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«Kompakter und körperbetonter»
Linkshänder Nik Tominec (27) von den Kadetten Schaffhausen im Interview nach dem WM-Playoff-Hinspiel. Das Rückspiel gegen Norwegen steigt am Dienstag in Zug.
10.06.2018
Nik Tominec: «Ich hoffe auf viel Unterstützung der Fans»

Linkshänder Nik Tominec (27) hat am Samstag in Norwegen sein viertes Länderspiel für die Schweiz bestritten. Im Interview erzählt er von seiner Gefühlslage nach der Partie, von den Lehren im Hinblick auf das Rückspiel und vom Einfluss des Publikums. Norwegen ist am Dienstag (18.15 Uhr) in der Zuger Bossard Arena zu Gast. Tickets gibt es bei Ticketcorner, SRF zwei überträgt live.
 


 
Nik Tominec, wie ist die Gefühlslage nach dem Hinspiel?

Nik Tominec: Ich bin enttäuscht über die klare Niederlage. Es sind zwar in Anführungszeichen nur sechs Tore (26:32, Red.) – es hätte deutlich mehr sein können, wenn wir den Spielverlauf anschauen. Aber ich ärgere mich darüber, wie die Niederlage zustande gekommen ist. Im Angriff spielten wir über weite Strecken sehr gut – vor allem im 7 gegen 6. Da fanden die Norweger kaum Lösungen, um uns zu stoppen. Wir haben aber zu viele klare Chancen verworfen und gerade in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt. Das kostet dich auf diesem Niveau den Match, beziehungsweise ein besseres Resultat.

Warum habt ihr in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden?

Nik Tominec: Wir sind von Beginn weg gleich einem Rückstand hinterhergerannt. Vorne haben wir ihren Torhüter warmgeschossen, und hinten hatten wir zu grosse Räume zwischen den Spielern. Unsere Deckung war zeitweise wie ein Schweizer Käse. Und wir hatten den überragenden Sander Sagosen überhaupt nicht im Griff. Darum haben wir auch die vielen Strafen erhalten. Ausserdem haben wir es damit unseren Torhütern schwer gemacht, ins Spiel zu finden. Und dann liegst du gegen einen solchen Gegner zur Pause halt mit acht Toren hinten.

Nach der Pause hat sich die Partie aber ganz anders entwickelt.

Nik Tominec: Ja, wir haben Moral gezeigt: Wir haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Wir sind nach dem deutlichen Rückstand gegen Ende des Spiels noch einmal zurückgekommen, und das ist in Norwegen nicht selbstverständlich. Einen wichtigen Teil dazu beigetragen haben natürlich auch unsere Goalies. Meine Enttäuschung ist vor allem deshalb gross, weil wir eigentlich die Qualitäten haben, um die Norweger mehr zu ärgern.

Was ist im Rückspiel am Dienstag gefordert?

Nik Tominec: Wir werden das Spiel genau analysieren um zu sehen, was wir alles besser machen können. Wir brauchen einen guten Start und müssen viel kompakter und körperbetonter verteidigen und unsere Beine gut bewegen. Wenn die Norweger doch mal einen Spieler freispielen, sollen möglichst ihre Flügel abschliessen; wir haben für diese Situationen starke Torhüter. Zudem dürfen wir nicht mehr so viele klare Torchancen auslassen. Und wenn wir dann vielleicht mal mit zwei, drei Toren vorne liegen, ist plötzlich alles offen.

Welchen Einfluss kann der Heimvorteil in Zug haben?

Nik Tominec: Einen grossen Einfluss. Ich hoffe auf eine volle Halle und viel Unterstützung der Fans. Im heutigen, modernen Handball ist alles möglich. Da gab es schon Mannschaften, die nach deutlich höheren Niederlagen die Wende geschafft haben. Wir glauben definitiv daran, dass wir in der Bossard Arena etwas reissen können.

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Quelle: Marco Ellenberger

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