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Premieren in Olten
Am Sonntag, 1. Oktober, treffen die Schweizer Frauen in Olten erstmals überhaupt auf Weltmeister Norwegen. Es ist das erste Frauen-Länderspiel im Kleinholz.
Die Hauptrunde als Ziel
In der kroatischen Hauptstadt Zagreb beginnt am Dienstag die Beachhandball-EM der Aktiven. Die beiden Schweizer Teams wollen in die Hauptrunde vorstossen.
Sand im Getriebe
Die beiden Schweizer Nachwuchsteams im Beachhandball bleiben an der EM in Kroatien unter ihren Möglichkeiten und klassieren sich ausserhalb der Top Ten.
Klingende Namen
An der Airport Trophy vom 30. Juni bis 2. Juli in Kloten stehen klingende Namen des Welthandballs im Einsatz: Dani Dujshebaev, Oleg Kisselev oder Melvyn Richardson.
23.06.2017
Schweizer Frauen in Olten gegen Weltmeister Norwegen

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft wird ihr erstes Heimspiel der EM-Qualifikation gegen Welt- und Europameister Norwegen am Sonntag, 1. Oktober, in der Stadthalle Olten austragen. Anpfiff ist um 17 Uhr, Tickets für die Begegnung gibt es voraussichtlich ab Mitte August bei Ticketcorner.

Letztmals fanden im Jahr 2004 Länderspiele in Olten statt, damals bestritt die Männer-Nationalmannschaft ein Vierländerturnier mit Norwegen, Tunesien und Polen im Kleinholz. In Olten kommt es am 1. Oktober gleich zu zwei Premieren: Die Frauen-Nationalmannschaft spielt erstmals überhaupt in der Dreitannenstadt, ausserdem trifft die SHV-Auswahl erstmals überhaupt in ihrer Länderspiel-Geschichte auf Norwegen. Die Fans können sich auf einen hochattraktiven Gegner freuen: Der Welt- und Europameister ist die erfolgreichste Frauen-Nationalmannschaft der vergangenen Jahre.

Die Ausscheidung beginnt für die SHV-Auswahl von Trainer Jesper Holmris am 27. oder 28. September mit einem Auswärtsspiel in Kroatien. Der dritte Gegner in der EM-Qualifikation ist die Ukraine. Die beiden besten Mannschaften sowie der Beste aller Gruppendritten schaffen den Sprung an die EM-Endrunde im Dezember 2018 in Frankreich.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: EHF EURO/Uros Hocevar.

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20.06.2017
Die Aktiven starten am Dienstag in die Beachhandball-EM

Nachdem am Sonntag die U17-EM zu Ende ging, startet bereits heute Dienstag die EM-Endrunde der Aktiven im Beachhandball. Auch diese findet in Zagreb statt. Die beiden Schweizer Mannschaften verfolgen ein ähnliches Ziel: Mindestens die Hauptrunde soll erreicht werden.

Den Auftakt am Jarun-See machen aus Schweizer Sicht die Männer. Sie spielen um 11 Uhr gegen den EM-Neuling Frankreich. Laut Insidern ist dieser aber gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Spielern. Zu unterschätzen sind also die westlichen Nachbarn nicht. Um 15 Uhr spielt dann das Team von Pablo Jenni gegen die Ukraine. Diese hat auch schon im WM-Final gestanden, war aber in den letzten Jahren nicht mehr ganz vorne dabei. Am zweiten Tag folgt zur Mittagszeit das Knallerspiel gegen den Gastgeber und amtierenden Welt- und Europameister Kroatien. Die Kroaten sind auch der grosse Turnierfavorit. Die Männer wollen in die Hauptrunde, welche gleichbedeutend mit der Viertelfinalqualifikation wäre. Pablo Jenni meint: "Alles andere ist dann Zugabe."

Die Frauen haben ihr grosses Spiel gleich zu Beginn des Turniers. Heute Dienstag um 12 Uhr eröffnen sie das Turnier gegen den amtierenden Weltmeister aus Spanien. Das wird eine grosse Knacknuss werden. Um 16 Uhr folgt das Spiel gegen Italien. Auch die Italienerinnen sind nicht zu unterschätzen, sie werden dem Team von Tamara Schläpfer und Alessandro Crippa alles abverlangen. Auch bei den Frauen heisst das Ziel Hauptrunde. In den drei Fünfergruppen qualifizieren sich die Erst- bis Vierplatzierten dafür. Danach wird in zwei Sechsergruppen um die acht Viertelfinalplätze gespielt.

Die Spiele auf Court 1 werden im Livestream übertragen (Link unten). Die Schweizer spielen sicher je gegen Gastgeber Kroatien auf dem Center Court. Die anderen Spiele könnten noch auf andere Courts verschoben werden, da einige Länder über Fernseh- dafür keine Youtube-Übertragungsrechte verfügen.
 



Männer:
Dienstag, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Frankreich (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Ukraine (Court 3). Mittwoch, 21. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1). 16.00 Uhr: Schweiz - Serbien (Court 2). Donnerstag, 22. Juni, 13.00 Uhr: Schweiz - Schweden (Court 1). 17:00 Uhr: Schweiz - Norwegen (Court 2).

Frauen:
Dienstag, 20. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Spanien (Court 4). 16.00 Uhr: Schweiz - Italien (Court 3). Mittwoch, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Griechenland (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1).

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Quelle: Alessandro Crippa

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20.06.2017
Enttäuschende Nachwuchs-EM für Schweizer Beachhandballer

Die Schweizer Beachhandballer und Beachhandballerinnen verpassten an der U17-EM in Kroatien die Top Ten. Für beide Teams verlief das Turnier enttäuschend. Die Juniorinnen konnten kein Spiel gewinnen, die Junioren verpassten die Viertelfinals und danach war die Luft draussen. Beide Schweizer Mannschaften klassierten sich auf Platz 12.

Die Junioren starteten gegen Europameister Spanien ins Turnier. Nach einer deutlichen Niederlage in der ersten Halbzeit rafften sich die Schützlinge von Marco Bodmer und Sven Kunz noch einmal auf und brachten die Spanier in arge Bedrängnis. Ein umstrittener Penaltypfiff brachte den Spaniern dann den entscheidenden, doppelt zählenden Treffer ein. So ging die erste Partie 0:2 verloren.

Ähnlich erging es den Juniorinnen. Gegen den letztjährigen Dritten Portugal setzte es eine knappe Niederlage ab (6:12 und 20:21). Auch in der zweiten Partie des ersten Tages war ihnen das Glück nicht hold. Gegen den Silbermedaillengewinner von 2016, Spanien, gab es ebenfalls eine Niederlage nach zwei Sätzen. Danach wurde das Turnier aufgrund von Regen und Gewitter unterbrochen. Nach einer Sitzung der Verantwortlichen wurden die restlichen drei Runden abgesagt und auf den Samstagmorgen angesetzt. Beide Schweizer Team hatten bereits um 9.15 Uhr anzutreten und zogen klaren Niederlagen ein. Die Ladies (gegen Litauen) und die Jungs (gegen Deutschland) kamen gehörig auf die Welt und hatten keine Chance.

Die Chancen auf die Viertelfinals waren zwar noch vorhanden, aber deutlich geschrumpft. Die übrigen Samstagsspiele mussten nun gewonnen werden. Doch die jungen Schweizerinnen bekundeten Mühe mit den Russinnen, verloren auch dieses Spiel, wenn auch nicht mehr so deutlich wie gegen Litauen. Den Kroatinnen luchsten sie dann immerhin eine Halbzeit ab, verloren aber im Shootout.

Die Junioren gewannen ihre beiden restlichen Spiele gegen die Ukraine und gegen Serbien denkbar knapp und je im Shootout. Dennoch reichte es knapp nicht für die Viertelfinals. Als schlechtester Gruppendritter hatten sie das Nachsehen und mussten mit der Klassierungsrunde Vorlieb nehmen. Aufgrund der Niederlagen gegen die Niederländer, die Bulgaren und die Ukrainer mussten sich die Sandgenossen mit dem zwölften Rang begnügen. Die Luft schien etwas draussen, nachdem klar wurde, dass es nicht in die Runde der letzten Acht reichen würde. Die Schweizer wären ihren letzten drei Gegnern spielerisch nicht unterlegen gewesen, doch es fehlte in den entscheidenden Momenten schlicht und ergreifend auch an der Konzentration.

Den Juniorinnen gelang es auch in der Klassierungsrunde nicht, einen Sieg zu landen. Sie zogen gegen die Ukraine sowie gegen Polen den Kürzeren. In der letzten Partie brachten sie zwar die Polinnen in Bedrängnis, doch es fehlte an der Genauigkeit im Abschluss. Deshalb klassierten sie sich am Ende auf dem zwölften und somit letzten Rang. Die Trainer Manuela Strebel und Alessandro Crippa haben gesehen, dass für ihr Team etwas möglich wäre, doch um einen Sieg gegen die Topgegner zu holen, fehlt noch ein Stück. Es ist ihnen bewusst, was sie mit ihren Frauen noch zu verbessern haben und sie werden sich dementsprechend damit befassen.

Die Titel holten sich die gleichen Teams wie im Vorjahr, nur gegen andere Finalgegner. Die Niederländerinnen besiegten Portugal, Spanien besiegte die Ungaren. Bronze nach Deutschland: Unser Nachbar verlor in beiden Halbfinals sehr knapp im Shootout, fand aber im kleinen Final noch einmal die Kraft, die Russen beziehungsweise die Ungarinnen zu bodigen.

 

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Quelle: Alessandro Crippa

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19.06.2017
Airport Trophy: Klingende Namen am Nachwuchsturnier in Kloten

Ein Hauch von Champions League und Weltmeistern weht vom 30. Juni bis 2. Juli durch die Klotener Ruebisbachhalle. Die Airport Trophy macht ihrem Namen als bestbesetztes Handball-Nachwuchsturnier Europas auch in diesem Jahr alle Ehre. Die Gästeteams aus Deutschland, Frankreich und Spanien bringen einige klingende Namen der aktuellen Handball-Szene nach Kloten. Die Turnier-Ausgabe Ende Juni 2017 steht ganz im Zeichen der bevorstehenden U21-WM.

