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Berlin calling
Ria Estermann spielte zuletzt für Zug und lebt nun seit Kurzem in Berlin. Dort ist sie ab sofort im Team der Spreefüxxe und sorgt so Schweizer Zuwachs in Deutschland.
Camp-Termine
Bis Ende 2018 stehen neun Handball-Camps in der ganzen Schweiz auf dem Programm. Jetzt Termine reservieren und frühzeitig die attraktiven Plätze sichern.
Die letzten 16
Im Cup der Frauen sind noch 16 Teams im Rennen. Nun wurden die Achtelfinals ausgelost. Die noch verbliebenen 6 SPL1-Teams haben allesamt lösbare Aufgaben.
Lust und Frust
Wacker Thun steht in der 3. Runde des EHF Cups. Auch das Rückspiel entschied Wacker zu seinen Gunsten. Keine Chance hatte dagegen der HC Kriens-Luzern.
18.10.2017
Schnelle Mitte - das Kurzinterview mit Ria Estermann

Nach den Schweizer Nationalspielerinnen Manuela Brütsch, Karin Weigelt, Seline Ineichen und Romy Bachmann wagt seit wenigen Wochen eine fünfte Schweizerin ihr handballerisches Glück in Deutschland. Ria Estermann lebt seit Kurzem in Berlin und hat sich den Spreefüxxen angeschlossen, die in Fachkreisen auch als die Frauenabteilung der Füchse Berlin bekannt sind und derzeit in der 2. Bundesliga in Deutschland spielen. Was die 24-jährige in der Weltstadt macht und wie sie zu den Spreefüxxen gekommen ist, verrät sie in der Schnellen Mitte.
 



handball.ch: Ria, im vergangenen Mai wurdest du nach einigen erfolgreichen Jahren in Zug verabschiedet. War zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass du auch in Berlin Handball spielen möchtest und wie bist du schlussendlich bei den Spreefüxxen gelandet?
Ria Estermann: Zu diesem Zeitpunkt war noch nichts klar. Ehrlich gesagt wusste ich nicht einmal ob ich nach Berlin gehen kann, da dies noch von meinem Bachelorabschluss an der Uni Zürich abhing. Klar war, dass ich eine Zusage für das Masterprogramm am Institute for Cultural Diplomacy habe, jedoch mussten noch die letzten Prüfungen erfolgreich abgelegt werden. Im Juni hatte ich dann durch meine Schwester und Roger Bertschinger den Kontakt von Britta Lorenz, der Teammanagerin von den Spreefüxxen erhalten. Da ich jedoch erst im September erfahren habe, dass ich meinen Bachelor bestanden habe, musste ich mich erst dann entscheiden. Somit stand erst im September fest, dass ich mindestens mal in ein Probetraining in Berlin gehen werde, bevor ich mich entscheide dort weiter zu spielen. Dass es jetzt mit einem Engagement bei den Spreefüxxen geklappt hat, freut mich sehr.

Welche Zielsetzung haben sich die Spreefüxxe in dieser Saison gesteckt, welchen Spielstil hat die Mannschaft und wie war der erste Kontakt mit deinen neuen Mitspielerinnen?
Ria Estermann: Das Ziel der Mannschaft ist der Ligaerhalt in der 2. Bundesliga, denn sie erzielten erst letzte Saison den Aufstieg. Ich sehe ein grösseres Potential in der Mannschaft, da sowohl junge, mutige und freche Spielerinnen, wie auch „ältere“, erfahrene Spielerinnen das Team formen und die Stimmung in der Mannschaft toll ist. Handballerisch kenne ich das Team leider noch nicht so gut, um genau sagen zu können welcher Stil sie genau prägt. Mein erster Eindruck war ziemlich gut, da ich nach dem ersten Training gleich zum gemeinsamen Abendessen mit anschliessendem Feiern eingeladen wurde, wobei ich mich gleich willkommen fühlte.

Was ist eigentlich der Grund, dass du ab sofort in Berlin lebst, wie lange wirst du dort bleiben und wie viel von der Metropole hast du denn schon kennengelernt?
Ria Estermann: Wie bereits erwähnt bin ich auf Grund meines Studiums nach Berlin gezogen und werde die nächsten zwei Jahre hier verbringen. Für mich war schon lange klar, dass ich meine Zeit im Studium nutzen möchte, um die Welt zu entdecken. Als ich diesen Studiengang (Master in International Relation and Cultural Diplomacy, Anm. d. Red.) entdeckte, dachte ich mir das ist perfekt, denn er vereinigt alle meine Interessen; im Ausland zu studieren, mein Schwerpunkt von Politik Richtung Internationale Beziehungen zu verschieben und diesem mehr oder weniger Abstrakten Thema noch eine menschlichere Note beizufügen, indem ich kulturelle Diplomatie kennenlerne.

Da das Studium etwas locker begann, konnte ich schon alleine aber auch durch eine free walking tour die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken. Vor allem die Geschichte, auf die man hier an jeder Ecke trifft finde ich sehr eindrücklich und interessant, dieses Interesse wird mich noch in viele Museen und Plätze führen. Dadurch, dass ich bis jetzt noch keine Spielberechtigung hatte, konnte ich die Wochenenden nützen und auch die Bars und Clubs der Stadt entdecken. Was ich bis jetzt von dieser Stadt gesehen habe, ist toll und ich freue mich dieses Abenteuer weiter zu führen.

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Quelle: Matthias Schlageter

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16.10.2017
Handball-Camps: Das sind die Termine bis Ende 2018

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) bietet in Zusammenarbeit mit Sportheon regelmässig attraktive Handball-Camps in der ganzen Schweiz an. Bis Ende 2018 stehen folgende Camps auf dem Programm: 26. bis 31. Dezember 2017 in Schaffhausen. 8. bis 13. April 2018 in Zuchwil. 16. bis 21. April 2018 in Bustelbach. 30. Juli bis 4. August 2018 im Vallée de Joux. 6. bis 11. August 2018 in Sursee. 13. bis 18. August 2018 in Kerenzerberg. 1. bis 6. Oktober 2018 in Bustelbach. 15. bis 20. Oktober 2018 in Lyss. 26. bis 31. Dezember 2018 in Schaffhausen. Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website von Sportheon unter dem folgenden Link.

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Quelle: Marco Ellenberger

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14.10.2017
Schweizer Cup Frauen: Achtelfinals ausgelost

Am Freitagabend wurden im Rahmen der SPL2-Partie Stans gegen Basel die Paarungen des Achtelfinals im Schweizer Cup der Frauen ausgelost. Titelverteidiger LC Brühl gastiert dabei bei 2. Ligist Handball Brugg, Meisterschaftsleader Spono Eagles reist zum Rivalen LC Brühl, trifft dabei aber auf das 1. Liga-Team von Brühl Future.

Die weiteren Duelle lauten: Albis Foxes Handball (3. Liga) - DHB Rotweiss Thun, LK Zug II (SPL2) - HSG Leimental (SPL2), LC Brühl Handball II (SPL2) - LK Zug, DHB Rotweiss Thun (1. Liga) - BSV Stans (SPL2), HC Arbon (1. Liga) - GC Amicitia Zürich und ATV/KV Basel (SPL2) - HSC Kreuzlingen.

Die Paarungen müssen bis zum 2. November gespielt sein und werden in den nächsten Tagen genau terminiert.

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Quelle: Matthias Schlageter

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14.10.2017
EHF Cup Männer: Thun in Runde 3, Kriens-Luzern scheidet aus

Die Handballer von Wacker Thun haben sich souverän für die 3. Qualifikationsrunde im EHF-Cup qualifiziert. Nach dem Sieg im Hinspiel gewannen die Berner Oberländer auch das Rückspiel gegen Westwien. Ausgeschieden im selben Wettbewerb ist dagegen Kriens-Luzern, nachdem sich Holstebro aus Dänemark erneut als zu hohe Hürde erwies.

