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11.05.2018
NLB-Playoff-Final: Basel und Baden spielen um den Aufstieg in die NLA

26 Runden sind in der Nationalliga B (NLB) der Swiss Handball League bereits gespielt und für zwölf der 14 Teams ist die Saison beendet. Nicht so für den RTV 1879 Basel und den STV Baden. Die beiden Top-Teams der abgelaufenen Runde duellieren sich im Playoff-Final um den freien Platz in der höchsten Liga, der durch den Abstieg des TV Endingen frei wird. Gespielt wird im Modus best-of-5. Die Mannschaft, die zuerst drei Siege einfährt, steigt in die Nationalliga A auf. Los geht's am Samstag um 18 Uhr beim favorisierten RTV im Rankhof in Basel.

Ein Blick auf die Tabelle der abgeschlossenen Hauptrunde verdeutlicht, dass beim Duell zwischen Basel und Baden die beiden mit Abstand stärksten Teams der Saison aufeinandertreffen. Der STV Baden ("Städtli") gewann 19 von 26 Spielen und sicherte sich mit einem komfortablen Vorsprung von sieben Punkten auf Rang 3 den Playoff-Platz. Der RTV kann sogar noch bessere Werte aufweisen. 47 von 52 möglichen Punkte sammelten die Basler seit vergangenem September. In 23 von 26 Partien gingen sie als Sieger vom Feld. Das Team von Samir Sarac hat mit 831 Treffern die torgefährlichste Offensive der NLB und bei 654 Gegentoren war nur das Drittplatzierte Solothurn (634) besser. Folglich geht der letztjährige NLA-Absteiger als Favorit in das finale Aufstiegsrennen.

Dies untermauern auch die beiden Direktduelle der Saison 2017/18. Im November verlor "Städtli" zu Hause mit 27:32, Ende März gab es beim 28:40 in Basel die höchste Saisonniederlage für das Team von Björn Navarin. Vier Spieler stechen statistisch bei den Aargauern aus dem Kollektiv heraus. Auf der einen Seite sind dies die beiden routinierten Deutschen Marcus Hock und Philipp Seitle, die wie ihr Trainer, auf reichlich Erfahrung aus oberen deutschen Ligen zurückgreifen können. Zum Anderen prägten die jungen Schweizer Pascal Bühler (22) und Josef "Seppi" Zuber (23) das Badener Offensivspiel. Die beiden Youngster waren, lässt man die 7-Meter-Treffer aussen vor, mit 147 (Bühler) und 140 Toren aus dem Spiel heraus die torgefährlichsten Akteure der NLB. Hinter dem Einsatz von Zuber steht jedoch nach einer Schulterverletzung noch ein Fragezeichen. Sein Ausfall wäre eine Schwächung für "Städtli".

Beim RTV aus Basel passt in dieser Saison die Mischung aus jungen, hungrigen Kräften und erfahrenen und abgezockten Spielern. Auch wenn in der Torschützenliste vorderhand die Routiniers den Ton angeben, ist es Basel gelungen einige junge Spieler ins Team einzubauen. So gesehen hatte der letztjährige Abstieg den Vorteil, dass Akteure wie Basil Berger (22) oder Silas Steiner (19) leichter den Sprung ins Fanionteam schafften. Bei den Topscorern hat jedoch ein ganz erfahrener Mann die Nase vorne. Rares Jurca, der mit den Kadetten schon Titel gewann, zählt als Torjäger auch mit 35 Jahren noch zu den Besten. 171 Treffer bedeuten Rang 3 im Ranking der Topscorer. In seinem Schatten zählt Mittelmann Tibor Jurjevic, der vor der Saison aus Nexe (Kroatien) kam, zu den prägendsten Figuren der NLB. Der Kroate glänzte als Vorlagengeber und Vollstrecker und ist eine der Stützen im Basler Spiel.
 



Swiss Handball League
Nationalliga B - Aufstiegs-Playoff

RTV 1879 Basel - STV Baden

Spieltermine
Samstag, 12. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch
ev. Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr, Aue Baden
ev. Donnerstag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Rankhof Basel, live auf handballTV.ch

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Quelle: Matthias Schlageter

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