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Wir brauchen dich!
Vom 3. bis 6. Dezember findet in Zürich die WM-Qualifikation der Frauen statt. Es werden zahlreiche Helfer gesucht – jetzt anmelden und Vereinskasse aufbessern.
Starker Dämpfer
Die Kadetten verlieren in der Champions League gegen Saporoschje - trotz toller Aufholjagd - auch zuhause mit 32:37 und liegen nun in der Gruppe D auf Platz fünf.
Internationale Gäste
Mitte Januar ist master cup-Zeit: In diesem Jahr findet das Turnier für Nachwuchs-Nationalmannschaften bereits zum 16. Mal statt. Erneut mit vier SHV-Auswahlen.
Gute Perspektiven
Das Schweizer Frauen-Nationalteam bestreitet vom 3. bis 6. Dezember in Zürich
die WM-Qualifikation. SHV-Nationaltrainer Jesper Holmris im grossen Interview.
21.11.2014
WM-Qualifikation Frauen in Zürich: Helfer gesucht!

Vom 3. bis 6. Dezember organisiert der Schweizerische Handball-Verband (SHV) das WM-Qualifikations-Turnier der Frauen in Zürich. Mit Slowenien, Weissrussland, Griechenland und der Schweiz sind während fünf Tagen vier Nationalteams in der Limmatstadt zu Gast. Entsprechend gross ist der organisatorische Aufwand. Und hier kommen die Vereine und alle Interessierten ins Spiel: Der Organisator sucht für die Veranstaltung noch jede Menge Helfer. Eure Chance, die Vereinskasse aufzubessern: Pro geleistete Helferstunde entschädigt euch der SHV mit fünf Franken.
 


 
Helfer werden noch für folgende Bereiche gesucht:

Festwirtschaft/Grilleure
Mittwoch, Donnerstag und Samstag, jeweils 4 bis 6 Personen (min. 20 Jahre).

Tageskasse/Eingangskontrolle/Platzanweiser
Mittwoch, Donnerstag und Samstag, jeweils 8 Personen (min. 20 Jahre).

Wischer
Mittwoch, Donnerstag und Samstag, jeweils 2 Personen (min. 16 Jahre).

VIP-Catering/Welcome Desk
Samstag, 10 Personen (min. 20 Jahre)

Verkehrsdienst
Samstag, 3 Personen (min. 20 Jahre)

Abbau Infrastruktur
Samstagnachmittag, 5 Personen (min. 20 Jahre, Handwerker).

Fahnenträger/Einlaufkinder
Für das Prozedere an EHF-Spielen werden an jedem Spiel 6 Jugendliche (min. 14 Jahre) benötigt, welche die Fahnen auf das Feld tragen. Ausserdem gibt es für Kinder/Teams (bis 12 Jahre) die Möglichkeit, mit den Nationalteams bei der Vorstellung auf das Spielfeld zu laufen (16 Kinder pro Team). Diese Einsätze werden nicht entschädigt – eurem Team wird aber Gratis-Eintritt gewährt.

Anmeldung und Infos via Marina Lüscher (marina.luescher@handball.ch, 031 370 70 03).
 


 
WM-Qualifikation Frauen
Saalsporthalle, Zürich

Mittwoch, 3. Dezember
17.45 Uhr: Weissrussland – Griechenland
20.15 Uhr: Slowenien – Schweiz

Donnerstag, 4. Dezember
17.45 Uhr: Griechenland – Slowenien
20.15 Uhr: Schweiz – Weissrussland

Samstag, 6. Dezember
12.00 Uhr: Slowenien – Weissrussland
14.30 Uhr: Schweiz – Griechenland

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Quelle: Marco Ellenberger

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21.11.2014
Die Kadetten unterliegen Saporoschje auch zuhause

Die Achtelfinal-Ambitionen der Kadetten Schaffhausen in der Champions League haben einen argen Dämpfer erlitten. Das Team von Markus Baur unterlag dem ukrainischen Meister Motor Saporoschje auch im Heimspiel, und zwar 32:37. "Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir gewinnen", so die unmissverständliche Ansage des Schaffhauser Captains David Graubner vor der Partie. Die Kadetten verpassten jedoch die Revanche für die 26:31 Niederlage eine Woche zuvor in Kiew. Dadurch wurden sie in der Tabelle der Gruppe D von Saporoschje überholt und liegen nur noch auf dem 5. Tabellenplatz - nach Verlustpunkten sind sie gar Letzter. Die ersten vier erreichen die Achtelfinals.