Die NLA-Leader aus Thun gewannen gegen Westwien auch das zweite Duell mit fünf Toren Differenz. Nachdem sie sich im Auswärtsspiel 27:22 durchgesetzt hatten, gewannen die weiterhin ersatzgeschwächten Berner Oberländer das Rückspiel vor dem eigenen Publikum mit 32:27 (15:13). Bereits nach sechs Minuten führte Wacker 5:1. Obwohl die Österreicher hartnäckigen Widerstand leisteten, behauptete Thun stets einen Vorsprung. Die besten Torschützen für die Berner hiessen wie im ersten Vergleich Nicolas Suter (8 Tore) und Lenny Rubin (7).

Kriens-Luzern verlor gegen den dänischen Vertreter Holstebro auch das Rückspiel hoch. Nach dem 16:27 im Hinspiel vor einer Woche in Luzern setzte es nun auswärts eine 16:38-Niederlage ab. Damit ist die Europacup-Saison für die Zentralschweizer vorbei.

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Quelle: sda

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18.10.2017
Schnelle Mitte - das Kurzinterview mit Ria Estermann

Nach den Schweizer Nationalspielerinnen Manuela Brütsch, Karin Weigelt, Seline Ineichen und Romy Bachmann wagt seit wenigen Wochen eine fünfte Schweizerin ihr handballerisches Glück in Deutschland. Ria Estermann lebt seit Kurzem in Berlin und hat sich den Spreefüxxen angeschlossen, die in Fachkreisen auch als die Frauenabteilung der Füchse Berlin bekannt sind und derzeit in der 2. Bundesliga in Deutschland spielen. Was die 24-jährige in der Weltstadt macht und wie sie zu den Spreefüxxen gekommen ist, verrät sie in der Schnellen Mitte.
 



handball.ch: Ria, im vergangenen Mai wurdest du nach einigen erfolgreichen Jahren in Zug verabschiedet. War zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass du auch in Berlin Handball spielen möchtest und wie bist du schlussendlich bei den Spreefüxxen gelandet?
Ria Estermann: Zu diesem Zeitpunkt war noch nichts klar. Ehrlich gesagt wusste ich nicht einmal ob ich nach Berlin gehen kann, da dies noch von meinem Bachelorabschluss an der Uni Zürich abhing. Klar war, dass ich eine Zusage für das Masterprogramm am Institute for Cultural Diplomacy habe, jedoch mussten noch die letzten Prüfungen erfolgreich abgelegt werden. Im Juni hatte ich dann durch meine Schwester und Roger Bertschinger den Kontakt von Britta Lorenz, der Teammanagerin von den Spreefüxxen erhalten. Da ich jedoch erst im September erfahren habe, dass ich meinen Bachelor bestanden habe, musste ich mich erst dann entscheiden. Somit stand erst im September fest, dass ich mindestens mal in ein Probetraining in Berlin gehen werde, bevor ich mich entscheide dort weiter zu spielen. Dass es jetzt mit einem Engagement bei den Spreefüxxen geklappt hat, freut mich sehr.

Welche Zielsetzung haben sich die Spreefüxxe in dieser Saison gesteckt, welchen Spielstil hat die Mannschaft und wie war der erste Kontakt mit deinen neuen Mitspielerinnen?
Ria Estermann: Das Ziel der Mannschaft ist der Ligaerhalt in der 2. Bundesliga, denn sie erzielten erst letzte Saison den Aufstieg. Ich sehe ein grösseres Potential in der Mannschaft, da sowohl junge, mutige und freche Spielerinnen, wie auch „ältere“, erfahrene Spielerinnen das Team formen und die Stimmung in der Mannschaft toll ist. Handballerisch kenne ich das Team leider noch nicht so gut, um genau sagen zu können welcher Stil sie genau prägt. Mein erster Eindruck war ziemlich gut, da ich nach dem ersten Training gleich zum gemeinsamen Abendessen mit anschliessendem Feiern eingeladen wurde, wobei ich mich gleich willkommen fühlte.

Was ist eigentlich der Grund, dass du ab sofort in Berlin lebst, wie lange wirst du dort bleiben und wie viel von der Metropole hast du denn schon kennengelernt?
Ria Estermann: Wie bereits erwähnt bin ich auf Grund meines Studiums nach Berlin gezogen und werde die nächsten zwei Jahre hier verbringen. Für mich war schon lange klar, dass ich meine Zeit im Studium nutzen möchte, um die Welt zu entdecken. Als ich diesen Studiengang (Master in International Relation and Cultural Diplomacy, Anm. d. Red.) entdeckte, dachte ich mir das ist perfekt, denn er vereinigt alle meine Interessen; im Ausland zu studieren, mein Schwerpunkt von Politik Richtung Internationale Beziehungen zu verschieben und diesem mehr oder weniger Abstrakten Thema noch eine menschlichere Note beizufügen, indem ich kulturelle Diplomatie kennenlerne.

Da das Studium etwas locker begann, konnte ich schon alleine aber auch durch eine free walking tour die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken. Vor allem die Geschichte, auf die man hier an jeder Ecke trifft finde ich sehr eindrücklich und interessant, dieses Interesse wird mich noch in viele Museen und Plätze führen. Dadurch, dass ich bis jetzt noch keine Spielberechtigung hatte, konnte ich die Wochenenden nützen und auch die Bars und Clubs der Stadt entdecken. Was ich bis jetzt von dieser Stadt gesehen habe, ist toll und ich freue mich dieses Abenteuer weiter zu führen.

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Quelle: Matthias Schlageter

Berlin calling
Ria Estermann spielte zuletzt für Zug und lebt nun seit Kurzem in Berlin. Dort ist sie ab sofort im Team der Spreefüxxe und sorgt so Schweizer Zuwachs in Deutschland.
18.10.2017
Interview: Nicolas Raemy über den langen Weg zurück

Seit über einem Jahr stand Wacker Thuns Nationalspieler Nicolas Raemy nicht mehr auf dem Spielfeld. Nach einem Zusammenprall in einem Meisterschaftsspiel setzte ihn ein Schleudertrauma ausser Gefecht. Im neusten Interview auf wackerTV erzählt Nicolas Raemy wie es ihm geht, wie er mit Rückschlägen umzugehen gelernt hat und welche Aussicht aufs Comeback ihn motiviert. Physiotherapeut Cyril Dähler spricht über die Herausforderungen bei der Reha und zeigt innovative Behandlungsansätze mit dem Laser.
 

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Quelle: wackerTV

18.10.2017
EHF und europäische Spitzenclubs arbeiten bis 2030 Hand in Hand

Die Europäische Handball Federation (EHF) und das Forum Club Handball (FCH), die Interessenvertretung der europäischen Spitzenclubs, hat auf der Sitzung des FCH in Mallorca eine langfristige Vereinbarung unterzeichnet. Das neue Memorandum of Understanding regelt die Kooperation für die EHF Champions League von 2018 bis 2030. Zudem geht aus der Übereinkunft hervor, dass die Clubs von 2018 an über weitgehende Mitbestimmungsrechte verfügen.

1. Reihe v.l.: Xavier O’Callaghan (Präsident FCH), Michael Wiederer (Präsident EHF), 2. Reihe v.l.: Gerd Butzeck (Geschäftsführer FCH), Martin Hausleitner (Generalsekretär EHF), 3. Reihe u.a. Peter Leutwyler (Board Member FCH).

