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Mobiliar Topscorer
       
Demontage
Der HSC Suhr Aarau dominiert gegen den TV Endingen im Aargauer Derby, siegt hochverdient mit 30:15 (15:7) und blickt dem Endspiel um Rang 6 entgegen.
Freunde und Kontrahenten
Dario Ferrante und Jonathan Knecht spielten jahrelang zusammen und freundeten sich auch neben dem Feld an. Jetzt stehen sie sich im Aargauer Derby gegenüber.
Vertragsverlängerung
Der BSV Bern Muri bindet Eigengewächs Michael Kusio für ein weiteres Jahr an sich. Der Schweizer Nationalspieler verlängert seinen Vertrag in Bern bis 2019.
Vorzeitiger Abgang
Trainer Heiko Grimm verlässt den HC Kriens-Luzern bereits in der Winterpause und schliesst sich dem Trainerstab der MT Melsungen aus der Deutschen Bundesliga an.
14.12.2017
NLA: Der HSC Suhr Aarau deklassiert den TV Endingen im Aargauer Derby

Der HSC Suhr Aarau feierte im Aargauer Derby einen wichtigen Befreiungsschlag und meldete sich rechtzeitig vor dem Showndown um den Einzug in die Finalrunde eindrucksvoll zurück. Gegen den Kantonsrivalen TV Endingen siegte das Team von Trainer Misha Kaufmann in überzeugender Manier mit 30:15 (15:7). Während bei den Gastgebern vor 1'209 Zuschauern nahezu alles gelang, lieferte der Gast eine rabenschwarze Vorstellung ab.

Nach 44 Sekunden erzielte Nemanja Sudzum die 1:0-Führung für die Gäste aus dem Surbtal. Es sollte der einzige Vorsprung für den TV Endingen an diesem Abend bleiben. Zu stark, zu dominant, zu präsent in der Deckung war der HSC Suhr Aarau. Die Gastgeber spielten von der ersten Minute mit der Selbstverständlichkeit, die sie zu Saisonbeginn auszeichnete. Wenig bis nichts deutete darauf hin, dass der HSC eine Negativserie von sechs Niederlagen in der Meisterschaft in Serie zu verarbeiten hatte.

Bei den Gastgebern meldete sich der tschechische Neuzugang Milan Skvaril nach überstandener Verletzung im Kader zurück. Nachdem bereits Nikola Isailovic zurückkehrte, war der HSC bis auf den Langzeitverletzten Beau Kägi komplett. Dieser Status sollte allerdings nur 14 Minuten andauern. Bei einer Abwehraktion verletzte sich Mobiliar Topscorer Tim Aufdenblatten im Gesicht, für den Rest des Spiels war der Torgarant nicht mehr einsatzfähig. Die erste Diagnose lautete: Nasenbeinbruch. Sein Einsatz am Samstag ist noch ungewiss.

Das bis dahin souveräne Spiel der Mannen aus der Kantonshauptstadt geriet nach Aufdenblattens Ausfall kurz ins Stocken. Endingen konnte von 3:9 (14.) auf 6:9 (16.) verkürzen. HSC-Coach Misha Kaufmann reagierte mit einem Timeout in dessen Folge seine Mannschaft wieder fokussierter auftrat. Suhr Aarau baute den Vorsprung scheinbar spielend leicht immer weiter aus und führte bis zum Pausenpfiff mit 15:7.

Die endgültige Entscheidung zu Gunsten von Suhr Aarau fiel früh im zweiten Abschnitt, als Endingen zwischen der 37. und 48. Minute kein Treffer gelang. Entweder scheiterten die Gäste an der präsenten Deckung der Gastgeber oder aber der gut aufgelegte Mihailo Radovanovic (12 Paraden/50%-Quote) entschärfte die Würfe der Endinger. Der HSC schraubte in dieser Zeit den Vorsprung von 19:9 auf 25:9 und brachte den Heimsieg in der Schlussphase problemlos über die Zeit.

Mit dem Sieg verbesserten sich die Gastgeber zwar wieder auf den 6. Rang, für die sichere Finalrundenteilnahme reicht es trotz dem Kantersieg aber noch nicht. Weniger als 48 Stunden nach dem Schlusspfiff im Derby tritt der HSC erneut vor heimischer Kulisse zum Showdown gegen den TSV St. Otmar an. Die Aargauer gehen mit einem Punkt Vorsprung in das Entscheidungsspiel und haben sich pünktlich zum alles entscheidenden Duell eindrucksvoll zurückgemeldet.

Ganz anders sieht es auf Seiten der Gäste aus. Bei Endingen funktionierte am Donnerstagabend nur eine einzige Sache. Armin Sarac war bei den 7-Metern eine sichere Bank und brachte alle seine fünf Versuche im Tor unter. Dass dies die einzigen Treffer des Rückraumshooters waren und dass auch sein Pendant, Mobiliar Topscorer Christian Riechsteiner, ohne Torerfolg blieb, war sinnbildlich für den Endinger Auftritt. Während der kompletten Spielzeit fand der Aufsteiger keinen Zugang zur Partie. Gegen die für Suhr Aarau bekannte 5:1-Deckung war der Tabellenletzte ideenlos.

Besonders bitter: auch kämpferisch wollte den Surbtalern im Derby an diesem Abend rein gar nichts gelingen. Der Auftritt in Aarau war eine Offenbarung; in dieser Form hat Endingen auch in der Abstiegsrunde wenig Chancen auf weitere Punktgewinne. Immerhin: Für die vakante Trainerposition scheint eine Lösung gefunden worden zu sein. Schon in Kürze soll der Nachfolger für den vor einigen Wochen zurückgetretenen Peter Szilagyi vorgestellt werden. 
 



Statistiken zum Spiel:
HSC Suhr Aarau – TV Endingen 30:15 (15:7)
1'209 Zuschauer. – SR: Buache/Meyer. - Strafen: je 4x2 Minuten.

HSC Suhr Aarau: Radovanovic/Ferrante; Reichmuth (4), Zehnder (1), Isailovic (5), Prachar, Kaufmann (1), Ilan Baumann, Skvaril (7/2), Romann (4), Aufdenblatten, Lukas Strebel (2), Rohr, Laube, Patrick Strebel (1), Slaninka (5).

TV Endingen: Busa/Boccarelli/Grana; Tano Baumann (2), Sudzum (4), Christian Riechsteiner, Wittlin, Mallien (2), Sarac (5/5), Knecht, Mühlebach, Adamcic (2), Schubnell, Huwyler, Lukas Riechsteiner.

Bemerkungen: Suhr Aarau ohne Kägi, Endingen ohne Pejkovic (beide verletzt). Verhältnis verschossene Penaltys 1:0.

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Quelle: Matthias Schlageter

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14.12.2017
Aargauer Derby: Freunde fürs Leben - Kontrahenten für 60 Minuten

Jonathan «Johnny» Knecht und Dario Ferrante spielten jahrelang zusammen – am Donnerstag stehen sie sich um 20.15 Uhr in der Aarauer Schachenhalle im Aargauer Derby (live auf MySports) als Gegner gegenüber. Dann kommt es zum Duell zweier Freunde, die in beiden Vereinen eine Vergangenheit und eine Gegenwart haben.

Johnny Knecht wohnte jahrelang gerade mal drei Minuten entfernt von der Schachenhalle in Aarau, wo er beim HSC Suhr Aarau mit dem Handball begann. Doch seit der Saison 2009/2010 spielt er beim TV Endingen – zusammen mit Goalie Dario Ferrante. Der wohnt nach wie vor in seinem Elternhaus in Wettingen. Und pendelt seit dieser Saison in die Schachenhalle, nachdem es ihn zu dieser Saison zum HSC Suhr Aarau zog. Vielleicht haben sich die beiden Freunde auf dem Weg ins Training schon gekreuzt. Am Donnerstag werden sich ihre Wege definitiv kreuzen. Sie stehen sich im Aargauer Derby gegenüber.

2009 wechselte Knecht nach fünf Jahren bei Suhr zum TV Endingen in die U19. Im Goal stand Dario Ferrante, der beim SV Lägern Wettingen mit dem Handball begann. Die beiden freundeten sich an, nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben. So gingen die beiden auch zusammen in die Ferien. Obwohl sie jeden Tag zusammen in der Halle standen. Und nicht nur bei Endingen, sondern bereits zuvor in der Regionalauswahl spielten sie zusammen. Doch damit nicht genug: auch an der Sportkanti Aarau sahen sie sich jeden Tag und absolvierten gemeinsame Trainingseinheiten, vor allem im Kraftraum. «Ich schätze ihn als Spieler sehr. Er ist enorm ehrgeizig und hat sich trotzdem seine Lockerheit bewahrt, er ist immer für ein Spässchen gut», meint Ferrante über Knecht. «Er ist einer der diszipliniertesten Spieler die ich kenne. An seinem Fleiss, seiner mentalen Vorbereitung können sich viele ein Vorbild nehmen. Er ist immer voll fokussiert», meint Knecht über Ferrante.

Da sprechen zwei Freunde mit viel gegenseitigem Respekt übereinander. Und dann entschied sich Ferrante zu wechseln. «Klar fand ich es schade, dass wir uns nicht mehr jeden Tag sehen», gibt Knecht offen zu. Aber die beiden haben sich bereits an der Aufstiegsfeier von Endingen versprochen, dass sie nach wie vor in engem Kontakt bleiben. «Das war emotional sicherlich schwierig, aber er hat sich auch für mich gefreut», ergänzt Ferrante.

Knecht lernte das Handball-ABC bei Suhr – und spielt jetzt mit Endingen gegen seinen Stammverein. «Ich habe Suhr sehr viel zu verdanken. Aber ich fühle mich im Herzen zu 100 Prozent als Endinger», bleibt Knecht cool. Wird dann aber doch noch emotional: «Spezieller wird es, wieder nach Aarau zurückzukehren. Habe ich doch sehr lange auch noch gleich neben der Schachenhalle gewohnt.»

Knecht weiss natürlich genau, wo Ferrante seine Stärken hat und er besser nicht hinzielt. Und wo er grössere Chancen hat, ein Tor zu erzielen. Im Gegenzug kennt Ferrante natürlich genau die Schussbilder von Knecht. «Ich denke, dass am Ende nicht die hard skills entscheiden werden, sondern dass sich die Duelle im Kopf entscheiden werden», meint der Rückraumspieler. «Das gibt kleine Psychospielchen», ergänzt der Goalie. Und bei beiden merkt man die Vorfreude auf das anstehende Duell.

