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ERIMA-Teamwettbewerb
Die Chance für alle Teams: Besucht am 4. Mai als Mannschaft (mindestens 6 Personen) das Länderspiel in Biel und gewinnt einen neuen Trikotsatz von ERIMA.
Live im Free TV
Die beiden EM-Qualifikations-Spiele gegen Portugal sind nächste Woche live im Fernsehen zu sehen. Das Heimspiel auf SRF zwei, das Auswärtsspiel auf TV24.
Freud und Leid
Fortitudo Gossau gewinnt das Abstiegsendspiel beim RTV 1879 Basel mit 30:28 (15:14) und rettet sich in die Barrage. Die Basler steigen in die Nationalliga B ab.
«Der Vergleich ist spannend»
Nächste Woche stehen für die Schweiz die wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele gegen Portugal auf dem Programm. Nationaltrainer Michael Suter im Interview.
28.04.2017
ERIMA-Wettbewerb: Am Länderspiel neuen Trikotsatz gewinnen

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag, 4. Mai, in der Bieler TISSOT Arena ihr wegweisendes Heimspiel in der EM-Qualifikation gegen Portugal. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter will sich mit einem Sieg alle Optionen für den weiteren Verlauf der Ausscheidung offenhalten und ist auf die Unterstützung des Publikums angewiesen.

Ihr seid also gefordert – und ihr könnt dabei sogar etwas gewinnen. Füllt das Wettbewerbs-Formular aus und besucht als Team (mindestens 6 Personen) das Länderspiel in Biel. Unser Partner ERIMA verlost unter allen teilnehmenden Teams, die in Biel anwesend sind, einen neuen Trikotsatz. Dazu gibt es ein Nationalmannschafts-Trikot mit allen Unterschriften.

Übrigens: Für das Länderspiel gegen Portugal sind die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt verfügbar. Den entsprechenden Rabattcode für die Buchung bei Ticketcorner erhält ihr direkt bei eurem Verein. Und aufgepasst: Die Teamtickets sind sehr begehrt. Der SHV hat das Kontingent aufgrund der grossen Nachfrage noch einmal etwas aufgestockt. Rund 200 der vergünstigten Tickets sind nun noch im Angebot.

Selbstverständlich können auch Teams am Wettbewerb teilnehmen, die bereits Tickets für das Länderspiel in Biel erworben haben. Die Gewinner des Wettbewerbs werden am 4. Mai in der TISSOT Arena ausgelost und bekanntgegeben. Gewinnberechtigt sind nur anwesende Teams. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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27.04.2017
EM-Qualifikation: Beide Spiele gegen Portugal live im TV

Die beiden wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele der Schweizer Handball-Nationalmannschaft gegen Portugal von kommender Woche sind live im Free TV zu sehen. Das Heimspiel vom nächsten Donnerstag, 4. Mai, in Biel (Anpfiff um 19 Uhr) wird live auf SRF zwei übertragen. Das Auswärtsspiel vom Sonntag, 7. Mai, in Loule (Anpfiff um 16 Uhr, MEZ) ist in der Schweiz live auf TV24 zu sehen.

Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter will sich mit zwei Siegen alle Optionen für den weiteren Verlauf der EM-Qualifikation offenhalten. Für das Heimspiel in der Bieler TISSOT Arena sind bereits über 2'500 Tickets abgesetzt. Der Vorverkauf läuft weiter bei Ticketcorner.

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Quelle: Marco Ellenberger

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26.04.2017
NLA: RTV 1879 Basel muss absteigen, Fortitudo Gossau in der Barrage

Der RTV 1879 Basel steigt nach zuletzt zwei Jahren aus der NLA ab. Die Basler verloren das entscheidende Direktduell am letzten Spieltag der Abstiegsrunde daheim gegen Fortitudo Gossau mit 28:30 (14:15). Die Gäste retten sich mit dem Auswärtssieg in die Barrage.

Vor einer eindrucksvollen Kulisse von etwas mehr als 1'000 Zuschauern, darunter rund 80 mitgereiste Gästefans, startete Fortitudo selbstbewusst und mit hohem Tempo in die Partie. In der Startviertelstunde wurden die Basler regelrecht überrannt (15./6:11). Der reaktivierte Pascal Stauber kam daraufhin ins Spiel und sorgte mit einigen Paraden dafür, dass die Heimmannschaft sich nach und nach fing. Zur Pause führte Fortitudo, auch aufgrund einer siebenminütigen Torflaute, nur noch mit einem Treffer.

Der RTV Basel, der einen Sieg benötigt hätte, um in der Tabelle noch an den Ostschweizern vorbeizuziehen, forderte Gossau alles ab, schaffte es allerdings mehrfach nicht, bei Gleichstand in Führung zu gehen. Für Gossau, das zu keiner Zeit in Rückstand lag, war es der siebte Sieg in Folge. Stärkste Akteure auf Seiten der Gäste waren Philipp Jochum, der in etwas mehr als 30 Minuten elf Paraden (46 Prozent) zeigte, sowie Christoph Piske.

Die Ostschweizer holten in der Abstiegsrunde neun Punkte mehr als die Basler und haben nun die Chance, sich den Klassenerhalt gegen den Zweiten der NLB, die Lakers Stäfa, im Mai in zwei Barragespielen zu sichern (unbestätigte Spieltermine: 13. und 20. Mai).
 



Stimmen zur Partie
Trainer Rolf Erdin schaffte mit seinem Team einen kaum für möglich gehaltenen Exploit, der Fortitudo Gossau weiter vom Klassenerhalt träumen lässt. Nach dem Spiel war seine Erleichterung deutlich spürbar:
"Wir wussten, dass es heute ein hartes und umkämpftes Spiel werden würde. Wir haben uns vor den letzten drei Spielen vorgenommen alle zu gewinnen. Jetzt sind wir froh und glücklich unser Saisonziel mit biegen und brechen erreicht zu haben. In der Abstiegsrunde haben wir es geschafft uns besser auf unsere Stärken zu besinnen, wir sind auch im Kopf freier geworden. Wir haben das gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Auch wenn das zugegeben vielleicht nicht so viel ist, so haben wir es uns doch verdient ein weiteres Jahr unsere Leistung aus der Vorsaison bestätigen zu können. Ganz klar kämpfen wir immer noch gegen den Abstieg, aber wir kennen die Barrage, wissen, was dort gefragt ist und arbeiten ab jetzt daran, noch zwei weitere Siege einzufahren."

Linkshänder Rares Jurca steuerte in der Finalissima fünf Treffer für Basel bei, zu einem Sieg reichten jedoch auch seine Tore nicht. Ernüchternd aber auch durchaus selbstkritisch fällt sein Fazit nach dem bitteren und knappen Abstieg aus:
"Wir haben über die Saison gesehen nie wirklich reingefunden. Ein Sieg und dann wieder eine Reihe von Niederlagen, so konnten wir uns kein Selbstvertrauen aufbauen. Die körperliche Präsenz und Physis, die wir letzte Saison vor allem zu Hause hatten, haben wir dieses Jahr verloren. Wir waren zu ängstlich. Diese Tugenden erst im Endspurt zu zeigen, ist einfach zu wenig. Das Spiel heute war symptomatisch für die Saison. Wir sind dran, schaffen es aber nicht uns zu belohnen - uns hat eindeutig der Killerinstink gefehlt. Wir haben mehrere Spiele hoch geführt und dennoch Punkte abgegeben, die uns jetzt schlussendlich gefehlt haben."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

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25.04.2017
Michael Suter im Interview vor den Portugal-Spielen

In der kommenden Woche trifft die Schweizer Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation zweimal auf Portugal: Zunächst am Donnerstag, 4. Mai, in der Bieler TISSOT Arena, drei Tage später auswärts in Loule. Die Partien haben wegweisenden Charakter: Wer zweimal gewinnt, hält sich alle Optionen für den weiteren Verlauf der Ausscheidung offen. Nationaltrainer Michael Suter im Interview über den Gegner, die Favoritenrolle und das Erfolgsgeheimnis.
 



Michael Suter, Sie haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv mit der portugiesischen Nationalmannschaft auseinander gesetzt. Auf was für einen Gegner trifft die Schweiz?
Michael Suter: Portugal hat eine über Jahre eingespielte Nationalmannschaft, deren tragende Spieler heute im optimalen Leistungsalter sind. Die Mannschaft ist jetzt auf dem Zenit ihrer Entwicklung und hat entsprechend grosse Ziele. Wir sind im Gegensatz dazu an einem ganz anderen Punkt in unserer Entwicklung – wir stehen erst am Anfang des Wegs, den Portugal in den letzten Jahren gegangen ist. Aber wir haben natürlich trotzdem bereits unsere Ambitionen. Darum ist der Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt sehr spannend.

