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Zurück im Oberhaus
Der HSC Suhr Aarau schafft nach nur einem Jahr den direkten Wiederaufstieg in die NLA. Dafür reicht ein 29:29-Remis vor 2150 Zuschauern auswärts gegen Endingen.
Ein Denkzettel für Brühl
Der LC Brühl kassiert gegen den LK Zug eine Woche vor dem Cup-Halbfinal vor eigenem Anhang eine 24:33-Ohrfeige. Spono kantert Thun mit 41:26 nieder.
Wacker schafft das Break
Wacker Thun gewinnt im Playoff-Halbfinal gegen Pfadi Winterthur das dritte Spiel auswärts mit 27:22 und könnte am Sonntag zu Hause in den Final einziehen.
Drei Kantersiege
Die Kadetten Schaffhausen qualifizieren sich als erste Mannschaft für den NLA-Playoff-Final. Sie gewinnen gegen St. Otmar auch das dritte Spiel deutlich 37:24.
30.04.2016
Der HSC Suhr Aarau steigt wieder in die NLA auf

Nach einem Jahr kehrt der HSC Suhr Aarau, Ende der Neunzigerjahre zweifacher Titelträger, wieder in die NLA zurück. Den Aarauern reichte ein 29:29-Unentschieden im letzten Saisonspiel vor 2150 Zuschauern beim direkten Aufstiegskonkurrenten Endingen zum Aufstieg. Der NLB-Zweite fordert in einer Barrage mit Hin- und Rückspiel den TSV Fortitudo Gossau heraus, dem in der achten Saison in der Elite-Liga der Sturz in die zweite Klasse droht.

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Quelle: sda

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30.04.2016
SPL: Deutlicher Auswärtssieg für den LK Zug in St. Gallen

Der LK Zug hat im letzten Spiel der Finalrunde der SPAR Premium League ein Ausrufezeichen gesetzt und auswärts gegen den LC Brühl mit 33:24 (14:14) gewonnen. Das Ergebnis hatte auf die Tabelle zwar keine Auswirkungen mehr – doch der LK Zug dürfte viel Moral für den Cup-Halbfinal vom kommenden Samstag getankt haben. Die Spono Eagles feierten gegen Thun einen 41:26-Kantersieg.

Der LC Brühl kassierte vor eigenem Anhang eine schmerzhafte Klatsche, die sich überhaupt nicht angekündigt hatte. In der Partie mit spezieller Ausgangslage – als Hauptprobe vor dem Cup-Halbfinal – blieben die St. Gallerinnen vieles schuldig. Zug unterstrich seine Ambitionen im Hinblick auf das FINAL4 und gewann am Ende nicht nur deutlich, sondern in der Höhe auch noch verdient. Vor allem die überragende Kreisläuferin Ariane Geissmann (11) bekam die Brühler Deckung in der Kreuzbleiche nie in den Griff. Es war für den LKZ in der Meisterschaft der erste Sieg gegen den LC Brühl seit April 2015 und seither fünf Niederlagen.

Die Spono Eagles wurden gegen Rotweiss Thun nur bedingt gefordert. Gut 20 Minuten lang blieben die Berner Oberländerinnen im Spiel, doch dann drückte die Mannschaft von Trainer Urs Mühlethaler dem Spiel ihren Stempel auf. Xenia Hodel zeichnete sich in der ausgeglichenen Equipe als achtfache Torschützin aus. Der Playoff-Final gegen den LC Brühl beginnt am Samstag, 14. Mai.

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Quelle: Marco Ellenberger

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29.04.2016
Playoff-Halbfinal: Wacker Thun gewinnt in Winterthur

Wacker Thun benötigt in der NLA der Handballer noch einen Sieg, um den Kadetten Schaffhausen in den Playoff-Final zu folgen. Die Berner Oberländer bezwangen im dritten Halbfinal-Spiel Pfadi Winterthur auswärts vor fast 1600 Zuschauern in der Eulachhalle mit 27:22 und liegen in der Serie nun 2:1 vorne.

Nachdem die beiden Mannschaften ihre jeweils ersten Heimspiele gewonnen hatten, realisierte Wacker das erste Break in der Best-of-5-Serie. Ihren ersten "Matchball" verwerten können die Thuner am Sonntag vor heimischem Publikum. Dass sie dies tun werden, ist wahrscheinlich, präsentierten sie sich doch in Spiel 3 als die klar bessere Equipe. Das junge Team von Pfadi fand gegen die Routiniers von Wacker vor allem in der zweiten Halbzeit kein Rezept.

Zur Pause führte Pfadi Winterthur noch 12:11. Wacker aber steigerte sich in der Folge deutlich und lag nach 39 Minuten erstmals vorne (15:14).  In den Folgenden Minuten bauten die Berner ihre Führung kontinuierlich aus. Spätestens als Lukas von Deschwanden zehn Minuten vor Schluss auf 22:17 erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Liga-Topskorer von Deschwanden war mit acht Toren (davon zwei vom Penaltypunkt aus) einmal mehr der treffsicherste Spieler seines Teams.

Der Titelverteidiger aus Schaffhausen hatte am Donnerstag mit dem dritten Sieg im dritten Spiel gegen St. Otmar St. Gallen den Finaleinzug perfekt gemacht.

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Quelle: sda

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29.04.2016
Kadetten nach souveräner Leistung im Playoff-Final

Die Kadetten Schaffhausen, Schweizer Handballmeister der letzten zwei Jahre, stehen erneut im Best-of-5-Final. Sie gewinnen mit 37:24 daheim auch das dritte Halbfinalspiel gegen St. Otmar St. Gallen. Der zweite Teilnehmer an der über maximal fünf Spiele führenden Finalserie wird möglicherweise noch eine ganze Weile nicht feststehen. Zwischen Pfadi Winterthur und Wacker Thun steht es nach zwei Partien 1:1 unentschieden. Der dritte Match findet am Freitagabend in der Winterthurer Eulachhalle statt.

Wie in den beiden vorangegangenen Spielen liessen die Kadetten, die in diesem Frühling ihren neunten Meistertitel seit 2005 anstreben, schon bald keine Fragen nach dem Sieger aufkommen. Die St. Galler, deren letzter Meistertitel 15 Jahre zurückliegt, führten nach 18 Minuten 9:8. Aber schon am Ende der ersten Halbzeit machten die Kadetten mit einer 19:11-Führung alles klar. Sie konnten den Vorsprung danach auf bis zu 13 Tore ausbauen - auf die Differenz, mit der der Match auch zu Ende ging. Mann des Spiels war Kadetten-Goalie Nikola Portner. Er wurde nach 15 Minuten eingewechselt und zeigte danach 16 Paraden.

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Quelle: sda

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25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
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Quelle: Sportinformation (si)

 

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