Klingende Namen bei Spanien
Dass Deutschland, Frankreich und Spanien zu den Favoriten gehören bei der kommenden Weltmeisterschaft, hat auch damit zu tun, dass deren Teams auf klingende Namen zählen können, die bereits heute schon im Männerhandball aktiv sind. Allen voran Spaniens Supertalent Dani Dujshebaev. Dabei hat er nicht als einziger des spanischen Teams das Handball-Gen in die Wiege gelegt bekommen. Denn mit Oleg Kisselev, dessen gleichnamiger Vater zum letzten russischen Weltmeister-Team zählte, hat ein zweiter Spieler aus dem Team einen im Handball berühmten Namen.

Frankreichs goldene Generation
Ein grosses Team gastiert auch mit Frankreich an der Airprot Trophy. Frankreichs Handballer dominierten international die letzten Jahre wie kaum je eine andere Nation. Auf dieser Fährte befindet sich nun auch der Nachwuchs Frankreichs. Mit riesigen Mengen an finanziellen Mitteln wurde die nachhaltige Nachwuchsförderung umgekrempelt. Die Vereine wurden in die Pflicht genommen und dabei vorbildlich vom Verband und vom Staat unterstützt. Diese Initiative trägt Früchte – und wird es auch in absehbarer Zukunft noch tun. Bronze bei der EM 2016, sowie zwei Mal Weltmeister bei den U19 und U21 – so liest sich das Palmares einer Spitzennation, die auch im Nachwuchsbereich fast Unglaubliches geleistet hat. Auch im Team Frankreichs sticht ein grosser Name hervor: Melvyn Richardson. Sein Vater Jackson war eine jener schillernden Figuren, welche am Anfang standen des aktuellen französischen Höhenflugs. Der «Überflieger» mit den Rasta-Locken prägte seine Zeit mit individueller Genialität, Inspiration und Sprungkraft.

Deutscher Kampfgeist
Zu den Titelanwärtern bei der Weltmeisterschaft zählt auch die Auswahl Deutschlands. Der Deutsche Handballbund investiert enorme Ressourcen in die landesweite Nachwuchserfassung und die Nachwuchsförderung. Von Schulprojekten über Förderprojekte bis hin zur Spitzensportförderung. Da erstaunt es nicht, dass der grösste Handball-Verband der Welt auch bei den Nachwuchs-Nationalteams seit Jahren wieder konstant an der Spitze mit dabei ist. Die Krönung war zuletzt der Europameister-Titel einer jungen deutschen Auswahl in Polen. Mit Fabian Wiede, Simon Ernst und Jannik Kohlbacher gehörten drei Spieler zum Kader, das ein halbes Jahr vorher bei der U20-Europameisterschaft die Goldmedaille geholt hatte.

Schweiz im Umbruch
Mit Spannung wird man auch den Auftritt des Schweizer Teams an der Airport Trophy verfolgen. Nach der radikalen Verjüngung des A-Nationalteams gab es auch in den Strukturen der Nachwuchsförderung einen Umbruch. Die WM in Algerien im Sommer wird die Schweiz zwar verpassen. Doch dieser «Rückschlag» ist bewusst kalkuliert. Einige jener Spieler, die nominell im U21-Team spielen sollten, werden an der Airport Trophy nicht dabei sein, weil sie den Sprung ins A-Team bereits hinter sich haben. Antreten wird der Gastgeber deshalb mit einer stark verjüngten Auswahl. Diese kann ohne Druck aufspielen – und vielleicht gerade deshalb über sich hinauswachsen. Zum Schweizer Kader gehört auch der Bülacher Cedrie Tynowski, der im Kader des NLA-Clubs Pfadi Winterthur einen grossen Entwicklungsschritt gemacht hat und auf Rechtsaussen zu den grössten Talenten der Schweiz zählt.
 


 
Spielplan Airport Trophy 2017

Freitag, 30. Juni
19.00 Uhr: Schweiz – Frankreich
21.15 Uhr: Deutschland – Spanien

Samstag, 1. Juli
16.00 Uhr: Frankreich – Deutschland
18.15 Uhr: Schweiz – Spanien

Sonntag, 2. Juli
11.00 Uhr: Spanien – Frankreich
13.15 Uhr: Schweiz – Deutschland (live auf handballTV.ch)

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Quelle: Airport Trophy

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23.06.2017
Schweizer Frauen in Olten gegen Weltmeister Norwegen

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft wird ihr erstes Heimspiel der EM-Qualifikation gegen Welt- und Europameister Norwegen am Sonntag, 1. Oktober, in der Stadthalle Olten austragen. Anpfiff ist um 17 Uhr, Tickets für die Begegnung gibt es voraussichtlich ab Mitte August bei Ticketcorner.

Letztmals fanden im Jahr 2004 Länderspiele in Olten statt, damals bestritt die Männer-Nationalmannschaft ein Vierländerturnier mit Norwegen, Tunesien und Polen im Kleinholz. In Olten kommt es am 1. Oktober gleich zu zwei Premieren: Die Frauen-Nationalmannschaft spielt erstmals überhaupt in der Dreitannenstadt, ausserdem trifft die SHV-Auswahl erstmals überhaupt in ihrer Länderspiel-Geschichte auf Norwegen. Die Fans können sich auf einen hochattraktiven Gegner freuen: Der Welt- und Europameister ist die erfolgreichste Frauen-Nationalmannschaft der vergangenen Jahre.

Die Ausscheidung beginnt für die SHV-Auswahl von Trainer Jesper Holmris am 27. oder 28. September mit einem Auswärtsspiel in Kroatien. Der dritte Gegner in der EM-Qualifikation ist die Ukraine. Die beiden besten Mannschaften sowie der Beste aller Gruppendritten schaffen den Sprung an die EM-Endrunde im Dezember 2018 in Frankreich.

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Quelle: Marco Ellenberger / Foto: EHF EURO/Uros Hocevar.

Premieren in Olten
Am Sonntag, 1. Oktober, treffen die Schweizer Frauen in Olten erstmals überhaupt auf Weltmeister Norwegen. Es ist das erste Frauen-Länderspiel im Kleinholz.
23.06.2017
Schweizer Beachhandballer weiterhin ohne Glück

Die Schweizer Beachhandballer sind an der Europameisterschaft in Zagreb weiterhin glücklos unterwegs. Die Frauen wie auch die Männer haben das definierte Ziel, die Hauptrunde, deutlich verpasst. Dabei war nach je der ersten Partie am Dienstag noch niemandem mulmig zu Mute. Die Männer hatten den EM-Neuling Frankreich besiegt, wenn auch erst im Shootout. Die Frauen kassierten gegen den amtierenden Weltmeister Spanien zwar eine 0:2-Satzniederlage, doch besorgniserregend war das noch lange nicht.

Ab da gab es aber nur noch Niederlagen, teils sehr knappe. Die Männer zogen gegen Serbien und die Ukraine den Kürzeren, die Frauen konnten auch gegen Italien, Griechenland und Kroatien keine einzige Halbzeit zu ihren Gunsten entscheiden. Die Chancenauswertung war schlicht und ergreifend zu schwach. Die Männer hätten sich nach der Niederlage gegen Welt- und Europameister Kroatien dennoch für die Hauptrunde qualifizieren können, hätten sie Schweden und Norwegen besiegt. Aber auch un diesen Spielen gab es Niederlagen, beide Male mit 0:2.

So mussten beide Mannschaften ins Loser-Tableau. Die Frauen verloren dort am Donnerstag zuerst gegen Deutschland und im Anschluss gegen die Schwedinnen. Im Spiel gegen die Nordländerinnen gewannen die Schweizerinnen zwar die erste Halbzeit, verloren aber dann die zweite sowie das Shootout. Auch dem Berner Männer-Team, das die Schweiz vertritt, lief es gegen Deutschland nicht nach Wunsch. Im ersten Spiel am Freitagmorgen verloren sie gegen den Nachbarn mit 0:2 (24:25 und 19:25).

Dabei verletzte sich Matti Schildknecht: Er renkte sich die Schulter aus und musste ins Spital gebracht werden. Neben ihm fehlt dem Team von Pablo Jenni auch Beat Röthlisberger wegen einer Seitenband-Verletzung. Das neue Ziel definiert der Trainer vorsichtig: "Wir wollen dafür sorgen, dass wir nicht gleich auf dem letzten Platz landen und noch einen Sieg einfahren." Verteidiger Patrick Gehri meinte, man müsse sich sicher in der Abwehr steigern und zusehen, dass man künftig nicht mehr als 16 Gegenpunkte pro Halbzeit einfängt.

Die letzten beiden Spiele absolvieren die Männer gegen Polen und die Niederlande. Die Frauen ihrerseits spielen je noch einmal gegen Deutschland und Schweden. Das Spiel gegen die Deutschen wird im Livestream gezeigt, Start ist um 15.45 Uhr auf Court 2. Zu sehen ist die Partie unter www.bheuro2017.com.

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Quelle: Alessandro Crippa

22.06.2017
Perez Navarro und Jaquet übernehmen die RA Frauen Romandie

Ab der kommenden Saison übernehmen Maria Perez Navarro und Eric Jaquet gemeinsam als Co-Cheftrainer die Juniorinnen-Regionalauswahl des Handball-Regionalverbands Romandie. Eric Jaquet ist seit Jahren bei den männlichen Nachwuchsnationalteams als Torhütertrainer tätig und kennt den RA-Betrieb aus früheren Jahren, in welchen er bei der männlichen RA in der Romandie tätig war.

Für die gebürtige Spanierin Maria Perez Navarro ist es die erste Tätigkeit als Auswahltrainerin in der Schweiz. Sie hat in Lausanne ihren Master in Bewegungs- und Sportwissenschaften abgeschlossen, war in der letzten Saison für die 1. Liga-Männer von Lausanne Ville-Cugy verantwortlich und gehört zum Trainerteam von hand-études Crissier.

Die beiden folgen in ihrer Funktion auf das Duo Marcel Geiser und Jean-François Périsset, welches mit seiner unermüdlichen und wertvollen Arbeit während vielen Jahren die RA Romandie prägte.

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Quelle: Christian Müller

22.06.2017
NLA: Zwei Neuzugänge für Fortitudo Gossau

NLA-Club Fortitudo Gossau kann nach der erfolgreichen Liga-Qualifikation in der Barrage erste Zuzüge für die kommende Saison vermelden. Neben Nachwuchsmann Nicola Damann verstärken sich die Ostschweizer mit Attila Kun, der von Barrage-Gegner Lakers Stäfa zu den Fürstenländern stösst.