      
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Quelle: Matthias Schlageter

17.10.2017
EHF Cup Männer: Wacker gegen Hard, Pfadi nach Schweden

Spannende Aufgaben für Wacker Thun und Pfadi Winterthur in der 3. Runde des EHF Cups. Die Berner Oberländer treffen auf ALPLA HC Hard aus Österreich, Pfadi Winterthur bekommt es mit Lugi Lund aus Schweden zu tun. Gespielt wird Mitte und Ende November.

Wieder Österreich: Nachdem Wacker Thun in der 2. Runde gegen Westwien erfolgreich war, führt die nächste Hürde im EHF Cup das Team von Martin Rubin erneut ins Nachbarland. Mit dem österreichischen Meister ALPLA HC Hard wartet ein anspruchsvolles Los auf die Thuner. Die Mannschaft, die vom Schweizer U21-Nationaltrainer Petr Hrachovec trainiert wird, scheiterte nur hauchdünn in der Champions League-Qualifikation und steigt nun in der 3. Runde in den Wettbewerb ein.

Pfadi Winterthur trifft auf derweil auf ein skandinavisches Team. Die Mannschaft von Adrian Brüngger reist zunächst nach Schweden und gastiert bei Lugi Lund HF. Die Schweden rangieren in der heimischen Liga aktuell auf Rang 4 und stellen die Pfader vor eine knifflige Aufgabe.

Die Hinspiele finden am 18./19. November statt, die Rückspiele sind eine Woche später (25./26. November). DIe genauen Anspielzeiten werden in den nächsten Tagen angesetzt.

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Quelle: Matthias Schlageter

17.10.2017
Stephan Vitzthum für Niederlande-Heimspiel aufgeboten

Der Schweizer Delegierte Stephan Vitzthum ist von der Europäischen Handball Föderation (EHF) für eine Partie der WM-Qualifkation der Männer aufgeboten worden. Er überwacht am 25. Oktober in Rotterdam die Begegnung zwischen der Niederlande und Griechenland. Das Spiel wird von den dänischen Referees Krause/Pedersen geleitet.

Die Schweizer Nationalmannschaft greift erst im Januar in den Wettbewerb ein. Dann trifft die SHV-Auswahl auf Estland und Bosnien-Herzegowina. Die Gruppensieger qualifizieren sich für die Playoffs im kommenden Juni.

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Quelle: Marco Ellenberger

17.10.2017
NLB: Rundschau auf den 6. Spieltag

Nach sechs Runden in der NLB-Meisterschaft nimmt die Rangliste erste Konturen an. In der vorderen Hälfte figurieren sechs Mannschaften innerhalb von vier Punkten, noch ohne Verlustpunkte sind nur noch NLA-Absteiger und Tabellenführer RTV 1879 Basel sowie der TV Möhlin. Die Basler bekundeten im Heimspiel gegen den KTV Altdorf (32:25) eben so wenig Mühe wie Möhlin gegen den TV Steffisburg (26:20).

Hinter dem Spitzenduo folgt mit zwei Punkten weniger das Duo SG TV Solothurn und STV Baden vor einem weiteren Duo (SG GS/Kadetten Espoirs SH und Lakers Stäfa), welches auf den RTV und Möhlin bereits vier Punkte Rückstand hat. Die SG GS/Kadetten Espoirs SH trennte sich im Direktduell mit dem Tabellennachbarn STV Baden 31:31. Die Aargauer hatten 90 Sekunden noch mit 31:29 geführt und brachten den Sieg trotz insgesamt 13 Treffern von Philipp Alexander Seitle nicht über die Zeit. Solothurn siegte beim Aufsteiger HS Biel klar mit 29:18 und Stäfa setzte sich im Heimspiel gegen Horgen nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit schliesslich mit 37:32 (17:17) durch.

Zum dritten Sieg in Serie kam die SG Yellow/Pfadi Espoirs, und zwar mit 26:24 bei der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden, bei welcher Marius Moser über die Hälfte der Tore (14) selbst erzielte. Im einzigen Sonntagsspiel stand der zweite, weiterhin punktelose Aufsteiger BSV Stans dem ersten Punktgewinn vergleichsweise nahe. Die Innerschweizer führten zur Pause in Birsfelden mit 12:11 und lagen sechs Minuten vor Schluss nur knapp im Rückstand (22:23). Danach ging aber bei Stans nichts mehr und die Baselbieter zogen in der Schlussphase auf 28:22 davon.

In der NLB-Torschützenliste führt vor der nun folgenden dreiwöchigen Meisterschaftspause Jonas Schelker (SG GS/Kadetten Espoirs SH) mit 48 Treffern vor Mario Obad (KTV Altdorf/45 Tore) und Marius Moser (HSG Siggenthal/Vom Stein Baden), der sich bislang 43 Torpunkte notieren lassen durfte. Weiter geht es in der NLB am 3. November. 

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Quelle: Meinrad Stöcklin

16.10.2017
Handball-Camps: Das sind die Termine bis Ende 2018

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) bietet in Zusammenarbeit mit Sportheon regelmässig attraktive Handball-Camps in der ganzen Schweiz an. Bis Ende 2018 stehen folgende Camps auf dem Programm: 26. bis 31. Dezember 2017 in Schaffhausen. 8. bis 13. April 2018 in Zuchwil. 16. bis 21. April 2018 in Bustelbach. 30. Juli bis 4. August 2018 im Vallée de Joux. 6. bis 11. August 2018 in Sursee. 13. bis 18. August 2018 in Kerenzerberg. 1. bis 6. Oktober 2018 in Bustelbach. 15. bis 20. Oktober 2018 in Lyss. 26. bis 31. Dezember 2018 in Schaffhausen. Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website von Sportheon unter dem folgenden Link.

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Quelle: Marco Ellenberger

Camp-Termine
Bis Ende 2018 stehen neun Handball-Camps in der ganzen Schweiz auf dem Programm. Jetzt Termine reservieren und frühzeitig die attraktiven Plätze sichern.
14.10.2017
Schweizer Cup Frauen: Achtelfinals ausgelost

Am Freitagabend wurden im Rahmen der SPL2-Partie Stans gegen Basel die Paarungen des Achtelfinals im Schweizer Cup der Frauen ausgelost. Titelverteidiger LC Brühl gastiert dabei bei 2. Ligist Handball Brugg, Meisterschaftsleader Spono Eagles reist zum Rivalen LC Brühl, trifft dabei aber auf das 1. Liga-Team von Brühl Future.

Die weiteren Duelle lauten: Albis Foxes Handball (3. Liga) - DHB Rotweiss Thun, LK Zug II (SPL2) - HSG Leimental (SPL2), LC Brühl Handball II (SPL2) - LK Zug, DHB Rotweiss Thun (1. Liga) - BSV Stans (SPL2), HC Arbon (1. Liga) - GC Amicitia Zürich und ATV/KV Basel (SPL2) - HSC Kreuzlingen.

Die Paarungen müssen bis zum 2. November gespielt sein und werden in den nächsten Tagen genau terminiert.

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Quelle: Matthias Schlageter

Die letzten 16
Im Cup der Frauen sind noch 16 Teams im Rennen. Nun wurden die Achtelfinals ausgelost. Die noch verbliebenen 6 SPL1-Teams haben allesamt lösbare Aufgaben.
14.10.2017
EHF Cup Männer: Thun in Runde 3, Kriens-Luzern scheidet aus

Die Handballer von Wacker Thun haben sich souverän für die 3. Qualifikationsrunde im EHF-Cup qualifiziert. Nach dem Sieg im Hinspiel gewannen die Berner Oberländer auch das Rückspiel gegen Westwien. Ausgeschieden im selben Wettbewerb ist dagegen Kriens-Luzern, nachdem sich Holstebro aus Dänemark erneut als zu hohe Hürde erwies.