In den ersten 20 Minuten war es keinem der beiden Teams gelungen, sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. Nach dem 10:9 (17.) kassierten die Kadetten allerdings zweimal drei Gegentore in Serie - zum 10:12 (21.) und vom 13:15 (26.) zum 13:18 (30.). Nach der ersten Halbzeit stand es 14:18. Wer nach der Pause auf eine Reaktion der Schaffhauser hoffte, wurde zunächst enttäuscht. Das Gegenteil war der Fall: Der Schweizer Meister erwischte einen mehr als schwachen Start in die zweite Hälfte und geriet bis zur 34. Minute 14:22 in Rückstand.

Erst danach zeigten die Schaffhauser, was in ihnen steckt. Sie spielten sich phasenweise in einen Rausch und verkürzten bis zur 50. Minute auf 27:29. Und dies, obwohl Manuel Liniger und Andrija Pendic zweimal alleine vor Richard Stochl gescheitert waren. Die Aufholjagd ermöglichte auch Kadettens 41-jähriger Goalietrainer Nenad Puljezevic - die Nummer 3 der Schaffhauser wehrte gleich drei Penaltys ab. Näher als bis auf zwei Treffer kam das Heimteam aber nicht mehr heran.

"Nach dem Hinspiel wussten wir genau, woran wir gescheitert sind", sagte Graubner, der mit acht Toren der beste Werfer seines Teams war. "Diesmal..." Den Einbruch nach der Pause konnte sich der Aufbauer nicht erklären. "Der eine oder andere war nicht bereit. Wir stehen nun mit dem Rücken zu Wand." Das sei allerdings bei den letzten beiden Male, als sie sich für die Achtelfinals qualifiziert hätten, auch der Fall gewesen. Es werde aber auf jeden Fall schwierig.

Am Anfang hatten die Kadetten die Vorgabe, aggressiver zu verteidigen, ordentlich umgesetzt. Sie machten sich aber das Leben mit unnötigen Fehlern selber schwer. Im Gegensatz zum Hinspiel gegen Saporoschje standen den Kadetten diesmal Liniger und Goalie Nikola Portner zur Verfügung, die Verletztenliste schrumpfte deshalb auf fünf Spieler. Während Portner nicht der erhoffte Rückhalt war, zeigte Liniger mit fünf Toren eine solide Leistung.

Im nächsten Spiel in der Champions League treffen die Kadetten am übernächsten Sonntag auswärts auf das polnische Topteam Kielce, das nach fünf Partien noch keinen Punkt abgeben hat. Die Aufgabe wird also nicht leichter.

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Quelle: Sportinformation (Si)

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20.11.2014
Der master cup 2015 mit vier SHV-Nationalteams

Bereits zum 16. Mal wird vom 16. bis 18. Januar 2015 der master cup für Nachwuchs-Nationalteams ausgetragen. Vier Auswahlen des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) stehen dabei im Einsatz; sie treffen auf Gegner aus sechs verschiedenen Ländern. Gespielt wird am Samstag und am Sonntag in Zug – sowie am Freitag traditionell an drei verschiedenen Orten in der Zentralschweiz: In diesem Jahr in Einsiedeln, Emmenbrücke und Wolhusen.

Die Highlights bilden die Auftritte der 1996er-Juniorinnen (Bezeichnung U20) sowie der 1996er-Junioren (Bezeichnung U19). Die U20-Frauen treffen in einem attraktiven Vierländerturnier auf Deutschland, Slowenien und die Slowakei, die U19-Männer bestreiten am Freitag sowie am Samstag jeweils ein Testspiel gegen die starke Handball-Nation Ungarn.

Ebenfalls in Turnierform spielen die Juniorinnen der Jahrgänge 1998 und jünger (Bezeichnung U18): Sie bekommen es von Freitag bis Sonntag mit Deutschland und Tschechien zu tun. Zusätzlich treffen die drei Nationen auf eine Zuger Auswahl, um allen Teams drei Spiele zu ermöglichen. Die U17-Junioren (1998 und jünger) bestreiten am master cup drei Testspiele gegen Frankreich. Der komplette Spielplan ist unter dem nachstehenden Link zu finden.


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Quelle: Marco Ellenberger

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20.11.2014
Jesper Holmris: «Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht»

Das Schweizer Frauen-Nationalteam bestreitet vom 3. bis 6. Dezember in Zürich die WM-Qualifikation. Gegner sind Slowenien, Weissrussland und Griechenland. Mitte Oktober haben sich die Schweizerinnen als Vorbereitung an einem Vierländerturnier mit drei starken Landesauswahlen messen können. Nationaltrainer Jesper Holmris blickt im Interview zurück auf die Partien in Tunesien – und natürlich auch voraus auf die WM-Ausscheidung in der Saalsporthalle.
 


