de  |  fr Seite durchsuchen
Schrift vergrössern Home Kontakt Sitemap
   
Home /

News Handball Schweiz



Liveticker
Mobiliar Topscorer
Livestreams
       
Sport und Integration
Die Seen Tigers haben eine «Mission für soziales Engagement» ins Leben gerufen und sammeln via Crowdfunding. Sie bieten dabei grossartige Gegenleistungen.
Aus der Stadt in die Berge
Nationalgoalie Flavio Wick wechselt auf die kommende Saison von GC Amicitia Zürich zu Wacker Thun. Die Oberländer holen auch Damien Guignet von Stäfa.
Favoritensiege
In der SPAR Premium League setzen sich am Wochenende die Favoriten durch.
Basel (gegen Zug) und Stans (gegen Rotweiss Thun) bleiben aber lange im Spiel.
Die Top 7 der NLA
Drei Plätze sind noch frei in der Top 7 der NLA-Hauptrunde 2016/17. Bis nächsten Sonntag werden die drei Rückraumspieler für die ganz besondere Auswahl gesucht.
24.01.2017
Crowdfunding: Seen Tigers sammeln für den guten Zweck

Neben dem «konventionellen» Angebot eines Handballvereins gehen die Seen Tigers seit Sommer 2016 einen Schritt weiter: Die Vereinsführung hat eine «Mission für soziales Engagement» ins Leben gerufen, um mit den Mitteln und Möglichkeiten eines Handballvereins einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Konkret wird ein Mittagstraining für Jugendliche sowie ein «Integrations-Training» für Asylsuchende angeboten. Dafür sucht der Verein via Crowdfunding rund 35'000 Franken – und bietet grossartige Gegenleistungen.

Das Mittagstraining wird in einem Pilotprojekt einmal wöchentlich in Oberseen angeboten und erfreut sich seither grossem Zulauf. Christoph Meili, Präsident der Seen Tigers und Initiator des Projekts, möchte den Jugendlichen über Mittag eine Struktur, eine gesunde Verpflegung und einen Gegenpol zum kopflastigen Schulalltag bieten. Das Training ist polysportiv aufgebaut, wobei der Handball natürlich eine Hauptrolle spielt. Das Training der Asylsuchenden findet ebenfalls einmal wöchentlich statt, jeweils abwechselnd für Frauen und Männer.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigen, dass das Konzept funktioniert und die Nachfrage vorhanden ist. Als nächsten Schritt planen die Seen Tigers die Ausdehnung des Mittagstrainings auf die restlichen Winterthurer Stadtteile sowie die die Ergänzung der Trainings mit einem gesunden Mittagessen. Um die Finanzierung sicherzustellen, suchen die Seen Tigers via Crowdfunding rund 35'000 Franken. Neben Hallen- und Verpflegungskosten fliesst das Geld vor allem auch in die Finanzierung von professionellen Trainern wie beispielsweise den ehemaligen Champions League-Sieger und Pfadi-Spieler Dino Bajram. Eine Gehirnerschütterung zwang Bajram vor Jahren zum Rücktritt vom Spitzensport. Nun gibt Bajram seine Erfahrung und seine Liebe zum Handballsport an die nächste Generation weiter.

Um die Spender zu motivieren, haben zahlreiche regionale, nationale und internationale Sport- und Showgrössen einen Beitrag geleistet, um das Projekt zu unterstützen. Diese Sammlerstücker können gegen einen definierten Spendenbeitrag «ersteigert» werden. Unter anderem gibt’s das Trikot der FC Winterthur-Legende Patrick Bengondo, eine pinke Gitarre von Jonas Wolf, CD’s und Wohnzimmerkonzerte verschiedener Musiker sowie ein Trikot des Schweizer Vorzeigehandballers Andy Schmid, der in den letzten 3 Jahren jeweils zum besten Spieler der deutschen Bundesliga ausgezeichnet wurde. Bereits sind knapp 10’000 Franken an Spendengeldern zusammengekommen, die Aktion läuft bis Ende März.
 


 
Über die Seen Tigers

Im Jahr 2007 schlossen sich die Handballfraktion des TV Seen und die Letten Tigers zusammen und gründeten den Handballclub Seen Tigers. Seither hat sich der Verein auf dem Handballplatz Winterthur als sportliche Nummer 3 hinter Pfadi und Yellow etabliert. Insbesondere im Junioren- und Breitensport wird bei den Tigers seit jeher viel investiert um die Begeisterung für den Handballsport in breit und nachhaltig zu wahren.

 

Teilen mit:

Quelle: Seen Tigers

« schliessen
23.01.2017
Wacker Thun holt Flavio Wick und Damien Guignet

Der neunfache Schweizer Nationalgoalie Flavio Wick (21) von GC Amicitia Zürich und der 20-jährige Rückraum-Spieler Damien Guignet von den Lakers Stäfa wechseln auf die kommende Saison hin zu Wacker Thun. André Willimann wird derweil seinen Vertrag mit den Oberländern nicht verlängern.

Der 2,03 m grosse Keeper Wick unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Er durchlief bei Suhr Aarau von der U15 bis in die NLA sämtliche Altersstufen. Als Aktiver spielte er zunächst teilweise auch mit Doppellizenzen für Dagmersellen (1. Liga) und Möhlin (NLB), ehe er im März 2015 zu GC Amicitia Zürich wechselte. Damien Guignet ist Rechtshänder. Der 1,81 m grosse Waadtländer soll sich in der NLA bei den Berner Oberländern im Rückraum hinter Roman Caspar und Nicolas Suter entwickeln können.