Der Junioren-Nationalspieler Nicola Damann hat einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben und ergänzt damit das Torhüter-Team mit einer klaren Perspektive. Damann stammt aus dem Fortitudo-Nachwuchs und hat die letzten Jahre in Elite-Teams des TSV St. Otmar gespielt. Er wird auch kommende Saison beim U19-Elite-Team des TSV St. Otmar Spielpraxis sammeln.

Von den Lakers Stäfa stösst Attila Kun​ zu den Fürstenländern. Der knapp 2-Meter grosse Ungar ist mit seiner Athletik und seiner Wurfkraft eine grosse Verstärkung im Rückraum, wo er links und rechts eingesetzt werden kann. Mit ihm konnten die Verantwortlichen einen Zwei-Jahres-Vertrag abschliessen. Aktuell bestreitet er mit dem ungarischen Beachhandball-Team die Europameisterschaft in Zagreb und anschliessend die Worldgames. Er stösst deshalb am 1. August zum Team von Trainer Rolf Erdin.

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Quelle: TSV Fortitudo Gossau

21.06.2017
NLB: Attila Kun verlässt Stäfa per sofort

Attila Kun hat sich entschieden, die Lakers Stäfa per sofort zu verlassen. Die Verantwortlichen der GS Players AG bedauern diesen Entscheid sehr. Bedingt durch diesen kurzfristigen und überraschenden Abgang ist die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen: „Reisende soll man nicht aufhalten, sagt man so schön. In diesem Falle fällt es uns schwer, aber wir schauen nach vorne und sind überzeugt, dass wir einen adäquaten Ersatz finden werden“, sagt Christian Rieger, VR-Mitglied des Verwaltungsrates der GS Players AG.

Der 23-jähriger Rückraumspieler war erst im Sommer des vergangenen Jahres vom ungarischen Spitzenclub Ceglédi Kézilabda Klub zu den Lakers gestossen und erlitt im Heimspiel gegen den STV Baden Ende September einen Kreuzbandriss und feierte nach monatelangen Strapazen in der Physiotherapie und unter bester Betreuung sein Comeback in den beiden Barrage-Spielen gegen Fortitudo Gossau.

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Quelle: Lakers Stäfa

20.06.2017
Airport Trophy: Gratis-Eintritt für Nachwuchsteams bis Stufe U15

Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 findet in Kloten bereits zum achten Mal die Airport Trophy (U21) statt. Zu Gast in der Sporthalle Ruebisbach sind neben der Schweiz auch Spanien, Deutschland und Frankreich. Die Airport Trophy wird von den Gästen als Hauptprobe auf die zwei Wochen danach beginnende U21-Weltmeisterschaft in Algerien genutzt und garantiert ein Junioren-Turnier auf Weltklasse-Niveau.

Zu diesem Leckerbissen lädt der Organisator alle Nachwuchsteams bis zur U15-Alterklasse (Jahrgang 2002) gratis ein. Für ältere Nachwuchs- oder Aktivteams werden für 50 Franken, respektive 100 Franken attraktive Teamtickets (12 Spieler und 2 Betreuer) angeboten. Den jüngsten Mitgliedern bis zur U13-Altersklasse bietet sich die Chance auf ein ganz besonderes Erlebnis, indem sie die Stars von morgen unter tosendem Applaus der Zuschauer auf das Spielfeld begleiten dürfen. Gerne nimmt der Veranstalter die Anmeldungen unter christoph.luethi@airport-trophy.ch entgegen.

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Quelle: Airport Trophy

20.06.2017
Die Aktiven starten am Dienstag in die Beachhandball-EM

Nachdem am Sonntag die U17-EM zu Ende ging, startet bereits heute Dienstag die EM-Endrunde der Aktiven im Beachhandball. Auch diese findet in Zagreb statt. Die beiden Schweizer Mannschaften verfolgen ein ähnliches Ziel: Mindestens die Hauptrunde soll erreicht werden.

Den Auftakt am Jarun-See machen aus Schweizer Sicht die Männer. Sie spielen um 11 Uhr gegen den EM-Neuling Frankreich. Laut Insidern ist dieser aber gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Spielern. Zu unterschätzen sind also die westlichen Nachbarn nicht. Um 15 Uhr spielt dann das Team von Pablo Jenni gegen die Ukraine. Diese hat auch schon im WM-Final gestanden, war aber in den letzten Jahren nicht mehr ganz vorne dabei. Am zweiten Tag folgt zur Mittagszeit das Knallerspiel gegen den Gastgeber und amtierenden Welt- und Europameister Kroatien. Die Kroaten sind auch der grosse Turnierfavorit. Die Männer wollen in die Hauptrunde, welche gleichbedeutend mit der Viertelfinalqualifikation wäre. Pablo Jenni meint: "Alles andere ist dann Zugabe."

Die Frauen haben ihr grosses Spiel gleich zu Beginn des Turniers. Heute Dienstag um 12 Uhr eröffnen sie das Turnier gegen den amtierenden Weltmeister aus Spanien. Das wird eine grosse Knacknuss werden. Um 16 Uhr folgt das Spiel gegen Italien. Auch die Italienerinnen sind nicht zu unterschätzen, sie werden dem Team von Tamara Schläpfer und Alessandro Crippa alles abverlangen. Auch bei den Frauen heisst das Ziel Hauptrunde. In den drei Fünfergruppen qualifizieren sich die Erst- bis Vierplatzierten dafür. Danach wird in zwei Sechsergruppen um die acht Viertelfinalplätze gespielt.

Die Spiele auf Court 1 werden im Livestream übertragen (Link unten). Die Schweizer spielen sicher je gegen Gastgeber Kroatien auf dem Center Court. Die anderen Spiele könnten noch auf andere Courts verschoben werden, da einige Länder über Fernseh- dafür keine Youtube-Übertragungsrechte verfügen.
 



Männer:
Dienstag, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Frankreich (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Ukraine (Court 3). Mittwoch, 21. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1). 16.00 Uhr: Schweiz - Serbien (Court 2). Donnerstag, 22. Juni, 13.00 Uhr: Schweiz - Schweden (Court 1). 17:00 Uhr: Schweiz - Norwegen (Court 2).

Frauen:
Dienstag, 20. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz - Spanien (Court 4). 16.00 Uhr: Schweiz - Italien (Court 3). Mittwoch, 20. Juni, 11.00 Uhr: Schweiz - Griechenland (Court 2). 15.00 Uhr: Schweiz - Kroatien (Court 1).

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Quelle: Alessandro Crippa

Die Hauptrunde als Ziel
In der kroatischen Hauptstadt Zagreb beginnt am Dienstag die Beachhandball-EM der Aktiven. Die beiden Schweizer Teams wollen in die Hauptrunde vorstossen.
20.06.2017
Slowakin Weibelova verstärkt Thun, Berger und Oberson verlängern

SPL1-Club Rotweiss Thun verpflichtet die Slowakin Lucia Weibelova aus der 2. Bundesliga und ergänzt damit sein Kader um eine erfahrene Spielerin. Darüber hinaus haben die beiden Teamstützen Laura Berger und Céline Oberson ihre Verträge um eine weitere Spielzeit verlängert.

Auf der Suche nach einer ausländischen Verstärkung für den Rückraum sind die Thuner Verantwortlichen bei Lucia Weibelova fündig geworden. Die 33-jährige Slowakin spielte in den vergangenen zwei Saisons bei den Trier Miezen in der 2. Bundesliga und gehörte dort zu den eifrigsten Punktesammlerinnen. Die sehr vielseitig einsetzbare Weibelova überzeugte die Trainer und den Vorstand während zwei Probetrainings in der Schweiz und die sportliche Leitung von Rotweiss Thun bemühte sich danach sehr stark um die Verpflichtung. Lucia Weibelova unterzeichnete nun einen Vertrag für die kommende Saison mit Option auf eine weitere Spielzeit im Berner Oberland. Die routinierte 33-jährige soll mit ihrer Erfahrung und ihrem Können eine Führungsrolle im jungen Thuner Team einnehmen. 

Nach dem Einsatz in der Nationalmannschaft folgt für Laura Berger die zweite positive Nachricht innert kürzester Zeit. Trotz Angeboten von anderen SPL-Vereinen bleibt sie Rotweiss Thun treu und verlängert ihren Vertrag im Berner Oberland um ein weiteres Jahr. Die Verantwortlichen sind sehr glücklich, dass die Linkshänderin nach dem Studium nun ihre Handballkarriere noch mindestens um eine Saison verlängert. Die 30-jährige ist zu einer wichtigen Teamstütze gereift und übernimmt Verantwortung auf und neben dem Platz. Mit ihren stets hochgesteckten Zielen und ihrer fokussierten und professionellen Einstellung ist Laura Berger eine grosse Bereicherung im Ensemble von Trainer Peter Bachmann.

Ins Trikot von Thun schlüpft zur kommenden Saison nach einem Austauschsemester in Bergen (NOR) auch wieder Céline Oberson, die diesen Sommer zurück in die Schweiz kommt. In der vergangenen Spielzeit machte die 25-jährige auf der Spielmacherposition sowie im Abwehrzentrum grosse Fortschritte und war im Kader der Rotweissen kaum mehr weg zu denken. Da die Ausbildung nun im letzten Halbjahr an erster Stelle stand, verliess die Rechtshänderin im Januar Thun in Richtung Bergen. Nun steigt Céline Oberson wieder in den Trainingsbetrieb ein und zieht mindestens für ein Jahr wieder die Fäden im Thuner Angriffsspiel.

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

20.06.2017
Enttäuschende Nachwuchs-EM für Schweizer Beachhandballer

Die Schweizer Beachhandballer und Beachhandballerinnen verpassten an der U17-EM in Kroatien die Top Ten. Für beide Teams verlief das Turnier enttäuschend. Die Juniorinnen konnten kein Spiel gewinnen, die Junioren verpassten die Viertelfinals und danach war die Luft draussen. Beide Schweizer Mannschaften klassierten sich auf Platz 12.

Die Junioren starteten gegen Europameister Spanien ins Turnier. Nach einer deutlichen Niederlage in der ersten Halbzeit rafften sich die Schützlinge von Marco Bodmer und Sven Kunz noch einmal auf und brachten die Spanier in arge Bedrängnis. Ein umstrittener Penaltypfiff brachte den Spaniern dann den entscheidenden, doppelt zählenden Treffer ein. So ging die erste Partie 0:2 verloren.