 
Jesper, ihr seid im Oktober an einem Vierländerturnier mit Tunesien, Spanien und Holland auf drei starke Gegner getroffen. Wie hast du die Spiele damals erlebt?
Jesper Holmris: Es war für uns eine sehr wertvolle und grossartige Gelegenheit, in Tunesien gegen diese starken Gegner zu spielen. Im ersten Spiel gegen den Gastgeber haben wir mit dem Sieg auch gleich eine Überraschung geschafft. Das war eine sehr gute Leistung, wir sind mit viel Energie aufgetreten. Im zweiten Spiel gegen Spanien haben wir mehr Varianten ausprobiert, was aber nicht recht funktioniert hat. Wir waren entsprechend nicht zufrieden. Es war kämpferisch wie auch spielerisch nicht so gut wie zum Auftakt. Ich muss aber auch sagen, dass Spanien sehr stark war und uns mit der Verteidigung vor Probleme gestellt hat. Im dritten Spiel gegen Holland haben wir schlecht begonnen, dafür aber eine starke zweite Halbzeit gezeigt. Dort haben vor allem Nicole (Dinkel) und Karin (Weigelt) in ihrem jeweils 100. Länderspiel super Leistungen gezeigt.

Wie sieht deine sportliche Analyse der Länderspiele aus?
Jesper Holmris: Wenn man gegen Gegner dieses Kalibers spielen kann, sieht man deutlich, wo man steht. Unsere Verteidigung im Spiel sechs gegen sechs funktioniert sehr gut. Im Angriff machen wir aber zu viele einfache Fehler. Es zeigt unser Dilemma: Weil wir aus dem Positionsspiel kaum zu einfachen Toren kommen, müssen wir uns die Treffer erarbeiten. Dafür müssen wir schnell spielen. Wenn wir aber zu schnell spielen, machen wir Fehler. Und da werden wir jeweils hart bestraft. Wir müssen den richtigen Mix und die Balance finden. Je mehr Spiele wir aber auf diesem Niveau bestreiten können, desto weniger Fehler werden wir machen. Das Timing ist jetzt schon besser als noch vor ein paar Monaten, die Steigerung ist erkennbar. Als weiteren Punkt haben wir die Überzahlphasen:  Die müssen wir künftig besser ausnutzen. Es sind die beiden zentralen Punkte, an denen wir im Hinblick auf die WM-Qualifikation noch arbeiten müssen.

Wie ist das Team mit der Belastung der drei Spiele innert drei Tagen und der langen Anreise umgegangen?
Jesper Holmris: Das war kein Problem, im Gegenteil. Das Turnier in Tunesien war auch in dieser Hinsicht für uns sehr gut, weil erstmals seit längerer Zeit wieder alle Leistungsträgerinnen dabei waren. Wir haben gesehen, dass wir mit mehr Wechseln mehr Optionen und auch mehr Luft haben. Das war für uns gut uns wichtig zu sehen, gerade auch im Hinblick auf die WM-Qualifikation.

Wenn wir grad beim Thema sind: Wie schätzt du die Chancen der Schweiz an der WM-Qualifikation in Zürich ein?
Jesper Holmris: Wir wissen, dass es schwierig wird, gegen Slowenien zu gewinnen. Aber wir haben in der vergangenen Saison auch gesehen, dass es möglich ist. Slowenien ist natürlich der Favorit. Weissrussland ist etwas schwierig einzuschätzen. Es ist ein junges Team, das aber auch schon auf sich aufmerksam gemacht hat. Ich hoffe, dass in Zürich drei Teams auf Augenhöhe spielen, die sich auch gegenseitig Punkte wegnehmen. So könnten allenfalls auch zwei Siege zum Weiterkommen reichen. Gegen Griechenland, den dritten Gegner, müssen wir gewinnen.

Ist es ein Vorteil oder ein Nachteil, dass der Gegner im ersten Spiel gleich Slowenien heisst?
Jesper Holmris: Das spielt nicht so eine Rolle. Es gibt Argumente dafür und dagegen. Wir müssen einfach schauen, dass wir unsere Leistung bringen und ein gutes Spiel machen können. Sollten wir die Überraschung schaffen und mit einem Sieg starten, sähe es ja dann wirklich sehr gut aus.