Die NLA-Leader aus Thun gewannen gegen Westwien auch das zweite Duell mit fünf Toren Differenz. Nachdem sie sich im Auswärtsspiel 27:22 durchgesetzt hatten, gewannen die weiterhin ersatzgeschwächten Berner Oberländer das Rückspiel vor dem eigenen Publikum mit 32:27 (15:13). Bereits nach sechs Minuten führte Wacker 5:1. Obwohl die Österreicher hartnäckigen Widerstand leisteten, behauptete Thun stets einen Vorsprung. Die besten Torschützen für die Berner hiessen wie im ersten Vergleich Nicolas Suter (8 Tore) und Lenny Rubin (7).

Kriens-Luzern verlor gegen den dänischen Vertreter Holstebro auch das Rückspiel hoch. Nach dem 16:27 im Hinspiel vor einer Woche in Luzern setzte es nun auswärts eine 16:38-Niederlage ab. Damit ist die Europacup-Saison für die Zentralschweizer vorbei.

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Quelle: sda

Lust und Frust
Wacker Thun steht in der 3. Runde des EHF Cups. Auch das Rückspiel entschied Wacker zu seinen Gunsten. Keine Chance hatte dagegen der HC Kriens-Luzern.
14.10.2017
NLA: Auswärtssiege für Bern Muri und Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen haben sich in der Meisterschaft nach dem kleinen Durchhänger wieder gefangen. Beim 32:27-Auswärtssieg gegen GC Amicitia Zürich feierten sie in der 7. NLA-Runde den dritten Sieg in Folge. Auch der BSV Bern Muri ist auf die Siegerstrasse zurückgekehrt.

Titelverteidiger Schaffhausen schiebt sich mit dem Sieg auf Platz 3 vor und bleibt dem Spitzenduo Wacker Thun/Pfadi Winterthur dicht auf den Fersen. Der Champions-League-Teilnehmer hatte das Geschehen in Zürich jederzeit im Griff. GC Amicitia lag nur gerade zu Beginn (1:0) in Führung, danach zog der Favorit rasch auf 10:5 davon. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung bis zu sieben Tore, am Ende reichte es für die Kadetten zwei Tage nach dem Champions League-Spiel gegen Skjern zu einem ungefährdeten Erfolg. GC Amicitia musste derweil die dritte Niederlage in Folge hinnehmen und bleibt im hinteren Drittel (8. Rang) der Tabelle.

Dort findet sich auch Fortitudo Gossau wieder, die sich im zweiten Spiel vom Samstag mit 19:22 (8:11) gegen den BSV Bern Muri geschlagen geben mussten. Erneut bewiesen die Gastgeber grosse Moral, bis zur 37. Minute führten die Ostschweizer mit 14:12 und hatten mit Aurel Bringolf (17 Paraden) einen erstklassigen Schlussmann in ihren Reihen. Am Ende setzte sich Bern Muri dank der breiteren Bank und mit dem Quäntchen mehr Glück jedoch durch. Damit verbessern sich die Berner auf Rang 4 in der Tabelle, Fortitudo liegt auf Platz 9.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

14.10.2017
NLB: Saisonaus für Jérôme Zuber vom HC Horgen

Jérôme Zuber (21), linker Rückraumspieler des HC Horgen, erlitt im letzten Heimspiel gegen den TV Möhlin, nach einem Zusammenprall mit dem Gegenspieler, eine schwerwiegende Verletzung. Er fällt, mit einem Kreuzbandriss (vorderes und seitliches Band) und einem Anriss der Patellasehne mindestens bis Ende dieser Saison aus. Die Operation wird in den nächsten Wochen stattfinden. Zuber kam bislang in allen Spielen in dieser Spielzeit zum Einsatz und erzielte in der Meisterschaft 5 Tore. 

 

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Quelle: HC Horgen

13.10.2017
EHF Cup Männer: Rückspiele für Thun und Kriens-Luzern

Nachdem Pfadi Winterthur bereits den Sprung in die 3. Runde geschafft hat, stehen nun auch die beiden weiteren Schweizer Vertreter im EHF Cup vor ihren Rückspielen. Wacker Thun kann dabei auf ein 5-Tore-Polster und die heimische Kulisse setzen, der HC Kriens-Luzern liegt elf Tore zurück und tritt zudem auch noch auswärts an.

Wacker Thun hat es in den eigenen Händen. Nach dem 27:22-Erfolg vor Wochenfrist in Österreich, können die Berner Oberländer nun vor dem eigenen Anhang den Sprung in die nächste Runde schaffen und die Hürde Westwien hinter sich lassen. Die Generalprobe in der Meisterschaft gegen Suhr Aarau, die nach der Einschätzung der Thuner ob der vergleichbaren Defensivsysteme ideal war, konnte unter der Woche gewonnen werden. Gleiches strebt die Mannschaft von Martin Rubin auch am Samstag an, wenn um 17 Uhr in der Lachenhalle der Anpfiff der polnischen Referees erfolgt. Das Spiel wird live und exklusiv auf handballTV.ch übertragen.

Weitaus schwieriger, wenn nicht sogar aussichtslos, ist die Aufgabe für den HC Kriens-Luzern im dänischen Holstebro. Mit einer Hypothek von elf Toren (16:27) und der Gewissheit, dass mit dem TTH Holstebro ein europäisches Schwergewicht auf der Gegenseite steht, wäre alles andere als das Ende der Europacup-Reise der Innerschweizer eine Sensation. Mit Peter Schramm und dem im Hinspiel gesperrten Luca Spengler kehren mindestens zwei der Absenzen vom Hinspiel ins Team zurück. Dennoch wird er für die Mannschaft von Trainer Heiko Grimm am Samstag um 15.30 Uhr vordergründig darum gehen, eine solide Leistung abzuliefern, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten und weitere Erfahrungen zu sammeln. Nach dem harzigen Saisonstart wäre das ein Fortschritt.
 



Men's EHF Cup 2. Runde
TTH Holstebro (DEN) – HC Kriens-Luzern

Samstag, 14. Oktober, 15.30 Uhr, Holstebro
Hinspiel: 27:16

Wacker Thun - SG Handball Westwien (AUT) 
Samstag, 14. Oktober, 17 Uhr, Lachenhalle Thun
Hinspiel: 27:22
Live auf handballTV.ch!

Alle Spiele der 2. Runde können über den Liveticker der EHF (ticker.ehf.eu) verfolgt werden!

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Quelle: Matthias Schlageter

Rückspiel
Thun und Kriens-Luzern treten am Samstag auf europäischer Bühne an und gehen mit unterschiedlichen Zielsetzungen in das Rückspiel der 2. Runde im EHF Cup.
13.10.2017
Matias Schulz verlängert vorzeitig bei Pfadi Winterthur

Pfadi Winterthur und sein Torhüter Matias Schulz sind übereingekommen, den bislang bis 2018 laufenden Vertrag vorzeitig um weitere zwei Jahre zu verlängern. Damit ist eine sehr wichtige Personalfrage für die nähere Zukunft in jeder Hinsicht überzeugend gelöst.

Die Meldung ist nicht nur erfreulich für die Qualität, Kontinuität und den Zusammenhalt im NLA-Team, sondern auch für seine jungen Torhüterkollegen. Schulz engagiert sich auch im Torhütertraining des NLB-Teams. „Insgesamt bietet mir Pfadi ein ideales Umfeld“, so der vielsprachige, argentinisch-deutsche Doppelbürger. Schulz betont, nach seinen Wanderjahren, welche ihn nach Deutschland, Spanien und Frankreich geführt haben, sich in Winterthur sehr wohl zu fühlen. „Die Stadt gefällt der ganzen Familie ausgezeichnet, mein Wohnort liegt zudem gleich neben der neuen Win4-Arena auf dem Deutweg. Das ist Motivation genug, mich hier weiterhin mit ganzer Kraft und Freude einzubringen.“

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Quelle: Pfadi Winterthur

13.10.2017
SPL1: Brühl besiegt Zug im vorgezogenen Verfolgerduell

Bereits am Donnerstagabend standen sich die beiden Verfolger von Spitzenreiter Spono zu einer vorgezogenen Partie des 6. Spieltags im Direktduell gegenüber. Dabei siegte Titelverteidiger LC Brühl gegen den Playoff-Finalisten des Vorjahres, LK Zug, mit 25:23 (17:13).