Ähnlich erging es den Juniorinnen. Gegen den letztjährigen Dritten Portugal setzte es eine knappe Niederlage ab (6:12 und 20:21). Auch in der zweiten Partie des ersten Tages war ihnen das Glück nicht hold. Gegen den Silbermedaillengewinner von 2016, Spanien, gab es ebenfalls eine Niederlage nach zwei Sätzen. Danach wurde das Turnier aufgrund von Regen und Gewitter unterbrochen. Nach einer Sitzung der Verantwortlichen wurden die restlichen drei Runden abgesagt und auf den Samstagmorgen angesetzt. Beide Schweizer Team hatten bereits um 9.15 Uhr anzutreten und zogen klaren Niederlagen ein. Die Ladies (gegen Litauen) und die Jungs (gegen Deutschland) kamen gehörig auf die Welt und hatten keine Chance.

Die Chancen auf die Viertelfinals waren zwar noch vorhanden, aber deutlich geschrumpft. Die übrigen Samstagsspiele mussten nun gewonnen werden. Doch die jungen Schweizerinnen bekundeten Mühe mit den Russinnen, verloren auch dieses Spiel, wenn auch nicht mehr so deutlich wie gegen Litauen. Den Kroatinnen luchsten sie dann immerhin eine Halbzeit ab, verloren aber im Shootout.

Die Junioren gewannen ihre beiden restlichen Spiele gegen die Ukraine und gegen Serbien denkbar knapp und je im Shootout. Dennoch reichte es knapp nicht für die Viertelfinals. Als schlechtester Gruppendritter hatten sie das Nachsehen und mussten mit der Klassierungsrunde Vorlieb nehmen. Aufgrund der Niederlagen gegen die Niederländer, die Bulgaren und die Ukrainer mussten sich die Sandgenossen mit dem zwölften Rang begnügen. Die Luft schien etwas draussen, nachdem klar wurde, dass es nicht in die Runde der letzten Acht reichen würde. Die Schweizer wären ihren letzten drei Gegnern spielerisch nicht unterlegen gewesen, doch es fehlte in den entscheidenden Momenten schlicht und ergreifend auch an der Konzentration.

Den Juniorinnen gelang es auch in der Klassierungsrunde nicht, einen Sieg zu landen. Sie zogen gegen die Ukraine sowie gegen Polen den Kürzeren. In der letzten Partie brachten sie zwar die Polinnen in Bedrängnis, doch es fehlte an der Genauigkeit im Abschluss. Deshalb klassierten sie sich am Ende auf dem zwölften und somit letzten Rang. Die Trainer Manuela Strebel und Alessandro Crippa haben gesehen, dass für ihr Team etwas möglich wäre, doch um einen Sieg gegen die Topgegner zu holen, fehlt noch ein Stück. Es ist ihnen bewusst, was sie mit ihren Frauen noch zu verbessern haben und sie werden sich dementsprechend damit befassen.

Die Titel holten sich die gleichen Teams wie im Vorjahr, nur gegen andere Finalgegner. Die Niederländerinnen besiegten Portugal, Spanien besiegte die Ungaren. Bronze nach Deutschland: Unser Nachbar verlor in beiden Halbfinals sehr knapp im Shootout, fand aber im kleinen Final noch einmal die Kraft, die Russen beziehungsweise die Ungarinnen zu bodigen.

 

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Quelle: Alessandro Crippa

Sand im Getriebe
Die beiden Schweizer Nachwuchsteams im Beachhandball bleiben an der EM in Kroatien unter ihren Möglichkeiten und klassieren sich ausserhalb der Top Ten.
19.06.2017
Airport Trophy: Klingende Namen am Nachwuchsturnier in Kloten

Ein Hauch von Champions League und Weltmeistern weht vom 30. Juni bis 2. Juli durch die Klotener Ruebisbachhalle. Die Airport Trophy macht ihrem Namen als bestbesetztes Handball-Nachwuchsturnier Europas auch in diesem Jahr alle Ehre. Die Gästeteams aus Deutschland, Frankreich und Spanien bringen einige klingende Namen der aktuellen Handball-Szene nach Kloten. Die Turnier-Ausgabe Ende Juni 2017 steht ganz im Zeichen der bevorstehenden U21-WM.

Klingende Namen bei Spanien
Dass Deutschland, Frankreich und Spanien zu den Favoriten gehören bei der kommenden Weltmeisterschaft, hat auch damit zu tun, dass deren Teams auf klingende Namen zählen können, die bereits heute schon im Männerhandball aktiv sind. Allen voran Spaniens Supertalent Dani Dujshebaev. Dabei hat er nicht als einziger des spanischen Teams das Handball-Gen in die Wiege gelegt bekommen. Denn mit Oleg Kisselev, dessen gleichnamiger Vater zum letzten russischen Weltmeister-Team zählte, hat ein zweiter Spieler aus dem Team einen im Handball berühmten Namen.

Frankreichs goldene Generation
Ein grosses Team gastiert auch mit Frankreich an der Airprot Trophy. Frankreichs Handballer dominierten international die letzten Jahre wie kaum je eine andere Nation. Auf dieser Fährte befindet sich nun auch der Nachwuchs Frankreichs. Mit riesigen Mengen an finanziellen Mitteln wurde die nachhaltige Nachwuchsförderung umgekrempelt. Die Vereine wurden in die Pflicht genommen und dabei vorbildlich vom Verband und vom Staat unterstützt. Diese Initiative trägt Früchte – und wird es auch in absehbarer Zukunft noch tun. Bronze bei der EM 2016, sowie zwei Mal Weltmeister bei den U19 und U21 – so liest sich das Palmares einer Spitzennation, die auch im Nachwuchsbereich fast Unglaubliches geleistet hat. Auch im Team Frankreichs sticht ein grosser Name hervor: Melvyn Richardson. Sein Vater Jackson war eine jener schillernden Figuren, welche am Anfang standen des aktuellen französischen Höhenflugs. Der «Überflieger» mit den Rasta-Locken prägte seine Zeit mit individueller Genialität, Inspiration und Sprungkraft.

Deutscher Kampfgeist
Zu den Titelanwärtern bei der Weltmeisterschaft zählt auch die Auswahl Deutschlands. Der Deutsche Handballbund investiert enorme Ressourcen in die landesweite Nachwuchserfassung und die Nachwuchsförderung. Von Schulprojekten über Förderprojekte bis hin zur Spitzensportförderung. Da erstaunt es nicht, dass der grösste Handball-Verband der Welt auch bei den Nachwuchs-Nationalteams seit Jahren wieder konstant an der Spitze mit dabei ist. Die Krönung war zuletzt der Europameister-Titel einer jungen deutschen Auswahl in Polen. Mit Fabian Wiede, Simon Ernst und Jannik Kohlbacher gehörten drei Spieler zum Kader, das ein halbes Jahr vorher bei der U20-Europameisterschaft die Goldmedaille geholt hatte.

Schweiz im Umbruch
Mit Spannung wird man auch den Auftritt des Schweizer Teams an der Airport Trophy verfolgen. Nach der radikalen Verjüngung des A-Nationalteams gab es auch in den Strukturen der Nachwuchsförderung einen Umbruch. Die WM in Algerien im Sommer wird die Schweiz zwar verpassen. Doch dieser «Rückschlag» ist bewusst kalkuliert. Einige jener Spieler, die nominell im U21-Team spielen sollten, werden an der Airport Trophy nicht dabei sein, weil sie den Sprung ins A-Team bereits hinter sich haben. Antreten wird der Gastgeber deshalb mit einer stark verjüngten Auswahl. Diese kann ohne Druck aufspielen – und vielleicht gerade deshalb über sich hinauswachsen. Zum Schweizer Kader gehört auch der Bülacher Cedrie Tynowski, der im Kader des NLA-Clubs Pfadi Winterthur einen grossen Entwicklungsschritt gemacht hat und auf Rechtsaussen zu den grössten Talenten der Schweiz zählt.
 


 
Spielplan Airport Trophy 2017

Freitag, 30. Juni
19.00 Uhr: Schweiz – Frankreich
21.15 Uhr: Deutschland – Spanien

Samstag, 1. Juli
16.00 Uhr: Frankreich – Deutschland
18.15 Uhr: Schweiz – Spanien

Sonntag, 2. Juli
11.00 Uhr: Spanien – Frankreich
13.15 Uhr: Schweiz – Deutschland (live auf handballTV.ch)

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Quelle: Airport Trophy

Klingende Namen
An der Airport Trophy vom 30. Juni bis 2. Juli in Kloten stehen klingende Namen des Welthandballs im Einsatz: Dani Dujshebaev, Oleg Kisselev oder Melvyn Richardson.
19.06.2017
Grossfeldcup: Die Teilnehmer des Finalturniers stehen fest

Am vergangenen Wochenende wurden im Grossfeldcup an drei Qualifikationsturnieren in Winterthur und Zofingen die Teilnehmer des Finalturniers vom Sonntag, 2. Juli, in Horgen ermittelt. GC Amicitia Zürich, die SG Winterthur und der TV Zofingen werden am Finalturnier auf den HC Horgen treffen und um den Meistertitel spielen.

Die engste Entscheidung der Vorrunde fiel zugunsten der SG Winterthur: Die Eulachstädter qualifizierten sich in ihrer Gruppe punktgleich mit dem HC Andelfingen und dem TV Appenzell aufgrund der besten Tordifferenz für das Finalturnier. GC Amicitia schaffte den Einzug unter die letzten Vier dank vier Siegen aus vier Spielen souverän, Zofingen gab in seinen vier Vorrundenspielen lediglich beim Remis gegen Lägern Wettingen einen Punkt ab. Alle Resultate und die Ranglisten der Vorrundenturniere sind im PDF-Dokument zu finden.
 

Dokumente:
Grossfeldcup: Resultate und Tabellen der Vorrunde46 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

19.06.2017
Felix Rätz mit der Referee-Hauptverantwortung am Europen Open

Der Schweizer Delegierte und Schiedsrichter-Lektor Felix Rätz wurde von der Europäischen Handball Föderation (EHF) an der offenen U19-Europameisterschaft vom 3. bis 7. Juli im schwedischen Göteborg mit der Hauptverantwortung in allen Referee-Angelegenheiten betraut.