Natürlich ist das Spiel für beide Teams enorm wichtig. Für das Prestige um die Nummer 1 im Kanton. Aber nicht nur. Suhr kämpft um die Finalrunde. Nach einem hervorragenden Start kam Sand ins Getriebe: «Am Anfang hatten wir viel drive, alle haben daran geglaubt. In der jetzigen Phase ging auch etwas das Selbstverständnis verloren und es kam eine leichte Unsicherheit auf», weiss Ferrante. Für den Aufsteiger aus dem Surbtal geht es darum, sich für die Abstiegsrunde eine gute Ausgangslage zu schaffen. Dass sie hartes Brot beissen werden, war von Beginn weg allen klar. «Aber uns fehlt die nötige Konstanz», bemängelt Knecht. «Wir haben nicht das gespielt, was wir können», weiss er selbst.

Am Donnerstag können er und seine Kollegen aus Endingen es zeigen. Genau wie Ferrante und sein Team. Die Frage ist nur, wer kocht im Derby am Ende wen ab? Für genügend Brisanz ist gesorgt. Nicht nur bei Ferrante und Knecht.

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Quelle: Text und Bild: Alex Wagner

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14.12.2017
Michael Kusio verlängert seinen Vertrag beim BSV Bern Muri um 1 Jahr

Nach der erfolgreichen Qualifikation für den Cupfinal können die Berner einen weiteren, wichtigen Personalentscheid verkünden. Mit dem 19-jährigen Linkshänder Michael Kusio verlängert ein weiteres Talent aus dem eigenen Nachwuchs seinen Vertrag vorzeitig bis zum Ende der Saison 2018/19. Diese Vertragsverlängerung entspricht der „ächt Bärn“-Philosophie des BSV Bern Muri.

Michael Kusio absolvierte alle Juniorenstufen beim BSV Bern Muri und gab bereits als 16-Jähriger sein Debüt in der höchsten Spielklasse der Schweiz. Der 196 cm grosse und 96 kg schwere Rückraumrechtsspieler hat seither in der NLA in 52 Spielen 132 Tore für die Hauptstädter erzielt. „Handball ist meine Leidenschaft und der BSV Bern Muri hat mich bisher immer aktiv gefördert. Ich freue mich sehr, nächste Saison mit dem BSV in die neue Ballsporthalle in Gümligen einzulaufen.“

Michael Kusio spielte bisher 58 Mal für die Schweizer Junioren-Nationalmannschaften und erzielte dabei insgesamt 339 Tore. Im Sommer 2017 debütierte er mit 18 Jahren in der A-Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Slowenien.

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Quelle: BSV Bern Muri

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14.12.2017
Trainer Heiko Grimm verlässt den HC Kriens-Luzern in der Winterpause

Heiko Grimm, Trainer der NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern, wechselt schon im Januar 2018 in die deutsche Bundesliga. Er wird nicht wie geplant im Sommer 2018, sondern bereits im Januar Teil des Trainerstabs der MT Melsungen. Beim HC Kriens-Luzern wird jetzt intensiv an einer Übergangslösung gearbeitet.

Bereits vor Beginn der laufenden Saison hatte der Coach des HC Kriens-Luzern, der deutsche Heiko Grimm, angekündigt, dass er die Schweiz nach fünf Jahren Trainertätigkeit Richtung Deutschland verlassen werde. Inzwischen ist bekannt, dass Grimm beim aktuellen Tabellenfünften der deutschen Bundesliga, der MT Melsungen, ein Traineramt übernehmen wird.

Der ambitionierte Bundesligist wurde nun bei Heiko Grimm und beim HC Kriens-Luzern mit der Bitte vorstellig, den geplanten Wechsel nicht wie geplant im Sommer, sondern bereits per Januar 2018 vorzunehmen. Dies im Sinne einer langfristigen Planung bei den Nordhessen. «Anfangs habe ich gezögert, weil ich doch mit meiner aktuellen Mannschaft noch ein Projekt zu Ende bringen wollte,» sagt Grimm. Dann aber hätten ihn die Argumente der Nordhessen überzeugt. Diese sind aktuell mitten in der Personalplanung für die kommende Saison und möchten den zukünftigen Coach bereits jetzt mit im Boot haben.

Der Verwaltungsrat des HC Kriens-Luzern hat das Gesuch Melsungens um einen vorzeitigen Wechsel nach Abwägung aller Fakten positiv beantwortet und mit Melsungen alle nötigen Details geregelt. «Ich bin froh, dass die Vereine eine für alle Seiten vernünftige Lösung finden konnten.» sagt Grimm. «Es ist für mich als Trainer eine ungeheure Chance, den Schritt in die Bundesliga gleich zu einem so renommierten und ambitionierten Club machen zu können. Nach Abwägung aller Argumente macht es einfach Sinn, diesen Schritt bereits im Januar zu tun.»

Grimm hatte seine Trainerkarriere im Jahr 2013 gestartet, als er seine glanzvolle Spielerkarriere (Europameister, Vize-Weltmeister) bei Pfadi Winterthur abschloss und in der Zentralschweiz seine erste Traineraufgabe annahm. Grimms Arbeit zeitigte sofort Erfolg, führte er doch die Mannschaft in die Spitzengruppe der NLA. Trotz teilweise massiven Verletzungsproblemen schaffte er mit der Mannschaft in allen fünf Jahren problemlos den Einzug in die Finalrunde.

«Wir bedauern den Abgang Grimms sehr,» sagt Hans-Peter Würmli, Präsident des Verwaltungsrates der HC Kriens-Luzern AG. «Unsere Zustimmung zu einem vorzeitigen Wechsel verstehen wir auch als Zeichen der Wertschätzung für das enorme Engagement, mit dem sich Heiko Grimm in die Entwicklung unserer gesamten Organisation eingebracht hat.» Grimm habe in der Innerschweiz als Trainer, aber auch als Mensch beeindruckende Spuren hinterlassen. «Wir sind ihm zu grossem Dank verpflichtet,» sagt Würmli. «Es ist ein Zeichen der Qualität, dass wir jetzt als Freunde auseinandergehen können, obschon sich unsere Wege trennen.»

Beim HC Kriens-Luzern wird jetzt intensiv daran gearbeitet, bis zum Vorbereitungsstart für die zweite Saisonhälfte am 8. Januar 2018 eine Übergangslösung zu präsentieren. Ziel ist es, den eingeschlagenen Weg von Heiko Grimm bis zum Saisonfinale fortzusetzen und die Saison erfolgreich zu beenden.

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Quelle: HC Kriens-Luzern

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14.12.2017
NLA: Der HSC Suhr Aarau deklassiert den TV Endingen im Aargauer Derby

Der HSC Suhr Aarau feierte im Aargauer Derby einen wichtigen Befreiungsschlag und meldete sich rechtzeitig vor dem Showndown um den Einzug in die Finalrunde eindrucksvoll zurück. Gegen den Kantonsrivalen TV Endingen siegte das Team von Trainer Misha Kaufmann in überzeugender Manier mit 30:15 (15:7). Während bei den Gastgebern vor 1'209 Zuschauern nahezu alles gelang, lieferte der Gast eine rabenschwarze Vorstellung ab.

Nach 44 Sekunden erzielte Nemanja Sudzum die 1:0-Führung für die Gäste aus dem Surbtal. Es sollte der einzige Vorsprung für den TV Endingen an diesem Abend bleiben. Zu stark, zu dominant, zu präsent in der Deckung war der HSC Suhr Aarau. Die Gastgeber spielten von der ersten Minute mit der Selbstverständlichkeit, die sie zu Saisonbeginn auszeichnete. Wenig bis nichts deutete darauf hin, dass der HSC eine Negativserie von sechs Niederlagen in der Meisterschaft in Serie zu verarbeiten hatte.

Bei den Gastgebern meldete sich der tschechische Neuzugang Milan Skvaril nach überstandener Verletzung im Kader zurück. Nachdem bereits Nikola Isailovic zurückkehrte, war der HSC bis auf den Langzeitverletzten Beau Kägi komplett. Dieser Status sollte allerdings nur 14 Minuten andauern. Bei einer Abwehraktion verletzte sich Mobiliar Topscorer Tim Aufdenblatten im Gesicht, für den Rest des Spiels war der Torgarant nicht mehr einsatzfähig. Die erste Diagnose lautete: Nasenbeinbruch. Sein Einsatz am Samstag ist noch ungewiss.

Das bis dahin souveräne Spiel der Mannen aus der Kantonshauptstadt geriet nach Aufdenblattens Ausfall kurz ins Stocken. Endingen konnte von 3:9 (14.) auf 6:9 (16.) verkürzen. HSC-Coach Misha Kaufmann reagierte mit einem Timeout in dessen Folge seine Mannschaft wieder fokussierter auftrat. Suhr Aarau baute den Vorsprung scheinbar spielend leicht immer weiter aus und führte bis zum Pausenpfiff mit 15:7.

Die endgültige Entscheidung zu Gunsten von Suhr Aarau fiel früh im zweiten Abschnitt, als Endingen zwischen der 37. und 48. Minute kein Treffer gelang. Entweder scheiterten die Gäste an der präsenten Deckung der Gastgeber oder aber der gut aufgelegte Mihailo Radovanovic (12 Paraden/50%-Quote) entschärfte die Würfe der Endinger. Der HSC schraubte in dieser Zeit den Vorsprung von 19:9 auf 25:9 und brachte den Heimsieg in der Schlussphase problemlos über die Zeit.

Mit dem Sieg verbesserten sich die Gastgeber zwar wieder auf den 6. Rang, für die sichere Finalrundenteilnahme reicht es trotz dem Kantersieg aber noch nicht. Weniger als 48 Stunden nach dem Schlusspfiff im Derby tritt der HSC erneut vor heimischer Kulisse zum Showdown gegen den TSV St. Otmar an. Die Aargauer gehen mit einem Punkt Vorsprung in das Entscheidungsspiel und haben sich pünktlich zum alles entscheidenden Duell eindrucksvoll zurückgemeldet.

Ganz anders sieht es auf Seiten der Gäste aus. Bei Endingen funktionierte am Donnerstagabend nur eine einzige Sache. Armin Sarac war bei den 7-Metern eine sichere Bank und brachte alle seine fünf Versuche im Tor unter. Dass dies die einzigen Treffer des Rückraumshooters waren und dass auch sein Pendant, Mobiliar Topscorer Christian Riechsteiner, ohne Torerfolg blieb, war sinnbildlich für den Endinger Auftritt. Während der kompletten Spielzeit fand der Aufsteiger keinen Zugang zur Partie. Gegen die für Suhr Aarau bekannte 5:1-Deckung war der Tabellenletzte ideenlos.

Besonders bitter: auch kämpferisch wollte den Surbtalern im Derby an diesem Abend rein gar nichts gelingen. Der Auftritt in Aarau war eine Offenbarung; in dieser Form hat Endingen auch in der Abstiegsrunde wenig Chancen auf weitere Punktgewinne. Immerhin: Für die vakante Trainerposition scheint eine Lösung gefunden worden zu sein. Schon in Kürze soll der Nachfolger für den vor einigen Wochen zurückgetretenen Peter Szilagyi vorgestellt werden. 
 



Statistiken zum Spiel:
HSC Suhr Aarau – TV Endingen 30:15 (15:7)
1'209 Zuschauer. – SR: Buache/Meyer. - Strafen: je 4x2 Minuten.

