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Packende Oster-Spiele
Die Schweizer U20-Juniorinnen bestreiten am Osterwochenende in Zug die WM-Qualifikation. Die Gegner in der Sporthalle sind Frankreich, Portugal und Litauen.
Basel bleibt oben
Basel Regio sichert sich am letzten Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde in der SPL den Ligaerhalt. Und der LK Zug startet am 25. April mit Heimvorteil in den Playoff-Final.
Halbfinal-Termine fixiert
Die Anspielzeiten für die Playoff-Halbfinals sind bestimmt: Am Ostermontag starten die Entscheidungsspiele mit Kadetten vs. Kriens-Luzern und Pfadi vs. Bern Muri.
Playoff-Ticket gelöst
Der BSV Bern Muri, das Team von Trainer Lukas Magnaguagno, steht nach dem 29:25-Auswärtssieg bei St. Otmar im Playoff-Halbfinale - Gegner ist Pfadi Winterthur.
16.04.2014
U20-WM-Qualifikation: Die Schweiz als Aussenseiter mit Chancen

Die Schweizer Juniorinnen der Jahrgänge 1994 und jünger (U20) tragen ihre internationale Ausscheidung in dieser Saison – wie auch die gleichaltrigen Junioren vor zwei Wochen – in der Schweiz aus. Die SHV-Auswahl von Trainer Pavol Streicher bekommt es am anstehenden Osterwochenende in der Sporthalle Zug mit Frankreich, Portugal und Litauen zu tun. Nachdem sich ursprünglich nur das beste Team der Gruppe für die WM-Endrunde qualifizieren sollte, gab es im Frühjahr gute Nachrichten: Weil der Vertreter Ozeaniens auf eine Teilnahme verzichtet, wird ein zusätzlicher Startplatz in Europa verfügbar, der nun in der Schweizer Gruppe ausgespielt wird. Damit qualifizieren sich die beiden besten Teams der Gruppe für das Turnier – und entsprechend grösser sind die Chancen auf einen Erfolg.

Trotzdem: Die Qualifikation für die WM-Endrunde, die vom 29. Juni bis 13. Juli 2014 in Kroatien stattfindet, käme aus Schweizer Sicht einer grossen Überraschung gleich. Doch die SHV-Juniorinnen werden alles daran setzen, die Gegner zu ärgern und möglichst auch Punkte zu stehlen. Letztmals fand übrigens im Jahr 2011 eine internationale Ausscheidung der Juniorinnen in der Schweiz statt. In der damaligen EM-Qualifikation, die unter anderem auch in Zug gespielt wurde, blieb das Heimteam gegen Deutschland, Österreich und die Slowakei ohne Chance. Im Jahr 2014 ist nun aber möglicherweise alles anders. Wer weiss, ob die Schweizer Juniorinnen mit dem zweiten Startplatz der Gruppe vor Augen nicht plötzlich über sich hinauswachsen und für die Endrunde qualifizieren können? Lassen wir uns überraschen. Hopp Schwiiz!
 


 
U20-WM-Qualifikation Frauen
Sporthalle, Zug

Freitag, 18. April
16.30 Uhr: Portugal – Litauen
19.00 Uhr: Frankreich – Schweiz

Samstag, 19. April
15.30 Uhr: Litauen – Frankreich
18.00 Uhr: Schweiz – Portugal

Sonntag, 20. April
11.00 Uhr: Portugal – Frankreich
13.30 Uhr: Schweiz – Litauen

Modus: Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde vom 29. Juni bis 13. Juli in Kroatien.

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Quelle: Marco Ellenberger

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14.04.2014
SPL: Zug holt sich den Heim-Vorteil, Uster steigt ab

Am letzten Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde in der SPAR PREMIUM LEAGUE hat sich Basel Regio auf Kosten des TV Uster den Ligaerhalt gesichert. Die Baslerinnen setzten sich in der Finalissima mit 23:21 durch. Die Ustermerinnen hingegen müssen den Gang in die zweithöchste Liga antreten. In der Finalrunde sicherte sich der LK Zug mit einem 43:24-Heimsieg gegen Zofingen den ersten Platz und damit das Heimrecht im Playoff-Final gegen Spono Nottwil.

Lange sah es in der Basler Rankhofhalle so aus, als könnte der TV Uster im Kampf um den Ligaerhalt das bessere Ende für sich behalten. Das Team von Trainerin Ruth Jud übernahm nach gut einer Viertelstunde die Führung und lag auch nach knapp 40 Minuten noch mit 16:13 vorne; allerdings war das Angriffsspiel nach der Pause etwas ins Stocken geraten. So schaffte Basel Regio kurz darauf den Ausgleich zum 16:16, doch es dauerte lange, ehe das Heimteam die Führung wieder übernehmen sollte: Das war erst beim 19:18 in der 56. Minute der Fall. Die Baslerinnen liessen sich den Sieg dann aber nicht mehr nehmen und feierten nach einer turbulenten Saison doch noch den Ligaerhalt. Der TV Uster hingegen steigt erstmals seit dem Jahr 2010 wieder in die zweithöchste Spielklasse ab.