Neben den Spielansetzungen ist Felix Rätz am Turnier für den Schiedsrichterkurs der EHF-Referee-Kandidaten und des Jungschiedsrichter-Projekts (YRP) zuständig. Vor Ort stehen je sechs Gespanne Kandidaten und aus dem Jungschiedsrichter-Projekt im Einsatz.

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Quelle: Marco Ellenberger

18.06.2017
EM-Qualifikation: Achtbarer Schweizer Abschluss in Bremen

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das letzte Spiel der EM-Qualifikation auswärts gegen Europameister Deutschland erwartungsgemäss mit 22:29 (13:12) verloren. Die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter zog sich vor 8'500 Zuschauern in Bremen aber durchaus achtbar aus der Affäre; kurz vor der Pause lagen die Gäste gar überraschend noch mit zwei Toren in Führung.

Der Kreis schloss sich: Die Schweiz begann die Qualifikations-Kampagne im vergangenen Herbst mit starken Leistungen, und schloss sie am Sonntag in Bremen mit einem guten Auftritt ab. Es war eine Begegnung, die sinnbildlich für den Entwicklungsprozess stand, den die Schweizer hinter sich haben – aber gerade auch für den, der noch vor ihnen liegt. Einerseits stellten sie in der ersten Halbzeit trotz zahlreicher Abwesenheiten ihr grosses Potenzial unter Beweis, als sie nach einem schwierigen Start mit 6:9-Rückstand nach einer Viertelstunde das Spiel in den Griff bekamen. Mit einer stabilen, agilen und kompakten Verteidigung und angeführt vom starken Andy Schmid (11) schafften sie vor der Pause die Wende und gingen mit 13:11 (27.) in Führung.

Andererseits zeigte die zweite Halbzeit der SHV-Auswahl dann noch einmal offensichtlich auf, welchen Weg sie in den kommenden Monaten weiter zu gehen hat. Die Heimmannschaft reagierte nach dem Seitenwechsel, profitierte von ihrem enorm breiten und homogenen Kader und stellte die alten Verhältnisse wieder her. Vorab gegen Keeper Andreas Wolff taten sich die Gäste enorm schwer; bis zur 51. Minute baute Deutschland den Vorsprung darum auf 25:17 aus und entschied die Partie. Den Schweizern, die in ihrem Kader nicht annähernd die erforderliche Ausgeglichenheit hatten, schwanden nach etwa einer Dreiviertelstunde die Kräfte. Bis dahin hatte Trainer Michael Suter auf seine Stammformation vertraut. Neben Schmid verdienten sich vor allem auch der fünffache Torschütze Luka Maros und Abwehrchef Samuel Röthlisberger sehr gute Noten. Im Vergleich zum vergangenen Mittwoch gelang der SHV-Auswahl die grösste Steigerung ohnehin in der Defensive, die Deutschland wiederholt vor enorme Probleme stellte.

«Der Sieg in der ersten Halbzeit war ein wertvolles Teilziel auf unserem Weg der Entwicklung», sagte Michael Suter. «Wir haben zu sehr guter defensiver Stabilität gefunden und uns auch in der Offensive immer wieder gute Lösungen erspielt.» Auf der grossen Bühne in Bremen gelang es der SHV-Auswahl tatsächlich, dem Spiel in jener Phase den Stempel aufzudrücken. Das zeigte sich auch in der Atmosphäre: In der grossen und gut gefüllten Halle waren in der Phase vor dem Seitenwechsel nur noch die «Hopp Schwiiz!»-Rufe zu hören.

Dass die Schweizer die Pace in der zweiten Halbzeit nicht durchziehen konnten, war erklärbar. Zumal Deutschlands Trainer Christian Prokop in seinem 16-Mann-Kader munter durchwechselte und zur Kenntnis nehmen durfte, dass er auch in seiner zweiten Garde über international sehr taugliche Alternativen verfügt. Der Gastgeber hielt darum das Tempo jederzeit hoch, die SHV-Auswahl zollte dem entsprechend Tribut. «Es fehlt uns im Moment gewiss noch die Breite. Und unsere vielen hoffnungsvollen Spieler haben noch weiteres Steigerungspotenzial. Wir waren heute, trotz über weite Strecken sehr guter Leistung, noch lange nicht am Limit», sagte Michael Suter.

Die 22:29-Niederlage wurde dem Auftritt der Schweiz in der ÖVB-Arena in der Höhe vielleicht nicht unbedingt gerecht, sie war aber insgesamt korrekt. Das anerkannte auch Michael Suter. «Ich habe der Mannschaft nach dem Spiel für eine intensive Partie gratuliert. Am Ende wurde der Druck des Gegners zu gross. Da müssen wir nun in der nächsten Saison von Monat zu Monat besser werden», sagte er. Auch wenn sich der erste Kreis der EM-Qualifikation am Sonntagabend im Nordwesten Deutschlands schloss: Der nächste Abschnitt des Wegs hat gerade eben erst begonnen.
 



EM-Qualifikation Männer

Deutschland – Schweiz 29:22 (12:13)
ÖVB-Arena, Bremen – 8‘513 Zuschauer – Sr. Pandzic/Mosorinski (SRB).
Torfolge: 1:0, 3:1, 5:2, 9:6 (17.), 9:10 (21.), 11:10, 11:13, 12:13; 14:13, 15:14, 15:15 (34.), 18:15, 20:17 (44.), 25:17 (51.), 26:18, 26:20, 28:22, 29:22.
Strafen: Je 3mal 2 Minuten.
Deutschland: Heinevetter/Wolff (ab 20./1 Tor); Sellin (1), Wiede (2), Hornke (3), Kneule, Schmidt (1), Häfner (1), Weber (3/1), Dahmke, Kühn (4), Kohlbacher (5), Link (1), Suton, Schiller (7/2), Michalczik.
Schweiz: Portner/Kindle (ab 45. und für 1 Penalty); Schmid (11/2), Meister (1), Rubin, Lier (2), Sidorowicz (2), Röthlisberger, Küttel (1), Markovic, Maros (5), Huwyler, Strebel, Gerbl.
Bemerkungen: Schweiz ohne Von Deschwanden, Raemy, Delhees, Vernier, Tynowski und Dähler (alle verletzt). Kusio und Zehnder nicht eingesetzt. – Weber schiesst Penalty an die Latte, trifft im Nachschuss zum 10:10 (22.). Time-outs: Deutschland (18./9:8); Schweiz (30./12:13, 45./21:17).

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Quelle: Marco Ellenberger

Der Kreis schliesst sich
Die Schweizer Nationalmannschaft verliert zum Abschluss der EM-Qualifikation auswärts gegen Deutschland nach starker erster Halbzeit mit 22:29 (13:12).
17.06.2017
EM-Qualifikation: Zum Abschluss gegen den Europameister

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft am Sonntag (15 Uhr) in Bremen zum Abschluss der EM-Qualifikation auf Europameister Deutschland. Trotz zahlreicher Absenzen will die SHV-Auswahl von Trainer Michael Suter auf dem Weg ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt unternehmen, wertvolle Erfahrungen sammeln und sich mit einer guten Leistung aus der Kampagne verabschieden. Die Partie wird in der Schweiz auf TV24 live übertragen.

Personell immer noch eine Herausforderung ist die rechte Seite: Mit Nicolas Raemy, Ron Delhees, Pascal Vernier, Cédrie Tynowksi und Jonas Dähler fallen gleich fünf Linkshänder verletzungsbedingt aus. Dazu fehlt auch weiterhin Lukas von Deschwanden. Etwas entspannt hat sich die Situation im Mittelblock, weil Lucas Meister wieder zur Verfügung steht. Der Kreisläufer hatte am Mittwoch gegen Slowenien krankheitshalber gefehlt.

Die Schweiz tritt in der 550'000-Einwohner-Stadt im Nordwesten Deutschlands selbstredend als krasser Aussenseiter an. Gegen den Europameister von 2016 wollen die Gäste ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen und an die Leistung im Heimspiel vom vergangenen November im Hallenstadion (22:23) anknüpfen. Die Kulisse zum Abschluss der EM-Qualifikation ist noch einmal ähnlich beeindruckend wie damals in Zürich: Die gut 9'000 Zuschauer fassende ÖVB-Arena (ehemals Stadthalle Bremen) ist bereits nahezu ausverkauft.

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Quelle: Marco Ellenberger

Auf der grossen Bühne
Die Schweiz trifft am Sonntag zum Abschluss der EM-Qualifikation in der ÖVB-Arena in Bremen auf Europameister Deutschland. TV24 überträgt das Spiel ab 15 Uhr live.
17.06.2017
U17-Juniorinnen verlieren beide Testspiele in Österreich

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft der Frauen hat zwei Testspiele auswärts gegen Österreich ausgetragen und zweimal mit vier Toren Differenz verloren. Die SHV-Auswahl der Jahrgänge 2000 und jünger von Trainer Jürgen Fleischmann unterlag am Mittwoch mit 24:28 (11:14) und am Donnerstag mit 29:33 (12:16).

Während die Österreicherinnen im August die EHF EURO (ehemalige EM-Endrunde) bestreiten, stehen die Schweizerinnen an der EHF Championship (B-EM) im Einsatz. Sie treffen am Turnier in Mazedonien vom 31. Juli bis 6. August in der Vorrunde auf Polen, Mazedonien, Griechenland und die Färöer Inseln. Die beiden besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Halbfinals; der Turniersieger steigt für den nächsten Zyklus in die höhere Leistungsklasse (EHF EURO) auf.
 



Für die Schweiz im Einsatz: Malin Altherr (LC Brühl), Debora Annen (LK Zug), Stefanie Eugster (HV Herzogenbuchsee), Zoe Fässler (LC Brühl), Celia Heinzer (KTV Muotathal), Carmen Jund (Spono Eagles), Charlotte Kähr (GC Amicitia), Katarina Kaiser (LC Brühl), Desirée Ligue (GC Amicitia), Ramona Muff (Spono Eagles), Mareike Müller (HV Herzogenbuchsee), Antonia Rakaric (BSC Wettingen/Siggenthal), Soraya Schaller (Spono Eagles), Nina Steiner (LC Brühl), Anina Steiner (HV Herzogenbuchsee), Joline Tschamper (LK Zug).