HSC Suhr Aarau: Radovanovic/Ferrante; Reichmuth (4), Zehnder (1), Isailovic (5), Prachar, Kaufmann (1), Ilan Baumann, Skvaril (7/2), Romann (4), Aufdenblatten, Lukas Strebel (2), Rohr, Laube, Patrick Strebel (1), Slaninka (5).

TV Endingen: Busa/Boccarelli/Grana; Tano Baumann (2), Sudzum (4), Christian Riechsteiner, Wittlin, Mallien (2), Sarac (5/5), Knecht, Mühlebach, Adamcic (2), Schubnell, Huwyler, Lukas Riechsteiner.

Bemerkungen: Suhr Aarau ohne Kägi, Endingen ohne Pejkovic (beide verletzt). Verhältnis verschossene Penaltys 1:0.

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Quelle: Matthias Schlageter

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Der HSC Suhr Aarau dominiert gegen den TV Endingen im Aargauer Derby, siegt hochverdient mit 30:15 (15:7) und blickt dem Endspiel um Rang 6 entgegen.
14.12.2017
Aargauer Derby: Freunde fürs Leben - Kontrahenten für 60 Minuten

Jonathan «Johnny» Knecht und Dario Ferrante spielten jahrelang zusammen – am Donnerstag stehen sie sich um 20.15 Uhr in der Aarauer Schachenhalle im Aargauer Derby (live auf MySports) als Gegner gegenüber. Dann kommt es zum Duell zweier Freunde, die in beiden Vereinen eine Vergangenheit und eine Gegenwart haben.

Johnny Knecht wohnte jahrelang gerade mal drei Minuten entfernt von der Schachenhalle in Aarau, wo er beim HSC Suhr Aarau mit dem Handball begann. Doch seit der Saison 2009/2010 spielt er beim TV Endingen – zusammen mit Goalie Dario Ferrante. Der wohnt nach wie vor in seinem Elternhaus in Wettingen. Und pendelt seit dieser Saison in die Schachenhalle, nachdem es ihn zu dieser Saison zum HSC Suhr Aarau zog. Vielleicht haben sich die beiden Freunde auf dem Weg ins Training schon gekreuzt. Am Donnerstag werden sich ihre Wege definitiv kreuzen. Sie stehen sich im Aargauer Derby gegenüber.

2009 wechselte Knecht nach fünf Jahren bei Suhr zum TV Endingen in die U19. Im Goal stand Dario Ferrante, der beim SV Lägern Wettingen mit dem Handball begann. Die beiden freundeten sich an, nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben. So gingen die beiden auch zusammen in die Ferien. Obwohl sie jeden Tag zusammen in der Halle standen. Und nicht nur bei Endingen, sondern bereits zuvor in der Regionalauswahl spielten sie zusammen. Doch damit nicht genug: auch an der Sportkanti Aarau sahen sie sich jeden Tag und absolvierten gemeinsame Trainingseinheiten, vor allem im Kraftraum. «Ich schätze ihn als Spieler sehr. Er ist enorm ehrgeizig und hat sich trotzdem seine Lockerheit bewahrt, er ist immer für ein Spässchen gut», meint Ferrante über Knecht. «Er ist einer der diszipliniertesten Spieler die ich kenne. An seinem Fleiss, seiner mentalen Vorbereitung können sich viele ein Vorbild nehmen. Er ist immer voll fokussiert», meint Knecht über Ferrante.

Da sprechen zwei Freunde mit viel gegenseitigem Respekt übereinander. Und dann entschied sich Ferrante zu wechseln. «Klar fand ich es schade, dass wir uns nicht mehr jeden Tag sehen», gibt Knecht offen zu. Aber die beiden haben sich bereits an der Aufstiegsfeier von Endingen versprochen, dass sie nach wie vor in engem Kontakt bleiben. «Das war emotional sicherlich schwierig, aber er hat sich auch für mich gefreut», ergänzt Ferrante.

Knecht lernte das Handball-ABC bei Suhr – und spielt jetzt mit Endingen gegen seinen Stammverein. «Ich habe Suhr sehr viel zu verdanken. Aber ich fühle mich im Herzen zu 100 Prozent als Endinger», bleibt Knecht cool. Wird dann aber doch noch emotional: «Spezieller wird es, wieder nach Aarau zurückzukehren. Habe ich doch sehr lange auch noch gleich neben der Schachenhalle gewohnt.»

Knecht weiss natürlich genau, wo Ferrante seine Stärken hat und er besser nicht hinzielt. Und wo er grössere Chancen hat, ein Tor zu erzielen. Im Gegenzug kennt Ferrante natürlich genau die Schussbilder von Knecht. «Ich denke, dass am Ende nicht die hard skills entscheiden werden, sondern dass sich die Duelle im Kopf entscheiden werden», meint der Rückraumspieler. «Das gibt kleine Psychospielchen», ergänzt der Goalie. Und bei beiden merkt man die Vorfreude auf das anstehende Duell.

Natürlich ist das Spiel für beide Teams enorm wichtig. Für das Prestige um die Nummer 1 im Kanton. Aber nicht nur. Suhr kämpft um die Finalrunde. Nach einem hervorragenden Start kam Sand ins Getriebe: «Am Anfang hatten wir viel drive, alle haben daran geglaubt. In der jetzigen Phase ging auch etwas das Selbstverständnis verloren und es kam eine leichte Unsicherheit auf», weiss Ferrante. Für den Aufsteiger aus dem Surbtal geht es darum, sich für die Abstiegsrunde eine gute Ausgangslage zu schaffen. Dass sie hartes Brot beissen werden, war von Beginn weg allen klar. «Aber uns fehlt die nötige Konstanz», bemängelt Knecht. «Wir haben nicht das gespielt, was wir können», weiss er selbst.

Am Donnerstag können er und seine Kollegen aus Endingen es zeigen. Genau wie Ferrante und sein Team. Die Frage ist nur, wer kocht im Derby am Ende wen ab? Für genügend Brisanz ist gesorgt. Nicht nur bei Ferrante und Knecht.

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Quelle: Text und Bild: Alex Wagner

Freunde und Kontrahenten
Dario Ferrante und Jonathan Knecht spielten jahrelang zusammen und freundeten sich auch neben dem Feld an. Jetzt stehen sie sich im Aargauer Derby gegenüber.
14.12.2017
Michael Kusio verlängert seinen Vertrag beim BSV Bern Muri um 1 Jahr

Nach der erfolgreichen Qualifikation für den Cupfinal können die Berner einen weiteren, wichtigen Personalentscheid verkünden. Mit dem 19-jährigen Linkshänder Michael Kusio verlängert ein weiteres Talent aus dem eigenen Nachwuchs seinen Vertrag vorzeitig bis zum Ende der Saison 2018/19. Diese Vertragsverlängerung entspricht der „ächt Bärn“-Philosophie des BSV Bern Muri.

Michael Kusio absolvierte alle Juniorenstufen beim BSV Bern Muri und gab bereits als 16-Jähriger sein Debüt in der höchsten Spielklasse der Schweiz. Der 196 cm grosse und 96 kg schwere Rückraumrechtsspieler hat seither in der NLA in 52 Spielen 132 Tore für die Hauptstädter erzielt. „Handball ist meine Leidenschaft und der BSV Bern Muri hat mich bisher immer aktiv gefördert. Ich freue mich sehr, nächste Saison mit dem BSV in die neue Ballsporthalle in Gümligen einzulaufen.“

Michael Kusio spielte bisher 58 Mal für die Schweizer Junioren-Nationalmannschaften und erzielte dabei insgesamt 339 Tore. Im Sommer 2017 debütierte er mit 18 Jahren in der A-Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Slowenien.

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Quelle: BSV Bern Muri

Vertragsverlängerung
Der BSV Bern Muri bindet Eigengewächs Michael Kusio für ein weiteres Jahr an sich. Der Schweizer Nationalspieler verlängert seinen Vertrag in Bern bis 2019.
14.12.2017
NLA: Kadetten Schaffhausen gewinnen Nachholspiel in Gossau

Die Kadetten Schaffhausen konnten nach dem Cup-Out von vergangener Woche in der Meisterschaft den zweiten Sieg in Serie feiern und gewannen auswärts bei Fortitudo Gossau 35:33 (15:18). Es war ein etwas glücklicher Sieg, weil die Gastgeber das Spiel praktisch immer ausgeglichen gestalten konnten und kurz vor der Pause gar mit 18:14 führten. Doch eine Schwächephase der Gossauer Mitte der zweiten Halbzeit (nur 1 Tor innerhalb von 10 Minuten) nutzten die Schaffhauser zuerst zum 25:25-Ausgleich und dann zur 29:26-Führung. Beste Torschützen waren einerseits Lucius Graf bei den Gossauern (11 Tore) und "Alleinunterhalter" Gabor Csaszar (12) bei den Gästen.

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Quelle: sda

14.12.2017
Trainer Heiko Grimm verlässt den HC Kriens-Luzern in der Winterpause

Heiko Grimm, Trainer der NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern, wechselt schon im Januar 2018 in die deutsche Bundesliga. Er wird nicht wie geplant im Sommer 2018, sondern bereits im Januar Teil des Trainerstabs der MT Melsungen. Beim HC Kriens-Luzern wird jetzt intensiv an einer Übergangslösung gearbeitet.

Bereits vor Beginn der laufenden Saison hatte der Coach des HC Kriens-Luzern, der deutsche Heiko Grimm, angekündigt, dass er die Schweiz nach fünf Jahren Trainertätigkeit Richtung Deutschland verlassen werde. Inzwischen ist bekannt, dass Grimm beim aktuellen Tabellenfünften der deutschen Bundesliga, der MT Melsungen, ein Traineramt übernehmen wird.

Der ambitionierte Bundesligist wurde nun bei Heiko Grimm und beim HC Kriens-Luzern mit der Bitte vorstellig, den geplanten Wechsel nicht wie geplant im Sommer, sondern bereits per Januar 2018 vorzunehmen. Dies im Sinne einer langfristigen Planung bei den Nordhessen. «Anfangs habe ich gezögert, weil ich doch mit meiner aktuellen Mannschaft noch ein Projekt zu Ende bringen wollte,» sagt Grimm. Dann aber hätten ihn die Argumente der Nordhessen überzeugt. Diese sind aktuell mitten in der Personalplanung für die kommende Saison und möchten den zukünftigen Coach bereits jetzt mit im Boot haben.

Der Verwaltungsrat des HC Kriens-Luzern hat das Gesuch Melsungens um einen vorzeitigen Wechsel nach Abwägung aller Fakten positiv beantwortet und mit Melsungen alle nötigen Details geregelt. «Ich bin froh, dass die Vereine eine für alle Seiten vernünftige Lösung finden konnten.» sagt Grimm. «Es ist für mich als Trainer eine ungeheure Chance, den Schritt in die Bundesliga gleich zu einem so renommierten und ambitionierten Club machen zu können. Nach Abwägung aller Argumente macht es einfach Sinn, diesen Schritt bereits im Januar zu tun.»