In der Finalrunde änderte sich am letzten Spieltag nichts mehr: Der LK Zug behielt die Tabellenführung dank des 43:24-Erfolgs gegen Zofingen. Das punktgleiche Spono (27:19 gegen Yellow Winterthur) wird aus der Position des Herausforderers in den Playoff-Final starten – allerdings mit viel Selbstvertrauen: Zum einen sind die Luzernerinnen seit mittlerweile zehn Spielen ohne Niederlage, und zudem gab es in den vier Zentralschweizer Derbys der laufenden Saison noch keinen Heimsieg. Ob also das Heimrecht in diesem Jahr wirklich ein Vorteil ist, muss sich erst noch weisen. Der Playoff-Final (Best-of-5) beginnt am Freitag, 25. April.

Der LC Brühl, der sich den dritten Platz schon vor der letzten Runde gesicherte hatte, verabschiedete sich mit einem 22:18-Heimsieg gegen Rotweiss Thun aus der Saison. Die St. Gallerinnen, die sich von Anne Hurmerinta (Rücktritt) und Jovana Savic (Auslandjahr) verabschiedeten, blieben zum Abschluss der Saison fünfmal in Serie ohne Niederlage. Rotweiss Thun hingegen, das Überraschungsteam der Saison, holte sich souverän den vierten Rang und damit ebenfalls einen Europacup-Startplatz.

Einen Sieg zum Abschluss einer erfolgreichen Saison gab es für den BSV Stans. Die Nidwaldnerinnen setzten sich im letzten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde auswärts gegen GC Amicitia mit 32:30 durch. Die Equipe von Trainer Beat Sidler hatte den Aufstieg in die höchste Liga schon vor mehreren Wochen klar gemacht. Nur zwei Jahre nach dem Aufstieg in die SPL2 stellt der BSV in der nächsten Spielzeit einen Vertreter in der höchsten Frauenliga. Auch das stellt in der Historie des Vereins eine Premiere dar.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: baselregio.ch

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14.04.2014
NLA: Die Spieldaten für die Playoff-Halbfinals sind festgelegt

Seit Samstag steht fest, wie die Halbfinal-Paarungen in der Schweizer Handball-Meisterschaft lauten: HC Kriens Luzern vs. Kadetten Schaffhausen und Padi Winterthur vs. BSV Bern Muri. Für die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern bedeutet dies, dass sie es als Tabellendritter der Finalrunde in den Halbfinals mit Kadetten Schaffhausen zu tun bekommen. Der sechsfache Schweizermeister, sechsfache Cupsieger und siebenfache Supercup-Sieger Schaffhausen hat die Saison sehr ambitioniert in Angriff genommen und will den letztes Jahr an Wacker Thun verlorenen Schweizermeistertitel um jeden Preis wieder zurückerobern. Die zweitletzte Hürde auf diesem Weg für die Equipe von Trainer Markus Baur ist der Playoff-Neuling HC Kriens-Luzern. Jetzt haben sich beide Teams auf den Playoff-Fahrplan geeinigt. Die Serie beginnt am Ostermontag mit der Auftaktpartie in Schaffhausen. Bereits 48 Stunden später treffen beide Teams wieder aufeinander - dann in der Krienser Krauerhalle. Erstmals fallen kann die Entscheidung 26. April 2014. Die Spiele 4 (es wäre das zweite Heimspiel des HC Kriens-Luzern und ist am 29. April 2014 in der Maihofhalle Luzern geplant) und 5 werden dann ausgetragen, wenn davor noch keines der beiden Teams drei Siege auf seinem Konto hat.

Die zweite Halbfinal-Paarung heisst Pfadi Winterthur gegen den BSV Bern Muri. Dank dem souveränen 29:25-Auswärtssieg über den TSV St. Otmar St. Gallen konnten sich die Berner für den Playoff-Halbfinal qualifizieren. Pfadi Winterthur geniesst als Tabellenleader das Heimrecht und kann die Serie am Ostermontag vor eigenem Publikum eröffnen (Spielbeginn 18 Uhr). Das erste Heimspiel bestreiten die Berner am Mittwoch, 23. April um 19.30 Uhr in der Mooshalle Gümligen.