Du hast deinen Vertrag als Schweizer Nationaltrainer vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Wie siehst du die vergangenen zwei Jahre im Rückblick? Und die Perspektiven für die Zukunft?
Jesper Holmris: Ich finde, dass wir heute schneller spielen, dass wir besser organisiert verteidigen und angreifen. Die Gegner haben Mühe, gegen unser 3-2-1 zu spielen. Einzelne Spielerinnen haben ausserdem individuelle Fortschritte gemacht, das ist auch ein Verdienst der Vereine, die gut arbeiten. Das hat man im Übrigen auch an den Resultaten gesehen, die Brühl, Zug oder Nottwil an den Vorbereitungsturnieren dieser Saison erreicht haben. Es zeigt, dass wir einen Schritt gemacht haben. Wir haben aber immer noch ein vergleichsweise schmales Kader und arbeiten mit vielen jungen Spielerinnen. Was es braucht, ist mehr Erfahrung. Darum sind Turniere wie jenes in Tunesien sehr wertvoll. Insgesamt sehe ich also eine gute Entwicklung, wir sind besser geworden. Es ist jetzt aber wichtig, dass wir weiter mit Kontinuität arbeiten können, und dass uns Leistungsträgerinnen wie Karin (Weigelt), Nicole (Dinkel), Manu (Brütsch) oder Ariane (Geissmann) erhalten bleiben.

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Quelle: Marco Ellenberger

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25.05.2011
KADETTEN ZUM FÜNFTEN MAL SCHWEIZER MEISTER

Die Kadetten Schaffhausen haben im Playoff-Final der Männer gegen Pfadi Winterthur auch das dritte Spiel gewonnen und die Best-of-5-Serie damit vorzeitig entschieden. Die Kadetten fertigten Pfadi vor 1400 Zuschauern im Schweizersbild gleich mit 38:25 ab. Für den aktuellen Branchenprimus ist es nach 2005, 2006, 2007 und 2010 der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Nach zwei hart umkämpften Finalspielen war die dritte Partie bereits nach der ersten Hälfte (17:11) vorentschieden. Dank sechs Toren in den ersten sieben Angriffen führten die Kadetten rasch 6:2 (9.) und liessen die Winterthurer in der Folge nicht mehr näher als bis auf zwei Tore herankommen. Das Heimteam agierte in der Offensive sehr geduldig und routiniert, liess den Ball so lange zirkulieren, bis sich eine Lücke auftat. Die Angriffseffizienz der Schaffhauser in den ersten 30 Minuten betrug sehr starke 71 Prozent.

In der Verteidigung nahmen die Kadetten Pfadis Topskorer Marco Kurth (1 Tor) aus dem Spiel, indem er quasi manngedeckt wurde. Auf diese taktische Massnahme wussten die Gäste kein Rezept; einzig Michal Svajlen (7 Treffer) vermochte bei den Winterthurern in der Offensive zu überzeugen. Zudem scheiterte Pfadi nicht weniger als 19-mal an Kadettens Torhüter Björgvin Gustavsson, der sich einen Tag nach seinem 26. Geburtstag mit einer weiteren Topleistung aus der Schweiz verabschiedete – der isländische Nationalgoalie und Publikumsliebling wechselt in die Bundesliga zu Magdeburg.
 
Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis zur 37. Minute auf 22:12 ab, worauf der Widerstand von Pfadi endgültig gebrochen war. So konnte die Mehrheit der 1400 Zuschauer in der Schweizersbildhalle frühzeitig mit der Meisterfeier beginnen. Zum besten Torschützen der Kadetten avancierte der Serbe Aleksandar Stojanovic mit neun Toren. Iwan Ursic traf siebenmal. Der Este Mait Patrail verabschiedete sich mit sechs Treffern nach Lemgo.

"Das war eine mehr als perfekte Saison", sagte Präsident Giorgio Behr. Captain David Graubner ergänzte: "Ich wüsste nicht, was wir in dieser Saison anders hätten machen können." In der Tat erreichten die Kadetten sämtliche Ziele: Nach 2004/2005 und 2006/2007 gewannen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double. Davor hatten sie den Supercup für sich entschieden und erstmals in der Champions League die Gruppenphase überstanden.
 
In der Schweiz war der Gewinn von drei Titeln nichts als logisch. Die Kadetten bewegen sich in einer eigenen Liga. Und wäre kurz vor dem Saisonstart nicht die Einführung eines Playoff-Finals beschlossen worden, hätte es keinerlei Spannung im Kampf um die Meistertrophäe gegeben. Denn in den ersten 30 Begegnungen gaben die Schaffhauser bloss vier Punkte ab, wobei sie nur einmal verloren (gegen Pfadi). In den letzten beiden Runden der Finalrunde setzte es noch Niederlagen gegen Wacker Thun und Kriens-Luzern ab, allerdings schonten die Kadetten dabei einige Spieler.
 