Objektiv eingeordnet liegen der Erfolgsdruck sowie auch die Favoritenrolle vor allem auf der Seite Portugals. Würden Sie das unterschreiben?
Michael Suter: Ja, die Favoritenrolle liegt klar bei Portugal. Sie sind im Ranking vor uns klassiert, verfügen über mehr Erfahrung und haben in den vergangenen Jahren klar mehr erreicht als wir. Sie müssen mit ihrer routinierten Mannschaft nun Resultate liefern. Für uns spielt das in der Ausgangslage aber keine Rolle; wir haben Respekt vor allen Gegnern. Aber wir haben den Anspruch, gegen jeden Gegner erfolgreich zu sein. Und wir wollen auch gegen Portugal gewinnen.

Wie kann ihre Mannschaft in so einer Situation die fehlende Erfahrung kompensieren?
Michael Suter: Wenn das Spiel losgeht, ist das kein Thema mehr. Unsere Jungs werden alles hineinwerfen. Sie haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie auf der grossen Bühne gut spielen und sich auch unter Druck das Konzept halten können. Wir werden auf diese Weise alles daran setzen, Portugal alles abzuverlangen.

Was für einen Auftritt erwarten Sie von ihrer Mannschaft?
Michael Suter: Ich erwarte wie immer einen leidenschaftlichen Auftritt. Das ist die Grundvoraussetzung. Jeder Spieler muss immer mit vollem Herzblut dabei sein. Ausserdem braucht es volle Konzentration auf die jeweilige Rolle und die entsprechenden Aufgaben. Es geht darum, dass jeder den Job ausführt, den er zu tun hat.

Ist dies das Geheimnis, um in solchen Spielen eine Überraschung zu schaffen?
Michael Suter: Die Ergebnisse sind immer eine Folge dessen, was wir machen. Wir arbeiten nun seit einem Jahr zusammen an dieser Entwicklung und wir haben uns stetig verbessert, sind immer mehr zusammengewachsen. In den meisten Spielen haben wir bisher sehr gute Leistungen abgerufen. Es geht für uns aber weiterhin vor allem darum, jedes Spiel so erfolgreich zu gestalten wie möglich. Wir haben unseren Auftrag und unseren Plan. Und daran werden wir uns auch gegen Portugal halten.
 


 
EM-Qualifikation Männer


Schweiz – Portugal
Donnerstag, 4. Mai, 19 Uhr, TISSOT Arena, Biel

Portugal – Schweiz
Sonntag, 7. Mai, 16 Uhr (MESZ), Loule (Portugal)

 

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Quelle: Marco Ellenberger

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28.04.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Die entscheidende Meisterschaftsphase in der SPL1 ist voll im Gange. Alle acht Teams sind derzeit mehr als einmal in der Woche auf dem Feld und ringen um die letzten Punkte im Kampf um Meisterschaft und Abstieg. Wir blicken zurück auf die Woche und voraus auf das Wochenende.

Finalrunde - Rückblick
Der LK Zug (3.) siegte auswärts bei Playoff-Konkurrent Spono Eagles (2.) denkbar knapp mit 26:25 (14:15) und schloss damit punktemässig zum Titelverteidiger auf. Die Zugerinnen trafen bereits in der 57. Minute zum 26. Mal und brachten anschliessend mit Glück, Geschick und drei Paraden von Marion Betschart den Sieg über die Runden. Die Eagles verpassten es nach dem Sieg über Leader Brühl den zweiten Big Point nachzulegen.

Problemlos kam der LC Brühl (1.) zu seinen ersten zwei Punkten in der Finalrunde. Die Auswärtspartie bei Rotweiss Thun (4.) war bereits in Halbzeit 1 vorentschieden, als sich die St. Gallerinnen einen Sechs-Tore-Vorsprung herausarbeiten konnten (17:11). Am Ende hiess es 35:20 für die Gäste. Damit zerschlugen sich auch die letzten rechnerischen Chancen von Rotweiss auf einen Einzug ins Playoff-Finale.

Finalrunde - Vorschau
Drittes Auswärtsspiel in Serie für den LC Brühl. Am Sonntag um 17 Uhr trifft der Spitzenreiter in der Zuger Sporthalle auf den LK Zug (3.). Mit einem weiteren Auswärtssieg könnte sich das Team von Trainer Werner Bösch einen Vier-Punkte-Polster im Kampf um das Playoff-Finale verschaffen. Die Innerschweizerinnen liegen vor dem Spiel gerade einmal zwei Punkte hinter dem Leader aus der Ostschweiz und werden versuchen punktemässig zu Brühl aufzuschliessen.

Die ungeliebte Reise zum Angstgegner steht für die Spono Eagles (2.) bevor. Am Sonntag reist der Titelverteidiger zu Rotweiss Thun (4.), der die Eagles um 15 Uhr in der Sporthalle Gotthelf empfängt. Die Eagles verloren in 2017 bereits zweimal im Berner Oberland - kommt eine weitere Pleite hinzu, dann sammeln die Gastgeber die ersten Punkte in der Finalrunde und Spono würde wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft liegen lassen.

Entscheidungsrunde - Rückblick
Die SG ATV/KV Basel (8.) kassierte bei Konkurrent Yellow Winterthur (5.) eine weitere Niederlage und steht nun unmittelbar vor dem Abstieg in die SPL2. Bis zur 20. Minute hielten die Gäste die Partie ausgeglichen (9:9), danach setzten sich Yellow nach und nach ab. Am Ende verloren die Frauen vom Rheinknie 20:28 (11:14) und liegen nun vier Runde vor Saisonende acht Punkte hinter Stans.

Die Stanserinnen verloren ihrerseits das wichtige Duell im Kampf um den sicheren Klassenerhalt gegen den HSC Kreuzlingen (6.) mit 18:20 (7:9) und liegen nun zwei Punkte hinter den Aufsteigerinnen auf Rang 7. Nach 58 Minuten stand es noch 17:17 unentschieden, ehe die Gäste sich entscheidend absetzen konten.

Entscheidungsrunde - Vorschau
Gelingt dem Schlusslicht Basel ein letztes Aufbäumen oder sammelt der BSV Stans (7.) wichtige Punkte im Abstiegskampf? Diese Frage stellt sich am Sonntag um 14 Uhr im Sandgruben in Basel, wenn die SG ATV/KV Basel versucht den letzten Strohhalm in Sachen Klassenerhalt zu greifen. Gelingt den Frauen vom Rheinknie kein Sieg, dann ist der Abstieg aus der SPL1 besiegelt.

Bereits am Samstag stehen sich im Egelsee in Kreuzlingen um 18 Uhr der gastgebende HSC und Yellow Winterthur (5.) gegenüber. Für die bereits sicheren Frauen aus Winterthur ist das Duell mit dem Aufsteiger nicht mehr als eine Pflichtaufgabe. Der HSC Kreuzlingen (6.) braucht derweil weiterhin jeden Punkt im Fernduell mit Stans, bei dem am Ende nur eines der beiden Teams sicher die Klasse hält. Der dritte Sieg in Serie wäre hierfür mehr als hilfreich.

SPL-Livestream
Alle Spiele der SPAR Premium League werden auf der Plattform handballTV übertragen. Verfolgen Sie das Spiel Ihrer Lieblingsmannschaft live und exklusiv.

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Quelle: Matthias Schlageter

28.04.2017
ERIMA-Wettbewerb: Am Länderspiel neuen Trikotsatz gewinnen

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag, 4. Mai, in der Bieler TISSOT Arena ihr wegweisendes Heimspiel in der EM-Qualifikation gegen Portugal. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter will sich mit einem Sieg alle Optionen für den weiteren Verlauf der Ausscheidung offenhalten und ist auf die Unterstützung des Publikums angewiesen.

Ihr seid also gefordert – und ihr könnt dabei sogar etwas gewinnen. Füllt das Wettbewerbs-Formular aus und besucht als Team (mindestens 6 Personen) das Länderspiel in Biel. Unser Partner ERIMA verlost unter allen teilnehmenden Teams, die in Biel anwesend sind, einen neuen Trikotsatz. Dazu gibt es ein Nationalmannschafts-Trikot mit allen Unterschriften.

