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Starke Identifikation
Pascal Jenny, Zentralvorstands-Mitglied des SHV, fordert künftig eine viel stärkere Zusammenarbeit mit den Clubs – und erläutert die neue Rolle von Andy Schmid.
02.03.2016
Pascal Jenny: «So rasch wie möglich auf die Erfolgsspur»

SHV-Zentralvorstands-Mitglied Pascal Jenny hat an der Medienkonferenz in Glattfelden den Entscheid für Nationaltrainer Michael Suter aus strategischer Sicht erläutert. Im Interview nimmt er zu den notwendigen Veränderungen, den kommenden beiden Jahren und auch zur künftigen Rolle von Andy Schmid in der Nationalmannschaft Stellung.
 



Pascal Jenny, nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der WM-Qualifikation gegen die Niederlande soll ab der kommenden Saison mit einem neuen Trainer die Kehrtwende geschafft werden. Was braucht es, um die Schweizer Nationalmannschaft wieder auf Kurs zu bringen?
Pascal Jenny: Wenn wir mit der Nationalmannschaft wieder erfolgreich sein wollen, müssen wir vor allem auch im Umfeld grosse Veränderungen vornehmen. Wir benötigen eine starke Zusammenarbeit mit den Vereinen, wir brauchen mehr Trainingstage für die Nationalmannschaft und eine starke individuelle Förderung unserer hoffnungsvollen Spieler – vor allem im Bereich Athletik. Ausserdem wollen wir einen Round-Table mit wichtigen Entscheidungs- und Wissensträgern im Schweizer Handball schaffen und somit das vorhandene Know-how zu uns ins Boot holen. Wir brauchen ein gemeinsames Bewusstsein und eine gemeinsame, grosse Identifikation mit unserer Nationalmannschaft – und zwar in der ganzen Handball-Schweiz.

Michael Suter soll aus dem vorhandenen grossen Nachwuchs-Potenzial eine mittelfristig erfolgreiche Nationalmannschaft aufbauen. Heisst das, dass nun in den kommenden zwei Jahren bewusst noch einmal ein Schritt zurück in Kauf genommen wird?
Pascal Jenny: Nein, keinesfalls. Uns ist selbstverständlich bewusst, dass der Aufbau einer jungen Mannschaft ein kontinuierlicher Prozess ist, der nicht von heute auf morgen vollzogen werden kann. Wir wollen aber trotzdem so schnell wie möglich zurück auf die Erfolgsspur kommen. Gerade auch durch eine viel stärkere Kooperation mit den SHL-Clubs wollen wir unsere Spieler und unsere Nationalmannschaft auf ein neues Niveau bringen. Es wäre aus meiner Sicht ein völlig falsches und unnötiges Signal, wenn wir nun quasi für die nächsten zwei Jahre im Voraus Forfait geben würden – nein, wir wollen in der nächsten Saison endlich wieder regelmässig Spiele gewinnen.

Wenn eine junge Mannschaft aufgebaut werden soll, stellt sich automatisch die Frage nach den arrivierten Kräften. Was bedeutet das beispielsweise für die Zukunft von Bundesliga-MVP Andy Schmid in der Nationalmannschaft?
Pascal Jenny: Der Schweizer Handball kann auf eine Persönlichkeit wie Andy Schmid gar nicht verzichten. Was er für unsere Sportart in unserem Land leistet, ist herausragend. Er gilt unter Fachleuten als zurzeit bester Mannschaftssportler der Schweiz, hat beispielsweise in der deutschen Bundesliga mehr Einfluss als ein Roman Josi in der NHL. Andy Schmid ist Teil der jetzigen Lösung. Der SHV und Andy Schmid werden einen Vertrag unterzeichnen und Andy klare Rollen im neuen Konstrukt übertragen. Einfach umschrieben wird er  «playing assistant», Vorbild für junge Handballer in der Schweiz, Botschafter in die Wirtschaft und den Schweizer Sport. Die Details zu seinem Engagement werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Die Zusammenarbeit wird zurzeit zwischen Andy und mir ausgearbeitet, natürlich mit Rücksicht auf seinen Club in der Bundesliga. Wir werden in dieser Kooperation auch den Schritt in die digitale Transformation im Sport wagen und komplett neue Wege gehen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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