Grimm hatte seine Trainerkarriere im Jahr 2013 gestartet, als er seine glanzvolle Spielerkarriere (Europameister, Vize-Weltmeister) bei Pfadi Winterthur abschloss und in der Zentralschweiz seine erste Traineraufgabe annahm. Grimms Arbeit zeitigte sofort Erfolg, führte er doch die Mannschaft in die Spitzengruppe der NLA. Trotz teilweise massiven Verletzungsproblemen schaffte er mit der Mannschaft in allen fünf Jahren problemlos den Einzug in die Finalrunde.

«Wir bedauern den Abgang Grimms sehr,» sagt Hans-Peter Würmli, Präsident des Verwaltungsrates der HC Kriens-Luzern AG. «Unsere Zustimmung zu einem vorzeitigen Wechsel verstehen wir auch als Zeichen der Wertschätzung für das enorme Engagement, mit dem sich Heiko Grimm in die Entwicklung unserer gesamten Organisation eingebracht hat.» Grimm habe in der Innerschweiz als Trainer, aber auch als Mensch beeindruckende Spuren hinterlassen. «Wir sind ihm zu grossem Dank verpflichtet,» sagt Würmli. «Es ist ein Zeichen der Qualität, dass wir jetzt als Freunde auseinandergehen können, obschon sich unsere Wege trennen.»

Beim HC Kriens-Luzern wird jetzt intensiv daran gearbeitet, bis zum Vorbereitungsstart für die zweite Saisonhälfte am 8. Januar 2018 eine Übergangslösung zu präsentieren. Ziel ist es, den eingeschlagenen Weg von Heiko Grimm bis zum Saisonfinale fortzusetzen und die Saison erfolgreich zu beenden.

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Quelle: HC Kriens-Luzern

Vorzeitiger Abgang
Trainer Heiko Grimm verlässt den HC Kriens-Luzern bereits in der Winterpause und schliesst sich dem Trainerstab der MT Melsungen aus der Deutschen Bundesliga an.
13.12.2017
Aargauer Derby live auf MySports - wem gelingt der Befreiungsschlag?

Die Schachenhalle in Aarau ist der Austragungsort des nächsten TV-Livespiels der Nationalliga A (NLA), das am Donnerstag, 14. Dezember, übertragen wird. Gastgeber HSC Suhr Aarau empfängt den Lokalrivalen TV Endingen zum spannungsgeladenen Aargauer Derby. Beide Teams benötigen nach Niederlagenserien dringend Punkte, um ihre Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren. MySports ist live ab 20 Uhr auf Sendung, wenn die beiden Aargauer NLA-Teams sich gegenüberstehen. Anwurf in der Kantonshauptstadt ist um 20.15 Uhr.

Der HSC Suhr Aarau ist komplett aus der Spur geraten. Lag das Team von Trainer Misha Kaufmann nach sechs Spieltagen mit acht Zählern noch klar auf Finalrundenkurs, so kam seit dem 8. Oktober bzw. seit sechs Partien kein weiterer Punkt hinzu. Negativer Höhepunkt für die ambitionierten Aargauer war der Fall «unter den Strich», nachdem Konkurrent TSV St. Otmar am vergangenen Wochenende Platz 6 eroberte. Sinnbildlich für die Krise ist die schwache Heimstatistik (1 Sieg aus 5 Spielen) im sonst so eindrucksvollen Schachen. Immerhin: der Club strahlt nach aussen Ruhe aus, die Mannschaft ist sich der Situation bewusst und weiss, dass sie jetzt liefern muss.

Rang 10 in der Tabelle ist für einen Aufsteiger in die NLA grundsätzlich nichts aussergewöhnliches. Die Verantwortlichen beim TV Endingen haben sich mit der Zielsetzung Klassenerhalt von der Hauptrunde der NLA aber dennoch etwas mehr erhofft, als die vier Punkte aus zwölf Partien. Allzu weit weg ist der Aufsteiger aus dem Surbtal von den direkten Konkurrenten Gossau, Zürich und St. Gallen auch nicht. Nimmt man das Hinspiel aus dem September (27:28), dann war selbst der Lokalrivale Suhr Aarau, damals noch in Form, in Reichweite. Seit der Trennung von Peter Szilagyi Anfang November ist der TVE jedoch in fünf Spielen ohne weitere Punkte geblieben.

Anfang September standen sich Suhr Aarau und Endingen bereits einmal in der laufenden Spielzeit gegenüber. Der HSC siegte, angeführt von Nikola Isailovic und Tim Aufdenblatten (je 6 Tore), knapp mit 28:27. Die Gesamtstatistik der NLA liest sich ganz eindeutig zu Gunsten des HSC Suhr Aarau. In 27 Duellen auf höchster Ebene gewann das Team aus der Kantonshauptstadt 21 Mal. Endingen feierte drei Siege, dreimal trennte man sich Unentschieden. Wer am Ende im bevorstehenden Duell in der Schachenhalle die Nase vorne hat, zeigt sich live und exklusiv auf MySports am Donnerstag ab 20 Uhr.

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Quelle: Matthias Schlageter

Derbytime
Das Aargauer Derby zwischen dem HSC Suhr Aarau und dem TV Endingen, live auf MySports, wird zum echten Krisengipfel am zweitletzten Hauptrundenspieltag.
13.12.2017
Der LC Brühl empfängt am Stadtwerk Cup internationale Konkurrenz

Am kommenden Wochenende steht für den LC Brühl mit dem Stadtwerk Cup ein Highlight an. Dann steht die Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen wieder ganz im Zeichen des internationalen Frauenhandballs. Zu Gast sind fünf Mannschaften aus vier Nationen: TuS Metzingen und die Neckarsulmer Sport-Union aus Deutschland, Michalovce aus der Slowakei, Lada Togliatti aus Russland und Slavia Prag aus Tschechien.

Gespielt wird jeweils zweimal 20 Minuten und nach den offiziellen Spielregeln der IHF. Der Spielmodus unterteilt das Turnier in drei Runden: Vorrunde (Gruppenphase), Zwischenrunde und Platzierungsspiele. In der Vorrunde werden zwei Gruppen à drei Teams eingeteilt und innerhalb der Gruppe spielt jedes Team einmal gegen die anderen beiden. Danach folgen die gruppenübergreifende Zwischenrunde sowie die Platzierungsspiele. Aufgrund des Spielmodus sind im Voraus nur die ersten Spiele am Samstag bekannt. Über stadtwerkcup.ch können die aktuellen Spiele jederzeit abgerufen werden. 

Der Eintritt am Stadtwerkcup ist frei. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, denn in den Spielpausen des Turniers finden unter anderem die Finalspiele der Handballschüeleri statt. Die Besucher dürfen sich am Stadtwerk Cup mit attraktiver Besetzung auf spannende Aufeinandertreffen sowie erstklassigen Frauenhandball freuen.

 

Dokumente:
Stadtwerk Cup 2017: Spielplan0.6 MByte
Stadtwerk Cup 2017: Turnierreglement108 KByte

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Quelle: LC Brühl Handball

Stadtwerk Cup
Der LC Brühl empfängt am Wochenende am Stadtwerk Cup fünf Mannschaften aus vier Ländern. Der Eintritt in die Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen ist frei.
12.12.2017
Blick und SHV verlängern ihre Zusammenarbeit bis Sommer 2019

Die Sportart Handball hat in der grössten Schweizer Bezahlzeitung weiterhin ihren festen Platz: Der Blick und der Schweizerische Handball-Verband (SHV) verlängerten ihre seit 2014 bestehende Partnerschaft bis mindestens Ende Saison 2018/19. Im Blick erscheinen damit weiterhin über die ganze Saison gesehen 35 Seiten zu verschiedensten Themen rund um den Handballsport.

«Die Partnerschaft mit dem Blick ist für uns eine Erfolgsgeschichte. Mit der regelmässigen, prominenten Handball-Präsenz in der grössten Schweizer Bezahlzeitung haben wir viele zusätzliche Leserinnen und Leser mit unseren Themen erreicht und unsere Reichweite insgesamt deutlich gesteigert», sagt Roger Keller, Leiter Marketing und Events des SHV.

Der Handball profitiert jedoch nicht nur in Punkto Präsenz und Reichweite von der Partnerschaft, sondern auch in Bezug auf die Themen-Vielfalt. Seit dem Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2014 haben dutzende spannende und lesenswerte Geschichten aus der Handball-Community via Blick den Weg über die Grenzen der Sportart hinausgefunden.

Auch für Felix Bingesser, Chefredaktor Sport der Blick-Gruppe, ist die Kooperation mit dem Handball-Verband eine Bereicherung. «Handball ist eine der attraktivsten Mannschaftssportarten. Mit Andy Schmid, einem der besten Handballer weltweit, und vielen jungen Talenten hat der Handballsport in der Schweiz eine gute Zukunft. Wir freuen uns, diesen Weg weiterhin jede Woche publizistisch begleiten zu dürfen.»

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Quelle: Marco Ellenberger

Prominent im Blick
Der Blick und der Schweizerische Handball-Verband (SHV) verlängern ihre Partnerschaft bis Sommer 2019. Pro Saison erscheinen weiter 35 Handball-Seiten.
12.12.2017
TV Möhlin präsentiert neuen Chefcoach

Jürgen Brandstaeter heisst der neue Mann an der Seitenlinie des TV Möhlin. Ab 1. Juni 2018 übernimmt der 55-jährige Deutsche das Traineramt bei B-Ligist TV Möhlin. Der derzeitige Trainer Zoltan Cordas hatte Mitte November per Saisonende seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Bei der Rekrutierung eines Nachfolgers stand für den TV Möhlin im Vordergrund, die bisherige, unter Cordas begonnene Strategie der Nachwuchsförderung fortzuführen. Umso mehr freut sich der Verein, die Verpflichtung des früheren Handballprofis und erfahrenen Jugendkoordinators Jürgen Brandstaeter zu vermelden. Der 55-jährige aus Südbaden versteht es, junge und willige Spieler in eine leistungsorientierte Mannschaft zu integrieren und war somit Wunschkandidat beim TV Möhlin. Er freut sich auf seine neue Herausforderung in der NLB und wird die Mannschaft nach Saisonschluss per 1. Juni 2018 übernehmen, um das Team auf die neue Saison vorzubereiten.

Brandstaeter trainierte zuletzt beim HTV Meissenheim die Herren (Südbadenliga) und die A-Jugend (Bundesliga Süd). Viele seiner Schützlinge schafften in den letzten Jahren den Sprung in die Bundesliga und sogar in die Nationalmannschaft.

