiz – Georgien
Dienstag, 28. Juli: Slowenien – Schweiz
Mittwoch, 29. Juli: Schweiz – Frankreich
Freitag, 31. Juli: Halbfinals und Klassierungsspiele
Samstag, 1. August: Final und Klassierungsspiele

Weitere Informationen: www.swissolympicteam.ch/eyof
 


 
Aufgebot U17-Nationalmannschaft

Ardielli Francesco (Lakers Stäfa)
Aufdenblatten Moritz (HSC Suhr Aarau)
Bührer Patrice (Pfadi Winterthur)
Delchiappo Gino (SG Pilatus)
Felder Gabriel (Wacker Thun)
Haas Noah (HSC Suhr Aarau)
Kusio Michael (BSV Bern Muri)
Milosevic Renato (HSC Suhr Aarau)
Novak Philip (Kadetten Schaffhausen)
Reichmuth Timothy (TV Birsfelden)
Rohr Lucas (BSV Bern Muri)
Schelker Jonas (Kadetten Schaffhausen)
Staub Magnus (GC Amicitia Zürich)
Störchli Jannic (Kadetten Schaffhausen)
Vanat Aurélien (SG Léman Genève)

Reserve:
Gasser Thierry (TSV St. Otmar St. Gallen/HC Arbon)
Giovanelli Marco (BSV Bern Muri)
May Marius (SG Léman Genève)
Odoemene Amaeze (SG Léman Genève)
Schlumpf Ramon (Lakers Stäfa)

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger

« schliessen
22.05.2015
Kadetten gewinnen Startspiel des Playoff-Finals überlegen

Die Kadetten Schaffhausen entschieden das erste Spiel der Best-of-5-Finalserie gegen St. Otmar St. Gallen klar und deutlich für sich. Der Titelverteidiger gewann vor 1450 Zuschauern in der heimischen BBC-Arena mit 31:13. Eine Topmannschaft zeichnet sich dadurch aus, im entscheidenden Moment in Bestform zu sein. Dies sind die Kadetten definitiv. Nach dem 3:0 im Halbfinal gegen Wacker Thun liessen sie in der ersten Finalpartie auch St. Otmar keine Chance - gegen die St. Galler hatten sie zuvor sämtliche vier Saisonduelle verloren.

Unter der Regie des überragenden Gabor Csaszar führten die Schaffhauser bereits zur Halbzeit vorentscheidend 16:9. Der ungarische Internationale, der Mitte Februar von Paris Saint-Germain zu den Kadetten gestossen war, erzielte alle seine sechs Tore in den ersten 30 Minuten. Nach der Pause kam keine Spannung mehr auf. Im Gegenteil: Es dauerte bis zur 49. Minute, ehe die Gäste zum 10:23 erstmals trafen. Der Schaffhauser Torhüter Nikola Portner, der in der 49. Minute ausgewechselt wurde, brachte es mit 15 Paraden auf eine sensationelle Abwehrquote von 60 Prozent. "Es war mein bestes Spiel in dieser Saison", so Portner. "Das ist wichtig für mich und für die ganze Mannschaft." Zur Leistung des Teams sagte er: "Im Moment stimmt alles. Die Einstellung ist super, wir trainieren sehr gut, alle sind gesund. Es hat heute alles geklappt. Es steht aber erst 1:0, in einer Partie kann alles kippen. Wir müssen nun einfach weiter so spielen."

St. Otmar, das im Halbfinal überraschend Cupsieger Pfadi Winterthur mit 3:2 Siegen ausgeschaltet hatte, hielt bloss bis zum 7:9 (18.) mit, und dies auch nur dank Torhüter Martin Galia, der bis dahin acht Schüsse abwehrte. Total kam der tschechische Nationalkeeper in 47 Minuten auf 15 Paraden. Es ist kein Geheimnis, dass die müde wirkenden St. Galler im Angriff in erster Linie von ihren starken Ausländern im Rückraum leben. Topskorer Tomas Babak (2), Vedran Banic (3) und Jakub Szymanksi (1) blieben jedoch weit unter ihren Möglichkeiten, was auch an der guten Verteidigungsarbeit der Kadetten lag. Bis zur Pause - die zweite Halbzeit kann nicht mehr wirklich zum Massstab genommen werden - benötigte das Trio für seine vier Tore nicht weniger als 19 Abschlüsse. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. "Es war nicht so einfach", sagte Trainer Predrag Borkovic. "Sie haben uns unter Druck gesetzt. Wir hatten heute im Angriff keine Mittel, um zu reagieren."

Die Vergangenheit gibt St. Otmar allerdings Anlass zur Hoffnung. Bereits im Halbfinal gegen Pfadi hatten die Ostschweizer die erste Partie klar verloren (16:28). Die Finalserie geht am Samstag in St. Gallen weiter.

NLA. Playoff-Final (best of 5). 1. Runde:
Kadetten Schaffhausen (3.) gegen St. Otmar St. Gallen (4.) 31:13 (16:9); Stand 1:0.
Weitere Daten: Samstag, 23. Mai (Kreuzbleiche/17.30 Uhr). - Dienstag, 26. Mai (BBC-Arena/19.30 Uhr).
ev. weitere Spiele: Donnerstag, 28. Mai (Kreuzbleiche/19.30 Uhr). - Samstag, 30. Mai (BBC-Arena/18 Uhr)

 

Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (Si)

« schliessen
zurück

25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (si)

 

SHV-Partner
"do it" Bau- und Garten-Center
Medien-Partner

SRG SSR idée suisse

Verbands-Partner

Jugend & Sport

Diamond Club

 

Gönnerverein Frauen
Cool & Clean
web by zynex | hosting by ssn Schweizerischer Handball-Verband, Talgut-Zentrum 25, Postfach, 3063 Ittigen b. Bern
Tel. +41 31 370 70 00 - Fax +41 31 370 70 09 - shv-fsh@handball.ch
Impressum | Rechtliches