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Einen Schritt voraus
Pfadi Winterthur setzte sich in einem an Spannung nicht zu überbietenden Auftakt in die Playoff-Finals bei Wacker Thun mit 23:22 nach Verlängerung durch und führt 1:0.
12.05.2018
SHL-PLAYOFF-FINAL: Winterthur gewinnt nach Verlängerung in Thun

Auftakterfolg für Pfadi Winterthur im Playoff-Final um die Meisterschaft in der Nationalliga A der Swiss Handball League. Die Eulachstädter besiegten Wacker Thun an dessen Heimstätte vor 1'870 Zuschauern mit 23:22 nach Verlängerung (18:18, 7:9). Pfadi feierte den Sieg dank eines Treffers von Roman Sidorowicz Sekunden vor dem Ende der Verlängerung. In der regulären Spielzeit zeigten beide Teams einen intensiven Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Gastgeber.

Die Gäste starteten nervös in die Partie, vergaben in den Anfangsminuten gleich drei einhundertprozentige Chancen und lagen folgerichtig nach acht Minuten mit 1:4 in Rückstand. In der Folge wurde schnell deutlich, dass am Samstagnachmittag in Thun nicht viele Tore fallen würden. Es entwickelte sich ein rassiges und intensiv, aber nicht unfair geführtes, Duell zwischen dem Finalrundensieger aus Thun und dem amtierenden Cupsieger aus Winterthur. Beide Teams hatten dabei einen Goalie in ausgezeichneter Form in den Kasten gestellt.

Marc Winkler auf Seiten von Wacker und Matias Schulz für Pfadi parierten reihenweise Würfe, die auf ihr Tor geflogen kamen und brachten so die Feldspieler zur Verzweiflung. Phasenweise hielten Winkler und Schulz, die beide verdientermassen zum Best Player ihrer Mannschaft gewählt wurden, mit einer Quote von mehr als 50 Prozent. Bei Spielende verbuchte Marc Winkler 16 Paraden (42%-Quote), Matias Schulz  wehrte 14 Bälle ab (40%-Quote).

Pfadi Winterthur lag in Durchgang 1 nur einmal in Führung, als Filip Maros in der 15. Minute zum 5:4 traf. Ansonsten zeigte Wacker, angeführt von Topscorer Lukas von Deschwanden (10/5), etwas mehr Durchschlagskraft und führte zur Pause mit 9:7. Ein ähnliches Bild bot sich den mehr als 1'800 Zuschauern in der mehr als vollen Lachenhalle im zweiten Abschnitt. Wacker büsste zwar den zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprung (41./12:9) wieder ein; es dauerte aber bis zur 50. Minute ehe Pfadi durch Jonas Langerhuus ein zweites Mal die Führung übernahm (14:13). Bis zum Schlusspfiff nach 60 Minuten konnten die Gäste dann zwar stets mit einem Tor vorlegen, Wacker hatte aber, inklusive dem 18:18-Treffer in der Schlussminute, immer eine Antwort parat.

Das Remis nach 60 Minuten bedeutete zehn Minuten Verlängerung. Nicolas Raemy eröffnete den Torreigen in der Extraspielzeit und brachte das Team von Martin Rubin in der 63. Minute erstmals nach dem 13:12 in der 46. Minute wieder in Führung. In der Folge wechselte die Führung mehrfach, ohne, dass eine Mannschaft die Vorentscheidung herbeiführen konnte.

So ging es beim Stand von 22:22 in die Schlussminute der ersten Verlängerung. Als schon die zweite Zusatzschicht drohte (es werden maximal zwei Verlängerungen gespielt, anschliessend entscheidet ein 7-Meter-Werfen) sorgte Roman Sidorowicz für Jubelsprünge bei den Gästen. Der linke Rückraum markierte drei Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer für das Team von Adrian Brüngger. 

Im Duell zweier willensstarker Teams hatte Pfadi am Ende das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Damit ist den Eulachstädtern das Break in der Serie gelungen. Wacker Thun ist deshalb aber auf gar keinen Fall abzuschreiben. Schon am Dienstag um 19.30 Uhr in der Zielbauarena in Winterthur (live auf srf.ch/sport und handballTV.ch) haben die Berner Oberländer die Chance, sich für die knappe Niederlage zu revanchieren.
 



Spielstatistik
Wacker Thun - Pfadi Winterthur 22:23 n.V. (18:18, 9:7)
Lachenhalle Thun: 1’870 Zuschauer. - SR: Capoccia/Jucker. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Thun, 5mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Wacker Thun: Wick (für 2 Penalty)/Winkler; Linder (2), Rubin (4), Raemy (3), Dähler (1), Suter (1), Giovanelli, Glatthard, Lanz, Caspar (1), Friedli, von Deschwanden (10/5), Sorgen, Guignet, Krainer.
Pfadi Winterthur: Schulz/Vaskevicius (für 1 Penalty); Bräm (1), Ott (4), Filip Maros (2), Joël Tynowski, Hess (2), Pecoraro, Kasapidis, Langerhuus (2), Sidorowicz (6), Lier, Kuduz, Jud (5/2), Freivogel (1), Svajlen.
Bemerkungen: Wacker ohne Huwyler; Pfadi ohne Cedrié Tynowski, Vernier, Heer (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 1:2.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Playoff-Final
Wacker Thun – Pfadi Winterthur 0:1

Die nächsten Spiele
Di, 15. Mai, 19.30 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport und handballTV
Fr, 18. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Mo, 21. Mai, 17 Uhr, Zielbauarena Winterthur, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports
ev. Do, 24. Mai, 19.30 Uhr, Lachenhalle Thun, live auf srf.ch/sport, handballTV und MySports

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Quelle: Matthias Schlageter

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