Die Gastgeberinnen lagen nur Beginn in Rückstand (3./1:2), anschliessend übernahm Brühl das Zepter und führte zwischenzeitlich sogar mit bis zu sieben Toren (25./17:10). Zug gelang es erst in der Schlussphase wieder näher ran zu kommen, beim Spielstand von 23:25 aus Sicht der Gäste in der 57. Minute blieb den Innerschweizerinnen eigentlich noch genug Zeit, um mindestens einen Punkt aus St. Gallen zu entführen. Die Aufholjagd sollte aber nicht von Erfolg gekrönt werden. Beste Akteurin auf dem Feld war Brühl-Goalie Sladana Dokovic, sie zeigte 16 Paraden.

Das Spiel war ursprünglich auf das Wochenende vom 21./22. Oktober terminiert. Da Brühl an diesem Datum aber in der zweiten Runde des EHF Cups aktiv ist, fand die Partie bereits jetzt statt.

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Quelle: Matthias Schlageter

13.10.2017
Mobiliar #teamfotochallenge: Mitmachen und 5000 Franken gewinnen!

Die Mobiliar, Presenter des SHV, lanciert per sofort für alle Teams aller Ligen, welche dem SHV angehören, die #teamfotochallenge. Was ihr dafür tun müsst? Macht ein originelles Teamfoto – darauf muss mindestens einmal ein Handball ersichtlich sein – und postet es mit dem Hashtag #teamfotochallenge und dem Tag @diemobiliar auf Instagram oder Facebook (alternativ könnt ihr es auf mobiliar.ch/teamfotochallenge hochladen). Wir drücken die Daumen, dass ihr zu den glücklichen Gewinnern gehört.

Das Siegerteam erhält einen Barbetrag von 5000 Franken, während es für den Zweitplatzierten 2000 Franken und für den Drittplatzierten 500 Franken zu gewinnen gibt. Der Wettbewerb läuft bis am 31. Oktober 2017. Die Gewinner werden anschliessend benachrichtigt. Bitte bewahrt das Foto bis am 1. November mit einer Datenqualität von mindestens 1 MB auf. Mehr Infos sowie die Teilnahmebedingungen findet ihr hier unter dem unteren Link.

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Quelle: Marco Ellenberger

#teamfotochallenge
Die Mobiliar, offizieller Presenter des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV), lanciert die #teamfotochallenge. Mitmachen und bis zu 5000 Franken gewinnen!
12.10.2017
VELUX EHF Champions League: Aufholjagd beschert Kadetten dritten Sieg

Dritter Sieg im dritten Champions League-Heimspiel für den Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen. Die Munotstädter zeigten in der Champions League eine fantastische Moral, holte gegen die dänische Equipe aus Skjern ein 12:18 auf und siegte letztlich mit 25:24 (9:13).

Nach dem 9:13 zur Pause gerieten die Kadetten bis zur 39. Minute 11:17 in Rückstand. Die Niederlage gegen die bis zu diesem Zeitpunkt defensiv stark spielenden Dänen schien besiegelt zu sein. Die Schaffhauser gaben jedoch nicht auf und kamen bis zur 45. Minute auf 18:20 heran. Zwar erhielt die Euphorie mit dem 18:22 (48.) kurzzeitig einen Dämpfer, nach dem 22:24 (53.) gestand das Heimteam den Skandinaviern aber kein Tor mehr zu.

Die unglaubliche Wende der Kadetten ist in erster Linie auf zwei Namen zurückzuführen: auf den kroatischen Torhüter Ivan Stevanovic und den ungarischen Regisseur Gabor Csaszar. Beide liefen in der zweiten Halbzeit zur Hochform auf. Stevanovic totalisiert am Ende 20 Paraden. Csaszar erzielte acht seiner neun Tore in den zweiten 30 Minuten, wobei er für vier der letzten fünf Treffer der Schaffhauser verantwortlich zeichnete. Zwar verpasste Csaszar rund eine Minute vor dem Ende mit einem verschossenen Penalty das 26:24, Stevanovic liess sich im letzten Angriff von Skjern aber nicht mehr bezwingen.

Die Stimmung in der Halle war am Ende so gut wie schon lange nicht mehr. "Wir waren die glücklichere Mannschaft. Die Partie hätte auch auf die andere Seite kippen können", sagte Stevanovic. Kukucka fand, dass sie in der ersten Halbzeit langsam gespielt hätten. "Wir haben aber bis zum Schluss gekämpft. Es sind zwei wichtige Punkte."

Routinier Manuel Liniger hatte im Vorfeld der Champions League die Wichtigkeit der Heimspiele hervorgehoben. Insofern könnte die Aufholjagd zum dritten Sieg im dritten Spiel vor heimischem Publikum Gold wert sein. Mit sechs Punkten aus den ersten fünf Begegnungen sind die Schaffhauser bei Halbzeit der Gruppenphase im Soll um die angestrebte Top-2-Platzierung, die gleichbedeutend mit der Barrage um die Achtelfinal-Qualifikation ist. Sie schlossen punktemässig zum bisherigen Leader Skjern auf. Nach Verlustpunkten liegt einzig die slowenische Equipe Gorenje Velenje, welche die Kadetten eine Woche zuvor 31:28 bezwungen hatten, vor dem Schweizer Meister.

Im nächsten Spiel in der Königsklasse treffen die Schaffhauser am 5. November erneut auf Skjern. 

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Quelle: sda

12.10.2017
Im Fokus der SPL: Kira Klein vom HSC Kreuzlingen

Kira Klein spielt nicht nur Handball auf hohem Niveau. Die 22-jährige ist auch eine erfolgreiche Leichtathletin und zählt im Diskuswerfen zu den besten Schweizerinnen, sie ist sogar eine Rekordhalterin. Handballerisch ist ihre Heimat seit 2006/07 beim HSC Kreuzlingen, als sie bei den U15 Juniorinnen mit dem Handball spielen begann. Nachdem sie in der Vorsaison fast ausschliesslich in der Verteidigung eingesetzt wurde, bekommt sie nun von der neuen Trainerin Kristina Ertl, ihrer ehemaligen Juniorentrainerin, auch in der Offensive das Vertrauen geschenkt. handball.ch war in Kreuzlingen, um die spannende Persönlichkeit in den Fokus der SPAR Premium League zu rücken.

 

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Quelle: Matthias Schlageter

Doppelt erfolgreich
Kira Klein zählt zu den besten Diskuswerferinnen der Schweiz. Gleichzeitig ist sie ein Eigengewächs des HSC Kreuzlingen, mit dem sie in der SPL erfolgreich sein will.
12.10.2017
Nationalspielerin Romy Bachmann mit Kreuzbandriss lange Out

Grosses Pech für Romy Bachmann. Die Schweizer Nationalspielerin verletzte sich beim Cupspiel ihrer Mannschaft HSG Bad Wildungen am Knie und muss nun die bittere Diagnose Kreuzbandriss verkraften. Damit fällt die 28-jährige mindestens ein halbes Jahr aus, ob sie in der laufenden Saison nochmals eingreifen kann, ist ungewiss.