In den 17 Jahren als Handballprofi absolvierte er mehrere Länder- und Europapokalspiele, sowie über 400 Bundesligaspiele. Er spielte unter Trainerlegenden wie Simon Schobel, Arno Ehret, Sead Hasanefendić, Heiner Brand und Petre Ivănescu. Als Trainer hat er in den letzten 18 Jahren Erfolg mit verschiedenen Teams im südbadischen Raum, wie zum Beispiel dem TV Willstätt, TV Herbolzheim, TUS Helmlingen, TUS Altenheim und eben dem HTV Meissenheim.

Mit der Verpflichtung von Brandstaeter kann sich der TV Möhlin wieder voll auf die laufende Saison konzentrieren, in welcher die Mannschaft nach der Vorrunde einen Spitzenplatz belegt.

Präsident Simon Mahrer (l.) und Sportchef Guido Wirthlin (r.) begrüssen den neuen Trainer Jürgen Brandstaeter (m.).

      
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Quelle: TV Möhlin

11.12.2017
Spielorte und Veranstalter der Regionalen Cup-Wochenenden

Am Wochenende vom 17. und 18. März 2018 werden an sieben verschiedenen Orten in der Schweiz die regionalen Cupsieger ermittelt. Am Samstag finden in jeweils drei Kategorien die Halbfinals statt (ausgenommen die Nordwestschweiz), am Sonntag in bis zu sechs Kategorien die Endspiele. Die Spielorte und lokalen Veranstalter stehen fest.

Romandie: Sous-Moulin, Thônex (CS Chênois Genève Handball)
Ostschweiz: Eulachhalle, Winterthur (Seen Tigers)
Zürich: Turnhalle Stigeli, Affoltern a/A (HSV Säuliamt)
Aargau Plus: Stadthalle, Olten (HV Olten)
Bern Jura: Sporthalle Grien, Lyss (PSG Lyss)
Innerschweiz: Rossmoos, Emmen (Handball Emmen)
Nordwestschweiz: Sporthalle, Birsfelden (TV Birsfelden)*

* in der Nordwestschweiz werden nur die Finalspiele am Sonntag, 18. März, ausgetragen. Die Halbfinals werden bis am 17. März in den Hallen der entsprechenden Vereine gespielt.

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Quelle: Marco Ellenberger

11.12.2017
Nationalspieler Luka Maros verlängert bei den Kadetten für 2 Jahre

Die Kadetten Schaffhausen freuen sich, dass der 23-jährige Luka Maros zwei weitere Saisons bei den Munotstädtern bleibt. Der 196 cm grosse und 98 kg schwere Rückraumspieler verlängert seinen Vertrag beim Titelverteidiger bis Juni 2020.

Luka Maros hatte auf die Saison 2015/2016 von Pfadi Winterthur zu den Kadetten Schaffhausen gewechselt. Zuvor war er bei GC Amicitia Zürich unter Vertrag. Der linke Rückraum ist nicht nur bei den Kadetten Schaffhausen eine wichtige Stütze, er kann trotz seiner erst 23 Jahre schon auf eine grosse Erfahrung mit der Schweizer Nationalmannschaft zurück blicken. Bei seinen 23 Einsätzen für die Schweiz erzielte Luka Maros 53 Tore. Bereits sehr erfolgreich zeigte er sich bei den Einsätzen mit den Schweizer Juniorenteams: bei 119 Einsätzen erzielte Luka Maros insgesamt 492 Tore. An der U18 WM 2012 in Österreich holte sich der wurfgewaltige Rückraumspieler den Titel des Torschützenkönigs.

Teammanager David Graubner meint: „Ich freue mich, dass sich Luka trotz guten Angeboten aus dem Ausland dazu entschieden hat, zwei weitere Jahre bei den Kadetten zu spielen und sich hier weiter zu entwickeln.“  Auch Präsident Giorgio Behr zeigt sich erfreut: „Mit Luka Maros entscheidet sich ein weiterer der vielen Schweizer Nationalspieler für die Kadetten. Das unterstreicht die Richtigkeit unserer Strategie.“ Luka Maros sagt selbst zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich freue mich, zwei weitere Jahre bei den Kadetten Schaffhausen auf höchstem nationalem sowie internationalem Niveau zu spielen und weitere spielerische Fortschritte zu machen.“

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Quelle: Kadetten Schaffhausen

Weiter in Orange
Luka Maros bleibt den Kadetten Schaffhausen treu. Der 23-jährige Schweizer Nationalspieler verlängert beim Titelverteidiger für zwei weitere Jahre.
11.12.2017
Joel Hintermann ist neuer Bereichsleiter Beachhandball

Nach den Rücktritten von Marco Bodmer und Monika Naprstek musste der Bereich Beachhandball reorganisiert werden. Mit Joel Hintermann wurde ein neuer Bereichsleiter gefunden und eine komplett neue Führungscrew installiert. Im Interview erklärt Joel Hintermann, was für das Jahr 2018 zu erwarten ist und worauf der Fokus gelegt wird.
 


 
Am Kick-off Meeting vom 2. Dezember wurde unter der Leitung des eingesetzten Projektleiters Florian Blumer die neue Bereichsleitung Beachhandball konstituiert. Bist Du mit der personellen Besetzung der Bereichsleitung zufrieden; wurden alle Wunsch-Funktionen im Beachhandball besetzt?
Joel Hintermann: Wir konnten alle Funktionen mit Personen besetzen, welche bereits Erfahrungen in ihrem jeweiligen "Ämtli" gemacht haben. Daher denke ich, dass wir sicher eine gute Basis am Kick-off Meeting geschaffen haben. Ich bin vor allem froh, dass die Arbeit auf verschiedene Schultern verteilt werden konnte. Wir alle treten aber alle das Erbe von Marco Bodmer und Monika Naprstek an, welche mit viel Liebe und Leidenschaft Beachhandball in den letzten Jahren begleiten haben. Es ist ein grosses Erbe. Zum Glück werden wir sie nicht ganz verlieren und können sicher auch auf Ihr Wissen und ihre Erfahrungen zurückgreifen wenn mal Not am Mann oder der Frau ist.

Was ist für die Sommersaison 2018 an Neuem im Beachhandball zu erwarten?
Joel Hintermann: In der Sommersaison 2018 werden nur kleinere Neuigkeiten zu erwarten sein. Diese werden aber eher das Schiedsrichterwesen sowie die Turnierorganisatoren betreffen. Wir befinden uns in einer Findungsphase, wie es mit dem Beachhandball in der Schweiz weitergehen soll.

Welchen Stellenwert soll Beachhandball innerhalb des SHV deiner Ansicht nach haben; grosse Sprünge können im Moment nicht getan werden?
Joel Hintermann: Meiner Meinung nach hat der Beachhandball innerhalb der Schweizer Handball-Szene einen zu geringen Stellenwert. Wir müssen diesen sicher wieder steigern und an das Niveau von vor acht bis zehn Jahren heranführen. Im Deutschen Verband wurde der Entscheid gefällt, neben der Halle auch auf Beachhandball zu setzen. Seither gibt es wieder Teams, welche an internationalen Turnieren teilnehmen und eine Beachtour mit guten Teams. Frankreich ist mittlerweile auch auf den Beachhandball-Zug aufgesprungen und hat im letzten Jahr das erste Mal an einer Europameisterschafft teilgenommen. Wir sollten auch in der Schweiz die Voraussetzungen schaffen, damit wir denn Anschluss an die grossen Nationen nicht verpassen.

Trotzdem soll eine Weiterentwicklung, dass vermehrt Beachhandball in der meisterschaftsfreien Zeit gespielt wird, angegangen werden. Gibt es bereits Ideen, wie die Vereine mit ihren Spielerinnen und Spielern für Beachhandball gewonnen werden sollen?
Joel Hintermann: Wie bereits gesagt, wir befinden uns in einer Findungsphase und erarbeiten nun unter Florian Blumer eine Strategie, wie wir den Beachhandball innerhalb der Schweiz verbessern können, sowie wir neue Vereine dazu gewinnen können. Natürlich dürfen sich Interessierte jederzeit bei uns melden.

Plakativ gesagt: Beachhandball spielt nur, wer die Spielform kennt. Wie wird nun diese Spielart an nicht erfahrene Sandspezialisten übertragen?
Joel Hintermann: Beim IOC ist der Entscheid noch hängig, ob Beachhandball an den Olympischen Spielen zugelassen wird. Falls dieser Entscheid positiv ausfällt, sollte es auch einfacher sein, Athleten sowie Trainer und Trainerinnen für diese Sportart zu begeistern. Vielleicht müssen auch Trainer-Kurse angeboten werden, damit diese das Spiel und die Regeln kennenlernen. Im Beachhandball sind teils andere Fähigkeiten notwendig als in der Halle. Wenn Beachhandball olympisch wird, könnte ich mir auch gut vorstellen, dass gute Spielerinnen und Spieler aus der Halle, welche keine Chance haben auf ein Aufgebot in die Nationalmannschaft, vermehrt den Weg in den Sand finden, da dann auch die Möglichkeit bestünde, an Olympischen Spiele zu reisen. Und sind wir ehrlich: welcher Sportler oder Sportlerin möchte nicht an Olympischen Spielen teilnehmen?

Nun geht es mit grossen Schritten gegen Ende 2017. Dein Wunsch für 2018, was Beachhandball anbelangt?
Joel Hintermann: Mit den Beachqueens konnte sich ein Team für das EBT-Masters qualifizieren. Ende Juni werden wieder Nachwuchs-Europameisterschaften ausgetragen, bei denen zwei Schweizer Teams teilnehmen. Ich wünsche allen Mannschaften natürlich eine Top-Platzierung bei den internationalen Wettkämpfen. Für die Turniere in der Schweiz wünsche ich mir spannende Spiele ganz im Sinne des Fairplays.

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Quelle: Alessandro Crippa / Bild: Roland Peter (Archiv).

«Den Anschluss nicht verpassen»
Joel Hintermann ist neuer Bereichsleiter Beachhandball – zusammen mit ihm ist eine neue Führungscrew am Werk. Im grossen Interview steht er Red und Antwort.
11.12.2017
HV Herzogenbuchsee und Ulrich Rubeli im Oberaargau ausgezeichnet

Der Oberaargau hat in Langenthal seine Sportlerinnen, Sportler, Teams und Sportpersönlichkeiten des Jahres ausgezeichnet. Handball war an der von Reporter-Legende Bernhard Schär moderierten Sportgala prominent vertreten: Die Frauen des HV Herzogenbuchsee, die den Aufstieg in die SPAR Premium League 1 geschafft haben, wurden als Team des Jahres geehrt. Der aus dem Oberaargau stammende SHV-Zentralpräsident Ulrich Rubeli wurde als Sportpersönlichkeit des Jahres ausgezeichnet.