Übrigens: Für das Länderspiel gegen Portugal sind die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt verfügbar. Den entsprechenden Rabattcode für die Buchung bei Ticketcorner erhält ihr direkt bei eurem Verein. Und aufgepasst: Die Teamtickets sind sehr begehrt. Der SHV hat das Kontingent aufgrund der grossen Nachfrage noch einmal etwas aufgestockt. Rund 200 der vergünstigten Tickets sind nun noch im Angebot.

Selbstverständlich können auch Teams am Wettbewerb teilnehmen, die bereits Tickets für das Länderspiel in Biel erworben haben. Die Gewinner des Wettbewerbs werden am 4. Mai in der TISSOT Arena ausgelost und bekanntgegeben. Gewinnberechtigt sind nur anwesende Teams. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Quelle: Marco Ellenberger

ERIMA-Teamwettbewerb
Die Chance für alle Teams: Besucht am 4. Mai als Mannschaft (mindestens 6 Personen) das Länderspiel in Biel und gewinnt einen neuen Trikotsatz von ERIMA.
28.04.2017
Programmheft für das Länderspiel gegen Portugal

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am nächsten Donnerstag in der TISSOT Arena in Biel auf Portugal. Für das wegweisende EM-Qualifikations-Spiel sind schon über 2'500 Tickets weg – der Vorverkauf läuft bei Ticketcorner. Die Partie (Anpfiff 19 Uhr) ist auf SRF zwei live zu sehen. Das Programmheft gibt es bereits jetzt zum Durchblättern. Hopp Schwiiz!
 

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Quelle: Marco Ellenberger

27.04.2017
Samir Sarac wird neuer Trainer des RTV 1879 Basel

Der Basler Handball-Traditionsverein RTV 1879 Basel, am Mittwochabend nach einer Niederlage im Showdown gegen Fortitudo Gossau in die NLB abgestiegen, hat im Hinblick auf die Saison 2017/2018 einen neuen Trainer verpflichtet. Der 52-jährige kroatisch-schweizerische Doppelbürger Samir Sarac hat in Basel einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Er wird Nachfolger von Silvio Wernle, der Ende Februar 2017 Joop Fiege ersetzt hatte.

Samir Sarac ist in der Schweizer Handballszene seit über 20 Jahren eine feste Grösse, und zwar als Spieler und Trainer. Sein Stammverein ist Banja Luka (Bosnien). 1994 kam Sarac in die Schweiz und war in der Folge als Spieler für Stans, Zofingen und Endingen aktiv (insgesamt zehn Jahre als profilierter Torschütze in der NLA). Danach machte sich Samir Sarac als Trainer bei Kadetten Espoirs Schaffhausen, Grasshoppers Zürich, Endingen sowie beim TV Zofingen (Männer und Frauen) einen Namen.

Seit Juni 2016 ist er als Trainer im regionalen Leistungszentrum (RLZ) Nordwestschweiz des Schweizerischen Handballverbandes (SHV) tätig. "Ich bin seit bald einem Jahr vier Mal pro Woche in der Nordwestschweiz und fühle mich sehr wohl hier. Beim RTV herrscht eine einzigartige Handball-Leidenschaft und die Ziele sind klar", begründet Sarac seinen Schritt zum RTV.

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Quelle: RTV 1879 Basel

27.04.2017
EM-Qualifikation: Beide Spiele gegen Portugal live im TV

Die beiden wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele der Schweizer Handball-Nationalmannschaft gegen Portugal von kommender Woche sind live im Free TV zu sehen. Das Heimspiel vom nächsten Donnerstag, 4. Mai, in Biel (Anpfiff um 19 Uhr) wird live auf SRF zwei übertragen. Das Auswärtsspiel vom Sonntag, 7. Mai, in Loule (Anpfiff um 16 Uhr, MEZ) ist in der Schweiz live auf TV24 zu sehen.

Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter will sich mit zwei Siegen alle Optionen für den weiteren Verlauf der EM-Qualifikation offenhalten. Für das Heimspiel in der Bieler TISSOT Arena sind bereits über 2'500 Tickets abgesetzt. Der Vorverkauf läuft weiter bei Ticketcorner.

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Quelle: Marco Ellenberger

Live im Free TV
Die beiden EM-Qualifikations-Spiele gegen Portugal sind nächste Woche live im Fernsehen zu sehen. Das Heimspiel auf SRF zwei, das Auswärtsspiel auf TV24.
27.04.2017
Keeper Fabian Pellegrini wechselt in die 3. Bundesliga

Fabian Pellegrini wird ab der kommenden Saison das Tor des deutschen Traditionsvereins 1. VfL Potsdam hüten. Der Junioren-Nationalspieler von den Lakers Stäfa ersetzt bei den Adlern, die in der 3. Bundesliga spielen, den langjährigen Stammtorhüter Sebastian Schulz, der seine sportliche Karriere nach dieser Saison beenden wird. Vorher will Fabian Pellegrini mit den Stäfnern in der Barrage gegen Gossau noch den Aufstieg in die NLA schaffen.

"Auf die Herausforderung in Potsdam freue ich mich riesig. Dieser Wechsel ist sportlich wie privat ein sehr grosser Schritt für mich. Ich bin sehr glücklich, ein Teil der Familie der Adler zu werden und bin überzeugt, dass ich mich in dem professionellen Umfeld des VfL weiter entwickeln werde", sagt Pellegrini zu der bisher grössten Veränderung in seinem Leben. VfL-Trainer Alexander Haase ist von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugt: „Fabian hat im Probetraining gezeigt, wozu er in der Lage ist und wird menschlich wie sportlich gut in unsere Mannschaft passen. Ich freue mich auf ihn und seine weitere Entwicklung in Potsdam."

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Quelle: Lakers Stäfa/1. VfL Potsdam

26.04.2017
NLA: RTV 1879 Basel muss absteigen, Fortitudo Gossau in der Barrage

Der RTV 1879 Basel steigt nach zuletzt zwei Jahren aus der NLA ab. Die Basler verloren das entscheidende Direktduell am letzten Spieltag der Abstiegsrunde daheim gegen Fortitudo Gossau mit 28:30 (14:15). Die Gäste retten sich mit dem Auswärtssieg in die Barrage.

Vor einer eindrucksvollen Kulisse von etwas mehr als 1'000 Zuschauern, darunter rund 80 mitgereiste Gästefans, startete Fortitudo selbstbewusst und mit hohem Tempo in die Partie. In der Startviertelstunde wurden die Basler regelrecht überrannt (15./6:11). Der reaktivierte Pascal Stauber kam daraufhin ins Spiel und sorgte mit einigen Paraden dafür, dass die Heimmannschaft sich nach und nach fing. Zur Pause führte Fortitudo, auch aufgrund einer siebenminütigen Torflaute, nur noch mit einem Treffer.

Der RTV Basel, der einen Sieg benötigt hätte, um in der Tabelle noch an den Ostschweizern vorbeizuziehen, forderte Gossau alles ab, schaffte es allerdings mehrfach nicht, bei Gleichstand in Führung zu gehen. Für Gossau, das zu keiner Zeit in Rückstand lag, war es der siebte Sieg in Folge. Stärkste Akteure auf Seiten der Gäste waren Philipp Jochum, der in etwas mehr als 30 Minuten elf Paraden (46 Prozent) zeigte, sowie Christoph Piske.

Die Ostschweizer holten in der Abstiegsrunde neun Punkte mehr als die Basler und haben nun die Chance, sich den Klassenerhalt gegen den Zweiten der NLB, die Lakers Stäfa, im Mai in zwei Barragespielen zu sichern (unbestätigte Spieltermine: 13. und 20. Mai).
 



Stimmen zur Partie
Trainer Rolf Erdin schaffte mit seinem Team einen kaum für möglich gehaltenen Exploit, der Fortitudo Gossau weiter vom Klassenerhalt träumen lässt. Nach dem Spiel war seine Erleichterung deutlich spürbar:
"Wir wussten, dass es heute ein hartes und umkämpftes Spiel werden würde. Wir haben uns vor den letzten drei Spielen vorgenommen alle zu gewinnen. Jetzt sind wir froh und glücklich unser Saisonziel mit biegen und brechen erreicht zu haben. In der Abstiegsrunde haben wir es geschafft uns besser auf unsere Stärken zu besinnen, wir sind auch im Kopf freier geworden. Wir haben das gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Auch wenn das zugegeben vielleicht nicht so viel ist, so haben wir es uns doch verdient ein weiteres Jahr unsere Leistung aus der Vorsaison bestätigen zu können. Ganz klar kämpfen wir immer noch gegen den Abstieg, aber wir kennen die Barrage, wissen, was dort gefragt ist und arbeiten ab jetzt daran, noch zwei weitere Siege einzufahren."