Bereits die erste Untersuchung in Deutschland legte den Verdacht eines Kreuzbandrisses nahe, Romy Bachmann sagte einer Lokalzeitung anschliessend: "Es ist ziemlich viel weg vom Kreuzband, während der Knorpel und der Meniskus in Ordnung sind, sodass ich noch Glück gehabt habe. Die Situation ist für mich natürlich eine oberbeschissene Situation." Eine weitere Untersuchung bei Nati-Arzt Dr. Lukas Weisskopf bestätigte die Diagnose und brachte zudem die Gewissheit, dass eine Operation nötig ist. Damit fällt die ausgebildete Physiotherapeutin zwischen sechs und neun Monaten aus. Je nach Heilungsverlauf könnte die 28-jährige im Saisonendspurt nochmals eingreifen.

Zu dieser Saison hatte sich Romy Bachmann dem deutschen Bundesligisten Bad Wildungen angeschlossen, bei dem auch Nati-Goalie Manuela Brütsch unter Vertrag steht. Auch in der Nationalmannschaft hat sie sich einen Platz erkämpft. Bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Kroatien und Norwegen war sie fester Bestandteil des Schweizer Kaders.

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Quelle: Matthias Schlageter

12.10.2017
Coup in der NLA: Schlusslicht TSV St. Otmar bezwingt Leader Pfadi

Grosse Erleichterung beim TSV St. Otmar St. Gallen. Das bislang noch sieglose Schlusslicht feierte völlig überraschend gegen Leader Pfadi Winterthur zum Auftakt der 7. Runde einen 27:26-Sieg. Auch Aufsteiger TV Endingen hatte gegen den HC Kriens-Luzern Grund zum Jubeln. Neuer Spitzenreiter ist Wacker Thun, die mit 23:22 beim HSC Suhr Aarau siegten.

Für die Winterthurer schien der Sieg in St. Gallen zur Halbzeit (16:11) bereits gesichert. Selbst sieben Minuten vor dem Abpfiff führte Pfadi noch mit drei Toren (53./25:22), nachdem das Team von Adrian Brüngger zuvor zu keiner Zeit in Rückstand lag. Als es dann doch noch eng wurde, konnten die Zürcher den Schalter nicht mehr umlegen. St. Gallens Goalie Michal Shejbal, eingewechselt im zweiten Durchgang, wuchs mit einer Abwehrquote von 50 Prozent über sich hinaus. So wehrte er auch 14 Sekunden vor Schluss beim Stand von 26:26 einen Schuss von Joël Bräm ab. Im Gegenzug gelang Julian Rauch in der Schlusssekunde nach einem zügig vorgetragenen Angriff der Treffer zum ersten St. Galler Saisonsieg.

Im Verfolger-Duell setzte sich Wacker Thun auswärts gegen den HSC Suhr Aarau mit 23:22 (10:10) durch. Lenny Rubin und Nicolas Suter schossen in der Schlussphase die entscheidenden Tore, nachdem den mehr als 1'300 Zuschauern zuvor ein wahrer Abnutzungskampf geboten wurde. Vier Minuten vor Schluss setzte sich Wacker gewinnbringend mit drei Toren ab (56./22:19) - eine zu grosse Hypothek für die Aargauer, die neben den verletzten Nikola Isailovic und Tim Aufdenblatten Mitte der zweiten Halbzeit nach einer roten und blauen Karte auch noch auf Patrick Romann verzichten mussten. Die Berner Oberländer zieren nun mit elf Punkten aus sieben Spielen die Tabellenspitze vor dem punktgleichen Winterthurern.

Den zweiten Saisonsieg feierte derweil Aufsteiger TV Endingen. Die Surbtaler kamen im Heimspiel gegen den favorisierten HC Kriens-Luzern eher überraschend zu zwei Punkten und siegten mit 25:21 (10:9). Der Schlüssel zu Sieg lag in der soliden Deckung der Aargauer, aus der Goalie Gabor Busa mit 15 Paraden herausstach. Noch einen Ball mehr wehrte sein Gegenüber Paul Bar ab, jedoch war die Angriffsleistung der Innerschweizer an diesem Abend nicht gut genug, um einen Auswärtssieg zu landen.

Mit den Siegen der beiden Schlusslichter St. Otmar St. Gallen und Endingen rückt in der Tabelle alles enger zusammen. Die Teams auf den Rängen 7 bis 10 sind nur noch durch einen Punkt getrennt.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter/Bild: Stefan Risi

Befreiungsschlag
Schlusslicht St. Otmar feiert den ersten Saisonsieg ausgerechnet gegen Leader Pfadi. Wacker bezwingt Suhr Aarau im Abnutzungskampf und auch Endingen überrascht.
12.10.2017
VELUX EHF Champions League: Heimspiel gegen Skjern

Wenn die Kadetten am heutigen Donnerstag um 20.15 Uhr (live auf MySports) ihr fünftes Gruppenspiel der laufenden Champions League-Kampagne bestreiten, werden beim Gegner zwei ganz grosse Namen auflaufen. Die Dänen von Skjern haben mit Anders Eggert und Bjarte Myrhol zwei Spieler mit grosser Bundesliga-Vergangenheit in ihren Reihen. Beide sind mit ihren 35 Jahren die Routiniers im Team.

Anders Eggert blickt auf eine lange Zeit beim Bundesligisten Flensburg-Handewitt zurück, bei denen er noch bis vor dieser Saison aktiv war. Zum Ende seines elfjährigen Aufenthalts mit über 1400 Toren, wurde der Däne sogar zum Ehrenkapitän gewählt. Bjarte Myrhol spielte während zehn Jahren in der Bundesliga, die meiste Zeit davon an der Seite von Andy Schmid bei den Rhein-Neckar Löwen. 

Glücklicherweise verfügen aber auch die Kadetten über einige Topspieler. Allen voran Gabor Csaszar, der gegen Velenje seine Bestleistung abrufen konnte und mit neun Treffern grossen Anteil am Heimsieg hatte. Oder auch Routinier Manuel Liniger, der aktuell Topscorer der Kadetten in der Champions League ist. Der 35-jährige stand vor dem Spiel für ein kurzes Interview bereit.
 



Manuel Liniger, was war dein bisheriger Saisonhöhepunkt?
Manuel Liniger: «Für mich waren es die beiden Siege in der Champions League, denn damit sind wir weiter im Rennen um unser Ziel, ein Weiterkommen, zu erreichen. Natürlich war auch der Gewinn des Supercups ein schöner Moment und eine gute Standortbestimmung.»

Mit 25 Treffern bist du einer der besten Torschützen in der Champions League, was bedeutet dir das?
Manuel Liniger: «Für mich persönlich ist das nicht sehr bedeutsam. Aber es ist sehr schön, dass ich so unserem Team helfen kann, das ist das wichtigste.»

Du bist auch ein sehr treffsicherer Penaltyschütze. Wie bereitest du dich darauf vor?
Manuel Liniger: «Eigentlich nicht speziell. Ich versuche mich in der jeweiligen Situation bestmöglichst dem Gegner zu verkaufen.»

Aufgrund der Verletzung von Dimitrij Küttel bist du der Captain der Mannschaft. Ist das eine zusätzliche Last?
Manuel Liniger: «Nein, das ist überhaupt keine Last sondern macht mich im Gegenteil stolz. Ich hoffe aber, dass Dimitrij so schnell wie möglich wieder zurückkommt.»

Wie findest du die notwendige Erholung?
Manuel Liniger: «Ich finde, dass Peter Kukucka die Trainings- und Regenerationsphasen sehr gut plant und wir uns so gut von den vielen Einsätzen und Reisen erholen können. Alle fühlen sich sehr gut.»