Spieldaten Playoff-Halbfinal Kadetten Schaffhausen vs. HC Kriens-Luzern:

Playoff-Halbfinal 1: Ostermontag, 21.04.2014, 19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern (BBC Arena Schaffhausen)

Playoff-Halbfinal 2: Mittwoch, 23.04.2014, 20.00 Uhr: HC Kriens-Luzern - Kadetten Schaffhausen (Krauerhalle Kriens)

Playoff-Halbfinal 3: Samstag, 26.04.2014, 19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern (BBC Arena Schaffhausen)

Evtl. Playoff-Halbfinal 4: Dienstag, 29.04.2014, 20.00 Uhr: HC Kriens-Luzern - Kadetten Schaffhausen (Maihofhalle Luzern)

Evtl. Playoff-Halbfinal 5: Mittwoch, 07.05.2014, 19.30 Uhr: Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern (BBC Arena Schaffhausen)

Spieldaten Playoff-Halbfinal Pfadi Winterthur vs. BSV Bern Muri:

Playoff-Halbfinal 1: Ostermontag, 21.04.2014, 18.00 Uhr: Pfadi Winterthur – BSV Bern Muri (Eulachhalle Winterthur)

Playoff-Halbfinal 2: Mittwoch, 23.04.2014, 19.30 Uhr: BSV Bern Muri – Pfadi Winterthur (Mooshalle Gümligen)

Playoff-Halbfinal 3: Samstag, 26.04.2014, 18.00 Uhr: Pfadi Winterthur – BSV Bern Muri (Eulachhalle Winterthur)

Evtl. Playoff-Halbfinal 4: Dienstag, 29.04.2014, 19.30 Uhr: BSV Bern Muri – Pfadi Winterthur (Mooshalle Gümligen)

Evtl. Playoff-Halbfinal 5: Mittwoch, 07.05.2014, 19.30 Uhr: Pfadi Winterthur – BSV Bern Muri (Eulachhalle Winterthur)

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Quelle: Patric Schäfler

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13.04.2014
NLA: BSV Bern Muri steht im Playoff-Halbfinale

Der BSV Bern Muri hat zum Abschluss der Finalrunde dank eines 29:25-Auswärtssieges gegen St. Otmar St. Gallen das letzte Playoff-Ticket gelöst. Pfadi Winterthur bezwang die Kadetten Schaffhausen 28:22 und nimmt die Halbfinals aus der Pole-Position in Angriff. Für Titelhalter Wacker Thun ist die Meisterschaft nach der 23:31-Heimniederlage gegen Kriens-Luzern beendet. Die Paarungen in den am Ostermontag beginnenden Halbfinals (best of 5) lauten: Pfadi - BSV und Kadetten - Kriens Luzern.

Es hätte viel passieren müssen, damit die Berner Oberländer den BSV noch überholen, lagen sie doch vor der letzten Runde zwei Punkte und 13 Tore hinter dem Kantonsrivalen. Zudem traf der BSV auf St. Otmar, das in diesem Jahr noch sieglos war. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (13:13) zogen die Berner bis zur 45. Minute auf 24:19 davon. Die Gäste nutzten die vielen Fehler der St. Galler konsequent aus und erzielten viele "einfache" Tore. Zudem war zu spüren, dass der BSV den Sieg mehr wollte.

Wacker brach gegen Kriens-Luzern in der zweiten Hälfte ein, auch weil die Thuner vom Zwischenresultat aus St. Gallen erfuhren. Nach der Pause gelang dem Double-Gewinner der vergangenen Saison bis zur 39. Minute kein Treffer, weshalb die Zentralschweizer aus einem
11:10 ein 17:10 machten. Damit war klar, dass Kriens-Luzern den zweiten Sieg in den letzten zwölf Spielen gegen Wacker feiern würde. Die Thuner fanden in dieser NLA-Saison nie die nötige Konstanz, konnten nie mehr als zwei Partien hintereinander gewinnen - der Substanzverlust in der Champions League war zu gross.

Die Formkurve von Pfadi und den Kadetten könnte nicht anders verlaufen, und dies zeigte sich im Duell vom Samstag. Die Winterthurer gerieten während der gesamten Begegnung nie in Rückstand. Bis zur 37. Minute hielten die Kadetten (15:17) noch einigermassen mit, doch gut 13 Minuten später stand es 25:16 für die Gastgeber. Dank des fünften Sieges in Serie und der dritten Niederlage der Schaffhauser in den letzten vier Partien stürzte Pfadi die Kadetten noch vom Leaderthron.

In Abstiegsrunde ist längst klar, dass Altdorf absteigt und die Lakers Stäfa die Barrage gegen den Zweiten der Nationalliga B bestreiten werden. Gestern gewannen die Lakers das Derby gegen GC Amicitia Zürich 35:31 und Altdorf verlor sein Heimspiel gegen Fortitudo Gossau 22:29. Der Tabellenführer GC Amicitia liegt zwei Runden vor Schluss damit noch einen Punkt vor Gossau.

NLA, Finalrunde

Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen 28:22 (14:10)
Wacker Thun - Kriens-Luzern 23:31 (10:11)
St. Otmar St. Gallen - BSV Bern Muri 25:29 (13:13)

NLA, Abstiegsrunde

Lakers Stäfa - GC Amicitia Zürich 35:31 (18:11)
Altdorf - Fortitudo Gossau 22:29 (10:12)

 

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Quelle: Sportinformation/Patric Schäfler

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25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
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Quelle: Sportinformation (si)

 

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