Wacker Thun hat sich unter anderem auch aufgrund des sich abzeichnenden Kürzertretens vom langjährigen Stammgoalie Andreas Merz nach einem neuen Goalie umgeschaut. Zudem hat sich André Willimann dahingehend geäussert, dass er wegen des langen Fahrweges ins Training und der damit verbundenen zeitlichen Belastung seinen Vertrag mit Wacker nicht verlängern wird. André will auf jeden Fall den angestammten Arbeitsplatz im Betrieb beibehalten und so kam auch ein Umzug in die Gegend nicht in Frage.

Teilen mit:

Quelle: sda / Wacker Thun

« schliessen
23.01.2017
SPL: Vier Favoritensiege – Basel nahe an der Überraschung

In der SPAR Premium League haben sich am Wochenende die vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte gegen die vier Teams aus der unteren Tabellenhälfte durchgesetzt. ATV/KV Basel verpasste gegen den LK Zug die Überraschung bei der 24:25 (15:13)-Heimniederlage aber nur knapp. Die Zäsur am Trennstrich beträgt nun schon sieben Punkte.

Die Baslerinnen führten gegen Zug mit 13:10 (23.) oder auch noch mit 22:21 (53.). Dann aber gelangen den Gästen aus der Zentralschweiz die entscheidenden vier Tore in Folge zum 22:25. ATV/KV kam zwar wieder heran und hatte in Ballbesitz gar noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch Timea Mezei scheiterte mit ihrem letzten Versuch an LKZ-Keeperin Marion Betschart.

Leader Spono Eagles blieb beim 35:23 (19:10)-Heimsieg gegen Kreuzlingen jederzeit souverän. Die Partie war im Prinzip nach nicht einmal sieben Minuten (06:55) beim Stand von 8:1 (!) gelaufen. Tatiana Heini und Xenia Hodel waren mit je sechs Treffern erfolgreichste Spono-Werferinnen, Tamara Aegerter kam mit sieben Paraden auf eine starke Quote von 44 Prozent.

Zunächst mehr Mühe bekundeten Brühl gegen Yellow Winterthur und Rotweiss Thun gegen Stans. Die St. Gallerinnen feierten zwar einen standesgemässen 31:18-Kantersieg, lagen zur Pause aber erst mit 14:12 in Führung. Im zweiten Durchgang liessen sie aber dann keine Fragen offen. Stans blieb gegen Thun eine Dreiviertelstunde lang dran (17:17), musste den Favoriten in der Schlussphase aber doch noch ziehen lassen.

Teilen mit:

Quelle: Marco Ellenberger. Bild: Felix Walker.

« schliessen
23.01.2017
Swiss Handball League-Voting: Die Top 7 der NLA - Runde 3

Wer waren die besten Spieler der NLA-Hauptrunde 2016/17? Diese Frage beschäftigt die Handball-Community seit zwei Woche. Im letzten Voting werden nun die Rückraumspieler ausgewählt. Jetzt entscheiden die Fans, welche Spieler zu den Top 7 der NLA zählen. In dieser Abstimmung stehen sechs Linkshänder aus dem rechten Rückraum zur Auswahl, von denen ein Favorit ausgewählt werden kann. Zwei Stimmen haben die Teilnehmer beim linken Rückraum bzw. der Mitte, die zur Vereinfachung zusammengefasst worden sind.

Ring frei für die dritte Runde mit folgenden Protagonisten:
Rückraum Links/Mitte: Bruno Kozina (RTV 1879 Basel), Filip Maros (Pfadi Winterthur), Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen), Luka Maros (Kadetten Schaffhausen), Lukas von Deschwanden (Wacker Thun), Matias Jepsen (GC Amicitia Zürich), Nicolas Suter (GC Amicitia Zürich), Ondrej Zdrahala (TSV St. Otmar St. Gallen), Patrick Romann (HSC Suhr Aarau), Roman Sidorowicz (Pfadi Winterthur), Tim Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau), Tobias Baumgartner (BSV Bern Muri).

Rückraum Rechts: Boris Stankovic (HC Kriens-Luzern), Christoph Piske (TSV Fortitudo Gossau), Igor Milovic (TSV St. Otmar St. Gallen), Manuel Frietsch (GC Amicitia Zürich), Nikola Isailovic (Wacker Thun), Rares Jurca (RTV 1879 Basel).

Das Voting läuft bis Sonntag, 29. Januar. Alle Gewinner der Wahl werden am Dienstag, 31. Januar veröffentlicht. Unter allen Teilnehmern werden zudem 2x2 Tickets für ein NLA-Meisterschaftsspiel der Wahl verlost.
 


 

Teilen mit:

Quelle: Matthias Schlageter

« schliessen
zurück

25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
Teilen mit:

Quelle: Sportinformation (si)

 

Anzeige
web by zynex | hosting by ssn Schweizerischer Handball-Verband, Tannwaldstr. 2, Postfach 1750, 4600 Olten
Tel. +41 31 370 70 00 - Fax +41 31 370 70 09 - shv-fsh@handball.ch
Impressum | Rechtliches