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Quelle: Marco Ellenberger

11.12.2017
NLB: Stäfa-Rückraum Christoph Piske für 5 Spiele gesperrt

Die Disziplinarkommission Leistungssport hat Christoph Piske von den Lakers Stäfa für fünf Spiele gesperrt. Zudem wurde der Linkshänder zu einer Geldstrafe verurteilt. Grund für das Urteil ist die blaue Karte, die Piske im NLB-Spiel gegen den TV Möhlin am 3. Dezember kassierte. Dort wurde Stäfas Rückraumspieler von den Schiedsrichtern nach einem Ellenbogenschlag in der Offensive vom Feld gestellt. Die Kommission teilte die Einschätzung der Unparteiischen, wonach der 30-jährige grob unsportlich gehandelt habe. Christoph Piske fehlte bereits am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel in Biel und muss weitere viermal aussetzen.

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Quelle: Matthias Schlageter

11.12.2017
NLB: Rundschau auf den 12. Spieltag

Ausgenommen dem Spitzenspiel standen sich durchwegs Teams der oberen gegen Teams der unteren Tabellenhälfte gegenüber. Das Fazit: Einige Favoriten mussten klein beigeben und die Rangliste wurde durcheinandergewirbelt. Neues Schlusslicht ist TV Steffisburg, punktgleich mit BSV Stans.

Nach zwei Niederlagen holte sich Aufsteiger HS Biel gegen Lakers Stäfa verdient zwei wichtige Punkte. Die ersatzgeschwächt angetretenen Lakers taten sich gegen die defensiv starken Seeländer enorm schwer und lagen nie in Führung. Biel hingegen nutzte seine Chancen rigoros und siegte deutlich mit 30:22 (16:10). Die Frage des Siegers stellte sich beim Lokalderby STV Baden vs. HSG Siggenthal/Vom Stein Baden schon bald nach Spielbeginn nicht mehr. Nach einer Viertelstunde bereits mit 8 Toren in Front, dominierte der STV auch in der Folge die Partie und gewann hochverdient 26:19 (16:11) und liegt neu auf Rang 2. Schwerer tat sich der favorisierte HC Horgen im Heimspiel gegen HC KTV Altdorf und unterlag überraschend deutlich mit 26:32 (9:18). Auf Seiten der Altdorfer ragten die beiden Torschützen Kasmauskas (6) und Vorobjovas (7) heraus. Die Urner rückten mit dem Sieg punktemässig ans breite Mittelfeld heran.

Der TV Steffisburg ist sportlich in die Bredouille geraten. Die fünfte Niederlage in Folge bedeutet auch die Übernahme der roten Laterne. Steffisburg konnte zwar mit einigen Spielern vom Partnerverein Wacker Thun antreten und sah lange wie der sichere Sieger aus. Gegen Ende jubelten dennoch die Gäste vom TV Birsfelden; Lukas Laube traf mit dem letzten Wurf zum siegbringend 29:28 ins gegnerische Tor. Sieg in extremis auch für Schlusslicht BSV Stans. Christian Imfeld (9 Tore) wuchtete den Ball in den Schaffhauser Kasten – Schlusspfiff. Er und sein Team freuten sich mit dem 29:28 (14:19) über den zweiten Sieg und das Verlassen des Tabellenendes. Die Neuverpflichtungen im Aufbau trugen erstmals Früchte, waren doch Nikola Perovic und Fernando Skrebsy Dutra massgeblich am Erfolg beteiligt.

Mit einem überraschenden Sieg von 29:27 (14:17) gegen SG TV Solothurn, kehrte die SG Yellow/Pfadi Espoirs auf die Siegerstrasse zurück und machte einen Ranglistenplatz (von 7 auf 6) gut. Bis zur 48. Minute lagen stets die Solothurner knapp in Front, doch danach blieben die Führung und der Sieg den Winterthurern vorbehalten. Lukas Heer (8) und Tim Schärer (7) standen mit ihren Trefferquoten auch Altmeister Marco Kurth (7) in nichts nach und sicherten damit dem Heimteam die beiden Punkte. Bereits am Freitag festigte Leader Basel mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen Möhlin seine Tabellenführung.

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Quelle: Walter Baer

11.12.2017
Bestandene Trainer-Prüfungen: Herzliche Gratulation!

Die Handball-Trainer Matthias Bäurer (St. Otmar), Kristina Ertl (HSC Kreuzlingen), Raphael Kramer (Fortitudo Gossau und RAM OST) und Michael Spuler (TV Endingen) haben die Berufsprüfung Trainer Leistungssport mit eidg. Fachausweis erfolgreich absolviert. Der Schweizerische Handball-Verband gratuliert ganz herzlich und wünscht ihnen weiterhin viel Freude und Begeisterung in der Ausübung ihrer Trainertätigkeit.

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Quelle: Christian Müller

10.12.2017
Andy Schmid erneut als Sportler des Jahres nominiert

Roger Federer, Roman Josi, Andy Schmid... der beste Schweizer Handballer ist erneut auf der ganz grossen Bühne der Sportwelt vertreten: Andy Schmid ist einer von sechs herausragenden Athleten, die an den «Credit Suisse Sports Awards» vom 10. Dezember als Sportler des Jahres nominiert sind.

Selten zuvor war das Feld der je sechs nominierten Sportlerinnen und Sportler so durchmischt wie 2017. Sowohl in der Kategorie Sportlerinnen als auch in der Kategorie Sportler sind Nominierte aus je sechs unterschiedlichen Sportarten vertreten. Mit Martina Hingis, Roman Josi und Andy Schmid sind ausserdem auch eine Teamsportlerin und zwei Teamsportler unter den Titelanwärtern.

Daniela Ryf, Giulia Steingruber, Martina Hingis und Roger Federer durften die Trophäe bereits ein oder mehrmals entgegennehmen. Pablo Brägger, Nino Schurter und Jolanda Neff standen bereits in der Vergangenheit zur Wahl. Eine Premiere ist es für Jeannine Gmelin, Wendy Holdener und Beat Feuz unter den Top 6 zu sein. Über die Vergabe der begehrten Awards entscheidet das Fernsehpublikum am Sonntag, 10. Dezember 2017.

In der von Sandra Studer und Rainer Maria Salzgeber moderierten Livesendung (ab 20.10 Uhr auf SRF 1, RTS Deux und RSI LA 2) werden die Schweizer Sportfans per Televoting die Sportlerin und den Sportler des Jahres wählen. Eine Vorauswahl von je sechs Nominierten haben Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie die Sportmedien (Sportredaktionen, Sektionen des Verbands sportpress.ch) bereits getroffen.

Die Ergebnisse der Vorwahlen (Medien und Spitzensportler) und des Televotings zählen je zu einem Drittel. Der Nettoerlös des Televotings kommt der Stiftung Schweizer Sporthilfe zugute. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmenden wird eine Reise für zwei Personen nach Pyeongchang an die Olympischen Winterspiele verlost.

Zur Auswahl stehen Sportlerinnen und Sportler, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2016 und dem 31. Oktober 2017 an internationalen Wettkämpfen oder auf nationaler Ebene herausragende Leistungen erbracht haben.
 



«Credit Suisse Sports Awards» – Nominierte

Sportler des Jahres
Pablo Brägger (Kunstturnen)
Roger Federer (Tennis)
Beat Feuz (Ski Alpin)
Roman Josi (Eishockey)
Andy Schmid (Handball)
Nino Schurter (Mountainbike)

Sportlerin des Jahres
Jeannine Gmelin (Rudern)
Martina Hingis (Tennis)
Wendy Holdener (Ski Alpin)
Jolanda Neff (Mountainbike)
Daniela Ryf (Triathlon)
Giulia Steingruber (Kunstturnen)

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Quelle: SRF Sport/Marco Ellenberger

Am Sonntagabend voten
Andy Schmid ist an den «Sports Awards» als Sportler des Jahres nominiert. Die Livesendung mit Publikumsvoting ist am Sonntag (20.10 Uhr) auf SRF zwei zu sehen.
09.12.2017
NLB: Basel siegt im Topspiel gegen Möhlin und bleibt souveräner Leader

Makellose Bilanz für den RTV 1879 Basel. Der Leader der Nationalliga B (NLB) feierte am Freitagabend im Derby gegen den TV Möhlin einen diskussionslosen 29:22-Erfolg. Mit dem zwölften Sieg im zwölften Spiel bleibt der letztjährige Absteiger aus der Nationalliga A an der Tabellenspitze der zweithöchsten Klasse. Bester Torschütze auf Seiten der Basler war Rares Jurca, der zehn Treffer erzielte.

Der RTV zeigte im Spitzenkampf gegen das zweitplatzierte Möhlin von Beginn an eine konzentrierte Leistung und überzeugte im ersten Durchgang vor allem mit einer kompakten Defensive, aus der sich zahlreiche Tempogegenstösse entwickelten. Trotz noch verbesserungswürdiger Chancenauswertung war die Basler Führung zur Pause mit 15:8 deutlich. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste aus dem benachbarten Fricktal besser zurecht, Basel fand jedoch stets eine Antwort.

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Quelle: Matthias Schlageter

09.12.2017
NLA: Bern Muri gewinnt Cupfinal-Warm up, TSV St. Otmar Derbysieger

Am 21. Dezember bestreiten der BSV Bern Muri und Pfadi Winterthur den Cupfinal. Im Direktduell am Samstag kamen die Berner zu einem ungefährdeten 34:27-Heimsieg. Der TSV St. Otmar St. Gallen schaffte nach dem Derbysieg bei Fortitudo Gossau (29:24) erstmals in dieser Saison den Sprung über den Strich. Die Kadetten Schaffhausen feierten nach dem Aus im Cup einen Sieg in der Liga gegen GC Amicitia Zürich (33:24).

In der Mooshalle in Gümligen trafen sich der BSV Bern Muri und Pfadi Winterthur zur Generalprobe für den Cupfinal in zwölf Tagen. Der BSV lag gegen Pfadi einzig beim 0:1 in Rückstand. Nach dem 8:7 (17.) zogen die Berner auf 11:7 (22.) davon, worauf die Winterthurer bloss noch einmal auf zwei Tore herankamen. Nach dem 20:18 (40.) bauten die Gastgeber die Führung auf 27:21 (47.) aus. Für beinahe die Hälfte der BSV-Tore zeichneten Michael Kusio (9) und Tobias Baumgartner (7) verantwortlich. Ohnehin sind die Berner in dieser Saison zu Hause eine Macht. In der Meisterschaft haben sie elf von zwölf möglichen Punkten geholt, im Cup bezwangen sie vor heimischem Publikum NLA-Leader Wacker Thun (30:26) und den Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen (26:20). Pfadi muss sich im Final in Bern insbesondere in der Verteidigung steigern, um eine Chance zu haben. In der Deckung der Winterthurer wurde der kurzfristig ausgefallene Captain Marcel Hess schmerzlich vermisst. Nach der Niederlage der Winterthurer ist auch klar, dass Wacker die Hauptrunde im 1. Rang beenden wird.