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Quelle: Marco Ellenberger

16.06.2017
Führungswechsel bei Rotweiss Thun: Ursula Haller neue Präsidentin

Führungswechsel beim SPL1-Club Rotweiss Thun. Nach vierjähriger Amtszeit übergibt Urs «Habki» Zurbuchen das Zepter an Ursula Haller. Die frühere Politikerin steht einem siebenköpfigen Gremium vor, das die Geschicke der Berner Oberländerinnen in den kommenden Jahren prägen möchte.

Nach vier Jahren als Präsident hat «Habki» bereits im Januar bekannt gegeben, von seinem Amt per Ende der Saison 16/17 zurückzutreten. In seiner Amtszeit konnte der Club das anvisierte Ziel der Professionalisierung weiter vorantreiben. Dabei konnten immer mehr Vereinsmitglieder oder dem Verein nahestehende Personen begeistert werden, ein Amt bei Rotweiss Thun zu übernehmen, um so die enorme Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen. «Habki» war zudem jene Kraft, welche es mit enormen Einsatz und vielen Arbeitsstunden geschafft hat, ein konkurrenzfähiges Team für die vergangene Saison aufzustellen. Dies selbstverständlich mit der Hilfe der gesamten sportlichen Leitung. Hierfür und für seinen engagierten Einsatz in den letzten Jahren wurde «Habki» Zurbuchen an der Hauptversammlung am vergangenen Dienstag gebührend verabschiedet. Als Mitglied im Marketingteam bleibt der ehemalige Präsident dem Club weiterhin erhalten.

Über die Nachfolgeregelung ist der Club sehr erfreut.  Ursula Haller wird neue Präsidentin und Nachfolgerin von Habki Zurbuchen. Sie wurde an der Hauptversammlung einstimmig gewählt. Die ehemalige Thuner Politikerin (Stadträtin, Grossrätin, von 1999 bis 2014 Gemeinderätin, zuständig für die Direktion Bildung Sport Kultur und gleichzeitig Nationalrätin) ist für Rotweiss Thun eine exzellente Lösung. In den Gründungsjahren von Rotweiss Thun spielte sie Handball. Weitere Informationen zu Ursula Haller finden sind unter www.ursula-haller.ch.
Der Vorstand von Rotweiss freut sich über die kommende Zusammenarbeit mit Ursula Haller. Er ist überzeugt, so die sportlichen und vereinsinternen Herausforderungen gemeinsam meistern zu können.

Den Wunsch, das Führungsgremium zu vergrössern, konnte ebenfalls umgesetzt werden. Für das Ressort Spitzensport stösst Matthias Zumstein in den Vorstand. Matthias Zumstein, welcher schon als Spieler für Wacker Thun, den BSV Bern, Pfadi Winterthur und als langjähriger Nationalspieler Spitzenhandball verkörperte, ist dank seinen Kontakten und seinem sportlichen Ehrgeiz die ideale Person für diesen Posten. Er kann auf die Hilfe von Fabienne Zurbuchen – ehemalige SPL Spielerin –  als Chefin der 1. Mannschaft zählen.
Martin Schranz komplettiert das 7er Gremium. Schranz wird das Ressort Sponsoring sowie das Vize-Präsidium übernehmen. Als Inhaber der Ingenieurfirma Top Tech Sol in Thun hat Martin Schranz fundierte Führungserfahrung und in Thun ein grosses Netzwerk in Wirtschaftskreisen.
 
Somit setzt sich das Führungsgremium von Rotweiss Thun wie folgt zusammen:
Präsidentin: Ursula Haller
Vize-Präsident und Leiter Sponsoring: Martin Schranz
Leiterin Finanzen: Barbara Jutzi
Leiterin Spielbetrieb: Valérie Mäder
Leiter Spitzensport: Matthias Zumstein
Leiterin Events und Infrastruktur: Natalie Bühler
Leiter Kommunikation: Thomas Kissling

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Quelle: DHB Rotweiss Thun

14.06.2017
EM-Qualifikation: Die Schweiz gegen den WM-Dritten chancenlos

Die Schweizer Nationalmannschaft hat ihr letztes Heimspiel der EM-Qualifikation gegen den WM-Dritten Slowenien deutlich mit 20:33 (9:18) verloren. Vor 1'245 Zuschauern in Schaffhausen blieb die aufgrund von zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Abwesenheiten erneut völlig neu formierte SHV-Auswahl ohne jede Chance. Zum Abschluss der Kampagne folgt am Sonntag (15 Uhr, live auf TV24) das Auswärtsspiel bei Europameister Deutschland.

Die SHV-Auswahl zahlte in der ungewohnten Zusammensetzung mit vier Debütanten und zusätzlich ohne den kranken Kreisläufer Lucas Meister erneut enorm viel Lehrgeld. Erschwerend kam am Mittwoch hinzu, dass auch längst nicht alle Schweizer Leistungsträger ihr Optimum abrufen konnten. Die Partie erfuhr darum schon früh eine entscheidende Zäsur. Slowenien nutzte die offensichtlichen Abstimmungsschwierigkeiten und die Ungenauigkeiten des Heimteams in der Viertelstunde vor der Pause konsequent und stellte von 9:6 (17.) auf 16:7 (27.). Der WM-Dritte nahm dem sportlichen Geschehen damit schon in der ersten Halbzeit jegliche Spannung.

«Wir haben die Realität gesehen, da müssen wir keine Alibis suchen. Slowenien hat sehr gut gespielt – wir haben sie aber auch sehr gut spielen lassen. Wir haben gesehen, was eine Topnation auf diesem Level für ein Niveau anbietet, und wir konnten nicht dagegen halten. Das Resultat ist so korrekt, und das kann man auch nicht schönreden», sagte Nationaltrainer Michael Suter. Die Schweizer assen in der Tat hartes Brot, sowohl individuell, als auch im Kollektiv. Als Sinnbild gilt die rechte Angriffsseite, auf der mit Nicolas Raemy, Ron Delhees, Pascal Vernier, Cédrie Tynowski und Jonas Dähler ohnehin schon fünf Linkshänder fehlten. Gerade Dimitrij Küttel, auf dem entsprechend viel Verantwortung lastete, zog einen schwarzen Tag ein. Die Erklärung der diskussionslosen Niederlage war aber nicht bei einzelnen Akteuren zu suchen. Die Schweiz mit ihrer jungen und unerfahrenen Mannschaft war den Slowenen schlicht in allen Belangen unterlegen.

Unter der Regie von Andy Schmid und Luka Maros und unterstützt durch die Paraden von Simon Kindle verkürzte die Schweiz bis zur 42. Minute dank ihrer besten Phase noch einmal auf 16:22 – sie brachte den Gegner damit aber natürlich nicht wirklich in Bedrängnis. Slowenien brachte immer wieder einen Hauch von Weltklasse in die BBC Arena. Im Vergleich mit dem Heimteam verfügten die Gäste über mehr Breite, mehr Routine, mehr Physis und vor allem über viel mehr Durchschlagskraft. Vor allem dann, wenn die Slowenen in der Offensive ihr beeindruckendes Tempo aufnehmen konnten, war für die Verteidigung der SHV-Auswahl nicht mehr allzu viel auszurichten. Kam die Ausgeglichenheit hinzu: Bei Slowenien trugen sich alle 13 eingesetzten Feldspieler sowie auch Torhüter Urh Kastelic (2) in die Skorerliste ein.

Ein kleiner Lichtblick war die Leistung von Maximilian Gerbl. Der rechte Flügel, der wie Patrick Strebel, Samuel Zehnder und Michael Kusio zu seinem Debüt in der Nationalmannschaft kam, zeigte einen unbekümmerten Auftritt und war viermal erfolgreich. Ansonsten bestätigte das Spiel am Mittwochabend gegen einen starken Gegner, was ohnehin klar war: Die Entwicklung der jungen Nationalmannschaft und die Annäherung an die europäische Spitze ist ein weiter Weg. «Das braucht Zeit, aber Zeit allein hilft uns auch nicht. Es braucht ein Bewusstsein von jedem einzelnen Spieler, wohin der Weg führen soll und was für ein Level gefordert ist. Wir haben heute gesehen, dass das bei vielen noch nicht der Fall ist. Und der Sport ist dann in diesen Situationen sehr ehrlich», sagte Michael Suter. Die ehrliche Erkenntnis war am Mittwochabend denn auch, dass ein Gegner wie Slowenien für die junge SHV-Auswahl zurzeit noch weit entfernt ist.
 


 
EM-Qualifikation Männer

Schweiz – Slowenien 20:33 (9:18)
BBC Arena, Schaffhausen – 1'245 Zuschauer – Sr. Alvarez/Bustamante (ESP).
Torfolge: 0:1, 3:3, 3:6, 5:7, 5:9, 7:10 (19.), 7:16 (27.), 9:16, 9:18; 13:22, 16:22, 16:25, 17:25, 17:29 (50.), 19:29, 19:33, 20:33.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 2mal 2 Minuten gegen Slowenien.
Schweiz: Portner/Kindle (19. bis 56.); Schmid (3/1), Rubin (2), Lier (1), Sidorowicz (1), Röthlisberger, Küttel (1), Markovic (1), Luka Maros (6), Huwyler (1), Kusio, Strebel, Zehnder, Gerbl (4/1). 
Slowenien: Skok/Kastelic (2/ab 31.); Blagotinsek (5), Verdinek (2), Marguc (2), Dolenec (5/1), Miklavcic (3), Kodrin (1), Bezjak (2), Barisic (1), Grebenc (3), Zabic (4), Mackovsek (1), Mlakar (1), Leban (1).
Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Delhees, Tynowski, Vernier, Dähler, Von Deschwanden (alle verletzt) und Meister (krank). – Länderspiel-Debüts von Kusio, Strebel, Zehnder und Gerbl. – Portner hält Penalty von Dolenec (15./5:9).

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Quelle: Marco Ellenberger. Bild: Alexander Wagner.

Eine Lektion für die Schweiz
Die Schweiz bleibt im Heimspiel gegen den WM-Dritten Slowenien ohne Chance und verliert vor 1'245 Zuschauern in Schaffhausen diskussionslos mit 20:33 (9:18).
14.06.2017
Auftakt zur U17-Beachhandball-EM in Kroatien am Freitag

Am Freitag beginnen die U17-Europameisterschaften im Beachhandball. Schauplatz der Titelkämpfe ist die kroatische Hauptstadt Zagreb. Die Schweiz ist bei den Juniorinnen sowie bei den Junioren vertreten. Die Ziele der beiden Mannschaften sind dabei unterschiedlich definiert worden.