Linkshänder Rares Jurca steuerte in der Finalissima fünf Treffer für Basel bei, zu einem Sieg reichten jedoch auch seine Tore nicht. Ernüchternd aber auch durchaus selbstkritisch fällt sein Fazit nach dem bitteren und knappen Abstieg aus:
"Wir haben über die Saison gesehen nie wirklich reingefunden. Ein Sieg und dann wieder eine Reihe von Niederlagen, so konnten wir uns kein Selbstvertrauen aufbauen. Die körperliche Präsenz und Physis, die wir letzte Saison vor allem zu Hause hatten, haben wir dieses Jahr verloren. Wir waren zu ängstlich. Diese Tugenden erst im Endspurt zu zeigen, ist einfach zu wenig. Das Spiel heute war symptomatisch für die Saison. Wir sind dran, schaffen es aber nicht uns zu belohnen - uns hat eindeutig der Killerinstink gefehlt. Wir haben mehrere Spiele hoch geführt und dennoch Punkte abgegeben, die uns jetzt schlussendlich gefehlt haben."

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Freud und Leid
Fortitudo Gossau gewinnt das Abstiegsendspiel beim RTV 1879 Basel mit 30:28 (15:14) und rettet sich in die Barrage. Die Basler steigen in die Nationalliga B ab.
26.04.2017
NLA: Finalissima im Abstiegskampf zwischen Basel und Gossau

Letzter Spieltag in der Abstiegsrunde der NLA: Im direkten Duell zwischen dem RTV 1879 Basel und Fortitudo Gossau entscheidet sich, welcher der beiden Clubs den direkten Gang in die NLB antreten muss und wer in der Barrage eine zweite Chance zum Klassenerhalt erhält.

Die Ausgangslage: Sowohl Fortitudo Gossau (9.) als auch der RTV 1879 Basel (10.) müssen um den Klassenerhalt fürchten. Die Ostschweizer haben vor der Finalissima 20 Punkte, die Basler liegen mit 19 Zählern einen Punkt dahinter. Klar ist, am Mittwoch steigt eines der beiden Teams direkt ab. Der Sieger des Endspiels hat die Chance in zwei Barrage-Spielen gegen die Lakers Stäfa, Zweitplatzierter der NLB, den Klassenerhalt noch auf Umwegen zu schaffen.

Die Szenarien: Basel muss sein Heimspiel gewinnen, andernfalls steigt das Team vom Rheinknie in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg erneut in die NLB ab. Endet die Partie unentschieden oder feiert Gossau einen Auswärtssieg, dann rettet sich Fortitudo in die Barrage.

Die Bilanz: Blickt man auf die fünf Duelle der laufenden Saison, dann sind die Gäste eindeutig der Favorit. Die Ostschweizer gewannen vier Spiele, eine Partie in Basel endete unentschieden. Auch der Blick auf alle Spiele seit der Saison 2000/01 spricht gegen den RTV. Die Basler gewannen 14 von 33 Duellen, Fortitudo siegte 18 Mal, bei einem Unentschieden.

RTV 1879 Basel: Spät, sehr spät ist die Heimmannschaft in der Abstiegsrunde angekommen. Nach sechs Pleiten aus neun Spielen meldete sich der letztjährige Aufsteiger mit zuletzt zwei Siegen in Serie im Abstiegskampf zurück. Sechs Punkte aus den letzten vier Spielen deuten einen Aufwärtstrend an, der mit einem weiteren Sieg zumindest zu einem Teilerfolg im Abstiegskampf führt.

Fortitudo Gossau: Nicht wenige hatten die Gäste bereits vor der Abstiegsrunde schon in der NLB gesehen. Gerade einmal vier Punkte sammelte Gossau in 18 Hauptrundenpartien. Die Ostschweizer zeigten aber einmal mehr ihren Kampfgeist und verdeutlichten, weshalb sie mittlerweile in der neunten Saison mit bescheidenen Mitteln stets die Klasse halten konnten. Acht von elf Abstiegsrundenspielen wurden gewonnen, dazu gab es zuletzt sechs Siege in Serie.

Das Spiel: Los geht's am Mittwoch um 20.30 Uhr im Rankhof in Basel. Beide Teams haben im Vorfeld mächtig die Werbetrommel gerührt, um vor Ort auf die Unterstützung der Fans zählen zu können. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat wie gewohnt die Möglichkeit, den Match via kommentiertem Livestream exklusiv zu verfolgen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Showdown
Der RTV 1879 Basel und Fortitudo Gossau treffen zum ultimativen Entscheidungsduell im Abstiegskampf aufeinander. Der Verlierer der Partie steigt direkt in die NLB ab.
25.04.2017
Michael Suter im Interview vor den Portugal-Spielen

In der kommenden Woche trifft die Schweizer Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation zweimal auf Portugal: Zunächst am Donnerstag, 4. Mai, in der Bieler TISSOT Arena, drei Tage später auswärts in Loule. Die Partien haben wegweisenden Charakter: Wer zweimal gewinnt, hält sich alle Optionen für den weiteren Verlauf der Ausscheidung offen. Nationaltrainer Michael Suter im Interview über den Gegner, die Favoritenrolle und das Erfolgsgeheimnis.
 



Michael Suter, Sie haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv mit der portugiesischen Nationalmannschaft auseinander gesetzt. Auf was für einen Gegner trifft die Schweiz?
Michael Suter: Portugal hat eine über Jahre eingespielte Nationalmannschaft, deren tragende Spieler heute im optimalen Leistungsalter sind. Die Mannschaft ist jetzt auf dem Zenit ihrer Entwicklung und hat entsprechend grosse Ziele. Wir sind im Gegensatz dazu an einem ganz anderen Punkt in unserer Entwicklung – wir stehen erst am Anfang des Wegs, den Portugal in den letzten Jahren gegangen ist. Aber wir haben natürlich trotzdem bereits unsere Ambitionen. Darum ist der Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt sehr spannend.

Objektiv eingeordnet liegen der Erfolgsdruck sowie auch die Favoritenrolle vor allem auf der Seite Portugals. Würden Sie das unterschreiben?
Michael Suter: Ja, die Favoritenrolle liegt klar bei Portugal. Sie sind im Ranking vor uns klassiert, verfügen über mehr Erfahrung und haben in den vergangenen Jahren klar mehr erreicht als wir. Sie müssen mit ihrer routinierten Mannschaft nun Resultate liefern. Für uns spielt das in der Ausgangslage aber keine Rolle; wir haben Respekt vor allen Gegnern. Aber wir haben den Anspruch, gegen jeden Gegner erfolgreich zu sein. Und wir wollen auch gegen Portugal gewinnen.

Wie kann ihre Mannschaft in so einer Situation die fehlende Erfahrung kompensieren?
Michael Suter: Wenn das Spiel losgeht, ist das kein Thema mehr. Unsere Jungs werden alles hineinwerfen. Sie haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sie auf der grossen Bühne gut spielen und sich auch unter Druck das Konzept halten können. Wir werden auf diese Weise alles daran setzen, Portugal alles abzuverlangen.

Was für einen Auftritt erwarten Sie von ihrer Mannschaft?
Michael Suter: Ich erwarte wie immer einen leidenschaftlichen Auftritt. Das ist die Grundvoraussetzung. Jeder Spieler muss immer mit vollem Herzblut dabei sein. Ausserdem braucht es volle Konzentration auf die jeweilige Rolle und die entsprechenden Aufgaben. Es geht darum, dass jeder den Job ausführt, den er zu tun hat.

Ist dies das Geheimnis, um in solchen Spielen eine Überraschung zu schaffen?
Michael Suter: Die Ergebnisse sind immer eine Folge dessen, was wir machen. Wir arbeiten nun seit einem Jahr zusammen an dieser Entwicklung und wir haben uns stetig verbessert, sind immer mehr zusammengewachsen. In den meisten Spielen haben wir bisher sehr gute Leistungen abgerufen. Es geht für uns aber weiterhin vor allem darum, jedes Spiel so erfolgreich zu gestalten wie möglich. Wir haben unseren Auftrag und unseren Plan. Und daran werden wir uns auch gegen Portugal halten.
 