Im St. Galler Derby feierte der TSV St. Otmar beim Kantonsrivalen Fortitudo Gossau den ersten Auswärtssieg der Saison. Matchwinner beim 29:24 (11:10) war der Tscheche Ondrej Zdrahala mit 13 Treffern. Bis zur 13. Minute lagen die Gastgeber aus dem Fürstenland in Führung (5:2). Beim anschliessenden Time-Out schien Otmar-Interimscoach Vedran Banic die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Gäste aus der Kantonshauptstadt glichen innert zwei Minuten aus und bauten anschliessend den Vorsprung konsequent aus. Mit diesem Sieg verdrängten die äusserst schlecht in die Saison gestarteten St. Galler den HSC Suhr Aarau vom 6. Rang, der zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt. Die Aargauer haben allerdings noch das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Endingen am kommenden Donnerstag in der Hinterhand. So oder so werden Suhr Aarau und St. Otmar in der letzten Runde der Qualifikation (Samstag, 16. Dezember, 18 Uhr) im Direktduell den letzten Platz in den Top 6 unter sich ausmachen.

Zurück auf der Siegerstrasse nach zuletzt zwei Niederlagen in Meisterschaft und Cup sind die Kadetten Schaffhausen. Im Heimspiel gegen GC Amicitia Zürich gab sich der Titelverteidiger keine Blösse und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Angeführt von Benjamin Zehnder, Nik Tominec und Luka Maros, die jeweils fünf Tore erzielten, siegten die Kadetten mit 33:24 (18:12). Die Schaffhauser kletterten damit auf Rang 3. Mit einem Sieg im Nachholspiel am Mittwoch bei Fortitudo Gossau können die Kadetten sogar noch auf Platz 2 vorstossen. GC Amicitia Zürich kann den 6. Rang nur noch theoretisch erreichen. Wegen des schlechten Torverhältnisses müssen die Stadtzürcher mit der Abstiegsrunde planen.

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Entscheidung vertagt
Der TSV St. Otmar springt nach dem Derbysieg auf Rang 6, Bern Muri gelingt die Cup-Generalprobe und die Kadetten Schaffhausen feiern einen wichtigen Sieg.
08.12.2017
Handball-Splitter Swiss Handball League

Nachdem Spitzenreiter Wacker Thun bereits am Donnerstagabend mit einem Kantersieg über den HC Kriens-Luzern den 13. Spieltag eröffnete, treten am Samstag nun sechs weitere Nationalliga A (NLA)-Teams zu ihrem zweitletzten Hauptrunden-Auftritt an. Auf das Aargauer Derby müssen sich die Fans noch ein bisschen gedulden, dafür gibt es in der Nationalliga B den Spitzenkampf zwischen Basel und Möhlin zu sehen.

BSV Bern Muri (5.) - Pfadi Winterthur (2.)
Keine zwei Wochen geht es mehr bis im Schweizer Handball nach dem Supercup der zweite Titel vergeben wird. Am Donnerstag, den 21. Dezember (19.30 Uhr), findet in der Wankdorfhalle in Bern der Cupfinal statt. Dann stehen sich eben jene beiden Teams gegenüber, die am Samstag um 17.30 Uhr in der Mooshalle in Gümligen auch schon in der Meisterschaft aufeinander treffen. Pfadi Winterthur ist dabei nicht gerade der Lieblingsgegner der Gastgeber. Der BSV konnte nur eins der letzten 15 Duelle gegen Pfadi gewinnen, auch im Hinspiel im September siegte Winterthur mit 27:23. Es wird spannend zu sehen sein, in welcher Formation und mit welcher taktischen Ausrichtung Aleksandar Stevic und Adrian Brüngger ihre Mannschaften auf das Feld schicken werden. Das Finalrundenticket haben beide Teams in der Tasche; der nächste bedeutende Fixpunkt ist das Cupfinal und hierfür bietet sich beiden ein attraktive Vorbereitungsmöglichkeit.

TSV Fortitudo Gossau (9.) - TSV St. Otmar St. Gallen (8.)
Doppeltes Nachbarschaftsduell in Gossau. Die beiden St. Galler NLA-Clubs liegen im hinteren Teil der Tabelle Seite an Seite und sehnen sich nach einem Erfolgserlebnis. Gastgeber Fortitudo gewann zu Hause nur einmal, die Gäste aus St. Gallen sind nach fünf Auswärtsspielen noch gänzlich ohne Zähler in der Fremde. Am Samstag reist der TSV St. Otmar nun ins rund zwölf Kilometer entfernte Gossau und misst sich um 17.30 Uhr im Buechenwald zum zweiten Mal in dieser Spielzeit mit dem Lokalrivalen. Das Hinspiel im September endete 29:29 und war das dritte Spiel in Serie, in dem Fortitudo gegen das Team aus der Kantonshauptstadt punkten konnte (2 Siege, 1 Unentschieden). Gelingt dem TSV St. Otmar allerdings der Auswärtssieg, dann würden die St. Galler vorerst "über den Strich" springen und damit den Druck auf Suhr Aarau erhöhen.

Kadetten Schaffhausen (4.) - GC Amicitia Zürich (7.)
Das gleiche Ziel verfolgt auch GC Amicitia Zürich. Die Blau-weissen liegen derzeit nur ob der schlechteren Tordifferenz auf Rang 7 und würden bei einem Punktgewinn am Samstag um 19.30 Uhr in der BBC Arena bei Meister Schaffhausen auf Platz 6 vorstossen. Einen Sieg gegen die Kadetten gelang GC Amicitia in den letzten 17 Spielen aber nur ein einziges Mal. Im November 2015 siegte Zürich aber auswärts in eben jener BBC Arena. Und der Titelverteidiger? Die Kadetten waren unter der Woche nach dem Aus im Cup am Boden zerstört. Angeschlagene und verletzte Spieler, kaum Selbstvertrauen und ein angezählter Trainer; für Schaffhausen geht es einzig und allein darum, so schnell wie möglich in die Meisterschaftspause zu kommen und im besten Fall noch irgendwie vier Punkte bis dahin einzusammeln.

Das Duell HSC Suhr Aarau (6.) gegen den TV Endingen (10.) beschliesst den 13. Spieltag der NLA. Das Aargauer Derby wird allerdings erst am kommenden Donnerstag, den 14. Dezember, gespielt und live auf MySports übertragen.

Nationalliga B
Bereits am Freitagabend richten sich alle Blicke in der Nationalliga B (NLB) nach Basel. Der makellose RTV 1879 Basel (11 Siege in 11 Spielen) empfängt den Lokalrivalen TV Möhlin zum Spitzenkampf der NLB. Das Spiel Erster gegen Zweiter wird ab 20.30 Uhr auf handballtv.ch übertragen und live kommentiert.
Die weiteren Partien, die allesamt am Samstag ausgetragen werden, lauten: Biel - Stäfa, Baden - Siggenthal/Vom Stein Baden, Horgen - Altdorf, Steffisburg - Birsfelden, Stans - Kadetten Espoirs, Yellow/Pfadi Espoirs - Solothurn.

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Quelle: Matthias Schlageter

08.12.2017
NLA: Wacker Thun feiert Kantersieg und baut Tabellenführung aus

Wacker Thun ist Rang 1 nach der Hauptrunde fast sicher. Die Berner Oberländer liessen in der zweitletzten Runde der Qualifikation dem drittplatzierten HC Kriens-Luzern keine Chance und siegten 34:21 (18:11). Vor 1'180 Zuschauern feierte der Leader damit den achten Sieg in Serie und baute den Vorsprung in der Tabelle auf Verfolger Pfadi Winterthur auf vier Punkte aus. Die Winterthurer können bestenfalls noch gleichziehen, verfügen aber über das 20 Tore schlechtere Torverhältnis.

Die Entscheidung in einem einseitigen Match, fiel bereits im ersten Durchgang. Die Gastgeber starteten souverän in die Partie, führten nach fünf Minuten mit 3:0 und lagen nach der Startviertelstunde bereits fünf Treffer in Front (15./9:4). Nach 22 Minuten betrug Wackers Polster bereits sieben Tore (13:6). Den grössten Anteil am Start-Ziel-Sieg hatte einerseits Goalie Marc Winkler, dem in der ersten Halbzeit zahlreiche Paraden gelangen. Andererseits verdeutlichte Lenny Rubin einmal mehr, dass er in bestechender Form ist. Der linke Rückraum war nicht aufzuhalten. Bei Spielende hatte er neun Tore auf seiner Habenseite. Thuns komfortable Situation verdeutlichte die Tatsache, dass der Leader es sich leisten konnte, Mobiliar Topscorer Lukas von Deschwanden weite Teile der ersten Halbzeit zu schonen.

Der HC Kriens-Luzern musste in Thun ohne Stammtorhüter Paul Bar antreten, der krankheitsbedingt forfait geben musste. Für ihn in die Bresche sprang der Ex-Thuner André Willimann, der gegen seine ehemaligen Teamkollegen aber erst im zweiten Abschnitt aufblühte. Zuvor war er machtlos gegen die Angriffspower der Thuner, bei denen elf Spieler mindestens einen Torerfolg verbuchen konnten. Bei den Innerschweizern, die neben Paul Bar weiterhin auch auf namenhafte Spieler verzichten mussten, war aufgrund der angespannten Personalsituation wenig Variabilität möglich; die Last war auf zu wenige Schultern verteilt. Den agilsten Eindruck in der Offensive machte noch Nationalspieler Albin Alili, dem neun Tore gelangen.

Nachdem der Start in den zweiten Durchgang aus Sicht der Gäste misslang und Wacker dank vier Toren innert sechs Minuten von 18:11 auf 22:11 davonzog, war im tabellerarischen Spitzenspiel zwischen dem Leader und dem Drittplatzierten alles klar. Im weiteren Spielverlauf pendelte der Rückstand zwischen neun und elf Toren, schlussendlich siegte das Team von Trainer Martin Rubin diskussionslos mit 34:21.

Für drei Spieler wird das Spiel in Thun, das von MySports, dem Medienpartner der Swiss Handball League live im TV übertragen wurde, ganz besonders in Erinnerung bleiben. Der 20-jährige Thuner Nachwuchsspieler Nino Gruber erzielte bei seinem zweiten Aufgebot seine ersten drei Treffer in der Nationalliga A (NLA). Gleiches gelang Moritz Oertli (1 Tor), dem 16-jährigen Mittelmann beim HC Kriens-Luzern. Erstmals in der NLA im Einsatz war zudem Kayoum Eicher. Der 19-jährige Goalie, ansonsten in Diensten von 1. Ligist SG Pilatus, ersetzte Stammtorhüter Paul Bar und feierte ein achtminütiges Debüt.
 



Statistiken zum Spiel:
Wacker Thun – HC Kriens-Luzern 34:21 (18:11)
1'180 Zuschauer. – SR: Jergen/Zaugg. - Strafen: 3x2 Minuten gegen Thun 3x2 Minuten gegen Kriens-Luzern.

