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Klarer Derbysieger
Wacker Thun - bei dem der Torhüter Marc Winkler eine sehr gute Leistung zeigt - gewinnt das Kantonalderby gegen den BSV Bern Muri zu Hause deutlich 31:21.
Auf Final-Kurs
Die Spono Eagles feiern in der SPAR Premium League beim 34:29 (17:12) gegen Rotweiss Thun den sechsten Sieg in Serie und bleiben auf Playoff-Final-Kurs.
Balaton statt Thunersee
Rotweiss Thun muss für den Rest der Saison auf seine bisherige Topscorerin Sarina Strahm verzichten: Die 23-Jährige absolviert ein Studien-Semester im Ausland.
135 Volltreffer
In der SPAR Premium League feiern die vier Favoriten deutliche Siege und erzielen zusammen 135 Tore: Am meisten der LC Brühl beim 39:31 gegen Yellow Winterthur.
11.02.2016
NLA: Pfadi und Wacker Thun mit klaren Heimsiegen

Pfadi Winterthur und Wacker Thun kamen am 2. Spieltag der NLA-Finalrunde zu klaren Heimsiegen. Die Zürcher bodigten Kriens-Luzern 29:18, die Thuner schickten den BSV Bern-Muri mit einem 31:21 nach Hause. Winterthurs Keeper Aurel Bringolf legte mit 22 Paraden den Grundstein zum Erfolg. Die Gastgeber mussten trotz des Kantersieges nicht an die Grenze ihres Leistungsvermögens gehen und schonten die Kräfte für das Europacup-Wochenende mit dem Auswärtsspiel gegen Minsk.

Der BSV-Stammgoalie Dragan Marjanac liess sich bereits nach sieben Minuten und sieben Gegentreffern aus ebenso vielen Würfen auf sein Gehäuse auswechseln. Sein Ersatz Dominik Rosenberg machte die Sache ordentlich, zog aber gegen sein Gegenüber Marc Winkler klar den Kürzeren. Der Thuner Keeper zeigte 15 Paraden, ehe er für die Schluss-Viertelstunde Andreas Merz Platz machte. Der BSV wirkte im Angriff ideenlos und muss akzeptieren, dass die Thuner derzeit die Nummer 1 im Kanton Bern sind.

NLA, Finalrunde

Pfadi Winterthur - Kriens-Luzern 29:18 (13:8)
Wacker Thun - BSV Bern Muri 31:21 (18:10)

 

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Quelle: Sportinformation (Si)

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11.02.2016
SPL: Die Spono Eagles gewinnen gegen Rotweiss Thun

Die Spono Eagles haben in der SPAR Premium League das Nachholspiel gegen Rotweiss Thun am Mittwochabend mit 34:29 (17:12) gewonnen und damit den Rückstand auf Leader Brühl wieder auf drei Punkte verkürzt. Das Derby vom Sonntag auswärts gegen den LK Zug hat im Kampf um den Playoff-Final derweil einen wegweisenden Charakter.

Gegen die Berner Oberländerinnen lag Spono über die ganze Spielzeit in Führung, ohne sich aber jemals mit mehr als sechs Toren abzusetzen. Thun blieb im SPZ hartnäckig in Schlagdistanz, kam zwischenzeitlich wieder auf 17:19 (39.) heran, wurde den Eagles aber insgesamt nie mehr wirklich gefährlich. Lisa Frey war für die Nottwilerinnen zehnmal erfolgreich.

Der Vorsprung der Spono Eagles auf den drittplatzierten LK Zug beträgt nun bereits fünf Punkte. Das Derby vom Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Zug) könnte im Kampf um den Playoff-Final darum schon früh die Vorentscheidung bringen. Sollten die Nottwilerinnen gewinnen und den Abstand auf sieben Punkte ausbauen, muss der LK Zug die Hoffnung auf die erneute Titelverteidigung möglicherweise bereits begraben.

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Quelle: Marco Ellenberger | Bild: Hans Obertüfer.

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09.02.2016
Rotweiss Thun für den Rest der Saison ohne Sarina Strahm

Rotweiss Thun muss für den Rest der laufenden Saison auf Topscorerin Sarina Strahm verzichten. Im Rahmen ihres Studiums der Betriebswirtschaftslehre hat sich die 23-Jährige entschieden, die Chance zu packen und ein Semester im Ausland zu absolvieren. Sie hat das Berner Oberland bereits in Richtung Ungarn verlassen.

Sarina Strahm durchlief die Juniorinnenstufen beim TV Steffisburg, ehe sie 2007 zu Rotweiss Thun wechselte. Ihr Debüt in der SPL bestritt sie in der Saison 2012/2013, nachdem sie in vor allem in der ersten Liga sowie in der Landesauswahl der Juniorinnen aktiv gewesen war. Unter Trainer Peter Bachmann hat sich Sarina trotz einigen verletzungsbedingten Rückschlägen zur wurfstarken Akteurin gewandelt. In der laufenden Spielzeit war sie daher auch die Mobiliar-Topscorerin der Berner Oberländerinnen.

Rotweiss Thun wird die restlichen Spiele der Finalrunde auf die Rückraumspielerin verzichten müssen. "Der Verein ist zwar traurig, dass Sarina uns vorzeitig verlassen hat, war sie doch sowohl auf wie auch neben dem Spielfeld eine Bereicherung für uns. Dennoch danken wir ihr ganz herzlich für ihr Engagement und wünschen ihr für die Zeit in Ungarn nur das Beste", so Präsident Hans-Peter Zurbuchen.

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Quelle: Rotweiss Thun | Bild: René Jäger.

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08.02.2016
SPL: Auch Rotweiss Thun definitiv in der Finalrunde

In der SPAR Premium League hat sich die Zweiklassengesellschaft am Wochenende weiter verdeutlicht: Die vier Mannschaften über dem Trennstrich siegten gegen die vier Mannschaften darunter – und feierten allesamt Schützenfeste. In Bezug auf Final- und Abstiegsrunde sind damit bereits vier Spiele vor Schluss alle Entscheidungen gefallen.

Rotweiss Thun schaffte den nun auch rechnerisch sicheren Einzug in die besten Vier mit einem 31:22-Heimsieg gegen ATV/KV Basel. Der Mist war nach knapp 40 Minuten beim Stand von 20:13 für das Heimteam geführt. Flaka Dervisaj war für die Berner Oberländerinnen neunmal erfolgreich, davon sechsmal von der Siebenmeterlinie. Der LK Zug absolvierte derweil ein erfolgreiches Gastspiel beim BSV Stans: Der Schweizer Meister setzte sich souverän mit 32:20 durch und bleibt damit der Verfolger der beiden Spitzenteams.

Diese gaben sich am Wochenende keine Blösse: Die Spono Eagles gewannen auswärts gegen GC Amicitia Zürich nach 17:8-Pausenführung mit 33:19. Nachwuchs-Nationalspielerin Xenia Hodel überzeugte mit sieben Toren aus sieben Versuchen. Die beste Offensivleistung zeigte am Wochenende Leader Brühl – wenn dafür auch die Defensive etwas zu wünschen übrig liess. Die St. Gallerinnen gewannen gegen Yellow Winterthur mit 39:31 (22:16). Der vom Heimteam in der Schlussphase angestrebte 40. Treffer fiel eine Sekunde zu spät.

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Quelle: Marco Ellenberger | Bild: Felix Walker.

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25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
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Quelle: Sportinformation (si)

 

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