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Der Blick nach vorne
Frauen-Nationaltrainer Jesper Holmris, der zu Beginn der Woche seinen Kader für die beiden EM-Qualifikations-Spiele gegen Island nominiert hat, im Interview.
18.02.2016
Jesper Holmris: «Ich erhoffe mir Unbekümmertheit»

Die Schweizer Frauen treffen am 10. März (in Siggenthal) sowie am 13. März (in Reykjavik) im Rahmen der EM-Qualifikation zweimal auf Island. Nationaltrainer Jesper Holmris im Interview über den Gegner, seinen Kader und seine Vorfreude. Der Vorverkauf für das Heimspiel vom 10. März in der brandneuen GoEasy Arena von Siggenthal läuft bei Ticketcorner.
 



Jesper Holmris, die beiden EM-Qualifikations-Spiele gegen Island stehen vor der Tür. Wie schätzen Sie die Ausgangslage ein?
Jesper Holmris: Für uns sind das die beiden Spiele in der laufenden Kampagne, in denen wir Punkte gewinnen können – vor allem vor heimischem Publikum. Aber uns ist auch bewusst, dass alles stimmen muss, um diesen Gegner zu schlagen.

Vor Jahresfrist hat die Schweiz dreimal gegen Island getestet und dabei einmal gewonnen. Dürfen wir ähnliche Spiele wie damals in Visp und Zofingen erwarten?
Jesper Holmris: Ja, das denke ich schon. Die beiden Mannschaften setzen sich ja wieder mehr oder weniger gleich zusammen. Es wird erneut die Begegnung zwischen der defensiven Deckung Islands und der offensiven Deckung der Schweiz. Oder auch ihre Physis gegen unsere Schnelligkeit. Was wir damals in jenen Spielen gesehen haben: Wir müssen besser verteidigen, vor allem gegen ihre Kreisläuferin. Und wir müssen deutlich öfter über den Gegenstoss erfolgreich sein. Sonst wird es schwierig, die Tore zu erzielen. Wenn wir solche Spiele gewinnen wollen, brauchen wir aber ohnehin eine Topleistung unserer Verteidigung und unserer Torhüterinnen.

Im von Ihnen aufgebotenen Kader stehen neben den grossen Routiniers auch gleich mehrere junge Hoffnungsträgerinnen. Was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft?
Jesper Holmris: Ich erhoffe mir eine grosse Portion Unbekümmertheit. Wir müssen volles Tempo gehen und viel riskieren. Ich bin überzeugt, dass die Jungen die nötige Portion Frechheit mitbringen. Und dann brauchen wir natürlich auch unsere Routiniers, die viel Verantwortung übernehmen. Routine hat dabei übrigens nicht zwingend mit dem Alter zu tun. Beispielsweise bringt auch Kerstin Kündig (22-jährig, Red.) schon sehr viel Cleverness mit. Wir müssen in den beiden Spielen aber auch ein bisschen über uns hinauswachsen – es braucht mehrere Spielerinnen, die einen richtig guten Tag einziehen.

Seit den letzten Länderspielen im Oktober ist fast ein halbes Jahr vergangen. Wie gross ist Ihre Freude darüber, dass es nun weiter geht?
Jesper Holmris: Ja, die letzten Spiele sind wirklich schon lange genug her (lacht). Ich freue mich natürlich sehr. Wir werden uns in Schaffhausen gut vorbereiten können, und dann bin ich richtig gespannt auf das Spiel in der neuen Halle in Siggenthal. Meine Vorfreude ist wirklich sehr gross.
 


 
EM-Qualifikation Frauen


Schweiz – Island
Donnerstag, 10. März, 20 Uhr, GoEasy Arena, Siggenthal

Island  – Schweiz
Sonntag, 13. März, 16.30 Uhr, Hafnarfjördur, Reykjavik (Island)
 

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Quelle: Marco Ellenberger

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