 
EM-Qualifikation Männer


Schweiz – Portugal
Donnerstag, 4. Mai, 19 Uhr, TISSOT Arena, Biel

Portugal – Schweiz
Sonntag, 7. Mai, 16 Uhr (MESZ), Loule (Portugal)

 

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«Der Vergleich ist spannend»
Nächste Woche stehen für die Schweiz die wegweisenden EM-Qualifikations-Spiele gegen Portugal auf dem Programm. Nationaltrainer Michael Suter im Interview.
25.04.2017
Auf einen Blick: Spieltag 1 in der SPL Final- und Entscheidungsrunde

Die Spono Eagles bezwingen zum Auftakt der Finalrunde Leader LC Brühl und sorgen für einen Zusammenschluss an der Tabellenspitze. Am Tabellenende schwinden bei der SG ATV/KV Basel derweil die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt. 

Finalrunde
Die Eagles melden sich zurück im Kampf um die Finalplätze. Angeführt von der 13-fachen Torschützin Pascale Wyder setzte sich der Titelverteidiger vor heimischer Kulisse gegen Leader LC Brühl mit 28:24 (13:11) durch. Die Entscheidung zu Gunsten von Spono (2.) fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Nottwil während 15 Minuten nur gerade einen Treffer zuliess. Damit liegen beide Teams nun punktgleich an der Spitze der Rangliste.

Zwei Punkte dahinter rangiert Verfolger LK Zug (3.), der seinen Auftaktmatch gegen Rotweiss Thun (4.) mit 29:23 (18:10) gewann. Sibylle Scherer (8 Tore), Soka Smitran (6) und Ria Estermann (5) sorgten schon in der ersten Halbzeit dafür, dass die Innerschweizerinnen mit einem komfortablen Vorsprung die Partie sicher über die Bühne brachten. Für Thun bedeutete die Niederlage das Ende der ohnehin nur theoretisch bestandenen Playoff-Finalchancen.

Entscheidungsrunde
Die SG ATV/KV Basel (8.) ist nach der neuerlichen Auswärtsniederlage (22:25) bei Aufsteiger HSC Kreuzlingen (7.) kaum noch zu retten. Fünf Spieltage vor Saisonende beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer acht Punkte - bei maximal noch zehn erreichbaren Punkten ein nahezu unmögliches Unterfangen. 90 Sekunden vor dem Schlusspfiff waren die Baslerinnen noch in Reichweite eines Punktgewinns, am Ende resultierte dennoch die 13. Auswärtsniederlage im 13. Spiel in der Fremde.

Keinen Sieger gab es derweil im Duell zwischen dem BSV Stans (6.) und Yellow Winterthur (5.), am Ende lautete das Resultat 22:22 (12:13). Bitter für die Gastgeber ist dabei, dass die Nidwaldnerinnen 20 Sekunden vor Schluss bei eigenem Ballbesitz mit einem Treffer führen, schlussendlich nach einem Fehler aber noch den Ausgleich kassieren. So bleibt Stans punktgleich mit Kreuzlingen im Kampf um Rang 6, der den sicheren Klassenerhalt bedeutet.

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Quelle: Matthias Schlageter

Auftakt
Die SPL1 spielt wieder und an der Spitze melden sich die Eagles mit einem Sieg gegen Brühl zurück, am Tabellenende steht Basel unmittelbar vor dem Abstieg.
25.04.2017
Der SHV an der Frühlingsmesse OFFA in St. Gallen

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat vergangene Woche zusammen mit dem Regionalverband OST an der Frühlingsmesse OFFA in St. Gallen beste Werbung für den Handballsport gemacht. Der Auftritt im Rahmen der Sonderschau der IG St. Galler Sportverbände war ein voller Erfolg: Weit über 1'000 Kinder kamen direkt mit Handball in Berühung, konnten sich im Torwandschiessen versuchen und Preise gewinnen.

Der Dank gilt nicht zuletzt den freiwilligen Helferinnen und Helfern der lokalen Vereine TSV St. Otmar, SV Fides, HC Bruggen und TV Herisau, die den Stand während der Woche betreuten und für leuchtende Kinderaugen sorgten.

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Quelle: Marco Ellenberger

Voller Einsatz
Fünf Tage, weit über 1'000 Kinder und jederzeit eine super Stimmung: Der SHV war gemeinsam mit dem Regionalverband OST an der Frühlingsmesse in St. Gallen.
25.04.2017
EM-Qualifikation: Top-Nomination für Stephan Vitzthum

Der Schweizer Delegierte Stephan Vitzthum wurde von der Europäischen Handball Föderation (EHF) zu einem Topspiel in der EM-Qualifikation der Männer aufgeboten. Er überwacht am Samstag, 6. Mai, in Clermont-Ferrand die Neuauflage des WM-Finals zwischen Weltmeister Frankreich und Silbermedaillengewinner Norwegen. Die Partie wird von den spanischen Referees Raluy/Sabroso geleitet.

Ebenfalls in der EM-Qualifikation der Männer kommen André Philipp Buache und Marco Meyer zum Einsatz. Sie leiten am Mittwoch, 3. Mai, im lettischen Valmiera die Begegnung der Gruppe 1 zwischen Lettland und der Niederlande.

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Quelle: Marco Ellenberger

25.04.2017
GC Amicitia: Trainer Keller und Kietzmann zurück zu den Junioren

Die Nachwuchsabteilung von GC Amicitia verstärkt ihren Trainerstab. Marcel Keller übernimmt für die nächste Saison sowohl die U19-Elite wie auch die 1.Liga Teams von GC Amicitia, auch Norman Kietzmann kehrt zu den Zürchern zurück. Gernot Drossel wechselt von den Männern zu den Frauen.

Keller (45) ist einer der vier Schweizer Absolventen des SHF Master Coach Kurses des DHB. Er war schon in den Jahren 2006-2014 bei GC Amicitia tätig und holte in dieser Zeit bereits vier (!) Schweizer Meistertitel der U19E und einen fünften mit den U19- Mädchen nach Zürich. Die letzten drei Jahre verbrachte Keller als Nachwuchschef und Elite-Trainer bei St.Otmar in St.Gallen und führte vor zwei Jahren seine U17-Elite zum Schweizer Meistertitel, vor einem Jahr seine U19-Elite in den Final und spielt diese Saison wieder um Gold.

Aus einer einjährigen schöpferischen Pause kehrt der 36-jährige Norman Kietzmann zurück. Kietzmann übernimmt für nächste Saison die U15-Elite. Er war früher bei GC Amicitia Spieler der NLA- und der NLB-Teams und viele Jahre als erfolgreicher Nachwuchstrainer von der U15 bis zur U19 tätig und brachte insgesamt sieben nationale Medaillen nach Zürich.

Der bisherige U19-Elite Trainer, Gernot Drossel, wechselt in den Frauenbereich und übernimmt da die FU14- und FU16-Eliteteams. Der bisherige U15-Elite Trainer, Fabian Lüchinger, übernimmt die U13-Leistung, das jüngste unserer Leistungsteams. Nachwuchschef Thomas Rosser führt weiterhin die U17-Elite.

Mit diesen vier Hochkarätern sind alle vier Zürcher Nachwuchs-Leistungsteams für nächste Saison glanzvoll besetzt. Nach wie vor ist GC Amicitia der einzige Verein der Schweiz, der sowohl bei den Mädchen wie auch bei den Jungs in allen Kategorien ein Elite-Team stellen kann.

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Quelle: GC Amicitia Zürich

25.04.2017
CS Chênois Genève: Baptiste Nicot bleibt, Loïc Laurent kommt

Sportlich musste Chênois Genève am vergangenen Wochenende den bitteren Abstieg in die 1. Liga verkraften. Im personellen Bereich können die Genfer allerdings zwei positive Mitteilungen verkünden: Trainer Baptiste Nicot intensiviert sein Engagement für Chênois und mit Loïc Laurent ist den Westschweizern ein wichtiger Transfer gelungen.

Trotz des Abstiegs aus der LNB wird die Zusammenarbeit mit Trainer Baptiste Nicot verstärkt. Die Verantwortlichen des Vereins sowie der Académie, Simon Aeschbacher und Daniel Zellweger, haben gemeinsam mit Baptiste Nicot eine Grundsatzentscheidung vereinbart. Auch wenn gewisse Details noch zu klären sind, stellt diese Einigung eine grossartige Neuigkeit für den Genfer Handball dar.

