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Berlin calling
Ria Estermann spielte zuletzt für Zug und lebt nun seit Kurzem in Berlin. Dort ist sie ab sofort im Team der Spreefüxxe und sorgt so Schweizer Zuwachs in Deutschland.
Camp-Termine
Bis Ende 2018 stehen neun Handball-Camps in der ganzen Schweiz auf dem Programm. Jetzt Termine reservieren und frühzeitig die attraktiven Plätze sichern.
Die letzten 16
Im Cup der Frauen sind noch 16 Teams im Rennen. Nun wurden die Achtelfinals ausgelost. Die noch verbliebenen 6 SPL1-Teams haben allesamt lösbare Aufgaben.
Lust und Frust
Wacker Thun steht in der 3. Runde des EHF Cups. Auch das Rückspiel entschied Wacker zu seinen Gunsten. Keine Chance hatte dagegen der HC Kriens-Luzern.
18.10.2017
Schnelle Mitte - das Kurzinterview mit Ria Estermann

Nach den Schweizer Nationalspielerinnen Manuela Brütsch, Karin Weigelt, Seline Ineichen und Romy Bachmann wagt seit wenigen Wochen eine fünfte Schweizerin ihr handballerisches Glück in Deutschland. Ria Estermann lebt seit Kurzem in Berlin und hat sich den Spreefüxxen angeschlossen, die in Fachkreisen auch als die Frauenabteilung der Füchse Berlin bekannt sind und derzeit in der 2. Bundesliga in Deutschland spielen. Was die 24-jährige in der Weltstadt macht und wie sie zu den Spreefüxxen gekommen ist, verrät sie in der Schnellen Mitte.
 



handball.ch: Ria, im vergangenen Mai wurdest du nach einigen erfolgreichen Jahren in Zug verabschiedet. War zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass du auch in Berlin Handball spielen möchtest und wie bist du schlussendlich bei den Spreefüxxen gelandet?
Ria Estermann: Zu diesem Zeitpunkt war noch nichts klar. Ehrlich gesagt wusste ich nicht einmal ob ich nach Berlin gehen kann, da dies noch von meinem Bachelorabschluss an der Uni Zürich abhing. Klar war, dass ich eine Zusage für das Masterprogramm am Institute for Cultural Diplomacy habe, jedoch mussten noch die letzten Prüfungen erfolgreich abgelegt werden. Im Juni hatte ich dann durch meine Schwester und Roger Bertschinger den Kontakt von Britta Lorenz, der Teammanagerin von den Spreefüxxen erhalten. Da ich jedoch erst im September erfahren habe, dass ich meinen Bachelor bestanden habe, musste ich mich erst dann entscheiden. Somit stand erst im September fest, dass ich mindestens mal in ein Probetraining in Berlin gehen werde, bevor ich mich entscheide dort weiter zu spielen. Dass es jetzt mit einem Engagement bei den Spreefüxxen geklappt hat, freut mich sehr.

Welche Zielsetzung haben sich die Spreefüxxe in dieser Saison gesteckt, welchen Spielstil hat die Mannschaft und wie war der erste Kontakt mit deinen neuen Mitspielerinnen?
Ria Estermann: Das Ziel der Mannschaft ist der Ligaerhalt in der 2. Bundesliga, denn sie erzielten erst letzte Saison den Aufstieg. Ich sehe ein grösseres Potential in der Mannschaft, da sowohl junge, mutige und freche Spielerinnen, wie auch „ältere“, erfahrene Spielerinnen das Team formen und die Stimmung in der Mannschaft toll ist. Handballerisch kenne ich das Team leider noch nicht so gut, um genau sagen zu können welcher Stil sie genau prägt. Mein erster Eindruck war ziemlich gut, da ich nach dem ersten Training gleich zum gemeinsamen Abendessen mit anschliessendem Feiern eingeladen wurde, wobei ich mich gleich willkommen fühlte.

Was ist eigentlich der Grund, dass du ab sofort in Berlin lebst, wie lange wirst du dort bleiben und wie viel von der Metropole hast du denn schon kennengelernt?
Ria Estermann: Wie bereits erwähnt bin ich auf Grund meines Studiums nach Berlin gezogen und werde die nächsten zwei Jahre hier verbringen. Für mich war schon lange klar, dass ich meine Zeit im Studium nutzen möchte, um die Welt zu entdecken. Als ich diesen Studiengang (Master in International Relation and Cultural Diplomacy, Anm. d. Red.) entdeckte, dachte ich mir das ist perfekt, denn er vereinigt alle meine Interessen; im Ausland zu studieren, mein Schwerpunkt von Politik Richtung Internationale Beziehungen zu verschieben und diesem mehr oder weniger Abstrakten Thema noch eine menschlichere Note beizufügen, indem ich kulturelle Diplomatie kennenlerne.