Was wünschst du dir für das Champions League-Spiel heute gegen Skjern?
Manuel Liniger: «Wir wollen unbedingt die nächsten zwei Punkte holen um weiter im Rennen um Platz 1 und 2 zu sein. Es wäre sehr schön, wenn dabei möglichst viele Zuschauer in die Halle kämen. Die Zuschauer haben einen grossen Einfluss und können uns durch ihre Unterstützung viel helfen. Wir brauchen jeden einzelnen.»
 



VELUX EHF Champions League
Gruppe C, 5. Spieltag
Kadetten Schaffhausen – Skjern Handbold (DEN)
Donnerstag, 12. Oktober, 20.15 Uhr, BBC Arena Schaffhausen

MySports überträgt live im Basis-Kanal ab 20 Uhr!
 



Weitere Champions League-Spiele auf MySports
HC Vardar (MKE) - FC Barcelona Lassa (ESP)
Samstag, 14. Oktober, 17.25 Uhr auf MySports Pro

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

Angriff
Mit dem zweiten Heimspiel in Folge wollen die Kadetten die Tabellenspitze in der Gruppe C der Champions League angreifen. Zu Gast ist Skjern aus Dänemark.
11.10.2017
Handball-Splitter Swiss Handball League

Bevor sich die Teams in die zweiwöchige Nationalmannschaftspause verabschieden, steht in der nationalen Meisterschaft der 7. Spieltag an. Erneut treten die drei Schweizer Mannschaften, die im EHF Cup aktiv sind, bereits am Mittwoch an, am Samstag wird der Spieltag dann komplettiert.

TSV St. Otmar St. Gallen (10.) - Pfadi Winterthur (1.)
Die Rollen beim Spiel St. Otmar gegen Pfadi sind klar verteilt. Auf der einen Seite der noch sieglose Tabellenletzte aus St. Gallen, auf der anderen Seite der noch ungeschlagene Leader aus Winterthur. Die Gäste sind jedoch gewarnt: Erst vor Wochenfrist mühte sich Pfadi zu einem Sieg in extremis gegen die auf dem Papier ebenfalls deutlich unterlegenen Gossauer. Mut kann Otmar die Bilanz der letzten Aufeinandertreffen machen: von den vergangenen zehn Spielen gewann Pfadi fünf, St. Otmar siegte dreimal, zweimal trennte man sich unentschieden. Los geht's am Mittwoch um 19.30 Uhr (Kreuzbleiche).

HSC Suhr Aarau (3.) - Wacker Thun (2.)
Tabellarisch ist das Duell am Mittwoch im Schachen in Aarau (20 Uhr) das Spitzenspiel der 7. Runde. Gleichzeitig trifft aber auch die zweitbeste Verteidigung (HSC: 137 Gegentore) auf den stärksten Angriff der Liga (Wacker: 188 Tore). Die Tormaschinerie aus dem Berner Oberland läuft nicht zuletzt auch dank eines ehemaligen Suhrers blendend. Nicolas Suter hat sich bei Thun bestens eingefügt und glänzte mit 18 Toren aus den letzten beiden Spielen. Den umgekehrten Weg ging vor dieser Saison Nikola Isailovic. Aufgrund einer Verletzung kann der Serbe momentan nicht eingreifen, mit Martin Slaninka und Milan Skvaril hat der HSC aber zwei weitere starke Neuzugänge im Team.

TV Endingen (9.) - HC Kriens-Luzern (6.)
Am Mittwoch um 20 Uhr tritt der HC Kriens-Luzern bei Aufsteiger TV Endingen (GoEasy Arena) an. Normalerweise ist für die Innerschweizer dabei ein Sieg Pflicht. Die arg gebeutelten Krienser mussten zuletzt aber schon Boris Stankovic reaktivieren und mit Nachwuchsspielern im EHF Cup antreten. Die bevorstehende Nati-Pause kommt daher gerade recht, die Aufgabe gegen Endingen wird aber dadurch alles andere als ein Selbstläufer. Aufsteiger Endingen strebt den zweiten Saisonsieg an, muss dafür aber seine Lücken in der Defensive schliessen. Mit 188 Gegentoren haben die Surbtaler aktuell die schwächste Abwehr.

TSV Fortitudo Gossau (8.) - BSV Bern Muri (4.)
Am Wochenende musste Bern Muri die zweite Saisonniederlage einstecken. Im Duell mit dem ebenfalls erstarkten HSC Suhr Aarau zog der BSV knapp den kürzeren. Um weiterhin in der erweiterten Spitzengruppe vertreten zu sein, muss nun in Gossau gewonnen werden. Die Vorzeichen stehen gut, gewannen die Hauptstädter doch fünf der letzten sechs Duelle im Fürstenland. Fortitudo wirkt jedoch deutlich gefestigter als ein Jahr zuvor und kann und wird vor heimischer Kulisse alles in die Waagschale werfen, um weitere Punkte zu sammeln. Am Samstag stehen sich die Teams um 17.30 Uhr in Gossau (Buechenwald) gegenüber.

GC Amicitia Zürich (7.) - Kadetten Schaffhausen (5.)
Gerade einmal drei Punkte trennt GC Amicitia nach sechs Spieltagen von den Kadetten. Wirft man einen genaueren Blick auf die letzten Auftritte der beiden Teams, dann sind jedoch grössere Unterschiede zu erkennen. Nicht nur, dass die Kadetten bislang eine Partie weniger bestritten haben, die Gäste haben sich nach einem kleinen Durchhänger gefangen und siegten zuletzt zweimal in Folge. Zürich verlor hingegen seine letzten zwei Duelle. Somit ist sind die Rollen, wie so oft im Aufeinandertreffen der beiden, klar verteilt. Anwurf ist am Samstag um 18 Uhr in der Zürcher Saalsporthalle. 

Nationalliga B
Die Samstagspartien der NLB lauten: Kadetten Espoirs - Baden, Stäfa - Horgen, Basel - Altdorf, Möhlin - Steffisburg, Biel - Solothurn und Siggenthal/Vom Stein Baden - Yellow/Pfadi Espoirs. Am Sonntag stehen sich Birsfelden und Stans gegenüber.

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Quelle: Matthias Schlageter

11.10.2017
Saisonaus nach Knieverletzung für Lakers-Captain Lukas Maag

Schlechte Nachricht für die Lakers Stäfa. Lukas Maag, Captain und Urgestein der Seebuben, hat sich beim Spiel in Altdorf eine schwerwiegende Verletzung zugezogen: Das vordere Kreuzband und das Innenband im linken Knie sind gerissen. Das ergab die erste Untersuchung am Montagmorgen bei Dr. Gery Büsser in der Schulthess-Klinik, dem Medical Partner der Lakers Stäfa: „Passiert ist es bei einer Verteidigungsaktion, wobei mit der gegnerische Kreisläufer auf das Knie gefallen ist. Den Spieler trifft dabei keinerlei Schuld, das möchte ich betonen“, sagt ein ziemlich zerknirschter Lukas Maag.
 
Der 26-jährige wird so schnell wie möglich von Dr. Bruno Waespe in der Privatklinik Bethanien operiert und würde den Gelb Schwarzen wieder in der neuen Saison zur Verfügung stehen: „Wenn alles ohne Komplikationen klappt, und davon gehe ich aus, werde ich im Januar für meine Masterarbeit nach Australien fliegen. Somit habe ich genügend Zeit für einen sauberen Aufbau. Ich werde wieder kommen und drücke meinem Team die Daumen, dass wir unsere sportlichen Ziele erreichen“, so der Captain der Lakers abschliessend.