Die Reise angetreten haben die beiden Mannschaften mit ihren Betreuern bereits am Montagabend. Die lange Fahrt mit dem Car brachte sie nach Zagreb, wo sie in einem Hostel untergebracht sind. Neben dem Akklimatisieren standen auch Trainingseinheiten und Testspiele auf dem Plan.

«Endlich eine Medaille»
Die Ambitionen der beiden Mannschaften sind verschieden. Marco Bodmer, verantwortlich für die Junioren, sagt ganz klar: «Ich will endlich eine Medaille.» Es ist nicht seine erste EM, an der er eine Schweizer Juniorennationalmannschaft als Headcoach betreut. Und Bodmer war schon oft nahe dran. Er belegte auch schon den undankbaren vierten Rang, schrammte nur knapp an der Bronzemedaille vorbei. Im letzten Jahr klassierten sich seine Schützlinge auf dem siebten Rang, scheiterten dabei im Viertelfinale nur ganz knapp am späteren Vize-Europameister Portugal.

Portugal sieht der Trainer, der das Team zusammen mit Sven Kunz betreut, neben Russland, Italien Spanien und Newcomer Deutschland auch als Turnierfavoriten. Die Portugiesen haben im letzten Jahr allerdings vom Heimvorteil profitieren können, der nun in Kroatien natürlich wegfällt.

Auf die Frage, ob seine jetzige Auswahl die talentierteste sei, die er je hatte, meinte Marco Bodmer: «Im Angriff sicher, ja.» Allerdings sieht er in der Verteidigung noch grosses Verbesserungspotenzial. Dafür dürfte er auf der Torhüterposition wieder einen Vorteil haben, da er mit Damian Seifert und Lars Gross in diesem Jahr auf zwei Schlussmänner bauen kann und nicht wie im Vorjahr nur auf einen.

Juniorinnen mit Aussenseiterchancen
Die Juniorinnen-Verantwortlichen geben sich nicht ganz so ambitioniert. Zwar ist das Team variabler geworden als vergangenes Jahr, dennoch zählen die Schweizerinnen zu den Mannschaften mit Aussenseiter-Status. Das Team hat sehr wohl Fortschritte gemacht, dennoch findet es Trainerin Manuela Strebel schwierig zu sagen, wo ihre «Ladies» stehen.

In einer schwierigen Gruppe treffen sie auf Gastgeber Kroatien, Vize-Europameister Spanien, den letztjährigen Dritten Portugal, Russland und auf die grossgewachsenen Litauerinnen. Der Staff um Manuela Strebel ist aber zuversichtlich, denn in diesem Jahr können die Spielerinnen auf mehreren Positionen eingesetzt werden, ihre Variabilität hat sich enorm verbessert.
 



Bereits feststehende Schweizer Partien

Junioren
16. Juni, 10.45 Uhr: Schweiz – Spanien (Court 3)
16. Juni, 16.15 Uhr: Schweiz – Deutschland (Court 4)
17. Juni, 09.45 Uhr: Schweiz – Ukraine (Court 3)
17. Juni, 12.00 Uhr: Schweiz – Serbien (Court 3)

Juniorinnen
16. Juni, 10.45 Uhr: Schweiz – Portugal (Court 2)
16. Juni, 13.15 Uhr: Schweiz – Spanien (Court 4)
16. Juni, 16.15 Uhr: Schweiz – Litauen (Court 2)
17. Juni, 09.45 Uhr: Schweiz – Russland (Court 2)
17. Juni, 11.15 Uhr: Schweiz – Kroatien (Court 1)

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Quelle: Alessandro Crippa

Mission Kroatien
Am Freitag beginnen in Zagreb die U17-Europameisterschaften im Beachhandball. Die Schweiz ist mit zwei Teams vertreten – mit unterschiedlichen Ambitionen.
14.06.2017
Andy Schmid vor dem Spiel gegen den WM-Dritten Slowenien

Die Schweizer Handballer bestreiten am Mittwoch (20.15 Uhr) in Schaffhausen gegen den WM-Dritten Slowenien und am Sonntag in Bremen gegen Europameister Deutschland die letzten beiden Partien der EM-Qualifikation. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung des Teams. TV24 überträgt beide Partien live.

Nationaltrainer Michael Suter verzichtet in den beiden Begegnungen auf die Routiniers Manuel Liniger und Michal Svajlen. Der unbestrittene Teamleader Andy Schmid ist mit 33 Jahren der mit Abstand älteste Spieler im Team – die anderen weisen die Jahrgänge 1991 bis 2000 aus. Wegen Verletzungen figurieren gleich vier Neulinge im Team. "Es ist extrem speziell und komisch. Das kann ich nicht absprechen", sagte Schmid. "Auf der anderen Seite ist es reizvoll, meine Erfahrung mitzugeben und bei der Entwicklung zu helfen."

Die Schweizer sind in der bisherigen EM-Qualifikation nach vier Partien noch punktelos. Die Auftritte in Slowenien (27:32) sowie im Hallenstadion gegen Deutschland (22:23) unterstrichen jedoch, welch Potenzial nach dem radikalen Umbruch in der Mannschaft steckt. "Nach diesen Spielen hatten alle das Gefühl, dass es sehr schnell geht", so Schmid. "Es ist jedoch nicht möglich, drei Schritte auf einmal zu machen." Das zeigte sich insbesondere bei der 25:27-Heimniederlage gegen Portugal, die als Enttäuschung zu bezeichnen ist. "Da hatten wir das erste Mal Druck", erklärte Schmid.

Schmid als perfektes Beispiel
Der Weltklasse-Regisseur der Rhein-Neckar Löwen erachtet es allerdings als "sehr realistisch", dass die Schweizer mittelfristig wieder an Europa- und Weltmeisterschaften dabei sein werden. Letztmals qualifizierten sie sich 2004 für ein grosses Turnier (EM). An der EM 2006 waren sie als Gastgeber gesetzt. "Der Weg dorthin ist hart", gab sich Schmid realistisch. "Die anderen Nationen schlafen auch nicht." Positiv ist sicherlich, dass einige Spieler früher oder später den Schritt ins Ausland wagen werden, was für Schmid essentiell ist.

Der Luzerner ist diesbezüglich ein perfektes Beispiel. Er hat sich in Dänemark und Deutschland zu einem der besten Handballer der Welt entwickelt. Soeben wurde er zum vierten Mal in Serie zum wertvollsten Spieler der Bundesliga gewählt, was vor ihm noch keiner geschafft hatte. Insofern fühlt es sich für ihn unrealistisch an. Die Auszeichnungen freuen ihn umso mehr, als sie zeigen, dass "ich konstant über mehrere Jahre auf diesem Level spielen konnte". Worauf führt er das zurück? Einerseits sei er verletzungsfrei geblieben, andererseits habe er stets den Antrieb gehabt, Feinheiten noch besser zu machen. Ausserdem brauche es eine gewisse Lockerheit.

Mit Ruhe zum erneuten Titel
Schmid macht stolz, dass die Erfolge der Rhein-Neckar Löwen "mit meinem Namen verbunden werden". Gerade eben wurde das Team aus Mannheim erneut deutscher Meister, nachdem es im Jahr zuvor erstmals überhaupt den Thron bestiegen hatte. "Das gab uns eine gewisse Ruhe", so Schmid. Den Titel zu verteidigen, stufte er dennoch als schwieriger ein, auch weil Teamleader Uwe Gensheimer zu Paris Saint-Germain gewechselt hatte. "Es war beeindruckend, dass wir in den entscheidenden Spielen unsere Leistung gezeigt haben. Vor der Saison tippten alle Experten auf Kiel und Flensburg."

Wie sieht er den Partien gegen Slowenien und Deutschland entgegen? "Das sind wichtige Spiele für die Entwicklung. Es wird aufgezeigt, was noch fehlt. Wir können ohne Druck antreten, das fällt einfacher."

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Quelle: Sascha Fey (SDA Sport)

«Das ist reizvoll»
Die Schweiz trifft am Mittwoch (20.15 Uhr, live auf TV24) in der BBC Arena auf den WM-Dritten Slowenien. Andy Schmid über seine Rolle und die Ausgangslage.
14.06.2017
Spanischer Trainer für SPL1-Absteiger BSV Stans

Die Frauen des BSV Stans haben wenige Tage nach dem Abstieg einen neuen Trainer präsentiert. Der Spanier Vicente "Ike" Cotrina Cabal übernimmt das Zepter bei den Nidwalderinnen. Der 34-jährige trainierte in der abgelaufenen Saison die 1.-Liga-Männer des PSG Lyss und wird dies im Doppelmandat auch während der nächsten Spielzeit tun. Zudem ist er Assistenztrainer der chilenischen Männer-Nationalmannschaft. Sepp Kuster, der Sportchef der Stanserinnen, erklärt den unkonventionellen Entscheid so: "Wir wollen einen Neuanfang mit jemandem, den hier noch niemand kennt."

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Quelle: BSV Stans

13.06.2017
Nationalmannschaft am Mittwoch mit vier Debütanten

Die Schweizer Nationalmannschaft wird das EM-Qualifikations-Spiel vom Mittwoch (20.15 Uhr, Schaffhausen) gegen Slowenien noch weiter verjüngt und voraussichtlich gleich mit vier Debütanten bestreiten. Nationaltrainer Michael Suter hat aufgrund der Personalsituation die drei Linkshänder Michael Kusio (BSV Bern Muri), Maximilian Gerbl (RTV 1879 Basel) und Patrick Strebel (HSC Suhr Aarau) sowie den linken Flügel Samuel Zehnder (Kadetten Schaffhausen) nachnominiert.

Vor allem auf der rechten Seite muss die SHV-Auswahl umdisponieren: Von den nominell ersten sechs Linkshändern stehen deren fünf nicht zur Verfügung: Nicolas Raemy (Schleudertrauma), Ron Delhees (Knie), Pascal Vernier (Schienbein), Cédrie Tynowski (Knie) und Jonas Dähler (Achillessehne) fehlen verletzt oder angeschlagen; einzig Dimitrij Küttel figuriert aus dem ursprünglichen Aufgebot im Kader.