Da das Studium etwas locker begann, konnte ich schon alleine aber auch durch eine free walking tour die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken. Vor allem die Geschichte, auf die man hier an jeder Ecke trifft finde ich sehr eindrücklich und interessant, dieses Interesse wird mich noch in viele Museen und Plätze führen. Dadurch, dass ich bis jetzt noch keine Spielberechtigung hatte, konnte ich die Wochenenden nützen und auch die Bars und Clubs der Stadt entdecken. Was ich bis jetzt von dieser Stadt gesehen habe, ist toll und ich freue mich dieses Abenteuer weiter zu führen.

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Quelle: Matthias Schlageter

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16.10.2017
Handball-Camps: Das sind die Termine bis Ende 2018

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) bietet in Zusammenarbeit mit Sportheon regelmässig attraktive Handball-Camps in der ganzen Schweiz an. Bis Ende 2018 stehen folgende Camps auf dem Programm: 26. bis 31. Dezember 2017 in Schaffhausen. 8. bis 13. April 2018 in Zuchwil. 16. bis 21. April 2018 in Bustelbach. 30. Juli bis 4. August 2018 im Vallée de Joux. 6. bis 11. August 2018 in Sursee. 13. bis 18. August 2018 in Kerenzerberg. 1. bis 6. Oktober 2018 in Bustelbach. 15. bis 20. Oktober 2018 in Lyss. 26. bis 31. Dezember 2018 in Schaffhausen. Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website von Sportheon unter dem folgenden Link.

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Quelle: Marco Ellenberger

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14.10.2017
Schweizer Cup Frauen: Achtelfinals ausgelost

Am Freitagabend wurden im Rahmen der SPL2-Partie Stans gegen Basel die Paarungen des Achtelfinals im Schweizer Cup der Frauen ausgelost. Titelverteidiger LC Brühl gastiert dabei bei 2. Ligist Handball Brugg, Meisterschaftsleader Spono Eagles reist zum Rivalen LC Brühl, trifft dabei aber auf das 1. Liga-Team von Brühl Future.

Die weiteren Duelle lauten: Albis Foxes Handball (3. Liga) - DHB Rotweiss Thun, LK Zug II (SPL2) - HSG Leimental (SPL2), LC Brühl Handball II (SPL2) - LK Zug, DHB Rotweiss Thun (1. Liga) - BSV Stans (SPL2), HC Arbon (1. Liga) - GC Amicitia Zürich und ATV/KV Basel (SPL2) - HSC Kreuzlingen.

Die Paarungen müssen bis zum 2. November gespielt sein und werden in den nächsten Tagen genau terminiert.

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Quelle: Matthias Schlageter

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14.10.2017
EHF Cup Männer: Thun in Runde 3, Kriens-Luzern scheidet aus

Die Handballer von Wacker Thun haben sich souverän für die 3. Qualifikationsrunde im EHF-Cup qualifiziert. Nach dem Sieg im Hinspiel gewannen die Berner Oberländer auch das Rückspiel gegen Westwien. Ausgeschieden im selben Wettbewerb ist dagegen Kriens-Luzern, nachdem sich Holstebro aus Dänemark erneut als zu hohe Hürde erwies.

Die NLA-Leader aus Thun gewannen gegen Westwien auch das zweite Duell mit fünf Toren Differenz. Nachdem sie sich im Auswärtsspiel 27:22 durchgesetzt hatten, gewannen die weiterhin ersatzgeschwächten Berner Oberländer das Rückspiel vor dem eigenen Publikum mit 32:27 (15:13). Bereits nach sechs Minuten führte Wacker 5:1. Obwohl die Österreicher hartnäckigen Widerstand leisteten, behauptete Thun stets einen Vorsprung. Die besten Torschützen für die Berner hiessen wie im ersten Vergleich Nicolas Suter (8 Tore) und Lenny Rubin (7).

Kriens-Luzern verlor gegen den dänischen Vertreter Holstebro auch das Rückspiel hoch. Nach dem 16:27 im Hinspiel vor einer Woche in Luzern setzte es nun auswärts eine 16:38-Niederlage ab. Damit ist die Europacup-Saison für die Zentralschweizer vorbei.

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Quelle: sda

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25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
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Quelle: Sportinformation (si)

 

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