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Am Mittwoch, 29. April, trifft die Schweiz in Schaffhausen auf Tschechien. Gelingt der SHV-Auswahl ein Exploit?
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Startschuss
Die Schweizer Nationalmannschaft startet morgen Dienstag mit einem Trainingstag in die Vorbereitung auf die Länderspiele gegen Deutschland und Tschechien.
Basler Aufstiegsparty
Der RTV Basel, das Team von Trainer Silvio Wernle, gewinnt in der letzten Runde zuhause gegen den TV Birsfelden deutlich 33:20 und steigt wieder in die NLA auf.
Playoff-Ticket gelöst
Der TSV St. Otmar ist der vierte Teilnehmer an den Playoffs. Die St. Galler treffen auf Pfadi Winterthur - das zweite Duell heisst Wacker Thun gegen die Kadetten.
Auf Wiedersehen
Nach 116 Länderspielen und über 500 Meisterschaftspartien tritt Pascal Stauber zurück. Sein Abschiedsspiel morgen Samstag wird von Telebasel live übertragen.
20.04.2015
Nationalmannschaft startet mit 19 Mann in die Vorbereitung

Die Schweizer Nationalmannschaft startet morgen Dienstag mit einem Trainingstag in Schaffhausen in die Vorbereitung auf die beiden wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele gegen Tschechien. Am kommenden Sonntag, 26. April, wird sich die SHV-Auswahl in einem Testspiel in Deutschland den letzten Schliff holen. Nationaltrainer Rolf Brack hat vorerst einen Kader mit 19 Spielern nominiert.

Mit Ausnahme des verletzten Fabio Baviera kann der Schweizer Nationaltrainer am Lehrgang auf seine bewährten Kräfte zählen. Rolf Brack wird den Kader im Hinblick auf das Testspiel in Deutschland sowie auf die beiden Partien gegen Tschechien auf 16 Spieler reduzieren. Derweil wird auf der Torhüterposition erneut ein Schwerpunkt gesetzt: Henning Fritz, der Weltmeister von 2007, wird morgen Dienstag wie schon vor drei Wochen am Stützpunkttraining in Schaffhausen mit den drei Goalies Andreas Portmann, Nikola Portner und Aurel Bringolf arbeiten.

Die Schweiz will sich am Mittwoch, 29. April, mit einem Sieg gegen Tschechien die Türe zur EM-Endrunde offen halten – im Wissen, dass die SHV-Auswahl gegen den WM-Teilnehmer um den ehemaligen Welthandballer Filip Jicha die Aussenseiterrolle einnimmt. Drei Tage später steht das Rückspiel im tschechischen Pilsen auf dem Programm. Als Vorbereitung auf die beiden wegweisenden Spiele in der EM-Ausscheidung trifft die Schweiz am kommenden Sonntag, 26. April, auswärts auf Deutschland.

Tickets für das Heimspiel gegen Tschechien vom Mittwoch, 29. April, in der Schaffhauser BBC Arena gibt es exklusiv bei Ticketcorner. Bisher wurden rund 500 Karten für die Begegnung abgesetzt.
 


 
Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für das Testspiel in Deutschland
und die EM-Qualifikations-Spiele gegen Tschechien


Tobias Baumgartner (HC Kriens-Luzern, 10 Länderspiele/11 Tore)
Aurel Bringolf (Pfadi Winterthur, 41/2)
Jonas Dähler (Wacker Thun, 34/53)
Daniel Fellmann (HC Kriens-Luzern, 107/183)
Stefan Freivogel (Pfadi Winterthur, 24/5)
David Graubner (Kadetten Schaffhausen, 123/333)
Dimitrij Küttel (Kadetten Schaffhausen, 2/1)
Marvin Lier (Pfadi Winterthur, 13/23)
Luca Linder (Wacker Thun, 10/10)
Manuel Liniger (Kadetten Schaffhausen, 194/852)
Luca Mühlemann (BSV Bern Muri, 10/18)
Andreas Portmann (HC Kriens-Luzern, 13/0)
Nikola Portner (Kadetten Schaffhausen, 40/1)
Nicolas Raemy (Wacker Thun, 31/105)
Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen/D, 149/654)
Roman Sidorowicz (Pfadi Winterthur, 15/37)
Valentin Striffeler (BSV Bern Muri, 4/6)
Michal Svajlen (Pfadi Winterthur, 53/90)
Lukas von Deschwanden (Wacker Thun, 25/80)

Der Kader wird im Hinblick auf die Länderspiele auf 16 Spieler reduziert.
 