Als Konsequenz wird die Mannschaft vor den abschliessenden Begegnungen der Saison noch weiter verjüngt. Mit Michael Kusio (18) und Samuel Zehnder (17) rücken zwei der talentiertesten und hoffnungsvollsten Nachwuchsakteure nach. Kusio setzte im vergangenen Sommer ein internationales Ausrufezeichen, als er an der U18-EM-Endrunde mit 57 Toren den zweiten Platz in der Torschützenliste belegte. Maximilian Gerbl (21) spielte beim RTV Basel eine starke Rückrunde und verdiente sich so die Nomination, gleiches gilt für Patrick Strebel (25) beim HSC Suhr Aarau. Beide sind ehemalige Nachwuchs-Nationalspieler.
 


 
Nationalmannschaft Männer
Aufgebot für die EM-Qualifikations-Spiele gegen Slowenien und Deutschland


Alili Albin (1996, HC Kriens-Luzern, 10 Länderspiele/12 Tore)
Gerbl Maximilian (1995, Kadetten Schaffhausen/RTV 1879 Basel, 0/0)
Huwyler Stefan (1992, Wacker Thun, 16/2)
Kindle Simon (1992, Kadetten Schaffhausen, 11/0)
Kusio Michael (1998, BSV Bern Muri, 0/0)
Küttel Dimitrij (1994, Kadetten Schaffhausen, 28/69)
Lier Marvin (1992, Pfadi Winterthur, 31/52)
Markovic Zoran (1995, Kadetten Schaffhausen, 14/26)
Maros Luka (1994, Kadetten Schaffhausen, 21/42)
Meister Lucas (1996, Kadetten Schaffhausen, 18/55)
Portner Nikola (1993, Montpellier Agglomeration/FRA, 57/1)
Röthlisberger Samuel (1996, BSV Bern Muri, 13/1)
Rubin Lenny (1996, Wacker Thun, 4/25)
Schmid Andy (1983, Rhein-Neckar Löwen/GER, 163/729)
Sidorowicz Roman (1991, Pfadi Winterthur, 38/88)
Strebel Patrick (1992, HSC Suhr Aarau, 0/0)
Zehnder Samuel (2000, Kadetten Schaffhausen, 0/0)

Bemerkungen: Schweiz ohne Raemy, Delhees, Tynowski, Vernier, Dähler und Von Deschwanden (alle verletzt).

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Quelle: Marco Ellenberger

Vier Debütanten
Nationaltrainer Michael Suter ist im Hinblick auf das Spiel gegen Slowenien zu weiteren Umstellungen gezwungen. Seine Mannschaft wird so nochmal jünger.
13.06.2017
Spiele gegen Slowenien und Deutschland live auf TV24

Mit den Spielen gegen den WM-Dritten Slowenien (am Mittwoch um 20.15 Uhr in Schaffhausen) und gegen Europameister Deutschland (am Sonntag um 15.00 Uhr in Bremen) endet für die Schweizer Nationalmannschaft die EM-Qualifikation. TV24 überträgt beide Begegnungen live. Damit sind und waren alle sechs Spiele der Schweiz in der laufenden Ausscheidung live im Free-TV zu sehen.

Das Kommentatoren-Duo auf TV24 bilden bei beiden Übertragungen wieder Iwan Ursic und Manuel Schnellmann. Ursic erzielte für die Nationalmannschaft 571 Tore in 195 Länderspielen, Schnellmann (29) ist zweifacher Junioren-Schweizermeister und zeichnet sich bei der SG Pilatus Handball für die Geschäftsführung und für die Nachwuchskoordination verantwortlich. Mit der Übertragung der Affiche zwischen der Schweiz und Slowenien am Mittwoch überträgt TV24 erstmals ein Heimspiel der Handball-Nationalmannschaft und doppelt gleich am darauffolgenden Sonntag mit der Live-Übertragung des Auswärtsspiels gegen Deutschland nach.
 



Über TV24: TV24 richtet sich an die Zielgruppe der 20- bis 49-Jährigen und bietet beste Unterhaltung. Im 2017 zeigt TV24 eine Vielzahl an hochkarätigen Free-TV-Premieren von US-Blockbustern und Serien-Highlights. Neben namhaften Dokumentationen und Schweizer Filmen bringt TV24 auch bekannte Hollywood-Klassiker. Live-Spitzensport-Events von Tennis über Fussball, Handball, Leichtathletik bis hin zu Eishockey, Reiten und Beachvolleyball runden das Programm ab.

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Quelle: TV24

Live im TV
Die Schweiz trifft in dieser Woche in der EM-Qualifikation auf Slowenien (am Mittwoch) und Deutschland (am Sonntag). Beide Spiele sind live auf TV24 zu sehen.
13.06.2017
Abalo/Maurer für die Universitäts-EM aufgeboten

Die beiden Schweizer Jungreferees Sergio Abalo (22) und Philippe Maurer (24) haben von der Europäischen Handball Föderation (EHF) ihr erstes Aufgebot im Rahmen des «Young Referee Projects» erhalten. Sie dürfen zwischen dem 3. Juli und dem 8. Juli im spanischen Antequera an der Universitäts-EM arbitrieren. Am Turnier stehen insgesamt zehn hoffnungsvolle Schiedsrichter-Duos aus ganz Europa im Einsatz.

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Quelle: Marco Ellenberger

12.06.2017
Andy Schmid erneut bester Spieler der Bundesliga

Andy Schmid wurde erneut eine grosse Ehre zuteil. Der Schweizer Spielmacher vom neuen und alten deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen ist von den Trainern und Managern aller Bundesligisten zum vierten Mal in Folge zum "Spieler der Saison" gewählt worden. Am Mittwoch spielt er mit der Schweiz in Schaffhausen gegen Slowenien.

Mit 157 Toren in 34 Meisterschaftsspielen führte der der 33-jährige Star-Regisseur die Löwen in der Bundesliga zur erfolgreichen Titelverteidigung. Bereits vor anderthalb Wochen, als der zweite Meistertitel der Vereinsgeschichte frühzeitig feststand, adelte Stefan Kretzschmar, früher ein Weltklasseflügel und Champions-League-Sieger, aktuell TV-Experte, Schmid als "Handballgott".

Nun erhielt Schmid erneut die Betätigung, der wertvollste Spieler der Bundesliga zu sein. Noch vor dem letzten Saisonspiel durfte er am Samstag in der ausverkauften Arena in Mannheim die Trophäe zum MVP der Saison entgegennehmen. Er besteche auf höchstem internationalem Niveau durch seine beispielhafte Spielintelligenz und Entscheidungsfähigkeit, würdigte ihn die deutsche Bundesliga. So habe Schmid, der schon seit 2010 bei den Rhein-Neckar Löwen unter Vertrag steht, in dieser Saison gerade in brenzligen Spielsituationen die Verantwortung übernommen.

Selbstredend wollte Schmid mit seinem Team die Saison mit einem Sieg abschliessen. Dies gelang den Löwen, die beim 33:28 gegen Melsungen im 34. Saisonspiel zum 30. Saisonsieg kamen. Im Anschluss wurde dem Löwen-Captain Schmid unter dem goldenen Konfettiregen die Meisterschale überreicht.

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Quelle: SDA Sport / Bild: rhein-neckar-loewen.de

Der Beste
Andy Schmid wurde von den Trainern und Managern der Bundesliga zum vierten Mal in Folge zum "Spieler der Saison" gewählt. Am Mittwoch spielt er in Schaffhausen.
12.06.2017
Die Sieger der Schulhandball-Schweizermeisterschaft in Siggenthal

Am vergangenen Wochenende wurde in der GoEasy Arena in Siggenthal die Schulhandball-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Aus der ganzen Schweiz reisten die Teams an das grosse Finalturnier und kämpften an den zwei Tagen um den begehrten Titel. Aus 64 Mannschaften mit über 500 Kinder aus dem 4. bis 7. Schuljahr wurden acht neue Schulhandball-Schweizermeister erkoren.

Das SHSM-Turnier wurde erstmals vom Sportclub Siggenthal und TV Endingen durchgeführt und durch offizielle SHV-Schiedsrichter gepfiffen. Es herrschte eine tolle Handball-Atmosphäre, auch dank den zahlreich angereisten Zuschauern, welche ihre Mannschaften tatkräftig unterstützten. Trotz den hart umkämpften Spielen wurde mit viel Freude und Herzblut Handball gespielt. Wir gratulieren herzlich allen neuen Schulhandball-Schweizermeistern.
 



Siegerteams der Schulhandball-Schweizermeisterschaft

4. Klasse Mädchen            
1. Platz  Crazy Girls, Winterthur                    
2. Platz  The Lightnings, Zürich                      
3. Platz  Wild Lions, Magden

4. Klasse Knaben/Mixed
1. Platz  Hellblau Knobel, Stäfa                      
2. Platz  Looren Lions, Zürich                          
3. Platz  GMS Tornadoes, Zofingen

5. Klasse Mädchen            
1. Platz  One for all, Amriswil                        
2. Platz  MH Girls, Uster                                  
3. Platz  Gummibärli, Münsingen

5. Klasse Knaben/Mixed  
1. Platz  Lägernfüchse, Ehrendingen        
2. Platz  Black Tigers, Kleinandelfingen      
3. Platz  Crazy Chillis, Stäfa

6. Klasse Mädchen            
1. Platz BSG-Girls, Heiden                              
2. Platz  Anonym, Thun                                    
3. Platz  Destroyers, Winterthur

6. Klasse Knaben/Mixed  
1. Platz  Elite Skillers, Goldach                      
2. Platz  Fischlifänger, Ehrendingen          
3. Platz Dabbers, Steffisburg

7. Klasse Mädchen            
1. Platz  Winter/Vetterli, Amriswil                
2. Platz  Schoggi-Öpfel-Blitzer, Wil  
3. Platz  Unicorn, Stans  

7. Klasse Knaben/Mixed
1. Platz  Bach Shooters, Schaffhausen        
2. Platz  Mis Lieblingsteam, Stans                
3. Platz  Soho Blusters, Wil 

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Quelle: Patricia Sommer

Acht neue Schweizermeister
An der Schulhandball-Schweizermeisterschaft kämpften am Wochenende in Siggenthal 64 Mannschaften mit über 500 Kindern um die nationalen Titel.

 

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