Baptiste Nicot freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: "Die Ausbildung des Elite-Nachwuchs setzt eine erste Mannschaft voraus, die mindestens auf NLB-Niveau spielt und die aus dem Nachwuchs schöpfen kann. Die Vereinsverantwortlichen haben aufgezeigt, dass sie trotz des Abstiegs alles daran setzen werden, um den Wiederaufstieg zu gewährleisten. Daher ist mir der Entscheid schlussendlich leichtgefallen, denn das Gesamtprojekt ist und bleibt spannend." Vereinspräsident Simon Aeschbacher schätzt sich glücklich, weiter auf den Trainer zählen zu können: "Seit Baptiste Nicot die Mannschaft zusammen mit Adrien Molinié übernommen hat, hat sich das Team positiv entwickelt und auf dem Feld ihre Kompetenzen aufgezeigt. Baptiste ist die ideale Persönlichkeit um die Kontinuität sowohl bei Chênois als auch bei in der Académie zu gewährleisten."

Baptiste Nicot wird neben der LNB-Mannschaft weiterhin die U19-Equipe Léman Genève trainieren, was den Übergang von jungen Spielern in die Hauptmannschaft erleichtern soll. Gleichzeitig wird die Académie einen neuen technischen Leiter erhalten. Der Nachfolger von Michael Delric wird noch vor Sommer bekanntgegeben.

Erste Neuverpflichtung aus Frankreich
Der 25-jährige Loïc Laurent wird die Mannschaft des CS Chênois Genève Handball ab kommender Saison unterstützen. Ursprünglich aus dem Raum Lyon stammend hat Laurent erste Handballerfahrungen in Villefranche sur Saône und Villeurbanne gesammelt, bevor er zu Chambéry wechselte. Dort spielte er auf N1-, aber auch auf LNH-Niveau und wurde auch schon in der Champions League eingesetzt.  Zudem war er in Aix-la-Provence und in Valence tätig. 
 

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Quelle: CS Chênois Genève Handball

25.04.2017
Rotweiss Thun: Ganz, Jordi und Schmied verlängern, Kaeslin kommt

Rotweiss Thun stellt die Weichen für die kommende Saison. Die Verträge mit Annina Ganz, Selina Jordi und Michelle Schmied wurden jeweils für ein Jahr verlängert. Ausserdem stösst von den Spono Eagles Milena Kaeslin zu den Berner Oberländerinnen.

Mit Annina Ganz spielt eine überaus routinierte Spielerin eine weitere Saison für Rotweiss Thun. Die mehrfahre Titelträgerin ist wichtig für die Entwicklung der vielen Jungen im Team von Peter Bachmann. Zu den jungen Wilden zählen Michelle Schmied und Selina Jordi. Sie beide bleiben Rotweiss Thun ebenfalls erhalten. Die Flügelspielerinnen sind aufstrebende Jungtalente, welche sich noch weiterentwickeln und so noch tragendere Rollen im künftigen SPL einnehmen werden.

Von den Spono Eagles stösst Milena Kaeslin für die kommende Saison zum SPL Team. Die 23-jährige Innerschweizerin kam vorwiegend in der SPL 2 zum Einsatz und wurde zudem von diversen Verletzungen geplagt und möchte nun in der SPL Fuss fassen und sich auch in der obersten Spielklasse durchsetzen. Milena hat erst mit 14 Jahren zum Handballsport gefunden und spielte vorerst bei Hochdorf 1. Liga und wechselte via Wohlen SPL 2, danach zu den Spono Eagles ebenfalls SPL 2. Ein rasanter Aufstieg der mit Einsätzen in der ersten Mannschaft der Eagles und im Europacup gipfelte und sich nun in Thun fortsetzen soll.

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

24.04.2017
Airport Trophy vom 30. Juni bis 2. Juli in Kloten

Kurz vor den Sommerferien dürfen sich Handballfans wieder auf einen besonderen Nachwuchs-Leckerbissen freuen: An der Airport Trophy in Kloten messen sich vom 30. Juni bis am 2. Juli die U21-Nationalmannschaften aus Frankreich, Deutschland, Spanien und der Schweiz.

Das Turnier beim Flughafen hat sich in den vergangenen Jahren über die Landesgrenzen hinaus einen Namen für das hohe Niveau und die perfekte Organisation gemacht. Der "Final" vom Sonntag zwischen der Schweiz und Deutschland wird auf handballTV.ch live übertragen.
 



Airport Trophy (U21-Vierländerturnier)
Ruebisbachhalle, Kloten


Freitag, 30. Juni
19.00 Uhr: Schweiz – Frankreich
21.15 Uhr: Deutschland – Spanien

Samstag, 1. Juli
16.00 Uhr: Frankreich – Deutschland
18.15 Uhr: Schweiz – Spanien

Sonntag, 2. Juli
11.00 Uhr: Spanien – Frankreich
13.15 Uhr: Schweiz – Deutschland (live auf handballTV.ch)
 

Dokumente:
Airport Trophy: Flyer 20170.9 MByte

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Quelle: Airport Trophy

24.04.2017
Der SHV trauert um sein Ehrenmitglied Marcel Millioud

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) und der Regionalverband Romandie (ARH) trauern um ihr Ehrenmitglied Marcel Millioud, der am 12. März im Alter von 93 Jahren in Prilly (VD) verstorben ist. Als langjähriger Präsident hatte Marcel Millioud den Regionalverband massgebend geprägt.

1924 geboren, entdeckte Marcel Millioud mit 16 Jahren in Lausanne den Handball: Sein gesamtes Leben lang blieb er dem Verband "Amis Gymnastes de Lausanne" treu. 1949 begann er seine Schiedsrichterkarriere, die ihn während 35 Jahren in die NLA und auf das internationale Parkett brachte. Als Präsident des Regionalverbandes "Région Ouest" begleitete und prägte Marcel Millioud von 1975 bis 1996 die Entwicklung des Handballsports in der Romandie. Gleichzeitig engagierte er sich auf Gemeindeebene als Sportkommissionsmitglied der Stadt Lausanne (1982-1995).

Als Sportjournalist arbeitete Marcel Millioud zudem für verschiedene Waadtländer Zeitungen und berichtete bis 1989 regelmässig von den Handball-Weltmeisterschaften. Seine Funktion als Pressechef des ARH übte er bis 2002 aus. 

Mit Marcel Millioud haben die Romandie und der Schweizer Handball eine prägende Figur, einen treuen Freund und Mitstreiter verloren. Der SHV wird ihn in bester Erinnerung behalten und ist ihm in Dankbarkeit verbunden.
 

Marcel Millioud im Jahr 2001. (Bild: SHV)

      
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Quelle: Carolin Thevenin

24.04.2017
NLA: Nati-Goalie Simon Kindle verlängert bei den Kadetten

Die Kadetten Schaffhausen freuen sich die Vertragsverlängerung mit Simon Kindle für zwei weitere Saisons bekannt zu geben. Simon Kindle war im Januar 2017 vom TSV Fortitudo Gossau zu den Kadetten Schaffhausen gestossen und überzeugte seither beim amtierenden Schweizer Meister.

Der 2.02 m grosse Nationaltorhüter fügte sich sehr rasch ins Team ein. Mit seinen 24 Jahren beeindruckte er nicht zuletzt in der Playoff-Halbfinal Serie gegen Wacker Thun mit einer Serie gehaltener Siebenmeter. Auch in den Spielen der Schweizer Nationalmannschaft gegen Weissrussland überzeugte er auf Anhieb; er gehört zu den 7 – 8 regelmässig Schweizer Nationalteam eingesetzten Kadetten Spieler. Trainer Peter Kukucka vertraut dem gross gewachsenen Torhüter „Simon hat in den letzten Monaten seine Qualität bewiesen. Ich sehe in ihm grosses Potenzial und bin froh, dass er bei den Kadetten bleibt.“

Simon Kindle: „Ich möchte mich bei der Vereinsleitung und dem Trainer für das mir geschenkte Vertrauen bedanken. Ich fühle mich hier sehr wohl und es ist mir eine Ehre weiterhin für diesen toll geführten Verein zu spielen."

Für Kadetten Präsident Giorgio Behr und Manager Gabor Vass „passt Simon Kindle perfekt ins Kadetten Konzept – Schweizer Nationalspieler, Talente aus der Region sowie einige ausländische Spitzenspieler – Jugend gepaart mit internationaler Erfahrung“.

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

24.04.2017
Starker dritter Platz für die Schweizer U17 in Biberach

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft hat am Osterwochenende am Turnier in Biberach (GER) teilgenommen. Beim 20-jährigen Jubiläum der Veranstaltung traten die Schweizer mit einem sehr jungen Team an; gleich fünf Spieler aus dem U17-Kader waren zeitlgleich mit der U19-Nationalmannschaft in Bosnien. Dies eröffnete die Chancen für andere, jüngere, Spieler sich bei Trainer Thomas Umbricht zu zeigen und Eindruck zu hinterlassen. Dies haben denn auch einige getan.