 
Programm Nationalmannschaft

Testspiel: Deutschland – Schweiz
Sonntag, 26. April, 15.30 Uhr, Trier (D)

EM-Qualifikation: Schweiz – Tschechien
Mittwoch, 29. April, 20.00 Uhr, BBC Arena, Schaffhausen
Vorverkauf: Ticketcorner, live auf handballTV.ch

EM-Qualifikation: Tschechien – Schweiz
Samstag, 2. Mai, 17.00 Uhr, Pilsen (Tsch)

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Quelle: Marco Ellenberger

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18.04.2015
RTV Basel steigt nach Heimsieg in die Nationalliga A auf

Nach zwei Jahren kehrt dafür der RTV Basel wieder in die NLA zurück. Die Basler, die vor 1500 Zuschauern im Rankhof ihren langjährigen Goalie und 116-fachen Internationalen Pascal Stauber verabschiedeten, besiegten Birsfelden 33:20. Unter den Zuschauern befand sich auch der Bundesliga-Profi Andy Schmid, der seinem ehemaligen Nati-Weggefährten Stauber die Ehre erwies.

Für die Basler ist die Saison allerdings noch nicht zu Ende: sie sind als Cup-Halbfinalisten noch am 9./10. Mai in Olten im Einsatz.

Der NLB-Zweite Endingen muss die Barrage gegen die Lakers Stäfa bestreiten. In die 1. Liga verabschieden sich Chênois Genève und Kreuzlingen.

NLB, Qualifikation
Baden - Horgen 33:33  
RTV Basel - Birsfelden 33:20  
Siggenthal/Vom Stein - Chênois Genève 30:30  
Kadetten Espoirs SH - Kreuzlingen 27:32  
Steffisburg - Möhlin 26:27  
Altdorf - Endingen 23:28  
Yellow Winterthur - Zofingen 28:28  

 

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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18.04.2015
NLA: St. Otmar trotz Niederlage in den Playoff-Halbfinals

Trotz einer 28-29-Niederlage auswärts gegen Kriens-Luzern schaffte der TSV St. Otmar die Qualfikation für die Playoff-Halbfinals und trifft als Vierter auf den Ersten Pfadi Winterthur. Kriens-Luzern hätte mit elf Toren Vorsprung gewinnen müssen, um die Playoffs noch zu erreichen. Pfadi kassierte die erste Niederlage in der Finalrunde - zuhause gab es ein 21:23 gegen die Kadetten Schaffhausen. Damit trifft der Tabellendritte Kadetten in den Playoffs auf den Zweiten Wacker Thun.

Seit dem 7. Dezember war Pfadi Winterthur nicht mehr bezwungen worden. Ausgerechnet zum Abschluss der Finalrunde leistete sich der souveräne Leader die einzige Niederlage. Nach einem schwachen Start und einem 1:6-Rückstand nach einer Viertelstunde rafften sich die Winterthurer wieder auf und boten den 1100 Zuschauern in der Eulachhalle eine spannende Partie. Pfadis 9:12-Rückstand zur Pause sollte für den Rest des Spiels die grösste Differenz bleiben.

GC Amicitia Zürich beendete die Saison mit einer weiteren Niederlage. Mit dem 25:27 gegen Wacker Thun blieben die Stadtzürcher in der Finalrunde und unter Trainer Robbie Kostadinovic, der im Januar die Nachfolge von Arno Ehret angetreten hatte, ohne einen einzigen Sieg.

NLA, Finalrunde
GC Amicitia Zürich - Wacker Thun 25:27 (12:15)
Kriens-Luzern - St. Otmar St. Gallen 29:28 (16:13)
Pfadi Winterthur - Kadetten Schaffhausen 21:23 (9:12)

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Quelle: Sportinformation (Si)

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17.04.2015
Das Abschiedsspiel von Pascal Stauber live auf Telebasel

Der ehemalige Nationaltorhüter Pascal Stauber bestreitet am Samstag mit dem RTV Basel gegen den TV Birsfelden sein offizielles Abschiedsspiel. Der 116-fache Schweizer Nationalspieler muss seine ruhmreiche Karriere nach 450 NLA-Spielen und rund 80 NLB-Spielen aus gesundheitlichen Gründen beenden. Auch aus diesem Anlass wird die Rankhofhalle am kommenden Samstag bis auf den letzten Platz besetzt sein, der RTV erwartet 1500 Zuschauer, darunter unzählige ehemalige Handball-Weggefährten von Pascal Stauber. Telebasel überträgt das Spiel ab 17.30 Uhr live.

Die Partie hat auch sportlich ihre Brisanz: Der RTV Basel kann mit einem Heimsieg den Aufstieg in die NLA sicherstellen. Und für Pascal Stauber ist die erfolgreiche Saison auch danach noch nicht zu Ende: Am Samstag, 9. Mai, spielen die Basler am FINAL4 in Olten im Halbfinal gegen den BSV Bern Muri um den Einzug ins Endspiel im Schweizer Cup.

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Quelle: RTV 1879 Basel

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25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
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Quelle: Sportinformation (si)

 

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