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31.01.2018
NLA: Auftakt nach Mass für die Kadetten, Bern Muri und GC Amicitia

Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen ist mit einem eindrucksvollen Kantersieg beim HC Kriens-Luzern in die Finalrunde gestartet. Ebenso erfolgreich war der BSV Bern Muri, der die Revanche für das verlorene Cupfinal gegen Pfadi Winterthur souverän meisterte. Einen wichtigen Auswärtssieg feierte GC Amicitia Zürich beim TV Endingen.

Schon früh durften sich die Zuschauer in der Krienser Krauerhalle auf den Ausgang der Partie einstellen. Im Duell der Interimstrainer hatte Arno Ehret mit den Kadetten das Spielgeschehen über die gesamte Spielzeit vollkommen unter Kontrolle. Die Heimmannschaft, die bis zum Saisonende im Gespann von CEO Nick Christen und Urs Schärer gecoacht wird, erwischte einen Abend zum Vergessen. Bis zur 14. Minute waren die Gastgeber noch in Schlagdistanz (5:6), ehe die Gäste unmittelbar vor und nach der Pause von 11:8 auf 18:8 davonzogen. Zwischenzeitlich führte Schaffhausen mit 15 Toren, am Ende gewann der Titelverteidiger 32:19 (14:8).
Bestens erholt zeigte sich Gabor Csaszar, der bei der EM noch in der Vorrunde mit Ungarn scheiterte, am Mittwochabend aber 13 seiner 14 Versuche im Tor unterbrachte. Kriens hatte immerhin auch einen Grund zur Freude: die Langzeitverletzten Thomas Hofstetter und Aleksandar Radovanovic sind zurück und deuteten an, dass sie in Kürze wieder echte Verstärkungen sein werden. Kriens bleibt nach der Niederlage auf Rang 5, die Kadetten festigen Platz 2.

Die Mooshalle in Gümligen ist in dieser Saison kein gutes Pflaster für Pfadi Winterthur. Nach der Niederlage in der Hauptrunde verlor das Team von Adrian Brüngger auch zum Start der Finalrunde. Am Ende stand ein deutliches 28:21 (14:11) zu Gunsten der Heimmannschaft. Herausragend am Mittwochabend waren Pedro Spinola mit zehn Toren (aus zwölf Versuchen) und Goalie Dragan Marjanac, der alle vier Siebenmeter parierte. Der BSV revanchierte sich damit für die Cupniederlage kurz vor Weihnachten, als sich Pfadi zum fünften Mal den Cupsieg sicherte.
Im Ligaduell lagen die Gäste von Beginn an in Rückstand, nur bei 1:0 durch Mobiliar Topscorer Marvin Lier lag Pfadi in Führung. Den zwischenzeitlichen 5-Tore-Rückstand vermochte Yannick Ott noch einmal zu egalisieren (40./16:16), im weiteren Verlauf bewiesen die Gastgeber aber mehr Durchschlagskraft. Bern Muri klettert in der Tabelle auf Rang 3 und verdrängt Pfadi auf den 4. Platz.

Manuel Frietsch, Simon Schild und Simon Schelling bescherten GC Amicitia Zürich einen wichtigen Auswärtssieg zum Auftakt der Abstiegsrunde. Frietsch (10) und Schild (9/4) glänzten in der Offensive und sorgten dafür, dass Gastgeber Endingen von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen musste. Schon Mitte der ersten Halbzeit war der Zürcher Vorsprung auf fünf Tore angewachsen (16./10:5), in der 44. Minute führten die Gäste sogar mit neun Toren (22:13). Den sicheren Sieg vor Augen baute GC Amicitia stark ab und erzielte in der Schlussviertelstunde nur noch zwei Tore.
Als Endingen drauf und dran war Zürich einzuholen, sicherte Simon Schelling mit vier Paraden innert 170 Sekunden (55. bis 58.) den 24:21-Auswärtssieg. Aufsteiger Endingen zeigte einmal mehr eine kämpferisch einwandfreie Leistung, blieb aber auch beim Debüt von Neo-Coach Zoltan Majeri glücklos und liegt nun vier Zähler hinter den Zürchern. Defensiv war die Handschrift von Majeri bereits zu sehen, in der Offensive wurde aber Mobiliar Topscorer Christian Riechsteiner schmerzlich vermisst. 

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Quelle: Matthias Schlageter

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