Das Teilnehmerfeld der B-Jugend war mit insgesamt 96 Teams das grösste und beste des Turniers. Die Füchse Berlin waren für das Jubiläumsturnier mit der A- und B-Jugend zum ersten Mal nach Biberach gereist, und galten als grosse Favoriten. Aber ein grosser Teil der deutschen Topteams der B-Jugend waren am Start und wollten dem Favoriten aus der Hauptstadt Paroli bieten.

Mittendrin die Schweizer. Am Freitag erzielte die SHV-Auswahl gegen Pforzheim in einem Trainingsspiel über die volle Spielzeit einen 29:21-Erfolg. Am Samstag starteten die Schweizer angespannt in das Turnier. Nur der Gruppensieger hatte die Chance auf die Topplätze, und mit den Sportfreunden aus Budenheim wartete ein starker Auftaktgegner.

In der Vergangenheit hatte die SHV-Auswahl oft Probleme den Rhythmus zu finden, und bei 30 Minuten Spielzeit wird das schnell zu einer Hypothek. Der Start gelang, und mit 16:12 konnte das starke Team der DJK bezwungen werden. Der Angstgegner der letzten Jahre aus Echaz-Erms hatte für einmal keine Chance und wurde mit 23:11 besiegt. Am Sonntagmorgen galt es gegen Rielasingen-Gottmadingen den ersten Platz zu sichern. In einem harten und ausgeglichenen Kampf setzten sich die Jungs von Trainer Thomas Umbricht mit 15:14 durch.

Im Viertelfinal traf die Schweiz auf die Auswahlmannschaft des Bezirks Altbayern. Mit guter Defensivleistung und einem 16:11-Sieg wurde das grosse Ziel erreicht: Der Halbfinal gegen den Topfavoriten aus Berlin. In jener Partie erreichten die jungen Schweizer nicht das Optimum und mussten sich mit 11:16 geschlagen geben. Das abschliessende Spiel um Platz 3 gegen den Bergischen HC war dann ein erfreulicher Abschluss und die U17 erreichte den dritten Platz in einem Topfeld. Die Füchse Berlin gewannen in der A- und B-Jugend jeweils die Endspiele gegen den SC Magdeburg.

Für die Schweiz im Einsatz: Graziol, Wyss, BenRhomdane M., BenRhomdane S., Brandt, Heinis, Hofer, Langenick, Lechner, Markovic, Oertli, Parkhomenko, Rilak, Schelker, Schwab, Thümena. – Bemerkungen: Schweiz ohne Wanner, Laube, Eggimann, Zehnder, Damann (alle mit der U19 in Bosnien-Herzegowina), Voskamp, Kalt und Schaltegger (alle verletzt).

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Quelle: Schweiz Männer U17

23.04.2017
NLA-Playoffs: Pfadi Winterthur folgt den Kadetten in den Final

Pfadi Winterthur zieht als zweite Mannschaft in den Playoff-Final ein und komplettiert damit das Duell um den Titel, für das sich zuvor bereits Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen qualifizieren konnte. Nach einer gut dreiwöchigen Pause, in der unter anderem die Nationalmannschaft spielt, geht es ab dem 14. Mai um den Pokal.

Pfadi Winterthur (2.) - HC Kriens-Luzern (3.), 3:1
Pfadi Winterthur siegt zum zweiten Mal auswärts im Playoff-Halbfinal und feiert nach dem 25:22 (13:10) Erfolg über den HC Kriens-Luzern den Einzug in den Final. Dort treffen die Winterthurer wie zuletzt 2011 und 2014 auf den Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen. Für Kriens-Luzern ist die Saison nach einem grossen Kampf in der Vorschlussrunde beendet.

Das Fundament für den dritten Sieg gegen Kriens-Luzern legte Pfadi Winterthur kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause. Kriens-Luzern führte letztmals in der 15. Minute beim Stand von 6:5; ab Minute 21 und der 9:8 Führung für Pfadi durch Ante Kuduz lagen die Gäste durchweg in Front. Unmittelbar vor und nach dem Pausenpfiff gelang es der Mannschaft von Adrian Brüngger sich ein Polster herauszuspielen. Pfadi erzielte fünf Goals hintereinander vom 11:10 zum 16:10. Jonas Langerhuus realisierte mit einer 100-prozentigen Trefferquote als einziger des Winterthurer Ensembles mehr als drei Treffer (7 Tore). Mehr zum Spiel

Kadetten Schaffhausen (1.) - Wacker Thun (4.), 3:0
Nachdem die Kadetten bereits am Freitag in den Final eingezogen sind, kennt der Titelverteidiger nun seinen Gegner. Auftakt in die Finalserie, die wie die Halbfinals im Modus Best-of-5 gespielt werden, ist am Sonntag, 14. Mai, in der BBC Arena in Schaffhausen. 
 



Ergebnisse
Kadetten Schaffhausen (1.)* - Wacker Thun (4.), 3:0
Spiel 1: 30:20 (13:13), Mehr zum Spiel
Spiel 2: 30:29 (25:25, 21:21, 11:8) n.2.V. Mehr zum Spiel
Spiel 3: 28:26 (15:13) Mehr zum Spiel
* Kadetten Schaffhausen steht im Playoff-Final

Pfadi Winterthur (2.)* - HC Kriens-Luzern (3.), 3:1
Spiel 1: 21:30 (10:12), Mehr zum Spiel
Spiel 2: 23:20 (16:8) Mehr zum Spiel
Spiel 3: 26:25 (14:13) Mehr zum Spiel
Spiel 4: 25:22 (13:10)
* Pfadi Winterthur steht im Playoff-Final

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Spiel 4
Pfadi Winterthur folgt den Kadetten Schaffhausen in den Final. Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel gegen den HC Kriens-Luzern buchen Pfadi sein Finalticket.
22.04.2017
GC Amicitia: Leitner und Schelling verlängern, Bakos kommt

Die Kadergestaltung im Hinblick auf die kommende Saison 2017/18 ist bei GC Amicitia in vollem Gang. Nachdem die finanziellen Schwierigkeiten erfolgreich gemeistert werden konnten und der Ligaerhalt gesichert ist, nimmt die Kaderbildung beim Rekordmeister schnell erfreuliche Formen an.

Nachdem die Abgänge von Mobiliar-Topscorer Nicolas Suter und Flavio Wick (beide zu Wacker Thun), sowie Luca Engler (zu Kriens-Luzern) seit längerer Zeit bekannt sind, kann nun die Vertragsverlängerung mit U21-Nationalspieler Florian Leitner und dem in der Abstiegsrunde zum Stammtorhüter aufgestiegenen Simon Schelling (23) um jeweils zwei Jahre vermeldet werden.

Der rechte Flügel, Mirko Santoro wird kürzer treten und im Reserveteam SG Horgen/NLB spielen. Das NLA-Team wird auf dieser Position für zwei Jahre verstärkt durch den Topscorer der SG Yellow/Pfadi Espoirs, Adam Bakos (31).

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Quelle: GC Amicitia Zürich

21.04.2017
Erster SHV-Präsident Bruno Freivogel gestorben

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) trauert um ein weiteres Ehrenmitglied. Bruno Freivogel, früherer Spitzen-Schiedsrichter und der erste SHV-Präsident nach der Gründung des eigenständigen Handball-Verbands im Jahr 1974, ist am 28. März im Alter von 91 Jahren gestorben.

Der Basler war von 1971 bis 1974 bereits Präsident des Handball-Ausschuss (HBA) des Turnverbands. Nach der Gründungsversammlung des SHV im Dezember 1974 übernahm er das Präsidium des "neuen" Handball-Verbands und hatte dieses bis ins Jahr 1979 inne. Bruno Freivogel engagierte sich für den Handballsport stets mit grossem und uneigennützigem Einsatz.

Das Leben von Bruno Freivogel war von früh an eng mit dem Handball verknüpft, zunächst als aktiver Spieler, später als internationaler Schiedsrichter. Die Highlights seiner Referee-Karriere waren die Einsätze an den Weltmeisterschaften von 1961 in Deutschland sowie von 1967 in Schweden.

Nicht zuletzt dank seinen ausserordentlichen Kompetenzen in der Führung von und in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen, die ihm auch im Geschäftsleben und im Militär viel Erfolg beschieden, nahm er bei der Gründung des Schweizerischen Handball-Verbands eine Vorreiterrolle ein. Er ging mit grossem Einsatz und mit gutem Beispiel voran und schaffte es dank seinem Charme und seiner Ausstrahlung immer wieder, auch in schwierigen Situationen eine konstruktive Atmosphäre zu schaffen. Er hat auf diese Weise einen wesentlichen Teil zur Eigenständigkeit der Handballer in der Schweizer Sportwelt beigetragen.

