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Den längeren Atem
Die Kadetten Schaffhausen feierten im TV-Spiel gegen den HC Kriens-Luzern einen 30:24-Heimsieg und schliessen damit zum Spitzenduo Thun/Winterthur auf.
01.03.2018
TV-Spiel: Kadetten erkämpfen sich gegen Kriens-Luzern 2 Punkte

Die Kadetten Schaffhausen haben sich mit einem Heimsieg über den HC Kriens-Luzern in der Spitzengruppe der Nationalliga A (NLA) zurückgemeldet. Dank dem 30:24-Sieg über die Innerschweizer klettern die Munotstädter von Rang 3 auf Rang 2 und verpassten die Tabellenführung nur denkbar knapp. Die Gäste warten derweil schon seit acht Spielen auf einen Sieg.

Nach einem souveränen Start und der 6:3-Führung in der 14. Spielminute liessen die Gastgeber den letzten Willen und die absolute Konzentration vermissen. Fehlwürfe in der Offensive und eine passive Deckung verhinderten, dass die Kadetten sich frühzeitig gewinnbringend absetzten. Kurz vor der Pause gelang den Gästen durch Luca Engler dann sogar der Ausgleich (28./10:10). Zu mehr reichte es für die Gäste aber nicht; zur Pause führten die Kadetten vor etwas mehr als 600 Zuschauern mit einem Treffer (12:11). Die Innerschweizer blieben auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein hartnäckiger Gegner. Das Team von Nick Christen und Urs Schärer präsentierte sich in wesentlich besserer Verfassung, als noch zu Beginn der Finalrunde. Damals setzte es eine 19:32-Klatsche gegen die Kadetten. Erst in den Schlussminuten musste der Tabellensechste abreissen lassen.

Den schlussendlich deutlichen 30:24-Sieg der Kadetten liess sich nicht an einer speziellen Person festmachen. Vielmehr war es die Breite des Schaffhauser Kaders, die den Unterschied machte. Dies ermöglichte dem Titelverteidiger bis in die Schlussminuten das Tempo hoch zu halten und in den letzten zehn Minuten noch von drei (23:20) auf sechs Tore (30:24) davon zu ziehen. Zudem zeigte der Kroate Ivan Stevanovic einige wichtige und sehenswerte Paraden. Auch die Torschützenliste spiegelte die Ausgeglichenheit im Kader der Munotstädter wieder. Mit Beljanski, Markovic, Meister, Delhees, Liniger und Gerbl waren sechs Akteure am Donnerstagabend viermal erfolgreich.

Kriens-Luzern zeigte wie schon gegen Pfadi Winterthur gute Ansätze, schaffte es aber erneut nicht, über einen längeren Zeitraum Konstanz und Durchschlagskraft in sein Spiel zu bekommen. In der Defensive offenbarten sich im Abwehrzentrum nach den Ausfällen von Daniel Fellmann und Peter Schramm Lücken, dafür wussten in der Ofensive Albin Alili (6) und allen voran der erst 17-jährige Moritz Oertli (3) zu gefallen. Unter dem Strich bleibt jedoch das achte sieglose Spiel in Serie und die Erkenntnis, dass es in den verbleibenden vier Spielen nur noch darum geht Rang 5 gegen den HSC Suhr Aarau zu verteidigen. Gelingt dies, würde aller Voraussicht nach der BSV Bern Muri in den Playoffs warten.

Die Kadetten schliessen mit dem 15. Sieg im 20. Spiel zu Wacker Thun und Pfadi Winterthur auf. Das Trio hat jeweils 31 Punkte auf dem Konto. Aufgrund des Torverhältnisses liegt Wacker derzeit vor den Kadetten und Pfadi. Für die Kadetten geht es bereits am Samstag mit dem Auswärtsspiel beim BSV Bern Muri weiter. Kriens-Luzern trifft am Mittwoch, 7. März, auf Wacker Thun.
 



Swiss Handball League
Nationalliga A - Finalrunde

Kadetten Schaffhausen – HC Kriens-Luzern 30:24 (12:11)
605 Zuschauer. – SR: Abalo/Maurer. – Strafen: 4x2 Min gegen Kadetten, 5x2 Min inkl. Disqualifikation Engler (47./3. Zeitstrafe) gegen Kriens-Luzern.
Kadetten Schaffhausen: Marinovic (21.-30.)/Stevanovic (2 Tore); Beljanski (4), Csaszar (3/1), Cvijetic (n.e.), Delhees (4), Gerbl (4), Küttel (n.e.), Liniger (4/1), Markovic (4), Maros, Meister (4), Norouzi, Pendic, Szyba (1), B. Zehnder (n.e.)
HC Kriens-Luzern: Bar (n.e.)/Willimann; Alili (6), Blättler (3/2), Delchiappo, Engler (3), Hofstetter, Oertli (3), Ramseier (2), Spengler (2), Wipf (3), Vögtli (2).
Bemerkungen: Kadetten ohne Brännberger, Tominec (beide verletzt) und Kindle (überzählig); Kriens-Luzern ohne Fellmann, Schramm, Radovanovic, Nyffenegger (alle verletzt). Verhältnis verschossene Penalties: 1:2.
 

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Quelle: Matthias Schlageter

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