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Quelle: Lakers Stäfa

11.10.2017
NLA: Ein Spiel Sperre für Gossau-Flügel Raphael Eberle

Raphael Eberle von Fortitudo Gossau ist von der Disziplinarkommission nach seiner blauen Karte aus dem Spiel gegen Pfadi Winterthur für ein Spiel gesperrt worden. Zudem wurde gegen den 21-jährigen eine Geldstrafe ausgesprochen. Eberle hatte in der Schlussminute bei einer Angriffsaktion des Gegners den Angreifer nach Meinung der Unparteiischen unfair und überhart beim Wurfversuch attackiert, die Kommision wertete die Aktion als grobe Unsportlichkeit. Fortitudo Gossau kann gegen das Urteil noch Einspruch einlegen.

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Quelle: Matthias Schlageter

11.10.2017
Schweizer Cup Frauen: Brühl II wirft Herzogenbuchsee raus

Kleine Überraschung im Sechzehntelfinal des Schweizer Cups der Frauen. SPL2-Leader LC Brühl II besiegte am Dienstag vor heimischer Kulisse den HV Herzogenbuchsee, Aufsteiger in die SPL1, mit 23:18 (13:10). Brühl zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung und lag während der kompletten Spielzeit nie in Rückstand. Die Gäste liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher, den sie zweimal ausgleichen konnten (17./6:6 und 34./13:13). Die Torflaute zwischen der 47. und 53. Minute besiegelte jedoch die Niederlage der Bernerinnen. 

Mit dem Einzug von Brühl II ins Achtelfinal sind in der kommenden Runde insgesamt noch drei Teams der St. Gallerinnen vertreten. Neben dem Fanionteam und Brühl II ist auch noch 1. Ligist LC Brühl Handball Future im Cup dabei. Mit dem HV Herzogenbuchsee und Yellow Winterthur sind bereits zwei SPL1-Teams ausgeschieden.

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Quelle: Matthias Schlageter

09.10.2017
Auf einen Blick: Der 4. und 5. Spieltag der SPAR Premium League 1

Nach dem Doppelspieltag in der SPL1 lassen sich erste Tendenzen bei den acht Teams erkennen. Auch wenn die aktuelle Situation nur eine Momentaufnahme ist, so deutet sich bereits frühzeitig erneut die Spaltung der SPAR Premium League hinter den Top 4 der Meisterschaft ab.

Makellose Eagles
Wer gegen Brühl mehr als 50 Minuten in Rückstand liegt, verliert normalerweise gegen den Rekordmeister. Nicht so Spono am Sonntag, als die Eagles erst in der 52. Minute erstmals in Führung gehen konnten und im Finish das Glück auf ihrer Seite hatten. Das Momentum ist aktuell definitiv auf Seiten von Spono und nachdem die Nottwilerinnen bereits am Freitag mit 23:16 (12:8) in Zürich bei GC Amicitia siegten, liegen sie, als einzige noch ungeschlagene Mannschaft, aktuell Verlustpunktfrei an der Tabellenspitze.

Harziger Titelverteidiger 
Noch nicht rund läuft es bei Titelverteidiger LC Brühl. Zwar gewannen die St. Gallerinnen bislang 4 von 5 Spielen und verloren nur ob eines kleinen Durchhängers das Spitzenspiel bei Spono mit 26:27 (14:13), aber speziell beim Auftritt am Freitag gegen Kreuzlingen vor heimischem Publikum war noch etlicher Sand im Getriebe. Dank der indiviuellen Klasse der LCB-Spielerinnen konnten ungewöhnlich deutliche Rückstände gedreht werden (10./1:5; 23./8:11), als Mannschaft hat Brühl aber im Vergleich zur Vorsaison noch Steigerungspotenzial.

Solides Zug
Vier Siegel, eine Niederlage - der Saisonstart des LK Zug ist solide. Offensiv macht den Innerschweizerinnen bislang niemand etwas vor: mit 159 Toren stellt Zug aktuell die stärkste Offensive der Liga. Die Siege gegen Thun und Winterthur vom Wochenende verdeutlichten zudem, dass der Status quo der Phalanx Brühl-Spono-Zug wohl auch in dieser Saison anhalten wird. Die Pleite gegen Spono zeigte aber auch, dass die nochmals verjüngte Zuger-Equipe noch in verschiedenen Bereichen zulegen muss, um im Frühjahr erneut in das Playoff-Final einzuziehen.

Alles wie immer bei Rotweiss 
In Thun ist bislang alles beim Alten. Wie in den Vorjahren gab es gegen die Top 3 (noch) nicht viel zu holen: Am Donnerstag verlor man mit 29:37 beim LK Zug, obwohl die erste Halbzeit ausgeglichen gestaltet werden konnte (15:15). Einmal mehr sorgte eine mehrminütige Torflaute für die Vorentscheidung zu Ungusten der Berner Oberländerinnen. Rang 4 scheint aber weiterhin zementiert zu sein, das Heimspiel gegen Herzogenbuchsee am Sonntag gewann Rotweiss deutlich (33:16), der Vorsprung auf Rang 5 beträgt bereits vier Punkte und 41 Tore.

Schwungsvolles Kreuzlingen
Auch wenn die Partie beim LC Brühl am Ende mit 26:32 verloren ging, so kann sich der HSC Kreuzlingen über ein gelungenes Wochenende freuen. 27 Minuten lang führte der Bodensee-Club beim Titelverteidiger und war besonders dann gefährlich, wenn man selbst mit grossem Tempo die eigenen Angriffe spielte. Der Aufwärtstrend setzte sich auch am Sonntag fort, als GC Amicitia deutlich mit 29:19 (13:11) bezwungen werden konnte. Nach dem ersten Saisonsieg geht Kreuzlingen gestärkt in die richtungsweisenden Duelle mit Thun, Herzogenbuchsee und Yellow.

Mini-Krise bei Yellow
Dass das Heimspiel am Sonntag gegen Zug verloren ging (17:22), war bei den Verantwortlichen von Yellow mehr oder weniger eingeplant. Die Niederlage am Freitag bei Aufsteiger Herzogenbuchsee (23:29) tat den Winterthurerinnen aber merklich mehr weh. Auch wenn die Mannschaft am Sonntag eine verbesserte Leistung abliefern konnte, ist der Anschluss an Rang 4 vorerst passé. Nach drei Meisterschaftsniederlagen in Serie und dem Aus im Cup gilt es für Yellow nun wieder für ein Erfolgserlebnis zu sorgen.

Erster Schritt für Herzogenbuchsee
Der erste Erfolg ist geschafft. Am Freitag feierte der HV Herzogenbuchsee den ersten Saisonsieg als vor heimischer Kulisse Yellow in die Schranken gewiesen wurde. Dass die Rolle des Aufsteigers aber eindeutig in der hinteren Hälfte der Liga liegt, verdeutlichte die klare Niederlage vom Sonntag in Thun, als man beim 16:33 (8:14) chancenlos war. Der Fokus liegt logischerweise auf der Auf-/Abstiegsrunde, bis dahin werden die Berner versuchen die Verantwortung auf verschiedene Schultern zu verteilen und sich als Mannschaft weiter zu entwickeln.

Baustelle GC Amicitia
Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff ist GC Amicitia noch nicht in der SPL1 angekommen. Das im Schnitt 21 Jahre alte Team wirkt an vielen Stellen momentan überfordert. Die Niederlagen vom Wochenende gegen Spono und Kreuzlingen sorgen dabei nicht für Linderung. Selbstredend liegt auch beim zweiten Aufsteiger der Fokus auf der Auf-/Abstiegsrunde - eine positivere Spielentwicklung und allen voran bessere Ergebnisse sind aber dringend notwendig, um das Selbstvertrauen zu stärken.

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Quelle: Matthias Schlageter/Bild: HV Herzogenbuchsee

Auf einen Blick
Nach 5 von 14 Runden kristallisiert sich bei den Mannschaften der SPL1 langsam aber sicher heraus, welchen Weg die besten Teams der SPAR Premium League einschlagen.

 

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