Der Schweizer Handball hat mit Bruno Freivogel eine prägende und herausragende Persönlichkeit verloren, dessen Name eng mit der Geschichte des Verbands verknüpft ist. Bruno Freivogel bleibt in bester Erinnerung. Der SHV ist ihm in Dankbarkeit verbunden.
 

Bruno Freivogel im Jahr 1980. (Bild: SHV)

      
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Quelle: Marco Ellenberger

21.04.2017
EM-Qualifikation: Schweizer Frauen treffen auf Norwegen

Was für ein attraktives Los: Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft trifft in der kommenden Saison in der EM-Qualifikation auf Welt- und Europameister Norwegen. Die weiteren Gegner in der Ausscheidung sind Kroatien und die Ukraine. Die EM-Endrunde wird vom 30. November bis 16. Dezember 2018 in Frankreich ausgetragen.

Die SHV-Auswahl darf sich auf ein Aufeinandertreffen mit einer der besten Mannschaften der Welt freuen. Norwegen sicherte sich zuletzt im Dezember in Schweden den EM-Titel, gewann an den Olympischen Spielen in Rio die Bronzemedaille und ist zudem amtierender Weltmeister (Titelgewinn 2015 in Dänemark). Die Schweiz und Norwegen haben in der Länderspiel-Geschichte der Frauen noch nie gegeneinander gespielt.

Kroatien ist als 16. der vergangenen EM-Endrunde ebenfalls ein durchaus interessanter Gegner für die Schweizerinnen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Nationen ist mehr als 20 Jahre her: Im Februar 1997 setzten sich die Kroatinnen in der WM-Qualifikation mit zwei Siegen durch. Der dritte Gegner, die Ukraine, ist der Schweiz noch besser bekannt. Zuletzt trafen die beiden Länder im Jahr 2012 in der EM-Qualifikation aufeinander. Die physisch starken Osteuropäerinnen gewannen damals zweimal – wie bisher in allen sechs direkten Vergleichen.

Die ersten beiden Spiele der EM-Qualifikation stehen zwischen dem 27. September bis 1. Oktober auf dem Programm. Aus den total sieben Gruppen qualifizieren sich jeweils die beiden besten Mannschaften plus der Beste aller Gruppendritten für die EM-Endrunde.
 


 
EM-Qualifikation Frauen

Runden 1 & 2: Mittwoch, 27. September, bis Sonntag, 1. Oktober 2017
Runden 3 & 4: Mittwoch, 21. März, bis Sonntag, 25. März 2018
Runden 5 & 6: Mittwoch, 30. Mai, bis Sonntag, 3. Juni 2018

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: EHF EURO/Uros Hocevar.

Der Weltmeister kommt
Die Schweizer Frauen treffen in der EM-Qualifikation in der kommenden Saison auf Welt- und Europameister Norwegen. Ausserdem auf Kroatien und die Ukraine.
21.04.2017
Seen Tigers auf und neben dem Platz in der Erfolgsspur

Der Winterthurer Handballverein Seen Tigers reitet derzeit auf einer Erfolgswelle: So hat er sich dieser Tage nicht nur für die Aufstiegsspiele zur NLB qualifiziert. Nahezu zeitgleich hat er auch seine ambitiöse Crowdfunding-Aktion für ein Integrationsprojekt erfolgreich abgeschlossen.

Satte 35'000 Franken wollte der Handballklub Seen Tigers zusammen bringen, um sein jüngstes Integrationsprojekt fortführen und ausbauen zu können. In letzter Minute hat er dieses Ziel erreicht. "Wir sind glücklich und stolz, dieses Ziel erreicht zu haben", erklärt Seen Tigers-Präsident Christoph Meili, "es ist für uns eine Bestätigung, dass wir mit unserem Engagement im Alltag auf dem richtigen Weg sind und Ansporn, diesen Weg weiter zu gehen."

Damit kann das vergangenen Herbst im Schulhaus Oberseen gestartete Pilotprojekt weitergehen: Schulkinder und Jugendliche nehmen gratis an einem von professionellen Trainerinnen und Trainern geleiteten polysportiven Training teil. Dank dem Crowdfunding-Erfolg wird das Training demnächst mehrmals wöchentlich und auch in weiteren Stadtkreisen angeboten sowie mit einem Mittagstisch verbunden. Für die Teilnehmenden ist der "Mittagssport" gratis, damit das Ziel der Integration nicht gefährdet wird.

Bereits in der Projektphase waren die Rückmeldungen der Teilnehmenden, aber auch ihrer Eltern und der Schulen durchwegs positiv. Anvisiert werden vor allem SchülerInnen, die von ihrem Umfeld mangelnde Unterstützung erhalten. Den Heranwachsenden wird über Mittag eine Struktur und durch die körperliche Betätigung ein Gegenpol zum stark kopflastigen Schulalltag geboten.

Der Verein verfolgt damit seine Mission, Jugendlichen aus allen sozialen und kulturellen Kreisen eine Tagesstruktur zu bieten und die soziale Durchmischung lokal voranzutreiben, wie Meili erklärt: "Die Seen Tigers wollen das bereits bestehende Engagement deutlich ausbauen und die sportliche Tätigkeit noch stärker mit einem sozialen Einsatz verbinden, um Veränderungen herbeizuführen." Der Sport solle genutzt werden, damit die Zukunft der Kinder und Jugendlichen vermehrt durch ihr Potential definiert werde statt ihrer sozialen Zugehörigkeit oder ihren kulturellen Hintergründen.

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Quelle: Seen Tigers

21.04.2017
Handball-Splitter SPAR Premium League

Es geht wieder los. Nach einer knapp dreiwöchigen Spielpause steigen die Clubs der SPL1 an diesem Wochenende wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein. In je sechs Finalrundenpartien ermitteln die Top 4 die zwei Playoff-Finalisten, ebenso viele Partien bestimmen in der Entscheidungsrunde den Absteiger.

Finalrunde
Topduell zum Auftakt: Spitzenreiter LC Brühl gastiert bei Verfolger Spono Eagles (2.). Nach den Ausfällen von Lisa Frey und Ivana Ljubas bezeichnen sich die Gastgeberinnen selbst als Aussenseiter im Titelrennen. Gegen eine erneute Finalqualifikation dürfte man in Nottwil aber dennoch nichts einzuwenden haben. Die St. Gallerinnen liegen zwei Punkte vor Spono und könnten mit einem Auswärtserfolg einen ersten Schritt in Richtung Playoff-Final machen. Los geht's im SPZ in Nottwil am Sonntag um 18.30 Uhr.

Dritter ernsthafter Anwärter auf einen Finalplatz ist der LK Zug (3.). Zum Auftakt in die Finalrunde treffen die Innerschweizerinnen am Samstag um 18 Uhr in der heimischen Sporthalle auf den DHB Rotweiss Thun (4.). Die Zugerinnen rangieren derzeit mit zwei (auf Spono) bzw. vier (auf Brühl) Punkten Rückstand in Lauerstellung. Gegner Thun beklagt eine Verletzungsmisere und hat ohnehin nur noch wenig Chancen auf eine Finalqualifikation.

Entscheidungsrunde
Schon das erste Spiel in der Abstiegsrunde ist richtungsweisend. Am Freitag stehen sich um 20.30 Uhr im Egelsee in Kreuzlingen der gastgebende HSC (7.) und die SG ATV/KV Basel (8.) gegenüber. Bei sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer dürfen sich die Baslerinnen keinen Ausrutscher mehr erlauben. Gewinnen die Gastgeber dann scheint der Abstieg der Frauen vom Rheinknie schon fast besiegelt.

Weniger Brisanz steckt in der zweiten Partie der Entscheidungsrunde. Die Gäste von Yellow Winterthur (5.) haben den Klassenerhalt bereits sicher, auch der gastgebende BSV Stans (6.) befindet sich mit sieben Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz momentan auf der sicheren Seite. Anwurf im Eichli in Stans ist am Samstag um 19.30 Uhr.

SPL-Livestream
Alle Spiele der SPAR Premium League werden auf der Plattform handballTV übertragen. Verfolgen Sie das Spiel Ihrer Lieblingsmannschaft live und exklusiv.

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Quelle: Matthias Schlageter

 

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