Trotz der Überlegenheit hatten die Kadetten "riesigen Respekt" (Behr) vor der Finalserie. Es sei nicht so einfach, wenn man während Wochen nicht gefordert werde und dann plötzlich gewinnen müsse. Graubner empfand es vor den Playoffs als "enorm schwierig". Es sei eine Belastung gewesen. Jeder habe einen Sieg erwartet. Der Druck sei enorm gewesen. Sie hätten sich "extrem lächerlich" machen können. Nun gewinnt er der Finalserie positive Aspekte ab: "Es macht mehr Spass, so Meister zu werden. Und für die Fans war es ein gutes Erlebnis. Pfadi hat uns mehr abverlangt, als uns lieb war." Von daher sei es sicher ein Traumfinal gewesen und sei die Genugtuung gross.

Behr verspürte nach dem Titelgewinn eine grosse Befriedigung: "Ich habe einen riesen Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft. Mit Ausnahme der letzten beiden Partien in der Finalrunde spielten wir unglaublich diszipliniert. Das muss man zuerst machen. Wir haben gegenüber der vorangegangenen Saison nochmals zugelegt, obwohl das Budget (dieses beträgt offiziell 2,5 Millionen Franken) um zehn Prozent reduziert wurde."
 
Für die kommende Spielzeit wird das Budget gemäss Behr nochmals um zehn Prozent reduziert. Dennoch werden die Kadetten erneut als klarer Favorit in die Saison steigen, umso mehr, als das Kader noch breiter besetzt sein wird. Bislang stehen den Abgängen von Björgvin Gustavsson (Magdeburg), Mait Patrail (Lemgo), Jan Filip (noch offen) und Fabio Baviera (Kriens-Luzern) die Zuzüge von Arunas Vaskevicius (GC Amicitia), Marko Vukelic (Kriens-Luzern), Nik Tominec (Maribor), Ruben Schelbert (RTV Basel) sowie Andrija Pendic (Suhr Aarau) gegenüber. Zudem dürfte als Nachfolger von Patrail der 19-jährige, 2,02 m grosse Deutsche Christian Dissinger (Ludwigshafen-Friesenheim) verpflichtet werden; dieser gilt als grosses Talent und ist gemäss Behr auch "ein sehr guter Abwehrspieler." Sie seien gut unterwegs, ist der Präsident deshalb überzeugt.
 
Sicher einen Schritt vorwärts machen die Kadetten bezüglich Halle, werden sie doch nicht mehr in der nicht sehr komfortablen Schweizersbildhalle, sondern in der bald fertiggestellten "BBC-Arena" spielen. Diese wird 2400 Sitz- sowie rund 700 Stehplätze umfassen. Für Behr ist die neue Halle ein "entscheidender Schritt". Graubner sprach davon, dass "ein kleiner Traum" in Erfüllung gehe.

Playoff-Final. Spiel 3: Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11). Endstand: 3:0.

Kadetten Schaffhausen – Pfadi Winterthur 38:25 (17:11)
Schweizersbild – 1400 Zuschauer – Sr. Wyss/Zowa.
Torfolge: 1:0, 1:1, 4:1, 4:2, 6:2, 8:4, 8:6, 10:8, 13:8, 14:10, 16:10, 17:11; 18:12, 22:12 (37.), 24:14, 24:16, 27:19, 29:19, 29:20, 31:20, 32:21, 32:23, 34:23, 34:24, 36:24, 36:25, 38:25.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen, 4mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.
Kadetten: Gustavsson; Kukucka (1), Goepfert (3), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2/1), Starczan (1/1), Cvijetic (2), Baviera, Jurca (6/2), Stojanovic (9), Bucher, Ursic (7/2).
Pfadi: Pramuk/Baur; Krauthoff (4), Kasapidis (1), Hess (3), Kurth (1), Grimm (2), Kipili (1), Steiner (1), Krieg (2), Scheuner (2), Svajlen (7), Tarhai (1).
Bemerkungen: Kadetten ohne Vrany. Pfadi ohne Bay (beide verletzt) und Severin Brüngger (Beruf). Gustavsson hält Penalties von Kurth (4./2:1) und Krieg (49./28:19). Baur hält Penalty von Ursic (21./10:8).

Die Kadetten feiern ihren fünften Meistertitel. (Bild: FOTO WAGNER)

      
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Quelle: Sportinformation (si)

 

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