Wacker Thun: Winkler/Wick (ab 48.); Rubin (9), Dähler (3), Suter (1), Giovanelli, Glatthard (1), Lanz, Caspar (4), Friedli (1), von Deschwanden (6/1), Gruber (3), Guignet (2), Huwyler (1), Krainer (3).

HC Kriens-Luzern: Willimann (1)/Eicher (22. bis 30.); Fellmann (2), Wipf, Blättler (1), Engler (2), Vögtli (1), Oertli (1), Alili (9), Brücker, Delchiappo (1), Schramm (3), Hofstetter (n.e.).

Bemerkungen: Thun ohne Raemy, Linder; Kriens-Luzern ohne Nyffenegger, Ramseier, Radovanovic, Spengler (alle verletzt) und Bar (krank).

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Quelle: sda/Matthias Schlageter

Bärenstarke Oberländer
Meisterschafts-Leader Wacker Thun demonstrierte im TV-Spiel auf MySports seine ganze Klasse und fertigte Verfolger HC Kriens-Luzern mit 34:21 (18:11) ab.
07.12.2017
Cupfinal am 21. Dezember in der Berner Wankdorfhalle

Der Schweizer Cupsieger der Männer in der Saison 2017/18 wird am Donnerstag, 21. Dezember, in der Berner Wankdorfhalle erkoren. Der BSV Bern Muri trifft im 23. Cupfinal auf Pfadi Winterthur. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Um die Austragung des Endspiels hatten sich beide Vereine beworben – der Entscheid des Verbands fiel aufgrund des überzeugenden Gesamtpakets auf die Hauptstadt. Der Vorverkauf läuft ab sofort bei Ticketcorner.

Die Wankdorfhalle bietet am Cupfinal knapp 3'000 Zuschauern Platz. Erhältlich sind ab sofort attraktive VIP-Tickets (95 Franken), Sitzplätze in zwei Kategorien (25 Franken, 35 Franken) sowie Stehplätze (15 Franken). Kinder (bis 12 Jahre) profitieren von 50 Prozent, Jugendliche (bis 16 Jahre) von 30 Prozent, Ermässigung auf den Ticketpreis. Ebenfalls im Angebot sind die beliebten Teamtickets mit 50 Prozent Rabatt – der entsprechende Promotionscode wird sämtlichen Handballvereinen direkt zugestellt.

Der BSV Bern Muri setzte sich am Mittwochabend im Halbfinal zu Hause gegen die Kadetten Schaffhausen klar mit 26:21 (12:7) durch und qualifizierte sich damit nach 2004, 2009, 2011 und 2015 zum fünften Mal für einen Cupfinal. Den Pokal indes holten sich die Stadtberner im K.o.-Wettbewerb noch nie. Ganz allgemein liegt der letzte grosse Erfolg eine Weile zurück: 1985 gewann der BSV Bern seinen letzten von insgesamt drei Schweizermeistertiteln.

Für Pfadi Winterthur, das seinen Halbfinal am Dienstag gegen den HSC Suhr Aarau mit 22:19 (13:10) gewann, ist es die achte Teilnahme an einem Cupfinal. Die Eulachstädter holten 1998, 2003, 2010 sowie 2015 – damals mit einem knappen Sieg gegen den BSV Bern Muri – die Trophäe. Mit vier Titeln belegt Pfadi Winterthur in der Cupsieger-Rangliste hinter den Kadetten (8) und Wacker Thun (5) gemeinsam mit St. Otmar St. Gallen den dritten Platz.

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Quelle: Marco Ellenberger

Cupfinal in der Hauptstadt
Der 23. Schweizer Cupfinal der Männer zwischen dem BSV Bern Muri und Pfadi Winterthur wird am Donnerstag, 21. Dezember, in der Wankdorfhalle ausgetragen.
07.12.2017
NLA: Wacker gegen Kriens - zwei Seriensieger live auf MySports

Die Lachenhalle in Thun ist der Austragungsort des nächsten TV-Livespiels der Nationalliga A (NLA), das am Donnerstag, 7. Dezember, übertragen wird. Gastgeber Wacker Thun grüsst nach sieben Siegen in Serie von der Tabellenspitze; die Gäste vom HC Kriens-Luzern haben sich mit fünf Erfolgen nacheinander bis auf Rang 3 gespielt. MySports ist live ab 20 Uhr auf Sendung, wenn die beiden Seriensieger sich gegenüberstehen. Anwurf im Berner Oberland ist um 20.15 Uhr.

Es läuft bei Wacker; siebenmal jubelten in der Meisterschaft zuletzt die Mannen in Grün. Die Thuner haben einen Lauf, was sich nicht nur in den Ergebnissen widerspiegelt. Das Selbstvertrauen des Teams ist in allen Mannschaftsteilen präsent. Mit der torgefährlichsten Offensive und der zweitstärksten Abwehr steht die Equipe von Trainer Martin Rubin aktuell vollkommen zu Recht an der Spitze der NLA. Die Tatsache, dass die Verletztenliste immer kleiner wird, gibt den Berner Oberländern zusätzlichen Schub; lediglich der Langzeitverletzte Nicolas Raemy fällt aktuell aus.

Als der HC Kriens-Luzern vor einem Monat letztmals bei einem TV-Spiel aktiv war, lag die Mannschaft von Trainer Heiko Grimm im Mittelfeld der Tabelle und musste die Mannschaften «unter dem Strich» fürchten. 28 Tage und vier Spiele später haben sich die Innerschweizer mehr als eindrücklich in der Spitze der NLA zurückgemeldet. Mit Siegen u.a. gegen den BSV Bern Muri und die Kadetten Schaffhausen untermauerte Kriens-Luzern seine Ambitionen bei der Titelentscheidung eine gewichtige Rolle einzunehmen. Jetzt wartet mit Thun der nächste schwere Gegner auf Mobiliar Topscorer Adrian Blättler und Co.

Die beiden Playoff-Halbfinalisten der Vorsaison treffen in der laufenden Spielzeit erstmals aufeinander. In der Saison 2016/17 siegten die Berner Oberländer in drei von vier Meisterschaftsduellen. Auch die Head-to-head-Statistik liest sich tendenziell pro Wacker: von den 34 Duellen seit 2000/01 gewann Thun 20, Kriens-Luzern feierte 13 Erfolge (bei einem Unentschieden). Wer am Ende im bevorstehenden Duell in der Lachenhalle die Nase vorne hat, zeigt sich live und exklusiv auf MySports am Donnerstag ab 20 Uhr.
 



Übersicht MySports Übertragungen

Swiss Handball League
Donnerstag, 14. Dezember, 20.15 Uhr: HSC Suhr Aarau - TV Endingen

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Quelle: Matthias Schlageter

Seriensieger
Zwei Teams auf der Erfolgsspur treffen im TV-Spiel auf MySports aufeinander. Leader Wacker Thun und der HC Kriens-Luzern wollen ihre Siegesserien weiter ausbauen.
07.12.2017
BSV Bern Muri steht zum fünften Mal im Schweizer Cupfinal

Nach Pfadi Winterthur am Dienstag qualifizierte sich der BSV Bern Muri am Mittwoch mit einem diskussionslosen 26:20-Sieg gegen den Rekordsieger Kadetten Schaffhausen für den Cupfinal. Die Mannschaft von Trainer Aleksander Stevic startete wie die Feuerwehr und führte nach 11 Minuten mit 7:0. In dieser Phase trafen die Schaffhauser dreimal den Pfosten und verschossen einen Penalty, was der Motivation nicht förderlich war. In der Folge kontrollierten die Berner das Spiel und den Vorsprung und liessen das Team von Peter Kukucka nie mehr näher als auf drei Tore herankommen.

Das Out gegen den BSV kommt aus Sicht des Branchenprimus Schaffhausen einer weiteren empfindlichen Enttäuschung gleich. Nach dem deutlichen Scheitern im unteren Champions-League-Tableau haben die Kadetten ein weiteres Saisonziel vorzeitig verpasst. Die führende Schweizer Handball-Organisation, die in den letzten zwölf Jahren zehn Meister-Trophäen gewonnen hat, steht womöglich vor weiteren personellen Änderungen – eine davon könnte den Coach Kukucka betreffen, der seit geraumer Zeit unter interner Beobachtung steht und den Nachweis bisher nicht erbracht hat, mit der teuren und an sich talentierten Equipe klare Fortschritte zu erzielen.

Wo am 21. Dezember der Cupfinal stattfindet, entscheidet sich am Donnerstag. Sowohl Winterthur als auch Bern haben sich beworben und hoffen auf ein Heimspiel. Der BSV Bern Muri wartet schon ein Jahr länger als die Young Boys im Fussball auf einen Titel. Zuletzt feierte man 1985 den Meistertitel (YB 1986). Im Cup reichte es erst zu vier Final-Teilnahmen, aber noch nie zum Titel.
 

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Quelle: SDA Sport / Bild: bsvbernmuri.ch

7:0 nach 11 Minuten
Der BSV Bern Muri erwischt im Cup-Halbfinal gegen die Kadetten Schaffhausen am Mittwoch einen Traumstart und setzt sich gegen den Favoriten 26:20 (12:7) durch.
06.12.2017
Pfadi Winterthur nach Heimsieg gegen Suhr Aarau im Cupfinal

Pfadi Winterthur erreichte am Dienstag mit einem hart umkämpften 22:19-Sieg gegen den HSC Suhr Aarau den Cupfinal. Das Team von Adrian Brüngger startete vor knapp 800 Zuschauern sehr konzentriert und führte nach einer Viertelstunde 7:3. Als die Winterthurer Abwehr aber plötzlich etwas die Disziplin vermissen liess, kam Suhr Aarau immer wieder heran.

Gleiches Bild nach der Pause: Schnell erhöhten die Pfader von 13:10 auf 16:10 und konnten es danach ihrem starken Torhüter Matias Schulz verdanken, dass Suhr Aarau bis zur 58. Minute nur auf 19:20 herankommen konnte. Mit zwei Überzahl-Treffern am Schluss sicherte sich Pfadi die Final-Qualifikation endgültig und blieb somit im 16. Duell hintereinander gegen die Aargauer ungeschlagen (14 Siege, 2 Remis).

Wer Finalgegner sein wird, entscheidet sich am Mittwoch in der Partie zwischen BSV Bern Muri und Kadetten Schaffhausen (19.45 Uhr, live auf handballTV.ch). Noch steht auch nicht fest, wo das Endspiel stattfinden wird. Als Ausrichter hat sich von den Halbfinalisten nur Schaffhausen nicht beworben. Sollten die Kadetten am Mittwoch also gewinnen, würde der Final am 21. Dezember mit Sicherheit in Winterthur ausgetragen.
 

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Quelle: SDA Sport/Marco Ellenberger / Bild: Alexander Wagner.

Umkämpfter Halbfinal
Pfadi Winterthur hat sich am Mittwochabend dank eines 22:19 (13:10)-Heimsiegs gegen den HSC Suhr Aarau zum achten Mal für den Schweizer Cupfinal qualifiziert.

 

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